Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

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1 Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 1

2 Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Übersicht 1. Grundlagen des Arbeitsschutzes 2. Unfallversicherung - Berufsgenossenschaften 3. Sicherheitsorganisation im Betrieb 4. Gefährdungsbeurteilung Sicherheitsunterweisungen 5. Baustellenverordnung 6. Gefahrstoffe 2

3 1. Grundlagen des Arbeitsschutzes 3

4 1.1 Warum Arbeitsschutz? Gesetzliche Vorschrift: Verstöße gegen Gesetze oder Unfallverhütungsvorschriften führen zu Sanktionen Moralische Verpflichtung: Schutz des Lebens und der Gesundheit der Kollegen oder der anvertrauten Beschäftigten Wirtschaftliche Notwendigkeit: Finanzielle Verluste durch Unfälle 4

5 1.2 Unfallstatistik Tödliche Arbeitsunfälle 2001 in der BRD 5

6 1.2 Unfallstatistik Unfallgeschehen 2002 in der BRD Meldepflichtige Arbeitsunfälle: Meldepflichtige Wegeunfälle: Tödliche Arbeitsunfälle: 774 Tödliche Wegeunfälle: 576 Anerkannte Berufskrankheiten:

7 1.2 Unfallstatistik Aufwendungen der gewerblichen Wirtschaft für die Berufs-Unfallversicherung 2001: ,-- Entschädigungsleistungen: Davon Heilbehandlung: Davon Renten:

8 1.3 Gesetzliche Grundlagen Sozialgesetzbuch VII (SGB VII) BGB ( 618) Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) Arbeitsstättenrichtlinien (ASR) Baustellenverordnung (BaustellV) Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) Usw. usw. usw.... 8

9 1.3 Gesetzliche Grundlagen Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) 1 Zielsetzung und Anwendungsbereich (1) Dieses Gesetz dient dazu, Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu sichern und zu verbessern. Es gilt in allen Tätigkeitsbereichen. 9

10 1.4 Grundpflichten der Arbeitgeber 1 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) 3 (1)Der Arbeitgeber ist verpflichtet die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu treffen die Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen die Maßnahmen anzupassen und zu Verbessern (2) Der Arbeitgeber hat für eine geeignete Organisation zu sorgen die erforderlichen Mittel bereitzustellen Vorkehrungen zu treffen, dass die Maßnahmen beachtet werden und die Beschäftigten ihren Mitwirkungspflichten nachkommen können. 10

11 1.4 Grundpflichten der Arbeitgeber 2 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) 4 Allgemeinen Grundsätze für die Maßnahmen des Arbeitsschutzes: Eine Gefährdung für Leben und Gesundheit ist möglichst zu vermeiden Die verbleibende Gefährdung ist möglichst gering zu halten Gefahren sind an ihrer Quelle zu bekämpfen Stand von Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene sowie sonstige gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse sind zu berücksichtigen; spezielle Gefahren für besonders schutzbedürftige Beschäftigtengruppen sind zu berücksichtigen den Beschäftigten sind geeignete Anweisungen zu erteilen 11

12 1.4 Grundpflichten der Arbeitgeber 3 Sozialgesetzbuch (SGB) 21 Der Unternehmer ist für die Durchführung der Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten, für die Verhütung von arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren sowie für eine wirksame Erste Hilfe verantwortlich. 12

13 1.4 Grundpflichten der Beschäftigten 1 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) 15, 16 Die Beschäftigten sind verpflichtet für ihre Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit Sorge zu tragen Unterweisung und Weisung des Arbeitgebers zu beachten für Sicherheit und Gesundheit der Personen zu sorgen, die von ihren Handlungen oder Unterlassungen bei der Arbeit betroffen sind. Arbeitsmittel sowie Schutzvorrichtungen und die ihnen zur Verfügung gestellte persönliche Schutzausrüstung bestimmungsgemäß zu verwenden den Arbeitgeber darin zu unterstützen, die Sicherheit und den Gesundheitsschutz bei der Arbeit zu gewährleisten und seine Pflichten entsprechend den behördlichen Auflagen zu erfüllen. 13

14 1.4 Grundpflichten der Beschäftigten 2 Sozialgesetzbuch (SGB) 21 Die Versicherten haben nach ihren Möglichkeiten alle Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren sowie für eine wirksame Erste Hilfe zu unterstützen und die entsprechenden Anweisungen des Unternehmers zu befolgen. 14

15 1.4 Grundpflichten der Beschäftigten 3 Persönliche Schutzausrüstung tragen! Kopfschutz Gehörschutz Schutzhandschuhe Schutzkleidung Augen- und Gesichtsschutz Fußschutz Atemschutz Absturzsicherung 15

16 1.5 Übertragung von Unternehmerpflichten Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) 7, 13 Verantwortlich für die Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen ist zunächst der Arbeitgeber Er kann diese Aufgaben (Unternehmerpflichten) an Arbeitnehmer (z.b. Bauleiter) übertragen Diese Übertragung darf nur an befähigte Personen schriftlich erfolgen 16

17 1.5 Übertragung von Unternehmerpflichten 17

18 1.6 Rolle des Auftraggebers Baustellenverordnung Sicherheitsrelevante Einrichtungen ausschreiben! Zum Bsp.: Laufstege vorhalten Laufstege der Pos...über die vereinbarte Vorhaltezeit hinaus vorhalten.... Wochen. Laufstege instand setzen Laufstege der Pos auf Anordnung der Bauleitung instand setzen. Die Kosten hierfür werden auf Nachweis vergütet. Aufstiege Aufstiege zum Erreichen der Arbeitsplätze in einer Höhe von.... m, als- Treppentürme, Laufbreite.... m- vorgebaute Gerüstfelder mit innenliegendem Leitergang-...(Nichtzutreffendes streichen) erstellen,.... Wochen vorhalten und wieder entfernen..... Stück. Quelle: Blaue Mappe der BGen 18

19 1.8 Einrichtung einer Baustelle Arbeitsstättenverordnung: Baustellen: Nur 1-4, 43-49, Anzahl und Ausstattung von Tagesunterkünften, Toiletten, Waschräumen, Sanitätsräumen Eigenschaften der Wege und Arbeitsstätten Die Arbeitsstättenrichtlinien spezifizieren die Pflichten aus der Arbeitsstättenverordnung 19

20 1.8 Einrichtung einer Baustelle Beispiel: 45 Tagesunterkünfte auf Baustellen (1) Auf jeder Baustelle hat der Arbeitgeber für die Arbeitnehmer Tagesunterkünfte zur Verfügung zu stellen. Die Tagesunterkünfte dürfen sich nur an ungefährdeter Stelle befinden. (2) Die lichte Höhe von Tagesunterkünften muss mindestens 2,30 m betragen. In den Tagesunterkünften muss für jeden regelmäßig auf der Baustelle anwesenden Arbeitnehmer nach Abzug der Fläche für die vorgeschriebenen Einrichtungen eine freie Bodenfläche von mindestens 0,75 m2 vorhanden sein. 20

21 1.8 Einrichtung einer Baustelle Zu 45 der Arbeitsstättenverordnung führt die Arbeitsstättenrichtlinie aus: Fenster 3.1 Die Fensterfläche von Tagesunterkünften muss mindestens ein Zwölftel der jeweiligen Grundfläche betragen. Die Fenster müssen Dreh-Kipp- Beschläge haben oder stufenlos zu öffnen sein (Schiebefenster). 3.2 Ist in einer Tagesunterkunft ein Weg zu einer unmittelbar oder mittelbar ins Freie führenden Tür länger als 10 m, muss das von der Tür am weitesten entfernt liegende Fenster als Notausstieg ausgebildet und als Notausstieg gekennzeichnet sein. Der Notausstieg muss ins Freie oder in einen gesicherten Bereich führen. Weitergehende Bestimmungen des Baurechts der Länder bleiben unberührt

22 2. Unfallversicherung - Berufsgenossenschaften 22

23 2.1 Grundlagen 23

24 2.1 Grundlagen 24

25 2.1 Grundlagen Gesetzliche Grundlage SGB VII Träger der gesetzlichen Unfallversicherung im Bauwesen: BauBG und Tiefbau BG Aufgaben der Unfallversicherung (SGB VII 1): Prävention Rehabilitation Entschädigung 25

26 2.1 Grundlagen 26

27 2.2 Prävention Sozialgesetzbuch VII (SGB VII) 14: Die Unfallversicherungsträger haben mit allen geeigneten Mitteln für die Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren... zu sorgen. Sie sollen dabei auch den Ursachen von arbeitsbedingten Gefahren für Leben und Gesundheit nachgehen. 27

28 2.2 Prävention Sozialgesetzbuch VII (SGB VII) 15, 17, 18: Die Unfallversicherungsträger erlassen als autonomes Recht Unfallverhütungsvorschriften Der Technische Aufsichtsdienst der BG überwacht deren Einhaltung mit hoheitlichen Befugnissen (!) verhängt gegebenenfalls Bußgelder berät die Unternehmen schult Arbeiter und Aufsichtspersonal 28

29 2.2 Prävention 29

30 2.2 Prävention Unfallverhütungsvorschriften Ca. 40 sind für den Baubereich relevant Ordnungssystem: Buchstabe + Nummer A: Übergreifende Vorschriften B: Einwirkungsspezifisch (Lärm, Gefahrstoffe,...) C: Gewerkespezifisch (Bauarbeiten, Schiffbau,...) D: Arbeitsgerätspezifisch (Krane, Bauaufzüge, Rammen) 30

31 2.2 Prävention Unfallverhütungsvorschriften Beispiele: BGV A 1 (VBG 1) Grundsätze der Prävention BGV A 5 (VBG 109) Erste Hilfe BGV B 1 (VBG 91) Umgang mit Gefahrstoffen BGV B 3 (VBG 121) Lärm BGV C 2 (VBG 37) Bauarbeiten BGV C 2 (VBG 46) Sprengarbeiten BGV D 6 (VBG 9) Krane BGV D 7 (VBG 35) Bauaufzüge... 31

32 2.3 Rehabilitation Gesundheit und Leitungsfähigkeit wieder herstellen durch: Medizinische Maßnahmen (Heilbehandlung) Berufliche Wiedereingliederung (Berufshilfe) Soziale (gesellschaftliche) Wiedereingliederung Pflege 32

33 2.4 Entschädigung Geldleistung an Hinterbliebene Sterbegeld Überführungskosten Witwen- / Witwerrente Waisenrente / Elternrente 33

34 2.5 Beispiele zu Unfallkosten 1 Tod durch elektrischen Strom infolge einer defekten Leitung Witwe, 31 Jahre; 2 Kinder, 9 und 10 Jahre Unfallfolgekosten des Unternehmers: Lohnausfall der Belegschaft (Mittellohn 30,00 ) 5 Mann x 5,0 Std. = 30,0 Std. 6 Mann x 1,0 Std. = 6,0 Std. 36,0 Std. x 30,00 = 1.080,00 Zahlung an Witwe 4 Wochenlöhne 2.000,00 Gesamtkosten des Unternehmers 3.160,00 34

35 2.5 Beispiele zu Unfallkosten 1 Tod durch elektrischen Strom infolge einer defekten Leitung Witwe, 31 Jahre; 2 Kinder, 9 und 10 Jahre Unfallfolgekosten der Berufsgenossenschaft: 3 Monate Witwenrente in Höhe Vollrente 3.057,00 Sterbegeld 1.528,00 Witwenrente angenommen bis zum 70. Lebensjahr 3,5 % Rentensteigerung jährlich ,00 Waisenrente 1. Kind ,00 2. Kind ,00 Gesamtkosten der Berufsgenossenschaft ,00 35

36 2.5 Beispiele zu Unfallkosten 2 Fehlender Treppenabgang in Baugrube Schwere Prellungen, Verstauchung Unfallfolgekosten des Unternehmers: Lohnausfall der Belegschaft (Mittellohn 30,00 ) 5 Mann x 1,5 Std. = 7,5 Std. 5 Mann x 0,5 Std. = 2,5 Std. 10,0 Std. x 30,00 = 3.00,00 Lohnfortzahlung für den Verletzten 6 Wochenlöhne 6.000,00 Gesamtkosten des Unternehmers 6.300,00 36

37 2.5 Beispiele zu Unfallkosten 2 Fehlender Treppenabgang in Baugrube Schwere Prellungen, Verstauchung Unfallfolgekosten der Berufsgenossenschaft: Heilbehandlung 2.092,00 Sicherungsaufwendungen: Treppenaufgang 8,0h x 30,00 240,00 Bauholz 300,00 Gesamtkosten für Unfallverhütung 540,00 37

38 2.6 Überwachung der gesetzlichen Bestimmungen 38

39 3. Sicherheitsorganisation im Betrieb 39

40 3.1 Elemente des Arbeitsschutzes 40

41 3.1 Elemente des Arbeitsschutzes Fachkraft für Arbeitssicherheit (ASiG 1) Betriebsarzt (ASiG 1) Sicherheitsbeauftragter (SGB VII 22) Betriebsrat (BetrVG 80, 83, 84, 87, 9) Arbeitsschutzausschuss (ASiG 11) 41

42 3.2 Aufgaben 42

43 3.2 Aufgaben 43

44 3.2 Aufgaben 44

45 3.3 Zusammensetzung des Arbeitsschutz- Ausschusses 45

46 4. Gefährdungsbeurteilung Sicherheitsunterweisungen 46

47 4.1 Gefährdungsbeurteilung Arbeitsschutzgesetz 5, 6 Der Arbeitgeber hat durch eine Beurteilung der für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdung zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind. Der Arbeitgeber muss über die je nach Art der Tätigkeiten und der Zahl der Beschäftigten erforderlichen Unterlagen verfügen, aus denen das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung, die von ihm festgelegten Maßnahmen des Arbeitsschutzes und das Ergebnis ihrer Überprüfung ersichtlich sind. 47

48 4.1 Gefährdungsbeurteilung 48

49 4.2 Sicherheitsunterweisungen Sicherheitsunterweisungen: ArbSchG 12 Der Arbeitgeber hat die Beschäftigten über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit während ihrer Arbeitszeit ausreichend und angemessen zu unterweisen. Die Unterweisung umfasst individuelle Anweisungen und Erläuterungen. muss bei der Einstellung, bei Veränderungen im Aufgabenbereich, der Einführung neuer Arbeitsmittel oder einer neuen Technologie vor Aufnahme der Tätigkeit der Beschäftigten erfolgen. muss an die Gefährdungsentwicklung angepasst sein. Muss regelmäßig wiederholt werden. Sicherheitsunterweisungen auch nach UVV notwendig 49

50 4.2 Sicherheitsunterweisungen Sicherheitsunterweisungen: Beispiel Sicherheits-Unterweisung Firmenname: für: Kostenstelle: Hans Gert Müller Maurerkolonne am: Uhrzeit: Uhr Ort: Baustelle Steinberg Thema: Absturzsicherungen anhand des Merkhefte Hochbauarbeiten Inhalt nach Stichworten: Unfallbeispiele, Gefahren, Sicherheitsmaßnahmen nach BGV C22 Name, Vorname: Kraus, Oskar Personal-Nr.: 11/42 Abteilung: Hochbau Unterweiser: Lehmann, Dieter Dolmetscher: Unterschrift 50

51 4.2 Sicherheitsunterweisungen 51

52 5. Baustellenverordnung 52

53 5.1 Grundsätzliche Pflichten Ziel: Wesentliche Verbesserung der Sicherheit auf Baustellen Berücksichtigung des Arbeitsschutzes bereits in der Planung Vorankündigung einer Baumaßnahme Erstellung eines SiGe-Plans Bestellung eines Koordinator Bauherr ist verantwortlich!!! 53

54 5.2 Vorankündigung Notwendig, falls: Dauer der Bauarbeiten mehr als 30 Arbeitstage Mehr als 20 Beschäftigte gleichzeitig tätig Umfang der Arbeiten mehr als 500 Personentage An die zuständige Behörde 54

55 5.2 Vorankündigung Inhalt: Ort der Baustelle, Name und Anschrift des Bauherrn, Art des Bauvorhabens, Name und Anschrift des anstelle des Bauherrn verantwortlichen Dritten, Name und Anschrift des Koordinators, voraussichtlicher Beginn und voraussichtliche Dauer der Arbeiten, voraussichtliche Höchstzahl der Beschäftigten auf der Baustelle, Zahl der Arbeitgeber und Unternehmer ohne Beschäftigte, die voraussichtlich auf der Baustelle tätig werden, Angabe der bereits ausgewählten Arbeitgeber und Unternehmer ohne Beschäftigte. 55

56 5.3 SiGe-Plan Notwendigkeit: Wenn eine Vorankündigung notwendig ist oder Immer bei gefährlichen Arbeiten Gefährliche Arbeiten: Anhang II der BaustellV, z.b. Tunnelbau, Arbeiten unter Druckluft, Arbeiten mit explosiven Stoffen,... 56

57 5.3 SiGe-Plan Inhalt: Arbeitsschutzbestimmungen, die auf der betreffende Baustelle anzuwenden sind besondere Maßnahmen für die besonders gefährlichen Arbeiten Berücksichtigung der betrieblichen Tätigkeiten auf dem Gelände 57

58 5.3 SiGe-Plan Beispiel: 58

59 5.3 SiGe-Plan Aufbau (laut BG): im linken Planteil sind die zu erwartenden Gefährdungen während des Baustellenbetriebes mit zugehörigen Lösungen, gegliedert nach Gewerken, aufgeführt, im zentralen, mittleren Planteil dominiert der Bauablaufplan mit den Gefährdungen, die sich aus den zeitlichen Abhängigkeiten der verschiedenen Arbeiten ergeben, im unteren Teil werden als Ergebnis der Koordination die notwendigen Sicherheitseinrichtungen sowie deren Standzeit eingetragen, und dem rechten Planteil sind Hinweise auf Ausschreibungstexte zum Arbeitsschutz und hiervon betroffene Positionen des Leistungsverzeichnisses Hinweise auf besonders zu beachtende Pläne und Anweisungen Hinweise auf die baustellenbezogen anzuwendenden Bestimmungen zu entnehmen. 59

60 5.4 Koordinator Notwendigkeit: Immer, wenn Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber gleichzeitig auf der Baustelle tätig sind 60

61 5.4 Koordinator Aufgaben während der Planung: Koordination der Planung der Maßnahmen des Arbeitsschutzes Ausarbeitung des Sicherheits- und Gesundheitsschutzplans Zusammenzustellen einer Unterlage mit Angaben zum erforderlichen Sicherheits- und Gesundheitsschutz bei späteren Arbeiten an der baulichen Anlage 61

62 5.4 Koordinator Aufgaben während der Ausführung: Koordination der Maßnahmen des Arbeitsschutzes Überwachung der Einhaltung dieser Verordnung Anpassung des Sicherheits- und Gesundheitsschutzplans Organisation der Zusammenarbeit der Arbeitgeber Koordination der Überwachung der Anwendung der Arbeitsverfahren 62

63 6. Gefahrstoffe 63

64 6.1 Grundlagen Staatliches Gefahrstoffrecht: Chemikaliengesetz (ChemG) enthält Grundsätzliches - Schutzziele 19 Gefahrstoff-Verordnung (GefStoffV) nähere Ausführungen zu Schutzzielen Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) konkrete Inhalte (z. B. TRGS 900 Luftgrenzwerte ) 64

65 6.2 Begriffe Gefahrstoff-Verordnung (GefStoffV) 3 Maximale Arbeitsplatzkonzentration MAK ist die Konzentration eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz, bei der im Allgemeinen die Gesundheit der Arbeitnehmer nicht beeinträchtigt wird Gilt für gesunde Erwachsene Grenzwerte in der TRGS

66 6.2 Begriffe Gefahrstoff-Verordnung (GefStoffV) 3 Technische Richtkonzentration TRK ist die Konzentration eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz, die nach dem Stand der Technik erreicht werden kann Begründeter MAK-Wert kann nicht aufgestellt werden Einhaltung reduziert gesundheitliche Risiken Zumeist krebserregende Stoffe 66

67 6.3 Auszug aus der TRGS 900 Bezeichnung Stoffidentität EG-Nr. CAS-Nr. ml/m³ (ppm) Grenzwert mg/ m 3 Spitzenbegr. Überschreit ungsfaktor Bemerkungen Acetaldehyd =1= DFG Aceton ,5 Acetonitril DFG, H, Y 0- Acetylsalicylsä ure E NL Acrylaldehyd ,1 0,25 =1= DFG, H 67

68 7. Informationsquellen 68

69 7 Quellen TiefbauBG: BauBG: Zentraler Infopool: Gefahrstoffinformationssystem: 69

4.2 Sicherheitsunterweisungen

4.2 Sicherheitsunterweisungen 4.2 Sicherheitsunterweisungen 51 5. Baustellenverordnung 52 5.1 Grundsätzliche Pflichten Ziel: Wesentliche Verbesserung der Sicherheit auf Baustellen Berücksichtigung des Arbeitsschutzes bereits in der

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