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1 STATISTISCHES LANDESAMT Statistischer Bericht Lohn- und Einkommensteuer im Freistaat Sachsen 2010 L IV 2 3j/10

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3 Inhalt Vorbemerkungen 3 Erläuterungen 4 Seite Tabellen 1. Ausgewählte Merkmale der Lohn- und Einkommensteuerstatistik nach Erhebungsjahren (ohne Verlustfälle) 7 2. Unbeschränkt Lohn- und Einkommensteuerpflichtige 2010 nach Größenklassen des Gesamtbetrags der Lohn- und Einkommensteuerpflichtige insgesamt Lohn- und Einkommensteuerpflichtige nach der Grundtabelle versteuert Lohn- und Einkommensteuerpflichtige nach der Splittingtabelle versteuert Unbeschränkt Lohn- und Einkommensteuerpflichtige 2010 nach Art der und Größenklassen des Gesamtbetrags der insgesamt Positive Negative Sonderausgaben der unbeschränkt Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen 2010 nach Größenklassen des Gesamtbetrags der Außergewöhnliche Belastungen der unbeschränkt Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen 2010 nach Größenklassen des Gesamtbetrags der Tarifliche Einkommensteuer und Steuerermäßigungen der unbeschränkt Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen 2010 nach Größenklassen des Gesamtbetrages der Berechnung der verbleibenden aus der festzusetzenden Einkommensteuer für die unbeschränkt Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen 2010 nach Größenklassen des Gesamtbetrags der Unbeschränkt Lohn- und Einkommensteuerpflichtige mit einem Gesamtbetrag der von 1 Million und mehr nach Erhebungsjahren und Bundesländern Unbeschränkt Lohn- und Einkommensteuerpflichtige 2010 nach Größenklassen des Gesamtbetrags der, Kreisfreien Städten und Landkreisen Unbeschränkt Lohn- und Einkommensteuerpflichtige 2010 nach Gemeinden (ohne Verlustfälle) Ausgewählte Merkmale der unbeschränkt steuerpflichtigen Bruttolohnfälle 2010 nach Größenklassen des Bruttolohns Unbeschränkt steuerpflichtige Lohn- und Einkommensteuerfälle 2010 nach Alter und Geschlecht Unbeschränkt steuerpflichtige Lohn- und Einkommensteuerfälle mit überwiegenden n aus freiberuflicher Tätigkeit 2010 nach Größenklassen der aus freiberuflicher Tätigkeit Unbeschränkt steuerpflichtige Lohn- und Einkommensteuerfälle mit überwiegenden n aus freiberuflicher Tätigkeit 2010 nach Berufsgruppen 67

4 2 15. Unbeschränkt steuerpflichtige Lohn- und Einkommensteuerfälle mit einzelunternehmerischen n aus Gewerbebetrieb 2010 nach Größenklassen der einzelunternehmerischen aus Gewerbebetrieb Unbeschränkt steuerpflichtige Lohn- und Einkommensteuerfälle mit einzelunternehmerischen n aus Gewerbebetrieb 2010 nach Wirtschaftsabschnitten 70 Seite Abbildungen (ohne Verlustfälle sowie Grengänger/-pendler) Abb. 1 Unbeschränkt Lohn- und Einkommensteuerpflichtige 2010 nach Grund- und Splittingtabelle 71 Abb. 2 Gesamtbetrag der je unbeschränkt Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen nach Erhebungsjahren sowie Kreisfreien Städten und Landkreisen 71 Abb. 3 Unbeschränkt Lohn- und Einkommensteuerpflichtige und Einwohner 2010 nach Kreisfreien Städten und Landkreisen 72 Abb. 4 Gesamtbetrag der der unbeschränkt Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen 2010 nach Größenklassen des Gesamtbetrags der sowie Kreisfreien Städten und Landkreisen 72 Abb. 5 der unbeschränkt Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen nach ausgewählten Einkunftsarten und Erhebungsjahren 73 Abb. 6 Bruttolohn der unbeschränkt steuerpflichtigen Lohn- und Einkommensteuerfälle 2010 nach Alter und Geschlecht 73 Abb. 7 Erhöhte Werbungskosten der unbeschränkt steuerpflichtigen Bruttolohnfälle nach Erhebungsjahren 74 Abb. 8 Lohnersatzleistungen der unbeschränkt steuerpflichtigen Bruttolohnfälle 2010 nach Größenklassen des Bruttolohns 74 Abb. 9 Unbeschränkt steuerpflichtige Lohn- und Einkommensteuerfälle mit überwiegenden n aus freiberuflicher Tätigkeit 2010 nach ausgewählten Berufsgruppen 75 Abb. 10 Unbeschränkt steuerpflichtige Lohn- und Einkommensteuerfälle mit einzelunternehmerischen n aus Gewerbebetrieb 2010 nach Wirtschaftsabschnitten 75 Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen L IV 2-3 j/10

5 3 Vorbemerkungen Der vorliegende Statistische Bericht enthält die Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik Er gibt einen Überblick über die Zahl der unbeschränkt Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen (zusammen veranlagte Ehegatten werden dabei als ein Steuerpflichtiger ausgewiesen) und deren steuerliche Tatbestände. So werden unter anderem, Einkommen, zu versteuerndes Einkommen sowie festzusetzende Lohn- und Einkommensteuer nach Größenklassen des Gesamtbetrags der und des Bruttolohns, nach Alter und Geschlecht sowie nach regionaler Gliederung (Gebietsstand 31. Dezember 2013) abgebildet. Zudem werden Steuerpflichtige mit n aus überwiegend freiberuflicher Tätigkeit sowie Gewerbe nachgewiesen. Die Lohn- und Einkommensteuerstatistik dient der Beurteilung von Struktur und Wirkungsweise der Einkommensteuer und ihrer wirtschaftlichen und sozialen Bedeutung. Sie ist Datengrundlage für Analysen und wichtige Informationsquelle für finanz-, steuer- und wirtschaftspolitische Entscheidungen. Die Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik dienen zugleich den fiskalpolitischen Aufgaben der Lohnsteuerzerlegung (Ermittlung der nicht vom Wohnsitzland der Steuerpflichtigen vereinnahmten Lohnsteuerbeträge) sowie der Berechnung des Verteilungsschlüssels für den Gemeindeanteil an der Einkommensteuer. Für die Durchführung der Lohn- und Einkommensteuerstatistik gelten folgende Rechtsgrundlagen in Verbindung mit dem Gesetz über die Statistik für Bundeszwecke (Bundesstatistikgesetz - BStatG) vom 22. Januar 1987 (BGBl. I S. 462, 565). Dabei sind die jeweils gültigen letzten Änderungen zu beachten: - Gesetz über Steuerstatistiken vom 11. Oktober 1995, veröffentlicht als Artikel 35 im Jahressteuergesetz 1996 (BGBl. I S. 1250, 1409) - Einkommensteuergesetz (EStG) 2010 in der Fassung der Bekanntmachung vom 08. Oktober 2009 (BGBl. I S. 3366, S. 3862; BStBl I S. 1346) - Einkommensteuer-Durchführungsverordnung (EStDV) 2000 in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. Mai 2000 (BGBl. I S. 717, BStBl I S. 595) - Einkommensteuer-Richtlinien 2008 in der Fassung vom 18. Dezember 2008 (BStBl I S. 1017) - Lohnsteuer-Durchführungsverordnung (LStDV) 1990 in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. Oktober 1989 (BGBl. I S. 1848) - Lohnsteuer-Richtlinien 2008 in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. Dezember 2007 (BStBl I Sondernummer 1/2007) - Gesetz über Sonderabschreibungen und Abzugsbeträge im Fördergebiet (Fördergebietsgesetz - FördG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. September 1993 (BGBl. I S. 1654) - Abgabenordnung (AO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. Oktober 2002 (BGBl. I S. 3866, berichtigt: BGBl I S. 61) - Zerlegungsgesetz vom 6. August 1998 (BGBl. I S. 1998), veröffentlicht als Artikel 1 im Gesetz zur Neuordnung des Zerlegungsrechts und zur Änderung des Kraftfahrzeugsteuerrechts (Zerlegungs- und Kraftfahrzeugsteueränderungsgesetz - ZerlG) - Gesetz zur Neuordnung der Gemeindefinanzen (Gemeindefinanzreformgesetz - GFRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. März 2009 (BGBl. I S. 502). Die Lohn- und Einkommensteuerstatistik wird bundeseinheitlich in dreijährigem Turnus durchgeführt. Sie ist wie alle anderen Steuerstatistiken eine Sekundärstatistik. Die Angaben für den Freistaat Sachsen stammen aus den Einkommensteuerveranlagungen der sächsischen Finanzämter sowie aus Lohnsteuerbescheinigungen von Steuerpflichtigen, die keine Einkommensteuerveranlagung durchführen. Die Daten der Einkommensteuerveranlagungen werden dem Statistischen Landesamt über das Rechenzentrum der Landesfinanzverwaltung elektronisch in anonymisierter Form übermittelt. Als Erhebungsunterlagen für Lohnsteuerpflichtige, die nicht zur Einkommensteuer zu veranlagen waren, dienen die elektronischen Lohnsteuerbescheinigungen sowie wenige dem Statistischen Landesamt übersandte Papierlohnsteuerkarten. Zu der freiberuflichen Tätigkeit (Tabellen 13 und 14) gehören die selbständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit, die selbständige Berufstätigkeit der Berufsgruppen gemäß 18 Abs. 1 EStG, auch wenn es sich um eine vorübergehende Tätigkeit lt. 18 Abs. 2 EStG handelt, sowie der Veräußerungsgewinn im Sinne des 18 Abs. 3 EStG. aus Gewerbebetrieb als Einzel- oder Mitunternehmer nach 15 EStG (Tabellen 15 und 16) beruhen auf einer selbständigen nachhaltigen Tätigkeit mit Gewinnerzielungsabsicht, die sich als Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr darstellt. Diese Betätigung darf weder als Ausübung von Land- und Forstwirtschaft noch als Ausübung eines freien Berufs noch als eine andere selbständige Arbeit anzusehen sein. aus Gewerbebetrieb sind zusätzlich nach wirtschaftlicher Gliederung auf Grundlage der Wirtschaftszweigklassifikation Ausgabe 2008 (WZ 2008) dargestellt. Die Abschnitte O (Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung) und T (Private Haushalte mit Hauspersonal; Herstellung von Waren und Erbringung von Dienstleistungen durch private Haushalte für den Eigenbedarf ohne ausgeprägten Schwerpunkt) werden in der Lohn- und Einkommensteuerstatistik grundsätzlich nicht vergeben.

6 4 Erläuterungen Einkommensteuerpflichtige Nach 1 Abs. 1, 2 EStG sind natürliche Personen, die im Inland einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, unbeschränkt einkommensteuerpflichtig. Unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind auch deutsche Staatsangehörige, die - im Inland weder einen Wohnsitz noch ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben und - zu einer inländischen juristischen Person des öffentlichen Rechts in einem Dienstverhältnis stehen und dafür Arbeitslohn aus einer inländischen öffentlichen Kasse beziehen sowie zu ihrem Haushalt gehörende Angehörige, die die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen oder keine oder nur beziehen, die ausschließlich im Inland einkommensteuerpflichtig sind. Dies gilt nur für natürliche Personen, die in dem Staat, in dem sie ihren Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, lediglich in einem der beschränkten Einkommensteuerpflicht ähnlichen Umfang zu einer Steuer vom Einkommen herangezogen werden. Nach 1 Abs. 3 sowie 1a Abs. 1 EStG werden auch natürliche Personen als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig behandelt, die im Inland weder einen Wohnsitz noch ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, soweit sie inländische im Sinne des 49 EStG unter bestimmten Bedingungen haben (Grenzgänger/-pendler). Dagegen sind Personen, die im Inland weder einen Wohnsitz noch ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, beschränkt einkommensteuerpflichtig, wenn sie die in 49 EStG im Einzelnen aufgeführten inländischen haben. Steuerbelastete, Nichtsteuerbelastete, Verlustfälle Steuerbelastet sind Lohn- und Einkommensteuerpflichtige, wenn ihre Veranlagung zu einem positiven Gesamtbetrag der und zu einer festzusetzenden Einkommensteuer von mindestens 1 führt. Nichtsteuerbelastet sind dagegen Personen mit einem Gesamtbetrag der größer oder gleich Null, deren festzusetzende Einkommensteuer - infolge geltend gemachter Freibeträge - kleiner als 1 ist. Um Verlustfälle handelt es sich, wenn sich bei der Veranlagung ein negativer Gesamtbetrag der ergibt. Die festzusetzende Einkommensteuer ist bei diesen Fällen in der Regel Null. Einkunftsarten 1. aus Land- und Forstwirtschaft 2. aus Gewerbebetrieb 3. aus selbständiger Arbeit 4. aus nichtselbständiger Arbeit 5. aus Kapitalvermögen 6. aus Vermietung und Verpachtung 7. sonstige sind bei den ersten drei Einkunftsarten der Gewinn, bei den anderen Einkunftsarten der Überschuss der Einnahmen über die Werbungskosten ( 2 Abs. 2 EStG). Der Gewinn wird durch den Vergleich der Betriebsvermögen zweier aufeinander folgender Wirtschaftsjahre ermittelt ( 4 Abs. 1 und 5 EStG) oder als Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben ( 4 Abs. 3 EStG) ausgewiesen. Bei kleineren Land- und Forstwirten, die nicht zur Buchführung verpflichtet sind, erfolgt die Gewinnermittlung nach Durchschnittssätzen. Bei mangelhaften Besteuerungsunterlagen kann der Gewinn gemäß 162 AO auch geschätzt werden. Bei Vergleichen der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2010 zur Vorstatistik sind methodische Änderungen bei den n aus nichtselbständiger Arbeit der nicht veranlagten Steuerpflichtigen sowie gesetzliche Änderungen bei den Kapitaleinkünften zu beachten. Für nicht veranlagte Steuerpflichtige mit n aus nichtselbständiger Arbeit wurden in der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2010 bestimmte Pausch- und Entlastungsbeträge berücksichtigt. Durch die Einführung der Abgeltungssteuer auf aus Kapitalvermögen ab 2009 werden diese in den Steuerveranlagungen nur noch unvollständig nachgewiesen. Gesamtbetrag der Die Summe der, vermindert um den Altersentlastungsbetrag, den Freibetrag für Land- und Forstwirte, den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende sowie geerbte laufende Verluste, ist der Gesamtbetrag der. Steuerpflichtige, deren Gesamtbetrag der genau Null ist, werden in der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2010 ausschließlich in dieser Kennziffer nachgewiesen. Werbungskosten Werbungskosten sind Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen. Sie sind bei der Einkunftsart abzuziehen, bei der sie erwachsen sind ( 9 EStG). Sofern nicht höhere Werbungskosten nachgewiesen werden, kommen folgende Pauschbeträge ( 9a EStG) zum Abzug: 1. von den Einnahmen aus nichtselbständiger Arbeit: ein Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 920 ; 2. von den Einnahmen im Sinne des 22 Nr. 1, 1a, 1b, 1c und 5 EStG: ein Pauschbetrag von insgesamt 102. Der Arbeitnehmer-Pauschbetrag wird nur bis zur Höhe der um den Versorgungs-Freibetrag ( 19 Abs. 2 EStG) geminderten Einnahmen, die Pauschbeträge nach der o. g. Nummer 2 werden nur bis zur Höhe der Einnahmen abgezogen.

7 5 Sonderausgaben Sonderausgaben sind Aufwendungen, die weder zu den Betriebsausgaben noch zu den Werbungskosten gehören. Nach dem Ausmaß der Abzugsfähigkeit kann man zwei Arten von Sonderausgaben der 10, 10b EStG unterscheiden: - die unbeschränkt, in voller Höhe abzugsfähigen Sonderausgaben ( 10 Abs. 1 Nr. 1a, 4 EStG = lebenslange und wiederkehrende Versorgungsleistungen, gezahlte Kirchensteuer) und - die beschränkt, nur bis zu einem bestimmten Höchstbetrag abzugsfähigen Sonderausgaben ( 9c Abs. 2 und 10 Abs. 1 Nr. 1, 2, 7, 9 EStG = Kinderbetreuungskosten, Unterhaltsleistungen, Versicherungsbeiträge, eigene Berufsausbildungskosten, Schulgeld an Ersatz- /Ergänzungsschulen sowie 10b EStG = Zuwendungen und Beiträge für gemeinnützige Zwecke und an politische Parteien). Für die vorgenannten Sonderausgaben gewährt 10c EStG einen Pauschbetrag, wenn nicht höhere Sonderausgaben nachgewiesen werden. Außergewöhnliche Belastungen Außergewöhnliche Belastungen liegen vor, wenn einem Steuerpflichtigen zwangsläufig größere Aufwendungen als der überwiegenden Zahl der Steuerpflichtigen gleicher Einkommensverhältnisse, gleicher Vermögensverhältnisse und gleichen Familienstandes erwachsen. In diesen Fällen wird auf Antrag des Steuerpflichtigen der Teil der Aufwendungen, der die zumutbare Eigenbelastung übersteigt, vom Gesamtbetrag der abgezogen ( 33 EStG). Außergewöhnliche Belastungen sind gemäß 33a und 33b EStG unter anderem: - Aufwendungen für den Unterhalt und eine etwaige Berufsausbildung bedürftiger Personen (Unterhaltsfreibetrag) - Aufwendungen für die Berufsausbildung eines auswärts untergebrachten, volljährigen Kindes (Ausbildungsfreibetrag) - Aufwendungen von Körperbehinderten, Hinterbliebenen und Pflegepersonen. Tarifliche und festzusetzende Einkommensteuer Auf das zu versteuernde Einkommen, welches die Bemessungsgrundlage für die Festsetzung der Einkommensteuer bildet, wird der Einkommensteuertarif angewendet. Die dadurch ermittelte tarifliche Einkommensteuer ist von der festzusetzenden Einkommensteuer zu unterscheiden. Die Besteuerung erfolgt je nach Veranlagungsart (z. B. übrige Veranlagung, getrennte Veranlagung, Zusammenveranlagung, Witwensplitting) entweder nach der Grundtabelle oder Splittingtabelle. Bei Zusammenveranlagung von Ehegatten wird die Splittingtabelle angewendet. Dabei ist die Steuer von der Hälfte des gemeinsamen zu versteuernden Einkommens zu ermitteln und dann zu verdoppeln. Dieses Verfahren bewirkt eine Milderung des progressiven Steuertarifs. Nicht veranlagte Steuerpflichtige der Lohnsteuerklassen 3, 4 oder 5 werden in der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2010 der Splittingtabelle zugeordnet. Da diese Steuerpflichtigen in der Vorstatistik in der Grundtabelle nachgewiesen wurden, ist der Zeitvergleich eingeschränkt. Verbleibende Einkommensteuer Auf die festzusetzende Einkommensteuer werden Beträge wie z. B. Lohnsteuer, Kapitalertragsteuer, Zinsabschlagsteuer angerechnet. Die verbleibende Einkommensteuer mit positivem Betrag ist vom Steuerpflichtigen gemäß Steuerbescheid zu entrichten; mit negativem Betrag vom Finanzamt zu erstatten. Einkommen Der Gesamtbetrag der, vermindert um die Sonderausgaben, die außergewöhnlichen Belastungen, die Steuerbegünstigung der zu Wohnzwecken genutzten Wohnungen, Gebäude und Denkmale sowie der schutzwürdigen Kulturgüter und den Verlustabzug sowie zuzurechnendes Einkommen ist das Einkommen. Zu versteuerndes Einkommen Das Einkommen, vermindert um die Kinderfreibeträge und den Härteausgleich ist das zu versteuernde Einkommen. Dieses bildet die Bemessungsgrundlage für die tarifliche Einkommensteuer.

8 6 Vereinfachtes Schema zur Ermittlung des zu versteuernden Einkommens: 1. aus Land- und Forstwirtschaft ( 13 EStG) 2. aus Gewerbebetrieb ( 15 EStG) 3. aus selbständiger Arbeit ( 18 EStG) 4. aus nichtselbständiger Arbeit ( 19 EStG) 5. aus Kapitalvermögen ( 20 EStG) 6. aus Vermietung und Verpachtung ( 21 EStG) 7. sonstige ( 22 EStG) = Summe der - Altersentlastungsbetrag - Entlastungsbetrag für Alleinerziehende - Freibetrag für Land- und Forstwirte = Gesamtbetrag der ( 2 Abs. 3 EStG) - Sonderausgaben - außergewöhnliche Belastungen - Steuerbegünstigung der zu Wohnzwecken genutzten Wohnungen, Gebäude und Baudenkmale sowie der schutzwürdigen Kulturgüter - Verlustabzug = Einkommen ( 2 Abs. 4 EStG) - Freibeträge für Kinder - Härteausgleich = zu versteuerndes Einkommen ( 2 Abs. 5 EStG) Vereinfachtes Schema zur Ermittlung der Einkommensteuer: Tarifliche Einkommensteuer ( 32a Abs. 1, 5 EStG) nach a) 32a Abs. 1, 5; 50 Abs. 3 EStG oder b) dem bei Anwendung des Progressionsvorbehalts ( 32b EStG) oder der Steuersatzbegrenzung sich ergebenden Steuersatz - Steuerermäßigungen, Minderungsbeträge und ausländische Steuern + zuzurechnende Steuern, Beträge und Zuschläge + Altersvorsorgezulage + Kindergeld = festzusetzende Einkommensteuer ( 2 Abs. 6 EStG) - Steuerabzugsbeträge = verbleibende Einkommensteuer Abkürzungen Abb. Abbildung AGS Amtlicher Gemeindeschlüssel BGBl. Bundesgesetzblatt BStBl Bundessteuerblatt Mill. Millionen o. g. oben genannt Stpfl. Steuerpflichtige/r

9 7 1. Ausgewählte Merkmale der Lohn- und Einkommensteuerstatistik nach Erhebungsjahren (ohne Verlustfälle) Merkmal Steuerpflichtige Unbeschränkt Steuerpflichtige davon Grundtabelle Splittingtabelle Auf Antrag eingeschränkt unbeschränkt Steuerpflichtige (Grenzgänger/-pendler) Beschränkt Steuerpflichtige Gesamtbetrag der der unbeschränkt Steuerpflichtigen davon Grundtabelle Splittingtabelle Gesamtbetrag der der auf Antrag eingeschränkt unbeschränkt Steuerpflichtigen (Grenzgänger/-pendler) Gesamtbetrag der der beschränkt Steuerpflichtigen Unbeschränkt Steuerpflichtige mit n aus Land- und Forstwirtschaft Gewerbebetrieb selbständiger Arbeit nichtselbständiger Arbeit darunter Bruttolohn Werbungskosten 1) Kapitalvermögen Vermietung und Verpachtung sonstigen n Sonderausgaben Außergewöhnliche Belastungen 2) Einkommen Zu versteuerndes Einkommen Festzusetzende Einkommensteuer Verbleibende Einkommensteuer davon Steuernachforderung Steuererstattung ) 1998 bis 2004, 2010: für Steuerpflichtige ohne Einkommensteuerveranlagung höchstens Arbeitnehmer-Pauschbetrag 2007: nur für veranlagte Steuerpflichtige 2) Ohne die vom Steuerpflichtigen an den Ehegatten übertragenen Hinterbliebenen- und Körperbehinderten-Pauschbeträge für Kinder bei getrennter Veranlagung.

10 8 2. Unbeschränkt Lohn- und Einkommensteuerpflichtige 2010 nach Größenklassen des Gesamtbetrags der 2.1. Lohn- und Einkommensteuerpflichtige insgesamt Gesamtbetrag der von... bis unter Summe der 1) Altersentlastungsbetrag nach 24a EStG Entlastungsbetrag für Alleinerziehende nach 24b EStG Stpfl Stpfl Stpfl Mill Mill. und mehr Insgesamt Verlustfälle ) enthält nicht nur die Summe der Einkunftsarten, sondern auch die Hinzurechnungen" 2) Ohne die vom Steuerpflichtigen an den Ehegatten übertragenen Hinterbliebenen- und Körperbehinderten-Pauschbeträge für Kinder bei getrennnter Veranlagung.

11 9 Freibetrag für Land- und Forstwirte nach 13 Abs. 3 EStG Gesamtbetrag der Sonderausgaben insgesamt Außergewöhnliche Belastungen 2) Gesamtbetrag der von... bis unter Stpfl Stpfl Stpfl Stpfl Mill Mill. und mehr Insgesamt Verlustfälle

12 10 Noch: 2. Unbeschränkt Lohn- und Einkommensteuerpflichtige 2010 nach Größenklassen des Gesamtbetrags der 2.1. Lohn- und Einkommensteuerpflichtige insgesamt Gesamtbetrag der von... bis unter Altersvorsorgebeiträge nach 10a EStG Steuerbegünstigungen zur Förderung des Wohneigentums nach 10e, 10f, 10h EStG Verlustabzug nach 10d EStG Einkommen Stpfl Stpfl Stpfl Stpfl Mill Mill. und mehr Insgesamt Verlustfälle ) enthält nicht nur die Summe der Einkunftsarten, sondern auch die Hinzurechnungen" 2) Ohne die vom Steuerpflichtigen an den Ehegatten übertragenen Hinterbliebenen- und Körperbehinderten-Pauschbeträge für Kinder bei getrennnter Veranlagung.

13 11 abzuziehende Freibeträge für Kinder nach 32 Abs. 6 EStG Härteausgleich nach 46 Abs. 3 EStG und 70 EStDV Zu versteuerndes Einkommen Tarifliche Einkommensteuer Gesamtbetrag der von... bis unter Stpfl Stpfl Stpfl Stpfl Mill Mill. und mehr Insgesamt Verlustfälle

14 12 Noch: 2. Unbeschränkt Lohn- und Einkommensteuerpflichtige 2010 nach Größenklassen des Gesamtbetrags der 2.1. Lohn- und Einkommensteuerpflichtige insgesamt Gesamtbetrag der von... bis unter Altersvorsorgezulage nach 10a Abs. 2 EStG Hinzuzurechnendes Kindergeld nach 31 Satz 4 EStG Festzusetzende Einkommensteuer Stpfl Stpfl Stpfl Mill Mill. und mehr Insgesamt Verlustfälle ) enthält nicht nur die Summe der Einkunftsarten, sondern auch die Hinzurechnungen" 2) Ohne die vom Steuerpflichtigen an den Ehegatten übertragenen Hinterbliebenen- und Körperbehinderten-Pauschbeträge für Kinder bei getrennnter Veranlagung.

15 13 positiv Verbleibende Einkommensteuer negativ Festzusetzender Solidaritätszuschlag Stpfl Stpfl Stpfl Gesamtbetrag der von... bis unter Mill Mill. und mehr Insgesamt Verlustfälle

16 Lohn- und Einkommensteuerpflichtige nach der Grundtabelle versteuert Gesamtbetrag der von... bis unter Summe der 1) Altersentlastungsbetrag nach 24a EStG Entlastungsbetrag für Alleinerziehende nach 24b EStG Stpfl Stpfl Stpfl Mill Mill. und mehr Insgesamt Verlustfälle ) enthält nicht nur die Summe der Einkunftsarten, sondern auch die Hinzurechnungen" 2) Ohne die vom Steuerpflichtigen an den Ehegatten übertragenen Hinterbliebenen- und Körperbehinderten-Pauschbeträge für Kinder bei getrennnter Veranlagung.

17 15 Freibetrag für Land- und Forstwirte nach 13 Abs. 3 EStG Gesamtbetrag der Sonderausgaben insgesamt Außergewöhnliche Belastungen 2) Gesamtbetrag der von... bis unter Stpfl Stpfl Stpfl Stpfl Mill Mill. und mehr Insgesamt Verlustfälle

18 16 Noch: 2.2. Lohn- und Einkommensteuerpflichtige nach der Grundtabelle versteuert Gesamtbetrag der von... bis unter Altersvorsorgebeiträge nach 10a EStG Steuerbegünstigungen zur Förderung des Wohneigentums nach 10e, 10f, 10h EStG Verlustabzug nach 10d EStG Einkommen Stpfl Stpfl Stpfl Stpfl Mill Mill. und mehr Insgesamt Verlustfälle ) enthält nicht nur die Summe der Einkunftsarten, sondern auch die Hinzurechnungen" 2) Ohne die vom Steuerpflichtigen an den Ehegatten übertragenen Hinterbliebenen- und Körperbehinderten-Pauschbeträge für Kinder bei getrennnter Veranlagung.

19 17 abzuziehende Freibeträge für Kinder nach 32 Abs. 6 EStG Härteausgleich nach 46 Abs. 3 EStG und 70 EStDV Zu versteuerndes Einkommen Tarifliche Einkommensteuer Gesamtbetrag der von... bis unter Stpfl Stpfl Stpfl Stpfl Mill Mill. und mehr Insgesamt Verlustfälle

20 18 Noch: 2.2. Lohn- und Einkommensteuerpflichtige nach der Grundtabelle versteuert Gesamtbetrag der von... bis unter Altersvorsorgezulage nach 10a Abs. 2 EStG Hinzuzurechnendes Kindergeld nach 31 Satz 4 EStG Festzusetzende Einkommensteuer Stpfl Stpfl Stpfl Mill Mill. und mehr Insgesamt Verlustfälle ) enthält nicht nur die Summe der Einkunftsarten, sondern auch die Hinzurechnungen" 2) Ohne die vom Steuerpflichtigen an den Ehegatten übertragenen Hinterbliebenen- und Körperbehinderten-Pauschbeträge für Kinder bei getrennnter Veranlagung.

21 19 positiv Verbleibende Einkommensteuer negativ Festzusetzender Solidaritätszuschlag Stpfl Stpfl Stpfl Gesamtbetrag der von... bis unter Mill Mill. und mehr Insgesamt Verlustfälle

22 Lohn- und Einkommensteuerpflichtige nach der Splittingtabelle versteuert Gesamtbetrag der von... bis unter Summe der 1) Altersentlastungsbetrag nach 24a EStG Entlastungsbetrag für Alleinerziehende nach 24b EStG Stpfl Stpfl Stpfl Mill Mill. und mehr Insgesamt Verlustfälle ) enthält nicht nur die Summe der Einkunftsarten, sondern auch die Hinzurechnungen" 2) Ohne die vom Steuerpflichtigen an den Ehegatten übertragenen Hinterbliebenen- und Körperbehinderten-Pauschbeträge für Kinder bei getrennnter Veranlagung.

23 21 Freibetrag für Land- und Forstwirte nach 13 Abs. 3 EStG Gesamtbetrag der Sonderausgaben insgesamt Außergewöhnliche Belastungen 2) Gesamtbetrag der von... bis unter Stpfl Stpfl Stpfl Stpfl Mill Mill. und mehr Insgesamt Verlustfälle

24 22 Noch: 2.3. Lohn- und Einkommensteuerpflichtige nach der Splittingtabelle versteuert Gesamtbetrag der von... bis unter Altersvorsorgebeiträge nach 10a EStG Steuerbegünstigungen zur Förderung des Wohneigentums nach 10e, 10f, 10h EStG Verlustabzug nach 10d EStG Einkommen Stpfl Stpfl Stpfl Stpfl Mill Mill. und mehr Insgesamt Verlustfälle ) enthält nicht nur die Summe der Einkunftsarten, sondern auch die Hinzurechnungen" 2) Ohne die vom Steuerpflichtigen an den Ehegatten übertragenen Hinterbliebenen- und Körperbehinderten-Pauschbeträge für Kinder bei getrennnter Veranlagung.

25 23 abzuziehende Freibeträge für Kinder nach 32 Abs. 6 EStG Härteausgleich nach 46 Abs. 3 EStG und 70 EStDV Zu versteuerndes Einkommen Tarifliche Einkommensteuer Gesamtbetrag der von... bis unter Stpfl Stpfl Stpfl Stpfl Mill Mill. und mehr Insgesamt Verlustfälle

26 24 Noch: 2.3. Lohn- und Einkommensteuerpflichtige nach der Splittingtabelle versteuert Gesamtbetrag der von... bis unter Altersvorsorgezulage nach 10a Abs. 2 EStG Hinzuzurechnendes Kindergeld nach 31 Satz 4 EStG Festzusetzende Einkommensteuer Stpfl Stpfl Stpfl Mill Mill. und mehr Insgesamt Verlustfälle ) enthält nicht nur die Summe der Einkunftsarten, sondern auch die Hinzurechnungen" 2) Ohne die vom Steuerpflichtigen an den Ehegatten übertragenen Hinterbliebenen- und Körperbehinderten-Pauschbeträge für Kinder bei getrennnter Veranlagung.

27 25 positiv Verbleibende Einkommensteuer negativ Festzusetzender Solidaritätszuschlag Stpfl Stpfl Stpfl Gesamtbetrag der von... bis unter Mill Mill. und mehr Insgesamt Verlustfälle

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