Oracle 10g Data Pump S. 10

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1 ORDIX News Das IT-Magazin der ORDIX AG Ausgabe 2/2004 2,20 Export und Import mit Hochdruck: Oracle 10g Data Pump S. 10 Oracle 10g Fachtreffs September 2004 S. 23 Chess Classic Mainz 2004 S. 21 Control-M: Optimierung von Geschäftsprozessen S ORDIX Benefiz Golf Open 25./26. September 2004 S. 22 Let s work together! Die Groupware-Funktionalitäten des SuSE Linux Openexchange Servers S. 37

2 Editorial Alles und jeder hat seinen Preis Paderborn, Juli oder wie der Bayer zu sagen pflegt ois hoat sain Praiß und damit meint er ausnahmsweise nicht, dass jeder Bayer seinen Preußen haben sollte. Vielmehr steckt dahinter, dass jedes Produkt einen festgesetzten und mehr oder weniger lange gültigen Preis hat. Inzwischen gilt das aber auch für imaginäre Produkte wie Gesinnung oder Einstellung. Nehmen wir nur mal die früher erfolgreiche Firma SCO: Vormals engagierte Unix Company, jetzt unter anderem mit einem 500 Millionen $ Sponsoring von einer nicht näher bezeichneten Firma aus Redmond auf dem Kreuzzug gegen Linux und damit auch gegen den ursprünglichen Unix-Gedanken (sofern den überhaupt noch jemand kennt). Und jetzt auch noch SUN: Respekt Herr McNealy! Sie ziehen mit unserem ehrwürdigen Ex-Kanzler gleich, der Gorbatschow im Oktober 1996 in einem Newsweek Interview mit dem NS-Propagandaminister Joseph Goebbels verglich, um ihn nur wenige Jahre später beim Plausch in seiner berühmten Strickjacke in Zeltgröße zum besten aller Freunde zu erklären. Was kümmert einen also sein Geschwätz von gestern. Für 1,3 Milliarden $ klopfte der SUN Boss McNealy dem Microsoft Chef Steve Ballmer anerkennend auf die Schultern. O.K. Für eine solche Geldspritze wäre inzwischen jeder bundesdeutsche Finanzminister bereit, noch mehr zu leisten ;-). Nun, ich muss zugeben, dass ich bei 1,3 Milliarden $ vielleicht auch schwach werden würde. Wenn ich mir dann aber vorstelle, mir ein Microsoft Baseballkäppchen aufzusetzen und - bei meinem dann täglichen Weg über die Golfplätze dieser Welt - in den Gesprächen mit meinen Flight-Partnern Windows 2003 Server und Office zu preisen... dann wache ich auf, aus diesem Traum, und denke daran, dass Sie vielleicht frühere Editorials gelesen haben und mir nicht mehr so recht glauben werden. Also werde ich mich weiterhin in der Woche Ihren Problemen widmen und, falls möglich, am Wochenende etwas fürs Handicap tun. Womit ich aber schon bei einem wichtigen Thema dieser Ausgabe gelandet bin: Das 1. ORDIX Golf Open am 25. und 26. September. Alles für einen guten Zweck. Und Sie können dabei sein. Hoffen wir, dass wir in unsere beiden ausgewählten Kinder-Hilfsprojekte - Die Kinder im Senegal und Westfälisches Kinderdorf e.v., IPWL Schlangen - analog der Oracle Data Pump (S. 10) ganz viel Unterstützung in Form eines Schecks pumpen können. Eine andere, erfolgreiche Veranstaltung, die wir unterstützen, findet dieses Jahr bereits zum elften Mal statt: Das Chess Classic ORDIX Open. Aber auch die anderen Themen dieser Ausgabe sind brandaktuell: Prozessmanagement mit Control-M, Oracle und LDAP, diverse Open Source Themen, Websphere Produktvorstellung und vieles mehr für einen hoffentlich in jeder Beziehung heißen Sommer. Und, um darauf zurückzukommen, ois hoat sain Praiß : 0 kostet Sie die Teilnahme an unseren Oracle 10g Fachtreffs am in Wiesbaden und am in Düsseldorf. Ein wenig mehr die Teilnahme an dem einen oder anderen Seminar (herausnehmbare Übersicht im Mittelteil). In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen Sommer. Wolfgang Kögler PS: An Herrn Ballmer, falls Sie das lesen: Also, ab 3-4 Milliarden oder so könnte ich vielleicht doch noch... Einen willigen Caddy (Danke Guido), der Ihrer Firma gegenüber dann auch sehr aufgeschlossen sein würde, habe ich gegebenenfalls ebenso in petto. Entschuldigung an alle anderen Leser: Aber Sie wissen ja, jeder hat seinen Preis ;-) 3

3 Inhaltsverzeichnis Aus- & Weiterbildung Seminar: Patrol Central Seminarübersicht: Preise, Termine... bis Jahresende Seminar: J2EE für Entscheider Seminar: Oracle Troubleshooting Seminar: Java GUI Entwicklung mit Swing Standards Editorial Inhalt Impressum Aktuell Chess Classic Mainz 2004 Gewinnen Sie eine Simultan-Partie oder eine Platz in der ORDIX Open während des Schachklassikers ORDIX Benefiz Golf Open Golfen für den guten Zweck am 25./ in OWL Sponsoring Behindertensportreiten Oracle 10g Fachtreffs, September 2004 Titelthema Titelthema Titelthema Larry Ratlos Kniffel Wer hilft Larry beim Boot-Spiegel mit DiskSuite weiter? Datenbanken Unix/Linux/Open Source Oracle Internet Directory (Teil I) Übersicht über das Oracle Internet Directory und dessen Einsatzmöglichkeiten. Titelthema Titelthema Oracle 10g (Teil I): Data Pump - Export und Import mit Hochdruck Express laden und entladen von Daten mit einem neuen Tool RMAN-Integration in Backup-Tools (Teil I): RMAN- Integration in NetWorker und Tivoli Storage Manager Einbindung des Oracle Standardwerkzeugs RMAN in Storage Manager von Legato und Tivoli IBM IDS 9.40 (Teil IV): Der Schlüssel zu IBM Informix Dynamic Server New Encryption und externe Authentifizierung halten Einzug in den IBM IDS Auf dass niemand des anderen Sprache verstehe... Wie Oracle das Arbeiten in verschiedenen Sprachen mit unterschiedlichen Zeichensystemen unterstützt phpldapadmin: LDAP Administration Webfrontend Webbasierte Administration von LDAP Verzeichnissen mit dem Open Source Projekt phpldapadmin Filter gegen SPAM Das Open Source Produkt SpamAssassin im Kampf gegen SPAM- flut IBM TSM (Teil II): Im Fokus: Interne Datenbank und Recovery Log ORDIX nimmt Dimensionierung, Pflege und Sicherung der internen Datenbank und des Recovery Log unter die Lupe Let s work together! Vorstellung der Funktionalitäten des SuSE Linux Openexchange Servers ORDIX Kurzreferenz: Der vi-editor System Management Java/XML Highlights, Praxiserfahrungen und Einstiegspaket Titelthema Control-M: Optimierung von Geschäftsprozessen Wie Sie mit BMC s Control-M ein modernes, praxiserprobtes Job-Control-System einsetzen, um den Ablauf Ihrer Geschäftsprozesse zu optimieren Kurz betrachtet: IBM Websphere Application Server Hervorstechende Merkmale des IBM Websphere Application Server (WSAS) als Entscheidungshilfe für dessen Einsatz. 4

4 Datenbanken Oracle Internet Directory (Teil I) Oracle Internet Directory (OID) ist ein LDAP Server, der die Daten in einer Oracle Datenbank ablegt. OID ist LDAPv3 compliant. Der erste Teil dieser mehrteiligen Serie gibt eine Übersicht über das Oracle Internet Directory und dessen Einsatzmöglichkeiten. Es werden Architektur und Installation erklärt. In den weiteren Teilen zeigen wir den praktischen Einsatz des OID z. B. anhand der zentralen Namensauflösung. Einführung OID ist eine Implementierung eines LDAPv3 konformen Verzeichnisdienstes von Oracle und ist seit der Version Oracle 8i ein fester Bestandteil der Produktpalette. OID kann unterschiedliche Informationen zentral im Netzwerk bereitstellen. In Zukunft wird das OID z. B. die zentrale Stelle zur Auflösung von Datenbank Service Namen sein und den Oracle Names Server ablösen. Dieser ist seit Oracle 9i abgekündigt und in der Version 10g nicht weiter verfügbar. Zudem können mit dem OID auch Benutzer und Rollen verwaltet werden. Denn ein Problem, dem ein Datenbankadministrator (DBA) in großen Unternehmen gegenübersteht, ist die immense Anzahl an Benutzern, die auf unterschiedliche Datenbanken Zugriff erhalten müssen. Beim Einsatz des OID muss nicht jeder Benutzer einzeln auf allen vorhandenen Instanzen eingerichtet werden, sondern dies erfolgt vereinfacht und zentral an einer Stelle, dem OID. Einsatzgebiete des OID Unterstützung eines Datenbankadministrators bei der Verwaltung von Benutzern und Rollen für eine oder mehrere Oracle Datenbanken. Zur Auflösung von Net Service Namen an einer zentral gepflegten Stelle und damit ein zukünftiger Ersatz für den Oracle Names Service und als Alternative für die tnsnames.ora. Verwaltung von Benutzerdaten, Anmeldeinformationen oder X.509 Zertifikaten für das Oracle Portal und Schaffung einer Single Sign-On Möglichkeit für Oracle Datenbanken sowie beim Zugriff durch das Inter- oder Intranet. Bereitstellung von adressen und Adressbüchern für Komponenten der Oracle Collaboration Suite. Oracle Internet Directory benutzt eine Oracle Datenbank, um Verzeichniselemente wie Einträge, Objekte, ACLs (Zugriffsberechtigungen) usw. zu speichern. Dadurch profitiert das OID von Eigenschaften wie Hochverfügbarkeit, Backup- und Recoveryfähigkeit und den Sicherheitsfunktionen einer Datenbank. Die Datenbank, die das Repository des OID bildet, kann auf einem entfernten Rechner und sogar unter einem komplett anderen Betriebssystem laufen. Architektur Der Aufbau des OID entspricht dem eines Standard LDAPv3 Servers. Das OID ist in der Lage, die oben angesprochenen Elemente eines Verzeichnisses, wie Objekte mit Attributen, Objektklassen usw. zu verwalten, Anfragen entgegenzunehmen und zu bearbeiten. Anders als bei der OpenLDAP Implementierung werden hier allerdings die Schemadateien nicht im Dateisystem abgelegt, sondern liegen im Repository des OID und damit in einer möglichst dedizierten Oracle Datenbank. Die technische Architektur ist in der Abbildung 1 zu erkennen. Der LDAP Client verbindet sich über den OID-Listener mit einer OID Server Instanz. Der Listener ist ein Prozess, der bei unverschlüsselten Verbindungen standardmäßig auf dem Port 389 und bei SSL-verschlüsselten Verbindungen auf dem Port 636 horcht und Anfragen von LDAP Clients entgegennimmt. Für jede Anfrage eines Clients wird über Oracle Net eine Verbindung zur LDAP Instanz aufgebaut und die Anfrage verarbeitet. Die LDAP Server Instanz stellt dabei eine Verbindung zur Repository Datenbank auf, ermittelt die benötigten Daten aus dem Verzeichnisbaum und liefert die Ergebnisse an den Client zurück. Im Allgemeinen besteht eine OID Server Instanz aus einer frei konfigurierbaren Anzahl von LDAP Serverprozessen. Es können mehrere Prozesse gestartet werden, um bei einer hohen Anzahl von Clients eine Verteilung der Anfragen auf mehrere Prozesse vorzunehmen. Auf einem Server können wiederum mehrere OID Server Instanzen gestartet werden, um z. B. Lastenteilung zu erreichen. Abb. 1: OID Architektur. 5

5 Datenbanken Für die unterschiedlichen Konfigurationen der Instanzen werden sogenannte Configsets bereitgestellt, mit denen die LDAP Server Instanz parametrisiert werden kann. Hier kann z. B. die Portnummer, auf der der OID-Listener horchen soll, die maximale Anzahl von Datenbankverbindungen pro OID Instanz oder auch die Verwendung von SSL konfiguriert werden. Diese Einstellungen werden über den GUI Oracle Directory Manager vorgenommen, der später erläutert wird. Der Verzeichnisbaum Bevor nun auf die Installation und Konfiguration des OID eingegangen wird, noch eine kurze Erläuterung von bestimmten Begriffsdefinitionen des OID. Die Speicherung von Daten in einem LDAPv3 konformen Verzeichnis ist in einer Baumstruktur aufgebaut (siehe Abbildung 2). Die Baumstruktur wird auch als Directory Information Tree (DIT) bezeichnet. Von der Wurzel ausgehend, teilt sich der Baum in mehrere Zweige auf. Jeder Knotenpunkt ist ein Verzeichniseintrag mit einer eindeutigen Adressierung, dem Distinguished Name (DN), und einem auf der Ebene eindeutigen Namen, dem Relative Distinguished Name (RDN). Jeder Knotenpunkt kann dabei 1 bis n Nachfolger haben. Die eindeutige Adressierung eines gesuchten Objekts setzt sich somit immer aus dem DN des Vorgängerknotens und dem RDN des Objekts zusammen. Jedes Objekt im Verzeichnis besteht aus mehreren Attributen von unterschiedlichen Datentypen. Die Schablone für dieses Objekt ist im OID Repository gespeichert und wird, analog zu Programmiersprachen wie Java oder C++, als Klasse bezeichnet. Im OID gibt es dabei eine hohe Anzahl an vorgefertigten Klassen. Hierunter fallen alle Standard LDAPv3 Klassen, wie auch die von Oracle erstellten und spezialisierten Klassen, die z. B. zur Namensauflösung unter Oracle Net benötigt werden (siehe Abbildung 3a/b und Erstellen bzw. Exportieren von Oracle Net Service Namen im Teil 2 dieser Serie). Installation und Vorbereitungen Für das Aufsetzen eines OID müssen folgende Schritte durchgeführt werden: Abb. 2: Verzeichnisbaum mit der Beispieldomäne ordix.de den Net Service Namen ora1 und ora2. Installation der OID Software Einrichtung einer neuen oder bestehenden Datenbank für das OID Einrichtung eines speziellen Oracle Schemas für das Verzeichnis Starten der OID Instanz Für die zentrale Namensauflösung über das OID müssen zusätzlich noch folgende Schritte durchgeführt werden: Erstellen einer Domänenstruktur im OID Erstellen bzw. Exportieren von Oracle Net Service Namen Erstellen der ldap.ora und Clientseitige Modifikationen an der sqlnet.ora Installation der Software und Erstellen des OID Schema Abb. 3a/b: Anlegen der Domänen Struktur mit Hilfe des oidadmin. Abb. 4a/b: Installation der Software mit dem Oracle Installer. Die Installation der OID Software wird mit dem Oracle Universal Installer durchgeführt. Das OID ist, wie Abbildung 4a/b zeigt, unter Oracle9i Management and Integration zu finden. Mit dieser Softwareinstallation werden alle Programme installiert, um eine OID Server Instanz zu konfigurieren, zu starten und zu betreiben. Neben den Programmen oidmon und oidctl gehören die grafischen 6

6 Datenbanken oidmon connect=oiddb server=oidldapd instance=1 configset=1 start Starting the Monitor process. Abb. 5: Aufruf für den Monitorprozess. Oracle Internet Directory Parameter mögliche Werte Beschreibung Connect ein gültiger Net Service Name Gibt den Servicenamen der Datenbank an, in der das OID konfiguriert wurde. Server oidldapd, oidrepld, oidisrv Hiermit kann die Art der zu startenden Instanz bestimmt werden. LDAP Server, Replication Server oder Integration Server. Instance Wert zwischen 1 und 1000 Nummer der zu startenden Instanz. Configset Wert zwischen 1 und 1000 Zu verwendende Konfigurationsgruppe. Abb. 6: Einzelne Parameter des Kommandos oidctl. oidctl connect=oiddb server=oidldapd instance=1 start Abb. 7: Start einer OID Server Instanz. Benutzeroberflächen des Oracle Directory Manager und des OID Configuration Assistant dazu. Der Oracle Net Manager aus der Basisinstallation wird mit der OID Installation erweitert. Wenn die Softwareinstallation abgeschlossen ist, kann damit begonnen werden, eine Instanz für den Einsatz des OID einzurichten. Es ist empfehlenswert, eine neue Instanz für die Verzeichnisdaten des OID zu erstellen. Natürlich können Sie aber auch eine bestehende Instanz nutzen, um Ihre Daten abzulegen. Die Einrichtung dieser Instanz kann durch das grafische Werkzeug OID Configuration Assistant (oidca) vorgenommen werden. Es werden weitere Tablespaces zur Aufnahme der Verzeichnisdaten in der Datenbank eingerichtet und zusätzlich das Benutzerschema ODSCOMMON angelegt, über das sich ein LDAP Serverprozess mit der Datenbank verbindet, um auf Verzeichnisinformationen zuzugreifen. Der Benutzer ODSCOMMON besitzt ausschließlich die CONNECT und die für den OID angelegte ODS_SERVER Rolle. Zusätzlich wird der Oracle Context angelegt. Der Oracle Context bildet eine Grundstruktur für ein in einer Oracle-Umgebung einsetzbares Verzeichnis. Er ist, wie in Abbildung 2 zu sehen, als ein Teilbaum im DIT vorhanden und enthält Einträge, die schon für das Zusammenspiel mit anderen Oracle-Produkten, wie z. B. dem ias, dem Portal oder für die Möglichkeit eines Single Sign-On vorhanden sind. Starten der OID Instanz Im Anschluss an die Installation kann die OID Instanz gestartet werden. Dazu werden die beiden Programme oidmon und oidctl benutzt. Der oidmon ist ein Prozess, der die LDAP Serverprozesse überwacht und diese z. B. bei einem Absturz automatisch startet. Des Weiteren reagiert er auf alle Anfragen des oidctl. Mit dem oidctl können die LDAP Serverprozesse gestartet und gestoppt werden. Beim Starten eines solchen Prozesses kann z. B. ein Configset angegeben werden, um den Prozess mit einer bestimmten Konfiguration zu starten. Zuerst ist der Monitorprozess zu starten. Als Aufrufparameter wird der Net Service Name der Instanz übergeben, in dem das Schema und der Context liegen. In Abbildung 5 ist ein Beispielaufruf für den Monitorprozess abgebildet. Als nächstes muss die eigentliche OID Server Instanz gestartet werden, was mit dem Kommando oidctl durchgeführt wird. Dieses hat eine Reihe von möglichen Übergabeparametern, von denen einige in Abbildung 6 aufgeführt und beschrieben sind. Ein beispielhafter Start einer OID Server Instanz ist in Abbildung 7 aufgeführt. Sind beide Prozesse erfolgreich gestartet worden, läuft nun ein Monitorprozess und eine Reihe von oidldapd Prozessen, die für Clientanfragen zur Verfügung stehen (siehe Abbildung 8). ps PID TTY TIME CMD 4731 pts/0 00:00:00 oidmon 4753 pts/0 00:00:00 oidldapd 4754 pts/0 00:00:00 oidldapd 4755 pts/0 00:00:00 oidldapd 4760 pts/0 00:00:00 oidldapd [...] Abb. 8: Der ps-outpost zeigt Monitor- und oidldapd Prozesse. Ausblick Im nächsten Teil beschreiben wir zunächst die zentrale Namensauflösung bevor wir die Benutzer- und Rollenverwaltung beschreiben. Sollten Sie jetzt schon Fragen haben oder nicht auf die nächsten Teile warten können, dann wenden Sie sich doch einfach an: Lars Hendrik Korte und Michael Lindermann 7

7 Unix/Linux/Open Source phpldapadmin: LDAP Administration Webfrontend LDAP ist in. Bei der Suche nach einem zentralen Netzwerk Informationsdienst in Unix Systemlandschaften stellen LDAP Verzeichnisdienste in zunehmendem Maße eine Alternative zu Lösungen wie NIS, NIS+ etc. dar. Sogar SUN, als Erfinder von NIS, setzt mittlerweile auf LDAP. Und auch Microsoft bietet mit seinem Active Directory einen LDAP basierten Netzwerk Informationsdienst für Windows Systemlandschaften. Das Problem Der Einsatz eines LDAP Verzeichnisdienstes bringt große Vorteile bei der Zentralisierung der Informationsverwaltung. Allerdings stellt sich die Administration eines LDAP Verzeichnisses oftmals nicht besonders komfortabel dar. Das frei verfügbare OpenLDAP beinhaltet z. B. keine menügeführte oder grafische Administrationsoberfläche. Die Hersteller kommerzieller LDAP Verzeichnisdienste liefern demgegenüber zwar meist eigene Administrationsoberflächen (z. B. Novell imanager für das edirectory), allerdings sind diese aufgrund proprietärer Komponenten in der Regel nur für eben dieses spezielle Verzeichnis zu gebrauchen. Was ist phpldapadmin? PhpLDAPadmin ist ein Open Source Projekt, das Ende 2002 ins Leben gerufen wurde und derzeit in der Version angeboten wird. Es stellt eine webbasierte Administrationsoberfläche für beliebige LDAP Verzeichnisdienste bereit. Die Software ist rein in PHP geschrieben und aufgrund der Lizensierung unter der GPL kostenlos erhältlich und bei Bedarf beliebig erweiterbar. Es gibt gute Gründe, die für den Einsatz eines Webfrontends sprechen, im Gegensatz zu clientbasierten Lösungen. Der Installationsaufwand auf dem Client entfällt z. B. komplett, da ein Webbrowser heutzutage standardmäßig auf jedem Arbeitsplatzrechner bereits vorhanden ist. Dies minimiert den Aufwand für Installation und für Aktualisierungen der Oberfläche. Des Weiteren ist der Administrator auch unabhängig vom Betriebssystem, das auf dem Client eingesetzt ist, so dass die Bedienung des Frontends prinzipiell von jedem beliebigen Arbeitsplatzrechner im Netzwerk ohne Installationsaufwand möglich ist. $i++; // $i inkrementieren neuer Dienst // wird definiert $servers[$i]['name'] = 'Beispiel LDAP Server'; // Name des Servers (frei wählbar) $servers[$i]['host'] = 'ldap1.beispieldomain.de'; // Hostname $servers[$i]['base'] = 'dc=beispieldomain,dc=de'; // Namensraum des Verzeichnisses $servers[$i]['port'] = 389; // TCP-Port für den LDAP Dienst $servers[$i]['auth_type'] = 'form'; // Anmeldung per Formular $servers[$i]['tls'] = false; // Keine verschlüsselte Verbindung // zum LDAP Server $servers[$i]['default_hash'] = 'md5'; // MD5 ist Standard Verschlüsselung // für Benutzerpasswörter $servers[$i]['login_attr'] = 'uid'; // $servers[$i]['read_only'] = false; // Schreibzugriff erlauben $servers[$i]['enable_auto_uid_numbers'] = false; // Keine automatische // Vergabe von UIDs Abb. 1: Auszug aus der Konfigurationsdatei config.php. 8

8 Unix/Linux/Open Source Installation Zur Installation des Tools wird lediglich ein Webserver (Apache, IIS,...) mit PHP- Funktionalität benötigt. Der eingesetzte PHP Interpreter muss dabei die Version 4.1 oder höher aufweisen und LDAP Unterstützung beinhalten. Zur Installation wird die im tar Format bereitgestellte Software [1] in das Dokumentenverzeichnis des Webservers entpackt und kann anschließend über die entsprechende URL angesprochen werden. Konfiguration Die Konfiguration erfolgt über die Datei config.php im Installationsverzeichnis. Dabei kann die sehr gut dokumentierte Beispieldatei (config.php.example) sehr gut als Vorlage dienen. Abb. 2: Anlegen eines neuen Objekts. Die zu administrierenden LDAP Dienste werden über das zweidimensionale Array $servers konfiguriert, wobei $i einen laufenden Index für den jeweiligen Dienst darstellt. Eine Beispielkonfiguration zeigt Abbildung 1. Eine deutsche Sprachumgebung wird ebenfalls mitgeliefert. Die Aktivierung erfolgt durch folgenden Eintrag in der Datei config.php: $language = de ; Verwaltung von Objekten Wurde in der Konfiguration der Parameter auth_type auf den Wert form gesetzt, so kann sich der Benutzer vor dem Zugriff auf das Verzeichnis mittels eines Formulars authentifizieren. Eine Anmeldung als anonymous ist an dieser Stelle ebenfalls möglich, sofern die Sicherheitseinstellungen des LDAP Servers dies erlauben. Nach dem Login präsentiert sich der Inhalt des Verzeichnisses in einer übersichtlichen Baumstruktur. Die Bedienung erfolgt durchweg sehr intuitiv. Neben der Anzeige von Objekten sowie der Suche im Verzeichnis lassen sich Objekte und Attribute neu erstellen, modifizieren und löschen. Bei der Erstellung von Objekten helfen Templates, welche Kann- und Mussattribute sowie Standardvorbelegungen für eine Objektklasse festlegen. Einen Eindruck davon, wie intuitiv die Bedienung ist, gewinnen Sie in Abbildung 2. Link Import und Export Als besonders nützliches Feature ist der komfortable Import und Export von Objekten zu nennen. PhpLDAPadmin erstellt bei Bedarf von jedem Objekt oder wahlweise von kompletten Zweigen (Subtree) eine Export Datei im LDIF Format. Im Gegenzug lassen sich Objekte, die in Form einer LDIF Datei vorliegen, per Browser importieren. Des Weiteren bietet phpldapadmin die Möglichkeit, Objekte zu kopieren und direkt in ein anderes Verzeichnis einzufügen. Fazit [1] Das vorgestellte Tool wird von der ORDIX AG seit einigen Monaten auch bei Kunden-Projekten eingesetzt und macht bisher einen durchweg positiven Eindruck. Das Layout ist sehr übersichtlich und die Bedienung erfolgt intuitiv. Die offene Struktur der Software ermöglicht es zudem, auf einfache Weise eigene Anpassungen zu tätigen, z. B. Templates für eigene Objektklassen zu definieren. Bei Fragen wenden Sie sich einfach an den Autor. Wir helfen Ihnen gern! Christof Amelunxen 9

9 Datenbanken - Titelthema Data Pump Oracle 10g (Teil I): Oracle 10g Data Pump Export und Import mit Hochdruck Oracle Data Pump ist das neue Export/Import Feature unter Oracle10g. Es soll in naher Zukunft die bestehenden clientseitigen Export- und Import Tools ablösen. Dabei wurde Data Pump mit dem Ziel entwickelt, einen neuen Daten-Extraktions- und Lade-Mechanismus mit Performance-Verbesserungen für Bulk-Loads und Metadaten-Verschiebung zu bieten. Noch ein Export/Import? Neben den bestehenden Verfahren Export/Import und SQL*Loader bietet die Data Pump API in Oracle 10g nicht nur die Möglichkeit, Daten und Metadaten parallel im direct-path Verfahren zu laden, sondern auch viele weitere Funktionalitäten, wie das Wiederaufsetzen eines Ent-/Ladevorgangs nach Unterbrechungen, einstellbarer Ressourcenverbrauch für Data Pump Vorgänge, Schätzung der Ausführungsdauer und des Platzverbrauchs sowie flexible und feingranulare Auswahlmöglichkeiten der Export- und Import Strukturen. Werfen wir jedoch zunächst einen Blick auf die Architektur. Architektur In Abbildung 1 sind Aufbau und Architektur zu erkennen, die sich aus den folgenden Teilkomponenten zusammensetzen: Master Table Zentrale Einheit jeder Data Pump Operation ist die Master Table. Sie wird im Schema des Benutzers erstellt, der den Data Pump Job aufruft. Sie enthält alle Informationen über den Job: den aktuellen Status jedes Objekts, das ex- oder importiert wird, die Stelle, an der sich das Objekt im Dumpfile Set befindet, die benutzerspezifischen Konfigurationsparameter, der Status der WorkerProzesse und Restart-Informationen. Die Master Table wird während des File-basierten Exports erstellt und wird im letzten Schritt in das Dumpfile Set geschrieben. Im umgekehrten Fall wird die Master Table bei einem Import als erstes in die Datenbank importiert. Client Prozess Dieser ruft die Data Pump API auf. Die neuen Clients expdp und impdp besitzen neben der bereits in exp und imp enthaltenen Funktionalität zusätzlich eine Reihe von weiteren Abb. 1: Die Architektur von Data Pump. 10

10 Datenbanken Export: Release Production on Wednesday, 07 April, :33 Copyright (c) 2003, Oracle. All rights reserved. Connected to: Oracle Database 10g Enterprise Edition Release Production With the Partitioning, Oracle Label Security, OLAP and Data Mining options FLASHBACK automatically enabled to preserve database integrity. Starting ML. EXPORTML : ml/******** directory=mydumpdest logfile=schemaml.log dumpfile=schemaml.dmp job_name=exportml schemas=ml Estimate in progress using BLOCKS method... Processing object type SCHEMA_EXPORT/TABLE/TABLE_DATA Export> exit_client Listing 1: Starten des Data Pump Exports für das Schema ml. Features. Da Data Pump komplett in den Oracle Server integriert ist, wird nach dem Auslösen eines Data Pump Jobs kein weiterer Client benötigt. Es können sich sogar mehrere Clients zum Monitoring mit dem Job verbinden und wieder lösen, ohne dass der Job dadurch gestört wird. Server Prozess Dies ist der Standard Oracle (Dedicated) Server Prozess, wenn ein Client sich mit der Datenbank verbindet. Nach einem Aufruf von DBMS_DATAPUMP.OPEN ist der Server Prozess dafür zuständig, den eigentlichen Job anzustoßen und damit die Master Table zu generieren, die Advanced Queuing Kommunikation aufzusetzen, die für die Kommunikation zwischen den einzelnen Prozessen benötigt wird und den Master Control Prozess zu initiieren. Master Control Prozess Pro Job existiert immer nur ein Master Control Prozess (MCP). Dieser kontrolliert die Abarbeitung und Verteilung eines Data Pump Jobs. Ein Job kann in verschiedene Metadaten- bzw. Datenlade- und -entlade Phasen geteilt werden. Die Einteilung und Beauftragung der Worker Prozesse übernimmt ebenfalls der MCP. Zusätzlich ist der MCP auch für das File-Management, die Pflege der aktuellen Dumpfile Liste, den Job-Status, die Job-Beschreibung und die Restart- und Dumpfile-Information im Master Table zuständig. Worker Prozess Durch Aufruf des Kommandos START_JOB initiiert der MCP n Worker Prozesse, wobei n die Anzahl der durch den Parameter PARAL- LEL bestimmten Prozesse ist. Die Worker Prozesse führen die Aufgaben des MCP aus und protokollieren, welche Art von Objekt momentan verarbeitet wird, sowie den jeweiligen Status (completed, running). Diese Informationen werden für den Restart benötigt. Ventil öffnen Da der Export nun direkt auf dem Server stattfindet, muss hierfür zunächst ein Verzeichnisobjekt erstellt werden. Dieses Objekt referenziert ein existierendes Verzeichnis auf Betriebssystemebene, in dem der Benutzer oracle Lese- und Schreibrechte besitzt. Die exportierten Daten werden später vom expdp Programm in Form von Dumpfiles in dieses Verzeichnis gelegt. Des Weiteren werden dem Benutzer ml, der den Export und Import durchführt, die nötigen Systemprivilegien (read, write) erteilt. CREATE DIRECTORY mydumpdest AS /tmp/mydumpdir1 ; GRANT READ, WRITE ON DIRECTORY mydumpdest TO ml; Der eigentliche Export wird dann auf dem Server mit dem Kommando expdp gestartet. Einige Datenbankadministratoren werden sich sicherlich in einer vertrauten Umgebung wiederfinden, da viele Parameter vergleichbar mit den Parametern des klassischen exp Kommandos sind. Auch das expdp Kommando bietet drei Benutzerinterfaces an: Aufruf über die Kommandozeile mit Argumentenliste, Verwendung eines Parameterfiles oder die Benutzung der Dialogsteuerung. Um einen Export des eigenen Schemas durchzuführen, reicht der folgende Befehl aus: expdp ml/geheim \ dumpfile=schemaml.dmp \ directory=mydumpdest \ logfile=schemaml.log \ job_name=exportml \ schemas=ml Der Parameter dumpfile spezifiziert den Dateinamen, directory referenziert das zuvor erstellte Verzeichnisobjekt, logfile defi- 11

11 Datenbanken niert den Namen der Protokolldatei und der Parameter schemas grenzt den Exportvorgang auf das Schema ml ein. Jeder Exportvorgang bekommt einen eindeutigen Namen, der über den Parameter job_name frei vergeben werden kann. Wird dieser Parameter ausgelassen, so generiert Oracle selbstständig einen Namen. Über den Job Namen können später z. B. Statistiken über den Fortschritt erfragt werden. Wichtig ist hierbei, dass der Name des Jobs nicht mit existierenden Objekten im Schema ml in Konflikt gerät, da die von Oracle erstellte Master Table genau diesen Job Namen annimmt. Nachdem der Job angelaufen ist, kann die Interaktion mit <Steuerung + C> unterbrochen werden. Der eigentliche Exportjob läuft dabei im Hintergrund weiter (siehe Listing 1). Der Exportvorgang kann nun auch parallelisiert werden, so dass mehrere Worker Prozesse die Inhalte aus dem Schema in die entsprechenden Dumpfiles schreiben. Der oben aufgeführte Befehl muss hierfür nur leicht modifiziert werden: expdp ml/geheim \ dumpfile=mydumpdest1:schemaml1%u.dmp,mydumpdest2:schemaml2%u.dmp \ logfile=schemaml.log \ job_name=exportml \ schemas=ml \ parallel=2 Durch den Parameter parallel werden hier zwei Worker Prozesse gestartet. Damit die Performance voll ausgenutzt wird, erhält jeder Worker Prozess ein eigenes Verzeichnis, in das dieser die Dumpfiles schreibt. Im Idealfall an unterschiedlichen Controllern. So wird verhindert, dass das I/O System einen Flaschenhals bildet. Zu beachten ist, dass die Verzeichnisangabe nun Teil des dumpfile Parameters ist und der Parameter directory damit entfällt. Rohraufsatz wechseln Beide Beispiele in diesem Artikel zeigen einen Schema Export des Benutzers ml. Das heißt, es werden grundsätzlich alle Objekte plus deren Inhalte exportiert. Data Pump bietet jedoch weitere Möglichkeiten, um selektiv einzelne Objekte und Datensätze zu exportieren. cat exppar.par dumpfile=ma.dmp directory=dump_dir1 include=table: = MITARBEITER query= WHERE gehalt/12 > 1800 Inhalt des Parameterfiles (exppar.par) expdp ml/ml parfile=exppar.par Listing 2: Inhalt und Aufruf unter Benutzung eines Parameterfiles. Beginnen wir mit einem einfachen Beispiel und treffen die folgenden Voraussetzungen: Es soll nur die Tabelle Mitarbeiter aus dem Schema ml exportiert werden. Beim anschließenden Import soll die Tabelle im Schema mh erzeugt werden. Storage Parameter werden nicht importiert. Ausgehend von unserem ursprünglichen Beispiel modifizieren wir den expdp-aufruf um einen weiteren Parameter: expdp ml/geheim \ dumpfile=limitedexp.dmp \ directory=mydumpdest \ logfile=limitedexp.log \ job_name=exportlimit \ schemas=ml \ include=table: = MITARBEITER Include ist ein interessanter Parameter, da über ihn gesteuert werden kann, welche Objekte exportiert werden. Dabei kann der include Parameter eine komplette Liste von Objekttypen annehmen (wie z. B. index, table, procedure, function etc.) Auch können die bekannten Vergleichsoperatoren, wie IN LIKE =!=, benutzt werden. Sollen nur wenige Objekte ausgeschlossen werden, so kann dies über den exclude Parameter erfolgen, der die Negation zu include bildet. Gegenstück zum Export: impdp Um die weiteren Voraussetzungen zu erfüllen, schauen wir uns den Import an. Der generelle Aufbau ist ähnlich. Auch der Import bietet die bekannten drei Benutzerschnittstellen. impdp ml/ml dumpfile=limitedexp.dmp directory=mydumpdest remap_schema=ml:mh transform=segment_attributes:n Nach der Angabe, welches Dumpfile benutzt werden soll, wird mit Hilfe des Parameters remap_schema festgelegt, dass sämtliche Objekte vom Schema ml in das Schema mh importiert werden. Dieser Parameter ist vergleichbar mit den Parametern fromuser und touser des bisherigen Import Clients unter Oracle 9i. Storage Parameter werden nicht aus dem Dumpfile eingelesen. Dafür sorgt der Parameter transform=segment_attributes:n. 12

12 Datenbanken Auch Datensätze können gefiltert werden. Ein Beispiel unter Verwendung einer Parameterdatei finden Sie in Listing 2. Hier werden nur die Mitarbeiter exportiert, deren berechnetes Monatsgehalt größer als 1800 Euro ist. Die query Klausel ist unser Freund ;-). An dieser Stelle möchte ich auf die ausführliche Oracle Dokumentation verweisen. Das Buch Utilities [1] beschreibt die neuen Data Pump Parameter und ihre Möglichkeiten umfassend. Druckverlust Sollte es während des Exportvorgangs zu Fehlern kommen, so kann der DBA darauf reagieren. Bricht ein normalerweise sechs Stunden dauernder Export zum Beispiel nach der fünften Stunde aufgrund fehlenden Speicherplatzes im Zielverzeichnis ab, pausiert der Export. Nun kann ein zusätzliches Dumpfile in einem anderen Verzeichnis bereitgestellt werden und der pausierende Export wird genau an dieser Stelle wieder aufgenommen. Bis dato ist dies nicht möglich gewesen. Bei der bisherigen Export/Import Funktionalität (bis Oracle 9i) wurde der Export in so einem Fall sofort abgebrochen. In der Hoffnung des DBA, diesmal genug Speicherplatz bereitgestellt zu haben, musste der komplette Export erneut durchgeführt werden. Listing 3 zeigt nun die neue Vorgehensweise für den angenommenen Fall. Über den Parameter attach und den Jobnamen kann eine Verbindung zu einem im Hintergrund laufenden Export aufgebaut werden. Gleichzeitig wird die dargestellte Statistik in Listing 3 ausgegeben, die erneut mit dem Kommando status abgefragt werden kann. Wird hier der Fehler festgestellt, so kann über das Kommando add_file ein zusätzliches Dumpfile bereitgestellt werden. Dann wird der pausierte Export über den Befehl start_job fortgesetzt. Fazit Instance: kr Max Parallelism: 1 EXPORT Job Parameters: Parameter Name Parameter Value: CLIENT_COMMAND ml/******** directory=mydumpdest logfile=schemaml.log dumpfile=schemaml.dmp job_name=exportml schemas=ml DATA_ACCESS_METHOD AUTOMATIC ESTIMATE BLOCKS INCLUDE_METADATA 1 LOG_FILE_DIRECTORY MYDUMPDEST LOG_FILE_NAME schemaml.log TABLE_CONSISTENCY 0 USER_METADATA 1 State: IDLING Bytes Processed: 0 Current Parallelism: 1 Job Error Count: 0 Dump File: /tmp/mydumpdir1/schemaml.dmp bytes written: 4,096 Worker 1 Status: State: UNDEFINED Export> add_file=dump_dir1:newfile%u.dmp Export> start_job Listing 3: Hinzufügen eines weiteren Dumpfiles bei pausierendem Export Vorgang. Link [1] Des Weiteren wird von Oracle eine komplette API zur Verfügung gestellt, mit der es dem Entwickler möglich ist, eigene PL/SQL Programme zu schreiben, die die neuen Export- und Import Funktionalitäten nutzen. Die Möglichkeit der Selektierung von Daten über die include- und exclude Parameter ist dabei ein willkommenes Bonbon. Zu hoffen ist, dass bekannte Kinderkrankheiten in naher Zukunft behoben werden. Oracle Data Pump erhöht die Performance des Exports durch die Möglichkeit der Parallelisierung. Dabei kann der Grad der Parallelisierung on demand gewählt werden. Im klassischen OLTP Betrieb wäre es denkbar, tagsüber einen Export mit zwei parallelen Prozessen zu starten. In den Abendstunden kann nachträglich die Anzahl der Worker Prozesse erhöht werden, da nun gegebenenfalls freie Ressourcen zur Verfügung stehen. Michael Lindermann 13

13 System Management - Titelthema Control-M Control-M: Optimierung von Geschäftsprozessen Vom Job Scheduling zur Steuerung von Geschäftsprozessen: ORDIX bietet Ihnen mt BMC s Control-M ein modernes und praxiserprobtes Job-Control-System zur Verbesserung der Abläufe Ihrer Geschäftsprozesse an. Jobsteuerung nicht mehr nur für Mainframes Früher war Jobsteuerung eine Domäne der Mainframes. Inzwischen wird es immer wichtiger, in heterogenen Umgebungen Geschäftsprozesse zu steuern, deren zugehörige Programme auf verschiedenen Plattformen ablaufen und Abhängigkeiten untereinander aufweisen. Jede dieser Plattformen bringt in der Regel Mechanismen mit, die mit Einschränkungen geeignet sind, Batchjobs auf ihr zu organisieren. Das plattform- und anwendungsübergreifende Zusammenwirken der Jobs bleibt aber bisher Scheduling-Tools überlassen. Insbesondere hohe Investitionen in Standardsoftware wie z. B. SAP können sich am schnellsten amortisieren, wenn eine möglichst enge Einbindung in die übrige Systemlandschaft gewährleistet ist. Dabei sollte die Jobsteuerung sich an Geschäftsvorfällen orientieren und nicht durch technische Einschränkungen gekennzeichnet sein. Laut einer gemeinsamen Studie des Handelsblattes und der Droege&Comp versprechen sich die IT-Chefs vieler Unternehmen das höchste Einsparpotential von Standardisierung, gefolgt von Prozessoptimierungen (Quelle: Handelsblatt vom ). Anforderungen an moderne Jobsteuerung Durch die stetige Erweiterung der Online- Zeiten und damit einhergehend die Verkürzung des Batchfensters, werden die Anforderungen an einen reibungslosen und optimierten Ablauf der Batchprozesse ständig erhöht. Zudem erwarten Endkunden immer schnellere und bessere Serviceleistungen. Diese Entwicklung führt zu der Notwendigkeit, diese Abläufe zu automatisieren, um Fehler und Verzögerungen möglichst zu vermeiden. Bei der Realisierung eines Geschäftsprozesses sind in der Regel mehrere Applikationen beteiligt, die oft auf unterschiedlicher Hardware unter verschiedenen Betriebssystemen laufen. Zudem befindet sich diese Hardware möglicherweise in verschiedenen Rechenzentren, ist also räumlich voneinander getrennt. Einige Applikationen, wie etwa SAP R/3, bilden abgeschlossene Umgebungen und enthalten ihre eigenen Mechanismen, um Daten in Batchjobs zu verarbeiten. Wenn einem Kunden z. B. Lieferzeiten zugesagt sind, dürfen all diese Nebenbedingungen keinen behindernden Einfluss auf den Ablauf des Prozesses haben. Bei den Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Batchjobs werden Mehrfachabhängigkeiten berücksichtigt. Bei unvorhergesehenen Ereignissen gewährleistet die Steuerungssoftware den unter den neuen Bedingungen optimalen Ablauf des Geschäftsprozesses. Abb. 1: Applikationsübergreifende Steuerung von Geschäftsprozessen. Durch B2B-Applikationen überschreiten Geschäftsprozesse inzwischen sogar die Grenzen zwischen Unternehmen. Der Anstoß für einen Geschäftsprozess kann so ein Ereignis sein, das von einem anderen Unternehmen ausgelöst wird (z. B. Bestellung). Andererseits kann aber auch ein Geschäftsprozess im eigenen Unternehmen durch eine Aktion im System eines an- 14

14 System Management deren Unternehmens unterbrochen (z. B. Lieferanfrage) und erst nach Erhalt des Ergebnisses aus diesem System fortgesetzt werden. Das bedeutet, dass auf diese Ereignisse ein Steuerungstool entsprechend reagiert. Um auf Marktentwicklungen schnell reagieren zu können, ist es für das Management eines Unternehmens immer häufiger notwendig, kurzfristig ad hoc -Auswertungen z. B. zur aktuellen Geschäftsentwicklung oder zur Struktur des Kundenstammes durchzuführen. Derartige Auswertungen sind in den laufenden Betrieb integrierbar, ohne wichtige Anwendungen zu beeinträchtigen. Im Fehlerfall ist es möglich, den Fehler zu analysieren, z. B. durch Untersuchung einer Log-Datei, und gegebenenfalls automatisiert Aktionen zur Fehlerbereinigung durchzuführen. Alle Prozesse sind von einer zentralen Stelle aus überschau- und überwachbar. Zusätzliche Applikationen sind schnell integrierbar. 3. Gegebenenfalls wird Ware nachbestellt oder ein Produktionsauftrag an die Fertigung erteilt. Parallel dazu wird eine Auftragsbestätigung an den Kunden versandt und der Auftrag als Bestellung verbucht. 4. Wenn die Lieferung vollständig ist, kann die Rechnung erstellt werden und die Auslieferung erfolgen. 5. Schließlich kann hoffentlich noch die Zahlung verbucht werden, um den Vorgang abzuschließen. Diese Aktivitäten laufen voraussichtlich auf mindestens drei verschiedenen Rechnern in ebenso vielen unterschiedlichen Programmen ab, die voneinander abhängig sind. Die Lösung: Steuerung von Geschäftsprozessen mit Control-M Als langjähriger BMC-Partner bietet ORDIX für diese Aufgabe das Produkt Control-M an. Um die übergreifende Funktionalität zu erreichen, werden Komponenten auf drei Ebenen installiert (siehe Abbildung 3). Die Konfiguration und Überwachung der Server erfolgt über den Enterprise-Manager. Mehrere Agenten können von einem Server gesteuert werden, der die Informationen für die Startzeiten und Abhängigkeiten verwaltet. Vereinbarte Service-Level sind auch in heterogenen Umgebungen überprüfbar und werden eingehalten. Verbesserte Ressourcenauslastung durch Lastverteilung. Beispiel Warenbestellung durch einen Kunden über das Internetportal, Zusammenstellung der Lieferung, gegebenenfalls Nachbestellung von Ware oder Produktionsauftrag, Verwaltung des Bestellvorgangs bis hin zur Rechnungsstellung und Verbuchung. Da hoffentlich viele Bestellungen eingehen, ist die Verarbeitung dieser Geschäftsvorfälle im Batch die effizienteste Vorgehensweise. Abbildung 2 zeigt den folgenden Ablauf: 1. Auf dem Internetrechner, der in einer DMZ steht, werden die Bestellungen gesammelt. 2. Die Bestellungen werden dann weitergegeben bzw. in regelmäßigen Abständen von einem Lagerverwaltungs-/ Kommissionierungsprogramm abgeholt. In diesem Programm wird geprüft, ob die geforderte Ware im Lager vorhanden ist. Abb. 2: Beispiel für einen Geschäftsprozess. 15

15 System Management E-Business Suite existieren bereits spezielle Kontrollmodule, die die Steuerung von Jobs innerhalb dieser Systeme erlauben. Durch die plattform- und applikationsübergreifende Steuerung der Jobs werden Geschäftsprozesse gestrafft und Verzögerungen vermieden. D. h. auch komplexe Abläufe können optimiert werden, indem der kritische Pfad analysiert wird und die entsprechenden Jobs z. B. optimiert oder auf schnellere Hardware verlagert werden. Die schnellere Abwicklung von Geschäftsprozessen ist kundenfreundlich und kann ein Wettbewerbsvorteil sein. Abb. 3: Architektur von Control-M. Auf unterster Ebene funktionieren Agenten, die auf jedem Rechner installiert werden müssen, auf dem Jobs über das Tool gesteuert ablaufen sollen. Zusätzlich kann die Installation weiterer Module notwendig werden. So wird z. B. die Anbindung an das Internet durch ein eigenes Modul (etrigger) erreicht. Und auch die Steuerung von Jobs innerhalb abgeschlossener Applikationen wie z. B. SAP R/3 erfolgt über eigene Kontrollmodule. Für nahezu alle Betriebssysteme und viele Standardapplikationen verfügbar Es werden alle gängigen Betriebssysteme unterstützt. Für Baan, SAP R/3, SAP BW, Peoplesoft ebusiness Solutions und Oracle Das Modul etrigger bietet die Möglichkeit, Web-basierte Anwendungen in die Produktionsumgebung zu integrieren. Z. B. kann man ein Webfrontend gestalten, über das Anforderungen an einen Geschäftsprozess in das System geleitet werden, deren Verarbeitung in entsprechenden Batchjobs durch etrigger sichergestellt wird. Beispielwebseiten und Templates für unterschiedliche Aufgaben erleichtern dabei die Arbeit erheblich. Auf diese Weise könnte das im Beispiel (siehe Abbildung 2) beschriebene Szenario vollständig automatisiert ablaufen. Dazu würden die vom Kunden in die mit Hilfe von etrigger gestaltete Webseite eingegebenen Daten auf Plausibilität geprüft, interpretiert und der Start entsprechender Batchjobs veranlasst. Die weitere Steuerung des Geschäftsprozesses erfolgt ebenfalls über Control-M, gegebenenfalls in Abhängigkeit von Ergebnissen der Prüfprogramme. Dabei können auch die Jobs zur Auftragsabwicklung, die möglicherweise in einem SAP R/3- oder Baan-System ablaufen, ausgeführt und überwacht werden. Development Kit für Erweiterungen Zur Berücksichtigung von Eigenentwicklungen und bisher noch nicht durch den Standard unterstützten kommerziellen Programmen wird ein Software Development Kit eingesetzt, mit dessen Hilfe Kontrollmodule geschrieben werden können. Auf diese Weise ist es natürlich auch möglich, zukünftige Entwicklungen zu integrieren, wodurch ein Investitionsschutz gewährleistet ist. Abb. 4: Automatisierte Fehlerbehebung durch Auswertung von Log-Dateien. Applikationen, die ein Kommandozeileninterface besitzen, können auch über Control-M/ Links for Distributed Systems integriert werden. Dazu wird eine Session zu dem entsprechenden Rechner aufgebaut, innerhalb der das Kommando ausgeführt wird. Für Meldun- 16

16 System Management gen, die an diese Session gesandt werden, können Regeln hinterlegt werden, die eine automatisierte Reaktion beinhalten. Challengers Leaders Im Fehlerfall ist Control-M in der Lage, beispielsweise eine Log-Datei auszuwerten und auf gegebenenfalls auftretende Fehlermeldungen mit entsprechenden Maßnahmen zu reagieren, so dass ein Neustart des Jobs erfolgreich sein kann. Marktpositionierung Das aktuellste magische Quadrat von Gartner aus dem Januar 2003 zeigt BMC mit Control- M wie schon im Jahr 2002 als führendes Unternehmen im Markt für Job Scheduling Tools (siehe Abbildung 5). Ability to execute IBM/Tivoli Niche Players BMC Software Computer Associates Orsyp Allen Cybermation UC4 Software Redwood Software Systems Group Tidal AppWorx Others Completeness of Vision As of January 2003 Visionaries Mit über 2800 Installationen weltweit ist Control-M eines der am stärksten verbreiteten Produkte dieses Bereichs. Ausblick In der nächsten ORDIX News berichten wir über den Einsatz von Control-M für ad-hoc Abb. 5: Quelle: Gartner Research: Marktpositionen konkurrierender Anbieter im Markt für Job Sceduling Tools. Auswertungen und die Integration von SAP-Jobs. Sollten Sie jetzt schon Fragen haben, wenden Sie sich an Theo Antony Seminarvorstellung: PATROL Central Der Teilnehmer lernt in diesem Seminar den neuen Consolen Server PATROL Central kennen. Im Vordergrund stehen dabei die Grundlagen, die Planung, die Installation und Konfiguration von PATROL Central sowie der praktische Umgang damit. Zielgruppe PATROL Administratoren Voraussetzungen Gute Kenntnisse in der Administration von PATROL 3 oder mindestens Teilnahme am ORDIX Seminar PATROL Basics (PAT-01). Kenntnisse des Betriebssystems Unix oder Windows. Seminarinhalte Einblick in die PATROL 7 Architektur Installation und Konfiguration der Common Service Komponenten und der PATROL Central Produkte PATROL Console Server und RTserver PATROL Central Microsoft Windows Edition PATROL Central Web Edition Arbeiten mit den PATROL Central Produkten PATROL 7 Security Migration PATROL Console 3.x nach 7 Planung der PATROL 7 Infrastruktur Übungen Termine in Wiesbaden in Wiesbaden in Wiesbaden Dauer: 3 Tage Kursgebühr/Teilnehmer: zzgl. MwSt. Die Unterlagen zu diesem Seminar erhalten Sie in deutscher Sprache. 17

17 Unix/Linux/Open Source Filter gegen SPAM Die webbasierte Variante von gewürztem Dosenfleisch (SPAM) schmeckt uns auch nicht mehr und lag schwer in der Mailbox von vielen Mitarbeitern unseres Unternehmens. Obwohl es längst eine gesetzliche Regelung für dieses Problem gibt, ist der Anteil an SPAM s in den Mailboxen nicht zurückgegangen, im Gegenteil: die Tendenz ist steigend. Open Source: SpamAssassin Einen 100%igen Schutz vor SPAM oder UCE (Unsolicited Commercial ) wird es nicht geben, solange es sich für SPAMer noch lohnt, irgendwelche Filter zu knacken, um die Werbung an den Empfänger zu bringen. Es gibt aber mehrere Hard- und Software Lösungen auf dem Markt, die sich diesem Problem widmen. Wir haben uns für den Einsatz des Open Source Produktes SpamAssassin entschieden, weil dieses Programm eine verblüffende Effizienz aufweist. Davon hat uns die Software bei umfangreichen Tests überzeugt. Die Trefferquote lag nahezu sofort zwischen 90 % und 95 %, was schon Grund genug ist, diese Software einmal einzusetzen. Ein weiterer, für uns wichtiger Punkt: Die Software verändert die beim Scannen nicht. Ihr wird nur ein Stempel im Header verpasst. Damit ist schon eine Vorarbeit für das Sortieren geleistet. Der Mitarbeiter entscheidet dann letztendlich selbst, wie er mit solchen s umgeht. Drei Dämonprozesse machen die Arbeit Zu Beginn eines solchen Projektes muss man sich zunächst einmal überlegen, an welcher Stelle der gesamten internen -Route das Filtern erfolgen soll. Eine Richtlinie, an die wir uns unbedingt halten wollten, war, dass alle s von extern erst einmal angenommen werden. Erst auf dem POP3/IMAP Server sollte dann das Scannen erfolgen. Drei Software Pakete in Kombination machen es möglich: Sendmail, Spamass-Milter und SpamAssassin. Das Zusammenspiel der drei Pakete zeigt Abbildung 1. Sobald eine den Sendmail auf dem Server erreicht, wird sie erst durch Spamass- Milter weiterverarbeitet. Dieser ruft den Spam- Assassin auf und analysiert die Mail unter Verwendung von spamd und spamc (Dämon und Client). Anhand von Suchmustern und Regeln bekommt jede Mail einen Zahlenwert zugeordnet. Je höher der Wert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie eine SPAM- Mail ist. Dieser Wert wird in den Mail-Header X-Spam- Status eingefügt. Ab einem konfigurierbaren Schwellwert wird zusätzlich das Subject mit dem Wort SPAM verziert. Danach geht die Mail den üblichen Weg durch Sendmail und wird dann z. B. auf dem IMAP Server abgelegt. Um es kurz darzustellen: Anstatt den üblichen Weg zu gehen, wird die beim Sendmail durch einen Bypass geschickt, wo das Filtern erfolgt. Pop3/Imap Server Festplatte Sendmail Spamass-Milter MA Laptops / MA Rechner/ Folgende Software-Versionen sind auf dem E- Mail-Server im Einsatz: [1] Sendmail Compiled with: DNSMAP LOG MATCHGECOS MILTER MIME7TO8 MIME8TO7 NAMED_BIND NETINET NETUNIX NEWDB PIPELINING SCANF USERDB XDEBUG... [2] Spamass-milter [3] SpamAssassin version 2.60 SpamAssassin 2.60 spamc spamd Snmp Server WWW Sendmail Source installieren und Milter einkompilieren Zunächst die Source auf dem System auspacken: # rpm -i sendmail src.rpm Abb. 1: Durchlauf einer im Unternehmen über POP3/IMAP Server mit Sendmail, Spamass-Milter und SpamAssassin. Eine Datei site.config.m4 unter /usr/ src/redhat/source/sendmail / Site mit folgendem Inhalt erstellen: 18

18 Unix/Linux/Open Source APPENDDEF( conf_sendmail_envdef, -DMILTER ) define( confenvdef, -DSM_CONF_SHM=0 ) Mittels rpm Befehl ein Sendmail Paket erstellen: # cd usr/src/redhat/specs # rpm bb sendmail.spac # pwd # /usr/src/redhat/specs # ls -al../rpms/i?86/sendmail i?86.rpm -rw-r r 1 root root Nov 6 10:11../RPMS/i?86/sendmail i?86.rpm und auf dem System installieren: # rpm i sendmail i?86.rpm Die Konfiguration von Sendmail ist etwas umfangreicher und unter [4] gut beschrieben. Spamass-Milter & SpamAssassin Installation und Konfiguration Paket Mail-SpamAssassin-2.60.tar.gz unter z. B. /tmp auspacken, dann mit make kompilieren und (spätestens hier als root) mit make install installieren: # cd /tmp/mail-spamassassin-2.60 # perl Makefile.PL # make # make install Beim Spamass-Milter gibt es eine ähnliche Vorgehensweise, allerdings wird hier mit einem configure Skript gearbeitet: # cd /tmp; tar xvfz spamass-milter tar.gz # cd spamass-milter #./configure # make # make install Zu der Konfiguration von SpamAssassin und Spamass-Milter ist folgendes zu erwähnen: Spamass-Milter benötigt keine zusätzliche Konfiguration. SpamAssassin lässt sich durch Optionen (siehe Manpages zu spamc und spamd) und die Datei user_prefs steuern. Wenn es läuft, ist es sehr wichtig, darauf zu achten, welche Optionen man dem spamc Client mitgibt. Der Grund dafür ist, dass SpamAssassin z. B. nicht unerhebliche Ressourcen des Hauptspeichers benötigt. # perl spamstat.pl maillog Dec-04 Dec ====================================== Insgesamte Mails = 723 Spam Mails = 143 Ham Mails = 580 Spamanteil = % ====================================== ====================================== Insgesamte Mails = 987 Spam Mails = 248 Ham Mails = 739 Spamanteil = % ====================================== ====================================== Insgesamte Mails = 442 Spam Mails = 234 Ham Mails = 208 Spamanteil = %!!! Samstag ====================================== ====================================== Insgesamte Mails = 485 Spam Mails = 216 Ham Mails = 269 Spamanteil = %!!! Sonntag ====================================== ====================================== Insgesamte Mails = 1954 Spam Mails = 207 Ham Mails = 1747 Spamanteil = % ====================================== ====================================== Insgesamte Mails = 737 Spam Mails = 164 Ham Mails = 573 Spamanteil = % ====================================== Abb. 2: Ausgabe eines Scripts zur Veranschaulichung des Anteils von Spam Mails an Mails insgesamt. Links [1] ftp://ftp.uni-koeln.de/mirrors/redhat.com/redhat/linux/ [2] [3] [4] 19

19 Unix/Linux/Open Source Mit der Option s (maximum message size) beim spamc kann man z. B. Mails mit großem Inhalt von dem Scanprozess ausschließen. Um das Geschehen in der /var/log/maillog zu verfolgen, stellt man am Anfang den Debug-Modus beim spamd ein. Die restlichen Parameter kann man zunächst beim Default (z. B. Stempel ***SPAM*** wird bei Default-Werten nur nach drei Sternen vergeben) belassen und in der Datei user_prefs nach und nach anpassen. Bei sauberem Starten von sendmail, spamass-milter und spamd sind folgende Dämonprozesse zu finden: # ps -e grep sendmail grep -v grep 27667? 00:04:58 sendmail # ps -e grep spam grep -v grep 13773? 00:00:53 spamass-milter 27772? 00:00:31 spamd Start/Stop Skripte sind in den Sourcen mitgeliefert, müssen aber je nach Betriebssystem angepasst werden. Wichtig zu erwähnen: die Optionen für den spamc (Client) sind in dem Start/Stop Skript für spamass-milter definiert. Statistiken rechtfertigen den Einsatz Um das Geschehen und die Effizienz etwas überschaubarer zu gestalten, haben wir ein Skript entwickelt, das relevante Zahlen über den Tagesablauf liefert. Hier wird sehr schnell deutlich, dass SPAM-Mails durchaus einen großen Anteil an der Gesamtmenge an s haben. An Wochenenden, wo der normale Mailverkehr etwas ruht, wird der SPAM Anteil prozentual deutlich sichtbar (siehe Skriptausgabe in Abbildung 2). Wo ist der Haken? Der höhere Bedarf an Rechenleistung und Hauptspeicher beim Scannen einer ist zwar ein Nachteil, aber immer noch kostengünstiger als menschliche Arbeitszeit, die investiert wird, um sich von unerwünschten Informationen zu befreien. Alexander Hochhalter Impressum Herausgeber: ORDIX AG Aktiengesellschaft für Softwareentwicklung, Beratung, Schulung und Systemintegration, Paderborn Redaktion: Helma Jenniches V.i.S.d.P.: Wolfgang Kögler Anschrift der Redaktion: Westernmauer D Paderborn Tel.: / Fax: / 1 ORDIX 0 oder: / Gestaltung/Layout: Sascia Brinkmann Druck: Druckerei Reike GmbH, Paderborn Autoren dieser Ausgabe: Christof Amelunxen, Theo Antony, Stefanie Heither, Michael Heß, Alexander Hochhalter, Helma Jenniches, Dr. Stefan Koch, Wolfgang Kögler, Lars Hendrik Korte, Andreas Kother, Michael Lindermann, Roger Niemeyer, Uwe Rübesamen, Guido Saxler, Jens Stahl Copyright: ORDIX AG. Alle Rechte vorbehalten. Die Zeitschrift ORDIX News hat eine Auflage von Exemplaren. Sie wird von der ORDIX AG an ausgesuchte Kunden verteilt und kann für 2,20 Euro bei uns bestellt werden. Außerdem finden Sie sowohl die neueste Ausgabe als auch ältere Ausgaben im Archiv der ORDIX News im Internet unter: Schauen Sie mal rein! Der Kontakt zu unseren Lesern ist uns sehr wichtig. Für Anregungen, Kritik und Anmerkungen zu den Themen, aber auch für interessante Ideen sind wir immer offen und dankbar. Sie erreichen die Redaktion auch per unter Wir freuen uns auf Ihr Feedback. 20

20 Aktuell Chess Classic Mainz 2004: ORDIX Open gehen in die 11. Runde! Nach dem 10-jährigen Jubiläum der ORDIX Open im vergangenen Jahr folgt vom August 2004 nun die 11. Runde im Rahmen der Chess Classic in der Rheingoldhalle, Mainz. Es gibt Plätze zu gewinnen! Schon jetzt ist die Schachgemeinde wieder gespannt, wie Hans-Walter Schmitt, Organisator der Veranstaltung, sein Ziel Immer besser als im Jahr zuvor in die Tat umsetzt und macht uns damit neugierig auf das Programm: Das Duell der Weltmeister Raffinierte, logisch exakt durchdachte Schachzüge, konzentrierte Spannung am Brett, brilliante Strategien, ein Hauch von Perfektion zwischen den Besten der Besten: Viswanathan Anand (Weltmeister , ELO 2774) gegen Alexei Schirow (Vize-Weltmeister 2000/2002, ELO 2713). Wer kann wem Paroli bieten und behält am Ende den kühleren Kopf? Die Teilnehmer und Interessierten erwartet in 8 Partien Schnellschach bei 25 Minuten pro Partie und 10 Sekunden pro Zug ein spannendes Match, bei dem es sich lohnt, live dabei zu sein! Das Finale der Chess960 Weltmeisterschaft Die in 2003 erstmalig ausgetragene WM des Chess960 wird in diesem Jahr zum zweiten Mal veranstaltet. Die Rivalen sind Peter Swidler, Chess960 Weltmeister 2003, und Levon Aronian, der Gewinner des Qualifikations-Open Bevor die Partie anfängt, wird eine der 960 möglichen Grundstellungen ausgelost. In dieser Schach-Variante, die auf den legendären amerikanischen Schachweltmeister Robert James (Bobby) Fischer zurückgeht, sind die Mainzer Veranstalter in der Präsentation führend. ORDIX Open Nachdem sich in 2003 der 19-jährige Alexander Grischuk erfolgreich gegen seine rund 500 Gegner durchsetzte, können wir uns dieses Jahr auf mindestens ebenso viele Teilnehmer freuen. Das weltweit am höchsten dotierte Schnellschach-Open bietet wieder ein hohes Aufgebot an mehreren Dutzend Groß- und Internationalen Meistern. Ein Preisfond von Euro erwartet die Open Gewinner - ein toller Anreiz zum Mitmachen! Die Simultans Würden Sie die Nerven behalten, wenn Sie es gleich mit 40 Gegnern aufnehmen müssten? Peter Swidler und Alexei Schirow werden sich dieser haarsträubenden Herausforderung stellen. Wie Sie einer der 40 Gegenspieler werden, lesen Sie unten. Gewinnspiel Sie möchten gerne gegen die ganz Großen spielen und mit von der Partie sein bei diesem bedeutsamen Schacherlebnis? Dann nehmen Sie an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen unter den ersten 50 Einsendern 2 Plätze für das ORDIX Open (7./ ) sowie je einen Platz im Simultan gegen Peter Swidler bzw. gegen Alexei Schirow (beide Simultan-Partien finden am Mittwoch, den statt). Schreiben Sie bis zum Ihren Teilnahmewunsch unter dem Stichwort Chess Classic 2004 an: ORDIX AG, Westernmauer 12-16, Paderborn oder per an Der Rechtsweg sowie die Teilnahme von ORDIX Mitarbeitern sind ausgeschlossen. Weitere Informationen zu den Chess Classic 2004 in Mainz finden Sie im Internet unter Stefanie Heither 21

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