Intrusion Defense Firewall 1.1 für OfficeScan Client/Server Edition. Verteilungshandbuch

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1 Intrusion Defense Firewall 1.1 für OfficeScan Client/Server Edition Verteilungshandbuch

2 Trend Micro Incorporated behält sich das Recht vor, Änderungen an diesem Dokument und den hierin beschriebenen Produkten ohne Vorankündigung vorzunehmen. Lesen Sie vor der Installation und Verwendung der Software die Readme-Datei, die Anmerkungen zu dieser Version und die neueste Version der entsprechenden Benutzerdokumentation. Sie finden diese Dokumente auf der Trend Micro Website unter: Trend Micro, das Trend Micro T-Ball-Logo, OfficeScan, Intrusion Defense Firewall, Control Server Plug-in, Damage Cleanup Services, eserver Plug-in, InterScan, Network VirusWall, ScanMail, ServerProtect und TrendLabs sind Marken oder eingetragene Marken von Trend Micro, Incorporated. Alle anderen Firmen- oder Produktnamen können Marken ihrer jeweiligen Eigentümer sein. Copyright 2008 Trend Micro Incorporated. Alle Rechte vorbehalten. Dokumentennummer: OSEM83466/71122 Datum der Veröffentlichung: April 2008

3 Inhaltsverzeichnis Über die Intrusion Defense Firewall...1 Installation...4 Das Intrusion Defense Firewall Server-Plug-in aktivieren...6 Die Intrusion Defense Firewall Serverkomponenten mit einer lokalen Update-Adresse installieren...7 Das Intrusion Defense Firewall Client-Plug-in installieren...8 Von der nativen OfficeScan Firewall auf die Intrusion Defense Firewall wechseln...9 Die Intrusion Defense Firewall deinstallieren Fehlerbehebung: Installation des Server-Plug-ins... 12

4 Über die Intrusion Defense Firewall Die Intrusion Defense Firewall für OfficeScan Client/Server Edition ist ein System zur Abwehr von Eindringlingen, mit dem Sie zum Schutz von vertraulichen Daten, Anwendungen, Computern oder Netzwerksegmenten Sicherheitsrichtlinien erstellen und durchsetzen können. Die Serverkomponente ("Server-Plug-in") wird auf dem OfficeScan Server installiert. Sie verteilt und verwaltet die Client- Komponente ("Client-Plug-in") auf OfficeScan Clients. Server-Plug-in Das Server-Plug-in ist ein in die OfficeScan Webkonsole eingebettetes Verwaltungssystem. Hier kann der Administrator umfassende Richtlinien zur Abwehr von Eindringlingen erstellen und verwalten, Bedrohungen nachverfolgen und vorbeugende Maßnahmen als Reaktion auf diese Bedrohungen protokollieren. Dashboard Das Server-Plug-in Dashboard bietet die folgenden Funktionen: Umfangreiche Berichterstattung über System, Ereignisse und Computer mit Funktionen zur detaillierten Informationssuche. Grafische Darstellung wichtiger Metriken mit Trends und Funktionen zur detaillierten Informationssuche. Detaillierte Ereignisprotokolle mit Funktionen zur detaillierten Informationssuche sowie Protokollweiterleitung zum Ereignisabgleich mit anderen Systemen. Möglichkeit zur Speicherung mehrerer Dashboard-Layouts. Überwachungstools Zu den Überwachungstools gehören Ereignisanzeigen für Firewall-, IPS- und Systemereignisse sowie eine Reihe von Übersichtsberichten zu kürzlich erfolgten Aktivitäten. Computerliste Die Client-Ansicht im Fenster Computer und im Fenster "Netzwerkcomputer" der OfficeScan Webkonsole ist identisch. Anhand der im Server-Plug-in angezeigten Liste werden die verschiedenen Regeln, Filter und Stateful-Konfigurationen der Intrusion Defense Firewall übernommen. Sicherheitsprofile Bei Sicherheitsprofilen handelt es sich um Richtlinienvorlagen, um Sicherheitsregeln für einen oder mehrere Computer zu konfigurieren und festzulegen. Mit Hilfe dieser kompakten, übersichtlichen Gruppen von Regeln können Sie auf einfache Weise ein umfassendes Sicherheitskonzept implementieren, ohne Tausende von Regeln verwalten zu müssen. Standardmäßige Sicherheitsprofile bieten die notwendigen Regeln für eine Reihe gängiger Computerkonfigurationen zur schnellen Verteilung. Firewall-Regeln Eine technisch ausgereifte, bidirektionale Stateful-Firewall bietet umfassende Unterstützung für alle Netzwerkprotokolle, wie TCP, UDP und ICMP. Firewall-Regeln sind vollständig konfigurierbar, um Datenverkehr je nach Schnittstelle zuzulassen oder zu verweigern sowie die Kommunikation auf zulässige IP- oder MAC-Adressen zu beschränken. Alle Rechte vorbehalten

5 IPS-Filter (System zur Prävention von Eindringlingen) Deep-Packet-Inspection untersucht ein- und ausgehende Anwendungsdaten des Computers und schirmt Software-Schwachstellen vor Angriffen ab. IPS-Filter können Daten anhand des Inhalts zulassen, sperren, protokollieren oder bearbeiten. IPS-Filter schützen Schwachstellen vor bekannten und unbekannten Angriffen, indem sie erwartete Anwendungsdaten definieren und bösartige Daten anhand ihres Inhalts sperren. Sicherheitsupdates: Permanente IPS-Filter-Updates stellen automatisch sicher, dass alle Schutzkomponenten stets auf dem neuesten Stand sind und umfassend bekannte und unbekannte Angriffe abwehren. Stateful-Konfigurationen Der Stateful-Konfigurationsmechanismus der Intrusion Defense Firewall analysiert jedes Paket gemäß Verkehrverlauf, Richtigkeit der TCP- und IP-Kopfzeilenwerte und den Zustandsübergängen der TCP- Verbindung. Bei zustandslosen Protokollen wie UDP und ICMP implementiert die Intrusion Defense Firewall einen simulierten Stateful-Mechanismus auf Basis des Verlaufs von Vehrsanalysen. Pakete werden vom Stateful-Mechanismus wie folgt abgewickelt: Ein Paket wird an die Stateful-Routine weitergeleitet, wenn es durch die statischen Bedingungen der Firewall-Regeln zugelassen wurde. Das Paket wird untersucht, um zu bestimmen, ob es zu einer vorhandenen Verbindung gehört. Dazu wird eine vom Stateful-Mechanismus für übereinstimmende Endpunkte erstellte Verbindungstabelle geprüft. Die TCP-Kopfzeile wird auf Richtigkeit geprüft (z. B. Sequenznummern, Flag-Kombinationen). Wiederverwendbare Komponenten Die Intrusion Defense Firewall nutzt unabhängige Gruppen von Anwendungstypen, IP-Listen, MAC- Adresslisten und Portlisten. Diese Komponenten können von verschiedenen Elementen des Intrusion Defense Firewall Systems verwendet werden (Firewall-Regeln, IPS-Filter, Sicherheitsprofile usw.), so dass nicht jedes Mal, wenn eine neue Regel, ein neuer Filter oder ein neues Profil erstellt werden, die gleichen Daten eingegeben werden müssen. Client-Plug-in Das Client-Plug-in ist eine leistungsstarke und gleichzeitig kompakte Software-Komponente, die auf einem Computer mit installiertem OfficeScan Client installiert wird. Es wendet das (vom Server-Plug-in verteilte) Sicherheitsprofil auf eingehenden und ausgehenden Netzwerkverkehr an und überwacht Protokollabweichungen oder Inhalte, die auf einen Angriff hindeuten könnten. Bei Bedarf greift das Client- Plug-in ein und bekämpft die Bedrohung, indem es den Datenverkehr sperrt oder korrigiert. Systemvoraussetzungen Server-Plug-in Arbeitsspeicher: Mindestens 512 MB RAM (1 GB empfohlen) Festplattenspeicher: Mindestens 1.5 GB (6 GB empfohlen) Webbrowser: Internet Explorer 6+ (Cookies aktiviert) Betriebssystem: Microsoft Windows Server 2003 (SP1 oder höher), Microsoft Storage Server 2003 (SP1 oder höher), Microsoft Cluster Server 2003 (SP1 oder höher), Microsoft Windows 2000 Server (SP4 oder höher) Alle Rechte vorbehalten

6 Voraussetzungen: o Windows 2000: MDAC 2.81, Windows Installer 3.1 und Microsoft.NET Framework 2.0 oder höher (erforderlich für SQL Server 2005 Express Installation) o Windows 2003: Microsoft.NET Framework 2.0 oder höher (erforderlich für SQL Server 2005 Express Installation) Das Server-Plug-in installiert automatisch Microsoft SQL Server 2005 Express. Client-Plug-in Arbeitsspeicher: Mindestens 128 MB RAM Festplattenspeicher: Mindestens 50 MB (100 MB empfohlen, hauptsächlich für die Protokollierung) Betriebssystem: Windows 2000 (32-Bit-Versionen), Windows XP (32- und 64-Bit-Versionen), Windows 2003 (32- und 64-Bit-Versionen), Vista (32- und 64-Bit-Versionen) Alle Rechte vorbehalten

7 Installation 1. Intrusion Defense Firewall herunterladen Wählen Sie im OfficeScan Plug-in Manager Intrusion Defense Firewall, und klicken Sie auf Download. Klicken Sie zur Bestätigung des Downloads im Dialogfenster auf "OK", und warten Sie, bis der Download abgeschlossen ist. 2. Intrusion Defense Firewall installieren Klicken Sie auf Jetzt installieren. Wenn Sie eine Neuinstallation durchführen oder Ihre Lizenz mit einem neuen Aktivierungscode verlängern, werden Sie aufgefordert, die Lizenzvereinbarung zu akzeptieren. Lesen und akzeptieren Sie die Lizenzvereinbarung, um den Vorgang fortzusetzen. Die Installation dauert mehrere Minuten. Alle Rechte vorbehalten

8 Wenn die Installation des Intrusion Defense Firewall Server-Plug-ins abgeschlossen ist, klicken Sie auf Programm verwalten, um die Intrusion Defense Firewall zu aktivieren. Beim ersten Ausführen des Intrusion Defense Firewall Server-Plug-ins kann eine Zertifikatswarnung angezeigt werden. Dies liegt daran, dass das Server-Plug-in auf einem anderen Webserver als dem OfficeScan Server ausgeführt wird. Das Zertifikat kann bedenkenlos akzeptiert werden. Klicken Sie bei Anzeige der Warnung auf die Schaltfläche "Zertifikat installieren...", und akzeptieren Sie den standardmäßigen Installationsordner. Das Server-Plug-in upgraden Im Fenster "Plug-in Manager" werden Sie informiert, wenn eine neue Version des Intrusion Defense Firewall Server-Plug-ins verfügbar ist. Die neue Version erscheint oberhalb der aktuellen Version. Um auf auf die neueste Version upzugraden, klicken Sie auf die Schaltfläche Download. Wenn die neue Version vollständig heruntergeladen wurde, ändert sich die Schaltfläche in Upgrade. Klicken Sie auf Upgrade, um Ihr Server-Plug-in upzugraden. Alle Rechte vorbehalten

9 Das Intrusion Defense Firewall Server-Plug-in aktivieren 1. Sicherheitszertifikate installieren Beim ersten Aktivieren des Intrusion Defense Firewall Server-Plug-ins wird möglicherweise eine Microsoft Sicherheitszertifikatswarnung angezeigt. Klicken Sie auf Zertifikat anzeigen und anschließend im Fenster "Zertifikatinformationen" auf Zertifikat installieren. Folgen Sie den Anweisungen im Zertifikatsimport-Assistenten, um das Zertifikat in den Zertifikatspeicher zu importieren. 2. Ihren Aktivierungscode eingeben Geben Sie den Intrusion Defense Firewall Aktivierungscode ein, und klicken Sie auf Speichern, um die Registrierung abzuschließen. Um Ihren vollständigen Aktivierungscode schneller einzugeben, können Sie mit der rechten Maustaste in das erste Code-Eingabefeld klicken und dann Ihren vollständigen Aktivierungscode einfügen. Wenn Sie keinen Aktivierungscode haben, wenden Sie sich an Ihren Trend Micro Vertreter oder Ihren Support-Anbieter. Klicken Sie auf Starten, um die Intrusion Defense Firewall zu starten. Alle Rechte vorbehalten

10 Die Intrusion Defense Firewall Serverkomponenten mit einer lokalen Update- Adresse installieren Wenn der OfficeScan Server keine Verbindung zum Internet herstellen kann, müssen Sie die Intrusion Defense Firewall Komponenten auf dem OfficeScan Server (localhost) installieren und lokale Update- Adressen für OfficeScan angeben. Hinweis: Fordern Sie das Installationspaket von Trend Micro an, bevor Sie den Vorgang fortsetzen. Das Installationspaket enthält die Setup-Dateien für Intrusion Defense Firewall Komponenten. Die Intrusion Defense Firewall mit einer lokalen Update-Adresse installieren: 1. Erstellen Sie auf dem OfficeScan Server ein virtuelles Verzeichnis "IDF". Wenn Sie den IIS Webserver verwenden, öffnen Sie das Fenster "Internet Information Services (IIS) Manager", und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf "Default Web Site". Klicken Sie anschließend auf New > Virtual Directory. Wenn Sie den Apache-Webserver verwenden, geben Sie das neue virtuelle Verzeichnis in der Datei httpd.conf an, und starten Sie den Apache-Dienst neu. Das folgende Beispiel zeigt den Bereich für das virtuelle Verzeichnis "IDF" in der Datei httpd.conf. #IDF Plug-in Active Update Alias /IDF "C:/TmUpdate/IDF/" <Directory "C:/TmUpdate/IDF"> Options None AllowOverride None Order allow,deny Allow from all </Directory> 2. Entpacken Sie das Installationspaket von Trend Micro. 3. Kopieren Sie die Ordner "activeupdate" in das virtuelle Verzeichnis. Stimmen Sie bei Aufforderung zu, alle vorhandenen Ordner im Verzeichnis zu überschreiben. Eine lokale Update-Adresse für OfficeScan angeben: 1. Melden Sie sich bei der OfficeScan Webkonsole an, und klicken Sie auf Updates > Update-Adresse. Das Fenster "Server-Update-Adresse" wird angezeigt. 2. Wählen Sie Andere Update-Adresse, und geben Sie in das angezeigte Feld "http://localhost:8080/idf/activeupdate" ein. Klicken Sie auf Speichern. 3. Starten Sie den OfficeScan Plug-in Manager Dienst neu, damit die Änderungen wirksam werden. 4. Melden Sie sich erneut bei der OfficeScan Webkonsole an, und klicken Sie auf Plug-in Manager. 5. Folgen Sie den Hinweisen auf dem Bildschirm, um das Intrusion Defense Firewall Plug-in auf den OfficeScan Server herunterzuladen und zu installieren. 6. Klicken Sie nach dem Abschluss der Installation auf Programm verwalten, um die Konfigurationsfenster für die Intrusion Defense Firewall aufzurufen. 7. Geben Sie zur Registrierung des Produkts den Aktivierungscode ein. Nach erfolgter Produktregistrierung wird die Seite "Erste Schritte" für das Intrusion Defense Firewall Plug-in angezeigt. Alle Rechte vorbehalten

11 Das Intrusion Defense Firewall Client-Plug-in installieren Client-Plug-in verteilen Navigieren Sie in der Intrusion Defense Firewall Management-Konsole zu Computer, und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Computer (oder die Domäne) für die Installation der Client Plug-ins. Wählen Sie im Menü Aktionen die Option Client-Plug-ins verteilen aus. Warten Sie, während das Client-Plug-in auf die ausgewählten Computer verteilt wird. Während dieses Vorgangs werden in der Spalte "Computerstatus" Meldungen über die Verteilung der Client Plug-ins angezeigt. Nach dem Abschluss der Verteilung der Client Plug-ins wird in der Statusspalte des Computers "Verwaltet (Client-Plug-in ist online)" angezeigt. Alle Rechte vorbehalten

12 Von der nativen OfficeScan Firewall auf die Intrusion Defense Firewall wechseln Die Intrusion Defense Firewall und die native OfficeScan Firewall sind zwei unterschiedliche Firewalls, die nicht gleichzeitig eingesetzt werden sollten. Nachfolgend wird beschrieben, wie Sie von der OfficeScan Firewall auf die Intrusion Defense Firewall wechseln und dabei während des Übergangs den Schutz Ihrer Computer gewährleisten können. Manche Benutzer möchten unter Umständen nur die Funktionalität IPS (System zur Prävention von Eindringlingen) oder IDS (System zur Erkennung von Eindringlingen) der Intrusion Defense Firewall verwenden und weiter mit der nativen OfficeScan Firewall arbeiten. In diesem Fall müssen trotzdem die folgenden Schritte durchgeführt werden (mit Ausnahme des letzten, nämlich der Deaktivierung der OfficeScan Firewall), damit das Server-Plug-in mit dem Client-Plug-in kommunizieren kann. 1. Die Konfiguration der OfficeScan Firewall ändern Wenn Sie derzeit die native OfficeScan Firewall mit einer mittleren oder hohen Sicherheitsstufe verwenden, müssen Sie die folgenden Client-Ports für das Server-Plug-in öffnen. Dadurch kann das Intrusion Defense Firewall Server-Plug-in mit dem Intrusion Defense Firewall Client-Plug-in kommunizieren, während die OfficeScan Firewall aktiviert bleibt: TCP 4118 (der Port für das Client-Plug-in zur Kommunikation mit dem Server-Plug-in) TCP 4119 (der Port für die Webkonsole des Server-Plug-ins) TCP 4120 (der Port für das Server-Plug-in zur Kommunikation mit dem Client-Plug-in) Die Konfiguration der OfficeScan Firewall ändern: 1. Erstellen Sie eine neue OfficeScan Firewall-Richtlinie mit der Bezeichnung "Intrusion Defense Firewall". (Informationen über die Erstellung von OfficeScan Firewall-Richtlinien und -Profilen finden Sie in der OfficeScan Online-Hilfe.) 2. Fügen Sie eine neue Ausnahme zur Richtlinie hinzu: Name: Intrusion Defense Firewall Ausnahme Aktion: Netzwerkverkehr zulassen Richtung: Eingehend und Ausgehend Protokoll: TCP Ports: Bestimmte Portnummern: 4118 (der Port für das Client-Plug-in zur Kommunikation mit dem Server-Plug-in) 4119 (der Port für die Webkonsole des Server-Plug-ins) 4120 (der Port für das Server-Plug-in zur Kommunikation mit dem Client-Plug-in) IP-Adresse: Die IP-Adresse des OfficeScan Servers 3. Erstellen Sie ein neues OfficeScan Firewall-Profil mit der Bezeichnung "Intrusion Defense Firewall Richtlinie". Stellen Sie die Richtlinie auf Intrusion Defense Firewall Profil ein. Das Profil sollte für alle Computer gelten, die auf die Intrusion Defense Firewall umgestellt werden. 2. Computern geeignete Sicherheitsprofile zuweisen Die Intrusion Defense Firewall enthält drei vordefinierte Sicherheitsprofile: Profil für Windows Laptops, Profil für Windows Arbeitsstationen und Profil für den OfficeScan Server. Sicherheitsprofile bestehen aus Gruppen von Firewall-Regeln, IPS-Filtern und Stateful-Konfigurationen (siehe "Über die Intrusion Defense Firewall" oben). Mit einem Doppelklick auf ein Sicherheitsprofil im Fenster Sicherheitsprofile können Sie die Eigenschaften eines Sicherheitsprofils einsehen. Durch Klicken auf die verfügbaren Registerkarten können Sie sehen, welche Filter, Regeln usw. vom Sicherheitsprofil übernommen werden. Alle Rechte vorbehalten

13 Sicherheitsprofile sind zur Wiederverwendung durch mehrere Computer mit ähnlichen Anforderungen konzipiert. Die Beispielprofile können dupliziert werden (mit einem Rechtsklick auf ein Sicherheitsprofil und Auswahl von "Duplizieren") und anschließend entsprechend den Erfordernissen Ihres Unternehmens angepasst werden. Die Intrusion Defense Firewall enthält drei Beispielprofile als sichere Ausgangsbasis. Bearbeiten Sie jetzt Ihre Computerliste, und weisen Sie geeignete Sicherheitsprofile zu (über die Funktion Aktionen > Sicherheitsprofil zuweisen... im Kontextmenü). 3. Die IP-Liste der Domänencontroller bearbeiten Wenn Sie eine Windows Domäne verwenden, müssen Sie die Eigenschaften der IP-Liste der Domänencontroller bearbeiten, damit sie die Adressen der gesamten Domänencontroller enthält. Navigieren Sie zu Komponenten > IP-Listen, und doppelklicken Sie auf die IP-Liste Domänencontroller. Fügen Sie die IP-Adressen Ihrer Domänencontroller hinzu. 4. Die native OfficeScan Firewall deaktivieren Sie können jetzt die native OfficeScan Firewall bedenkenlos deaktivieren. Die OfficeScan Firewall deaktivieren: 1. Öffnen Sie die OfficeScan Webkonsole. 2. Wechseln Sie zu "Administration > Produktlizenz". 3. Klicken Sie unter "Zusätzliche Services" auf die Schaltfläche "Deaktivieren". 4. Melden Sie sich von der OfficeScan Webkonsole ab und anschließend wieder an, um den ordnungsgemäßen Firewall-Status zu prüfen. Alle Rechte vorbehalten

14 Die Intrusion Defense Firewall deinstallieren Informationen über die Deinstallation der Intrusion Defense Firewall Client- und Server-Plug-ins finden Sie im Abschnitt Wie geht das... des Administratorhandbuchs. Alle Rechte vorbehalten

15 Fehlerbehebung: Installation des Server-Plug-ins Fehlermeldung: "Der Vorgang konnte nicht fortgesetzt werden. Der Trend Micro Plug-in Manager muss mindestens in Version vorliegen." Lösung: Überprüfen Sie die Version des Trend Micro Plug-in Managers, und wenden Sie sich an den Support, wenn Sie Version oder höher nicht herunterladen und installieren können. Der Plug-in Manager muss vor Installation der Intrusion Defense Firewall upgegradet werden. Fehlermeldung: "Der Vorgang konnte nicht fortgesetzt werden. Mindestens 1500 MB freier Speicherplatz sind erforderlich. Es sind jedoch nur? MB verfügbar." Lösung: Schaffen Sie freien Festplattenspeicher, und versuchen Sie die Installation erneut. Der Festplattenspeicher muss auf dem Laufwerk verfügbar sein, auf dem der OfficeScan Server installiert ist. Fehlermeldung: "Es ist mindestens Windows Installer Version 3.1 erforderlich." Lösung: Führen Sie Windows Update aus, und stellen Sie sicher, dass Sie die neueste Version von Windows Installer verwenden. Fehlermeldung: Microsoft Data Access Components (MDAC). Es ist mindestens Version 2,81 erforderlich." Lösung: Laden Sie MDAC von Microsoft unter folgendem Link herunter, und installieren Sie die Komponenten: (MDAC wird von Windows Update nicht installiert oder aktualisiert) Fehlermeldung: "Microsoft.NET Framework. Es ist mindestens Version 2.0 erforderlich." Lösung: Laden Sie Microsoft.NET 2.0 über Windows Update oder unter folgendem Link herunter, und installieren Sie die Version: Fehlermeldung: "Der Vorgang konnte nicht fortgesetzt werden. Das Systemverzeichnis wurde nicht gefunden." Lösung: Wenden Sie sich an den Support. Dieser unterstützt Sie dabei, relevante Daten für die Problemdiagnose in einem Protokoll zu sammeln. Fehlermeldung: "Es konnte kein Eintrag zum Add-on-Registrierungsschlüssel '?' hinzugefügt werden. Überprüfen Sie die Registrierungsberechtigungen, und versuchen Sie es erneut." Lösung: Prüfen Sie die Berechtigungen des Plug-in Manager Dienstes, und stellen Sie sicher, dass er zum Schreiben in die Registrierung berechtigt ist. Fehlermeldung: "Die SQL-Installation ist fehlgeschlagen. Überprüfen Sie die Protokolle unter C:\Programme\Microsoft SQL Server\90\Setup Bootstrap\LOG\Files" Lösung: Stellen Sie sicher, dass Ihr System die Hardware- und Software-Anforderungen für SQL Server Express 2005 erfüllt: Wenn Ihr System die Anforderungen erfüllt, prüfen Sie die in der Fehlermeldung genannten Protokolle. Wenn die Datei SQLSetup?_?_Core(Local).log eine ähnliche Fehlermeldung wie diese enthält: "C:\Programme\Microsoft SQL Server\90\Setup Bootstrap\LOG\Files\SQLSetup0004_D-A-13_.NET Framework 2.0.log" to cab file : "C:\Programme\Microsoft SQL Server\90\Setup Bootstrap\LOG\SqlSetup0004.cab" Error Code : 2 installieren Sie Microsoft.NET Framework 2.0 neu. Die.NET Installation ist vermutlich beschädigt. Wenn sich das Problem dadurch nicht beheben lässt, wenden Sie sich bitte an den Support. Wenden Sie sich bei anderen SQL-Fehlern bitte an den Support. Senden Sie die Dateien im Verzeichnis, das in der Fehlermeldung genannt wird. Alle Rechte vorbehalten

16 Fehlermeldung: "Die Installation der Intrusion Defense Firewall ist fehlgeschlagen. Überprüfen Sie die Protokolle in? und?." Lösung: Ein allgemeiner, unerwarteter Fehler ist aufgetreten. Überprüfen Sie die in der Fehlermeldung genannten Protokolle, und wenden Sie sich ggf. an den Support. Möglicherweise wurde SQL Server Express 2005 auch dann auf Ihrem System installiert, wenn die Installation der Intrusion Defense Firewall fehlgeschlagen ist. Bei nachfolgenden Versuchen, die Intrusion Defense Firewall zu installieren, wird diese erste Instanz von SQL Server Express verwendet. Möchten Sie die Intrusion Defense Firewall nicht erneut installieren und diese Instanz von SQL entfernen, deinstallieren Sie die Datenbankinstanz manuell durch Ausführung des folgenden Befehls: "C:\Programme\Trend Micro\OfficeScan\PCCSRC\Admin\Utility\SQL\sql.exe" /qn REMOVE=SQL_Engine INSTANCENAME=IDF Prüfen Sie nach dem Entfernen der Datenbank, ob das folgende Verzeichnis entweder nicht vorhanden ist oder die Datei IDF.mdf daraus entfernt wurde (löschen Sie bei Bedarf IDF.mdf und IDF_log.LDF): C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL.1\MSSQL\Data Stellen Sie außerdem sicher, dass das folgende Verzeichnis entfernt wurde (löschen Sie es bei Bedarf): C:\Programme\Trend Micro\OfficeScan\Addon\Intrusion Defense Firewall Alle Rechte vorbehalten

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