Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt? 16. März 2015, Marc Brütsch Chief Economist Swiss Life

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt? 16. März 2015, Marc Brütsch Chief Economist Swiss Life"

Transkript

1 Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt? 16. März 2015, Marc Brütsch Chief Economist Swiss Life

2 «Ein gutes Verständnis der schweizerischen Geldpolitik ist für Kreditnehmer und Kreditgeber von Frankenkrediten in Österreich sehr wichtig» Thomas Jordan am 23. September 2004, anlässlich eines Referats in Feldkirch 2 Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt?

3 Agenda Weshalb gab die Schweizerische Nationalbank den Mindestkurs auf? Folgen für die Schweiz Wie geht's mit dem Schweizer Franken weiter? In Schweizer Franken bleiben oder in Euro wechseln? 3 Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt?

4 Geschichte der Mindestkurspolitik der Schweizerischen Nationalbank seit Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt?

5 Und dann kam der 15. Januar Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt?

6 Nun ist der Schweizer Franken erneut massiv überbewertet 18% % 6 Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt?

7 Dies ist ein Schock für die Schweizer Volkswirtschaft:

8 der Schweizer Exporte gehen in die Eurozone.

9 Ja / Nein? der mittelständischen Unternehmer in der Schweiz hätten gleich entschieden wie die Nationalbank.

10 Die SNB wollte ihre Bilanz nicht noch weiter aufblähen 10 Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt?

11 Seit Frühjahr 2014 sass die SNB im Seitenwagen von Mario Draghi 11 Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt?

12 Agenda Weshalb gab die Schweizerische Nationalbank den Mindestkurs auf? Folgen für die Schweiz Wie geht's mit dem Schweizer Franken weiter? In Schweizer Franken bleiben oder in Euro wechseln? 12 Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt?

13 BIP-Wachstum Schweiz: Alternative Szenarien nach SNB Entscheid 2.5% 2.0% Mittlere reale Jahresveränderungsrate des BIP % 1.0% 0.5% EUR/CHF % 1.3% EUR/CHF % -0.2% 0.0% -0.5% -1.0% I II III IV I II III IV I II III IV I II III IV EUR/CHF 1.20 EUR/CHF 0.90 EUR/CHF 1.05 / 1.12 Prognose Swiss Life EUR/CHF BIP-Wachstum 1.1% 0.7% 13 Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt?

14 73% der Schweizer sind in 60 Minuten in einem grenznahen Supermarkt Quelle: Credit Suisse Economic Research 14 Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt?

15 Quelle: NZZ am Sonntag, 8. März 2015

16 Tourismus: Bis 5% Rückgang bei den Hotelübernachtungen zu erwarten Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt?

17 Schweizer Wirtschaft ist widerstandsfähig 17 Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt?

18 Minuszinsen bis weit hinein in lange Laufzeiten als Folge der Politik der SNB % 18 Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt?

19 Agenda Weshalb gab die Schweizerische Nationalbank den Mindestkurs auf? Folgen für die Schweiz Wie geht's mit dem Schweizer Franken weiter? In Schweizer Franken bleiben oder in Euro wechseln? 19 Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt?

20 Wohin können die Minuszinsen noch gehen? Devisenkurse EUR/CHF 1.00 USD/CHF 0.90 EUR/CHF 0.90 USD/CHF 0.90 EUR/CHF 1.15 USD/CHF Monats CHF Libor Prognose Swiss Life per 16. März 2015 EUR/CHF 1.05 USD/CHF 0.95 Rendite auf Staatsanleihen mit Laufzeit von 10 Jahren Schweiz Deutschland Weltwirtschaftliche Bedingungen für jeweiliges Szenario % 0.0% 0.4% Deflationsängste nicht gebannt Keine Kreditschöpfung in der Eurozone US Notenbank erhöht Leizinsen nicht - 2.0% - 0.5% 0.1% Deflation Zusätzliche Massnahmen der EZB Weiterhin Nullzinspolitik in USA Schweiz führt Kapitalverkehrskontrollen ein % 0.2% 0.6% Starke Kreditschöpfung in der Eurozone Erdölpreis (Sorte Brent) steigt über 60 USD pro Barrel Rascher Anstieg der Inflation US Notenbank erhöht Leitzinsen in 2015 Keine weitere Massnahme % 0.1% 0.5% Erholung in der Eurozone Ölpreis (Sorte Brent) stabilisiert sich bei 55 USD pro Barrel Rückkehr zu positiven Inflationsraten in USA und Europa US Notenbank erhöht Leitzinsen in Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt?

21 Wir rechnen bis 2016 mit einem leicht schwächeren Franken Relativ kräftigeres Wachstum in der Eurozone im Vergleich zur Schweiz Abgewendete Deflationsgefahr mindert Wahrscheinlichkeit weiterer Massnahmen seitens der EZB Schweizer Franken verliert durch die Minuszinsen weiter an Attraktivität als sicherer Hafen Ohne weitere geopolitische Schocks wird die extreme Überbewertung des Frankens teilweise korrigiert Unternehmen und institutionelle Anleger aus der Schweiz investieren in der Eurozone 21 Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt?

22 Rückkehr der Volatilität % 22 Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt?

23 Der Schweizer Franken steht seit 40 Jahren unter Aufwertungsdruck 23 Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt?

24 Agenda Weshalb gab die Schweizerische Nationalbank den Mindestkurs auf? Folgen für die Schweiz Wie geht's mit dem Schweizer Franken weiter? In Schweizer Franken bleiben oder in Euro wechseln? 24 Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt?

25 Würden Sie dieses Angebot annehmen? 16. März 2015 Wechselkurs 1.06 EUR/CHF; 100 Euro = 106 CHF ICH 106 Franken 100 Euro SIE In 3 Monaten Wechselkurs X EUR/CHF; 100 Euro = 100 * X CHF ICH 100 Euro 100 * X Franken SIE

26 Zusammenfassung Die Aufgabe des Mindestkurses durch die SNB führt zu höherer Volatilität an den Devisenmärkten Wer seinen Frankenkredit heute in Euro wechselt, geht von einer weiteren Aufwertung des Frankens aus Swiss Life rechnet vorübergehend mit einer leichten Abwertung des Frankens Wer Lohn-, Zins- oder Dividendeneinkommen in Schweizer Franken erzielt, sichert sich gegen eine höhere Schuldenbelastung auf dem Frankenkredit ab Für österreichische Grenzgänger mit einem Einkommen in Franken kann sich der Frankenkredit weiterhin lohnen 26 Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt?

27 So fängt Zukunft an.

Schweiz. Währungsanalyse. Kernaussagen. Prognosen. Technische Analyse: CHF pro EUR. Prognose - Wirtschaftsdaten. 21. Oktober 2004

Schweiz. Währungsanalyse. Kernaussagen. Prognosen. Technische Analyse: CHF pro EUR. Prognose - Wirtschaftsdaten. 21. Oktober 2004 Währungsanalyse 1. Oktober Prognosen akt. Dez. Mär.5 Jun.5 3-Monats-LIBOR,69 1, 1,5 1,5 1-J Renditen,5 3,1 3,3 3,6 EUR/CHF 1,53 1,51 1,51 1,53 3-M Bandbreite 1,5-1,56 Quelle: Reuters, Raiffeisen Research

Mehr

Jahresausblick 2015 Der Euro als Einbahnstraße? Sonja Marten (Leiterin Devisenresearch)

Jahresausblick 2015 Der Euro als Einbahnstraße? Sonja Marten (Leiterin Devisenresearch) Jahresausblick 2015 Der Euro als Einbahnstraße? Januar 2015 Sonja Marten (Leiterin Devisenresearch) 2 EZB auf Autopilot Draghi sorgt für Unruhe Bilanzausweitung der EZB aggressiver als vom Markt erwartet

Mehr

Die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank und die Frankenkredite in Österreich

Die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank und die Frankenkredite in Österreich Die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank und die Frankenkredite in Österreich Prof. Dr. Thomas J. Jordan Stellvertretendes Mitglied des Direktoriums Leiter Finanzmarktoperationen Schweizerische

Mehr

Spezielle Themen: Aussenwirtschaft. Lösung zu Aufgabensammlung. Aussenwirtschaft: Aufgabensammlung I

Spezielle Themen: Aussenwirtschaft. Lösung zu Aufgabensammlung. Aussenwirtschaft: Aufgabensammlung I Thema Dokumentart Spezielle Themen: Aussenwirtschaft Lösung zu Aufgabensammlung Lösung Aussenwirtschaft: Aufgabensammlung I Aufgabe 1 1.1 Stellen Sie den Devisenmarkt (einheimische Währung CHF, ausländische

Mehr

informieren Steht die Schweiz vor einer Hyperinflation? Tagung der Finanzverwaltern/innen der Thurgauer Gemeinden, 24.

informieren Steht die Schweiz vor einer Hyperinflation? Tagung der Finanzverwaltern/innen der Thurgauer Gemeinden, 24. informieren Steht die Schweiz vor einer Hyperinflation? Tagung der Finanzverwaltern/innen der Thurgauer Gemeinden, 24. Oktober 2013 Inflation Was genau ist Inflation eigentlich? Definition Inflation Inflation

Mehr

Schweiz. Währungsanalyse. Kernaussagen. Prognosen. Technische Analyse: CHF pro EUR. 13. Februar 2006

Schweiz. Währungsanalyse. Kernaussagen. Prognosen. Technische Analyse: CHF pro EUR. 13. Februar 2006 Währungsanalyse 13. Februar 2006 Prognosen aktuell Mär.06 Jun.06 Sep.06 Dez.06 Leitzins 1,08 1,25 1,50 1,50 1,75 10J-Rendite 2,17 2,45 2,35 2,45 2,65 10J-Spread* 131 125 115 125 125 EUR/CHF 1,555 1,54

Mehr

abcdefg Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Mediengespräch

abcdefg Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Mediengespräch abcdefg Mediengespräch Zürich, 14. Dezember 2006 Einleitende Bemerkungen von Jean-Pierre Roth Wie Sie unserer Medienmitteilung entnehmen können, erhöht die Schweizerische Nationalbank das Zielband für

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Die Geldmarktzinsen dürften im Euro-Raum noch über einen längeren Zeitraum auf einem rekordtiefen Niveau bleiben.

Mehr

Finanzmarktperspektiven 2015

Finanzmarktperspektiven 2015 Finanzmarktperspektiven 2015 Makroökonomischer Ausblick Bruno Gisler Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. Makroökonomisches Fazit vom November 2013 Die Industriestaaten werden

Mehr

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012. Marcel Koller Chefökonom

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012. Marcel Koller Chefökonom Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012 Marcel Koller Chefökonom Highlights September 2012 Makroökonomisches Umfeld Globale Konjunktur: Erste vorsichtige Anzeichen einer Stabilisierung USA

Mehr

Musterlösung Übung 8 zur Vorlesung Makroökonomik (WS 2011/12)

Musterlösung Übung 8 zur Vorlesung Makroökonomik (WS 2011/12) PROF. DR.MICHAEL FUNKE DR. MICHAEL PAETZ Musterlösung Übung 8 zur Vorlesung Makroökonomik (WS 2011/12) Aufgabe 1: Nominal- und Realzinsen a) Lesen Sie bitte den Artikel zu Negativzinsen auf http://www.taz.de/!77395/.

Mehr

Schweiz. Währungsanalyse. Kernaussagen. Prognosen. CHF pro EUR. OECD-Frühindikator: Beschleunigung des Wachstums. 22. Juni 2004

Schweiz. Währungsanalyse. Kernaussagen. Prognosen. CHF pro EUR. OECD-Frühindikator: Beschleunigung des Wachstums. 22. Juni 2004 Währungsanalyse. Juni Prognosen akt. Sep. Dez. Mar. -Monats-LIBOR,,7 1, 1, 1-J Renditen,,,, EUR/CHF 1,1 1, 1,7 1, M-Bandbreite 1,7-1, Quelle: Reuters, Raiffeisen Research Technische Analyse: Der Euro dürfte

Mehr

Die Notenbank feuert aus allen Rohren Die Nationalbank rechnet mit einer tiefen Rezession und sieht Deflationsgefahren

Die Notenbank feuert aus allen Rohren Die Nationalbank rechnet mit einer tiefen Rezession und sieht Deflationsgefahren News Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Recht 13.03.09 Nationalbank Die Notenbank feuert aus allen Rohren Die Nationalbank rechnet mit einer tiefen Rezession und sieht Deflationsgefahren Die Nationalbank

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Wir behalten die jeweilige Bandbreite für den 3m- Euribor und die EZB-Zielrate bei. Die Geldmarktzinsen dürften

Mehr

Wir informieren Sie!

Wir informieren Sie! Wir informieren Sie! 1. Aktuelles vom Markt 2. Portfolio per 3. Bericht des Fondsmanagers per 4. Vermögensaufstellung per 1 AKTUELLES August 2015 24.08.2015 20.08.2015 2 Portfolio Strategische Asset Allokation

Mehr

Makro Research Volkswirtschaft Währungen

Makro Research Volkswirtschaft Währungen Zinsanstieg zu schwach für Wende am Devisenmarkt Der Euro sah sich in den vergangenen Wochen einem starken Zinsanstieg ausgesetzt. Allein seit Anfang Juni sind die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihen

Mehr

Die Schweiz und die Frankenstärke: Herausforderungen

Die Schweiz und die Frankenstärke: Herausforderungen Die Schweiz und die Frankenstärke: Herausforderungen Prognose Rundschau, Kanton Thurgau 24. Juni 2015 Serge Gaillard, Direktor EFV Aufbau Wieso ist die Schweiz gut durch die Finanz- und Schuldenkrise gekommen?

Mehr

Wie beeinflusst die schweizerische Geldpolitik die Frankenkredite in Österreich?

Wie beeinflusst die schweizerische Geldpolitik die Frankenkredite in Österreich? Wie beeinflusst die schweizerische Geldpolitik die Frankenkredite in Österreich? Prof. Dr. Thomas J. Jordan Stellvertretendes Mitglied des Direktoriums Leiter Finanzmarktoperationen Schweizerische Nationalbank

Mehr

Wirtschaftsaussichten 2015

Wirtschaftsaussichten 2015 Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann Wirtschaftsaussichten 2015 Vortrag beim Rotary Club Hamburg Wandsbek 5. Januar 2015 Hoffnungen in 2015 1. Wirtschaftswachstum positiv (global, EU, Deutschland) 2. Reformfrüchte

Mehr

Ausgabe 09/2015 September / Oktober 2015

Ausgabe 09/2015 September / Oktober 2015 Das "große Warten" auf Leitzinserhöhungen Die Geldpolitik ist ein wichtiger Einflussfaktor an den Devisenmärkten. So hat sich vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Wege der Geldpolitik in den USA und

Mehr

[ g r o u p t r e a s u r y ]

[ g r o u p t r e a s u r y ] Aktuelle Entwicklungen am Kapitalmarkt Banken, Unternehmen und Staaten GD Mag. Markus Mair Graz, 27. September 2011 Chronologie der Finanzkrise 2 2006 ff. Die Krise beginnt am US-Immobilienmarkt 2008 ff.

Mehr

Quantitative Easing der EZB Fluch und Segen zugleich?

Quantitative Easing der EZB Fluch und Segen zugleich? Quantitative Easing der EZB Fluch und Segen zugleich? Agenda Mandat der EZB Definitionen Inflation Klassische Instrumente der Geldpolitik der EZB Quantitative Easing Diskussion Mandat der EZB Artikel 127

Mehr

Rohstoffpreisanstieg Keine Gefahr für Österreichs Konjunktur 2004!

Rohstoffpreisanstieg Keine Gefahr für Österreichs Konjunktur 2004! ÖsterreichReport Konzernvolkswirtschaft und Marktanalysen http://economicresearch.ba-ca.com X P L I C I T Rohstoffpreisanstieg Keine Gefahr für Österreichs Konjunktur 2004! August 2004 Ein Mitglied der

Mehr

trotz frankenstärke: die schweiz profitiert von einer unabhängigen währungspolitik

trotz frankenstärke: die schweiz profitiert von einer unabhängigen währungspolitik faktenblatt: GELD- UND WÄHRUNGSPOLITIK trotz frankenstärke: die schweiz profitiert von einer unabhängigen währungspolitik 23. Oktober 2011 Der starke Franken bereitet unserer exportorientierten Wirtschaft

Mehr

Inflation oder Deflation? Was ist die größere Gefahr?

Inflation oder Deflation? Was ist die größere Gefahr? Inflation oder Deflation? Was ist die größere Gefahr? Führt ausufernde Staatsverschuldung in Zukunft zu hoher Inflation? Oder führt die Schwäche der makroökonomischen Kräfte zu einem deflationären Szenario?

Mehr

% gg. Euro im Vergleich zum Vormonat (vom 08.09. bis zum 07.10.2014) -0,1 -2,8-1,6 -1,6 -0,8

% gg. Euro im Vergleich zum Vormonat (vom 08.09. bis zum 07.10.2014) -0,1 -2,8-1,6 -1,6 -0,8 Helaba Volkswirtschaft/Research DEVISEN KOMPAKT 8. Oktober 2014 AUTOR Christian Apelt, CFA Telefon: 0 69/91 32-47 26 research@helaba.de REDAKTION Claudia Windt HERAUSGEBER Dr. Gertrud R. Traud Chefvolkswirt/Leitung

Mehr

TAG DER TOURISMUSWIRTSCHAFT MITTWOCH, 29. FEBRUAR 2012 PARTNERSCHAFT. POLITIK. QUALITÄT.

TAG DER TOURISMUSWIRTSCHAFT MITTWOCH, 29. FEBRUAR 2012 PARTNERSCHAFT. POLITIK. QUALITÄT. TAG DER TOURISMUSWIRTSCHAFT MITTWOCH, 29. FEBRUAR 2012 PARTNERSCHAFT. POLITIK. QUALITÄT. PROGRAMM 12:45 Uhr Apéro 13:10 Uhr Begrüssung, Einleitung NR Dominique de Buman, Präsident STV-FST Einfluss des

Mehr

(i) Bei einer Preisentwicklung, die um den Zielwert schwankt, wird der Zielwert von null zeitweise unterschritten (Deflation).

(i) Bei einer Preisentwicklung, die um den Zielwert schwankt, wird der Zielwert von null zeitweise unterschritten (Deflation). Klausurfragen SS 2012 2. Termin 1. Geldpolitik der EZB (22 Punkte) a) Welches ist das Oberziel der EZB? Wie hat sie dieses Ziel konkretisiert? Preisniveaustabilität im Euroraum. Konkretisierung: Inflationsrate

Mehr

Referat. Sperrfrist 26. April 2013, 10.00 Uhr

Referat. Sperrfrist 26. April 2013, 10.00 Uhr Referat Sperrfrist 26. April 2013, 10.00 Uhr Referat von Prof. Dr. Thomas J. Jordan, Präsident des Direktoriums, an der Generalversammlung der Aktionäre der Schweizerischen Nationalbank vom 26. April 2013

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015 Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015 Hauptszenario (hohe Negativszenario (niedrige Positivszenario (geringe Beschreibung Aktuelles Kapitalmarktumfeld Europäische Zentralbank stellt

Mehr

Geld, Geldschöpfung, Preise und die Rolle der Nationalbank

Geld, Geldschöpfung, Preise und die Rolle der Nationalbank Geld, Geldschöpfung, Preise und die Rolle der Nationalbank iconomix-fachtagung Bern, 7. September 2013 Carlos Lenz, Leiter Inflationsprognosen, SNB Zürich Was ist Geld? Wer schöpft Geld? Was hat Geldschöpfung

Mehr

Das Verhältnis des Schweizer Frankens zum Euro

Das Verhältnis des Schweizer Frankens zum Euro Das Verhältnis des Schweizer Frankens zum Euro Referat von Prof. Dr. Thomas J. Jordan Stellvertretendes Mitglied des Direktoriums Leiter Finanzmarktoperationen Schweizerische Nationalbank Tagung «Finanzplatz

Mehr

UMSICHTIGES RISIKOMANAGEMENT IN UNSICHEREN ZEITEN. Torsten Jeworrek

UMSICHTIGES RISIKOMANAGEMENT IN UNSICHEREN ZEITEN. Torsten Jeworrek UMSICHTIGES RISIKOMANAGEMENT IN UNSICHEREN ZEITEN Torsten Jeworrek Monte Carlo, 9. September 2012 Makroökonomischer Ausblick Globale Wirtschaftsentwicklung verlangsamt, nur geringfügige Verbesserungen

Mehr

Einkommen, Inflation und Arbeitslosigkeit - Thema 4: Internationale Wirtschaft - Basics (Teil II).

Einkommen, Inflation und Arbeitslosigkeit - Thema 4: Internationale Wirtschaft - Basics (Teil II). Einkommen, Inflation und Arbeitslosigkeit - Thema 4: Internationale Wirtschaft - Basics (Teil II). Mario Lackner JKU Linz, Abteilung für Wirtschaftspolitik. 10. November 2008 Eine vernetzte Weltwirtschaft

Mehr

«Die SNB hatte keine Chance»

«Die SNB hatte keine Chance» «Die SNB hatte keine Chance» William White, der ehemalige Chefökonom der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, erklärt, warum die SNB zum Befreiungsschlag ausgeholt hat.die Schweizerische Nationalbank

Mehr

Die Geldpolitik vor schwierigen Entscheidungen

Die Geldpolitik vor schwierigen Entscheidungen Die Geldpolitik vor schwierigen Entscheidungen http://www.kunstkopie.de/a/paul_klee.html Referat an der Generalversammlung der FHNW-Alumni-Finance in Zürich vom 23. Juni 2015 von Prof. Dr. Josef Marbacher,

Mehr

Volkswirtschaftliche Folgen des Niedrigzinsumfeldes und mögliche Auswege. Prof. Dr. Michael Hüther 5. Juni 2014, Berlin

Volkswirtschaftliche Folgen des Niedrigzinsumfeldes und mögliche Auswege. Prof. Dr. Michael Hüther 5. Juni 2014, Berlin Volkswirtschaftliche Folgen des Niedrigzinsumfeldes und mögliche Auswege Prof. Dr. Michael Hüther 5. Juni 014, Berlin Der Weg ins Niedrigzinsumfeld Auswirkungen auf die Volkswirtschaft Der Ausweg aus dem

Mehr

Einleitende Bemerkungen von Fritz Zurbrügg

Einleitende Bemerkungen von Fritz Zurbrügg Bern, 20. Juni 2013 Einleitende Bemerkungen von Ich werde meine Ausführungen mit der Lage an den Finanzmärkten beginnen. Danach werde ich auf die Bewirtschaftung unserer Währungsreserven eingehen. Anschliessend

Mehr

Euro-US-Dollar: Ein neues Kapitel in einer wechselhaften Beziehung

Euro-US-Dollar: Ein neues Kapitel in einer wechselhaften Beziehung Überblick Euro-US-Dollar: Ein neues Kapitel in einer wechselhaften Beziehung Der verbindet die zwei wichtigsten Währungen der Weltwirtschaft. Die europäische Einheitswährung hat sich nach ihrer Geburt

Mehr

Volkswirtschaftslehre inkl. Lösungen

Volkswirtschaftslehre inkl. Lösungen Prüfungsfach: Prüfungsdauer: Volkswirtschaftslehre inkl. en 1 Stunde Maximale Punktzahl 60 Anzahl Aufgabenblätter 8 Anzahl sblätter... Bitte bei den sblättern nicht auf die Rückseite schreiben! Bitte beachten

Mehr

TREASURY. Ausblick auf die Finanzmärkte & die Bankenwelt der Zukunft. Dir. Dipl.-BW (BA) Tim Geissler Hauptabteilungsleiter Treasury

TREASURY. Ausblick auf die Finanzmärkte & die Bankenwelt der Zukunft. Dir. Dipl.-BW (BA) Tim Geissler Hauptabteilungsleiter Treasury Ausblick auf die Finanzmärkte & die Bankenwelt der Zukunft Dir. Dipl.-BW (BA) Tim Geissler Hauptabteilungsleiter Treasury Schuldenkrise lastet massiv auf auf Eurozonen-Konjunktur Indexpunkte BIP-Prognose

Mehr

Der Weg in die Zinsfalle

Der Weg in die Zinsfalle Der Weg in die Zinsfalle tenen Länder deutlich. Hierbei ist anzumerken, dass die EZB im Gegensatz zu anderen Zentralbanken nicht systematisch Staatsanleihen von Mitgliedsstaaten aufgekauft hat und die

Mehr

Prüfungsvorbereitung: Aufgabensammlung I

Prüfungsvorbereitung: Aufgabensammlung I Thema Dokumentart Spezielle Themen: 5. Semester Vollzeit Aufgabensammlung Prüfungsvorbereitung: Aufgabensammlung I Aufgabe 1 In welcher Teilbilanz der Zahlungsbilanz werden die folgenden aussenwirtschaftlichen

Mehr

Was ist mit dem Dollar los? Manuel Ammann und Rico von Wyss. St. Galler Tagblatt, 9.4.2008, S. 2.

Was ist mit dem Dollar los? Manuel Ammann und Rico von Wyss. St. Galler Tagblatt, 9.4.2008, S. 2. Was ist mit dem Dollar los? Manuel Ammann und Rico von Wyss St. Galler Tagblatt, 9.4.2008, S. 2. Der Wert der amerikanischen Währung hat sich in den letzten Jahren im Vergleich zu anderen Währungen stark

Mehr

Konjunkturerwartungen

Konjunkturerwartungen UpDate Februar 2012 Economic Gute Finanzierungsbedingungen trotz eingetrübter Konjunkturerwartungen Die Schweizer Volkswirtschaft mit ihrer starken Export- Grundsätzlich erfreulich ist dagegen die Zinssituation

Mehr

GELDMENGE UND PREISE Arbeitsauftrag

GELDMENGE UND PREISE Arbeitsauftrag 1. Geldmenge und Preise Kreuzen Sie die korrekten Aussagen an. Begründen Sie Ihren Entscheid bei den falschen Aussagen mit einem oder zwei kurzen Sätzen. Die Schweizerische Nationalbank kann die gesamte

Mehr

% gg. Euro im Vergleich zum Vormonat (vom 08.06. bis zum 07.07.2015) 0,5 0,2 0,1 0,2

% gg. Euro im Vergleich zum Vormonat (vom 08.06. bis zum 07.07.2015) 0,5 0,2 0,1 0,2 Helaba Volkswirtschaft/Research DEVISEN KOMPAKT 8. Juli 2015 AUTOR Christian Apelt, CFA Telefon: 0 69/91 32-47 26 research@helaba.de REDAKTION Claudia Windt HERAUSGEBER Dr. Gertrud R. Traud Chefvolkswirt/Leitung

Mehr

1 MONAT IN 10 BILDERN

1 MONAT IN 10 BILDERN 1 MONAT IN BILDERN Mit «1 Monat in Bildern» bietet SYZ Asset Management jeden Monat einen Überblick über die Weltkonjunktur. Ein Bild ist oft aussagekräftiger als viele Worte. Aus diesem Grund wählen wir

Mehr

Spezielle Themen: 5. Semester Vollzeit. Lösung zu der Aufgabensammlung. Prüfungsvorbereitung: Aufgabensammlung III

Spezielle Themen: 5. Semester Vollzeit. Lösung zu der Aufgabensammlung. Prüfungsvorbereitung: Aufgabensammlung III Thema Dokumentart Spezielle Themen: 5. Semester Vollzeit Lösung zu der Aufgabensammlung Lösung Prüfungsvorbereitung: Aufgabensammlung III Aufgabe 1 Gegeben ist die folgende Ausgangslage bezüglich der maximalen

Mehr

TREASURY TREASURY. Das war unser Ausblick für 2014:

TREASURY TREASURY. Das war unser Ausblick für 2014: Konjunktur & Finanzmärkte im Blick Diese Publikation enthält Informationen über frühere Wertentwicklungen. Diese Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Es wird darauf hingewiesen, dass die

Mehr

M A K R O A U S B L I C K O S T E U R O P A

M A K R O A U S B L I C K O S T E U R O P A M A K R O A U S B L I C K O S T E U R O P A 06. M ä r z 2 0 1 5 Die Währungen Osteuropas entwickelten sich seit Februar 2014 also kurz vor dem Beginn der russischen Annexion der Krim sehr unterschiedlich.

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Mögliche Anlageklassen

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Mögliche Anlageklassen Szenarien Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Beschreibung Mögliche Anlageklassen Hauptszenario (hohe Aktuelles Kapitalmarktumfeld Die US-Notenbank hat die Zinswende zunächst verschoben

Mehr

Thema: Wirtschaftspolitik der EU Die Wa hrungsunion

Thema: Wirtschaftspolitik der EU Die Wa hrungsunion Thema: Wirtschaftspolitik der EU Die Wa hrungsunion Anforderungsbereich I: Reproduktion: 1. Arbeiten Sie die Spielregeln für den Euro heraus und ermitteln Sie was dadurch sichergestellt werden soll. 2.

Mehr

Entwicklung ausgewählter Aktien-Indizes

Entwicklung ausgewählter Aktien-Indizes Einschätzung der Zielvorgaben für die Stilllegungs- und Entsorgungsfonds der schweizerischen Kernanlagen von Prof. Dr. Marc Chesney und Dr. Brigitte Maranghino-Singer Institut für Banking und Finance der

Mehr

Tagebuch Internet-Blog. Datum: 3. März 2009 Fach / Thema: Volkswirtschaft Dozenten: Dörig Roman, roman.doerig@doerigausbildung.ch

Tagebuch Internet-Blog. Datum: 3. März 2009 Fach / Thema: Volkswirtschaft Dozenten: Dörig Roman, roman.doerig@doerigausbildung.ch Tagebuch Internet-Blog Datum: 3. März 2009 Fach / Thema: Volkswirtschaft Dozenten: Dörig Roman, roman.doerig@doerigausbildung.ch Themenschwerpunkte / Vorgehensweisen: Repetition Begriffe: Der Wirtschaftsmensch-

Mehr

Inflation. Was ist eigentlich../inflation u. Deflation

Inflation. Was ist eigentlich../inflation u. Deflation Inflation Unsere Serie Was ist eigentlich... behandelt aktuelle und viel diskutierte Themen, die beim Nicht-Spezialisten eine gewisse Unsicherheit hinterlassen. Wir wollen das Thema jeweils einfach und

Mehr

Zinspolitik im Spannungsfeld zwischen Wirtschaftswachstum, Währungspolitik und Immobilienpreisentwicklung

Zinspolitik im Spannungsfeld zwischen Wirtschaftswachstum, Währungspolitik und Immobilienpreisentwicklung Zinspolitik im Spannungsfeld zwischen Wirtschaftswachstum, Währungspolitik und Immobilienpreisentwicklung Zukunft Finanzplatz Schweiz Freitag, 27. Februar 2015 Dr. Thomas Moser Stellvertretendes Mitglied

Mehr

AQUILA MONITOR. Unabhängig, diszipliniert, transparent. Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher.

AQUILA MONITOR. Unabhängig, diszipliniert, transparent. Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. AQUILA MONITOR Mai 2015 Unabhängig, diszipliniert, transparent. Und eine Spur persönlicher. Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. Inhalt: Executive Summary Makroökonomische

Mehr

Makro Research Volkswirtschaft Währungen

Makro Research Volkswirtschaft Währungen Euro: Jahresausblick 2015 Der Euro zeigte sich im vergangenen Jahr gegenüber den zehn Währungen, die die größte Bedeutung für den Außenhandel des Euroraumes haben, sowohl als Verlierer, aber auch als kräftiger

Mehr

Aufgaben der Geldpolitik Teil 2. Steffen Ahrens Fakultät VII Geldtheorie- und Geldpolitik WS2013/2014

Aufgaben der Geldpolitik Teil 2. Steffen Ahrens Fakultät VII Geldtheorie- und Geldpolitik WS2013/2014 Aufgaben der Geldpolitik Teil 2 Steffen Ahrens Fakultät VII Geldtheorie- und Geldpolitik WS2013/2014 Gliederung: Teil 1: Aufgaben 1. Preisstabilität 2. Glättung konjunktureller Schwankungen 3. Die Kosten

Mehr

Geldmengen und Geldpolitik

Geldmengen und Geldpolitik Geldmengen und Geldpolitik 1. Bilanz der Notenbank Die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist für die Geldpolitik der Schweiz zuständig (Bundesverfassung Art. 99,2). Dies zeigt sich auch in der Bilanz der

Mehr

3 Monetäre Entwicklung. 3.1 Zinsentwicklung

3 Monetäre Entwicklung. 3.1 Zinsentwicklung Monetäre Entwicklung. Zinsentwicklung An der Lagebeurteilung vom Juni 6 beschloss die SNB, das Zielband für den Dreimonats- Libor (M-Libor) mit sofortiger Wirkung um,5 Prozentpunkte auf,, zu erhöhen. Sie

Mehr

Monatsbericht Januar 2015

Monatsbericht Januar 2015 Wertentwicklung indexiert Monatsbericht Januar 2015 Aktien Notenbanken dominieren weiterhin das Geschehen Seite 1 Renten Die Nulllinie wurde bei Renditen offensichtlich überschätzt Seite 2 Inflation Inflationsraten

Mehr

Iconomix-Fachtagung 3. September 2011. Romain Baeriswyl Schweizerische Nationalbank

Iconomix-Fachtagung 3. September 2011. Romain Baeriswyl Schweizerische Nationalbank Iconomix-Fachtagung 3. September 2011 Romain Baeriswyl Schweizerische Nationalbank Übersicht 1. Die Schweiz als kleine, offene Volkswirtschaft in der Mitte Europas a. Bedeutung des Exportsektors für die

Mehr

Erholung, Inflation, Zinswende - auch in Österreich?

Erholung, Inflation, Zinswende - auch in Österreich? Erholung, Inflation, Zinswende - auch in Österreich? Gudrun Egger Head of Major Markets & Credit Research Mildred Hager-Germain Senior Economist Eurozone & USA Erholung, Inflation, Zinswende - auch in

Mehr

GELDPOLITIK IN UND AUSSERHALB VON KRISENZEITEN

GELDPOLITIK IN UND AUSSERHALB VON KRISENZEITEN THEMENBLATT 5 DIDAKTIK GELDPOLITIK IN UND AUSSERHALB VON KRISENZEITEN SchülerInnen Oberstufe Stand: 2015 1 THEMENBLATT-DIDAKTIK 5, GELDPOLITIK IN UND AUSSERHALB VON KRISENZEITEN Aufgabe 1 Zinssätze der

Mehr

Wie wirkt sich die Abkopplung des Schweizer Franken vom Euro auf die Wirtschaft aus?

Wie wirkt sich die Abkopplung des Schweizer Franken vom Euro auf die Wirtschaft aus? Talfahrt für den Euro Die Abkopplung des Schweizer Franken vom Euro Josef K. aus Lörrach hat viele Jahre in der Schweiz gelebt und gearbeitet. Noch heute schätzt er die schweizerische Lebensart sowie zahlreiche

Mehr

Gliederung. D Transmissionsmechanismen I. Grundlagen II. Zins- und Vermögenspreiseffekte III. Kreditkanal

Gliederung. D Transmissionsmechanismen I. Grundlagen II. Zins- und Vermögenspreiseffekte III. Kreditkanal D Transmissionsmechanismen i i I. Grundlagen II. Zins- und Vermögenspreiseffekte III. Kreditkanal Gliederung E Geldpolitik I. Geldwertstabilität als Ziel der Geldpolitik II. Regelbindung in der Geldpolitik

Mehr

D e Ent n w t icklun u g n g de d r Ka K pi p ta t lmä m rkte t - Be B richt h t de d s Fo F n o d n s d ma m na n ge g rs I

D e Ent n w t icklun u g n g de d r Ka K pi p ta t lmä m rkte t - Be B richt h t de d s Fo F n o d n s d ma m na n ge g rs I Allianz Pensionskasse AG Quartalsbericht 02/2015 VRG 14 / Sub-VG 2 (ehem. VRG 14) Stand 30.06.2015 Die Entwicklung der Kapitalmärkte - Bericht des Fondsmanagers I 1. Quartal 2015 Der Start der Anleihekäufe

Mehr

Dear Investor. Eine Publikation der Solidinvest of Switzerland. Wirtschaftsentwicklungen, Wertschriftenmärkte und Anlageszenarien.

Dear Investor. Eine Publikation der Solidinvest of Switzerland. Wirtschaftsentwicklungen, Wertschriftenmärkte und Anlageszenarien. Dear Investor Eine Publikation der Solidinvest of Switzerland Wirtschaftsentwicklungen, Wertschriftenmärkte und Anlageszenarien April 2015 Rückblick Das erste Quartal 2015 hatte es wahrlich in sich: Aufhebung

Mehr

Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte

Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte Mag. Rainer Bacher / Kommunalkredit Austria 25.10.2011 ÖSTERREICHS BANK FÜR INFRASTRUKTUR Auf dem Weg in eine düstere Zukunft? ÖSTERREICHS BANK FÜR INFRASTRUKTUR

Mehr

Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben

Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben Präsentation in Hamburg am 13. Mai 2014 1. Ökonomischer Ausblick: Weltwirtschaft Weltwirtschaft: Wichtige makroökonomische

Mehr

Makro Research. Volkswirtschaft Währungen. Entspannungssignale vom Wechselkurs für die EZB. Hier einfach die Grafik einfügen

Makro Research. Volkswirtschaft Währungen. Entspannungssignale vom Wechselkurs für die EZB. Hier einfach die Grafik einfügen Entspannungssignale vom Wechselkurs für die EZB Im Gegensatz zu den vorangegangenen Pressekonferenzen der Europäischen Zentralbank zum Zinsentscheid bekam der Euro- Wechselkurs Anfang August als Inflationshindernis

Mehr

Strategie November / Dezember 2015

Strategie November / Dezember 2015 I N V I C O A S S E T M A N A G E M E N T Strategie November / Dezember 2015 Die einzelnen Regionen der Welt entwickeln sich unterschiedlich: In der Eurozone wird das Wachstum 2015 bei rund 1-1,5% liegen.

Mehr

Rückblick und Ausblick

Rückblick und Ausblick Rückblick und Ausblick Woche 45/2011 Freie Ausgabe (leicht gekürzt) Kaum Verbesserung im US-Arbeitsmarkt Die amerikanische Arbeitslosenquote ist auf 9,0 Prozent gesunken. Das geht aus den am Freitag veröffentlichten

Mehr

Globale Anlagestrategie

Globale Anlagestrategie Globale Anlagestrategie 3. Quartal 2012 R & A Group Research & Asset Management AG Bodmerstrasse 3 CH-8002 Zürich Phone +41-44-201 07 20 Fax +41-44-201 07 22 e-mail info@ragroup.ch www.ragroup.ch Inhalt

Mehr

Handelsbestände 3 3 0-7.8!% Finanzanlagen 1'426 1'586-160 -10.1!% Beteiligungen 42 46-4 -7.9!% Übrige Aktiven 294 314-20 -6.3!%

Handelsbestände 3 3 0-7.8!% Finanzanlagen 1'426 1'586-160 -10.1!% Beteiligungen 42 46-4 -7.9!% Übrige Aktiven 294 314-20 -6.3!% Bilanz (Aktiven) in Mio. CHF 31. 12. 2014 31. 12. 2013 Veränderung in Mio. CHF in % Flüssige Mittel 1'092 871 221 25.4!% Ford. aus Geldmarktpapieren 12 13 0-1!% Ford. gegenüber Banken 580 345 235 68.2!%

Mehr

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung August 2015. Marcel Koller Chefökonom

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung August 2015. Marcel Koller Chefökonom Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung August 2015 Chefökonom Highlights August 2015 Makroökonomisches Umfeld Wachstum in den USA nach schwachem 1. Quartal 2015 erneut beschleunigt Lohnwachstum beschleunigt

Mehr

zeb Themen Tiefzinsphase in der Schweiz Competence Unit Steuerung

zeb Themen Tiefzinsphase in der Schweiz Competence Unit Steuerung zeb Themen Competence Unit Steuerung Tiefzinsphase in der Schweiz Dr. Roger Stettler, Manager, zeb/ Dr. Dirk Holländer, Partner, zeb/ Heinz Rubin, Geschäftsführender Partner, zeb/schweiz August 2013 2

Mehr

Makro Research Volkswirtschaft Währungen

Makro Research Volkswirtschaft Währungen Euro zum Sommeranfang: Ab in den Süden In den vergangenen vier Wochen gab es zwei wichtige Ereignisse für die Europäische Gemeinschaftswährung, die für viele Schlagzeilen gesorgt haben: Erstens die Wahlen

Mehr

8619: Einführung in die Finanzmarkttheorie

8619: Einführung in die Finanzmarkttheorie (Bitte in Blockschrift) Name... Vorname... Matrikelnummer... Aufgabe 1:... Aufgabe 5:... Aufgabe 2:... Aufgabe 6:... Aufgabe 3:... Aufgabe 7:... Aufgabe 4:... Aufgabe 8:... Total:... UNIVERSITÄT BASEL

Mehr

Wirtschaft & Märkte. Editorial. Unsere Einschätzungen in Kürze

Wirtschaft & Märkte. Editorial. Unsere Einschätzungen in Kürze Investment Strategy & Research Wirtschaft & Märkte August 215 Editorial An Finanzdramen mangelt es uns diesen Sommer nicht: Kaum ist der jüngste Akt der Griechenland-Krise beendet, kommt es zum dramatischen

Mehr

Weltkonjunktur bleibt fragil Ölpreisrückgang bringt aber globalen Wachstumsschub

Weltkonjunktur bleibt fragil Ölpreisrückgang bringt aber globalen Wachstumsschub Weltkonjunktur bleibt fragil Ölpreisrückgang bringt aber globalen Wachstumsschub Januar 21 Stefan Bielmeier, Bereichsleiter Research und Chefvolkswirt DZ BANK AG Leitzinsen weltweit stark gefallen und

Mehr

AUGUR Research-Letter 1. Quartal 2015. Thema: Wendepunkt bei der Absicherung von Fremdwährungen

AUGUR Research-Letter 1. Quartal 2015. Thema: Wendepunkt bei der Absicherung von Fremdwährungen AUGUR Research-Letter 1. Quartal 2015 Thema: Wendepunkt bei der Absicherung von Fremdwährungen Geschätzte Leserinnen und Leser Über die Aufhebung des EUR/CHF Mindestwechselkurses und den daraus resultierenden

Mehr

Henderson Global Investors Paul O Connor: Machen Sie sich auf höhere Volatilität bei Staatsanleihen gefasst

Henderson Global Investors Paul O Connor: Machen Sie sich auf höhere Volatilität bei Staatsanleihen gefasst Henderson Global Investors Paul O Connor: Machen Sie sich auf höhere Volatilität bei Staatsanleihen gefasst 23. Juni 2015 Paul O'Connor, Co-Head of Multi-Asset Bildquelle: Henderson Global Investors, London

Mehr

Wirtschaft & Finanzen

Wirtschaft & Finanzen Konjunktur In Deutschland ist die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal erwartungsgemäß um 0,4% gestiegen. Neben dem Konsum hat der Außensektor wieder deutlicher zum Wachstum beigetragen. Die Frühindikatoren

Mehr

Weltwirtschaft Quo vadis?

Weltwirtschaft Quo vadis? Weltwirtschaft Quo vadis? Jean-Claude Mariéthod Leiter Region West, Valiant Privatbank AG Valiant Privatbank Programm Aktuelle Risiken Aktuelle Chancen Unsere Szenarien Unsere Positionierung 2 Valiant

Mehr

KAPITALMARKTBERICHT. Juli 2014, BANKHAUS NEELMEYER

KAPITALMARKTBERICHT. Juli 2014, BANKHAUS NEELMEYER KAPITALMARKTBERICHT Juli 2014, BANKHAUS NEELMEYER Konjunktur Aktien Sonstige Investment- Rentenmärkte themen und Konjunktur DAX 9.407-5,95% 25,48% EONIA 0,18-0,43% 0,32% Öl (Brent) in USD 104,84-5,59%

Mehr

TIEFE ZINSEN, HOHE AKTIENMÄRKTE WAS TUN?

TIEFE ZINSEN, HOHE AKTIENMÄRKTE WAS TUN? 21.05.2015 TIEFE ZINSEN, HOHE AKTIENMÄRKTE WAS TUN? Manuel Dürr, Head Public Solutions, Leonteq Securities AG Simon Przibylla, Sales Public Solutions, Leonteq Securities AG TIEFE ZINSEN, HOHE AKTIENMÄRKTE

Mehr

DIE FILES DÜRFEN NUR FÜR DEN EIGENEN GEBRAUCH BENUTZT WERDEN. DAS COPYRIGHT LIEGT BEIM JEWEILIGEN AUTOR.

DIE FILES DÜRFEN NUR FÜR DEN EIGENEN GEBRAUCH BENUTZT WERDEN. DAS COPYRIGHT LIEGT BEIM JEWEILIGEN AUTOR. Weitere Files findest du auf www.semestra.ch/files DIE FILES DÜRFEN NUR FÜR DEN EIGENEN GEBRAUCH BENUTZT WERDEN. DAS COPYRIGHT LIEGT BEIM JEWEILIGEN AUTOR. Geld, Kredit und Banken Prof. Dr. E. Baltensperger

Mehr

Sonderthema. Investmentstrategie. August 2014

Sonderthema. Investmentstrategie. August 2014 Investmentstrategie Sonderthema August 4 Thema des Monats: Trendwende in der US-Geldpolitik sollte deutliche Abwertung des Euro einleiten EZB bricht Aufwertungstendenz des Euro Euro fundamental überbewertet

Mehr

4.1 Motive der Geldhaltung und Geldnachfrage

4.1 Motive der Geldhaltung und Geldnachfrage 4. Der Finanzmarkt Inhaltliche Übersicht Motive der Geldhaltung und Geldnachfrage Geldangebot und Gleichgewicht auf dem Finanzmarkt Zentralbankpolitik: Wirkung auf das Geldangebot Ökonomische Intuition

Mehr

Zinsfrühstück für r Handel und Gewerbe

Zinsfrühstück für r Handel und Gewerbe Treasury Zinsfrühstück für r Handel und Gewerbe Dipl-BW Tim Geißler Mag. Andreas Körbl 9. März. 2007 HuG-Zinsfrühstück 1 Ausblick auf Konjunktur und Finanzmärkte Auf welche Trends sollten Sie 2007 setzen?

Mehr

Vontobel Investment Banking. Vontobel Voncash Mit Devisen und Gold Geldmarktanlagen optimieren

Vontobel Investment Banking. Vontobel Voncash Mit Devisen und Gold Geldmarktanlagen optimieren Vontobel Investment Banking Vontobel Voncash Mit Devisen und Gold Geldmarktanlagen optimieren Mit Devisen und Gold Geldmarktanlagen optimieren Das Wichtigste bei der Vermögensanlage ist die Verteilung

Mehr

Die Geldpolitik des Eurosystems in der Praxis. Dr. Klaus Vondra und Dr. Claudia Kwapil Abteilung für volkswirtschaftliche Analysen 20.

Die Geldpolitik des Eurosystems in der Praxis. Dr. Klaus Vondra und Dr. Claudia Kwapil Abteilung für volkswirtschaftliche Analysen 20. Die Geldpolitik des Eurosystems in der Praxis Dr. Klaus Vondra und Dr. Claudia Kwapil Abteilung für volkswirtschaftliche Analysen 20. Oktober 2014 Überblick 1. Grundlegendes 2. Ziel(e?) der Geldpolitik

Mehr

Währungsrisikoanalyse

Währungsrisikoanalyse Währungsrisikoanalyse Argentinien Schiffelmann, Thomas Tealdo, Sven Rickes, Rolf Luo, YongXin 1.1.1 Wachstum der realen aggregierten Kreditvergabe -1 mn Peso 250,000 200,000 150,000 100,000 50,000 0,000

Mehr

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 8. Juli 2015. DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 8. Juli 2015. DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RESEARCH TEAM TAGESBERICHT DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RICHTUNG ZEITRAUM STRATEGIE / POSITION EINSTIEGS- LEVEL EUR / USD Kurzfristig

Mehr

Globale Anlagestrategie

Globale Anlagestrategie Globale Anlagestrategie. Quartal 05 R & A Group Research & Asset Management AG Bodmerstrasse CH-800 Zürich Phone +4-44-0 07 0 e-mail info@ragroup.ch www.ragroup.ch Inhalt Executive Summary Seite 4 Teil

Mehr

Wir informieren Sie!

Wir informieren Sie! Wir informieren Sie! 1. Aktuelles vom Markt 2. Portfolio per 3. Bericht des Fondsmanagers per 4. Vermögensaufstellung per 1 AKTUELLES Mai 2015 Indizes: 13.5.2015 Barclays EuroAgg TR Unhedged EUR: -3,14%

Mehr

SNB hebt den Euro-Mindestkurs auf

SNB hebt den Euro-Mindestkurs auf SNB hebt den Euro-Mindestkurs auf Diskussionsgrundlage für institutionelle Anleger PPCmetrics AG Dr. Alfred Bühler, Partner Dr. Andreas Reichlin, Partner Zürich, 15. Januar 2015 Ausgangslage Änderung der

Mehr