werbewoche Beste Aussichten ZEITUNG FÜR MARKETING, WERBUNG & MEDIEN

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1 werbewoche ZEITUNG FÜR MARKETING, WERBUNG & MEDIEN Beste Aussichten Durchblick für freie Köpfe alles neu bei der Churer Somedia Foto: Olivia Item Ideen auf Achse! A623793

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3 werbewoche REIN 3 ZUR SACHE: VON UNWISSEN UND UNWÖRTERN Es war ein Knaller zum Jahresende, über den in Schweizer Publikationen kaum berichtet wurde: Fast jeder zweite Deutsche misstraut den Medien, nur 40 Prozent der deutschen Bevölkerung halten die Presse für objektiv. Das fand das Kölner Forschungsinstitut YouGov im Auftrag von Zeit online heraus. Ende Dezember 2014 gaben 1043 Personen ihre Meinung über die Medien ab. 47 Prozent der Befragten unterstützten die Aussage, dass die Medien einseitig berichten und von der Politik gelenkt werden. Nur 40 Prozent glaubten an eine objektive und unabhängige Berichterstattung. Je höher der Bildungsabschluss und das Monatseinkommen der Befragten, desto stärker das Misstrauen gegen die Medien. Harter Tobak. Doch nicht, weil diese gestreckte Linke wirklich eine Aussage über die Qualität der Medien zuliesse, sondern ob der Undifferenziertheit solcher Aussagen. Klar, Journalisten und Medienleute gehören traditionell zu den unbeliebtesten Berufsgattungen. Sie gelten als unmoralische Schmeissfliegen, die auf der Suche nach der geilsten Story gnadenlos vorgehen, wenn es sein muss über Leichen. Darum sind «repräsentative» Umfragen, die dieses Bild erhärten, beliebt. Ausserdem gehören Skepsis und Misstrauen bei Bildungsbürgern zum guten Ton. Denn der Clevere lässt sich nichts vormachen. Aber ist immer schlau, wer Skepsis zelebriert? Von innen jedenfalls sehen Medien anders aus: Manch ein Medienvertreter #jesuischarlie lässt sein Leben, um anderen vor Augen zu führen, wie es in der Welt zugeht. Und die meisten Medienmacher, die ich kenne, investieren viel Zeit und nehmen ein paar graue Haare in Kauf, bevor sie ihren Lesern, Hörern oder Zuschauern ein Thema anbieten. Medien helfen Menschen, sich eine Meinung zu bilden. Dafür müssen die Rezipienten nicht die gleiche haben wie der Journalist, der sie äussert. Darum erscheinen mir die 13 Prozent der Umfrage teil nehmer, die auf die Frage, ob die Medien in Deutschland einseitig berichten, «weiss nicht» geantwortet haben, die ehrlichsten zu sein. Was ist das überhaupt für eine Fragestellung? Wer sind «die Medien»? In Deutschland gibt es 361 Tages- und Sonntagszeitungen, 20 Wochenzeitungen, 842 Publikumszeitschriften, 1137 Fachzeitschriften, etwa 60 Fernsehsender und unzählige Onlineportale. Wer also könnte mit «die Medien» gemeint sein? Und welches der Medien ist es, das einseitig berichtet und sich von Politikern beeinflussen lässt? Erstaunlich, dass sich in Deutschland niemand über diese Umfrage aufregt. Aber warum auch: Sie bestätigt ja den Common Sense. Umso dankbarer bin ich der Unwort-des-Jahres-Jury, die für 2014 das Wort «Lügenpresse» kürte. Die Begründung: Eine solche pauschale Verurteilung verhindere fundierte Medienkritik und leiste somit einen Beitrag zur Gefährdung der für die Demokratie so wichtigen Pressefreiheit. Deren akute Bedrohung durch Extremismus sei gerade in diesen Tagen unübersehbar geworden. Exakt. Anne-Friederike Heinrich, Chefredaktorin EINE PAUSCHALE VERURTEILUNG VERHINDERT FUNDIERTE MEDIENKRITIK. Lesen Sie die Werbe woche bequem auf dem Tablet Sie können einzelne Ausgaben oder neue Abonnements direkt auf der ikiosk-app (ios und Android) kaufen. werbewoche Back to the Future 10 Suchmaschinenoptimierung an diese Regeln sollten Sie sich halten Fragen an Cris Morgan, Mitbegründer und Executive Creative Director von Republica 12 Twitter: redaktionsfrei, moderationsfrei, vogelfrei 13 Kaufmännischer Verband: jünger und lebendiger 13 Kuoni Schweiz: Wenn einer eine Reise tut 14 Fürsorgepflicht des Arbeitgebers: Konflikte nicht schwelen lassen 17 Wer gewinnt die Marketing-Trophy 2015? 20 E-Paper-Abos sind im Schnitt 30 Prozent günstiger 23 Verborgene Kontakte 8 KOLUMNE Josefa Haas über «Boyhood», Anne-Friederike Heinrich über Babys und ihre Namen, Axel Eckstein über Berufskrankheiten und Theophil Butz über blöde Werbung 24 KOPF DER WOCHE Situationen unverblümt festhalten hat sich Daniel Comte zur Aufgabe gemacht, neuerdings als Fotograf 26 SHORTLIST Die Werbewoche war an der Dreikönigstagung im World Trade Center Zürich STANDARDS: 03 REIN 19 NEW CAMPAIGNS 27 EVENTS 29 EYE- CATCHER /JOBCHANGE 30 RAUS Top 1 Im Südosten viel Neues Ab Ende März werden die vier Sparten der Churer Somedia Print, Radio, TV und Online als Medienfamilie Südostschweiz unter einem Label firmieren. Und das auch nach aussen unter einem Dach, dem neuen Medienhaus. Top 2 Der Bilderbauer Starfotograf Dietmar Henneka gilt als «enfant terrible». Vor allem seine Ansichten und Arbeiten haben ihn zu einer Ikone der Bildgestaltung gemacht.

4 4 TOP 1 werbewoche Fotos: Olivia Item Impressionen vom Bau des neuen Medienhauses (rechts und rechte Seite unten). «Wenn wir erst einmal alle dort sind, wird es einen Kulturwandel geben», sagt Somedia-CEO Andrea Masüger im Interview. «Wir haben viel Licht und im wahrsten Sinne Durchblick. Das wird die Köpfe, den Geist öffnen.» Im Südosten viel Neues Ab Ende März werden die vier Sparten der Churer Somedia Print, Radio, TV und Online als Medienfamilie Südostschweiz unter einem Label firmieren. Und das auch nach aussen unter einem Dach, dem neuen Medienhaus in Chur. Nach sieben Jahren harter Arbeit hat sich im Südosten des Landes ein bunt gemischtes Medienportfolio zu einer konvergenten Medienmarke mit Tages- und Wochenzeitungen, Radio, TV und Online formiert: die Südostschweiz. Ab dem 20. Januar erscheint die Tageszeitung «Südostschweiz» in einem komplett neuen Layout, am 17. Februar wird aus «Radio Grischa» «Radio Südostschweiz» und am 24. März aus «Tele Südostschweiz» «TV Südostschweiz». Am 17. März soll ausserdem «Online Südostschweiz» relauncht werden. Die neue Medienfamilie teilt sich in Zukunft auch ein Logo: den blauen Schriftzug «Südostschweiz» mit vier kleinen Kreisen, die für Print, Online, Radio und TV stehen. Zur besseren Unterschei- HINTERGRUND: SOMEDIA Somedia umfasst verschiedene Firmen, die im Zeitungs-, Druck-, Werbe- und Verlagsbereich, in den elektronischen Medien sowie im Internet tätig sind. Hauptprodukt ist die Tageszeitung «Südostschweiz» mit Regionalausgaben in den Kantonen Graubünden, Glarus, St. Gallen und Schwyz. Ausserdem publiziert Somedia die Tageszeitungen Bündner Tagblatt und La Quotidiana sowie die Wochenzeitungen Bündner Woche/Engadiner Woche, Glarner Woche, Obersee Nachrichten, Davoser Zeitung, Klosterser Zeitung und diverse Lokalzeitungen. Somedia betreibt Radio Grischa und Tele Südostschweiz, bietet Video- und Webproduktionen an und vereint verschiedene Buchverlage, eine Druckerei sowie diverse Fach- und Publikumszeitschriften unter ihrem Dach. Auch der Medien & Medizin Verlag MMV mit der Werbewoche gehört zu Somedia. dung ist jede Sparte durch eine Farbe markiert. Blau steht für Print, Grün für Online, Rot für Radio und Orange für TV. Ins Auge stechen auch die Veränderungen bei der Tageszeitung «Südostschweiz». Sie wurde komplett umgekrempelt: Zukünftig steht Regionales noch stärker im Fokus, Tickernews verlieren ihre zentrale Rolle, grössere Erzählstrecken beleuchten Themen von allen Seiten, das Layout ist dem Text gleichgestellt. In ersten Tests kam die relaunchte Südostschweiz sehr gut an: Repräsentative Fokusgruppen beurteilten Gestaltung und Inhaltszuschnitt als sehr ansprechend und lesergerecht. Vier Medien, eine Marke Konvergenz funktioniert nur, wenn sie gelebt wird. So bietet das neue Medienhaus in Chur die richtigen Bedingungen dafür, aus fünf Standorten einen zu machen und räumlich wie inhaltlich näher zusammenzurücken: Die Redaktionen von Zeitung, Radio, Fernsehen und Online bleiben unabhängig voneinander, arbeiten im neuen Medienhaus aber in der gemeinsamen Newszone und am Newsdesk zusammen. Als Newszone wird der Bereich bezeichnet, in dem alle Redaktionen der vier Sparten angesiedelt sind. Der Newsdesk ist die tägliche Befehls- und Entscheidungszentrale, in der die vier Dienstchefs der Teilmedien darüber entscheiden, wie einzelne Themen des Tages behandelt werden. Auch bei den Somedia-Servicemarken herrscht ein neuer Geist: Werbung in Medien der Somedia wird seit Frühjahr 2014 über die crossmediale Verkaufsorganisation «Somedia Promotion» verkauft, dem einzigen Werbeverkauf der Schweiz über vier Mediengattungen hinweg. Seit mehreren Monaten besteht die Servicemarke «Somedia Production» für Mediendienstleistungen vom Druck bis zur Videolösung. Und die Marketingabteilung wird künftig ebenfalls bereichsübergreifend arbeiten. So haben Kunden nur noch einen Ansprechpartner für Print, TV, Radio und Online. Bereits Ende Dezember sind einige Abteilungen der Somedia in das neue Medienhaus umgezogen. Diese «Piloten» haben sich schon im neuen Gebäude eingelebt. «Das Leben auf der Baustelle ist faszinierend», schreibt Silvio Lebrument, Geschäftsführer Medien bei Somedia, in seinem Blog. «Für Arbeiten, die Ruhe erfordern, ist es aber eine Herausforderung. Es wird gebohrt, gehämmert, geschraubt und gesaugt. Trotzdem ist es der Redaktion der La Quotidiana gelungen, eine gute Zeitung herauszubringen.» Bald ist das Geklopfe beendet: Der Hauptumzug wird am 6. und 7. Februar stattfinden, offiziell eröffnet wird das Medienhaus dann am 24. April im Beisein von Medienministerin Doris Leuthard. Anschliessend muss sich das Führungsteam von Somedia noch um den Rückbau der alten Standorte kümmern. Anne-Friederike Heinrich

5 werbewoche TOP 1 5 «EGAL, OB JEMAND GERNE LIEST, HÖRT, FERNSIEHT ODER SURFT ER BRAUCHT NUR DIE SÜDOSTSCHWEIZ» Die Werbewoche sprach mit Somedia-CEO Andrea Masüger über die umfassenden Neuerungen bei Somedia. WW: Alles neu bei Somedia neues Medienhaus, neue Logos für die einzelnen Sparten, ein neues Layout für die «Südostschweiz». Was versprechen Sie sich von den Veränderungen? Andrea Masüger: Wir hatten 2008 beschlossen, das Medienhaus zu bauen, um alle Bereiche von Somedia unter ein Dach zu bringen und Synergien herzustellen. Aber wenn wir die Hardware erneuern, also das Gebäude, dann müssen wir auch die Software erneuern, also unsere Marken und Produkte. Der Wunsch nach Konvergenz war der Hintergrund für alles: Wir wussten, dass wir im Medienhaus alle näher zusammenrücken werden, und wollten dann auch wirklich konvergente Medien produzieren. Konsequenterweise mussten wir dann auch unsere Dienstleistungen konvergent ausrichten. Jetzt ist alles frisch und neu und passt zusammen. Was hat das alles gekostet? Das Medienhaus inklusive Radio- und Fernsehstudio und der kompletten Möblierung kostet 30 Millionen Franken, der reine Bau hat etwa 26 Millionen Franken gekostet. Die Entwicklung der neuen Markenführung und der Relaunch der Südostschweiz hat alles zusammen etwa 1 Million Franken gekostet. Sie setzen mit dem Bau des Medienhauses und den Investitionen in eine konvergente Marke ein klares Zeichen gegen den um sich greifenden Abbautrend in der Schweizer Medienbranche. Geht es Somedia so gut? Diese Frage haben natürlich auch unsere Mitarbeiter gestellt. «Alle müssen sparen und jetzt wird so eine Hütte gebaut.» Auch wir haben zwei Spar- und Effizienzrunden gedreht. Aber wir wollen auch nicht wie das Kaninchen vor der Schlange hocken und abwarten, was geschieht. Wir wollen den Markt offensiv mitgestalten. Unsere Prämisse für das Projekt war: Das Medienhaus muss für uns günstiger sein als die fünf Standorte, die wir im Moment betreiben. Dieses Ziel haben wir erfüllt. Wenn man von der «Südostschweiz» spricht, hat man für gewöhnlich die Printzeitung im Kopf. Wird die Dachmarke in Zukunft Verwirrung stiften? Ich denke nicht. Es ist möglich, dass wie bei jedem Markenwechsel oder jeder Neueinführung eine Eingewöhnungsphase nötig ist. Die «Südostschweiz» ist in unserem Medienportfolio das grösste Medium, das natürlich ein spezielles Gewicht hat. Aber wir wollten ja genau die Medien, die ein wenig im Schatten der grossen Südostschweiz stehen, anbinden an den Sog, an die Kraft der Marke Südostschweiz. Darum glauben wir an die positive Wirkung der Umbenennungen. Natürlich ist es neu, dass man vier unterschiedliche Medien gleich betitelt, das gibt es in der Schweiz noch nirgendwo. Aber es unterstreicht unser Ziel, konvergent zu arbeiten. Darum wollen wir auch eine Markenaussage platzieren: Egal, ob jemand gerne liest, hört, fernsieht oder surft er braucht nur die Südostschweiz. Wer hat das neue Logo entwickelt? Das theoretische Konzept für Servicemarken und Konzernmarke sowie die Zusammenführung der vier Sparten der Südostschweiz haben wir intern entwickelt, in Zusammenarbeit mit der Zürcher Unternehmensberatung Abegglen Management Consultants. Mit der optischen Umsetzung der Logos haben wir die Zürcher Kommunikations- und Design agentur Tatin beauftragt. Und warum wurde das neue Layout der Südostschweiz von der Berliner Agentur Einhorn Solutions entwickelt? Die Chefredaktion hat ein theoretisches Konzept vorgelegt, wie die Zeitung in Zukunft aufgebaut und gestaltet sein soll. Dann haben wir einen Pitch gemacht, den Einhorn gewonnen hat. Sie haben das Konzept einfach am ansprechendsten umgesetzt. Wie gestaltet sich bis jetzt das Zusammenarbeiten im neuen Medienhaus? Nach anfänglicher Skepsis wollen jetzt alle endlich umziehen. Wenn wir erst einmal alle dort sind, wird es einen Kulturwandel geben: die Leute sind nah beieinander, werden mehr miteinander kommunizieren, haben viel Licht und im wahrsten Sinne Durchblick. Und das wird auch die Köpfe, den Geist öffnen. Die Konvergenz wird sehr schnell praktisch gelebt werden. Davon bin ich überzeugt. Die Redaktionen von Zeitung, Radio und Fernsehen bleiben unabhängig, sollen im neuen Medienhaus aber in der gemeinsamen Newszone und am Newsdesk zusammenarbeiten. Wie? Die Newszone ist im neuen Medienhaus der Bereich, in dem alle Redaktionen angesiedelt sind, Radio, Fernsehen, Print und Online sind dann sehr nah beieinander. Und der Newsdesk ist die tägliche Befehlsund Entscheidungszentrale, in der die vier Dienstchefs der Teilmedien sich austauschen. Dort wird diskutiert, wie einzelne Themen des Tages behandelt werden: Ist es eher für die Zeitung? Oder fürs Radio? Wo bringen wir was? Wie können sich die Medien ergänzen? Bringen wir einen Primeur lieber schnell online oder mit viel Hintergrund in der Zeitung oder im Fernsehen? Wer beschafft welche Information? Theoretisch hätten wir hier auch eine Superredaktion über alle vier Medien schaffen können, aber wir wollten das Kind nicht mit dem Bade ausschütten. Wie genau die Zusammenarbeit läuft, wird sich in der Praxis zeigen. Vielleicht machen wir irgendwann auch eine grosse Redaktion, wir sind ja nicht am Ende der Entwicklung, sondern am Anfang. Als CEO der Somedia sind Sie sicher stolz auf das ambitionierte Projekt. Was denkt der Journalist in Ihnen über Konvergenz, neue Formen der Zusammenarbeit und gestiegene Anforderungen an Medienschaffende? Wenn ich jetzt noch Journalist wäre, empfände die eine Seite meines Herzens ein gewisses Bedauern darüber, dass man nicht einmal zehn Jahre in Ruhe arbeiten kann, wie man es gewöhnt ist. Andererseits muss man sich gerade in dieser Branche den Entwicklungen anpassen. Eine Tageszeitung, die immer noch so gemacht wird wie vor fünfzehn Jahren, wird bald ihren Endpunkt erleben. Die Zukunft gehört der Konvergenz. Interview: Anne-Friederike Heinrich Die Titelseite der relaunchten Südostschweiz (links) und eine Doppelseite des Ressorts «Region» (unten), hier noch aus dem Layoutdummy. Besonders auffällig sind die farbigen «Kacheln» auf dem Titel, die Themen anreissen. Die Farben führen den Leser durch die einzelnen Ressorts. Der einzige längere Text auf dem Titel ist der Tageskommentar. ONLINE Das komplette Interview mit Andrea Masüger finden Sie unter Webcode 0115somedia.

6 6 TOP 2 werbewoche trauen, dass ich mit dem Handy etwas Gescheites mache. Weil ich weiss, ein Bild entsteht im Kopf, nicht auf dem Chip. Sie haben in Ihrem Referat an der Photo15 gesagt, Sie benützen keinen grossen Apparat mehr, sondern nur noch das iphone zum Fotografieren. Natürlich habe ich noch meine Ausrüstung, liebe jedoch das Downsizing mit der Hosentaschen- RX100 von Sony, also nicht diese schweren Profi- Dinger. Mein Credo lautet: Es ist ja völlig wurscht, mit welcher Kamera man fotografiert. Die Hauptsache ist, das Bild hat eine Idee. Bei meinen fast täglichen Beobachtungen mit dem Handy habe ich auch festgestellt, dass mir das Format des iphones viel besser liegt. Das ist ja wie das Fernsehformat. Für ein Schweizer Magazin habe ich kürzlich nur mit dem Handy eine ganze Weinreportage fotografiert. Der Bilderbauer Sind Sie noch täglich am Arbeiten? Ich bin ja noch nicht draussen. Aber ich beendete gerade ein Sabbatical. Ach Quatsch. Ich machte einfach mal ein Jahr lang nix. Das könnte mir auch noch 2015 passieren. Zwar kann es auch sein, dass ich noch einmal im Automobilbereich tätig werde. Ich bin jetzt 73 und habe null Bock auf weitere Hamsterradjahre. Ich könnte ja jetzt ein bisschen auf Landscapekunst machen. Aber das will ich gar nicht. Ich geniesse das Nichtstun. Ich will endlich mal nach Florenz, wie ein normaler Kuoni-Reisender, ohne Fotocrew, Layout-Vorgaben und AD-Aufpasser. Mit meiner Frau frühere Locations abklappern, die sie nur aus meinen Fotos kennt. Ich will frei sein und jetzt reisen. In zehn Jahren gefällt mir das Reisen vielleicht nicht mehr respektive die Knochen sind dann futsch. Von 248 Auszeichnungen hat er kürzlich 200 dem Müllcontainer übereignet. Aber nicht nur deswegen gilt Dietmar Henneka als «enfant terrible». Es sind vor allem seine Ansichten und Arbeiten, die ihn zu einer Ikone der Bildgestaltung gemacht haben. Die Werbewoche hat den Starfotografen an der Photo15 getroffen. Für seine Serie «artcars» hat Dietmar Henneka am Set alles nachbauen lassen. «Es ist uns bei Hoppers Nighthawks nix anderes übrig geblieben. Damals gab es noch keine 3-D-Programme. Aber vielleicht war das auch unsere Chance, dass wir mit unseren Bildern mit echten Menschen in einem echten Set auch echte Emotionen erzeugen konnten. Und Bilder für eine grosse Imagekampagne kann man ja nicht ohne die grossen Emotionen zum Laufen bringen.» Dietmar Henneka hat mehrere Kalender für die Marken Porsche und Mercedes fotografiert. WW: Früher war Fotografieren ein Kunsthandwerk, heute eine Zusatzfunktion beim Handy. Was meinen Sie zu dieser Entwicklung? Dietmar Henneka: Also das Wort «Kunst» müssen Sie streichen. Fotografieren ist primär ein Handwerk. Oder war ein Handwerk, bis das Handy gekommen ist. Die Entwicklung? Das muss man viel breiter sehen. Jeder kann heute Bilder aus dem Internet klauen, ein bisschen kreativ verändern und dann fotografisch verklopfen. Dieser Eindruck bestätigt sich für mich, wenn ich gewisse Bilder hier an der Photo15 anschaue. Da sind viele «Fotos» darunter, bei denen der Fotograf vergessen hat, wie sein Ur-Bild aussah. Aber Sie wollten meine Beziehung zum Handy wissen. Die dort eingebaute Kamera hat nur eine fotografisch gestalterische Funktion, wenn der Bediener das vorher gelernt hat. Nicht technisch, sondern das Auge. Nur hinhalten, das ist noch nix. Bei einer solchen Verwendung wird das Handy nur verschludern. Aber ich kann mir zu- Sie haben in Ihrer Karriere 248 Preise gewonnen und davon jetzt 200 Awards in den Kübel geworfen. Wieso? Das habe ich nur gemacht, weil ich an meinen Studio wänden keinen Platz mehr habe. Ich habe die Pokale nicht im Zorn weggeworfen, sondern mich gefragt: Was willst du denn damit noch? So habe ich nur noch die besten behalten: Ruhm ist vergänglich, doch Namenlosigkeit ist für immer. Was waren wichtige Treiber für Ihre Karriere? Da ich in Stuttgart war, eher Deutschlands letztes Zipfele für Top-10-Werbeagenturen, machte ich viel Eigenwerbung, zum Beispiel in Lürzer s Archiv. Das hat mich zumindest bekannt gemacht. Es war auch die Gnade meines Namens. Hennekas gibt es sehr wenige in Deutschland. Als Otto Müller wäre ich möglicherweise nie so nachhaltig bekannt geworden, ganz abgesehen von meinem Können. Was sind die Kriterien, dass es einer heute zum Starfotografen schafft, wenn Tausende um solche Traumjobs buhlen? Ich hatte kein Starsendungsbewusstsein. Genauso hätte ich Optiker werden können. Es war der schiere Zufall. Vom Elternhaus ist es nicht gekommen. Aber dieses Kreative war wohl irgendwo in mir drin. Nachträglich sage ich: 50 Prozent ist für das Talent, 50 Prozent für die Person. Das ist das Verrückte. Und besonders wichtig ist sicher auch, dass ich immer gesagt habe: Lass dich nicht in die Pfanne hauen oder mache lieber einen Ruderbootverleih am Bodensee auf. Sie sprechen über die Beziehung zum Kunden? Es gibt heute viele Art Directors, die sich gerne mit mir zeigen und sich dann an die gute alte Zeit erinnern wollen. Aber die war damals mit einem AD nur

7 werbewoche TOP 2 7 selten echt gut. Ich habe jedenfalls lieber mit anderen Kreativen rumgesoffen als mit diesen Ich-binder-Chef-Fuzzis. In den 80/90er-Jahren arbeitete ich viel in Zürich. Im Studio Maur am Greifensee. Dort musste ich lernen, dass die Schweizer Konsens- Menschen sind. Sie sagen: Man muss nicht immer «uusrüefe». Konsens bedeutet für mich aber Palaver. «Bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt», war auf dem Set meine Notfall-Reissleine. Deshalb kann ich mich heute kaum an einen Art Director erinnern, mit dem es nur friedlich am Set zuging. Die meisten ADs und etliche Kollegen sind heute aber eher introvertiert. Ich bin einfach extro und versuche jedoch, meinen Kunden nicht zu überfahren. Aber manchmal gab es Situationen, da musste ich mich durchsetzen. Leider habe ich dadurch einige meiner Agentur-Kunden verprellt. Aber so ist nun mal mein südbadisch-elsässisches Naturell. Haben Sie viele Jobs abgelehnt? Ich habe nur ganz wenige Jobs abgelehnt. Der Kampf findet am Set ab, nicht wie beim Film. Dort muss schon alles vorher geregelt werden, weil das Team viel grösser ist. Beim Fotografieren ist die Equipe kleiner und damit auch wendiger. Da kann ich die Beteiligten dann eher überzeugen, dass sie in meine Richtung arbeiten. Auch die Kunden? Der Kunde besteht nicht nur aus dem CEO, sondern aus dem Werbeleiter sowie der Hierarchie um den Werbeleiter herum. Mit denen umzugehen lernt man an keiner Hochschule. Das lernt man wie ich als Ministrant, Oberministrant, Pfadfinder und später als Gefreiter bei der Bundeswehr. Da musste ich dienen! Hier lernte ich, wie eine Hierarchie funktioniert. Dieses Wissen über die Mechanik der Hierarchien kann ich auch beim Durchsetzen einer Idee ins Spiel bringen. Sie gelten als der Fotograf, der für die Mercedes- Werbung das Auto als Erster in ein Kunst-Set gestellt hat. Brauchte das viel Überzeugungsarbeit? Normalerweise macht das ja eine Werbeagentur. Diese hat die Idee und gibt den Auftrag dann an einen Fotografen. Ich habe bereits Mitte der 90er gemerkt, wie ich beim direkten Verhandeln mit dem Kunden viel kreativere Lösungen vorschlagen kann. Ich sagte den Leuten von Mercedes: Da ist noch eine kleine Ecke offen, die du als Werbe-, Marketingoder Unterabteilungsleiter selber machen könntest. Hier könntet ihr euch einmal kreativ einbringen, ohne jedes Mal alles von der Agentur vorschlagen zu lassen. Und das hat ihnen dann gefallen. So konnte ich viele Kalender für Mercedes gestalten. Die Fachabteilungen und ich hatten einfach einen direkteren, gemeinsamen Draht als mit den Youngsters bei den Agenturen. Bei wichtigen Meetings mit Agenturen kommen ja jeweils 10 Mann/Frau eingeflogen. Jetzt kam nur noch der Henneka, nicht mit dem üblichen Rückversicherungs-Agency-Speech, sondern locker vom eher privaten Hocker, statt Einschränkungen für das Briefing zu definieren. Ich habe die Meetings auf eine andere Ebene gebracht, indem ich den Kunden gefordert habe, selber zu entscheiden, ob eine Idee gut ist oder nicht. Für die Umsetzung bekam ich meist freie Hand, sie vertrauten mir. Die Manager haben ja Betriebswirtschaft oder Ähnliches studiert, eher keine Kunsterziehung oder Ausbildung in Bildgestaltung. Aber ob eine Idee ihnen gefällt, konnten sie entscheiden. Anders als viele Art Directors, die sich auf dem Set nur den Layout-Vorgaben verpflichtet fühlten. So konnte ich später viel mit Direktkunden arbeiten. Aber bei Porsche hat das gar nicht funktioniert. Sie gelten als ein Fotograf, der schon früh gemäss dem heutigen Modewort «Storytelling» gestaltet hat. Wie haben Sie Ihre Bilder inszeniert? Im Non-Auto-Bereich nicht. Ein Foto muss eine Geschichte erzählen. Wenn ich den Auftrag bekomme, für ein Weingut ein Bild zu machen, dann kommt zuerst die Frage: Wie kann ich das umsetzen, dass der Betrachter einen trockenen Gaumen bekommt. Das ist die Message, was im heutigen Jargon nun «Storytelling» bedeutet. Aber dazu muss ich die Szene nicht arrangieren. Ich sage: Macht ein Fest! Und dann gehe ich mit dem Handy durch die Leute und halte die besten Momente fest. Eine gleiche Technik findet man bei der Street-Fotografie. Wenn ich es richtig packe, reicht die Qualität des Handys mit seiner Anzahl Pixel heute technisch bereits für eine doppelseitige Anzeige. Sie haben die meisten Sujets ohne Photoshop gestaltet. Was halten Sie von der Bildbearbeitung? Ich habe überhaupt nichts dagegen. Man kann sehr kreativ damit umgehen. Ich selber habe einmal ein Aus dem Portfolio von Dietmar Henneka. Der Werbefotograf wurde zuerst bekannt für seine Still Lifes. In den 80er- und 90er-Jahren wurde er zum gefragten Star und Trendsetter im Bereich Auto-Werbung. Er hat damals seine Bilder am liebsten mit einer Sinar 8 10 inches gestaltet. Das Porsche-Sujet (ganz oben) ist ohne Photoshop in Studio Maur «gebaut» worden mit Säge, Sinar und Scheinwerfer. Audi-Cabrio von einem Felsen am Meer per Photoshop über den Abgrund in die Wellen geschoben, so dass die Hinterräder wie im 20 Meter tiefer liegenden Meer wirkten. So eine unlogische Kreation fällt auf und führt zu einer Aussage. Es ist eine Idee dahinter. Der Photoshop macht Sinn, wenn er das Bild tatsächlich verbessert nicht technisch im Sinne von Retuschen, darüber rede ich gar nicht. Aber wenn mit aller Gewalt eine sogenannte neue Bilderwelt erschaffen werden soll, wirkt das heute in vielen Fällen nur noch künstlich aber überhaupt nicht künstlerisch. Photoshop gab es früher auch, man nannte es Retuschieren. Heute macht man das halt digital. An der Aussage ändert sich nichts. Denn eine Idee in ein ideenloses Bild kann man auch mit dem Photoshop nicht bringen. Man muss den Photoshop als Werkzeug sehen. Oder dann bin ich Bildregisseur. Ich fotografiere nicht mehr, sondern suche mir CGI-Backgrounds und friemle mir mein Bild selber zusammen. Das ist in Ordnung. Aber es ist nicht meine Welt. Interview: Andreas Panzeri Dietmar Henneka zählt zu den erfolgreichsten seiner Zunft, ist Ehrenmitglied des Berufsverbands Freie Fotografen und Filmgestalter BFF und wurde vom ADC Deutschland für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Er hat eine Fotografenlehre als Landessieger abgeschlossen und wurde später in der Bundeswehr «per Zufall» zum Divisionsfotografen ernannt. Heute befindet sich sein Atelier in Stuttgart. Henneka ist verheiratet und Vater von drei Kindern. In der Schweiz hat er oft im Studio Maur fotografiert. Ernst Wirz hat ihm damals hier die ersten Türen geöffnet. Die beiden haben sich letzte Woche in Zürich wieder einmal an der Photo15 getroffen (Bilder unten). Fotos: Andreas Panzeri

8 8 MEINUNG werbewoche PRESSE Neue Studie deckt auf: Facebook kennt uns besser als Familie und Freunde. Sag mir, was dir auf Facebook gefällt, und ein Computer sagt dir, wer du bist. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Computer die Persönlichkeit von Menschen anhand von Facebook-Likes besser beurteilen können, als die meisten nahestehenden Menschen wie Freunde und Familie. Das berichtet die Stanford-Universität in einer Mitteilung. Michal Kosinski von der Stanford-Universität sowie Wu Youyou und David Stillwell von der Cambridge-Universität werteten für ihre Studie die Facebook «Gefällt mir»-angaben von mehr als Freiwilligen aus. Zusätzlich musste jeder Proband 100 Fragen zu seiner Persönlichkeit beantworten daraus bildeten die Forscher das Persönlichkeitsprofil des Teilnehmers. Im Zentrum stand die Frage, wer näher an dieses Profil herankommt ein Computer oder ein Freund oder Familienmitglied des Probanden. Das Ergebnis: Je mehr «Gefällt mir»-angaben man auf Facebook macht, desto eher kennt ein Computer die eigene Persönlichkeit besser als Familie und Freunde. Retuschiertes Paris-Foto: Gruppenbild ohne Kanzlerin. Der Schweigemarsch am Sonntag in Paris war ein historisches Ereignis. Trotzdem sahen sich zwei ultraorthodoxe Zeitungen in Israel veranlasst, die Bilder der Staats- und Regierungschefs aus Paris zu zensieren. Auf den Aufnahmen, die Hamodia und Hamevaser druckten, fehlten die Frauen. Weder Bundeskanzlerin Angela Merkel noch die EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini waren darauf zu sehen. Statt Angela Merkel lief nun der palästinensische Präsident Mahmud Abbas neben dem französischen Staatschef François Hollande. Solche Eingriffe sind in ultra orthodoxen Publikationen nicht ungewöhnlich, die sich weigern aus religiösen Gründen, Frauen auf Fotos abzubilden. Sie halten solche Aufnahmen für unzüchtig. Die deutsche Bundeskanzlerin teilt ihr Schicksal mit anderen prominenten Politikerinnen. Im Mai 2011 verschwand die damalige amerikanische Aussenministerin Hillary Clinton aus einem offiziellen Pressefoto. Die in New York erscheinende ultraorthodoxe Zeitung Di Tzeitung entschuldigte sich später für ihre Manipulation. Ein Leben in verschiedenen Geschwindigkeiten «Boyhood» heisst der Film, der dieses Jahr der grosse Abräumer bei den Golden Globes ist und viele weitere Preise gewinnt. Ein langer Film, der langsam das Aufwachsen eines Jungen erzählt und in dessen Produktion viel Zeit investiert wurde, setzt in unserer kurzatmigen Welt einen Kontrapunkt. Josefa Haas, Medienexpertin/ Rektorin EB Zürich Ist es nicht anachronistisch, dass ein Autor, der sich zwölf Jahre Zeit nimmt für ein Werk, und ein Film, der 166 Minuten dauert, den Nerv der Zeit trifft? Offenbar nicht, denn Richard Linklater gewinnt mit seinem Film «Boyhood» einen Preis nach dem anderen. Im Sommer 2002 startete er mit den Dreharbeiten. Mason ist zu diesem Zeitpunkt ein Knabe von sechs Jahren. Der Vater ist abwesend, die Mutter bemüht sich tapfer um ein angemessenes Umfeld für Mason und seine Schwester. In den nächsten zwölf Jahren traf sich die Crew jeweils für ein paar Tage, um Filmmaterial für Episoden von rund 15 Minuten zu erarbeiten. Das Drehbuch wurde gemeinsam entwickelt. Alle Beteiligten lassen sich auf das Abenteuer ein, die Banalität von einem nicht so ungewöhnlichen Leben in einem aussergewöhnlichen Filmwerk zu gestalten. Alle Beteiligten blieben dem Projekt treu. Die hochkarätigen Schauspieler Ethan Hawke und Patricia Arquette dokumentieren im Film ihr eigenes Älterwerden. Die Kinderdarsteller Ellar Coltrane AUFGESPIESST Mein Kind, meine Marke Eltern sind für gewöhnlich davon überzeugt, dass ihr Kind etwas ganz Besonderes ist, am besten klug wie Einstein und musikalisch wie Mozart, mindestens aber hochbegabt. Denn schliesslich stammt es ja von ihnen ab und der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, so hofft man. Ein wenig vom Glanz des Nachwuchses wird dereinst wohl auch auf dessen Erzeuger zurückstrahlen. Dieses kleine lebende Markenzeichen schlicht Albert oder Wolfgang Amadeus zu nennen, geht natürlich nicht. Deshalb bietet die Wohler Textagentur Erfolgswelle nun an, den richtigen Namen für den Sprössling zu erfinden, eigenständig, noch nie da gewesen und vor allem zum Nachnamen passend. «Frau Schweiss, wollen Sie Ihren Sohn wirklich Axel nennen?» Wer Peinlichkeiten beim Benamsen vermeiden will, vertraut das Glück seines Kindes den Namens entwicklern, Markenrechtlern und Historikern von Erfolgswelle an. «Wer uns beauftragt, macht seinem Kind ein besonderes Geschenk fürs ganze Leben», sagt Firmengründer Marc Hauser. Das ganze kostet so viel wie die Kreation eines internationalen Markennamens. Wenn Hauser clever ist, eröffnet er auch gleich noch eine Agentur für Umbenennung. Falls die «Marke» nicht «läuft». afh Foto: Keystone und die Tochter des Regisseurs Lorelei Linklater wachsen in zwei parallelen Welten auf, im Film und in der Realität. Damit wird der Film mehr als die Darstellung des Coming of Age der Hauptfigur: Er wird zu einer Zeitgeschichte einer Lebenswelt, in der Menschen ihre Existenz und ihre Identität entwickeln. Beschreibung Werbung, die unter dem Platitourette-Syndrom leidet, macht Äusserungen, die sehr häufig und in immer gleicher Weise auftreten. Diesen sogenannten Marketics gehen zwar komplexe interne Abstimmungsprozesse voraus, dennoch entstehen sie ohne Beteiligung des Bewusstseins. Symptome Für die betroffenen Werbemittel typisch ist das häufige Ausstossen bedeutungsloser Adjektive wie «massgeschneidert», «individuell», «perfekt», wobei jede Produktkategorie ihre eigene Symptomatik aufweist. So wiederholen Lebensmittelverpackungen «sorgfältig» und «erlesen» in krankhaft übersteigerter Weise. In der Automobilwerbung gelten «agil» und «souverän» als prävalent. In seiner schweren Form führt Platitourette zur Wiederholung ganzer Phrasen wie «Innovation aus Tradition» oder «Hits für Kids», häufig in Kombination mit Grimassieren (Anlachen und Kopfnicken eines Werbe-Presenters). Fluss der Ereignisse Entwicklung braucht Zeit. Sie ist keine Aufreihung von Momenten. Sie ist ein Prozess mit einer Dynamik, sowohl auf horizontaler als auch auf vertikaler Ebene. Der Fluss der Ereignisse bildet sich in den Schnappschüssen der Bilder einer Situation ab. Diese Bilder sind immer in Bewegung. Sie verändern sich dauernd mit den neuen Informationen, Emotionen, Entscheidungen und deren Konsequenzen. In unsere Erfahrungswelt fliessen neben den Alltagserlebnissen medial erlebte Geschichten ein. Seien es die Nachrichten aus Paris, Syrien oder Haiti, die Meldungen aus der Politik oder der Wirtschaft. Faktenorientierte Information ist ein wesentlicher Teil unserer Lebenswelt. Ihre Gewichtung und Interpretation ist jedoch geprägt von allen erfundenen Geschichten. Fiktion ist ihrerseits eine kulturelle Realität, die konkrete Ereignisse umspielt. Kreativität befreit uns aus der Ohnmacht, Ereignisse als Naturgewalten hinzunehmen. Mit unserer Fantasie gestalten wir die Welt nach unseren Träumen. Dazu gehören auch das Durchleben von Aengsten, die Konfrontation mit Gefahren und das Ernstnehmen von Risiken. Unsere Lebensenergie setzen wir dafür ein, immer wieder die verschiedenen Erzählstränge zusammenzuführen, Klarheit über Motive und Wirkungen zu erhalten und damit die Hoheit über unsere eigene Geschichte zu gewinnen. Tempo gelegentlich drosseln Der Film regt uns an, das eigene Arbeitstempo zu überprüfen. Nicht alle Projekte gelingen unter grossem Zeitdruck. Wer das Tempo gelegentlich drosselt, kann Ideen reifen lassen und an deren Umsetzung sorgfältig feilen. Schnelligkeit und Langsamkeit schliessen sich gegenseitig nicht aus. Parallel können verschiedene Arbeitsprozesse mit unterschiedlichen Fahrplänen ablaufen. Richard Linklater nahm sich zwölf Jahre Zeit für «Boyhood». Im selben Zeitraum produzierte er weitere erfolgreiche Filme wie «Before Sunset» und «Before Midnight». Der Erfolg des Films «Boyhood» erinnert uns daran, dass wir uns immer wieder eine Auszeit von der Hektik der Newsticker gönnen sollten. Lassen wir uns gelegentlich bei der Lektüre eines dicken Buches nicht stören, von der Musik bei einem Konzert aus unserer Welt der Worte und Bilder entführen und tauchen wir im Kino für eine subjektive Ewigkeit in die Erlebniswelt von Unbekannten. Déformation professionelle Berufskrankheiten in Werbung und Marketing Platitourette (repetitio nausea) Axel Eckstein ist Executive Creative Director bei Leo Burnett Schweiz. Von heute an schreibt er in jeder Werbewoche über Pathologisches in Werbung und Marketing. Ursachen Als Ursache der Krankheit wird eine periphere Stelle im Briefing vermutet, an der die Markentonalität fixiert wird. Die hier festgelegten Attribute werden unter Umgehung des kreativen Cortex direkt zum Werbemittel durchgeschleift. Psychosoziale Folgen Aussagen von Werbung mit Platitourette-Syndrom werden durch Aussenstehende generell ignoriert, was wiederum zu einer Verstärkung der Unauffälligkeiten führen kann. Die weitgehende Unsichtbarkeit der Symptome erschwert eine Enttabuisierung der Krankheit.

9 werbewoche DER MOTZ VON BUTZ 9 Die Werbung macht schlechte Werbung für die Werbung Wenn sich eine Stadtregierung entscheidet, auf Euro Einnahmen zu verzichten, um nicht von schlechter Werbung belästigt zu werden, dann macht die Werbung eben auch schlechte Werbung für sich selber. Theophil Butz, Grafiker, Werbeagentur-Inhaber, Inspirator und seit mehr als drei Jahren auch noch Motzer für die Werbewoche- Leser. Sachdienliche Hinweise bitte an Um was es hier geht: bei meiner Motzerei eigentlich fast immer um dasselbe. Es geht darum, dass die Werbung extrem langweilig, ununterhaltend und störend empfunden wird. Schon öfter habe ich über dieses Phänomen geschrieben. Vielleicht gelingt es mir mit dieser Kolumne, nicht wieder auf taube Ohren zu stossen. Was will Grenoble? Die grüne Regierung will 326 Werbetafeln inklusive Billboards aus dem Stadtzentrum verbannen und an dieser Stelle Bäume pflanzen. Die 11,5-Millionen-Stadt São Paulo ging sogar noch einiges weiter. Schon 2007 erliess sie ein Verbot für Plakatwände, Schilder, Reklameröhren auf Taxis und Flyers. Diese beinträchtigen die Umwelt und die Architektur. Stellen Sie sich den Times Square in N.Y. ohne Werbung vor! In der Schweiz gibt es bisher noch keine konkreten Vorstösse, Werbeflächen zu reduzieren oder gar abzuschaffen. Wenn die öffentliche Werbung aber keinen Unterhaltungswert mehr bietet, dann bin ich nicht sicher, ob die Stadt Zürich nicht auf 2,2 Millionen Mieteinnahmen verzichten könnte. Schon öfter habe ich vorgeschlagen, vielfach gemotzt, dass man zum Beispiel der Werbung im öffentlichen Raum strengere Regeln auferlegen sollte. Wer ein ganzes Tram für seine Werbung mietet, sollte sich mit seiner Werbung einer Fach- und Leinejury unterziehen müssen. Dem Zoo-Tram gebe ich ein Okay. Die Sunrise-Cobra sollte man schwarz abdecken. Mit wenigen Ausnahmen sind die Plakatwände mit miserablen Sujets beklebt. Unverständlich, wer die Kosten für solche unwirksame, weil unsichtbare Werbung bezahlt und dabei riskiert, als Beschmutzer des öffentlichen Raums für die Bürger dazustehen. Meine Theorie: Bei Werbung geht es doch darum, auf unterhaltende, überraschende und einfache Weise die Betrachter von einem Produkt zu begeistern oder zumindest an dieses zu erinnern. In der Kolumne 22/2014 habe ich versucht, bei drei zufällig nebeneinander hängenden Plakaten zu analysieren, welches die Message ist. Ich jedenfalls konnte sie nach längerem Studieren nicht herausfinden. Ärgerlich. Ich hoffe aber, dass die Konsumenten gar nicht mehr hingucken und sich somit In Grenoble ist das Realität. Wenn wir weiterhin so viel unattraktive Werbung produzieren, blüht das auch uns. nicht darüber aufregen. Zwischenzeitlich könntet Ihr Werber die Zeit nutzen, Euch aus der Werbeangsthasenphase zu lösen und die Menschheit mit Kreativität zu überraschen. Diese Bitte gilt übrigens nicht nur für Werbung im öffentlichen Raum. Wer sich mit mir einverstanden erklärt und sich diesen Optimierungsvorsatz fürs 2015 vornehmen will, soll mir ein Okay mailen: Der Aufsteller der Woche war die gewaltige Kundgebung für Freiheit und gegen Terrorismus in Paris. A687014

10 10 MARKETING & KOMMUNIKATION werbewoche Back to the Future Manuel P. Nappo, Studienleiter CAS Social Media Management HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich. Willkommen im Das Jahr, in dem sich die «Zukunft» aus der legendären Science-Fiction- Trilogie «Back to the Future» abspielt. Das Jahr der unsäglichen Mode (einfach mal Back to the Future Fashion 2015 googeln und Sie wissen, was ich meine). Während uns Sachen wie die doppelte Krawatte, Griffs Hut oder dehydrierte Pizza zum Glück erspart blieben, sind andere wie die Computerbrille schon fast Realität. Das am nächsten an der Welt aus Back to the Future ist übrigens die International Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas, die wahrscheinlich grösste Fachmesse für Unterhaltungselektronik der Welt. Einlass erhalten nur geladene Gäste wie Branchen-Fachleute, Journalisten und Insider. Trotzdem bin ich natürlich irgendwie (fast) live mit dabei Social Media sei Dank. Die Erwartung für dieses Jahr war klar «connecting everything»; von Uhren über Zahnbürsten bis zu virtuellen Welten. Und ja, die CES war im Zeichen des Internet of Things. Neben selbstfahrenden Autos und neuen Smartphones gab es an der CES auch Gadgets und zahlreiche weitere skurrile Produkte und Erfindungen. Ein paar Kuriositäten habe ich für euch zusammengetragen. Ein praktisches Beispiel für alle ohne grünen Daumen: der intelligente Blumentopf mit dem Namen «Parrot Pot». Dieser misst Licht, Temperatur, Feuchtigkeit und Dünger und leitet diese Informationen weiter an das eigene Smartphone. Bei Bedarf versorgt der «Parrot Pot» den Inhalt sogar automatisch mit Wasser. Auch interessant ist die unauffällige Kamera «Netatmo Welcome» für das Wohn- oder Schlafzimmer, welche mit Gesichtserkennung ausgestattet ist und diese Daten dann auch gleich an ein iphone oder eine Apple Watch übermittelt. So weiss man rund um die Uhr, wer sich in seinen eigenen vier Wänden aufhält. Perfekt für die Control Freaks unter uns, aber vielleicht trotzdem etwas übertrieben. So wie bestimmt für viele auch die nächste Erfindung, welche ein weitverbreitetes Problem, den Mundgeruch, lösen soll. Das handliche Gadget «Mint» von Breathometer analysiert über eine elektrochemische Zelle den Atem und teilt dem Nutzer auf einer App mit, ob nur ein Kaugummi benötigt wird oder doch lieber gleich die Zähne geputzt werden sollten. Nützliche Tools oder doch Vorgeschmack auf die Welt von McFly & Co? Dies sei dahingestellt. Doch wer weiss, vielleicht haben einige davon das Potenzial zum künftigen Kassenschlager, denn mal im Ernst: Wer hätte vor ein paar Jahren an einen Stock mit Smartphone-Halter, einen sogenannten Selfie Stick, als erfolgreiches Gadget gedacht? Mein Lieblings-Gadget in diesem «Back to the Future»-Jahr kommt allerdings nicht direkt aus der CES. Nein, das Hooverboard werden wir nicht auf den Strassen sehen. Aber sehr wahrscheinlich der selbstschnürende Turnschuh. Ja, Sie haben richtig gelesen. Gerüchten zufolge soll Nike den legendären Turnschuh der Hauptfigur Marty McFly entwickelt haben und noch dieses Jahr in die Läden bringen. Ob Marketing-Gag oder nicht, das Gerücht sorgt für Schlagzeilen. Wir dürfen gespannt sein, ob es dem Sportartikel-Gigant gelingt, den Schuh bis am 21. Oktober 2015 zu lancieren. Warum? Na, weil an diesem Tag Marty McFly in Hill Valley landen wird. Suchmaschinenoptimierung an diese Regeln sollten Sie sich halten In Diskussionen tauchen immer wieder unterschiedliche Meinungen zur Suchmaschinenoptimierung von Websites auf. In diesem Artikel sind die aktuellen, übergeordneten Regeln dafür festgehalten. Fragen oder Anregungen zu diesem Artikel senden Sie bitte an ONLINE Weitere Informationen sind hier zu finden: und qhe5x8w. Da Google über die Suchresultate mehr als 50 Prozent Besucher auf eine Website verweist, lohnt es sich, die Regeln ernst zu nehmen. User wollen Antworten auf Fragen Ziel der Suchmaschinen ist, den Besuchern die bestmögliche Antwort zu liefern. Pages, die diese Anforderung erfüllen, besetzen die vorderen Plätze in den Suchresultaten. Bei der Vergabe der Top-Positionen beachten Google & Co. zurzeit folgende Kriterien: Qualität des Inhalts Content is King! Der Text der Website muss auf die Besucherbedürfnisse eingehen und ihm eine (einzigartige) Lösung für sein Bedürfnis präsentieren. Marketing-Floskeln sind für Google nicht relevant. Ausführliche Texte, die mit Fotos, Videos und Grafiken illustriert sind, schaffen es eher auf die vorderen Plätze der Suchresultate. Ladezeit der Page Erscheint eine Page fünf Sekunden nach dem Klick auf ein Suchresultat nicht auf dem Bildschirm, klickt der Besucher auf ein anderes Resultat, was Google registriert. Sind die Ladezeiten kontinuierlich zu lang, ist eine Abstrafung im Ranking sicher. Informationen zur Ladezeit und Optimierungsvorschläge sind in Google Analytics zu finden. Interne Verlinkung Jedermann ist froh um Tipps. Interne Links im Text auf weitere Pages sind solche Tipps, die den Besucher auf weiterführende Informationen hinweisen. Interne Links sind selektiv zu verwenden, zu viele sind kontraproduktiv. Absprungrate Kehrt der Besucher nach dem Klick auf ein Suchresultat zu Google zurück, ist dies ein Hinweis darauf, dass er die erwarteten Informationen nicht gefunden hat. Der Absprung wird von Google registriert und kann zu einer Abstrafung führen. Click-Through-Rate (CTR) Google prüft die CTR der Ergebnisse in den Suchresultaten mit Erfahrungswerten. Die Nummer eins erhält im Schnitt 31 Prozent, die Nummer fünf 5 Prozent der Klicks. Erzielt eine Nummer eins eine CTR von 20 Prozent, ist dies ein Zeichen, dass das Suchresultat die Besucher nicht anspricht, und es wird heruntergestuft. Generiert die Nummer fünf eine CTR von 15 Prozent, wird sie hochgestuft. Besuchszeit Die Software Google Analytics ist auf fast allen Websites installiert. Mit ihr misst Google, wie lange sich der Besucher nach einer Suchanfrage auf der Site aufhält. Eine kurze Besuchszeit ist ein Indiz dafür, dass der Besucher mit dem Informationsgehalt der Site nicht zufrieden ist. Social Signals Google beachtet die Klicks auf Likes und Share- Buttons, sie haben jedoch keinen grossen Einfluss auf die Positionen in den Suchresultaten. Backlinks Erhält eine Website einen Link von einer anderen, ist das ein Zeichen der Wertschätzung. Je mehr Links eine Page erhält, desto wichtiger ist sie. Allerdings nicht von irgendwelchen Websites, sondern von solchen, die bereits über eine Autorität verfügen. Dieser Artikel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, er dokumentiert lediglich die Grundregeln der Suchmaschinenoptimierung. Jede Website muss in sich individuell betrachtet werden. Imre Sinka

11 werbewoche Fragen an Chris Morgan Mitbegründer und Executive Creative Director von Republica 1. Gab es in Ihrem Leben einen Moment, als Sie dachten: Wow. Das ist super. Und es ist von mir! Wenn ich auf zehn Jahre Republica zurückblicke, dann bin ich stolz auf das Erreichte. 2. Das beste Testimonial, das es je gegeben hat? Von David Carson: «Natürlich könnte ich schöne Broschüren gestalten, die jeder gut lesen kann. Aber das Leben ist zu kurz, um langweilige Dinge zu tun.» 3. Worauf können Sie unmöglich verzichten? Auf Bala Trachsel, meine Geschäftspartnerin. 4. Was tut Ihnen leid? Wenn ich bei Kunden anders rüberkomme als von mir beabsichtigt. 5. Was ist für Sie die momentan grösste Herausforderung für die Werbung? Motivierte Mitarbeiter zu finden, die auf Agentur- statt auf Kundenseite arbeiten wollen. 6. Glauben Sie, dass Sie das Salär verdienen, das Sie verdienen? Ja, es steht im Zusammenhang mit der Verantwortung, die ich bei einer inhabergeführten Agentur trage. 7. Sagen Sie anderen Leuten, wie viel Sie verdienen? Selbstverständlich, der Steuerverwaltung Bern. 8. Ein Buzz-Wort, das Ihnen auf die Nerven geht? Sexy! Was soll das sein? Eine Bewertung? Eine Eigenschaft? Ist Werbung sexy? 9. Stimmt für Sie die kolportierte Meinung, dass man in Agenturen nicht alt werden kann, oder ist das ein Vorurteil? Ausnahmen bestätigen bei uns die Regel: Mein CD hat Jahrgang Können Sie uns ein kleines Geheimnis verraten? Wie es sich für einen Engländer gehört, war ich mit 9 Jahren in Prinzessin Diana verliebt. 11. Was wollen Sie unbedingt erreichen? Mit guter Kommunikation den Werbestandort Bern stärken. 12. Wieso entsprechend Sie nicht den gängigen Klischees eines Werbers? Ganz einfach, weil ich Designer bin. 13. Wann herrscht in Ihrer Agentur schlechte Stimmung? Wenn der SCB schlecht spielt. Thomas Häusermann Chris Morgan ist Mitbegründer, Partner und Executive Creative Director der Berner Agentur Republica. Zuvor war er als Grafic Designer und Art Director in den Zürcher Agenturen Fabrik für Visuelle Kommunikation und Gottschalk+Ash International tätig, bevor er nach Bern zu Masciadri Communication & Design zurückkehrte, um später zusammen mit Bala Trachsel Republica ins Leben zu rufen. Die Agentur berät und unterstützt heute namhafte Unternehmen und deren Marken in den Bereichen Werbung, Online, PR, Live-Entertainment und Corporate Identity. A688067

12 12 MARKETING & KOMMUNIKATION werbewoche TWITTER: REDAKTIONSFREI, MODERATIONSFREI, VOGELFREI Die Welt von Twitter in 24 Tweets. Mit den schrecklichen Attentaten von Paris ist die Terrorbedrohung schlagartig ins kollektive Bewusstsein gerückt. Millionenfach verbreiteten sich die Bekundungen «Charlie Hebdo» und «Je suis Charlie». Grössten Anteil daran hatte das Social-Media- Netzwerk Twitter: 12 Millionen Hashtag- Nennungen binnen 36 Stunden. Die Newsportale berichteten, in dem sie Tweets kommentierten. Weshalb Twitter? Weil kürzer, schneller, aktueller und ungefilterter als andere. Twitter ist die andere «Tagesschau»: Redaktionsfrei, moderationsfrei, vogelfrei, kein Ombudsmann, kein Service public. Twitter ist Voie publique. Alles lässt sich von jedem von überall tweeten: Meinungen und Berichte, versehen mit Bildern, Videos und Links. Jahrzehntelang war ein Platz vor der «Tagesschau» der Werbeplatz «to be». Chronisch ausgebucht und kostspielig, einer zahlkräftigen Markenelite vorenthalten. Ein Werbeplatz auf Twitter ist in der Summe nicht billiger. Aber anders. Ziemlich anders. In Wirkung, Gestalt, Entstehung und Vollendung. Twitter taugt für Werbung, Marketing und Kommunikation. Es folgt eine Auslegeordnung mit Aussagen über Twitter à je 140 Zeichen. Tweets auf Papier, sozusagen. Die Fortsetzung gibt es im abschliessend angezeigten Link. CREDO Twitter hat sich dem offenen Austausch von Information verschrieben. Kommuniziere frei und ungezwungen, um Vertrauen zu schaffen. ZENSUR Im 1. HJ 2014 gab es 25 Profile und 224 Tweets weltweit, die zurückgezogen wurden. Nur? TWEET Länge 140 Zeichen. Optimal 120 o. kürzer. Tweets mit integrierten Videos u. Bildern verbreiten sich besser als solche nur mit Links. RETWEET Per Klick können User Tweets weiterverbreiten. 20 Retweets bedeuten die Präsenz in den Netzwerken von 20 Tweetern. NOTIFICATIONS per Mail bekommen User, sobald sie in Tweets erwähnt wurden. User mögen es, erwähnt zu Nur wer ein Profil hat, kann am Twitter-Alltag auch teilhaben. Es gibt 270 Mio. Profile, davon in der Schweiz. BOTS 10% aller Twitterprofile sind Bots. Das sind von Computern betriebene Profile. Die Gefahr der Täuschung fliegt auch bei Twitter mit. HACKS von Twitterprofilen kommen vor. Wichtig ist die permanente Überwachung des eigenen Profils. Tools wie Hootsuite helfen. SHITSTORMS entfachen sich gern auf Twitter. Frau BR Leuthard wurde eben zerzaust. Empathie hilft. Aber auch denken, bevor man tweetet. MEI- NUNGSMACHER Die Gewinnung von Meinungsmachern mit vielen Followern und guten Inhalten ist wichtigster Task beim Aufbau des Netzwerks. PR Journalisten, Redaktoren, Blogger und Promis: Sie sind auf Twitter besonders gut vertreten. Twitter ist wichtigstes PR-Instrument. 24/7 Twitter- User pfeifen auf Bürozeiten. Chancen und Gefahren lauern rund um die Uhr. Es lebe der Schichtbetrieb. KAMPAGNEN Twitter verleiht Botschaften Flügel. Vorausgesetzt, sie sind relevant, cool umgesetzt und das Team ist voll bei der Sache. HASHTAG #Jesuischarlie ist ein Hashtag. Wer ihn aktuell in einem Tweet erwähnt, trägt automatisch zur Berichterstattung bei. NEWS- JACKING Im von Mercedes gesponserten Stadion geht das Licht aus. Audi tweetet live: wir schicken euch ein paar LEDs Retweets! EVENTS hallen dank live mit Hashtags tweetenden Usern weit über die Eventgemeinde hinaus. Marken bietet das Chancen für Konversationen. SECOND SCREEN 95% der Dialoge zum TV-Geschehen erfolgen auf Twitter. Traumduo TV und Twitter. Noch fehlen den Kreativen die Einfälle. PRO- MOTED TWEETS sind Tweets, für deren Verbreitung bezahlt wird. Achtung: Twitter-User reagieren scharf und laut auf irrelevante Tweets. PROMOTED VIDEOS sind Bezahltweets mit Videos. Das Angebot befindet sich in der Beta-Phase und zielt auf Second- Screen-Kampagnen. Beispiel #SelfieABC. Hier geht s zum Link. BUY-BUTTON In- Tweet-Verkäufe gibt s aktuell in den USA als Beta-Version. Wenn s hierher kommt, sollte man bereit sein. ANTWORTEN auf Tweets haben Priorität. Ein Lob verdanken, Fragen beantworten oder erhitzte Gemüter besänftigen. Speed ist wichtig. FAVORISIEREN ist ein kleines Zeichen der Anerkennung. User schätzen so was. Favoriten kommen in die Favoritenliste und sind einsehbar. DIREKT- NACHRICHTEN sind jenen Vorbehalten, die sich gegenseitig folgen. Und nur sie können die Inhalte sehen. TWITTERLISTS ist eine Funktion, mit der sich User-Gruppen anlegen lassen. Hier endet der Beitrag auf Papier. Beat Hürlimann Mehr über Twitter gibt s via huerlimanncc.com auf Storify. WIR HEISSEN ZWAR SWISSPRINTERS, ABER WIR SIND AUCH: DIE GRÖSSTE SCHWEIZER DRUCKEREI IST AUCH IHR PARTNER FÜR PREMEDIA UND VERLAGSSERVICES. Das Erstellen von Medien beginnt bei uns schon lange vor dem Druck. Und geht weit darüber hinaus. Denn als innovatives Unternehmen optimieren wir nicht nur Abläufe, sondern bauen unser Dienstleistungsangebot ständig aus. Nicht zuletzt, um die elektronische und die gedruckte Welt schneller und enger miteinander zu vernetzen. Perfektionieren auch Sie Ihre Abläufe, wir helfen Ihnen gerne dabei. A688156

13 werbewoche MARKETING & KOMMUNIKATION 13 Jünger und lebendiger Branders frischt den Markenauftritt des Kaufmännischen Verbandes auf. Damit sollen die Mitglieder von morgen angesprochen werden. Der Kaufmännische Verband beauftragte Branders mit einem umfassenden Mandat zur inhaltlichen und gestalterischen Überarbeitung seines Markenauftritts. Ziel war es, das umfassende Leistungsangebot des Verbands im neuen Auftritt sichtbar zu machen sowie die teilweise unterschiedlichen Markenauftritte der einzelnen Sektionen zu harmonisieren. Der Kaufmännische Verband ist die grösste Berufsorganisation der Angestellten in Büro und Verkauf in der Schweiz. Er vertritt die Interessen von Mitgliedern in 31 Sektionen beginnt für den Kaufmännischen Verband mit neuem Markennamen, neuem Erscheinungsbild und einer neuen inhaltlichen Ausrichtung. Der heutige Markenname «KV Schweiz» repräsentiert vor allem die KV-Lehre. Viele weitere Leistungen, die der Verband anbietet, werden mit dem Kürzel aber nicht gebührend abgebildet. Um sich als Mitgliederorganisation im Bildungs- und Berufsmarkt attraktiv positionieren zu können, ist eine Schärfung der Positionierung und eine zeitgemässe Anpassung des Leistungsangebots unabdingbar. Ziel war es, den Mehrwert einer Mitgliedschaft und das gesamte Leistungsangebot auch im Markenauftritt sichtbar zu machen: in Broschüren, im Internet, an den diversen Veranstaltungen des Verbands, im Beratungs prozess, dem Mitgliedermagazin. Basierend auf diesen Überlegungen wurde der Markenname angepasst, weg vom Kürzel KV hin zu dem, wofür der Verband seit über 150 Jahren steht: Die Markenfarbe Blau wurde beibehalten. Der restliche Auftritt komplett überarbeitet mit mehr Prägnanz. «Kaufmännischer Verband». Neu wird der Markenname zudem mit dem Claim «mehr wirtschaft. für mich.» ergänzt. Dieser bringt den Mehrwert einer Mitgliedschaft auf den Punkt: Mehr Know-how, mehr Inspiration und mehr persönliche Weiterentwicklung im betriebs wirtschaftlichen Umfeld. pan Wenn einer eine Reise tut... Kuoni Schweiz lanciert mit Serranetga ein neues Online-Magazin zur Reiseinspiration. Dieses «elsewhere by Kuoni» ist ganz auf die geänderten Bedürfnisse von Reisenden ausgerichtet. Online-Kanäle erfahren bei der Recherche und Ideensuche für Reisen eine zunehmende Bedeutung und auch während der Ferien nimmt der Einfluss von digitalen Medien zu. Der Kuoni-Ferienreport 2014 zeigt beispielsweise, dass 71 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer ihr Smartphone während der Ferien nutzen und bereits jeder vierte Reisende sein Tablet verwendet. Auf dieses sich ändernde Nutzerverhalten reagiert Kuoni mit seinem neuen Reisemagazin «elsewhere by Kuoni», das zusammen mit der Agentur Serranetga konzipiert und realisiert wurde. Kuoni setzt dabei als einer der ersten Reiseanbieter auf die Überzeugungskraft von hochwertigem Content. Mit wöchentlichen Geschichten, hochwertigen Fotostrecken und Videoclips erzählt das Magazin, wie Reisejournalisten und -blogger, Kunden sowie Experten ihre Umgebung fernab der Heimat erleben. Über «elsewhere» teilen die Autoren ihre Erfahrungen und lassen ihre Leserschaft an ihren ganz persönlichen Erlebnissen teilhaben. Wie in diesen Tagen zu erfahren war, ändert sich mit den Verkaufsabsichten des klassischen Geschäfts von Kuoni für die Kunden nichts. pan Mit dem Reisemagazin «elsewhere by Kuoni» setzt das Unternehmen als einer der ersten Reiseanbieter auf die Überzeugungskraft von hochwertigem Content.

14 14 RATGEBER werbewoche Fürsorgepflicht des Arbeitgebers: Konflikte nicht schwelen lassen Wo gearbeitet wird, gibt s auch Diskussionen, Streit und manchmal fliegen gar die Fetzen. Reibereien gehören zum Arbeitsalltag. Benötigen Sie eine Rechtsberatung? Das Beobachter-Beratungszentrum bietet Ihnen und Ihren Mitarbeitern eine tele - fonische Expertenberatung zu Rechtsfragen Ihrer Firma an 6 Monate für nur Fr Bestellen Sie das Beratungs- Package für KMU unter vorteil oder Irmtraud Bräunlich Keller, Teamleiterin Fachbereich Arbeit des Beobachter- Beratungszentrums Werden die Probleme ernst genommen und aktiv angegangen, lassen sie sich in der Regel lösen. Offen und fair ausgetragene Konflikte können sogar wertvolle Impulse liefern. Doch in vielen Betrieben werden sie als störend empfunden, ignoriert oder unterdrückt. Damit verletzen Arbeitgeber ihre gesetzliche Fürsorgepflicht. Destruktive Vorgänge in der Arbeitswelt sind leider allzu häufig. Die 2010 veröffentlichte Stress- Studie des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) hat ergeben, dass sich acht Prozent der Schweizer Erwerbsbevölkerung in den letzten zwölf Monaten bei der Arbeit gemobbt fühlten. Zwölf Prozent der Befragten wurden von anderen Personen beleidigt, acht Prozent erlebten Drohungen oder erniedrigendes Verhalten, ein Prozent gar körperliche Gewalt. Arbeitgeber dürfen derartige Machenschaften nicht dulden. Sie haben gegenüber ihren Angestellten eine Fürsorgepflicht, die sich sowohl aus dem Obligationenrecht wie auch aus dem Arbeitsgesetz ableiten lässt. So müssen Arbeitgeber für ein stö- rungs- und belästigungsfreies Arbeitsklima sorgen auch gegen Eingriffe Dritter, z.b. Kunden. Sie müssen angemessene vorbeugende Massnahmen treffen, um die Gesundheit und die Persönlichkeit ihrer Angestellten zu schützen, und bei bestehenden Konflikten oder Belästigungen eingreifen. Wie weit die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers unter Umständen gehen kann, zeigt ein Fall aus der Romandie: Die Angestellte einer Treuhandfirma wandte sich ans kantonale Arbeitsinspektorat und erhob Beschwerde gegen ihren Arbeitgeber wegen mangelndem Konfliktmanagement. Sie warf ihrem Chef Mobbing vor und dem Arbeitgeber Verletzung der Fürsorgepflicht. Das Arbeitsinspektorat verlangte daraufhin von der Firma Aufschluss über die internen Regeln bei Arbeitskonflikten. Das eingereichte Reglement sah lediglich den üblichen Dienstweg vor, aber keine Möglichkeit, ausserhalb der Hierarchie Rat und Hilfe zu holen. Das Arbeitsinspektorat erachtete dies als mangelhaft und erteilte dem Unternehmen die Weisung, eine unabhängige Anlaufstelle für Opfer von Mobbing und Belästigungen zu bezeichnen und die Mitarbeiter entsprechend zu informieren. Die Angestellten müssten wissen, wohin sie sich in heiklen Situationen wenden könnten, ohne Sanktionen befürchten zu müssen. Obwohl es sich um eine kleine Firma mit wenigen Angestellten handelte, erachtete das Bundesgericht die Weisung als notwendig und verhältnismässig. KMUs könnten sich ja zusammenschliessen und gemeinsame Anlaufstellen schaffen, so das Gericht. Der Entscheid wurde in der Deutschschweiz wenig beachtet. Er kann jedoch weitreichende Konsequenzen haben. Unternehmen tun daher gut daran, vorausschauend Regelungen für Konfliktfälle zu schaffen, bevor sie im akuten Fall dann womöglich dazu verknurrt werden. BUCHTIPP Ausgrenzung, Schika - nen, Psychoterror am Arbeitsplatz das müssen Sie sich nicht gefallen lassen. Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie sich wehren können. 216 Seiten, Fr. 36., 2. Auflage, September 2011, ISBN , Beobachter- Edition buchshop

15 PUBLIREPORTAGE 15 Erstmals ein vollständiger Medienvergleich MA Strategy umfasst neu auch Direct Mail Seit Kurzem bildet die WEMF Direct Mail als eigene Mediengattung in der MA Strategy ab. Somit lassen sich physische Mailings in der etablierten Intermediastudie zum ersten Mal direkt mit anderen Werbegattungen vergleichen. Was diese Neuerung den Unternehmen bringt und wie die aktuellsten Resultate zu deuten sind, erklärt Reto Brotschi, Leiter Direct Marketing der Post. Wie können Unternehmen die Resultate der MA Strategy nutzen? Reto Brotschi: Mit der MA Strategy ermöglicht die WEMF AG für Werbemedienforschung bereits seit 15 Jahren einen Nutzervergleich für zahlreiche Werbekanäle. Die Intermediastudie verknüpft dabei soziodemografische Informationen und Konsumdaten mit Daten der Mediennutzung. Unternehmen können so bestimmen, mit welchem Mediamix sie ihre Zielgruppen am besten erreichen. Auf einfache Weise lassen sich verschiedene Mediastrategien durchspielen, vergleichen und optimieren wurde erstmals auch das Direct Mail als Werbekanal in die Studie integriert. Wie beurteilen Sie diese Neuerung? Die Resultate der MA Strategy haben dadurch deutlich an Aussagekraft gewonnen. Denn seit zehn Jahren entfallen 20 bis 25 Prozent der Schweizer Werbeausgaben auf physische Mailings. Zum ersten Mal lässt sich das Direct Mail direkt mit anderen Mediengattungen wie Print, TV, Radio, Kino, Plakat und Internet vergleichen. Somit sind nun die werberelevantesten Kommunikationskanäle allesamt in der MA Strategy vertreten. Wie schneiden Direct Mailings bei der MA Strategy 2014 im Vergleich mit anderen Mediengattungen ab? Mehr als die Hälfte der Schweizer Wohnbevölkerung ab 14 Jahren zählt sich zum engeren Nutzerkreis von unadressierten Direct Mails. Bei den adressierten Sendungen liegt dieser Wert sogar bei 63 Prozent. Physische Mailings werden also stark beachtet. Sie Regular Usership Top 20 in der Schweiz Geschäftspost Internet 63.4 Direct Mail adressiert Plakate Agglos/Städte Kombinazione (Migros D/F/I) Kommbi Migros-Magazine (D/F) 50.3 Plakate Top 27 Agglos Direct Mail unadressiert * Kombi Glückpost, Illustré, Schweizer Illustrierte, TV8 Regular Usership Top 20 in der Schweiz in % spielen in der Topliga, wenn es um die Aufmerksamkeit der Konsumentinnen und Konsumenten geht, und sollten einen festen Platz in jedem Mediaplan haben. Wie erklären Sie sich diese Resultate? Physische Mailings fallen auf, weil sie gleichzeitig mehrere Sinne ansprechen. Im Gegensatz zu den anderen Medien sind der Kreativität kaum Grenzen SRF 1 Coopzeitung 20 Minuten National GES Migros-Magazin SRF zwei Plakate Top 9 Agglos 20 Minuten D-CH GES KombiNation SwissFamily* Teletext PowerDay (Blick / Blick am Abend) Vista Zeitungskombi RTL Quelle: MA Strategy Basic 2014 gesetzt. Direct Mails haben ausserdem den Vorteil, in der gewohnten Umgebung zu wirken. Die Konsumentinnen und Konsumenten können sich in Ruhe und zu einem von ihnen gewählten Zeitpunkt über Produkte informieren. Weitere Infos: Die aktuellen Daten der MA Strategy beweisen es: Wenn es um die Beachtung verschiedener Werbemassnahmen geht, spielen adressierte und unadressierte Direct Mails in der Topliga. Die wirkungsvollsten Festtagskarten Gleich zu Beginn des neuen Jahres küren die Schweizerische Post und die evoq communications AG jeweils die Gewinner des «Nicolas Prix Carte de Noël». Damit zeichnen sie die wirkungsvollsten Festtagskarten aus. Die Jury achtet etwa auf den Überraschungseffekt, die Kombination von Farben, auf Typografie und Text sowie auf das gewählte Material. 197 Unternehmen und Organisationen haben diesmal ihre Karten eingereicht. Der «Nicolas-Award» in der Kategorie «Die Schönste» geht an die Dioma AG. Über den Preis in der Kategorie «Die Aussergewöhnlichste» darf sich die Franz & René AG freuen. Und zur passendsten Karte hat die Jury jene der xund am zoo AG auserkoren. Anstelle eines Preisgeldes erhalten die Gewinner den «Nicolas-Award» als Trophäe. Bilder der Gewinnerkarten:

16 JETZT ANMELDEN! CHRISTIAN RÄTSCH PROF. DR. GERD GIGERENZER JULIUS VAN DE LAAR NILS MÜLLER Kultur- und Kongresszentrum Luzern VON BIG DATA ZU BIG INSPIRATION KARIN FRICK HANSPETER THÜR ANDREAS WIEBE WOLFGANG ZIMMERMANN SUSANNE WILLE Presenting Partner Hauptsponsoren Träger A687336

17 werbewoche Wer gewinnt die Marketing-Trophy 2015? Die Marketing-Trophy wird jährlich von Swiss Marketing verliehen, der grössten Berufsorganisation für Marketing und Verkauf. Eine interdisziplinäre Fachjury unter der Leitung von Peter Felser hat elf Projekte für die Trophy nominiert. KATEGORIE GROSSUNTERNEHMEN BMW (Schweiz) AG Projekt: BMW i3: Lancierung eines neuen Fahrzeugkonzeptes Der Teilmarkt der Elektro-Autos wächst seit geraumer Zeit sehr stark. BMW hat sich die notwendige Zeit genommen, um ein durchdachtes Fahrzeug zu entwickeln, das kompromisslos auf den Elektroantrieb ausgerichtet ist. Beim BMW i3 wurde im Gegensatz zu sämtlichen Wettbewerbern ein holistischer Ansatz gewählt. Man hat sich also auf sämtliche Fahrzeugkomponenten konzentriert, und nicht nur auf die Antriebstechnik. Basierend auf dieser kompromisslosen Anspruchshaltung, wurde die Kampagne für den Markteintritt in der Schweiz konzipiert und umgesetzt. Involvierte Agenturen: Serviceplan Suisse AG UBS AG Projekt: UBS: Der Weg zur führenden Multikanalbank der Schweiz Die fortschreitende Digitalisierung verändert auch das Bankengeschäft. Kunden wollen ihre Transaktionen unabhängig von Ort und Zeit tätigen können. Wer diese Entwicklung klug nutzt, kann eine führende Position einnehmen und eine klare Unique Selling Proposition bieten. Deshalb investiert die UBS seit Jahren in den Ausbau digitaler Kanäle. Der Bereich Electronic und Mobile Banking (E&M) wurde substanziell aufgewertet. Diese Investitionen lohnen sich nur, wenn der Service genutzt wird. Deshalb sollen die rund 2,5 Millionen Kunden der UBS erfahren, was in diesem Bereich heutzutage möglich ist auch jene, die E-Banking und Mobile Banking bisher nie genutzt haben. Als First Mover muss hier viel edukativer Effort geleistet werden. Involvierte Agenturen: Alpha 245 KATEGORIE NON-PROFIT- ORGANISATIONEN Duck Race Zurich Projekt: Duck Race Zurich Begonnen als Projekt der ambitionierten Schülerin Basia Clauer, hat Duck Race Zurich sich zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein junger Menschen und Familien zum Thema Krebs zu verbessern und gleichzeitig für Betroffene in dieser Zielgruppe einen Betrag zu leisten - nach dem Motto: Spass haben und dabei etwas Gutes tun. Dafür wird ein Entenrennen von tausenden, blau-weissen Gummi-Enten (Ducks) auf der Limmat veranstaltet. Teilnehmende und Zuschauer, die nach einem unterhaltsamen Nachmittag und einem wundervollen Erlebnis in der Natur mit lachenden Gesichtern nach Hause gehen und sich mit dem Thema Krebs auseinandergesetzt haben, durften eine neue Form der Bewusstseinsbildung und des Involvements erfahren. Beratendes Unternehmen: Krebsliga des Kantons Zürich CSS Versicherung Projekt: Ganzheitliches Marken- und Kundenerlebnismanagement Die traditionsreiche CSS Versicherung bewegt sich in einem hochregulierten Markt. Das Marktumfeld wird durch die laufend steigenden Gesundheitskosten und Prämienerhöhungen immer härter, und das Preis-Leistungs-Verhältnis rückt bei den Versicherten bei der Wahl ihrer Krankenversicherung stärker in den Vordergrund. Die CSS hatte zwischen 2008 und 2011 stark darunter zu leiden. Um der schleichenden Kundenerosion entgegenzuwirken, wurde das nun für die Marketing-Trophy nominierte Programm entwickelt. Es besteht aus verschiedenen Projekten, welche durch eine zielgerichtete Markenpositionierung und daraus abgeleiteten positiven Kundenerlebnissen die Kundenzufriedenheit steigern sollte, um Konkurrenzfähigkeit und organisches Wachstum sicherzustellen. Involvierte Agenturen: Contexta AG, Prophet, Stimmt AG, SandSIV AG KATEGORIE KLEINE UND MITTLERE UNTERNEHMEN Sport Ferien Resort Fiesch Projekt: Sport.info Das Sport Ferien Resort Fiesch, dessen Grundstein schon 1962 gelegt wurde, musste mit schrumpfenden Logiernächten im traditionellen Schulsportbereich kämpfen. Mit dem Abzug der Armee aus dem Goms wurden über Übernachtungen hinfällig. Auf diesen Schwund wurde mit Ideen und Visionen reagiert, um mittelfristig wieder ein Niveau von über Logiernächten pro Jahr zu erreichen. Involvierte Agentur: Indual Schtifti Foundation Projekt: Gorilla Die private Schtifti Foundation richtet sich mit dem Präventionsprogramm Gorilla an 10- bis 20-jährige Kinder und Jugendliche, um sie durch Bewegung und ausgewogene Ernährung zu einem positiven Lifestyle zu animieren. Gorilla erreicht 25 Prozent der Kids in der Schweiz und ermöglicht Zugang zu Freestyle-Sport und Ernährungstipps, ohne dabei spiessig und uncool zu wirken. Die Kids sollen durch starke Vorbilder positiv beeinflusst werden, sich Wissen für eine ausgewogene Ernährung aneignen und Freestyle-Sportarten entdecken. Involvierte Agentur: Kreienbühl und Vogler Geberit International AG Projekt: The Geberit AquaClean Feeling Auf Europas Toiletten herrscht nach wie vor Trockenheit zumindest was die Reinigung mit Klopapier betrifft. Diese Herrschaft will Geberit International AG beenden und das Wohlbefinden nach dem Toilettengang nachhaltig verbessern. Geberit soll die bekannteste Marke für Dusch-WCs bleiben respektive werden. Weil das Thema vielen Menschen unangenehm ist, wurde eine Kampagne entwickelt, welche die wohltuenden Eigenschaften des Wassers thematisiert. Involvierte Agenturen: Y&R Group Switzerland AG Stöckli Swiss Sports AG Projekt: Das leichteste Bike der Welt Dass die Marke Stöckli für hervorragende Skis steht, ist bekannt. Als führende Bike-Marke kennt man sie weniger. Mit dem neuen «Beryll 29» wurde ein einzigartiges Produkt mit einem klaren USP geschaffen: Der Rahmen ist mit seinen 974 Gramm das leichteste Mountainbike in seinem Segment. Das ist ein durchschlagendes Argument in der Bike-Community, denn je leichter das Bike, um so einfacher und schneller sind Aufstieg und Fahrt. Mit diesem überzeugenden Argument und einem kleinen Werbebudget versucht sich Stöckli in einem hart umkämpften, schrumpfenden Markt als Bike-Anbieter zu etablieren. Involvierte Agentur: Serviceplan Suisse AG Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz Projekt: Handy Sammelaktion für SOS-Kinderdorf SOS-Kinderdorf und Swisscom haben trotz unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern eines gemeinsam: Für beide ist Nachhaltigkeit ein grosses Anliegen. Da kommen die rund 8 Millionen ungebrauchten Handys, die in Schweizer Schubladen herumliegen, gerade richtig. Swisscom kann damit ihren Kunden einen Sinn stiftenden Service für ungenutzte Handys bieten, und für SOS-Kinderdorf bedeuten diese Handys eine innovative Spendenform, die neue Zielgruppensegmente zum Spenden animieren kann. Involvierte Beratung: Heimat Werbeagentur GmbH Mazda (Suisse) SA Projekt: Voilà ma Suisse Mazda erneuert die gesamte Produktepalette, auf der Basis von drei strategischen Säulen: Design, Technologie und Fahrspass. Da Mazda eine Marke ist, die Konventionen hinterfragt und überwindet, um Dinge besser zu machen, wurde die Marke neu positioniert, die Brand Family verbessert, neue und jüngere Kunden angesprochen. Leidenschaftlich anders das ist nicht nur ein Marketing Slogan, sondern die DNA der Marke. Involvierte Agenturen: JWT/Fabrikant Swiss Bankers Prepaid Services AG Projekt: Travel Cash Das Reisegeld Die Travel Cash Karte der Swiss Bankers Prepaid Services AG gehört zu den beliebtesten und erfolgreichsten Reisezahlungsmitteln in der Schweiz stagnierten jedoch die Neu-Kartenverkäufe und damit auch die Absatzzahlen. Swiss Bankers sucht im Einfluss verschärfter Wettbewerbsbedingungen nach Wachstumsoptionen und Entwicklungsschritten, um die Travel Cash Karte als unverzichtbaren Reisebegleiter weiter zu etablieren und die Erfolgsgeschichte der letzten Jahre weiter zu schreiben. Involvierte Agentur: Contexta AG ONLINE Lesen Sie auf die vollständige Beschreibung der einzelnen nominierten Projekte: Webcode SMT2015 QR-Code

18 18 DIE KINO-HIGHLIGHTS DER NÄCHSTEN 8 WOCHEN werbewoche Die Filmempfehlungen für die nächsten 2 Monate werden präsentiert von dem Kinovermarkter WerbeWeischer mit Tipps für Frauen, Männer, Teens und Liebhaber von Familien- und Premiumfilmen Elite Film JOHN WICK In Chad Stahelskis Actionfilm «John Wick» spielt Keanu Reeves den gleichnamigen Ex-Auftragskiller, der auf die Abschussliste eines seiner «Freunde» gerät. Obwohl sich Wick zur Ruhe gesetzt hat, muss er noch einmal alle seine Fähigkeiten einsetzen, um nicht als Leiche zu enden. Start D I Male-Cluster Genre: Thriller, Action Land: China / Kanada / USA 2015 Universal Pictures International Switzerland FIFTY SHADES OF GREY Als die Literatur-Studentin Anastasia Steele den aufstrebenden Unternehmer Christian Grey interviewt, verfällt sie ihm immer mehr. Nach und nach begegnet die junge Frau den dunklen Geheimnissen des vermögenden Mannes und entdeckt an sich ungeahnte dunkle Seiten der Lust. Start D F I Female-Cluster Genre: Romanze, Drama Land: USA 2015 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved JUPITER ASCENDING In einem Universum, in dem Menschen die wertloseste Spezies sind, wird Jupiter Jones (Mila Kunis) unter besonderen Vorzeichen geboren. Als Caine (Channing Tatum), ein genetisch veränderter Ex-Söldner, auf die Erde kommt, um sie zu suchen, wird Jupiter langsam bewusst, welche Aufgaben auf sie warten. Start D F I Young-Cluster TOP-FILME IM MONAT DEZEMBER Genre: Sci-Fi, Abenteuer, Action Land: USA 3D BESUCHER 2015 Pathé Films ASTERIX IM LAND DER GÖTTER Caesar und seine Berater haben einen Plan ausgetüftelt, wie sie den widerspenstigen Galliern endlich beikommen können: Indem sie rund um das Dorf zahlreiche Luxusappartements errichten, können sie die Gallier unfreiwillig in das Römische Imperium eingliedern. Start D Family-Cluster 3D Genre: Komödie, Animation, Abenteuer Land: Frankreich THE HOBBIT: THE BATTLE OF THE FIVE ARMIES Thorin riskiert für den zurückeroberten Schatz Freundschaft und Ehre, während Bilbo versucht, ihm Vernunft beizubringen. THE HUNGER GAMES MOCKINGJAY PART 1 Für die unterdrückte Gesellschaft wird Katniss immer mehr zur Symbolfigur des Aufstands. Dann bricht der Krieg aus PENGUINS OF MADAGASCAR Wenn vier Zoo-Pinguine nicht für Besucher lächeln, halten sie sich in ihrem geheimen Hauptquartier auf und schmieden Pläne. INTERSTELLAR Als sich unsere Zeit auf der Erde dem Ende zuneigt, unternimmt eine Gruppe von Entdeckern die wichtigste Mission in der Geschichte (Total: ) ( ) ( ) ( ) 2015 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved INHERENT VICE Los Angeles 1970: Der Privatdetektiv und Drogenliebhaber Larry «Doc» Sportello (Joaquin Phoenix) staunt nicht schlecht, als seine Ex-Freundin Shasta (Katherine Waterston) eines Abends urplötzlich bei ihm auf der Matte steht. Sie erzählt ihm von ihrer Affäre mit einem Milliardär... Start D F I Premium-Cluster Genre: Romanze, Mystery, Drama Land: USA PADDINGTON Auf der Suche nach einem neuen Zuhause reist ein Bär aus Peru nach London und strandet am Bahnhof Paddington (81 685) HORRIBLE BOSSES 2 Nick, Dale und Kurt haben es satt, die Anweisungen ihrer Chefs auszuführen. Deshalb gründen sie ihre eigene Firma. EXODUS: GODS AND KINGS Ridley Scott erzählt den biblischen Mythos vom Auszug der Israeliten unter Moses aus Ägypten. MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER Claude und Maries Moralvorstellungen werden durch das leichte Leben ihrer Töchter immer wieder auf die Probe gestellt (59 070) (40 883) ( ) CINE CLASSIC Die beliebtesten Opern- und Ballett-Aufführungen der Welt werden live ins Kino übertragen. Für Sie heisst das: Lassen Sie Ihr Opernglas zu Hause, denn das Kino bietet ein Life-Event der Premiumklasse mit exklusivem Sound und bester HD-Bildqualität. Unser CineClassic-Angebot erreicht Ihre hochwertige, einkommensstarke und etwas reifere Zielgruppe bei einem unvergesslichen Kinoerlebnis. Fragen? Beantworten wir Ihnen gerne. Den umfassenden WerbeWeischer Filmradar, vielfältige Werbemöglichkeiten und Ansprechpartner finden Sie auf Quelle: movies.ch / Procinema

19 werbewoche NEW CAMPAIGNS 19 LUZERNER HOTELS Ziel: Image. Werbemittel: Anzeigen, Plakate, Online, Türhänger, Flyer. Einsatz: Winter. Auftraggeber: Luzern Tourismus; Lukas Hammer, Leiter Sales und Marketing; Nicole Kaufmann, Marketing Europa. Werbeagentur: Velvet Creative Office; CD: Jürg Schaffhuser; Beratung: Corinna Rota; Gestaltung: Simone Morger, Oliver Zwimpfer; Text: Martin Bucher. FIDERISER HEUBERGE Ziel: Image. Werbemittel: Megaposter, Anzeigen, Plakate. Einsatz: Winter. Auftraggeber: Heuberge AG; Henrik Vetsch, Sara Wiesendanger, Geschäftsführung, Marketing. Werbeagentur: TBWA Zürich; Kreation: Thomas Ammann, Sabine Grossmann, Sara Steinmann; Beratung: Marisa Columberg, Stephan Lanz. KUONI Ziel: Image. Werbemittel: Plakate, Online, Social Media, POS. Einsatz: Aktuell. Auftraggeber: Kuoni; Claudia Herkert, Head of Marketing Switzerland; Sabrina Müller, Head of Marketing Management. Werbeagentur: Serranetga; Gesamtverantwortung: Maurizio Rugghia; ECD: Florian Beck; Client Service Director: Daniel Zuberbühler; AD: Florian Bosshard; Text: Thomas Blumer, Matthias Ziegler, Antonia Mayer; Screen Design: Julia Miller; Programmierung: Diego Dirren; Projektleitung: Olivia Guler. RADIO ARGOVIA Ziel: Neuauftritt. Werbemittel: Inserate, Plakate, TV-Spot. Einsatz: Laufend. Auftraggeber: Radio Argovia; Roland Baumgartner, Gesamtverantwortung; Marco Kugel, Projektleitung; Nicole Meier, Angela Jacoma, Projektkoordination. Werbeagentur: Schaerer und Partner; Gesamtverantwortung: Andi Schaerer, Marco Canonica; AD und Projektleitung: Patrick Crivellari; Grafik: Aline Humitsch; Online: Sarah Sorge; Projektkoordination: Melanie Vogt; Film: Maybaum; Regie: Laurent Ulrich; Produktionsleitung: Michel Frutig. SUCHT Ziel: Sensibilisierung. Werbemittel: Inserate, Plakate, Selbsttest online. Einsatz: Aktuell. Auftraggeber: Suchtprävention im Kanton Zürich; Roland Stähli, Annett Niklaus, Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention der Universität Zürich. Werbeagentur: Matter Gretener Lesch; CD: Daniel Matter; Text: Dominik Imseng; Grafik: Laura Haas; Beratung: Verena Knof; Foto, Bildbearbeitung, CGI: Carioca Studio; Online: Dotpulse; Mediaplanung: Ad.X. INCAROM Ziel: Relaunch. Werbemittel: YouTube, Anzeigen, Radio, Online, Event. Einsatz: Laufend. Auftraggeber: Incarom; Nicolas Huillet, Business Executive Manager; Pascale Kremer, Marketing Manager; Frederick Wollaert, Lydie Goetschin, Brand Manager. Werbeagentur: M&C Saatchi; CD: Olivier Girard; AD: Julien de Preux; Copywriter: David von Ritter; Graphic Designer: Hélène Ferté; Nina Hugentobler: Client Service Director; Account Manager: Fanny Rannaud; Digital Director: Mario Grünitz; Digital AD: Vincent Schaublin; Planning: François-Louis Noël; Media: Zenith- Optimedia.; Song: Greis & DJO; Clip: Kronos Pictures; Event: Dermon Management. AUDI Ziel: Image. Werbemittel: Anzeigen, Plakate. Einsatz: Laufend. Auftraggeber: Amag; Donato Bochicchio, Markenchef Audi; Christian Frey, Marketingleiter Audi; Stefanie Koch, Leiterin Marketing Kommunikation Audi. Werbeagentur: Exxtra; CCO: Markus Gut; CD: Dominik Oberwiler, Martin Stulz; AD: Susanne Weeber; Text: Natasa Maricic; Grafik: Jeremy Küng; 3D: An Le; Beratung: Susan Baumgartner. SCHWEIZER FLEISCH Ziel: Image. Werbemittel: Anzeigen, Plakate, TV-Spot. Einsatz: Weihnachten. Auftraggeber: Proviande; Marcel Portmann, Leiter GB Marketing & Kommunikation. Werbeagentur: Polyconsult; CD: Roger Ghezzi; AD: Petra Brönnimann; Text/Konzept: Helene Zenhäusern, David Voges; Beratung: Mike Brodbeck, Dorothea Beck; Film: Shining Pictures; Producer; Caroline Braun; Regie und Kamera: Roland Schmid; Fotos: Julien Vonier. Suisa-Nr.:

20 20 MEDIA & MEDIEN werbewoche E-Paper-Abos sind im Schnitt 30 Prozent günstiger 2015 kosten einige Zeitungsabos bis zu 40 Franken mehr als letztes Jahr. Dennoch fielen die Abo-Erhöhungen diesmal etwas moderater aus als vor einem Jahr. Zudem senkten zwei Verlage sogar ihre Abopreise, was es wohl noch nie gab. Im Digitalbereich suchen die Verlage hingegen immer noch nach einem angemessenen Preis. Doch Digitalabos, die 50 Prozent weniger kosten als ein Printabo, werden seltener. Beginnen wir mit der Sensation: Das Print- Abo der Südostschweiz Glarus, Gaster, See kostet neu statt 349 Franken nur noch 339 Franken pro Jahr, 10 Franken oder 3 Prozent weniger als bisher. Das 7-Tage-Abo mit der Schweiz am Sonntag erfährt gar eine Reduktion um 50 Franken auf 349 Franken. Auch der Bund reduzierte einen seiner Abopreise: Das E-Paper-Abo sank um 5% oder 19 Franken auf 369 Franken dies im Zusammenhang mit der Einführung der neuen Bezahlschranke im letzten Herbst. Doch das sind effektiv Ausnahmen auch im langjäh- rigen Vergleich. Und sie können nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Branchentrend genau umgekehrt verläuft: Die hier erhobenen 50 Schweizer Tageszeitungen schlugen dieses Jahr erneut auf: Ein durchschnittliches Zeitungsabo kostet neu 396 Franken, 3% mehr als letztes Jahr. Allerdings liegen die Preise in der Westschweiz deutlich über diesem gesamtschweizerischen Niveau: Dort bezahlt man für ein Jahresabo im Mittel 429 Franken. Die Preisaufschläge fielen dafür nur halb so hoch aus. Auch bei den elf Sonntagszeitungen stiegen die Abopreise, und zwar im Schnitt um 2,5%: Deshalb schlägt ein 7-Tage-Abo derzeit mit 451 Franken zu Buche. Dieser Aufwärtstrend ist auch im Digitalbereich festzustellen, doch davon später. Am Kiosk bis 50 Rappen teurer Von den hier erhobenen rund 100 Titeln und Abokombinationen verlangen drei Viertel in diesem Jahr mehr für ein Abo als Mit plus 11% beim Printabo mutet der Zürcher Unterländer seinen Lesern den höchsten Aufschlag zu, gefolgt von Blick, der um 9% oder 30 Franken aufschlägt, sowie SonntagsBlick, SonntagsZeitung (SoZ), Terre et Nature und das Kombiabo von Der Bund und SoZ, die um je 8% aufschlagen. In absoluten Zahlen macht die letztgenannte Abo- Kombination den grössten Preissprung (+40 Franken), dann folgt der Zürcher Unterländer (+39 Franken) und das Abo-Kombi aus NZZ und NZZ am Sonntag, die zusammen 34 Franken teurer werden. Die geringfügigste Preiserhöhung findet sich umgekehrt bei der Zentralschweiz am Sonntag, die bloss um 2 Franken oder 1% aufschlägt. ABO- UND KIOSK-TARIFE 2015 (ALLE ANGABEN INKL. MWST.) Titel Wochentage Printabo Einzelverkauf E-Paper Digitalabo Paywall /- in % /- in % /- in % zu Vorjahr +/- in % zu Printabo /- in % zu Vorjahr Tageszeitungen 24 Heures Lu-Ve metered Sa Aargauer Zeitung * ohne Schweiz am Sonntag Mo-Sa mit Schweiz am Sonntag Mo-So Agéfi Lu-Sa klassisch Anzeiger von Uster Mo-Sa offen Premium Basellandschaftliche Zeitung ohne Schweiz am Sonntag Mo-Sa mit Schweiz am Sonntag Mo-So Basler Zeitung ohne SoZ Mo-Sa noch offen mit SoZ Mo-So BaZ Kompakt ohne SoZ Di, Do, Sa mit SoZ Di, Do, Sa, So 340 Berner Zeitung Mo-Fr metered Sa 4.40 Bieler Tagblatt nur Print Mo-Sa klassisch Print + Online Mo-Sa Blick Mo-Sa nicht vergleichbar Bote der Urschweiz ohne Zentralschweiz am Sonntag Mo-Sa mit Zentralschweiz am Sonntag Bund, Der, ohne SonntagsZeitung Mo-Fr metered Sa 4.60 mit SonntagsZeitung Mo-So Bündner Tagblatt ohne Schweiz am Sonntag Mo-Sa klassisch mit Schweiz am Sonntag Mo-So 399 bz Basel ohne Schweiz am Sonntag Mo-Sa mit Schweiz am Sonntag Mo-So Corriere del Ticino, Il Mo-Do + Sa Fr 3.00 Courrier, Le Lu-Ve metered Sa 3.00 Express, L Lu-Sa klassisch Freiburger Nachrichten Mo-Sa klassisch Gruyère, La Lu-Sa ? Giornale del Popolo Mo-Sa Höfner Volksblatt Mo-Sa klassisch Impartial, L Lu-Sa klassisch Journal du Jura nur Print Lu-Sa klassisch Print + Online Lu-Sa ab ab ab Landbote, Der ** Mo-Sa noch offen Liberté, La Lu-Ve Premium Sa 3.70 Liechtensteiner Volksblatt Mo-Sa Limmattaler Zeitung ohne Schweiz am Sonntag Mo-Sa mit Schweiz am Sonntag Mo-So March-Anzeiger Mo-Sa klassisch Matin semaine, Le Lu-Sa Premium Neue Fricktaler Zeitung Di, Do, Fr klassisch Neue Luzerner Zeitung *** ohne Zentralschweiz am Sonntag Mo-Sa mit Zentralschweiz am Sonntag Mo-So Neue Zürcher Zeitung ohne NZZaS Mo-Fr metered Sa mit NZZaS Mo-So Nouvelliste, Le Lu-Sa klassisch Oltner Tagblatt ohne Schweiz am Sonntag Mo-Sa mit Schweiz am Sonntag Mo-So /- in % zu Printabo 2015

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