Neuausrichtung der Stiftung Greater Zurich Area Standortmarketing (GZA)

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1 Kanton Zürich Volkswirtschaftsdirektion Neuausrichtung der Stiftung Greater Zurich Area Standortmarketing (GZA) Zustimmung und Kredit Medienkonferenz vom 6. Dezember 2010 Regierungsrat Ernst Stocker Worum geht es heute? 2 Kanton Zürich nimmt zu der vom GZA-Stiftungsrat beabsichtigten Neuausrichtung Stellung Generelle Ziele der Standortförderung und Nutzen Aufgabenteilung zwischen den verschiedenen Akteuren Aufgaben und Leistungen der kantonalen Standortförderung Einbindung von Privatunternehmen in die GZA (Public Private Partnership) 1

2 Zürich steht hinter GZA-Neuausrichtung (I) 3 Regierungsrat bekennt sich zur GZA und damit zur kantonsübergreifenden Zusammenarbeit für ausgewählte Aufgaben in der Standortförderung. Regierungsrat bekennt sich zum Modell der Public Private Partnership (Zusammenarbeit öffentliche Hand - Private). Regierungsrat ist der Meinung, dass die Promotion in Zukunft nicht mehr von der GZA, sondern primär von der OSEC gemacht werden soll. Damit können Aufgabenüberschneidungen vermieden und die Effizienz erhöht werden. Regierungsrat hat GZA-Übergangskredit für 2011 über 1.88 Mio. Franken genehmigt. Zürich steht hinter GZA-Neuausrichtung (II) 4 Kanton Zürich als grösster GZA-Geldgeber will weiterhin seinen Einfluss im Stiftungsrat und im Verwaltungsrat geltend machen. Regierungsrat fordert die konsequente Abstimmung der Aktivitäten der GZA auf das veränderte Umfeld. Regierungsrat begrüsst die Prüfung der Zusammenarbeit mit anderen Standortförderungsorganisationen. Regierungsrat fordert rasche und konsequente Umsetzung der beschlossenen Änderungen. 2

3 Rollenklärung aus Sicht des Kt. Zürich 5 Räumlich 7 Kantone: GL, GR, SH, SZ, SO, ZG, ZH 2 Städte: Zürich und Winterthur 1 Kanton Gründungsmitglied der GZA Diverse Unternehmen aus der Privatwirtschaft Institutionell Regierungsrat Ernst Stocker als Stiftungsratspräsident der GZA Grösster Geldgeber der GZA Wirtschaftlicher Kern der GZA Eigene schlagkräftige Standortförderung mit klarer Aufgabenabgrenzung gegenüber der GZA Ziele der Standortförderung 6 Oberstes Ziel ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Zürich Beitrag leisten für gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen im Wirtschaftsraum Zürich Schaffung und Erhalt von Arbeitsplätzen 3

4 Nutzen der kantonsübergreifenden Zusammenarbeit 7 Vernetzte Wirtschaft: Wegen Zulieferfirmen und Wertschöpfungsprozessen profitiert der ganze Wirtschaftsraum von Ansiedelungen. Arbeitsplätze durch Ansiedelungen: andere Kantone profitieren wenn Wohnort in einem anderen Kanton liegt. In einem funktionalen Wirtschaftsraum ergänzen sich die Kantone gegenseitig mit ihren individuellen Stärken. Überregionale Zusammenarbeit ist wirkungsvoller als ein Alleingang Kanton Zürich Volkswirtschaftsdirektion Neuausrichtung der Stiftung Greater Zurich Area Standortmarketing (GZA) Zustimmung und Kredit Medienkonferenz vom 6. Dezember 2010 Bruno Sauter, Amt für Wirtschaft und Arbeit 4

5 Verändertes Umfeld 9 Verschärfter Wettbewerb um Ansiedelung internationaler Unternehmen. Neue Akteure in der Schweiz sind hinzugekommen (OSEC, Metropolitankonferenz Zürich, Bestrebungen für integriertes Destinationsmarketing). Konkurrenzsituation in der Schweiz hat sich verändert (Gründung der GGBA). Konkurrenz in der Schweiz 10 AG Quelle: OSEC 5

6 Der Markt 11 BRIC-Staaten mit grösstem Potenzial Quelle: CS Unsere Vorstellung von gezielter Akquisition 12 6

7 Ansiedelungsprozess und Akteure 13 Klare Aufgabenteilung vermeidet Redundanzen und erhöht Effizienz Quelle: OSEC Aufgabenteilung aus Sicht Kt. Zürich 14 Was Wer Standortpolitik Basisversorgung für Unternehmen Promotion Standort Schweiz und ZH Akquisition für WR Zürich Erstinformation und Triage Ansiedelung (Informationen, Abklärung) Bestandespflege Clustermanagement Regierungsrat, Kantonsrat Kant. Standortförderung OSEC GZA GZA Kant. Standortförderung Kant. Standortförderung Kant. Standortförderung 7

8 Die kantonale Standortförderung: Erfolge 15 Unterstützt und begleitet jährlich Unternehmen bei der Ansiedelung am Standort Zürich. Langfristig werden im Durchschnitt pro Jahr damit Arbeitsplätze geschaffen. Unterstützung durch Beschleunigung des Ansiedelungsprozesses: rund 70 one-stop-shops im Rahmen von Ansiedelungen und Bestandespflege. Beispiele: Unterstützung von Ansiedelungen oder Expansionen aus dem Bereich Metallproduktion, Finanz, Sportartikelherstellung, Konsumgüter, IT. Clusterbericht 16 Unterstützung zukunftsträchtiger Branchenschwerpunkte Entlang der Wertschöpfungskette können Innovationen und Arbeitsplätze entstehen Verschiedene Cluster dienen zur Reduktion des Klumpenrisikos eines Clusters (Finanz) Die 6 Cluster: Finanzdienstleister Life Sciences Informations- und Kommunikationstechnologie Kreativsektor Green Tech Aviatik 8

9 Kanton Zürich Volkswirtschaftsdirektion Neuausrichtung der Stiftung Greater Zurich Area Standortmarketing (GZA) Zustimmung und Kredit Medienkonferenz vom 6. Dezember 2010 Dr. Lukas Briner, Direktor Zürcher Handelskammer Wo steht Zürich heute im internationalen Standortwettbewerb? 18 Stärken / Chancen Schwächen / Gefahren Andere Standorte in der Schweiz sind Steuer- günstiger, Ausland holt auf Nach wie vor international begehrter Standort Hohe Lebensqualität Nähe zu erstrangigen Hochschulen Flughafen mit globalen Direktverbindungen Tiefe Staatsverschuldung nach Wirtschaftskrise Hohe Rechtssicherheit Praktisch keine freien Landreserven mehr im Kanton Zürich Lange Gesetzgebungsprozesse, Einsprachen Föderale Strukturen als Hemmnis Starker Franken als Exporthindernis Gut ausgebildete Arbeitskräfte und liberaler Arbeitsmarkt Politische Stabilität / Arbeitsfrieden Tiefe Unternehmenssteuern im int. Vergleich 9

10 Folie Headquarters 19 Über ausländische Firmen steuern heute ihre europäischen oder globalen Geschäfte aus der Schweiz heraus Quelle: OSEC Die GZA aus Sicht der Privatwirtschaft 20 In der GZA-Stiftung sind sowohl die öffentliche Hand wie auch private Unternehmen e e vertreten ete (sog. Public-Private-Partnership) e Einbindung der Privatwirtschaft wichtig wegen Vernetzung Know-how Gewinn Private Unternehmen wollen nicht nur als Geldgeber wahrgenommen werden 10

11 Erwartungen der Privatwirtschaft an Standort Zürich 21 Zulassung qualifizierter Fachkräfte auch aus entfernten Staaten Finanzhaushalt im Griff behalten (Schulden sind Steuern von morgen) Genügend internationale Schulen Zugang zu Hochschulen (Technoparks, Clusters) Allgemein: Sorge tragen zu den positiven Standortfaktoren Kanton Zürich Volkswirtschaftsdirektion Neuausrichtung der Stiftung Greater Zurich Area Standortmarketing (GZA) Zustimmung und Kredit Medienkonferenz vom 6. Dezember 2010 Regierungsrat Ernst Stocker 11

12 Weiteres Vorgehen 23 Stufenweise Umsetzung der vom Stiftungsrat beschlossenen Neuerungen. Frühjahr 2011: Konstituierung neuer Verwaltungsrat. Mitte 2011: Verabschiedung neue ausformulierte Strategie durch GZA- Stiftungsrat inkl. Budget. Anschliessend: Konsequente operative Umsetzung durch GZA-AG. Kanton Zürich Volkswirtschaftsdirektion Neuausrichtung der Stiftung Greater Zurich Area Standortmarketing (GZA) Zustimmung und Kredit Fragen 12

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