Allianz Suisse Leben Betriebsrechnung berufliche Vorsorge 2007

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1 Allianz Suisse Leben Betriebsrechnung berufliche Vorsorge 2007

2 Betriebsrechnung berufliche Vorsorge 2007 Dr. Rudolf Alves Leiter Kollektivleben Liebe Leserin, lieber Leser Die Allianz Suisse Leben kann im Bereich der beruflichen Vorsorge auf ein ausserordentlich erfolgreiches Jahr zurückblicken. Wir erzielten ein überdurchschnittliches Wachstum von 6.7 % bei einem durchschnittlichen Plus von 3 % des Gesamtmarkts! Das Jahr 2007 schloss mit einem guten Ergebnis bei den Kapitalanlagen ab und zeichnete sich durch einen hervorragenden Verlauf im Risikoprozess aus. Nach Verstärkung der versicherungstechnischen Reserven konnte eine ansehnliche Erhöhung des Überschussfonds um über 70 % getätigt werden. Sie als Kunde der Allianz Suisse haben zu diesem Erfolg beigetragen und werden mit der Überschusszuteilung per an einer der besten Gesamtverzinsungen aller Vollversicherer im Schweizer Markt für das Jahr 2007 beteiligt. Aufgrund der guten Ausgangslage sind wir sicher, dass wir auch 2008 die angestrebte Kontinuität in der Überschusspolitik fortsetzen werden. Mit unserer offenen und transparenten Informationspolitik möchten wir dem zunehmenden Informationsbedürfnis unserer Kundinnen und Kunden gebührend Rechnung tragen. Für das Vertrauen, das Sie uns entgegen bringen, danke ich Ihnen herzlich. Dr. Rudolf Alves Leiter Kollektivleben 2

3 Allianz Suisse Leben Die Betriebsrechnung berufliche Vorsorge 2007 Für die Versicherung der beruflichen Vorsorge im Schweizer Geschäft muss eine gesonderte jährliche Betriebsrechnung geführt werden. Diese zeigt die Erfolgsrechnung eines Unternehmens in diesem Tätigkeitsbereich. Alle Angaben basieren auf dem statutarischen Abschluss, welcher dem Bundesamt für Privatversicherungen (BPV) unterbreitet wird. Die Betriebsrechnung erfüllt die Anforderungen der Offenlegung gegenüber den versicherten Vorsorgeeinrichtungen. Erfolgsrechnung im Überblick Bilanz im Überblick Ertrag Aktiven Sparprämien Risikoprämien Kostenprämien Kapitalanlageerträge Kapitalanlageerträge Zinsaufwand Kosten der Vermögensbewirtschaftung Übriger Ertrag Rückversicherungsergebnis Gesamtertrag Kapitalanlagen Flüssige Mittel und Festgelder Festverzinsliche Hypotheken und andere Nominalwertforderungen Aktien und Anteile an Anlagefonds Private Equity und Hedge Funds Anlagen in Beteiligungen und verbundenen Unternehmen Immobilien Sonstige Kapitalanlagen Total Kapitalanlagen Übrige Aktiven Total Aktiven Versicherungsleistungen Leistungen infolge Alter, Tod und Invalidität Freizügigkeitsleistungen Rückkaufswerte Veränderung versicherungstechnische Rückstellungen Altersguthaben Rentendeckungskapitalien Freizügigkeitspolicen Übrige Abschluss-, Leistungsbearbeitungs- und Verwaltungskosten Übriger Vertragsindividuell vereinbarte Zuteilung der Überrendite Dem Überschussfonds zugewiesene Überschussbeteiligung Betriebsergebnis Gesamtaufwand Passiven Ausgewiesenes Eigenkapital Versicherungstechnische Rückstellungen netto Altersguthaben Rentendeckungskapitalien Freizügigkeitspolicen Übrige versicherungstechnische Rückstellungen Anteil Rückversicherer Total versicherungstechnische Rückstellungen Überschussfonds Sonstige Verbindlichkeiten Total Passiven Der Gesamtertrag wird vorwiegend durch periodische Prämien, Einmalprämien und Kapitalerträge beeinflusst. Die Versicherungsleistungen enthalten sowohl die Leistungen für Alter, Tod und Invalidität als auch die Kapitalleistungen infolge Freizügigkeit und Rückkauf. 3

4 Betriebsrechnung berufliche Vorsorge 2007 Das Anlageportefeuille von Allianz Suisse Leben im Detail Der Teuerungsfonds Flüssige Mittel und Festgelder 2,86 % Immobilien 12,87 % Anlagen in Beteiligungen und verbundenen Unternehmen 3,16 % Aktien und Anteile von Anlagefonds 8,75 % Hypotheken und andere Nominalwertforderungen 22,55 % Festverzinsliche 49,82 % Private Equity und Hedge Funds 0,00 % Sonstige Kapitalanlagen 0,00 % Festverzinsliche Wertpapiere, Hypotheken und Immobilien bilden die wesentlichsten Einflussfaktoren auf die Anlagerendite auf Buchwerten. Stand Ende Vorjahr Ertrag Vereinnahmte Teuerungsprämien Tarifzins Gesamtertrag für teuerungsbedingte Erhöhungen der Risikorenten Entnahme zu Gunsten der Betriebsrechnung Gesamtaufwand Stand am Ende des Rechnungsjahrs Der Überschussfonds Stand Ende Vorjahr Dem Überschussfonds aus der Betriebsrechnung zugewiesen Valorisationskorrektur Dem Überschussfonds zur Deckung eines Betriebsdefizits entnommen Den Vorsorgeeinrichtungen zugeteilt Stand am Ende des Rechnungsjahrs Der Überschussfonds ist den Versicherungsnehmern zugewiesen und dient der Finanzierung zukünftiger Überschussbeteiligungen. Dadurch soll den Versicherungsnehmern eine stabile Überschussbeteiligung gewährleistet werden. Mittels Zuweisung aus der Betriebsrechnung fliessen weitere Gelder in den Überschussfonds Die eingenommene Teuerungsprämie wird dem Teuerungsfonds gutgeschrieben. Mit dem Fonds werden die zukünftigen gesetzlich vorgeschriebenen Teuerungsanpassungen zu Gunsten der Versicherten finanziert. Der Nachweis zur Einhaltung der Mindestquote Durch die Mindestquote (Legal Quote) wird dem Versicherungsnehmer eine angemessene Beteiligung am Gewinn der Versicherungsgesellschaft garantiert. Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen sind mindestens 90 Prozent der Erträge in Form von Versicherungsleistungen, Reserveverstärkungen oder Zuweisungen an den Überschussfonds zu Gunsten der Versicherungsnehmer zu verwenden. Die dem Fonds gutgeschriebenen Beträge dürfen hauptsächlich zur Verteilung von Überschussanteilen an die Versicherungsnehmer verwendet werden. Spätestens nach fünf Jahren müssen diese an die Versicherungsnehmer weiter gegeben werden. Die maximale Ausschüttung aus dem Überschussfonds an die Versicherungsnehmer darf pro Jahr nicht mehr als zwei Drittel betragen. In der Regel werden die Überschussanteile als Zinsgutschriften auf dem Altersguthaben im Rahmen des Vorsorgeplanes verwendet. Die individuelle Gutschrift ist auf dem Vorsorgeausweis des Versicherten ausgewiesen. Im Geschäft der beruflichen Vorsorge erfolgt eine Aufteilung nach den Prozessen Sparen, Risiko und Kosten. Die Erträge werden zunächst zur Finanzierung der dem jeweiligen Prozess zugeordneten Aufwendungen verwendet. Ein allfällig verbleibender Ertrag wird zur Bildung von Reserveverstärkungen zur nachhaltigen Sicherung der Leistungsversprechen und zur Äufnung des Überschussfonds verwendet. 4

5 Allianz Suisse Leben Prozess Sparprozess Risikoprozess Kostenprozess Ertrag Nettokapitalertrag Risikoprämie Kostenprämie Verzinsung der Altersguthaben und Deckungskapitalien für laufende Renten, Umwandlung des Altersguthabens in Altersrenten Auszahlung von Invaliditäts- und Hinterlassenenleistungen, Bildung von Deckungskapitalien für neu entstehende Renten Dienstleistungen im Rahmen der Verwaltung von Vorsorge- und Versicherungslösungen und der Kundenberatung Kollektivgeschäft, das der Mindestquote unterstellt ist Kollektivgeschäft, das der Mindestquote nicht unterstellt ist Ertragskomponenten Sparprozess (Kapitalanlageertrag) Risikoprozess (Risikoprämien) Kostenprozess (Kostenprämien) Summe Ertragskomponenten Versicherungsleistungen Sparprozess (v.a. technische Verzinsung) Risikoprozess (v.a. Todesfall- und Invaliditätsleistungen) Kostenprozess (v.a. Verwaltungskosten) Bruttoergebnis der Betriebsrechnung Veränderung technische Rückstellungen Langlebigkeitsrisiko Deckungslücken bei Rentenumwandlung Gemeldete, noch nicht erledigte Versicherungsfälle Eingetretene, noch nicht gemeldete Versicherungsfälle Schadenschwankungen Wertschwankungen Kapitalanlagen Zinsgarantien Tarifumstellungen und Tarifsanierungen Kosten für zusätzlich aufgenommenes Risikokapital Zuweisung an den Überschussfonds Total Ausschüttungen zu Gunsten Versicherten Ausschüttungsquote Ergebnis der Betriebsrechnung Gesamtaufwand % Das Kollektivgeschäft ist in der grossen Mehrheit der Mindestquote unterstellt % Von der Mindestquote ausgenommen sind Versicherungsverträge, für welche gesonderte Einnahmen- und Ausgaberechnungen vereinbart worden sind. 5

6 Betriebsrechnung berufliche Vorsorge 2007 Rekapitulation des Betriebsergebnisses Ergebnis Anteil an Summe Ertragskomponenten Anteil des der Mindestquote unterstellten Geschäfts Anteil des der Mindestquote nicht unterstellten Geschäfts Betriebsergebnis % 9.9 % Kennzahlen Kapitalanlageertrag brutto netto Kapitalanlagebestand Kapitalanlagebestand zu Beginn Rechnungsjahr Kapitalanlagebestand am Ende des Rechnungsjahrs Buchwert Marktwert Bewertungsreserven Bewertungsreserven zu Beginn des Rechnungsjahrs Bewertungsreserven am Ende des Rechnungsjahrs Veränderung der Bewertungsreserven Rendite auf Buchwerten Performance auf Marktwerten brutto 3.97 % 2.34 % Prozent netto 3.60 % 1.97 % Garantierte Zinsen auf Altersguthaben Obligatorischer Zins (BVG-Mindestzins) Überobligatorischer Zins 2.50 % 2.25 % Verwendete Umwandlungssätze im Überobligatorium Männer (Alter: 65 Jahre) Frauen (Alter: 64 Jahre) % % Anzahl Versicherte Ende Rechnungsjahr Anzahl aktiv Versicherte Anzahl Rentenbezüger Anzahl Freizügigkeitspolicen Anzahl Versicherte insgesamt Kosten Vermögensverwaltung Kosten der Vermögensbewirtschaftung (in ) In Prozent der Kapitalanlagen zu Marktwerten Abschluss-, Leistungsbearbeitungs- und Verwaltungskosten (in ) Kosten brutto Rückversicherungsanteil Verwaltungskosten Effektive Kosten Effektive Kosten pro Kopf in CHF Kostenprämie pro Kopf in CHF CHF %

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