Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit ICF-CY

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1 Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit ICF-CY Am Beispiel eines Kindes mit einer Schriftspracherwerbsstörung Klassifikation der Funktionen b Kapitel 1: mentale Funktionen Allgemeine mentale Funktionen b110-b139 b 110: Bewusstsein b 1103: Regulation des B. b 114: Orientierung b 117: Funktion der Intelligenz b 130: Psychische Energie und Antrieb b 1144: Räumliche Orientierung b 1301: Motivation Spezifische mentale Funktionen b140-b189) b 140: Aufmerksamkeit b 144: Gedächtnis b 1400: Daueraufmerksamkeit b 1401: Wechsel, Lenkung d. A. b 1402: geteilte Aufmerksamkeit b 1440: Kurzzeit- Arbeitsgedächtnis b 1441: Langzeitgedächtnis b 1443: Abruf von Gedächtnisinhalten b 152: Emotion b 1520 Situationsangemessene F. b 1552 Spannweite von Emotionen: Gefühle äussern, Angst, Sorge etc. b 156 Wahrnehmung b 1560 Auditive Wahrnehmung Unterscheidung von Geräuschen, Tönen, Tonhöhen und and. Audivien Reizen

2 ICF-CY Beispiel für ein Kind mit einer Schriftspracherwerbsstörung 2. b 160 Funktion des Denkens b 164 Höhere kog. Funktionen exkl. b 144: Gedächtnis, b167: kogn. Sprachliche b172 Rechnen b 167 Kognitiv sprachliche F. b 176 Mentale Funktionen, die die Durchführung komplexer Bewegungshandlungen betreffen b 180 Selbstwahrnehmung, Zeitwahrnehmung F. Audivien Reizen b 1561 Visuelle Wahrnehmung: Unterscheidung von Grösse, Farbe und Form b 1565 Räumlich visuelle Wahrnehmung: visuelles Erkennen von räumlichen Beziehungen der Objekte in der Umgebung zueinander und zu sich selbst b 1600 Denktempo b 1601 Form des Denkens b 1602 Inhalt des Denkens b 1640 Abstraktionsvermögen Entw. Von allgemeinen Vorstellungen b 1641 Organisieren und planen b 1642 Zeitmanagement b 1643 Kogn. Flexibilität b 1645 Urteilsvermögen b 1646 Problemlösevermögen b 1670 Sprachverständnis b 1671 Sprachliches Ausdruckvermögen b 1672 Integrative Sprachfunktionen F. die semantische, symbolische Bedeutung, grammatische Strukturen, Ideen betreffen b 1800 Selbstwahrnehmung b 1802 Zeitwahrnehmung b Verständnis gesprochener Sprache b Verständnis geschriebener Sprache b Lausprachl. Ausdrucksvermögen b Schriftsprachli. Ausdrucksvermögen

3 ICF-CY Beispiel für ein Kind mit einer Schriftspracherwerbsstörung 3. d. Klassifikation der Aktivitäten und Partizipation (Teilhabe) Kapitel 1: Lernen und Wissensanwendung Bewusst sinnliche Wahrnehumngen d 110 d129 d 110: Zuschauen d 115: Zuhören d 120: Andere bewusst sinnliche d 1201 Betasten, befühlen Wahrnehmungen d 129 Bewusst sinnliches Wahrnehmen Elementares lernen d130 d 159 d 130: nachmachen, nachahmen d 131: durch Handlung lernen d 132 Sich Information aneignen D 135 Üben d 140 Lesen lernen d 1400 Fàhigkeit zum Erkennen von Symbole und Ikonen, Buchstaben und Wörtern d 1401 Fähigkeit schriftliche Wörter zu benennen d 1402 Fähigkeit schriftliche Sprache zu verstehen d 1408 Lesen lernen d 145 Schreiben lernen d 1451 Fertigkeiten um Buchstaben und Alphabet schreiben d 1452 Fertigkeit zum Schreiben von Wörtern und Sätzen.

4 ICF-CY Beispiel für ein Kind mit einer Schriftspracherwerbsstörung 4. Wissen anwenden d 160 d 179 d 160 Aufmerksamkeit fokussieren d 161 Aufmerksamkeit halten d 163 Denken: Ideen und komplexe Vorstellungen formulieren, und handhaben. Theorien entwickeln, meditieren, Vor- und nachtele abwägen, Vermutungen anstellen, überlegen... (exkl. Probleme lösen d 175; exkl. Entscheidungen treffen d 177) d 166 Lesen: Aktivität in Zusammenhang mit dem Erfassen und der Interpretation von Texten. (exkl. Lesen lernen d140) d 170 Schreiben: Symbole und Sprache verwenden oder zu produzieren, um Informationen zu vermitteln, wie schriftliche Aufzeichnungen von Ereignissen oder Ideen (exkl. Schreiben lernen d145 ) d 1660 Allgemeine Fähigkeiten und Strategien des Leseprozesses verwenden d 1661 Schriftsprache verstehen bzw. Leseverständnis d 1700 Allgemeine Fähigkeiten und Strategien des Schreibprozesses verwenden. d 1701 Grammatische Regeln in Textproduktionen anwenden d 1702 Allgemeine Fähigkeiten und Strategien in komplexen Textproduktionen (exkl. d145)

5 ICF-CY Beispiel für ein Kind mit einer Schriftspracherwerbsstörung 5. d 175 Problemlösen: Lösungen für eine Frage oder Situation finden, indem das Problem identifiziert und analysiert wird. Lösungsmöglichkeiten entwickeln und mögliche Auswirkungen der Lösungen abschätzen (exkl. Denden d163; Entscheidungen treffen d 177) d 177 Entscheidungen treffen: Wahl zwischen Optionen treffen, diese umsetzen und ihre Auswirkungen abschätzen d 179 Wissen anwenden d 1750 Einfache Proleme lösen: Lösungen zu einfachen Problemen finden d 1751 komplexe Probleme lösen: Lösungen zu komplexen Problemen finden Kapitel 2: Allgemeine Aufgaben und Anforderungen Allgemeine Aufgaben und Anforderungen d 210 d 299 d 210 Einzelne Aufgaben übernehmen d 220 Mehrfachaufgaben übernehmen d 230 Tägliche Routinen durchführen D 240 Mit Stress und anderen psychischen Anforderungen umgehen können

6 ICF-CY Beispiel für ein Kind mit einer Schriftspracherwerbsstörung 6. Kapitel 3: Kommunikation Kommunizieren als Empfänger d 310 d329 d 325 Kommunizieren als Empfänger von schriftlichen Mitteilungen Kommunizieren als Sender d 330 d349 d 345 Mitteilungen schreiben Mittelungen in schriftlicher Sprache verfassen und in unterschiedlicher Form vermitteln Konversation und Gebrauch von Kommunikationsgeräten und techniken d d 360 Kommunikatonsgeräte und techniken benutzen d 3601 technische Schriebgeräte benutzen Kapitel 8: Bedeutende Lebensbereiche Erziehung und Bildung d810 d 839 d 820 Schulbildung: Zulassung zu Schule und Bildung erlangen an allen schulbezogenen Rechten und Pflichten teilhaben können Lehrgangsstoffe, -inhalte und andere curriculare Anforderungen der Programme der Primar- und Sekundarstufenbildung erlernen Regelmässige Teilhabe am Unterricht Mit anderen Schülern zusammenarbeiten können Anweisungen des Lehrers befolgen Aufgaben und Projekte organisieren Zu anderen Stufen der Bildung fortschreiten d 825 Theoretische Berufsausbildung d 830 Höhere Bildung und Ausbildung)

7 ICF-CY Beispiel für ein Kind mit einer Schriftspracherwerbsstörung 7. e Umweltfaktoren Umweltfaktoren bilden die materielle, soziale und einstellungsbezogene Umwelt in der Menschen leben und ihr Dasein entfalten S. 218 Negativer Qualifikator: barrieren xxx.0 Barriere nicht vorhanden xxx.1 Barriere mässig ausgeprägt xxx.2 Barriere mässig ausgeprägt xxx.3 Barriere erheblich ausgeprägt xxx.4 Barriere voll ausgeprägt Kapitel 1 Produkte und Technologien 0 4% 5-24% 25-49% 50-95% % Kapitel 2 Natürliche und vom Menschen veränderte Umwelt Kapitel 3 Unterstützung und Beziehungen Kapitel 4 Einstellungen Positiver Qualifikator: Förderfaktor xxx.0 Förderfaktor nicht vorhanden xxx.1 Förderfaktor mässig ausgeprägt xxx.2 Förderfaktor mässig ausgeprägt xxx.3 Förderfaktor erheblich ausgeprägt xxx.4 Förderfaktor voll ausgeprägt 0 4% 5-24% 25-49% 50-95% % Vom Menschen hergestellte Produkte, Ausrüstungen, Technologien in der unmittelbaren Umwelt Belebte oder unbelebte Elemente der natürlichen und materiellen Umwelt e225 Klima, e 240 Licht, e 250 Laute Geräusche etc Praktisch physische oder emotionelle Unterstützung e 310 engster Familienkreis, e315 erweiterter Familienkreis, e 320 Freunde, 330 Autoritätspersonen etc. Einstellungen, die sichtbar Konsequenzen haben: Ideologien, Werte, Normen, ethische Leitlinien, Überzeugungen e 410 individuelle Einstellungen der Mitglieder des engsten Familienkreises, e 435 individuelle Einstellungen von pers. Hilfs- und Pflegepersonen, e 455 individuelle Einstellung von anderen Fachleuten

8 ICF-CY Beispiel für ein Kind mit einer Schriftspracherwerbsstörung 8. Kapiel 5 Dienste, Systeme und Handlungsgrundsätze e 525 Dienste, Systeme und Handlungs- Grundsätze im Wohnungswesen, e 555 Dienste, Systeme und Handlungsgrundsätze von Vereinigungen und Organisationen, e 560 Dienste, Systeme und Handlungsgrundsätze des Medienwesens, e 575 Dienste, Systeme und Handlungsgrundsätze der allgemeinen sozialen Unterstützung e 585 Dienste, Systeme und Handlungsgrundsätze des Bildungsund Ausbildungswesens

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