Red Hat Subscription Asset Manager 1.0 Installationshandbuch. Installation und Verwendung des Red Hat Subscription Asset Manager Ausgabe 1

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1 Red Hat Subscription Asset Manager 1.0 Installationshandbuch Installation und Verwendung des Red Hat Subscription Asset Manager Ausgabe 1 Sarah Chua Lana Brindley

2 Red Hat Subscription Asset Manager 1.0 Installationshandbuch Installation und Verwendung des Red Hat Subscription Asset Manager Ausgabe 1 Sarah Chua Red Hat Engineering Co ntent Services m Lana Brindley Red Hat Engineering Co ntent Services m

3 Rechtlicher Hinweis Copyright 2011 Red Hat, Inc. T his document is licensed by Red Hat under the Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License. If you distribute this document, or a modified version of it, you must provide attribution to Red Hat, Inc. and provide a link to the original. If the document is modified, all Red Hat trademarks must be removed. Red Hat, as the licensor of this document, waives the right to enforce, and agrees not to assert, Section 4d of CC-BY-SA to the fullest extent permitted by applicable law. Red Hat, Red Hat Enterprise Linux, the Shadowman logo, JBoss, MetaMatrix, Fedora, the Infinity Logo, and RHCE are trademarks of Red Hat, Inc., registered in the United States and other countries. Linux is the registered trademark of Linus Torvalds in the United States and other countries. Java is a registered trademark of Oracle and/or its affiliates. XFS is a trademark of Silicon Graphics International Corp. or its subsidiaries in the United States and/or other countries. MySQL is a registered trademark of MySQL AB in the United States, the European Union and other countries. Node.js is an official trademark of Joyent. Red Hat Software Collections is not formally related to or endorsed by the official Joyent Node.js open source or commercial project. T he OpenStack Word Mark and OpenStack Logo are either registered trademarks/service marks or trademarks/service marks of the OpenStack Foundation, in the United States and other countries and are used with the OpenStack Foundation's permission. We are not affiliated with, endorsed or sponsored by the OpenStack Foundation, or the OpenStack community. All other trademarks are the property of their respective owners. Z usammenfassung Ein Leitfaden zur Installation und Verwendung des Red Hat Subscription Asset Manager.

4 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis. Vorwort Dokumentkonventionen T ypografische Konventionen Konventionen für Seitenansprachen Anmerkungen und Warnungen 6 2. Hilfe bekommen und Feedback geben Brauchen Sie Hilfe? Wir freuen uns auf Ihr Feedback! 7. Kapitel Einführung T. eil... I... Installation Kapitel Installation Installationsvoraussetzungen Installation vom Repository Installation in einer virtuellen Umgebung 12. Kapitel Konfiguration Konfigurationsoptionen 16. Kapitel Zugang Erstmalige Anmeldung Übersicht 19. T. eil... II... Verwendung Kapitel Organisationen Hinzufügen einer neuen Organisation Hinzufügen einer neuen Umgebung zu einer Organisation Entfernen einer Umgebung von einer Organisation Subskriptionen 24. Kapitel Inhaltsverwaltung Hochladen eines Subskriptionsmanifests 26. Kapitel Systeme Registrieren eines Systems Z uweisen einer Subskription Entziehen einer Subskription Aktivierungsschlüssel Erstellen eines neuen Aktivierungsschlüssels Hinzufügen von Subskriptionen zu einem Aktivierungsschlüssel Entfernen von Subskriptionen von einem Aktivierungsschlüssel 29. Kapitel Verwaltung Benutzer Erstellen von Benutzern Verwalten von Benutzern Ändern eines Passworts Rollen Erstellen von Rollen Verwalten von Rollen Protokollierung und Berichterstattung 35 1

5 Red Hat Subscription Asset Manager 1.0 Installationshandbuch Benachrichtigungen Protokolldateien Konfigurationsoptionen Versionsgeschichte

6 Inhaltsverzeichnis 3

7 Red Hat Subscription Asset Manager 1.0 Installationshandbuch Vorwort Red Hat Subscription Asset Manager Der Red Hat Subscription Asset Manager fungiert als Proxy bei der Handhabung von Subskriptionsinformationen und Software-Aktualisierungen auf Client-Rechnern. Jeder Client-Rechner benötigt den Red Hat Subscription Manager (RHSM). RHSM erfordert zwar keinen Internetzugang, aber Z ugang zum Server-Rechner, auf dem der Red Hat Subscription Asset Manager ausgeführt wird. Der Server-Rechner nutzt dann den Subscription Asset Manager, um nach Aktualisierungen zu suchen und um diese Aktualisierungen an die Client-Rechner zu übertragen. Wichtig Sie sollten ggf. in Erwägung ziehen, auf Red Hat CloudForms zu aktualisieren, falls Sie Z ugriff auf erweiterte Funktionen wie die Spiegelung von Inhalten, Paketinstallation von Remote aus oder Provisioning wünschen. 1. Dokumentkonventionen Dieses Handbuch verwendet mehrere Konventionen, um bestimmte Wörter und Sätze hervorzuheben und Aufmerksamkeit auf bestimmte Informationen zu lenken. In PDF- und Papierausgaben verwendet dieses Handbuch Schriftbilder des Liberation-Fonts-Sets. Das Liberation-Fonts-Set wird auch für HT ML-Ausgaben verwendet, falls es auf Ihrem System installiert ist. Falls nicht, werden alternative, aber äquivalente Schriftbilder angezeigt. Beachten Sie: Red Hat Enterprise Linux 5 und die nachfolgende Versionen beinhalten das Liberation-Fonts-Set standardmäßig Typografische Konventionen Es werden vier typografische Konventionen verwendet, um die Aufmerksamkeit auf bestimmte Wörter und Sätze zu lenken. Diese Konventionen und die Umstände, unter denen sie auftreten, sind folgende: Nichtproportional Fett Dies wird verwendet, um Systemeingaben hervorzuheben, einschließlich Shell-Befehle, Dateinamen und -pfade. Es wird ebenfalls zum Hervorheben von T asten und T astenkombinationen verwendet. Z um Beispiel: Um den Inhalt der Datei m y_next_bestselling_novel in Ihrem aktuellen Arbeitsverzeichnis zu sehen, geben Sie den Befehl cat m y_next_bestselling_novel in den Shell-Prompt ein und drücken Sie Enter, um den Befehl auszuführen. Das oben aufgeführte Beispiel beinhaltet einen Dateinamen, einen Shell-Befehl und eine T aste. Alle werden nichtproportional fett dargestellt und alle können, dank des Kontextes, leicht unterschieden werden. T astenkombinationen unterscheiden sich von einzelnen T asten durch das Pluszeichen, das die einzelnen T eile einer T astenkombination miteinander verbindet. Z um Beispiel: Drücken Sie Enter, um den Befehl auszuführen. 4

8 Vorwort Drücken Sie Strg+Alt+F2, um zu einem virtuellen T erminal zu wechseln. Das erste Beispiel hebt die zu drückende T aste hervor. Das zweite Beispiel hebt eine T astenkombination hervor: eine Gruppe von drei T asten, die gleichzeitig gedrückt werden müssen. Falls Quellcode diskutiert wird, werden Klassennamen, Methoden, Funktionen, Variablennamen und Rückgabewerte, die innerhalb eines Abschnitts erwähnt werden, wie oben gezeigt nichtproportional fett dargestellt. Zum Beispiel: Zu dateiverwandten Klassen zählen filesystem für Dateisysteme, file für Dateien und dir für Verzeichnisse. Jede Klasse hat ihren eigenen Satz an Berechtigungen. Proportional Fett Dies kennzeichnet Wörter oder Sätze, die auf einem System vorkommen, einschließlich Applikationsnamen, T ext in Dialogfeldern, beschriftete Schaltflächen, Bezeichnungen für Auswahlkästchen und Radio-Buttons, Überschriften von Menüs und Untermenüs. Z um Beispiel: Wählen Sie System Einstellungen Maus in der Hauptmenüleiste aus, um die Mauseinstellungen zu öffnen. Wählen Sie im Reiter T asten auf das Auswahlkästchen Mit links bediente Maus und anschließend auf Schließen, um die primäre Maustaste von der linken auf die rechte Seite zu ändern (d.h., um die Maus auf Linkshänder anzupassen). Um ein Sonderzeichen in eine gedit-datei einzufügen, wählen Sie Anwendungen Z ubehör Z eichentabelle aus der Hauptmenüleiste. Wählen Sie als Nächstes Suchen Suchen aus der Menüleiste der Z eichentabelle, geben Sie im Feld Suchbegriff den Namen des Zeichens ein und klicken Sie auf Weitersuchen. Das gesuchte Zeichen wird daraufhin in der Zeichentabelle hervorgehoben. Doppelklicken Sie auf dieses hervorgehobene Z eichen, um es in das Feld Zu kopierender T ext zu übernehmen und klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche Kopieren. Gehen Sie nun zurück in Ihr Dokument und wählen Sie Bearbeiten Einfügen aus der gedit-menüleiste. Der oben aufgeführte T ext enthält Applikationsnamen, systemweite Menünamen und -elemente, applikationsspezifische Menünamen sowie Schaltflächen und T ext innerhalb einer grafischen Oberfläche. Alle werden proportional fett dargestellt und sind anhand des Kontextes unterscheidbar. Nichtproportional Fett Kursiv oder Proportional Fett Kursiv Sowohl bei nichtproportional fett als auch bei proportional fett weist ein zusätzlicher Kursivdruck auf einen ersetzbaren oder variablen T ext hin. Kursivdruck kennzeichnet T ext, der nicht wörtlich eingeben wird, oder angezeigten T ext, der sich abhängig von den gegebenen Umständen unterscheiden kann. Zum Beispiel: Um sich mit einer Remote-Maschine via SSH zu verbinden, geben Sie an einem Shell- Prompt ssh domain.name ein. Falls die Remote-Maschine exam ple.com ist und Ihr Benutzername auf dieser Maschine John lautet, geben Sie also ssh exam ple.com ein. Der Befehl m ount -o rem ount file-system hängt das angegebene Dateisystem wieder ein. Um beispielsweise das /hom e-dateisystem wieder einzuhängen, verwenden Sie den Befehl m ount -o rem ount /hom e. Um die Version des derzeit installierten Pakets zu sehen, verwenden Sie den Befehl rpm - q package. Die Ausgabe sieht wie folgt aus: package-version-release. 5

9 Red Hat Subscription Asset Manager 1.0 Installationshandbuch Beachten Sie die kursiv dargestellten Begriffe oben username, domain.name, file-system, package, version und release. Jedes Wort ist ein Platzhalter entweder für T ext, den Sie für einen Befehl eingeben, oder für T ext, der vom System angezeigt wird. Neben der Standardbenutzung für die Darstellung des T itels eines Werks zeigt der Kursivdruck auch die erstmalige Verwendung eines neuen und wichtigen Begriffs an. Z um Beispiel: Publican ist ein DocBook Publishing-System Konventionen für Seitenansprachen Ausgaben des T erminals und Auszüge aus dem Quellcode werden visuell vom umliegenden T ext hervorgehoben durch sogenannte Seitenansprachen (auch Pull-Quotes genannt). Eine an das T erminal gesendete Ausgabe wird in den Schrifttyp nichtproportional Rom an gesetzt und wie folgt dargestellt: books Desktop documentation drafts mss photos stuff svn books_tests Desktop1 downloads images notes scripts svgs Auszüge aus dem Quellcode werden ebenfalls in den Schrifttyp nichtproportional Rom an gesetzt, doch wird zusätztlich noch die Syntax hervorgehoben: static int kvm_vm_ioctl_deassign_device(struct kvm * kvm, struct kvm_assigned_pci_dev * assigned_dev) { int r = 0; struct kvm_assigned_dev_kernel * match; mutex_lock(&kvm->lock); match = kvm_find_assigned_dev(&kvm->arch.assigned_dev_head, assigned_dev->assigned_dev_id); if (!match) { printk(kern_info "%s: device hasn't been assigned before, " "so cannot be deassigned\n", func ); r = -EINVAL; goto out; } kvm_deassign_device(kvm, match); kvm_free_assigned_device(kvm, match); out: } mutex_unlock(&kvm->lock); return r; 1.3. Anmerkungen und Warnungen Z u guter Letzt verwenden wir drei visuelle Stile, um die Aufmerksamkeit auf Informationen zu lenken, die andernfalls vielleicht übersehen werden könnten. 6

10 Vorwort Anmerkung Eine Anmerkung ist ein T ipp, ein abgekürztes Verfahren oder ein alternativer Ansatz für die vorliegende Aufgabe. Das Ignorieren von Anmerkungen sollte keine negativen Auswirkungen haben, aber Sie verpassen so vielleicht einen T rick, der Ihnen das Leben vereinfachen könnte. Wichtig Die Wichtig-Schaukästen lenken die Aufmerksamkeit auf Dinge, die sonst leicht übersehen werden können: Konfigurationsänderungen, die nur für die aktuelle Sitzung gelten oder Dienste, für die ein Neustart nötig ist, bevor eine Aktualisierung wirksam wird. Das Ignorieren von Wichtig- Schaukästen würde keinen Datenverlust verursachen, kann aber unter Umständen zu Ärgernissen und Frustration führen. Warnung Eine Warnung sollte nicht ignoriert werden. Das Ignorieren von Warnungen führt mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Datenverlust. 2. Hilfe bekommen und Feedback geben 2.1. Brauchen Sie Hilfe? Falls Sie Schwierigkeiten mit einer der in diesem Handbuch beschriebenen Prozeduren haben, besuchen Sie das Red Hat Kundenportal unter Via Kundenportal können Sie: eine Knowledgebase bestehend aus Artikeln rund um technischen Support für Red Hat Produkte durchsuchen oder zu durchstöbern. einen Support-Case bei Red Hat Global Support Services (GSS) einreichen. auf weitere Produktdokumentationen zugreifen. Red Hat unterhält außerdem eine Vielzahl von Mailing-Listen zur Diskussion über Red Hat Software und T echnologie. Eine Übersicht der öffentlich verfügbaren Listen finden Sie unter https://www.redhat.com/mailman/listinfo. Klicken Sie auf den Namen einer Liste für weitere Einzelheiten zum Abonnieren dieser Liste oder um auf deren Archiv zuzugreifen Wir freuen uns auf Ihr Feedback! Wenn Sie einen Fehler in diesem Handbuch finden oder eine Idee haben, wie dieses verbessert werden könnte, freuen wir uns über Ihr Feedback! Reichen Sie einen Fehlerbericht für die Komponente Subscription Asset Manager in Bugzilla unter ein. Vergewissern Sie sich beim Einreichen eines Fehlerberichts, dass Sie die Kennung des Handbuchs mit angeben: doc-installation_guide Falls Sie uns einen Vorschlag zur Verbesserung der Dokumentation senden möchten, sollten Sie hierzu möglichst genaue Angaben machen. Wenn Sie einen Fehler gefunden haben, geben Sie bitte die Nummer des Abschnitts und einen Ausschnitt des T extes an, damit wir diesen leicht finden können. 7

11 8 Red Hat Subscription Asset Manager 1.0 Installationshandbuch

12 Kapitel 1. Einführung Kapitel 1. Einführung Der Red Hat Subscription Asset Manager ist ein grafisches T ool für Systemadministratoren zur Verwaltung eines lokalen Client-Rechners. Er arbeitet zusammen mit dem Red Hat Subscription Manager (RHSM), der auf jedem lokalen Rechner installiert ist, um sicherzustellen, dass lokale Clients mit den korrekten Z ertifikaten und Berechtigungen auf dem Laufenden gehalten werden. Der Subscription Asset Manager ist eine Host-Applikation zur Vereinfachung der Subskriptionsverwaltung, um Subskriptionen immer aktuell zu halten und Systeme laufend mit den neuesten Patches zu versehen. Der Subscription Asset Manager liefert Aktualisierungen über das Content Delivery Network (CDN) an mehrere Systeme, die RHSM installiert haben. RHSM sendet Aktualisierungsanfragen über eine Internetverbindung oder ein internes Netzwerk an den Subscription Asset Manager. Abbildung 1.1. Die Beziehung zwischen Red Hat Subscription Asset Manager und Red Hat Subscription Manager 9

13 Red Hat Subscription Asset Manager 1.0 Installationshandbuch Teil I. Installation Dieser Abschnitt beschreibt die Hardware- und Software-Voraussetzungen für den Red Hat Subscription Asset Manager. Um den Subscription Asset Manager zu installieren und zu verwenden, sind die folgenden, grundsätzlichen Schritte notwendig: Installation Konfiguration Einrichten von Organisationen und Umgebungen Beziehen von Subskriptionen vom Kundenportal Hochladen Diese Schritte werden im weiteren Verlauf dieses Handbuchs näher beschrieben. 10

14 Kapitel 2. Installation Kapitel 2. Installation 2.1. Installationsvoraussetzungen Z ur Installation des Red Hat Subscription Asset Manager benötigen Sie Folgendes: Einen Host im Netzwerk, der die folgenden Mindestspezifikationen erfüllt: 64-Bit Architektur Red Hat Enterprise Linux 6.2 oder höher Mindestens 1,5 GB Arbeitsspeicher sowie mindestens 1 GB aktivierter Swap-Speicher Eine gültige Red Hat Network (RHN) Subskription Z ugriff auf den administrativen Benutzer-Account (Root-Z ugriff) 2.2. Installation vom Repository Installation vom Repository Das folgende Verfahren installiert den Red Hat Subscription Asset Manager auf einem Host, unter Verwendung von Dateien, die vom Repository heruntergeladen wurden. Voraussetzungen Die folgenden Voraussetzungen müssen erfüllt sein, bevor Sie mit dieser Aufgabe fortfahren können: Mindestens eine minimale Installation des Basis-Betriebssystems. Stellen Sie sicher, dass Port 443 und 8088 für eingehende HT T PS-Verbindungen (sicheres WWW) offen sind. Sie erreichen dies mithilfe des system-config-firewall-tui-t ools. Prozedur 2.1. Installation vom Repository 1. Falls Sie den Red Hat Subscription Manager verwenden, vergewissern Sie sich, dass Sie das [rhel-6-server-sam-1-rpms] Repository aktiviert haben. Öffnen Sie die Datei /etc/yum.repos.d/redhat.repo in einem Texteditor und stellen Sie sicher, dass der enabled-parameter auf 1 gesetzt ist: enabled=1 2. Installieren Sie das katello-headpin-all Paket mithilfe von yum install als Root- Benutzer: # yum install -y katello-headpin-all Subscription Asset Manager wurde auf Ihrem Host installiert. 11

15 Red Hat Subscription Asset Manager 1.0 Installationshandbuch Wichtig Bevor der Subscription Asset Manager verwendet werden kann, muss er konfiguriert werden. Weitere Informationen über das Konfigurieren des Subscription Asset Managers finden Sie im Kapitel Konfiguration Installation in einer virtuellen Umgebung Abbildung 2.1. Installation des Red Hat Subscription Asset Managers in einer virtuellen Umgebung Installation in virtuellen Umgebungen Das folgende Verfahren installiert den Red Hat Subscription Asset Manager in einer virtuellen Umgebung. Prozedur 2.2. Installation des Subscription Asset Managers in einer virtuellen Umgebung Um den Red Hat Subscription Asset Manager in einer virtuellen Umgebung zu installieren, registrieren Sie alle physischen Hosts mithilfe des Red Hat Subscription Managers. Werfen Sie einen Blick auf das Kapitel Registrieren, De-Registrieren und Neu-Registrieren eines Systems im Red Hat Enterprise Linux Bereitstellungshandbuch für Anleitungen zum Registrieren eines Systems mithilfe der grafischen Benutzeroberfläche oder der Befehlszeile. 2. Nachdem Sie alle physischen Hosts registriert haben, müssen Sie für alle physischen Hosts mithilfe des Red Hat Subscription Managers Berechtigungen subskribieren. Werfen Sie einen

16 Kapitel 2. Installation Blick auf das Kapitel Handhabung von Subskriptionen im Red Hat Enterprise Linux Bereitstellungshandbuch für Anleitungen zum Subskribieren von Berechtigungen für ein System mithilfe der grafischen Benutzeroberfläche oder der Befehlszeile. 3. Stellen Sie mithilfe von service virt-who start sicher, dass virt-who auf allen physischen Hosts ausgeführt wird. # service virt-who start Werfen Sie einen Blick auf das Kapitel Virtuelle Gäste und Hosts im Red Hat Enterprise Linux Bereitstellungshandbuch für weitere Informationen. 4. In /var/log/rhsm/rhsm.log erscheinen nun Meldungen ähnlich der folgenden: :37:36,571 - Virt-who is running in libvirt mode :37:36,571 - Starting infinite loop with 3600 seconds interval and event handling :37:36,991 virt.py:51 - Virtual machine found: rhel6- pv-migration: 1c8f267e-e7d7-371c-0bec-0d7b5480af :37:37,007 virt.py:57 - Virtual machine found: rhel6- fv: 3dc76b6d-49bf-61c8-b504-92fe0de1f :37:37,011 virt.py:57 - Virtual machine found: rhel6- pv: 0301def5-927e-7bc1-fc59-91e9d42c8f :37:37,011 - Sending update to updateconsumer: ['0301def5-927e-7bc1-fc59-91e9d42c8f16', '1c8f267e-e7d7-371c-0bec-0d7b5480af25', '3dc76b6d-49bf-61c8-b504-92fe0de1f073'] 5. Erstellen Sie eine virtuelle Maschine und registrieren Sie diese mithilfe des Red Hat Subscription Managers. Werfen Sie einen Blick auf das Kapitel Registrieren, De-Registrieren und Neu-Registrieren eines Systems im Red Hat Enterprise Linux Bereitstellungshandbuch für Anleitungen zum Registrieren eines Systems mithilfe der grafischen Benutzeroberfläche oder der Befehlszeile. 6. Subskribieren Sie für Ihre virtuelle Maschine eine Berechtigung mithilfe des Red Hat Subscription Managers. Werfen Sie einen Blick auf das Kapitel Handhabung von Subskriptionen im Red Hat Enterprise Linux Bereitstellungshandbuch für Anleitungen zum Subskribieren von Berechtigungen für ein System mithilfe der grafischen Benutzeroberfläche oder der Befehlszeile. Red Hat Subscription Asset Manager ist nun in einer virtuellen Umgebung installiert. 13

17 Red Hat Subscription Asset Manager 1.0 Installationshandbuch Kapitel 3. Konfiguration Konfiguration des Red Hat Subscription Asset Manager Die folgenden Schritte veranschaulichen, wie der Red Hat Subscription Asset Manager konfiguriert wird. Prozedur 3.1. Ausführen des Konfigurationsskriptes 1. Subscription Asset Manager wird automatisch mithilfe des katello-configure Skripts konfiguriert. Wechseln Sie zum Root-Benutzer und führen Sie in der Befehlszeile das Skript aus: # katello-configure --deployment=sam 2. Falls das Konfigurationsskript erfolgreich abgeschlossen wurde, zeigt es die folgende Ausgabe: Starting Katello configuration The top-level log file is [/var/log/katello/katello-configure /main.log] Creating Katello database user ############################################################... OK Creating Katello database ############################################################... OK Creating Candlepin database user ############################################################... OK Creating Candlepin database ############################################################... OK Candlepin setup ############################################################... OK Populating Katello database schema ############################################################... OK # Falls bei der Ausführung des Konfigurationsskriptes ein Fehler auftrat, zeigt es die folgende Ausgabe: Starting Katello configuration The top-level log file is [/var/log/katello/katello-configure /main.log] err: /Stage[main]/Postgres::Service/Service[postgresql]/ensure: change from stopped to running failed: Could not start Service[postgresql]: Execution of '/sbin/service postgresql start' returned 1: at /usr/share/katello/install/puppet/modules/postgres/manifests/service.pp:6 Verschiedene Fehler können auch unter Angabe der Protokolldatei angezeigt werden, zum Beispiel: Failed, please check processing_logfile Protokolldateien befinden sich in: /var/log/katello /var/log/thum bslug /var/log/candlepin 14

18 Kapitel 3. Konfiguration /var/log/tom cat6 3. Der katello-configure-befehl unterstützt die Fähigkeit, verschiedene Standardeinstellungen zu überschreiben, einschließlich dem administrativen Benutzernamen, Passwort und Organisationsnamen. Um Ihren initialen, administrativen Benutzernamen, Ihr Passwort und den Organisationsnamen zu erstellen, verwenden Sie folgendes Format: # katello-configure --deployment=sam --user-name=username --userpass=password --org-name=organization_name Zum Beispiel: # katello-configure --deployment=sam --user-name=adminuser --userpass=password --org-name=example_org Subscription Asset Manager wurde auf Ihrem Host konfiguriert. Konfiguration mithilfe einer Antwortdatei Prozedur 3.2. Konfiguration mithilfe einer Antwortdatei Für eine automatisierte Installation mit angepassten Optionen können Sie eine Antwortdatei erstellen und an den katello-configure-befehl übergeben. 1. Kopieren Sie die Antwortdatei unter /usr/share/katello/install/default-answer-file auf einen Speicherort in Ihrem lokalen Dateisystem: # cp /usr/share/katello/install/default-answer-file /root/my-answer-file 2. Öffnen Sie die lokale Kopie der Antwortdatei in einem T exteditor Ihrer Wahl und bearbeiten Sie die Werte entsprechend Ihrer Umgebung: # Path of the answer file. answer_file = # Katello database name. # PostgreSQL database name used to store the Katello database # objects. db_name = katelloschema # Katello database user. db_user = katellouser # Katello database password. db_password = katellopw Vergessen Sie nicht, Ihre Antwortdatei abzuspeichern, wenn Sie mit dem Bearbeiten fertig sind. 3. Übergeben Sie die Antwortdatei an den katello-configure-befehl: 15

19 Red Hat Subscription Asset Manager 1.0 Installationshandbuch # katello-configure --deployment=sam --answer-file=/root/my-answer-file Starting Katello configuration The top-level log file is [/var/log/katello/katello-configure /main.log] Creating Katello database user ############################################################... OK Creating Katello database ############################################################... OK Creating Candlepin database user ############################################################... OK Creating Candlepin database ############################################################... OK Candlepin setup ############################################################... OK Populating Katello database schema ############################################################... OK Subscription Asset Manager wurde auf Ihrem Host konfiguriert Konfigurationsoptionen Sie können weitere Optionen an den katello-configure-befehl übergeben, um verschiedene Aspekte der Konfiguration anzupassen. Der folgende Befehl zeigt eine vollständige Liste aller verfügbaren Optionen: # katello-configure --help 16

20 Kapitel 3. Konfiguration T abelle 3.1. Konfigurationsoptionen Parameter answer-file=answer_file user-name=user_name user-pass=user_pass user- =user_ org-name=org_name proxy-url=proxy_url Beschreibung Pfad zu einer Antwortdatei, die zur Konfiguration verwendet werden soll Der administrative Benutzername (Standardwert: admin) Passwort des administrativen Benutzers (Standardwert: admin) Katello - Benutzer- (Standardwert: Initiale Organisation (Standardwert: ACME_Corporation) HTTP-Proxy-URL (zum Beispiel: proxy-port=proxy_port HT T P-Proxy-Port (Standardwert: 3128) proxy-user=proxy_user proxy-pass=proxy_pass db-nam e=db_name db-user=db_user db-password=db_password deploym ent=deployment non-interactive=non_interactive ssl-ca-password=ssl_ca_password ssl-ca-country=ssl_ca_country ssl-ca-state=ssl_ca_state ssl-ca-city=ssl_ca_city ssl-ca-org=ssl_ca_org ssl-ca-org-unit=ssl_ca_org_unit ssl-ca-cn=ssl_ca_cn ssl-ca-em ail=ssl_ca_ skip-ssl-cageneration=skip_ssl_ca_generation ssl-certexpiration=ssl_cert_expiration ssl-ca-passwordfile=ssl_ca_password_file keystore-passwordfile=keystore_password_file nss-db-passwordfile=nss_db_password_file only-show-config HT T P-Proxy-Benutzername, falls Authentifizierung notwendig ist HT T P-Proxy-Passwort, falls Authentifizierung notwendig ist Katello-Datenbankname Katello-Datenbank-Benutzername Katello-Datenbankpasswort Der zu verwendende Deployment-T yp Nicht-interaktiver Installationsmodus SSL-CA-Generierung überspringen SSL-CA - Passwort SSL-CA - Land SSL-CA - Bundesland SSL-CA - Stadt SSL-CA - Organisation SSL-CA - Organisationsabteilung SSL-CA - Allgemeiner Name SSL-CA - -Adresse SSL-Z ertifikatsablauf (in T agen) SSL-CA - Pfad zur Passwortdatei Keystore - Pfad zur Passwortdatei NSS DB - Pfad zur Passwortdatei Z eigt Details der Konfiguration und beendet ohne jegliche Änderungen 17

21 Red Hat Subscription Asset Manager 1.0 Installationshandbuch help, h Z eigt diese kurze Übersicht 18

22 Kapitel 4. Zugang Kapitel 4. Zugang 4.1. Erstmalige Anmeldung Erstmalige Anmeldung Sie können über eine Weboberfläche auf den Red Hat Subscription Asset Manager zugreifen. Um diese Weboberfläche verwenden zu können, müssen Sie über einen Benutzernamen und ein Passwort verfügen. Sie können Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort in der anfänglichen Konfiguration erstellen. Wichtig Standardmäßig sind der anfängliche Benutzername und das anfängliche Passwort beide auf admin gesetzt. Falls Sie während des Konfigurationsvorgangs die Standardwerte verwendet haben, ändern Sie diese sofort nach der erstmaligen Anmeldung. Prozedur 4.1. Erstmalige Anmeldung 1. Der Subscription Asset Manager ist mithilfe eines Webbrowsers unter der Adresse https://[hostname/ip ADDRESS]/sam erreichbar. Führen Sie den hostnam e-befehl an der Befehlszeile aus, um Ihren Hostnamen zu identifizieren: $ hostname Um Ihre IP-Adresse zu identifizieren, führen Sie den Befehl ip add show an der Befehlszeile aus, und suchen Sie die inet-adresse für Ihre primäre Verbindung: $ ip add show 2. Öffnen Sie Ihren bevorzugten Internet-Browser und rufen Sie die Adresse https://[hostname/ip ADDRESS]/sam auf. Sie benötigen keinen Internetzugang, um die Weboberfläche zu verwenden, aber Sie benötigen Netzwerkzugriff auf den Rechner, der die Subscription Asset Manager Installation hostet. 3. Geben Sie den Benutzernamen und das Passwort ein, die Sie während des Konfigurationsvorgangs angelegt haben. Anmerkung Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, klicken Sie auf Benutzernam e oder Passwort vergessen, woraufhin eine mit Anweisungen zur Wiederherstellung Ihres Passworts an Ihre -Adresse geschickt wird. Sobald Sie sich erfolgreich angemeldet haben, werden Sie zur Übersichtsseite des Subscription Asset Manager geleitet, auf der eine Statusübersicht aller derzeit registrierten Subskriptionen und Systeme angezeigt wird, sowie eine Liste aktueller Benachrichtigungen. 19

23 Red Hat Subscription Asset Manager 1.0 Installationshandbuch Die Subscription Asset Manager Übersichtsseite Die Übersichtsseite ist die erste Seite, die nach der Anmeldung beim Subscription Asset Manager erscheint. Sie liefert eine Statusübersicht über Subskriptionen und derzeit registrierte Systeme, sowie eine Liste aktueller Benachrichtigungen. Abbildung 4.1. Die Übersichtsseite des Red Hat Subscription Asset Manager Der Subscription Asset Manager wird zur Verwaltung von Berechtigungen für Client- Rechner verwendet. Jede Berechtigung bietet Z ugriff auf eine festgelegte Anzahl an Zertifikaten. Jedes Z ertifikat berechtigt den Client-Rechner zum Herunterladen und Aktualisieren eines Produkts und zum Erhalt von Support für dieses Produkt. System-Subskriptionsstatus Der Bereich System-Subskriptionsstatus bietet einen Überblick über den Status der derzeit vom Subscription Asset Manager verwalteten Subskriptionen. Die drei möglichen Status sind: Ungültige Subskriptionen: gekennzeichnet durch ein rotes Rechteck. Diese Systeme haben ein oder mehrere Produkte installiert, die nicht im Manifest aufgeführt sind, obwohl gültige Subskriptionen existieren. Ein System hat auch dann den Status Ungültige Subskriptionen, wenn alle seine verfügbaren Subskriptionen von anderen Systemen verbraucht wurden. Diese Systeme verlangen Ihre sofortige Aufmerksamkeit. Ungenügende Berechtigungen: gekennzeichnet durch ein gelbes Dreieck. Diese Systeme haben eine Subskription, die zwar die installierten Produkte abdeckt, jedoch nicht alle verfügbaren Sockets. Falls das System beispielsweise über vier Sockets verfügt, die Subskription jedoch nur zwei Sockets abdeckt, so erhält das System den Status Ungenügende Berechtigungen. Dies ist auch der Fall, wenn die Anzahl der Sockets höher ist als die Anzahl der Rechner. Diese Systeme sollten überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie wie erwartet konfiguriert sind. Aktuelle Subskriptionen: gekennzeichnet durch einen grünen Punkt. 20

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