Wig. Die Platzierung des Buchstabenbildes. Zurichtung des Buchstabens. Die Grundlage bildet das Geviert. Es ist, je nach Anwenderprogramm,

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1 2 ZEICHENABSTAND WORTABSTAND ZEILENABSTAND SCHRIFTFAMILIE SCHRIFTKORREKTUR SATZART AUSZEICHNUNGEN SCHRIFTMISCHEN GLOSSAR

2 ZEICHENABSTAND ZEICHENABSTAND M Vorbreite Nachbreite Dicktenaufbau In QuarkXPre it da Geviert mit 200 Einheiten definiert (iehe oben), in InDeign it e da Fünffache: 1000 Einheiten. Die Platzierung de Buchtabenbilde auf einem jeweiligen Feld nennt man Zurichtung de Buchtaben. Die Grundlage bildet da Geviert. E it, je nach Anwenderprogramm, in eine unterchiedliche Anzahl von Einheiten aufgeteilt. In QuarkXPre ind e 200, in InDeign 1000 Einheiten. Die Einheiten ind für den Rechner die Grundlage zur Ermittlung der Zeichen- und Wortabtände. Je feiner ein Geviert unterteilt wird, deto genauer laen ich die Buchtabenbreiten und -abtände regulieren. Der Zeichenabtand ergibt ich durch die Vor- und Nachbreite. Da M einer normalen Schrift hat damit etwa 200 bzw. in InDeign 1000 Einheiten. Wig Zeichenbreiten Die Zeichen haben verchiedene Dicktenwerte. Je mehr Einheiten ein Geviert enthält, um o regelmäßiger und augeglichener werden die Wortbilder im gedruckten Text. Ein «W» reicht über die Breite eine Geviert hinau, während ein «i» nur etwa 25% und ein «g» etwa 60% eine Geviert aufweit. ( Band 1, Die Zeichenbreite (Zeichen plu Vor- und Nachbreite) wird al Dickte bezeichnet. «Typografiche Grundlagen», Seite 15) 3 LEHRMITTEL TYPOGRAFIE

3 ZEICHENABSTAND ZEICHENABSTAND 6 Punkt Hamburgef Hamburge Hamburg Hamburg a b a b a b Optiche Kerning InDeign kennt neben dem metrichen noch ein optiche Kerning. Ertere baiert auf den Dicktentabellen der Herteller, während letztere zur Abtandberechnung zweier Zeichen die Buchtabenform wie auch den Weißraum dazwichen berückichtigt. Selbt bei unterchiedlichen Schriftgrößen und Schriften ergeben ich o augeglichene Zeichenabtände. Quorum Quorum TempoW TempoW InDeign Linotype-Univer normal (55): Im Hintergrund mit metrichem die Schrift mit Laufweite ±0, im Vordergrund mit optichem Kerning ebenfall mit Laufweite ±0. Der Vergleich mit der vorhergehenden Seite zeigt gewie Abweichungen. So etzt InDeign beipielweie bei großen Graden die Zeile etwa luftiger. Die beiden oberen Beipiele machen den Unterchied zwichen den Kerning-Methoden deutlich. 7 LEHRMITTEL TYPOGRAFIE

4 WORTABSTAND WORTABSTAND Typografie kann umchrieben werden al die Kunt, da Satzmaterial in Übereintimmung mit einem betimmten Zweck richtig zu gliedern, alo die Typen o anzuordnen und die Zwichenräume o zu betimmen, da dem Leer da Vertändni de Texte im Höchtmaß erleichtert wird. Der Buchtabeninnenraum de «n» it etwa da Maß de normalen Wortabtande bei einer normal laufenden Schrift. Typografieikanniumchriebeniwerden alidieikunt, daisatzmaterialiiniübereintimmung mitieinemibetimmtenizweckirichtigizuigliedern, aloidieitypenioianzuordnen undidieizwichenräumeioizuibetimmen, daidemileeridaivertändniideitexte imihöchtmaßierleichtertiwird. Bei dieem Beipiel wurde antelle de Wortabtande ein gemeine «i» geetzt. Die Zeilen laufen gleich breit wie bei normalen Wortabtänden. Wortabtände Die Größe de Wortabtande it etwa ein Viertel bi ein Drittel de Geviert, je nach Schriftchnitt, Schriftart und Schriftgröße: Im Minimum die Dickte de kleinen «i» oder die Punzenweite de «n». Je größer der Buchtabeninnenraum, deto größer die Wortabtände. Der Wortabtand ollte nicht größer ein al der optiche Zeilenabtand. Ein zu großer Wortabtand zerreißt da Satzbild, bei zu kleinem Wortabtand fließen die Wörter zuammen beide vermindert die Lebarkeit. Der Wortabtand im normalen Blockatz (50 bi 80 Zeichen pro Zeile) ollte im Minimum nicht weniger al 75 Prozent, im Maximum nicht mehr al 150 Prozent de Normalwortabtande betragen. Spaltenbreiten Bei chmalen Satzpalten it im Blockatz meit ein größerer Spielraum für den Wortabtand nötig; im Minimum etwa 60 Prozent, im Maximum bi 180 Prozent de Idealwortabtande. Bei breiten Spalten kann der Spielraum kleiner ein. Dabei pielt der Schriftcharakter immer eine wichtige Rolle ( Seite 11). Beim Flatteratz bleiben die Wortabtände gleich. Sie können bei kritichen Zeichenkombinationen (z.b.ty, We) im Flatter- owie im Blockatz optich korrigiert werden! 8 LEHRMITTEL TYPOGRAFIE

5 ZEILENABSTAND ZEILENABSTAND t t Der optiche Zeilenabtand it der Raum zwichen der Schriftlinie und der Mittellänge der nächten Zeile Typografie kann umchrieben werden x al die Kunt, da Satzmaterial in Übereintimmung mit einem betimmten Zweck richtig zu gliedern, alo die Typen o anzuordnen und die Zwichenräume o zu betimmen, da dem Leer da Vertändni de Texte im Höchtmaß erleichtert wird. Mengenatz (Leetext) Der optiche Zeilenabtand (opticher Durchchu) ollte im Leetext etwa da Eineinhalbfache der Mittellängenhöhe (x-höhe) betragen bei Überchriften kann e weniger ein. Der Wortabtand und der optiche Zeilenabtand tehen etwa im Verhältni 1:2. Da Programm der elementaren Typografie, da zuert von den Kontruktiviten kam, hat zweifello der Auffaung typograficher Arbeit neue, grundätzliche Wege gewieen. E hat vor allem veranlat, auf den Gegebenheiten de Material zu bauen und darau eine atztechniche Form zu entwickeln. Die Propagierung von Klarheit, Exaktheit, Eindringlichkeit und abtrakter Form fand vor allem in Deutchland guten Boden. Wohl dehalb, weil die Verwendung optich impler Formen und primärer Farben einer allgemeinen primitiven Propagandavortellung naheliegt. Zeilenlänge und Zeilenabtand Schmale Spalten brauchen weniger, breite Spalten mehr optichen Zeilenabtand. Beipiele: 1. Schriftgröße 7,5 Punkt Zeilenabtand 11 Punkt Satzbreite 41 mm Flatteratz 2. Schriftgröße 7,5 Punkt Zeilenabtand 11 Punkt Satzbreite 98 mm Blockatz Blockatz Da Programm der elementaren Typografie, da zuert von den Kontruktiviten kam, hat zweifello der Auffaung typograficher Arbeit neue, grundätzliche Wege gewieen. E hat vor allem veranlat, auf den Gegebenheiten de Material zu bauen und darau eine atztechniche Form zu entwickeln. Die Propagierung von Klarheit, Exaktheit, Eindringlichkeit und abtrakter Form fand vor allem in Deutchland guten Boden. Wohl dehalb, weil die Verwendung optich impler Formen und primärer Farben einer allgemeinen primitiven Propagandavortellung naheliegt. Eindeutigkeit it eine wichtige Forderung, aber unter vielen Forderungen nur eine! 14 LEHRMITTEL TYPOGRAFIE

6 ZEILENABSTAND ZEILENABSTAND George Braque hat bewut einen formalen Kanon gechaffen, jedoch Oberlängenhöhe Opticher Zeilenabtand Mittellängenhöhe Weniger Zeilenabtand Weniger Zeilenabtand Schmaler Punzen Schriften mit kleinem Buchtabeninnenraum (Punzen) brauchen weniger Zeilenabtand. Mehr Zeilenabtand Mehr Zeilenabtand Breiter Punzen Schriften mit großem Buchtabeninnenraum brauchen mehr Zeilenabtand. Weniger Zeilenabtand Weniger Zeilenabtand Waagrechte Führung Schriften mit tärkeren Serifen brauchen weniger Zeilenabtand. Die Bandwirkung der Schrift it durch die waagrechte Führung der Serifen eher gewährleitet. Mehr Zeilenabtand Mehr Zeilenabtand Senkrechte Führung Schriften mit tarker enkrechter Führung (klaizitiche Schriften) brauchen mehr Zeilenabtand. Mehr Zeilenabtand Weniger Zeilenabtand hohe Mittellängenhöhe kleine Mittellängenhöhe Mittellängenhöhen Schriften mit hoher Mittellängenhöhe brauchen mehr, Schriften mit kleinerer Mittellängenhöhe weniger Zeilenabtand. 15 LEHRMITTEL TYPOGRAFIE

7 SCHRIFTFAMILIE SCHRIFTFAMILIE Neue Helvetica 25 Neue Helvetica 35 Neue Helvetica 45 Neue Helvetica 55 Neue Helvetica 65 Neue Helvetica 75 Neue Helvetica 85 Neue Helvetica 95 extraleicht (Ultra Light) leicht (Thin) mager (Light) normal (Roman) halbfett (Medium) fett (Bold) extrafett (Heavy) ultrafett (Black) Die oben genannten Bezeichnungen gelten nur für die Neue Helvetica. Bei anderen Schriften und Schriftenhertellern können auch folgende Bezeichnungen Anwendung finden: für normal: Regular, Book ; für halbfett: Demi Bold/Semibold; für dreiviertelfett: Demi Bold; für extrafett: Black, Extra Bold, Ultra Bold; für ultrafett: Heavy, Extra Black, Ultra Black oder Super. Schriftfamilie und Schriftchnitte Eine Schriftfamilie beteht au mehreren Schriftchnitten. Diee Schnitte untercheiden ich durch Strichtärke, Schriftbreite und Schriftlage. Bei einigen Schriftfamilien gehören noch Kapitälchen dazu (Veralien etwa in Mittellängenhöhe). Strichtärke Die Grundlage jeder Schrift bildet der «normale Schnitt». Bei großen Textmengen werden meiten normale Schnitte verwendet, weil ie für eine optimale Lebarkeit gechaffen wurden. Magere und halbfette Schriften können auch al Grundtext verwendet werden (ie ind meiten weniger gut lebar), fette Schriften werden vielfach al Überchriften gebraucht. Univer 55 Univer 65 Univer 75 Univer Regular Univer Bold Univer Black Bei gewien Schriften zum Beipiel der Linotype-DTP- Univer wird der halbfette Schnitt al Bold und der fette Schnitt al Black bezeichnet. Futura Light, Book und Regular Futura Light Futura Book Futura Regular Avenir Light, Book und Roman Avenir Light Avenir Book Avenir Roman Der Schriftchnitt Book liegt zwichen dem leichten und dem normalen Schnitt. 16 LEHRMITTEL TYPOGRAFIE

8 SCHRIFTFAMILIE SCHRIFTFAMILIE Roti San Serif Regular Roti Semi San Serif Regular Roti Serif Regular Roti Semi Serif Regular Stone San Stone San Phonetic IPA Stone Serif Stone Serif Phonetic IPA Stone Informal hambυrɡəfɔnt hambυrɡəfɔnt Erweiterte Schriftfamilien (Schriftippen) Gewie Schriften ind nicht nur durch Lage, Breite und Stärke differenziert, ondern auch im Schriftbild. So führen die Roti und die Stone verchiedene Familien (erifenloe und Serifen-Varianten [Hybrid-Schriften]) zu einer Großfamilie zuammen. Vielfach werden Semi-San und Semi- Serif al Hybridform bezeichnet. Zuätzlich beitzt die Stone- Familie noch den Font Phonetic Alternate. Neue Schriften wie die Beowolf und Komik ind in ihren Grundformen differenziert. Die Beowolf arbeitet mit einem Zufallgenerator, der bewirkt, da daelbe Zeichen in einem Satz immer wieder eine etwa andere Form aufweit. Die Komik-Flipper Plain ucht ich die Zeichen au drei verchiedenen Schnitten mittel eine Autauchgenerator zuammen. Diee zwei Schriften ind jedoch nicht für größere Textmengen geeignet. Beowolf Serif R21 Beowolf Serif R22 Beowolf Serif R23 Veränderungen der Zeichen bei der Beowolf Serif R22. Komik Plain One Komik Plain Two Komik Plain Three g g g g g Autauch der Zeichen bei der Komik-Flipper Plain. 23 LEHRMITTEL TYPOGRAFIE

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