SE Ausgewählte Kapitel des Wissensmanagements

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1 SE Business Engineering & Management und SE Ausgewählte Kapitel des Wissensmanagements Sommersemester 2015 LVA-Nummer: LVA-Leiter/in: Mag. Monika Maroscher, MBA Kontakt: Zuordnung: Wissensmanagement, Business Engineering und Management SSt.: 2 ECTS: 3 Empfohlenes Semester: WiWi: 3. Semester des Schwerpunktfachs Voraussetzungen: s. allg. Einstiegsvoraussetzungen für Schwerpunkte + Konzepte + Praxis des Wissensmanagements Termine: siehe KUSSS

2 Lehrziele des Moduls Die Studierenden besitzen in einem Spezialgebiet des Wissensmanagements, wie beispielsweise Organisationales Lernen, besondere Kenntnisse. Sie sind in der Lage, Methoden des Wissensmanagements zu reflektieren und entsprechend praktischer und/oder theoretischer Aufgabenstellungen diese Methoden zu adaptieren. Ziele der Lehrveranstaltung Die Studierenden sind befähigt, typische Themenstellungen aus dem Kernbereich des Wissensmanagements zu bearbeiten und thematisch zu verknüpfen. Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Themengebieten des Wissensmanagements werden erkannt, dargestellt und vertieft. Sie können sich das dafür erforderliche, aktuelle Spezialwissen an Hand der aktuellen Fachliteratur und wissenschaftlichen Datenbanken erarbeiten und die Arbeitsergebnisse schriftlich und mündlich wissenschaftlich professionell darstellen. Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens, und zwar 1. Gezielte Literaturrecherche 2. Gekonntes Strukturieren und Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten (inkl. richtiges Zitieren) 3. strukturierte Auswertung wissenschaftlicher Arbeiten 4. kritische Literaturanalyse 5. Methoden des WM nicht nur theoretisch sondern auch praktisch durchgeführt zu haben 6. professionelle Präsentation wissenschaftlicher Arbeiten und Erkenntnisse werden beherrscht.

3 Inhalt Es ist eine wissenschaftliche Arbeit zu erstellen. Diese verschränkt den Erwerb von Kenntnissen über Struktur und Vorgehen bei der Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten mit der Verknüpfung verschiedener Themen des Wissensmanagements. In diesem Bereich werden folgende Themen abgedeckt: 1. Schulen des Wissensmanagements Reflexives Lernen/Single- und Double Loop Learning (Argyris) SECI-Modell (Nonaka) 5 Disziplinen (Senge) U-Theorie (Scharmer) Communities of Practice (Wenger) Wissensbausteine (Probst) 2. Methoden des Wissensmanagements Storytelling Kraftfeldanalyse Wissenskarten Wissensträgerkarten/Yellow Pages Wissensstrukturkarten = Concept Maps Value Networks Dialog Diese zwei Themenbereiche sind inhaltlich und methodisch zu verknüpfen um sich der Zusammenhänge der einzelnen Themen bewusster zu werden. Das zu bearbeitende, frei gewählte Thema ist zu Beginn des Seminars individuell festzulegen. Bis zum Ende des Semesters ist in 2er Gruppen eine wissenschaftliche Arbeit (ungefährer Umfang Seiten) und eine Präsentation (gerne mit praktischer Durchführung) zu erstellen. Parallel zum Kurs wird die Kompetenz der Studierenden hinsichtlich interaktiver Präsentationsfähigkeiten trainiert. Dazu sind während des Semesters Impulsreferate zu Themen des Wissensmanagements bzw. wissenschaftlichem Arbeiten und Methode des Wissensmanagements von jedem/jeder einzelnen zu halten.

4 Lehr-/Lernmethoden, Werkzeug Ein wesentlicher Aspekte bei der Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten ist die Fähigkeit zur selbstgeleiteten Erschließung und Kombination von Themenfelder des Wissensmanagements. Um diese Kompetenz zu schulen, erfolgt die Teilnahme am Proseminar selbstgesteuert. Zu diesem Zwecke sind folgende Rahmenbedingungen zu beachten: Der Kompetenzerwerb erfolgt eigenverantwortlich anhand von vorbereiteten Inputs und Aufgaben, die zeit- und ortsunabhängig, individuell oder in Gruppen, mit oder ohne Unterstützung der LVA-Leiterin durchgeführt werden können. Die Präsenztermine dienen der Festlegung des Weiteren globalen und individuellen Vorgehens, der individuellen Präsentation von erreichten Ergebnissen, der gemeinsamen Reflexion derselben sowie der Diskussion etwaiger Unklarheiten und offener Fragen. Die Seminararbeit dient der Anwendung der erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen und ist ein verpflichtendes zu erstellendes Dokument. Die Inputs und Aufgaben werden themenspezifisch in Scholion digital zur Verfügung gestellt und können von dort bezogen werden. Eine Diskussion und Vertiefung der Inhalte ist asynchron über die in der Plattform integrierten Kommunikationswerkzeuge möglich und erwünscht. Form der Leistungsfeststellung und Beurteilungskriterien Es wird die Mitarbeit im Seminar, der gesamte (Verbesserungs-)Prozess zu Erstellung der wissenschaftlichen Arbeit, die Arbeit selbst sowie die Präsentationsfähigkeiten der Studierenden zur Leistungsfeststellung herangezogen. Die Kombinationstiefe innerhalb der Themen des Wissensmanagements in der Seminararbeit wird ebenfalls beurteilt. Die erstellte wissenschaftliche Arbeit ist hinsichtlich ihres Aufbaus, der inhaltlichen Argumentation sowie der Einhaltung der formalen Strukturbedingungen zu reflektieren. Zusätzlich ist eine Beurteilung dieser Faktoren von mindestens einer Kollegin/einem Kollegen einzuholen und zu dokumentieren (basierend auf einer Zwischenversion).

5 Literatur, Unterlagen Inputs Zur Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten: Scholion, Präsenzlehrveranstaltungen, Feedback der Lektorin und der Studierenden Weiterführende Literatur: Booth, W., Colomb, G., and Williams, J. (2008). The Craft of Research. University of Chicago Press, 3rd edition (= zum Vorgehen beim Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten) Turabian, K., Williams, J., Colomb, G., and Booth, W. (2010). A Manual For Writers Of Research Papers, Theses, and Dissertations: Chicago Style For Students and Researchers. University Of Chicago Press, 7th edition. (zur Struktur und Formulierung wissenschaftlicher Arbeiten, inkl. ausführlichen Richtlinien zum korrekten Zitieren und einem Auszug aus erstgenannten Buch zum Prozess des Verfassens)

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