Webseiten Konzeption

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1 -Bachelor Thesis- Webseiten Konzeption Erarbeitung eines touristischen Webseitenkonzepts für eine Destination, am Beispiel der Stadt Fritzlar Erstprüfer: Zweitprüfer: Prof. Dr. Ralf Bochert Prof. Dr. Jerzy Jaworski Vorgelegt von: Katrin Hummel (174599) Studiengang Tourismusmanagement 29. September 2013 I

2 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... II Abbildungsverzeichnis... V Tabellenverzeichnis... VII Abkürzungsverzeichnis... VIII 1 Einleitung Definitionen Destination Website Webdesign Konzept Stadtmarketing Fritzlar e.v Über das Stadtmarketing Fritzlar e.v Organisationsstruktur Ziele Stadt Fritzlar Geographische Lage Touristische Kennzahlen Touristisches Angebot Zielgruppe Webseiten Die Geschichte der Webseiten und des World Wide Web Bedeutung der Webseiten im Marketing Webstandards Webseiten Strategien Webseitentypen Seitenlayout Seitenaufbau Suchmaschinen II

3 6 Bedeutung der Webseiten für den Tourismus IST-Analyse der Webseite der Stadt Fritzlar Domain Technische Attribute der Webseite Aufbau der Webseite Navigations-Architektur Farben Bilder Usability Basis-Links Ladegeschwindigkeit Barrierefreiheit Lesbarkeit Länge der Texte Lesbarkeitslevel Strukturen der Textgestaltung Rechtschreibfehler Suchmaschinenoptimierung - Onpage Inhalt Keywords Textstruktur Meta Tags Bilder Interne Verlinkungen URL Technik Suchmaschinenoptimierung - Offpage Mobile Eignung Controlling Zielsetzung der neuen Webseite III

4 9 Neukonzeption der Webseite Zielgruppe Usability Seitenstruktur Design Seitenlayout Farben Typographie Bilder Textgestaltung Suchmaschinenoptimierung - Onpage Inhalt Keywords Meta Tags Bilder Interne Verlinkungen URL Technik Suchmaschinenoptimierung - Offpage Mobile Eignung Sprachangebot Controlling Schlußbetrachtung Quellenverzeichnis Anhang Eidesstattliche Erklärung IV

5 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Online Marketing... 9 Abbildung 2: Die vier Strukturelemente einer Webseite Abbildung 3: Marktanteile der Suchmaschinen - weltweit von 04/ / Abbildung 4: Customer Journey im Tourismus Abbildung 5: Aufbau der Website 24 Abbildung 6: Subtraktive und Additive Farbmischung Abbildung 7: Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung Abbildung 8: Verwendung von Sonderzeichen Abbildung 9: Nutzung der Suchmaschinen im Jahr Abbildung 10: Keywords von - händisch erstellt Abbildung 11: Invertierte Pyramide des Journalismus Abbildung 12: Title-Tag Abbildung 13: Meta-Description Abbildung 14: Alt-Tag Abbildung 15: Sprechende URL Abbildung 16: Frameset Abbildung 17: Mobile Internetnutzung unterwegs auf Reisen Abbildung 18: Responsive Webdesign 46 Abbildung 19: Webseite Abbildung 20: Mobile Webseite Abbildung 21: Mobile Webseite Abbildung 22: App Abbildung 23: Webseite der Stadt Fritzlar auf einem Smartphone Abbildung 24: Seitenstruktur - neue Webseite Abbildung 25: Schematisches Layout - neue Webseite V

6 Abbildung 26: Design - neue Webseite - Homepage Abbildung 27: Design - neue Webseite - Kultur Abbildung 28: Design - neue Webseite - Hotelverzeichnis Abbildung 29: Design - neue Webseite - Pferdemarkt Abbildung 30: Bildmotive im Tourismus Abbildung 31: Verschiedene CMS in der Übersicht Abbildung 32: Webseitengerechtes Texten Abbildung 33: TOP 10 Keywords - Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH Abbildung 34: Interne Verlinkungen Abbildung 35: Mögliche URL-Struktur der neuen Webseite VI

7 Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Keywords von - erstellt mit 35 Tabelle 2: Potentielle Keywords VII

8 Abkürzungsverzeichnis AGB Allgemeine Geschäftsbedingungen ARPA Advanced Research Projects Agency BITV CERN CMS CSS Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire Content-Management-System Cascading Style Sheets DIN Deutsches Institut für Normung Doctype Document Type Defition HTML Internet QR SEO TAG URL WWW XHTML HyperText Markup Language Interconnected Network Quick Response Search Engine Optimization Touristische Arbeitsgemeinschaft Uniform Resource Locator World Wide Web Extensible HyperText Markup Language VIII

9 1 Einleitung Das Internet spielt im täglichen Leben eine immer wichtigere Rolle. Auch im Bezug auf die Urlaubsgestaltung wird das Internet von immer mehr Menschen genutzt. Viele Nutzer informieren sich im Netz über ihren geplanten Urlaub, oder lassen sich inspirieren wohin die nächste Reise gehen soll. Somit wird auch der Internetauftritt einer Destination für die touristische Vermarktung kontinuierliche relevanter. Trotz dieser steigenden Relevanz haben viele Destinationen immer noch einen deutlichen Nachholungsbedarf um ihren Auftritt im Internet zu verbessern. Darauf begründend soll der der Dom- und Kaiserstadt Fritzlar, mit Hilfe dieser Arbeit aufgezeigt werden, welche Chance und Möglichkeiten eine Weiterentwicklung der jetzigen Webseite mit sich bringen kann. Die vorliegende Arbeit soll aufzeigen, wo die Stärken und Schwächen der aktuellen Webseite liegen. Welche Faktoren den Erfolg einer Webseite beeinflussen können und mit welchen Maßnahmen festgelegte Ziele einer Webseite umgesetzt werden können. Zusätzlich werden konkrete Designvorschläge und Maßnahmen zur Erstellung einer neuen Webseite vorgestellt. Die vorliegende Arbeit ist in zehn Kapitel untergliedert. In Kapitel zwei werden die wichtigsten Begriffe als Grundlage für die Arbeit definiert. Folgend in Kapitel drei und vier werden das Stadtmarketing Fritzlar e.v. und die Stadt Fritzlar vorgestellt. Kapitel fünf befasst sich mit den Grundlagen zum Thema Webseite und in Kapitel sechs wird die Bedeutung der Webseite für den Tourismus aufgezeigt. Im siebten Kapitel wird eine IST-Analyse der Webseite der Stadt Fritzlar durchgeführt. Anschließend werden in Kapitel acht die Ziele der neuen Webseite definiert und in Kapitel neun das konkrete Konzept für die neue Webseite dargelegt. In der Schlussbetrachtung, in Kapitel zehn werden die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit noch einmal zusammengefasst. 1

10 2 Definitionen Im folgenden Kapitel werden die grundlegenden Begriffe für die vorliegende Arbeit definiert. Dazu zählen die Begriffe Destination, Website, Webdesign und Konzept. 2.1 Destination Unter dem Terminus Destination, wird im touristischen Kontext ein geographischer Raum gesehen, den der Gast als Ziel für seine Reise erwählt. Dieser geographische Raum bietet dem Gast sämtliche Institutionen, die für die Anwesenheit in der Destination notwendig sind. Dazu zählen unter anderem Möglichkeiten zur Unterkunft, Verköstigung und Zerstreuung (vgl. Scherhag 2013). Betrachtet man die Destination aus einem ökonomischen Blickwinkel, ist sie ein Bündel aus verschiedenen Leistungen, die dem Gast als ganzheitliches Angebot offeriert werden (vgl. Freyer 2011a, S. 258). Für den Reisenden kann eine Destination die Form eines Kontinents, eines Landes, einer Region, einer Stadt, einer Gemeinde oder eines Ortes einnehmen (vgl. Freyer 2011a, S. 266). 2.2 Website Eine Website, der Begriff kommt aus dem Englischen und steht für Webauftritt oder auch Internetpräsenz, stellt den Auftritt den eine Firma oder eine Person im World Wide Web hat dar. Dabei bilden viele einzelne Webseiten, sogenannte HTML-Dokumente, die Website. Diese Website kann man unter einer bestimmten Domain erreichen, eine solche Domain könnte z.b. sein (vgl. Jacobsen 2007, S. 3). Die Homepage ist die Webseite einer Website auf die die Nutzer normalerweise zuerst treffen, die sogenannte Startseite (vgl. Smith/Bebak 2008, S.32). 2.3 Webdesign Der Begriff Webdesign besteht aus den Begriffen Web und Design. Wobei das Web hier für das Internet steht. Der Terminus Design kann sowohl den technischen, als auch den gestalterischen Aspekt einer Webpräsenz definieren. In der vorliegenden Arbeit wird der Begriff sowohl für das technische 2

11 aber auch für das gestalterische Design der Seite genutzt (vgl. Hammer/Bensmann S. 18). 2.4 Konzept Das Wort Konzept stammt von dem lateinischen Wort concipere ab, was so viel wie erfassen bedeutet. Ein Konzept wird als eine Art Entwurf oder Fahrplan für die Herangehensweise an ein bestimmtes Projekt angesehen (vgl. Duden 2013). Für die Erstellung einer Webseite, sollte ein Konzept wesentliche Punkte, wie Zielsetzung, Zielgruppe, Interaktionsdesign (Aufbau und Navigation), Design und technische Strukturen behandeln (vgl. Blossey o.j.). 3 Stadtmarketing Fritzlar e.v. Begründend darauf dass die vorliegende Arbeit in Kooperation mit dem Stadtmarketing Fritzlar e.v. entstanden ist, wird an dieser Stelle der Verein kurz vorgestellt. 3.1 Über das Stadtmarketing Fritzlar e.v. Der Verein des Stadtmarketing Fritzlar ist ein junger Verein, er ist im Jahr 2007 aus der Werbegemeinschaft Fritzlar heraus entstanden. Zum Stadtmarketing Fritzlar e.v. zählen ca. 120 Mitglieder. Zu ihnen zählen Einzelhändler der Stadt Fritzlar, mittelständische Unternehmen und andere lokal vertretene Organisationen (vgl. Stadtmarketing Fritzlar 2013a). 3.2 Organisationsstruktur Die Dachmarke unter der das Stadtmarketing Fritzlar agiert, ist die Grimm- Heimat NordHessen. Dieser Dachverband wurde vom Regionalmanagement in Nordhessen injiziert. Der Verband stellt verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung an Werbemaßnahmen teilzunehmen. Zu diesen Maßnahmen zählen unter anderem Messeauftritte, Ausstellungen, Prospekte, Webpräsenz und eine App. Innerhalb des Verbandes der GrimmHeimat NordHessen arbeiten verschiedene touristische Arbeitsgemeinschaften (TAG). Dazu zählen in diesem Fall die Arbeitsgemeinschaften: Erlebnisregion Edersee, Habichtswald, Hersfeld- 3

12 Rotenburg, Kassel-Land, Kurhessisches Bergland, Mittleres Fuldatal, Rotkäppchenland, Stadt Kassel, Waldecker Land, Werratal, Willingen, Bad Hersfeld und Waldeck am Edersee. Die Stadt Fritzlar engagiert sich, neben den Städten und Gemeinden Bad Wildungen, Bad Zwesten, Borken, Edersee, Frankenau, Jesberg und Lichtenfels, in der TAG Erlebnisregion Edersee. Zudem ist die Fritzlar auch Mitglied in regionalen touristischen Verbänden, wie der Deutschen Märchenstraße, der Deutschen Fachwerkstraße, dem Kurhessischen Bergland und Pro Nordhessen (vgl. Keß 2013). 3.3 Ziele Das Stadtmarketing Fritzlar e.v. beschäftigt sich mit der Förderung des Stadtmarketings, der Wirtschaft und des Tourismus. Dabei versucht der Verein mit gezielten Aktivitäten die Stadt Fritzlar attraktiver zu gestalten. Mit der Steigerung der Lebensqualität als Ort zum Wohnen, Arbeiten und Einkaufen soll die Stadt Fritzlar an Popularität gewinnen. Dies soll durch die Stärkung der Gewerbebetriebe und regelmäßige Veranstaltungen in der Stadt geschehen. Speziell im Bereich Tourismus geht es darum die Destination weiter zu entwickeln und touristisch relevante Strukturen wie z.b. Rad- und Wanderwege weiter auszubauen und die bereits bestehenden Strukturen zu verbessern. Auch die Erstellung und Distribution von touristisch relevanten Informationsmaterialien bewegt sich im Aufgabengebiet des Stadtmarketing Fritzlar. Zudem werden die Gäste vor Ort in der vom Stadtmarketing geführten Touristeninformation beraten. Neben der Beratung der Gäste vor Ort werden auch Tickets für Veranstaltungen vertrieben (vgl. Stadtmarketing Fritzlar 2013a). 4 Stadt Fritzlar In diesem Kapitel wird die Stadt Fritzlar kurz vorgestellt. Es soll ein Überblick über die geographische Lage der Stadt, aktuelle touristische Kennzahlen, 4

13 das vorhandene touristische Angebot und die vorhandene Zielgruppe gegeben werden. 4.1 Geographische Lage Die Stadt Fritzlar liegt im Norden von Hessen im Schwalm-Eder Kreis. Fritzlar liegt 220 Meter über dem Meeresspiegel und zählt eine Fläche von km² (vgl. Stadtplan 2013). Zur Stadt Fritzlar zählen auch die Stadtteile Cappel, Geismar, Haddamar, Lohne, Obermöllrich, Rothhelmshausen, Ungedanken, Wehren, Werkel und Züschen. 4.2 Touristische Kennzahlen Aktuell stehen der Stadt Fritzlar laut Angaben des Stadtmarketings Fritzlar 31 Ferienwohnungen mit 119 Betten und 10 Hotels mit 226 Betten, also insgesamt 345 Betten zur Verfügung. Diese Kapazitäten wurden im Jahr 2012 wie folgt ausgelastet. Es wurden Ankünfte, mit Übernachtungen und einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 1,8 Tage festgestellt, wobei hier nur Betriebe mit zehn und mehr Betten berücksichtigt werden (vgl. Hessisches Statistisches Landesamt 2013a). Der gesamte Schwalm-Eder-Kreis zu dem Fritzlar zählt konnte im Jahr 2012 insgesamt Ankünfte, Übernachtungen und eine durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 3,1 Tagen aufweisen (vgl. Hessisches Statistisches Landesamt 2013b). 4.3 Touristisches Angebot Das touristische Angebot stützt sich hauptsächlich auf den historischen Kern der Stadt. Durch die alten Bauwerke und mittelalterliche Gassen zieht Fritzlar viele Touristen an. Fritzlar war bereits für viele Kaiser und Könige ein beliebter Aufenthaltsort. Die Dom- und Kaiserstadt Fritzlar geht auf das Jahr 724 zurück, damals baute der Heilige Bonifatius dort eine Kirche und gründete ein Kloster. Das Stadtbild von Fritzlar ist geprägt durch zahlreiche Fachwerkhäuser, den Dom und einer 2,5 km langen Stadtmauer mit insgesamt zehn Türmen. Der höchste der Türme ist der Graue Turm, dies ist der höchste er- 5

14 haltene Stadtturm in Deutschland. Eine weitere Besonderheit ist das Rathaus, welches als ältestes Amtshaus in Deutschland gilt. Neben zahlreichen historischen Gebäuden und Kirchen bietet Fritzlar auch einige Museen, die die Geschichte der Stadt erlebbar machen. Ein großer Anziehungspunkt ist Fritzlar auch zum Einkaufen. Es mischen sich kleine Läden, der beliebte Wochenmarkt in der historische Altstadt mit modernen Einkaufszentren nur wenige Gehminuten vom Stadtkern entfernt. Auch Aktivtouristen finden in Fritzlar ein breites Angebot. Dazu zählt wandern, Rad fahren, der Besuch des Sport- und Freizeitpark, sowie des örtlichen Freibads. Zudem locken jedes Jahr zahlreiche Veranstaltungen Touristen nach Fritzlar. Zu den beliebtesten Veranstaltungen gehören der Pferdemarkt, das alle zwei Jahre stattfindende mittelalterliche Kaiserfest, der Rosenmontagsumzug, der Nordhessischer Kultursommer und der Wochenmarkt mit Kulturtreff, um nur einige Veranstaltungen zu nennen. Fritzlar bedient somit ein breites Spektrum an touristischen Angeboten (vgl. Stadtmarketing Fritzlar 2013b). 4.4 Zielgruppe Städte haben unterschiedliche Zielgruppen, diese definieren sich als Einwohner, Unternehmen und Touristen (vgl. Freyer 2005, S. 45). Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der touristischen Ausrichtung deshalb werden auch hauptsächlich die Touristen als Zielgruppe berücksichtigt. Laut Angaben des Stadtmarketing Fritzlar sieht der typische Fritzlarer Tourist wie folgt aus: Familien mit Kinder im Alter zwischen 30 und 50 Jahren sowie ältere Paare welche hauptsächlich aus Deutschland kommen. Zudem gibt es noch einige Niederländische Gäste. Hinzu kommen Seniorengruppen die mit dem Reisebus unterwegs sind, diese sind jedoch hauptsächlich als Tagestouristen anzusehen. Eine weitere Gruppe der Tagestouristen sind Schulklassen, diese sind teilweise mit dem Fahrrad auf der Durchfahrt. Zudem kommen viele Besucher aus der Umgebung zum Einkaufen nach Fritzlar, dazu zählen unter anderem auch Kurgäste aus Bad Wildungen und Bewohner der umliegenden Gemeinden. Fritzlar war bis 1923 Kreisstadt und zeichnet sich auch heute noch durch eine gute Infrastruktur aus. 6

15 5 Webseiten Das folgende Kapitel befasst sich mit den Grundlagen zum Thema Webseite. Dies beinhaltet die Geschichte des World Wide Web und die Entstehung der Webseiten, die Bedeutung der Webseite im Marketing, technische Standards zur Erstellung von Webseiten, sowie die verschiedenen Strategien von Webseiten. Zudem wird das Seitenlayout einer Webseite vorgestellt und der klassische Aufbau einer Webseite dargestellt. Abschließend wird der Zusammenhang von Webseiten und Suchmaschinen dargelegt und aufgezeigt welchen Einfluss Suchmaschinen auf den Erfolg einer Webseite haben. 5.1 Die Geschichte der Webseiten und des World Wide Web Das World Wide Web (WWW) ist ein Dienst innerhalb des Internets, in dem die Webseiten angesiedelt sind. Das Internet an sich ist ein Netzwerk aus vielen Rechnernetzwerken und bietet somit die technische Grundlage, d.h. Computer, Server, Leitungen usw., für die Dienste des Internets. Viele setzen den Begriff Internet und WWW gleich, da das World Wide Web der meist genutzte Dienst des Internets ist. Dies ist jedoch nicht korrekt. Das Internet bietet neben dem WWW, innerhalb dessen die Webseiten angeboten werden, auch noch andere Möglichkeiten wie , Dateienaustausch, Radio, TV etc. an (vgl. Neumüller 2011a). Das Internet, welches eine Abkürzung für interconnected network ist, geht aus dem im Jahr 1969 startenden ARPANET hervor. Die Advanced Research Projects Agency (ARPA) erschaffte ein Netzwerk, welches zu Beginn aus vier Computern an verschiedenen Universitäten bestand. Mit der Zeit kamen mehr und mehr Computer zum Netzwerk hinzu. Zu Beginn der 80er Jahre wurde das Netzwerk ausgebaut, mit Hilfe von Satelliten und Tiefseekabeln wurden weltumspannend Netzwerke miteinander verbunden (vgl. Neumüller 2011b). Diese Netzwerke waren sehr komplex und nur Ausgebildete Fachkräfte konnten diese bedienen. Die Anfänge des World Wide Web liegen im Jahr 1989 (vgl. Neumüller 2011a). Zu dieser Zeit beschäftigten sich Tim Berners-Lee und Robert Caillau, an der Schweizer Forschungseinrichtung CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire), mit der Entwicklung eines Systems, das den Datenaustausch zwischen verschiedenen Abteilungen innerhalb des Instituts 7

16 erleichtern sollte (vgl. Zschau et al. 2002, S. 23). Das Internet sollte mehr Menschen zugänglich gemacht werden. Dazu war eine Anwendung notwendig, deren Benutzung es keiner sehr hohen Qualifikationen im IT-Bereich bedarf. Es sollte einfach werden, Dokumente zu erstellen, bearbeiten und auszutauschen. Die beiden Wissenschaftler entwickelten die Sprache HTML (Hypertext Markup Language). Damit diese Programmiersprache von den Computern ausgelesen werden konnte, wurde von Tim Berners-Lee der erste Internetbrowser geschrieben, er nannte ihn World Wide Web. Somit wurde im Jahr 1991 das World Wide Web geboren und die Webseiten in Betrieb genommen (vgl. Zschau et al. 2002, S. 24). 5.2 Bedeutung der Webseiten im Marketing Die American Marketing Association definiert den Begriff Marketing wie folgt: Marketing is the activity, set of institutions, and processes for creating, communicating, delivering, and exchanging offerings that have value for customers, clients, partners, and society at large (American Marketing Association 2007). Marketing versteht sich somit als Aktivitäten, Verbände und Vorgänge die darauf ausgerichtet sind, Angebote zu erstellen, vermarkten und zu distribuieren welche einen Mehrwert, für die Kunden, Klienten, Kooperationspartner und die Gesellschaft, bieten. Um Produkte und Dienstleistungen gut zu vermarkten wird ein Mix an verschiedenen Marketinginstrumenten verwendet. Zu diesem Marketing-Mix zählen die vier Ps: Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik (vgl. Walsh et al. 2009, S. 5). Die Webseite eines Unternehmens ist als ein Teil der Kommunikationspolitik und teilweise auch als Teil der Distributionspolitik anzusehen (vgl. Walsh et al. 2009, S. 349). Die zunehmende Bedeutung des Internets in den letzten Jahren beeinflusst auch die Relevanz des Internets als Kommunikationsinstrument. Für ein klareres Verständnis ist es zunächst notwendig, die Begriffe Internet- Marketing und Online-Marketing voneinander abzugrenzen. Der Terminus Internet-Marketing definiert die konkrete Nutzung von Internetdiensten wie z.b. WWW oder für das Marketing. Das Internet-Marketing ist im op- 8

17 timalen Fall in den Marketing-Mix integriert und kann als ganzheitliches Marketingkonzept angesehen werden. Das Online-Marketing hingegen sind alle getroffenen Maßnahmen, die darauf ausgerichtet sind den Nutzer auf eine Webpräsenz zu lenken. Um von dort aus ein Geschäft in die Wege zu leiten oder abzuschließen (vgl. Lammenett 2012, S. 23). Die Webseite stellt somit die Basis jeglicher Online-Aktivitäten dar (vgl. Walsh et al. 2009, S. 460). Abbildung 1: Online Marketing Quelle: Lammenett 2012, S. 25 Die Nutzung des Internets als Marketinginstrument bringt einige Vorteile mit sich. Die Kommunikation mit dem Kunden über die Webseite zeichnet sich durch hohe Effektivität sowie Effizienz aus. Es wurde festgestellt, dass die Nutzer des Internets dem Medium eine höhere Aufmerksamkeit schenken, als den klassischen Werbemitteln. Zudem wird Werbung im Internet als posi- 9

18 tiver empfunden, da der Nutzer hier eine höhere Kontrolle über die angebotenen Inhalte bekommt, als z.b. im TV. Die transportierten Inhalte können an den Nutzer angepasst werden und ihm entsprechend seiner Bedürfnisse zusammengestellt werden. Zudem kann die Kommunikation via Webseite häufig besser und simpler kontrolliert werden, als die Wirkung einer Printkampange was somit die Effizienz des Mediums wiederspiegelt. Diese Kontrolle kann anhand von Klickzahlen auf der Webseite, Bewegungsprofilen und Response Raten erfolgen (vgl. Walsh et al. 2009, S. 375). Die Präsenz eines Unternehmens im Internet ist mittlerweile unabdingbar. Ist ein Unternehmen im Internet nicht aufzufinden, ist dieses für viele Menschen ein Zeichen von nicht vorhandener Seriosität, oder auch ein Signal dafür dass, das Unternehmen nicht in der Lage ist sich mit dem Medium Internet zu beschäftigen (vgl. Deg 2012, S. 142). Daraus lässt sich schließen, dass jede Unternehmung nach Möglichkeit im Internet präsent sein sollte. 5.3 Webstandards Für die Erstellung von Webseiten ist auch immer Technik notwendig. Im Folgenden werden die Funktionsweisen der Auszeichnungssprache HTML und der Formatierungssprache CSS erläutert. HTML Die Hypertext Markup Language auch HTML genannt ist eine Auszeichnungssprache, mit deren Hilfe eine Webseite geschrieben werden kann. Mit HTML ist es möglich die gewünschten Inhalte für eine Webseite wie z.b. Überschriften, Links, Texte, Listen oder Tabellen auf der Webseite zu strukturieren (vgl. Hoffmann 2013, S. 26). Für diese Strukturierung werden Tags verwendet. Tags sind in Klammern eingefasste Abkürzungen. Ein Tag beginnt mit einer öffnenden spitzen Klammer < und endet mit einer schließenden Klammer mit einem Schrägstrich /> (vgl. Hoffmann 2013, S. 208). Der Tag <title>stadtführungen in Fritzlar</title> würde den Titel der Seite Stadtführungen in Fritzlar beschreiben. 10

19 CSS CSS was für Cascading Stylesheets steht wird in Verbindung mit HTML genutzt. Während die Auszeichnungssprache HTML für die Anordnung der Inhalte auf der Webseite verantwortlich ist, ist CSS eine Vererbungssprache und somit für die Formatierung der Inhalte auf der Webseite verantwortlich, z.b. welche Schriftart und Schriftfarbe genutzt werden sollen. CSS werden durch geschweifte Klammern definiert. So z.b. würde diese Klammer {backround-colour: white;} einen weißen Hintergrund festlegen. 5.4 Webseiten Strategien Die Vielfalt der Webseiten im Netz ist riesig. Jede Webseite verfolgt ein anderes Ziel und hat somit auch einen anderen Adressaten. Bei der Erschaffung einer Webseite ist es deshalb notwendig, sich zunächst einmal damit zu befassen, was ist das Ziel der Webseite und was soll damit erreicht werden. Denn die Anforderungen an eine Webseite zur reinen Präsentation des Unternehmens sind andere, als die eines Online-Shops. Die Ziele einer Webseite können wie folgt dargestellt werden: Unternehmenspräsentation, Informationsplattform, Produktwerbung und/oder Produktverkauf und Selbstdarstellung (vgl. Riekert 2007). Unternehmenspräsentation Die wohl am häufigsten genutzte Art der Webseiten sind die, die ein Produkt, ein Unternehmen oder eine Institution repräsentieren. Diese Seite ist die Visitenkarte des Unternehmens im Netz. Mit ihr sollen Unternehmen darstellen wer sie sind und was sie anbieten (vgl. Hammer/Bensmann 2011, S.37f). Dabei lässt sich noch einmal zwischen einer einfachen Unternehmenswebseite und einer Corporate Webseite unterscheiden. Die einfache Unternehmenswebseite eignet sich vor allem für kleinere Betriebe, die wenig Zeit und Geld haben und auf der Suche nach einer simplen Lösung für die Präsentation des Unternehmens sind. Für größere Unternehmen eignen sich eher die Corporate Websites da, dort meist schon ein Corporate Design, also ein einheitliches Design zur Unternehmenspräsentation vorhanden ist, welches sich dann auch im Zuge der Webseite weiter verfolgen lässt (vgl. Riekert 2007). 11

20 Informationsplattform Oftmals ist die Abgrenzung zwischen einer repräsentativen Webseite zu einer Informationsplattform nicht ganz eindeutig. Unternehmen starten mit einer reinen Repräsentationswebseite die nach und nach ausgebaut wird und stellt dann auch vermehrt Informationen zur Verfügung. Informationsplattformen zeichnen sich vor allem dadurch aus, das sie in ihrer Architektur sorgfältig durchdacht sind. Es ist notwendig das der Nutzer schnell zu den gewünschten Informationen gelangt, deshalb ist eine Suche auf einer solchen Seite auch unabdingbar. Zudem sollten die bereitgestellten Informationen interessant, bedeutend, aktuell und korrekt sein. Da das Internet kein Lesemedium ist, gilt auch hier nur so ausführlich wie nötig und die bereit gestellten Informationen eher kurz halten (vgl. Hammer/Bensmann 2011, S.38). Als Informationsplattformen können Informationsportale wie z.b. Wikipedia oder Webseiten von Zeitungen angesehen werden. Auch das Blog gehört zu den Informationsportalen, hier werden häufig thematisch sehr spezifische Informationen bereitgestellt (vgl. Riekert 2007). Produktwerbung und/oder Produktverkauf Die Branding Website wird zur Produktwerbung und Markenbildung verwendet. Hier werden Produkte dem Kunden interaktiv näher gebracht. Neueste Technologien des Internets werden verwendet, um dem Kunden ein optimales Bild des zu verkaufenden Produktes zu vermitteln (vgl. Riekert 2007). Die bekanntesten E-Commerce Webseiten sind wohl Ebay und Amazon. Bei diesen Webseiten geht es hauptsächlich um den Verkauf von Produkten. Der Shop und das Verkaufen steht im Mittelpunkt und ist die wichtigste Funktion der Webseite (vgl. Riekert 2007). Dafür sind eine simple Struktur, eine gute Suche und eine instinktive Navigation von sehr großer Bedeutung. Zudem spielt eine einfache Kaufabwicklung unter der Berücksichtigung aller rechtlichen Rahmenbedingungen eine zentrale Rolle (vgl. Hammer/Bensmann 2011, S.39ff). 12

21 Selbstdarstellung Webseiten die auf spezielle Bedürfnisse ausgerichtet sind, sind als individuelle Seiten anzusehen. Sie lassen sich keiner der bereits genannten Webseiten Strategien zuordnen. Kreativität und Einzigartigkeit steht bei diesen Seiten oft im Vordergrund (vgl. Riekert 2007). 5.5 Webseitentypen Bei der Erstellung von Webseiten gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, Inhalte auf der Seite einzuspeisen. Sie können entweder als statische, oder als dynamische Webseite gestaltet werden. Statische Webseite Bei der statischen Webseite werden mit HTML alle auf der Seite vorzufindenden Inhalte, d.h. Texte und grafische Elemente definiert. Das bedeutet das Layout, die Inhalte und die Funktionen der Seite werden vermischt. Die erstellten Seiten werden so auf dem Server gespeichert, wie sie der Nutzer dann beim surfen im Netz auch zu sehen bekommt. Die Mischung von Layout und Inhalt macht eine nachträgliche Änderung bzw. ständige Aktualisierung der Inhalte kompliziert, da diese Änderungen stets vom Programmierer der Seite durchgeführt werden müssen (vgl. Zschau et al. 2002, S. 84). Dynamische Webseite Mehr Flexibilität hingegen zeigt sich bei den dynamischen Webseiten. Hier wird die Webseite mit Hilfe eines Content-Management-Systems (CMS) erstellt. Die technischen Elemente wie das Layout und die Programmierung sind strikt getrennt von den Inhalten z.b. Texte und Bilder. Die Inhalte für die Webseite werden in diesem Fall nicht fertig vom Server bezogen, sondern werden just im Moment der Suchanfrage zusammengestellt (vgl. Hammer/Bensmann 2011, S. 44). Dabei werden die technischen Vorlagen für die Seite, sogenannte Templates, vom Server bezogen, die Inhalte für die Seite werden aber separat aus einer Datenbank gewonnen. Durch die Trennung von Technik und Inhalt ist es möglich, die Webseite besser zu pflegen, denn dafür werden keine HTML Kenntnisse benötigt. Das wohl bekannteste CMS 13

22 welches als freie Software zu erhalten ist, ist WordPress (vgl. Zschau et al. 2002, S. 84f). Bei beiden Modellen gibt es Vor- und Nachteile. Statische Webseiten sind einfach und kostengünstig zu erstellen und haben durch die bereits feststehende Seite kurze Ladezeiten, welches als Vorteil gesehen werden kann. Nachteilig für die statischen Webseiten ist das für Änderungen HTML also Programmierkenntnisse notwendig sind und deshalb die Inhalte auf den Seiten oft veraltet sind. Dynamische Webseiten sammeln Pluspunkte vor allem durch die simple Pflege der Inhalte und der daraus resultierenden Aktualität der Seite, welche auch auf das Suchmaschinenranking positive Auswirkungen hat. Nachteilig sind, die längere Entwicklungsdauer der Seite, sowie die höheren Kosten bei Entwicklung und Hosting der Seite (vgl. idesigngroup 2013). Bei der Wahl des Webseitentypen ist es notwendig, sich vor Augen zu führen welche Ansprüche man an die Webseite hat, nur so kann eine gute Auswahl getroffen werden. 5.6 Seitenlayout Das Layout eine Webseite definiert sich durch Breite in Pixel mal Höhe in Pixel. Ein passendes Format, für die Erstellung einer Webseite, festzulegen ist nicht ganz simpel, es gilt einige Faktoren zu berücksichtigen. Dazu zählen die Größe des Displays, das Seitenverhältnis, die Auflösung des Displays und der genutzte Webbrowser. Displaygröße Die Größe eines Bildschirms wird in Zoll angegeben und über eine diagonale Bildschirmvermessung festgelegt. Ein Zoll entspricht 2,54 cm. Die große Zahl an unterschiedlichen Displaygrößen, die vom Handy bis hin zum 30 Zoll-Monitor reichen, machen es sehr diffizil eine bestimmte Größe festzulegen. Die meisten Laptopbildschirme liegen zwischen 15 und 17 Zoll. Die Monitore der stationären PCs sind in einem Bereich zwischen 17 und 30 Zoll anzusiedeln. 14

23 Seitenverhältnis Unter dem Seitenverhältnis versteht man das Verhältnis von Höhe und Breite einer Seite. Das Seitenbildverhältnis der Displays liegt bei 16:9 bzw. bei 16:10. Ältere Bildschirme haben teilweise auch das Format 4:3. Displayauflösung Die Auflösung des Displays definiert die Höhe und die Breite eines Bildschirms in Pixel. Auch hier sind die Formate sehr unterschiedlich. Ein Laptop beispielsweise hat Auflösungen von * 800, * 768 und * 900 Pixel. Bei der Auflösung von Monitoren sind Maße wie * und * Pixel vorhanden. Die Displayauflösung eines Smartphones beläuft sich auf 640 * 960 Pixel (vgl. Böhringer et al. 2011, S. 515). Webbrowser Zur Betrachtung einer Webseite ist ein Webbrowser zwingend erforderlich. Auch hier gibt es verschiedene Varianten die genutzt werden. In Deutschland wurde im Juli 2013 Mozilla Firefox von 44,80%, Chrome von 23,75% und der Internet Explorer von 18,57% der Internetnutzer verwendet (vgl. Statista 2013a). Die große Auswahl an unterschiedlichen Formaten ist sehr groß. Eine eindeutige Entscheidung für ein bestimmtes Format ist somit schwer zu treffen und ist auch abhängig davon, in welchem Umfang mobile Inhalte angeboten werden sollen. 5.7 Seitenaufbau Eine klassische Webseite besteht aus vier Strukturelementen welche sich als die folgenden definieren: das Banner, dem Menü, der Page und dem Footer (vgl. Gutheim 2008, S. 28). 15

24 Abbildung 2: Die vier Strukturelemente einer Webseite Quelle: Gutheim 2008, S. 36 Banner Das Banner einer Seite befindet sich meist am oberen Rand und beinhaltet ein grafisches Element, das Logo auf der linken Seite, sowie eine Menüleiste am unteren Ende des Banners. Die Aufgabe des Banners ist es innerhalb einer kurzen Zeit dem Besucher der Webseite zu vermitteln, was den Nutzer auf der Webseite erwartet und welche Informationen ihm hier geliefert werden (vgl. Gutheim 2008, S. 28f). Menü Auf der linken Seite befindet sich auf klassischen Webseiten das Menü. Dieses Menü sollte nach der Wichtigkeit der einzelnen Menüpunkte sortiert sein, damit der Nutzer sofort die Informationen findet, die er benötigt (vgl. Gutheim 2008, S. 30). 16

25 Page Die sogenannte Page liefert die Inhalte einer Seite. Diese Page entscheidet über den Erfolg oder Misserfolg einer Webseite, denn nur gute und relevante Inhalte lassen den Besucher für längere Zeit auf der Webseite verweilen und auch stöbern. Die Startseite muss so gestaltet werden, dass der Besucher der Seite nicht von Informationen überwältigt wird, sondern das ihm die Seite Lust auf mehr macht und er tiefer in die Webseite einsteigen möchte (vgl. Gutheim 2008, S. 34f). Footer Im Footer werden Informationen wie das Impressum, die AGB, das Copyright, Kontaktmöglichkeiten und ähnliches hinterlegt. Da der Footer immer angezeigt wird, egal auf welcher Unterseite der Nutzer sich befindet, eignet es sich hier Informationen zu platzieren, die für den Besucher dauerhaft sichtbar sein sollen (vgl. Gutheim 2008, S. 36). Dieser Standard Aufbau einer Webseite wird klassischerweise auch auf vielen kleinen Webseiten verwendet. Jedoch geht es auch um die Vermarktung einesproduktes und dafür eignet es sich auch von der Masse abzuheben, wenn die Funktionalität der Seite dennoch gewahrt wird. 5.8 Suchmaschinen Das Netz der Netze mit Milliarden von Seiten ist ein nahezu undurchschaubarer Dschungel an Informationen. Mehr als 70% der Nutzer beginnen ihre Internetsitzung damit, dass sie einen Suchbegriff in eine Suchmaschine eingeben. Daraus erschließt sich eine hohe Relevanz der Suchmaschinen im Zusammenhang mit der Erstellung einer Webpräsenz. Es gibt zwei verschiedene Arten von Suchmaschinen, dazu zählen Volltextsuchmaschinen und Metasuchmaschinen. Die wohl bekannteste Volltextsuchmaschine ist Google. Bei Volltextsuchmaschinen werden von der Suchmaschine selbst die Daten des WWW mit einem Softwareprogramm durchsucht. Metasuchdienste sind weitaus unbekannter. Sie nutzen die Suchergebnisse anderer Suchmaschinen und bereiten diese Ergebnisse für den 17

26 Nutzer auf (vgl. Erlhofer 2007, S. 17f). Ein Beispiel für eine Metasuchmaschine ist z.b. die Seite Die Arbeit der Suchmaschinen beginnt weit vor der eigentlichen Suchanfrage des Nutzers. Viele Nutzer nehmen an, dass bei einer Suchanfrage das Netz live während der Suchanfrage auf Ergebnisse durchsucht wird. Diese Annahme ist nicht korrekt. Es gibt sogenannte Crawler, diese werden auch Spider oder Robot genannt, deren Aufgabe ist es Dokumente und Daten im WWW zu sammeln. Die Häufigkeit wie oft Webseiten von den Crawlern wieder besucht werden ist abhängig von der Aktualität der Seite und wie oft neue Inhalte bereit gestellt werden. Der Crawler ruft dazu jede Seite einzeln auf und lädt diese in seine Datenbank herunter. Die gesammelten Dokumente aus der Datenbank werden vom Indexer genutzt, um damit einen Index zu erstellen. Für jedes in einem Text befindliche richtige, d.h. keine Füllwörter, Wort wird die Position des Wortes im Index hinterlegt (vgl. Stabenow 2012), dabei erhält jede Hinterlegung noch einen Relevanzwert. Dieser legt fest wie wichtig ist dieser Text, wenn nach einem bestimmten Wort gesucht wird. Zudem werden für jedes Dokument relevante Schlüsselwörter, sogenannte Keywords in den Index aufgenommen, welche das Dokument am besten beschreiben (vgl. Koch 2007, S. 36). D.h. wird eine Suchanfrage gestartet, wird nicht das Internet WWW durchsucht, sondern der bereits vorhandene Index. Mit Hilfe eines komplexen Suchalgorithmus, der nicht bekannt ist, wird der Index und die angelegten Relevanzwerte durchsucht und die gewonnenen Ergebnisse für den Nutzer dargestellt (vgl. Erlhofer 2007, S. 30). Jede Suchmaschine verwendet ihren eigenen Algorithmus, somit sind auch unterschiedliche Faktoren einer Webseite relevant für die Platzierung innerhalb einer Suchmaschine. Die wohl wichtigste Suchmaschine ist Google mit einem Marktanteil von über 90% wie in der folgenden Grafik zu sehen ist. 18

27 Abbildung 3: Marktanteile der Suchmaschinen - weltweit von 04/ /2013 Quelle: Statista 2013c Da Google der Marktführer der Suchmaschinen ist, bietet es sich bei der Suchmaschinenoptimierung der Webseite an, einen verstärken Fokus auf die Eignung für die Google Suchmaschine zu legen. 6 Bedeutung der Webseiten für den Tourismus Das Internet wird für viele Reisende immer wichtiger. Rund 73% der Deutschen über 14 Jahren hatten zu Beginn des Jahres 2012 einen Internetzugang (vgl. RA online zitiert nach VIR 2012, S.20). Ca. 55% der deutschsprachigen Bevölkerung hat das Internet bereits im Zusammenhang mit einer Urlaubsreise genutzt (vgl. RA online zitiert nach VIR 2012, S.21). Die häufigsten Informationen die die Urlaubsreisenden im Netz suchen, sind Informationen über das gewünschte Reiseziel, Möglichkeiten zum Vergleich der Preise und Informationen zur Unterkunft (vgl. RA online 2006 und 2012 zitiert nach VIR 2012, S.21). Durchschnittlich geschätzte neun Stunden verbringt ein potentieller Urlauber, der sich im Internet über seine Reise informiert, auf 13 verschiedenen Internetpräsenzen (vgl. RA online 11/2010 zitiert nach VIR 2012, S.24). Diese Zahlen belegen, dass das Internet von den Urlaubern viel genutzt wird. Doch an welchen Stationen ihrer Reise kommen sie mit dem Internet in Berührung und welche Informatio- 19

28 nen benötigen sie? Betrachtet man die Customer Journey des Kunden wird klar, welche Ansprüche die Kunden an eine Webpräsenz haben. Die Customer Journey bezeichnet die Reise eines potentiellen Konsumenten bis hin zur finalen Aktion, einem Kauf eines Produktes oder einer Inanspruchnahme einer Dienstleistung. Entlang dieser Customer Journey gibt es verschiedene Berührungspunkte zwischen dem potentiellen Kunden und dem Produkt, diese Berührungspunkte werden auch Touchpoints genannt (vgl. Flocke 2013). Im Tourismus kann diese Customer Journey wie folgt aussehen. Abbildung 4: Customer Journey im Tourismus Inspirationsphase Reisereflektion Informationphase Reisedurchführung Buchung Quelle: vgl. Hubermedia 2013 Durch die verschiedenen Berührungspunkte des Touristen mit der Webseite sollte diese auch verschiedene Bedürfnisse erfüllen. Zunächst einmal ist es notwendig den Gast in der Inspirationsphase einzufangen, d.h. er soll bei seiner Recherche für den nächsten Urlaub auf der Webseite landen. Beim Besuch der Webseite soll ein möglicher Gast Lust auf Urlaub bekommen. Es müssen bei dem potentiellen Gast Emotionen geweckt werden, dass ihm die Destination im Gedächtnis bleibt. Hat man während der Inspirationsphase die Aufmerksamkeit des Gastes auf sich gezogen geht es darum, ihm für 20

29 seine Reise alle relevanten Informationen bereit zu stellen. Dieses Informationspaket umfasst z.b. Übernachtungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten, Ausflugstipps, Wanderwege und Gastronomische Verpflegung. Hat der Gast sich für ein Reiseziel entschieden, erfolgt dann die Buchung. Auch während seines Aufenthalts benötigt der Gast noch weitere Informationen, oder möchte bereits gelesene Informationen noch einmal intensivieren. Ist der Urlaub dann vorbei gibt es auch einige Gäste die gerne noch ein Feedback zu der erlebten Reise abgeben möchten. In all den genannten Phasen ist es möglich, dass ein Gast mit der Webseite einer Destination in Berührung kommt. Die Webseite ist häufig der erste Eindruck, den die potentiellen Gäste von der Destination erhalten (vgl. Lawrence/Tavakol 2007, S. 65), deshalb ist eine ansprechende, leicht auffindbare, gut strukturierte und simpel zu bedienende Webseite für den Erfolg einer Destination unabdingbar. 7 IST-Analyse der Webseite der Stadt Fritzlar Mit Hilfe der Webseiten Analyse soll festgestellt werden, welche die Stärken und die Schwächen der bestehenden Webseite sind. Dabei werden Faktoren wie die Nutzung der Domain, technische Standards der Webseite, der Aufbau und die Navigation der Webseite untersucht. Ein weiterer Fokus liegt auf der Nutzung von Farben und Bildmaterial die auf der Webseite eingesetzt werden. Auch die Usability, die Nutzbarkeit einer Seite, sowie die Lesbarkeit der Inhalte stellen weitere Punkte der IST-Analyse dar. Zusätzlich werden die Seitenoptimierung für Suchmaschinen ergründet sowie die Eignung der Webseite für mobile Endgeräte und das durchgeführte Controlling der Webseite beleuchtet. 7.1 Domain Die touristische Webpräsenz der Stadt Fritzlar, ist derzeit sowohl unter als auch unter zu erreichen. Es wurde festgestellt dass sich die Inhalte der beiden Seiten nicht unterscheiden. Für die IST-Analyse der Webpräsenz wird die Website welche un- 21

30 ter zu erreichen ist herangezogen. Diese Entscheidung begründet sich darauf, dass die Seite bei der Suche in der Google Suchmaschine das bessere Suchergebnis aufweist, zudem existiert diese Seite schon seit mehr als 15 Jahren und die Seite erst seit knapp vier Jahren (vgl. Seitenreport 2013). 7.2 Technische Attribute der Webseite Auch technische Eigenschaften einer Webseite geben Auskunft über die Qualität der Webseite. Folgend werden die Ladezeiten der Webseite, der genutzte Doctype, das verwendete CMS, das anfallen von Spaghetti-Codes und die Nutzung von Frames untersucht. Ladezeit Die Ladezeit der Webseite der Stadt Fritzlar beträgt laut dem Analyse Tool Woorank 0,21 Sekunden. Dies ist als schnell einzuschätzen und somit ein Pluspunkt für die Webseite (vgl. Woorank 2013). Doctype Der Doctype oder auch Document Type Definition beschreibt mit welcher HTML Version die Webseite geschrieben wurde (vgl. Kaiser 2007, S. 152f). Die Webseite der Stadt Fritzlar wurde mit HTML 4.0 Transitional geschrieben. Aktuell sind XHTML Strict oder das neue HTML5 der Standard. Hier besteht durchaus Handlungsbedarf, da dies die Zukunftsfähigkeit der Webseite beeinflusst. CMS Ein Content-Management-System erleichtert die Trennung zwischen Formatierung und Inhalt und gibt somit, die Möglichkeit eine Webseite leichter zu pflegen. Die Seite stützt sich nicht auf ein CMS. Somit ist eine Aktualität der Inhalte auf Grund der aufwendigen Pflege nicht immer gewährleistet. 22

31 Spaghetti-Code Der Spaghetti-Code bezeichnet HTML-Elemente die die Formatierung eines Textelements z.b. Fett oder Kursiv beschreiben. Diese Formatierungen erschweren eine nachträgliche Bearbeitung der Seite und sollten nur in geringer Zahl bis gar nicht verwendet werden. Laut verwendet die Seite 521 Elemente mit Spaghetti-Code. Dies kann als ungenügend eingestuft werden (vgl. Seitenreport 2013). Frames Webseiten die ein sogenanntes Frameset verwenden gelten als veraltet und werden auch von Suchmaschinen schlechter bewertet. Die Webseite der Stadt Fritzlar verwendet ein Frameset, auch hier besteht umgehender Handlungsbedarf (vgl. Seitenreport 2013). Die genutzte Technologie der Webseite ist an einigen Stellen durchaus schon sehr veraltet. Um wettbewerbsfähig zu bleiben ist es notwendig diese Aspekte zu überarbeiten. 7.3 Aufbau der Webseite Der Aufbau der Webseite der Stadt Fritzlar ist in der nachfolgenden Abbildung dargestellt. Dabei wurde der Fokus nur auf den touristisch relevanten Teil der Webseite gelegt. 23

32 Abbildung 5: Aufbau der Website Quelle: vgl. Fritzlar

33 7.4 Navigations-Architektur Eine Website ist interaktiv gestaltet. Durch das Klicken auf verschiedene Inhalte gelangt man zu weiteren Informationen. Sämtliche bereitgestellten Informationen sind in einer ausgewählten Ordnung miteinander verbunden. Somit hat jeder User die Möglichkeit sich nach seinem Gusto durch die Seiten zu klicken, dies nennt man Navigation. Die Navigation auf der Seite der Stadt Fritzlar ist sehr simpel gestaltet. Am Kopf der Seite werden horizontal die sechs Hauptthemen der Seite vorgestellt. Diese Themen sind Bürgerinfo, Tourismus, Wirtschaft, Stadtinfo, Veranstaltungen und Stadtmarketing. Die Anzahl der Oberbegriffe ist gut gewählt. Je nach gewähltem Thema erscheint auf der linken Seite ein Reiter mit weiteren Begriffen die ausgewählt werden können. Hier ist zu sagen, dass teilweise zu viele Begriffe in dem Reiter vorhanden sind. Dies kann dazu führen, dass der Nutzer sich überfordert fühlt, sich nicht zurechtfindet und den Besuch auf der Website abbricht. Zum einen sind zu viele Begriffe in den Reitern, zum anderen steckt keine für den Nutzer erkennbare Struktur hinter der Anordnung der Begriffe. Manche Themen wie z.b. Gastronomie sind auch bei zwei Oberbegriffen zu finden, in diesem Fall sowohl bei Tourismus als auch bei Stadtinfo. Was für den Nutzer ebenfalls verwirrend sein kann, sobald man auf das Oberthema Stadtmarketing klickt verändert sich die Farbe der Internetseite von Blau zu Ocker und die URL wird auf weitergeleitet. Die Inhalte der Seite sind jedoch identisch. Links werden klassischer Weise in blauer Schrift dargestellt und sind unterstrichen, diese Methode wurde auch auf der Seite der Stadt Fritzlar angewendet. Bereits geklickte Links werden lila angezeigt, um eine Orientierung auf der Seite zu erleichtern, dies trifft im Fall der Fritzlar Seite nicht zu (vgl. Jacobsen 2007, S. 153). Ganzheitlich betrachtet ist die Navigation der Seite recht simpel gestaltet. Auch ungeübte Internetnutzer werden auf der Seite gut zurechtkommen. Je- 25

34 doch gibt es auch hier Verbesserungspotential z.b. durch die Minimierung von Auswahlmöglichkeiten. 7.5 Farben Farben spielen eine wichtige Rolle für das Design einer Webseite. Sie beeinflussen die Ästhetik einer Webseite in großem Maße. Ebenfalls können Farben Auswirkungen auf die Benutzbarkeit und die Funktionalität einer Seite haben. Der richtige Einsatz von Farben kann wesentlich über die Attraktivität einer Webseite entscheiden (vgl. Kaiser 2007, S.85). In der Theorie der Farben gibt es zwei Möglichkeiten wie Farben dargestellt werden können. Zum einen gibt es die subtraktive Farbmischung, dabei entstehen die Farben dadurch das Licht weggenommen wird. Dieses Modell nennt man CMYK-Modell welches für Cyan, Magenta, Yellow und Black steht. Diese Art der Farbmischung spielt Druckbereich eine große Rolle. Bei der additiven Farbmischung wird Licht hinzugegeben. Dieses System wird als RGB-System definiert und setzt sich aus den Wörtern Rot, Grün und Blau zusammen. Dieses System der Farbmischung wird auch für die Farbgestaltung am Bildschirm genutzt (vgl. Hofmann 2013, S. 149). Die Pixel am Monitor können jeweils eine der drei Grundfarben darstellen. Diese können dann mit einem Wert von 0 bis 255 dargestellt werden (vgl. Hofmann 2013, S. 15). 26

35 Abbildung 6: Subtraktive und Additive Farbmischung Subtraktive Farbmischung Additive Farbmischung Quelle: Metacolor 2010 Das Farbschema der Seite zeichnet sich vor allem durch die Nutzung der folgenden Farben aus: Orange R 219 G 105 B 32 Grün R 223 G 235 B 188 Grau R 247 G 246 B 225 Rot R 204 G 0 B 0 Blau R 35 G 147 B 214 Werden die Farben, Blau, Orange und Rot gemeinsam auf einer Seite genutzt wirkt das ganze sehr unruhig. Vor allem die Nutzung der Signalfarben Orangen und Rot verteilt über die ganze Seite macht es für den Nutzer schwierig, sich auf die Seite einzulassen und auf der Seite Ruhe zu finden. Die Seite wirkt sehr aufgeregt, was nicht sehr vorteilhaft ist, wenn man bedenkt dass die Besucher der Seite unter anderem auf der Suche nach Erholung und Urlaub sind. Für die Schrift wurden die Farben Weiß, Rot, Schwarz und Blau genutzt. Auch hier wirkt das Farbkonzept teilweise sehr unentspannt. Zudem haben 27

36 es viele Leser schwer eine weiße Schrift auf einem farbigen Hintergrund gut lesen zu können. 7.6 Bilder Das Bild, das ein potentieller Gast von einem Urlaubsziel hat, zählt zu den wesentlichen Beweggründen für die Wahl des Zieles (Jasper 1992, S. 142 zitiert nach Freyer 2011b, S. 565). Das besondere am touristischen Produkt ist dessen Immaterialität. Um dem potentiellen Gast Lust auf eine Region zu machen sind Bilder ein sehr wichtiges Instrument um das Image einer Destination zu kreieren. Auf der Webseite der Stadt Fritzlar wurden Bilder eingesetzt. Jedoch sind die die Bilder oft recht kleinformatig dargestellt und können auch durch ein anklicken nicht vergrößert werden. Die Qualität der Bilder ist nicht optimal gewählt, sie wirken teilweise sehr veraltet, oder wie Amateuraufnahmen, dies wirkt auf einen potentiellen Gast nicht sehr ansprechend. 7.7 Usability Usability kann auch mit dem Terminus Benutzerfreundlichkeit übersetzt werden. Dabei geht es darum inwiefern das Produkt an die Anforderung des Benutzers angepasst ist. Für die Webseite bedeutet dies, wie sie für den Nutzer leicht handhabbar gemacht werden kann (vgl. Lackes 2013). Im folgenden Abschnitt wird die Webseite der Stadt Fritzlar auf ihre Benutzbarkeit untersucht. Dabei werden Dinge wie die Nutzung von Basis-Links, die Ladegeschwindigkeit der Seite und die Barrierefreiheit betrachtet Basis-Links Bei der Nutzung von Basis-Links geht es darum, ob die gängigen Links die auf den meisten Websites zu finden sind auch vorhanden sind. Diese gängigen Links sind z.b. Home, Sitemap, Kontakt, Impressum oder ähnliches. In diesem Fall würde es bedeuten, dass unter dem Link das Impressum zu erreichen sein müsste. Dies ist auf der Website von Fritzlar nicht der Fall. Generell fällt auf das keine exakten Links, für die einzelnen Unterwebseiten verwendet werden. Dieser 28

37 Faktor ist als negativ zu bewerten da, keine eindeutigen Inhalte beworben werden können und man immer auf die Startseite der Stadt Fritzlar gelangt und die entsprechend gewünschten Inhalte erst suchen muss Ladegeschwindigkeit Viele Nutzer stören sich an langen Ladezeiten von Webpräsenzen, deshalb ist auch dies ein wichtiger Faktor für die Benutzbarkeit von Websites. Nicht nur die Nutzer bevorzugen schnelle Ladezeiten, auch beeinflusst die Ladegeschwindigkeit einer Webseite das Ranking innerhalb einer Suchmaschine. Für Google lädt eine Webseite schnell wenn sie unter 1,5 Sekunden geladen ist (vgl. Hartl 2010). Die Website von Fritzlar wurde mit Hilfe des Analyse-Tools Woorank analysiert. Dabei wurde eine Ladezeit der Website von 0,21 Sekunden festgestellt. Somit ist die Ladezeit als schnell und einzuschätzen (vgl. Woorank 2013) Barrierefreiheit Bei der Barrierefreiheit geht es darum, dass es auch Nutzern mit Einschränkungen möglich ist das Internet zu nutzen. Diese Einschränkungen können Blindheit, Sehbehinderungen, Farbenblindheit, Hörbeeinträchtigungen, Lernschwächen oder motorische Einschränkungen bedeuten. Die Tatsache das es nicht allen Menschen möglich ist Webseiten zu lesen, wird bei der Erstellung von Webseiten oft nicht in Betracht gezogen. Barrierefreie Webseiten müssen spezielle Anforderungen erfüllen. Seit dem Jahr 2002 gibt es ein Gesetz, die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV), dieses ist Gesetz ist seit Anfang 2006 verpflichtend für Webpräsenzen von Behörden und öffentlichen Institutionen. Die Verordnung besteht aus 14 Punkten die in der folgenden Grafik dargestellt sind (vgl. Böhringer et al. 2011, S. 569). 29

38 Abbildung 7: Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung Quelle: Böhringer et al. 2011, S. 569 Die Webpräsenz der Stadt Fritzlar erfüllt nur die Punkte 6, 7 und 10 das heißt die Website kann als nicht barrierefrei eingestuft werden. 7.8 Lesbarkeit Das Lesen von Texten am Bildschirm unterscheidet sich deutlich zu dem Lesen von Printprodukten. Es wird davon ausgegangen, dass der gleiche Text an einem Bildschirm nur zu einem Drittel gelesen wird im Vergleich zur Printversion (vgl. Jacobsen 2007, S. 248). Die Lesbarkeit der Texte wird auf folgende Weise untersucht. Die Länge der Texte, das Lesbarkeitslevel, die Struktur der Texte und die Rechtschreibung Länge der Texte Bei der Betrachtung der Website der Stadt Fritzlar fällt zunächst auf, dass sehr viel Text vorhanden ist. Auf manchen Seiten wie z.b. denen zum Thema 30

39 Museen/Sehenswürdigkeiten, Rad- und Wandertouren, Gastronomie und Übernachtung muss der Nutzer der Seite sehr weit nach unten scrollen, um alle Inhalte zu sehen Lesbarkeitslevel Für die Texte auf der Website wurde die Schriftart Arial verwendet. Dies ist eine gute Wahl, da diese Schriftart sowohl bei Computern mit Windows als auch mit Mac OS mit einer Wahrscheinlichkeit von 99% zu finden sind (vgl. VisiBone 2013). Die Fließtexte sind mit einer Schriftgröße von 10 Punkten angelegt, dies ist die mindeste Größe die für eine gute Lesbarkeit von Texten an Bildschirmen verwendet werden sollte. Bildunterschriften sind oft sogar nur mit 8,5 Punkten angegeben, dies ist deutlich zu klein und für den Nutzer sehr schlecht lesbar. Die Textzeilen sind zu lang gewählt. Als Richtwert für eine optimale Lesbarkeit am Bildschirm werden Zeichen empfohlen (vgl. Hammer/Bensmann 2011, S. 200). Auf der Internetseite von Fritzlar wird dieser Wert, mit ca. 82 Zeichen pro Zeile, weit überschritten. Zudem wird auf der Webseite zu viel mit Hervorhebungen gearbeitet. Es werden sämtliche verfügbaren Hervorhebungen wie z.b. fett, kursiv, unterstrichen und Großbuchstaben genutzt. Auch hier gilt die Regel weniger ist mehr. Kursive Schriften und Großbuchstaben sind am Bildschirm schlecht lesbar, und Unterstreichungen sind im Internet den Links vorbehalten (vgl. Jacobsen 2007, S. 189) Strukturen der Textgestaltung Die Strukturen der Textgestaltung der Website sind nicht sehr konsequent. Manche Texte sind im Blocksatz geschrieben und manche Texte sind linksbündig ausgerichtet. Teilweise sind die Texte einspaltig und teilweise zweispaltig dargestellt. Aufzählungszeichen sind sowohl als Punkte, als auch als Sternchen dargestellt. Die Darstellung von Überschriften in Weiß mit orangenem oder rotem Hintergrund ist für den User schwer zu lesen. Diese inkon- 31

40 sequente Gestaltung der Texte erschwert es dem Leser sich auf der Website zu Recht zu finden Rechtschreibfehler Rechtschreibfehler können den Lesefluss behindern und sind als nicht professionell einzustufen. Es konnten keine gravierenden Rechtschreibfehler festgestellt werden. Jedoch sollte auf Groß- und Kleinschreibung sowie die korrekte Benutzung von doppel S und scharfem S geachtet werden. Zudem ist aufgefallen, dass die Verwendung von Sonderzeichen nicht stringent durchgezogen wird, wie in den nachfolgenden Beispielen dargestellt ist. Abbildung 8: Verwendung von Sonderzeichen - Themenführung/Kostümführung zzgl. 1,00 / Person (Stadtmotive / Landmotive) unterschiedliche Nutzung von Leerzeichen Neustädter Strasse 9 Waberner Straße 7 3,- 6,00 Euro Themenführungen Themenfuehrungen Quelle: eigene Erhebung In diesem Fall sollte sich auf eine einheitliche Schreibweise geachtet werden. Dazu eignet sich am besten die DIN-Norm als Leitfaden. 7.9 Suchmaschinenoptimierung - Onpage Bei der Betrachtung der Suchmaschinenoptimierung liegt der Fokus auf der Optimierung für die Google Suchmaschine. Dies begründet sich darauf das Google einen konstanten Marktanteil von über 90% in Deutschland aufweist. 32

41 An zweiter Stelle liegt die Suchmaschine Bing allerdings mit einem Marktanteil von nur ca. 2,6%. Alle weiteren Suchmaschinen sind wie in der folgenden Grafik zu erkennen vernachlässigbar (vgl. Seo-united 2013). Abbildung 9: Nutzung der Suchmaschinen im Jahr 2013 Quelle: Seo-united 2013 Da mehr als 70 Prozent der Internetnutzer ihre Sitzung mit dem Aufrufen einer Suchmaschine beginnen ist, die Optimierung der Webseite ein wichtiger Faktor, der bei der Konzeption beachtet werden sollte. Bei der Onsite Suchmaschinen-Optimierung (SEO) wird sich mit der Optimierung der Inhalte auf der Seite beschäftigt. Zu Onsite SEO zählt die Programmierung mit HTML, die Struktur der Seite, die Seiten Navigation, Frames und die Nutzung von Tags (vgl. Erlhofer 2007, S. 444) Inhalt Ausschlaggebend für ein gutes Ranking bei Suchmaschinen ist der Inhalt einer Webseite. Die Inhalte sollten unique also einmalig, aktuell und verlinkbar sein (vgl. Budde 2013). Die Inhalte auf dem touristischen Teil der Webseite der Stadt Fritzlar sind für das Internet relativ alt. Einige Beiträge stammen aus dem Jahr Aktuelle Beiträge sind nur auf der Startseite und nicht im touristischen Teil zu finden. 33

42 Duplicate Content auch doppelter Inhalt tritt immer dann auf, wenn die gleichen Inhalte auf unterschiedlichen Webseiten zu finden sind. Dieses Vorgehen wird von Suchmaschinen nicht toleriert und kann somit zur Abstrafung führen. Duplicate Content tritt nicht nur bei gleichen Inhalten auf mehreren Seiten auf, sondern auch wenn eine Webseite über mehrere Domains erreichbar ist (vgl. Erlhofer 2007, S. 440). Die Webseite der Stadt Fritzlar weißt Duplicate Content auf, dies begründet sich auf die Tatsache dass sowohl unter und die gleichen Inhalte zu finden sind. Die auf der Homepage bereit gestellten Inhalte sind teilweise sehr umfangreich. Da das Internet kein Lesemedium ist (vgl. Gutheim, 2010, S. 82) sollte man sich auf die notwendigsten Fakten konzentrieren. Lange Begrüßungstexte sind nichtssagend und somit hinfällig. Die Textgestaltung für das Internet unterscheidet sich deutlich von der Gestaltung von Printprodukten Keywords Keywords auch Schlüsselworte genannt, sind Worte die den Inhalt einer Webseite wiederspiegeln und mit denen die Nutzer in den Suchmaschinen nach Ergebnissen suchen (vgl. Koch 2007, S. 67). Die Nutzung der richtigen Wörter ist notwendig um von potentiellen Gästen im Internet auch gefunden zu werden. Im Fall der Stadt Fritzlar würde ein potentieller Gast in die Suchmaschine Google z.b. die Worte Fritzlar und übernachten eingeben. Es ist anzumerken, dass mehr als 82% der Suchanfragen aus zwei oder mehr Suchwörtern bestehen (vgl. Seo-lokal 2013). Jedoch ist die Website der Stadt Fritzlar nicht unter den ersten zehn Seiten der Google Suche zu finden. Ähnlich verhalten sich die Suchergebnisse wenn man Fritzlar in Verbindung mit anderen Schlagwörten wie Radfahren, Wandern, Radweg, Wanderweg, Museum, Restaurant, Einkaufen verknüpft. Wie soll ein Nutzer die Webseite der Stadt Fritzlar finden, wenn sie nicht gut sichtbar innerhalb der Suchmaschinen gelistet ist? 34

43 Die nicht optimale Auffindbarkeit der Webseite hängt unter anderem mit der Nutzung der Frames, dies wird in Kapitel noch einmal ausführlich dargelegt wird, zusammen. Zum einen können die Inhalte der Seite nicht optimal ausgelesen werden, zum anderen sind nicht ausreichende Schlüsselwörter oder Keywords in der falschen Art und Weise genutzt worden. Die zehn am häufigsten genutzten Keywords sind, laut der dem Analyse Instrument die in der folgenden Tabelle dargestellten. Tabelle 1: Keywords von - erstellt mit Keywords Vorkommen Fritzlar 36 Kaiserstadt 12 Stadt Fritzlar 5 Mittleres Edertal 4 Wirtschaftsregion Mittleres 3 Fritzlar Aktuell 3 Geöffnet Öffnungszeiten 2 Pdf Programm 2 Finden Buerger 2 Seniorenbeirat Fritzlar 2 Quelle: Seitenreport 2013 Betrachtet man diese Keywords aus touristischer Sicht, wird mit einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit ein Gast mit diesen Wörtern, oder auch Wortkombinationen nach der Stadt Fritzlar suchen wird. Eine Positionierung über das Wort Kaiserstadt ist sinnvoll, jedoch wird die Seite auch hier am Ende der zweiten Seite der Google Suche angezeigt, da auch andere Städte mit dem Schlüsselwort Kaiserstadt arbeiten und dies konsequenter umsetzen. 35

44 Da die verschiedenen Analyseinstrumente die Inhalte der Webseite Fritzlar auf Grund der Nutzung von Frames nicht richtig auswerten können, wurden an dieser Stelle die Inhalte der touristischen Seite noch einmal händisch ausgewertet, wobei Füllwörter nicht berücksichtigt wurden. Je größer die Wörter in der nachfolgenden Grafik dargestellt sind, desto häufiger werden sie auf der Webseite eingesetzt. Abbildung 10: Keywords von - händisch erstellt Quelle: eigene Erhebung Es wird deutlich, dass die Nutzung der suchrelevanten Keywords nicht richtig genutzt wird und durchaus Potential zur Verbesserung besteht Textstruktur Um Texte mediengerecht für das Internet aufzubereiten, sollten die nachstehenden Punkte beachtet werden. Jeder Text sollte wie in der invertierten Pyramide des Journalismus dargestellt, mit dem Wichtigsten beginnen. Abbildung 11: Invertierte Pyramide des Journalismus Quelle: Seo-Web-Agentur

45 Alle weiteren Informationen werden mit nachlassender Wichtigkeit angeordnet. Somit stellt man sicher, das alle Informationen die an den Leser weitergegeben werden sollen, diesen auch erreichen, auch wenn er nicht den ganzen Text lesen wird (vgl. Jacobsen 2007, S. 249). Zudem sollten die bereitgestellten Inhalte kurz und gut sein. Online, am Bildschirm wird nur ein Drittel des Textes konsumiert, als wenn es sich um ein Printprodukt handeln würde. Deshalb ist es notwendig, nicht die gleichen Texte zu verwenden und bedeutungslose Füllworte zu vermeiden (vgl. Jacobsen 2007, S. 248). Bei längeren Texten eignet sich die Hervorhebung von Schlüsselwörtern, damit der Leser auch bei kurzem Überfliegen den Inhalt aufnehmen kann. Dies ist nicht nur für den Leser geeignet, auch die Suchmaschine erkennt diese hervorgehoben Worte (vgl. Erlhofer 2007, S.240f). Durch die Strukturierung von Texten durch Überschriften erleichtert man, nicht nur dem Nutzer die Lesbarkeit des Textes, sondern es wird auch der Suchmaschine deutlich gemacht, um welche Inhalte es sich im Text handelt. HTML stellt die Überschriften h1 bis h6 bereit, wobei h1 die wichtigste ist, hier sollten folglich dann auch relevante Keywords eingesetzt werden (vgl. Erlhofer 2007, S. 242). Die Webseite nutzt die Überschriften h1 bis h6 nicht Meta Tags Als Meta Tags werden Informationen bezeichnet, die im HTML-Code einer Seite hinterlegt sind, welche aber auf der eigentlichen Webseite nicht zu sehen sind. Diese hinterlegten Informationen geben Suchmaschinen Auskunft darüber, welche Inhalte auf einer Seite hinterlegt sind (vgl. Suchmaschinen- Online 2013). Nachfolgend werden der Title-Tag, die Meta-Description und die Meta Tag Keywords der Webseite der Stadt Fritzlar analysiert. Title-Tag Der Title-Tag sollte nicht aus mehr als fünf bis sieben Wörtern bestehen und nicht mehr als 65 Zeichen beinhalten (vgl. Patzwaldt 2013). Überflüssige Füllwörter und Sonderzeichen sollten nach Möglichkeit vermieden werden. 37

46 Abbildung 12: Title-Tag - Quelle: Google-Fritzlar 2013 Der Seitentitel der Webseite lautet: Fritzlar - die Dom- und Kaiserstadt in Hessen. Der Seitentitel der Webseite ist gut gewählt. Meta-Description Die Meta-Description ist die Beschreibung der Seite innerhalb einer Suchmaschine. Sie bietet eine kurze Zusammenfassung welchen Inhalt die Seite bereitstellt. Je nach Suchmaschinen werden hier maximal die ersten 150 Zeichen angezeigt. Wobei die Suchmaschine Google dazu tendiert den Meta- Description Tag von Seiten nur noch dann zu verwenden, wenn die Internet Seite keinen Text anbietet (vgl. Koch 2007, S.138). Google verwendet sogenannte Snipplets. Hier wird der Text vor und nach dem gesuchten Schlüsselwort angezeigt (vgl. Erlhofer 2007, S.44). Im Fall der Webseite der Stadt Fritzlar wird der Meta-Description Tag genutzt, der vom Programmierer eingegeben wurde. Dies hängt höchstwahrscheinlich damit zusammen, dass die Framesets nicht ausgelesen werden können. Abbildung 13: Meta-Description - Quelle: Google-Fritzlar

47 Meta Tag Keywords Mit diesem Meta Tag wurden anfänglich relevante Keywords an die Suchmaschine übermittelt. Da diese Möglichkeit aber missbraucht wurde und häufig falsche Keywords die nicht zum Inhalt der Seite passen platziert wurden, hat dieser Meta Tag keine Auswirkungen mehr auf das Ranking in der Suchmaschine. Die Stadt Fritzlar hat bei diesem Meta Tag die nachstehende Keywords angegeben: Fritzlar, Stadtführungen, Stadtfuehrung, Domstadt, Dom- und Kaiserstadt, Mittelalter, Hessen, Nordhessen, Veranstaltungen, Vereine, Termine, Notdienste, Steinkammergrab, Kultursommer, Fachwerk, Eder, Edersee, Bonifatius, Seniorenbeirat Fritzlar, Seniorenbeirat Bilder Bilder auf Webseiten sind nützlich, vor allem wenn es um die Vermarktung touristischer Produkte geht. Jedoch können die Inhalte von Bildern von Suchmaschinen nicht ausgelesen werden. Deshalb müssen Bilder mit einem entsprechenden Alt-Tag beschrieben werden. Das alt steht in diesem Fall für Alternative (vgl. Erlhofer 2007, S. 248). ). Diese Beschriftung wird oftmals auch für den User sichtbar, sobald er mit der Maus über das Bild fährt. Abbildung 14: Alt-Tag - Quelle: Salzkammergut 2013a Auf der Webseite tragen die Bilder teilweise eine Bildunterschrift, dies ist aber nicht bei allen Bildern der Fall. Laut dem Analyse Tool 39

48 Seitenreport weißen nur 13 von 36 genutzten Bildern einen entsprechenden Alt-Text auf, dies sind lediglich 36% der Bilder und ist nicht als ausreichend einzustufen (vgl. Seitenreport 2013). Zusammenfassend ist zu sagen, dass die ordnungsgemäße Beschriftung der Bilder ausbaufähig ist, und darauf ein größeres Augenmerk gelegt werden muss Interne Verlinkungen Bei internen Verlinkungen werden verschiedene themenverwandte Unterseiten einer Webseite miteinander verknüpft. Links haben einen erheblichen Einfluss auf das Suchmaschinenranking einer Webseite. Da nicht jede Unterseite über einen externen Link verfügt der zu einem guten Suchmaschinenranking führen kann, kann mit einer guten internen Linkstruktur viel erreicht werden (vgl. Kronenberg 2013). Es wurde mit verschiedenen Analyse Tools versucht die Verlinkungen innerhalb der Seite darzustellen. Jedoch konnte keines der Tools Ergebnisse liefern. Diese Tatsache begründet sich wahrscheinlich auf die Nutzung der Frames. Wenn Analyse Tools kein Ergebnis aufweisen, wird auch die Google Suchmaschine keine Verlinkungen feststellen können. Nach der händischen Auswertung des touristischen Teils der Webseite wurden zehn interne Links festgestellt. Dies ist deutlich zu wenig URL Die URL, oder auch Uniform Resource Locator, ist die Adresse einer Webseite. Diese ist ebenfalls relevant für das Ranking der Suchmaschinen. Durch sie können bereits die Inhalte der Seite indiziert werden, ohne dass der Content der Seite ausgelesen werden muss. 40

49 Für jede neue Webseite wird eine Internetadresse konfiguriert, dabei ist es nützlich so genannte sprechende URLs, bei denen man erkennt um welche Inhalte es sich handelt, zu verwenden. Abbildung 15: Sprechende URL - Quelle: Oberstaufen Dies bringt nicht nur Vorteile für die Suchmaschine, sondern auch für den Anbieter der Webseite ist damit möglich, direkt auf Unterseiten der Webseite zu verlinken und der Nutzer gelangt direkt zur benötigten Information (vgl. Erlhofer 2007, S. 125). Dies ist auch sehr vorteilhaft für Printprodukte. Somit ist es möglich speziell für einzelne Seiten der Webseite zu werben. Das Problem an der Seite der Stadt Fritzlar ist, es gibt keine für den Nutzer ersichtlichen URL für die einzelnen Seiten. Egal auf welcher Unterseite man sich auf der Webseite befindet, es wird immer dieselbe URL angezeigt. Dies wirkt sich negativ auf das Ranking innerhalb der Suchmaschinen aus und eine Cross-Mediale Vermarktung der Webseite ist somit schwer möglich Technik Nachstehend werden technische Aspekte beleuchtet die einen Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung haben. Dazu zählen die Nutzung von Frames und Sitemaps. Frames Die Webseite der Stadt Fritzlar verwendet, wie bereits erwähnt, ein Frameset (vgl. Seitenreport 2013). Ein Frameset ist eine Webseite, die aus verschiedenen Rahmen sogenannten Frames zusammengesetzt wurde. Dies bedeutet dass, die für den Nutzer sichtbare Internetseite eigentlich aus mehreren Seiten besteht. Framesets erkennt man häufig daran, dass das der Balken zum scrollen nicht oben an der Seite ansetzt, sondern erst später innerhalb der Seite (vgl. Borsutzky 2002). Im Fall der Stadt Fritzlar teilt sich dieses Frameset, wie in folgender Abbildung dargestellt, auf. 41

50 Abbildung 16: Frameset - Quelle: vgl. Fritzlar 2013 Framesets waren eine Zeit lang sehr populär bei der Erstellung von Webseiten, jedoch gibt es einige Probleme, die mit der Nutzung von Framesets einhergehen. Diese wurden bereits in den vorangegangenen Kapiteln deutlich. Im World Wide Web gilt das Prinzip, dass jede Unterseite auch eine eigene URL besitzt. Diesem Prinzip wird hier widersprochen, da sich unter einer URL verschiedene Seiten öffnen. Ein weiteres Problem ergibt sich daraus, dass unter der URL nur das Frameset der Seite definiert ist. Das heißt diese Seite gibt an, wie die verschiedenen Rahmen auf der Seite angeordnet sind. Somit findet der Webcrawler, der für die Identifikation der Inhalte zuständig ist, nur die Formatierung der Seite aber keine Inhalte. Manchen Suchmaschinen ist es mittlerweile möglich, die einzelnen Inhalte der Frames auszulesen. Hierbei entsteht jedoch ein weiteres Problem. Jeder Frame, auch wenn er wie im Fall der Stadt Fritzlar einen farbigen Rahmen darstellt, wird als eine einzelne Seite erkannt und dabei besteht die Gefahr das Nutzer auf solchen Seiten landen, die nur einen farbigen Balken ohne weitere Informationen darstellen. Aus den genannten Gründen ist prinzipiell von einer Nutzung von Framesets abzuraten (vgl. Erlhofer 2007, S. 221ff). 42

51 Sitemap Eine Sitemap, auch als eine Seitenübersicht anzusehen, verschafft einen Überblick über die Struktur einer Webseite. Dies entspricht meist einer hierarchischen Darstellung der Webseite, es werden sämtliche Einzelseiten der Webpräsenz mit den dazugehörigen Links dargestellt. Die Sitemap an sich, enthält keine für den Nutzer relevanten Informationen, sondern spiegelt den Aufbau der Webseite wieder und wird somit als Orientierungshilfe angeboten (vgl. Erlhofer 2007, S. 132). Auch die Webseite Fritzlar.de bietet eine Sitemap an. Was jedoch negativ auffällt, die Sitemap ist nicht unter der zu erwartenden Adresse erreichbar. Die Sitemap spielt auch für die Suchmaschinen eine wichtige Rolle. Sie ist oft ein Kompass an dem sich die Webcrawler orientieren können und es somit leichter haben alle Inhalte einer Seite zu indexieren (vgl. Erlhofer 2007, S. 216). Dies ist auf der Webseite der Stadt Fritzlar leider nicht möglich, da die Sitemap der Fritzlar Seite in einem Frame dargestellt wird und somit für die Suchmaschine nicht auslesbar ist Suchmaschinenoptimierung - Offpage Die Offpage Suchmaschinen-Optimierung berücksichtigt die externen Umstände die das Ranking innerhalb einer Suchmaschine beeinflussen (vgl. Erlhofer 2007, S. 444). Das heißt, es geht um Maßnahmen die nicht direkt mit der eigenen Webseite zu tun haben, sondern auf die andere Webseiten einen Einfluss haben. Im Grunde geht es um den Aufbau einer Linkstruktur, die auf die Webseite der Stadt Fritzlar abzielt. Backlinks Backlinks sind Links die von anderen Webseiten auf die eigene Homepage verweisen. Laut dem Analyse Tool verweisen 818 Backlinks auf die Seite der Stadt Fritzlar wobei die Links von 508 unterschiedlichen Webseiten kommen (vgl. Seitenreport 2013). Welche Webseiten 43

52 genau auf verlinken, kann z.b. auf der Seite unter Eingabe der Domain eingesehen werden. Deeplinks Deeplinks sind Links die auf Unterseiten einer Webseite verlinken. Auf der Webseite von Fritzlar sind keine Deeplinks vorhanden da keine spezifischen URLs für die einzelnen Unterseiten vorhanden sind Mobile Eignung Es werden immer mehr Smartphones verkauft. Für das Jahr 2013, wurde im Absatz von Mobiltelefonen, ein Marktanteil von 96% an Smartphones gegenüber 4% bei Handys prognostiziert (vgl. BITKOM 2013) und im Dezember 2012 besaßen bereits 31 Millionen Deutsche eine Smartphone, Tendenz steigend (vgl. Statista 2013c). Mit dem Smartphone und auch mit dem Handy ist es möglich unterwegs zu surfen und Informationen aus dem Internet abzurufen. Die meisten Smartphonenutzer besitzen eine Internetflatrate und somit ist es nicht unüblich, sich auch während des Urlaubs Informationen zur Umgebung zu verschaffen. Laut der Studie ReiseAnalyse online wird das Internet während der Urlaubsreise hauptsächlich zur Informationsgewinnung und weniger zur Buchung genutzt, wie auch in der folgenden Grafik deutlich wird. 44

53 Abbildung 17: Mobile Internetnutzung unterwegs auf Reisen Quelle: RA 2011, FUR zitiert nach VIR 2012, S.46 Es gibt verschiedene Strategien um eine Webpräsenz für die mobile Nutzung zu gestalten. Diese Möglichkeiten sind, die Optimierung der Desktop-Seite, die Nutzung von responsive Webdesign, eine separate mobile Webseite oder die Einführung einer App. Optimierung der Desktop-Seite Bei der Optimierung der Desktop-Seite geht es darum, die normale Webseite so zu optimieren, dass sie auch auf mobilen Geräten gut nutzbar ist. Dies bedeutet z.b. kurze Ladezeiten der Seite, Menüpunkte müssen groß genug sein um sie auch mit den Fingern bedienen zu können. zudem sollten die Abstände zwischen einzelnen Punkten groß genug sein, um auch auf einfachem Weg die richtige Auswahl treffen zu können. Drop-Down-Listen sollten vermieden werden, da diese bei Touchscreens oft schlecht nutzbar sind (vgl. Maurice 2012, S. 17). Responsive Webdesign Responsive Webdesign oder auch reaktionsfähiges Webdesign bezeichnet eine neue Herangehensweise. Mit Hilfe dieser kann das Problem der verschiedenen Display-Größen gelöst werden (vgl. Zillgens 2013, S. 7). Die Zahl an internetfähigen Geräten wird immer größer und die Geräte werden immer 45

54 vielfältiger (vgl. Zillgens 2013, S.12). Mit Hilfe von sogenannten CSS3-Media- Queries ist es möglich, je nach Art des Ausgabegeräts, verschieden Formatierungen nutzen. Dies sieht, am Beispiel der Webseite Bregenzerwald, wie folgt aus: Abbildung 18: Responsive Webdesign Quelle: Responsivator 2013, Screenshot Separate mobile Webseite Bei einer separaten mobilen Webseite gibt es im Grunde genommen zwei verschiedene Webseiten, die je nach wahrgenommenem Ausgabegerät eine unterschiedliche Version anzeigen. Dabei unterscheiden sich die beiden Ver- 46

55 sionen meist in Punkten wie Navigation, Optimierung des Bildmaterials, Vernachlässigung von trivialem Inhalt und dass teilweise auf dem Smartphone ortsbezogene Inhalte bereit gestellt werden, die in der Desktop-Version nicht verfügbar sind. Im Fall der Destination Salzkammergut sieht das wie folgt aus: Abbildung 19: Webseite - Quelle: Salzkammergut 2013a, Screenshot Abbildung 20: Mobile Webseite - Quelle: Salzkammergut 2013b, Screenshot 47

56 App Anstatt der Nutzung von Webseiten für die mobile Darstellung des Contents ist es auch möglich, die Inhalte in einer App darzustellen. Oftmals wird beim Aufruf der Webseite vom mobilen Endgerät aus darauf hingewiesen, dass eine App zur Webseite verfügbar steht, wie in Abbildung 21 dargestellt. Diese muss vor der Nutzung heruntergeladen werden, damit die App wie in Abbildung 22, zur Verfügung steht. Abbildung 21: Mobile Webseite - Quelle: Visitnorway 2013, Screenshot Abbildung 22: App - Quelle: Google Play 2013, Screenshot 48

57 Im Fall der Stadt Fritzlar steht aktuell kein spezielles mobiles Angebot zur Verfügung. Wie in der nachfolgenden Abbildung zu sehen ist, wird die normale Desktop-Webseite auf dem Smartphone dargestellt. Auf den ersten Blick ist für den Nutzer nicht sehr viel zu erkennen. Um die Inhalte auszulesen muss heran gezoomt werden und dann wird die Seite unübersichtlich. Abbildung 23: Webseite der Stadt Fritzlar auf einem Smartphone Quelle: Fritzlar 2013, Screenshot Als positiv ist die Ladegeschwindigkeit des aktuellen mobilen Angebots einzuschätzen, die Seite lädt sehr schnell (vgl. Woorank 2013). Obwohl die Stadt Fritzlar keine eigene App hat, gibt es ein Appangebot der GrimmHeimat NordHessen, dass in der Stadt zu finden ist. Dazu wurden an ein paar Sehenswürdigkeiten in Fritzlar, Schilder mit abscannbaren QR- Codes platziert. Hinter diesen QR-Codes befinden sich weiterführende Informationen zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten. Zu bemängeln ist jedoch, dass das mobile Internet in Fritzlar eine sehr schlechte Netzabdeckung hat, und somit das Abrufen der Informationen nahezu unmöglich ist. Generell ist zu sagen, dass die Bereitstellung eines mobilen Angebots durchaus auch einer guten Internetabdeckung bedarf. Denn das Angebot kann noch so gut sein, wenn es den Nutzern nicht möglich ist dieses abzuru- 49

58 fen, ist die Mühe in der Erstellung und Pflege vergebens. Bei einem Besuch der Stadt Fritzlar wurde festgestellt, dass die Internetabdeckung sehr zu wünschen übrig lässt. Einige Städte wie z.b. Reutlingen oder Pforzheim bieten mittlerweile ein kostenloses Internetangebot in ihren Innenstädten an Controlling Ein gutes Controlling ist maßgeblich entscheidend für den Erfolg einer Webseite. Es gibt den Webseitenbetreibern Aufschluss darüber, wie attraktiv die Webseite für die Nutzer ist und man erhält auch einen Eindruck darüber welche Art von Besuchern die Webseite hat. Mit dem Web-Controlling ist es möglich verschiedene Daten auszuwerten. Es kann herausgefunden werden, wie die Nutzer auf die Webseite gelangen, ob per Suchmaschine, über den Link auf einer anderen Webseite, oder durch direkte Eingabe der Webadresse. Es kann herausgefunden werden mit welchen Begriffen die Nutzer nach der Webseite suchen und wie sich die Seitenbesucher auf der Webseite verhalten (vgl. Gremm 2009). Anhand der Logdateien-Analyse kann ermittelt werden, welchen Browser und welche Bildschirmauflösung genutzt wird (vgl. Kaiser 2007, S. 308). Welche die Haupteintritts und Ausstiegseiten der Webseite sind und welche Klickpfade absolviert werden. Es werden Erkenntnisse darüber gewonnen, welche die populärsten Unterseiten sind, wo die Besucher der Webseite häufig abbrechen, wie viel Zeit sie auf der Seite verwenden und von welchem Standort aus die Gäste auf die Seite zugreifen (vgl. Jacobsen 2007, S.313). Mit den gewonnen Informationen kann die Webseite an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst werden, es stellt sich heraus welche Informationen für die Besucher am relevantesten sind und an welchen Stellen Verbesserungspotential besteht. Im Fall der Stadt Fritzlar wird aktuell keine wirkliche Kontrolle der Besucherpfade auf der Webseite durchgeführt. Es werden lediglich die Anzahl der Zugriffe auf die Webseite dokumentiert. 50

59 8 Zielsetzung der neuen Webseite Die neue touristische Webpräsenz der Stadt Fritzlar soll die Destination im Internet besser darstellen und den potentiellen Gästen Lust auf einen Besuch in Fritzlar machen. Der Besucher der Internetseite soll sich ein besseres Bild von Fritzlar machen können. Aktuell ist die Seite sehr nüchtern und mit vielen Fakten gestaltet. Fritzlar hingegen ist eine sehr lebendige Stadt die viel zu bieten hat. Dies soll sich ändern, durch die Einbindungen von qualitativ hochwertigen Bildern soll die Destination Fritzlar besser vermarktet werden. Zudem sollen die wichtigsten Informationen die die Gäste für einen Aufenthalt in Fritzlar benötigen übersichtlich bereitgestellt werden und für die Nutzer leicht auffindbar sein. Ein weiterer wichtiger Faktor der neuen Website ist es, dass es für die Mitarbeiter des Stadtmarketing Fritzlar möglich sein soll, Inhalte selbst zu pflegen und auch einzustellen. Mit dieser Maßnahme sollen kürzere Wege dazu führen, dass die Webseite der Stadt Fritzlar eine höhere Aktualität aufweist. Das Ranking innerhalb der Suchmaschinen soll verbessert werden. Durch die aktuelle Nutzung der Frames und keiner gezielten Nutzung von Keywords ist die Optimierung innerhalb der Suchmaschinen nicht optimal. Dies soll im Zuge des neuen Konzeptes verbessert werden. Im Zuge der Neugestaltung sollen die zwei Webseiten und inhaltlich voneinander getrennt werden. Somit kann das Problem des Duplicate Content behoben werden. Zudem soll es einen geschlossenen Bereich auf der Webseite geben. In diesem geschlossenen Bereich soll es den Mitglieder des Stadtmarketing Fritzlar möglich sein, sich innerhalb verschiedener Foren auszutauschen. Das Gastgeberverzeichnis sowie die Übersicht über die gastronomischen Betriebe soll attraktiver dargestellt werden. Aktuell beschreiben nur Fakten die Unterkunft, um den potentiellen Gast besser anzusprechen sollen auch dort Bilder eingebunden werden. 51

60 Die neue Webseite soll sowohl Gäste, als auch einheimische Bürger über bevorstehende Veranstaltungen informieren. In der Newsbox soll über bevorstehende Veranstaltungen berichtet werden, bzw. ein Resümee über bereits vergangene Events gezogen werden. Nicht nur Veranstaltungen, auch sonstige Neuerung die die Touristen interessieren könnten, sollen an dieser Stelle dargestellt werden. Auch das Team des Stadtmarketing Fritzlar soll besser dargestellt werden um der Destination ein Gesicht zu geben. Generell soll die Webseite lebendiger und aktiver wirken. Die gebotenen Leistungen, Angebote und Aktivitäten sollen besser transportiert werden. Dazu eignet es sich sehr, Bilder mit Menschen die der Destination ein Gesicht geben, einzubinden. Die mit Fritzlar verbundenen Tourismusverbände sollen auf der neuen Webseite besser platziert werden, um hier einen Multiplikatoreffekt zu erzielen und die potentiellen Gäste auf die gesamte Region aufmerksam zu machen. Auch eine gute Usability soll auf der neuen Webseite umgesetzt werden. Dazu zählen z.b. auch die Nutzung von sprechenden URLs sowie das Angebot der Webseite auf verschiedenen Landessprachen. Mit der Einbindung von Social Plugins soll die Seite eine bessere Sichtbarkeit auch innerhalb von Sozialen Netzwerken erhalten. Wie die vorgestellten Maßnahmen für das Konzept der neuen Webseite umgesetzt werden, wird im nachstehenden Kapitel ausführlich erläutert. 9 Neukonzeption der Webseite Für das im folgenden Kapitel dargestellte Konzept der Webseite wird zunächst beleuchtet, wie sich die Zielgruppe darstellt. Es wird aufgezeigt wie Usability auf der neuen Webseite umgesetzt werden kann, wie die Seitenstruktur aussehen soll und welches Konzept für das Design vorgesehen ist. Anschließend werden die Maßnahmen für die Suchmaschinenoptimierung On- und Offpage vorgestellt. Es wird dargelegt welche Möglichkeiten für die Bereitstellung mobiler Inhalte geeignet sind, wie eine Ausgabe der Webseite 52

61 auf unterschiedlichen Sprachen umgesetzt werden kann und warum ein Controlling der Webseite wichtig ist. 9.1 Zielgruppe Um ein geeignetes Konzept für eine Webseite zu erstellen, ist es erforderlich sich darüber Gedanken zu machen, für wenn diese Webseiten gestaltet werden soll. Wer ist die Zielgruppe? Wer soll mit der Seite angesprochen werden? Und welche Anforderungen stellt diese Zielgruppe an die Webseite? Dafür stellen sich die folgenden Fragen welche Altersgruppe gehört zu meiner Zielgruppe, woher kommt meine Zielgruppe, welchen Anspruch haben sie an die Webseite, welche Interessen hat meine Zielgruppe und über welche Erfahrungen verfügen meine Zielgruppe mit dem Computer (vgl. Böhringer et al. 2011, S. 555). Bei der Planung der Webseite sollte man immer beachten das die Webseite zunächst einmal für den Benutzer und nicht für den Betreiber gemacht wird (vgl. Jacobsen 2007, S. 37). Die vom Stadtmarketing genannte Gästestruktur in Kapitel 4.4 kann nicht mit der Zielgruppe gleich gesetzt werden. Mit der neuen Webseite sollen auch mehr potentielle Gäste angesprochen werden und somit wird die Zielgruppe abhängig vom touristischen Angebot definiert. Das heißt die potentielle Zielgruppe für die Stadt Fritzlar sieht wie folgt aus: Paare, Familien, Best Ager, Seniorengruppen, Schulklassen Städtereisende Kulturreisende Aktivreisende Naturreisende Quellmärkte: Deutschland, Niederlande Somit soll die neue Webseite ein breites Spektrum an Altersklassen, Interessen und Interneterfahrungen abdecken. Deshalb soll die neue Webseite als eine simple und intuitiv nutzbare Webseite gestaltet werden. 53

62 9.2 Usability Usability ist ein weites Feld und Usability ist im Webdesign überall. Wie in Kapitel 7.7 erwähnt behandelt die Usability die einfache Benutzbarkeit einer Webseite. Innerhalb der IST-Analyse wurde die Usability der Webseite bezüglich der Basis-Links, Ladegeschwindigkeit und der Barrierefreiheit betrachtet. Doch Usability ist viel mehr als das. Eine Webseite wird für den Benutzer erstellt und somit sollte der Benutzer bei der Planung einer Webseite immer im Vordergrund stehen und bei jeder Entscheidung die getroffen wird immer berücksichtigt werden. Die Usability einer Webseite spiegelt sich in folgenden Punkten wieder: Einfachheit: Die Webseite sollte so gestaltet werden, dass auch unerfahrene Internetnutzer sich einfach auf der Seite zurechtfinden können. Dies betrifft z.b. die Gestaltung der Texte und die Navigation der Seite. Klarheit: Bei sämtlichen Interaktionen auf der Webseite muss dem Nutzer klar sein welche Reaktion eine Aktion, z.b. der Klick auf einen Button, zur Folge hat. Konsistenz: Die Webseite sollte auch in ihren Unterseiten grob die gleiche Seitengestaltung aufweisen. Zudem sollten Begriffe und Funktionen der Webseite in einer konsistenten Weise verwendet werden. Geschwindigkeit: Durch die Nutzung von verschiedenen Anwendungen wie z. B. Flash-Animationen oder die Einbindung von Videos wird die Ladegeschwindigkeit einer Webseite verlangsamt. Es sollte darauf geachtet werden solche Elemente nur dann einzusetzen, wenn sie wirklich Sinn machen. Vollständigkeit: Aus der Sichtweise des Benutzers sollten alle bereitgestellten Informationen immer vollständig sein. Bei der Struktur der einzelnen Artikel sollte sich deshalb die Frage gestellt werden, welche Informationen und Funktionen sind an dieser Stelle für den Benutzer notwendig. Zum Beispiel die Druckbarkeit der Anfahrtsskizze durch die Bereitstellung einer Druckansicht. 54

63 Verlässlichkeit: Dies betrifft sowohl die technischen, als auch psychologischen Erwartungen an eine Webseite. Im technischen Kontext bzw. werden keine inhaltlichen Fehler erwartet, eine professionelle Darstellung der Inhalte und eine Aktualität des bereitgestellten Angebots sowie keine toten Links, werden gefordert. Die psychologische Verlässlichkeit fordert ein menschliches Unternehmen, d.h. dem Unternehmen muss ein Gesicht gegeben werden und dass es dem Nutzer auf simple Weise möglich ist, mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten (vgl. Puscher 2009, S. 18f). Die Usability einer Webseite ist ein komplexes Themengebiet, das durchaus über den Erfolg oder Misserfolg einer Webseite entscheiden kann. Es empfiehlt sich während der Konzeptionsphase die Webseite von unterschiedlichen Interessengruppen testen zu lassen, um eventuelle Problem aufdecken zu können. 9.3 Seitenstruktur Um die Inhalte der neuen Webseite zu strukturieren, ist es notwendig sich zunächst einen groben Überblick zu verschaffen, welche Informationen bereitgestellt werden sollen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Informationen zu ordnen. Entweder werden Listen erstellt, ein Mind Map aufgezeichnet oder Karten gelegt. Für die Erstellung der Inhaltsübersicht für die Webseite des Stadtmarketing Fritzlar wurde die Technik des Karten legen auch Card Sorting genannt, genutzt. Dabei werden alle relevanten Informationen einzeln auf Karten aufgeschrieben und die Karten die Thematisch zusammengehören aufeinander gelegt. Mit dieser Methode ist es möglich eine Große Zahl an Informationen simpel zu ordnen und es entsteht auf diese Weise die Struktur der geplanten Webseite (vgl. Jacobsen 2007, S. 91). Mit der Card Sorting Methode wurde die in der folgenden Abbildung dargestellte Struktur festgelegt. 55

64 Abbildung 24: Seitenstruktur - neue Webseite Quelle: eigene Erhebung 56

65 9.4 Design Das neue Design der touristischen Webseite der Stadt Fritzlar soll sich durch eine simple Navigation, eine ansprechende Bildsprache und ein strukturiertes Farbkonzept auszeichnen. Zunächst wird die Aufteilung der Seitenlayouts sowohl schematisch als auch ausgeführt dargestellt. Darauf folgend wird die Farb- und Schriftauswahl erläutert und abschließend die Bedeutung von Bildern im Zusammenhang mit der Webseite veranschaulicht, sowie die Regeln der Textgestaltung konkretisiert Seitenlayout Die neue Webseite soll maximal das Format eines doppelten Bildschirmes haben. Damit wird unnötiges scrollen vermieden und es wird sich auf die wichtigsten Informationen beschränken Wie in Kapitel 9.3 zu sehen ist, stehen die sechs Hauptthemen, Einkaufen, Übernachten, Kulinarik, Kultur, Sehenswürdigkeiten und Freizeit, bei der Webseite im Vordergrund. Diese sechs Themen sollen groß auf der Startseite dargestellt werden. Auf den folgenden Seiten ist schematisch dargestellt wie die Webseite der Stadt Fritzlar in Zukunft aussehen könnte. Dabei stehen Bilder und kurze und prägnante Informationen im Vordergrund. Auf den folgenden Seiten wird zunächst der schematische Aufbau der Webseite dargestellt. Anschließend werden konkrete Entwürfe für die Homepage, die Unterseite Kultur, das Hotelverzeichnis und eine Seite zu einer bestimmten Veranstaltung, dem Pferdemarkt vorgestellt. 57

66 Abbildung 25: Schematisches Layout - neue Webseite Logo Panoramabild Navigation Wetter Thema Thema Aktuelles Thema Thema Webcam Thema Thema Kontakt Partner Information Quelle: eigene Erhebung 58

67 Abbildung 26: Design - neue Webseite - Homepage Home Suche AKTIVES FRITZLAR SEHENSWERTES FRITZLAR Fr Fr KULTURELLES FRITZLAR EINKAUFSERLEBNIS FRITZLAR Fr Fr ÜBERNACHTEN IN FRITZLAR KULINARISCHES FRITZLAR KONTAKT Fr Zwischen den Krämen Fritzlar Tel Fax ÖFFNUNGSZEITEN Mo. 10:00-18:00 Uhr Di. - Do. 10:00-17:00 Uhr Fr. 10:00-16:00 Uhr Sa. 10:00-14:00 Uhr Quelle: eigene Erhebung PARTNER Fr INFORMATIONEN Über Uns Sitemap Impressum 59

68 Abbildung 27: Design - neue Webseite - Kultur Home >> Kultur Suche VERANSTALTUN- GEN DOMMUSEUM REGIONALMUSEUM Fr NORDHESSISCHER KULTURSOMMER Fr KAISERFEST PFERDEMARKT KONTAKT Zwischen den Krämen Fritzlar Tel Fax ÖFFNUNGSZEITEN Mo. 10:00-18:00 Uhr Di. - Do. 10:00-17:00 Uhr Fr. 10:00-16:00 Uhr Sa. 10:00-14:00 Uhr Quelle: eigene Erhebung PARTNER INFORMATIONEN Über Uns Sitemap Impressum 60

69 Abbildung 28: Design - neue Webseite - Hotelverzeichnis Home >> Übernachten >> Hotel Suche Hotel Kaiserpfalz Modern & Zentral Das im Zentrum gelegene Hotel ist eine der besten Adressen in Fritzlar. Genießen Sie das besondere Flair des Hotels. EZ 40,00-55,00 DZ 35,00-40,00 p.p inkl. Frühstück Details KULTURELLES FRITZLAR Hotel Domgarten *** Großzügig & Komfortabel Zentrumsnahes Hotel mit mittelalterlichem Ambiente und moderner Ausstattung. Kostenloses W-LAN. EZ 50,00-55,00 DZ 42,00-44,00 p.p inkl. Frühstück Details Fr Hotel zur Spitze Urgemütlich & Historisch Gemütliche Zimmer direkt am Marktplatz mit reichhaltigem Frühstücksbuffet. Deutsche und Internationale Küche. EZ 45,00 DZ 32,50 p.p inkl. Frühstück Details KONTAKT Zwischen den Krämen Fritzlar Tel Fax ÖFFNUNGSZEITEN Mo. 10:00-18:00 Uhr Di. - Do. 10:00-17:00 Uhr Fr. 10:00-16:00 Uhr Sa. 10:00-14:00 Uhr Quelle: eigene Erhebung PARTNER INFORMATIONEN Über Uns Sitemap Impressum 61

70 Abbildung 29: Design - neue Webseite - Pferdemarkt Home >> Kultur >> Pferdemarkt Suche Pferdemarkt Fritzlar Der Pferdemarkt in Fritzlar ist eines der größten Volksfeste in Nordhessen. Es wird ein Vergnügungspark mit Fahrgeschäften, ein Krammarkt und Viehauftrieb sowie ein abschließendes Feuerwerk geboten. Termin Der Fritzlarer Pferdemarkt findet immer am zweiten Wochenende im Juli, von Donnerstag bis Sonntag statt. Der nächste Termin, für den 133. Pferdemarkt, ist somit der 10. bis 13. Juli Ort Der Pferdemarkt findet auf dem Festplatz in Fritzlar statt. Impressionen Programm 17:00 Uhr - 17:30 Uhr: Eröffnungsrede 17:30 Uhr - 18:00 Uhr: Fassanstich KONTAKT Zwischen den Krämen Fritzlar 18 Tel Fax ÖFFNUNGSZEITEN Mo. 10:00-18:00 Uhr Di. - Do. 10:00-17:00 Uhr Fr. 10:00-16:00 Uhr Sa. 10:00-14:00 Uhr Quelle: eigene Erhebung PARTNER INFORMATIONEN Über Uns Sitemap Impressum 62

71 Navigation Für die Webseite der Stadt Fritzlar wird keine klassische Navigation wie bisher, oben und links am Rand vorgeschlagen. Es gilt sich von der Masse abzuheben, ohne die Funktionalität und eine simple Bedienbarkeit der Seite außer Acht zu lassen. Da sich die künftige Webseite durch kurze Klickpfade und eine flache Seitenstruktur auszeichnen soll, wird es kein separates Menü zur Navigation geben. Durch die sinnvolle Zuordnung einzelner Unterthemen zu den Hauptthemen soll dem Gast bewusst sein, unter welcher Kategorie er die gesuchten Informationen finden wird Zudem soll eine sogenannte Brotkrumen-Navigation bereitgestellt werden. Diese befindet sich unter dem großen Titelbild. Dieses einzeilige dargestellte Menü stellt dem Besucher der Webseite hierarchisch dar, an welcher Stelle auf der Webseite er sich aktuell befindet (vgl. Gutheim 2008, S. 31). Im Footer der Webseite unter dem Titel Informationen wird die Sitemap zur Verfügung gestellt. Dort hat der Nutzer der Webseite die Möglichkeit sich deren Aufbau anzuschauen. Zudem befindet sich dort der Login-Bereich zu dem nur die Mitglieder des Stadtmarketing Fritzlar e.v. Zugang haben um sich dort untereinander auszutauschen. Suche Sollte ein Benutzer der Webseite dennoch nicht auf Anhieb die gewünschte Information finden, kann die Suchfunktion der Seite genutzt werden. Sie ist rechts neben der Brotkrumen-Navigation platziert Farben Das Farbschema der neuen Webseite soll die Farben des Logos der Stadt Fritzlar und die Farben des Stadtmarketing, die für den Tourismus verantwortlich sind wieder spiegeln. Es soll ein subtiles Farbschema gewählt werden, damit der Fokus auf den Bildern, die die Region repräsentieren liegt. Generell sollten nicht mehr als sechs verschiedene Farben auf der Webseite verwendet werden (vgl. Kaiser 2007, S. 90). 63

72 Bei der Nutzung von Schriftfarben sollten folgende Punkte beachtet werden. Eine dunkle Schrift auf einem hellen Hintergrund ist besser lesbar als andersherum. Links sollten einen blaue Farbe tragen und bereits besuchte Links sind in lila darzustellen. Dies spiegelt die Standards im Netz wieder und sollte deshalb auch auf der Webseite umgesetzt werden Typographie Bisher war Arial die genutzt Schriftart auf der Webseite. Dies kann beibehalten werden. Denn es gibt nur fünf Schriftarten die Bildschirmtauglich sind und sowohl bei Apple als auch bei Windows vertreten werden. Diese fünf Schriftarten sind Arial, Georgia, Trebuchet, Verdana und Lucida. Deshalb sollte die Schriftart der neuen Webseite unter diesen fünf ausgewählt werden (vgl. Böhringer et al. 2011, S. 529). Generell bietet es sich an, eine Standard Schrift für das gesamte Unternehmen festzulegen. Diese sollte in der kompletten Unternehmenskommunikation Anwendung finden Bilder Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte. Bisher ist das Angebot an Bildern auf der Webseite der Stadt Fritzlar nicht sehr positiv. Bilder sind für den Tourismus sehr wichtig. Eine Reise kann nicht wie z.b. Sachgüter vor dem Kauf geprüft oder besichtigt werden (Freyer 2011b, S. 69). Auf Grund dieser Immaterialität des Produktes Tourismus ist es unabdingbar dem potentiellen Gast ein reales und ansprechendes Bild zu schaffen, um ihm zu zeigen was er von seinem Urlaub erwarten kann (vgl. Freyer 2011b, S. 69). Dieses von der Destination transportierte Bild soll dem Urlauber Lust machen, ihn inspirieren und Sehnsüchten in ihm wecken. Aus diesen genannten Gründen sind Bilder für eine gute und ansprechende Webpräsenz sehr wichtig. Für die Gestaltung einer touristischen Webseite sollten Bilder Emotionen wecken, authentisch sein und ein reales Bild der Destination vermitteln. Da die von der Destination angebotenen touristischen Produkte sich oftmals sehr ähneln wie z.b. Wandern und Radfahren sollte man sich im Bezug auf die Bildgestaltung etwas einfallen lassen. Weg von den klischeehaften Bildern 64

73 der im grünen radelnden Familie oder dem älteren Paar auf E-Bikes. Es werden innovative Bilder benötigt. Sie müssen eine gewisse Stimmung transportieren, auffällig sein und dennoch authentisch wirken. Abbildung 30: Bildmotive im Tourismus Quelle: Scharl 2013 Dies bestätigte sich auch bei der Umfrage der Agentur Hello, bei der eine künstliche Destination das Altfinzer Tal geschaffen wurde. Die Webseite wurde den Probanden mit unterschiedlichen Bildern präsentiert. Zunächst mit dem klassischen Werbebild welches in der Abbildung 30 links zu sehen ist und dann das innovativere Bild mit dem verschmutzten Radlerpärchen. Dabei kristallisierte sich heraus, dass das innovativere Bild rechts, den meisten Probeanden besser gefallen hat da es eine Geschichte erzählt (vgl. Scharl 2013). Die Menschen auf den Bildern geben der Destination ein Gesicht und lassen den Ort lebendig wirken. Die Bilder auf einer Webseite sollten also sowohl professionell produziert sein, als auch ein authentisches Bild der Destination wiederspiegeln, denn sie prägen den ersten Eindruck, den ein Besucher erhält und oftmals ist dieser erste Eindruck entscheidend. Entscheidend darüber ob man sich weiterhin mit der Destination beschäftigt, weil sie das Interesse des Nutzers geweckt hat oder nicht. CMS Für die neue Webseite ist ein Content-Management-System unabdingbar. Momentan können die für den Tourismus verantwortlichen Mitarbeiter nicht selbständig Inhalte auf der Webseite einstellen oder ändern. Dies kostet ak- 65

74 tuell viel Zeit und Ressourcen. Mit der Einführung eines CMS kann das geändert werden. Die Liste an vorhanden CMS sowohl an Open Source Produkten als auch kommerzielle Varianten ist sehr lange. Abbildung 31: Verschiedene CMS in der Übersicht Quelle: Piwik 2012 Es kann an dieser Stelle keine konkrete Empfehlung für die Wahl eine CMS gegeben werden. Dazu wird ein großes technisches Know-how von Nöten sein welches den Rahmen der vorliegenden Arbeit sprengt. Zudem ist die Wahl passenden CMS auch immer eine Frage des zur Verfügung stehenden Budgets. Es empfiehlt sich auch auf Erfahrungswerte der ausführenden Agentur zurück zu greifen. Dennoch werden folgend einige Punkte aufgelistet die bei der Wahl des CMS zu beachten sind. Das Anlegen von neuen Unterseiten oder Artikeln sollte auch für Laien einfach möglich sein. Es sollte möglich sein, verschiedene Vorlagen für Seitenlayouts anzulegen um diese einfach wieder zu verwenden. Das gewählte CMS sollte sich für die geläufigen Browser eignen und reibungslos abzuspielen sein. Bei der Textpflege sollte eine Rechtschreibprüfung vorhanden sein. 66

75 Inhalte sollten nach Möglichkeit zwischengespeichert werden können, um gegebenenfalls später an einem Artikel weiter zu arbeiten, oder ihn zu einem späteren Zeitpunkt zu veröffentlichen. Die Inhalte sollten terminiert werden können. D.h. es sollte möglich sein einen Termin zur Veröffentlichung vorab festzulegen. Zudem bietet sich eine rechteabhängige Zugriffsverwaltung an. Dies bedeutet, dass nicht alle Personen die zur Webseite Zugriff haben auch alle Artikel einstellen, bearbeiten oder gar löschen können. Das CMS sollte eine Kundenbetreuung anbieten im Falle dass einmal Fragen oder Probleme auftreten sollten. Auch der Preis eines CMS und die gegebenenfalls anfallenden Lizenzgebühren sind nicht unwichtig und sollte bei der Auswahl beachtet werden (vgl. Kaiser 2007, S. 53ff) Textgestaltung Wie bereits erwähnt ist das Internet kein Lesemedium. Viele Inhalte werden nur überflogen und die wichtigsten Informationen werden währenddessen heraus gefiltert (vgl. Kaiser 2007, S. 44). Für die Gestaltung von Texten gelten einige wichtige Regeln die bei der Erstellung einer Webseite beachtet werden sollten. Maximal 50 Zeichen pro Zeile. Schriftgrad zwischen zehn und zwölf Pixel. Genügend Kontrast zwischen der Farbe des Hintergrunds und der Textfarbe. Nur Schriftarten verwenden die sich gut für den Bildschirm eignen. Keine zu dünnen, verschnörkelten oder kursiven Schriftarten wählen. Am besten eignet sich eine Schriftart die auf allen Betriebssystemen verfügbar ist. Diese Schriftarten sind: Arial, Georgia, Trebuchet, Verdana und Lucida. 67

76 Bei Hervorhebungen sollte der Text fett markiert werden, oder durch eine Farbe, nicht blau oder lila, hervorgehoben werde. Kursiv ist am Bildschirm schlecht lesbar und eignet sich somit nicht Unterstreichungen kennzeichnen Links und sind somit nicht als Hervorhebungen zu nutzen. Lange Texte sollten vermieden werden. Texte sollten durch Überschriften in überschaubare Abschnitte gegliedert werden. Bei längeren Texten eignet es sich einen Teaser zu verwenden mit der Auszeichnung Lesen Sie mehr welches der Nutzer bei Interesse dann ja tun kann (vgl. Böhringer et al. 2011, S. 533). Für die Webseite der Stadt Fritzlar sollten diese Punkte beachtet werden. Ein Beispiel für webseitengerechtes Texten ist das Folgende. Auf der linken Seite der Abbildung wird ein langer Fließtext dargestellt Ohne diesen zu lesen kann keine Aussage über den Inhalt des Textes getroffen werden. Der Text auf der rechten Seite hingegen wurde mit Zwischenüberschriften versehen. Hier kann der Nutzer auch nur durch kurzes Überfliegen feststellen, worum es sich in dem Artikel handelt und bei Bedarf auch den ganzen Text lesen. 68

77 Abbildung 32: Webseitengerechtes Texten Quelle: Jacobsen 2007, S. 243 Um die auf der Webseite bereitgestellten Informationen den Nutzern gut zu transportieren ist eine sinnvolle Gestaltung und gute Aufbereitung der Texte unabdingbar. 9.5 Suchmaschinenoptimierung - Onpage In diesem Kapitel werden Maßnahmen vorgestellt, welche auf der Webseite durchgeführt werden können, um das Ranking innerhalb der Suchmaschinen zu verbessern. Dies betrifft die Inhalte der Webseite, die Auswahl und Nutzung der richtigen Keywords, die Meta Tags und die korrekte Nutzung von Bildmaterial. Sowie die geeignete Nutzung von internen Verlinkungen, das Anlegen einer sinnhaften URL-Struktur und welche technischen Details bei der Onpage SEO beachtet werden sollten Inhalt Zunächst ist es notwendig das Problem des Duplicate Content zu unterbinden, um damit eine Abstrafung durch die Suchmaschinenbetreiber zu verhindern. Dazu sollte die Seite des Stadtmarketings von der Seite der Stadt Fritz- 69

78 lar getrennt werden. Zudem sollte eine Umleitung eingerichtet werden, dass die Seite nicht mit und ohne WWW erreichbar ist. Durch die Einführung des CMS soll es leichter möglich sein, neue Inhalte einzupflegen. Damit soll eine ständige Aktualität der Webseite gewährleistet werden. Die bereitgestellten Inhalte müssen, wie im vorangegangenen Kapitel, für das Medium Internet optimiert werden. Dabei spielt die Nutzung von Keywords eine wichtige Rolle. Dies wird im nächsten Kapitel ausführlicher erläutert Keywords Um die richtigen Keywords für eine Webseite festzulegen ist es unvermeidlich sich darüber ausführlich Gedanken zu machen. Man sollte sich dazu in seine Zielgruppe hineinversetzten und erwägen welche Worte bzw. Wortkombinationen genutzt werden, um nach einem bestimmten Ergebnis zu suchen (vgl. Koch 2007, S. 68). Für die Wahl der richtigen Keywords sollten folgende Fragen in Betracht gezogen werden: Was wird angeboten? In welcher Region wird die Leistung angeboten? Welche Aktivitäten sind in der Region möglich? Welche Vorzüge werden geboten? Welches ist das Hauptthema der Unterseite (vgl. Fewo-schwarzwaldblog 2009)? Für die Stadt Fritzlar und die geplante Webseite können diese Fragen wie derartig beantwortet werden: 70

79 Tabelle 2: Potentielle Keywords - Angebot Region Aktivitäten Alleinstellungsmerkmale Altstadt, Biergarten, Brauhaus, Bahnhof, Cafe, Camping, Dom, Dommuseum, Fachwerkhäuser, Ferienwohnung, Freibad, Festplatz, Geschichte, Grauer Turm, Hotel, Innenstadt, Jugendherberge, Kultur, Kino, Museum, Mittelaltermarkt, Pferdemarkt, Radweg, Restaurant, Schwimmbad, Sehenswürdigkeiten, Stadtführung, Unterkunft, Veranstaltungen, Wanderwege Fritzlar, Schwalm-Eder Kreis, Erlebnisregion Edersee, Edersee, Kurhessisches Bergland, Deutsche Märchen Straße, GrimmHeimat NordHessen, Hessen, Deutschland Bowling, Kultur, Kurzurlaub, Städtereise, Städte Tripp, Wochenendausflug, Einkaufen, Shoppen, Essen, Schwimmen, Rad fahren, Wandern Ältestes Rathaus in Deutschland, Grauer Turm der höchste noch stehende städtische Wachturm in Deutschland Thema der Seite Sehenswürdigkeiten, Radweg, etc. was das Thema der einzelnen Unterwebseite ist Quelle: eigene Erhebung Als Beispiel werden folgend die TOP 10 Keywords der Destination Rheinland Pfalz dargestellt. 71

80 Abbildung 33: TOP 10 Keywords - Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH Quelle: Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH 2011, S. 17 Die Top 10 Keywords für die Stadt Fritzlar und den einzelnen Themengebieten könnte sich wie folgt darstellen. Übernachten Hotels Hotel Unterkunft Übernachten Camping Caravaning Wohnmobilisten Ferienwohnung Günstige Hotels Gasthof Einkaufen Wochenmarkt Einzelhandel Shoppen Einkaufen Einkaufszentrum Hofladen Direktvermarkter Wochenmarktprogramm Krammarkt Markt 72

81 Kultur Dommuseum Regionalmuseum Pferdemarkt Kultursommer Nordhessen Kaiserfest Rosenmontag Veranstaltungen Kulturprogramm Museum Ausstellung Sehenswürdigkeiten Dom Rathaus Türme Grauer Turm Stadtmauer Fachwerkhäuser Spitzenhäuschen Bürabergkapell Hochzeitshaus Heilig-Geist-Kapelle Kulinarik Brauhaus Gasthaus Restaurant Cafe Eis-Cafe Bar Imbiss Regionale Küche Lokale Gerichte Essen gehen Aktiv/Freizeit Eder-Radweg Hessischer Radfernweg Nord-Süd-Radweg Fahrradweg Freizeitaktivitäten Wanderwege Naturlehrpfad Barbarossaweg Bonifatiusweg Wandertour Diese Keywords sollten auf der Webseite immer in Verbindung mit den Begriffen für die Region (Fritzlar, Schwalm-Eder Kreis, Erlebnisregion Edersee, 73

82 Edersee, Kurhessisches Bergland, Deutsche Märchen Straße, GrimmHeimat NordHessen, Hessen, Deutschland) genutzt werden. Bei der Auswahl der richtigen Keywords gibt es zusätzlich folgende Punkte zu beachten. Suchmaschinen machen keinen Unterschied zwischen der Groß- und Kleinschreibung von Worten. Jedoch können die Suchmaschinen nicht zwischen Singular und Plural unterscheiden d.h. sie erkennen nicht immer dass es sich hier um dasselbe Wort handelt. Deshalb sollte sowohl der Singular als auch der Plural eines Wortes genutzt werden (vgl. Koch 2007, S. 74). Zudem ist darauf zu achten, dass meist nicht nach einem Wort, sondern meist nach Wortkombinationen gesucht wird, rund 82% der angefragten Suchergebnisse bestehen aus mindestens zwei Wörtern (vgl. Seolokal 2013). Sind die passenden Keywords ausgewählt sollten diese richtig eingesetzt werden. Die wichtigen Keywords sollten immer am Anfang des Textes, in den erste 200 bis 400 Zeichen sowie in den Überschriften untergebracht werden. Eine Begrüßung wie z.b. Herzlich Willkommen liebe Gäste! bietet keinerlei Inhalt. Es sollten schlagkräftige Worte genutzt werden z.b. Fritzlar - die Dom- und Kaiserstadt in Nordhessen - genießen Sie hier Ihren Wanderurlaub! (vgl. Koch 2007, S. 91). Auch im weiteren Textverlauf sollten immer wieder Keywords genutzt werden, jedoch sollte die Keyworddichte drei bis acht Prozent des Textes nicht überschreiten. Die Keyworddichte errechnet sich wie folgt. Anzahl der Keywords/Gesamtzahl der Worte * 100 = Keyworddichte in % (vgl. Koch 2007, S. 870). Die Festlegung und Nutzung der richtigen Keywords hat einen sehr großen Einfluss auf die Sichtbarkeit innerhalb von Suchmaschinen. Sie entscheiden darüber ob man für den potentiellen Gast präsent ist und gesehen wird, oder nicht. Deshalb sollte dieses Thema bei der Konzeption einer Webseite einen großen Stellenwert erhalten. 74

83 9.5.3 Meta Tags Die Meta Tags der Webseite sind gut gewählt. Sind sehr allgemein gehalten da es nur eine Webseite für die Bürger und die Touristen gibt. Wäre es eine tourismusspezifischere Webseite sollten die Tags angepasst werden, aber in diesem Fall entsprechen die Meta Tags den Anforderungen Bilder Alle auf der Webseite eingepflegten Bilder müssen mit dem in Kapitel 7.6 vorgestellten Alt-Text, versehen werden um den Inhalt der Bilder auch für die Suchmaschinen lesbar zu machen. Bei der Beschriftung der Bilder mit dem Alternativ Text eignet es sich auch hier auf die Platzierung von relevanten Keywords zu achten. Das Erscheinen des Alt-Textes beim überfahren des Bildes mit der Maus ist nicht als notwendig einzustufen Interne Verlinkungen Wie in Kapitel erwähnt, haben auch die internen Verlinkungen einer Webseite einen großen Einfluss auf das Ranking innerhalb der Suchmaschinen. Das Paradebeispiel für gute Verlinkungen ist Wikipedia. Innerhalb eines jeden Artikels wird auf weiterführende Informationen verlinkt. Somit kann der Nutzer bei Bedarf tiefer in das Thema einsteigen. Es sollte darauf geachtet werden, dass nicht jede Seite die einen Begriff beinhaltet der das Thema einer anderen Seite beschreibt, intern verlinkt wird. Vielmehr geht es um eine sinnhafte Verlinkung der Seiten untereinander, um dem Besucher der Webseite einen Mehrwert zu bieten und sein vorhandenes Interesse zu nutzen um im weitere Informationen zu liefen. Im nachfolgenden Beispiel ist die Webseite dargestellt. Die unterstrichen Begriffe weisen eine interne Verlinkung auf. 75

84 Abbildung 34: Interne Verlinkungen - Quelle: Oberstaufen 2013 Für eine gute interne Verlinkung sollten folgende Punkte berücksichtigt werden: Die Verlinkungen sollten sich am Anfang des Textes befinden. Durch eine farbliche Hervorhebung wird dem Besucher aufgezeigt das es an dieser Stelle weitere Informationen gibt. Die verlinkte Seite sollte in der Thematik mit der verlinkenden Seite verwandt sein. Es sollten nicht zu viele Verlinkungen eingepflegt werden, damit eine Konkurrenz unter den verlinkten Seiten vermieden wird (vgl. Sistrix 2013) URL Die in Kapitel 9.3 erstellt Übersicht über den Aufbau der Webseite gibt einen Anhaltspunkt über den Aufbau der URL-Struktur. Es sollte keine kryptische URL verwendet werden. Zu beachten ist, dass die Seitenstruktur flach angelegt wird. D.h. das nicht so viele Klicks benötigt werden, um an das Ziel zu kommen, diese flache Struktur verkürzt somit die URL und macht sie damit geeigneter für die Nutzung in Publikationen. Zudem werden von den Crawlern der Suchmaschinen oft nur die obersten Ebenen eine Webseite durchsucht (vgl. go-seo 2013). Die für die URL genutzten Worte sollten nach Möglichkeit auch Keywords beinhalten. Die angelegten URLs sollten kurz und einprägsam sein. 76

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