Transposition der großen Arterien (TGA) Ein Herzfehler, der seinen Schrecken verloren hat

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Transposition der großen Arterien (TGA) Ein Herzfehler, der seinen Schrecken verloren hat"

Transkript

1 Transposition der großen Arterien (TGA) Ein Herzfehler, der seinen Schrecken verloren hat Prof. Prof. h.c. Dr. med. Achim A. Schmaltz, Essen, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie (DGPK) Die Transposition der großen Arterien (TGA) ist nach der Fallot schen Tetralogie der zweithäufigste mit einer Zyanose einhergehende Herzfehler, der unmittelbar nach der Geburt erkannt und behandelt werden muss. Bei etwa 5 bis 10 Prozent der Kinder, die mit einem Herzfehler geboren werden, besteht eine TGA. Ohne operative Behandlung über leben nur etwa 10 bis 15 Prozent der betroffenen Kinder das erste Lebensjahr. Nach der Einführung des ersten interventionellen Eingriffs bei dieser Fehlbildung durch den amerikanischen Kinderkardiologen William J. Rashkind im Jahr 1965 stieg dieser Anteil auf rund 65 Prozent. Heute kann der Herzfehler durch eine Operation in den meisten Fällen so gut korrigiert werden, dass mehr als 90 Prozent der Kinder überleben und ein weitgehend normales Leben führen können. Was ist eine TGA? Bei der TGA handelt es sich um einen komplexen Herzfehler. Das wichtigste Merkmal ist der Fehlursprung der Aorta (Körperschlagader) und der Pulmonalarterie (Lungenschlagader), das heißt die beiden großen Gefäßstämme sind vertauscht ( Transposition ). Beim gesunden Herzen (Abb. 1, linkes Bild) fließt das venöse (sauerstoffarme) Blut aus dem Körper in der oberen und unteren Hohlvene zum Herzen und gelangt in den rechten Vorhof und fließt weiter in den rechten (Herzkammer). Der rechte pumpt das Blut in die Pulmonalarterie und weiter durch die Lungen, wo es Sauerstoff aufnimmt und Kohlendioxid abgibt. Das jetzt sauerstoffreiche Blut sammelt sich in den Lungenvenen und fließt in den linken Vorhof. Von dort gelangt es in den linken, der es über die Aorta durch den ganzen Körper pumpt. Schließlich sammelt sich das Blut wieder in den großen Hohlvenen. Bei dem eben beschriebenen gesunden Kreislauf durchläuft das Blut nacheinander rechten Vorhof, rechten, Pulmonalarterie, danach Lungenvenen, linken Vorhof, linken, Aorta und schließlich wieder die beiden großen Hohl venen, das heißt die einzelnen Kreislaufabschnitte sind in Reihe geschaltet. Bei der TGA dagegen (Abb. 1, rechtes Bild) fließt das venöse Blut über die Hohlvenen zum rechten Vorhof und zum rechten und wird von diesem statt in die Pulmonalarterie in die Aorta und damit in den Körperkreislauf gepumpt. Danach sammelt es sich in den großen Hohlvenen und gelangt schließlich wieder in den rechten Vorhof. Auf der anderen Seite fließt das Blut aus dem linken in die Pulmonalarterie (statt in die Aorta) und weiter durch die Lungen. Das sauerstoffreiche Blut gelangt danach über die Lungenvenen in den linken Vorhof und weiter in linken. Lungen- und Körperkreislauf sind also nicht hintereinander, sondern nebeneinander (parallel) geschaltet. Wenn diese beiden parallelen Kreisläufe streng getrennt wären, würde das Neugeborene nicht überleben, denn der Körper könnte nicht mit Sauerstoff versorgt werden. Dass die Kinder mit diesem Herzfehler überhaupt leben können, liegt daran, dass normalerweise bei jedem Neugeborenen zwei Querverbindungen zwischen den beiden Kreisläufen bestehen: Die beiden Vorhöfe sind über das Foramen ovale (eine ovale Öffnung) verbunden und zwischen Aorta und Pulmonalarterie besteht eine kleine c1

2 Gesundes Herz Herz mit TGA offenes Foramen ovale offener Ductus arteriosus Aorta zum Körper Aorta Pulmonalarterie Pulmonalarterie zum Körper Vorhof von den Lungen Vorhof von den Lungen Vorhof Vorhof yorksandhumberhearts.nhs.uk Abb. 1: Schematische Darstellung des Kreislaufs bei einem normalen Herzen (links) und bei Transposition der großen Arterien (TGA, Teil der Abbildung). Bei TGA fließt das sauerstoffarme venöse Blut von den Hohlvenen in den rechten Vorhof, durch die Trikuspidalklappe in den rechten und wird von diesem in die Aorta statt in die Pulmonalarterie (Lungenschlagader) gepumpt. Auf der anderen Seite fließt das sauerstoffreiche Blut aus den Lungenvenen in den linken Vorhof, durch die Mitralklappe in den linken und wird von diesem wieder in die Pulmonalarterie (statt in die Aorta) gepumpt. Die Kreisläufe sind parallel angeordnet, während sie bei einem gesunden Herzen nacheinander geschaltet sind. Gefäßbrücke, die als Ductus arteriosus bezeichnet wird. Die beiden Querverbindungen sind nötig, weil die Lungen nicht entfaltet sind, solange das Kind im Mutterleib ist. Da der rechte nicht so viel Druck aufbringen kann, um das Blut durch die zusammengefalteten Lungen zu pumpen, werden die Lungen über diese beiden Querverbindungen umgangen. In den Wochen nach der Geburt verschließen sich das Foramen ovale und der Ductus arteriosus von alleine, auch bei Kindern mit einer TGA. Symptome bei TGA Bei einem Kind, das mit TGA geboren wird, vermischen sich sauerstoffreiches und -armes Blut über die zwei genannten Querverbindungen, sodass auch etwas sauerstoffreiches Blut in den Körperkreislauf gelangt. Das erklärt, warum die Neugeborenen zunächst normal schreien, trinken und lebensfrisch aussehen. Die Sauerstoffversorgung des Körpers ist jedoch unzureichend, sodass sich schon innerhalb von Stunden bis Tagen eine zunehmende zentrale Zyanose (= Blaufärbung von Haut und Schleimhäuten als Folge von schwerem Sauerstoffmangel) entwickelt. Verschließen sich das Foramen ovale und der Ductus arteriosus sehr früh, kommt es bei Kindern mit TGA zum akuten Notfall, weil dann beide Kreisläufe komplett getrennt sind. Was in dieser Situation getan werden kann, wird weiter unten erläutert. Die Zyanose ist ein Alarmsignal und daher Anlass für eine Ultraschalluntersuchung (Echokardiographie) sowie eine Röntgenaufnahme. Die Röntgenaufnahme ist nötig, um eine primär durch die Lungen verursachte Funktionsstörung auszuschließen. c2

3 Prof. Prof. h.c. Dr. med. Achim A. Schmaltz, Essen septumdefekt (VSD) 49 % Persistierender Ductus arteriosus (PDA) 14 % Linksventrikuläre Ausflussbahnobstruktion (LVOTO) 26 % Aortenisthmusstenose 4 % Sonstiges 13 % Tab. 1: Herzfehler, die häufig bei TGA begleitend vorliegen (260 Patienten, nach Kirklin/Barratt-Boyes): Abb. 2: Das Echokardiogramm bei einer TGA von subkostal (das heißt von unterhalb des Rippenbogens) zeigt die beiden (LV und RV), die durch das Septum (Scheidewand) getrennt werden, sowie die beiden daraus entspringenden großen Gefäße. Das hintere Gefäß, das aus dem linken entspringt, ist die Pulmonalarterie (Lungenarterie); sie teilt sich kurz oberhalb der Klappe in zwei Hauptäste auf. Häufig weitere Fehlbildungen Wie oben beschrieben, entspringt bei der TGA die Aorta aus dem rechten, die Pulmonalarterie aus dem linken. Man spricht daher auch von ventrikuloarterieller Diskordanz. In der räumlichen Anordnung steht damit die Aorta rechts vorne, während die Pulmonalarterie hinten links entspringt. Bei Kindern mit TGA bestehen oft weitere Fehlbildungen am Herzen. Die Zusammenstellung der Befunde von 260 betroffenen Kindern (Tab. 1, Kirklin/Barratt-Boyes) zeigt, dass nahezu die Hälfte der Kinder einen septumdefekt (Loch in der Scheidewand zwischen beiden Herzkammern, VSD), ein Viertel eine linksventrikuläre Ausflussbahnobstruktion (= Einengung des Ausflusses des linken s; LVO- TO) und 14 Prozent einen persistierenden (anhaltend offenen) Ductus arteriosus (PDA) haben. Diese Begleitfehlbildungen können die Symptomatik entscheidend beeinflussen und die Zyanose abmildern, weil sich zum Beispiel über einen VSD sauerstoffreiches und -armes Blut besser vermischen können. Besteht ein VSD oder eine LVOTO, kann der Arzt mit dem Stethoskop ein Herzgeräusch hören. Diagnostik Die Echokardiographie zeigt beim Blick von subkostal (das heißt von unterhalb des Rippenbogens, siehe Abb. 2) die beiden und das dazwischenliegende Septum (Kammerscheidewand) sowie die aus den n entspringenden großen Gefäße. Beide Gefäße laufen parallel (beim gesunden Herzen überkreuzen sie sich!), wobei die Aorta in der kurzen Achse rechts vorne liegt. Das hintere Gefäß ist die Pulmonalarterie (Arteria pulmonalis, AP); sie teilt sich knapp oberhalb ihres Ursprungs in zwei Hauptäste auf. Mit dem Farbdoppler können die Ärzte darstellen, wie das Blut über den offenen Ductus arteriosus und das Foramen ovale zwischen beiden Kreisläufen ausgetauscht wird. Bei der Diagnostik wird auch mit Blick auf die Korrekturoperation (siehe unten) der Abgang der Koronararterien (Herzkranzarterien) genau dokumentiert. Eine Herzkatheteruntersuchung ist nur nötig, wenn eventuelle Anomalien der Herzkranzarterien oder weitere Fehlbildungen abgeklärt werden müssen. Das EKG und die Röntgenaufnahme des Thorax sind bei TGA meistens weitgehend unauffällig. Therapie Die Behandlung der Kinder mit TGA hat zwei Ziele: Sie muss zunächst das Überleben des Neugeborenen sichern; darauf folgt eine frühzeitige operative Korrektur des Herzfehlers, das heißt in der ersten oder zweiten Lebenswoche. Wie oben erklärt, ist es für ein Neugeborenes mit TGA überlebenswichtig, dass Verbindungen zwischen den beiden Kreisläufen bestehen. Vor allem wenn Kinder in größerer Entfernung von einem kinder- c3

4 Prof. Prof. h.c. Dr. med. Achim A. Schmaltz, Essen Abb. 3: Das Echokardiogramm ( Teil der Abbildung) zeigt im Längsschnitt den parallelen Gefäßverlauf der vorne entspringenden Aorta (Ao) und der hinten entspringenden Pulmonalarterie (PA). Bei der Kontrastmittelinjektion ( Teil der Abbildung) in den vorne liegenden rechten färben sich bei diesem Patienten über einen zusätzlich bestehenden septumdefekt auch der hinten liegende linke sowie beide transponierten (vertauschten) Arterien hell. herzchirurgischen Zentrum geboren werden und sich der Sauerstoffmangel verschlimmert, versucht man, durch Infusion von Prostaglandin E1 den Ductus arteriosus zu erweitern bzw. wieder zu eröffnen. Unter dieser Behandlung können die Kinder in das nächste Zentrum verlegt werden. Dort kann man, wenn der Blutaustausch zwischen den beiden Kreisläufen trotz Gabe von Prostaglandin nicht ausreicht, das Foramen ovale über einen Kathetereingriff erweitern: die Ballonatrioseptostomie nach Rashkind. Dazu wird, meistens unter echokardiographischer Kontrolle, ein Ballonkatheter über die Nabelvene oder die Oberschenkelvene (Vena femoralis) in den rechten Vorhof und von dort über das Foramen ovale in den linken Vorhof vorgeschoben, aufgeblasen und ruckartig zurückgezogen, um so die segelartige Mem bran des Foramen ovale und die Vorhofscheide wand einzureißen. Besteht eine gute Verbindung zwischen beiden Kreisläufen, kann nach der Verlegung in das Herzzentrum auf die anatomische Korrekturoperation gewartet werden, die in der ersten oder zweiten Lebenswoche erfolgt. Arterielle Switch (= Umschalt)- Operation (ASO) Mit Verbesserung der Neugeborenen-Intensivtherapie, der Betreuung vor und nach der Operation und insbesondere der mikrochirurgischen Technik hat die 1975 von dem brasilianischen Herzchirurgen Adib Jatene beschriebene arterielle Switch-Operation (ASO) ihren Siegeszug angetreten. Dabei werden knapp oberhalb der Klappen die beiden Arterien abgesetzt, die Herzkranzgefäße herausgetrennt und mobilisiert und mit den beiden großen Gefäßen umgesetzt (siehe Abb. 4). Die Operation erfolgt meist in Hypothermie (Absenkung der Körpertemperatur auf 26 bis 32 Grad) und künstlich hervorgerufenem Herzstillstand. Das Wiedereinsetzen der bei einem Neugeborenen noch äußerst feinen Herzkranzgefäße ist eine besondere Herausforderung für die Herzchirurgen. Danach werden die Pulmonalarterie mit ihrer Aufzweigung (Pulmonalisbifurkation) vor die Aorta verlagert (french manœuvre), der Ductus arteriosus durchtrennt und das Foramen ovale verschlossen. Die Operationssterblichkeit (gemeint ist damit der Zeitraum bis 30 Tage nach der Operation) bei der ASO liegt heute in der Größenordnung von 5 Prozent, die Spätsterblichkeit (Todesfälle mehr als 30 Tage nach der Operation) unter 2 Prozent. Nach dem Eingriff nehmen die Kinder normal an Gewicht zu und erholen sich rasch. Langzeitüberleben und Komplikationen Bei der Auswertung der Daten von 130 Kindern aus 13 wissenschaftlichen Arbeiten haben wir eine sehr niedrige Spätmortalität von durchschnittlich 3,4 Prozent errechnet. c4

5 A B Abb. 4: Schematische Darstellung der arteriellen Switch-Operation (ASO). Zunächst werden die beiden großen Arterien abgesetzt (A und B), dann die Koronararterien (Herzkranzgefäße) umgesetzt (C) und danach die Arterien in räumlich vertauschter Anordnung (Aorta hinten, Pulmonal arterie vorn) wieder angenäht (D, vergleiche dazu Abb. 1). C yorksandhumberhearts.nhs.uk D yorksandhumberhearts.nhs.uk Komplikationen standen am häufigsten im Zu sammenhang mit Problemen beim Annähen der feinen Herzkranzgefäße. Selten treten Ausflusstraktobstruktionen im rechten oder eine späte Aortenklappeninsuffizienz auf, die noch seltener Anlass zu einer Nachopera tion geben. 10 bis 15 Jahre nach dem Eingriff lag die Überlebensrate in den ausgewerteten Studien bei 88 bis 94 Prozent. Herzrhythmusstörungen treten ausgesprochen selten auf. Dagegen fand man bei 30 bis 50 Prozent von Kindern, die wegen einer TGA und anderer Herzfehler im Neugeborenenalter operiert worden waren, eine mehr oder weniger stark ausgeprägte allgemeine Entwicklungsverzögerung. Es ist daher wichtig, dass die operierten Kinder auch im Hinblick auf ihre psychische und motorische Entwicklung beobachtet werden und bei Bedarf eine Behandlung begonnen wird. Nur noch selten vorgenommen: Vorhofumkehr nach Mustard/ Senning Bevor es gelang, die bei der TGA vertauschten großen Arterien abzutrennen und anatomisch richtig anzuschließen, versuchte man, den Herzfehler funktionell zu korrigieren, indem man das Hohlvenenblut mit einem Flicken auf die linksseitige Mitralklappe leitete. Diese Vorhofumkehr wurde erstmals im c5

6 Jahr 1959 von dem schwedischen Herzchirurgen Åke Senning beschrieben und später von dem Kanadier William Thornton Mustard (1964) und dem Niederländer A. Gerard Brom (1977) modifiziert und vereinfacht. Nach der Umkehr des venösen Blutstroms auf Vorhofebene muss der rechte aber weiterhin das Blut durch den großen Körperkreislauf pumpen (Abb. 5). Da der rechte Ven trikel normalerweise das Blut durch die Lungen pumpt und der Druck im Lungenkreislauf viel niedriger als im Körperkreislauf ist, wird der rechte dadurch auf lange Sicht überlastet. Die Operationssterblichkeit bei der Vorhofumkehr konnte von anfänglich 20 auf zuletzt 5 Prozent gesenkt werden. Heute wird die Vorhofumkehr nur noch sehr selten vorgenommen, zum Beispiel wenn die Kinder zu spät zur Operation kommen oder die anatomischen Verhältnisse der Herzkranzgefäße sehr kompliziert sind, sodass eine ASO nicht möglich ist. Die Überlebensraten nach Vorhofumkehr betragen nach 10 Jahren 86 Prozent, nach 20 Jahren 67 bis 76 Prozent. Unter den Kom- plikationen stehen Herzrhythmusstörungen und der plötzliche Herztod mit 35 Prozent an erster Stelle. Bei etwa 64 Prozent der Patienten entwickeln sich im Verlauf von 10 Jahren nach der Operation Störungen des Sinusknotens, das heißt die Funktion des Taktgebers für den Herzrhythmus ist beeinträchtigt. Eine intensive Rhythmuskontrolle und gegebenenfalls die Implantation eines Schrittmachers sind hier oft lebensrettend. Eine Funktionsstörung des rechten s mit Trikuspidalinsuffizienz (die Klappe zwischen rechtem Vorhof und rechtem schließt nicht mehr richtig) wird in 25 Prozent, eine Obstruktion (Verengung) sowohl im Bereich des Vorhoftunnels als auch im linksventrikulären Ausflusstrakt in 15 Prozent, eine pulmonale Hypertonie (Hochdruck im Lungenkreislauf) in 6 Prozent der Fälle beobachtet. Die Therapie bei solchen Spätfolgen ist ausgesprochen schwierig und reicht von einem Rückgängigmachen der Vorhofumkehr mit anschließendem arteriellen Switch bis zur Herztransplantation. Aorta Pulmonalarterie zum Körper von den Lungen yorksandhumberhearts.nhs.uk Abb. 5: Schematische Darstellung des Ergebnisses der Vorhofumkehr nach Mustard/Senning. Beachte: Der von der Anlage her rechte muss nach dieser Operation weiterhin das Blut durch den Körperkreislauf pumpen, während diese Aufgabe nach arterieller Switch-Operation der dafür normalerweise vorgesehene linke übernimmt (vergleiche Abb. 4 D). c6

7 Häufig gestellte Fragen zur TGA 1. Was versteht man unter kongenital korrigierter Transposition der großen Arterien (cctga)? Welche Folgen hat sie, wie sieht die Behandlung aus? Ein mutiger Schritt, dem der Erfolg Recht gab In Anbetracht dieser Spätkomplikationen war es für die Herzchirurgen Anfang der 1980er-Jahre ein sehr mutiger, aber richtiger Schritt, von der Operation nach Mustard/ Senning zur ASO überzugehen, denn anfangs war die Operationssterblichkeit bei der ASO deutlich höher als bei der Vorhofumkehr. Bei einem Vergleich von Erwachsenen, die als Kind nach einem der beiden Verfahren operiert worden sind, schneidet die chirurgisch schwierigere ASO aber deutlich besser ab. Die kongenital korrigierte Transposition der großen Arterien (cctga) ist ein wesentlich seltenerer Herzfehler, bei dem der Kreislauf von der Natur bereits korrigiert wurde: Von dem rechten Vorhof fließt das Blut in einen morphologisch linken, der es dann in die anders im Raum stehende Pulmonalarterie pumpt (= atrio-ventrikuläre und ventrikulo-arterielle Diskordanz). Auf der linken Seite fließt das Blut vom linken Vorhof durch eine dreizipfelige Trikuspidalklappe in einen morphologisch rechten, der es in die links im Gefäßband stehende Aorta und damit in den Körperkreislauf pumpt. Operative Eingriffe betreffen nur die zusätzlichen Fehlbildungen, am häufigsten Pulmonalstenosen und septumdefekte, sowie im späteren Lebensalter eine auftretende Trikuspidalinsuffizienz und ein Versagen des Systemventrikels (das ist der, der das Blut durch den Körperkreislauf pumpt). Fotolia.de/contrast-werkstatt c7

8 2. Warum ist es so wichtig, dass die arterielle Switch-Operation (ASO) bei Kindern mit TGA schon innerhalb der ersten Lebens wochen erfolgt? Warum kann man nicht warten, bis das Kind größer ist? Bei Geburt des Kindes mit TGA ist der linke (LV) noch auf einen hohen Druck eingestellt, der mit Einsetzen der Atmung rasch abnimmt. Wartet man mit der ASO zu lange ab, gewöhnt sich der linke an den niedrigen Lungendruck, er kann den nach der ASO erforder lichen hohen Systemdruck dann nicht mehr aufbringen. 3. Muss nach ASO eine Endokarditis-Prophylaxe betrieben werden? Nein. Die neuen Endokarditis-Richtlinien sehen keine Prophylaxe bei erfolgreich operierten und dadurch nicht mehr zyanotischen Herzfehlern ohne Restbefund vor. 4. Wie gut ist die körperliche Leistungsfähigkeit nach erfolgreicher ASO? Dürfen die Kinder Sport treiben? Die körperliche Leistungsfähigkeit ist in aller Regel völlig normal, die Kinder sollen sogar Sport treiben! 5. Müssen erfolgreich operierte Patienten mit TGA als Jugendliche und später Erwach sene auch dann regelmäßig zur Nachkon trolle gehen, wenn sie im Alltag keine Einschränkungen spüren und sich gesund fühlen? Nach den Leitlinien für die Behandlung von Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern (EMAH) wird diesen eine jährliche ambulante Kontrolle empfohlen. Dies beruht hauptsächlich auf der Häufigkeit von zusätzlichen Fehlbildungen und den damit verbundenen Komplikationsmöglichkeiten. 6. Können Frauen mit TGA, die als Kind erfolgreich operiert worden sind, Kinder bekommen? Wie hoch sind die Risiken für Mutter und Kind? Schwangerschaften bei Müttern mit operierter TGA sind in großer Zahl beschrieben. Das Risiko für die Mutter hängt vor allem davon ab, welche Operation bei ihr vorgenommen wurde: Nach Mustard/Senning ist es abhängig von den eingetretenen Spätkomplikationen, die eine gute Versorgung durch einen EMAH-Kardiologen erfordern, nach erfolgreicher, unkomplizierter ASO ist das Risiko für die Mutter nur minimal erhöht. Für die Kinder besteht ein leicht erhöhtes Risiko für einen angeborenen Herzfehler: Statt bei 1 Prozent (Häufigkeit in der Gesamtbevölkerung) finden sich bei 2 bis 4 Prozent der Kinder Herzfehler, wenn die Mutter einen angeborenen Herzfehler hatte. 7. Wenn bereits ein Kind mit TGA zur Welt gekommen ist, wie hoch ist das Wiederholungsrisiko für weitere Kinder? Bei der TGA ist keine besondere familiäre Häufung beschrieben. Wie bei anderen Herzfehlern steigt das Risiko für Geschwister auf 2 bis 4 Prozent an. c8

Transposition der großen Arterien (TGA) Ein Herzfehler, der seinen Schrecken verloren hat

Transposition der großen Arterien (TGA) Ein Herzfehler, der seinen Schrecken verloren hat Transposition der großen Arterien (TGA) Ein Herzfehler, der seinen Schrecken verloren hat Prof. Prof. h.c. Dr. med. Achim A. Schmaltz, Essen, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische

Mehr

Die Therapie des Vorhofseptumdefekts (ASD)

Die Therapie des Vorhofseptumdefekts (ASD) Die Therapie des Vorhofseptumdefekts (ASD) Interview mit PD Dr. med. Gunther Fischer, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, Klinik für angeborene Herzfehler und Kinderkardiologie Etwa 0,8

Mehr

Der Double Outlet Right Ventricle (DORV)

Der Double Outlet Right Ventricle (DORV) Der Double Outlet Right Ventricle (DORV) Einleitung Beim normalen Herzen kommen jeweils ein grosses Gefäss aus einer Herzkammer, und zwar die g rosse Körperschlagader (Aorta) aus der linken Kammer und

Mehr

8 Angeborene Herzfehler (s.a. Pädiatrie, Kap. 11.2) Besonderheiten von Vorhofseptumdefekt, Ventrikelseptumdefekt, Ductus Botalli, Pulmonalstenose,

8 Angeborene Herzfehler (s.a. Pädiatrie, Kap. 11.2) Besonderheiten von Vorhofseptumdefekt, Ventrikelseptumdefekt, Ductus Botalli, Pulmonalstenose, 8 Angeborene Herzfehler (s.a. Pädiatrie, Kap. 11.2) Besonderheiten von Vorhofseptumdefekt, Ventrikelseptumdefekt, Ductus Botalli, Pulmonalstenose, Aortenstenose und Aortenisthmusstenose im Erwachsenenalter

Mehr

Kontakt Universitätsmedizin Rostock Abt. Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin Dr. René Höhn tel o. 7121

Kontakt Universitätsmedizin Rostock Abt. Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin Dr. René Höhn tel o. 7121 Kontakt Abt. Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin Dr. René Höhn tel. 069 494 7123 o. 7121 Kinderkardiologie Angeborene Herzfehler, René Höhn Rostock, Vorlesung Kinderheilkunde, Sommersemester 2011

Mehr

Inhaltsverzeichnis Przedmowa... 2 Vorwort... 3 Inhaltsverzeichnis... 5

Inhaltsverzeichnis Przedmowa... 2 Vorwort... 3 Inhaltsverzeichnis... 5 Inhaltsverzeichnis Przedmowa... 2 Vorwort... 3 Inhaltsverzeichnis... 5 Kapitel 1 Von der Zelle zum Menschen....11 1.1. Bau des menschlichen Organismus... 13 Übungen.... 16 Kapitel 2 Bewegungsapparat...19

Mehr

Das Herz. 02a / Das Herz

Das Herz. 02a / Das Herz Das Herz 02a / Das Herz Das Herz Das Herz liegt leicht links vorne im Brustkorb Die Grösse des Herzens entspricht ungefähr deiner Faust Das Herz wiegt bei einem Erwachsenen ungefähr 300 350 g (Die Herze

Mehr

Diagnose Vorhofflimmern. Das Risiko eines Schlaganfalls

Diagnose Vorhofflimmern. Das Risiko eines Schlaganfalls Diagnose Vorhofflimmern Das Risiko eines Schlaganfalls Inhalt Einleitung... 4 Das Herz... 4 Herz-Kreislauf-System... 5 Was versteht man unter Vorhofflimmern?... 6 Was können Ursachen des Vorhofflimmerns

Mehr

CaritasKlinikum Saarbrücken. Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität des Saarlandes PATIENTENINFORMATION. Herzschwäche

CaritasKlinikum Saarbrücken. Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität des Saarlandes PATIENTENINFORMATION. Herzschwäche CaritasKlinikum Saarbrücken Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität des Saarlandes PATIENTENINFORMATION Herzschwäche 2 Verfasser Chefarzt Dr. med. Andreas Schmitt Kardiologe, Hypertensiologe DHL CaritasKlinikum

Mehr

Single ventricle Malformation

Single ventricle Malformation Single ventricle Malformation Einleitung: Bei der single ventricle MaIformation handelt es sich nicht um einen einzigen spezifischen angeborenen Herzfehler, sondern um eine Gruppe von morphologisch unterschiedlichen

Mehr

Beckenvenensyndrom (Pelvic Congestion Syndrome, PCS) chronische Unterleibsschmerzen bei Frauen; Sklerosierung (Verödung)

Beckenvenensyndrom (Pelvic Congestion Syndrome, PCS) chronische Unterleibsschmerzen bei Frauen; Sklerosierung (Verödung) Beckenvenensyndrom (Pelvic Congestion Syndrome, PCS) chronische Unterleibsschmerzen bei Frauen; Sklerosierung (Verödung) Schätzungen zufolge erleidet jede dritte Frau früher oder später chronische Unterleibsschmerzen.

Mehr

Angeborene Herzfehler Teil II

Angeborene Herzfehler Teil II Prof. Dr. med. H. Jakob Dept. of Thoracic- and Cardiovascular Surgery West German Heart Centre, University Hospital Essen heinz.jakob@uk-essen.de www.whze.de Angeborene Herzfehler Teil II Angeborene Herzfehler

Mehr

Herz & Blutgefäße des Menschen sowie Blutdruck

Herz & Blutgefäße des Menschen sowie Blutdruck Blut Themen- & Lernzettel (5) Datum: 19.11.16 1 Das Herz: Herz & Blutgefäße des Menschen sowie Blutdruck Das Herz ist ein Muskel und zwar ein Hohlmuskel. Es pumpt das Blut (gerichtet!*) durch den Körper.

Mehr

Wie gut sind Herzpatienten in Deutschland versorgt?

Wie gut sind Herzpatienten in Deutschland versorgt? Wie gut sind Herzpatienten in Deutschland versorgt? Deutscher Herzbericht Wie hat sich die Herzinfarktsterblichkeit in den einzelnen Bundesländern entwickelt? Wo ist sie am höchsten, wo am niedrigsten?

Mehr

Methode: Aktivierung mit der Methode Lerntempoduett Fach: Naturwissenschaften. Thema des Unterrichtsbeispiels: Blutkreislauf Klassenstufe: 6

Methode: Aktivierung mit der Methode Lerntempoduett Fach: Naturwissenschaften. Thema des Unterrichtsbeispiels: Blutkreislauf Klassenstufe: 6 Methode: Aktivierung mit der Methode Lerntempoduett Fach: Naturwissenschaften Thema des Unterrichtsbeispiels: Blutkreislauf Klassenstufe: 6 Kompetenzbereich: Textverarbeitung (K) Ziele Materialien (Raum-)ausstattung

Mehr

Was macht eigentlich das Herz? Lehrerinformation

Was macht eigentlich das Herz? Lehrerinformation Was macht eigentlich das Herz? Lehrerinformation 1/6 Arbeitsauftrag Ziel Die SuS erfahren durch ein Referat, welche wichtige Arbeit das Herz verrichtet und was dabei im Körper vorgeht. Sie erfahren zudem,

Mehr

Study Guide Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie

Study Guide Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie Study Guide Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie Task: Zyanose [35] Autoren: Dr. med. S. Keymel/Univ.-Prof. Dr. med. T. Rassaf Version 02.10.2013 Krankheitsbilder in Verbindung mit dem Behandlungsanlass

Mehr

Könnte ich eine Herzschwäche haben?

Könnte ich eine Herzschwäche haben? Könnte ich eine Herzschwäche haben? Diese Broschüre soll Ihnen dabei helfen, die ersten Anzeichen von Herzschwäche zu erkennen. Was ist Herzschwäche? Der Begriff Herzschwäche oder auch Herzinsuffizienz

Mehr

des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Anlage 1 der Richtlinie zur Kinderherzchirurgie: Jährliche Anpassung der OPS-Klassifikation

des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Anlage 1 der Richtlinie zur Kinderherzchirurgie: Jährliche Anpassung der OPS-Klassifikation Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Anlage 1 der Richtlinie zur Kinderherzchirurgie: Jährliche Anpassung der OPS-Klassifikation Vom 22. November 2012 Der Gemeinsame Bundesausschuss

Mehr

Das hypoplastische. Linksherzsyndrom (HLHS), die

Das hypoplastische. Linksherzsyndrom (HLHS), die Das hypoplastische Linksherzsyndrom (HLHS) Leben mit nur einer Herzkammer Prof. Dr. med. Hans-Heiner Kramer, Direktor der Klinik für angeborene Herzfehler und Kinderkardiologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein,

Mehr

Das Herz und der Kreislauf. Das Herz:

Das Herz und der Kreislauf. Das Herz: Das Herz und der Kreislauf Das Herz: ca 10x15cm ca 300 g schwer Pumpleistung ca 5L/min ca 8000L / Tag Ruht sich niemals aus 2 Hauptkammern (RE und LI) 2 Vorhöfe (RE und LI) 4 Herzklappen Pumpt Blut durch

Mehr

Angeborene Herzfehler

Angeborene Herzfehler Angeborene Herzfehler Ein angeborener Herzfehler ist eine Fehlbildung am Herzen oder an den großen Gefäßen. Von einem Fehler spricht man, weil bei der embryonalen Entwicklung des Herzens und der herznahen

Mehr

Das univentrikuläre Herz

Das univentrikuläre Herz Das univentrikuläre Herz Möglichkeiten der Therapie heute Prof. Dr. med. Hans-Heiner Kramer Universitäts-Klinikum S-H, Campus Kiel, Klinik für Kinderkardiologie Verschiedene Herzfehler führen dazu, dass

Mehr

Aorte nisthmljsstenose

Aorte nisthmljsstenose Aorte nisthmljsstenose Einleitung Die Aortenisthmusstenose ist der 6. häufigste angeborene Herzfehler. Dieser Defekt kommt in 3-6 pro 10'000 Lebendgeborenen vor. Knaben sind häufiger betroffen als Mädchen.

Mehr

Was macht eigentlich das Herz? Lehrerinformation

Was macht eigentlich das Herz? Lehrerinformation Lehrerinformation 1/5 Arbeitsauftrag Ziel Die SuS erfahren durch ein Referat, welche wichtige Arbeit das Herz verrichtet und was dabei im Körper vorgeht. Sie erfahren zudem, wie das Herz aufgebaut ist.

Mehr

Judoherzchen im 1.Mannheimer Judo-Club

Judoherzchen im 1.Mannheimer Judo-Club Judoherzchen im 1.Mannheimer Judo-Club Ein Projekt zur Förderung der Teilnahme von Kindern mit angeborenen Herzfehlern am normalen Vereinstraining Prämiert durch BASF SE im Connected-to-care-Wettbewerb

Mehr

Herzschrittmacher und Defibrillatorfür. M.Wroblewski Med.Klinik II, Vincenz Krankenhaus Datteln

Herzschrittmacher und Defibrillatorfür. M.Wroblewski Med.Klinik II, Vincenz Krankenhaus Datteln Herzschrittmacher und Defibrillatorfür wen? Herzrhythmusstörungen zu langsam SCHRITTMACHER zu schnell DEFIBRILLATOR Was ist ein normaler Puls? normal: 60-90 Schläge/Minute nachts: häufig 45-55 Schläge/Minute

Mehr

Patienteninformation. Verschluss eines Vorhofseptumdefektes (ASD)

Patienteninformation. Verschluss eines Vorhofseptumdefektes (ASD) Patienteninformation Verschluss eines Vorhofseptumdefektes (ASD) Inhaltsverzeichnis Kurze Einführung 4 Symptome 5 Ursachen 5 Diagnosestellung 6 Behandlung 6 Der Eingriff 7 Das Implantat / Was ist der GORE

Mehr

Die kongenitalen Herzfehler

Die kongenitalen Herzfehler Die kongenitalen Herzfehler Hauptvorlesung Dr. med. H. Bushnaq Klinik für Herz- und Epidemeologie Angeborene Herzfehler sind die häufigsten angeborenen Fehler, die beim Menschen auftreten. Circa jedes

Mehr

Folie 1. Herz-Kreislauf

Folie 1. Herz-Kreislauf Folie 1 Herz-Kreislauf Blutkreislauf Kopf und Arme rechte Lunge linke Lunge Herz Leber, Magen, Milz Darmtrakt, Pfortader, Nieren Körperstamm und Beine Folie 2 Lage des Herzens Im Mittelfellraum (Mediastinum)

Mehr

DOWNLOAD. Vertretungsstunde Biologie 5. 5./6. Klasse: Blut, Blutkreislauf und Atmung. Tina Konz/Michaela Seim. Downloadauszug aus dem Originaltitel:

DOWNLOAD. Vertretungsstunde Biologie 5. 5./6. Klasse: Blut, Blutkreislauf und Atmung. Tina Konz/Michaela Seim. Downloadauszug aus dem Originaltitel: DOWNLOAD Tina Konz/Michaela Seim Vertretungsstunde Biologie 5 5./6. Klasse: Blut, Blutkreislauf und Atmung auszug aus dem Originaltitel: Wundversorgung bei kleinen Verletzungen Bei Verletzungen der Haut

Mehr

Wie ist das gesunde Herz aufgebaut? (vereinfachte Darstellung)

Wie ist das gesunde Herz aufgebaut? (vereinfachte Darstellung) Trikuspidaldysplasie Was ist das? Wie ist das gesunde Herz aufgebaut? (vereinfachte Darstellung) (http://www.transplantation-verstehen.de/dotasset/25070.jpg) Das Herz wird in eine linke und eine rechte

Mehr

Arpana Tjard Holler. Multiple-Choice-Wissen für die Heilpraktikerprüfung, Band 2

Arpana Tjard Holler. Multiple-Choice-Wissen für die Heilpraktikerprüfung, Band 2 Arpana Tjard Holler Multiple-Choice-Wissen für die Heilpraktikerprüfung, Band 2 Leseprobe Multiple-Choice-Wissen für die Heilpraktikerprüfung, Band 2 von Arpana Tjard Holler Herausgeber: MVS Medizinverlage

Mehr

Was wird aus Kindern mit angeborenen Herzfehlern?

Was wird aus Kindern mit angeborenen Herzfehlern? (ÖGKJ) 47. Jahrestagung, 1.-3. Oktober 2009, Graz Presse-Information Pädiatrische Kardiologie Angeborene Herzfehler Univ.-Prof. Dr. Andreas Gamillscheg Leiter der Klinischen Abteilung für Pädiatrische

Mehr

Atrioventrikulärer Septumdefekt (AVSD) AV-Kanal

Atrioventrikulärer Septumdefekt (AVSD) AV-Kanal Atrioventrikulärer Septumdefekt (AVSD) AV-Kanal Der "Atrioventrikuläre Septumdefekt" ist ein häufiger Herzfehler, der im Bereich des "Kreuzes" der Trennwände des Herzens liegt. Entsprechend setzt sich

Mehr

Logbuch Zusatz-Qualifikation EMAH-Kardiologie der Interdisziplinären EMAH Task Force

Logbuch Zusatz-Qualifikation EMAH-Kardiologie der Interdisziplinären EMAH Task Force Logbuch Zusatz-Qualifikation EMAH-Kardiologie der Interdisziplinären EMAH Task Force Basierend auf: J. Hess, et al., Empfehlungen für Erwachsenen und Kinderkardiologen zum Erwerb der Zusatz-Qualifikation

Mehr

Kaufmännische Grundlagen im Sport

Kaufmännische Grundlagen im Sport Leseprobe Kaufmännische Grundlagen im Sport Studienheft Marketing Autoren Klaus Krampe (Diplom-Betriebswirt) Merle Losem (Sportwissenschaftlerin M.A.) Cornelia Trinkaus (Diplom-Ökonomin) Überarbeitet von:

Mehr

Transition von Jugendlichen mit einem angeborenen Herzfehler am UKBB. Birgit Donner Universitäts-Kinderspital beider Basel

Transition von Jugendlichen mit einem angeborenen Herzfehler am UKBB. Birgit Donner Universitäts-Kinderspital beider Basel Transition von Jugendlichen mit einem angeborenen Herzfehler am UKBB Birgit Donner Universitäts-Kinderspital beider Basel Betreuung von Patienten mit einem angeborenen Herzfehler - ein lebenslanger gemeinsamer

Mehr

M 1.1: Checkup beim Taucharzt Die Blutdruckmessung

M 1.1: Checkup beim Taucharzt Die Blutdruckmessung M 1.1: Checkup beim Taucharzt Die Blutdruckmessung Der Tauchsport verlangt geistige Wachsamkeit und körperliche Fitness. Der Arzt untersucht bei der Tauchtauglichkeitsuntersuchung neben dem Allgemeinzustand

Mehr

Anatomisch / physiologische. Grundlagen. des Herz-Kreislauf-Systems

Anatomisch / physiologische. Grundlagen. des Herz-Kreislauf-Systems Anatomisch / physiologische Grundlagen des Herz-Kreislauf-Systems 24.10.2015 Anatomie / Physiologie Herz-Kreislaufsystem 1 Ist ein Hohlmuskel Das Herz Funktioniert wie eine sogenannte Saug-Druck-Pumpe

Mehr

Den Puls wahrnehmen Lehrerinformation

Den Puls wahrnehmen Lehrerinformation Lehrerinformation 1/5 Arbeitsauftrag Ziel Die SuS versuchen, ihren Puls zu spüren. Danach sollen sie sich bewegen und ihren Puls erneut spüren. Sie beschreiben anschliessend ihr Gefühl, wenn sie den eigenen

Mehr

Bereichsleiter. Dr. Thomas Breymann. Abteilung für Herz-, Thorax-, Gefäßchirurgie Direktor: Medizinische Hochschule Hannover

Bereichsleiter. Dr. Thomas Breymann. Abteilung für Herz-, Thorax-, Gefäßchirurgie Direktor: Medizinische Hochschule Hannover Kinderherzchirurgie Bereichsleiter Kinderherzchirurgie: hi i Dr. Thomas Breymann Abteilung für Herz-, Thorax-, Transplantationsund Gefäßchirurgie Direktor: Prof. Dr. A. Haverich Medizinische Hochschule

Mehr

Handbuch der Echokardiographie

Handbuch der Echokardiographie Handbuch der Echokardiographie Ursula Wilkenshoff Irmtraut Kruck Unter Mitarbeit von Felix Mühr-Wilkenshoff '4., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage 190 Abbildungen 82 Tabellen Georg Thieme

Mehr

Truncus arteriosus communis (TAC)

Truncus arteriosus communis (TAC) Truncus arteriosus communis (TAC) bedeutet, dass der Stamm (=Truncus) der Schlagadern (=Arterien, arteriosus) gemeinsam (communis) aus dem Herzen entspringt (Abbildung 1). Häufigkeit Es handelt sich um

Mehr

K l i n i k T i e f e n b r u n n e n. Brustverkleinerung

K l i n i k T i e f e n b r u n n e n. Brustverkleinerung K l i n i k T i e f e n b r u n n e n Brustverkleinerung Brustverkleinerung Übersicht: Eine Brustverkleinerung/Bruststraffung für mich? Übergrosse, hängende Brüste können nicht nur das Körperbewusstsein

Mehr

Planung und Simulation von Patchimplantaten zur intrakardialen Korrektur angeborener Herzfehler

Planung und Simulation von Patchimplantaten zur intrakardialen Korrektur angeborener Herzfehler Planung und Simulation von Patchimplantaten zur intrakardialen Korrektur angeborener Herzfehler Urte Rietdorf 1, Eugénie Riesenkampff 2, Tobias Schwarz 1, Titus Kuehne 2, Hans-Peter Meinzer 1, Ivo Wolf

Mehr

Seminar Frühjahr 2014. Die Herzkonferenz

Seminar Frühjahr 2014. Die Herzkonferenz Seminar Frühjahr 2014 Die Herzkonferenz Untersuchung des fetalen Herzens Kurs und praktische Übungen Transposition der großen Arterien Hypoplastisches Linksherz Bradykarde Rhythmusstörungen Therapie, Verlauf,

Mehr

Hypoplastisches Linksherz-Syndrom (HLHS)

Hypoplastisches Linksherz-Syndrom (HLHS) Hypoplastisches Linksherz-Syndrom (HLHS) Einleitung Das Schicksal von Kindern mit angeborenen Herzfehlern hat sich in den letzten 50 Jahren entscheidend verändert, denn heute können fast alle Herzvitien

Mehr

RSV. RSV kennen. Das Virus, das Eltern kennen sollten. Informationen. Kinder schützen

RSV. RSV kennen. Das Virus, das Eltern kennen sollten. Informationen. Kinder schützen RSV kennen Kinder schützen RSV Das Virus, das Eltern kennen sollten. Informationen zu einem wenig bekannten Virus sowie praktische Ratschläge, wie Sie das Risiko einer RSV-Infektion verringern können.

Mehr

Nachdem Ihr Hund oder Ihre Katze gründlich untersucht und abgehorcht worden ist, stehen folgende Spezialuntersuchungen zur Verfügung:

Nachdem Ihr Hund oder Ihre Katze gründlich untersucht und abgehorcht worden ist, stehen folgende Spezialuntersuchungen zur Verfügung: Quellennachweis: Vetaki Der Gang zum Herzspezialisten, warum? In der Sorge um das Wohlergehen Ihres Hundes oder Ihrer Katze hat Ihre Tierärztin/Ihr Tierarzt eine Überweisung Ihres Schützlings an eine auf

Mehr

Grundaufbau. Das menschliche Herz setzt sich aus 2 Teilen zusammen.

Grundaufbau. Das menschliche Herz setzt sich aus 2 Teilen zusammen. Das Herz und EKG Grundaufbau Das menschliche Herz setzt sich aus 2 Teilen zusammen. Rechte Herzhälfte: Blut kommt vom Körper und geht zur Lunge. Linke Herzhälfte: Blut kommt von der Lunge und geht zum

Mehr

Interventionelle Behandlung der Aortenklappenstenose

Interventionelle Behandlung der Aortenklappenstenose Innovationsgipfel 07.05.2009 Interventionelle Behandlung der Aortenklappenstenose Prof. Dr. H. Drexler Aortenstenose Aortenstenose: Verengung des Auslassventils der linken Herzkammer Aortenstenose Aortenstenose

Mehr

Infografiken und Themenbilder Vorhofflimmern Risikofaktor für einen Schlaganfall

Infografiken und Themenbilder Vorhofflimmern Risikofaktor für einen Schlaganfall Infografiken und Themenbilder Vorhofflimmern Risikofaktor für einen Schlaganfall Im Pressebereich auf www.schlaganfall-verhindern.de stehen sämtliche Infografiken und Themenbilder in druckfähiger Qualität

Mehr

Das menschliche Kreislauf- System

Das menschliche Kreislauf- System Das menschliche Kreislauf- System Eine Powerpoint Presentation von: Erwin Haigis Copyright by Erwin Haigis / VIP-Divepoint 1 Herzkreislaufsystem Das Transportsystem unseres Körpers o Die roten Gefäße stellen

Mehr

Glaukom. Grüner Star kombiniert mit grauem Star PATIENTEN RATGEBER. Grüner Star kombiniert mit grauem Star. Ausgabe 8

Glaukom. Grüner Star kombiniert mit grauem Star PATIENTEN RATGEBER. Grüner Star kombiniert mit grauem Star. Ausgabe 8 8 Glaukom Grüner Star kombiniert mit grauem Star Grauer Star, was ist das? Unter grauem Star oder einer Katarakt versteht man die Trübung der Augenlinse (Abb. 1a und 1b). In den meisten Fällen gehört dieser

Mehr

Machen Sie Ihre Gesundheit zur Herzensangelegenheit: Vorbeugung bei Patienten mit Vorhofflimmern.

Machen Sie Ihre Gesundheit zur Herzensangelegenheit: Vorbeugung bei Patienten mit Vorhofflimmern. Machen Sie Ihre Gesundheit zur Herzensangelegenheit: Vorbeugung bei Patienten mit Vorhofflimmern. 02 Liebe Leserin, lieber Leser, Sie haben diese Broschüre aufgeschlagen vielleicht weil Ihr Arzt bei Ihnen

Mehr

Diabetische Retinopathie

Diabetische Retinopathie Netzhautkomplikationen Diabetische Netzhautkomplikationen sind krankhafte Veränderungen in den Augen, die durch einen Diabetes mellitus verursacht werden können. Es handelt sich um die diabetische Retinopathie

Mehr

Markus-Krankenhaus Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität

Markus-Krankenhaus Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Markus-Krankenhaus Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Markus-Krankenhaus Wilhelm-Epstein-Straße 2 60431 Frankfurt am Main (OHNWURSK\VLRORJLVFKH 8QWHUVXFKXQJ Medizinische

Mehr

Das fetale Herz Anleitung zur Echokardiographie

Das fetale Herz Anleitung zur Echokardiographie Das fetale Herz Anleitung zur Echokardiographie Rainer Bald Leitender Arzt Pränatalmedizin Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Klinikum Leverkusen Verschiedene Untersuchungstechniken Nutzen

Mehr

Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde. Patienteninformation. Netzhaut- und Glaskörperchirurgie (Vitreoretinale Chirurgie)

Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde. Patienteninformation. Netzhaut- und Glaskörperchirurgie (Vitreoretinale Chirurgie) Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde Patienteninformation Netzhaut- und Glaskörperchirurgie (Vitreoretinale Chirurgie) Die wichtigsten Erkrankungsgruppen, die durch eine vitreoretinale Operation versorgt

Mehr

AORTENCHIRURGIE. Kerstin Bauer Jürgen Ennker EIN PATIENTENRATGEBER STEINKOPFF DARM STA DT

AORTENCHIRURGIE. Kerstin Bauer Jürgen Ennker EIN PATIENTENRATGEBER STEINKOPFF DARM STA DT Kerstin Bauer Jürgen Ennker AORTENCHIRURGIE EIN PATIENTENRATGEBER Mit 40 überwiegend 2-farbigen Abbildungen in 68 Einzeldarstellungen STEINKOPFF DARM STA DT Inhaltsverzeichnis Zur Biologie des Herzens

Mehr

STÄDTISCHE KLINIKEN MÖNCHENGLADBACH

STÄDTISCHE KLINIKEN MÖNCHENGLADBACH STÄDTISCHE KLINIKEN MÖNCHENGLADBACH Ein besonderer Schwerpunkt der Klinik sind Herzkathetheruntersuchungen zur Diagnostik und Therapie von Herzkranzgefäßverengungen und Herzrhythmusstörungen sowie die

Mehr

Über die Mitralinsuffizienz und die Mitralklappen-Clip-Therapie

Über die Mitralinsuffizienz und die Mitralklappen-Clip-Therapie Über die Mitralinsuffizienz und die Mitralklappen-Clip-Therapie Hilfsmittel für Ärzte für die Patienteninformation. Über Mitralinsuffizienz Mitralinsuffizienz oder auch MI - ist eine Erkrankung, die eine

Mehr

RSV kennen. Angeborene Herzfehler. Informationen. und wie Sie das Risiko einer RSV-Erkrankung reduzieren können. Kinder schützen

RSV kennen. Angeborene Herzfehler. Informationen. und wie Sie das Risiko einer RSV-Erkrankung reduzieren können. Kinder schützen RSV kennen Kinder schützen Angeborene Herzfehler und wie Sie das Risiko einer RSV-Erkrankung reduzieren können. Informationen für Eltern von Kindern mit angeborenem Herzfehler Ihre ganz besonderen Herausforderungen

Mehr

Erkältung. Ein complexes Thema einfach erklärt. Trotz Erkältung voll im Leben.

Erkältung. Ein complexes Thema einfach erklärt. Trotz Erkältung voll im Leben. Erkältung Ein complexes Thema einfach erklärt Trotz Erkältung voll im Leben. Erkältung kaum einer entkommt ihr! Eine Erkältung ist weltweit die häufigste Erkrankung, von der Sahara bis nach Grönland. Würde

Mehr

Funktionsmodell des Blutkreislaufes

Funktionsmodell des Blutkreislaufes Funktionsmodell des Blutkreislaufes 1. Benutzung Füllen des Blutkreislaufmodells 1. Legen Sie das Modell flach auf den Tisch. 2. Koppeln Sie die blauen Röhrchen vom Blutkreislauf ab, die Verbindungen befinden

Mehr

BLUTHOCHDRUCK UND NIERE

BLUTHOCHDRUCK UND NIERE BLUTHOCHDRUCK UND NIERE Hilfreiche Informationen zu Ihrer Nierengesundheit Bluthochdruck und Niere Die Nieren sind die Organe unseres Körpers, die den Blutdruck regeln. Der Blutdruck ist der Druck, der

Mehr

Koronarangioplastie (PTCA)

Koronarangioplastie (PTCA) Koronarangioplastie (PTCA) Wenn Beschwerden durch eine Einengung der Herzkranzgefässe (Stenose) verursacht werden, kann diese in vielen Fällen mittels einer Ballondilatation (perkutane transluminale Koronarangioplastie)

Mehr

9.1 Einleitung... 2. 9.2 Aufbau des Herzmuskels... 2. 9.3 Pumpleistung des Herzmuskels... 3. 9.4 Modellversuch zur Arbeitsweise des Herzmuskels...

9.1 Einleitung... 2. 9.2 Aufbau des Herzmuskels... 2. 9.3 Pumpleistung des Herzmuskels... 3. 9.4 Modellversuch zur Arbeitsweise des Herzmuskels... Grundwissen Biologie Lernheft 9 Herz der Motor des Lebens Inhaltsverzeichnis: 9.1 Einleitung... 2 9.2 Aufbau des Herzmuskels... 2 9.3 Pumpleistung des Herzmuskels... 3 9.4 Modellversuch zur Arbeitsweise

Mehr

Das Herz-Kreislauf-System

Das Herz-Kreislauf-System Edelgard Scheepers Anatomie, Physiologie und Pathologie Heilpraktiker-Skript zur Aus- und Weiterbildung und zur Prüfungsvorbereitung Das Herz-Kreislauf-System Das Herz-Kreislauf-System Das Skript zur Aus-

Mehr

10.12.2009 AOK-Facharztprogramm Kardiologie. Anhang 2 zu Anlage 12

10.12.2009 AOK-Facharztprogramm Kardiologie. Anhang 2 zu Anlage 12 Diagnosenliste (ICD 10 Kodierungen) Stand: 01.01.2013 Wie in Anlage 12 beschrieben, ist die Angabe einer gesicherten Diagnose in Form eines endstelligen und korrekten ICD 10 Codes Bestandteil der kardiologischen

Mehr

Pas Herz Das Herz der Motor unseres Kreislaufsystems.

Pas Herz Das Herz der Motor unseres Kreislaufsystems. AED First-Responder Gruppe Lungern Gruppe Lungern Atmung - Herz - Kreislauf Aufbau (Anatomie) und Funktion (Physiologie) Pas Herz Das Herz der Motor unseres Kreislaufsystems. Lage des Herzens Im Mittelfellraum

Mehr

63. Folgende Aussagen zu den Herzklappen sind richtig:

63. Folgende Aussagen zu den Herzklappen sind richtig: 63. Folgende Aussagen zu den Herzklappen sind richtig: 1. Die Herzklappen hindern das Blut am Zurückströmen (Ventilfunktion). 2. Die Mitralklappe liegt zwischen linkem Vorhof und rechter Kammer. 3. Die

Mehr

8 Atmung und Blutkreislauf

8 Atmung und Blutkreislauf 8 Atmung und Blutkreislauf Natura 7/8 8 Atmung und Blutkreislauf Lösungen zu den Aufgaben Schulbuch, S. 186 187 8.1 Der Weg der Atemluft 1 Beschreibe den Weg der eingeatmeten Luft bis zu den Lungenbläschen.

Mehr

Grundkurs. Tragbare Echokardiographiegeräte... 6 Wert echokardiographischer Befunde in der kardiovaskulären Diagnostik... 7

Grundkurs. Tragbare Echokardiographiegeräte... 6 Wert echokardiographischer Befunde in der kardiovaskulären Diagnostik... 7 I Grundkurs 1 Rolle der Echokardiographie in der Kardiologie und Indikationen zur echokardiographischen Untersuchung... 4 Rolle der Echokardiographie in der Inneren Medizin und Kardiologie... 4 Indikationsstellung...

Mehr

Machen Sie Ihre Gesundheit zur Herzensangelegenheit: Vorbeugung bei Patienten mit Vorhofflimmern.

Machen Sie Ihre Gesundheit zur Herzensangelegenheit: Vorbeugung bei Patienten mit Vorhofflimmern. Machen Sie Ihre Gesundheit zur Herzensangelegenheit: Vorbeugung bei Patienten mit Vorhofflimmern. Liebe Leserin, lieber Leser, Sie haben diese Broschüre aufgeschlagen vielleicht weil Ihr Arzt bei Ihnen

Mehr

Das Herz befindet sich zwischen den beiden Lungenflügeln im mittleren Brustbereich. Es ist leicht nach links verdreht, sodass. liegt!!

Das Herz befindet sich zwischen den beiden Lungenflügeln im mittleren Brustbereich. Es ist leicht nach links verdreht, sodass. liegt!! Lernfeld 7 Zwischenfällen vorbeugen und in Notfällen Hilfe leisten 7.4 Herz und Kreislauf Mit dem Wissen der Anatomie, der Physiologie und der Pathologie haben wir das notwendige Fachwissen für professionelles

Mehr

P R E S S E M I T T E I L U N G

P R E S S E M I T T E I L U N G Pressemitteilung 50.000ster Herzspezialist registriert Berlin/Leipzig, 31. Oktober 2016 Der einjährige Jonas aus Leipzig ist das 50.000ste registrierte Mitglied im Nationalen Register für angeborene Herzfehler.

Mehr

Aortenisthmusstenose Viel mehr als eine angeborene Engstelle der Hauptschlagader

Aortenisthmusstenose Viel mehr als eine angeborene Engstelle der Hauptschlagader Aortenisthmusstenose Viel mehr als eine angeborene Engstelle der Hauptschlagader Prof. Dr. med. Herbert E. Ulmer, Universitätsklinikum Heidelberg Die Aortenisthmusstenose wurde noch bis vor wenigen Jahren

Mehr

S2-Leitlinie der DGK, DGPK und DGTHG zur Diagnostik und Therapie in Klinik und Praxis

S2-Leitlinie der DGK, DGPK und DGTHG zur Diagnostik und Therapie in Klinik und Praxis A. A. Schmaltz (Hrsg.) Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern (EMAH) S2-Leitlinie der DGK, DGPK und DGTHG zur Diagnostik und Therapie in Klinik und Praxis A. A. Schmaltz (Vorsitzender der Ad-hoc-Gruppe

Mehr

Rezirkulationsvitien. Shunts im Niederdrucksystem (Teil II) - Vorhofseptumdefekte - Fehlmündung der Lungenvenen. Torsten Schwalm

Rezirkulationsvitien. Shunts im Niederdrucksystem (Teil II) - Vorhofseptumdefekte - Fehlmündung der Lungenvenen. Torsten Schwalm Rezirkulationsvitien Shunts im Niederdrucksystem (Teil II) - Vorhofseptumdefekte - Fehlmündung der Lungenvenen Torsten Schwalm Vorhofseptumdefekte 1. ASD II (Ostium secundum-defekt) ~ 80% aller ASD im

Mehr

Infografiken und Themenbilder Vorhofflimmern Risikofaktor für einen Schlaganfall

Infografiken und Themenbilder Vorhofflimmern Risikofaktor für einen Schlaganfall Infografiken und Themenbilder Vorhofflimmern Risikofaktor für einen Schlaganfall Im Pressebereich auf www.schlaganfall-verhindern.de stehen sämtliche Infografiken und Themenbilder in druckfähiger Qualität

Mehr

Was ist ein Grauer Star?

Was ist ein Grauer Star? Was ist ein Grauer Star? 1 Als Grauen Star oder Katarakt bezeichnet man die Eintrübung der ursprünglich klaren Augenlinse. Sie bemerken, dass Sie wie durch einen leichten Schleier sehen, der mit der Zeit

Mehr

EMBOLISATION VON GEBÄRMUTTERMYOMEN

EMBOLISATION VON GEBÄRMUTTERMYOMEN Landeskrankenhaus Leoben Zentralröntgeninstitut Vorstand: Univ. Prof. Prim. Dr. Uggowitzer Steiermärkische Krankenanstalten Ges. m b. H. EMBOLISATION VON GEBÄRMUTTERMYOMEN Was versteht man unter Myomembolisation?

Mehr

Herz und Kreislauf 2. OS Naturlehre. Herz. Kreislauf

Herz und Kreislauf 2. OS Naturlehre. Herz. Kreislauf Herz 1 Kreislauf 1. Das Herz 2 1.1. Der Puls (Posten 1) Beim Sport muss das Herz besonders viel arbeiten, vor allem beim Schwimmen, Bergsteigen und Radfahren. Als "Pumpe" sorgt es dafür, dass das Blut

Mehr

Erweiterter Check-Up

Erweiterter Check-Up Erweiterter Check-Up Gemeinschaftspraxis Diabetologische Schwerpunktpraxis Hausärztliche Versorgung Gelbfieberimpfstelle Dr. med. Ottmar Orth Dr. med. Silke Orth Dr. med. Patrick Kudielka Facharzt für

Mehr

Normale Anatomie des Herzens

Normale Anatomie des Herzens 17 Normale Anatomie des Herzens Sebastian Leschka und Hatem Alkadhi.1 Oberflächenanatomie des Herzens 18. Herzhöhlen 19 1 Vorhöfe 19 Ventrikel.3 Herzklappen 6.3.1 Mitralklappe 6.3. Aortenklappe 7.4 Perikard

Mehr

Übersicht über die verschiedenen Arten von Herzfehlern und deren Behandlung

Übersicht über die verschiedenen Arten von Herzfehlern und deren Behandlung Übersicht über die verschiedenen Arten von Herzfehlern und deren Behandlung Bitte klicken Sie für Detailinformationen auf die Seitenzahlen. Kammerseptumdefekt (VSD/Ventrikelseptumdefekt) 2 Vorhofseptumdefekt

Mehr

Dr. Jung und Dr. Mansfeld informieren: Erweiterte Schwangerschaftsvorsorge

Dr. Jung und Dr. Mansfeld informieren: Erweiterte Schwangerschaftsvorsorge Dr. Jung und Dr. Mansfeld informieren: Erweiterte Schwangerschaftsvorsorge Der Grundgedanke Durch die gesetzlichen Krankenversicherungen erhalten Sie nach wie vor alle notwendigen ärztlichen Leistungen

Mehr

Congenital korrigierte Transposition der großen Arterien (cctga)

Congenital korrigierte Transposition der großen Arterien (cctga) EMAH-Aufbaukurs Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern doppelte Diskordanz atrio-ventrikulär ventrikulo-arteriell Congenital korrigierte Transposition der großen Arterien (cctga) Malposition der großen

Mehr

Leben mit einer Kammer: das univentrikuläre Herz

Leben mit einer Kammer: das univentrikuläre Herz Leben mit einer Kammer: das univentrikuläre Herz Ina Michel-Behnke, Dr. med., Abteilung der Kinderkardiologie der Universität Gießen (Leiter Prof Dr. med. Dietmar Schranz) steht für eine Vielfalt angeborener

Mehr

Lungenembolie. Lungenembolien sind häufig. Sie kommen bei ein bis zwei Prozent aller Patienten vor, die im Krankenhaus behandelt werden.

Lungenembolie. Lungenembolien sind häufig. Sie kommen bei ein bis zwei Prozent aller Patienten vor, die im Krankenhaus behandelt werden. Wird ein Blutgerinnsel (Thrombose) vom Blutstrom in anderen Blutgefäßen mitgenommen und setzt sich dort fest, spricht man von Embolie. Bleibt ein solches Blutgerinnsel in den Lungenarterien stecken, so

Mehr

ANGEBORENE HERZFEHLER

ANGEBORENE HERZFEHLER ANGEBORENE HERZFEHLER Literatur/Lizenzangaben 1) N. Haas, U. Kleideiter: Kinderkardiologie: Klinik und Praxis der Herzerkrankungen bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen (Georg Thieme Verlag

Mehr

Das Kreislaufsystem. Isabel Gil & Paula Schneider (Vanessa Dielmann, Mª Gracia González)

Das Kreislaufsystem. Isabel Gil & Paula Schneider (Vanessa Dielmann, Mª Gracia González) Das Kreislaufsystem Isabel Gil & Paula Schneider (Vanessa Dielmann, Mª Gracia González) INDEX Das Herz - Die Anatomie - Die Bewegungen Der Blutkreislauf -Der großer Körperkreislauf - Der kleiner Lungenkreislauf

Mehr

8. Kindernotfälle. 8.1 Einführung

8. Kindernotfälle. 8.1 Einführung 8. Kindernotfälle 8.1 Einführung Pädiatrische Notfälle (Pädiatrie = Kinderheilkunde) sind im Rettungsdienst relativ selten. Die meisten Notfälle betreffen, abgesehen von den häufigen Unfällen im Klein-

Mehr

Herzklappenwechsel ohne Operation und Narkose

Herzklappenwechsel ohne Operation und Narkose Herzklappenwechsel ohne Operation und Narkose Prof. Dr. med. Peter Ewert, Prof. Dr. med. Felix Berger, Klinik für angeborene Herzfehler/Kinderkardiologie, Deutsches Herzzentrum Berlin PD Dr. med. Peter

Mehr

Zusammenhang zwischen Tauchunfällen und offenem Foramen ovale?

Zusammenhang zwischen Tauchunfällen und offenem Foramen ovale? Zusammenhang zwischen Tauchunfällen und offenem Foramen ovale? Hirnschäden und Bandscheibenschäden bei Sporttauchern Regelgerechtes Auftauchen bei 50% der Dekompressionsunfälle Offenes Foramen ovale bei

Mehr

Leitfaden Kinder Herzchirurgie

Leitfaden Kinder Herzchirurgie C. SCHMID Leitfaden Kinder Herzchirurgie Unter Mitarbeit von B. ASFOUR, H.G. KEHL und H.H. SCHELD MIT 22 ABBILDUNGEN UND 8 TABELLEN STEINKOPFF DARM STA DT Inhaltsverzeichnis 1 Fetale und neonatale Physiologie

Mehr

Mitralklappeninsuffizienz

Mitralklappeninsuffizienz Mitralklappeninsuffizienz Definition: Mitralklappeninsuffizienz Schlussunfähigkeit der Mitralklappe mit systolischem Blutreflux in den linken Vorhof Zweithäufigstes operiertes Klappenvitium Jährliche Inzidenz:

Mehr