Trainingsfragen Sozialversicherungen Aufgaben

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1 Seite 1 Trainingsfragen Sozialversicherungen Aufgaben Aufgabe 1 Nennen Sie drei Soziale Risiken und ordnen Sie diese entsprechenden Sozialversicherungszweigen zu. Aufgabe 2 Nennen Sie die Versicherungszweige und die entsprechenden Prozente, die Lohnabzüge bedingen.

2 Seite 2 Aufgabe 3 Nennen Sie ein Beispiel, wo eine Privatversicherung eine Sozialversicherung ergänzt. Aufgabe 4 Wenn Sozialversicherungen Entscheide fällen, erfolgen diese in einer bestimmten schriftlichen Form. Wie heisst diese rechtskräftige Information? Aufgabe 5 Nennen Sie die Aufsichtsbehörden der Sozialversicherungen.

3 Seite 3 Aufgabe 6 Bruno Wälti ist 28 Jahre alt. Er wird durch einen Unfall zu 100% erwerbsunfähig und ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Bruno Wälti war vor dem Unfall in einem Vollzeitpensum als Sachbearbeiter Rechnungswesen angestellt und hatte einen Jahreslohn von Fr Zeigen Sie auf, wie an diesem Ereignis das Drei-Säulen-Prinzip funktioniert, beantworten Sie folgende Fragestellungen. a) Welche Sozialversicherungen werden jetzt Leistungen erbringen müssen? Ordnen Sie die erwähnten Zweige den entsprechenden Säulen zu. b) Nennen Sie die Ziele der drei Säulen.

4 Seite 4 c) Wird das Drei-Säulen-Prinzip bei Bruno Wälti zum Tragen kommen? Begründen Sie Ihre Antwort. Aufgabe 7 Es treffen sich ein Mitarbeiter einer Krankenversicherung (Paul) und eine Mitarbeiterin einer Unfallversicherung (Lea). Paul sagt folgendes: Ich bin froh, dass wir in der Krankenversicherung bei einem Unfall unsere eigene Definition des Unfallbegriffs anwenden können, somit ist es möglich, viele Fälle der Unfallversicherung abzuwälzen. Lea schüttelt den Kopf und meint, dass dies dann schon nicht richtig sei. Wer hat hier recht und warum?

5 Seite 5 Aufgabe 8 Wer kann der AHV freiwillig beitreten? Aufgabe 9 Nennen Sie die Bemessungsgrundlage der AHV für Erwerbstätige und Nichterwerbstätige. Personenkreis Bemessungsgrundlage Nichterwerbstätige Erwerbstätige

6 Seite 6 Aufgabe 10 Ergänzen Sie folgende Tabelle. Beitragsdauer der AHV und IV-Pflicht Geburt bis 31. Dezember des 17. Altersjahres In allen Fällen nicht pflichtig Ab 18. Altersjahr bis 31. Dezember des 20. Altersjahres Ab 21. Altersjahr bis Erreichen des Rentenalters Rentenalter bis Tod Aufgabe 11 Einem Mitarbeiter werden bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses 5 Ferientage ausbezahlt. Da es sich um Ferientage handelt, hat er keinen AHV-Abzug auf dieser Lohnart. Ist diese Aussage korrekt? Begründen Sie Ihre Antwort.

7 Seite 7 Aufgabe 12 Nennen sie drei Faktoren, die bei einer Berechnung einer AHV-Rente berücksichtigt werden müssen. Aufgabe 13 Erklären sie stichwortartig das individuelle Konto bei der AHV.

8 Seite 8 Aufgabe 14 Erklären Sie den Begriff Einkommenssplitting. Aufgabe 15 Nennen Sie den maximalen Frankenbetrag beider AHV-Renten eines pensionierten Ehepaars. Aufgabe 16 Max Bühler wird nach 22 Ehejahren mit 48 Jahren Witwer, er hat zwei Kinder Peter (16 Jahre) und Michael (19 Jahre). Nennen Sie die Leistungen, die Max Bühler aus der AHV erhält.

9 Seite 9 Aufgabe 17 Pia Fröhlich ist seit über 40 Jahren Verkäuferin. Dieses Jahr wird Sie 64 Jahre alt. Sie möchte erwerbstätig bleiben. Ihr Arbeitgeber stellt Pia Fröhlich weiter an. Beantworten Sie folgende Fragen- a) Muss Pia Fröhlich eine AHV-Rente beziehen oder hat Sie eine andere Möglichkeit? b) Wenn Pia Fröhlich das Pensionsalter erreicht hat und trotzdem weiterarbeitet. Wo ist sie gegen Unfall versichert? Aufgabe 18 Nennen sie drei Voraussetzungen, die müssen erfüllt sein müssen, damit die Invalidenversicherung eine Invalidität anerkennt.

10 Seite 10 Aufgabe 19 Ziel der Invalidenversicherung ist es, die Versicherten ins Erwerbsleben einzugliedern. Leiten Sie den Grundsatz der IV aufgrund dieses Ziels ab. Aufgabe 20 Nennen Sie drei Leistungen der Invalidenversicherung. Aufgabe 21 Leo Frischknecht erhält von der Invalidenversicherung eine Verfügung. Dort wird ein Valideneinkommen von Fr. 60'000 und ein Invalideneinkommen von Fr. 30'000 festgehalten. Errechnen Sie den IV Grad.

11 Seite 11 Aufgabe 22 Nennen Sie die maximalen IV-Renten Betrag, den Leo Frischknecht erhalten kann. Aufgabe 23 Die Arbeitslosenversicherung kennt verschiedene Voraussetzungen, damit überhaupt Leistungen bezogen werden können. Eine Voraussetzung ist die Vermittlungsfähigkeit. Beschreiben Sie den Begriff vermittlungsfähig sein. Aufgabe 24 Beschreiben Sie in stichwortartig folgende Leistung der Arbeitslosenversicherung. Die Arbeitslosenentschädigung

12 Seite 12 Aufgabe 25 Erklären Sie die Rahmenfristen innerhalb der Arbeitslosenversicherung. Aufgabe 26 Nennen Sie den Zweck der Beruflichen Vorsorge. Aufgabe 27 Erklären Sie, wer im BVG obligatorisch versichert ist.

13 Seite 13 Aufgabe 28 Sonja Meister ist 22 jährig und hat einen Jahreslohn von Fr. 25' brutto. Sie hat auf Ihrer Lohnabrechnung Abzüge für die berufliche Vorsorge nach BVG. Lösen Sie folgende Aufgaben. a) Errechnen Sie den versicherten Lohn von Sonja Meister. b) Für welche Risiken hat Sonja Meister BVG-Abzüge? Aufgabe 29 Erklären Sie den Unterschied zwischen einem Altersguthaben und einer Altersgutschrift innerhalb des BVG.

14 Seite 14 Aufgabe 30 Martha Wagner wird Witwe. Sie hat zwei Kinder im Alter von 6 und 8 Jahren. Ihr Ehemann ist infolge einer schweren Krankheit verstorben. Nennen Sie die Leistungen, die Frau Wagner aus der beruflichen Vorsorge ihres verstorbenen Ehegatten erhält. Aufgabe 31 Nennen Sie drei Aufgaben des Sicherheitsfonds.

15 Seite 15 Aufgabe 32 Sind Personen, welche eine Arbeitslosenentschädigung beziehen, in der beruflichen Vorsorge versichert? Aufgabe 33 Nennen Sie dir Durchführungsorgane (Trägerschaft) der Schweizerischen Unfallversicherung.

16 Seite 16 Aufgabe 34 Beschreiben Sie, wer in der Unfallversicherung obligatorisch versichert ist. Aufgabe 35 Wolfgang Meier arbeitet in einem Teilzeitpensum als Lagerist. Seine Arbeitszeit beträgt pro Woche 7 Stunden. Auf dem Weg zur Arbeit verunfallte er mit seinem Fahrrad und muss mit einigen Brüchen ins Spital eingeliefert werden. Ist Wolfgang Meier UVG- versichert? Begründen Sie Ihre Antwort. Errechnen Sie sein Unfall - Taggeld (protag), wenn er ein jährliches Einkommen von Fr. 11'000 erreicht.

17 Seite 17 Aufgabe 36 Erklären Sie die Integritätsentschädigung aus der Unfallversicherung. Aufgabe 37 Die Unfallversicherung kennt zwei Prämien. Zählen Sie diese unterschiedlichen Prämien auf und beschreiben Sie diese.

18 Seite 18 Aufgabe 38 Beschreiben sie den Begriff der Abredeversicherung. Aufgabe 39 Franz Wullschleger hat am 31. August seinen letzten Arbeitstag bei der Firma Mamo AG. Er wird von seinem Vorgesetzten verabschiedet. Ausser dem Arbeitszeugnis erhält Franz Wullschleger keine weiteren Unterlagen oder Informationen. Was wurde hier aus der Sicht der Unfallversicherung unterlassen?

19 Seite 19 Aufgabe 40 Erklären Sie aus der Sicht der Krankenversicherung den Begriff Kopfprämie. Aufgabe 41 Erklären Sie aus der Sicht der Krankenversicherung den Unterschied zwischen der Franchise und dem Selbstbehalt.

20 Seite 20 Aufgabe 42 Rosa Roth hat am 10. Juli 20XX eine Tochter geboren. Rosa Roth war vor der Geburt während vier Jahren zu 100% erwerbstätig und verdiente Fr pro Monat (ohne 13. Monatslohn). a) Nennen Sie die Entschädigung aus einer Sozialversicherung, die Rosa Roth anstelle ihres Lohnes erhält. b) Errechnen Sie diese Entschädigung in Prozent und Franken pro Tag.

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