Betriebliches Mobilitätsmanagement der Universität Kassel

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1 Foto: Universität Kassel Betriebliches Mobilitätsmanagement der Universität Kassel Präsentation Grobkonzept am Im Rahmen des bundesweiten Aktionsprogramms effizient mobil der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) Dörnbergstr Kassel Dipl.-Ing. Wolfgang Nickel MobilitätsManagement

2 Betriebliches Mobilitätsmanagement der Universität Kassel Präsentation Grobkonzept am Informationen zum Aktionsprogramm effizient mobil 2. Erreichbarkeit der Universität Kassel mit Fahrrad und mit ÖPNV 3. Grobkonzept Betriebliches Mobilitätsmanagement 3.1 übergreifende Maßnahmen 3.2 Fahrrad 3.3 Zufußgehen 3.4 Bus und Bahn 3.5 Pkw, Parken und Fahrgemeinschaften 3.6 Dienstwege 4. Ausblick 2 Inhalt

3 Bisherige Arbeitsschritte des Projektes effizient mobil, dem Aktionsprogramm Mobilitätsmanagement der Deutschen Energie-Agentur (dena), Universität Kassel 10/2008 Bewerbung als Modellregion 12/2008 Nordhessen wird eine von 15 Modellregionen 04/2009 Auftaktkonferenz in der IHK Kassel 05/2009 Bewerbung der Universität für Beratung 11/2009 Beauftragung der Beratung durch die dena 12/2009 Vereinbarung Kooperation mit der KVG 02/2010 Transferveranstaltung Nordhessen (Kulturbahnhof) 02-03/2010 Mitarbeiterbefragung Mobilität 06/2010 Erste Präsentation Befragungsergebnisse in der Universität 09/2010 Vorlage Grobkonzept durch die PGN 11/2010 Weitere Auswertungen durch die KVG 3 Zeitschiene

4 Gewinner des Wettbewerbs 2010 Innovative Konzepte im Mobilitätsmanagement im Rahmen von effizient mobil Abb.: Preisträger effizient mobil 4

5 1. Platz Innovative Konzepte im Mobilitätsmanagement : SMA Solar Technology AG Abb.: Preisträger effizient mobil 5

6 Beispiele regionale Medienberichte HNA,, April 2009 HNA,, Oktober

7 Betriebliches Mobilitätsmanagement Universität Kassel Übersicht über Beratungsprojekte in der effizient-mobil-modellregion Nordhessen Amazon Fotos: Daimler AG, Universität Kassel, B.Braun Melsungen AG, PGN (4) 7

8 Klimzug und Regionale Mobilitätsprojekte Nordhessen Abb.: Klimzug Nordhessen 8

9 Analysen zur Mobilität der Mitarbeiter auf dem Arbeitsweg (Auswahl) - vergleichsweise geringe Pkw-Nutzung insgesamt - hohe Flexibilität in der Verkehrsmittelwahl - intensive Nutzung des Pkw durch Einpendler - geringe Bedeutung von Fahrgemeinschaften - hoher Anteil, aber geringe Stabilität der Fahrradnutzung im Jahresverlauf Dörnbergstr Kassel MobilitätsManagement

10 Anteile der Hauptverkehrsmittel (für den längsten Streckenanteil genutztes Verkehrsmittel) an den Wegen zum Arbeitsplatz (Modal Split) in % (ohne studentische Mitarbeiter) Sommer Winter Jahresmittel zu Fuß Fahrrad ÖPNV Pkw Mitfahrer Pkw Selbstfahrer 10 Modal Split

11 Überwiegend genutztes Hauptverkehrsmittel (für den längsten Teil der Strecke) auf dem Weg zur Arbeit (Modal Split): Saisonaler Wechsel vom Fahrrad auf andere Verkehrsmittel Hauptverkehrsmittel im Sommer 26,6% Wechsel zu (Anteil an Wegen im Sommer) 16% 2% Hauptverkehrsmittel im Winter 4,2% 0,5% 32% 8,4% 15% MIV-Selbstfahrer MIV-Mitfahrer ÖPNV Fahrrad Fußgänger 36% 9,6% 3,9% Quelle: Repräsentative Mitarbeiterbefragung zur Mobilität der Mitarbeiter der Universität Kassel März 2010, PGN Kassel Verkehrsmittelnutzung Sommer/Winter 11

12 Verteilung der Verkehrsmittel und Anteil der Hauptverkehrsmittel (für den längsten Streckenabschnitt genutztes Verkehrsmittel) nach Entfernungsklassen (nur Hinwege), Modal Split, Jahresmittel, in % bis 2,9 km 3-4,9 km 5-9,9 km 10-14,9 km 15-19,9 km ab 20 km 21% 15% 27% 6% 5% 27% Mitarbeiter in den Entfernungsklassen 47 zu Fuß Fahrrad ÖPNV Pkw Mitfahrer Pkw Selbstfahrer 12 Modal Split

13 Verkehrsmittelnutzung auf dem Arbeitsweg: Anteile der Hauptverkehrsmittel (für den längsten Streckenanteil genutztes Verkehrsmittel) nach Arbeitsplatz-Standorten, Modal Split in %, (Jahresmittel) Frankenhausen Heinrich-Plett- Straße Holländischer Platz Menzelstraße Murhardsche Bibliothek Wilhelmshöher Allee Witzenhausen zu Fuß Fahrrad ÖPNV Pkw Mitfahrer Pkw Selbstfahrer 13 Modal Split

14 Verkehrsmittelnutzung auf dem Arbeitsweg: Anteile der Hauptverkehrsmittel (für den längsten Streckenanteil genutztes Verkehrsmittel) nach Wohnorten, Modal Split in % (Jahresmittel) (ohne studentische Mitarbeiter) Landkreise* Sonstige*** Stadt Kassel ZRK** zu Fuß Fahrrad ÖPNV Pkw Mitfahrer Pkw Selbstfahrer * LK Kassel ohne Städte und Gemeinden im ZRK-Gebiet: LK Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder-Kreis, LK Hersfeld-Rotenburg, Werra-Meißner-Kreis, LK Göttingen ** ZRK (Zweckverband Raum Kassel), nur folgende Städte und Gemeinden: Ahnatal, Baunatal, Fuldabrück, Kaufungen, Lohfelden, Niestetal, Schauenburg, Vellmar; zusätzlich die außerhalb des ZRK gelegene Gemeinde Habichtswald *** Sonstige Wohnorte: alle Orte außerhalb Nordhessens und des LK Göttingen 14 Modal Split

15 Vergleich der Anteile der Hauptverkehrsmittel (für den längsten Streckenanteil genutztes Verkehrsmittel) Universität (nur Wohnung in Kassel) und Bewohner Kassels (nur Arbeitsplatz in Kassel), Verkehrsmittelanteile an den Wegen (Modal Split) in % (ohne studentische Mitarbeiter) Wege zur Arbeit in der Universität, Wohnung in der Stadt Kassel 46 Wege zur Arbeit, Bewohner Stadt Kassel insgesamt (Binnenverkehr) zu Fuß Fahrrad ÖPNV Pkw (Selbstfahrer und Mitfahrer) Quellen: Universität Mitarbeiterbefragung Mobilität 2010; Stadt Kassel SrV Modal Split

16 Vergleich der Anteile der Hauptverkehrsmittel (für den längsten Streckenanteil genutztes Verkehrsmittel) Universität (Beschäftigte insgesamt) und Bewohner Kassels (Binnen- und Auspendler), Verkehrsmittelanteile an den Wegen (Modal Split) in % (ohne studentische Mitarbeiter) Wege zur Arbeit in der Universität insgesamt (Gesamtverkehr) 54 Wege zur Arbeit Bewohner Stadt Kassel insgesamt (Gesamtverkehr) zu Fuß Fahrrad ÖPNV Pkw (Selbstfahrer und Mitfahrer) Quellen: Universität Mitarbeiterbefragung Mobilität 2010; Stadt Kassel SrV Modal Split

17 Verbesserungsvorschläge der Befragten (Klartextangaben) Zahl der Nennungen nach Verkehrsmitteln 407 insgesamt Nennungen Fahrrad ÖPNV Pkw, Parken Fahrgemeinschaft Zufußgehen Park + Ride Bike + Ride 17 Verbesserungsvorschläge

18 Verbesserungsvorschläge der Befragten (Klartextangaben) Zahl der Nennungen nach Standorten insgesamt Nennungen Holl. Platz Wilh. Allee H.-Plett- Str. Murh. Bibliothek Menzelstr. Witzenhausen Frankenhausen ohne Standort 18 Verbesserungsvorschläge

19 Kilometeraufwand aller Mitarbeiter für den Arbeitsweg (Hin- & Rückwege) nach Hauptverkehrsmittel (für den längsten Streckenanteil genutztes Verkehrsmittel) (ohne studentische Mitarbeiter) 7,6 % 1,8 Mio. km/jahr 45,2 % 10,8 Mio. km/jahr Summe: 23,9 Mio. km/jahr Pkw Fahrer Pkw Mitfahrer ÖPNV (inkl. B+R, P+R) Fahrrad/zu Fuß 43,8 % 10,5 Mio. km/jahr 3,5 % 0,8 Mio. km/jahr 19 Kilometeraufwand

20 CO 2 -Emissionen aller Mitarbeiter für die Arbeitswege (Hin- & Rückwege), Jahreswert (ohne studentische Mitarbeiter) ÖPNV 28,8 % 630 t CO 2 Pkw- Selbstfahrer 71,2 % t CO 2 insgesamt: t CO2/Jahr, dies entspricht je Mitarbeiter: Ø 0,88 t CO 2 /Jahr 20 CO 2 -Emissionen

21 Wirkungsabschätzung des betrieblichen Mobilitätsmanagements (ohne Dienstwege), Jahreswert (ohne studentische Mitarbeiter) Einsparung 372 t CO 2 verbleibende CO 2 -Emissionen MIV t Die Minderung entspricht je Mitarbeiter: Ø 0,13 t CO 2 /Jahr Die Wirkungsabschätzung ergab eine Reduktion um 2,1 Mio. MIV-km/p.a. = 372 t CO 2 (-19.5% im Sektor MIV, -14,6% von Gesamt, einschl. ÖPNV) 21 CO 2 -Emissionen

22 Grobkonzept Betriebliches Mobilitätsmanagement Dörnbergstr Kassel MobilitätsManagement

23 Übergreifende Maßnahmen Dörnbergstr Kassel MobilitätsManagement

24 Übergreifende Maßnahmen, Übersicht Arbeitsgruppe Arbeitsgruppe Mobilität Mobilität spezifische spezifische Erschließungs-/ Erschließungs-/ Mobilitätsplane Mobilitätsplane Telearbeit Telearbeit Mobilitätsportal Mobilitätsportal Kampagnen, Kampagnen, Programme, Programme, Kooperationen Kooperationen Regelmäßige Regelmäßige Mobilitätsbefragungen Mobilitätsbefragungen Verbesserung Verbesserung der der Erreichbarkeit Erreichbarkeit E-Mobilität E-Mobilität studentische studentische Wettbewerbe, Wettbewerbe, Aktionen, Aktionen, Mobilitätstage Mobilitätstage Mobilitätsservices Mobilitätsservices Wohnstandort- Wohnstandort- Beratung, Beratung, Infopakete Infopakete Neueingestellte Neueingestellte Abb.: PGN 24 Maßnahmen

25 Übergreifende Maßnahmen (6/26) 1. Etablierung einer Arbeitsgruppe Mobilität 2. spezifische Erschließungs- und Mobilitätspläne für alle Hochschulstandorte /Umsetzungsplanung 3. Einbeziehung der Dienstwege und Dienstreisen 4. Überprüfung der Realisierbarkeit der Maßnahme Telearbeit 5. Aufbau eines Mobilitätsportals im Intranet - verkehrsmittelübergreifende Informationen - Beschwerdemanagement usw. - Mitfahrbörse, Fahrzeug-Pools 6. Durchführung Mobilitätsbefragung (3-Jahres-Rhythmus) 25 Maßnahmen

26 Übergreifende Maßnahmen (11/26) 7. Beteiligung am regionalen Wissenstransfer und an der Kooperation mit aktiven Betrieben 8. Umsetzung von innovativen Pilotprojekten und Verknüpfung des Themas mit der Lehre und Forschung 9. Weiterentwicklung des Parkraummanagements 10. Kooperation mit Stadtverwaltung und Verkehrsunternehmen zum Mobilitätsmanagement (Information, Beratung, Marketing, intermodale Angebote,...) 11. Beteiligung an Kampagnen wie Mit dem Rad zur Arbeit (AOK/ADFC) und Europäische Woche der Mobilität (EU) 26 Maßnahmen

27 Übergreifende Maßnahmen (19/26) 12. Durchführung eigener Kampagnen 13. Teilnahme an bike+business 14. Barrierefreiheit 15. pilothafte Umsetzung von technischen Innovationen (E-Bikes, E-Busse, E-Pkw) in Kooperation mit universitären und außeruniversitären Einrichtungen 16. Begrüßungspaket für neueingestellte Mitarbeiter mit Mobilitätsinformationen 17. Einbeziehung einzelner Standorte in innovative Maßnahmen der Kommunen und der Verkehrsunternehmen (Carsharing, Fahrradverleihsysteme) 18. Ausschreibung studentischer Wettbewerbe im Bereich Mobilitätsmanagement (Ansprache aller Fachbereiche) 19. Unterstützung der Maßnahmen im Bereich des betrieblichen Mobilitätsmanagements im Rahmen von Klimzug Nordhessen 27 Maßnahmen

28 Übergreifende Maßnahmen (26/26) 20. Einbeziehung aller sich auf dem Hochschulareal befindlichen Unternehmen und Institutionen 21. Angebot eines standardisierten umfassenden Mobilitäts- Services für alle Bedienstete und Nutzer der Hochschulstandorte 22. Einbeziehung des betrieblichen Mobilitätsmanagements in Gesundheitsmanagement, Klimaschutzkonzept etc. 23. Integration des betrieblichen Mobilitätsmanagements in alle weiteren Ausbaupläne an den einzelnen Standorten 24. Angebot einer Wohnstandortberatung bei Neueinstellung 25. Initiativen zur möglichst lückenlosen Parkraumbewirtschaftung 26. jährliche Durchführung eines Mobilitätstages für Bedienstete und Studierende mit Beteiligung externer Akteure 28 Maßnahmen

29 Beispiel: Vorstellung des Mobilitätsteams im Rahmen des Familientags bei Infineon Dresden Abb.: Infineon Dresden 29 Beispiel

30 Fahrrad Dörnbergstr Kassel MobilitätsManagement

31 Maßnahmen Fahrradverkehr, Übersicht Verbesserung Verbesserung Fahrradabstellanlagen Fahrradabstellanlagen Bike+Ride Bike+Ride Ride+Bike Ride+Bike Verbesserung Verbesserung Fahrradwegenetz Fahrradwegenetz (Lückenschließung) Qualität Qualität und und Sicherheit Sicherheit Radwege Radwege Technische Technische Innovationen Innovationen (z.b. (z.b. Solar-Druckluftstation) Solar-Druckluftstation) Fahrradservicestation Fahrradservicestation Beleuchtung Beleuchtung Fahrradabstellanlagen Fahrradabstellanlagen Fahrradwege Fahrradwege auf auf dem dem Campus Campus Abb.: PGN 31 Maßnahmen

32 Maßnahmen Fahrradverkehr (7/7) 1. ausreichende Zahl arbeitsplatznaher Fahrradabstellanlagen (Trennung von Besuchern / Beschäftigten / Betriebsfahrräder), die den Anforderungen in Bezug auf Funktionalität, Sicherheit und Beleuchtung, Sauberkeit und zusätzliche Ausstattung (z.b. Ladestation E-Bike) entsprechen 2. diebstahlsichere Abstellmöglichkeiten an den Bahnhöfen für Nutzer von Bike+Ride 3. zusammenhängendes Wegenetz mit möglichst direkten, schnellen Verbindungen schaffen bzw. vorantreiben 4. Erhöhung der Sicherheit (Kreuzungen, Beleuchtung,...) 5. Führung des Fahrradverkehrs auf dem Campus ohne Beeinträchtigung von Aufenthaltsqualität und Fußgängerverkehr 6. technische Innovationen: z.b. solarbetriebene Druckluftstationen 7. (Weiterentwicklung) Fahrradservicestation auf dem Campus HoPla (Machbarkeitsstudie durch Hochschulinstitute) 32 Maßnahmen

33 Beispiel: Fahrrad-Drucklufttankstelle und Freiburger Fahrradservicestation Abb.: Schrattenecker Metallbau Abb.: Badische-Zeitung.de 33 Beispiel

34 Beispiel: abschließbare Fahrradabstellbox mit Akku-Aufladestation für Pedelecs Abb. (2): 34 Beispiel

35 Zufußgehen Dörnbergstr Kassel MobilitätsManagement

36 Maßnahmen Zufußgehen Qualität Qualität und und Sicherheit Sicherheit der der Fußwege Fußwege Innerbetriebliche Innerbetriebliche Wegeführung Wegeführung und und -sicherheit -sicherheit Barrierefreiheit Barrierefreiheit Kontaktaufnahme Kontaktaufnahme externe externe Akteure Akteure (Kommune, (Kommune, Straßenbauträger) Straßenbauträger) Zuwege Zuwege zu zu Haltestellen Haltestellen und und Bahnhöfen Bahnhöfen Abb.: PGN 36 Maßnahmen

37 Maßnahmen Zufußgehen (4/4) 1. Anforderungen an eine systematische Optimierung von Wegenetz und Wegequalität erarbeiten 2. Vorschläge für eine kürzere und besser nutzbare Wegeführung gegenüber den kommunalen Verwaltungen vorbringen 3. Beachtung ausreichender Beleuchtung und Barrierefreiheit aller Fußwege - auch für die innere Erschließung 4. Einbeziehung des Themas der Fußwege zu den Haltestellen und Bahnhöfen in die Gespräche mit den zuständigen Stellen der jeweiligen Kommunen 37 Maßnahmen

38 Bus und Bahn Dörnbergstr Kassel MobilitätsManagement

39 Maßnahmen Bus und Bahn Optimierung Optimierung Fahrplanangebot Fahrplanangebot (Hauptverkehrszeit) Information Information // aktive aktive Bewerbung Bewerbung durch durch Arbeitgeber Arbeitgeber Information Information und und Beratung Beratung durch durch Verkehrsunternehmen Verkehrsunternehmen Verbesserung Verbesserung JobTicket JobTicket Erreichbarkeit Erreichbarkeit Holländischer Holländischer Platz Platz Kooperation Kooperation mit mit Verkehrsunternehmeunternehmen Verkehrs- (NVV/KVG) (NVV/KVG) Optimierung Optimierung Haltestellenausstattung Haltestellenausstattung Einbeziehung Einbeziehung Wegeketten Wegeketten Berufsverkehr Berufsverkehr Optimierung Optimierung der der Wege Wege zur zur Haltestelle Haltestelle DFI DFI dynamische dynamische Fahrgast- Fahrgast- Information Information Bike Bike + Ride, Ride, Park Park + Ride Ride Abb.: PGN 39 Maßnahmen

40 Maßnahmen Bus und Bahn (5/8) 1. Verbesserung der Fahrplan- und Kapazitätsangebote innerhalb der Stadt Kassel zu den Hauptverkehrszeiten 2. Verbesserung der Erreichbarkeit des Standortes Holländischer Platz und Campuserweiterung Prüfung: Verschwenkung der Straßenbahnstrecke auf die Campus-Seite und Führung durch die Henschelstraße 3. Optimierung der gesicherten Zugänge zu allen relevanten Haltestellen im Umfeld der Standorte 4. Verbesserung der Tarifangebote, v.a. des JobTickets 5. Optimierung der Haltestellenausstattung: - Klimaanpassung (Sonnenschutz, Regenschutz, Windschutz) - kurzfristige Maßnahmen (Beleuchtung, Sitzmöglichkeiten, Information) 40 Maßnahmen

41 Maßnahmen Bus und Bahn (8/8) 6. Installation Dynamischer Fahrgastinformation (DFI) an wichtigen Zugängen und zentralen Plätzen Wirkung: Stressvermeidung und Bewerbung des ÖPNV 7. Einbeziehung der Wegeketten des Berufsverkehrs (Tür zu Tür) in die Angebote des ÖPNV - Fahrgemeinschaften organisieren - Verbesserung Bike+Ride, Park+Ride - Heimfahrtgarantie (Unternehmen) und Mobilitätsgarantie (Verkehrsunternehmen) 8. aktive Bewerbung der ÖPNV-Angebote durch den Arbeitgeber 41 Maßnahmen

42 Beispiel: Dynamische Fahrgastinformation im Foyer Infineon Dresden Abb.: Infineon Dresden 42 Beispiel

43 Pkw, Parken und Fahrgemeinschaften Dörnbergstr Kassel MobilitätsManagement

44 Maßnahmen Pkw-Verkehr, Parken und Fahrgemeinschaften Parkraumbewirtschaftung Parkraumbewirtschaftung Förderung Förderung von von Fahrgemeinschaften Fahrgemeinschaften Förderung Förderung E-Mobilität E-Mobilität Fahr- Fahrgemeinschaftsbörsbörse für für gemeinschafts- Bedienstete Bedienstete Angebote und Wettbewerbe zum Spritsparen Carsharing Carsharing Information Information (z.b. (z.b. Mobilitätsportal) Mobilitätsportal) Abb.: PGN 44 Maßnahmen

45 Maßnahmen Pkw-Verkehr, Parken und Fahrgemeinschaften (6/6) 1. Installation einer Universitäts-Fahrgemeinschaftsbörse im Intranet 2. Förderung von Fahrgemeinschaften durch - Information (z.b. Versicherungsschutz, Abrechnungsbeispiel) - Beratung - privilegierte Parkplätze - Anreizsysteme 3. umfassende Parkraumbewirtschaftung 4. Förderung des effizienten Einsatzes von E-Mobilität - Parkraummanagement - Ladestationen - Information -Motivation 5. Einbeziehung Carsharing in betriebliche Mobilitätskonzepte mit Koppelung individueller und betrieblicher Mobilität 6. Angebote und Wettbewerbe zum Spritsparen - z.b. Spritspartrainings im Rahmen von Mobilitätstagen 45 Maßnahmen

46 Beispiel einer betrieblichen Fahrgemeinschaftsbörse Abb.: 46 Maßnahmen

47 Dienstwege Dörnbergstr Kassel MobilitätsManagement

48 Maßnahmen Dienstwege Dienstfahrräder Dienstfahrräder E-Bikes E-Bikes ökologisch ökologisch optimierter optimierter Fahrzeugpool Fahrzeugpool (Pkw, (Pkw, Bus, Bus, Klein-Lkw) Klein-Lkw) MobilCard MobilCard (Optimierung (Optimierung Abrechnung) Abrechnung) Spezifische Spezifische Fahrradverleihsysteme Fahrradverleihsysteme Fahrradkurierdienste Fahrradkurierdienste Carsharing Carsharing E-Unibus E-Unibus (Kleinbus) (Kleinbus) Shuttleservice Shuttleservice Abb.: PGN 48 Maßnahmen

49 Maßnahmen Dienstwege (7/7) 1. Aufbau eines umfassenden Systems von Dienstfahrrädern (Einbeziehung des E-Bikes) 2. Einsatz betrieblichen Carsharings 3. Ökologisch optimierter Fahrzeugpool (Pkw, Busse, Klein-Lkw etc.) 4. MobilCard für Bedienstete zur optmierten Nutzung und Abrechnung aller Verkehrsmittel (Dienstfahrräder, betriebliche Kfz, Carsharing, Leihfahrräder etc.) 5. Nutzung von Fahrradkurierdiensten - z.b. Beteiligung am Projekt Klimzug Nordhessen 6. Spezifisches Fahrradverleihsystem auf dem Campus HoPla für innerbetriebliche Mobilität (Machbarkeitsstudie) 7. E-Uni-Kleinbus (hop-on hop-off) zwischen Mombachstraße und Kurt-Wolters-Straße (Machbarkeitsstudie) 49 Maßnahmen

50 Beispiel: Fahrradkurierdienste in Kassel Abb.: vom Beispiel

51 Abb.: PGN Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Kontakt: Dörnbergstr Kassel MobilitätsManagement

52 Anhang: Die folgenden Fragen werden durch die KVG AG ausgewertet (Ergebnisse liegen im Dezember 2010 vor) Dörnbergstr Kassel MobilitätsManagement

53 Auswertungen durch die KVG Innovative Fahrradverleihsysteme In Kassel wird derzeit an Plänen zur Einführung eines öffentlichen Leihfahrrad-Systems gearbeitet. Es wird von insgesamt 500 Rädern an rund 50 Stationen im Stadtgebiet ausgegangen, wobei ein entliehenes Rad nach Beendigung der Fahrt an einer beliebigen Station zurückgegeben werden kann. Angenommen, Sie hätten die Möglichkeit ein Leihfahrrad an Ihrem Arbeitsstandort zu entleihen bzw. ein entliehenes Rad an Ihrem Arbeitsstandort zurückzugeben. Welche Nutzungsoptionen wären für Sie denkbar? Welche Fragen haben Sie zum öffentlichen Leihfahrrad- System? An welchen Informationen sind Sie besonders interessiert? 53 Fragenkatalog

54 Auswertungen durch die KVG Innovative Fahrradverleihsysteme Wenn Sie Bike + Ride nutzen, wo stellen Sie Ihr Fahrrad an der Haltestelle bzw. an der Bahnstation ab? Wie lautet der Name der Haltestelle/Station? Wie viel Kilometer beträgt die Strecke, die Sie mit dem Fahrrad bei Bike + Ride zurücklegen? Sind genügend Abstellplätze für Fahrräder an der Starthaltestelle vorhanden? Sind genügend Abstellplätze für Fahrräder an der Zielhaltestelle vorhanden? Bitte nennen Sie Ihre Verbesserungsvorschläge für Bike + Ride / Ride + Bike (Haltestellen, Bahnstationen usw.) 54 Fragenkatalog

55 Auswertungen durch die KVG Allgemeine Fragen Besitzen Sie eine Monats- oder Jahreskarte für Bus und Bahn, die Sie überwiegend selbst nutzen? Wie viel geben Sie im Monat für öffentliche Verkehrsmittel in Ihrer Region aus? Falls Sie ein Jahreskartenabonnement bzw. ein JobTicket besitzen, wie nutzen Sie es in Ihrer Freizeit (d.h. neben den Fahrten zum oder vom Arbeitsplatz)? An Werktagen (Mo-Fr) nutze ich den ÖPNV für Freizeitwege (z.b. Sport, Besorgungen o.ä.) Bei meiner letzten Fahrt mit meinem Jahreskarten-Abonnement bzw. meinem JobTicket habe ich... An Wochenenden nutze ich den ÖPNV für Freizeitwege Bei meiner letzten Wochenendfahrt mit meinem Jahreskarten- Abonnement bzw. meinem JobTicket habe ich... Bei meinen Wochenendfahrten mit dem ÖPNV nutze ich Fragenkatalog

56 Auswertungen durch die KVG Mit Bus und Bahn und zur Arbeit allgemein Wie fühlen Sie sich allgemein über die Angebote des ÖPNV (Fahrpläne, Tarife usw.) informiert? Welche konkreten Informationen zum ÖPNV-Angebot wünschen Sie sich? Bitte nennen Sie Ihre drei wichtigsten Gründe, die Sie davon abhalten überhaupt oder häufiger mit dem ÖPNV zur Arbeit zu fahren: Wie bewerten Sie allgemein die folgenden Aspekte? Bitte nennen Sie Ihre Verbesserungsvorschläge für den ÖPNV! Würde die Nutzung von Bus und Bahn in Bezug auf Ihren Arbeitsweg für Sie persönlich in Frage kommen? Wie attraktiv ist für Sie generell die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs? 56 Fragenkatalog

57 Auswertungen durch die KVG Park + Ride (P+R) - mit Pkw und ÖPNV zur Arbeit Nutzen Sie auf Ihrem Weg zur Arbeit die P+R-Option? Wo stellen Sie Ihren Pkw ab? Wie viele Kilometer beträgt die Entfernung zwischen Ihrer Wohnung und dem P+R-Platz? Wie zufrieden sind Sie mit dem von Ihnen genutzten P+R- Angebot? Bitte bewerten Sie die nachfolgend aufgelisteten Aspekte. Auch wenn Sie die P+R-Option nicht nutzen. Gibt es für Sie zumindest theoretisch die Möglichkeit, die Kombination aus Pkw und ÖPNV auf Ihrem Weg zur Arbeit zu nutzen? Bitte tragen Sie hier ein, wo Ihr Pkw abgestellt werden könnte: 57 Fragenkatalog

58 Auswertungen durch die KVG Park + Ride (P+R) - mit Pkw und ÖPNV zur Arbeit Wie viele Kilometer beträgt die Entfernung zwischen Ihrer Wohnung und dem P+R-Platz? Was spricht aus Ihrer Sicht gegen die Nutzung der P+R- Option? Wie zufrieden sind Sie generell mit den Informationen rund um das Thema Park + Ride? Bitte nennen Sie uns Ihre Verbesserungsvorschläge zum Thema Park + Ride! 58 Fragenkatalog

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