inubit 6.1 inubit Process Engine Administrator- und Entwickler-Guide

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1 inubit 6.1 inubit Process Engine Administrator- und Entwickler-Guide

2 Copyright Bosch Software Innovations GmbH Schöneberger Ufer Berlin Deutschland Phone: Fax: URL: Bosch Software Innovations GmbH 2013 Rechtliche Bestimmungen Die in diesen Unterlagen enthaltenen Angaben und Daten, einschließlich URLs und anderer Verweise auf Internetbasis, können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die Produktdokumentation wurde sorgfältig erstellt. Die darin enthaltenen Angaben können jedoch nicht als Zusicherung von Eigenschaften der Software gelten. Die Haftung der Bosch Software Innovations GmbH umfasst nur die in den Verkaufsund Lieferbedingungen festgelegten Bestimmungen. Die Benutzer sind verantwortlich für das Einhalten aller anwendbaren Urheberrechtsgesetze. Unabhängig von der Anwendbarkeit der entsprechenden Urheberrechtsgesetze darf ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis der Bosch Software Innovations GmbH kein Teil dieses Dokuments für irgendwelche Zwecke vervielfältigt oder übertragen werden, unabhängig davon, auf welche Art und Weise oder mit welchen Mitteln, elektronisch oder mechanisch, dies geschieht. Die Bosch Software Innovations GmbH kann Inhaber von Patenten, Marken, Urheberrechten oder anderen Rechten an geistigem Eigentum sein, die den Inhalt dieses Dokuments betreffen. Die Bereitstellung dieses Dokuments erteilt keinerlei Lizenzrechte an diesen Patenten, Marken, Urheberrechten oder anderem geistigen Eigentum, ausgenommen, dies wurde explizit durch einen schriftlich festgelegten Lizenzvertrag mit der Bosch Software Innovations GmbH vereinbart. Die von der Bosch Software Innovations GmbH angebotene Software kann Softwarekomponenten anderer Hersteller enthalten. inubit ist eine eingetragene Marke der Bosch Software Innovations GmbH. Alle sonstigen in diesem Dokument aufgeführten Produkt- und Firmennamen sind möglicherweise eingetragene Marken der jeweiligen Inhaber.

3 Inhaltsverzeichnis 3 Inhaltsverzeichnis Hinweise zum Administrator- und Entwickler-Guide...13 Umfang der Dokumentation...13 Tipps, Hinweise und Links in der Dokumentation...15 Weitere Informationen und Support Die inubit-architektur Komponenten Kommunikation der Komponenten Allgemeine Einstellungen Monitoring konfigurieren Audit Logs konfigurieren System Log konfigurieren Server Trace Log aktivieren und konfigurieren Workflow Logs Web Service Logs Benutzerdefinierte Spalten zu Queue Manager oder System Log hinzufügen Benutzer, Server, Proxy, Threads, Sprachen etc. verwalten inubit-benutzerkonten konfigurieren Wartungsmodus konfigurieren Wartungsmodus vor Start der inubit Process Engine aktivieren Name und ID der inubit Process Engines festlegen Passwort für die Process Engine festlegen Arbeitsspeicher für Workflows festlegen Status der inubit Process Engine via HTTP abrufen Threadpool für Workflows konfigurieren LDAP Benutzersynchronisation Verschiedenes konfigurieren Aktualisierung der inubit Workbench erlauben Prüf-Workflow festlegen Notify-Workflow festlegen Eingangsnachricht für den Notify-Workflow Tagname-Workflow festlegen Speichern der Deployment-Artefakte erlauben Internationalisierung: Sprachen für Diagramme festlegen...42 inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

4 4 Inhaltsverzeichnis MIME-Typen Abbildungstabelle Java System Properties Änderungsanzeige aktivieren/deaktivieren Reporting Zugriff auf das Repository konfigurieren Revision konfigurieren Portalserver konfigurieren Portal-Deployment konfigurieren Solution Center Server konfigurieren Solution Center-Portlet-Konfiguration Installationshinweise Installieren über die Kommandozeile inubit Process Engine als Dienst (de-)installieren inubit Process Engine unter Windows als Dienst (de-)installieren Administratorrechte unter Vista/Windows 7 zuweisen inubit Process Engine unter Linux als Dienst installieren Komponenten der inubit-software nachinstallieren Treiber installieren Lizenz aktualisieren über die inubit Workbench Tomcat und JBoss konfigurieren Tomcat konfigurieren JBoss konfigurieren Sichere Verbindungen konfigurieren SSL-Verbindung und Server-Authentifizierung konfigurieren Traces bei HTTPS-Verbindungen aktivieren HTTP(S)-Proxy für inubit Workbench und/oder inubit Process Engine konfigurieren Proxy-Server zwischen inubit Workbench und inubit Process Engine konfigurieren Proxy-Server zwischen inubit Process Engine und entfernten Rechnern konfigurieren HTTP(S)-Ports ändern Benutzer verwalten Benutzerspezifisches Arbeitsverzeichnis der inubit Workbench ändern Benutzer verwalten Benutzer anlegen inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

5 Inhaltsverzeichnis Benutzer zu weiteren Benutzergruppen zuordnen und Zuordnung bearbeiten Benutzerdaten ändern: Rollen und Gruppen zuweisen, -Adresse angeben Benutzer manuell sperren Benutzer entsperren Benutzer löschen Passwort von Benutzern ändern LDAP-Benutzerverzeichnisse verwenden Verbindung zu LDAP-Server und Benutzersynchronisation konfigurieren Benutzer aus LDAP-Verzeichnis importieren Benutzer(gruppen) exportieren Benutzer(gruppen) importieren Benutzergruppen verwalten Benutzergruppen anlegen Benutzergruppen umbenennen und verschieben Benutzergruppen löschen Benutzerrollen verwalten Rollen anlegen und konfigurieren Rollen löschen Prozessrollen verwenden Prozessrollen anlegen Prozessrollen zuordnen oder vorhandene Prozessrollenzuordnungen ändern Rollenzuordnung aufheben Prozessrolle löschen Technisches Monitoring Queue Manager: Laufende Prozesse überwachen Funktionen des Queue Managers Spalten im Queue Manager/System Log hinzufügen Scheduler Manager: Zeitgesteuerte Prozesses Scheduler aktivieren/deaktivieren Konfiguration der Scheduler anzeigen Konfiguration der Scheduler ändern Zeitgesteuerte Prozesse starten Technical Workflows zu Prozessen anzeigen Connection Manager: Systeme überwachen Watchdog zur Systemüberwachung aktivieren inubit Process Engine durch entfernten Rechner überwachen inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

6 6 Inhaltsverzeichnis Überwachte Komponenten aktualisieren Anmelden an überwachter Komponente Überwachte Remote Connectoren starten/anhalten Key Manager: Zertifikate zentral verwalten Zertifikate im Key Manager erneuern Audit Log: Benutzeraktionen überwachen System Log Prozessschritte anzeigen Fehlermeldungen anzeigen Workflow anzeigen Message Log anzeigen Prozess erneut starten Server Trace Log: Server Traces anzeigen inubit Workbench Trace Log Fehlermeldungen im Monitoring Remote-Überwachung mit Command Line Interface (StartCLI) Ansichten der Monitoring-Tabellen ändern Navigieren in Monitoring-Tabellen Sortieren Filtern der Tabelleninhalte Spalten ein-/ausblenden Spalten verschieben Tabellenansichten speichern, anzeigen oder löschen inubit-datenbanken verwalten inubit-monitoring-datenbank austauschen Tabellen und Spalten in der inubit-monitoring-datenbank anlegen inubit-task-datenbank austauschen Dialog Datenbankmanager Alerting Alarmauslösende Ereignisse und Benachrichtigungswege Ereignisse der Systemumgebung Ereignisse der inubit Process Engine Benachrichtigung aktivieren SNMP-Alarmierung aktivieren inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

7 Inhaltsverzeichnis 7 10 Datensicherung und -wiederherstellung Backup und Restore Backup erstellen System oder Benutzer/Benutzergruppen wiederherstellen Point-in-Time Recovery (PITR) PITR aktivieren und konfigurieren inubit-installation mit PITR-Archiv wiederherstellen UDDI V3 auf Oracle umstellen Applikations- und Diagrammprofile anlegen Applikationsprofile Funktionsprinzip Speicherorte der Applikationsprofile Programmaufrufe parametrisieren Diagrammprofile: Profile für Modellierungselemente Benutzerdefinierte Aufgaben erstellen (nur für BPDs) su-modus verwenden Remote Connector Remote Connector installieren Systemkonnektor als Remote Connector konfigurieren Sichere Verbindung zur inubit Process Engine konfigurieren HTTP-/HTTPS-Kommunikation mit entfernten Rechnern via Proxy-Server aktivieren Remote Connector manuell starten Remote Connector als Dienst betreiben Remote Connector verwalten Überwachen Log File, Debug Level und Parser konfigurieren Remote Connector erweitern Liferay Version 5.2 verwalten Portalrollen und -rechte Liferay 5.2-Organisationsstrukturen Organisationen Gemeinschaften Benutzergruppen und Benutzer inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

8 8 Inhaltsverzeichnis 14.3 Organisationen verwalten Organisation anlegen Organisations-Rollen zuweisen Seiten für ausgewählte Organisationen hinzufügen Gemeinschaften verwalten Gemeinschaft anlegen Standard-Gemeinschaft, -Rollen und -Benutzergruppen festlegen Benutzer, Benutzergruppen oder Organisationen zu Gemeinschaft zuweisen Gemeinschafts-Rollen zuweisen Seiten für eine Gemeinschaft oder Organisation hinzufügen Gemeinschaft löschen Benutzer verwalten Benutzergruppen hinzufügen Benutzer anlegen Benutzer zu Benutzergruppen zuordnen Benutzer zu einer Organisation/Gemeinschaft/Rolle zuordnen Benutzer deaktivieren und löschen Portalrollen verwalten Rollen anlegen Reguläre Rollen zuweisen Seiten für ausgewählte Rollen sichtbar machen Standard-Rolle einstellen Portlets verwalten Portlet zu einer Seite hinzufügen Portlet für ausgewählte Rollen sichtbar machen Portlets löschen Liferay 5.2 konfigurieren Authentifizierung konfigurieren Locales Kennwort-Richtlinien Deployment von Nicht-inubit-Portlets Liferay-Datenbank auswechseln Liferay-Benutzer mit LDAP-Verzeichnis synchronisieren Backup Logo im Portal austauschen Vordefiniertes Theme auswählen inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

9 Inhaltsverzeichnis Themes hinzufügen Layoutvorlage für eine Seite festlegen Portal-Name festlegen Loadbalancing mit inubit-portlets Liferay Version 6 verwalten Konfiguration der Liferay Portal Enterprise Edition Erweiterung des Enterprise Portals Portalrollen und -rechte Organisationsstrukturen Organisationen Gemeinschaften Benutzergruppen, Teams und Benutzer Organisationen verwalten Organisation anlegen Organisations-Rollen zuweisen Seiten für ausgewählte Organisationen hinzufügen Gemeinschaften (Communities) verwalten Community anlegen Standard-Community, -Rollen und -Benutzergruppen festlegen Benutzer, Benutzergruppen oder Organisationen zu Community zuweisen Community-Rollen zuweisen Seiten für eine Community oder Organisation hinzufügen Community löschen Benutzer verwalten Benutzergruppen hinzufügen Benutzer anlegen Benutzer zu Benutzergruppen zuordnen Benutzer zu einer Organisation/Community/Rolle zuordnen Benutzer deaktivieren und löschen Portalrollen verwalten Rollen anlegen Reguläre Rollen zuweisen Seiten für ausgewählte Rollen sichtbar machen Standard-Rolle einstellen Portlets verwalten Portlet zu einer Seite hinzufügen inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

10 10 Inhaltsverzeichnis Portlet für ausgewählte Rollen sichtbar machen Portlets von Seiten entfernen Liferay 6 konfigurieren Authentifizierung konfigurieren Locales Kennwort-Richtlinien Deployment von Nicht-inubit-Portlets Liferay-Datenbank auswechseln Liferay-Benutzer mit LDAP-Verzeichnis synchronisieren Backup Logo im Portal austauschen Vordefiniertes Theme auswählen Themes hinzufügen Layoutvorlage für eine Seite festlegen Portal-Name festlegen Loadbalancing mit inubit-portlets Session-Timeout konfigurieren Sicherheitsmaßnahmen Benutzerverwaltung Pattern für Passwörter (Mindestlängen, zulässige Zeichen) definieren Rollen und Rechte Datensichtbarkeit Kommunikations- und Systemverbindungen Ausführung externer Programme und Shell-Befehle Code Injection Passwörter für Systemkonnektoren Drittkomponenten JBoss Tomcat UDDI Patches von Tomcat/JBoss Checkliste Benutzerverwaltung Checkliste Anbindung Systeme/Geschäftspartner Checkliste Hardening Performance verbessern inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

11 Inhaltsverzeichnis inubit-software optimieren Java Virtual Machine (JVM) optimieren Netzwerk und Hardware optimieren Benchmark-Workflows Benchmark-Workflows vorbereiten und ausführen Benchmark-Suite und Benchmark-Ablauf konfigurieren Eigene Benchmark-Workflows erstellen Eigene Referenzwerte setzen Anzeige des Benchmark-Reports Aufrufsyntax des Benchmark-Skripts Clustering Lastverteilungscluster Hochverfügbarkeitscluster Installieren Clustering aktivieren und konfigurieren Module konfigurieren Thin Clients implementieren Funktionsaufrufe des Thin Client Interface Listing Beispielimplementierungen Beispiel: Thin Client und SOAP Beispiel: Thin Client mit EJB/RMI Protokoll Plug-ins entwickeln und installieren Plug-ins entwickeln Plug-in-SDK installieren Server Plug-ins Client-Plug-ins Assistenten für Client-Plug-ins erzeugen Hilfsklassen Plug-ins zur inubit-software hinzufügen Plug-ins installieren Plug-ins registrieren External Interface inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

12 12 Inhaltsverzeichnis 21.1 HTTP-Request erstellen Tasks verwalten HTTP-Requests Ausgabe filtern und sortieren Modelle abfragen Parameter für Modelle und Knoten Prozess-Instanzen abfragen Benutzer und Rollen abfragen Diagramm als Grafik anzeigen Report abfragen inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

13 Hinweise zum Administrator- und Entwickler-Guide 13 Zielgruppe Dieser Guide enthält Informationen für Systemadministratoren, Systemintegratoren und Entwickler, welche die inubit-software oder Teile davon verwalten und erweitern. Vorausgesetztes Wissen Clustering/Hochverfügbarkeit Grundkenntnisse zur inubit-architektur, zur Administration und zum Monitoring und Kenntnisse aus dem Bereich Systemadministration. Plug-in-Entwicklung Gute Kenntnisse in Java und der gängigen Internet-Protokolle. Thin Client-Entwicklung Gute Kenntnisse einer gängigen Programmiersprache mit SOAP- Unterstützung sowie gängiger Internet-Protokolle. Umfang der Dokumentation Die umfassende Dokumentation steht Ihnen als gedrucktes Handbuch, als PDF-Datei und als Onlinehilfe in inubit Workbench zur Verfügung. Die Dokumentation besteht aus folgenden Teilen: Installation, Migration - Quick Start Beschreibt die Hard- und Softwarevoraussetzungen, die Installation und die ersten Schritte. - Migrationsanleitung Tutorials Für den Ein- und Durchstieg. Die Tutorials erläutern die Verwendung der wichtigsten Softwarekomponenten anhand von fachlichen Szenarien. inubit Workbench, inubit Process Engine und inubit Enterprise Portal: - Benutzer-Guide Beschreibt das Arbeiten mit inubit Workbench, das Erstellen der verschiedenen Diagrammtypen und Module, das Arbeiten mit Metadaten und Workflow Variablen, Simulationen, Tests, das fachlich orientierte Monitoring und Reporting. - Administrator- und Entwickler-Guide Enthält administrative Themen wie Konfiguration der inubit Process Engine, Backup und Restore, Benutzerverwaltung, Security-Aspekte, Monitoring und Clustering, Entwicklung von Plug-ins und Thin Clients. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

14 14 - Modul-Guide Data Converter, Format Adapter, Utilities, Workflow und Web Service Controls verwenden und konfigurieren. - Systemkonnektor-Guide Alles über Einsatz und Konfiguration von Systemkonnektoren. Cluster-Administration - Administrator- und Benutzer-Guide Alles über das Installieren, Konfigurieren und Betreiben der inubit Process Engine im Cluster-Modus sowie Informationen über das Anbinden von Prozessbenutzer und -Rollen aus LDAP. inubit Solution Center Benutzer-Guide Informationen, wie Sie Fachmodelle anlegen, mit Business Solutions arbeiten, Ansichten erstellen, Prozesse und Standardmodelle einbinden sowie eine Dokumentation der REST-Schnittstelle. - Administrator-Guide Erläutert, wie Sie Daten sichern und wiederherstellen, das inubit Solution Center Server als Dienst installieren, Ports anpassen, das Portal, die Datenbank und HTTPS konfigurieren, Benutzer verwalten und Diagramme importieren. inubit WebModeler Administrator- und Benutzer-Guide Alles über das Anlegen und Bearbeiten von Modellen, Anpassen der Ports, Konfigurieren der Datenbank und von HTTPS. Die aktuelle Dokumentation steht im inubit User-Portal im Register Software unter der Adresse https://www.inubit-user.com zum Download bereit. Weitere Informationen Die folgenden Informationen liegen als Booklet der DVD bei bzw. sind als Dateien im Installationspaket enthalten: readme.txt Hinweise zur Installation und Migration Lesen Sie diese Datei grundsätzlich vor der Softwareinstallation oder -Aktualisierung! Quick Start Systemvoraussetzungen und Installationsanleitung als Booklet der Produkt-DVD. API-Dokumentation des Plug-in Software Development Kits Im Verzeichnis <is-installdir>/documentation/apidoc/index.html inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

15 15 JavaScript-Framework Im Verzeichnis <is-installdir>/documentation/jsdoc/ index.html. Tipps, Hinweise und Links in der Dokumentation Tipps bieten nützliche Informationen für das Arbeiten mit der Software. Hinweise sollten Sie unbedingt lesen und beachten. Das Nichtbeachten kann den Verlust von Daten oder schwerwiegende Systemprobleme verursachen. Verweise auf eine andere Textstelle in der Dokumentation sind mit einem Pfeil gekennzeichnet. Links auf Webseiten erkennen Sie an dem nebenstehenden Symbol. Weitere Informationen und Support Pressemitteilungen und Whitepapers stehen auf unserer Website für Sie zum Download bereit. Für weitere Informationen über die Software oder bei Fragen zu ihrem Einsatz nutzen Sie folgende Kontaktmöglichkeiten: Telefon: SupportSystem: https://support.bosch-si.com Viel Erfolg beim Arbeiten mit der Software wünscht Ihnen das Team der Bosch Software Innovations GmbH! inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

16 inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

17 1 Die inubit-architektur 17 Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Komponenten, S. 17 Kommunikation der Komponenten, S. 19 Überblick Die inubit-software besteht aus unterschiedlichen Komponenten, die dank ihrer Durchgängigkeit für den Einsatz in den unterschiedlichsten Anwendungsszenarien miteinander kombiniert werden können. 1.1 Komponenten inubit Workbench Die inubit Workbench ist ein J2SE-basierter Client mit einer grafischen Benutzeroberfläche für folgende Aufgaben: Fachliche Modellierung und Simulation Technische Konfiguration der Integrationsstrecken zu Systemen und Geschäftspartnern Administration der inubit Process Engine/Enterprise Service Engine und der Benutzer inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

18 18 Die inubit-architektur Komponenten Technisches Monitoring der inubit-software und der Prozesse Siehe - Allgemeine Einstellungen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 2, S. 21) - Benutzer verwalten (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 6, S. 71) - Technisches Monitoring (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 7, S. 91) inubit Process Engine / Enterprise Service Bus (ESB) Die inubit Process Engine bzw. ESB sind weitere inubit- Kernkomponenten. Diese stellen die Prozessausführung sowie die technische Integration von Systemen und Services sicher. inubit Process Engine bzw. ESB laufen als Servlet in der Servlet-Engine Jakarta Tomcat oder im Applikationsserver JBoss, abhängig von der lizenzierten Edition: Entry, Standard und Professional Edition Die Entry, Standard und Professional Editionen der inubit- Software nutzen Apache Jakarta Tomcat als Web- und HTTP- Server. Wenn Sie den mitgelieferten Tomcat installiert haben, ist dieser bereits sinnvoll konfiguriert, so dass Sie die inubit Process Engine ohne weitere Anpassungen betreiben können. Konfigurationshinweise finden Sie im Abschnitt Tomcat konfigurieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler- Guide, Kap. 4.1, S. 59). Enterprise und Enterprise Plus Edition Die Enterprise und Enterprise Plus Editionen der inubit-software nutzen JBoss, der intern Jakarta Tomcat als Webserver und Servlet-Engine verwendet. Wenn Sie den mitgelieferten JBoss installiert haben, ist dieser bereits sinnvoll konfiguriert, so dass Sie die inubit Process Engine ohne weitere Anpassungen betreiben können. Konfigurationshinweise finden Sie im Abschnitt JBoss konfigurieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler- Guide, Kap. 4.2, S. 59). Wenn die direkte Ansprache von Unternehmensanwendungen aus Sicherheitsgründen nicht möglich ist, dann können Sie einen Remote Connector einsetzen: Ein Remote Connector führt einen Systemkonnektor auf einem Legacy System, entfernten System oder nicht-remotefähigen System aus und ermöglicht so dessen Integration. Siehe Remote Connector (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 13, S. 153) inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

19 Die inubit-architektur Kommunikation der Komponenten 19 inubit Enterprise Portal Das inubit Enterprise Portal basiert auf dem Liferay-Portalserver und kann als Basis für ein Firmen-Intranet oder für die Interaktion mit Geschäftspartnern genutzt werden. Das inubit Enterprise Portal unterstützt die offenen Portlet-Standards JSR 168 und JSR 286. Im inubit Enterprise Portal können der inubit WebModeler, das inubit Process Cockpit und das inubit Solution Cockpit in einer einheitlichen Oberfläche zusammengefasst und anwenderfreundlich verwendet werden. Siehe inubit Enterprise Portal verwenden (Workbench: Benutzer- Guide, Kap. 20, S. 529). View Engine Die View Engine ist ein Teil des inubit Solution Centers und erlaubt im Rahmen der Realisierung von Business Solutions die automatisierte Erstellung und Anpassung von Benutzeroberflächen. Business Repository Das Business Repository dient der zentralen Ablage und dem Management von Daten und Informationen. Siehe Repository: Dateien zentral verwalten (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 19, S. 509). Mobile Clients Prozesse, die in der inubit-software ausgeführt werden, können auch über mobile Endgeräte (z. B. iphone) angesteuert, weiterbearbeitet und überwacht werden. 1.2 Kommunikation der Komponenten Datenformat Innerhalb der inubit-software wird konsequent XML als zentrales Datenformat eingesetzt, ohne ein Metaformat vorzugeben. inubit Process Engine JBoss, Tomcat und inubit Process Engine/ESB bilden eine integrierte Applikation. Daher gibt es keine Kommunikation über Netzwerkkomponenten. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

20 20 Die inubit-architektur Kommunikation der Komponenten Client/Server-Kommunikation inubit Process Engine/ESB und inubit Workbench kommunizieren miteinander mit SOAP über HTTP(S). Diese Kommunikation kann durch SSL gesichert werden, daher kann die inubit Process Engine nicht nur in einem lokalen Netz konfiguriert und administriert werden, sondern auch remote über gesicherte Internet-Verbindungen durch Firewalls. Systemkonnektor en inubit Process Engine/ESB kann mit Standard-Software über applikationsspezifische Systemkonnektoren kommunizieren, z. B. mit ERP-Systemen, CRM-Systemen oder Datenbanken. Siehe Systemkonnektoren (Workbench/Process Engine: Systemkonnektor-Guide, Kap. 1, S. 19). Remote Connector Wenn die direkte Ansprache von Unternehmensanwendungen aus Sicherheitsgründen nicht möglich ist, dann können Sie einen Remote Connector einsetzen. Ein Remote Connector führt einen Systemkonnektor auf einem Legacy System, entfernten System oder nicht-remotefähigen System aus und ermöglicht so dessen Integration. Remote Connectoren nutzen SOAP via HTTP(S) für die Kommunikation mit der inubit Process Engine bzw. dem ESB. Siehe - Remote Connector (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 13, S. 153) - Sicherheitsmaßnahmen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 16, S. 247) inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

21 2 Allgemeine Einstellungen 21 Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Monitoring konfigurieren, S. 21 Benutzer, Server, Proxy, Threads, Sprachen etc. verwalten, S. 26 Portalserver konfigurieren, S. 47 Portal-Deployment konfigurieren, S. 48 Solution Center Server konfigurieren, S. 50 Solution Center-Portlet-Konfiguration, S Monitoring konfigurieren Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Audit Logs konfigurieren, S. 21 System Log konfigurieren, S. 22 Server Trace Log aktivieren und konfigurieren, S. 22 Workflow Logs, S. 24 Web Service Logs, S. 24 Benutzerdefinierte Spalten zu Queue Manager oder System Log hinzufügen, S Audit Logs konfigurieren Speicherort der Log-Datei Die Log-Datei wird im Verzeichnis <inubit-installdir>/ server/ibis_root/log gespeichert. Verwendung Siehe Audit Log: Benutzeraktionen überwachen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 7.5, S. 108). inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

22 22 Allgemeine Einstellungen Monitoring konfigurieren Aufruf inubit Workbench > Configuration > Allgemeine Einstellungen > Monitoring > Audit Option Maximale Größe der Audit Log-Datei Anzahl Backups der Audit Log-Dateien Erläuterung Angabe in KB. Wird diese Größe erreicht, wird die aktuelle Audit Log-Datei audit.log geschlossen und archiviert. Dazu wird sie mit einer laufenden Nummer versehen, z. B. audit.log.5. Angabe, wie viele Dateien maximal zur Archivierung der Datei audit.logs angelegt werden sollen System Log konfigurieren Speicherort der Log-Datei Die Log-Datei wird im Verzeichnis <inubit-installdir>/ server/ibis_root/log gespeichert. Verwendung Siehe System Log (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 7.6, S. 110). Aufruf inubit Workbench > Configuration > Allgemeine Einstellungen > Monitoring > System Option Maximale Größe der System- Log-Datei Anzahl Backups der System - Log-Dateien Erläuterung Angabe in KB. Wird diese Größe erreicht, wird die aktuelle System- Log-Datei geschlossen und archiviert. Dazu wird sie mit einer laufenden Nummer versehen, z. B. system.log.5. Angabe, wie viele Dateien maximal zur Archivierung der Datei angelegt werden sollen Server Trace Log aktivieren und konfigurieren Speicherort der Log-Datei Die Log-Datei wird im Verzeichnis <inubit-installdir>/ server/ibis_root/log gespeichert inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

23 Allgemeine Einstellungen Monitoring konfigurieren 23 Verwendung Siehe Server Trace Log: Server Traces anzeigen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 7.7, S. 115). Option Server Trace Aufruf inubit Workbench > Configuration > Allgemeine Einstellungen > Monitoring >Trace Erläuterung Zum Aktivieren/Deaktivieren der Server Traces. Hinweis: Aktivieren Sie diese Option nur für eine Fehleranalyse, um Performance-Probleme zu vermeiden! Trace Level DEBUG: Allgemeines Debugging mit Meldungen, die für den Softwareentwickler interessant sind (Methode DiesUndDas wurde mit Parameter SoUndSo aufgerufen). Maximale Größe der Trace Log-Dateien Anzahl Backups der Trace Log-Dateien Individuelles Server-Trace INFO: Hinweise, z. B. Programm gestartet, Programm beendet, Verbindung zu Host Foo aufgebaut, Verarbeitung dauerte x Sekunden). WARN: Auftreten einer unerwarteten Situation, die den Betrieb wahrscheinlich nicht beeinträchtigt. ERROR: Fehlermeldungen, wie z. B. Exception wurde gefangen. Bearbeitung wurde alternativ fortgesetzt, auf die ein Administrator reagieren muss. FATAL: Schwerwiegender Fehler, die zum Programmabbruch führen. Wenn die angegebene Größe erreicht ist, dann wird die aktuelle Datei trace.log mit einer laufenden Nummer versehen und gespeichert. Angabe, wie viele Dateien maximal zur Archivierung der Datei trace.log angelegt werden sollen. Zum Erstellen individueller Logger, z. B. von selbst entwickelten Plug-ins. Der -Button öffnet einen Dialog, in dem über das Kontextmenü ein neuer Logger hinzugefügt werden kann. Nach dem Anlegen können Sie in demselben Dialog über den - Button das Log Level, das Layout, den Pfad und den Namen der Ausgabedatei sowie deren maximale Größe definieren. Wenn die Datei die maximale Größe erreicht hat, wird diese umbenannt und als Backup gespeichert. Sie können auch die Anzahl der Backup- Dateien festlegen. Siehe inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

24 24 Allgemeine Einstellungen Monitoring konfigurieren Workflow Logs Speicherort der Log-Datei Die Log-Datei wird im Verzeichnis <inubit-installdir>/ server/ibis_root/log gespeichert. Verwendung Die Log-Datei enthält die Prozessschritte von Technical Workflows, die im System Log angezeigt werden können. Siehe Prozessschritte anzeigen (Process Engine: Administratorund Entwickler-Guide, Kap , S. 112). Aufruf inubit Workbench > Configuration > Allgemeine Einstellungen > Monitoring > Workflow Option Maximale Größe der Workflow Log-Dateien Anzahl Backups der Workflow Log-Dateien Erläuterung Wenn die angegebene Größe erreicht ist, dann wird die jeweilige Workflow Log-Datei workflow.log im Workflow-Verzeichnis eines bestimmten Benutzers geschlossen und archiviert, d.h. mit einer laufenden Nummer versehen (z. B. workflow.log.5). Angabe, wie viele Dateien maximal zur Archivierung von einzelnen Workflow Log-Dateien (workflow.log) angelegt werden sollen Web Service Logs Verwendung Protokollieren von Aufruf- und Antwortparameter sowie Fehlermeldungen von Web Services Connectoren Aufruf inubit Workbench > Configuration > Allgemeine Einstellungen > Monitoring > Web Service Option Individuelle Log-Ausgabe verwenden Maximale Größe der Web Service-Log-Dateien (nur wenn die Checkbox Individuelle Log-Ausgabe verwenden deaktiviert ist) Erläuterung Wenn aktiviert, können Sie die Log-Ausgaben über den Parameter Individuelle Log-Ausgabe konfigurieren. Wenn die angegebene Größe erreicht ist, dann wird die jeweilige Web Service-Log-Datei webservice.log im Workflow-Verzeichnis eines bestimmten Benutzers geschlossen und archiviert, d. h. mit einer laufenden Nummer versehen (z. B. workflow.log.5) inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

25 Allgemeine Einstellungen Monitoring konfigurieren 25 Option Anzahl Backups der Web Service-Log-Dateien (nur wenn die Checkbox Individuelle Log-Ausgabe verwenden deaktiviert ist) Individuelle Log-Ausgabe Erläuterung Angabe, wie viele Dateien maximal zur Archivierung von einzelnen Web Service-Log-Dateien (webservice.log) angelegt werden sollen. Zum Konfigurieren eines Log4J-Appenders. Voraussetzung: Die Option Individuelle Log-Ausgabe verwenden ist aktiviert. Der -Button öffnet einen Dialog, in dem Sie einen Appenders hinzufügen und anpassen können. Siehe Individuelle Log-Ausgabe konfigurieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 2, S. 25) Speicherort der Log-Datei Die Log-Datei webservice.log wird in das Verzeichnis <inubit-installdir>/server/ibis_root/log gespeichert. Individuelle Log-Ausgabe konfigurieren 1. Klicken Sie in der Zeile Individuelle Log-Ausgabe auf den Button. Ein Dialog öffnet sich. 2. Wählen Sie aus der Auswahlliste Level das Log-Level. 3. Klicken Sie auf den Button und fügen Sie die Konfiguration ein. Alternativ dazu können Sie über das Pulldown-Menü Ausgabedefinition (log4j-appender) > Beispiel einfügen einen mitgelieferten Beispiel-Appender einfügen 4. Passen Sie ggf. die Konfiguration an. 5. Prüfen Sie die Konfiguration über das Pulldown-Menü Ausgabedefinition (log4j-appender) > Konfiguration prüfen (lokal). 6. Klicken Sie auf OK, um die Appender-Konfiguration zu speichern. 7. Speichern Sie die Web Service-Log-Konfiguration Benutzerdefinierte Spalten zu Queue Manager oder System Log hinzufügen Siehe Spalten im Queue Manager/System Log hinzufügen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 96). inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

26 26 Allgemeine Einstellungen Benutzer, Server, Proxy, Threads, Sprachen etc. verwalten 2.2 Benutzer, Server, Proxy, Threads, Sprachen etc. verwalten Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: inubit-benutzerkonten konfigurieren, S. 26 Wartungsmodus konfigurieren, S. 28 Wartungsmodus vor Start der inubit Process Engine aktivieren, S. 28 Name und ID der inubit Process Engines festlegen, S. 29 Passwort für die Process Engine festlegen, S. 30 Arbeitsspeicher für Workflows festlegen, S. 30 Status der inubit Process Engine via HTTP abrufen, S. 30 Threadpool für Workflows konfigurieren, S. 31 LDAP Benutzersynchronisation, S. 31 Verschiedenes konfigurieren, S. 32 Reporting, S. 45 Zugriff auf das Repository konfigurieren, S. 46 Revision konfigurieren, S inubit-benutzerkonten konfigurieren Aufruf inubit Workbench > Configuration > Allgemeine Einstellungen > Verwaltung > Benutzer Option Max. Anzahl der Passwort- Fehleingaben Inaktive Benutzer sperren Erläuterung Angabe der max. Anzahl fehlgeschlagener Login-Versuche. Danach werden Benutzer aus Sicherheitsgründen gesperrt. Benutzer mit der Rolle Systemadministrator können nicht gesperrt werden. Damit ist sichergestellt, dass administrative Benutzer sich immer anmelden können. Ein administrativer Benutzer kann Konten wieder entsperren. Alle erfolgreichen und fehlerhaften Anmelde-Versuche können im Audit Log nachvollzogen werden. Wenn die SNMP-Benachrichtigungen aktiviert sind, dann werden SNMP-Traps versendet. Siehe SNMP-Alarmierung aktivieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 9.3, S. 132). Sperrt Benutzer, die sich seit einer konfigurierbaren Anzahl von Tagen nicht eingeloggt haben inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

27 Allgemeine Einstellungen Benutzer, Server, Proxy, Threads, Sprachen etc. verwalten 27 Option Sperren nach (in Tagen) Inaktive Benutzer löschen Löschen nach (in Tagen) Initiales Passwort verwenden Initiales Passwort Passwort-Gültigkeit begrenzen Gültigkeit (in Tagen) Erweiterte Passwort-Kontrolle Port-Filter für SOAP-Clients Zulässige Ports Speichern der Passwörter erlauben Erläuterung Angabe, nach wie vielen Tagen Benutzer gesperrt werden Löscht Benutzer, die sich seit einer konfigurierbaren Anzahl von Tagen nicht eingeloggt haben. Angabe, nach wie vielen Tagen Benutzer gelöscht werden. Wenn aktiviert, wird beim Anlegen neuer Benutzer immer dasselbe initiale Passwort verwendet. Benutzer werden beim ersten Einloggen aufgefordert, das initiale Passwort zu ändern. Definition des initialen Passworts. Wenn aktiviert, dann endet die Gültigkeit eines Passwortes nach einer bestimmten Zeit. Benutzer werden nach Ablauf dieser Zeit beim Einloggen aufgefordert, ihr Passwort zu ändern. Angabe, nach wie vielen Tagen Passwörter ablaufen. Wenn aktiviert, dann wird ein neu vergebenes Passwort nur akzeptiert, wenn dieses vom Benutzer in den letzten 3 Monaten nicht verwendet wurde und sich von den letzten 5 Passwörtern des Benutzers unterscheidet. Wenn aktiviert, dann haben nur Clients Zugang über den Port, der in der Option Zulässige Ports angegeben ist. Kommaseparierte Liste der Ports, auf welchen sich Clients (z. B. die inubit Workbench) zum Server verbinden können. Wenn aktiviert, dann können Benutzer ihre Passwörter bei der Anmeldung an der inubit Workbench speichern lassen und müssen diese bei der nächsten Anmeldung nicht erneut eingeben. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

28 28 Allgemeine Einstellungen Benutzer, Server, Proxy, Threads, Sprachen etc. verwalten Wartungsmodus konfigurieren Aufruf inubit Workbench > Configuration > Allgemeine Einstellungen > Verwaltung > Server Option Wartungsmodus Wartungsmodus aktivieren, wenn max. Festplattenausnutzung überschritten Erläuterung Im Wartungsmodus können Sie z. B. Workflow-Patches einspielen und Workflows deployen. Die Änderungen wirken sich aus, sobald der Wartungsmodus deaktiviert wird. Die inubit Process Engine verhält sich im Wartungsmodus wie folgt: Neue Workflows werden nicht mehr gestartet (Ausnahme: manueller Start im Test-Modus), denn - die Scheduler starten keine neuen Workflows - Listener sind von außen nicht mehr erreichbar Web Services Connectoren und das Repository geben einen 503-HTTP-Code zurück Das inubit Enterprise Portal ist von außen nicht mehr erreichbar Bereits laufende Workflows werden bis zum Ende ausgeführt Hinweis: Der Wartungsmodus wird automatisch aktiviert, wenn Ihre Lizenz abgelaufen ist! Nach dem Einfügen der gültigen Lizenz müssen Sie den Wartungsmodus manuell deaktivieren. Wenn diese Option markiert ist, wird der Wartungsmodus automatisch aktiviert, sobald der definierte Schwellwert überschritten ist. Als Schwellwert wird der Wert genutzt, der bei der Option Max. Festplattenausnutzung in % angegeben ist. Siehe Max. Festplattenausnutzung in % (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 9, S. 130) Hinweis: Die Option Festplattenausnutzung muss aktiviert sein, damit die Ausnutzung der Festplatte überwacht wird. Siehe Festplattenausnutzung (Process Engine: Administratorund Entwickler-Guide, Kap. 9, S. 129) Wartungsmodus vor Start der inubit Process Engine aktivieren In Ausnahmesituationen, wie z. B. nach einer längeren Downtime oder Restores, ist es hilfreich, das System schrittweise wieder in Betrieb zu nehmen. Dazu können Sie die inubit Process Engine schon vor dem Start in den Wartungsmodus versetzen inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

29 Allgemeine Einstellungen Benutzer, Server, Proxy, Threads, Sprachen etc. verwalten Öffnen Sie die Datei <inubit-installdir>/server/ibis_ root/conf/ibis_config.xml. 2. Fügen Sie folgendes Element ein: <Property name="servermaintenancemode" type="boolean">true</property> Falls das Element bereits vorhanden und der Wert false ist, ändern Sie den Wert in true. 3. Speichern Sie die Änderungen. 4. Starten Sie die inubit Process Engine Name und ID der inubit Process Engines festlegen Aufruf inubit Workbench > Configuration > Allgemeine Einstellungen > Verwaltung > Server Option Server ID Server-Hostname Erläuterung Beliebiger Name. Wird in der Titel- und Statusleiste der inubit Workbench angezeigt und erleichtert beim Einsatz mehrerer inubit Process Engines die Identifikation der inubit Process Engines und ihrer Fehlermails. Die ID ist im Auslieferungszustand mit dem Server-Hostnamen belegt. Name des Rechners, auf dem die inubit Process Engine installiert ist. Der Name wird durch ein gethostname() auf die IP-Adresse bzw. eine der IP-Adressen ermittelt. Der Server-Hostname ist als Wert der Workflow-Variable ISServerName verfügbar. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

30 30 Allgemeine Einstellungen Benutzer, Server, Proxy, Threads, Sprachen etc. verwalten Passwort für die Process Engine festlegen Aufruf inubit Workbench > Configuration > Allgemeine Einstellungen > Verwaltung > Server Option Passwort für die Process Engine Erläuterung Passwort der inubit Process Engine. Wird für die Kommunikation der Process Engine mit dem Portalserver und dem External Interface benötigt Arbeitsspeicher für Workflows festlegen Aufruf inubit Workbench > Configuration > Allgemeine Einstellungen > Verwaltung > Server Option Verfügbarer Arbeitsspeicher in MB Max. Arbeitsspeicher für Workflows (in Prozent) Erläuterung Verfügbarer Arbeitsspeicher in MB Maximal verfügbarer Arbeitsspeicher für Workflows, bei denen die Speicherausnutzung nicht manuell festgelegt wurde. Für Informationen, wie Sie die Speicherauslastung eines Technical Workflows manuell festlegen, siehe Speichereinschränkungen (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 2, S. 121) Status der inubit Process Engine via HTTP abrufen Aufruf inubit Workbench > Configuration > Allgemeine Einstellungen > Verwaltung > Server Option Status-Webseite Erläuterung Wenn aktiviert, dann werden unter der URL localhost:8000/ibis/servlet/status Status-Informationen wie z. B. die Auslastung der JVM und des Systems sowie Konfigurationseinstellungen der inubit Process Engine angezeigt inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

31 Allgemeine Einstellungen Benutzer, Server, Proxy, Threads, Sprachen etc. verwalten Threadpool für Workflows konfigurieren Aufruf inubit Workbench > Configuration > Allgemeine Einstellungen > Verwaltung > Threads Option Anzahl der Workflow-Threads Priorität der Workflow- Threads Anzahl der GUI-Threads Priorität der GUI-Threads Erläuterung Maximale Anzahl der parallel ausgeführten Threads in der inubit Process Engine. Pro Thread kann genau ein Prozess ausgeführt werden. Hinweis: Die maximale Anzahl ist abhängig von Ihrer Lizenz! Zum Festlegen der Betriebssystem-Priorität der Workflow-Threads. Maximale Anzahl der parallelen GUI-Threads in der inubit Process Engine. GUI-Threads werden für die Kommunikation der inubit Workbench mit der inubit Process Engine verwendet. Zum Festlegen der Betriebssystem-Priorität der GUI-Threads. Sie müssen die inubit Process Engine neu starten, damit die Änderungen aktiv werden! Siehe Performance verbessern (Process Engine: Administratorund Entwickler-Guide, Kap. 17, S. 259) LDAP Benutzersynchronisation Aufruf inubit Workbench > Configuration > Allgemeine Einstellungen > Verwaltung > LDAP Benutzersynchronisation Option Automatische Synchronisation Synchronisierungsintervall Servername Server-Port Login Passwort Such-Domäne Erläuterung Siehe LDAP-Benutzerverzeichnisse verwenden (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 6.4, S. 78). inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

32 32 Allgemeine Einstellungen Benutzer, Server, Proxy, Threads, Sprachen etc. verwalten Option Erläuterung Filter Such-Domäne ist eine Gruppe Gruppenfilter Gruppenattribut Abbildung Benutzereigenschaften Sie können auf Gruppen innerhalb Ihres LDAP verweisen, welche die gewünschten inubit-benutzer enthalten, indem Sie die Option Such-Domäne ist eine Gruppe" aktivieren sowie Gruppenfilter und - attribute setzen. Wenn die Option aktiviert ist, dann werden beim Import bzw. bei der Synchronisation die benötigten Benutzerdaten (z. B. Login, Passwort) nicht direkt in der angegebenen Such-Domäne gesucht. Stattdessen wird das Gruppenattribut genutzt als Referenz auf die eigentliche Such-Domäne, in der sich die gesuchten Benutzerdaten befinden. Siehe Optional: Benutzereigenschaften aus LDAP übernehmen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 6., S. 79). Sie müssen die inubit Process Engine neu starten, damit die Änderungen aktiv werden! Verschiedenes konfigurieren Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Aktualisierung der inubit Workbench erlauben, S. 33 Prüf-Workflow festlegen, S. 33 Notify-Workflow festlegen, S. 34 Eingangsnachricht für den Notify-Workflow, S. 34 Tagname-Workflow festlegen, S. 41 Speichern der Deployment-Artefakte erlauben, S. 42 Internationalisierung: Sprachen für Diagramme festlegen, S. 42 MIME-Typen Abbildungstabelle, S. 43 Java System Properties, S. 44 Änderungsanzeige aktivieren/deaktivieren, S inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

33 Allgemeine Einstellungen Benutzer, Server, Proxy, Threads, Sprachen etc. verwalten Aktualisierung der inubit Workbench erlauben Aufruf inubit Workbench > Configuration > Allgemeine Einstellungen > Verwaltung > Verschiedenes Option inubit Workbench-Aktualisierungen zulassen Erläuterung Wenn die Option aktiviert ist, können Benutzer ihre inubit Workbench selbst aktualisieren, sobald auf der inubit Process Engine ein Patch vorhanden ist. Beim Aktualisieren können Benutzer optional auch die aktuelle Version der Dokumentation herunterladen. Die Existenz eines Patches auf der inubit Process Engine wird den Benutzern durch den -Button in der Statusleiste der inubit Workbench signalisiert. Siehe inubit Workbench aktualisieren (Workbench: Benutzer- Guide, Kap. 1.3, S. 38). Beim Aktualisieren der inubit Workbench werden die Dateien ibis.jar und ibis-tools.jar von der inubit Process Engine in ein temporäres Verzeichnis der inubit Workbench geladen und danach in das Verzeichnis <inubit-installdir>client/lib kopiert. Falls in dem Verzeichnis bereits gleichnamige Dateien vorhanden sind, werden diese überschrieben. Zum Schluss wird das temporäre Verzeichnis gelöscht. Wenn Benutzer beim Aktualisieren der inubit Workbench die Option Inklusive Handbuch auswählen, dann wird zusätzlich die aktuelle Dokumentation als komprimierte zip-datei (documentation.zip) im Verzeichnis <inubitinstalldir>/server/ibis_root/conf/deploy abgelegt und in <inubit-installdir>/documentation entpackt Prüf-Workflow festlegen Sie können einen Technical Workflow festlegen, mit dem Diagramme auf die Einhaltung bestimmter Bedingungen getestet werden. Zusätzlich wird der Prüf-Workflow immer ausgeführt, wenn Technical Workflows deployed werden. Siehe Diagramme gegen Prüf-Workflow validieren (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 16.3, S. 447). inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

34 34 Allgemeine Einstellungen Benutzer, Server, Proxy, Threads, Sprachen etc. verwalten Aufruf inubit Workbench > Configuration > Allgemeine Einstellungen > Verwaltung > Verschiedenes Option Erläuterung Prüf-Workflow Der -Button öffnet einen Assistent zum Auswählen eines lokalen oder eines Server-basierten Technical Workflows Notify-Workflow festlegen Aufruf inubit Workbench > Configuration > Allgemeine Einstellungen > Verwaltung > Verschiedenes Option Notify-Workflow Erläuterung Sie können einen Technical Workflow festlegen, mit dem Änderungen an allen technischen und fachlichen Diagrammen (z. B. Anlegen neuer Elemente, Updates und Löschen von Elementen) sowie Änderungen an Modulen in der inubit-software erfasst und als XML-Nachricht mit den ermittelten Änderungen über einen Systemkonnektor an ein externes System weitergegeben werden. Damit können Sie z. B. Daten der inubit Process Engine mit externen Datenbeständen synchronisieren. Bevor Sie einen Technical Workflow als Notify-Workflow definieren, müssen Sie in der inubit-software einen Technical Workflow anlegen. Der Notify-Workflow wird immer ausgeführt, wenn Diagramme publiziert, deployt (nur auf dem Zielsystem) oder gelöscht werden. Siehe Beispiel für Notify-Workflow (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 2, S. 37). Der -Button öffnet einen Assistent zum Auswählen des lokalen oder server-basierten Technical Workflows Eingangsnachricht für den Notify-Workflow Folgende XML-Struktur wird nach dem Deployment an den Notify- Workflow übergeben: inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

35 Allgemeine Einstellungen Benutzer, Server, Proxy, Threads, Sprachen etc. verwalten 35 <?xml version="1.0" encoding="utf-8"?> <Notification operation="deploy" type="deploy"> <User>root</User> <TargetISServerID>ber-pdl-2086.inubit.com</TargetISServerID> <TargetISServerName>ber-pdl-2086.inubit.com</TargetISServerName> <TargetISSOAPPortNr>8000</TargetISSOAPPortNr> <TargetUserName>miller</TargetUserName> <SourceISServerID>ber-pdl-2086.inubit.com</SourceISServerID> <SourceISServerName>ber-pdl-2086.inubit.com</SourceISServerName> <SourceISSOAPPortNr>8000</SourceISSOAPPortNr> <SourceUserName>brown</SourceUserName> <DeployProtocol> <Deploy> <Name>PM_ProcessMonitor_Grid-4-1</Name> <OldName>PM_ProcessMonitor_Grid-4</OldName> <Type>module</Type> <Info>renamed</Info> <Date> :23:51</Date> <UserOrUserGroup>user2</UserOrUserGroup> <SourceUserOrUserGroup>user1</SourceUserOrUserGroup> <ModuleType>Web Application Connector</ModuleType> <TargetVersion>1</TargetVersion> </Deploy> <Deploy> <Name>GroupScBod.xsd</Name> <Type>repository_object</Type> <Info>modified</Info> <Date> :27:05</Date> <UserOrUserGroup>odo</UserOrUserGroup> <Version>1.6</Version> <Path>/Root/odo/SolutionCenter/BODSchemas/GroupScBod.xsd</Path> <ContentType>application/x-xsd+xml</ContentType> <SourcePath> /Root/admin/SolutionCenter/BODSchemas/GroupScBod.xsd </SourcePath> <SourceUserOrUserGroup>admin</SourceUserOrUserGroup> </Deploy> </DeployProtocol> </Notification> User Deployment ausführender Benutzer TargetISServerID inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

36 36 Allgemeine Einstellungen Benutzer, Server, Proxy, Threads, Sprachen etc. verwalten is-server-id des Zielservers TargetISServerName is-servername des Zielservers TargetISSOAPPortNr is-soap-port-nummer des Zielservers TargetUserName Name des Benutzers auf dem Zielserver, zu dem das Diagramm deployt werden soll SourceISServerID is-server-id des Quellservers SourceISServerName is-servername des Quellservers SourceISSOAPPortNr is-soap-port-nummer des Quellservers SourceUserName Benutzername auf dem Quellserver DeployProtocol Beginn der Sektion mit dem Deployment-Protokoll Name neuer Name des Moduls/Diagramms OldName alter Name des Moduls/Diagramms Type - module: Modul - diagram: Diagramm - repository_object: Repository-Objekt Info Deplyomentnachricht Date Datum der Ausführung des Deployments UserOrUserGroup Benutzer- oder Benutzergruppe, in die die Diagramme deployt wurden Version Version des neu erstellten Objekts auf dem Zielsystem, die automatisch den Kommentar ( deployt ) erhält. Path Pfad zum Repository-Objekt auf dem Zielsystem ContentType Dateityp (MIME-Type) SourcePath Pfad zum Repository-Objekt auf dem Quellsystem inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

37 Allgemeine Einstellungen Benutzer, Server, Proxy, Threads, Sprachen etc. verwalten 37 SourceUserOrUserGroup Benutzer- oder Benutzergruppe, in dem das Modul/Diagramm auf dem Quellserver gespeichert ist ModuleType/DiagramType Modultyp/Diagrammtyp TargetVersion Version auf dem Zielsystem Beispiel für Notify-Workflow Der Notify-Workflow leitet Informationen an ein externes System weiter, das durch einen Technical Workflow namens TestWorkflow ermittelt wurde: Der Notify-Workflow erhält über das Empty -Eingangsmodul mod_entrypoint die Eingangsnachricht mit Informationen darüber, dass in der inubit Workbench ein neuer Workflow TestWorkflow angelegt wurde. Die Information über das Änderungs-Event ist immer im operation-attribut spezifiziert und weist in diesem Beispiel mit dem Attribut create auf einen neu angelegten Workflow hin (Informationen über Modifizierungen an Workflows oder Löschen werden über die Attribute modify bzw. delete adressiert): inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

38 38 Allgemeine Einstellungen Benutzer, Server, Proxy, Threads, Sprachen etc. verwalten Die XML-Eingangsnachricht wird an einen XSLT Converter übergeben, der die Versionsdaten vor und nach der Änderung ausliest und eine Struktur erstellt, mit der das nachfolgende XML Diff-Modul die Änderungsdifferenz ermitteln kann: inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

39 Allgemeine Einstellungen Benutzer, Server, Proxy, Threads, Sprachen etc. verwalten 39 Das XML Diff-Utility ermittelt die Änderungsdifferenz zwischen den extrahierten Daten und erstellt eine XML-Ausgangsnachricht, die für das Event Create Workflow alle daraus resultierenden Änderungen in Form von Difference-Elementen vom Typ insert enthält: inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

40 40 Allgemeine Einstellungen Benutzer, Server, Proxy, Threads, Sprachen etc. verwalten inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

41 Allgemeine Einstellungen Benutzer, Server, Proxy, Threads, Sprachen etc. verwalten 41 Diese Ausgangsnachricht wird an einen Systemkonnektor zur Weiterleitung der Änderungsinformationen an ein externes System ausgegeben Tagname-Workflow festlegen Aufruf inubit Workbench > Configuration > Allgemeine Einstellungen > Verwaltung > Verschiedenes Option Tagname-Workflow Erläuterung Sie können einen Technical Workflow festlegen, der einen Vorschlag für Tagnamen automatisch generiert. Der Vorschlag wird beim Aufruf des Tag anlegen -Dialogs angezeigt. Bevor Sie einen Technical Workflow als Tagname-Workflow definieren, müssen Sie einen entsprechenden Technical Workflow anlegen, der eine Zeichenkette oder eine XML-Struktur zurückliefert. Liefert der Tagname-Workflow eine XML-Struktur zurück, können die Einträge im Dialog Tag anlegen nur ausgewählt werden; das Eingeben eines anderen Tagnamens ist nicht möglich. Der -Button öffnet einen Assistenten zum Auswählen des lokalen oder server-basierten Technical Workflows. Beispiel Die vom Tagname-Workflow zurückgelieferte XML-Struktur muss wie im folgenden Beispiel dargestellt aufgebaut sein: <?xml version="1.0" encoding="utf-8"?> <tags xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/xmlschema-instance"> <tag description="description of Tag A">Tag A</tag> <tag description="description of Tag B" selected="true">tag B</tag> <tag description="description of Tag C"> <branch>branch A</branch>Tag C </tag> <tag>tag D</tag> </tags> Mit dem Attribut selected="true" können Sie die Felder Tag und Beschreibung im Dialog Tag anlegen mit dem betreffenden Tag vorbelegen. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

42 42 Allgemeine Einstellungen Benutzer, Server, Proxy, Threads, Sprachen etc. verwalten Speichern der Deployment-Artefakte erlauben Aufruf inubit Workbench > Configuration> Allgemeine Einstellungen > Verwaltung > Verschiedenes Option Deployment-Artefakte speichern Erläuterung Wenn diese Option markiert ist, können Sie nach dem Deployment die deployten Diagramme und Module z. B. in einem externen Versionskontrollsystem speichern, um damit die verschienen Workflow- Stände zu archivieren. Siehe Deployment von Diagrammen, Modulen, Metadaten und Repositorydateien (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 1.6, S. 41) Internationalisierung: Sprachen für Diagramme festlegen Aufruf inubit Workbench > Configuration> Allgemeine Einstellungen > Verwaltung > Verschiedenes Option Standard-Sprache Erläuterung Definiert die Standard-Sprache für Elementnamen, Diagramm- und Elementkommentare sowie für Reports Weitere Sprachen Der -Button öffnet einen Assistent zur Auswahl weiterer Diagramm-Sprachen, zusätzlich zu der Standardsprache. Wenn weitere Sprachen ausgewählt sind, dann können Sie bei Diagrammen und Elementen Texte in den entsprechenden Sprachen eingeben und anzeigen. Siehe Internationalisierung: Texte mehrsprachig pflegen (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 2.20, S. 105) inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

43 Allgemeine Einstellungen Benutzer, Server, Proxy, Threads, Sprachen etc. verwalten MIME-Typen Abbildungstabelle Aufruf inubit Workbench > Configuration> Allgemeine Einstellungen > Verwaltung > Verschiedenes > MIME-Typen Abbildungstabelle Option MIME-Typen Abbildungstabelle Erläuterung Der -Button öffnet eine Tabelle, in der festgelegt ist, wie Dateiendungen auf MIME-Typen abgebildet werden. Auf Basis der Zuordnungen wird im Repository beim Hinzufügen von Dateien automatisch der MIME-Type der Datei gesetzt. Sie können weitere Zuordnungen vornehmen, um bisher unbekannte Dateitypen automatisch erkennen zu lassen. Damit vermeiden Sie es, MIME-Typen nach dem Hinzufügen zum Repository manuell ändern zu müssen. Siehe MIME-Type (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 19, S. 524). inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

44 44 Allgemeine Einstellungen Benutzer, Server, Proxy, Threads, Sprachen etc. verwalten Java System Properties Aufruf inubit Workbench > Configuration> Allgemeine Einstellungen > Verwaltung > Verschiedenes > Java System Properties Option Erläuterung Java System Properties Der -Button öffnet eine Tabelle mit allen zusätzlichen Java System Properties, die bereits gesetzt sind: JINTEGRA_OUTGOING_CONNECTION_TIMEOUT Legt das Timeout fest für die Kommunikation von J-Integra mit dem Exchange Server. Wenn die Property nicht gesetzt ist, dann kommt es zu keinem Timeout. Relevant bei Einsatz des Exchange Connectors, wenn J-Integra COM-Objekte wie z. B. den Exchange-Server anspricht. Siehe properties.html com.sun.xml.ws.assembler.client (De-)aktiviert das Logging von client-seitigen Web Service Requests in die Log-Datei von Tomcat bzw. JBoss (abhängig von Ihrer Installation). com.sun.xml.ws.assembler.server (De-)aktiviert das Logging von server-seitigen Web Service Responses in die Log-Datei von Tomcat bzw. JBoss (abhängig von Ihrer Installation). Sie können weitere Java System Propertys hinzufügen, um z. B Web Service-Nachrichten protokollieren zu lassen.,siehe SOAP-Nachrichten protokollieren (Workbench/ Process Engine: Systemkonnektor-Guide, Kap , S. 445). die Versendung von Klartextpasswörtern zu deaktivieren. Siehe Dialog VFS Connector Grundkonfiguration (Workbench/Process Engine: Systemkonnektor-Guide, Kap , S. 398) inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

45 Allgemeine Einstellungen Benutzer, Server, Proxy, Threads, Sprachen etc. verwalten Änderungsanzeige aktivieren/deaktivieren Aufruf inubit Workbench > Configuration> Allgemeine Einstellungen > Verwaltung > Verschiedenes > Visualisierung von Diagrammänderungen an Link zwischen BPD und TWF Option Visualisierung von Diagrammänderungen an Link zwischen BPD und TWF Erläuterung Wenn diese Option aktiviert ist, dann wird an dem Link zwischen miteinander verlinkten Business Process Diagrammen und Technical Workflows ein Baustellen-Symbol angezeigt, sobald die Diagramme geändert wurden. Wenn die -Benachrichtigung aktiviert ist, werden die Besitzer der Diagramme zusätzlich per über die Art der Änderungen informiert. Bei geringfügigen Änderungen kann die Anzeige des Baustellen-Symbols und die -Benachrichtigungen direkt in den Diagrammeigenschaften unterdrückt werden. Siehe - Diagramme und Module publizieren (Workbench: Benutzer- Guide, Kap. 1, S. 39) - -Benachrichtigung aktivieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 9, S. 131) - Änderungsanzeige bei verlinkten BPDs und TWFs konfigurieren (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 6, S. 181) Reporting Aufruf inubit Workbench > Configuration > Allgemeine Einstellungen > Verwaltung > Reporting Option Systemstatistik-Log Log-Intervall Erläuterung Wenn aktiviert, dann werden statistische Systemdaten in die Monitoring-Datenbank der inubit Process Engine geschrieben. Die Daten können über die Reporting-Komponente ausgegeben werden. Siehe Reporting und fachliches Monitoring (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 13, S. 355). Zeitintervall, in dem die statistischen Daten erhoben werden sollen. Der Standardwert von 5 Minuten sollte nicht unterschritten werden, um Performance-Probleme zu vermeiden. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

46 46 Allgemeine Einstellungen Benutzer, Server, Proxy, Threads, Sprachen etc. verwalten Zugriff auf das Repository konfigurieren Aufruf inubit Workbench > Configuration > Allgemeine Einstellungen > Verwaltung > Repository Option WebDAV-Zugang zum Repository HTTP-Zugang zum Repository Verzeichnisbrowsen aktivieren Garbage Collection Start Garbage Collection Intervall Erläuterung Zum Aktivieren der WebDAV-Schnittstelle des Repositorys unter RepositoryWebdav Aktiviert die HTTP-Schnittstelle des Repositorys und ermöglicht damit den Zugriff mit Web-Browsern auf Dateien im Repository. Siehe Repositorydateien über URL oder Pfad ansprechen (Workbench: Benutzer-Guide, Kap , S. 522). Ermöglicht das Navigieren mit dem Web-Browser durch den globalen Bereich im Repository. Erster Start der Garbage Collection des Repositorys, standardmäßig um 23:00 Uhr des Tages, an dem der Server gestartet wurde Intervall, in welchem die Garbage Collection des Repositorys nach dem ersten Start laufen soll, standardmäßig 1 Tag Revision konfigurieren Aufruf inubit Workbench > Configuration > Allgemeine Einstellungen > Verwaltung > Revision Option Aktivieren Revisionsworkflow (optional) Revisionsabteilung informieren Erläuterung Wenn diese Option aktiviert ist, dann können nur Workflows und Module deployt werden, die von der Revisionsabteilung geprüft und freigegeben wurden. Der angegebene Workflow wird immer dann gestartet, wenn die Freigabe eines Tags beantragt wird. Sobald der Workflow ohne Fehler beendet ist, wird der Freigabeantrag an die Revisionsabteilung weitergeleitet. Legen Sie den Workflow manuell an und konfigurieren ihn so, dass er z. B. eine automatische Syntaxprüfung durchführt. Revisionsabteilung über Freigabeanträge für Tags informieren inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

47 Allgemeine Einstellungen Portalserver konfigurieren 47 Option -Adresse der Revisionsabteilung Antragsteller informieren Erläuterung Sobald die Freigabe eines Tags beantragt ist, wird eine entsprechende Benachrichtigung an die angegebene -Adresse gesendet. Legen Sie hier fest, ob der Antragsteller über die Freigabe/Ablehnung eines Tags informiert wird. 2.3 Portalserver konfigurieren Option Portalserver Plug-in-Klasse des Portalservers URL des Portalservers Aufruf inubit Workbench > Configuration > Allgemeine Einstellungen > Portal > Servereinstellungen Erläuterung Zur Auswahl und zum Aktivieren eines Portalservers. Hinweis: Sie müssen einen Portalserver angeben, um die Option Portal-Deployment nutzen zu können. Klassenname der Implementierung des Portal-Plugins URL des Portalservers. Wenn Sie den Portalserver nicht auf demselben Rechner wie die inubit Process Engine installieren, müssen Sie die URL anpassen. Login für Portalserver Name des inubit-benutzers, mit dem sich inubit Process Engine z. B. zum Deployen von Portlets am Portal anmeldet. Bei der Auslieferung ist der Benutzername root. Passwort für Portalserver URL der Process Engine Log-Dateien der Portlets Passwort des Benutzers, welcher bei der Option Portal Login angegeben ist. Hinweis: Bei der Auslieferung ist das Passwort inubit. Ändern Sie dieses Passwort, bevor Sie das System produktiv setzen! URL der inubit Process Engine. Verzeichnis, in dem die Log-Dateien der Portlets gespeichert werden. Die Pfadangabe bezieht sich auf das Installationsverzeichnis der inubit Process Engine. Hinweis: Das Trace-Level der Tasklisten- und Monitoring-Portlets ist abhängig von dem Trace-Level der inubit Process Engine zu dem Zeitpunkt, zu dem die Portlets deployt werden. Siehe Trace Level (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 2, S. 23) inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

48 48 Allgemeine Einstellungen Portal-Deployment konfigurieren 2.4 Portal-Deployment konfigurieren Aufruf inubit Workbench > Configuration > Allgemeine Einstellungen > Portal > Portal-Deployment Option Portlets Archive Name Tasklisten auf dem Portal Monitor-Portlets auf dem Portal Report Portlet Name des Report Portlets URLs des Report Portlet Erläuterung Standardwert für den Namen der *.war-datei und den Ordner, in dem die mitgelieferten inubit-portlets gespeichert sind. Der Ordner liegt unter <inubit-installdir>/server/tomcat/webapps. Der Standardwert wird beim Deployen vorgeschlagen. Sie können einen beliebigen anderen Namen angeben. Im Auslieferungszustand werden die Werte 2/2 angezeigt und signalisieren, dass zwei Tasklisten vorhanden und aktiviert sind. Wenn Sie weitere Tasklisten hinzufügen oder vorhandene deaktivieren, ändern sich die Werte entsprechend. Der -Button öffnet einen Dialog, in dem Sie neue Tasklisten erzeugen und vorhandene Tasklisten aktivieren/deaktivieren können. Siehe - Portlet Tasklist im inubit Process Cockpit (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 20.9, S. 552) - Tasklisten anpassen (Workbench: Benutzer-Guide, Kap , S. 557) Im Auslieferungszustand werden die Werte 1/1 angezeigt und signalisieren, ein Monitoring-Portlet konfiguriert und aktiviert ist. Wenn Sie weitere Monitoring-Portlets hinzufügen oder vorhandene deaktivieren, ändern sich die Werte entsprechend. Der -Button öffnet das XSLT Stylesheet, in dem Sie festlegen, welche Monitoring-Portlets aktiv sind und welche Inhalte diese anzeigen. Für Informationen über die Konfiguration der verschiedenen Monitoring-Portlets siehe Monitoring-Portlets im inubit Process Cockpit (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 20.7, S. 538). Aktiviert das Report Portlet. Name des Report-Portlets. Siehe Report Viewer verwenden (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 13.6, S. 363). Leerzeichen-getrennte Liste der URL aller Server, von denen Daten für Reports gesammelt werden sollen, damit diese im Report Portlet angezeigt werden können inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

49 Allgemeine Einstellungen Portal-Deployment konfigurieren 49 Option Prozess Portlet Name des Prozess Portlets URLs der Prozess Portlets Portlet-Archiv (Verwaltung/ Deployment) Download WAR Erläuterung Aktiviert das Report Portlet. Siehe Portlet Process Viewer im inubit Process Cockpit (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 20.8, S. 542). Name des Prozess Portlets. Leerzeichen-getrennte Liste der URL aller Server, von denen Prozessdaten gesammelt werden sollen, damit diese im Prozess Portlet angezeigt werden können. Hinweis: Diese Option können Sie erst anzeigen, nachdem Sie einen Portalserver konfiguriert haben. Siehe Option Portalserver (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 2, S. 47). Der Button öffnet einen Dialog, in dem Sie inubit Web Applikationen zu einem Portlet-Archiv zusammenstellen und auf dem konfigurierten Portalserver verfügbar machen können. Sie müssen Portlets nach folgenden Aktionen erneut deployen: Tasklisten: Anlegen, aktivieren, deaktivieren, Name oder Kategorie ändern Monitoring-Portlets: Anlegen, aktivieren, deaktivieren, Name oder Kategorie ändern Web Application Connector: Anlegen, aktivieren, deaktivieren, Name ändern, Kategorie ändern, Rechte ändern Nach allen anderen Aktionen, wie z. B. Änderungen an Modulen im Workflow eines Portlets, reicht es aus, das Portlet zu re-initialisieren. Siehe - Web-Applikationen als Portlet-Archiv deployen (Workbench: Benutzer-Guide, Kap , S. 566) - Web-Applikationen reinitialisieren (Workbench: Benutzer- Guide, Kap , S. 570) Zum Exportieren der Portlets, um diese z. B. einem beliebigen Portalserver zur Verfügung stellen zu können. Es werden alle Portlets aus dem Verzeichnis <inubitinstalldir>/server/tomcat/webapps/isp zu einer.war- Datei komprimiert und in das ausgewählte Verzeichnis gespeichert. Eine Übersicht über die Portlets finden Sie in der Datei <inubitinstalldir>/webapps/isp/web-inf/portlet.xml. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

50 50 Allgemeine Einstellungen Solution Center Server konfigurieren 2.5 Solution Center Server konfigurieren Aufruf inubit Workbench > Configuration > Allgemeine Einstellungen > Solution Center > Servereinstellungen Option Solution Center Integration URL des Solution Centers Login für das des Solution Center Passwort für das Solution Center Process Engine am Solution Center registrieren Solution Center am Portal registrieren Erläuterung Zum Aktivieren/Deaktivieren der Integration des inubit Solution Center in die inubit-software URL, unter der das inubit Solution Center erreichbar ist Benutzerkennung für die Anmeldung beim inubit Solution Center. Passwort für die Anmeldung beim inubit Solution Center. Klicken Sie auf den Button, um die Process Engine mit dem internen Benutzer am Solution Center zu registrieren. Klicken Sie auf den Button, um die Portaleinstellungen an das Solution Center zu übertragen. Das Solution Center registriert sich damit am Portal. 2.6 Solution Center-Portlet-Konfiguration Verwendung Diese Einstellungen gelten als Vorbelegung der Portlet-Einstellungen, wenn das Solution Center-Portlet neu instanziiert wird. Im Portal können Sie diese Einstellungen in den Portlet-Präferenzen nachträglich für jede Portlet-Instanz separat anpassen. Aufruf inubit Workbench > Configuration > Allgemeine Einstellungen > Solution Center > Portlet Konfiguration Option Startknoten Erläuterung UUID oder Pfad (XPath 1.0) des Startknotens, z. B.: /scc:solutions /scc:solutions/bfm3:businessfoundation XPath-Abfragen beziehen sich immer auf diesen Knoten inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

51 Allgemeine Einstellungen Solution Center-Portlet-Konfiguration 51 Option Objektpfad anzeigen Erläuterung Anzeigen oder Ausblenden des Pfades zum Navigieren zu den Objekten Hinzufügen von Assoziationen via Combobox aktivert: Alle möglichen Objekte werden als Combobox angezeigt, aus der Sie ein Objekt auswählen und es damit einem anderen Objekt zuweisen können. deaktivert: Alle möglichen Objekte werden im Suchfenster angezeigt, aus dem Sie ein Objekt auswählen und es damit einem anderen Objekt zuweisen können. Sichtbarkeit der Seitenleiste sichtbar: Die Seitenleiste mit Objekt-Browser, Chronik, Zwischenablage etc. wird angezeigt. eingeklappt: Die Seitenleiste wird beim Start ausgeblendet. Der Benutzer kann sie aber wieder einblenden. ausgeschaltet: Die Seitenleiste wird nicht angezeigt. Der Benutzer kann sie nicht wieder einblenden. Objekt Browser anzeigen Chronik anzeigen Zwischenablage anzeigen Werkzeugkasten anzeigen Knopf für die Startseite anzeigen Editierenknopf anzeigen Ansichtmenü anzeigen Suchfeld anzeigen Sichere Eingabe für HTML verwenden Anzeigen oder Ausblenden des Objekt-Browsers Anzeigen oder Ausblenden der Chronik Anzeigen oder Ausblenden der Zwischenablage Anzeigen oder Ausblenden des Werkzeugkastens Anzeigen oder Ausblenden des Buttons zum schnellen Navigieren zur Solution Center-Startseite Anzeigen oder Ausblenden des Buttons zum Wechseln in den Bearbeiten-Modus. Ist dieser Knopf für eine Portlet-Instanz ausgeblendet, können Benutzer in diesem Solution Center-Portlet die Daten nur ansehen, aber nicht bearbeiten. Anzeigen oder Ausblenden des Buttons für das Ansichtmenü. Ist dieser Button für eine Portlet-Instanz ausgeblendet, können Benutzer in diesem Solution Center-Portlet die Daten nur in der definierten Standardansicht ansehen oder bearbeiten. Das Wechseln und Bearbeiten von Ansichten ist nicht möglich. Anzeigen oder Ausblenden des Suchfeldes. Ist dieses Feld für eine Portlet-Instanz ausgeblendet, können Benutzer in diesem Solution Center-Portlet die Suchfunktion nicht nutzen. Skripte werden automatisch aus HTML-Eingaben entfernt. Dies dient der höheren Sicherheit für die Nutzer und einer höheren Stabilität des Solution Center. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

52 52 Allgemeine Einstellungen Solution Center-Portlet-Konfiguration inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

53 3 Installationshinweise 53 Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Installieren über die Kommandozeile, S. 53 inubit Process Engine als Dienst (de-)installieren, S. 53 Komponenten der inubit-software nachinstallieren, S. 57 Treiber installieren, S. 57 Lizenz aktualisieren über die inubit Workbench, S. 58 Dieser Abschnitt enthält zusätzliche Installationsinformationen. Information über die inubit-standardinstallation finden Sie im Quick Start. 3.1 Installieren über die Kommandozeile Voraussetzungen Sie haben die Installationsdatei setup*.exe auf Ihren Rechner kopiert oder die Produkt-DVD in Ihr DVD-Laufwerk eingelegt. 1. Öffnen Sie eine Kommandozeile. 2. Rufen Sie die zu Ihrem Betriebssystem passende Installationsdatei mit dem Parameter -i console auf, z. B.: setup[os-version].exe -i console. Wenn der Parameter fehlt, wird der Installationsassistent angezeigt! 3.2 inubit Process Engine als Dienst (de-)installieren Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: inubit Process Engine unter Windows als Dienst (de-)installieren, S. 54 Administratorrechte unter Vista/Windows 7 zuweisen, S. 55 inubit Process Engine unter Linux als Dienst installieren, S. 56 inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

54 54 Installationshinweise inubit Process Engine als Dienst (de-)installieren Sie können die inubit Process Engine als Dienst verfügbar machen und auf einem lokalen oder entfernten Rechner starten, beenden, anhalten oder nach einem Fehler fortsetzen lassen. Zusätzlich können Sie Start- und Wiederherstellungsoptionen konfigurieren. Skripte zum Installieren/Deinstallieren der inubit Process Engine als Dienst sind im Lieferumfang der inubit-software enthalten. Um ein Dienst-Skript zu ändern, z. B. um Proxies hinzuzufügen, deinstallieren Sie den Dienst, ändern das Skript und installieren dann den Dienst neu inubit Process Engine unter Windows als Dienst (de-)installieren Voraussetzungen Sie benötigen Administratorrechte, um das Skript auszuführen. Bei Installation unter Vista und Windows 7: Die normale Eingabeaufforderung hat keine Administratorrechte! Infos, wie Sie sich unter Vista Administratorrechte verschaffen finden Sie im Abschnitt Administratorrechte unter Vista/Windows 7 zuweisen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 55). Unter Windows 7 können Sie den runas- Befehl benutzen, benötigen dafür aber auch den Benutzernamen und das Passwort des Systemadministrators. 1. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung. 2. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, in dem das Skript liegt. Die Skripte zum Installieren/De-Installieren finden Sie in folgenden Verzeichnissen: - Tomcat: <inubit-installdir>/server/tomcat/bin - JBoss: <inubit-installdir>/server/jboss/bin 3. Führen Sie das gewünschte Skript aus: - Installieren: ibis_nt_service_install.cmd - De-Installieren: ibis_nt_service_uninstall.cmd Nach der Installation hat die inubit Process Engine den Starttyp automatisch und startet, sobald der Rechner hochgefahren wird. Den Starttyp können Sie unter Start > Einstellungen > Systemsteuerung - Verwaltung - Dienste ändern inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

55 Installationshinweise inubit Process Engine als Dienst (de-)installieren Administratorrechte unter Vista/Windows 7 zuweisen 1. Klicken Sie auf das Windows-Logo (früher Start"-Button). 2. Geben Sie in die Suchaufforderung cmd.exe ein und drücken Sie STRG+SHIFT+ENTER. Diese Tastenkombination hat denselben Effekt wie der RUNAS- Befehl oder die GUI-Option Run as administrator". Der UAC Warndialog öffnet sich: 3. Klicken Sie auf den Continue"-Button. Die Eingabeaufforderung öffnet sich: Sie verfügen nun über Administrator-Rechte, in der Titelleiste der Eingabeaufforderung steht der Zusatz Administrator:". inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

56 56 Installationshinweise inubit Process Engine als Dienst (de-)installieren inubit Process Engine unter Linux als Dienst installieren Voraussetzungen Sie benötigen root-rechte, um das Skript zum Starten der inubit Process Engine zu installieren. Abhängig davon, ob Ihre inubit Process Engine unter Tomcat oder JBoss läuft, finden Sie die nötige Datei an folgender Stelle: Tomcat: <inubit-installdir>/server/tomcat/bin/inubitis JBoss: <inubit-installdir>/server/jboss/bin/inubitis 1. Kopieren Sie die Dateien wie folgt: Das Kopieren der Datei inubitis.conf nach /etc/ ist ab der inubit-version 6.1 nicht mehr erforderlich. Wenn Sie die Datei inubitis.conf trotzdem nach /etc/ kopieren wollen, müssen Sie den Pfad zu dieser Datei im Skript /etc/init.d/inubitis anpassen, damit sie verwendet wird. cp <inubit-installdir>/server/tomcat/bin/ inubitis /etc/init.d/ cp <inubit-installdir>/server/tomcat/bin/ inubitis.conf /etc/ 2. Ordnen Sie den Dienst einem Runlevel zu und verbinden Sie den Dienst mit entsprechenden Einträgen für das Starten und Stoppen, z. B: cd /etc/init.d/rc3.d ln -s../inubitis S70inubitis ln -s../inubitis K03inubitis 3. Wechseln Sie in das Verzeichnis /etc 4. Um die verfügbaren Parameter aufzulisten, rufen Sie das Skript ohne Parameter auf: cd /etc/init.d./inubitis start./inubitis status./inubitis stop./inubitis forcestop./inubitis restart 5. Evtl. müssen Sie in der Datei inubitis.conf die Pfade bei folgenden Einträgen anpassen: - Installationsverzeichnis IS_DIR=/opt/inubit-IS inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

57 Installationshinweise Komponenten der inubit-software nachinstallieren 57 - Benutzer, unter dem der Dienst laufen soll IS_USER=is 3.3 Komponenten der inubit-software nachinstallieren 1. Stoppen Sie die inubit Process Engine. 2. Führen Sie den Installationsassistenten erneut aus. 3. Wählen Sie als Installationsverzeichnis das Verzeichnis aus, in dem Ihre inubit-software installiert ist. 4. Wählen Sie den Installationstyp Benutzerdefiniert aus. 5. Markieren Sie die Komponenten, die Sie nachinstallieren möchten. Wenn Sie eine Komponente wie z. B. UDDI gewählt haben, die im Komponentenbaum anderen Komponenten untergeordnet ist, dann werden zusätzlich alle übergeordneten Komponenten neu installiert. 6. Starten Sie die Installation. Ihre Konfigurationsdateien werden dabei nicht automatisch überschrieben. Sie können für jede Datei einzeln angeben, ob Sie die aktuelle Version behalten oder überschreiben lassen möchten. 3.4 Treiber installieren Beim Einsatz z. B. von Datenbankkonnektoren kann es notwendig sein, Zusatzprogramme wie z. B. Datenbanktreiber auf Ihrer inubit Process Engine zu installieren. 1. Zeigen Sie in der inubit Workbench das Register Configuration an. 2. Wählen Sie in der Menüleiste Configuration > Bibliothek hochladen. Ein Dialog öffnet sich. 3. Klicken Sie rechts neben dem Feld Datei(en) auf. Ein Dateiexplorer öffnet sich. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

58 58 Installationshinweise Lizenz aktualisieren über die inubit Workbench 4. Navigieren Sie zu dem gewünschten Treiber, markieren Sie diesen und klicken Sie auf Öffnen. Der Dateiname wird im Feld Datei(en) angezeigt. 5. Markieren Sie die Option Treiber-Bibliothek. 6. Klicken Sie auf Fertig stellen. Der Dialog schließt sich. Der Treiber wird geladen. Wenn der Upload erfolgreich war, erhalten Sie eine entsprechende Meldung. 7. Starten Sie die Workbench und die Process Engine neu. 3.5 Lizenz aktualisieren über die inubit Workbench Sie können eine neue Lizenzdatei mit Hilfe der inubit Workbench indie inubit Process Engine laden. Wenn Ihre Lizenz abgelaufen ist, geht die inubit Process Engine automatisch in den Wartungsmodus. Auch im Wartungsmodus können Sie Ihre Lizenz über die inubit Workbench aktualisieren. Um Lizenzinformationen anzuzeigen, wählen Sie in der Menüleiste Hilfe > Über. Ein Fenster öffnet sich. Die Lizenzdetails finden Sie im Register Lizenzinformationen. 1. Melden Sie sich an der inubit Workbench als System Administrator an. 2. Zeigen Sie das Register Configuration > Allgemeine Einstellungen an. 3. Wählen Sie in der Menüleiste Configuration > Lizenz-Datei aktualisieren. Ein Dateiexplorer öffnet sich. 4. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, in dem Ihre Lizenzdatei abgelegt ist. 5. Markieren Sie die Datei und klicken Sie auf Öffnen. Die neue Lizenz wird in das Verzeichnis <is-installdir>/ server/ibis_root/conf unter dem Namen licence.xml gespeichert. Die bereits vorhandene Lizenz wird in license.xml.old umbenannt inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

59 4 Tomcat und JBoss konfigurieren 59 Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Tomcat konfigurieren, S. 59 JBoss konfigurieren, S Tomcat konfigurieren In der inubit-software wird Tomcat 6 eingesetzt. Für detaillierte Infos über das Konfigurieren von Jakarta siehe tomcat.apache.org/tomcat-6.0-doc/index.html. Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über einige Konfigurationsmöglichkeiten: Was? Servlet-Konfiguration JVM-Speicher ändern Log-Datei konfigurieren Wo? <inubit-installdir>/server/tomcat/webapps/ibis/ WEB-INF/web.xml <inubit-installdir>/server/tomcat/bin/setenv.bat bzw. setenv.sh set JAVA_OPTS=-Xmx512M Siehe Java Virtual Machine (JVM) optimieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 17.2, S. 261). Tomcat loggt in die Datei <inubit-installdir>/server/ Tomcat/logs/catalina.out bzw. *.log. Hinweis (nur Linux): Diese Log-Datei rotiert nicht, wächst unbegrenzt und kann dadurch Probleme verursachen. Um die maximale Größe der Tomcat-Log- Datei zu definieren und die Logdatei rotieren zu lassen, können Sie das Programm Cronolog nutzen. Siehe 4.2 JBoss konfigurieren Übersicht In der inubit-software wird JBoss eingesetzt. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

60 60 Tomcat und JBoss konfigurieren JBoss konfigurieren Was? JBoss-Konfigurationsdatei JVM-Speicher ändern Windows-Start-Skript EJB-Ports ändern Für detaillierte Infos über die JBoss-Konfiguration siehe: https://community.jboss.org/wiki/ JBossApplicationServerOfficialDocumentationPage Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über die Konfigurationsmöglichkeiten von JBoss: Wo? Standard-Port für die EJB-Kommunikation: 1099 <inubit-installdir>/server/jboss/server/default/ deploy/jboss-web.deployer/server.xml <inubit-installdir>/server/jboss/bin/run.conf.bat bzw. run.conf Siehe Java Virtual Machine (JVM) optimieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 17.2, S. 261). <inubit-installdir>/jboss/bin/run.bat <inubit-installdir>/jboss/server/default/conf/ jboss-service.xml Standard-Port für die EJB-RMI-Kommunikation: 1098 Hinweis: Wenn Sie EJB-RMI nutzen, benötigen Sie die Datei ibis_jboss_provider.jar zum Betrieb der inubit Workbench. Kopieren Sie die Datei in das Verzeichnis <inubit-installdir>/ client/lib/ext, bevor Sie die inubit Workbench starten! Sie erhalten die Datei auf Anfrage von der Bosch Software Innovations GmbH. Web-Application-Container-IP Alle anderen Dienste <is-installdir>/server/jboss/server/default/ deploy/jboss-web.deployer/server.xml Standard: Geben Sie hier die IP-Adresse oder den Hostnamen des gewünschten Rechners ein. <is-installdir>/jboss/server/default/conf/jbossservice.xml mit Hilfe des Platzhalters ${jboss.bind.address} Standard: localhost Weitere Informationen finden Sie in der JBoss-Dokumentation inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

61 5 Sichere Verbindungen konfigurieren 61 Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: SSL-Verbindung und Server-Authentifizierung konfigurieren, S. 61 Traces bei HTTPS-Verbindungen aktivieren, S. 65 HTTP(S)-Proxy für inubit Workbench und/oder inubit Process Engine konfigurieren, S. 66 HTTP(S)-Ports ändern, S. 68 Für Informationen über die SSL-Konfiguration des Remote Connectors siehe Remote Connector (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 13, S. 153). 5.1 SSL-Verbindung und Server-Authentifizierung konfigurieren Sie können die Kommunikation zwischen der inubit Process Engine und Clients, wie z. B. der inubit Workbench, absichern, indem Sie das über SSL/TLS gesicherte HTTPS-Protokoll verwenden. Überblick Beim Einsatz von HTTPS werden die Daten verschlüsselt, welche z. B. die inubit Process Engine und das Enterprise Portal oder die inubit Process Engine und ein Web-Services-Konsument austauschen. Zusätzlich können Clients (z. B. die inubit Workbench, Web-Browser) das Zertifikat des Servers (inubit Process Engine, Enterprise Portal) zur Authentifizierung der Verbindung prüfen. Als Betreiber der inubit Process Engine erstellen Sie einen Keystore. Ein Keystore enthält Zertifikate mit ihren zugehörigen öffentlichen Schlüsseln und die zu den Zertifikaten gehörigen privaten Schlüssel. Der öffentliche Schlüssel ist Teil des Zertifikats, das der Client zur Authentifizierung des Servers nutzt. In der inubit Process Engine konfigurieren Sie die HTTPS-Verbindung und hinterlegen den Keystore. Beim Client (z. B. inubit Workbench) hinterlegen Sie das Zertifikat des Servers in einem so genannten Truststore und konfigurieren dort ebenfalls eine HTTPS-Verbindung. Im Gegensatz zum Keystore enthält der Truststore lediglich Zertifikate. Nun können die inubit Process Engine auf den privaten Schlüssel und die inubit Workbench auf das Zertifikat mit dem öffentlichen Schlüssel zugreifen. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

62 62 Sichere Verbindungen konfigurieren SSL-Verbindung und Server-Authentifizierung konfigurieren 1. Erstellen Sie den Keystore und ein selbst signiertes Zertifikat. Rufen Sie dazu keytool.exe über die Kommandozeile im Verzeichnis <inubit-installdir>/_jvm/bin auf. Die folgenden Parameter erzeugen einen Keystore ibis_demo_ keystore mit einem selbst signierten Zertifikat mit einem öffentlichen Schlüssel. Beim Erzeugen vergeben Sie für den Keystore und für das Zertifikat jeweils ein Passwort. Passen Sie die Parameterwerte Ihrer eigenen IT-Umgebung an (außer -alias): keytool -genkey -keystore C:\keys\ibis_demo_keystore.jks -alias tomcat -dname "CN=server.domain.com, O=inubit AG, C=DE" -keyalg RSA Bei Einsatz eines anderen Tools als keytool: Der Algorithmus muss RSA sein! 2. Extrahieren Sie das Zertifikat: keytool -export -alias tomcat -storepass PasswordKeystore -keystore C:\keys\ibis_demo_keystore.jks -file C:\ibis_demo_certificate.crt 3. Konfigurieren Sie die inubit Process Engine. Abhängig vom eingesetzten Applikationsserver öffnen Sie dazu eine der folgenden Konfigurationsdateien: - Tomcat: <inubit-installdir>/server/tomcat/conf/ server.xml - JBoss: <inubit-installdir>/server/jboss/server/ default/deploy/jboss-web.deployer/server.xml inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

63 Sichere Verbindungen konfigurieren SSL-Verbindung und Server-Authentifizierung konfigurieren 63 Kommentieren Sie das Element unter dem Eintrag Define a SSL HTTP/1.1 Connector wieder ein, passen Sie die Attributwerte an und ergänzen Sie die drei Attribute keystorefile, keystorepass und keyalias (optional) wie folgt: <Connector port="8443" protocol="http/1.1" URIEncoding="UTF-8" connectiontimeout="20000" maxthreads="150" minsparethreads="25" maxsparethreads="75" enablelookups="false" acceptcount="100" compression="on" compressionminsize="2048" compressablemimetype="text/html,text/xml,text/javascript" server="apache" emptysessionpath="true" SSLEnabled="true" scheme="https" secure="true" clientauth="false" sslprotocol="tls" keystorefile="c:\keys\ibis_demo_keystore.jks" keystorepass="inubit" keyalias="tomcat" /> - keystorefile Dateiname des JKS-Datei (privater Schlüssel und Zertifikat) inklusive Pfad - keystorepass Keystore-Passwort - keyalias Alias-Name des Keystore-Eintrags. Fehlt dieser Eintrag, wird standardmäßig tomcat oder der erste Eintrag im Keystore verwendet. 4. Starten Sie den Server neu. 5. Zertifikat zum Truststore des Clients hinzufügen: Mit dem folgenden Befehl kopieren Sie das Zertifikat auf den Client-Rechner und importieren es in den Truststore: keytool -import -alias tomcat -file C:\ibis_demo_certificate.crt -keystore C:\ibis_demo_truststore.jks 6. Bestätigen Sie die Rückfrage Diesem Zertifikat vertrauen? mit Ja. 7. Bei Einsatz eines selbst signierten Zertifikats müssen Sie den Truststore für Java bekannt machen, weil das Java-Framework die Vertrauenswürdigkeit des Serverzertifikates überprüft. Wenn der Truststore nicht bekannt ist, schlägt die Kommunikation mit der inubit Process Engine über HTTPS fehl, z. B. beim Publizieren inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

64 64 Sichere Verbindungen konfigurieren SSL-Verbindung und Server-Authentifizierung konfigurieren eines Dienstes in die UDDI, beim Nachladen von Dokumenten von der inubit Process Engine über die document()-xslt-funktion oder beim Laden einer URL im XML Editor. Der Truststore muss in den Startskripten der inubit Process Engine und der inubit Workbench angegeben werden: a. Öffnen Sie das zu Ihrer Installation passende Startskript der inubit Process Engine: - Tomcat: <inubit-installdir>/server/tomcat/ bin/setenv.bat bzw..sh - JBoss: <inubit-installdir>/server/jboss/bin/ run.conf bzw. run.conf.bat b. Öffnen Sie das Startskript der inubit Workbench unter <inubit-installdir>\client\bin\start_local.bat bzw. sh. c. Fügen Sie folgende Zeile ein und passen Sie den Pfad zu Ihrem Truststore an: set JVM_PARAMS=%JVM_PARAMS% -Djavax.net.ssl.trustStore=C:\ibis_demo_ truststore.jks 8. Den Inhalt des Truststores können Sie mit folgendem Kommando ansehen: keytool -keystore C:\keys\ibis_demo_truststore.jks -list -v 9. Starten Sie die inubit Workbench neu. 10. Legen Sie ein neues Login-Profil an, das eine HTTPS-Verbindung nutzt, z. B. https://localhost:8443/ibis/servlet/ IBISSoapServlet, und geben Sie den Pfad zur Truststore-Datei an inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

65 Sichere Verbindungen konfigurieren Traces bei HTTPS-Verbindungen aktivieren 65 Siehe Login-Profile anlegen und löschen (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 1.7, S. 49). 5.2 Traces bei HTTPS-Verbindungen aktivieren Um bei HTTPS-Verbindungen zwischen der inubit Workbench und der inubit Process Engine aussagekräftige Traces zu erhalten, können Sie die Startskripte der beiden Komponenten anpassen. 1. Schließen Sie die inubit Workbench und stoppen Sie die inubit Process Engine. 2. Öffnen Sie folgende Startskripte: - inubit Workbench: <inubit-installdir>/client/bin/start_local.bat bzw. *.sh - inubit Process Engine - Tomcat: <inubit-installdir>/server/tomcat/bin/ setenv.sh - JBoss: <inubit-installdir>/server/jboss/bin/ run.conf bzw. run.conf.bat 3. Fügen Sie folgende Zeilen hinzu: - inubit Workbench: set JAVA_PARAMS=%JAVA_PARAMS% inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

66 66 Sichere Verbindungen konfigurieren HTTP(S)-Proxy für inubit Workbench und/oder inubit Process Engine konfigurieren -Djavax.net.debug= ssl,handshake,data, trustmanager - inubit Process Engine set JVM_PARAMS=%JVM_PARAMS% -Djavax.net.debug=ssl,handshake,data, trustmanager 4. Starten Sie die inubit Process Engine und die inubit Workbench neu. Siehe auch - Server Trace Log aktivieren und konfigurieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 22) - Server Trace Log: Server Traces anzeigen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 7.7, S. 115) 5.3 HTTP(S)-Proxy für inubit Workbench und/oder inubit Process Engine konfigurieren Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Proxy-Server zwischen inubit Workbench und inubit Process Engine konfigurieren, S. 67 Proxy-Server zwischen inubit Process Engine und entfernten Rechnern konfigurieren, S. 67 Proxy-Server können eingesetzt werden zur Kommunikation über HTTP(S) zwischen der inubit Workbench und der inubit Process Engine, zwischen der inubit Process Engine und anderen, entfernten Rechnern, zwischen Remote Connector und anderen, entfernten Rechnern. Siehe HTTP-/HTTPS-Kommunikation mit entfernten Rechnern via Proxy-Server aktivieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 13.4, S. 155). Ein Proxy-Server erfüllt z. B. folgende Aufgaben: Sicherheit erhöhen Rechner im lokalen Netz sollten keinen direkten Internetzugang haben. Als Schnittstelle zwischen beiden Netzen kann der Proxy- Server eingesetzt werden. Bandbreite kontrollieren Der Proxy-Server kann z. B. verschiedenen Benutzergruppen unterschiedliche Ressourcen zuteilen inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

67 Sichere Verbindungen konfigurieren HTTP(S)-Proxy für inubit Workbench und/oder inubit Process Engine konfigurieren Proxy-Server zwischen inubit Workbench und inubit Process Engine konfigurieren 1. Stoppen Sie die inubit Workbench. 2. Öffnen Sie das Startskript der inubit Workbench unter <inubitinstalldir>/client/bin/start_local.bat bzw..sh. 3. Fügen Sie die zu Ihrem Protokoll passenden Zeilen ein und passen Sie die Werte an: - HTTP set JVM_PARAMS=%JVM_PARAMS% -Dhttp.proxyHost=Proxy_IP_oder_URL set JVM_PARAMS=%JVM_PARAMS% -Dhttp.proxyPort=8080 set JVM_PARAMS=%JVM_PARAMS% -Dhttp.proxyUserName=Benutzername set JVM_PARAMS=%JVM_PARAMS% -Dhttp.proxyPassword=Passwort set JVM_PARAMS=%JVM_PARAMS% -Dhttp.nonProxyHosts=*.yourcompany.com - HTTPS set JVM_PARAMS=%JVM_PARAMS% -Dhttps.proxyHost=Proxy_IP_oder_URL set JVM_PARAMS=%JVM_PARAMS% -Dhttps.proxyPort=8080 set JVM_PARAMS=%JVM_PARAMS% -Dhttps.proxyUserName=Benutzername set JVM_PARAMS=%JVM_PARAMS% -Dhttps.proxyPassword=Passwort set JVM_PARAMS=%JVM_PARAMS% -Dhttps.nonProxyHosts=*.yourcompany.com 4. Starten Sie die inubit Workbench erneut Proxy-Server zwischen inubit Process Engine und entfernten Rechnern konfigurieren In manchen Netzwerken sind HTTP-/HTTPS-Zugriffe ausschließlich über einen Proxy-Server möglich. Diesen Proxy-Server konfigurieren Sie zentral für die inubit Process Engine. Zusätzlich können Sie Ausnahmen festlegen, d. h. Rechneraddressen definieren, die direkt angesprochen werden sollen und nicht über den Proxy-Server. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

68 68 Sichere Verbindungen konfigurieren HTTP(S)-Ports ändern Verwenden Sie einen Proxy-Server, wenn Fehler beim Publizieren und Deployen von Web Services Input Listener oder Medium Connectoren mit externem Schemazugriff auftreten. 1. Zeigen Sie in der inubit Workbench das Register Configuration > Allgemein an. 2. Zeigen Sie den Konfigurationsbereich Verwaltung > Proxy an. 3. Markieren Sie die Option Proxy-Konfiguration verwenden, um die folgenden Optionen zu aktivieren. Wenn Sie die Option Proxy- Konfiguration verwenden nach dem Konfigurieren der Proxy- Settings deaktivieren, bleibt Ihre Proxy-Konfiguration erhalten, wird aber nicht mehr genutzt. Die Werte in dieser Konfiguration überschreiben die Werte, die im Startskript gesetzt sind! Wenn Sie den Wert für Server leer lassen und die Option "Proxy-Konfiguration verwenden" aktiviert ist, wird explizit kein Proxy verwendet. Die Startskripte finden Sie unter: - Tomcat: <inubit-installdir/server/tomcat/bin/ setenv.bat bzw. *.sh, - JBoss: <inubit-installdir/server/jboss/bin/ run.conf.bat bzw. run.conf. 4. Legen Sie Ihre Proxy-Einstellungen fest. Sobald Sie eine Option anklicken, wird eine Erläuterung dazu angezeigt. 5. Speichern Sie Ihre Angaben. 5.4 HTTP(S)-Ports ändern Bei Bedarf können Sie den HTTP(S)-Port Ihrer inubit Process Engine ändern. Standardmäßig verwendet die inubit Process Engine folgende Portnummern: HTTP: 8000 HTTPS: Öffnen Sie die zu Ihrem System passende Konfigurationsdatei: - Tomcat: <inubit-installdir>/server/tomcat/conf/ server.xml inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

69 Sichere Verbindungen konfigurieren HTTP(S)-Ports ändern 69 - JBoss: <inubit-installdir>/server/jboss/server/ default/ deploy/jboss-web.deployer/server.xml 2. Ändern Sie die Ports. 3. Speichern Sie Ihre Änderungen. 4. Starten Sie die inubit Process Engine neu. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

70 70 Sichere Verbindungen konfigurieren HTTP(S)-Ports ändern inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

71 6 Benutzer verwalten 71 Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Benutzerspezifisches Arbeitsverzeichnis der inubit Workbench ändern, S. 71 Benutzer verwalten, S. 73 Passwort von Benutzern ändern, S. 77 LDAP-Benutzerverzeichnisse verwenden, S. 78 Benutzer(gruppen) exportieren, S. 81 Benutzer(gruppen) importieren, S. 81 Benutzergruppen verwalten, S. 82 Benutzerrollen verwalten, S. 85 Prozessrollen verwenden, S. 87 Überblick Der User Manager der inubit Workbench unterstützt Sie bei der Verwaltung von Benutzern und Benutzergruppen, die Zugang zu der inubit Workbench und der inubit Process Engine haben. Im User Manager können Sie Benutzer(gruppen) anlegen, importieren oder mit einem LDAP- Verzeichnis synchronisieren, Benutzerrollen anlegen, um die Rechte von Benutzern zu regeln. Neben inubit-benutzern und -Benutzerrollen können Sie im User Manager auch Prozessrollen verwalten. Voraussetzung ist, dass das Modul Task Generator lizenziert ist. Siehe Task Generator (Data Converter) (Workbench/Process Engine: Modul-Guide, Kap. 4, S. 57). Rechte und Rollen Für die Benutzerverwaltung benötigen Sie das Recht User Manager. Dieses Recht ist den mitgelieferten Rollen System Administrator und Project Lead zugeordnet. Siehe Übersicht über Zuordnungen Rechte/Rolle (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 6, S. 85). 6.1 Benutzerspezifisches Arbeitsverzeichnis der inubit Workbench ändern Sie können das Arbeitsverzeichnis der inubit Workbench über die System-Umgebungsvariable INUBIT_TOOLSET_WORKDIR oder den JVM-Parameter inubit.toolset.workdir ändern. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

72 72 Benutzer verwalten Benutzerspezifisches Arbeitsverzeichnis der inubit Workbench ändern Für jeden Benutzer wird bei dessen erster Anmeldung ein lokales Arbeitsverzeichnis unter <Betriebssystemspezifisches_ Benutzerverzeichnis>/inubit/Toolset/<Version>/work/ <Client_Rechner_IP>/<Benutzername> angelegt. Dieses Verzeichnis enthält ein tmp-verzeichnis, in dem u. a. die Inhalte der Watchpoints temporär gespeichert werden. Bearbeiten Sie die temporären Dateien nicht und löschen Sie das tmp-verzeichnis nicht! Das Arbeitsverzeichnis bleibt beim Installieren eines Patches erhalten und wird auch nicht beim De-Installieren der inubit-software gelöscht. System-Umgebungsvariable nutzen Voraussetzungen Das Arbeitsverzeichnis muss bereits vorhanden sein. Der Benutzer muss Vollzugriff (Lesen/Schreiben) auf das Arbeitsverzeichnis haben. Windows Systemsteuerung > System, Register Erweitert > Button Umgebungsvariablen > Button Neu Linux Wenn Sie unter Linux z. B. die Bash-Shell verwenden, dann fügen Sie folgende Zeile in deren Konfigurationsdatei ~/.bashrc ein: export INUBIT_TOOLSET_WORKDIR=~/meinVerzeichnis JVM-Parameter nutzen 1. Öffnen Sie das Startskript <inubit-installdir>client/ bin/start_local.bat bzw..sh. 2. Fügen Sie folgende Zeile ein: set JVM_PARAMS=%JVM_PARAMS% -Dinubit.toolset.workdir=<Absoluter_Pfad_zum_ Arbeitsverzeichnis> 3. Speichern Sie die Änderung. Beim nächsten Start der inubit Workbench wird der neue Parameter genutzt und das Arbeitsverzeichnis am angegebenen Ort erzeugt inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

73 Benutzer verwalten Benutzer verwalten Benutzer verwalten Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Benutzer anlegen, S. 73 Benutzer zu weiteren Benutzergruppen zuordnen und Zuordnung bearbeiten, S. 74 Benutzerdaten ändern: Rollen und Gruppen zuweisen, - Adresse angeben, S. 75 Benutzer manuell sperren, S. 76 Benutzer entsperren, S. 76 Benutzer löschen, S. 77 Sichtbarkeit von Daten Die Sichtbarkeit von Daten wird über die Zuordnung von Benutzern zu Gruppen gesteuert. Dabei gilt: Jeder Benutzer hat genau eine Benutzerrolle. Jeder Benutzer kann die eigenen Daten (Module, Diagramme, Repositorydateien) anzeigen und bearbeiten. Jeder Benutzer gehört zu einer primären Benutzergruppe und kann deren Daten anzeigen und bearbeiten. Jeder Benutzer kann die Daten der direkt übergeordneten Gruppe anzeigen. Jeder Benutzer kann einer oder mehreren zusätzlichen Benutzergruppen zugeordnet sein und deren Daten anzeigen sowie bearbeiten. Jeder Benutzer sieht im User Manager alle Benutzer derselben Gruppe, sowie alle Gruppen und deren Mitglieder, die unterhalb der eigenen Gruppe angelegt sind Benutzer anlegen Voraussetzungen Die Benutzergruppe, zu welcher der Benutzer gehören soll, ist bereits vorhanden. Siehe Benutzergruppen anlegen (Process Engine: Administratorund Entwickler-Guide, Kap , S. 83). 1. Zeigen Sie in der inubit Workbench das Register Configuration > User Manager an. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

74 74 Benutzer verwalten Benutzer verwalten 2. Markieren Sie die Gruppe, der Sie den neuen Benutzer hinzufügen möchten. 3. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Neuer Benutzer. Ein Dialog öffnet sich. Die Benutzergruppe und die Benutzerrolle sind bereits vorbelegt. 4. Geben Sie die Benutzerdaten ein. Sie können auch die vorbelegten Benutzerdaten ändern. 5. Klicken Sie auf OK. Der Dialog schließt sich, der Benutzer wird erstellt und in der Benutzerhierarchie angezeigt. Teilen Sie dem neuen Benutzer das Passwort mit und empfehlen Sie, das Passwort direkt nach der ersten Anmeldung an der inubit Workbench zu ändern. Siehe Eigenes Passwort ändern (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 1.8, S. 50) Benutzer zu weiteren Benutzergruppen zuordnen und Zuordnung bearbeiten Sie können Benutzern eine oder mehrere zusätzliche Benutzergruppen zuweisen. Danach können die Benutzer auch die Diagramme dieser zusätzlichen Benutzergruppen anzeigen und bearbeiten, nicht nur die Diagramme ihrer eigenen und übergeordneten Benutzergruppe. Die Benutzer werden mit der zusätzlichen Benutzergruppe verlinkt und daher auch als verlinkte Benutzer bezeichnet. Wenn Sie Daten verlinkter Benutzer ändern oder verlinkte Benutzer löschen, dann ändern Sie direkt den Originalbenutzer oder löschen diesen! Solange Benutzer auf die Diagramme ihrer zusätzlichen Gruppe zugreifen, haben sie keinen Zugriff auf das eigene Benutzerverzeichnis und die Diagramme der eigenen, primären Gruppe. Der root-benutzer hat Sonderrechte und sieht immer die Daten der eigenen Benutzergruppe. Für Informationen, wie Sie in eine zusätzliche Benutzergruppe wechseln siehe In zusätzliche Benutzergruppe wechseln (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 1.4, S. 38). 1. Melden Sie sich als root-benutzer an der inubit Workbench an inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

75 Benutzer verwalten Benutzer verwalten Zeigen Sie das Register Configuration > User Manager" an. 3. Markieren Sie den Benutzer, dem Sie eine oder mehrere zusätzliche Benutzergruppen zuordnen möchten oder dessen Zuordnung zu einer zusätzlichen Benutzergruppe Sie bearbeiten möchten. 4. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Zuordnung zu zusätzlichen Benutzergruppen ändern". Ein Dialog öffnet sich. In diesem Dialog ist die primäre Benutzergruppe des Benutzers, die dem Benutzer beim Anlegen zugeordnet wurde, bereits markiert. Diese Markierung können Sie nicht entfernen. 5. Markieren Sie alle Gruppen, denen der Benutzer zugeordnet werden soll. Um eine bestehende Zuordnung zu löschen, entfernen Sie die entsprechende Markierung. 6. Schließen Sie den Dialog mit OK. Der verlinkte Benutzer wird unterhalb der gewählten Gruppen angezeigt. Ein Link-Symbol zeigt an, dass der Benutzer mit den Gruppen lediglich verlinkt worden ist, z. B.: Falls Sie die Zuordnung zu einer zusätzlichen Gruppe aufgehoben haben, dann wird der betroffene Benutzer nicht mehr in dieser Gruppe angezeigt Benutzerdaten ändern: Rollen und Gruppen zuweisen, -Adresse angeben Sie können vorhandene Benutzer einer anderen Benutzergruppe oder -rolle zuordnen und die Benutzerdaten ändern. 1. Zeigen Sie in der inubit Workbench das Register Configuration > User Manager an. 2. Markieren Sie den Benutzer, den Sie bearbeiten möchten. 3. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Benutzerdaten ändern. Ein Dialog öffnet sich. 4. Ändern Sie die Benutzerdaten. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

76 76 Benutzer verwalten Benutzer verwalten 5. Klicken Sie auf OK. Der Dialog schließt sich und die geänderten Daten werden gespeichert Benutzer manuell sperren Sie können Benutzer manuell sperren. Gesperrte Benutzer können sich nicht mehr an der inubit Workbench anmelden. Wenn gesperrte Benutzer bereits angemeldet sind und gesperrt werden, können sie nicht mehr weiterarbeiten, sondern sich nur noch abmelden. Der root-benutzer kann nicht gesperrt werden. Gesperrte Benutzer erkennen Sie im Register User Manager an dem weißen Symbol, andere Benutzer haben ein gelbes Symbol: Benutzer können auch automatisch gesperrt werden, siehe Inaktive Benutzer sperren (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 2, S. 26). 1. Zeigen Sie in der inubit Workbench das Register Configuration > User Manager an. 2. Markieren Sie den Benutzer, den Sie sperren möchten. 3. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Benutzer sperren. In der Benutzerhierarchie wird links neben dem Benutzer ein weißes statt einem farbigen Symbol angezeigt Benutzer entsperren Damit Benutzer wieder alle Aktionen ausführen können, zu denen sie entsprechend ihrer Rolle vor der Sperre berechtigt waren, müssen Sie diese Benutzer entsperren inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

77 Benutzer verwalten Passwort von Benutzern ändern Zeigen Sie in der inubit Workbench das Register Configuration > User Manager an. 2. Markieren Sie den Benutzer, den Sie entsperren möchten. 3. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Benutzer entsperren. In der Benutzerhierarchie wird links neben dem Benutzer ein gelbes Benutzer-Symbol angezeigt Benutzer löschen Der Benutzer root kann nicht gelöscht werden. Der aktuell eingeloggte Benutzer kann sich nicht selbst löschen. Beim Löschen von Benutzern werden auch deren Module, Diagramme und Repository-Dateien gelöscht! 1. Zeigen Sie in der inubit Workbench das Register Configuration > User Manager an. 2. Markieren Sie den Benutzer, den Sie entfernen möchten. 3. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Benutzer löschen. 4. Bestätigen Sie den Rückfragedialog. Der gewählte Benutzer und dessen Module/Diagramme werden gelöscht und nicht mehr in der Benutzerhierarchie angezeigt. 6.3 Passwort von Benutzern ändern Sie können die Passwörter anderer Benutzer ändern. Voraussetzungen Sie sind root-benutzer. 1. Zeigen Sie in der inubit Workbench das Register Configuration > User Manager an. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

78 78 Benutzer verwalten LDAP-Benutzerverzeichnisse verwenden 2. Markieren Sie im Benutzerbaum den Benutzer, dessen Passwort Sie ändern möchten. 3. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Passwort ändern. Ein Dialog wird angezeigt. 4. Geben Sie das neue Passwort ein und wiederholen Sie das neue Passwort. 5. Schließen Sie den Dialog mit OK. 6.4 LDAP-Benutzerverzeichnisse verwenden Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Verbindung zu LDAP-Server und Benutzersynchronisation konfigurieren, S. 79 Benutzer aus LDAP-Verzeichnis importieren, S. 80 Überblick Sie können Benutzerdaten aus Verzeichnissen eines LDAP-Servers importieren. Danach können Sie wählen, ob Sie künftig die importierten Benutzer in der inubit-software oder im LDAP- Verzeichnis verwalten möchten: Benutzer in der inubit-software verwalten Sie importieren die Benutzerdaten einmalig und pflegen diese in der inubit-software. Änderungen an den Benutzerdaten auf dem LDAP-Server nach dem Import wirken sich nicht auf die Benutzerdaten in der inubit- Software aus. Benutzer im LDAP-Verzeichnis pflegen Sie importieren die Benutzerdaten in die inubit-software, aktivieren die Synchronisation und pflegen die Benutzerdaten weiterhin auf dem LDAP-Server. Geänderte Benutzerdaten werden im angegebenen Intervall in die inubit-software übernommen. Wenn Sie nach dem ersten Benutzerdaten-Import im LDAP-Server neue Benutzer anlegen, dann müssen Sie diese in die inubit- Software importieren, damit auch diese Daten regelmäßig mit den Daten des LDAP-Servers abgeglichen werden. Die Synchronisation ist uni-direktional. Änderungen an Benutzerdaten in der inubit-software werden nicht in den LDAP- Server übernommen! inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

79 Benutzer verwalten LDAP-Benutzerverzeichnisse verwenden 79 Der LDAP-Server muss erreichbar sein, damit sich synchronisierte Benutzer an der inubit-software anmelden können. Wenn der LDAP-Server nicht erreichbar ist, scheitern Loginversuche an der inubit-software! Wenn die automatische Synchronisation deaktiviert wird, dann sind für die Benutzer die zuletzt verwendeten LDAP-Passwörter gültig Verbindung zu LDAP-Server und Benutzersynchronisation konfigurieren 1. Zeigen Sie in der inubit Workbench das Register Configuration > Allgemeine Einstellungen an. 2. Zeigen Sie den Konfigurationsbereich Verwaltung > LDAP- Benutzersynchronisation an. 3. Geben Sie den Servernamen, den Server-Port, Login und Passwort an. Siehe LDAP Benutzersynchronisation (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 31). Beachten Sie, dass der Name der Such-Domäne vollständig angegeben sein muss, damit Benutzer eindeutig identifiziert werden können. 4. Wenn Sie die Benutzerdaten künftig auf dem LDAP-Server pflegen möchten, dann markieren Sie die Option Automatische Synchronisation. 5. Legen Sie mit der Option Synchronisierungsintervall das Intervall fest, in dem die Benutzerdaten synchronisiert werden sollen. Siehe Benutzer aus LDAP-Verzeichnis importieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 80). 6. Optional: Benutzereigenschaften aus LDAP übernehmen Sie können LDAP-Attribute auf Eigenschaften der inubit-benutzer abbilden: a. Klicken Sie neben der Option Abbildung Benutzereigenschaften auf. Der Dialog Eigenschaftentabelle öffnet sich. b. Fügen Sie eine inubit-benutzereigenschaft über das Kontextmenü hinzu. Geben Sie das LDAP-Attribut als Wert der inubit-benutzereigenschaft an. 7. Speichern Sie Ihre Angaben. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

80 80 Benutzer verwalten LDAP-Benutzerverzeichnisse verwenden Benutzer aus LDAP-Verzeichnis importieren Voraussetzungen Der Zugang zum LDAP-Server ist bereits konfiguriert Siehe Verbindung zu LDAP-Server und Benutzersynchronisation konfigurieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler- Guide, Kap , S. 79). 1. Zeigen Sie in der inubit Workbench das Register Configuration > User Manager an. 2. Markieren Sie eine beliebige Gruppe. 3. Wählen Sie Bearbeiten > Importieren > LDAP-Benutzer importieren. Ein Dialog mit den Verbindungsdaten zum LDAP- Server wird angezeigt. 4. Klicken Sie auf Weiter. Ein Dialog mit einer Liste der verfügbaren Benutzer öffnet sich. 5. Markieren Sie alle Benutzer, deren Daten importiert/synchronisiert werden sollen. 6. Klicken Sie auf Weiter. Ein Dialog für die Passworteingabe wird angezeigt. 7. Geben Sie ein Passwort ein und wiederholen Sie es. Das Passwort dient einmalig importierten Benutzern zum Anmelden an der inubit Workbench. Es wird nur genutzt, wenn die Benutzer einmalig importiert und nicht automatisch synchronisiert werden! 8. Klicken Sie auf Weiter. Ein Dialog mit den aktuellen Benutzerdaten wird angezeigt. - Geben Sie für jeden Benutzer einen Benutzernamen zum Anmelden an der inubit Workbench ein. - Wählen Sie für jeden Benutzer eine Benutzerrolle und eine Benutzergruppe aus. 9. Klicken Sie auf Fertig stellen. Wenn der Import erfolgreich war, erhalten Sie eine Rückmeldung. Die importierten bzw. synchronisierten Benutzerdaten werden im User Manager angezeigt inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

81 Benutzer verwalten Benutzer(gruppen) exportieren Benutzer(gruppen) exportieren Beim Export eines Benutzers oder einer Benutzergruppe werden die Rollen und alle Module, Workflows und optional auch die Repository- Dateien des Benutzers/der Benutzergruppe exportiert. Die Benutzergruppe admin kann nicht exportiert werden! Beim Export von Benutzergruppen werden verlinkte Benutzer nicht exportiert. Für Informationen über verlinkte Benutzer siehe Benutzer zu weiteren Benutzergruppen zuordnen und Zuordnung bearbeiten (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 74). 1. Zeigen Sie in der inubit Workbench das Register Configuration > User Manager an. 2. Markieren Sie den Benutzer oder die Benutzergruppe, die Sie exportieren möchten. 3. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Benutzer exportieren oder Benutzergruppe exportieren. Der Export-Assistent öffnet sich und führt Sie durch den Export. Die Daten werden als *.zip-datei in das gewählte Verzeichnis gespeichert. 6.6 Benutzer(gruppen) importieren Sie können Benutzer und Benutzergruppen importieren. Die Benutzer/ Benutzergruppen müssen als Exportdatei vorliegen (<Gruppenname.usergroup.zip> oder <Benutzername>.user.zip). Falls auf der Ziel-Process Engine bereits ein Benutzer oder eine Benutzergruppe mit demselben Namen wie in der Importdatei vorhanden ist, wird der Import nicht ausgeführt! Import einzelner Benutzer Sie können einzelne Benutzer in vorhandene Benutzergruppen in die Ziel-inubit Process Engine importieren. Die Benutzergruppe wählen Sie beim Import aus. Die Benutzergruppen, aus welcher der einzelne inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

82 82 Benutzer verwalten Benutzergruppen verwalten Benutzer stammt, wird nicht automatisch angelegt. Falls der Benutzer auf der Ziel-Process Engine bereits existiert, wird der Import abgelehnt. Rollen Wenn die Importdatei Rollen enthält, die unter demselben Namen auf der Ziel-Process Engine bereits vorhanden sind, dann können Sie die Rollen auf der Ziel-Process Engine erhalten oder überschreiben lassen. Benutzer mit Rollen aus Versionen < 6 importieren Beim Import von Benutzern mit Rollen aus einer älteren inubit-version können Sie die vorhandenen Benutzerrollen beibehalten. Sie haben nachträglich jederzeit die Möglichkeit, die Stakeholder-Rollen der inubit-software zuzuordnen. 1. Zeigen Sie in der inubit Workbench das Register Configuration > User Manager an. 2. Markieren Sie die Benutzergruppe, in welche die neuen Benutzer oder die neue Benutzergruppe importiert werden soll. 3. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Benutzer importieren oder Benutzergruppe importieren. Ein Dialog öffnet sich. 4. Klicken Sie neben dem Feld Datei auf. Ein Dateiexplorer öffnet sich. 5. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, in dem die Importdatei gespeichert ist und laden Sie die Datei. 6. Optional: Sie können im Dialog eine andere Benutzergruppe markieren, in die der Import erfolgen soll, und damit Ihre bisherige Auswahl korrigieren. 7. Schließen Sie den Dialog mit OK. Die angegebene Datei wird importiert. 6.7 Benutzergruppen verwalten Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Benutzergruppen anlegen, S. 83 Benutzergruppen umbenennen und verschieben, S. 84 Benutzergruppen löschen, S inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

83 Benutzer verwalten Benutzergruppen verwalten 83 Als Systemadministrator können Sie beliebig viele Benutzergruppen anlegen. In der Regel bildet eine Benutzergruppe eine Organisationseinheit ab, z.b. eine Abteilung einer Firma. Für jede Benutzergruppe gibt es ein Gruppenverzeichnis auf der inubit Process Engine. Dieses Verzeichnis steht allen Mitgliedern der Benutzergruppe zum Speichern gemeinsamer Module und Diagramme zur Verfügung. Mandantenfähigkeit Benutzergruppen können hierarchisch strukturiert sein, d. h. eine Gruppe kann Untergruppe genau einer anderen Gruppe sein. Die Schachtelungstiefe ist beliebig. Dies ermöglicht es, verschiedene Mandanten in einer inubit-installation zu verwalten. Die Zusammenarbeit unterschiedlicher Organisationen ist durch das übergeordnete Benutzergruppenverzeichnis gewährleistet: Dieses Verzeichnis kann genutzt werden, um für die Zusammenarbeit relevante Module und Diagramme auszutauschen Benutzergruppen anlegen Orientieren Sie sich am Organigramm Ihrer Firma und an den Gruppen von Personen, die mit der inubit Workbench arbeiten werden. Gehen Sie in der Hierarchiepyramide von oben nach unten vor. 1. Zeigen Sie in der inubit Workbench das Register Configuration > User Manager an. 2. Markieren Sie die Gruppe, in der die neue Benutzergruppe angelegt werden soll. 3. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Neue Benutzergruppe. Ein Dialog öffnet sich. 4. Geben Sie den Namen der neuen Benutzergruppe ein. 5. Optional können Sie einen Kommentar hinzufügen. 6. Schließen Sie den Dialog mit OK. Die neue Benutzergruppe wird angezeigt. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

84 84 Benutzer verwalten Benutzergruppen verwalten Benutzergruppen umbenennen und verschieben Sie können vorhandene Benutzergruppen verschieben, deren Namen und evtl. vorhandene Kommentare ändern. 1. Zeigen Sie in der inubit Workbench das Register Configuration > User Manager an. 2. Markieren Sie die Benutzergruppe, die Sie ändern möchten. Die Gruppe admin kann nicht bearbeitet werden! 3. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Benutzergruppe ändern. Ein Dialog öffnet sich. 4. Führen Sie die gewünschten Änderungen durch: - Ändern Sie den Namen der Benutzergruppe. - Um die Benutzergruppe zu verschieben, wählen Sie aus der Liste Übergeordnete Benutzergruppe eine andere Gruppe aus. - Ändern Sie den Kommentar. 5. Klicken Sie auf OK, um den Dialog zu schließen. Abhängig von Ihrer Änderung, wird die Benutzergruppe an der neuen Position in der Gruppenhierarchie und/oder mit dem neuen Namen angezeigt Benutzergruppen löschen Die Gruppe Admin kann nicht gelöscht werden! Beim Löschen einer Benutzergruppe werden alle enthaltenen Benutzergruppen und Benutzer inkl. deren Modulen und Diagrammen gelöscht! 1. Zeigen Sie in der inubit Workbench das Register Configuration > User Manager an. 2. Markieren Sie die Benutzergruppe, die gelöscht werden soll. 3. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Benutzergruppe löschen. 4. Bestätigen Sie den Rückfragedialog. Die Benutzergruppe wird gelöscht und nicht mehr in der Baumstruktur angezeigt inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

85 Benutzer verwalten Benutzerrollen verwalten Benutzerrollen verwalten Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Rollen anlegen und konfigurieren, S. 86 Rollen löschen, S. 87 Überblick Mit Hilfe des Rollen-Konzepts können Sie sicherstellen, dass inubit- Benutzer nur ausgewählte Funktionen, Komponenten und Objekte anzeigen, nutzen oder bearbeiten können. Eine Benutzerrolle ist eine Sammlung von Rechten und kann beliebig konfiguriert werden. Rechte gewähren den Inhabern einer Benutzerrolle den Zugang zu Funktionen und Komponenten der inubit Workbench und Zugriff auf Datenobjekte. Übersicht über Zuordnungen Rechte/Rolle Eine Übersicht über alle Rollen und deren Rechte finden Sie in der inubit Workbench im Register Configuration > Benutzerrollen. Vorkonfigurierte Rollen Die inubit-software wird mit vorkonfigurierten Rollen ausgeliefert. Sie können diese vorkonfigurierten Rollen nutzen und anpassen oder weitere Rollen anlegen und konfigurieren. Die inubit-software enthält folgende Rollen: System Administrator Diese Rolle administriert und wartet das System im operativen Betrieb. Diese Rolle besitzt alle verfügbaren Rechte. Die Rechtezuordnung dieser Rolle kann nicht geändert werden. Project Lead Diese Rolle leitet und administriert ein Projekt. Die Rolle hat ähnliche Rechte wie ein System Administrator. Es fehlen einige Rechte zur technischen Überwachung (Zugriff auf das Audit Log, den Connection Manager und den Process Data Logger), die Möglichkeit, Applikations- und Diagramm-Profile anzulegen sowie der Zugriff auf den Metadaten- und Plug-in-Manager. SOA Developer Diese Rolle setzt fachliche Modelle in Technical Workflows oder BPEL um und hat daher Zugriff auf alle Diagrammtypen, so dass diese zur Generierung genutzt und mit der Implementierung verlinkt werden können. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

86 86 Benutzer verwalten Benutzerrollen verwalten Die Rolle hat ähnliche Reche wie der Project Lead, allerdings ohne Konfigurationsrechte, ohne Möglichkeit, den Benutzermodus zu wechseln, mit eingeschränktem Zugriff auf Module und Systemkonnektoren sowie Zugriff auf Prozesslandkarten und BPDs. Business Analyst Diese Rolle erstellt und wartet fachliche Modelle. Daher hat sie Zugriff auf alle nicht-technischen Diagrammtypen wie z. B. Business Process Diagramme, Organigramme oder SOA Maps. Zusätzlich kann ein Business Analyst Business Rules erzeugen, das Repository, die Versionierung (nur Tag erstellen) und den Report Generator zum Erstellen von Berichten nutzen. EAI Developer Diese Rolle integriert Drittsysteme über Technical Workflows. Anders als der SOA Developer hat der EAI Developer Zugriff auf alle Module und Systemkonnektoren sowie auf Prozesslandkarten und BPDs. Tasklist User Diese Rolle nimmt an Projekten teil, typische Rolleninhaber sind Mitarbeiter aus Fachabteilungen. Die Rolle hat in der inubit Workbench ausschließlich das Recht, das Register Tasklist anzeigen und nutzen zu können. Die Rolle Tasklist User ist nur verfügbar, wenn das Modul Task Generator lizenziert ist Rollen anlegen und konfigurieren 1. Zeigen Sie in der inubit Workbench das Register Configuration > Benutzerrollen an. 2. Markieren Sie eine Rolle. 3. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Neue Benutzerrolle. Ein Dialog öffnet sich. 4. Geben Sie den Namen der neuen Benutzerrolle ein. 5. Schließen Sie den Dialog mit OK. Die neue Benutzerrolle wird in der Baumstruktur alphabetisch einsortiert und angezeigt. Im rechten Bereich werden alle Rechte angezeigt, die Sie der Rolle zuweisen können. 6. Markieren Sie alle Rechte, die der neuen Benutzerrolle zugeordnet werden sollen inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

87 Benutzer verwalten Prozessrollen verwenden 87 Wenn Sie in Teams arbeiten, ist es wichtig, dass die Teammitglieder Diagramme und Module ins Gruppen- oder Obergruppenverzeichnis einstellen können. Werden Diagramme und Module nur in das jeweils eigene Benutzerverzeichnis eingestellt, können die anderen Mitglieder der Gruppe diese nicht sehen und/oder weiterentwickeln. Aktivieren Sie daher bei einer neuen Benutzerrolle für Teammitglieder die Rechte für Designer und Modul-Editor, die Gruppen und Obergruppen enthalten. 7. Zum Speichern klicken Sie auf. Nun können Sie die Benutzerrolle Benutzern zuweisen. Siehe Benutzergruppen anlegen (Process Engine: Administratorund Entwickler-Guide, Kap , S. 83) Rollen löschen Benutzerrolle können erst gelöscht werden, wenn ihnen keine Benutzer mehr zugewiesen sind. 1. Zeigen Sie in der inubit Workbench das Register Configuration > Benutzerrollen an. 2. Markieren Sie die Rolle, die Sie löschen wollen. 3. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Benutzerrolle löschen. 4. Bestätigen Sie den Rückfragedialog mit OK. Die Rolle wird gelöscht und nicht mehr angezeigt. 6.9 Prozessrollen verwenden Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Prozessrollen anlegen, S. 88 Prozessrollen zuordnen oder vorhandene Prozessrollenzuordnungen ändern, S. 89 inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

88 88 Benutzer verwalten Prozessrollen verwenden Rollenzuordnung aufheben, S. 89 Prozessrolle löschen, S. 90 Überblick Prozessrollen verwenden Sie, um inubit-benutzern Tasks zuzuordnen, die in der Taskliste in einem Browser oder im Register Tasklist in der inubit Workbench angezeigt werden Prozessrollen anlegen 1. Zeigen Sie in der inubit Workbench das Register Configuration > Prozessrollen an. 2. Markieren Sie links den Ordner Prozessrollen. 3. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Neue Prozessrolle. Ein Dialog öffnet sich. 4. Geben Sie den Namen der Prozessrolle ein. 5. Optional: Geben Sie einen Kommentar ein. Um den Kommentar später zu ändern, markieren Sie die Rolle, öffnen das Kontextmenü und wählen Eigenschaften bearbeiten. 6. Schließen Sie den Dialog mit OK. Die Prozessrolle wird erzeugt. Sie können dieser Prozessrolle nun einen inubit-benutzer zuordnen, der Rolle im Task Generator eine Task zuweisen oder die Rolle einem Element in einem Organigramm zuordnen. Siehe - Prozessrollen zuordnen oder vorhandene Prozessrollenzuordnungen ändern (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 89) - Dialog Berechtigungen (Workbench/Process Engine: Modul- Guide, Kap , S. 133) - Benutzer und Prozessrollen zuordnen (Workbench: Benutzer- Guide, Kap. 8.2, S. 243) inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

89 Benutzer verwalten Prozessrollen verwenden Prozessrollen zuordnen oder vorhandene Prozessrollenzuordnungen ändern Sie können Prozessrollen direkt zu inubit-benutzern zuweisen. Wenn Sie Organigramme nutzen, dann können Sie alternativ inubit- Benutzern die Prozessrollen auf Basis der Elemente Rolle und Vorgesetzter (Rolle) zuweisen. Siehe Benutzer und Prozessrollen zuordnen (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 8.2, S. 243). 1. Zeigen Sie in der inubit Workbench das Register Configuration > User Manager an. 2. Markieren Sie den Benutzer, dem Sie eine Prozessrolle zuordnen möchten. 3. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Prozessrollen ändern. Ein Dialog öffnet sich. 4. Markieren Sie die Checkboxen der Prozessrollen, die Sie dem Benutzer zuweisen möchten. Sie können vorhandene Zuordnungen ändern, indem Sie weitere Checkboxen markieren oder Markierungen entfernen. 5. Schließen Sie den Dialog mit OK. Um die Änderungen zu kontrollieren, zeigen Sie das Register Prozessrollen an. Der eben zugeordnete Benutzer wird unterhalb der neu zugeordneten Prozessrollen angezeigt bzw. wird nicht mehr unterhalb der nicht mehr zugeordneten Prozessrollen angezeigt Rollenzuordnung aufheben 1. Zeigen Sie in der inubit Workbench das Register Configuration > Prozessrollen an. 2. Klicken Sie bei der Prozessrolle, deren Zuordnung zu Benutzern Sie aufheben möchten, auf das Plus -Symbol. 3. Markieren Sie den Benutzer. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Rollenzuordnung aufheben. 4. Bestätigen Sie den Rückfragedialog. Die Zuordnung wird gelöscht, der Benutzer wird nicht mehr unterhalb der Prozessrolle angezeigt. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

90 90 Benutzer verwalten Prozessrollen verwenden Prozessrolle löschen Voraussetzungen Der Prozessrolle sind keine Benutzer mehr zugeordnet. Siehe Rollenzuordnung aufheben (Process Engine: Administratorund Entwickler-Guide, Kap , S. 89). 1. Zeigen Sie in der inubit Workbench das Register Configuration > Prozessrollen an. 2. Markieren Sie die Rolle, die Sie löschen möchten. 3. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Prozessrolle löschen. 4. Bestätigen Sie den Rückfragedialog. Die Prozessrolle wird gelöscht und im Register nicht mehr angezeigt inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

91 7 Technisches Monitoring 91 Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Queue Manager: Laufende Prozesse überwachen, S. 92 Scheduler Manager: Zeitgesteuerte Prozesses, S. 96 Connection Manager: Systeme überwachen, S. 99 Key Manager: Zertifikate zentral verwalten, S. 106 Audit Log: Benutzeraktionen überwachen, S. 108 System Log, S. 110 Server Trace Log: Server Traces anzeigen, S. 115 inubit Workbench Trace Log, S. 116 Fehlermeldungen im Monitoring, S. 116 Remote-Überwachung mit Command Line Interface (StartCLI), S. 117 Ansichten der Monitoring-Tabellen ändern, S. 118 Überwachungsfunktionen Das Technische Monitoring der inubit-software bietet Ihnen folgende Funktionen: Laufende Workflows überwachen Mit dem Queue Manager überwachen Sie den Status aller noch nicht erfolgreich beendeten und wartenden Prozesse und können Prozesse anhalten, neu starten, fortsetzen und löschen. Startzeiten zeitgesteuerter Workflows anzeigen Im Scheduler Manager werden alle Zeitpläne angezeigt, die bei Systemkonnektoren in aktiven Technical Workflows eingerichtet sind. Kontrolle aller per Watchdog überwachten Systeme Im Connection Manager werden alle Systeme angezeigt, die an der inubit Process Engine angemeldet sind und von einem Watchdog überwacht werden. Gültigkeit von Zertifikaten überwachen Im Key Manager überwachen Sie die zeitliche Gültigkeit der Zertifikate in Ihren aktiven Systemkonnektoren und in Objekten des Partnermanagements. Status beendeter Workflows anzeigen Im System Log werden bereits ausgeführte Technical Workflows und Systemprozesse angezeigt. Für jeden Eintrag stehen detaillierte Infos wie z. B. Status, Prioritäten und Prozess-IDs zur Verfügung. Administrative Benutzeraktionen überwachen Mit Hilfe des Audit Logs überwachen Sie die administrativen Aktionen, die Benutzer auf der inubit Process Engine ausführen (z. B. Login/Logout), sowie Änderungen an Modulen und Workflows (Erstellen, Modifizieren, Löschen). inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

92 92 Technisches Monitoring Queue Manager: Laufende Prozesse überwachen Logs der inubit Workbench und der inubit Process Engine anzeigen Remote-Zugriff auf das Monitoring und die Option, das Logging remote zu aktivieren Rollen und Rechte Für die Überwachung von Workflows aus Gruppen- und Obergruppenverzeichnissen gibt es die Rechte Monitoring > Monitoring für Gruppenverzeichnisse und Monitoring > Monitoring für Obergruppenverzeichnisse, die Sie beim Konfigurieren der mitgelieferten Rollen und beim Anlegen neuer Rolle aktivieren können. Siehe auch Übersicht über Zuordnungen Rechte/Rolle (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 6, S. 85). 7.1 Queue Manager: Laufende Prozesse überwachen Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Funktionen des Queue Managers, S. 95 Spalten im Queue Manager/System Log hinzufügen, S. 96 Aufruf inubit Workbench > Register Monitoring > Queue Manager Der Queue Manager bietet die Möglichkeit den Status aller nicht erfolgreich beendeten und wartenden Prozesse einzusehen, Siehe Mögliche Prozess-Status (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 7, S. 93). Prozesse anzuhalten, neu zu starten, fortzusetzen, auf einem anderen Tag fortzusetzen oder zu löschen, Fehler zu analysieren inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

93 Technisches Monitoring Queue Manager: Laufende Prozesse überwachen 93 Infos zu Tabellenspalten Im Queue Manager werden folgende Informationen angezeigt: Spaltenname Global-Prozess-ID Prozess-ID Workflow-Name Modulname Tag Branch Modultyp Anfang Nächster Start Status Dateiname und - größe Eigentümer Priorität Erläuterung Bezeichner. Identisch mit der Prozess-ID, solange nicht explizit gesetzt. Siehe ISGlobalProcessId ändern (Workbench: Benutzer-Guide, Kap , S. 408). Eindeutiger Bezeichner des Prozesses. Name des Workflows. Modul, an dem der Prozess gerade steht. Zeigt das Tag an, auf dem der Prozess ausgeführt wird. Zeigt den Branch an, in dem der Prozess ausgeführt wird. Typ des Moduls, an dem der Prozess gerade steht. Datum und Uhrzeit, zu dem die Verarbeitung begonnen hat. Datum und Uhrzeit des nächsten Prozessstarts. Nur vorhanden, wenn ein Scheduler konfiguriert wurde. Status des Prozesses. Name und Größe der Eingangsnachricht des Moduls. Login-Name des Benutzers, der den Workflow angelegt hat. Die Werte werden beim Konfigurieren des Workflows festgelegt Mögliche Prozess-Status Die Prozesse im Queue Manager haben einen der folgenden Status: Status Processing Waiting Erläuterung Nachrichten werden verarbeitet. Der Prozess wartet, z. B. an einem Multiplexer auf einen anderen Prozess, an einem Systemkonnektor, Workflow-Starter oder Wait-Modul mit Scheduler auf einen bestimmten Zeitpunkt oder an einem Task Generator auf die Benutzeraktion. In diesem Zustand verbraucht der Prozess keine Ressourcen. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

94 94 Technisches Monitoring Queue Manager: Laufende Prozesse überwachen Status Queued Error Retry Suspend Erläuterung Der Prozess ist noch nicht angelaufen und wartet auf einen freien Workflow-Thread. Die Anzahl maximal gleichzeitig verfügbarer Workflow-Threads hängt von Ihrer Lizenz ab, von der Konfiguration des Workflow-Threadpools der inubit-software und von den Parallelitäts-Einstellungen des Diagramms, zu dem der Prozess gehört. Siehe - Threadpool für Workflows konfigurieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 31) - Parallele Ausführung (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 2, S. 116). Ein Fehler verhindert die weitere Verarbeitung. Ein Systemkonnektor versucht, eine Verbindung aufzubauen. Der Prozess wurde manuell angehalten. Ansicht konfigurieren und speichern Sie können die Tabellendaten filtern und sortieren, Spalten ein-/und ausblenden sowie die konfigurierten Ansichten speichern. Darüber hinaus können Sie selbst-definierte Spalten hinzufügen. Siehe - Ansichten der Monitoring-Tabellen ändern (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 7.11, S. 118) - Spalten im Queue Manager/System Log hinzufügen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 96) Rollen und Rechte Sie benötigen eine Rolle als Systemadministrator, um Prozesse im Queue Manager zu administrieren. Speicherort Die Tabellendaten werden in der inubit-monitoring-datenbank verwaltet. Siehe inubit-datenbanken verwalten (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 8, S. 123) inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

95 Technisches Monitoring Queue Manager: Laufende Prozesse überwachen 95 Daten veröffentlichen Sie können die Tabellendaten zusätzlich im inubit Enterprise Portal in einem Portlet anzeigen lassen. Siehe Monitoring-Portlets anlegen (Workbench: Benutzer-Guide, Kap , S. 539) Funktionen des Queue Managers Im Kontextmenü der Prozesse im Queue Manager gibt es folgende Befehle: Anhalten Öffnet einen Rückfragedialog, ob der Prozess sofort oder nach Verarbeitung des aktuellen Moduls angehalten werden soll: - Sofort: Die Ausführung wird sofort gestoppt, die Verarbeitung des aktuellen Moduls wird nicht zu Ende geführt. - Nach dem Modul: Die Ausführung wird nach dem Modul gestoppt. Starten Startet den Prozess. Starten mit Datei Öffnet einen Datei-Explorer zum Auswählen der Datei, mit welcher der Prozess gestartet werden soll. Starten mit geänderter Datei Lädt die Startdatei und die Startvariablen des Workflows in einen Editor. Sie können die Startdatei und die Variablen bearbeiten. Wenn Sie im Editor auf OK klicken, wird der Workflow mit den geänderten Daten neu gestartet. Löschen Löscht den Prozess. Auch die Eingangsnachrichten und Zwischenergebnisse werden entfernt. Alle gefilterten Prozesse löschen Löscht alle Prozesse, die den aktuellen Filterkriterien entsprechen. Tag-Wechsel erzwingen Zum Verschieben des Tags, auf dem der Prozess läuft. Siehe Tag während der Ausführung wechseln (Workbench: Benutzer-Guide, Kap , S. 499). Fehlermeldung anzeigen Zeigt den Text der Fehlermeldung an. Prozessschritte ansehen Zeigt die bereits abgearbeiteten Schritte des Prozesses an. Workflow anzeigen inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

96 96 Technisches Monitoring Scheduler Manager: Zeitgesteuerte Prozesses Zeigt den Namen des Workflows an, zu dem der Prozess gehört. Nach einem Klick auf den Namen wird der Workflow im Designer angezeigt. Datei ansehen Zeigt die Eingangsnachrichten des markierten Prozesses an Spalten im Queue Manager/System Log hinzufügen 1. Zeigen Sie in der inubit Workbench das Register Configuration > Allgemein an. 2. Öffnen Sie den Konfigurationsbereich Monitoring > Benutzerdefinierte Spalten. 3. Doppelklicken Sie in der Spalte Wert in die Zeile, mit der Sie den Queue Manager bzw. das System Log erweitern wollen. Geben Sie den Namen für die neue Spalte ein. Der Name muss dieselbe Schreibweise haben wie die Variable, auf die Sie Bezug nehmen. Groß- und Kleinschreibung wird unterschieden. 4. Speichern Sie die Änderungen, um die Änderungen auf den Server zu übertragen. Die von Ihnen in der Spalte Wert vergebenen Namen werden im Queue Manager bzw. im System Log angezeigt. Die von Ihnen vergebenen Spaltennamen werden nur im Queue Manager bzw. System Log verwendet. Im Dialog zum Ein-/Ausblenden der Spalten werden die Namen aus dem Register Configuration benutzt. 7.2 Scheduler Manager: Zeitgesteuerte Prozesses Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Scheduler aktivieren/deaktivieren, S. 98 Konfiguration der Scheduler anzeigen, S. 98 Konfiguration der Scheduler ändern, S. 99 Zeitgesteuerte Prozesse starten, S. 99 Technical Workflows zu Prozessen anzeigen, S inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

97 Technisches Monitoring Scheduler Manager: Zeitgesteuerte Prozesses 97 Aufruf inubit Workbench > Register Monitoring > Scheduler Manager Im Scheduler Manager werden alle Zeitpläne angezeigt, die an Systemkonnektoren in aktiven Technical Workflows eingerichtet sind. Siehe Dialog Zeitgesteuerte Verarbeitung (Workbench/Process Engine: Systemkonnektor-Guide, Kap , S. 22). Sie können die Konfiguration der Zeitpläne ändern und technische Prozesse direkt aus dem Scheduler Manager anzeigen und starten. Tabellenspalten In der Tabelle werden folgende Informationen angezeigt: Spaltenname Workflow-Name Modulname Tag Branch Erläuterung Name des Workflows, für den der Scheduler eingerichtet ist. Name des Systemkonnektors, an dem der Scheduler konfiguriert ist. Name des Tags, auf dem der Workflow läuft. Name des Branches, in dem der Workflow läuft Modultyp Typ des Systemkonnektors (z. B. FTP Connector). Scheduler-Status Nächster Start Eigentümer Aktiv/inaktiv Zeitpunkt der nächsten Verarbeitung im Zeitplan des Schedulers. Besitzer des Workflows, an dem der Scheduler eingerichtet ist. Ansicht konfigurieren und speichern Sie können die Tabellendaten filtern und sortieren, Spalten ein-/und ausblenden sowie die konfigurierten Ansichten speichern. Siehe Ansichten der Monitoring-Tabellen ändern (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 7.11, S. 118). Daten veröffentlichen Sie können die Tabellendaten zusätzlich im inubit Enterprise Portal in einem Portlet anzeigen lassen. Siehe Monitoring-Portlets anlegen (Workbench: Benutzer-Guide, Kap , S. 539). inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

98 98 Technisches Monitoring Scheduler Manager: Zeitgesteuerte Prozesses Speicherort Die Tabellendaten werden in der inubit-monitoring-datenbank verwaltet. Siehe inubit-datenbanken verwalten (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 8, S. 123) Scheduler aktivieren/deaktivieren Input-Systemkonnektoren: Wenn Sie den Scheduler eines Input- Systemkonnektors deaktivieren, kann der dazugehörige Workflow keine Nachrichten verarbeiten, die eingehenden Nachrichten werden in der Input Queue gespeichert. Output-Systemkonnektoren: Wenn Sie den Scheduler eines Output- Systemkonnektors deaktivieren, werden zu versendende Nachrichten in der Output Queue des Workflows gesammelt oder direkt nach Beendigung des Workflow-Prozesses versendet. 1. Markieren Sie im Scheduler Manager den Scheduler-Prozess, den Sie aktivieren oder deaktivieren wollen. 2. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Scheduler aktivieren bzw. Scheduler deaktivieren. Der Status des Schedulers wechselt auf aktiv bzw. inaktiv Konfiguration der Scheduler anzeigen 1. Markieren Sie im Scheduler Manager den Scheduler-Prozess, dessen Konfiguration Sie einsehen möchten. 2. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Konfiguration zeigen. Bei einem aktiven Scheduler öffnet sich ein Dialog, in dem der Verarbeitungszeitplan angezeigt wird. Bei einem inaktiven Scheduler erhalten Sie den Hinweis, dass kein Zeitplan aktiv ist inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

99 Technisches Monitoring Connection Manager: Systeme überwachen Konfiguration der Scheduler ändern 1. Markieren Sie im Scheduler Manager den Scheduler-Prozess, dessen Zeitplan Sie ändern möchten. 2. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Zeitplan ändern. Nach einer Rückfrage wird der Zeitplan des Systemkonnektors im Modul-Editor geöffnet. Sie können den Scheduler nun bearbeiten. Denken Sie daran, den Systemkonnektor nach dem Bearbeiten ggf. wieder zu publizieren! Zeitgesteuerte Prozesse starten 1. Markieren Sie im Scheduler Manager den Scheduler-Prozess, den Sie starten möchten. 2. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Prozess starten Technical Workflows zu Prozessen anzeigen Sie können zu allen zeitgesteuerten Prozessen den dazugehörigen Technical Workflow anzeigen: 1. Markieren Sie im Scheduler Manager den Scheduler-Prozess, dessen Technical Workflow Sie anzeigen möchten. 2. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Workflow anzeigen. Der Technical Workflow wird im Designer angezeigt. 7.3 Connection Manager: Systeme überwachen Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

100 100 Technisches Monitoring Connection Manager: Systeme überwachen Watchdog zur Systemüberwachung aktivieren, S. 101 inubit Process Engine durch entfernten Rechner überwachen, S. 103 Überwachte Komponenten aktualisieren, S. 104 Anmelden an überwachter Komponente, S. 105 Überwachte Remote Connectoren starten/anhalten, S. 105 Aufruf inubit Workbench > Register Monitoring > Connection Manager Im Connection Manager werden alle Systeme angezeigt, die an der inubit Process Engine angemeldet sind und von einem Watchdog überwacht werden. Die folgenden Systeme werden automatisch im Connection Manager überwacht: inubit Workbenches Werden angezeigt, wenn sich Benutzer mit inubit Workbenches an inubit Process Engines anmelden. Enterprise Portal Server Die Verbindung wird angezeigt, sobald Benutzer eine inubit- Web Applikation nutzen. Die Überwachung der Verbindungen zu weiteren inubit Process Engines und Remote Connectoren müssen Sie manuell hinzufügen. Siehe Watchdog zur Systemüberwachung aktivieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 101). Tabellenspalten Im Connection Manager werden folgende Informationen angezeigt: Spaltenname System-ID Erläuterung Abhängig vom Systemtyp werden folgende Infos angezeigt: inubit Workbench: Name des Rechners, von dem aus inubit Workbench angemeldet wurde und Name des Benutzers, der sich an inubit Workbench angemeldet hat. Remote Connectoren: URL und Portnummer des Remote Connectors inubit Process Engine: URL der inubit Process Engine Enterprise Portalserver: Zeichenkette portal und Name des Benutzers, der sich an der Portalserver-Instanz angemeldet hat inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

101 Technisches Monitoring Connection Manager: Systeme überwachen 101 Spaltenname Systemtyp Version Status Letzte Verbindung Letztes Aktualisierung Lizenz gültig bis Erläuterung Typ des Systems, dessen Verbindung überwacht wird. Version des Systems. OK oder Error. Error wird angezeigt, wenn das Zeitintervall für das Senden des Ping-Signals zur überwachten Komponente um das Dreifache überschritten wird. Zeitpunkt, zu dem das letzte Ping-Signal empfangen wurde. Zeitpunkt, an dem die Lizenz des Systems zuletzt aktualisiert wurde. Zeitpunkt, zu dem die Lizenz des Systems ausläuft. Ansicht konfigurieren und speichern Sie können die Tabellendaten filtern und sortieren, Spalten ein-/und ausblenden sowie die konfigurierten Ansichten speichern. Siehe Ansichten der Monitoring-Tabellen ändern (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 7.11, S. 118). Daten veröffentlichen Sie können die Tabellendaten zusätzlich im inubit Enterprise Portal in einem Portlet anzeigen lassen. Siehe Monitoring-Portlets anlegen (Workbench: Benutzer-Guide, Kap , S. 539). Speicherort Die Tabellendaten werden in der inubit-monitoring-datenbank verwaltet. Siehe inubit-datenbanken verwalten (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 8, S. 123) Watchdog zur Systemüberwachung aktivieren Ein Watchdog kann die Verbindung zu folgenden Systemen überwachen: Remote Connectoren Weitere inubit Process Engines inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

102 102 Technisches Monitoring Connection Manager: Systeme überwachen Falls die Verbindung gestört oder unterbrochen ist, dann wird dies den Verantwortlichen z. B. per signalisiert. Für Infos über das Aktivieren des Benachrichtigungsmechanismus - bei Remote Connectoren siehe Log File, Debug Level und Parser konfigurieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 158). - bei weiteren inubit Process Engines siehe Alerting (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 9, S. 129). Hintergrund Für jedes zu überwachende System wird ein eigener Watchdog- Prozess auf dem Rechner gestartet, auf dem das System installiert ist. Der Watchdog lauscht auf einem eigenen Port auf Ping-Signale von dem zu überwachenden System. Ping ist ein Programm, mit dem das überwachte System in regelmäßigen Abständen prüft, ob es die inubit Process Engine und den Watchdog im IP-Netzwerk erreichen kann. Wenn der Watchdog keine Ping-Signale von dem zu überwachenden System mehr erhält, dann wird die entsprechende Verbindung im Connection Manager auf den Status Error gesetzt, der Watchdog versendet eine Benachrichtigung (vorausgesetzt, der - Benachrichtigungsmechanismus ist aktiviert) und beendet sich selbst. Voraussetzungen Das zu überwachende System ist bereits gestartet. Watchdog aktivieren 1. Zeigen Sie das Register Monitoring > Connection Manager an. 2. Öffnen Sie das Kontextmenü der Tabelle und wählen Sie Hinzufügen. Ein Dialog öffnet sich. 3. Führen Sie eine der beiden Aktionen aus: - Wählen Sie die URL der Komponente aus, die Sie überwachen lassen möchten. - Passen Sie die URL der inubit Process Engine an. 4. Optional: Um eine sichere Verbindung zu der gewählten Komponente herzustellen, klicken Sie auf SSL. Der Dialog SSL- Konfiguration (Workbench/Process Engine: Systemkonnektor- Guide, Kap , S. 24) zum Konfigurieren der Server- und Client-Authentifizierung öffnet sich. 5. Legen Sie das Zeitintervall der Ping-Signale fest. 6. Prüfen Sie den Port. 7. Klicken Sie auf Fertig stellen inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

103 Technisches Monitoring Connection Manager: Systeme überwachen 103 Der Watchdog wird gestartet; falls eine Fehlfunktion des überwachten Systems auftritt, wird dessen Status nach dem dreifachen Intervall, das Sie konfiguriert haben, auf Error gesetzt. Watchdog stoppen 1. Markieren Sie im Connection Manager das System, die künftig nicht mehr überwacht werden soll. 2. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Löschen. Der Watchdog-Prozess wird gestoppt, die Verbindung zum ausgewählten System wird gelöscht und nicht mehr im Connection Manager angezeigt inubit Process Engine durch entfernten Rechner überwachen Wenn Sie in der inubit Workbench einen Watchdog für eine inubit Process Engine aktivieren, dann läuft der Watchdog auf demselben Rechner wie die überwachte inubit Process Engine. Falls dieser Rechner ausfällt, kann der Watchdog die inubit Process Engine nicht mehr überwachen. Um dieses Problem zu vermeiden, kann eine inubit Process Engine mit einem Skript von einem entfernten Rechner aus überwacht werden. Auf dem entfernten Rechner muss eine inubit Workbench installiert sein! 1. Öffnen Sie das Skript unter <inubit-installdir>/client/ bin/check_is_status.bat bzw. check_is_status.sh. 2. Geben Sie in der Zeile set START_URL die URL der zu überwachenden inubit Process Engine an. 3. Starten Sie das Skript. Beim Ausführen des Skripts wird die inubit Process Engine darauf getestet, ob sie ausgeführt wird und ob ein Login erfolgreich ist. Trifft dies zu, wird 0 zurück geliefert, im Fehlerfall 1. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

104 104 Technisches Monitoring Connection Manager: Systeme überwachen Überwachte Komponenten aktualisieren Sie können aus der inubit Workbench folgende entfernte Komponenten aktualisieren: Remote Connectoren weitere inubit Process Engines Dabei haben Sie folgende Möglichkeiten: Systemdateien der Komponente aktualisieren Dabei werden die Dateien ibis.jar und ibis-tools.jar aus dem Verzeichnis <inubit-installdir>/server/ibisroot/conf/deploy mit den Dateien der Komponente im Verzeichnis lib verglichen (bei der Datei ibis.jar wird die Version und bei der ibis-tools.jar die Größe verglichen). Wenn die auf der Komponente vorhandenen Dateien eine niedrigere Version/andere Größe haben, dann wird die Aktualisierung gestartet. Treiber oder selbst-entwickelte Plug-ins übertragen Voraussetzungen Nur verfügbar, wenn die zu aktualisierende Komponente eine andere Version als die inubit Process Engines hat. Sie benötigen Zugriffs- und Schreibrechte bei der entfernten Komponente. 1. Markieren Sie im Connection Manager die Komponente, welche Sie aktualisieren möchten. 2. Öffnen Sie das Kontextmenü: - Um Remote Connectoren oder inubit Process Engines zu aktualisieren, wählen Sie System-Bibliotheken aktualisieren. Dieser Befehl installiert aktuelle Systemdateien auf der ausgewählten Komponente. Remote Connectoren werden danach automatisch neu gestartet, inubit Process Engines müssen Sie manuell neu starten. - Um selbst entwickelte Plug-ins oder Treiber auf eine inubit Process Engine zu laden, wählen Sie Bibliothek hochladen. Ein Anmeldedialog wird angezeigt. 3. Melden Sie sich an und starten Sie die Aktualisierung. Hochladen abbrechen 1. Um einen begonnenen Upload zu stoppen, markieren Sie im Connection Manager die Komponente inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

105 Technisches Monitoring Connection Manager: Systeme überwachen Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Hochladen abbrechen Anmelden an überwachter Komponente Sie können sich im Connection Manager an einem Watchdogüberwachten System anmelden, um z. B. dessen Konfiguration zu ändern. Voraussetzungen Sie verfügen über einen Benutzer-Konto für die Komponente. Die Komponente wird durch einen Watchdog überwacht und hat den Status OK. Die Komponente und die inubit Workbench, mit der Sie sich dort anmelden möchten, sollten denselben Patch-Level haben. Sie erhalten eine Warnung, wenn dies nicht der Fall ist. 1. Markieren Sie im Connection Manager die Komponente, an der Sie sich anmelden möchten. 2. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Anmelden. Ein Anmeldedialog öffnet sich. 3. Geben Sie die Benutzerkennung ein, mit der Sie sich anmelden möchten. 4. Klicken Sie auf Anmelden. Sie werden an der Komponente angemeldet. Die inubit Workbench wird aktualisiert, in der Statusleiste der inubit Workbench werden Ihr aktueller Benutzername, Ihre aktuelle Benutzergruppe sowie die URL der Komponente angezeigt. Abmelden Um sich von der Komponente abzumelden, wählen Sie Datei > Server verlassen Überwachte Remote Connectoren starten/anhalten Diese Funktion ist nur für Remote Connectoren mit dem Status OK verfügbar. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

106 106 Technisches Monitoring Key Manager: Zertifikate zentral verwalten Starten 1. Markieren Sie im Connection Manager den Remote Connector, den Sie neu starten möchten. 2. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Neustarten. Der Remote Connector und sein Watchdog-Prozess werden zuerst gestoppt und dann wieder gestartet. Auf Windows-Systemen sind beide Prozesse nur im Task Manager sichtbar. Anhalten Diese Option ist besonders für Windows Systeme nützlich: nach einem Neustart über die inubit Workbench werden Remote Connector- und Watchdog-Prozesse nur im Task Manager als Java- Prozesse unter (möglicherweise) vielen anderen sichtbar, aber nicht mehr in einem eigenen DOS-Prompt. Mit der Option Anhalten können Sie trotzdem gezielt den richtigen Prozess stoppen. 1. Markieren Sie im Connection Manager den Remote Connector, den Sie stoppen möchten. 2. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Anhalten. Der Remote Connector und sein Watchdog-Prozess werden gestoppt. Im Connection Manager wird der Remote Connector mit dem Status Error angezeigt. 7.4 Key Manager: Zertifikate zentral verwalten Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Zertifikate im Key Manager erneuern, S. 108 Aufruf inubit Workbench > Register Monitoring > Key Manager Der Key Manager überwacht die zeitliche Gültigkeit der Zertifikate in allen aktiven Systemkonnektoren und in Objekten des Partnermanagements. Wenn ein Zertifikat abläuft, können Sie es im Key Manager erneuern, in dem Sie eine neue Trust- bzw. Keystore-Datei laden inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

107 Technisches Monitoring Key Manager: Zertifikate zentral verwalten 107 Tabellenspalten Die Tabellenspalten enthalten folgende Informationen: Tabellenspalte Modulname Property-Name Property-Beschreibung Tag Branch Modultyp Key-URL Key-Gültigkeit Eigentümer Bedeutung Name des Systemkonnektors Property-Name des Moduls, das den Key enthält und in dem auf die Eigenschaft zugegriffen werden kann. Fachliche Informationen über das Property. Tag, welches dem Systemkonnektor beim Tagging zugeordnet wurde. Name des Branches, in dem der Systemkonnektor läuft. Typ des Systemkonnektors URL des Systemkonnektors Ablaufdatum des Zertifikats Rolle des Benutzers, der den Systemkonnektor angelegt hat. Ansicht konfigurieren und speichern Sie können die Tabellendaten filtern und sortieren, Spalten ein-/und ausblenden sowie die konfigurierten Ansichten speichern. Siehe Ansichten der Monitoring-Tabellen ändern (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 7.11, S. 118). Daten veröffentlichen Sie können die Tabellendaten zusätzlich im inubit Enterprise Portal in einem Portlet anzeigen lassen. Siehe Monitoring-Portlets anlegen (Workbench: Benutzer-Guide, Kap , S. 539). Speicherort Die Tabellendaten werden in der inubit-monitoring-datenbank verwaltet. Siehe inubit-datenbanken verwalten (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 8, S. 123). inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

108 108 Technisches Monitoring Audit Log: Benutzeraktionen überwachen Zertifikate im Key Manager erneuern Voraussetzungen Für den Zugriff auf Systemkonnektoren, die als Remotekonnektoren konfiguriert sind, benötigen Sie ein Benutzerkonto auf dem entfernten Rechner. 1. Markieren Sie im Key Manager den Systemkonnektor, dessen Zertifikat Sie erneuern möchten. 2. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie einen der folgenden Befehle: - Ändern: Um ein Zertifikat zu laden und sofort zu verwenden. Ein Dialog wird angezeigt. Wählen Sie eine neue Truststore-Datei aus und laden Sie diese. - Später ändern: Um ein Zertifikat zu laden und selbst zu definieren, ab wann dieses gültig werden soll. Ein Dialog öffnet sich. a. Wählen Sie eine neue Truststore-Datei aus und laden Sie diese. b. Legen Sie danach fest, ab welchem Datum das Zertifikat gültig werden soll. 3. Klicken Sie auf OK, um den Dialog zu schließen. 7.5 Audit Log: Benutzeraktionen überwachen Aufruf inubit Workbench > Register Monitoring > Audit-Log Mit Hilfe des Audit Logs überwachen Sie alle administrativen Aktionen, die Benutzer auf der inubit Process Engine ausführen (z. B. Login/Logout), sowie Änderungen an Modulen und Workflows. Alle Aktionen werden mit Benutzer, Zeitstempel und Kontextinformationen angezeigt, so dass Sie nachvollziehen können, wer wann was gemacht hat inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

109 Technisches Monitoring Audit Log: Benutzeraktionen überwachen 109 Tabellenspalten Im Audit Log werden folgende Informationen angezeigt: Spaltenname Aktion Objektname Zeit Status Meldung Benutzer Erläuterung Aktion, die von einem Benutzer ausgelöst wurde Name des Objektes, auf dem die Aktion durchgeführt wurde. Wenn die Aktion im su-modus durchgeführt wurde, dann wird hinter dem Objektnamen zusätzlich der Name des Parent-Benutzers in Klammern angezeigt. Wurde ein Objekt von einem/einer Benutzer(gruppe) in eine(n) andere(n) Benutzer(gruppe) verschoben, erscheinen hinter dem Objektnamen der Name des/der bisherige(n) und des/der neuen Benutzers/Benutzergruppe, jeweils mit einem Schrägstrich getrennt. Wurde ein Objekt umbenannt, erscheinen nach dem neuen Namen ein Schrägstrich und der bisherige Name. Wurde ein Objekt in einer Benutzergruppe erstellt oder umbenannt, erscheint am Ende des Eintrags der Name der Benutzergruppe in doppelten runden Klammern. Zeitpunkt, zu dem die Aktion ausgelöst wurde. Mögliche Werte: OK, Fehler. Bei Status Fehler wird über das Kontextmenü die Fehlermeldung zu der fehlerhaften Aktion angezeigt. Zeigt bei Status Fehler die dazugehörige Fehlermeldung an. Name des Anwenders, der die Aktion ausgelöst hat. Es werden nur Benutzer angezeigt, die Mitglied derselben oder einer untergeordneten Gruppe sind. Speicherort Die Tabellendaten werden in der inubit-monitoring-datenbank verwaltet. Siehe inubit-datenbanken verwalten (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 8, S. 123). inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

110 110 Technisches Monitoring System Log Audit Log konfigurieren Die Tabellendaten werden zusätzlich im Audit Log im Dateisystem gespeichert. Sie können die maximale Größe des Audit Logs und die Anzahl der Backups konfigurieren. Siehe Audit Logs konfigurieren (Process Engine: Administratorund Entwickler-Guide, Kap , S. 21). Ansicht konfigurieren und speichern Sie können die Tabellendaten filtern und sortieren, Spalten ein-/und ausblenden sowie die konfigurierten Ansichten speichern. Siehe Ansichten der Monitoring-Tabellen ändern (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 7.11, S. 118). Daten veröffentlichen Sie können die Tabellendaten zusätzlich im inubit Enterprise Portal in einem Portlet anzeigen lassen. Siehe Monitoring-Portlets anlegen (Workbench: Benutzer-Guide, Kap , S. 539). 7.6 System Log Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Prozessschritte anzeigen, S. 112 Fehlermeldungen anzeigen, S. 113 Workflow anzeigen, S. 113 Message Log anzeigen, S. 114 Prozess erneut starten, S. 114 Aufruf inubit Workbench > Register Monitoring > System-Log Im System Log werden Informationen zu bereits ausgeführten Technical Workflows und Systemprozessen angezeigt. Für jeden Eintrag stehen detaillierte Infos wie z. B. Status, Prioritäten und Prozess-IDs zur Verfügung. Sie können zu jedem Eintrag den dazugehörigen Workflow, deren Prozessschritte und evtl. vorhandene Fehlermeldungen anzeigen inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

111 Technisches Monitoring System Log 111 Tabellenspalten Im System Log werden folgende Informationen angezeigt: Spaltenname Global-Prozess-ID Prozess-ID Workflow-Name Tag Eingabe-Modul Ausgabe-Modul Größe Eingangsnachricht Größe Ausgangsnachricht Anfang Ende Dauer Status Meldung Eigentümer Priorität Erläuterung Bezeichner. Identisch mit der Prozess-ID, solange nicht explizit gesetzt. Siehe ISGlobalProcessId ändern (Workbench: Benutzer-Guide, Kap , S. 408). Zahl, die den Workflow-Prozess eindeutig identifiziert. Name, unter dem der Technical Workflow angelegt wurde. Zeigt das Tag an, unter dem der Workflow ausgeführt wurde. Name des ersten Moduls im Technical Workflow. Name des letzten Moduls. Angabe in Byte. Angabe in Byte. Datum und Uhrzeit, zu welcher der Workflow gestartet wurde. Datum und Uhrzeit, zu welcher der Workflow beendet wurde. Gesamte Ausführungszeit des Moduls (Endzeit minus Startzeit) in Millisekunden. Mögliche Werte: OK oder Error. Leer, wenn die Workflow-Verarbeitung den Status OK hat. Falls die Workflow-Verarbeitung mit einem Error beendet wurde, wird eine entsprechende Meldung angezeigt. Mehrere Meldungen werden durch einen Doppelpunkt getrennt. Login-Name der Person angezeigt, die den Workflow angelegt hat. Zeigt die Priorität, die dem Technical Workflow beim Konfigurieren zugewiesen wurde. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

112 112 Technisches Monitoring System Log Speicherort Die Tabellendaten werden in der inubit-monitoring-datenbank verwaltet. Siehe inubit-datenbanken verwalten (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 8, S. 123). System Log konfigurieren Die Tabellendaten werden zusätzlich im System Log im Dateisystem gespeichert. Sie können die maximale Größe des System Logs und die Anzahl der Backups konfigurieren. Siehe System Log konfigurieren (Process Engine: Administratorund Entwickler-Guide, Kap , S. 22). Ansicht konfigurieren und speichern Sie können die Tabellendaten filtern und sortieren, Spalten ein-/und ausblenden sowie die konfigurierten Ansichten speichern. Darüber hinaus können Sie selbst-definierte Spalten hinzufügen. Siehe - Ansichten der Monitoring-Tabellen ändern (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 7.11, S. 118) - Spalten im Queue Manager/System Log hinzufügen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 96) Daten veröffentlichen Sie können die Tabellendaten zusätzlich im inubit Enterprise Portal in einem Portlet anzeigen lassen. Siehe Monitoring-Portlets anlegen (Workbench: Benutzer-Guide, Kap , S. 539) Prozessschritte anzeigen Im System Log können Sie zu jedem Prozess detaillierte Infos zu jedem einzelnen, bereits abgearbeiteten Schritt sowie die dazugehörigen Technical Workflows anzeigen. 1. Markieren Sie im System Log den Prozess, dessen Details Sie anzeigen möchten. 2. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Prozessschritte ansehen. Alternativ, doppelklicken Sie den Prozess. Für jeden Prozess öffnet sich ein Dialog, Sie können mehrere Prozessschritt-Fenster gleichzeitig anzeigen lassen inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

113 Technisches Monitoring System Log 113 Zusätzlich zum Workflow werden in der Tabelle folgende Informationen angezeigt: Spaltenname Workflow Modulname Vorgänger Nachfolger Meldung Anfang Ende Erläuterung Name des Workflows, zu dem die Prozessschritte gehören Liste aller am Workflow beteiligten Module Vorgängermodul, wenn vorhanden Nachfolgermodul, wenn vorhanden Fehlermeldung, wenn ein Fehler am ersten Modul der Zeile aufgetreten ist Datum und Uhrzeit, zu dem die Ausführung des Moduls gestartet wurde Datum und Uhrzeit, zu dem die Ausführung des Moduls beendet wurde 3. Um die Details eines bestimmten Moduls in der Tabelle schneller zu finden, klicken Sie im Technical Workflow auf das Modul. Der dazugehörige Eintrag in der Tabelle wird farbig markiert Fehlermeldungen anzeigen Im System Log können Sie die Fehlermeldungen zu jedem mit Error beendeten Prozess anzeigen. 1. Markieren Sie im System Log den Prozess, dessen Fehlermeldung Sie anzeigen möchten. 2. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Fehlermeldung anzeigen. Ein Hinweis mit der Fehlermeldung wird angezeigt Workflow anzeigen Zeigt den Namen des ausgewählten Workflows an. Wenn Sie auf den Namen klicken, wird der Workflow im Designer angezeigt. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

114 114 Technisches Monitoring System Log 1. Markieren Sie im System Log den Workflow, den Sie anzeigen möchten. 2. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Workflow anzeigen. Der Name des Workflows wird angezeigt, klicken Sie darauf. Der Technical Workflow wird im Register Designer angezeigt Message Log anzeigen Mit dieser Funktion werden aufbewahrte Eingangs- und Ausgangsnachrichten angezeigt. Voraussetzungen An dem Modul und/oder an dem Diagramm ist das Input/Output Message Logging aktiviert. Siehe Input/Output Message Logging - am Diagramm: Register Ausführung (nur TWF und BPEL) (Workbench: Benutzer-Guide, Kap , S. 116) - am Modul: Dialog System Connector Eigenschaften (Workbench/Process Engine: Systemkonnektor-Guide, Kap , S. 20) Prozess erneut starten Sie können einen Prozess mit einer ausgewählten, bereits verarbeiteten Nachricht neu starten. Voraussetzungen An dem Modul und/oder an dem Diagramm ist das Input/Output Message Logging aktiviert. Siehe Input/Output Message Logging - am Diagramm: Register Ausführung (nur TWF und BPEL) (Workbench: Benutzer-Guide, Kap , S. 116) - am Modul: Dialog System Connector Eigenschaften (Workbench/Process Engine: Systemkonnektor-Guide, Kap , S. 20) inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

115 Technisches Monitoring Server Trace Log: Server Traces anzeigen 115 Gesamten Workflow starten a. Wählen Sie Prozess starten mit > Input. Es werden alle Eingangsnachrichten gelistet, die durch das Input/Output Message Logging aufbewahrt wurden. b. Markieren Sie eine Nachricht. Die Workflow-Ausführung wird mit der Nachricht direkt hinter dem Input-Systemkonnektor gestartet. Output-Systemkonnektor erneut starten a. Wählen Sie Prozess starten mit > Output. Es werden alle Ausgangsnachrichten gelistet, die durch das Input/Output Message Logging aufbewahrt wurden. b. Markieren Sie eine Nachricht. Der Output-Systemkonnektor wird mit der Nachricht gestartet. 7.7 Server Trace Log: Server Traces anzeigen Aufruf inubit Workbench > Register Monitoring > Server Trace Log Wenn das Server Trace log aktiviert ist, dann werden in diesem Register alle Info-Meldungen und Fehler der inubit Process Engines protokolliert. Server Trace Log aktivieren und konfigurieren Sie können u. a. die maximale Größe des Logs und die Anzahl der Backups konfigurieren. Siehe Server Trace Log aktivieren und konfigurieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 22). Server Trace speichern Über das Kontextmenü der Ansicht können Sie das aktuell angezeigte Trace Log als *.log oder *.txt in einer Datei speichern. Suchen im Server Trace Siehe Suchen in der inubit Workbench (Workbench: Benutzer- Guide, Kap. 1.9, S. 51). inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

116 116 Technisches Monitoring inubit Workbench Trace Log 7.8 inubit Workbench Trace Log Aufruf inubit Workbench > Register Monitoring > inubit Workbench Trace Log Wenn aktiviert, dann werden im inubit Workbench Trace Log alle Aktionen und Fehler der inubit Workbench protokolliert. inubit Workbench Trace aktivieren und konfigurieren Sie können u. a. die maximale Größe des Logs und die Anzahl der Backups konfigurieren. Siehe Logging (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 1, S. 33). inubit Workbench Trace speichern Über das Kontextmenü können Sie das aktuell angezeigte Trace Log als *.log oder *.txt in einer Datei speichern. Suchen im Server Trace Siehe Suchen in der inubit Workbench (Workbench: Benutzer- Guide, Kap. 1.9, S. 51). 7.9 Fehlermeldungen im Monitoring Wenn das Monitoring nicht zur Verfügung steht, dann wird beim Öffnen des Registers Monitoring eine Fehlermeldung angezeigt. Mögliche Ursachen sind ein Defekt in der Datenbank, aus der das Monitoring seine Anzeigeinformationen bezieht, oder ein beschädigtes Datenbankskript. 1. Stoppen Sie den Server. 2. Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus: - Wenn Sie gute SQL-Kenntnisse haben, dann korrigieren Sie die fehlerhaften Einträge im Datenbankskript <inubitinstalldir>/server/ibis_root/log/db/ logs.script. - Benennen Sie das Verzeichnis <inubit-installdir>/ server/ibis_root/log/db um, z. B. in <inubitinstalldir>/server/ibis_root/log/defective-db inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

117 Technisches Monitoring Remote-Überwachung mit Command Line Interface (StartCLI) Starten Sie die inubit Process Engine neu. Ein Verzeichnis namens db mit einem neuen, korrekten Datenbankskript logs.script wird angelegt und das Monitoring steht wieder zur Verfügung Remote-Überwachung mit Command Line Interface (StartCLI) Das Kommandozeilentool StartCLI öffnet eine Server-Shell für den Zugriff auf eine entfernte inubit Process Engine. Damit können Sie u. a. folgende Informationen abfragen: Version Inhalt des Queue Managers (Anzahl der Workflows mit einem bestimmten Status, interne Queue-Größe) Liste aller angemeldeten Benutzer Uptime Serverzeit Interner VM Speicherbedarf Alive Check Anzahl von Fehlern in Workflows Trace aktivieren, deaktivieren, downloaden Nachrichten (IS) versenden, anzeigen, löschen Verfügbare IPv4-Adressen für das eigene System (local host) StartCLI aufrufen Nutzen Sie eines der folgenden Skripte: inubit Workbench: <inubit-installdir>/client/bin/startcli.sh bzw. *.bat inubit Process Engine (falls keine inubit Workbench installiert ist): <inubit-installdir>/server/<tomcat JBOSS>/bin/ startcli.sh bzw. *.bat Übergeben Sie beim Starten die URL der inubit Process Engine, auf die Sie zugreifen möchten, und die Anmeldedaten des Benutzers, unter dessen Kennung Sie arbeiten möchten. Um alle Optionen aufzulisten, mit denen StartCLI gestartet werden kann, starten Sie das Skript mit der Option -h. Nach dem Start erhalten Sie eine Liste aller Befehle, indem Sie help oder? eingeben. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

118 118 Technisches Monitoring Ansichten der Monitoring-Tabellen ändern 7.11 Ansichten der Monitoring-Tabellen ändern Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Navigieren in Monitoring-Tabellen, S. 118 Sortieren, S. 118 Filtern der Tabelleninhalte, S. 119 Spalten ein-/ausblenden, S. 120 Spalten verschieben, S. 120 Tabellenansichten speichern, anzeigen oder löschen, S Navigieren in Monitoring-Tabellen Rechts oberhalb der Monitoring-Tabellen werden Elemente zum Navigieren angezeigt: Nummer der aktuell markierten Zeile/Anzahl aller sichtbaren Zeilen. Wenn Sie eine Zeilennummer eingeben und Return drücken, wird die angegebene Zeile angezeigt und hervorgehoben. Zeigt die erste bzw. letzte Zeile der Tabelle an. Nützlich um bei großen Tabellen schnell an den Anfang oder das Ende der Tabelle zu springen Sortieren Sie können die Inhalte der Monitoring-Tabellen sortieren. Sortieren 1. Klicken Sie auf den Kopf der Spalte, nach der Sie die Tabelle sortieren möchten. 2. Die Tabelle wird sortiert. Ein nach oben zeigender Pfeil in dem Spaltenkopf zeigt an, dass die Tabelle entsprechend der ausgewählten Spalte aufsteigend sortiert wurde inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

119 Technisches Monitoring Ansichten der Monitoring-Tabellen ändern 119 Sortierung umkehren/aufheben 1. Klicken Sie erneut auf den Kopf der Spalte, bis nach oben zeigender Pfeil im Tabellenkopf anzeigt, dass die Sortierung umgedreht wurde. 2. Wenn Sie noch einmal klicken, wird die Sortierung aufgehoben. Es wird kein Pfeil im Tabellenkopf mehr angezeigt. Alternativ, klicken Sie im Feld Ansicht auf die leere Zeile. Mehrfach sortieren Innerhalb einer Sortierung können Sie die Zeilen weiter sortieren, in dem Sie weitere Spaltenköpfe anklicken. Vor dem Spaltenköpfen werden Zahlen angezeigt, welche die Sortierreihenfolge der Spalten angeben Filtern der Tabelleninhalte Sie können die Monitoring-Tabellen nach einem oder mehreren Filterkriterien filtern. Es werden dann nur noch die Einträge angezeigt, die den definierten Filterkriterien entsprechen. Alle anderen werden ausgeblendet. Filtern 1. Klicken Sie in die gelbe Zeile unter dem Kopf der Spalte, die Sie als Filterkriterium verwenden möchten. Ein Dialog öffnet sich. Es werden alle voneinander verschiedenen Einträge der Spalte angezeigt. Markieren Sie die Checkboxen der Einträge, die als Filterkriterium dienen sollen. Diese Einträge werden weiterhin angezeigt, alle anderen werden ausgeblendet. Alternativ geben Sie das Filterkriterium (oder einen Teil davon) direkt in das Texteingabefeld über der Liste ein. Dies ist sinnvoll, wenn alle Einträge, die angezeigt werden sollen, eine gemeinsame (Teil-)Zeichenkette enthalten. 2. Klicken Sie auf OK. Die Tabelleninhalte werden entsprechend Ihren Angaben gefiltert. Im abgebildeten Beispiel würde die Eingabe der Teil-Zeichenkette System dazu führen, dass nur die Einträge System-Connection und System-Start angezeigt würden. Solange der Filter aktiv ist, wird in der gelben Zelle der gefilterten Spalte das Filterkriterium angezeigt. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

120 120 Technisches Monitoring Ansichten der Monitoring-Tabellen ändern Alles anzeigen Um die Filterung einer Spalte aufzuheben, öffnen Sie den Dialog der Spalte und klicken auf Alle. Der Spaltenfilter wird entfernt. Wenn keine weiteren Filter definiert sind, werden alle Tabelleninhalte angezeigt, in der gelben Zelle der Spalte wird Alle angezeigt. Wenn es noch andere Filter gibt, dann werden alle Inhalte wieder eingeblendet, die den noch vorhandenen Filtern entsprechen Spalten ein-/ausblenden Sie können in den Monitoring-Tabellen gezielt einzelne Spalten ausund wieder einblenden, um die Übersichtlichkeit zu erhöhen. 1. Öffnen Sie das Kontextmenü eines Tabellenkopfes. Ein Fenster mit allen vorhandenen Spalten wird angezeigt. 2. Um eine Spalte auszublenden, entfernen Sie das Häkchen von der entsprechenden Checkbox. 3. Zum Einblenden einer Spalte markieren Sie die Checkbox Spalten verschieben Sie können Tabellenspalten einfach per Drag n Drop verschieben Tabellenansichten speichern, anzeigen oder löschen Sie können alle Änderungen, die Sie an den Monitoring-Tabellen im Queue Manager, Scheduler Manager, Connection Manager oder Key Manager vorgenommen haben als benannte Tabellenansicht speichern. Sie können beliebig viele Ansichten speichern. Die Ansichten werden im Verzeichnis <Betriebssystemspezifisches_Benutzerverzeichnis>/ inubit/toolset/<version>/conf/view gespeichert inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

121 Technisches Monitoring Ansichten der Monitoring-Tabellen ändern 121 Tabellenansichten speichern 1. Konfigurieren Sie gewünschte Ansicht. 2. Geben Sie im Feld Ansicht einen Namen für die Ansicht ein. 3. Klicken Sie auf, um die Ansicht zu speichern. Tabellenansichten anzeigen Wählen Sie in der Auswahlliste des Felds Ansicht eine Ansicht aus. Ungefilterte Ansicht anzeigen Wählen Sie in der Auswahlliste des Felds Ansicht die leere Zeile aus. Tabellenansicht löschen 1. Zeigen Sie die zu löschende Ansicht an. 2. Klicken Sie auf. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

122 122 Technisches Monitoring Ansichten der Monitoring-Tabellen ändern inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

123 8 inubit-datenbanken verwalten 123 Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: inubit-monitoring-datenbank austauschen, S. 123 Tabellen und Spalten in der inubit-monitoring-datenbank anlegen, S. 124 inubit-task-datenbank austauschen, S. 126 Dialog Datenbankmanager, S. 127 Verwendung Die inubit-software nutzt die folgenden H2-Datenbanken zum Speichern folgender Daten: inubit-monitoring-datenbank - Daten von Queue Manager, Scheduler Manager, Connection Manager, Key Manager - Reports, die von Process Data Loggern erstellt wurden inubit-task-datenbank Tasks, die von Task Generatoren erstellt wurden. Für Produktivumgebungen sollten Sie auf eine andere Datenbank wechseln. Der Datenbankbenutzer benötigt mindestens die Rechte CREATE TABLE, CREATE INDEXund DROP INDEX. Um Probleme mit Sonderzeichen zu vermeiden, sollte für die Datenbanken die UTF-8-Kodierung aktiviert sein. 8.1 inubit-monitoring-datenbank austauschen Die Tabellen für das Monitoring sind in der mitgelieferten H2- Datenbank auf Einträge begrenzt. Bei jeder Workflow- Ausführung wird mindestens ein Datenbankeintrag geschrieben. Wenn jeden Tag 110 Workflows ausgeführt werden, dann sind diese jeweils für ein knappes Jahr sichtbar. Sobald das Maximum von Einträgen erreicht ist, werden die ältesten Einträge in eine Log-Datei auf dem Dateisystem ausgelagert und dort archiviert. Die Entscheidung, für welches Szenario auf eine andere Datenbank umgeschaltet werden sollte, hängt davon ab, wie viele Workflow- Ausführungen in welcher Zeit stattfinden und für wie lange deren Einträge im Monitoring sichtbar sein sollen. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

124 124 inubit-datenbanken verwalten Tabellen und Spalten in der inubit-monitoring-datenbank anlegen Wenn viele Workflows parallel oder ein Workflow sehr häufig ausgeführt werden, kann die maximale Anzahl der Einträge in der H2- Datenbank schnell erreicht werden. Sie können die mitgelieferten Konfigurationsdateien nutzen, um auf eine andere Datenbank umzuschalten, z. B. MSSQL, MySQL, Oracle oder PostgreSQL. 1. Installieren Sie den JDBC-Treiber, der zu Ihrem gewählten Datenbanksystem passt. Siehe Treiber installieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 3.4, S. 57). 2. Erstellen Sie in Ihrem Datenbanksystem ein Schema. 3. Stoppen Sie die inubit Process Engine. 4. Benennen Sie die Konfigurationsdatei der H2-Datenbank um, z. B. von logsdbconfig.xml nach logsdbconfig.xml.h2. Die Konfigurationsdatei der H2-Datenbank liegt im Verzeichnis <inubit-installdir>/server/ibis_root/conf/. In diesem Verzeichnis finden Sie auch alle weiteren mitgelieferten Konfigurationsdateien. 5. Entfernen Sie die Endung von der Konfigurationsdatei, auf die Sie umschalten möchten, so dass die Datei logsdbconfig.xml heißt. 6. Passen Sie in der Datei logsdbconfig.xml die Werte der Element url, user und password entsprechend Ihrer Datenbank und Arbeitsumgebung an. Die max. Anzahl der Einträge in einer Datenbank ist in Ihrer Konfigurationsdatei festgelegt, z. B. <maximumlimit>41000</ maximumlimit> für eine MySQL Datenbank. Falls Sie das Limit hochsetzen, beachten Sie unbedingt den Kommentar über dem Element! 7. Starten Sie die inubit Process Engine neu. 8.2 Tabellen und Spalten in der inubit-monitoring-datenbank anlegen 1. Öffnen Sie den Dialog Datenbankmanager (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 8.4, S. 127) 2. Klicken Sie auf Hinzufügen. Der Dialog zum Hinzufügen einer neuen Tabelle öffnet sich: inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

125 inubit-datenbanken verwalten Tabellen und Spalten in der inubit-monitoring-datenbank anlegen Geben Sie den Tabellennamen ein und klicken Sie auf OK. Die neue Tabelle wird in der Tabellenübersicht angezeigt. 4. Klicken Sie im Register Spalte auf. Der Dialog zum Anlegen einer neuen Tabellenspalte wird angezeigt: inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

126 126 inubit-datenbanken verwalten inubit-task-datenbank austauschen 5. Füllen Sie den Dialog aus und schließen Sie diesen mit OK. Die neue Spalte wird angezeigt. Fahren Sie fort mit dem Anlegen neuer Spalten, bis Sie die Tabelle entsprechend Ihren Wünschen konfiguriert haben. Danach können Sie die Tabelle mit Daten füllen. 8.3 inubit-task-datenbank austauschen 1. Installieren Sie den JDBC-Treiber, der zu Ihrem gewählten Datenbanksystem passt. Siehe Treiber installieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 3.4, S. 57). 2. Erstellen Sie in Ihrem Datenbanksystem ein Schema. 3. Stoppen Sie die inubit Process Engine inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

127 inubit-datenbanken verwalten Dialog Datenbankmanager Öffnen Sie die Konfigurationsdatei der inubit-task-datenbank unter <inubit-installdir>/server/ibis_root/conf/ tasksdbconfig.xml. 5. Kommentieren Sie das <connection>-element der h2-task- Datenbank aus. 6. Entfernen Sie die Kommentarzeichen des zu Ihrem Datenbanksystem passenden <connection>-elements. 7. Geben Sie als Werte der Elemente user und password die Login-Daten des Datenbankbenutzers ein. 8. Passen Sie den Wert des url-elements entsprechend Ihrem Datenbanksystem und Ihrer Arbeitsumgebung an. Beispiel: Für ein MySQL-basiertes DBS mit dem Schema test auf dem Rechner myserver lautet der Wert: <url> jdbc:mysql://myserver:3306 /test?sockettimeout= </url> 9. Starten Sie die inubit Process Engine neu. 8.4 Dialog Datenbankmanager Aufruf Register Configuration > Allgemeine Einstellungen, Menü Configuration > DB-Manager Process Data Logger Siehe Process Data Logger (Utility) (Workbench/Process Engine: Modul-Guide, Kap. 20, S. 247). Complex Lookup Table Siehe Complex Lookup Table (Data Converter) (Workbench/ Process Engine: Modul-Guide, Kap. 1, S. 15). In diesem Dialog verwalten Sie Datenbanktabellen. Sie können Tabellen in der ausgewählten Datenbank anlegen, ändern und löschen. Der Dialog bietet folgende Optionen: Datenbank Zeigt eine Liste aller bereits publizierten Datenbankkonnektoren und die inubit-monitoring-datenbank der inubit an. Sobald Sie eine Datenbank markieren, werden im Bereich Tabellenübersicht alle Tabellen der Datenbank angezeigt. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

128 128 inubit-datenbanken verwalten Dialog Datenbankmanager Tabellenübersicht Zeigt alle Tabellen der ausgewählten Datenbank an. Wenn Sie die inubit-monitoring-datenbank ausgewählt haben, dann werden nur die Tabellen angezeigt, die schreibbar sind. In der Tabelle stehen folgende Funktionen zur Verfügung: Funktion Erläuterung Erzeugt eine neue Tabelle. Zum Umbenennen der markierten Tabelle. Löscht die markierte Tabelle. Sortiert die Tabellen alphabetisch. STRG+F Lädt die Daten erneut aus der Datenbank und aktualisiert die Anzeige. Öffnet die Suche. Siehe Suchen in der inubit Workbench (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 1.9, S. 51). Alle Funktionen sind auch über das Kontextmenü der Tabellen zu erreichen. Sobald Sie eine Tabelle markieren, wird daneben die Struktur der Tabelle angezeigt. Datenbankinfo Zeigt Namen und Version der ausgewählten Datenbank an. Tabelle <Name der Tabelle> Info In der Tabelle werden die Spaltennamen, die Spaltentypen, deren Länge und evtl. vorhandene Standardwerte angegeben. Zusätzlich wird angezeigt, ob die Spalte Null-Werte enthalten kann. Sie können neue Spalten erzeugen, vorhandene bearbeiten und löschen. Alle Angaben und Änderungen werden ohne Rückmeldung sofort in die Datenbank geschrieben. Die letzte Spalte einer Datenbanktabelle kann nicht gelöscht werden, Sie müssen in diesem Fall die gesamte Tabelle löschen inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

129 9 Alerting 129 Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Alarmauslösende Ereignisse und Benachrichtigungswege, S Benachrichtigung aktivieren, S. 131 SNMP-Alarmierung aktivieren, S. 132 Verwendung Die inubit-software besitzt einen mächtigen Alarmierungsmechanismus, mit dem Sie sich per und/oder SNMP über das Eintreten von Ereignissen zeitnah informieren lassen können. Um das Alerting zu nutzen, aktivieren und konfigurieren Sie zuerst die Überwachung der zu meldenden Ereignisse und dann einen oder beide Alarmierungsmechanismen ( /SNMP). 9.1 Alarmauslösende Ereignisse und Benachrichtigungswege Die Tabellen in den folgenden Abschnitten listen alle alarmauslösenden Ereignisse auf und geben für jedes Ereignis an, ob Benachrichtigungen per oder SNMP möglich sind: Ereignisse der Systemumgebung, S. 129 Ereignisse der inubit Process Engine, S Ereignisse der Systemumgebung Die Überwachung der folgenden Ereignisse aktivieren und konfigurieren Sie in der inubit Workbench im Register Configuration > Allgemein im Konfigurationsbereich Überwachung > Systemumgebung : Ereignis Erläuterung SNMP Zeitintervall für Test der Systemumgebung Festplattenausnutzung Zeitintervall, in dem die Festplattenausnutzung und die Auslastung der JVM überprüft werden. Achtung: Zu kurze Intervalle können die Performance einschränken! Aktiviert die Überwachung der Festplattenausnutzung. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

130 130 Alerting Alarmauslösende Ereignisse und Benachrichtigungswege Ereignis Erläuterung SNMP Max. Festplattenausnutzung in % Obere Grenze der Festplattenausnutzung, beim Erreichen der Grenze wird Alarm ausgelöst. JVM Speicher Aktiviert die Überwachung der internen Speicherauslastung der JVM. Max. JVM Speicherauslastung Obere Grenze der JVM Speicherauslastung, beim Erreichen wird ein Alarm ausgelöst. x x x x Ereignisse der inubit Process Engine Workflows Die Überwachung der folgenden Ereignisse aktivieren Sie im Register Configuration > Allgemein im Konfigurationsbereich Überwachung > Process Engine : Ereignis Erläuterung SNMP Max. Größe der Warteschlange Max. fehlerhafte Workflows Max. Workflow-Ausführungen Max. Anzahl von Workflows in der Warteschlange, beim Erreichen wird ein Alarm ausgelöst. Maximale Anzahl fehlerhafter Workflow-Ausführungen, die innerhalb des Zeitintervalls zulässig sind, bevor ein Alarm ausgelöst wird. Maximale Anzahl von Workflow-Ausführungen, die im angegebenen Zeitintervall gemessen werden. Das Überschreiten löst einen Alarm aus. x x x x x x Verbindungen, Timeouts, Zertifikate, Lizenzen und Benutzer Für folgende Ereignisse müssen Sie die Überwachung jeweils individuell aktivieren: Ereignis Erläuterung SNMP Abbruch der Verbindung zu überwachten Komponenten Die Überwachung z. B. von Remote Connectoren wird im Connection Manager konfiguriert x inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

131 Alerting -Benachrichtigung aktivieren 131 Ereignis Erläuterung SNMP Errors und Timeouts bei Technical Workflows Ablauf von Zertifikaten in Systemkonnektoren Ablauf der inubit-lizenz Benutzer gesperrt wegen zu häufiger Falscheingabe des Passworts Benutzer wegen Inaktivität gesperrt Benutzer wegen Inaktivität gelöscht Errors und Timeouts werden im Queue Manager angezeigt. Errors und Timeouts werden im Eigenschaftendialog von BPEL- und Technical Workflow Diagrammen konfiguriert. Siehe Bei fehlerhafter Ausführung Nachricht an (Workbench: Benutzer-Guide, Kap., S. 118). Alle überwachten Zertifikate werden im Key Manager angezeigt. Warnungen werden täglich ab zwei Wochen vor Ablauf gesendet. Die Überwachung wird zusammen mit der -Alarmierung aktiviert. Warnungen werden täglich ab zwei Wochen vor Ablauf gesendet; die Lizenz-Überwachung wird zusammen mit der -Alarmierung bzw. SNMP-Aktivierung gestartet. Siehe inubit-benutzerkonten konfigurieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 26). x x x x x x x x x x Benachrichtigung aktivieren Die inubit-software kann bei alarmauslösenden Ereignissen s an den Benutzer root mit der Rolle System Administrator versenden. Siehe - Für BPEL- und Technical Workflow Diagramme können Sie individuelle -Empfänger festlegen, siehe Bei fehlerhafter Ausführung Nachricht an (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 2, S. 118). - Für eine Liste aller alarmauslösenden Ereignisse, bei denen E- Mails versendet werden können, siehe Alarmauslösende Ereignisse und Benachrichtigungswege (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 9.1, S. 129). inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

132 132 Alerting SNMP-Alarmierung aktivieren 1. -Empfänger festlegen a. Zeigen Sie in der inubit Workbench das Register Configuration > Benutzerrollen an. b. Klappen Sie den Benutzerrollen-Ordner System Administrator auf und markieren Sie den Benutzer root. c. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Benutzerdaten ändern. Ein Dialog öffnet sich. d. Geben Sie eine gültige -Adresse ein. e. Bestätigen Sie mit OK. Der Dialog schließt sich Benachrichtigungen aktivieren a. Zeigen Sie das Register Configuration > Allgemeine Einstellungen an. b. Markieren Sie den Konfigurationsbereich Überwachung > E- Mail Benachrichtigung. c. Markieren Sie die Option Benachrichtigung eingeschaltet. d. Geben Sie im Feld Servername die IP-Adresse oder den Namen Ihres Mail-Servers ein. e. Aktivieren Sie die Option Authentifizierung, wenn der Mail- Server ein Login erwartet. f. Geben Sie dann auch den Loginnamen und das Passwort ein. g. Speichern Sie die Angaben. 9.3 SNMP-Alarmierung aktivieren Die inubit Process Engine kann SNMP Traps an einen SNMP Manager senden, um damit das Eintreten von bestimmten Ereignissen zu melden. Die SNMP Traps werden als enterprisespecific Traps gesendet, die allgemeine TrapID (generic trap type) hat daher immer den Wert 6. Die Bosch Software Innovations GmbH verwendet für die von der inubit Process Engine generierten Traps die enterprise ID Für eine Liste aller alarmauslösenden Ereignisse, bei denen SNMP-Traps versendet werden können, siehe Alarmauslösende Ereignisse und Benachrichtigungswege (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 9.1, S. 129) inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

133 Alerting SNMP-Alarmierung aktivieren 133 Ereignisse und ihre Traps Wenn die SNMP-Alarmierung aktiv ist, dann werden bei Eintreten der folgenden Ereignisse die danebenstehenden firmenspezifischen TrapIDs ( specific trap code ) gesendet: Ereignis Die maximale Anzahl der Workflow-Ausführungen im Zeitfenster wurde überschritten. Die maximale Anzahl der fehlerhaften Workflow-Ausführungen im Zeitfenster wurde überschritten. Die maximale Anzahl der Workflow in der Workflow-Queue wurde überschritten. Die konfigurierte maximale Festplattenausnutzung wurde erreicht. Die inubit Process Engine nutzt mehr JVM als maximal zulässig. Ein Benutzer wurde gesperrt wegen zu häufiger Falscheingabe des Passworts. TrapID Ein Benutzer wurde wegen Inaktivität gesperrt. 7 Ein Benutzer wurde wegen Inaktivität gelöscht. 8 Warnungen vor dem Ablaufen der Lizenz werden täglich ab zwei Wochen vor Ablauf gesendet. Das PITR nutzt mehr Festplattenplatz als maximal zulässig. PITR wird ab inubit 7.0 nicht mehr unterstützt Beispiele OID für max. Festplattenplatz überschritten: OID für max. JVM überschritten: Voraussetzung Als Empfänger der SNMP-Traps muss ein SNMP Manager installiert sein. Die SNMP Traps der inubit Process Engine müssen im SNMP Manager registriert werden. Dazu muss in der Konfiguration des SNMP Managers der Object Identifier (OID) der inubit-software angegeben werden ( ). Die Bosch Software Innovations GmbH stellt Ihnen auf Wunsch gern eine MIB-Datei (Management Information Base) zur Verfügung. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

134 134 Alerting SNMP-Alarmierung aktivieren 1. Zeigen Sie in der inubit Workbench das Register Configuration > Allgemein an. 2. Zeigen Sie den Konfigurationsbereich Überwachung > SNMP- Alarmierung an. 3. Markieren Sie die Option Aktivieren. Mit dieser Option aktivieren Sie den Versand von SNMP-Traps, wenn Alarme ausgelöst wurden. 4. Füllen Sie die übrigen Felder aus. 5. Speichern Sie Ihre Angaben. Die SNMP-Alarmierung ist nun aktiviert inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

135 10 Datensicherung und -wiederherstellung 135 Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Backup und Restore, S. 136 Point-in-Time Recovery (PITR), S. 139 Überblick Die inubit-software bietet folgende Funktionen zur Datensicherung und -wiederherstellung: Backup und Restore Beim Backup werden die inubit-system- und -Benutzerdaten in einem festgelegten Intervall online mit dem Backup Connector gesichert. Mit den gesicherten Daten kann der Systemzustand zum Zeitpunkt der Datensicherung offline wiederhergestellt werden. Siehe - Backup erstellen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 137) - System oder Benutzer/Benutzergruppen wiederherstellen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 137) Point-in-Time Recovery (PITR) Mit Hilfe des PITR werden die System- und Nutzerdaten der inubit- Software (optional auch Transaktionsdaten) im Betrieb fortlaufend gesichert. Auf Basis der Sicherungskopien kann der Systemzustand wiederhergestellt werden, der zu einem beliebigen Zeitpunkt vorlag. Entsprechend der Nutzung und Auslastung der inubit-software können sehr große Datenmengen entstehen. Der Zeitpunkt, auf den das System maximal zurückgerollt werden kann, ist daher abhängig von der Größe des zur Verfügung stehenden Speicherplatzes. Siehe - PITR aktivieren und konfigurieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 140) - inubit-installation mit PITR-Archiv wiederherstellen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 142) Dieses Feature muss in Ihrer Lizenz freigeschaltet sein, damit Sie es nutzen können. Um Ihre Lizenz erweitern zu lassen, senden Sie eine an Beispiel für die Nutzung Um Ihr System sicher und effizient wiederherstellen zu können, ist es sinnvoll, die beiden Backup-Funktionen der inubit-software und ein Betriebssystem-Backup miteinander zu kombinieren, z. B. so: inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

136 136 Datensicherung und -wiederherstellung Backup und Restore Wöchentliche Vollsicherung des gesamten Betriebssystems inklusive der verwendeten Datenbanken, zusätzlich täglich eine Differenzialsicherung. Tägliches System- und Benutzergruppen-Backup der inubit- Software, am besten nachts, wenn nur wenige Workflows ausgeführt werden. Kontinuierliches Protokollieren der System- und Transaktionsdaten der inubit-software durch PITR Backup und Restore Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Backup erstellen, S. 137 System oder Benutzer/Benutzergruppen wiederherstellen, S. 137 Überblick Die inubit-software bietet zwei Backup-Typen: System-Backup Sichert den aktuellen Systemzustand der inubit Process Engine. Folgende Verzeichnisse werden immer gesichert: - inubit-konfiguration (<inubit-installdir>/server/ ibis_root/conf, außer den EDI-Regeln im edi- Verzeichnis) - inubit Process Engine Log-Verzeichnis <inubit-installdir>/server/ibis_root/log - Die Benutzergruppe admin (umfasst alle Benutzer) Benutzer-/Benutzergruppen-Backup Sichert ausgewählte Benutzer oder Benutzergruppen inklusive der untergeordneten Benutzergruppen. Neben Benutzerdaten (inkl. der Daten verlinkter Benutzer) werden alle Workflows, Module, Repository- und Monitoringdateien der ausgewählten Benutzer oder Benutzergruppen gesichert. Für Informationen über verlinkte Benutzer siehe Benutzer zu weiteren Benutzergruppen zuordnen und Zuordnung bearbeiten (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 74). Sie können weitere Daten sichern lassen, siehe Erweiterte Backup Optionen (Workbench/Process Engine: Systemkonnektor-Guide, Kap. 4, S. 44) inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

137 Datensicherung und -wiederherstellung Backup und Restore 137 Laufende Prozesse und Datenkonsistenz Um die Konsistenz des Backups zu gewährleisten, wird das Backup erst gestartet, wenn alle Workflows mit dem Status Processing ihre aktuelle Aufgabe beendet haben bzw. wenn die Workflows der ausgewählten Benutzer/der Benutzergruppe beendet sind. Neue Workflows werden nicht gestartet. Die Workflows werden nach Ablauf der Datensicherung wieder frei gegeben Backup erstellen Starten Sie das Backup zu einem Zeitpunkt, zu dem möglichst wenige Workflows aktiv sind! 1. Erstellen Sie einen Technical Workflow. 2. Fügen Sie einen Backup Connector ein. 3. Markieren Sie beim Konfigurieren die Option System, um ein Systembackup zu erstellen, oder die Option Benutzer/ Benutzergruppen, um Benutzerdaten zu sichern. 4. Geben Sie den Namen der Sicherungsdatei an. Die Sicherungsdatei wird in ein Standard-Verzeichnis geschrieben und bei jeder Ausführung des Backup Connectors überschrieben. Dabei gehen die bereits enthaltenen Daten verloren. Siehe Backup Connector (Workbench/Process Engine: Systemkonnektor-Guide, Kap. 4, S. 43). 5. Optional: Alle Sicherungsdateien speichern a. Markieren Sie im Backup Connector die Option In den Ausgabedatenstrom schreiben. b. Fügen Sie in den Technical Workflow einen File oder FTP Connector ein und verbinden Sie diesen mit dem Backup Connector. Nun wird die jeweils aktuelle Sicherungsdatei unter dem angegeben Namen in das ausgewählte Verzeichnis kopiert System oder Benutzer/Benutzergruppen wiederherstellen Um einen ausgewählten Systemzustand bzw. Benutzer/ Benutzergruppenzustand offline wieder herzustellen, nutzen Sie die Restore-Applikation. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

138 138 Datensicherung und -wiederherstellung Backup und Restore Ein System-Backup überschreibt die wiederherzustellende inubit- Installation. Falls Sie z. B. nach dem Erstellen eines System-Backups weitere Benutzergruppen angelegt haben, dann sind diese Benutzergruppen nach dem Einspielen des System-Backups nicht mehr vorhanden. Beim Benutzer/Benutzergruppen-Backup wird immer nur die Gruppe komplett zurückgesetzt, für die das Backup eingespielt wird. Wenn Sie z. B. ein Backup der Admin-Gruppe wiederherstellen, dann werden alle Benutzergruppen unterhalb von Admin zurückgesetzt. Wenn Sie das Backup einer Untergruppe von Admin wiederherstellen, dann wird nur die ausgewählte Gruppe zurückgesetzt, alle anderen Untergruppen von Admin bleiben erhalten. Voraussetzungen Bei Wiederherstellung eines Systembackups: Das Betriebssystem, auf dem das Systembackup erstellt wurde, ist identisch mit dem Betriebssystem, auf dem die Zielsystem installiert ist. Die inubit Process Engine ist gestoppt. 1. Öffnen Sie eine Kommandozeile. 2. Starten Sie im Verzeichnis <inubit-install-dir>/server/ restore/ das Skript restore.bat bzw..sh. Übergeben Sie als Parameter den absoluten Pfad der Datei, welche das Backup enthält. Erläuterungen zu den Parametern erhalten Sie, indem Sie restore.bat bzw..sh mit dem Parameter -h aufrufen. 3. Nur beim Wiederherstellen von Benutzern/Benutzergruppen: Für jeden wiederherzustellenden Benutzer und für jede Benutzergruppe wird eine Bestätigungsaufforderung angezeigt. Bestätigen Sie alle Benutzern/Benutzergruppen, die Sie wiederherstellen lassen möchten, mit Y. Portal-Communities und -Organizations wiederherstellen (optional) 4. Starten Sie die Process Engine bzw. das Enterprise Portal. 5. Starten Sie im Verzeichnis <inubit-install-dir>/server/ restore/ das für Ihre Plattform geeignete Skript mit der zuvor gesicherten Backup-Datei: - restoreportal.bat -file <Backup-Datei> - restoreportal.sh -file <Backup-Datei> Für jede wiederherzustellende Community/Organization wird eine Bestätigungsaufforderung angezeigt inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

139 Datensicherung und -wiederherstellung Point-in-Time Recovery (PITR) 139 Bestätigen Sie alle Communities/Organizations, die Sie wiederherstellen lassen möchten, mit Y Point-in-Time Recovery (PITR) Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: PITR aktivieren und konfigurieren, S. 140 inubit-installation mit PITR-Archiv wiederherstellen, S. 142 UDDI V3 auf Oracle umstellen, S. 143 Die Point-in-Time Recovery-Funktion ermöglicht es, eine inubit- Installation in einen konsistenten Zustand zurückzuversetzen, der zu einem beliebigen Zeitpunkt vorgelegen hat. Dieses Feature muss in Ihrer Lizenz freigeschaltet sein, damit Sie es nutzen können. Um Ihre Lizenz erweitern zu lassen, senden Sie eine an Funktionsprinzip Für das PITR werden alle Daten und Aktionen fortlaufend in ein zweites Dateisystem geschrieben, zusätzlich zum eigentlichen Dateisystem der inubit-installation. Optional können auch die Transaktionsdaten (Ein- und Ausgangsnachrichten sowie Variablen) in das PITR aufgenommen werden. Log-Dateien laufender Workflows werden nicht protokolliert. Die Daten und Aktionen werden blockweise in Verzeichnissen unterhalb eines PITR-Arbeitsverzeichnisses archiviert. Die Größe des Blocks ist konfigurierbar. Die Verzeichnisnamen werden nach dem Muster ibis_root<zeitstempel_blockanfang-blockende> gebildet. Damit die Archivverzeichnisse im Notfall zur Verfügung stehen, müssen diese durch geeignete Maßnahmen archiviert werden. Die Größe des dafür zur Verfügung stehenden Speicherplatzes bestimmt den Sicherungshorizont. Um die inubit-software in einem konsistenten Zustand zu einem bestimmten Zeitpunkt wiederherzustellen, wird die inubit Process Engine gestoppt und das Archiv, das zu dem entsprechenden Zeitpunkt erzeugt wurde, über ein Skript eingespielt. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

140 140 Datensicherung und -wiederherstellung Point-in-Time Recovery (PITR) PITR für weitere inubit- Komponenten In der inubit-software sind datenbank-basierte Komponenten und das Repository nicht in der PITR enthalten. Für diese Komponenten müssen Sie selbst sicherstellen, dass geeignete Datenarchive vorliegen. Ersetzen Sie die mitgelieferten Datenbanken durch PITR-fähige Datenbanken z. B. von Oracle und nutzen Sie deren PITR-Funktionen: Log- und Monitoring-Datenbank der inubit-software Siehe inubit-monitoring-datenbank austauschen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 8.1, S. 123). inubit Enterprise Portal Siehe Liferay-Datenbank auswechseln (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 193). Repository Siehe Repository auf Oracle-Datenbank umstellen (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 19.1, S. 509). UDDI Siehe UDDI V3 auf Oracle umstellen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 143). inubit-task-datenbank Siehe inubit-task-datenbank austauschen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 8.3, S. 126). Die Konfiguration der Komponenten für PITR ist komplex und von einer Vielzahl systemspezifischer Parameter abhängig. Die Dokumentation kann daher nur erste Hinweise liefern, bei Bedarf unterstützt die Bosch Software Innovations GmbH Sie gern PITR aktivieren und konfigurieren Voraussetzungen Ausreichend Speicherplatz auf einem anderen Festplattensystem als dem, in welches die inubit-software schreibt. Ihre Workflows müssen idempotent sein, d. h., ein Workflow, der zu einem Zeitpunkt A ausgeführt wird, erzeugt dasselbe Ergebnis auch zum Zeitpunkt A+x. Beispiel 1: 10:31 Uhr: Ein Workflow mit einem Wait macht ein Insert in die Datenbank. 12:00 Uhr: System wird auf 10:15 Uhr zurückgesetzt und die inubit Process Engine neu gestartet inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

141 Datensicherung und -wiederherstellung Point-in-Time Recovery (PITR) :01 Uhr: Das Wait des Workflows ist überschritten, deswegen wird der Workflow sofort nach dem Neustart ausgeführt und macht erneut ein INSERT oder UpdateOrInsert in die Datenbank. Bei nicht idempotenten Workflow-Design sind die Folgen: - Bei INSERT: Es entsteht ein neuer Eintrag in der Datenbank und damit liegen zwei Bestellungen eines Kunden vor. - Bei UpdateOrInsert: Der Status der Bestellung ändert sich z. B. von In Bearbeitung nach Neu. Bei idempotentem Design wird im Workflow ein Pre-Condition- Check vorgesehen und das System ist auch nach dem PITR aus fachlicher Sicht konsistent. Beispiel 2: 11:00 Uhr: Eine Task wird von einem Sachbearbeiter bearbeitet 13:00 Uhr: Das System wird zurückgesetzt auf 10:30 Uhr. Die Task wird dem Sachbearbeiter erneut angezeigt. 1. Zeigen Sie in inubit Workbench das Register Configuration > Allgemein an. 2. Zeigen Sie den Konfigurationsbereich Verwaltung > Point In Time Recovery an. 3. Nutzen Sie die folgenden Optionen, um das PITR zu konfigurieren: Option PITR aktivieren PITR für Transaktionsdaten aktivieren PITR-Arbeitsverzeichnis Erläuterung Aktiviert das Point-in-Time-Recovery (PITR). PITR ermöglicht es, jeden beliebigen Zustand der inubit Process Engine wiederherzustellen und den Datenverlust im Fehlerfall zu minimieren. Wenn diese Option aktiviert ist, dann werden zusätzlich die Transaktionsdaten der Workflows (Ein- und Ausgangsnachrichten und Variablen) in das PITR eingeschlossen. Beachten Sie: Dieses Feature kann unter Last viel Festplattenplatz verbrauchen. Verzeichnis, in dem die PITR-Daten abgelegt werden. Beachten Sie: Die entstehenden großen PITR-Datenmengen sollten auf einer anderen Partition als der IS-Partition gespeichert werden. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

142 142 Datensicherung und -wiederherstellung Point-in-Time Recovery (PITR) Option Max. Auslastung der Festplatte mit PITR-Arbeitsverzeichnis Erläuterung Angaben in Prozent. Wenn die Option aktiviert ist, dann wird die Auslastung der Festplatte, auf der sich das PITR-Arbeitsverzeichnis befindet, alle fünf Minuten überprüft. Wenn der angegebene Grenzwert überschritten wurde, wird ein Alarm ausgelöst. Sie müssen die Alarmierung aktivieren und konfigurieren, bevor Sie diese nutzen können. Siehe - -Benachrichtigung aktivieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 9.2, S. 131) - SNMP-Alarmierung aktivieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 9.3, S. 132) PITR-Block Max. Anzahl Dateien Max. Anzahl von Archiven Kleinste PITR-Einheit Mit der Größe des PITR-Blocks legen Sie die Größe der PITR-Dateneinheiten fest. Nach Ablauf des angegebenen Zeitintervalls werden die Daten finalisiert, die während des Intervalls in ein Verzeichnis geschrieben wurden. Für das nächste Zeitintervall wird ein neues Verzeichnis erstellt. Max. Anzahl von Dateien pro Verzeichnis im PITR-Arbeitsverzeichnis. Die maximale Anzahl ist abhängig vom eingesetzten Betriebssystem. Wenn die angegebene Anzahl überschritten wird, wird das jeweils älteste Archiv gelöscht, bis die Gesamtzahl der Archive wieder unter der Maximalzahl liegt. Beachten Sie: Die Wiederherstellung der inubit-installation zu einem zurückliegenden Zeitpunkt ist nur möglich, solange die entsprechenden Archive vorhanden sind! Setzen Sie die Anzahl mind. auf den Wert 2! Sonst wird das Archiv nach Ablauf der Zeitspanne, die bei der Option PITR- Block angegeben ist, sofort überschrieben. Definiert die kleinstmögliche Zeiteinheit, welche zur Wiederherstellung genutzt werden kann. Berücksichtigen Sie bei der Auswahl, wie oft Ihre Daten aktualisiert werden: falls eine Datei 10 Mal pro Sekunde aktualisiert wird und als kleinste Zeiteinheit Minute gewählt ist, dann können wichtige Daten fehlen. 4. Speichern Sie Ihr Angaben inubit-installation mit PITR-Archiv wiederherstellen Sie spielen das PITR-Archivverzeichnis offline über ein mitgeliefertes Skript ein inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

143 Datensicherung und -wiederherstellung Point-in-Time Recovery (PITR) 143 Voraussetzungen Eine funktionsfähige Installation der inubit-software ist vorhanden. Falls keine vorhanden ist, stellen Sie die Installation auf Basis des Betriebssystem-Backups wieder her. Das PITR-Archiv mit den Daten, die zu dem wiederherzustellenden Zeitpunkt geschrieben wurden, ist vorhanden. 1. Stoppen Sie die inubit Process Engine. 2. Falls Sie das Repository auf eine Datenbank umgestellt haben: Löschen Sie das Verzeichnis <inubit-installdir>/server/ ibis_root/ibis_data/repository, damit der Index zu den in der Oracle-Datenbank vorhandenen Daten neu angelegt wird. Ansonsten kann das Problem auftauchen, dass der Index Referenzen auf Daten in der Datenbank hat, die zum Wiederherstellungszeitpunkt noch nicht vorhanden waren. 3. Öffnen Sie eine Kommandozeile und rufen Sie im Verzeichnis <inubit-installdir>/server/restore/ das Skript restorepointintimerecovery.bat bzw..sh. Übergeben Sie als Option den Wiederherstellzeitpunkt im Format yyyy.mm.dd_hh:mm:ss,sss. Das Verzeichnis <inubit-installdir>/server/ibis_root wird mit einem Zeitstempel versehen und in das Verzeichnis <inubit-installdir>/server/restore verschoben. Danach wird ibis_root auf Basis des ausgewählten PITR- Archivs wiederhergestellt. 4. Falls verwendet: Stellen Sie die Daten der Repository-, UDDI- und Monitoring- Datenbanken wieder her. 5. Starten Sie die inubit Process Engine UDDI V3 auf Oracle umstellen Die UDDI V3 schreibt in eine mitgelieferte H2-Datenbank. Ersetzen Sie diese durch eine PITR-fähige Datenbank. Die UDDI V2 kann nicht zusammen mit PITR genutzt werden! Die UDDI-Version ändern Sie im Dialog UDDI Dateneinstellungen (Workbench/Process Engine: Systemkonnektor-Guide, Kap , S. 467). inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

144 144 Datensicherung und -wiederherstellung Point-in-Time Recovery (PITR) 1. Stoppen Sie die inubit Process Engine. 2. Extrahieren Sie die Datei WEB-INF/classes/ hibernate.cfg.xml aus einer der folgenden Dateien (abhängig vom verwendeten Applikationsserver): - Tomcat: <inubit-installdir>/server/tomcat/ webapps/uddi.war - JBoss: <inubit-installdir>/server/jboss/server/ default/deploy/uddi.war 3. Ändern Sie in der Datei hibernate.cfg.xml die Angaben zur Datenbankverbindung wie folgt: <property name="connection.driver_class"> oracle.jdbc.driver.oracledriver </property> <property name="connection.url"> </property> 4. Geben Sie die Zugangsdaten eines existierenden Datenbankbenutzers in den folgenden Elementen an: <property name="connection.username"> <property name="connection.password"> 5. Speichern Sie Ihre Änderungen und kopieren Sie die geänderte Datei wieder in die Datei uddi.war. 6. Starten Sie die inubit Process Engine inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

145 11 Applikations- und Diagrammprofile anlegen 145 Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Applikationsprofile, S. 145 Diagrammprofile: Profile für Modellierungselemente, S Applikationsprofile Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Funktionsprinzip, S. 146 Speicherorte der Applikationsprofile, S. 146 Programmaufrufe parametrisieren, S. 147 Aufruf inubit Workbench > Register Configuration > Menüleiste Configuration > Applikationsprofile Verwendung In einem Applikationsprofil legen Sie fest, mit welchem externen Programm eine Datei in der inubit-software geöffnet wird. Applikationsprofile sind z. B. in folgenden Fällen nützlich: Bei der Ausführung einer Task sollen Daten in einem externen Programm angezeigt und bearbeitet werden. Die Onlinehilfe soll in einem anderen Browser als dem Standard- Systembrowser angezeigt werden. Nachrichten in Watchpoints sollen in spezifischen Editoren angezeigten werden. Sie können neue Applikationsprofile anlegen und die mitgelieferten Applikationsprofile bearbeiten. Mitgelieferte Applikationsprofile Die inubit-software enthält folgende Applikationsprofile: Die mitgelieferten Applikationsprofile werden von der inubit-software benötigt. Löschen Sie diese Applikationsprofile nicht! Generic Application inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

146 146 Applikations- und Diagrammprofile anlegen Applikationsprofile Dieses Profil übernimmt die Zuordnungen von Dateitypen zu Anwendungen so, wie diese in Ihrem Betriebssystem registriert sind. So sind z. B. auf Windows-Betriebssystemen Dateien mit der Endung.doc immer mit der Anwendung MS Word verbunden. Dieses Applikationsprofil wird immer verwendet, wenn kein spezifisches Applikationsprofil vorhanden ist. Spezifische Applikationsprofile Mit den folgenden Applikationsprofilen können Sie die Einstellungen des Generic Application-Applikationsprofils überschreiben: - Browser Öffnet den angegebenen Browser zum Testen von Web- Formularen, nach Anklicken einer URL und zum Anzeigen der Onlinehilfe. - Client Öffnet den angegebenen -Client, wenn z. B. ein - Link (mailto:) im Kommentar eines Diagramms angeklickt wird. - PDF Viewer Kann z. B. zum Anzeigen des Prozessmodell-Reports genutzt werden. - Script Editor Öffnet einen externen Editor zum Bearbeiten von Skripten. Dieses Profil wird z. B. vom Execution Connector genutzt, um Skripte in einem externen Editor anzuzeigen Funktionsprinzip Beim Aufruf eines Applikationsprofils wird das definierte Programm auf dem Rechner des Benutzers gesucht und gestartet. Falls das Programm auf dem Rechner nicht existiert oder unter einem anderen Pfad als in dem Applikationsprofil definiert, dann kann jeder inubit Workbench-Benutzer die globalen Einstellungen des Applikationsprofils durch individuelle lokale Einstellungen überschreiben Speicherorte der Applikationsprofile Die globalen und lokalen Einstellungen der Applikationsprofile werden in folgenden Verzeichnissen gespeichert: Globale Einstellungen: inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

147 Applikations- und Diagrammprofile anlegen Diagrammprofile: Profile für Modellierungselemente 147 <inubit-installdir>/server/ibis_root/conf/app Lokale Einstellungen : <Betriebssystemspezifisches_ Benutzerverzeichnis>/inubit/Toolset/<Version>/ conf/app Unter Windows 7 haben nur Administratoren Zugriff auf dieses Verzeichnis Programmaufrufe parametrisieren Den externen Programmen können beim Aufruf Parameter übergeben werden. Die folgenden Parameter können Sie über den -Button in das Eingabefeld Parameter einfügen: {File} Um z. B. die Eingangsnachricht eines Workflows als temporäre Datei an das externe Programm zu übergeben. Falls Sie keine anderen Parameter nutzen, geben Sie den Parameter {File} an. Damit stellen Sie sicher, dass Pfadangaben mit Leerzeichen korrekt interpretiert werden. Ohne Anführungszeichen könnten Pfadangaben mit Leerzeichen als Auflistung mehrerer Dateien interpretiert werden. {XPath:Pfadangabe} Um z. B. einen Knotenwert aus einer XML-Eingangsnachricht an das aufgerufene Programm zu übergeben. Der -Button öffnet den XPath-Assistenten, mit dem Sie XPath- Ausdrücke zum Auslesen des Knotenwertes erstellen können. Siehe XPath-Assistent (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 1.17, S. 73) Diagrammprofile: Profile für Modellierungselemente Aufruf inubit Workbench > Register Configuration > Menü Configuration > Diagrammprofile inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

148 148 Applikations- und Diagrammprofile anlegen Diagrammprofile: Profile für Modellierungselemente Verwendung Ein Diagrammprofil legt fest, welche Elemente Benutzer zum Modellieren von Diagrammen nutzen können. Sie können gezielt die Komplexität der Modellierungssprachen für die verschiedenen Diagrammtypen für bestimmte Benutzerrollen reduzieren, indem Sie ein Profil zu einer Rolle zuordnen. Für Informationen, wie Benutzer ihr Profil wechseln können, siehe Diagrammprofil wechseln (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 2.14, S. 98). In diesem Dialog werden für jeden Diagrammtyp alle bereits vorhandenen Profile angezeigt. Sie können weitere Profile anlegen, bearbeiten und löschen. Profile anlegen 1. Markieren Sie den Diagrammtyp, für den Sie ein Profil anlegen möchten. 2. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie Hinzufügen. Ein Dialog öffnet sich inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

149 Applikations- und Diagrammprofile anlegen Diagrammprofile: Profile für Modellierungselemente Geben Sie in dem Dialog für jede der angezeigten Sprachen einen Namen für das neue Profil ein. 4. Schließen Sie den Dialog mit OK. Das Profil wird angelegt und unterhalb des gewählten Diagrammtyps angezeigt. Nun können Sie Gruppen anlegen und Elemente per Drag n Drop zu den Gruppen hinzufügen. Profilrechte zu Rollen zuordnen Damit Benutzer das Profil nutzen können, müssen Sie das entsprechende Recht einer oder mehreren Rollen zuweisen. Der Name des Rechts ist identisch mit dem Profilnamen. Siehe Rollen anlegen und konfigurieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 86) Benutzerdefinierte Aufgaben erstellen (nur für BPDs) Verwendung Erstellen von eigenen Aufgabenelementen optional in eigenen Gruppen Neue Gruppe erstellen 1. Öffnen Sie das Register Configuration. 2. Wählen Sie den Menüpunkt Configuration > Diagrammprofile. 3. Wählen Sie das Profil, dem Sie benutzerdefinierte Aufgaben hinzufügen wollen. 4. Wählen Sie im Bereich Ausgewählte Gruppen/Elemente den Kontextmenüpunkt Gruppen hinzufügen. Ein Dialogfenster erscheint. 5. Tragen Sie in den Registern Deutsch und Englisch den entsprechenden Namen der Gruppe ein. Neue Aufgabe erstellen 1. Wählen Sie im Bereich Ausgewählte Gruppen/Elemente den Kontextmenüpunkt Benutzerdefinierte Aufgabe hinzufügen. Ein Dialogfenster erscheint. 2. Tragen Sie den Aufgabennamen ein. 3. Tragen Sie den Stereotyp ein. 4. Klicken Sie auf OK, um Ihre Angaben zu speichern. Die benutzerdefinierten Aufgaben erscheinen jetzt in der Tools-Palette in der definierten Gruppe. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

150 150 Applikations- und Diagrammprofile anlegen Diagrammprofile: Profile für Modellierungselemente inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

151 12 su-modus verwenden 151 Mit Hilfe des su-modus (switch-user-modus) können Sie Funktionen der inubit-software mit den Rechten eines anderen Benutzers statt mit Ihren eigenen ausführen. Mit dem su-modus können Sie sich die Rechte eines beliebigen Benutzers verschaffen, der zu Ihrer oder zu einer untergeordneten Gruppe gehört, ohne dessen Passwort zu kennen. Sonderstatus des Benutzers root Der mitgelieferte Benutzer root mit der Rolle System Administrator in der Gruppe admin ist der einzige Benutzer, der sich die Rechte aller anderen inubit Workbench-Benutzer aneignen kann. Kein Benutzer kann sich die Rechte des Benutzers root verschaffen. Nachvollziehbarkeit Im su-modus werden die Namen des aktuellen Benutzers und des ursprünglich angemeldeten Benutzers in der Statusleiste angezeigt, z. B. miller(root). Diese Anzeige bedeutet, dass sich der Benutzer root die Rechte des Benutzers miller verschafft hat. Siehe Statuszeile (Workbench: Benutzer-Guide, Kap , S. 27). Änderungen an Diagrammen und Modulen, die im su-mode durchgeführt wurden, können anhand der Versionsinformationen nachvollzogen werden. Dort wird der Namen des Benutzers angezeigt, der die Änderungen vorgenommen hat. Siehe Versionsinformationen anzeigen (Workbench: Benutzer- Guide, Kap. 18.2, S. 486). Voraussetzungen Sie verfügen über eine Rolle mit dem Recht Switch User Mode. Standardmäßig hat ausschließlich die Rolle System Administrator dieses Recht. Wählen Sie den Benutzernamen aus der Gruppenhierarchie aus: a. Wählen Sie in der Menüleiste Datei > Neu anmelden als. Es werden alle Benutzer aufgelistet, die Mitglied derselben Gruppe oder einer untergeordneten Gruppe sind, z. B.: b. Klicken Sie auf einen Benutzer. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

152 152 su-modus verwenden Alternativ wählen Sie den Benutzernamen direkt aus: a. Wählen Sie in der Menüleiste Datei > Neu anmelden als > Benutzerauswahl. Ein Dialog öffnet sich. b. Wählen Sie einen Benutzerzugang aus der Liste aus oder geben Sie einen Benutzernamen ein. Die inubit Workbench aktualisiert sich und wird so angezeigt, wie es für den ausgewählten Benutzer aufgrund dessen Rolle sichtbar ist. Zurückschalten Wählen Sie in der Menüleiste Datei > su-modus verlassen. Die inubit Workbench aktualisiert sich und wird wieder so angezeigt, wie es Ihrer eigenen Rolle entspricht inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

153 13 Remote Connector 153 Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Remote Connector installieren, S. 154 Systemkonnektor als Remote Connector konfigurieren, S. 154 Sichere Verbindung zur inubit Process Engine konfigurieren, S. 154 HTTP-/HTTPS-Kommunikation mit entfernten Rechnern via Proxy- Server aktivieren, S. 155 Remote Connector manuell starten, S. 156 Remote Connector als Dienst betreiben, S. 156 Remote Connector verwalten, S. 157 Remote Connector erweitern, S. 159 Verwendung Ein Remote Connector ist eine Applikation auf einem entfernten Rechner, die einen oder mehrere Systemkonnektoren ausführt. Der Remote Connector wird von der inubit Process Engine gesteuert. Der Einsatz eines Remote Connectors ist sinnvoll, um die inubit- Software mit Unternehmensanwendungen zu verbinden, die aus Sicherheitsgründen nicht direkt verbunden werden können. Der Remote Connector wird auf der Schnittstelle zwischen Unternehmensnetzwerk und Internet installiert, z. B.: Laufzeitverhalten Ein Remote Connector kann maximal zehn Zugriffe von Systemkonnektoren parallel verarbeiten. Alle weiteren Zugriffe werden gequeued. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

154 154 Remote Connector Remote Connector installieren 13.1 Remote Connector installieren Voraussetzungen Der Remote Connector muss über eine URL ansprechbar sein, da der Remote Connector und die inubit Process Engine über HTTP/HTTPS kommunizieren. 1. Starten Sie auf dem entfernten Rechner die inubit-installation und wählen Sie den Installationssatz Remote Connector. 2. Konfigurieren Sie den Systemkonnektor, der von dem Remote Connector ausgeführt werden soll. Siehe Systemkonnektor als Remote Connector konfigurieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 13.2, S. 154) Systemkonnektor als Remote Connector konfigurieren 1. Legen Sie einen Systemkonnektor an. 2. Markieren Sie beim Konfigurieren im Dialog Remote Connector Konfiguration (Workbench/Process Engine: Systemkonnektor- Guide, Kap , S. 25) die Option Remote Connector und geben Sie die URL an, unter welcher der Remote Connector zu erreichen ist Sichere Verbindung zur inubit Process Engine konfigurieren Version => Erzeugen Sie eine Keystore- und eine Truststore-Datei. 2. Stoppen Sie den Remote Connector. 3. Öffnen Sie die Konfigurationsdatei des Remote Connectors <inubit-installdir>/remoteconnector/conf/remote_ conf.xml inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

155 Remote Connector HTTP-/HTTPS-Kommunikation mit entfernten Rechnern via Proxy-Server aktivieren Geben Sie die Pfade und Passwörter der Key- bzw. Truststore- Dateien in den entsprechend benannten Elementen an (<TrustStorePassword>, <TrustStoreFile>, <KeyStoreFile>, <KeyStorePassword). 5. Zusätzlich können Sie den Adressraum einschränken, aus dem der Remote Connector Anfragen akzeptiert (<IP>, als Default werden alle Anfragen akzeptiert) und den Port des Remote Connectors ändern (<Port>) 6. Starten Sie den Remote Connector erneut. Versionen < Erzeugen Sie die Keystore- und Truststore-Dateien. 2. Stoppen Sie den Remote Connector. 3. Starten Sie den Remote Connector erneut mit den nötigen Parametern. Folgende Parameter finden Sie im Startskript des Remote Connectors: - Parameter, mit denen Sie die Pfade und Passwörter der Keybzw. Truststore-Dateien angeben, - Parameter zum Einschränken des Adressraums, - Parameter zum Ändern des Ports. Siehe SSL-Verbindung und Server-Authentifizierung konfigurieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 5.1, S. 61) HTTP-/HTTPS-Kommunikation mit entfernten Rechnern via Proxy-Server aktivieren Sie können den Remote Connector so konfigurieren, dass für den Zugriff des Remote Connectors auf entfernte Rechner ein Proxy- Server verwendet wird. Auch die Responses der entfernten Rechner werden über den Proxy-Server an den Remote Connector geleitet. 1. Stoppen Sie den Remote Connector. 2. Öffnen Sie in einem Text-Editor eine der folgenden Dateien: - <inubit-install-dir>/remoteconnector/bin/ start_rc.bat - Wenn der Remote Connector als Dienst betrieben wird: inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

156 156 Remote Connector Remote Connector manuell starten <inubit-install-dir>/remoteconnector/bin/rc_ nt_service_install.cmd 3. Aktivieren Sie die Verwendung des Proxy-Servers und geben Sie dessen Name und Portnummer an, indem Sie die folgende Optionen in die Umgebungsvariable JAVA_OPTS einschließen, z. B.: - HTTP set JVM_PARAMS=%JVM_PARAMS% -Dhttp.proxySet=true -Dhttp.proxyHost=proxy.inubit.com -Dhttp.proxyPort=84 - HTTPS set JVM_PARAMS=%JVM_PARAMS% -Dhttps.proxySet=true -Dhttps.proxyHost=proxy.inubit.com -Dhttp.proxyPort= Starten Sie den Remote Connector Remote Connector manuell starten Der Remote Connector wird über ein Startskript gestartet, das im Lieferumfang enthalten ist. Sie finden das Startskript (abhängig vom eingesetzten Betriebssystem) in folgendem Verzeichnis: Windows: <inubit-installdir>/remoteconnector/bin/start_ rc.bat Linux: <inubit-installdir>/remoteconnector/bin/start_ rc.sh 13.6 Remote Connector als Dienst betreiben Windows Nutzen Sie die folgenden Skripte: Installieren inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

157 Remote Connector Remote Connector verwalten 157 <inubit-installdir>/remoteconnector/bin/rc_nt_ service_install.cmd Die Installation erfolgt analog zu der Installation der inubit Process Engine als Dienst, siehe inubit Process Engine unter Windows als Dienst (de-)installieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 54). Nach der erfolgreichen Installation wird unter Start > Einstellungen > Systemsteuerung > Verwaltung > Dienste der Eintrag inubit Remote Connector angezeigt. Deinstallieren: <inubit-installdir>/remoteconnector/bin/rc_nt_ service_uninstall.cmd. Linux Das Linux-Skript für die Installation des Remote Connectors als Dienst besteht aus dem Runlevel-Skript inubitrc und der Konfigurationsdatei inubitrc.conf. Sie finden das Skript in einem der folgenden Verzeichnisse (abhängig vom Betriebssystem): Tomcat <inubit-installdir>/tomcat/bin/inubitrc.sh JBoss <inubit-installdir>/jboss/bin/inubitrc.sh Die Installation erfolgt analog zu der Installation der inubit Process Engine als Dienst, siehe inubit Process Engine unter Linux als Dienst installieren (Process Engine: Administratorund Entwickler-Guide, Kap , S. 56) Remote Connector verwalten Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Überwachen, S. 158 Log File, Debug Level und Parser konfigurieren, S. 158 inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

158 158 Remote Connector Remote Connector verwalten Überwachen Sie können Remote Connectoren im Connection Manager über Watchdogs überwachen, aktualisieren, starten und stoppen lassen. Siehe - Watchdog zur Systemüberwachung aktivieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 101) - Überwachte Komponenten aktualisieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 104) - Überwachte Remote Connectoren starten/anhalten (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 105) Log File, Debug Level und Parser konfigurieren seit Version Stoppen Sie den Remote Connector. 2. Öffnen Sie die Konfigurationsdatei des Remote Connectors unter <inubit-installdir>/remoteconnector/conf/remote_ conf.xml. 3. Ändern Sie die Angaben in folgenden Elementen: - Log File: LogFileSize, LogFileName, LogFileBackupIndex - Debug Level: <DebugLevel>, zum Debuggen den Wert debug angeben. 4. Starten Sie den Remote Connector erneut. Versionen < Stoppen Sie den Remote Connector. 2. Starten Sie den Remote Connector erneut mit den geeigneten Parametern inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

159 Remote Connector Remote Connector erweitern Remote Connector erweitern Um die Funktionalität des Remote Connectors zu erweitern, können Sie z. B. JDBC-Treiber für andere Datenbanken oder selbst entwickelte Plug-ins hinzufügen. 1. Stoppen Sie den Remote Connector. 2. Laden Sie die Treiber hoch. Siehe Treiber installieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 3.4, S. 57). 3. Starten Sie den Remote Connector neu. Siehe Überwachte Komponenten aktualisieren (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 104). inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

160 160 Remote Connector Remote Connector erweitern inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

161 14 Liferay Version 5.2 verwalten 161 Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Portalrollen und -rechte, S. 162 Liferay 5.2-Organisationsstrukturen, S. 164 Organisationen verwalten, S. 168 Gemeinschaften verwalten, S. 171 Benutzer verwalten, S. 178 Portalrollen verwalten, S. 182 Portlets verwalten, S. 185 Liferay 5.2 konfigurieren, S. 189 Die inubit-software wird standardmäßig mit dem Portalserver Liferay- Version installiert. Informationen über den Einsatz der Liferay- Version finden Sie in Liferay Version 6 verwalten (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 15, S. 203). Alternativ können Sie die Liferay Version 5.2 installieren. Wählen Sie dazu während der Installation der inubit die Installationsart Benutzerdefiniert und markieren Sie die Option Liferay 5.2. Die in früheren Versionen ausgelieferte Liferay Version 4.2 wird nicht mehr unterstützt. Überblick Das inubit Enterprise Portal basierend auf dem Liferay- Portalserver 5.2 kann als Basis für Intranets und zur Interaktion mit Geschäftspartnern genutzt werden. Sie können Ihre Geschäftsprozesse unter einer einheitlichen Oberfläche zusammenfassen und Ihre eigenen Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner rollenbezogen in Ihre Geschäftsprozesse einbinden. Zentraler Bestandteil des inubit Enterprise Portals ist das inubit Process Cockpit, das wichtige Funktionalitäten als vorkonfigurierte BPM-Portlets anbietet. Für weitere Informationen siehe - inubit Enterprise Portal aktivieren und anzeigen (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 20.3, S. 532) - Eigene Web-Applikation entwickeln (Tutorials, Kap. 5.2, S. 88) - Berechnung der gleichzeitig angemeldeten Benutzer (Concurrent User) (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 20.1, S. 530) Weitere Informationen Bosch Software Innovations GmbH empfiehlt folgende, weiterführende Informationen: Liferay 5.2: Liferay Portal Administrator's Guide, Third Ed - Als gedrucktes Buch: Rich Sezov, Liferay Press 2009, ISBN- 10: inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

162 162 Liferay Version 5.2 verwalten Portalrollen und -rechte - Als PDF: Liferay 5.0: Development Documentation Liferay Portal Enterprise Intranets, Jonas X. Yuan, Packt Publishing, Birmingham, UK, 2008, ISBN-10: Portal Web Services Eine Liste aller Web Services, die das inubit Enterprise Portal auf Basis von Liferay 5.2 anbietet, finden Sie unter <servername>:8000/tunnel-web/axis. Das inubit Enterprise Portal muss bereits aktiviert sein. Technische Daten Die Kommunikation zwischen dem Portalserver und der inubit Process Engine erfolgt über SOAP. Daher ist es unerheblich, ob die beiden Systeme auf demselben oder auf verschiedenen Rechnern installiert sind. Die Portlets werden über Web Service-Calls von der inubit Process Engine in das Portal deployt. Die inubit-software und das inubit Enterprise Portal unterstützen zu 100 % den JSR-168-Standard, der es Ihnen ermöglicht, beliebige Portlets zu integrieren, solange diese entsprechend dem JSR-168- Standard entwickelt worden sind. Natürlich können Sie auch andere Portalserver als die mitgelieferten zusammen mit der inubit-software nutzen. Für Infos über die nötigen Konfigurationsschritte wenden Sie sich bitte an die Bosch Software Innovations GmbH Portalrollen und -rechte Portalrollen Eine Portalrolle ist ein Container für Rechte. Die Portalrollen von Liferay 5.2 sind unabhängig von den Rollen der inubit-software. Für Benutzer, die beide Komponenten verwenden möchten, müssen Zugänge in beiden Komponenten erzeugt werden. Das Portal wird standardmäßig mit folgenden Portalrollen ausgeliefert: Administrator inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

163 Liferay Version 5.2 verwalten Portalrollen und -rechte 163 Verfügt über alle Rechte, z. B. das Anlegen von Portal-Benutzern, -rollen und Gemeinschaften. Administratoren dürfen Ressourcen wie Seiten und Inhalte zu den privaten Seiten von Gemeinschaften hinzufügen und besitzen zusätzlich einen eigenen privaten Bereich. Power User Power User verfügen über einen persönlichen Bereich, in dem sie Seiten und Inhalte hinzufügen oder löschen können. Im inubit Enterprise Portal ist diese Funktion standardmäßig deaktiviert. Um diese Funktion zu aktivieren, setzen Sie in der Datei <inubit-installdir>/server/tomcat/webapps/ ROOT/WEB-INF/classes/portal-ext.properties die Property private.pages=false. User User dürfen ihnen zugewiesene Aufgaben auf den privaten Seiten ihrer Gemeinschaft ausführen, haben aber keinen privaten Bereich und dürfen weder Seiten anlegen noch Inhalte hinzufügen oder löschen. Neue Benutzer erhalten automatisch die Rolle User. Gast Gäste dürfen lediglich die öffentlichen Bereiche der Gemeinschaften anzeigen, sie haben keine eigenen Bereiche. Mit der inubit-software werden mehrere vorkonfigurierte Benutzer ausgeliefert, deren Logindaten auf der Loginseite des inubit Enterprise Portals angezeigt werden. Organisationsbereiche Neben den Rollen gibt es im Portalserver das Konzept der Organisationsbereiche, davon gibt es folgende Typen: Firma inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

164 164 Liferay Version 5.2 verwalten Liferay 5.2-Organisationsstrukturen Organisation Standort Organisationen und Standorte repräsentieren eine hierarchische Firmenstruktur. Die Firma kann aus vielen Organisationen bestehen, jede Organisation kann mehrere Standorte haben. Ein Benutzer kann zu beliebig vielen Standorten und Organisationen gehören. Rollen und individuelle Rechte können Organisationen und Standorten zugeordnet werden. Standardmäßig erben Standorte Rechte von ihren Organisationen. Gültigkeitsbereiche Die Rechte einer Rolle können unterschiedlichen Gültigkeitsbereichen zugeordnet werden, sodass eine Rolle z. B. in verschiedenen Gemeinschaften unterschiedliche Aktionen ausführen darf. Es gibt verschiedene Typen von Gültigkeitsbereichen, u. a. den Typ Gemeinschaft. Eine Gemeinschaft ist eine Gruppierung von Benutzern, z. B. anhand deren Fähigkeiten oder Interessen. Ein Benutzer kann beliebig vielen Gemeinschaften angehören. Rollen und individuelle Rechte können den Gültigkeitsbereich Gemeinschaft oder Firma haben. Benutzergruppe Eine Benutzergruppe ist ebenfalls eine Gruppierung von Benutzern. Anders als bei Organisationen, Standorten und Gemeinschaften ist mit Benutzergruppen jedoch kein Kontext verbunden. Die Benutzergruppen dienen lediglich dazu, den Administrator beim Zuweisen von Rollen und Rechten zu unterstützen, indem der Administrator Rollen und Rechte einer Gruppe zuweisen kann statt einem einzelnen Benutzer. Ein Benutzer kann zu einer beliebigen Anzahl Benutzergruppen gehören. Einer Benutzergruppe können Rollen zugeordnet werden. Ein Benutzer erbt die Rechte der Benutzergruppe(n), deren Mitglied er ist Liferay 5.2-Organisationsstrukturen Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Organisationen, S. 167 Gemeinschaften, S. 167 Benutzergruppen und Benutzer, S inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

165 Liferay Version 5.2 verwalten Liferay 5.2-Organisationsstrukturen 165 Organisationskonzepte Um die Portal-Benutzer zu organisieren, ist es wichtig, die Konzepte zu verstehen, die Liferay 5.2 für deren Organisation bietet: Portale werden von Benutzern aufgerufen. Benutzer können in Benutzergruppen verwaltet werden. Benutzer gehören zu Organisationen. Organisationen können hierarchisch strukturiert sein. Benutzer, Benutzergruppen und Organisationen können zu Gemeinschaften gehören. Gemeinschaften sind Gruppierungen z. B. anhand von Fähigkeiten oder Interessen. Rollen und Rechte Der Zugriff der Benutzer auf Web Applikationen und Daten wird mit Portalrollen und Rechten organisiert: Eine Portalrolle ist ein Container für Rechte. Es gibt Rollen für Benutzer, Benutzergruppen, Organisationen und Gemeinschaften: - Reguläre Portalrollen Siehe Reguläre Rollen zuweisen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 184). - Organisations-Rollen Siehe Organisations-Rollen zuweisen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 170). - Gemeinschafts-Rollen Siehe Gemeinschafts-Rollen zuweisen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 174). Über diese Rollen werden den Rolleninhabern Rechte für Aktionen und Bereiche zugewiesen, z. B. für das Hinzufügen von Web Applikationen innerhalb einer Gemeinschaft. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

166 166 Liferay Version 5.2 verwalten Liferay 5.2-Organisationsstrukturen Die folgende Abbildung illustriert die eben beschriebenen Konzepte: Die Portalrollen im Liferay 5.2 sind unabhängig von den Benutzerrollen der inubit-software. Für Benutzer, die beide Komponenten verwenden möchten, müssen Zugänge in beiden Komponenten erzeugt werden. Rechte von Portlets Jedes Portlet kann eigene Rechte mitbringen. Die Rechte für Portlets, die mit der inubit-software erstellt wurden, werden im Web Application Connector und im Task Generator definiert. Siehe - Web Application Connector (Workbench/Process Engine: Systemkonnektor-Guide, Kap. 39, S. 405) - Task Generator (Data Converter) (Workbench/Process Engine: Modul-Guide, Kap. 4, S. 57) Synchronisation von Rollen Alle Portal-Rollen stehen automatisch in der inubit-software zur Verfügung, damit sie z. B. in Business Rules verwendet werden können inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

167 Liferay Version 5.2 verwalten Liferay 5.2-Organisationsstrukturen 167 Vererbungskonzept Die Zuordnung von Rollen (und damit die an der Rolle definierten Rechte) an eine Organisation wird auf alle untergeordneten Organisationen vererbt. Mitglieder einer Rolle erben deren Rechte. Mitglieder einer Benutzergruppe erben deren Rechte. Mitglieder erben die Rollen und Rechte ihrer Gemeinschaft Organisationen Mit dem Konzept Organisation können Sie eine hierarchische Firmenstruktur abbilden: Niederlassungen können z. B. als Organisation vom Typ Standort repräsentiert werden und Abteilungen als reguläre Organisationen anderen regulären Organisationen untergeordnet werden. Auch für externe Geschäftspartner wie z. B. Zulieferer können Sie eine Organisation definieren, damit der Geschäftspartner einen Zugang zum Portal erhält und seine Adresse eingegeben werden kann. Siehe Organisationen verwalten (Process Engine: Administratorund Entwickler-Guide, Kap. 14.3, S. 168) Gemeinschaften Eine Gemeinschaft ist eine Gruppierung von Benutzern z. B. anhand deren Fähigkeiten oder Interessen. Eine Gemeinschaft enthält eine oder mehrere Portal-Seiten. Sobald der aktuelle Benutzer Mitglied einer Gemeinschaft ist, die mindestens eine Seite besitzt, wird diese Gemeinschaft im Servicemenü unter Meine Orte aufgeführt. Benutzer können direkt oder über eine Organisation oder eine Benutzergruppe zu einer Gemeinschaft zugewiesen werden und beliebig vielen Gemeinschaften angehören. Falls eine Standard-Gemeinschaft angelegt ist, dann werden neue Benutzer automatisch dieser Standard-Gemeinschaft zugewiesen. Portlets auf einer Standard-Gemeinschaftsseite sind für alle Mitglieder der Standard-Gemeinschaft sichtbar, wenn die Portlet-Rechte nicht explizit beschränkt werden. Siehe - Gemeinschaften verwalten (Process Engine: Administratorund Entwickler-Guide, Kap. 14.4, S. 171) inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

168 168 Liferay Version 5.2 verwalten Organisationen verwalten - Standard-Gemeinschaft, -Rollen und -Benutzergruppen festlegen (Process Engine: Administrator- und Entwickler- Guide, Kap , S. 173) Benutzergruppen und Benutzer Benutzergruppe Eine Benutzergruppe ist eine Gruppierung von Benutzern. Anders als bei Organisationen und Gemeinschaften ist mit Benutzergruppen jedoch kein Kontext verbunden. Die Benutzergruppen dienen dazu, den Administrator beim Zuweisen von Rollen und Rechten zu unterstützen, indem der Administrator Rollen und Rechte einer Gruppe zuweist statt einem einzelnen Benutzer. Ein Benutzer kann zu einer beliebigen Anzahl Benutzergruppen gehören. Einer Benutzergruppe können Rollen zugeordnet werden. Jeder Benutzer, der zu einer Gruppe gehört, erbt deren Rollen und Rechte. Benutzer Ein Benutzer kann einer oder mehreren Gemeinschaften, Organisationen, Benutzergruppen und/oder Rollen zugeordnet werden und erhält darüber die Berechtigung, Seiten anzuzeigen und Aktionen auszuführen. Wenn eine Standard-Rolle angelegt ist, dann erhält jeder neue Benutzer automatisch diese Standard-Rolle. Siehe - Benutzer verwalten (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 14.5, S. 178) - Standard-Gemeinschaft, -Rollen und -Benutzergruppen festlegen (Process Engine: Administrator- und Entwickler- Guide, Kap , S. 173) 14.3 Organisationen verwalten Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Organisation anlegen, S inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

169 Liferay Version 5.2 verwalten Organisationen verwalten 169 Organisations-Rollen zuweisen, S. 170 Seiten für ausgewählte Organisationen hinzufügen, S. 171 Überblick Eine Organisation hat folgende Attribute: einen eindeutigen Namen, einen Typ, eine Gruppen ID, mehrere Adressen (Besucheradresse, Postadresse, Rechnungsadresse und Lieferadresse), Telefonnummern, -Adressen, Adresse der Webseite (URL) und Service-Öffnungszeiten für verschiedene Bereiche. Für eine Organisation können weitere Attribute angelegt werden. Aktionen Für jede Organisation stehen Ihnen im Kontrollbereich folgende Aktionen zur Verfügung: Bearbeiten Editieren der Attribute Seiten verwalten Organisations-Portalseiten anlegen und bearbeiten. Siehe Seiten für eine Gemeinschaft oder Organisation hinzufügen (Process Engine: Administrator- und Entwickler- Guide, Kap , S. 175). Benutzerrollen zuweisen Siehe Organisations-Rollen zuweisen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 170). Mitglieder zuweisen Auswahl unter den verfügbaren Benutzern Benutzer hinzufügen Eingabe neuer Benutzer Benutzer ansehen Liste der zugeordneten Benutzer Reguläre Organisation hinzufügen Untergeordnete Organisation vom Typ Reguläre Organisation hinzufügen Standort hinzufügen Untergeordnete Organisation vom Typ Standort hinzufügen Unterorganisationen ansehen Liste der untergeordneten Organisationen Löschen Löschen dieser Organisation nach Sicherheitsabfrage. Eine Organisation kann nur gelöscht werden, wenn keine untergeordnete Organisation existiert und keine Benutzer der Organisation zugeordnet sind. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

170 170 Liferay Version 5.2 verwalten Organisationen verwalten Organisation anlegen Sie können beliebig viele Organisationen anlegen. 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Wählen Sie im Servicemenü den Eintrag Kontrollbereich. 3. Wählen Sie Organisationen. Eine Liste der verfügbaren Organisationen wird angezeigt. 4. Klicken Sie auf. Das Organisations-Eingabefenster wird angezeigt. 5. Geben Sie einen Namen ein. 6. Wählen Sie den Typ Reguläre Organisation aus. 7. Um eine übergeordnete Organisation auszuwählen, klicken Sie auf. Es muss bereits eine reguläre Organisation angelegt sein. Sonst können Sie keine übergeordneten Organisationen auswählen. 8. Klicken Sie auf eine Organisation, um diese auszuwählen. Das Fenster schließt sich. 9. Speichern Sie die neue Organisation. Ihre Aktion wird bestätigt. 10. Kehren Sie über die Schaltfläche Alle ansehen zur Organisationsliste zurück. Die neue Organisation wird in der Liste aufgeführt Organisations-Rollen zuweisen Als Administrator können Sie Mitgliedern einer Organisation folgende Rollen zuweisen: Organization Owner Organisations-Inhaber sind Superuser ihrer Organisation und können anderen Benutzern Organisations-Rollen zuweisen. Organization Administrator Sind Superuser ihrer Organisation, können die Seiten ihrer Organisation mit allen administrativen Rechten verwalten, aber nicht andere Benutzer zu Organisations-Administratoren machen. Organization Member Diese Rolle haben alle Benutzer einer Organisation inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

171 Liferay Version 5.2 verwalten Gemeinschaften verwalten Wählen Sie im Servicemenü den Eintrag Kontrollbereich. 2. Klicken Sie auf Organisationen. 3. Klicken Sie neben der gewünschten Organisation auf Aktionen > Benutzerrollen zuweisen. Die Organisationsrollen werden angezeigt. 4. Klicken Sie auf die Rolle, der Sie ein Mitglied zuweisen möchten. 5. Zeigen Sie das Register Verfügbar an. Es werden alle Benutzer angezeigt, die der gewählten Organisation angehören. 6. Markieren Sie den Benutzer, dem Sie die Organisations-Rolle zuweisen möchten. 7. Klicken Sie auf Verknüpfungen aktualisieren : Die Erfolgsmeldung wird oben im Fenster angezeigt Seiten für ausgewählte Organisationen hinzufügen Siehe Seiten für eine Gemeinschaft oder Organisation hinzufügen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 175) Gemeinschaften verwalten Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Gemeinschaft anlegen, S. 172 Standard-Gemeinschaft, -Rollen und -Benutzergruppen festlegen, S. 173 Benutzer, Benutzergruppen oder Organisationen zu Gemeinschaft zuweisen, S. 173 Gemeinschafts-Rollen zuweisen, S. 174 inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

172 172 Liferay Version 5.2 verwalten Gemeinschaften verwalten Seiten für eine Gemeinschaft oder Organisation hinzufügen, S. 175 Gemeinschaft löschen, S. 177 Aktionen Für jede Gemeinschaft gibt es im Kontrollbereich folgende Aktionen: Bearbeiten: Attribute bearbeiten. Seiten verwalten: Gemeinschafts-Portalseiten anlegen und bearbeiten. Siehe Seiten für eine Gemeinschaft oder Organisation hinzufügen (Process Engine: Administrator- und Entwickler- Guide, Kap , S. 175). Benutzerrollen zuweisen: Siehe Gemeinschafts-Rollen zuweisen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 174). Mitglieder zuweisen: Auswahl unter den verfügbaren Benutzern Löschen: Löschen dieser Gemeinschaft nach Sicherheitsabfrage Typen und Bereiche Es gibt folgende Typen von Gemeinschaften: Öffentliche Gemeinschaften erlauben es, sich bei ihnen ohne Zustimmung des Administrators zu registrieren. In beschränkten Gemeinschaften können Benutzer selbst eine Registrierung beantragen, der Administrator muss diese jedoch freischalten. Bei privaten Gemeinschaften weist alleine der Administrator neue Benutzer explizit zu. Jede Gemeinschaft kann über einen öffentlichen und einen privaten Bereich verfügen: Ein öffentlicher Bereich ist auch für Gäste sichtbar, wenn diese die korrekte URL kennen. Ein privater Bereich ist nur für angemeldete Benutzern sichtbar, die Mitglieder dieser Gemeinschaft sind Gemeinschaft anlegen 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Wählen Sie im Servicemenü den Eintrag Kontrollbereich inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

173 Liferay Version 5.2 verwalten Gemeinschaften verwalten Wählen Sie Gemeinschaften. Eine Liste der verfügbaren Gemeinschaften wird angezeigt. 4. Klicken Sie auf. Das Gemeinschaften- Eingabefenster wird angezeigt. 5. Geben Sie einen Namen ein. 6. Wählen Sie einen Typ aus. 7. Speichern Sie die Gemeinschaft. Ihre Aktion wird bestätigt und die Gemeinschaft wird in der Liste aufgeführt Standard-Gemeinschaft, -Rollen und -Benutzergruppen festlegen Sie können Standards für Gemeinschaften, Rollen und Benutzergruppen definieren. Neu angelegte Benutzer werden dann automatisch Mitglieder dieser Standards. Denken Sie daran: Diese Einträge sind reine Texte, keine Links. Wenn Sie den Namen einer Standardgemeinschaft, -rolle oder -gruppe ändern, dann müssen Sie die Namen auch hier ändern. Sonst werden neue Benutzer zu Standards zugewiesen, die es nicht mehr gibt, und haben keine Zugangsrechte für das Portal. 1. Zeigen Sie den Kontrollbereich an. 2. Wählen Sie Einstellungen. 3. Klicken Sie im Bereich Konfiguration auf Standard-Benutzer- Verbindungen. 4. Geben Sie die Bezeichner der Standard-Gemeinschaft, Rolle oder Benutzergruppen ein. Sie können auch mehrere Bezeichner pro Gemeinschaft, Rolle oder Benutzergruppe angeben. 5. Speichern Sie Ihre Angaben Benutzer, Benutzergruppen oder Organisationen zu Gemeinschaft zuweisen Sie können einer Gemeinschaft Mitglieder in Form von Benutzern, Organisationen und Benutzergruppen zuweisen. 1. Melden Sie sich als Administrator an. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

174 174 Liferay Version 5.2 verwalten Gemeinschaften verwalten 2. Wählen Sie im Servicemenü den Eintrag Kontrollbereich. 3. Klicken Sie auf Gemeinschaften. Eine Liste der verfügbaren Gemeinschaften wird angezeigt. 4. Klicken Sie neben der gewünschten Gemeinschaft auf Aktionen. 5. Wählen Sie Mitglieder zuweisen. 6. Abhängig davon, was Sie zuweisen möchten, zeigen Sie eines der folgenden Register an: Benutzer, Benutzergruppen oder Organisationen. 7. Zeigen Sie das Unterregister Verfügbar an. 8. Markieren Sie die gewünschten Benutzer, Benutzergruppen oder Organisationen. 9. Klicken Sie auf Verknüpfungen aktualisieren oberhalb der Tabelle, um die neuen Zuordnungen zu speichern Gemeinschafts-Rollen zuweisen In jeder Gemeinschaft können Sie Mitgliedern folgende Gemeinschafts-Rollen zuweisen. Community Administrator: Gemeinschafts-Administratoren sind Superuser ihrer Gemeinschaft, können aber nicht andere Benutzer zu Gemeinschafts-Administratoren machen. Community Member: Alle Benutzer, die zu einer Gemeinschaft gehören, haben diese Rolle. Community Owner: Gemeinschafts-Inhaber sind Superuser ihrer Gemeinschaft und können anderen Benutzern Gemeinschafts- Rollen zuweisen. 1. Zeigen Sie den Kontrollbereich an. 2. Klicken Sie auf Gemeinschaften. 3. Klicken Sie neben der gewünschten Gemeinschaft auf Aktionen > Benutzerrollen zuweisen. 4. Klicken Sie auf die Rolle, der Sie ein Mitglied zuweisen möchten. 5. Zeigen Sie das Register Verfügbar an. Es werden alle Benutzer angezeigt, die der Gemeinschaft angehören. 6. Markieren Sie den Benutzer, dem Sie die Gemeinschafts-Rolle zuweisen möchten. 7. Klicken Sie auf Verknüpfungen aktualisieren. Eine Speicherbestätigung wird angezeigt inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

175 Liferay Version 5.2 verwalten Gemeinschaften verwalten Seiten für eine Gemeinschaft oder Organisation hinzufügen 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Wählen Sie im Servicemenü den Eintrag Kontrollbereich. 3. Klicken Sie auf Gemeinschaften. Eine Liste der verfügbaren Gemeinschaften wird angezeigt. 4. Klicken Sie neben der gewünschten Gemeinschaft auf Aktionen : 5. Wählen Sie Seiten verwalten. Die folgende Seite wird angezeigt: Auf dieser Seite können Sie untergeordnete Seiten, deren Namen, Seitentyp und Sichtbarkeit festlegen. Die Seiten einer Gemeinschaft sind in einem Verzeichnisbaum dargestellt. Jede Seite kann untergeordnete Seiten haben. Der gängige Seitentyp ist Portlet. Die Seitentypen Portlet, Panel, Eingebettet, Artikel, URL, Link-zur-Seite sind mit entsprechenden Layout-Vorlagen verknüpft. Die erste Seite muss einen der folgenden Seitentypen haben: Portlet, Panel, Eingebettet, Artikel. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

176 176 Liferay Version 5.2 verwalten Gemeinschaften verwalten 6. Klicken Sie im Verzeichnisbaum auf die untergeordnete Seite, die Sie bearbeiten möchten. 7. Zeigen Sie das Register Seite an: Sie können u. a. die Sprache für Name und HTML-Titel, eine friendly URL oder ein Icon festlegen. Die Eigenschaften sind abhängig vom ausgewählten Seitentyp. 8. Sichtbarkeit konfigurieren: inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

177 Liferay Version 5.2 verwalten Gemeinschaften verwalten 177 Klicken Sie auf Erlaubnisse. Eine Tabelle mit den vorgegebenen Zugangsrechten für die Seite pro Rolle wird angezeigt: 9. Wählen Sie für jede Rolle, welche Rechte ihre Inhaber auf dieser Seite innehaben. 10. Klicken Sie auf Abschicken, um die Erlaubnisse zu speichern. 11. Klicken Sie auf Zurück. 12. Speichern Sie die Angaben dieser Seite. Ihre Aktion wird bestätigt 13. Öffnen Sie die Seite im gleichen Browser-Register, indem Sie auf Zurück zu <Gemeinschaftsname> klicken: Gemeinschaft löschen Gemeinschaften können auch gelöscht werden, wenn diesen noch Mitglieder zugeordnet sind. 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Wählen Sie im Servicemenü den Eintrag Kontrollbereich. 3. Wählen Sie Gemeinschaften. Eine Liste der verfügbaren Gemeinschaften wird angezeigt. 4. Klicken Sie neben der gewünschten Gemeinschaft auf Aktionen > Löschen. Eine Sicherheitsabfrage erscheint. 5. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit OK. Die Gemeinschaft wird nicht mehr in der Liste der Gemeinschaften aufgeführt. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

178 178 Liferay Version 5.2 verwalten Benutzer verwalten 14.5 Benutzer verwalten Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Benutzergruppen hinzufügen, S. 179 Benutzer anlegen, S. 179 Benutzer zu Benutzergruppen zuordnen, S. 180 Benutzer zu einer Organisation/Gemeinschaft/Rolle zuordnen, S. 181 Benutzer deaktivieren und löschen, S. 181 Benutzergruppen-Aktionen Für Benutzergruppen gibt es im Kontrollbereich folgende Aktionen: Bearbeiten: Zum Bearbeiten von Name und Beschreibung. Erlaubnisse: Um festzulegen, welche Rollen administrative Rechte auf diese Benutzergruppe haben. Seiten verwalten: Zum Anlegen und Bearbeiten von Vorlagen für Seiten, die Benutzer für sich selbst anlegen. Im inubit Enterprise Portal auf Basis von Liferay 5.2 können Benutzer keine eigenen Seiten hinzufügen. Deswegen ist die Aktion Seiten verwalten nicht sinnvoll einzusetzen. Mitglieder zuweisen: Auswahl unter den verfügbaren Benutzern Benutzer ansehen: Liste der zugeordneten Benutzer Löschen: Löschen der aktuellen Benutzergruppe nach Sicherheitsabfrage. Eine Benutzergruppe kann nur gelöscht werden, wenn ihr keine Benutzer zugeordnet sind. Benutzer-Aktionen Für Benutzer gibt es im Kontrollbereich folgende Aktionen: Bearbeiten: Ändern der Eigenschaften wie z. B. den Login- Namen. Erlaubnisse: Um festzulegen, welche Rollen administrative Rechte auf diesen Benutzer haben. Benutzer imitieren: Öffnet ein weiteres Register im Browser, in dem die Webseite so angezeigt wird, wie der ausgewählte Benutzer diese sieht. Deaktivieren: Zum Deaktivieren des gewählten Benutzers Siehe Benutzer deaktivieren und löschen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 181) inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

179 Liferay Version 5.2 verwalten Benutzer verwalten Benutzergruppen hinzufügen Sie können beliebig viele Benutzergruppen anlegen. 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Wählen Sie im Servicemenü den Eintrag Kontrollbereich. 3. Wählen Sie Benutzergruppen. Eine Liste der verfügbaren Benutzergruppen wird angezeigt. 4. Klicken Sie auf. Das Benutzergruppen- Eingabefenster wird angezeigt. 5. Geben Sie einen Namen ein. 6. Speichern Sie die Benutzergruppe. Die neue Benutzergruppe wird in der Liste aller Benutzergruppen angezeigt Benutzer anlegen 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Wählen Sie im Servicemenü den Eintrag Kontrollbereich. 3. Klicken Sie auf Benutzer. Eine Liste der vorhandenen Benutzer wird angezeigt. 4. Klicken Sie auf Hinzufügen. 5. Geben Sie die Benutzer-Informationen ein bzw. wählen Sie diese aus den Listen aus. Das Portal vergibt automatisch eine Benutzer-ID. 6. Klicken Sie auf Speichern. Im Menü rechts werden weitere Optionen angezeigt. Sie können nun z. B. Passwörter, Adressen und Telefonnummern des neuen Benutzers festlegen. 7. Klicken Sie auf die Option Passwort. Die Eingabefelder zum Festlegen des Benutzerpassworts werden angezeigt: 8. Legen Sie das Passwort fest. Markieren Sie die Option Passwort-Zurücksetzung, wenn das Passwort nur einmal zum Anmelden gültig sein soll. Nach der ersten Anmeldung wird der Benutzer aufgefordert, das Passwort zu ändern. 9. Klicken Sie auf Speichern rechts unten im Servicemenü. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

180 180 Liferay Version 5.2 verwalten Benutzer verwalten Der neue Benutzer ist angelegt worden, dabei wurde ihm automatisch die Standard-Rolle User und die Standard-Gemeinschaft inubit Cockpit zugeordnet. Siehe Standard-Gemeinschaft, -Rollen und -Benutzergruppen festlegen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 173). Falls neue Benutzer keinen Zugang zur Standard-Gemeinschaft haben, prüfen Sie die Namensgleichheit der Standard-Gemeinschaft im Dialog Standard-Benutzer-Verbindungen. Siehe Standard- Gemeinschaft, -Rollen und -Benutzergruppen festlegen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 173) Benutzer zu Benutzergruppen zuordnen 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Wählen Sie im Servicemenü den Eintrag Kontrollbereich. 3. Klicken Sie auf Benutzergruppen. Eine Liste der verfügbaren Benutzergruppen wird angezeigt. 4. Klicken Sie neben der gewünschten Benutzergruppe auf Aktionen > Mitglieder zuweisen. 5. Zeigen Sie das Register Verfügbar an. Die zur Verfügung stehenden Benutzer werden aufgelistet. Diejenigen Benutzer, die schon Mitglied der Benutzergruppe sind, sind mit einem Häkchen markiert. Um einen Benutzer schneller zu finden, nutzen Sie die Suche und schränken die Menge der angezeigten Benutzer ein. 6. Markieren Sie alle Benutzer, die der Benutzergruppe zugewiesen werden sollen, und klicken Sie auf Verknüpfungen aktualisieren. 7. Um alle aufgelisteten Benutzer zur Benutzergruppe hinzufügen möchten, klicken Sie in die Checkbox links in der Tabellentitelzeile. 8. Klicken Sie auf Aktuell, um die neu zugeordneten Benutzer anzuzeigen inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

181 Liferay Version 5.2 verwalten Benutzer verwalten Benutzer zu einer Organisation/Gemeinschaft/Rolle zuordnen 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Wählen Sie im Servicemenü den Eintrag Kontrollbereich. 3. Klicken Sie im Bereich Portal auf Benutzer. Eine Liste aller vorhandenen Benutzer wird angezeigt 4. Klicken Sie den gewünschten Benutzer an. Das Bearbeitungsfenster wird geöffnet 5. Wählen Sie rechts im Servicemenü aus, wo der Benutzer zugeordnet werden soll: Organisationen, Gemeinschaften (Communities) oder Rollen. Die Liste der bestehenden Zuweisungen wird angezeigt 6. Klicken Sie auf Auswählen. Die Liste aller zur Verfügung stehenden Organisationen, Gemeinschaften oder Rollen wird angezeigt. 7. Klicken Sie auf die gewünschte Organisation, Gemeinschaft oder Rolle. Die aktualisierte Zuweisungsliste dieses Benutzers wird angezeigt. 8. Speichern Sie die Änderungen Benutzer deaktivieren und löschen Benutzer müssen vor dem Löschen deaktiviert werden. Deaktivierte Benutzer können wieder aktiviert oder endgültig gelöscht werden. 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Wählen Sie im Servicemenü den Eintrag Kontrollbereich. 3. Klicken Sie auf Benutzer. Eine Liste der verfügbaren, aktiven Benutzer wird angezeigt. 4. Markieren Sie alle Benutzer, die Sie löschen möchten. 5. Klicken Sie auf Deaktivieren : inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

182 182 Liferay Version 5.2 verwalten Portalrollen verwalten 6. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage. Die Benutzer werden aus der angezeigten Liste entfernt. 7. Um alle deaktivierten Benutzer anzuzeigen und zu löschen, wählen Sie dazu im Suchbereich in der Liste Aktiv den Eintrag Nein 8. Klicken Sie oberhalb der Benutzerliste in das Suchfeld Aktiv, wählen Sie Nein und klicken Sie auf Suchen. Nach einer Sicherheitsabfrage erscheint die Liste der deaktivierten Benutzer. 9. Markieren Sie alle Benutzer, die gelöscht werden sollen, und klicken Sie auf Löschen. Um die Benutzer wieder zu aktivieren, klicken Sie auf Wiederherstellen! 10. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage Die ausgewählten Benutzer werden aus der Liste entfernt Portalrollen verwalten Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Rollen anlegen, S inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

183 Liferay Version 5.2 verwalten Portalrollen verwalten 183 Reguläre Rollen zuweisen, S. 184 Seiten für ausgewählte Rollen sichtbar machen, S. 184 Standard-Rolle einstellen, S. 185 Aktionen Für jede Rolle gibt es im Kontrollbereich folgende Aktionen: Bearbeiten: Editieren der Attribute Erlaubnisse: Hier können Sie festlegen, welche Rollen administrative Rechte auf diese Rolle haben. Erlaubnisse definieren: Hier können Sie für die gewählte Rolle festlegen, welche Portlets sie prinzipiell sehen kann und welche Portal-weiten Rechte sie hat. Siehe Portlet für ausgewählte Rollen sichtbar machen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 187). Mitglieder zuweisen: Um Benutzer, Gemeinschaften, Organisationen und Gruppen zu der gewählten Rolle zuzuweisen. Nutzer ansehen: Liste aller Benutzer mit der gewählten Rolle. Löschen: Löschen die reguläre Rolle nach Sicherheitsabfrage. Die mitgelieferten Rollen, wie z. B. Administrator, Guest, Power User und User, können nicht gelöscht werden Rollen anlegen 1. Wählen Sie im Servicemenü den Eintrag Kontrollbereich. 2. Wählen Sie Benutzergruppen. Eine Liste der verfügbaren Benutzergruppen wird angezeigt. 3. Klicken Sie auf Hinzufügen. Das Eingabefeld Name wird angezeigt. 4. Geben Sie den Namen ein, den die neue Rolle haben soll. 5. Wählen Sie den Rollentyp aus. Siehe Rollen und Rechte (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 14, S. 165). 6. Klicken Sie auf Speichern. Die neu angelegte Rolle wird in der Liste angezeigt. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

184 184 Liferay Version 5.2 verwalten Portalrollen verwalten Reguläre Rollen zuweisen Mit dem hier beschriebenen Vorgehen können Sie nur reguläre Rollen, aber keine Gemeinschafts- und Organisationsrollen zu Benutzern zuweisen! Siehe Organisations-Rollen zuweisen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 170) und Gemeinschafts-Rollen zuweisen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 174). 1. Wählen Sie im Servicemenü den Eintrag Kontrollbereich. 2. Klicken Sie im Bereich Portal auf Rollen. Eine Liste aller vorhandenen Rollen wird angezeigt. 3. Klicken Sie neben der regulären Rolle, die Sie einem oder mehreren Benutzern zuweisen möchten, auf Aktionen und wählen Sie Mitglieder zuweisen. Das Register Benutzer > Aktuell wird angezeigt. Eine Liste aller Benutzer, die aktuell Inhaber der ausgewählten Rolle sind, wird angezeigt. 4. Zeigen Sie das Register Verfügbar an. Eine Liste aller Benutzer wird angezeigt. 5. Markieren Sie alle Benutzer, denen Sie die ausgewählte Rolle zuweisen möchten. 6. Klicken Sie auf Verknüpfungen aktualisieren. Wenn die Benutzer erfolgreich zu der Rolle zugeordnet werden konnten, dann wird am oberen Rand des Registers die Meldung Ihre Anfrage wurde erfolgreich aktualisiert angezeigt Seiten für ausgewählte Rollen sichtbar machen Sie können einzelne Seiten für definierte Rollen sichtbar machen oder ausblenden. 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Zeigen Sie die Seite an, deren Sichtbarkeit Sie konfigurieren möchten. 3. Wählen Sie im Servicemenü Seiten verwalten. Das Fenster Seiteneinstellungen wird angezeigt. 4. Klicken Sie im Verzeichnisbaum auf die gewünschte Seite, um deren Einstellungen anzuzeigen inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

185 Liferay Version 5.2 verwalten Portlets verwalten Klicken Sie auf Erlaubnisse. Eine Tabelle wird angezeigt, in der die Rechte aller Rollen aufgeführt werden: 6. Markieren Sie die Rollen, die berechtigt sein sollen, die Seite anzuzeigen Standard-Rolle einstellen Siehe Standard-Gemeinschaft, -Rollen und -Benutzergruppen festlegen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 173) Portlets verwalten Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Portlet zu einer Seite hinzufügen, S. 186 Portlet für ausgewählte Rollen sichtbar machen, S. 187 Portlets löschen, S. 189 Bei der Verwaltung von Portlets wird folgendes Vorgehen empfohlen: inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

186 186 Liferay Version 5.2 verwalten Portlets verwalten 1. Portlet im Kontrollbereich konfigurieren, z. B. festlegen, für welche Rollen das Portlet sichtbar sein soll 2. Konfiguriertes Portlet auf einer oder mehreren Seiten einfügen. Dieses Vorgehen hat den großen Vorteil, dass Sie die Portlets auf allen Seiten an einer zentralen Stelle konfigurieren können. Sie können die Konfiguration eines Portlets auch noch ändern, nachdem es bereits auf einer Seite eingefügt wurde. Diese Änderungen wirken sich nicht auf die anderen Vorkommen des Portlets aus. Dies ermöglicht eine individuelle Anpassung einzelner Portlet-Instanzen, erschwert es aber, alle Vorkommen eines Portlets einheitlich zu konfigurieren Portlet zu einer Seite hinzufügen 1. Zeigen Sie die Seite an, zu der Sie Portlets hinzufügen möchten. 2. Wählen Sie im Servicemenü den Eintrag Anwendung hinzufügen. Eine Liste der Anwendungskategorien wird angezeigt. 3. Klicken Sie auf die Kategorie, zu der Ihr Portlet gehört. Bei Portlets, die mit der inubit-software erstellt wurden, legen Sie die Kategorie im Web Application Connector fest. Standardmäßig heißt deren Kategorie inubit. Siehe Dialog Web-Applikation (Workbench/Process Engine: Systemkonnektor-Guide, Kap , S. 408). Alle Portlets der Kategorie werden angezeigt. 4. Klicken Sie neben dem gewünschten Portlet auf Hinzufügen oder ziehen Sie das Portlet mit der Maus auf die Portal-Seite inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

187 Liferay Version 5.2 verwalten Portlets verwalten Um das Fenster Anwendung hinzufügen zu schließen, klicken Sie auf das rote X oben im Dialog. Das ausgewählte Portlet wird nun auf dieser Seite angezeigt Portlet für ausgewählte Rollen sichtbar machen Sie können für jedes Portlet gezielt festlegen, für wen das Portlet sichtbar sein soll. Zu diesem Zweck werden Rollen verwendet. Für jede Rolle definieren Sie die sichtbaren Portlets, und Sie weisen der Rolle die Benutzer, Benutzergruppen und Benutzeruntergruppen zu. Eine Liste aller Portlets, die im Portal verfügbar sind, wird im Kontrollbereich unter Portal > Plugin Konfiguration angezeigt. Neben jedem Portlet ist angegeben, welche Rollen berechtigt sind, das Portlet auf einer Seite einzufügen: inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

188 188 Liferay Version 5.2 verwalten Portlets verwalten Aus der Liste der verfügbaren Portlets wird das gewünschte Portlet ausgewählt und die Aktionen definiert, für welche die entsprechende Rolle berechtigt sein soll. 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Wählen Sie im Servicemenü Kontrollbereich. 3. Klicken Sie im Bereich Portal auf Rollen. Die Liste aller Rollen wird angezeigt. 4. Klicken Sie neben der gewünschten Rolle auf Aktionen und wählen Sie Erlaubnisse definieren. Die Liste der verfügbaren Portlets für diese Rolle wird angezeigt. 5. Klicken Sie auf Portlet-Erlaubnisse hinzufügen. Die Liste aller verfügbaren Portlets wird angezeigt. 6. Klicken Sie auf das Portlet, das Sie hinzufügen möchten. Ein Bearbeitungsfenster wird angezeigt. Um Berechtigungen zu erteilen, legen Sie zuerst fest, für welchen Gültigkeitsbereich die Rechte für die Aktionen Anzeigen und Konfiguration gelten sollen. Sie können wählen zwischen Portal und Gemeinschaften. - Die Erteilung von Berechtigungen für Portal legt fest, dass Rechte für Aktionen portalweit für alle Gemeinschaften und Organisationen vergeben werden. - Wenn Sie den Bereich Gemeinschaften auswählen, dann werden Buttons zum Auswählen einer Gemeinschaft angezeigt. Die zugeordneten Rechte gelten dann nur in den ausgewählten Gemeinschaften inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

189 Liferay Version 5.2 verwalten Liferay 5.2 konfigurieren 189 a. Klicken Sie auf Auswählen. Ein Fenster mit allen Gemeinschaften öffnet sich. b. Klicken Sie auf eine Gemeinschaft. Das Fenster schließt sich, die Auswahl wird übernommen, 7. Klicken Sie auf Speichern. Die Liste mit allen Portlets, die für die gewählte Rolle sichtbar sind, wird angezeigt Portlets löschen Alle Benutzer mit der Rolle Administrator (Portal-, Community- und Organization-Administrator) können Portlets aus dem Portal entfernen. 1. Zeigen Sie die Seite mit der Portlet-Instanz an, die entfernt werden soll. 2. Klicken Sie rechts oben im Portlet auf Entfernen : 3. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage. Das Portlet wird von der Seite entfernt Liferay 5.2 konfigurieren Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Authentifizierung konfigurieren, S. 190 Locales, S. 191 Kennwort-Richtlinien, S. 192 inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

190 190 Liferay Version 5.2 verwalten Liferay 5.2 konfigurieren Deployment von Nicht-inubit-Portlets, S. 192 Liferay-Datenbank auswechseln, S. 193 Liferay-Benutzer mit LDAP-Verzeichnis synchronisieren, S. 195 Backup, S. 196 Logo im Portal austauschen, S. 196 Vordefiniertes Theme auswählen, S. 197 Themes hinzufügen, S. 198 Layoutvorlage für eine Seite festlegen, S. 198 Portal-Name festlegen, S. 199 Loadbalancing mit inubit-portlets, S. 200 Viele zentrale Liferay-Konfigurationsmöglichkeiten sind in der Datei <inubit-installdir>/server/tomcat/webapps/root/web- INF/classes/portal-ext.properties zusammengefasst. Mit den Angaben in dieser Datei überschreiben Sie die Angaben in der Ursprungskonfigurationsdatei portal.properties in portalimpl.jar. Weitere Informationen finden Sie in der Liferay- Dokumentation Authentifizierung konfigurieren 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Wählen Sie im Servicemenü den Eintrag Kontrollbereich. 3. Wählen Sie Portal > Einstellungen. Die Seite Einstellungen wird angezeigt. 4. Wählen Sie im Servicemenü Authentifizierung. Das Register Generell wird angezeigt: inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

191 Liferay Version 5.2 verwalten Liferay 5.2 konfigurieren Legen Sie fest, ob die Benutzer sich mit ihrer -Adresse, ihrem Login-Namen oder ihrer Benutzer-ID authentifizieren. Sie können den Benutzern ein automatisches Login erlauben, indem Sie die entsprechende Checkbox anklicken. 6. Speichern Sie die Einstellungen Locales Sie können die Menge der auswählbaren Sprachen und damit die möglichen Locale-Einstellungen anpassen. Jede Sprache wird durch eine Flagge auf der Login-Seite der Gemeinschaft Guest dargestellt. 1. Stoppen Sie die inubit Process Engine. 2. Öffnen Sie die folgende Datei: - Tomcat: <inubit-installdir>/server/tomcat/ webapps/root/web-inf/classes/portalext.properties. - JBoss: <inubit-installdir>/server/jboss/server/ default/deploy/root.war/web-inf/classes/ portal-ext.properties 3. Fügen Sie die folgende Zeile ein: locales=de_de,en_us 4. Starten Sie die inubit Process Engine. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

192 192 Liferay Version 5.2 verwalten Liferay 5.2 konfigurieren Es sind nur noch die beiden aufgeführten Sprachen (Deutsch und Englisch) verfügbar Kennwort-Richtlinien Kennwort-Richtlinien (engl. Password Policies) können die Sicherheit Ihres Portals erhöhen. Sie können für einzelne Organisationen oder Benutzer verschiedene Kennwort-Richtlinien festlegen. 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Wählen Sie im Servicemenü den Eintrag Kontrollbereich. 3. Wählen Sie Kennwort-Richtlinie. Die Liste der aktuell verfügbaren Kennwort-Richtlinien wird angezeigt. Sie können vorhandene Richtlinien bearbeiten, neue hinzufügen, definieren, wer welche Rechte (Erlaubnisse) auf die Richtlinien hat, und den Richtlinien Mitglieder zuweisen. 4. Speichern Sie die Angaben. Komplexere Anforderungen an Kennwort-Richtlinien können in der Datei portal-ext.properties konfiguriert werden. Siehe Liferay Administration Guide, Kapitel Advanced Liferay Configuration, The portal-ext.properties File, Passwords Deployment von Nicht-inubit-Portlets Liferay bietet ein Hot Deployment für Layout-Vorlagen, JSR 168- oder JSR 286-konforme Portlets und Themes: Alle *.war-dateien, die im Verzeichnis <inubit-installdir>server/portal/liferay5/ deploy abgelegt werden, sind automatisch über das Liferay- Repository zugänglich. Das Liferay-Repository wird im Kontrollbereich unter Server > Plugin Installation > Button Weitere Portlets installieren > Konfiguration verwaltet inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

193 Liferay Version 5.2 verwalten Liferay 5.2 konfigurieren Liferay-Datenbank auswechseln Liferay verwendet standardmäßig eine HSQL-Datenbank. Die Bosch Software Innovations GmbH empfiehlt, für produktiv genutzte Systeme die vorkonfigurierte HSQL-Datenbank gegen ein externes relationales Datenbanksystem auszutauschen, z. B. MySQL, PostgreSQL oder Oracle. Die folgende Anleitung erläutert den Austausch der HSQL-Datenbank gegen eine MySQL-Datenbank. Nach dem Datenbankwechsel verfügen Sie über eine Standard- Installation des Liferay ohne inubit Process Cockpit. Sie können danach Liferay entsprechend Ihren Wünschen konfigurieren. Falls Sie das inubit Process Cockpit wiederherstellen möchten, wenden Sie sich an die Bosch Software Innovations GmbH. Beispiele für weitere Datenbankmanagementsysteme finden Sie in der Datei portal.properties im Archiv portal-impl.jar in einem der folgenden Verzeichnisse: Tomcat: <inubit-installdir>/server/tomcat/webapps/ ROOT/WEB-INF/lib JBoss: <inubit-installdir>/server/jboss/server/ default/deploy/root.war/web-inf/lib Die Bosch Software Innovations GmbH empfiehlt dringend, bereits im Entwicklungs- und Testsystem dieselbe Datenbank wie im Produktsystem zu verwenden. Dies erleichtert den Import bereits vorhandener Daten und Einstellungen und erspart Ihnen eine fehleranfällige Migration! Voraussetzungen Bei Wechsel zu einer MySQL-Datenbank: Das Datenbankschema ist bereits vorhanden. 1. Stoppen Sie die inubit Process Engine. DB-Treiber installieren 2. Installieren Sie den Datenbanktreiber. Der Datenbanktreiber darf nur einmal installiert sein. Prüfen Sie vor der Installation, ob bereits ein Datenbanktreiber installiert ist. Siehe - inubit-monitoring-datenbank austauschen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 8, S. 123) - inubit-task-datenbank austauschen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 8, S. 126) inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

194 194 Liferay Version 5.2 verwalten Liferay 5.2 konfigurieren DB-Einstellungen des Portals anpassen Abhängig vom verwendeten Applikationsserver kopieren Sie den Treiber der Datenbank, die Sie verwenden möchten, in eines der folgenden Verzeichnisse: - Tomcat: <inubit-installdir>/server/tomcat/ common/lib - JBoss: <inubit-installdir>/server/jboss/server/ default/lib 3. Ändern Sie die Datenbank-Einstellungen in der Datei portalext.properties wie unten beschrieben: - Tomcat: <inubit-installdir>/server/tomcat/ webapps/root/web-inf/classes/portalext.properties - JBoss: <inubit-installdir>/server/jboss/server/ default/deploy/root.war/web-inf/classes/ portal-ext.properties # MySQL #jdbc.default.driverclassname=com.mysql.jdbc.d river #jdbc.default.url=jdbc:mysql://<localhost>/ <schemaname>?useunicode=true&characterencoding =UTF-8&useFastDateParsing=false #jdbc.default.username=<meinname> #jdbc.default.password=<meinpasswort> Standard-Startseite festlegen 4. Falls Sie das inubit Process Cockpit nicht wiederherstellen möchten, sondern Liferay individuell konfigurieren möchten: Legen Sie fest, welche Seite nach Anmeldung am Portalserver automatisch geöffnet werden soll: a. Öffnen Sie die Datei portal-ext.properties, die zu Ihrem verwendeten Applikationsserver gehört. b. Ersetzen Sie bei dem Parameter default.landing.page.path=/group/inubitcockpit/ die Angabe inubit-cockpit durch Ihre gewünschte Standard-Community. c. Speichern Sie die Änderung. Wenn Sie diese Anpassung nicht durchführen und sich nach dem Datenbankwechsel mit root/inubit am Portalserver anmelden, erhalten Sie eine Fehlermeldung, da automatisch versucht wird, die nicht mehr vorhandene Seite des inubit Process Cockpits zu öffnen. 5. Starten Sie die inubit Process Engine. Der Standard-Portalbenutzer James Smith (Benutzername: root, Passwort: inubit) und die nötigen Datenbank-Tabellen werden automatisch erzeugt inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

195 Liferay Version 5.2 verwalten Liferay 5.2 konfigurieren Liferay-Benutzer mit LDAP-Verzeichnis synchronisieren Sie können Benutzerdaten aus einem Verzeichnisdienst wie z. B. OpenLDAP mit Liferay synchronisieren, um eine Authentifizierung via den Verzeichnisdienst zu realisieren. 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Wählen Sie im Servicemenü den Eintrag Kontrollbereich. 3. Wählen Sie Einstellungen, im Servicemenü Authentifizierung und klicken Sie auf das Register LDAP. 4. Aktivieren und Konfigurieren Sie LDAP-Einstellungen, z. B.: - Erforderlich: wenn markiert, dann ist für die Anmeldung nur das Active Directory-Passwort zulässig, sonst auch das Liferay- Passwort. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

196 196 Liferay Version 5.2 verwalten Liferay 5.2 konfigurieren 5. Speichern Sie die Änderungen Backup Nutzen Sie für das Backup die betriebssystem-eigenen Werkzeuge und beziehen Sie folgende Daten in das Backup ein: Konfigurationsdatei - Tomcat: <inubit-installdir>/server/tomcat/ webapps/root/web-inf/classes/portalext.properties - JBoss: <inubit-installdir>/server/jboss/server/ default/deploy/root.war/web-inf/classes/ portal-ext.properties Datenbank und Liferay-Repository in <inubit-installdir>/ server/portal/liferay5 Portlets und Themes in <inubit-installdir>/server/ Tomcat/webapps Logo im Portal austauschen Sie können das Logo austauschen, das links oben im Portal angezeigt wird. Siehe Firmenlogo (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 4., S. 535). 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Wählen Sie im Servicemenü den Eintrag Kontrollbereich. 3. Klicken Sie im Bereich Portal auf Einstellungen. 4. Klicken Sie im Servicemenü auf Diverses > Einstellungen anzeigen. 5. Klicken Sie im Bereich Logo auf ändern. 6. Klicken Sie auf Durchsuchen und navigieren Sie zu der gewünschten Datei. 7. Speichern Sie die neue Logo-Datei. Das Logo wird rechts oben im Servicemenü angezeigt inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

197 Liferay Version 5.2 verwalten Liferay 5.2 konfigurieren Vordefiniertes Theme auswählen Ein Theme enthält Layout-Vorgaben, um z. B. die Webseiten einer Gemeinschaft einheitlich darzustellen. 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Wählen Sie im Servicemenü den Eintrag Seiten verwalten. - Theme für eine Gemeinschaft ändern a. Zeigen Sie das Register Look-and-Feel an. b. Klicken Sie auf eines der verfügbaren Themes. Sie erhalten eine Erfolgsmeldung oben im Fenster. - Theme für eine untergeordnete Seite ändern a. Zeigen Sie das Register Seiten an. b. Klicken Sie auf die gewünschte Seite im Verzeichnisbaum. c. Zeigen Sie das Register Look-and-Feel unterhalb des Breadcrumbs dieser Seite an, z. B.: d. Klicken Sie auf eines der verfügbaren Themes. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

198 198 Liferay Version 5.2 verwalten Liferay 5.2 konfigurieren Themes hinzufügen Sie können dem Portal aus einer Liste bekannter Themes weitere hinzufügen. 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Wählen Sie im Servicemenü den Eintrag Kontrollbereich. 3. Klicken Sie auf Server > Plugin Installation. 4. Zeigen Sie das Register Thema-Plugins an. Die aktuell verfügbaren Themes werden aufgelistet. 5. Klicken Sie auf Weitere Themen installieren. Die Liste der bekannten Themes wird angezeigt. 6. Wählen Sie ein Theme aus. Themes anderer Hersteller installieren Sie über das Register Datei hochladen. Für Infos über das Anlegen neuer Themes siehe Liferay Administration Guide: Advanced Liferay Configuration > The portal-ext.properties File > Theme Liferay Development Documentation: Creating Liferay Themes Layoutvorlage für eine Seite festlegen Layoutvorlagen legen den Bereich fest, in dem Benutzer Portlets auf einer Seite platzieren können. Benutzer von privaten Seiten und Administratoren von Gemeinschaften oder öffentlichen Webseiten können eine Layoutvorlage für jede Seite festlegen. 1. Zeigen Sie die Seite an, deren Layoutvorlage Sie ändern möchten. 2. Wählen Sie im Servicemenü den Eintrag Layoutvorlage. Die verfügbaren Layoutvorlagen werden angezeigt: inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

199 Liferay Version 5.2 verwalten Liferay 5.2 konfigurieren Klicken Sie die gewünschte Layoutvorlage an. 4. Speichern Sie die Änderung. Die zuletzt angezeigte Seite wird mit der neuen Layoutvorlage wieder angezeigt Portal-Name festlegen Der Name des Portals wird auch in der Titelzeile des Browsers angezeigt, z. B.: inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

200 200 Liferay Version 5.2 verwalten Liferay 5.2 konfigurieren 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Wählen Sie im Servicemenü den Eintrag Kontrollbereich. 3. Wählen Sie Portal > Einstellungen. 4. Geben Sie im Feld Name den gewünschten Namen ein. Das Portal legt automatisch unter das Logo einen Link zu der Startseite. Als Startseite ist im Auslieferungszustand der inubit- Software die Login-Seite der Gemeinschaft Guest definiert. 5. Speichern Sie die Angaben. Die Änderung wird sofort angezeigt Loadbalancing mit inubit-portlets Jede Portlet-Instanz gehört zu einer Browser-Session und ist an eine inubit Process Engine gekoppelt. Für große Benutzerzahlen können Sie die Ausführung der Portlet-Instanzen auf mehrere inubit Process Engines verteilen. Die Portlets des inubit Process Cockpits können nicht in der hier beschriebenen Weise verteilt werden! Für Informationen, wie die Ausführung dieser Portlets verteilt werden kann, wenden Sie sich an die Bosch Software Innovations GmbH. Voraussetzungen Alle inubit Process Engines, auf welche die Last verteilt werden soll, sind im Web Application Connector des Portlets im Feld Lastverteilung aufgelistet. Siehe Dialog Web-Applikation (Workbench/Process Engine: Systemkonnektor-Guide, Kap , S. 408) inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

201 Liferay Version 5.2 verwalten Liferay 5.2 konfigurieren 201 Das Passwort aller inubit Process Engines ist identisch. Siehe Passwort der inubit Process Engine. (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 2, S. 30). inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

202 202 Liferay Version 5.2 verwalten Liferay 5.2 konfigurieren inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

203 15 Liferay Version 6 verwalten 203 Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Konfiguration der Liferay Portal Enterprise Edition, S. 205 Portalrollen und -rechte, S. 207 Organisationsstrukturen, S. 208 Organisationen verwalten, S. 212 Gemeinschaften (Communities) verwalten, S. 215 Benutzer verwalten, S. 222 Portalrollen verwalten, S. 227 Portlets verwalten, S. 230 Liferay 6 konfigurieren, S. 233 Die inubit-software wird standardmäßig mit dem Portalserver Liferay- Version 6 installiert. Sie können auch eine bereits installierte Liferay Portal Enterprise Edition 6.0 SP2 nutzen. Dazu müssen Sie Ihre Liferay-Installation anpassen (siehe Konfiguration der Liferay Portal Enterprise Edition (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 15, S. 205)). Alternativ können Sie die Liferay-Version 5.2 installieren. Dazu wählen Sie während der inubit-installation die Installationsart Benutzerdefiniert und die Option Liferay 5.2 Informationen über den Einsatz der Liferay-Version 5.2 finden Sie in Liferay Version 5.2 verwalten (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 14, S. 161). Die in früheren Versionen ausgelieferte Liferay-Version 4.2 wird nicht mehr unterstützt. Überblick Das inubit Enterprise Portal basierend auf dem Liferay-Portalserver 6 kann als Basis für Intranets und zur Interaktion mit Geschäftspartnern genutzt werden. Sie können Ihre Geschäftsprozesse unter einer einheitlichen Oberfläche zusammenfassen und Ihre eigenen Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner rollenbezogen in Ihre Geschäftsprozesse einbinden. Zentraler Bestandteil des inubit Enterprise Portals ist das inubit Process Cockpit, das wichtige Funktionalitäten als vorkonfigurierte BPM-Portlets anbietet. Für weitere Informationen siehe - inubit Enterprise Portal aktivieren und anzeigen (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 20.3, S. 532) - Eigene Web-Applikation entwickeln (Tutorials, Kap. 5.2, S. 88) inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

204 204 Liferay Version 6 verwalten - Berechnung der gleichzeitig angemeldeten Benutzer (Concurrent User) (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 20.1, S. 530) Weitere Informationen Die Bosch Software Innovations GmbH empfiehlt folgende, weiterführende Informationen: Liferay 6: Administrator Guide Liferay 6: Liferay Developer Guide 6.0.pdf Liferay Portal 6 Enterprise Intranets, Jonas X. Yuan, Packt Publishing, Birmingham, UK, 2010, ISBN: Portal Web Services Eine Liste aller Web Services, die das inubit Enterprise Portal auf Basis von Liferay anbietet, finden Sie unter <servername>:8000/tunnel-web/axis. Das inubit Enterprise Portal muss bereits aktiviert sein. Technische Daten Die Kommunikation zwischen dem Portalserver und der inubit Process Engine erfolgt über SOAP. Daher ist es unerheblich, ob die beiden Systeme auf demselben oder auf verschiedenen Rechnern installiert sind. Die Portlets werden über einen Web Service-Call von der inubit Process Engine in das Portal deployt. Die inubit-software und das inubit Enterprise Portal unterstützen zu 100% den JSR-168 Standard, der es Ihnen ermöglicht, beliebige Portlets zu integrieren, solange diese entsprechend dem JSR-168 Standard entwickelt worden sind. Natürlich können Sie auch andere Portalserver als die mitgelieferten zusammen mit der inubit-software nutzen. Für Infos über die nötigen Konfigurationsschritte wenden Sie sich bitte an die Bosch Software Innovations GmbH inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

205 Liferay Version 6 verwalten Konfiguration der Liferay Portal Enterprise Edition Konfiguration der Liferay Portal Enterprise Edition Voraussetzungen Sie haben mindestens die inubit-version 6.1 installiert. Sie haben das Liferay Portal 6.0 Enterprise Edition SP2 installiert Erweiterung des Enterprise Portals Daten sichern Sichern Sie das Portal, insbesondere die Datei portalext.properties, falls Sie hier Anpassungen vorgenommen haben. Erweitern der verwendeten Java-Umgebung Kopieren Sie die beiden Dateien bcprov.jar und ibis_ext.jar aus dem Verzeichnis <is-installdir>/_jvm/jre/lib/ext in das Verzeichnis <JAVA_HOME>/jre/lib/ext der von Ihrer Liferay- Installation genutzten Java-Umgebung. inubit-bootstrap-plugin installieren 1. Starten Sie das Portal. 2. Kopieren Sie das Bootstrap-Plugin liferay-ibis60- InubitBootstrapPlugin-6_0_12-ext war aus dem Verzeichnis <is-installdir>/server/portal/ liferay6/inubitplugins in das Portal-Deploy-Verzeichnis (Standard: <portal-home>/deploy). Das Deployment startet automatisch. 3. Warten Sie, bis in der Datei <portal-home>/<tomcat>/logs/ catalina.out die Aufforderung zum Reboot erscheint. 4. Stoppen Sie das Portal. inubit-liferay-integration-plugin installieren 1. Starten Sie das Portal. 2. Kopieren Sie das Liferay-Integration-Plugin liferay-ibis60- InubitLiferayIntegration-6_0_12-ext war in das (jetzt geänderte) Liferay-6-Deploy-Verzeichnis <portalhome>/portal/liferay6/deploy. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

206 206 Liferay Version 6 verwalten Konfiguration der Liferay Portal Enterprise Edition 3. Warten Sie, bis in der Datei <portal-home>/<tomcat>/logs/ catalina.out die Aufforderung zum Reboot erscheint. 4. Stoppen Sie das Portal. Konfigurationsdatei portalext.properties anpassen Durch die Installation des Liferay-Integration-Plugins wurde die mitgelieferte HSQL-DB-Datenbank konfiguriert. Konfigurieren Sie Ihre bisherige Datenbank. 1. Öffnen Sie die Datei <is-installdir>/server/tomcat/ webapps/root/web-inf/classes/portalext.properties und kommentieren Sie alle Einträge jdbc.default.* mit einem '#' am Beginn der Zeile aus. 2. Öffnen Sie die gesicherte Datei portal-ext.properties. Siehe Daten sichern (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 15, S. 205) 3. Kopieren Sie Ihre Datenbankkonfiguration aus der gesicherten Datei portal-ext.properties und fügen Sie die Konfiguration am Ende der Datei <is-installdir>/server/tomcat/ webapps/root/web-inf/classes/portalext.properties ein. 4. Starten Sie das Portal und danach die Workbench. 5. Konfigurieren Sie das Portal der Liferay Enterprise Edition in der Workbench unter Configuration > Allgemeine Einstellungen > Portal > Servereinstellungen. a. Wählen Sie den Portalserver Liferay. b. Passen Sie die URL des Portalservers an. 6. Speichern Sie Ihre Angaben. 7. Wechseln Sie auf die Seite Configuration > Allgemeine Einstellungen > Portal > Portal-Deployment. 8. Klicken Sie in der Zeile Portlet-Archive (Verwaltung/Deployment) auf den Button am rechten End der Zeile. In dem erscheinenden Dialog wird in der Kopfzeile als Verbundenes Portal der Eintrag Liferay Enterprise Edition und als Version der Wert angezeigt. Die Kommunikation zwischen der inubit Process Engine und dem Portal ist damit hergestellt. Sie können jetzt Ihre Portlets, z. B. den ProcessViewer, deployen und damit arbeiten inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

207 Liferay Version 6 verwalten Portalrollen und -rechte Portalrollen und -rechte Portalrollen Eine Portalrolle ist ein Container für Rechte. Die Portalrollen von Liferay 6 sind unabhängig von den Rollen der inubit-software. Für Benutzer, die beide Komponenten verwenden möchten, müssen Zugänge in beiden Komponenten erzeugt werden. Das Portal wird standardmäßig mit folgenden Portalrollen ausgeliefert: Administrator Verfügt über alle Rechte, z. B. das Anlegen von Portal-Benutzern, -rollen und Gemeinschaften. Administratoren dürfen Ressourcen wie Seiten und Inhalte zu den privaten Seiten von Gemeinschaften hinzufügen und besitzen zusätzlich einen eigenen privaten Bereich. Power User Power User verfügen über einen persönlichen Bereich, in dem sie Seiten und Inhalte hinzufügen oder löschen können. Im inubit Enterprise Portal ist diese Funktion jedoch deaktiviert. Wollen Sie diese Funktion aktivieren, setzen Sie in der Datei <inubit-installdir>/server/tomcat/webapps/root/ WEB-INF/classes/portal-ext.properties die Property private.pages=false. User User dürfen ihnen zugewiesene Aufgaben auf den privaten Seiten ihrer Gemeinschaft ausführen, haben aber keinen privaten Bereich und dürfen weder Seiten anlegen noch Inhalte hinzufügen oder löschen. Neue Benutzer erhalten automatisch die Rolle User. Gast Gäste dürfen lediglich die öffentlichen Bereiche der Gemeinschaften anzeigen, sie haben keine eigenen Bereiche. Mit der inubit-software werden mehrere vorkonfigurierte Benutzer ausgeliefert, deren Logindaten auf der Loginseite des inubit Enterprise Portals angezeigt werden. Organisationsbereiche Neben den Rollen gibt es im Portalserver das Konzept der Organisationsbereiche, davon gibt es folgende Typen: Firma Organisation Standort Organisationen und Standorte repräsentieren eine hierarchische Firmenstruktur. Die Firma kann aus vielen Organisationen bestehen, jede Organisation kann mehrere Standorte haben. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

208 208 Liferay Version 6 verwalten Organisationsstrukturen Ein Benutzer kann zu beliebig vielen Standorten und Organisationen gehören. Rollen und individuelle Rechte können Organisationen und Standorten zugeordnet werden. Standardmäßig erben Standorte Rechte von ihren Organisationen. Gültigkeitsbereiche Die Rechte einer Rolle können unterschiedlichen Gültigkeitsbereichen zugeordnet werden, sodass eine Rolle z. B. in verschiedenen Gemeinschaften unterschiedliche Aktionen ausführen darf. Es gibt verschiedene Typen von Gültigkeitsbereichen, u. a. den Typ Gemeinschaft. Eine Gemeinschaft ist eine Gruppierung von Benutzern, z. B. anhand deren Fähigkeiten oder Interessen. Ein Benutzer kann beliebig vielen Gemeinschaften angehören. Rollen und individuelle Rechte können den Gültigkeitsbereich Gemeinschaft oder Firma haben. Benutzergruppe Eine Benutzergruppe ist ebenfalls eine Gruppierung von Benutzern. Anders als bei Organisationen, Standorten und Gemeinschaften ist mit Benutzergruppen jedoch kein Kontext verbunden. Die Benutzergruppen dienen lediglich dazu, den Administrator beim Zuweisen von Rollen und Rechten zu unterstützen, indem der Administrator Rollen und Rechte einer Gruppe zuweisen kann statt einem einzelnen Benutzer. Ein Benutzer kann zu einer beliebigen Anzahl Benutzergruppen gehören. Einer Benutzergruppe können Rollen zugeordnet werden. Jeder Benutzer, der zu einer Gruppe gehört, erbt deren Rollen bzw. Rechte Organisationsstrukturen Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Organisationen, S. 211 Gemeinschaften, S. 211 Benutzergruppen, Teams und Benutzer, S. 212 Organisationskonzepte Um die Portal-Benutzer zu organisieren, ist es wichtig, die Konzepte zu verstehen, die Liferay 6 für deren Organisation bietet: Portale werden von Benutzern aufgerufen inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

209 Liferay Version 6 verwalten Organisationsstrukturen 209 Benutzer können in Benutzergruppen verwaltet werden. Benutzer gehören zu Organisationen. Organisationen können hierarchisch strukturiert sein. Benutzer, Benutzergruppen und Organisationen können zu Gemeinschaften gehören. Gemeinschaften sind Gruppierungen z. B. anhand von Fähigkeiten oder Interessen. Rollen und Rechte Der Zugriff der Benutzer auf Web Applikationen und Daten wird mit Portalrollen und Rechten organisiert: Eine Portalrolle ist ein Container für Rechte. Es gibt Rollen für Benutzer, Benutzergruppen, Organisationen und Gemeinschaften: - Reguläre Portalrollen Siehe Reguläre Rollen zuweisen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 228). - Organisations-Rollen Siehe Organisations-Rollen zuweisen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 214). - Gemeinschafts-Rollen Siehe Community-Rollen zuweisen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 218). Über diese Rollen werden den Rolleninhabern Rechte für Aktionen und Bereiche zugewiesen, z. B. für das Hinzufügen von Web Applikationen innerhalb einer Gemeinschaft. Die folgende Abbildung illustriert die eben beschriebenen Konzepte: inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

210 210 Liferay Version 6 verwalten Organisationsstrukturen Die Portalrollen im Liferay sind unabhängig von den Benutzerrollen der inubit-software. Für Benutzer, die beide Komponenten verwenden möchten, müssen Zugänge in beiden Komponenten erzeugt werden. Rechte von Portlets Jedes Portlet kann eigene Rechte mitbringen. Die Rechte für Portlets, die mit der inubit-software erstellt wurden, werden im Web Application Connector und im Task Generator definiert. Siehe - Web Application Connector (Workbench/Process Engine: Systemkonnektor-Guide, Kap. 39, S. 405) - Task Generator (Data Converter) (Workbench/Process Engine: Modul-Guide, Kap. 4, S. 57) Synchronisation von Rollen Alle Portal-Rollen stehen automatisch in der inubit-software zur Verfügung, damit sie z. B. in Business Rules verwendet werden können. Vererbungskonzept Die Zuordnung von Rollen (und damit die an der Rolle definierten Rechte) an eine Organisation wird auf alle untergeordneten Organisationen vererbt inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

211 Liferay Version 6 verwalten Organisationsstrukturen 211 Mitglieder einer Rolle erben deren Rechte. Mitglieder einer Benutzergruppe erben deren Rechte. Mitglieder erben die Rollen und Rechte ihrer Gemeinschaft Organisationen Mit dem Konzept Organisation können Sie eine hierarchische Firmenstruktur abbilden: Niederlassungen können z. B. als Organisation vom Typ Standort repräsentiert werden und Abteilungen als reguläre Organisationen anderen regulären Organisationen untergeordnet werden. Auch für externe Geschäftspartner wie z. B. Zulieferer können Sie eine Organisation definieren, damit der Geschäftspartner einen Zugang zum Portal erhält und seine Adresse eingegeben werden kann. Siehe Organisationen verwalten (Process Engine: Administratorund Entwickler-Guide, Kap. 15.4, S. 212) Gemeinschaften Eine Gemeinschaft ist eine Gruppierung von Benutzern z. B. anhand deren Fähigkeiten oder Interessen. Eine Gemeinschaft enthält eine oder mehrere Portal-Seiten. Sobald der aktuelle Benutzer Mitglied einer Gemeinschaft ist, die mindestens eine Seite besitzt, wird diese Gemeinschaft im Servicemenü unter Meine Orte aufgeführt. Benutzer können direkt oder über eine Organisation oder eine Benutzergruppe zu einer Gemeinschaft zugewiesen werden und beliebig vielen Gemeinschaften angehören. Falls eine Standard-Gemeinschaft angelegt ist, dann werden neue Benutzer automatisch dieser Standard-Gemeinschaft zugewiesen. Portlets auf einer Standard-Gemeinschaftsseite sind für alle Mitglieder der Standard-Gemeinschaft sichtbar, wenn die Portlet-Rechte nicht explizit beschränkt werden. Siehe - Gemeinschaften (Communities) verwalten (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 15.5, S. 215) - Standard-Community, -Rollen und -Benutzergruppen festlegen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 217) inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

212 212 Liferay Version 6 verwalten Organisationen verwalten Benutzergruppen, Teams und Benutzer Benutzergruppe Eine Benutzergruppe ist eine Gruppierung von Benutzern. Anders als bei Organisationen und Gemeinschaften ist mit Benutzergruppen jedoch kein Kontext verbunden. Die Benutzergruppen dienen dazu, den Administrator beim Zuweisen von Rollen und Rechten zu unterstützen, indem der Administrator Rollen und Rechte einer Gruppe zuweist statt einem einzelnen Benutzer. Ein Benutzer kann zu einer beliebigen Anzahl Benutzergruppen gehören. Einer Benutzergruppe können Rollen zugeordnet werden. Jeder Benutzer, der zu einer Gruppe gehört, erbt deren Rollen und Rechte. Teams Teams werden im Kontext einer Gemeinschaft oder einer Organisation angelegt. Sie dienen dazu, Benutzer für einen bestimmten Zweck innerhalb einer Gemeinschaft oder einer Organisation zu gruppieren. Benutzer Ein Benutzer kann einer oder mehreren Gemeinschaften, Organisationen, Benutzergruppen und/oder Rollen zugeordnet werden und erhält darüber die Berechtigung, Seiten anzuzeigen und Aktionen auszuführen. Wenn eine Standard-Rolle angelegt ist, dann erhält jeder neue Benutzer automatisch diese Standard-Rolle. Siehe - Benutzer verwalten (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 15.6, S. 222) - Standard-Community, -Rollen und -Benutzergruppen festlegen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 217) 15.4 Organisationen verwalten Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Organisation anlegen, S. 214 Organisations-Rollen zuweisen, S. 214 Seiten für ausgewählte Organisationen hinzufügen, S inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

213 Liferay Version 6 verwalten Organisationen verwalten 213 Überblick Eine Organisation hat folgende Attribute: einen eindeutigen Namen, einen Typ, eine Gruppen ID, mehrere Adressen (Besucheradresse, Postadresse, Rechnungsadresse und Lieferadresse), Telefonnummern, -Adressen, Adresse der Webseite (URL) und Service-Öffnungszeiten für verschiedene Bereiche. Für eine Organisation können weitere Attribute angelegt werden. Aktionen Für jede Organisation stehen Ihnen im Kontrollbereich folgende Aktionen zur Verfügung: Bearbeiten Editieren der Attribute Seiten verwalten Organisations-Portalseiten anlegen und bearbeiten. Siehe Seiten für eine Community oder Organisation hinzufügen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 219). Teams verwalten Anlegen, bearbeiten und löschen von Teams Siehe Teams (Process Engine: Administrator- und Entwickler- Guide, Kap. 15, S. 212) Benutzerrollen zuweisen Siehe Organisations-Rollen zuweisen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 214). Mitglieder zuweisen Auswahl unter den verfügbaren Benutzern Nutzer hinzufügen Eingabe neuer Benutzer Nutzer ansehen Liste der zugeordneten Benutzer Reguläre Organisation hinzufügen Untergeordnete Organisation vom Typ Reguläre Organisation hinzufügen Standort hinzufügen Untergeordnete Organisation vom Typ Standort hinzufügen Unterorganisationen ansehen Liste der untergeordneten Organisationen Löschen Löschen dieser Organisation nach Sicherheitsabfrage. Eine Organisation kann nur gelöscht werden, wenn keine untergeordnete Organisation existiert und keine Benutzer der Organisation zugeordnet sind. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

214 214 Liferay Version 6 verwalten Organisationen verwalten Organisation anlegen Sie können beliebig viele Organisationen anlegen. 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Klicken Sie auf Kontrollbereich. 3. Wählen Sie Organisationen. Eine Liste der verfügbaren Organisationen wird angezeigt. 4. Klicken Sie auf. Das Organisations-Eingabefenster wird angezeigt. 5. Geben Sie einen Namen ein. 6. Wählen Sie den Typ Reguläre Organisation aus. 7. Um eine übergeordnete Organisation auszuwählen, klicken Sie auf. Es muss bereits eine reguläre Organisation angelegt sein. Sonst können Sie keine übergeordneten Organisationen auswählen. 8. Klicken Sie auf eine Organisation, um diese auszuwählen. Das Fenster schließt sich. 9. Speichern Sie die neue Organisation. Ihre Aktion wird bestätigt. 10. Kehren Sie über die Schaltfläche Alle ansehen zur Organisationsliste zurück. Die neue Organisation wird in der Liste aufgeführt Organisations-Rollen zuweisen Als Administrator können Sie Mitgliedern einer Organisation folgende Rollen zuweisen: Organization Owner Organisations-Inhaber sind Superuser ihrer Organisation und können anderen Benutzern Organisations-Rollen zuweisen. Organization Administrator Sind Superuser ihrer Organisation, können die Seiten ihrer Organisation mit allen administrativen Rechten verwalten, aber nicht andere Benutzer zu Organisations-Administratoren machen. Organization Member Diese Rolle haben alle Benutzer einer Organisation inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

215 Liferay Version 6 verwalten Gemeinschaften (Communities) verwalten Klicken Sie auf Kontrollbereich. 2. Klicken Sie auf Organisationen. 3. Klicken Sie neben der gewünschten Organisation auf Aktionen > Benutzerrollen zuweisen. Die Organisationsrollen werden angezeigt. 4. Klicken Sie auf die Rolle, der Sie ein Mitglied zuweisen möchten. 5. Zeigen Sie das Register Verfügbar an. Es werden alle Benutzer angezeigt, die der gewählten Organisation angehören. 6. Markieren Sie den Benutzer, dem Sie die Organisations-Rolle zuweisen möchten. 7. Klicken Sie auf Verknüpfungen aktualisieren : Die Erfolgsmeldung wird oben im Fenster angezeigt Seiten für ausgewählte Organisationen hinzufügen Siehe Seiten für eine Community oder Organisation hinzufügen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 219) Gemeinschaften (Communities) verwalten Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Community anlegen, S. 216 Standard-Community, -Rollen und -Benutzergruppen festlegen, S. 217 Benutzer, Benutzergruppen oder Organisationen zu Community zuweisen, S. 217 Community-Rollen zuweisen, S. 218 inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

216 216 Liferay Version 6 verwalten Gemeinschaften (Communities) verwalten Seiten für eine Community oder Organisation hinzufügen, S. 219 Community löschen, S. 221 Aktionen Für jede Gemeinschaft gibt es im Kontrollbereich folgende Aktionen: Bearbeiten: Attribute bearbeiten. Seiten verwalten: Community-Portalseiten anlegen und bearbeiten. Siehe Seiten für eine Community oder Organisation hinzufügen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 219). Teams verwalten Anlegen, bearbeiten und löschen von Teams Benutzerrollen zuweisen: Siehe Community-Rollen zuweisen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 218). Mitglieder zuweisen: Auswahl unter den verfügbaren Benutzern. Löschen: Zum Löschen einer Community nach Sicherheitsabfrage. Typen und Bereiche Es gibt folgende Typen von Communities: Öffentliche Communities erlauben es, sich bei ihnen ohne Zustimmung des Administrators zu registrieren. In beschränkten Communities können Benutzer selbst eine Registrierung beantragen, der Administrator muss diese jedoch freischalten. Bei privaten Communities weist alleine der Administrator neue Benutzer explizit zu. Jede Community kann über einen öffentlichen und einen privaten Bereich verfügen: Ein öffentlicher Bereich ist auch für Gäste sichtbar, wenn diese die korrekte URL kennen. Ein privater Bereich ist nur für angemeldete Benutzern sichtbar, die Mitglieder dieser Community sind Community anlegen 1. Melden Sie sich als Administrator an inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

217 Liferay Version 6 verwalten Gemeinschaften (Communities) verwalten Klicken Sie auf Kontrollbereich. 3. Wählen Sie Gemeinschaften. Eine Liste der verfügbaren Gemeinschaften wird angezeigt. 4. Klicken Sie auf. Das Gemeinschaften- Eingabefenster wird angezeigt. 5. Geben Sie einen Namen ein. 6. Wählen Sie einen Typ aus. 7. Speichern Sie die Gemeinschaft. Ihre Aktion wird bestätigt und die Gemeinschaft wird in der Liste aufgeführt Standard-Community, -Rollen und -Benutzergruppen festlegen Sie können Standards für Communities, Rollen und Benutzergruppen definieren. Neu angelegte Benutzer werden dann automatisch Mitglieder dieser Standards. Denken Sie daran: Diese Einträge sind reine Texte, keine Links. Wenn Sie den Namen einer Standardgemeinschaft, -rolle oder -gruppe ändern, dann müssen Sie die Namen auch hier ändern. Sonst werden neue Benutzer zu Standards zugewiesen, die es nicht mehr gibt, und haben keine Zugangsrechte für das Portal. 1. Zeigen Sie den Kontrollbereich an. 2. Wählen Sie Einstellungen. 3. Klicken Sie im Bereich Konfiguration auf Standard-Benutzer- Verbindungen. 4. Geben Sie die Bezeichner der Standard-Community, Rolle oder Benutzergruppen ein. Sie können auch mehrere Bezeichner pro Community, Rolle oder Benutzergruppe angeben. 5. Speichern Sie Ihre Angaben Benutzer, Benutzergruppen oder Organisationen zu Community zuweisen Sie können einer Community Mitglieder in Form von Benutzern, Organisationen und Benutzergruppen zuweisen. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

218 218 Liferay Version 6 verwalten Gemeinschaften (Communities) verwalten 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Klicken Sie Kontrollbereich. 3. Klicken Sie auf Communities. Eine Liste der verfügbaren Communities wird angezeigt. 4. Klicken Sie neben der gewünschten Community auf Aktionen. 5. Wählen Sie Mitglieder zuweisen. 6. Abhängig davon, was Sie zuweisen möchten, zeigen Sie eines der folgenden Register an: Benutzer, Benutzergruppen oder Organisationen. 7. Zeigen Sie das Unterregister Verfügbar an. 8. Markieren Sie die gewünschten Benutzer, Benutzergruppen oder Organisationen. 9. Klicken Sie auf Verknüpfungen aktualisieren oberhalb der Tabelle, um die neuen Zuordnungen zu speichern Community-Rollen zuweisen In jeder Community können Sie Mitgliedern folgende Community- Rollen zuweisen. Community Administrator: Superuser ihrer Community, können aber nicht andere Benutzer zu Community-Administratoren machen. Community Member: Alle Benutzer, die zu einer Community gehören, haben diese Rolle. Community Owner: Gemeinschafts-Inhaber sind Superuser ihrer Gemeinschaft und können anderen Benutzern Gemeinschafts- Rollen zuweisen. 1. Zeigen Sie den Kontrollbereich an. 2. Klicken Sie auf Communities. 3. Klicken Sie neben der gewünschten Community auf Aktionen > Benutzerrollen zuweisen. 4. Klicken Sie auf die Rolle, der Sie ein Mitglied zuweisen möchten. 5. Zeigen Sie das Register Verfügbar an. Es werden alle Benutzer angezeigt, die der Community angehören. 6. Markieren Sie den Benutzer, dem Sie die Community-Rolle zuweisen möchten. 7. Klicken Sie auf Verknüpfungen aktualisieren. Eine Speicherbestätigung wird angezeigt inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

219 Liferay Version 6 verwalten Gemeinschaften (Communities) verwalten Seiten für eine Community oder Organisation hinzufügen 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Klicken Sie Kontrollbereich. 3. Klicken Sie auf Communities. Eine Liste der verfügbaren Communities wird angezeigt. 4. Klicken Sie neben der gewünschten Community auf Aktionen : 5. Wählen Sie Seiten verwalten. Die folgende Seite wird angezeigt: Auf dieser Seite können Sie untergeordnete Seiten, deren Namen, Seitentyp und Sichtbarkeit festlegen. Die Seiten einer Community sind in einem Verzeichnisbaum dargestellt. Jede Seite kann untergeordnete Seiten haben. Der gängige Seitentyp ist Portlet. Die Seitentypen Portlet, Panel, Eingebettet, Artikel, URL, Link-zur-Seite sind mit entsprechenden Layout-Vorlagen verknüpft. Die erste Seite muss einen der folgenden Seitentypen haben: Portlet, Panel, Eingebettet, Artikel. 6. Klicken Sie im Verzeichnisbaum auf die untergeordnete Seite, die Sie bearbeiten möchten. 7. Zeigen Sie das Register Seite an: inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

220 220 Liferay Version 6 verwalten Gemeinschaften (Communities) verwalten Sie können u. a. die Sprache für Name und HTML-Titel, eine friendly URL oder ein Icon festlegen. Die Eigenschaften sind abhängig vom ausgewählten Seitentyp. 8. Sichtbarkeit konfigurieren: Klicken Sie auf Berechtigungen. Eine Tabelle mit den vorgegebenen Zugangsrechten für die Seite pro Rolle wird angezeigt: inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

221 Liferay Version 6 verwalten Gemeinschaften (Communities) verwalten Wählen Sie für jede Rolle, welche Rechte ihre Inhaber auf dieser Seite innehaben. 10. Klicken Sie auf Speichern, um die Erlaubnisse zu speichern. 11. Klicken Sie auf Zurück. 12. Speichern Sie die Angaben dieser Seite. Ihre Aktion wird bestätigt 13. Öffnen Sie die Seite im gleichen Browser-Register, indem Sie auf Zurück zu <Community-Name> klicken: Community löschen Communities können auch gelöscht werden, wenn diesen noch Mitglieder zugeordnet sind. 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Klicken Sie Kontrollbereich. 3. Wählen Sie Communities. Eine Liste der verfügbaren Communities wird angezeigt. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

222 222 Liferay Version 6 verwalten Benutzer verwalten 4. Klicken Sie neben der gewünschten Community auf Aktionen > Löschen. Eine Sicherheitsabfrage erscheint. 5. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit OK. Die Community wird nicht mehr in der Liste der Communities aufgeführt Benutzer verwalten Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Benutzergruppen hinzufügen, S. 223 Benutzer anlegen, S. 223 Benutzer zu Benutzergruppen zuordnen, S. 224 Benutzer zu einer Organisation/Community/Rolle zuordnen, S. 225 Benutzer deaktivieren und löschen, S. 225 Benutzergruppen-Aktionen Für Benutzergruppen gibt es im Kontrollbereich folgende Aktionen: Bearbeiten: Zum Bearbeiten von Name und Beschreibung. Berechtigungen: Um festzulegen, welche Rollen administrative Rechte auf diese Benutzergruppe haben. Seiten verwalten: Zum Anlegen und Bearbeiten von Vorlagen für Seiten, die Benutzer für sich selbst anlegen. Im inubit Enterprise Portal auf Basis von Liferay können Benutzer keine eigenen Seiten hinzufügen. Deswegen ist die Aktion Seiten verwalten nicht sinnvoll einzusetzen. Mitglieder zuweisen: Auswahl unter den verfügbaren Benutzern Nutzer ansehen: Liste der zugeordneten Benutzer Löschen: Löschen der aktuellen Benutzergruppe nach Sicherheitsabfrage. Eine Benutzergruppe kann nur gelöscht werden, wenn ihr keine Benutzer zugeordnet sind. Benutzer-Aktionen Für Benutzer gibt es im Kontrollbereich folgende Aktionen: inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

223 Liferay Version 6 verwalten Benutzer verwalten 223 Bearbeiten: Ändern der Eigenschaften wie z. B. den Login- Namen. Berechtigungen: Um festzulegen, welche Rollen administrative Rechte auf diesen Benutzer haben. Benutzer imitieren: Öffnet ein weiteres Register im Browser, in dem die Webseite so angezeigt wird, wie der ausgewählte Benutzer diese sieht. Deaktivieren: Zum Deaktivieren des gewählten Benutzers Siehe Benutzer deaktivieren und löschen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 225) Benutzergruppen hinzufügen Sie können beliebig viele Benutzergruppen anlegen. 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Klicken Sie auf Kontrollbereich. 3. Wählen Sie Benutzergruppen. Eine Liste der verfügbaren Benutzergruppen wird angezeigt. 4. Klicken Sie auf. Das Benutzergruppen- Eingabefenster wird angezeigt. 5. Geben Sie einen Namen ein. 6. Speichern Sie die Benutzergruppe. Die neue Benutzergruppe wird in der Liste aller Benutzergruppen angezeigt Benutzer anlegen 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Klicken Sie auf Kontrollbereich. 3. Klicken Sie auf Benutzer. Eine Liste der vorhandenen Benutzer wird angezeigt. 4. Klicken Sie auf Hinzufügen. 5. Geben Sie die Benutzer-Informationen ein bzw. wählen Sie diese aus den Listen aus. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

224 224 Liferay Version 6 verwalten Benutzer verwalten Das Portal vergibt automatisch eine Benutzer-ID. 6. Klicken Sie auf Speichern. Im Menü rechts werden weitere Optionen angezeigt. Sie können nun z. B. Passwörter, Adressen und Telefonnummern des neuen Benutzers festlegen. 7. Klicken Sie auf die Option Passwort. Die Eingabefelder zum Festlegen des Benutzerpassworts werden angezeigt: 8. Legen Sie das Passwort fest. Markieren Sie die Option Passwort-Zurücksetzung, wenn das Passwort nur einmal zum Anmelden gültig sein soll. Nach der ersten Anmeldung wird der Benutzer aufgefordert, das Passwort zu ändern. 9. Klicken Sie auf Speichern -Button rechts unten im Servicemenü. Der neue Benutzer ist angelegt worden, dabei wurde ihm automatisch die Standard-Rolle Power User und die Standard-Community inubit Cockpit zugeordnet. Siehe Standard-Community, -Rollen und -Benutzergruppen festlegen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 217). Falls neue Benutzer keinen Zugang zur Standard-Community haben, prüfen Sie die Namensgleichheit der Standard-Community im Dialog Standard-Benutzer-Verbindungen. Siehe Standard-Community, - Rollen und -Benutzergruppen festlegen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 217) Benutzer zu Benutzergruppen zuordnen 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Klicken Sie auf Kontrollbereich. 3. Klicken Sie auf Benutzergruppen. Eine Liste der verfügbaren Benutzergruppen wird angezeigt. 4. Klicken Sie neben der gewünschten Benutzergruppe auf Aktionen > Mitglieder zuweisen. 5. Zeigen Sie das Register Verfügbar an. Die zur Verfügung stehenden Benutzer werden aufgelistet. Diejenigen Benutzer, die schon Mitglied der Benutzergruppe sind, sind mit einem Häkchen markiert inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

225 Liferay Version 6 verwalten Benutzer verwalten 225 Um einen Benutzer schneller zu finden, nutzen Sie die Suche und schränken die Menge der angezeigten Benutzer ein. 6. Markieren Sie alle Benutzer, die der Benutzergruppe zugewiesen werden sollen, und klicken Sie auf Verknüpfungen aktualisieren. 7. Um alle aufgelisteten Benutzer zur Benutzergruppe hinzufügen möchten, klicken Sie in die Checkbox links in der Tabellentitelzeile. 8. Klicken Sie auf Aktuell, um die neu zugeordneten Benutzer anzuzeigen Benutzer zu einer Organisation/Community/Rolle zuordnen 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Klicken Sie auf Kontrollbereich. 3. Klicken Sie im Bereich Portal auf Benutzer. Eine Liste aller vorhandenen Benutzer wird angezeigt 4. Klicken Sie den gewünschten Benutzer an. Das Bearbeitungsfenster wird geöffnet 5. Wählen Sie rechts im Servicemenü aus, wo der Benutzer zugeordnet werden soll: Organisationen, Communities oder Rollen. Die Liste der bestehenden Zuweisungen wird angezeigt 6. Klicken Sie auf Auswählen. Die Liste aller zur Verfügung stehenden Organisationen, Communities oder Rollen wird angezeigt. 7. Klicken Sie auf die gewünschte Organisation, Community oder Rolle. Die aktualisierte Zuweisungsliste dieses Benutzers wird angezeigt. 8. Speichern Sie die Änderungen Benutzer deaktivieren und löschen Benutzer müssen vor dem Löschen deaktiviert werden. Deaktivierte Benutzer können wieder aktiviert oder endgültig gelöscht werden. 1. Melden Sie sich als Administrator an. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

226 226 Liferay Version 6 verwalten Benutzer verwalten 2. Klicken Sie auf Kontrollbereich. 3. Klicken Sie auf Benutzer. Eine Liste der verfügbaren, aktiven Benutzer wird angezeigt. 4. Markieren Sie alle Benutzer, die Sie löschen möchten. 5. Klicken Sie auf Deaktivieren : 6. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage. Die Benutzer werden aus der angezeigten Liste entfernt. 7. Um alle deaktivierten Benutzer anzuzeigen und zu löschen, wählen Sie dazu im Suchbereich in der Liste Aktiv den Eintrag Nein 8. Klicken Sie oberhalb der Benutzerliste in das Suchfeld Aktiv, wählen Sie Nein und klicken Sie auf Suchen. Nach einer Sicherheitsabfrage erscheint die Liste der deaktivierten Benutzer. 9. Markieren Sie alle Benutzer, die gelöscht werden sollen, und klicken Sie auf Löschen. Um die Benutzer wieder zu aktivieren, klicken Sie auf Aktivieren! 10. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage Die ausgewählten Benutzer werden aus der Liste entfernt inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

227 Liferay Version 6 verwalten Portalrollen verwalten Portalrollen verwalten Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Rollen anlegen, S. 227 Reguläre Rollen zuweisen, S. 228 Seiten für ausgewählte Rollen sichtbar machen, S. 228 Standard-Rolle einstellen, S. 229 Aktionen Für jede Rolle gibt es im Kontrollbereich folgende Aktionen: Bearbeiten: Editieren der Attribute Berechtigungen: Hier können Sie festlegen, welche Rollen administrative Rechte auf diese Rolle haben. Berechtigungen definieren: Hier können Sie für die gewählte Rolle festlegen, welche Portlets sie prinzipiell sehen kann und welche Portal-weiten Rechte sie hat. Siehe Portlet für ausgewählte Rollen sichtbar machen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 231). Mitglieder zuweisen: Um Benutzer, Communities, Organisationen und Gruppen zu der gewählten Rolle zuzuweisen. Nutzer ansehen: Liste aller Benutzer mit der gewählten Rolle. Löschen: Löschen die reguläre Rolle nach Sicherheitsabfrage. Die mitgelieferten Rollen, wie z. B. Administrator, Guest, Power User und User, können nicht gelöscht werden Rollen anlegen 1. Klicken Sie auf Kontrollbereich. 2. Wählen Sie Benutzergruppen. Eine Liste der verfügbaren Benutzergruppen wird angezeigt. 3. Klicken Sie auf Hinzufügen. Das Eingabefeld Name wird angezeigt. 4. Geben Sie den Namen ein, den die neue Rolle haben soll. 5. Wählen Sie den Rollentyp aus. Siehe Rollen und Rechte (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 15, S. 209). 6. Klicken Sie auf Speichern. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

228 228 Liferay Version 6 verwalten Portalrollen verwalten Die neu angelegte Rolle wird in der Liste angezeigt Reguläre Rollen zuweisen Mit dem hier beschriebenen Vorgehen können Sie nur reguläre Rollen, aber keine Community- und Organisationsrollen zu Benutzern zuweisen! Siehe Organisations-Rollen zuweisen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 214) und Community-Rollen zuweisen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 218). 1. Klicken Sie auf Kontrollbereich. 2. Klicken Sie im Bereich Portal auf Rollen. Eine Liste aller vorhandenen Rollen wird angezeigt. 3. Klicken Sie neben der regulären Rolle, die Sie einem oder mehreren Benutzern zuweisen möchten, auf den Button Aktionen und wählen Sie Mitglieder zuweisen. Das Register Benutzer > Aktuell wird angezeigt. Eine Liste aller Benutzer, die aktuell Inhaber der ausgewählten Rolle sind, wird angezeigt. 4. Zeigen Sie das Register Verfügbar an. Eine Liste aller Benutzer wird angezeigt. 5. Markieren Sie alle Benutzer, denen Sie die ausgewählte Rolle zuweisen möchten. 6. Klicken Sie auf Verknüpfungen aktualisieren. Wenn die Benutzer erfolgreich zu der Rolle zugeordnet werden konnten, dann wird am oberen Rand des Registers die Meldung Ihre Anfrage wurde erfolgreich aktualisiert angezeigt Seiten für ausgewählte Rollen sichtbar machen Sie können einzelne Seiten für definierte Rollen sichtbar machen oder ausblenden. 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Zeigen Sie die Seite an, deren Sichtbarkeit Sie konfigurieren möchten inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

229 Liferay Version 6 verwalten Portalrollen verwalten Wählen Sie im Menü Verwalten den Eintrag Seite. Das Fenster Seiteneinstellungen wird angezeigt. 4. Klicken Sie im Verzeichnisbaum auf die gewünschte Seite, um deren Einstellungen anzuzeigen. 5. Klicken Sie auf Berechtigungen. Eine Tabelle wird angezeigt, in der die Rechte aller Rollen aufgeführt werden: 6. Markieren Sie die Rollen, die berechtigt sein sollen, die Seite anzuzeigen. 7. Speichern Sie die Änderungen Standard-Rolle einstellen Siehe Standard-Community, -Rollen und -Benutzergruppen festlegen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap , S. 217). inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

230 230 Liferay Version 6 verwalten Portlets verwalten 15.8 Portlets verwalten Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Portlet zu einer Seite hinzufügen, S. 230 Portlet für ausgewählte Rollen sichtbar machen, S. 231 Portlets von Seiten entfernen, S. 233 Bei der Verwaltung von Portlets wird folgendes Vorgehen empfohlen: 1. Portlet im Kontrollbereich konfigurieren, z. B. festlegen, für welche Rollen das Portlet sichtbar sein soll 2. Konfiguriertes Portlet auf einer oder mehreren Seiten einfügen. Dieses Vorgehen hat den großen Vorteil, dass Sie die Portlets auf allen Seiten an einer zentralen Stelle konfigurieren können. Sie können die Konfiguration eines Portlets auch noch ändern, nachdem es bereits auf einer Seite eingefügt wurde. Diese Änderungen wirken sich nicht auf die anderen Vorkommen des Portlets aus. Dies ermöglicht eine individuelle Anpassung einzelner Portlet-Instanzen, erschwert es aber, alle Vorkommen eines Portlets einheitlich zu konfigurieren Portlet zu einer Seite hinzufügen 1. Zeigen Sie die Seite an, zu der Sie Portlets hinzufügen möchten. 2. Wählen Sie im Menü Hinzufügen den Eintrag Weitere Anwendungen. Eine Liste der Anwendungskategorien wird angezeigt. 3. Klicken Sie auf die Kategorie, zu der Ihr Portlet gehört. Bei Portlets, die mit der inubit-software erstellt wurden, legen Sie die Kategorie im Web Application Connector fest. Standardmäßig heißt deren Kategorie inubit. Siehe Dialog Web-Applikation (Workbench/Process Engine: Systemkonnektor-Guide, Kap , S. 408). Alle Portlets der Kategorie werden angezeigt. 4. Klicken Sie neben dem gewünschten Portlet auf Hinzufügen oder ziehen Sie das Portlet mit der Maus auf die Portal-Seite inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

231 Liferay Version 6 verwalten Portlets verwalten Um das Fenster Anwendung hinzufügen zu schließen, klicken Sie auf das rote X oben im Dialog. Das ausgewählte Portlet wird nun auf dieser Seite angezeigt Portlet für ausgewählte Rollen sichtbar machen Sie können für jedes Portlet gezielt festlegen, für wen das Portlet sichtbar sein soll. Zu diesem Zweck werden Rollen verwendet. Für jede Rolle definieren Sie die sichtbaren Portlets, und Sie weisen der Rolle die Benutzer, Benutzergruppen und Benutzeruntergruppen zu. Eine Liste aller Portlets, die im Portal verfügbar sind, wird im Kontrollbereich unter Portal > Plugin Konfiguration angezeigt. Neben jedem Portlet ist angegeben, welche Rollen berechtigt sind, das Portlet auf einer Seite einzufügen: inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

232 232 Liferay Version 6 verwalten Portlets verwalten Aus der Liste der verfügbaren Portlets wird das gewünschte Portlet ausgewählt und die Aktionen definiert, für welche die entsprechende Rolle berechtigt sein soll. 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Klicken Sie auf Kontrollbereich. 3. Klicken Sie im Bereich Portal auf Rollen. Die Liste aller Rollen wird angezeigt. 4. Klicken Sie neben der gewünschten Rolle auf Aktionen und wählen Sie Berechtigungen definieren. Eine Liste der verfügbaren Portlets wird angezeigt. 5. Wählen Sie das Portlet, das Sie hinzufügen möchten, aus der Liste Berechtigungen hinzufügen aus. Eine Liste der vorhandenen Aktionen wird angezeigt. 6. Markieren Sie eine oder mehrere Aktionen. 7. Optional: Sie können die Gültigkeit der Aktionen begrenzen. Standardmäßig ist jede Aktion für das gesamte Portal gültig: a. Klicken Sie auf Gültigkeitsbereich begrenzen. Die verfügbaren Communities werden in einem weiteren Fenster angezeigt. b. Klicken Sie auf die gewünschte Community. Das Fenster schließt sich inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

233 Liferay Version 6 verwalten Liferay 6 konfigurieren 233 Die gültigen Communities werden in der Spalte Bereich angezeigt. Zum Entfernen einer Community klicken Sie auf das X der Community. 8. Klicken Sie auf Speichern. Eine Liste mit allen Portlets, die für die gewählte Rolle sichtbar sind, wird angezeigt Portlets von Seiten entfernen Benutzer mit der Rolle Administrator (Portal-, Community- und Organization-Administrator) können Portlets von Seiten entfernen. 1. Zeigen Sie die Seite mit der Portlet-Instanz an, die entfernt werden soll. 2. Klicken Sie rechts oben im Portlet auf Entfernen : 3. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage. Das Portlet wird von der Seite entfernt Liferay 6 konfigurieren Dieser Abschnitt erläutert die folgenden Themen: Authentifizierung konfigurieren, S. 234 Locales, S. 235 Kennwort-Richtlinien, S. 236 Deployment von Nicht-inubit-Portlets, S. 236 Liferay-Datenbank auswechseln, S. 237 Liferay-Benutzer mit LDAP-Verzeichnis synchronisieren, S. 239 Backup, S. 240 Logo im Portal austauschen, S. 240 Vordefiniertes Theme auswählen, S. 241 Themes hinzufügen, S. 242 inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

234 234 Liferay Version 6 verwalten Liferay 6 konfigurieren Layoutvorlage für eine Seite festlegen, S. 243 Portal-Name festlegen, S. 244 Loadbalancing mit inubit-portlets, S. 245 Session-Timeout konfigurieren, S. 245 Viele zentrale Liferay-Konfigurationsmöglichkeiten sind in der Datei <inubit-installdir>/server/tomcat/webapps/root/web- INF/classes/portal-ext.properties zusammengefasst. Mit den Angaben in dieser Datei überschreiben Sie die Angaben in der Ursprungskonfigurationsdatei portal.properties in portalimpl.jar. Weitere Informationen finden Sie in der Liferay- Dokumentation. Alle in der Sektion USER EDITABLE SECTION am Ende der Datei gespeicherten Einstellungen bleiben bei Patches erhalten und werden im geschützten Bereich auskommentiert Authentifizierung konfigurieren 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Klicken Sie auf Kontrollbereich. 3. Wählen Sie Portal > Einstellungen. Die Seite Einstellungen wird angezeigt. 4. Wählen Sie im Servicemenü Authentifizierung. Das Register Generell wird angezeigt: inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

235 Liferay Version 6 verwalten Liferay 6 konfigurieren Legen Sie fest, ob die Benutzer sich mit ihrer -Adresse, ihrem Login-Namen oder ihrer Benutzer-ID authentifizieren. Sie können den Benutzern ein automatisches Login erlauben, indem Sie die entsprechende Checkbox anklicken. 6. Speichern Sie die Einstellungen Locales Sie können die Menge der auswählbaren Sprachen und damit die möglichen Locale-Einstellungen anpassen. Jede Sprache wird durch eine Flagge auf der Login-Seite der Gemeinschaft Guest dargestellt. 1. Öffnen Sie den Kontrollbereich. 2. Klicken Sie auf den Eintrag Einstellungen im Bereich Portal. 3. Klicken Sie im Menü des inubit Enterprise Portals auf den Eintrag Anzeigeeinstellungen. 4. Entfernen Die im Feld Verfügbare Sprachen die Codes aller Sprachen, die nicht angezeigt werden sollen. 5. Klicken Sie auf Speichern. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

236 236 Liferay Version 6 verwalten Liferay 6 konfigurieren 6. Verlassen Sie den Kontrollbereich und kehren Sie zurück zum inubit Cockpit. 7. Melden Sie sich vom Portal ab. Es sind nur noch die aufgeführten Sprachen (z. B. Deutsch und Englisch) verfügbar Kennwort-Richtlinien Kennwort-Richtlinien (engl. Password Policies) können die Sicherheit Ihres Portals erhöhen. Sie können für einzelne Organisationen oder Benutzer verschiedene Kennwort-Richtlinien festlegen. 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Klicken Sie auf Kontrollbereich. 3. Wählen Sie Kennwortrichtlinien. Die Liste der aktuell verfügbaren Kennwortrichtlinien wird angezeigt. Sie können vorhandene Richtlinien bearbeiten, neue hinzufügen, definieren, wer welche Berechtigungen auf die Richtlinien hat, und den Richtlinien Mitglieder zuweisen. 4. Speichern Sie die Angaben. Komplexere Anforderungen an Kennwort-Richtlinien können in der Datei portal-ext.properties konfiguriert werden. Siehe Liferay Administration Guide, Kapitel Advanced Liferay Configuration, The portal-ext.properties File, Passwords Deployment von Nicht-inubit-Portlets Liferay bietet ein Hot Deployment für Layout-Vorlagen, JSR 168- oder JSR 286-konforme Portlets und Themes: Alle *.war-dateien, die im Verzeichnis <inubit-installdir>server/portal/liferay6/ deploy abgelegt werden, sind automatisch über das Liferay- Repository zugänglich. Das Liferay-Repository wird im Kontrollbereich unter Server > Plugin Installation > Button Weitere Portlets installieren > Konfiguration verwaltet inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

237 Liferay Version 6 verwalten Liferay 6 konfigurieren Liferay-Datenbank auswechseln Liferay verwendet standardmäßig eine HSQL-Datenbank. Die Bosch Software Innovations GmbH empfiehlt, für produktiv genutzte Systeme die vorkonfigurierte HSQL-Datenbank gegen ein externes relationales Datenbanksystem auszutauschen, z. B. MySQL, PostgreSQL oder Oracle. Die Bosch Software Innovations GmbH empfiehlt dringend, bereits im Entwicklungs- und Testsystem dieselbe Datenbank wie im Produktivsystem zu verwenden. Ab Liferay 6 können Sie Ihre Datenbank auch nachträglich exportieren. Voraussetzungen Bei Wechsel zu einer MySQL-Datenbank: Das Datenbankschema ist bereits vorhanden. Um Probleme mit Sonderzeichen zu vermeiden, sollte für die Datenbank die UTF-8-Kodierung aktiviert sein. Datenbanktreiber installieren Der Datenbanktreiber darf nur einmal installiert sein. Genau eine der beiden folgenden Voraussetzungen muss erfüllt sein. - Sie haben den gewünschten Datenbanktreiber bereits für eine andere Datenbank installiert. Siehe - inubit-monitoring-datenbank austauschen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 8, S. 123) - inubit-task-datenbank austauschen (Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide, Kap. 8, S. 126) - Sie haben den Treiber der Datenbank, die Sie verwenden möchten, in eines der folgenden Verzeichnisse kopiert: - Tomcat: <inubit-installdir>/server/tomcat/lib - JBoss: <inubit-installdir>/server/jboss/ server/default/lib 1. Öffnen Sie den Kontrollbereich. 2. Klicken Sie im Bereich Server auf den Eintrag Server Administration. 3. Klicken Sie auf den Eintrag Daten-Migration. 4. Tragen Sie die Werte Ihrer neuen Datenbank ein: - JDBC Treiber Klassenname - JDBC URL inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

238 238 Liferay Version 6 verwalten Liferay 6 konfigurieren - JDBC Benutzername - JDBC Kennwort 5. Klicken Sie auf Ausführen. Die Datenbank wird migriert und das Portal im Anschluss heruntergefahren. 6. Öffnen Sie eine der folgenden Dateien: - Tomcat: <inubit-installdir>/server/tomcat/ webapps/root/web-inf/classes/portalext.properties - JBoss: <inubit-installdir>/server/jboss/server/ default/deploy/root.war/web-inf/classes/ portal-ext.properties 7. Verschieben Sie die für Ihre Liferay-Datenbank geeigneten Parameter in die Sektion USER EDITABLE SECTION, z. B.: #jdbc.default.driverclassname=com.mysql.jdbc.driver #jdbc.default.url=jdbc:mysql://localhost:3306/ liferay606?useunicode=true&characterencoding=utf- 8&useFastDateParsing=false #jdbc.default.username=liferay606 #jdbc.default.password=inubit Beispiele für weitere Datenbankmanagementsysteme finden Sie in der Datei portal.properties im Archiv portal-impl.jar in folgenden Verzeichnissen: - Tomcat: <inubit-installdir>/server/tomcat/ webapps/root/web-inf/lib - JBoss: <inubit-installdir>/server/jboss/server/ default/deploy/root.war/web-inf/lib 8. Setzen Sie ggf. die #-Kommentarzeichen am Anfang jeder Zeile in der Sektion zwischen start JDBC Database configuration und end JDBC Database configuration. 9. Entfernen Sie die #-Kommentarzeichen am Anfang jeder Zeile der im Schritt 7 verschobenen Parameter und passen Sie die Werte gemäß Ihrer Zieldatenbank an. Bei einem Update der inubit-liferay-plugins werden alle Parameter in der USER EDITABLE -Sektion beachtet und in der Plugin -Sektion nicht überschrieben. 10. Passen Sie den Hibernate-Dialekt an. a. Stellen Sie sicher, dass alle Zeilen, die hibernate.dialect enthalten, mit einem Kommentarzeichen # beginnen. b. Kopieren Sie die für Ihre Datenbank geeignete hibernate.dialect-zeile in die Sektion USER EDITABLE SECTION. c. Entfernen Sie das Kommentarzeichen # am Beginn der Zeile. 11. Starten Sie die inubit Process Engine neu inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

239 Liferay Version 6 verwalten Liferay 6 konfigurieren Liferay-Benutzer mit LDAP-Verzeichnis synchronisieren Sie können Benutzerdaten aus einem Verzeichnisdienst wie z. B. OpenLDAP mit Liferay synchronisieren, um eine Authentifizierung via den Verzeichnisdienst zu realisieren. 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Klicken Sie auf Kontrollbereich. 3. Wählen Sie Einstellungen, im Servicemenü Authentifizierung und klicken Sie auf das Register LDAP. 4. Aktivieren und konfigurieren Sie die LDAP-Einstellungen, z. B.: - Erforderlich: wenn markiert, dann ist für die Anmeldung nur das Active Directory-Passwort zulässig, sonst auch das Liferay- Passwort. - Im Bereich LDAP-Server werden die bereits konfigurierten Server aufgelistet. Sie haben folgende Optionen: - Mit den Pfeiltasten ändern Sie die Reihenfolge der Server. inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

240 240 Liferay Version 6 verwalten Liferay 6 konfigurieren - Mit dem Bearbeiten -Icon öffnen Sie die Seite Einstellungen für den Server. - Mit dem Löschen -Icon entfernen Sie den Server nach einer Sicherheitsabfrage. - Klicken Sie auf Hinzufügen, um einen neuen LDAP-Server anzulegen. 5. Speichern Sie die Änderungen Backup Nutzen Sie für das Backup die betriebssystem-eigenen Werkzeuge und beziehen Sie folgende Daten in das Backup ein: Konfigurationsdatei: - Tomcat: <inubit-installdir>/server/tomcat/ webapps/root/web-inf/classes/portalext.properties - JBoss: <inubit-installdir>/server/jboss/server/ default/deploy/root.war/web-inf/classes/ portal-ext.properties Datenbank und Liferay-Repository in <inubit-installdir>/ server/portal/liferay6 Portlets und Themes in <inubit-installdir>/server/ Tomcat/webapps Logo im Portal austauschen Sie können das Logo austauschen, das links oben im Portal angezeigt wird. Siehe Firmenlogo (Workbench: Benutzer-Guide, Kap. 4., S. 535). 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Klicken Sie auf Kontrollbereich. 3. Klicken Sie im Bereich Portal auf Einstellungen. 4. Klicken Sie im Servicemenü auf Diverses > Einstellungen anzeigen. 5. Klicken Sie im Bereich Logo auf ändern. 6. Klicken Sie auf Durchsuchen und navigieren Sie zu der gewünschten Datei inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

241 Liferay Version 6 verwalten Liferay 6 konfigurieren Speichern Sie die neue Logo-Datei. Das Logo wird auf den Portalseiten und im Servicemenü angezeigt Vordefiniertes Theme auswählen Ein Theme enthält Layout-Vorgaben, um z. B. die Webseiten einer Gemeinschaft einheitlich darzustellen. 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Wählen Sie im Menü Verwalten den Eintrag Seite. - Theme für eine Gemeinschaft ändern a. Zeigen Sie das Register Look-and-Feel an. b. Klicken Sie auf eines der verfügbaren Themes. Sie erhalten eine Erfolgsmeldung oben im Fenster. - Theme für eine untergeordnete Seite ändern a. Zeigen Sie das Register Seiten an. b. Klicken Sie auf die gewünschte Seite im Verzeichnisbaum. c. Zeigen Sie das Register Look-and-Feel an: inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

242 242 Liferay Version 6 verwalten Liferay 6 konfigurieren d. Klicken Sie auf eines der verfügbaren Themes Themes hinzufügen Sie können dem Portal aus einer Liste bekannter Themes weitere hinzufügen. 1. Melden Sie sich als Administrator an. 2. Klicken Sie auf Kontrollbereich. 3. Klicken Sie auf Server > Plugin Installation. 4. Zeigen Sie das Register Theme-Plugins an. Die aktuell verfügbaren Themes werden aufgelistet. 5. Klicken Sie auf Weitere Themes installieren. Die Liste der bekannten Themes wird angezeigt. 6. Wählen Sie ein Theme aus inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

243 Liferay Version 6 verwalten Liferay 6 konfigurieren 243 Themes anderer Hersteller installieren Sie über das Register Datei hochladen. Für Infos über das Anlegen neuer Themes siehe Liferay Administration Guide: Advanced Liferay Configuration > The portal-ext.properties File > Theme Liferay Development Documentation: Creating Liferay Themes Layoutvorlage für eine Seite festlegen Layoutvorlagen legen den Bereich fest, in dem Benutzer Portlets auf einer Seite platzieren können. Benutzer von privaten Seiten und Administratoren von Gemeinschaften oder öffentlichen Webseiten können eine Layoutvorlage für jede Seite festlegen. 1. Zeigen Sie die Seite an, deren Layoutvorlage Sie ändern möchten. 2. Wählen Sie im Menü Verwalten den Eintrag Seitenlayout. Die verfügbaren Layoutvorlagen werden angezeigt: inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

244 244 Liferay Version 6 verwalten Liferay 6 konfigurieren 3. Klicken Sie die gewünschte Layoutvorlage an. 4. Speichern Sie die Änderung. Die zuletzt angezeigte Seite wird mit der neuen Layoutvorlage wieder angezeigt Portal-Name festlegen Der Name des Portals wird in der Titelzeile des Browsers bzw. des Registers angezeigt, z. B.: inubit 6.1: Process Engine: Administrator- und Entwickler-Guide

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