Der Handel in Zahlen Die Erwachsenen haben eine Vorliebe für Zahlen. Aus: Antoine de Saint-Exupéry, Der kleine Prinz

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1 handel in zahlen :38 Uhr Seite 1 HANDEL AKTUELL I Der Handel in Zahlen 2012 Inhalt Die Erwachsenen haben eine Vorliebe für Zahlen. Aus: Antoine de Saint-Exupéry, Der kleine Prinz Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Beschäftigung mit Zahlen, Daten und Fakten ist gleichsam die Pflicht, die erledigt werden muss, um in der eigentlichen Interessenpolitik, der Kür, zu bestehen. Wie jedes Jahr hat die Bundessparte Handel daher auch heuer ihre Zusammenstellung der wichtigsten statistischen Aufstellungen für Sie aktualisiert. Beste Grüße Ihre Bettina Lorentschitsch, MSc MBA Obfrau der Bundessparte Handel Umsätze des Handels Beschäftigungsstruktur Fachgruppenmitgliedschaften Sparte Handel Unternehmensneugründungen EPU Verbraucherpreisindex Einzelhandelspreisindex Bilanzvergleich Umsatzentwicklung (netto) im Handel in Mio. Euro Gliederung nach ÖNACE 2008 Quellen: Statistik Austria, Konjunkturstatistik; KMU Forschung Austria, Konjunkturerhebung

2 handel in zahlen :38 Uhr Seite 2 SEITE 2 HANDEL IN ZAHLEN NR. 2/2013 Umsatz (netto) des Handels 1 Die folgenden Daten werden nach der Wirtschaftszweigklassifikation ÖNACE 2008 dargestellt. Anmerkung: Die Umsatzentwicklung im Einzelhandel lt. Konjunkturerhebung der KMU Forschung Austria bezieht sich auf den stationären Einzelhandel exkl. Tankstellen, die Konjunkturstatistik Handel der Statistik Austria, welche unten dargestellt wird, beinhaltet zusätzlich zum stationären Einzelhandel auch den nicht-stationären Einzelhandel und die Tankstellen. G 45 Handel mit Kfz; Instandhaltung und Reparatur von Kfz G 46 Großhandel (ohne Handel mit Kfz und Krafträdern) G 47 Einzelhandel (ohne Kfz, mit Tankstellen) G Handel insgesamt Umsätze (netto) in Mio VÄ 2008/09 in % nominell 5 real ,0-4, ,5-2, ,1 1, ,5-1,8 1 Der Umsatz (netto) (= Umsatzerlöse) beinhaltet die Summe der im Unternehmen während des Berichtszeitraumes für die gewöhnliche Geschäftstätigkeit in Rechnung gestellten Beträge (ohne Umsatzsteuer), welche dem Verkauf und/oder der Nutzungsüberlassung von Erzeugnissen und Waren bzw. gegenüber Dritten erbrachten Dienstleistungen nach Abzug der Erlösschmälerungen (Skonti, Kundenrabatte etc.) entsprechen (Quelle: Statistik Austria). 2 vorläufiger Wert 3 Hochrechnung der KMU Forschung Austria auf Basis der Konjunkturstatistik Handel der Statistik Austria, vorläufiger Wert 4 zu laufenden Preisen 5 zu Durchschnittspreisen 2005 VÄ = Veränderung Gliederung nach ÖNACE 2008 Quellen: Statistik Austria, KMU Forschung Austria Umsatz (netto) ausgewählter Handelsbranchen 1 Die folgenden Daten werden nach der Wirtschaftszweigklassifikation ÖNACE 2008 dargestellt. 1 Der Umsatz (netto) (= Umsatzerlöse) beinhaltet die Summe der im Unternehmen während des Berichtszeitraumes für die gewöhnliche Geschäftstätigkeit in Rechnung gestellten Beträge (ohne Umsatzsteuer), welche dem Verkauf und/oder der Nutzungsüberlassung von Erzeugnissen und Waren bzw. gegenüber Dritten erbrachten Dienstleistungen nach Abzug der Erlösschmälerungen (Skonti, Kundenrabatte etc.) entsprechen (Quelle: Statistik Austria). Gliederung nach ÖNACE 2008 Quelle: Statistik Austria, vorläufige Werte

3 handel in zahlen :38 Uhr Seite 3 NR. 2/2013 HANDEL IN ZAHLEN SEITE 3 Beschäftigungsstruktur der Handelsunternehmen Arbeitgeberunternehmen unselbstständig Beschäftigte (inkl. Lehrlinge und geringfügig Beschäftigte) Lehrlinge geringfügig Beschäftigte Anmerkung: Die Daten der WKO-Beschäftigungsstatistik für den Bereich der Wirtschaftskammern sind das Ergebnis einer breit angelegten Transformation von ÖNACEbasierten Daten auf solche nach der Kammersystematik. Im Vergleich zu den Statistiken des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, die nur sog. Arbeitgeberbetriebe, also Betriebe mit mindestens einem unselbstständig Beschäftigten ausweisen, beinhalten die Ergebnisse der WKO-Beschäftigungsstatistik (Basis Registerdaten) auch Unternehmen ohne unselbstständig Beschäftigte. Die Gruppe von Unternehmen ohne unselbstständig Beschäftigte war im Jahr 2010 durch Änderungen in den Aufnahme- und Bestandskriterien im verwendeten Unternehmensregister von einem massiven Anstieg der erfassten Einheiten betroffen. Während für Unternehmen mit unselbstständig Beschäftigten die Kriterien für den Status wirtschaftlich aktiv im Unternehmensregister in etwa die gleichen sind wie für die Mitglieder der WKO, ist dies für Unternehmen ohne selbstständig Beschäftigte auf Grund der genannten Änderungen nicht der Fall. Dadurch müssen weitere Kriterien zur Masseeingrenzung vorgegeben werden, damit das Verhältnis der aktiven Mitglieder der WKO zur Zahl der aktiven Unternehmen im Unternehmensregister gewährt bleibt. Für die Referenzperiode 2010 und 2011 bedeutet diese Änderung, dass die Zahl der Arbeitgeberunternehmen sehr wohl mit den jeweiligen Ergebnissen früherer Jahre vergleichbar ist, die Zahl der Unternehmen ohne unselbstständig Beschäftigte hingegen nicht. Wirtschaftskammermitglieder, deren Tätigkeitsschwerpunkt nicht im Wirtschaftskammerbereich liegt (z.b. Apotheken), sind in der WKÖ-Beschäftigungsstatistik nicht enthalten. Mit dem Berichtsjahr 2008 hat der HVSV das Ermittlungsverfahren und die Ermittlungskriterien umgestellt, was dazu führt, dass in der Gesamtsumme des HVSV auch die freien Dienstnehmer enthalten sind. Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundungen. Quelle: Wirtschaftskammer Österreich, Beschäftigungsstatistik Stand Dez (inkl. geringfügig Beschäftigte)

4 handel in zahlen :39 Uhr Seite 4 SEITE 4 HANDEL IN ZAHLEN NR. 2/2013 Unselbstständig Beschäftigte nach Bundesländern - Jahresdurchschnitt 2012* Abgrenzung lt. ÖNACE 2008 * ab Berichtsjahr 2010 Umstellung des Ermittlungsverfahrens und der Ermittlungskriterien, Rückrechnungen bis Berichtsjahr 2008 durch HVSV Quelle: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger Fachgruppenmitgliedschaften Sparte Handel 2012 (neue FOO 2010) Stichtag Quelle: Wirtschaftskammern Österreichs, Mitgliederstatistik

5 handel in zahlen :39 Uhr Seite 5 NR. 2/2013 HANDEL IN ZAHLEN SEITE 5 Beschäftigte 2012 im Handel Quelle: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Beschäftigte in Österreich, Jahresdurchschnitt 2011

6 handel in zahlen :39 Uhr Seite 6 SEITE 6 HANDEL IN ZAHLEN NR. 2/2013 Unternehmensneugründungen im Handel nach Branchen (Mehrfachzählung) (neue Kammersystematik) Quelle: Wirtschaftskammern Österreichs, Gründungsstatistik Neugründungen 2012 im Handel * vorläufig Quelle: Wirtschaftskammern Österreichs, Gründungsstatistik

7 handel in zahlen :39 Uhr Seite 7 NR. 2/2013 HANDEL IN ZAHLEN SEITE 7 Ein-Personen-Unternehmen (EPU) 2012 nach Sparten Quelle: Wirtschaftskammer Österreich, EPU-Auswertung, Stand Dez Vergleich Verbraucherpreisindex - Einzelhandelspreisindex Veränderung in % Anmerkung: Die Daten für den Einzelhandel beziehen sich auf den stationären Einzelhandel (exkl. Tankstellen) lt. Konjunkturerhebung der KMU Forschung Austria Quellen: Statistik Austria, Erhebung der Verbraucherpreise, KMU Forschung Austria, Konjunkturerhebung Wenngleich der Anstieg der Energiepreise (Treibstoff und Heizöl) weniger stark war als in den Jahren zuvor, lag darin immer noch die Hauptursache dafür, dass die allgemeine Inflationsrate (2,4%) höher lag als die durchschnittlichen Preissteigerungen im Einzelhandel (2,1%).

8 handel in zahlen :39 Uhr Seite 8 SEITE 8 HANDEL IN ZAHLEN NR. 2/2013 Medieninhaber und Herausgeber: Wirtschaftskammer Österreich, Sparte Handel, 1045 Wien, Wiedner Hauptstr. 63, Postfach 440. Redaktionelle Leitung: Mag. Iris Thalbauer Telefon /3721, Für diese Ausgabe verantwortlich: Dr. Roman Seeliger, Telefon /3347, Fotos: Foto Wilke Erweitertes Impressum: Statistik Austria, Hauptverband der Österreichischen Sozialversicherungsträger, KMU Forschung Austria, WKO/Statistik Produktion: DIE 8 MARKETINGGROUP KG, ( Alfred Feierfeilstr Perchtoldsdorf, Telefon +43(1) , Fax Dw. 17, Grundlegende Blattlinie: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller der Wirtschaftskammer Österreich, Sparte Handel, angehörenden Mitglieder. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach dem Mediengesetz: Wirtschaftskammer Österreich, Sparte Handel, 1045 Wien. BSH im Internet: VERLAGSPOSTAMT 1040 WIEN, P.B.B. 02Z M ADRESSFELD Bilanzvergleich Abgrenzung lt. ÖNACE 2008 Quelle: KMU Forschung Austria, Bilanzdatenbank Kohortenauswertung von insgesamt betriebswirtschaftlich korrigierten Steuerbilanzen von Handelsunternehmen. Anmerkung: Rundungsdifferenzen nicht ausgeglichen. Die Umsatzrentabilität (=Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Prozent der Betriebsleistung) ist im Jahresvergleich 2009/10 bis 2010/11 in allen drei Handelsbereichen gestiegen, wobei der Anstieg im Einzelhandel mit +0,7 %-Punkten am höchsten ausfiel. In der Kfz-Wirtschaft erhöhte sich die Umsatzrentabilität um 0,5 %-Punkte und im Großhandel um 0,4 %-Punkte. Auch bei der Innenfinanzierungskraft kam es in allen drei Handelsbereichen zu einer positiven Entwicklung: der Cash flow nahm in der Kfz-Wirtschaft um 0,4 %-Punkte zu bzw. um 0,3 %-Punkte im Groß- und Einzelhandel. Der durchschnittliche Lagerumschlag blieb im Einzelhandel konstant, während er im Großhandel und der Kfz-Wirtschaft etwas angestiegen ist. Die Eigenkapitalquote blieb im Durchschnitt im Jahresvergleich 2009/10 bis 2010/11 in allen drei Handelsbereichen annähernd konstant. Anmerkung Cash flow: Der Cash flow ist ein Maß für die Innenfinanzierungskraft der Unternehmen und steht für die Schuldentilgung, die Investitionstätigkeit und die Gewinn-/ Privatentnahme zur Verfügung. Eine Verbesserung des Cash flows eröffnet einen größeren finanziellen Spielraum. Anmerkung Systematik der Wirtschaftstätigkeiten: 1 inkl. Fremdleistungen 3 GW = Geringwertige Wirtschaftsgüter

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