Neue Offenheit im Targeting

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1 4,50 Fr. 9,00 Online-Werbung I E-Commerce I Technik Anzeige Foto: Yahoo AUSGABE 16/13 5. AUGUST 2013 ALLE 14 TAGE TOPAKTUELL AMAZON Retournierer fliegen raus Wer überdurchschnittlich viele Amazon- Einkäufe wieder zurückschickt, der kann bald gar nichts mehr bei dem Online- Handelshaus einkaufen. Der Account des Kunden wird gesperrt, neue Accounts sind nicht möglich. Laut Amazon-Sprecherin Christine Höger betrifft dies etwa Fälle, in denen Waren in nicht handelsüblichen Mengen bestellt und dann zurückgegeben wurden. Jeder Verdachtsfall werde sorgfältig und individuell geprüft. Wie viele Accounts davon betroffen sind, verriet Höger nicht. fk SPREADSHIRT T-Shirts am Tablet planen Marissas Einkaufsliste Wie die Yahoo-Chefin den Konzern ausrichten will S.6 Auspacken ohne Frust Special: Alles über Verpackungen S.24 Neue Offenheit im Targeting Erstmals informiert eine Kampagne Nutzer darüber, wie zielgerichtete Werbung funktioniert D eutsche Internet-Nutzer werden sich künftig häufiger damit auseinandersetzen, warum sie gerade diese oder jene Werbung sehen. Denn der Deutsche Datenschutzrat Online-Werbung (DDOW) plant ab Mitte August eine Kampagne zur zielgerichteten Werbeauslieferung. Sie soll zwei Monate lang laufen und ist Teil der OBA-Selbstregulierung. OBA steht für Online Behavioral Advertising und bezeichnet das Sammeln von Nutzerdaten für Targeting-Zwecke. Seit dem Start der Selbstregulierung Ende 2012 haben europaweit rund 190 OBA-Dienstleister den Kodex unterschrieben. Ein Kernelement ist ein Symbol in Online-Anzeigen, die mittels Behavioral Targeting ausgeliefert werden. Es informiert Nutzer über Cookies und Netzbelange zentralisieren Gesche Joost, Mitglied im SPD-Kompetenzteam S.10 Der ROI auf einen Blick Was Social Media Monitoring bringt S.16 Zwei Motive der neuen Kampagne, die ab Mitte August rund zwei Monate lang laufen wird darüber, welche Unternehmen ihr Surf-Verhalten verfolgen. Das kleine blaue i in einem Dreieck verlinkt zur Site Youronlinechoices.eu. Dort können Nutzer festlegen, wer ihr Surf- Verhalten aufzeichnen darf. Zugriffszahlen auf die deutsche Unterseite von Youronlinechoices.eu veröffentlicht der DDOW nicht. Laut Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) kamen im letzten Monat rund 1,7 Millionen Besucher auf die globale Site, 15 Prozent prüfen ihre Cookies und verwalten die Zugriffe von Dritten auf ihr Surf-Verhalten. Die Hälfte davon, rund sieben Prozent, will nicht getrackt werden und wählt das Opt-out. Für die Online-Kampagne in Deutschland sammeln die Initiatoren gerade Werbeplätze bei den Vermarktern ein. Mehr zum Thema OBA- Selbstregulierung auf S. 8. is Foto: Fotolia / Algre Tank Top vom Tablet: Spreadshirts T-Shirt Designer auf dem ipad Individuelle Massenfertigung ist ihr Geschäft: Dafür hat Spreadshirt nun seinen T-Shirt Designer fürs Tablet optimiert. Das Programm, mit dem Kunden neben Kleidung auch Taschen, Tassen und Handy-Cover gestalten und bestellen können, wurde grafisch reduziert und auf Touch-Bedienung ausgelegt. Es startet, sobald ein Nutzer die Spreadshirt-Website mit einem Tablet Browser aufruft. fk LEISTUNGSSCHUTZRECHT Verlage knicken ein Punktsieg für Google: Rechtzeitig vor dem Inkrafttreten des Leistungsschutzrechts am 1. August haben die meisten Verlage die vom Suchmaschinenkonzern geforderte Erklärung abgegeben, auf eine Vergütung für die Nutzung ihrer Inhalte in Google News zu verzichten. Dazu zählen auch Axel Springer und Burda, die vehementesten Verfechter des Gesetzes. Zementiert ist jedoch nichts: Viele Verlage haben ihr Einverständnis nur unter Vorbehalt abgegeben. fk Megafusion in Paris größte Werbe- der Welt Dkonzern heißt bald nicht mehr WPP, sondern Omnicom-Publicis. Die beiden Agentur-Konzerne verschmelzen zu einer Holding, das haben Publicis-Chef Maurice Levy und Omnicom- CEO John Wren in Paris besiegelt. Experten attestieren den Werberiesen großen Nachholbedarf im Digitalgeschäft, die Umsatzanteile in diesem Segment liegen bei beiden im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Durch die Fusion könnte es jedoch auch zu Loyalitätskonflikten kommen. So wirbt Coca-Cola beispielsweise mit Publicis, Gemeinsam groß: Publicis-Chef Maurice Levy (links) und Omnicom-CEO John Wren Foto: Publicis Erzrivale Pepsi ist Omnicom- Kunde. Dem gegenüber stehen Einsparpotenziale durch Rationalisierungseffekte. Das Wall Street Journal schätzt, dass sich die Megafusion erst dann nicht mehr rechnet, wenn mehr als 19 Prozent aller Werbebudgets wegfallen sollten. fk Neue Serie: SEO-Tipps S uchmaschinenoptimierung gehört für Online Shops zu den Pflichtaufgaben. Dennoch lassen selbst die Top 100 Online Shops in Deutschland viel SEO- Potenzial links liegen, das ergab eine Analyse der Performance- Agentur Soquero. Aufbauend auf den Ergebnissen dieser Untersuchung verraten die Spezialisten, an welchen Stellschrauben Website-Betreiber drehen müssen, um ihre Sichtbarkeit bei Google zu erhöhen. Der erste Teil der neuen Serie beginnt auf S. 22. fk Neue Mediengesellschaft Ulm mbh, PF , München Postvertriebsstück, DPAG, Entgelt bezahlt

2 AKTUELL 2 Internet World BUSINESS 5. August /13 In eigener Sache Vom Februar 2014 findet die Internet World, die E-Commerce-Messe, auf dem Münchner Messegelände statt. Bis 22. August 2013 noch läuft der Call for Papers für den begleitenden Kongress der Internet World, der im nächsten Jahr unter dem Motto Die Zukunft des E-Commerce stehen wird. Gesucht werden hierfür Referenten aus der Praxis, die zu den folgenden Themenkomplexen sprechen wollen: Multichannel Mobile Commerce Big Data CRM Customer Experience & Emotional Shopping Trends im E-Commerce und in der Online Kommunikation Der Veranstalter Neue Mediengesellschaft Ulm mbh, in der auch die Fachzeitschrift INTERNET WORLD Business erscheint, erwartet 2014 über 300 Aussteller. Die Messe deckt alle relevanten Themenfelder des E-Commerce ab. Die Inhalte der Veranstaltung reichen von Payment + Logistik, Shop-Software + Technik, Usability, Social + Mobile bis Online Marketing u.v.a.m. Umfassende Informationen zur Internet World, das Call-for-Papers-Formular zum Download sowie die aktuellen Ausstellerund Sponsoring-Unterlagen finden Interessierte unter: oogle erobert den TV- GScreen. Ende Juli startete in den USA der Verkauf von Chromecast. Das an einen USB- Stick erinnernde Gerät wird in den HDMI-Port am Fernseher eingesteckt und per WLAN mit dem Internet verbunden. Anschließend kann der Nutzer per Smartphone, Tablet oder Chrome-Browser Videos, sik und andere Inhalte auf dem TV abspielen. Nutzwert für beide Seiten: Google erhält so Zugriff f Mu- auf Bewegtbildgewohnheiten und kann langfristig neue Werbeformate für TV-Surfer entwickeln. Angriff auf Apple Eine Kampfansage an die Konkur- renz aus Cupertino? Das Prinzip erinnert in der Tat an Apples ples Airplay ist aber nicht beschränkt auf die Produkte des eigenen Konzerns. Chromecast soll auch mit ios-apps funktionieren, hieß es beim Launch des Produkts. Das Apple-Produkt sowie der Streaming Player des unabhängigen Anbieters Roku bieten zwar deutlich mehr Funktionen, kosten aber ein Mehrfaches des für 35 Dollar gelaunchten Funk-Sticks von Google. Weiterer Unterschied: Streamen Airplay oder der Roku Player noch eigene Inhalte Google glotzt TV Mit Chromecast bietet der Internet-Konzern eine Streaming-Technik für TV-Geräte an Chromecast: Googles Funk-Stick überträgt Inhalte von mobilen Geräten oder dem PC aufs TV-Gerät formatfüllend ins Wohnzimmer, greift Chromecast nur auf Web-Inhalte zu. Wer eigene Fotos und Filme auf dem Fernseher sehen will, wird zu einem Online-Umweg über die Mitgliedschaft bei Google Plus oder den Chrome- Mediaplayer gezwungen. App-Entwickler und Online-Videotheken werden Chromecast-Funktionen in ihre Technik integrieren müssen, wollen sie beim Streaming dabei sein. Bisher wird Chromecast allerdings nur in den USA angeboten. Als ersten Partner gewann Google Netflix, die Verhandlungen mit dem Web-Radio Pandora laufen. Zum Start enthielt Chromecast ein 3-Monats-Abo bei der Online-Videothek Netflix, das allein schon 24 Dollar wert ist. Mit ein Grund dafür, dass der Stick bereits einen Tag nach Vorstellung ausverkauft war. Google auf Partnersuche Ob der Launch in anderen Ländern genauso gut ankommen wird, hängt von den jeweiligen Kooperationen ab. Zum Deutschlandstart sucht Google Partner für Inhalte. Wenn es dabei um Videos geht, kämen Maxdome oder Watchever infrage. Ein Bundle aus Stick und entsprechendem 3-Monats-Abo könnte sich auch hierzulande zum Verkaufsschlager entwickeln. Doch Google denkt bereits weiter. So soll der Internet-Riese laut Wall Street Journal an einer eigenen Set-Top-Box arbeiten. Wie schnell sich Chromecast durchsetzen wird, hängt aber auch davon ab, wie viele Hersteller eigene Endgeräte für die Chromecast-Technik entwickeln. Denkbar wären Adapter für Stereoanlagen, denn Online-Musik aus TV-Lautsprechern ist kein Genuss. Mit Airplay und Roku können zudem komfortabel via Fernsehgerät Online-Spiele gespielt und sogar Video- Konferenzen übertragen werden. vs/vg INTERNET WORLD Business 16/2013 Meinungen in diesem Heft TRENDS & STRATEGIEN Automarken rollen ins Web Mercedes und BMW setzen auf Webshops, um den Absatz zu steigern 4 Ideen werden Start-ups Die ersten Gründerteams verlassen das Accelerator- Programm von Pro Sieben Sat1 5 Sonne über Sunnyvale Seit einem Jahr sitzt Marissa Mayer an der Yahoo- Spitze. Die Börse reagiert trotz rückläufiger Werbeumsätze mit steigenden Kursen 6 Targeting transparent machen EDAA-Chairman Nick Stringer spricht im Interview über die Bemühungen des Verbands, Targeting für den Verbraucher fair zu gestalten 8 Netzbelange zentral ansiedeln Netzpolitik und die Folgen der Digitalisierung: Da sind die Themen von Gesche Joost in Peer Steinbrücks Kompetenzteam 10 MARKETING & WERBUNG Angriff auf Doubleclick Adition führt Dynamic Ads ein und rüstet sich für das automatisierte Mediageschäft 12 Showdown in Berlin Die Axel Springer AG trennt sich von Printtiteln und treibt die digitale Transformation massiv voran 13 Die 10 Adwords-Sünden Wer die wichtigsten SEA-Klippen nicht umschifft, verschenkt Geld und Potenzial 14 Armaturenbrett für den ROI Social Media lässt sich sinnvoll messen. Im Idealfall entsteht dabei für Kunden ein strategischer Kommunikationsansatz 16 Rent a Desktop Werbung ohne Browser: Online-Werbung wandert ohne Umweg über das Internet direkt auf den PC- Bildschirm des Nutzers 18 E-COMMERCE Web-Exporte boomen 2,9 Milliarden Euro fließen derzeit aus dem Ausland in deutsche Webshops 20 Sehen statt fühlen Butlers-Verkäufer beraten die Online-Kunden per Video in der Filiale 21 Neue Serie: SEO-Fehler der Top 100 Shops SEO ist für Online-Händler ein wichtiges Erfolgsinstrument, doch selbst die großen Anbieter machen dabei verhängnisvolle Fehler 22 SPECIAL: OPTIMAL VERPACKEN Bei der Auswahl der richtigen Verpackung gibt es verstecktes Potenzial zu heben 24 Viel intensivere Gespräche Philips Consumer Lifestyle setzt verstärkt auf Partnerschaften mit Online Shops 26 TOOLS & TECHNIK Der Warenkorb-Verteiler Spreadcommerce bringt den Warenkorb von Online Shops dahin, wo viel Traffic ist 30 TV-Wirkung online messen AT Internet und Wywy tracken gemeinsam Multichannel-Kampagnen 31 Digital statt auf Papier E-Rechnungen versprechen Einsparpotenzial beim Versand und beim Einkauf 32 Beratung schlägt Schnäppchen Mithilfe moderner Technologien bieten E-Commerce- Anbieter ausgefeilte Online-Beratung 34 SZENE Partysommer in München Pilot und Stylight feiern den Sommer, für Amazon ist schon Weihnachten 45 MEINUNG Keine Angst vor Maschinen Dominic Trigg, Managing Director bei Rocket Fuel, ist der Ansicht, dass Big Data Werbung zum Besseren verändert hat 46 RUBRIKEN Topkampagne: Coke verzichtet auf Namenszug 15 Etats Marketing und Werbung: 15 Rechtstipp: Datenschützer prüfen Web-Analyse 28 Techniktipp: Dynamic Pricing in 3 Schritten 30 Dienstleisterverzeichnis 37 Menschen & Karriere 41 Impressum 41 Termine 42 Stellenmarkt 43 Gehört / Feedback 46 Joachim Allhoff Leiter Kommunikationsanalysen bei Infopaq, sieht Social Media Monitoring als Grundlage für Beratung 16 Aline Eckstein Bereichsleiterin des E-Commerce-Center Köln, fordert, dass sich Online-Händler nicht über den Preis definieren 35 Christian Esser Geschäftsführer Solon Management Consulting, analysiert die Geschäftsstrategie von Yahoo 6 Gesche Joost Mitglied in Peer Steinbrücks Kompetenzteam, möchte die Netzneutralität gesetzlich verankern 10 Tobias Jungcurt Leiter SEO bei Soquero, hat errechnet, dass nur 70 Prozent der Online Shops ihr SEO optimiert haben 23 Thomas Müller Geschäftsführer Mytheresa.com, empfindet Verpackung als ein zentrales Einkaufserlebnis 25 Markus Stautner Managing Director Brandagency, findet, dass man Nutzer nicht für Werbekonsum bezahlen sollte 19 Nick Stringer Chairman der EIDAA, zieht eine erste Bilanz zur Targeting-Offensive der Werbebranche 8

3 AKTUELL 3 Mein Freund, der Lehrer Ist ein Facebook-Verbot für Pädagogen sinnvoll oder weltfremd? aden-württemberg brachte den Stein B ins Rollen: Dort hat das Kultusministerium Lehrern vor wenigen Wochen die Verwendung von sozialen Netzwerken für die dienstliche Verarbeitung personenbezogener Daten verboten. Soll heißen: Schulen ist es erlaubt, Fanpages auf Facebook zu haben Lehrer dürfen entsprechende Netzwerke hingegen nicht dienstlich nutzen. Andere Bundesländer wie Sachsen, Bremen und Rheinland-Pfalz ziehen nun nach und wollen den Umgang von Lehrern mit sozialen Medien jetzt ebenfalls einschränken. Kein Like für den Lehrer Der Grund für die strengen Reglementierungen: Der Austausch zwischen Schüler und Lehrer auf Facebook wirft vor allem in datenschutzrechtlicher Hinsicht Fragen auf. Denn nutzen Pädagogen das Netzwerk, um sich beispielsweise über Zeugnisnoten auszutauschen, verstößt das schlicht gegen den Datenschutz, erklärt der rheinland-pfälzische Datenschutzbeauftragte Edgar Wagner. Auch Facebook-Freundschaften zwischen Schülern und Lehrern hält Wagner für bedenklich. Das Distanzgebot werde missachtet und allen Beteiligten werde eine Beziehung auf Augenhöhe vorgegaukelt, die in der Realität nicht existiere, ergänzt Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes. Ein weiteres Problem nennt Kultusstaatssekretär Bernd Sibler: Schüler, die keinen Account haben können oder möchten, würden zwangsläufig ausgegrenzt werden. Auf den Zug Facebook-Verbote für Lehrer auszusprechen springen aber nicht alle Länder auf. Sachsen-Anhalt, Hessen oder Nordrhein-Westfalen beispielsweise sehen aktuell noch keinen Grund, den Umgang mit den sozialen Medien einzuschränken. Von der Tafel an die Pinnwand: Gehört Facebook ins Lehrerzimmer? Klare Worte fand der Unionsfraktionsvorsitzende Michael Kretschmer (CDU) gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung. Er kritisierte die Stuttgarter Entscheidung als realitätsfern und zukunftsfeindlich. Viele Teenager kann man mit s, Briefen oder einer Sprechstunde im konventionellen Stil nicht mehr erreichen, so die Erklärung Kretschmers. Soziale Netzwerke sind Schulbildung Er fordert: Soziale Netzwerke müssen integraler Bestandteil der Schulbildung sein. Auch Philipp Roth, Gründer des Portals Allfacebook.de, sieht es nicht als notwendig an, Lehrern einen Account zu verbieten. Wichtig für ihn wie auch den Datenschutzexperten Wagner ist die klare Unterscheidung zwischen einer privaten und einer dienstlichen Nutzung. Facebook sollte Roth zufolge verwendet werden, um die Kommunikation zu erleichtern. Dass man Schulnoten und andere sensible Daten nicht über Facebook kommuniziert, dürfte allerdings selbstverständlich sein. sg Foto: istockphoto / Franckreporter Höher. Schneller. Weiter. Die perfekte E-Commerce-Komplettlösung. Treffen Sie plentymarkets auf der dmexco! Köln plentymarkets ist eine online basierte Warenwirtschaft, die Ihren gesamten E-Commerce-Workflow über alle Vertriebskanäle hinweg voll automatisiert abbildet. Besuchen Sie uns und erfahren Sie mehr: Philipp Roth, Chief Editor und Gründer Allfacebook.de Es geht hier ja nicht darum, sich mit dem privaten Account mit seinen Schülern zu befreunden, sondern darum, die Tools, die Facebook bietet, professionell zu nutzen. Um sie so auch seinen Schülern professionell vermitteln zu können. Im Zentrum steht dabei, dass Facebook die Kommunikation erleichtert. Dass man Schulnoten und andere sensible oder private Daten nicht über Facebook kommuniziert, dürfte allerdings selbstverständlich sein. Edgar Wagner, Landesbeauftragter für den Datenschutz Rheinland-Pfalz Wenn Lehrer privat ein Facebook-Profil haben, ist das ihre eigene Sache und interessiert den Datenschutzbeauftragten wenig. Wenn sie dieses Profil aber dafür nutzen, Dienstliches, das heißt Schulisch-Pädagogisches, zu erledigen, verstößt das schlicht und einfach gegen den Datenschutz. Hinzu kommt: Die Kommunikation über Facebook verleitet dazu, das Distanzgebot zwischen Lehrern und Schülern zu missachten. Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes Generell sprechen zwei Aspekte gegen die Nutzung von Facebook durch Lehrer. In dem Moment, in dem eine dienstliche, also unterrichtsbezogene Nutzung von personenbezogenen Daten durch die Lehrkräfte entsteht, bewegen sie sich datenschutzrechtlich auf unsicherem Terrain. Dazu gaukelt die Kommunikation über soziale Netzwerke eine Beziehung auf Augenhöhe zwischen Schülern und Lehrkräften vor, die in der Realität so nicht besteht. Bernd Sibler, Kultusstaatssekretär, Bayrisches Staatsministerium Eine Kommunikation innerhalb der Schulfamilie ist Voraussetzung für eine funktionierende Schule. Soziale Netzwerke, die heute zur Lebenswirklichkeit der Schüler und Lehrer gehören, eignen sich dafür jedoch nicht. Zum einen, weil die meisten sozialen Netzwerke die Einhaltung des geltenden Datenschutzrechts nicht sicherstellen können. Zum anderen, weil man Schüler, die keinen Account haben, zwangsläufig ausgrenzen würde. plentymarkets auf der dmexco: Halle 7 Stand E025. Unsere Mitaussteller: Das plentymarkets-prinzip: E-Commerce as a Service Jetzt Demoversion unverbindlich testen:

4 TRENDS & STRATEGIEN 4 Internet World BUSINESS 5. August /13 MOBILE INTERNET-NUTZUNG Tablets bald vor Smartphones In etwa drei Jahren, so eine Prognose des Adobe Digital Index, werden mehr Nutzer das mobile Internet über Tablets ansteuern als als über Smartphones. Zu beobachten sei, dass die Nutzerzahlen bei Tablets schneller steigen. Der Tablet-Markt wird zurzeit von Apple und Android beherrscht. Beide Hersteller erreichen 90 Prozent Marktanteil, auf das ipad allein entfallen 77 Prozent. vs KIENZLE Eigener Webshop Uhrenhersteller Kienzle aus Hamburg setzt aufs Internet und vertreibt seine bunten Poseidon-Uhren, die junge Zielgruppen ansprechen sollen, künftig im eigenen Online Shop. Bisher verkaufte die älteste deutsche Uhrenmarke diese Zeitmesser ausschließlich über Marktplätze wie Zalando oder Amazon sowie über Spezialisten. Der Poseidon-Shop stammt von Commerce One und wird von Sinner Schrader in Hamburg vermarktet. vs IKEA Virtuell einrichten Nicht nur zusätzliche Informationen in 3-D oder Filmen, sondern die Chance, neue Möbel im eigenen Umfeld anzuschauen: Ikea möbelt seit zwei Jahren seinen Katalog mit Augmented Reality auf und verknüpft ihn mit dem Internet. Im nächsten Katalog, der ab Ende August verteilt wird, finden Kunden extra gekennzeichnete Seiten. Gescreent mit einem mobilen Gerät und geöffneter Ikea-App erscheinen die gezeigten Möbel dreidimensional auf dem Bildschirm und lassen sich danach virtuell an den geplanten Platz im Zimmer schieben. vs APPLE Bessere Karten Apple-Chef Tim Cook musste sich entschuldigen, Scott Forstall, der Verantwortliche, den Schreibtisch räumen: Apples Navigations-App erntete nur Spott. Jetzt versucht der IT-Konzern Boden gutzumachen: Dazu kaufte er die US-amerikanischen Start-ups Hopstop und Locationary. Hopstop empfiehlt Routen im öffentlichen Nahverkehr, Locationary nennt Dienstleister und Läden in der Nähe. Beide sollen helfen, Apples Karten-App zu verbessern. vs MISTER SPEX Bummel in Skandinavien Online-Optiker Mister Spex treibt seine Internationalisierung voran. Für geschätzte 16 Millionen Euro aus der letzten Finanzierungsrunde übernahm das Berliner Unternehmen Lensstore und Loveyewear aus Stockholm. Lensstore vertreibt Kontaktlinsen online, Loveeye Brillen. vs Anzeige Automarken rollen ins Web larmierende Zahlen: In Aden ersten drei Monaten des Jahres wurden in Deutschland nur 35,7 Prozent aller neuen Autos von Privatkunden zugelassen, sagt Ferdinand Dudenhöffer, Leiter des Center Automotive Research aus Duisburg. Junge Fahrer aus Städten leihen sich eher ein Auto als ihr Einkommen mit Raten, Policen und Steuern zu belasten. Der sinkende Absatz zwingt Autohersteller zur Wende: Überließen sie den E-Commerce bisher Spezialisten, tüfteln sie nun an Online- Konzepten und Shops und wollen gar das Filialnetz ausdünnen. Wir haben Kunden, so Joachim Schmidt, Vertriebsvorstand bei Daimler, die kommen nicht mehr einfach ins Autohaus, die müssen wir auf andere Weise ansprechen. P INTERNET WORLD Business 16/13 Mercedes und BMW setzen auf Webshops, um den Absatz zu steigern BMW führt an der Börse % Aug 2012 BMW Okt 2012 Mercedes Dez 2012 Feb 2013 April 2013 Kursvergleich Sommer 2012 bis Sommer 2013 Online bekannter werden Payback will sich im E-Commerce ausbreiten und Online-Marke aufbauen ayback will sich als Online-Marke blieren und buhlt verstärkt um Online-Händler. Denn immer mer eta- mehr Kunden rufen Gutscheine und Punkte, die sie im stationären Handel sammeln, online ab. Das Internet gibt uns die Möglichikeit, besser mit Kunden zu kommunizieren, sagt Dominik Dommick, Geschäfts- Payback wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt heute rund Mitarbeiter 20 Mio. Karten wurden ausgegeben, 500 Mio. Newsletter verschickt, 5 Mrd. Gutscheine pro Jahr ausgeliefert, davon werden 3 Mrd. online abgerufen 30 Partner kooperieren mit Payback, darunter die Telekom, Sixt, Kaufhof, DM Mercedes-Store in Den Haag: Wenig Autos, viel Markenwelt Juni Juli Mercedes plant neue Autohäuser in der Mitte von Metropolen, außerdem wollen die Schwaben temporäre Ladenaktivitäten oder Pop-up Stores für den Vertrieb prüfen. Wie diese aussehen könnten, zeigt BMW gegen Mercedes BMW und Mercedes gehören nicht nur in Deutschland zu den beliebtesten Automarken. Weil Jüngere zurzeit eher auf BMW abfahren und die Marke die innovativeren Modelle bietet, haben die Bayern an der Börse die Nase vorn: Ihr Kurs (bereinigt) liegt etwa zehn Prozent über dem von Daimler. Doch die Schwaben setzen drei Prozent mehr Neuwagen an Verbraucher ab. Das ist durchaus bemerkenswert, weil der Automarkt als gesättigt gilt. Junge Fahrer kaufen nicht mehr gerne, sondern leihen lieber. Und die Hersteller schönen ihre Absatzzahlen durch Eigenzulassungen von Jahres- oder Vorführwagen und indem sie mehr als ein Drittel ihrer Produktion an Firmenflotten und Autoverleiher verleasen. Payback mobil: Punkte sammeln offline und online führer von Payback. Pay- back veröffentlicht daher Gut- scheine seiner Partner online, wirbt im Netz und kooperiert für mehr Kundenkontakt mit Website-Betreibern. Mit Shops arbeitet Payback bisher bevorzugt als Affiliate-Partner zusammen: Kunden, die über die Payback-Seite die Warenwelten von Zalando, ebay, Amazon und rund 600 weiteren Shops betreten, sammeln Punkte. Als erster Online-Anbieter hat jetzt Expedia das Bonusprogramm in sein Bezahlsystem integriert und belohnt Buchungen. Die Zahl solcher Shop-Partner soll steigen Wir versuchen, mit der Nummer eins oder zwei zusammenzuarbeiten, sagt Dommick. Daneben forciert das Unternehmen die Internationalisierung: Payback agiert schon in Polen, Mexiko und Indien und will weitere Länder erobern. vs Foto: Daimler AG eine Filiale in Den Haag. Statt vieler Modelle gibt s eine Lounge für die Kaffeepause, Merchandising-Produkte, vor allem aber Web-Zugang. Kunden sollen hier zunächst vorkonfigurierte Modelle für Leasingverträge auswählen. Auch BMW will eigene Filialen schließen und online aufrüsten. Das erste Elektroauto der Bayern soll auch online direkt vermarktet werden. Die Bedürfnisse unserer Kunden verändern sich, dem wollen wir Rechnung tragen, sagt Deutschland-Vertriebschef Roland Krüger. Konflikte bei dieser Strategie sind aber nicht ausgeschlossen: Die Händler der Marken, die viel Geld in Häuser investieren müssen, haben Widerstand gegen den Direktvertrieb angekündigt. vs Autoverkauf an Privat sinkt Mercedes BMW Volkswagen Verkauf an Privat gesamt Angaben in Prozent 40,1 38,2 19,2 20,1 19,3 9,2 10,2 9,9 6,0 6,5 6, Q1/2013 Zulassungen von Neuwagen durch Privatkunden 35,7 Quelle: Center Automotive Research CAR 2012 Facebook für den Laden acebook Fans sichtbar machen und die FWirkung von Social Media messen das können jetzt auch Restaurants, Hotels und Läden. Das französische Start-up Smiirl.com hat dazu den Facebook Counter Fliike entwickelt: Der 43 Zentimeter lange und 12 Zentimeter hohe Quader wird jetzt vertrieben und kostet zum Start 390 US-Dollar. Er greift via WLAN-Schnittstelle aufs Internet zu und zählt, wie viele Nutzer den Facebook-Auftritt des Besitzers mögen: Ins Schaufenster gestellt motivieren die Quader beispielsweise zusammen mit Dekorationen, Informationen und Aktionen vorbeilaufende Facebook-Mitglieder zu Kommentaren und Likes und locken User in die Filialen. vs Fliike, der Facebook Counter, zeigt die Zahl der Likes an und wie aktiv Fans sind

5 16/13 5. August 2013 Ideen werden Start-ups oost the Ideas, Ideen Bfördern, das ist der Anspruch des Gründerprogramms von Pro Sieben Sat1 und seiner Beteiligungsgesellschaft Sevenventures. Vor Kurzem präsentierten die ersten sechs Gründerteams, die das dreimonatige Programm absolviert haben, ihre Geschäftsideen vor geladenen Investoren, Business Angeln, Branchenvertretern und Mitarbeitern der Sendergruppe. Erste Verhandlungen für Anschlussfinanzierungen oder Übernahmen laufen, berichtet Jens Pippig, Organisator des Accelerator-Programms. TRENDS & STRATEGIEN Internet World BUSINESS 5 Die ersten Gründerteams verlassen das Accelerator-Programm von Pro Sieben Sat1 Sechs Geschäftsideen Ampido.com: Marktplatz für Parkplätze, Vermittlung und Suche; provisionsbasiert Dreama.tv: Erstellen, vermarkten und lizenzieren von Video-Dokumentationen im Bereich Sport, Hobbys, Inspiration Get2Play: Online-Musikschule; Erlös: Abo, Vermarktung Inhalt und Affiliate Moosify.com: Dating-App für Musikfans; Erlöse d. Vermarktung, Premium-Services, Talentry.de/Jobcrowd.de: Software as a Service für Job-Empfehlungsprogramme; Erlöse: Lizenzen, Provisionen Tickethelden.de: Restplatzbörse für Tickets; provisionsbasiert Neue Mobil- Konkurrenz indestens 32 Millionen US-Dollar will MMark Shuttleworth, Gründer von Canonical, über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo.com einsammeln, um aus der Linux-Distribution Ubuntu eine Konkurrenz zu Android und ios zu schaffen. Das Mobilsystem soll auf dem Smartphone Edge laufen und die Abhängigkeit von den Datensammlern Apple und Google mindern. Statt einer Beteiligung am Unternehmen oder Gewinnen bietet Canonical Investoren Geräte an oder sogar ein Treffen mit dem Unternehmensgründer. vs Canonical auf Kapitalsuche: Ende Juli hatten User schon 5,7 Millionen US-Dollar investiert usikfernsehen im Internet, Mdas war Tape.tv. Doch immer mehr User gehen mobil ins Netz, das Start-up will sich daher zum Unterhaltungsanbieter wandeln. Wir verdienen auf Dauer nur Geld, wenn wir User an uns binden, so Gründer Conrad Fritzsch. Die Verweildauer wird die neue Währung. Bisher streamte das Unternehmen Musik-Videos und vermarktete diese an Werbekunden. Für sie entwickelte Tape.tv zudem neue Anzeigenformate. Nun konzentriert sich Tape.tv, das bisher eher selten mobil aufgerufen wird, auf den User. In Potsdam tüfteln die Entwickler gerade an Apps, die zwar ebenfalls Werbeplatz bieten werden, vor allem aber Abonnenten bringen sollen. Es gibt noch kein valides Werbevermarktungsmodell für mobile Inhalte, erklärt Fritzsch, und: Wer Filme von itunes lädt, zahlt weniger für Inhalte als für Komfort, weil er sich den Gang ins Kino ersparen will. Welche Zusatzservices Tape.tv bieten will, steht noch nicht fest. Doch Tape.tv sucht gerade Mobile-Spezia- Fotos: J. Müller Mit Büroraum, finanzieller Hilfe, vor allem aber mit tatkräftiger, technischer Unterstützung sowie den Ratschlägen von Pro-Sieben-Mitarbeitern und -Dienstleistern wurde die Entwicklung der Start-ups (s. Kasten links) vorangebracht. Die Kontakte zu Investoren und Dienstleistern wiederum sollen ihnen nun die Mittel bringen, erste Einnahmen und Wachstum zu realisieren. Für den Einstieg von Sevenventures ist es zu früh, erklärt Pippig. Die Unternehmen sind zu klein, um mit Fernsehwerbung wachsen zu können. Sevenventures vergibt neben Kapital vorrangig Medialeistungen gegen Beteiligung. Wir haben den Trend zu Acceleratoren im Silicon Valley entdeckt, erzählt Pro- Sieben-Sat1-Vorstand Christian Wegner. Unsere Geschäfte verändern sich durch die Digitalisierung, und um bei dieser Entwicklung zu bestehen, brauchen wir neue Ideen und Gründergeist im Unternehmen. Einige Hunderttausend Euro im Jahr investiert die Sendergruppe in das Gründer mit Organisatoren des Accelerators Jens Pippig (hi. li.) und Thomas Offner (hi. re.) Programm, weil sie sich so Start-up-Mentalität direkt ins Haus holen und mit ihr auch die eigenen Mitarbeiter konfrontieren kann. Diese schätzen im Gegenzug, dass sie Erfahrungen weitergeben können. Wir hätten den Accelerator auch in Berlin starten können, so Wegner. Aber München ist unsere Heimat, hier sind die meisten Mitarbeiter vor Ort, und Universitäten, das Fraunhofer-Institut und andere Organisatoren bieten beste Infrastruktur für Gründer. Auch wenn die Jungunternehmer nun das Haus verlassen und Platz machen für die nächsten die Verbindungen bleiben: Der neue Musik-Stream Ampya von Pro Sieben Sat1 wird mit Moosify kooperieren, der Free-TV-Sender Maxx mit Dreama.tv. vs Tape.tv wird mobil Wegner sucht Ideen und Gründergeist fürs Unternehmen Online-Musikfernsehen entwickelt Apps und ändert Geschäftsmodell Tape.tv: Bisher als Browser App auch mobil zu empfangen, ab 2014 als native App und als Freemium-Dienst listen und trennt sich parallel von Kreativen und Vertriebsspezialisten. Finanziert wird die strategische Wende auch durch Venture Capital von Media Ventures. Die Beteiligungsgesellschaft von Dirk Ströer bringt sich durch Werbeleistungen im mittleren zweistelligen Millionenbereich ein. Sobald Ende des Jahres die Apps stehen, wird für das neue Tape.tv auf Plakaten und öffentlichen Monitoren geworben: Die befinden sich an Plätzen, wo die Langeweile groß ist und Musik gut ankommt. vs Hier finden Sie Nachrichten von jungen Firmen und Investoren UNIQUL.COM Bezahlen mit einem Blick Das finnische Start-up Uniqul hat ein biometrisches Bezahlsystem entwickelt, das auf der Erkennung von Gesicht und Iris basiert. Bei einem Blick des Kunden auf die Kamera an Kasse oder Zapfsäule nimmt das System Kontakt mit der Bank auf und greift auf die hinterlegten Kontodaten zu. Biometrische Systeme gelten als zuverlässiger als Quick Response Codes (QR) oder Funkverbindungen (NFC), weil Iris und Gesicht unverwechselbar sind. Uniqul kann auch Passagiere beim Einchecken kontrollieren. vs CYBERFORUM.DE; CLUSTER55.ORG Expansionsförderung Die Online-Initiativen Cyberforum (Karlsruhe) und Cluster 55 (Stockholm, Malmö) haben ein Business Roaming Agreement unterzeichnet. Damit bekommen Mitglieder der Initiativen Unternehmen, Start-ups und Investoren Zugang zu Veranstaltungen, Räumlichkeiten sowie Kontakten der jeweils anderen Organisation. Verträge mit Partnern aus weiteren Ländern sollen das Netzwerk ergänzen und die Internationalisierung der beteiligten Start-ups und Unternehmen voranbringen. vs WOOLANDTHEGANG.COM Millionen für Wollladen Knapp drei Millionen US-Dollar ist Wellington Partners, Index Ventures und anderen Investoren die Idee wert, einen Online-Wollladen zum Strick- und Häkelnetzwerk auszubauen. Wool And The Gang aus London vertreibt seit 2008 Wolle, Strickpakete mit Anleitungen, aber auch eine eigene Modekollektion. Die Investoren setzen auf den Do-it-yourself- Trend sowie die starke Nachfrage nach Handgemachtem und Individuellem. vs ZAPITANO Geld von den Usern Mit fünf bis Euro können sich User von Zapitano am gleichnamigen Start-up beteiligen. Die Finanzierungsrunde von Privatleuten (Crowdfunding) bei der Plattform Companisto dauert 30 Tage und soll mindestens Euro einbringen. Mit Zapitano können User mobil das TV-Programm kommentieren. Der Start wurde mit zwei Millionen Euro von konventionellen Investoren finanziert. vs MILA.DE Services teilen Mode, Werkzeug und andere Dinge werden längst online zum Tausch angeboten. Jetzt startete mit Mila.de eine Plattform, auf der User Dienstleistungen anbieten können: Babysitting gegen Buchhaltung etwa. Statt für Services eine Gegenleistung zu erbringen, können diese auch bezahlt werden. Dann verlangt Mila eine Provision von acht Prozent. vs

6 TRENDS & STRATEGIEN 6 Internet World BUSINESS 5. August /13 YAHOO Sonne über Sunnyvale Seit einem Jahr sitzt Marissa Mayer an der Spitze von Yahoo. Sie strich unter anderem das Home Office, machte Geschenke und ging shoppen. Die Börse dankt es ihr bereits mit steigenden Kursen, die Werbeumsätze dagegen sind (noch) rückläufig m Wolfsrudel ist der Gamma-Wolf das Irangniedrigste Tier, der Prügelknabe in der Herde. Genau diese Rolle hatte Internet-Pionier Yahoo über ein Jahrzehnt im Internet-Business inne. Facebook und Google machen dem 1994 von David Filo und Jerry Yang gegründeten Web-Katalog seit Jahren das Leben schwer, die Umsätze brachen weg, erfolg- und glücklose CEOs gaben sich die Klinke in die Hand und mit ihnen wechselten auch die jeweiligen Rettungs -Strategien für dem taumelnden Riesen. Im Headquarter im kalifornischen Sunnyvale sank die Stimmung in den vergangenen Jahren genauso wie Umsatz, Gewinn und Börsenkurs. Bis am 16. Juli 2012 Marissa Mayer kam. Der Verwaltungsrat von Yahoo hatte die damals 37-Jährige von Google geholt und zur Vorstandsvorsitzenden gemacht. Beim Suchmaschinenprimus war sie Vizepräsidentin, hatte maßgeblichen Einfluss auf das Gesicht der Homepage und der Suche und auf Produkte wie Google Maps, Earth oder Street View. Kurz: ein echter Coup. Mit der Abschaffung des Home Office (zu viele arbeiteten dort gar nicht) sorgte sie genauso für Schlagzeilen wie mit Mitarbeiter-Benefits in Form von Essen, elektronischen Fitnessarmbändern oder Smartphones kostenlos für alle über Mitarbeiter weltweit versteht sich. Unser langfristiger Erfolg wird durch eine Reihe kleinerer Schritte und Sprints erreicht werden, beschreibt sie ihre Strategie und ihren Fokus für das erste Jahr im Quartalsbericht Q1/2013. In der ersten Phase des Marathons ging es darum, dass Morgendämmerung: Die Yahoo-Zentrale im kalifornischen Sunnyvale leuchtet wieder heller, auch die Stimmung soll gut sein Interview die Menschen wieder an Yahoo glauben, und auch darum, Yahoo zu einem fantastischen Arbeitsplatz und die Organisation wieder fit zu machen. Jetzt liegt der Fokus darauf, wunderschöne Produkte herzustellen und die Geschäftsstrategie umzusetzen. Diese soll dann zu mehr User Engagement, höheren Umsätzen und zu maximalem Wachstum führen. Das mit der Mitarbeitermotivation hat schon geklappt: Die Zahl der Bewerbungen steigt kontinuierlich, so erhält Yahoo durchschnittlich mehr als Bewerbungen pro Woche. Immer mehr ehemalige Yahoos kehren zurück, auch die Fluktuationsrate hat sich im Vorjahresvergleich beinahe halbiert. Kurzum: Es weht ein neuer, motivierender Wind, berichtet Heiko Genzlinger, Geschäftsführer & Vice President Sales Yahoo Deutschland. Chefetage zum Anfassen Neu ist auch das wöchentlich stattfindende globale Meeting. Hier bekommen Yahoos rund um den Globus die jüngsten Neuigkeiten direkt aus Sunnyvale von Marissa und ihrem Team berichtet und haben auch die Möglichkeit, über ein internes Tool Yahoo hat auf Angriff geschaltet Der Börsenkurs von Yahoo ist seit Amtsantritt von Marissa Mayer um über 70 Prozent gestiegen. Die Umsätze sind gesunken. Wie passt das zusammen? Christian Esser: Der Börse gefällt die Intensität, mit welcher Mayer die Zukäufe betreibt und vor allem die klare Richtung. Der fallende Umsatz zeigt nur, dass die Entwicklung neuer Angebote nötig ist. Genau das ist das Ziel der Zukäufe. Yahoo hat über die letzten Jahre immer wieder nach einer Strategie gesucht, seine Position zu verteidigen, jetzt haben sie auf Angriff geschaltet. Das heißt? Esser: Es gibt vier große Trends im Internet, die alle die Grundlagen des traditionellen horizontalen Portals untergraben: Statt nur ein weiterer Verbreitungsweg für redaktionell aufbereitete Informationen zu sein, wird das Internet immer mehr zum sozialen, kollaborativen und Christian Esser Geschäftsführer bei Solon Management Consulting, München strategy.com Empfehlungsmedium. Zweitens suchen Nutzer und Werbetreibende immer mehr Bewegtbildinhalte. Hinzu kommen die beiden Megatrends Mobile und Local, die miteinander verknüpft sind. Allen vier Trends folgt Yahoo, mit klarem Fokus auf der Stärkung von Mobile und Social. Viele der gekauften Firmen wurden sofort aufgelöst. Reiner Technologietransfer? Esser: Das Internet wird von einer enormen Innovationsgeschwindigkeit getrieben. Start-ups sind oft nicht nur schneller in der Umsetzung neuer Ideen, sondern auch erfolgreich darin, Talente anzulocken. Dieses Potenzial erschließen sich Konzerne über Aufkäufe und Fusionen. Evolutionäre Entwicklungen werden intern vorangetrieben, echte Sprünge über Zukäufe. Das schafft frischen Wind im Unternehmen. Insofern gibt es zwei Möglichkeiten: langsam selber entwickeln oder schnell einkaufen. Yahoo setzt auf Zweites. Für mich der richtige Weg. Was hat sich bei Yahoo geändert? Esser: Yahoo setzt auf Social und vor allem auch auf Mobile und konzentriert sich auf Features. Es bietet Dienste an und nicht wie in der Vergangenheit schon geschehen, exklusive Inhalte. Immer mehr Internet-Nutzung findet mobil statt, dadurch werden die Karten noch einmal komplett neu gemischt. Mayer umarmt den Markt und treibt die Trends offensiv voran, anstatt sich davor schützen zu wollen was eh nicht funktioniert. häb selbst Fragen zu stellen eine Chefetage zum Anfassen, so Genzlinger über die unprätentiöse Chefin. Weiter sorgt laut dem langjährigen und sturmerprobten Yahoo-Manager ein internes Programm, mit dem zukünftige Produkte vor dem Launch getestet werden können und Feedback noch in die Entwicklung miteinfließen kann, für Begeisterung. Mayer wirbelt aber nicht nur im Inneren, sondern ist auch draußen aktiv. 19 Firmen hat sie in ihrem ersten Amtsjahr gekauft (siehe rechts) abgesehen von der Blogging-Plattform Tumblr für 1,1 Milliarden US-Dollar überwiegend kleine und junge Start-ups. Alle Akquisitionen sollen darauf abzielen, den träge gewordenen Tanker schneller, persönlicher und mobiler zu machen. Für Christian Esser, Geschäftsführer bei Solon Management Consulting in München, ergibt die Liste dahingehend durchaus einen Sinn (siehe Interview). Erste wunderschöne Produkte gibt es auch schon zu sehen. Beispielsweise die neue Homepage, die im Heimatmarkt bereits seit Januar live ist. Genzlinger: Sie zeigt, was in puncto personalisiertem Online-Erlebnis möglich ist. Der Content Feed biete nicht nur redaktionellen Inhalten Platz, sondern auch Anzeigen. Relevante Werbung wird zum relevanten Content und das mit enormem Erfolg: Diese neuen Yahoo Stream Ads ermöglichen den Usern ein natives Werbe-Erlebnis und erzielen 7-fach höhere CTRs als herkömmliche Display-Kampagnen, so Genzlinger. Die Börse hat die Umtriebigkeit der Managerin mit einem Kursplus von über 70 Prozent innerhalb eines Jahres bereits belohnt. Die Umsätze bleiben aber noch hinter den Erwartungen zurück. Auf der Analystenkonferenz (erstmals in Video- Form) des zweiten Quartals reduzierte Mayer den Umsatzausblick für das gesamte Jahr um 50 Millionen Dollar auf 4,45 bis 4,55 Milliarden Dollar. häb Foto: Yahoo

7 18.7. Ztelic k.a. Das in Peking ansässige Unternehmen analysiert Daten aus sozialen Netzwerken Big Data /13 5. August 2013 TRENDS & STRATEGIEN Internet World BUSINESS 7 Marissa Mayers Shopping-Liste 19 Unternehmen, überwiegend Start-ups, hat Marissa Mayer bereits gekauft. Yahoos Kernkompetenz ist, Inhalte zu personalisieren, sagt sie. Außerdem arbeiten wir an einer fokussierten, schlüssigen Mobilstrategie. Eine Übersicht (Stand: ) Juli 2013 Unternehmen Kaufpreis Betätigungsfeld/Dienstleistung Mögliche Einbindung ins Yahoo-Versum Gründung Admovate k.a. Ermöglicht Auslieferung von ortsbasierter/lokaler und personalisierter Werbung auf mobile Endgeräte 8.7. Xobni Bis zu 60 Mio. US-Dollar (Techcrunch) 2.7. Qwiki 50 Mio. US-Dollar 1.7. Bignoggins Productions Juni Management-Dienst. Xobni steht für Inbox (umgekehrt gelesen) und bietet Werkzeuge, um s und Kontakte besser zu verwalten. Die Software erkennt automatisch Muster in der Kommunikation des Users Video-Spezialist, mit dessen iphone App sich aus vorhandenen Fotos, Bewegtbildern und Musikstücken individuelle Audio-Video-Slideshows erstellen lassen. Die Qwiki-App bleibt nach der Übernahme bestehen Eher niedrig iphone-app-entwicklungs-shop für Fantasy-Sport-Apps. Das 1-Mann-Unternehmen hat Spiele-Apps wie Fantasy Monster und Draft Monster entwickelt Stärkung der eigenen Werbetechnologie- Plattformen Apt, Genome und Right Media 2012 Aufwertung des Webmail-Dienstes 2006 Aufwertung Flickr und Mobile 2009 Aufwertung Mobile k.a Rondee k.a. Kostenloser Telefonkonferenzdienst (innerhalb von vier Wochen eingestellt) Stärkung Small Business k.a Ghostbird Software k.a. Entwickelt Apps zur Bearbeitung von Fotos auf iphones. Bekannteste Produkte sind Kit Cam oder Photo Forge2. Mitarbeiter werden Teil des Flickr-Teams Einbettung in Bilderdienst Flickr k.a. Mai Player Scale k.a. Gaming Software, die sich crossmedial auf verschiedenen Plattformen einsetzen lässt. Sieben Player-Scale-Mitarbeiter sind bei Yahoo eingestiegen. Zum Zeitpunkt der Übernahme sind 150 Millionen Spieler bei Player Scale registriert Tumblr 1,1 Mrd. US-Dollar Loki Studios Microblogging-Dienst, der vor allem für Bilder genutzt wird. Circa 109 Mio. Mini- Blogs und 51 Mrd. Postings locken monatlich laut Comscore-Erhebungen 117 Millionen Benutzer weltweit an k.a. Gaming-Plattformen. Aushängeschild ist das Mobile-Game Geomon. Idee dahinter: Nutzerdaten (Wetter, Temperatur, Tag, Nacht) zum aktuellen Aufenthaltsort des Nutzers in das Spiel zu integrieren. Mit 22 Mitarbeitern ein größeres Unternehmen Personalisierung 2009 Aufwertung in Bilderdienst Flickr 2007 Stärkung Mobile und ortsbasierte Werbung, Location Based Services k.a Mile Wise k.a. Such-App für Vielflieger: Bereits bei der Suche werden Flugmeilen wie Hotel- und Kreditkartenpunkte berücksichtigt. Die Anwendung wurde eingestellt 9.5. Go Poll Go k.a. Umfrage-Tool, mit dessen Technik User ihre eigene Frage mit Multiple-Choice- Antwortmöglichkeiten formulieren und an ihre Twitter- oder Facebook-Kontakte schicken konnten. Die App wurde mit der Übernahme eingestellt Integration dieser mobilen Technik in eigene Produkte. Stärkung Mobile Integration dieser mobilen Technik in eigene Produkte. Stärkung Mobile Astrid k.a. Organisations- und To-do-Tool mit 4 Millionen Nutzern am Tag der Übernahme. Die App wird nicht weitergeführt März 2013 Wie Yahoo die Technik für eigene Zwecke nutzen möchte, ist bisher nicht bekannt Summly 30 Mio. US-Dollar Die Nachrichtenkürzungs-App fasst News aus dem Web in max. 400 Zeichen zusammen. Diese Technik will Yahoo nun in eigenen Anwendungen einsetzen. Erfinder Nick D'Aloisio war gerade einmal 15, als er Summly 2011 auf den Weg brachte Integration dieser mobilen Technik in eigene Produkte. Stärkung Mobile Jybe k.a. Empfehlungsdienst, der den Menschen beim Auffinden von Dingen hilft, die sie begeistern basierend auf ihren sozialen Kreisen. Nach Kauf eingestellt Februar 2013 Integration dieser mobilen Technik in eigene Produkte. Stärkung Mobile k.a Alike k.a. Empfehlungsdienst für mobile Endgeräte. Via Geodaten werden Restaurants, Cafés und Geschäfte in der Umgebung angezeigt und empfohlen. App wurde mit der Übernahme abgeschaltet Januar Snip it ca. 10 Mio. US-Dollar plus Earn Outs Dezember 2012 Soziales Netzwerk zur Sammlung von Bildern, Nachrichten und Videos rund um Politik, Wissenschaft, Bildung und Mode, die dann per Twitter, Facebook, Google+ etc. geteilt werden konnten. Eingestellt Integration dieser mobilen Technik in eigene Produkte. Stärkung Mobile Integration der Technik in eigene Produkte wie z. B. Flickr k.a On the Air k.a. Im März 2012 gegründeter Video-Konferenz-Dienst, der sich mit Facebook und Twitter verbinden lässt und dann automatisch allen Kontakten die Sendezeit eines Channels mitteilt Oktober 2012 Bewegtbild, Social Media k.a. 25. Okt Stamped 2-stelliger Millionenbetrag Mobiler Empfehlungsdienst. ios-nutzer können Bücher, Filme und Restaurants empfehlen und diese mit einem virtuellen Prüfstempel versehen. Fünf Mitarbeiter des neunköpfigen Entzwicklungsteams waren bei Google Kollegen von Mayer. Die App wurde Ende vergangenen Jahres eingestellt Integration dieser mobilen Technik in eigene Produkte. Stärkung Mobile 2011 INTERNET WORLD Business 16/13 Quelle: eigene Recherchen

8 TRENDS & STRATEGIEN 8 Internet World BUSINESS 8. August /13 INTERVIEW MIT DEM NEUEN EDAA-CHAIRMAN Targeting transparent machen Erste Bilanz: Bislang nehmen europaweit 194 Unternehmen an der OBA-Selbstverpflichtung teil it einer neuen digitalen Kampagne Minformiert die europäische Online- Werbewirtschaft Verbraucher im Web über nutzungsbasierte Werbung (siehe Seite 1). Die Kampagne ist Teil der Selbstregulierung für Online Behavioral Advertising (OBA), die von der European Interactive Digital Advertising Alliance (EDAA) koordiniert wird. Nick Stringer ist vor Kurzem zum Vorsitzenden dieses Werbedachverbands gewählt worden. Stringer hat viel Erfahrung mit politischer Verbandsarbeit: Er ist Director of Regulatory Affairs im digitalen Branchenverband Interactive Advertising Bureau (IAB) UK und gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender des Politik-Kommittees des IAB Europe. Im Gespräch mit INTERNET WORLD Business zieht er eine erste Bilanz zur Umsetzung der Selbstregulierung. Die European Interactive Digital Advertising Alliance wurde erst im vergangenen Jahr gegründet und ist im deutschen Markt noch nicht sehr bekannt. Können Sie bitte die Ziele und die Struktur dieses europäischen Dachverbands beschreiben? Nick Stringer: Die EDAA wurde gegründet, um die Selbstregulierung für Online Behavioral Advertising (OBA) zu verwalten. Sie beschäftigt drei Mitarbeiter in Brüssel in Vollzeit. Ich leite ein Gremium, das aus Vertretern verschiedener europäischer Branchenverbände besteht. Die EDAA hält den Kontakt zur Europäischen Kommission und zu anderen relevanten Organisationen. Auf welche Märkte bezieht sich die Selbstregulierung? Stringer: Die Selbstregulierung deckt alle EU-Märkte und alle Märkte des europäischen Wirtschaftsraums, wie Norwegen und die Schweiz, ab. Die zentrale Webseite Your onlinechoices.eu ist aktuell für 29 Länder und in 24 Sprachen verfügbar. Bislang hat die EDAA einen paneuropäischen Mechanismus für den Umgang mit Beschwerden und ein Compliance-System eingeführt. Unternehmen, die die OBA- Ein Siegel für die Selbstregulierung Im Juli 2013 hat die EDAA Truste, BPA Worldwide und eprivacyconsult als Zertifizierungsdienstleister ausgewählt. Sie vergeben ein Trust-Siegel. Es signalisiert, dass die Unternehmen, die mit Behavioral Advertising Geld verdienen, die Vorgaben der Selbstverpflichtung einhalten. Wer sind diese Zertifizierer? eprivacyconsult, Berlin, berät Unternehmen bei allen Belangen rund um Online-Datenschutz. BPA Worldwide, gegründet 1931, bietet Media Auditing an und ist in über 30 Ländern international tätig. Die Not-for-Profit-Organisation hat ihren Hauptsitz in Shelton, Connecticut, USA. Das US-Unternehmen Truste ist gleichzeitig auch ein kommerzieller Anbieter für die Einblendung des OBA-Icons in Online-Werbung. Selbstregulierung einhalten, werden künftig ein Trust-Siegel erhalten. Wie viele Unternehmen haben bislang die Lizenz für das OBA-Icon in Europa erworben? Stringer: Aktuell haben 194 Unternehmen, die in Europa tätig sind, die Selbstregulierung unterzeichnet. Viele US-Firmen haben das OBA-Icon schon vorher genutzt, weil es in den USA und in Kanada ein ähnliches Programm gibt. Wenn Unternehmen das Trust- Siegel verwenden, werden Werbekunden und Agenturen danach Ausschau halten. Dann werden auch die Firmen nachziehen, die die Selbstverpflichtung noch nicht unterzeichnet haben. Nick Stringer Director of Regulatory Affairs beim Interactive Advertising Bureau (IAB) UK. Im Juli wurde er zum Chairman der European Interactive Digital Advertising Alliance gewählt. Entspricht diese Zahl den Vorgaben der EU- Kommission? Stringer: Die Zahl, die wir der EU-Kommission mitteilen, besagt, welcher Anteil des Marktes aktuell durch die Selbstverpflichtung abgedeckt ist. In Großbritannien sind das fast hundert Prozent. Das bedeutet, fast alle Firmen, die zielgerichtete Online-Werbung verkaufen, haben die Selbstverpflichtung unterzeichnet. Wie groß ist dieser Anteil im deutschen Markt? Stringer: Nach aktuellen Informationen liegt die entsprechende Zahl für den deutschen Markt bei 82 Prozent. In den vergangenen Monaten sind einige Firmen mit Sitz in Deutschland dazugekommen. Dies hat einen gewissen Beigeschmack, denn Truste hat zwei Rollen: Das Unternehmen blendet das OBA-Icon selbst ein und zertifiziert dann die Einhaltung der Selbstverpflichtung. Die Frage ist, wie unabhängig und damit aussagekräftig so eine Zertifizierung ist. So sieht das neue Trust-Siegel für die Teilnahme an der OBA-Selbstverpflichtung aus Sie haben schon die Webseite Youronlinechoices.eu erwähnt. Sie informiert Besucher über zielgerichtete Werbung, Cookies und Opt-out-Möglichkeiten. Wie viele Besucher rufen die Webseite im Monat auf? Stringer: Die Webseite hat monatlich rund 1,5 Millionen Visits, davon rund aus Großbritannien. Die Besucher kommen über das OBA-Icon, über Datenschutzhinweise auf Webseiten und über Banner der UK-Kampagne. Wie viele Leute nutzen die Opt-out-Möglichkeit? Stringer: Wir registrieren sehr wenige Optouts. Der verhältnismäßig hohe Anteil an Besuchern aus UK lässt sich mit der Kampagne erklären, die das Interactive Advertising Bureau UK Mitte Juni gestartet hat. Was ist das Ziel der Kampagne? Stringer: Die Online-Werbekampagne begann am 13. Juni in UK und Ende Juni in Irland. Das Ziel ist, den Verbrauchern zu erklären, was das Icon bedeutet und wie es funktioniert. In Deutschland wird die Kampagne im August starten. Gibt die EDAA Mediabudget für diese Kampagne aus? Stringer: Das Inventar für diese Kampagne wurde von Nachrichten-Webseiten kostenlos bereitgestellt. Wir haben nur auf politischen Blogs und News Sites in UK, die von Parlamentsmitgliedern besucht werden, Inventar gekauft. Das trifft aber speziell nur auf Großbritannien zu. In manchen mobilen Apps, auch in US- Apps, sieht man das Icon schon in mobiler Werbung. Wann weiten Sie die Selbstverpflichtung auf Mobile aus? Stringer: Unsere Priorität ist, den Prozess in der Online-Werbung zum Laufen zu bringen. Dann werden wir ihn auf das mobile Browser-Inventar übertragen und später auf spezifische mobile Werbeformen wie Apps und ortsbezogenes Targeting. Nicht nur Cookies werden fürs Tracking verwendet, sondern auch Flash Cookies und digitales Fingerprinting. Für Web-Nutzer ist es jedoch schwierig bis unmöglich, diese Art des Trackings abzustellen. Haben Sie jemals intern und mit Politikern über diese Formen des Nutzer-Trackings gesprochen? Stringer: Die Selbstverpflichtung bezieht auch diese Arten des Trackings mit ein. Es ist wichtig, zwischen den verschiedenen Tracking-Zwecken zu unterscheiden: Bei dieser Selbstverpflichtung geht es um nutzungsbasierte Third-Party-Werbung. Wenn der Nutzer das Opt-out wählt, respektieren das die Werbeunternehmen. Die Diskussion um Do Not Track hingegen umfasst viel mehr als Werbung. Kurz gesagt: Nicht jede Werbung beinhaltet Tracking, und nicht jedes Tracking verfolgt Werbezwecke. Wenn wir gerade vom Tracking, also dem Verfolgen der Nutzeraktivitäten, sprechen: Haben Sie jemals mit der EU-Kommission darüber diskutiert, warum sie Druck auf die Online-Marketing-Branche ausübt, die Privatsphäre zu schützen, während gleichzeitig Geheimdienste so viele Daten von uns allen sammeln? Stringer: Ich möchte klar unterstreichen, dass es einen Unterschied gibt, zwischen dem, was ein Staat zu tun entscheidet, und dem, was Unternehmen tun, um Werbung relevanter zu machen. Das OBA- Icon macht Targeting gegenüber den Nutzern transparenter. Wir sagen ihnen, dass es stattfindet, aber sie behalten die Kontrolle darüber. INTERVIEW: INGRID SCHUTZMANN Wer ist die EDAA? Die European Interactive Digital Advertising Alliance ist ein Dachverband, der das Selbstregulierungsprogramm der Online-Werbebranche für Behavioral Advertising regelt. Seine Mitglieder sind elf e uropäische Medien- und Werbeverbände, darunter auch das Interactive Advertising Bureau (IAB) Europe. Weitere Verbände, die sich der EDAA angeschlossen haben, sind beispielsweise die Association of Television and Radio Sales Houses (Egta), die European Newspaper Publishers Association (ENPA) und die World Federation of Advertisers (WFA). Die EDAA vergibt die Lizenz für das OBA-Icon, das Verbraucher über den Einsatz von nutzungsbasierter Werbung informiert. Dieses Icon weist auf Targeting hin

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10 TRENDS & STRATEGIEN 10 Internet World BUSINESS 5. August /13 INTERVIEW Netzbelange zentral ansiedeln Netzpolitik und die Folgen der Digitalisierung: Die Themen von Gesche Joost in Peer Steinbrücks Kompetenzteam etzneutralität, Schutz der Privat- und die Überwachung durch Nsphäre Geheimdienste: Netzthemen beherrschen die politische Diskussion. INTERNET WORLD Business hat darüber mit Gesche Joost gesprochen. Die Professorin für Designforschung ist im Kompetenzteam des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück für Netzpolitik zuständig. Auf SPD.de haben Sie einen Beitrag über Netzneutralität veröffentlicht. Darin schreiben Sie, dass der derzeitige Verordnungsentwurf der EU-Kommissarin Neelie Kroes eine Mogelpackung ist. Warum? Gesche Joost: Ich beziehe mich auf einen Entwurf, der derzeit kursiert und auf Netzpolitik.org veröffentlicht wurde. In diesem Entwurf steht lediglich, dass Nutzer die Freiheit haben, Informationen und Content zu erlangen und zu verbreiten sowie Dienste ihrer Wahl zu nutzen. Das ist eine sehr unscharfe Definition von Netzneutralität. Dabei hatte Neelie Kroes vorher immer wieder gesagt, dass für sie ein freier und fairer Markt wichtig sei. Ich hoffe, dass diese Version nicht als Verordnung in Kraft tritt, sondern so überarbeitet wird, dass die Netzneutralität auch wirklich verankert wird. Wie kommt es, dass Neelie Kroes sich erst für Netzneutralität ausspricht und dann im Entwurf so eine verwässerte Version abliefert. Ist die Industrielobby zu stark? Joost: In der Politik müssen viele Interessen unter einen Hut gebracht werden, da spricht auch die Wirtschaft mit. Dann kommt es zu Kompromissen. In diesem Fall scheinen jedoch die Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher viel zu wenig Gehör zu finden das muss sich ändern. Gesche Joost Neben der Netzneutralität bewegt die Menschen aktuell noch viel stärker, wie es um den Schutz ihrer Kommunikationsdaten bestellt ist. Edward Snowden hat aufgedeckt, dass uns die amerikanische National Security Agency (NSA) permanent überwacht. Doch die Politik agiert auffallend zurückhaltend, auch die SPD und Peer Steinbrück. Warum wehren sich Politiker nicht stärker gegen diese Bespitzelung? Joost: Die Position der SPD ist klar. Unsere Forderung lautet: Diese Totalüberwachung deutscher Bürger muss gestoppt werden. Die Regierung reagiert kopflos auf den Abhörskandal und stiftet mit abenteuerlichen Erklärungen über verschiedene Prism- Programme zusätzlich Verwirrung. Ganz schlimm fand ich diese Reiseaktion des Bundesinnenministers in die USA, der keine Neuigkeiten mitbringt und hinterher sagt: Leute, kümmert Euch selbst um den Schutz Eurer Daten. Was schlagen Sie vor, um diese allgemeine staatliche Bespitzelung zu unterbinden? Joost: Die Bundesregierung muss Professorin für Designforschung an der Universität der Künste Berlin. Die gebürtige Kielerin ist Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung e. V., Mitglied des Vorstands der Technologiestiftung Berlin. sich darum kümmern, dass wir unsere Souveränität darüber zurückgewinnen, was ausländische Nachrichtendienste auf deutschem Boden tun dürfen und was nicht. Ich wünsche mir eine politische Roadmap für die nächsten Jahre, in der festgelegt wird, wie wir Datenpolitik gestalten. Eine Maßnahme wäre eine Verpflichtung der Telekommunikationsanbieter, die großen Internet-Verkehrsstrecken, die Backbones, sicher zu verschlüsseln. Zudem könnten Unternehmen noch viel stärker als bisher gezwungen werden, sich an europäisches Recht zu halten, wenn sie ihre Dienste in der EU anbieten. Dazu muss es künftig einen klaren juristischen Rahmen geben. Angenommen die SPD gewinnt die Wahl, welche Rolle würden Sie dann übernehmen? Joost: Die Ressortaufteilung steht nicht fest. Mir ist wichtig, dass alle Belange rund um das Internet und die Digitalisierung zentral angesiedelt und nicht so wie jetzt auf verschiedene Ministerien verteilt sind. Ich könnte mir vorstellen, dass es eine Staatsministerin für digitale Belange gibt so, wie es einen Staatsminister für Kultur gibt. Wenn Sie für Netzpolitik zuständig wären, welche Punkte würden Sie dann zuerst angehen? Joost: Ich würde mich vor dem Hintergrund des aktuellen Skandals mit EU- Kommissarin Viviane Reding zusammensetzen, um die europäische Datenschutzrichtlinie möglichst schnell voranzubringen. Dann würde ich die Netzneutralität gesetzlich verankern. Und ich würde Programme aufsetzen, um generell die Medienkompetenz zu stärken. Dazu gehört, Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern auf Augenhöhe zu bringen. Das ist in vielen Familien ein Problem. Medienkompetenz ist aber auch ein Thema bis ins hohe Alter. Das Netz bietet großartige Möglichkeiten im Bereich Bildung und Information. Man muss allerdings einige Spielregeln kennen, zum Beispiel dass illegale Downloads die Urheber schädigen. INTERVIEW: INGRID SCHUTZMANN ass Bayerns Ministerpräsi- Horst Seehofer gern Ddent mit der Modelleisenbahn spielt, ist bekannt. Die Anlage ist digital gesteuert und wird von mir programmiert, erzählte Seehofer auf dem Digitalkongress Bayern Ende Juli. Ich verstehe, dass es oft eine Betaversion zum Ausprobieren braucht. Zumindest in Bayern ist die Zeit der Experimente vorbei: Das Land soll europaweit zu einer Leitregion für den digitalen Aufbruch werden, verliert aber, so fürchten nicht nur Politiker, den Anschluss. Um Probleme kennenzulernen, aber auch um Gegenmaßnahmen zu ergreifen, hatte die CSU 350 Branchenvertreter in den Landtag DIGITALKONGRESS BAYERN Digitaler Aufbruch Netzausbau und Kompetenzzentrum fürs Internet: Bayern will digitale Leitregion werden Horst Seehofer zeigte sich beeindruckt, wie schnell sich online Neues auch aus geheimen Sitzungen verbreitet gebeten. Die Chancen des digitalen Zeitalters für Bayern sind immens, stellt Seehofer fest. Die Digitalisierung wird Dynamik und Arbeitsplätze schaffen. Neben dem Ausbau von Glasfasernetzen Fotos: Landtagsfraktion der CSU plant Bayern ein Kompetenzzentrum für Internet-Technik, die Förderung von Bildung sowie von Unternehmertum. Mit 100 Millionen Euro investiert Bayern heute mehr als andere Bundesländer in Breitbandnetze. Diese erreichen aber abgelegene Orte nicht, weil Förderprogramme umständlich zu beantragen sind. Die 300 öffentlich zugänglichen WLAN- Hotspots, die Kabel Deutschland bis Oktober in 50 bayerischen Städten aufbauen will, werden daher wenig an der Unterversorgung auf dem Land ändern. Geplant sind sie ohnehin für Regionen, die gut mit Internet-Zugängen ausgestattet sind. In den Schulen und Universitäten sollten, so Forderungen, die Medienkompetenz und der Umgang mit dem Internet stärker ausgebildet werden. Zudem kommen Bayern die Online-Gründer abhanden, die für Arbeitsplätze sorgen sollen. Sie wandern nach Berlin ab, wo Mieten günstiger sind und das Personal internationaler ist. Mehr als die Hälfte der Investitionen, so Beobachtungen von Beteiligungsgesellschaften, fließen heute in Start-ups mit Sitz in Berlin; und dies nicht mehr nur in Medien und Dienstleistungen, sondern auch in Technologien, für die einst München als führend galt. Hintergrund der Entwicklung: eine fehlende Willkommenskultur für Fachkräfte aus dem Ausland, vor allem aber die mangelnde Vernetzung der Branche selbst. vs Testbirds: Eines von 30 Unternehmen mit Lösungen für die bayrische Digitalisierungsstrategie

11 The Search Conference München, 06. November 2013 Frankfurt, 14. November 2013 Hamburg, 20. November 2013 Die Fachkonferenz für Suchmaschinenoptimierung und -marketing Large Scale International SEO Die Zukunft von SEA Youtube SEO Videos vorne Ranken und Convertieren Update Recht: Aktuelles zu Cookies, Analysetools, SEO/SEM Google+ Optimierung Internet World Business-Leser zahlen nur 189, * statt 249, * Ihr Code: SEO13iwb Es referieren u.a.: Moderation: Sebastian Cario, Online Marketing & Management Consultant, Freigeist Consulting Dr. Kay Oelschlägel, Rechtsanwalt/Partner, Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbh Andreas Reiffen, Gründer & Geschäftsführer, crealytics GmbH Steffen Vogel, Leiter SEA/ Head of PPC, SoQuero GmbH Astrid Jacobi, geschäftsführende Gesellschafterin, jacobi&jacobi GmbH Mehr Infos und Anmeldung unter: Sponsoren: Veranstalter: *alle Preise zzgl. MwSt.

12 MARKETING & WERBUNG 12 Internet World BUSINESS 5. August /13 MICROSOFT Werbung auf Kaufda Microsoft bewirbt sein Windows Phone 8 nicht nur massiv in TV und im Netz, sondern auch auf dem standortbezogenen Prospektdienst Kaufda. Nutzer der mobilen App und Webseite von Kaufda (gehört zur Axel Springer AG) bekommen nicht Das Verbraucherportal bietet auch Big Playern einen Werbeplatz nur Werbeclips gezeigt, sondern auch Läden in der Nähe, bei denen das Smartphone erhältlich ist. Weiter werden zusätzliche Informationen in Videos eingebunden Durch die Kombination des Location- Based-Ansatzes mit einer hohen Kontaktzahl ermöglicht uns die Partnerschaft mit Kaufda eine enorme Bekanntheit, sagt Microsoft-Manager Ron S. Lakos. häb MEDIABY 7 Zwerge gesucht Der Animationsfilm Der 7bte Zwerg von Otto Waalkes kommt zwar erst im Januar 2014 in die Kinos, ist aber bereits im Kasten. Mit dem Casting beauftragte der Filmproduzent die Sinner-Schrader-Tochter Mediaby. Aufgabe: Ohne zusätzliches Media-Invest Kinder für Nebenrollen zu finden. Es entstand eine Display- und Social- Media-Kampagne, die innerhalb von einer Woche zu einem Anstieg der Bewerbungen von über 700 Prozent führte. häb Angriff auf Doubleclick Adition führt Dyamic Ads ein und rüstet sich für das automatisierte Mediageschäft er Mann kennt sein Ziel: Wir wollen Din spätestens 18 bis 24 Monaten die Nummer eins im DACH-Markt sein und Google/Doubleclick hier überholt haben, so Jörg Klekamp, Vorstand der Adition Technologies AG. Bereits heute ist der Adserving-Anbieter aus Düsseldorf mit über 60 Milliarden Ad Requests pro Monat nach der Google-Tochter die Nummer zwei im deutschsprachigen Markt. Auf der Kundenliste stehen Vermarkter wie United Internet Media, Agenturen wie Plan Net, Redblue und Pixelpark, aber auch Unternehmen wie Otto oder Payback. Den Worten lässt Klekamp Taten folgen und führt hierzulande Dynamic Ads ein. Das Tool passt Display-Werbemittel automatisiert dynamisch an das Surfverhalten von Usern an ein klassisches Behavioral oder Re-Targeting also. Stöbert ein Nutzer beispielsweise nach Urlaub in Spanien oder hat er bereits ein Angebot auf die Merkliste gesetzt oder in den Warenkorb gelegt, sucht das System in der Datenbank des Kunden nach passenden Offerten und Motiven und spielt diese aus. Zudem erkennt es, wenn ein User bereits ein Produkt gekauft hat und stoppt die Auslieferung weiterer Werbung ( Closed Loop ). Motive, Targeting-Optionen oder Frequency Capping (Kontaktdosissteuerung) und andere Features wählt der Werbungtreibende einfach auf seinem Dashboard ( Armaturenbrett ) aus. Das Besondere laut Klekamp: Wofür Agenturen oder Werbetreibende in der Vergangenheit Jörg Klekamp treibt Adition voran und hat die Marktführerschaft im Visier Dienstleister wie Criteo, Sociomantic oder Mythings beauftragen und kostspielig integrieren mussten, kann nun direkt in einem System dem Adition Adserver gesteuert werden. Mehr noch: Da in dem System die Funktionalitäten der Demand Side Platform (DSP, Nachfrageseite) von Active Agent eingegliedert ist, kann die Zielgruppe punktgenau und vollautomatisch eingekauft werden Stichwort Real-Time Advertising. Im vergangenen Jahr wurde bereits die Technologie der Supply Side Platform (Angebotsseite) von Yieldlab integriert. Und wie geht es im Adserving-Markt weiter? Auch wenn es im aktuellen Zustrom an neuen Spezialdienstleistern und vermeintlichen -lösungen nur schwer zu erkennen ist: Der Trend geht klar zu integrierten Technologielösungen für das digitale Marketing. Eine Agentur oder ein Werbetreibender will Kampagnen übergreifend über alle Kanäle und Endgeräte planen, aussteuern und optimieren, ebenso ein Publisher, so der Vorstand. Die heute oft anzutreffende Trennung in Display, Mobile, Video oder in klassische und RTA-Kampagnen sei nur eine vorübergehende Erscheinung, die sich bald auswachsen werde. Klekamp setzt deshalb auf Unified Adserver Solutions für ein ganzheitliches Management des digitalen Werbegeschäfts. Aktuell werde das Portfolio um integrierte Komponenten rund um das Thema RTA genauso erweitert wie um eine Adverification- und Visibility- Lösung. Stichworte hier: Auslieferungskontrolle und Markenschutz im automatisierten Media-Einkauf. häb Sieben Tage, sieben Zwerge: Die Kampagne wurde in drei Tagen geplant und umgesetzt. Sie lief eine Woche LINKEDIN Gesponserte Nachrichten Nach Facebook und Twitter führt jetzt auch das Karrierenetzwerk Linkedin Sponsored Updates ein. Mithilfe der gesponserten Statusmeldungen haben Unternehmen, die auf der Plattform registriert sind, die Möglichkeit, ihre Werbebotschaften im Newsfeed von Linkedin-Mitgliedern zu platzieren. Das Portal verfügt nach eigenen Angaben über mehr als 225 Millionen Mitglieder. Facebook hat seine Sponsored Stories 2011 eingeführt, seit 2013 sind auch Twitter Tweets käuflich. sg Anzeige Mit allen mobilen Mitteln Ampya fokussiert sich auf Apps fürs Tablet und den Smart-Home-Markt in Web-Auftritt sowie ESmartphone Apps sind der Musikplattform Ampya offenbar nicht genug: Der digitale Audio-Service von Pro Sieben Sat1 will in Kürze auch mit einer eigenen Anwendung für Tablets mit ios- und Android-Betriebssystemen an den Start gehen. Später sollen dann Apps für den Bereich Home Entertainment folgen. Allround-Talent Geplant sei laut Ampya, den Dienst auf drahtlose Heim- Musiksysteme von Sonos, Smart TVs und Spielekonsolen auszuweiten. Auch Besitzer von Windows Phones und Blackberrys will die Musikplattform künftig erreichen. Bislang gibt es die Smartphone App nur für ios und Android. Das Ziel ist es, die Nutzer überall abzuholen und das Produkt an jeder Stelle für jeden User verfügbar zu machen, so Sören Ziems, Director Platform Operations und Strategy bei Ampya. Die Musikplattform der Münchner Sendergruppe ist vor fünf Wochen gestartet Bislang gibt es nur Apps fürs Smartphone Die Musikplattform Ampya ist vor fünf Wochen gestartet und verzeichnet aktuell nach eigenen Angaben über Nutzer. Eine mobile Expansion dürfte sich für den Dienst lohnen: Bereits mehr als die Hälfte dieser registrierten User nutze das Produkt laut Ampya auch via Smartphone. Nicht nur durch das größere mobile Portfolio will sich der Dienst von Konkurrenten wie Spotify abheben. Auch die All- In-One-Plattform ein Mix aus Videos, Audio Streams, News, Lyrics, Radio und redaktionellem Content wie Reviews soll ein Wettbewerbsvorteil sein. Über den Web Browser kann Ampya kostenlos genutzt werden, zur Finanzierung werden Anzeigen eingeblendet. Wer werbefrei Musik-Videos schauen möchte, muss ein Abonnement abschließen. Mobil ist der Service nur als kostenpflichtige Version für 9,99 Euro erhältlich. sg Agof: Zuwachs für Mobile Facts leich drei neue Mitglieder verkündet Gdie Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (Agof) für ihre Markt-Media-Studie Mobile Facts: OMS, Condé Nast und Apprupt. Der auf regionale Medien spezialisierte Vermarkter OMS bringt 50 Mobile-Angebote aus seinem Portfolio mit ein, der Hochglanzmagazin-Verlag Condé Nast seine mobilen Webseiten Vogue, GQ und Glamour Smartphone Apps. Der dritte im Bunde ist die Apprupt GmbH mit den für Mobile-optimierten Computer-Webseiten von PC-Welt und Computerwoche. Damit nehmen aktuell 16 Mitglieder und sechs Lizenznehmer aktiv an der Erhebung für mobile Reichweiten der Agof teil. Die nächste Welle, die Mobile Facts , wird am 29. August veröffentlicht. Zur Erinnerung: Die Mobile Facts werden von der Sektion Mobile der Agof verantwortet und herausgegeben. Sie sind das mobile Pendant zu den Internet Facts. Es werden Reichweiten- und Strukturdaten für Mobile-Werbeträger in Deutschland erhoben, um sie für die Mobile- Mediaplanung verfügbar zu machen. Die Mobile Facts weisen sowohl die Reichweiten für mobil optimierte Webseiten als auch Apps aus. häb

13 16/13 5. August 2013 MARKETING & WERBUNG Internet World BUSINESS 13 Showdown in Berlin Die Axel Springer AG trennt sich von Printtiteln und treibt die digitale Transformation massiv voran etzt geht es Schlag auf Schlag. Ende Juli Jverkündete Springer-Verlagschef Mathias Döpfner den Verkauf eines großen Printpakets (darunter Regionalzeitungen wie Hamburger Abendblatt und Berliner Morgenpost, sämtliche Frauen- und Programmzeitschriften wie Hörzu oder Bild der Frau ) an die Essener Funke- Gruppe (ehemals WAZ-Gruppe). Der Kaufpreis liegt bei 920 Millionen Euro, der Umsatz der Springer- Blätter bei einer halben Milliarde und der operative Gewinn bei knapp 95 Millionen Euro. Trotz sinkender Auflagen und Erträge in den vergangenen Jahren verzeichneten die Titel des Pakets eine Umsatzrendite von fast 20 Prozent. Die Süddeutsche Zeitung schrieb dazu: Jedes Maschinenbau-Unternehmen würde davon nicht einmal träumen. Und so etwas soll keine Zukunft haben? Die Aufregung hatte sich kaum gelegt, da verkündete Springer den Verkauf seines französischen Zeitschriftenverlags Publications Grand Public. Verkauft wurden die Blätter, da sie nicht mehr zur neuen Strategie von Axel Springer passen, heißt es. Nicht angetastet werden laut Friede Springer die Welt- und die Bild-Gruppe. Im Gegenteil, beide sollen im Print und Online Götterdämmerung: Für die Printtitel der Axel Springer AG sieht es finster aus ausgebaut werden. Das viele frische Geld will Döpfner vor allem in digitale Produkte investieren und er will wie es in einer Mail an die Mitarbeiter heißt den Weg zum führenden digitalen Medienunternehmen konsequent weiter gehen. Bereits vor zehn Jahren übrigens hat Döpfner das Wort Verlag aus dem Firmennamen gestrichen und das Traditionsdruckhaus in Axel Springer AG umbenannt. Auch wenn noch nicht feststeht, in was das Unternehmen als Nächstes investiert und die Übernahme der Telekom-Tochter Scout24 vom Tisch ist: Journalistische Produkte werden es nicht sein, zu gering sind hier die Margen. Wie Insider dem Spiegel verrieten, seien die Erlöse aus Paid Content der redaktionellen Online-Seiten verschwindend gering. Mathias Döpfner setzt konsequent aufs Digitalgeschäft Ansonsten aber blüht das digitale Geschäft. Mit der Säule Digitale Medien, Journalistische Portale & andere digitale Medien (Bild.de, Welt Online, Aufeminin. com, Onet.pl, Idealo.de, Kaufda.de, Smarthouse.de) wurde im ersten Quartal 2013 ein Umsatz von 103,7 Millionen Euro (+25 Prozent gegenüber Q1/2012) erzielt. Säule zwei, das Performance Marketing mit der Zanox-Gruppe, wuchs leicht um 1,3 Prozent auf 115 Millionen Euro. Mit einem Umsatz von knapp 100 Millionen Euro ist die dritte Säule, die Axel Springer Digital Classifieds, zwar noch die kleinste, aber mit einem Zuwachs von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal die wachstumsstärkste. Hierzu gehören die Rubrikenportale Seloger, Immonet, Immoweb.be, Stepstone, Totaljobs und Meinestadt.de. Summa summarum brachten die Digitalen Medien bei Springer im ersten Quartal also 318,2 Millionen Euro und damit 21 Prozent mehr als im Vojahreszeitraum. Der Konzernumsatz lag bei 803,6 Millionen Euro (+1,8 Prozent). häb Hochverfügbarkeits-Shopserver Hochverfügbarkeitssysteme von internet24 garantieren, dass Online-Anwendungen rund um die Uhr erreichbar sind. Fällt das aktive Serversystem aus, springt automatisch ein zweiter, permanent aktualisiert mitlaufender Server ein, um alle Aufgaben zu übernehmen. Ergänzt wird diese Leistungsfähigkeit durch die redundante Internetanbindung mit 99,99 % Verfügbarkeit, die mehrfach abgesicherte, USV-gestützte Stromversorgung, gespiegelte Festplatten, den Hardware-Austausch in 4 Stunden und das 24/7 Monitoring mit Reset-Service. Informieren Sie sich bei Ihrem persönlichen Ansprechpartner über beeindruckend individuelle Webserver-Qualität. internet24 GmbH Bayrische Straße Dresden Telefon +49 (0)3 51 /

14 MARKETING & WERBUNG 14 Internet World BUSINESS 5. August /13 ENHANCED CAMPAIGNS Guide für Umstieg Eine detaillierte Anleitung für die Optimierung von Adwords-Kampagnen nach der Umstellung auf Enhanced Campaigns hat der Software-Anbieter Adobe veröffentlicht. Der 10-Punkte-Guide richtet sich zwar an Nutzer der Adobe Marketing Cloud, ist aber auch für andere Adwords- Kunden sinnvoll. Der Download ist gratis, zuvor fragt Adobe nach Kontaktdaten. fk EXPLIDO Neue Ausrichtung Die Augsburger Agentur Explido gliedert ihre Services ab sofort in die drei Geschäftsbereiche Performance, Relations und Brand. Während der bisher dominierende Performance-Bereich weiterhin vertriebsorientierte Disziplinen wie SEA und SEO, Affiliate Marketing und Conversion- Optimierung anbietet, beschäftigt sich die neue Relations-Abteilung mit Kommunikationsstrategien für Unternehmen, beispielsweise Social Media und Corporate Communications. Leistungen wie Markenführung, Corporate Identity und Webdesign werden künftig in der Sparte Brand Explido stellt sich mit drei umstrukturierten Geschäftsbereichen neu auf vereint. Um technische Dienstleistungen im Bereich Ad Allocation und Bid Management kümmert sich eine neue Tochterfima namens Media Decision. Sie soll auch anderen Agenturen den Einsatz von Tools schmackhaft machen, die von Explido entwickelt wurden. fk/ww YANDEX Herausforderer nennt Zahlen Einen Zuwachs des Umsatzes von 35 Prozent und des Nettoerlöses von 47 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum meldet der russische Suchmaschinenkonzern Yandex. Nach Firmenangaben setzte das Anzeige Der Rubel rollt bei der russischen Suchmaschine Yandex Unternehmen im 2. Quartal ,2 Milliarden Rubel (rund 212 Millionen Euro) um, der Netto-Ertrag betrug 2,9 Milliarden Rubel (rund 67 Millionen Euro). Zum Vergleich: Google setzte im 1. Quartal 2013 rund zehn Milliarden Euro um, also etwa das 45-Fache des Herausforderers aus Moskau, der in Russland Marktführer ist. fk Die 10 Adwords-Sünden Wer die wichtigsten SEA-Klippen nicht umschifft, verschenkt Geld und Potenzial S uchmaschinenwerbung mit Google Adwords ist günstig und effektiv wenn man Fehler vermeidet. SEA-Experte Marcel Pirlich von der Agentur Adspert hat die zehn schlimmsten Schnitzer zusammengestellt: 1. Strukturlosigkeit: Schon bevor das Adwords-Konto angelegt wird, sollte die Ausrichtung klar sein. Denn ein gut strukturiertes Adwords-Konto erleichtert die Optimierungsarbeit. Pro Kampagne sollten themenbezogene Anzeigengruppen angelegt werden, die dann jeweils etwa 10 bis 20 passende Keywords enthalten. 2. Schlechte Keyword-Auswahl: Viele Marketingverantwortliche nutzen hauptsächlich weitgehend passende Keywords. Doch ohne ausschließende Keywords Ein Adwords-Konto ist kein Selbstläufer. Ohne permanente Pflege ist Werbe-Frust vorprogrammiert ist die Anzeige auch für Nutzer sichtbar, die Produkte und Dienstleistungen suchen, die man gar nicht anbietet. 3. Im Dunkeln tappen: Google stellt Tools zur Verfügung, die darstellen, welche Suchanfragen zur Schaltung der eigenen Anzeigen geführt haben. Wer sie nicht nutzt, verschwendet durch unpassende Keywords Geld und Potenzial. 4. Verzicht auf Conversion Tracking: Erfolgreich ist eine Adwords-Kampagne erst, wenn durch sie auch ein gewünschtes Ergebnis (Conversion) erzielt wird. Dennoch verzichten viele auf die Einbindung von Googles Conversion Tracking und haben dadurch keine Möglichkeit, ihre 5. Aufmerksamkeit um jeden Preis: Eine Platzierung auf der ersten Position bringt zwar Aufmerksamkeit, sie zieht allerdings auch klickfreudige Nutzer an, die Anzeigen anklicken und auf der Website keine weitere Aktionen durchführen. 6. Mangelnde Aussteuerung: Wer regional agiert, muss nicht in ganz Deutschland werben, wer Weihnachtsmänner produziert, braucht nicht das ganze Jahr Aufmerksamkeit. 7. Falsche Erwartungen wecken: Für Konsumenten gibt es kaum etwas Schlimmeres, als von einer Anzeige angelockt eine Seite zu besuchen und dort nichts zum 8. Mangelnder Test: Unpassende Texte, falsche Links und schlechtes Layout ruinieren die Konversionsrate. Ein Vorab- Test merzt Fehler aus. 9. Mobile verschlafen: Seit Googles Umstellung auf Enhanced Campaigns werden alle Anzeigen auch auf mobile Endgeräte ausgesteuert. Wer dies ignoriert, verschenkt mal mehr, mal weniger Potenzial durch unpassende Anzeigen. 10. Keine Optimierung: Viele Entscheider glauben, solange der Account richtig aufgesetzt ist, regle sich das Adwords-Konto von ganz allein. Doch ein Adwords-Konto muss permanent kontrolliert und optimiert Erfolge zu messen oder zu optimieren. genannten Thema zu finden. werden. fk Facebook for Business Das Social Network erleichtert die Schaltung von Anzeigen acebook hat sein Self-Ser- Facebook for Fvice-Portal Business komplett überarbeitet und verspricht Werbekunden damit einen leichteren Zugang zu den vielfältigen Werbemöglichkeiten im Social Network. Das neue Face book for Business soll als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen und Informationen rund um Werbemöglichkeiten dienen. Das Unternehmen spricht dabei explizit alle Unternehmensgrößen von der One-Man-Show bis zum Großkonzern an. Ein mutiger Ansatz, galt doch der bisherige Werbeplaner von Facebook vor allem für größere Werbungtreibende als eher unpraktisch und unterdimensioniert. Werbung direkt planen Auch die neue Lösung erlaubt Werbekunden, ihre Kampagnen direkt zu planen, indem sie Facebook ihre Ziele nennen. Im Anschluss daran wird ihnen automatisch die geeignete Kombination an Werbepro- Auf Englisch und Deutsch: Werbeportal für Unternehmen dukten angeboten, um diese Ziele zu erreichen. Mediaentscheider können sich auch die verschiedenen Anzeigenprodukte ansehen und zum Beispiel danach sortieren lassen, für welche Branche sie Werbung schalten möchte. Nettes Detail, das in diesem Zusammenhang immer wieder fasziniert: Nach Eingabe von Targeting- Merkmalen wird die Größe der möglichen Zielgruppe sofort angezeigt. So lässt sich die Zahl der maximal erzielbaren Kontakte schnell und einfach dem eigenen Budget und den Kommunikationszielen anpassen. fk Erste Enhanced- Erfahrungen ie Umstellung von Google Adwords Dauf Enhanced Campaigns, bei denen die Anzeigen automatisch an die Endgeräte angepasst werden, führt teilweise zu Performance-Verlusten, meldet die Marketingagentur Quisma. So wurden im Mode- und UE-Bereich auf Smartphones und Tablets niedrigere Click-Through- Rates (CTR) gemessen, weil aufgrund der Umstellung vermehrt weniger geeignete Begriffe für diese Endgeräte online sind. Positiv wirkt sich die Umstellung dagegen im Telekommunikations- und Finanzbereich aus. Hier werden Mobilgeräte oft im ersten Schritt zur Informationsrecherche verwendet, bestellt wird am Desktop. fk Eine Kampagne für alles: Google Enhanced Campaigns ist seit Ende Juli umgesetzt Foto: Fotolia / Ursula Deja L Foto: Fotolia / Mpfphotography

15 16/13 5. August 2013 MARKETING & WERBUNG Internet World BUSINESS 15 um ersten Mal in seiner 121-jährigen ZGeschichte verzichtet Coca-Cola in einer Kampagne auf den berühmten Coca-Cola-Schriftzug und fordert statt dessen Konsumenten auf, selbst einen Namen auf die Flaschenetiketten zu zaubern. Zentraler Anlaufpunkt der aktuell überwiegend auf digitalen Kanälen stattfindenden Kampagne Trink ne Coke mit Deinen Freunden ist die Website Coke.de. Dort können die User Etiketten individuell gestalten, auf ihnen einen Namen platzieren, sie online mit Freun- Coke for you Die aktuelle Kampagne des Brauseherstellers setzt auf ganz persönliche Ansprache Steckbrief Auftraggeber: Coca-Cola GmbH Auftrag: Personalisierungskampagne Trink ne Coke mit Media-Agentur: Mediacom, Düsseldorf Online/Mobile/Außenkampagne: Scholz & Volkmer, Wiesbaden PR/Social Media/Web-Viral: Fischer- Appelt Relations, Hamburg, Blogger Relations und Mediacom, Düsseldorf Packaging/POS: Grey, New York Start: Juni 2013 Trink-Einladung: Coca-Cola lässt den Konsumenten den Vortritt den teilen oder sogar real eine Flasche damit bestellen. Allein in Europa soll rund eine Milliarde dieser Flaschen in Umlauf gebracht werden. Etikettiert mit 150 geläufigen Vornamen oder angesagten Nicknames passend zur jeweiligen Region wird die braune Brause zusätzlich über den Getränkehandel vertrieben. Coke hat mit der aktuellen Kampagne für mich das Ultimative im Bereich Personalisierung geschafft: das Produkt selbst Weckt Emotionen: Personalisierte Flaschen zu personali sieren und das weltumspannend. Bereits auf der Webseite Coca-cola.de nimmt sich die Marke zurück, tritt in den Hintergrund und setzt stattdessen auf Inhalte. Das ist gelebtes Content Marketing. Mit Trink ne Coke mit geht die Marke diesen Weg weiter und bezieht die User noch mehr mit ein. So etwas bleibt im Netz natürlich nicht ohne Folgen. Alsbald fanden sich auf den Flaschen Beschimpfungen ebenso wie politisch inkorrekte Bezeichnungen. Coke reagierte mit einer Coca-Cola kann es sich leisten, in seiner neuen Kampagne komplett auf die Nennung des eigenen Namens zu verzichten zugunsten des Konsumenten. Vorgestellt von: Alexander Handcock Marketing Manager DACH bei Selligent, München Blacklist, lässt die Freundschaftskampagne jedoch weiterlaufen. Neben dem hohen Personalisierungsgrad imponiert mir die Kampagne aber noch aus einer Reihe weiterer Gründe: Da ist zum einen die starke Social-Media- Integration mit einer eigenen App und Post-Optionen sowie einem Twitter- Hashtag für Fotos (#meincoke), zum anderen die hohe Flirtkomponente über spezielle Boyfriend/Girlfriend - oder Held/Heldinnen -Flaschen und die regionale Aussteuerung bis hin zu Dialektbegriffen. Das alles ist intelligent und erfolgreich. In den ersten beiden Wochen erzielte die Site laut Medienberichten Visits und Shares. Die Zahl der Online-Bestellungen beziffert das Unternehmen auf einen fünfstelligen Bereich. Ein Erfolg allem Namen- Wildwuchs zum Trotz. Online-Werbung: Neue Etats, neue Kampagnen Auftraggeber Auftrag Dienstleister Bifi Entwicklung einer crossmedialen Kampagne im Thjnk Zuge der strategischen Neuausrichtung Dr. Beckmann Ergo-Gruppe Helvetia Hohes C ING-Diba Neue digitale Leitagentur für den Anbieter von Spezialreinigern; Relaunch der Web-Präsenz Crossmediale Kampagne zur Einführung der Rentenversicherung Ergo Rente Garantie Entwicklung von digitalen Kampagnen für die Schweizer Versicherung in Deutschland Crossmediale Kampagne Zeit für Familie ; erster Auftritt für die Saftmarke: TV-Spot Betreuung des Online-Media- und Performance- Etats für die digitalen Vertriebs- und Markenkampagnen der Direktbank Triplesense Kunst und Kollegen Buddybrand Mediaplus iprospect und Mediascale Microsofts Comeback Der Software-Riese erobert den Spitzenplatz in den Werbecharts zurück m Mai hatte ebay IMicrosoft von der Spitzenposition auf der Liste der Werbe- Spender verdrängt. Einen Monat später kann der Software-Konzern im Ranking der Unternehmen, die deutschlandweit am meisten Geld in Online-Werbung investierten, wieder aufholen. Den aktuellen Nielsen-Zahlen zufolge gab Microsoft im Juni mit rund 5,12 Millionen Euro (brutto) im nationalen Vergleich am meisten Geld für Web-Kampagnen aus. Die Telekom folgt mit Ausgaben von 3,33 Millionen Euro auf dem zweiten Platz. Rang drei belegt Sony mit Investitionen von 2,86 Millionen Euro. McDonald s ist im betrachteten Zeitraum gleich zweimal vertreten. Promotion-Kampagnen, wie etwa die Monopoly- Gewinnspiele, waren der Fast-Food-Kette 2,84 Millionen Euro wert. Rund 1,76 Millionen Euro investierte der Konzern in Kampagnen für die Restaurants selbst. sg Auftraggeber Auftrag Dienstleister Löseke & Marx Gewinn des B2B-Etats des Solaranlagen-Bauers; Betreuung mit Mailings, Konzeption der Website und technischen Animationen B&F Brüggemann & Freunde Multipower Sportsfood Pernod Ricard Deutschland Reifenhäuser Gruppe Staples Top-Werbungtreibende im Juni 2013 Microsoft investierte im Juni deutschlandweit am meisten Geld in Online-Werbung Produkt Firma Juni 2013 Mio. Euro INTERNET WORLD Business 16/13 Entwicklung von Digital-Konzepten für den Anbieter von Sportlernahrung; integrierte crossmediale Kommunikationskampagnen Betreuung des Online-Etats des Spirituosenanbieters für die Marken Malibu, Absolut, Havana Club oder Ballantines Neuer Markenauftritt (Logo, Website, Printmedien) für den Anbieter von Maschinen zur Verarbeitung thermoplastischer Kunststoffe Betreuung des Digital-Etas für den Büroartikelhersteller Philipp und Keuntje Zum goldenen Hirschen (ZgH) Peter Schmidt Group icrossing Ihre Meldung fehlt? Bitte Mail an Juni 2012 Mio. Euro Microsoft Image allgemein Microsoft Dtl., Unterschleißheim 5,12 1,24 Telekom Image Dt. Telekom AG, Bonn 3,33 2,38 The last of US Video-Spiel Sony Computer Entertainment, 2,86 k. A. Neu-Isenburg McDonald s Promotion McDonald s Dt., München 2,84 k. A. Auxmoney Image Auxmoney, Hilden 2,26 k. A. Watchever Online-Download Watchever, Berlin 2,21 k. A. Sky Pay-TV Sky Dt. Fernsehen, Unterföhring 2,04 2,42 Audi A3 Pkw Audi AG, Ingolstadt 1,83 k. A. McDonald s Restaurants McDonald s Dt., München 1,76 2,39 Media Markt Techn. Kaufhäuser Media-Saturn-Holding, Ingolstadt 1,73 2,00 Zeitraum: Quelle: Nielsen Media Research GmbH 2013

16 MARKETING & WERBUNG 16 Internet World BUSINESS 5. August /13 SOCIAL MEDIA MONITORING Armaturenbrett für den ROI Social Media lässt sich sinnvoll messen, seit die Dienstleister rund um das Monitoring mit immer ausgefeilteren Analyse- Tools zu Werke gehen können. Im Idealfall entsteht für die Kunden ein strategischer Kommunikationsansatz ie Rauchschwaden verziehen Dsich langsam und nach den vielfältigen Detonationen, die Social Media in so ziemlich allen Branchen der Wirtschaft ausgelöst hat, wird langsam der Blick frei auf das Wesentliche: Print ist nicht tot. Nicht alle TV-Geräte sind durch Smartphones ersetzt worden. Entstanden ist jedoch bei allen Unternehmen der Wunsch nach tiefgreifender Auswertung von Facebook, Pinterest, Twitter & Co. Wo hält sich meine Zielgruppe auf? Was wird im Netz über mich gesagt? Wer bestimmt das Meinungsbild im Social Web? Und: Was von all dem ist überhaupt wichtig für mich? Dabei sein ist alles Diesem Monitoring kommt eine immer größere Bedeutung zu. Denn die Gewichtung hat sich längst von klassichen Medien weiter zu den sozialen Medien und ihren Netzwerken verlagert: Im Internet werden derzeit pro Minute mehr als Blog-Einträge, Tweets und Facebook-Empfehlungen gepostet. Dabeisein ist für ein Unternehmen heute alles. Derzeit dient Social Media Monitoring zusammen mit klassischen Web-Analyse-Kennzahlen den Unternehmen als erste Grundlage für jegliche Bewertung ihrer Aktivitäten in sozialen Netzwerken, sagt Anna-Maria Zahn, stellvertretende Vorsitzende der Fachgruppe Social Media im Bundesverband der Digitalen Wirtschaft (BVDW). Insgesamt rückt die thematische Betrachtung über alle Kanäle hinweg stärker in den Vordergrund. Fakt ist: Das klassische Das Armaturenbrett stets im Blick: Monitoring als Messlatte aller Social Media Aktivitäten Die thematische Betrachtung über alle Kanäle hinweg rückt in den Vordergrund. ANNA-MARIA ZAHN Fachgruppe Social Media im BVDW Monitoring wird durch Social-Media- Analysen immer stärker zur Fullservice- Bewertung. Laut einer BVDW-Studie untersuchen sechs von zehn Unternehmen (63 Prozent) ihre Aktivitäten in sozialen Netzwerken. Hingegen führen 29 Prozent der befragten Firmen kein Monitoring durch. Von diesen bekunden allerdings drei Viertel (75,6 Prozent) Interesse daran, den Erfolg ihrer Social- Media-Aktivitäten zukünftig zu bewerten. Auch in den Unternehmensstrukturen spiegelt sich immer häufiger die Bedeutung von Social Media: Je nach Konzerngröße gönnt man sich einen Social Media Officer, der mit einem Team die Flut an digitalen Kanälen bespielt und auswertet. Betrachtet man nämlich die Verfahren hinter den vielfältigen Social-Media-Monitoring- Technologien, wird deutlich, dass der Mensch unentbehrlich bleibt. Zwar durchforsten sogenannte Crawler das Web nach relevanten Inhalten anhand definierter Suchalgorithmen wie Marken oder Produktkategorien und kategorisieren die Er- Social Media Monitoring ohne Ende: Eine Vielzahl von Anbietern tummelt sich auf dem Markt gebnisse als positive, neutrale oder negative Stimmungsbilder. Inhaltlich beurteilt werden kann die Datenflut letztlich aber doch nur von Experten aus Fleisch und Blut. Monitoring mit Bordmitteln Die eigentliche Analyse beim Social Media Monitoring erfolgt bei den meisten Unternehmen mit einfachen Maßnahmen. Neun von zehn der Befragten, die ihren Erfolg in Social Media messen, beobachten gezielt die Gespräche über ihre Marken, Produkte und Dienstleistungen. In der Regel erfolgt diese Bewertung durch die Analyse von Statusmeldungen in Facebook und Twitter, von Artikeln in Blogs und Foren sowie Kommentaren und Diskussionen. Ein gleich großer Anteil der Unternehmen greift zur weiteren Erfolgsmessung auf vorhandene Kennziffern wie die Analyse von Absatzzahlen oder kontinuierliche Web-Analyse- Metriken zurück. Doch mit simpler Beobachtung ist es langfristig nicht getan. Es ist zwingend erforderlich, die Meinungsäußerungen entlang von Leitfragen zu qualifizieren und zu bewerten, glaubt Frank Drewes, Associate Director Marketing Science beim Marktforschungsinstitut Harris Interactive AG. Die Führungsebenen müssen definieren, welche Themenkomplexe überhaupt für sie relevant und eine Analyse wert sind. Angereichert werden diese voluminösen Datenpakete dann meist noch durch einen Score-Index, um die Durchschlagskraft einer Nennung anhand der Quelle differenziert gewichten zu können. Das Entstehen von einem neuen Markt wie dem des Social Media Monitorings ruft naturgemäß ganze Heerscharen von Spezialanbietern auf den Plan. Das macht durchaus Sinn, denn manchem Unternehmen fehlt noch Wissen und Erfahrung in dem jungen Bereich, um seine Anforderungen klar zu formulieren und ein effektives Monitoring in die Tat umzusetzen. So hat sich hierzulande binnen relativ kurzer Zeit eine schwer überschaubare Zahl von über 200 Dienstleistern für Social Media Monitoring positioniert, die für alle Anforderungen eine Software-Lösung anbieten können. Hier wird es aber mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Marktbereinigung kommen, glaubt Joachim Allhoff, Leiter Kommunikationsanalysen und News Management bei Infopaq, Kornwestheim. Die jüngst gelaunchte Webseite Medienbewachen.de bemüht sich um Orientierung im Dschungel deutschsprachiger Anbieter. Eine Art Nachschlageseite für alle Unternehmen, die Monitoring in den sozialen Medien planen. Wie in allen Märkten gibt es auch beim Monitoring schwarze Schafe, sagt Seitenbetreiberin Stefanie Aßmann. Ihr Rat: Um die Seriosität eines Anbieters sicherzustellen, sollten Kunden dessen Erfahrung und Referenzen prüfen, beispielsweise ob mehr als nur Twitter- und Facebook-Beobachtung geboten wird. Wichtig sei auch, richtig und rechtzeitig zu reagieren, wofür es überhaupt erst einmal ein Krisenkonzept geben muss. Monitoring zeigt Probleme, löst sie aber noch nicht, so Aßmann. Die technologischen Möglichkeiten indes werden immer tiefgreifender: Ausgeklügelte und visuell leicht erfassbare Dashboard-Lösungen stehen hoch im Kurs, die Kunden sollen sich auch beim Monitoring im Look&Feel der Facebook- Generation wiederfinden. Größere Medi- Foto: Fotolia / Algre Social Media dient mehr als Grundlage für Beratung als zum Kosten-Controlling. JOACHIM ALLHOFF Leiter Kommunikationsanalysen Infopaq enbeobachter entwickeln zumeist inhouse eigene Systeme, die sie so nah wie möglich an die Bedürfnisse ihrer Kunden anpassen. Bei Unicepta in Köln etwa programmieren die Entwickler gerade ein neues crossmediales Dashboard, mit dessen Hilfe der Kunde alle beobachteten Blogs, Foren und Netzwerke auf einen Blick sieht. Die Crossmedia-Beobachtung steht dabei mehr und mehr im Fokus, sagt Claudia Thomas, Head of Analysis bei Unicepta. Auf Kundenseite hat sich vor allem verändert, dass Social Media kein eigenständiges Leben mehr führt, sondern eine Mediengattung unter anderen ist. Benötigt wird aus ihrer Sicht hier auch weniger ein hochkomplexes Armaturenbrett, sondern vielmehr das Wissen darüber, was der Kunde wirklich will.

17 16/13 5. August 2013 MARKETING & WERBUNG Internet World BUSINESS 17 Ähnlich verhält es sich beim Portal 4.0 von Meta Communications, einem Frankfurter Dienstleister für Medienbeobachtung. Sämtliche als wichtig klassifizierten Quellen lassen sich nach Themen strukturiert in einer Timeline -Ansicht über alle Mediengattungen hinweg anzeigen. Mit einer Art Live-View über die Nachrichtenlage wird die Timeline so zum Newsfeed, der die eingehenden Meldungen nach ihrer Aktualität augenschonend auf den Monitor bringt. Nicht zu unterschätzen ist der psychologische Effekt: Wenn ein Kunde alle Themen auf einen Blick sehen kann, gibt es ihm das Gefühl, dass auch die neue mediale Realität mit Online-Medien und Social Media beherrschbar ist, sagt Michael Mailinger, Geschäftsführer bei Meta Communication International. Social Media führt kein eigenständiges Leben, sondern ist eine Mediengattung unter anderen. CLAUDIA THOMAS Head of Analysis bei Unicepta Angesichts der rapide anschwellenden Flutwelle auf den digitalen Kanälen sah sich der Monitoring-Anbieter Kantarmedia zu einer eigenen Meta-Such- und Klassifikationstechnologie genötigt. Kantarmedia gehört zur weltgrößten Werbeholding WPP und hat damit Zugang zu einer gigantischen Masse an Kundendaten Big Data lässt grüßen: Wir führen permanent die Ergebnisse jeder einzelnen bekannten Suchmaschine mit eigenen Webspider- Ergebnissen zusammen und verarbeiten diese weiter, sagt Susanne Dall, Head of Analysis bei Kantarmedia, Hamburg. Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern arbeiten wir so quasi mit Vollerhebung anstelle von begrenzter Quellenauswahl. Dadurch haben wir stets alle nutzergenerierten Web- Inhalte im Blick. Nachgeschaltete Filterstufen sortieren die Beiträge automatisch nach Themen, Sprachen, Tonalitäten oder Medien und filtern Irrelevantes heraus. Aber auch die ausgefeiltesten Suchanfragen und die optimale Programmierrung von automatischen Such-Crawlern im Netz können eines nicht ersetzen: die inhaltliche Bewertung durch erfahrene Social-Media-Analysten. Sie schätzen ein, welche Meldungen für das Unternehmen en hohe Relevanz besitzen oder nur bedenklich sind. Die Analysten müssen mediale Generalisten sein und de facto über Projektmanagement-Fähigkeiten verfügen, so Infopaq-Manager Allhoff. Das beinhaltet neben dem Medien-Knowhow insbesondere Kenntnisse zu den einzelnen Branchen und ihren Playern. Gerade bei kleineren Unternehmen sieht Susanne Ullrich, Marketing Managerin Germany bei Brandwatch, Stuttgart, noch viel Aufklärungsarbeit. Für welche e Zwecke Social Media Monitoring eingesetzt werden und welchen en Nutzen man daraus aus ziehen kann, sei vielen Unternehmen en noch nicht bewusst. Laut Ullrich wird das Thema 2013 jedoch in den meisten Firmen angekommen sein und die Anwender werden klarere Vorstellungen von ihren forderungen haben. Eine große Herausforderung wird die abteilungsübergrei-eifende Nutzung der Tools sein. An- Liegen die erhobenen Daten erst mal auf dem Tisch, geht es mit der Einordnung weiter. Auch hier fordern die Unternehmen künftig mehr. Die Datensätze dienen immer häufiger als Grundlage einer Beratung, nicht mehr nur zum Kommunikations-Controlling, beobachtet Infopaq- Mann Allhoff. Der Kunde möchte nicht mit Datensätzen im Sinne von da und dort stand dieses und jenes über Sie allein gelassen werden, sondern erwartet nach Die Einflussfaktoren auf die Online-Reputation einer Marke Ohne Monitoring Tool geht nichts mehr: Zu viele Kanäle wirken sich auf die Online-Reputation eines Unternehmens aus und beeinflussen so sein Bild in der Öffentlichkeit INTERNET WORLD Business 16/13 Quelle: Ethority Hamburg dem Monitoring handfeste strategische Handlungsempfehlungen quasi echte Management Summaries. Wir geben Empfehlungen, wo wir Verbesserungen für die künftige Kommunikation sehen. So ist das Social Media Monitoring weithin Consulting-Arbeit geworden. Meta- Geschäftsführer Maillinger schlägt in die gleiche Kerbe: Wir müssen stärker als früher gemeinsam mit dem Kunden Strategien erarbeiten, entwickeln uns immer mehr zum engen Kooperationspartner der Kommunikationsabteilungen. DETLEV BRECHTEL Sieben Tipps zum Einsatz von Social Media: So klappt es mit Facebook, Twitter und Xing Die Congenii Consulting Group, Bonn hat sieben Tipps für den Umgang mit Social Media zusammengefasst: 1. Social Media ist Multichannel-Kommunikation Social Media ist ein neuer, interaktiver Kanal auf allen Internet-basierten Applikationen. Die Kommunikation findet sowohl zwischen Unternehmen und Verbrauchern als auch jeweils untereinander statt. Bei einer solchen Multichannel- Kommunikation stützen sich die Kanäle gegenseitig und bewirken den nötigen Werbedruck. Planen Sie daher übergreifend und siedeln Sie Social Media in Ihrem Marketingbereich an. 2. Zeit für eine Social-Media-Strategie Social Media ist ein Kommunikationsmedium für verschiedenste Zielgruppen: Journalisten und Stakeholder, Kunden als Empfänger und Diskutanten über Produkte und Marken sowie Reklamationen, Interessierte, die in den sozialen Netzwerken ihre Bedürfnisse mitteilen und damit Beiträge im Sinne des Produkt- und Innovationsmanagements liefern, Fachkräfte und Mitarbeiter, die sich für einen Arbeitgeber interessieren. Es beschäftigen sich also neben dem klassischen Produktmarketing und Produktmanagement auch Verantwortliche für PR, Personal, Vertrieb und Service mit dem neuen Kanal. Um Social Media im Unternehmen durchgängig und effizient einzusetzen, entwickeln Sie als Unternehmen im Idealfall eine unternehmensweite, abgestimmte Social-Media-Strategie. Social Media: Viele Chancen, aber auch Fallstrick Foto: Fotolia / Jesussanz 3. Definieren Sie qualitative Ziele! Planen Sie im Vorfeld sorgfältig, was Sie mit Ihrem Auftritt in den sozialen Netzwerken erreichen möchten. Mögliche Ziele sind: Implementierung von Frühwarnsystemen und Krisenkommunikation, Kundenmeinungen einholen und Innovationsmanagement unterstützen, Verstärkung der Wahrnehmung von Marke und Produktlaunches, Erschließen neuer Zielgruppen und Unterstützung der Kunden in ihrem Kaufentscheidungsprozess, Aufbau eines kontinuierlichen Kundendialogs, Recruiting von Personal. 4. Setzen Sie klare und messbare quantitative Ziele Legen Sie klare Zahlen fest, an denen Sie sich selbst messen. Was erwarten Sie von welchen Ihrer Social-Media-Aktivitäten z. B. im Sinne von Impressions, Visits, Aktionen, Followern, Fans, oder Anzahl Weiterempfehlungen pro Periode? Wie hoch dürfen die Costs per Engagement sein? Um Letztere zu berechnen, stellt man der Summe der Aktionen egal ob Teilen, Kommentieren oder Klicken die Kosten gegenüber. Wie viel Umsatz soll über Social Commerce angestrebt werden? Welcher Anteil im Kundenservice soll abgedeckt werden? Wie viele Ideen möchten Sie so generieren? 5. Es gibt kein Zurück bei Facebook & Co Das Netz vergisst nicht! Wenn Sie sich im Ton vergreifen, falsche Versprechungen machen, Kritik erhalten und danach den Kanal wieder schließen wollen, werden Sie merken, dass es kein Zurück mehr gibt. Ein Stopp Ihrer Social- Media-Aktivitäten wird von Ihren Nutzern unweigerlich als Verweigerung der Kommunikation aufgenommen. Überlegen Sie sich deshalb eine Strategie für den Umgang mit Kritik und führen Sie zu heiklen Themen unternehmensweite Sprachregeln ein. 6. Kundenkritik ist kostenlose Marktforschung Angst vor negativem Feedback ist ein häufiger Grund für die Verweigerungshaltung von Unternehmen gegenüber sozialen Netzwerken. Hier gilt: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Und: Begreifen Sie Kritik als konstruktives Feedback. Sie können davon ausgehen, dass dort, wo sich einer beschwert, 10 weitere Personen sind, die ähnliche Probleme mit Ihrem Produkt haben. Nutzen Sie das kostenlose Feedback, um sich und Ihre Produkte stetig zu verbessern. Profitieren Sie von der Möglichkeit, innovative Kundenideen in Erfahrung zu bringen und aufzugreifen. 7. Legen Sie eine Kommunikationskultur fest Sobald Sie sich klar sind, welche Zielgruppe Sie erreichen wollen, können Sie ableiten, wie Sie die Ansprache gestalten. Duzen oder Siezen? In welchem Maße höflich oder distanziert sein? Wie offen oder zurückhaltend? Legen Sie hier Ihre Kommunikationskultur fest. Sorgen Sie dafür, dass Sie auf Posts und Tweets immer überlegt und deutlich antworten. Wenn Sie sich im Vorfeld über wichtige Punkte Gedanken machen, wird die Umsetzung umso leichter.

18 MARKETING & WERBUNG 18 Internet World BUSINESS 5. August /13 WERBUNG AUF DEM MONITOR Rent a Desktop Ob Windows Desktop Search oder Skyscraper auf der Benutzeroberfläche: Online-Werbung wandert ohne Umweg über den Browser direkt auf den Bildschirm des PC-Nutzers ie verteidigen jeden Zoll ihres ohnehin Sschon übergroßen Monitors: An Berufsstände wie Architekten oder Grafikdesigner kommt Kay Mourheg wohl nicht heran. Allen anderen Zielgruppen hofft der Geschäftsführer der Ratinger Agentur Media Revolution mit seiner Erfindung Adbuck ein Stück des Computer-Desktops abluchsen zu können. Adbuck ist, lauscht man den Ausführungen von Mourheg und seinem Mitgründer Chris Moufarrej, nicht mehr und nicht weniger als eine echte Revolution des Online Advertisings. Zumindest ist es eine neue Werbeform, die Diskussionen um Cookies und Do not Track den Boden entziehen will. Statt über Browser und Websites spielt die Fullservice-Online-Marketing-Agentur die Werbung direkt auf dem Desktop des Anwenders aus. Ein ähnliches Modell hat das österreichische Unternehmen Abalo Media in diesem Jahr für mobile Werbung gelauncht (siehe INTERNET WORLD Business 12/2013, S. 19). Plakatwand auf dem Desktop Adbuck erlaubt es den Usern, einen Teil ihres Bildschirms wie eine virtuelle Plakatwand zu vermieten, erläutert Kay Mourheg. Eine Art Skyscraper schneidet auf der rechten Seite ein komplettes Die Werbung wird garantiert zu 100 Prozent sichtbar ausgeliefert. KAY MOURHEG Gründer und Geschäftsführer Media Revolution Rechteck der Bildschirmoberfläche ab. Wer auf diesen Streifen Arbeitsfläche verzichten kann und möchte, kann sich unter Angabe seiner demografischen Daten (Pflicht) und Interessen (Kür) bei Adbuck registrieren und ein entsprechendes Tool herunterladen. Wie seine virtuelle Plakatwand funktioniert, erklärt der Chef von Media Revolution in einfachen Worten: Adbuck nutzt die Technologie des Standard-Browsers. Das Tool baut eine Mini-Website auf, Adbuck beschneidet den Desktop und blendet stattdessen Werbung ein. Wer sie sehen will, bekommt Geld dafür dabei liest es die Auflösung des Bildschirms aus, damit Anzeigen korrekt ausgeliefert werden. Das eingeblendete Banner kann laut Media Revolution auch nicht durch die Anwendungen überdeckt werden, die Werbung werde also garantiert zu 100 Prozent sichtbar ausgeliefert, versichert Mourheg. Zumal man sich für die Nutzung von Adbuck eigens anmelden muss. Sprich, wer gerade seinen gesamten Screen benötigt, kann die Werbung auch abschalten, wird dann aber auch nicht als Ad View gewertet. Durchschnittlich zwei Stunden, so die ersten Erkenntnisse aus 18 Monaten Entwicklungszeit, loggen sich die User bei Adbuck ein. Durch die lange Verweildauer, wirbt Media Revolution, könnten Unternehmen ihre Botschaft auch mehrmals schalten und dadurch besser verankern. Damit aber der Anwender die Applika tion nicht einfach aufruft, und dann erst mal ein Nickerchen macht, verfügen die Adbuck-Macher über diverse Kontrollmechanismen. So misst das Tool, ob der Nutzer sich in irgendeiner Form auf seinem Desktop beschäftigt. Bei Untätigkeit poppt in unregelmäßigen Abständen eine Captcha-Abfrage auf, bei der der potenzielle Schläfer ein vorgegebenes Kennwort eintippen muss. Momentan stehen Formate zwischen 120 und 300 Pixel Breite zur Wahl, je nachdem wie viel der User bereit ist, von seinem Bildschirm abzuzwacken und wie viel er damit verdienen will. Denn wer bei Adbuck teilnimmt, wird pro Stunde, die er aktiv am Desktop arbeitet, bezahlt. Große Formate bringen dabei mehr ein als kleine. Die Höhe der Auszahlung ist abhängig von den Werbeeinnahmen insgesamt, und die wiederum TKP-basiert von der Anzahl der Teilnehmer. Je mehr User eingeloggt sind, desto höher sind die Einnahmen. Um Klickbetrug vorzubeugen, gestalten wir die Entlohnung jedoch bewusst unabhängig von der Klickzahl. Noch ist das Salär allerdings überschaubar, 20 bis 40 Cent pro gesehener Werbestunde hat Media Revolution bislang an seine Adbuck- Probanden abgeführt. Knapp Teilnehmer haben die Ratinger für das Modell gewonnen. Bislang ohne große Aktionen, einfach über Mundpropaganda in diversen Blogs. Und nicht zuletzt ist Adbuck auch erst seit Juli online. Nächster Schritt ist daher die User-Akquise. Adbuck will hier unter anderem mit Flyern bei Online-Händlern wie Zalando für sich trommeln. Momentan noch Resterampe Auch Vermarkter müssen noch überzeugt werden. Derzeit bestehen mit einigen Unternehmen Vereinbarungen über Restplatzvermarktung. Auf diese Weise waren schon Kampagnen von Puma und Schöfferhofer Bier zu sehen. Das Ziel von Media Revolution ist aber ein ganz anderes: Wir streben ganz klar eine Premiumvermarktung an, bekräftigt Kay Mourheg. Bis es so weit ist, sind allerdings noch einige Hürden zu nehmen. Markus Stautner, Managing Director bei der Münchner Agentur Brainagency Media, steht der neuen Werbeform jedenfalls noch skeptisch gegenüber. Interesse kann man nicht erkaufen. Unternehmen erreichen Microsofts neue Desktop Search birgt auf dem Rechner sämtliche Quellen für eine Suchanfrage und blendet ab der Update-Version auch zur Suche passende Werbung ein mit dieser Art von Werbung nicht die Zielgruppe, die sich für ihre Produkte oder Dienstleistungen interessiert, sondern Konsumenten, die sich etwas dazuverdienen möchten. Werbung müsse Zielgruppen bedürfnisorientiert ansprechen, Interaktion bieten und zum Dialog einladen. Für Branding-orientierte Werbung sind solche Umfelder zu wenig attraktiv. JENS HOFMANN Stellv. Geschäftsleiter Plan Net Media Nur so werden User zu Kunden und Kunden zu echten Fans. Ein Werbemodell wie Adbuck kann das nach Stautners Ansicht nicht leisten. In die gleiche Kerbe schlägt Jens Hofmann. Der stellvertretende Geschäftsleiter bei Plan Net Media erklärt: Für gezielte Belegungen durch Branding-orientierte Kunden sind diese Umfelder oft zu wenig attraktiv. Denn der explizite Kontext,Wir zahlen Dir sogar Geld, damit Du unsere Werbung erträgst widerspricht dem Gedanken von relevanter Werbung als Mehrwert für den Konsumenten. Hofmann schätzt den Benefit für beide Seiten User und Anbieter als insgesamt gering ein: zu niedrig die möglichen Werbeeinnahmen, zu überschaubar der Betrag, den die Nutzer verdienen können. Bessere Chancen attestieren beide Media-Experten dem Ansatz von Microsoft. Mit Windows 8 Ads in Apps hat der Software-Konzern im vergangenen Herbst

19 16/13 5. August 2013 MARKETING & WERBUNG Internet World BUSINESS 19 sein neues Werbekonzept präsentiert, bei dem die Kampagnen als Display oder Video Ad in die neue App-basierte Benutzeroberfläche von Windows 8 eingebettet sind (siehe INTERNET WORLD Business 24/2012, S. 14). Stautners positives Urteil: Der User wird hier nicht gezwungen Werbung zu konsumieren. Außerdem beschränken sich die Einsatzmöglichkeiten, Stichwort Reichweite und Multiplying, nicht nur auf Desktops. Das Microsoft- Werbeformat läuft in der Tat auf allen App-basierten Windows-Plattformen. Jens Hofmann schränkt ein: Bisher genießen die neuen Werbemöglichkeiten von Windows noch einen Innovationscharakter und werden primär genutzt, um sich vom Wettbewerb zu differenzieren. Etablieren werden sich diese Umfelder erst, wenn sie dauerhaft signifikante Anteile am Zeitbudget des Nutzers gewinnen und dergestalt dem Browser-basierten Bewegtbildwerbemarkt Anteile abringen können. Damit das gelingt, muss der Redmonder Software-Gigant noch etwas Überzeugungsarbeit für sein neues Betriebssystem leisten. Bei vielen Anwendern stieß die völlig umgemodelte Oberfläche auf Akzeptanzprobleme. Interesse kann man nicht erkaufen. MARKUS STAUTNER Managing Director Brainagency Media So mancher User ließ sich wieder auf Windows 7 downgraden. Das für den Herbst angekündigte Update Codename Blue soll hier Abhilfe schaffen. Doch abgesehen von der Anwenderkritik: Mit den reinen Absatzzahlen ist Microsoft anscheinend glücklich. Seit der Einführung des neuen Betriebssystems im Oktober 2012 wurden 100 Millionen Exemplare von Windows 8 verkauft, mehr als Apps sind nun im Windows Store erhältlich. Sehr erfolgreich, urteilt Markus Frank, Director Advertising & Online bei Microsoft Deutschland. Mit der Vermarktung ist er ebenso zufrieden. Die Resonanz seitens der Kunden und Partner sei positiv. Insbesondere die Automobilhersteller und die Finanzbranche schalten in Deutschland Ads in App-Kampagnen. Viele Werbekunden haben bereits Folgekampagnen gebucht, erzählt Frank. Microsoft legt deshalb nach. Nutzer des für Herbst angekündigten Windows 8.1 werden auch in den Ergebnissen ihrer Desktop- Suche Werbung zu sehen bekommen. Die Smart Search ermöglicht es, mit einem Suchvorgang parallel im Internet, auf den Geräten, in Apps und in der Cloud nach Informationen zu suchen. Die über Microsofts Bing geschalteten Anzeigen werden ein wesentlicher Bestandteil innerhalb der Suche sein. Werbepartner können dann die Verbraucher mit nur einer Kampagne über Bing, Yahoo und die neue Smart Search erreichen und ihnen relevante Anzeigen zu ihren Suchabfragen anzeigen, führt Frank aus. Die Vermarktung erfolgt vollständig über Bing Ads und die dahinter angeschlossene Auktionsplattform. Gelernte Werbeform Für Microsoft ein logischer Schritt, findet Plan-Net-Mann Hofmann, wenn sie davon ausgehen, dass sie ihre Apps und Oberflächen als Alternative zum Surfen im Browser etablieren können und die Browser-Suche entsprechend abnehmen wird. Für die Werbungtreibenden, so seine Einschätzung, dürfte dieser Ortswechsel hin zur Desktop-Suche nur marginale Unterschiede hinsichtlich Performance mit sich bringen. Bei den Konsumenten sieht er ebenfalls keine Probleme. Sponsored Results sind über viele Jahre gelernt und bieten ihm ja auch Vorteile: Wer für ein Produkt wirbt, verkauft dies in der Regel auch und erspart dem Nutzer langwierige Suchen. Der Überzeugung ist auch Werbung ansehen und Geld verdienen: Wer das möchte, muss sich zunächst bei Adbuck registrieren Brain agency-chef Markus Stautner: Wird passende Werbung oder eine relevante Webseiten-Vorschau eingeblendet, ist das ein guter,deal für alle. Kritisch werde es, wenn die Suche sich auf persönliche Daten bezieht. Ein Beispiel: Sucht der User für seine Steuererklärung nach einer Aufstellung seiner privaten Versicherungen auf dem Rechner und bekommt dann Werbe-Banner von Versicherungen, ist das kein Mehrwert, sondern eher irritierend. Denn zum einen möchte der Nutzer seine Steuererklärung fertigstellen und nicht die Versicherung wechseln. Zum anderen verunsichert ihn vermutlich, dass die Werbung Bezug zu seinen Daten auf dem Rechner nimmt. Spätestens seit der Enthüllung von Edward Snowden sind Verbraucher hier extrem sensibel, gibt Stautner zu bedenken. vg September 2013 SIDE Hotel Hamburg Mobile Trends auf einen Blick Mobile Strategie: Vor- und Nachteile von Responsive Design Mobile Marketing: Veränderung von Markenkonsum und Markenführung Mobile Commerce: Herausforderung Multichannel Best in Class: Mobile Kampagnen und Werbemöglichkeiten im Überblick Für unsere Leser nur 640, * statt 790, * Ihr Anmeldecode: MBC13iwb *alle Preise zzgl. MwSt. Sponsoren: Veranstalter: Infos und Anmeldung: mobile-business-conference.de

20 E-COMMERCE 20 Internet World BUSINESS 5. August /13 ZALANDO Neue Mobile App in Arbeit Zalando arbeitet gegenwärtig an einer zweiten App-Generation. Neben der Einbindung und Synchronisierung des Benutzerkontos liegt das Hauptaugenmerk auf umfassenderen Filter- und Sortierungsmöglichkeiten. Die bestehende App wurde bereits eine Million Mal heruntergeladen. Zwei Drittel der Downloads entfallen auf iphones, doch Android holt auf. Rund 20 Prozent aller deutschen Zalando-Kunden rufen das Angebot des Modehändlers über mobile Anwendungen ab. Jeder zehnte Euro bei Zalando wurde über Mobilgeräte ausgegeben. dz FAB.COM Berliner Büro gestutzt Fab streicht sein Berliner Büro zusammen und organisiert sein Geschäft wieder von der New Yorker Zentrale aus. Insgesamt werden bis Ende des Jahres Arbeitsplätze gekürzt, 70 davon sofort, der Rest nach einer Übergangszeit. Über 30 Mitarbeiter erhielten das Angebot, von Berlin nach New York zu ziehen. Lediglich der regionale Kundendienst, Versand, Finanzen, IT- und HR-Einheiten sollen in Berlin Fab wird künftig auch in Europa vornehmlich aus den USA gesteuert erhalten bleiben. Auch der Möbel-Service Fab Designed By You bleibt in der deutschen Hauptstadt. Ursprünglich sollte die Berliner Zentrale 250 Mitarbeiter beschäftigen. Doch mit dem Abschied vom Flash- Sale-Modell sei es jetzt nicht mehr nötig, in Europa und den USA zwei annähernd identisch arbeitende Teams zu beschäftigten, so Fab-CEO Jason Goldberg. dz ONLINE-MÖBELHANDEL Home24 unter die Top 30 1,88 Milliarden Euro wurden im vergangenen Jahr mit dem Versand von Möbeln umgesetzt. Das entspricht einem Anteil von sechs Prozent (Vorjahr: 5,6 Prozent) von der 31,4 Milliarden Euro schweren Möbelbranche, so der Mittelstandsverbund ZGV in seinem EHI-Möbelreport. Zwei Drittel der per Distanzhandel gelieferten Möbel wurden online bestellt. Insgesamt liegen rund 45 Prozent des Möbelhandelsumsatzes in den Händen der zehn größten Marktplayer. Home24 hat der Studie zufolge das Zeug dazu, schon im kommenden Jahr unter die Top 30 aufzusteigen. dz Anzeige Web-Exporte boomen 2,9 Milliarden Euro fließen aktuell aus dem Ausland in deutsche Webshops und 79 Milliarden Euro werden via RE-Commerce im grenzüberschreitenden Shopping-Markt bewegt. Das errechnete das Marktforschungsinstitut Nielsen im Auftrag des Payment-Dienstleisters Paypal. Rund 94 Millionen Konsumenten kaufen demnach regelmäßig im digitalen Ausland ein. Bis zum Jahr 2018 wird der Anteil weiter ansteigen. Dann werden rund 130 Millionen Käufer eine Summe von 98 Milliarden Euro online in Länder außerhalb ihres Heimatlandes transferieren. Die beliebtesten Online- Shopping-Destinationen sind dabei USA, Großbritannien, das chinesische Festland, Hongkong, Kanada, Australien und Deutschland. Rund 14 Prozent der Befragten suchen dafür deutsche Webshops auf, so die Paypal-Zahlen. Auf dem Einkaufszettel stehen vornehmlich Kleidung, Schuhe und Accessoires sowie Gesundheits- und Beauty-Produkte, des Weiteren Schmuck und Uhren, Unterhaltungselektronik, Computer-Hardware und elektronische Haushaltsgeräte. Die wichtigsten Gründe für den Online-Kauf von Produkten ausländischer Händler sind Geld sparen sowie eine größere Vielfalt, die man vor Ort nicht findet. 2,9 Milliarden Euro Exportvolumen Im Vergleich zu anderen Ländern ist Deutschland als E-Commerce-Exportnation aber noch ein eher kleines Licht. Von den 79 Milliarden Euro, die weltweit im grenzüberschreitenden Online-Handel ausgegeben werden, kommen in Deutschland in diesem Jahr nur 2,9 Milliarden Euro an. Bis 2018 soll der Wert auf 8,3 Milliarden Euro ansteigen. Aus den eit zehn Jahren bietet der Online Shop SMydays außergewöhnliche Geschenkideen. Jetzt wurde die Seite gründlich überarbeitet. Um Kunden emotionaler anzusprechen, hat die verantwortliche Internet-Agentur Edelweiss27 unter anderem die Shop-Struktur umgestaltet. Darüber hinaus setzt Mydays stärker als bislang auf eine bildstarke Produktpräsentation im Paypal-Geschäftskundenleiter Matthias Setzer sieht gute Chancen für Deutschland als Fixpunkt für neue E-Commerce-Handelsrouten Emotionaler schenken Mydays realisiert den größten Relaunch seit Firmenbestehen Vorher und nachher: Mydays hat seinen Online Shop überarbeitet Stil von Pinterest. Der gesamte Shop wurde im Responsive Design umgesetzt, um eine optimale Darstellung auf allen Endgeräten zu garantieren. Künftig will Mydays auch ein stärkeres Augenmerk auf den mobilen Shop legen. Dieses Verkaufssegment hat eine stetig wachsende Bedeutung für uns, so Mydays-Geschäftsführer Fabrice Schmidt. dz USA fließen in diesem Jahr 1,3 Milliarden Euro nach Deutschland, aus China 863 Millionen Euro und aus Großbritannien 619 Millionen Euro. Doch sind es vor allem die bekannten deutschen Handelsmarken, die auch im Ausland auf Interesse stoßen? Matthias Setzer, Leiter Geschäftskundenbereich bei Paypal Deutschland, beantwortet diese Frage mit einem kommt darauf an. Bei kritischen Produkten wie Gesundheitsartikeln vertrauen Konsumenten zwar durchaus der Kraft der Marke, doch im Bereich Mode ergeben sich auch riesige Chancen für kleine Händler oder Modelabels, deren Produkte beispielsweise in einem US-Blog lobend erwähnt werden. Auch im Bereich Elektronik oder Schmuck sieht Setzer kleine deutsche Händler mit einem speziellen Sortiment in einer guten Ausgangslage. Dafür brauche es nicht notwendigerweise gleich eine lokale Landesvertretung mit 15 Mitarbeitern. Stattdessen könne schon eine englischsprachige Website seiner Erfahrung nach die eigenen Umsätze verdoppeln oder verdreifachen. Deutschland spielt auf Augenhöhe Deutschland hat einen hervorragenden Ruf in Sachen Produktqualität und Verlässlichkeit. Darüber hinaus gibt es mit Strenesse, Adidas und Puma deutsche Marken, die in der ganzen Welt gefragt sind, so Setzer. Gepaart mit der sehr effizienten Logistik und funktionierenden Absicherungssystemen könne Deutschland im Online-Handel durchaus auf Augenhöhe mit anderen großen E-Commerce-Nationen mitspielen. Der zunehmende Trend zum grenzüberschreitenden Handel kommt auch Paypal zugute: Rund ein Viertel bis ein Drittel unserer Neukunden wickeln ihre erste Transaktion mit uns grenzüberschreitend ab, sagt Setzer. Insgesamt werden 84 Prozent der grenzüberschreitenden Zahlungen via Paypal durchgeführt. dz Quelle.de über Plan er inzwischen dritte Neustart von DQuelle scheint offiziellen Unternehmensaussagen zufolge geglückt zu sein. Seit die Seite am 2. Mai mit Produkten aus den Leitsortimenten Technik, Wohnen und Baumarkt online ging, besuchen mehr als Nutzer pro Tag den Online Shop. Nachfrage und Umsatz lagen in den ersten 100 Tagen 50 Prozent über Plan. Mittelfristig sollen über 100 Millionen Euro Umsatz pro Jahr über Quelle.de erzielt werden. Sollte der Shop sich weiter so positiv entwickeln, könnte schon im zweiten Geschäftsjahr der Break-even erreicht werden. Die Neuausrichtung des Online Shops setzt auf starke Synergien innerhalb der Otto Group. Shop- und Warensysteme, die vertriebliche Infrastruktur, das Category Management sowie die Logistik werden über Otto-Group-Töchter sichergestellt und ermöglichen im Vergleich zu Mitbewerbern oft günstigere Preise. dz Foto: Paypal

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