ICF - Mehr als ein Klassifikationssystem? Einführung. H. Amorosa Kiel

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1 ICF - Mehr als ein Klassifikationssystem? Einführung H. Amorosa Kiel

2 ICF ICF-CY 2

3 H. Amorosa!!!!!!!!!!!!! Kiel, Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit, Version für Kinder und Jugendliche (ICF-CY) Ziele Grundlagen Konzept 3

4 Allgemeines Ziel der ICF-Klassifikation ist, in einheitlicher und standardisierter Form eine Sprache und einen Rahmen zur Beschreibung von Gesundheits- und mit Gesundheit zusammenhängenden Zuständen zur Verfügung zu stellen. Sie definiert Komponenten von Gesundheit und einige mit Gesundheit zusammenhängende Komponenten von Wohlbefinden (wie Erziehung/Bildung und Arbeit). (ICF-CY, S. 29) 4

5 Grundlagen UN Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten (1948) UN Kinderrechtskonvention (1989) Weltbildungsforum Dakar (2000) Die Konvention für die Rechte von Personen mit Behinderungen (2006) 5

6 UN Kinderrechtskonvention von (1989) 23 Rechte von behinderten Kindern 1. Die Vertragsstaaten erkennen an, daß ein geistig oder körperlich behindertes Kind ein erfülltes und menschenwürdiges Leben unter Bedingungen führen soll, welche die Würde des Kindes wahren, seine Selbständigkeit fördern und seine aktive Teilnahme am Leben der Gemeinschaft erleichtern. 6

7 medizinisches Modell soziales Modell Behinderung ist Folge einer Krankheit, eines Traumas oder eines anderen Gesundheitsproblems Behinderung ist hauptsächlich ein gesellchaftlich verursachtes Problem Behinderung ist ein Problem der Person Behinderung ist kein Merkmal der Person, sondern ein komplexes Geflecht von Bedingungen, von denen viele vom gesellschaftlichen Umfeld geschaffen werden Behandlung des Betroffenen Heilmittelverordnung Thema der Gesundheitspolitik Veränderung der Einstellungen Durchsetzung der Menschenrechte Politisches Thema 7

8 Das Konzept der ICF basiert auf einer Integration dieser beiden (medizinisch und sozial) gegensätzlichen Modelle. Um die verschiedenen Perspektiven der Funktionsfähigkeit zu integrieren, wird ein biopsychosozialer Ansatz verwendet. Die ICF versucht eine Synthese zu erreichen, die eine kohärente Sicht der verschiedenen Perspektiven von Gesundheit auf biologischer, individueller und sozialer Ebene ermöglicht. (ICF-CY, S. 48) 8

9 Die ICF-CY bietet ein Konzept an und eine gemeinsame Sprache und Terminologie um Probleme zu erfassen, die sich in den ersten Lebensjahren, in der Kindheit und Jugend manifestieren. Die Probleme betreffen Körperfunktionen, Körperstrukturen, Aktivität- und Partizipationseinschränkungen und Umweltfaktoren, die für Kinder und Jugendliche wichtig sind. 9

10 Die ICF-CY soll von Klinikern, Lehrern, Erziehern, Entscheidungsträgern, Familienmitgliedern, Verbrauchern und Forschern eingesetzt werden, um die Charakteristika von Gesundheit und Funktionsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen zu dokumentieren. 10

11 ICF Klassifikation Teil 1: Funktionsfähigkeit und Behinderung Teil 2: Kontextfaktoren Teile b, s Körperfunktionen und -strukturen d Aktivität und Partizipation (Teilhabe) e Umweltfaktoren Personenbezogene Faktoren Komponenten Änderung der Funktion Änderung der Struktur Leistungs -fähigkeit Leistung Förderfaktoren Barrieren Konstrukte/ Beurteilungs merkmale Item-Ebenen & 4. Item-Ebenen & 4. Item-Ebenen & 4. Item-Ebenen & 4. Item-Ebenen & 4. Domänen und Katgorien auf unterschiedl. Ebenen 11

12 d Aktivitäten und Partizipation: Kapitel 3 : Kommunikation 12

13 Wechselwirkungen zwischen den Komponenten der ICF-CY Körperfunktionen und - strukturen Gesundheitsproblem Aktivität Partizipation (Teilhabe) Umweltfaktoren Personenbezogene Faktoren 13

14 Definitionen: Eine Aktivität ist die Durchführung einer Aufgabe oder einer Handlung (Aktivität) durch einen Menschen. Partizipation (Teilhabe) ist das Einbezogensein in eine Lebenssituation. Eine Beeinträchtigung einer Aktivität ist eine Schwierigkeit oder die Unmöglichkeit, die ein Mensch haben kann, die Aktivität durchzuführen. Eine Beeinträchtigung der Partizipation (Teilhabe) ist ein Problem, das ein Mensch in Hinblick auf sein Einbezogensein in Lebenssituationen erleben kann. 14

15 H. Amorosa!!!!!!!!!!!! Kiel, Ebene 1 d Aktivitäten und Partizipation d1 Lernen und Wissensanwendung d2 Allgemeine Aufgaben und Anforderungen d3 Kommunikation d4 Mobilität d5 Selbstversorgung d6 Häusliches Leben d7 Interpersonelle Interaktionen und Beziehungen d8 Bedeutende Lebensbereiche d9 Gemeinschafts-, soziales und staatsbürgerliches Leben 15

16 H. Amorosa!!!!!!!!!!!!!! Kiel Ebene 3 d1 Lernen und Wissensanwendung d110-d129 Bewusste sinnliche Wahrnehmung z.b. Hinschauen, Hinhören, Belecken, Befühlen d130-d159 Elementares Lernen z.b. Imitieren, Lernen durch Umgang mit Gegenständen, Sprache erwerben, einfache und komplexere Konzepte erwerben, Lesen lernen d160-d179 Wissensanwendung z.b. Aufmerksamkeit fokussieren, Denken, So-tun-als-ob, Lesen, Probleme lösen 16

17 Wechselwirkungen zwischen den Komponenten der ICF-CY Körperfunktionen und - strukturen Gesundheitsproblem Aktivität Partizipation (Teilhabe) Umweltfaktoren Personenbezogene Faktoren 17

18 Ebene 1 e Umweltfaktoren e1 Produkte und Technologien e2 Natürliche und von Menschen veränderte Umwelt e3 Unterstützung und Beziehungen e4 Einstellungen e5 Dienste, Systeme und Handlungsgrundsätze 18

19 Kontextfaktoren: e4 Einstellungen, Ebene 3 19

20 Wechselwirkungen zwischen den Komponenten der ICF-CY Körperfunktionen und - strukturen Gesundheitsproblem Aktivität Partizipation (Teilhabe) Umweltfaktoren Personenbezogene Faktoren 20

21 Ebene 1 (b) Körperfunktionen b1 Mentale Funktionen b2 Sinnesfunktionen und Schmerz b3 Stimm- und Sprechfunktion b4-6 Organfunktionen b7 Neuromuskuläre und bewegungsbezogene Funktionen b8 Funktionen der Haut und der Hautanhangsgebilde (s) Körperstrukturen s1 Strukturen des Nervensystems s2 Auge und Ohr und mit diesen in Zusammenhang stehende Strukturen s3 Strukturen, die an Stimme und Sprechen beteiligt sind s4-6 Strukturen der verschiedenen Organe s7 Mit der Bewegung in Zusammenhang stehende Strukturen s8 Strukturen der Haut und Hautanhangsgebilde 21

22 b1 Mentale Funktionen (Auszug) Globale mentale Funktionen (b110) Funktionen des Bewusstseins (b117) Funktionen der Intelligenz (b134) Funktionen des Schlafes Spezifische mentale Funktionen (b140) Funktionen der Aufmerksamkeit (b147) Psychomotorische Funktionen (b152) Emotionale Funktionen (b156) Funktionen der Wahrnehmung (b167) Kognitiv-sprachliche Funktionen 22

23 Ebene 3 23

24 Körperstrukturen 24

25 Beurteilungsmerkmale xxx.0 = Problem nicht vorhanden xxx.1 = Problem leicht ausgeprägt xxx.2 = Problem mäßig ausgeprägt xxx.3 = Problem erheblich ausgeprägt xxx.4 = Problem voll ausgeprägt xxx.8 = nicht spezifizierbar xxx.9 = nicht anwendbar Man kann durch unterschiedliche Methoden auch Stärken mit den Beurteilungsmerkmalen kodieren 25

26 Probleme der ICF-CY Kodierung aufwendig Schweregrade lassen sich bisher nicht zuverlässig zuordnen Keine eigenen Untersuchungsinstrumente Sehr viel Information über die Familie und das Umfeld 26

27 Ethische Richtlinien der ICF-CY In klinischen Kontexten sollte die Verwendung der ICF immer in voller Kenntnis, mit der Einwilligung und Kooperation derjenigen Person erfolgen, deren Funktionsfähigkeit und Behinderung klassifiziert werden. Wenn Einschränkungen der kognitiven Fähigkeiten des Individuums diesen Einbezug erschweren oder verhindern, sollten seine Interessenvertreter aktive Teilnehmer an diesem Prozess sein. Wo immer möglich, sollte der betroffenen Person (oder ihrem Interessenvertreter) die Teilnahme am Prozess der Klassifizierung ermöglicht werden, insbesondere indem sie die Gelegenheit erhält, die Angemessenheit der Verwendung einer Kategorie und einer damit verbundenen Beurteilung zu bestätigen oder zu hinterfragen. Die durch die ICF kodierten Informationen sollen als persönliche Informationen betrachtet und verbindlichen Regeln der Vertraulichkeit unterstellt werden, welche für die jeweilige Verwendung der Daten adäquat ist. (ICF-CY S. 310) 27

28 Warum eine eigene Klassifikation für Kinder? 1. Bei Kindern und Jugendlichen liegen oft Entwicklungsverzögerungen vor und somit keine klar definierbaren Schädigungen. 2. Insbesondere bei kleinen Kindern lassen sich Körperfunktionen, Aktivitäten und Partizipation nicht immer eindeutig trennen. 3. Umwelt und Partizipation in der Kindheit haben eine andere Qualität und Bedeutsamkeit für die Funktionsfähigkeit als im Erwachsenenalter. 4. Die Gestaltungsmöglichkeiten der Kinder in Beziehungen verändern sich mit dem Alter. 28

29 Unterschiede zwischen ICF und ICF-CY 1. Einfügung von Items in nicht verwendete Codes (z. B. Vorläuferfähigkeiten) 2. Veränderung von Beschreibungen (z. B. d2100 Eine einfache Aufgabe übernehmen Erklärung: Einen Turm bauen, einen Schuh anziehen). 3. Veränderung der Ein- und Ausschlusskriterien 29

30 Literatur WHO (2007): ICF-CY Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen. J. Hollenweger, O. Kraus de Carmargo, DIMDI (Hrsg.) Bern: Verlag Hans Huber, 2011 DIMDI (Hrsg.) (2005) Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit. Neu-Isenburg: Medizinische Medien Informations GmbH. downloadcenter/icf/endfassung/ Frühförderung interdisziplinär: Jahrgang 26, Heft 4, 2007: Mehrere Artikel zur ICF-CY 30

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