Interpellation der SP-Fraktion vom 31. März 2009 betreffend "ehealth" (elektronische Vernetzung im Gesundheitswesen); Beantwortung

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Interpellation der SP-Fraktion vom 31. März 2009 betreffend "ehealth" (elektronische Vernetzung im Gesundheitswesen); Beantwortung"

Transkript

1 Regierungsrat Interpellation der SP-Fraktion vom 31. März 2009 betreffend "ehealth" (elektronische Vernetzung im Gesundheitswesen); Beantwortung Aarau, 1. Juli I. Text und Begründung der Interpellation wurden den Mitgliedern des Grossen Rats unmittelbar nach der Einreichung zugestellt. II. Der Regierungsrat antwortet wie folgt: Einleitung Der Bund hat 2006 in der aktualisierten "Strategie für eine Informationsgesellschaft in der Schweiz'' erstmals die Rolle der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) im Gesundheitswesen formuliert: "Die Integration von Informations- und Kommunikationstechnologien in das Gesundheitssystem ("ehealth") soll dazu beitragen, der Schweizer Bevölkerung den Zugang zu einem bezüglich Qualität, Effizienz und Sicherheit hoch stehenden und kostengünstigen Gesundheitswesen zu gewährleisten". "ehealth" ist ein Sammelbegriff für elektronische Gesundheitsdienste mithilfe der IKT. Dabei steht aber nicht das technisch Machbare im Vordergrund. Ziel von "ehealth" ist, bestehende Prozesse zwischen Patientinnen und Patienten sowie den Leistungserbringern im Gesundheitswesen mithilfe der IKT zu vernetzen. Die "Strategie ehealth Schweiz" von 2007 postuliert deshalb längerfristig unter anderem: "Die Menschen in der Schweiz können im Gesundheitswesen den Fachleuten ihrer Wahl unabhängig von Ort und Zeit relevante Informationen über ihre Person zugänglich machen und Leistungen beziehen". Das heisst konkret: eine bessere Diagnose und eine bessere Behandlung dank besserer Information.

2 - 2 - Die "Strategie ehealth Schweiz" listet in den drei Handlungsfeldern rund 20 Zielsetzungen auf. Unter anderem: das "Koordinationsorgan ehealth" von Bund und Kantonen die "Versichertenkarte" "Modellversuche und PPP" sowie das elektronische Patientendossier ("epatientendossier"). Das "Koordinationsorgan ehealth" von Bund und Kantonen ist seit Anfang 2008 operativ. In einer "ehealth-rahmenvereinbarung" haben Bund und Kantone festgelegt, die Entscheide des Koordinationsorgans im Rahmen ihrer Zuständigkeit umzusetzen und je nach Bedarf neue rechtliche Grundlagen zu schaffen. Der Steuerungsausschuss des Koordinationsorgans besteht aus folgenden Persönlichkeiten: Pascal Couchepin, Bundesrat Thomas Zeltner, Direktor Bundesamt für Gesundheit Peter Indra, Vizedirektor Bundesamt für Gesundheit Stefan Spycher, Vizedirektor Bundesamt für Gesundheit Carlo Conti, Regierungsrat Kanton Basel-Stadt Markus Dürr, Regierungsrat Kanton Luzern Heidi Hanselmann, Regierungsrätin Kanton St. Gallen und Patrizia Pesenti, Regierungsrätin Kanton Tessin Die "Versichertenkarte" ist der erste konkrete Schritt im Rahmen der Umsetzung der "Strategie ehealth Schweiz". Mit "Modellversuche und PPP" sollen die Kantone Modellversuche starten können, um Erkenntnisse im Hinblick auf weitere Ausbauschritte der Versichertenkarte oder von ehealth-anwendungen zu gewinnen. "Public Private Partnership" (PPP) bedeutet, dass solche Modellversuche im Rahmen von Kooperationen zwischen Behörden und Privaten umgesetzt werden sollen. Die Vorgaben des Bundes im Rahmen der "Strategie ehealth Schweiz" sehen schliesslich vor, dass bis Ende 2015 alle Menschen in der Schweiz elektronischen Zugriff auf behandlungsrelevante Informationen im "epatientendossier" haben sollen. Das "Koordinationsorgan ehealth" hat im April 2008 die Aufträge für fünf Teilprojekte im Rahmen der Umsetzung der "Strategie ehealth Schweiz" erteilt. Der Bericht "ehealth Schweiz Empfehlungen der Teilprojekte" liegt vor. Ein Teilprojekt beleuchtet die rechtlichen Grundlagen von ehealth aus Bundes- und aus Kantonssicht.

3 - 3 - Zur Frage 1 "Welchen Nutzen bringt die Einführung von ehealth den medizinischen Leistungserbringern (Ärztinnen und Ärzte, Apotheken, Therapeutinnen und Therapeuten, Pflegeheimen, Spitälern usw.), welchen den Patientinnen und Patienten?" Der Nutzen ergibt sich aus der Vorgabe der "Strategie ehealth Schweiz" von 2007: Bis Ende 2015 sollen alle Menschen in der Schweiz unabhängig von Ort und Zeit den Leistungserbringern ihrer Wahl den elektronischen Zugang auf behandlungsrelevante Informationen ermöglichen ("epatientendossier"). Dabei sind folgende Aspekte entscheidend: weniger Fehler bei der Datenerfassung höhere Datenqualität erleichterte Rechnungsstellung einfachere Handhabung von Versichertendaten weniger telefonische und schriftliche Rückfragen, weil folgende Daten fix oder mit dem Einverständnis der Patientin oder des Patienten zusätzlich aktuell vorhanden sind: Kontaktadresse Blutgruppe Krankheiten Medikation Allergien Impfungen sowie allenfalls Informationen zu Organspenden. Der Weg dahin führt als erstes über die Einführung der Versichertenkarte gemäss Art. 42a KVG und die Erhöhung der Interoperabilität zwischen den Leistungserbringern, also die Fähigkeit zur Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Systemen. Je besser die Systeme technisch, organisatorisch und inhaltlich zusammenarbeiten können, desto mehr nimmt der Austausch von strukturierten Patienteninformationen, desto mehr nehmen Effizienz, Qualität und Sicherheit sowohl für die Patientinnen und Patienten als auch für die Leistungserbringer im Gesundheitswesen zu: "ehealth" ist ein Mehrwert, weil das Gesundheitswesen durch die Koordination der Akteure und der Prozesse effizienter wird; durchgängige, nicht fragmentierte Prozesse können mithelfen, Fehler zu reduzieren; "ehealth" kann zu einem Wirtschaftsfaktor werden, wenn auch damit die Lebens- und Standortqualität verbessert werden.

4 - 4 - Der hauptsächliche Verwendungszweck der Versichertenkarte liegt im administrativen Bereich. Leistungen, die von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung vergütet werden, sollen einfacher abgerechnet werden können. Im Rahmen von kantonalen Modellversuchen im Gesundheitsbereich ist die erweiterte Nutzung der Versichertenkarte möglich, sofern dies im kantonalen Recht vorgesehen ist. Zur Frage 2 "Welches wird der Informationsumfang auf der Gesundheitskarte sein, und wie werden Datensicherheit und Datenschutz sichergestellt?" Die "Gesundheitskarte" kann alle Elemente einer Versichertenkarte enthalten. Zudem dient sie als Zugangsschlüssel zu zentral oder dezentral gespeicherten Dokumenten der Patientinnen und Patienten oder zu einem "epatientendossier", wobei die Rechte auf den Zugriff und die Bearbeitung der Daten detailliert geregelt werden müssen. Art. 42a des Krankenversicherungsgesetzes (KVG; Artikel in Kraft seit 1. Januar 2005) spricht von der "Versichertenkarte". Sie enthält nur administrative Daten, die die versicherte Person eindeutig identifizieren und Auskunft geben über sein Versicherungsverhältnis. Primäres Ziel der Versichertenkarte ist, den administrativen Aufwand bei der Abrechnung von Leistungen zu reduzieren. Unter administrativen Daten versteht das Gesetz den Namen und die Versichertennummer der AHV. Art. 42 a Abs. 4 KVG zielt aber bereits weiter: auf die "erweiterte Versichertenkarte". Sie enthält alle Elemente der "Versichertenkarte", darüber hinaus erlaubt diese Karte den Zugriff auf persönliche und medizinische Daten, die zum Beispiel bei einem Arztbesuch oder in einem Notfall relevant sein können. Die "erweiterte Versichertenkarte" wird unter diesem Aspekt auch "Patientenkarte" oder "Notfallkarte" genannt. Der letzte Ausbauschritt wäre dann die bereits genannte "Gesundheitskarte". Die Verordnung über die Versichertenkarte für die obligatorische Krankenversicherung (VVK) legt die Details der Versichertenkarte fest. Das "Koordinationsorgan ehealth" hat im Rahmen des Teilprojekts "Rechtliche Grundlagen" verschiedene Themengebiete, unter anderen auch die Problematik rund um "Datenschutz und Datensicherheit" analysiert. Der Bericht "Empfehlungen der Teilprojekte" vom 19. März 2009 hält fest, das die diesbezüglichen Regelungen von Bund und Kantonen allgemein und abstrakt formuliert seien. "Für den Bereich ehealth müssen sie konkretisiert und allenfalls angepasst werden", zum Beispiel im Umgang mit sensiblen Patientendaten.

5 - 5 - Die Suche nach Lösungsvarianten zu den einzelnen Themenbereichen des Teilprojekts "Rechtliche Grundlagen" ist stark durch den Grundsatzentscheid der Kompetenzverteilung zwischen Bund und Kantonen dominiert. Das "Koordinationsorgan ehealth" setzt bei der Lösungsfindung im Rahmen der rechtlichen Fragen hier an. Zur Frage 3 "Wer legt fest, nach welchen Standards der elektronische Datenaustausch zwischen Patientinnen/Patienten und den Akteuren im Gesundheitswesen geschehen soll?" Der Steuerungsausschuss des "Koordinationsorgans ehealth Bund Kantone" hat am 19. März 2009 erste Empfehlungen zu den Standards und zur Architektur verabschiedet. Zur Frage 4 "Wie werden die Einwohner auf diese Gesundheitskarte aufmerksam gemacht?" Es ist Aufgabe der Akteure im Gesundheitswesen, entweder einzeln oder gemeinsam die Einführung der Versichertenkarte zu planen sowie die offenen technischen und organisatorischen Fragen zu klären. Angesprochen sind insbesondere die Versicherer und die Leistungserbringer, aber auch die Kantone, sofern sie kantonale Modellversuche mit der Versichertenkarte planen. Zur Frage 5 "Wie wird verhindert, dass Kantonsgrenzen auch Datenaustauschgrenzen werden?" Die zunehmende Spezialisierung und Arbeitsteilung in der Patientenbehandlung sowie die zunehmende Mobilität der Patientinnen und Patienten macht die Bedeutung des Austausches von medizinischen, aber auch administrativen Informationen im Gesundheitswesen immer grösser. Die vom Steuerungsausschuss des "Koordinationsorgans ehealth Bund Kantone" empfohlenen Standards und die Architektur erhöht die Interoperabilität, die die optimale Verfügbarkeit der notwendigen Informationen garantiert. Zumindest auf technischer Seite wäre somit die Voraussetzung geschaffen, gesundheitsbezogene Informationen kantonsgrenzenüberschreitend zu nutzen, weil sich die Kantone über die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) im Rahmen des "Koordinationsorgans ehealth Bund Kantone" dazu verpflichtet haben, " die Entscheide des Koordinationsorgans im Rahmen ihrer Zuständigkeit umzusetzen ".

6 - 6 - Der Steuerungsausschuss des "Koordinationsorgans ehealth Bund Kantone" empfiehlt allen Akteuren im Sinne des Investitionsschutzes bei zukünftigen Neu- und Ersatzinvestitionen im IT-Bereich die Einhaltung der empfohlenen technischen Standards im eigenen Verantwortungsbereich sicherzustellen. Zur Frage 6 "Unterstützt der Regierungsrat die gesamtschweizerische Umsetzung, und beteiligt er sich am Koordinationsorgan?" Der Regierungsrat unterstützt die gesamtschweizerische Umsetzung der "ehealth-strategie": Sie schafft die notwendigen organisatorischen und technischen Voraussetzungen, um den koordinierten Auf- und Ausbau eines bedarfsgerechten und effizienten, elektronischen Informationsangebots zugunsten der Patientinnen und Patienten zu ermöglichen. Die "ehealth-strategie" verfolgt das Ziel, die papierbasierten Dienstleistungen sowie die Abwicklung der Prozesse zwischen Versicherern und Leistungserbringern elektronisch durchzuführen. Dadurch wird vielfältiger Nutzen erreicht, sowohl in prozessualer als auch in qualitativer Hinsicht. Die Idee der Standardisierung damit verbundenen Vereinheitlichung der Systemlandschaft wird mit der "ehealth-strategie" konsequent umgesetzt. Die Qualität der Umsetzung erhöht die Attraktivität des Standorts Aargau insbesondere für die Bürgerinnen und Bürger und für die Leistungserbringer. Die Qualität des Informationsaustauschs wird erhöht. Dieses Argumentarium ist kongruent mit den strategischen Zielen, die im Rahmen der verwaltungseigenen, IKT-basierten Projekte formuliert hat (zum Beispiel "egovernment-infrastruktur"). Der Kanton Aargau ist im Koordinationsorgan nicht vertreten (siehe dazu die Einleitung). Die Kosten für die Beantwortung dieses Vorstosses betragen Fr. 1'679.. REGIERUNGSRAT AARGAU

ehealth Fragen und Antworten

ehealth Fragen und Antworten Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Gesundheit BAG Projekt Strategie ehealth ehealth Fragen und Antworten Fragen (nach Stichworten, in alphabetischer Reihenfolge) A Akteure Welche

Mehr

ehealth in der Schweiz

ehealth in der Schweiz ehealth in der Schweiz Dr. Judith C. Wagner Leiterin ehealth, FMH, Bern FMH Übersicht Einführung Nationale Strategie ehealth Projekt Versichertenkarte Projekt HPC der FMH Lokale ehealth-projekte Herausforderungen

Mehr

Verordnung über die Versichertenkarte für die obligatorische Krankenpflegeversicherung

Verordnung über die Versichertenkarte für die obligatorische Krankenpflegeversicherung Verordnung über die Versichertenkarte für die obligatorische Krankenpflegeversicherung (VVK) vom 14. Februar 2007 Der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf Artikel 42a des Bundesgesetzes vom 18. März

Mehr

Ihre Rechte und Vorteile bei der CH- Versichertenkarte. Information zur Versichertenkarte aus Sicht der Patienten

Ihre Rechte und Vorteile bei der CH- Versichertenkarte. Information zur Versichertenkarte aus Sicht der Patienten Ihre Rechte und Vorteile bei der CH- Versichertenkarte Information zur Versichertenkarte aus Sicht der Patienten Sie haben das Recht......dass Ihre Versichertenkarte als Zugangs-Schlüssel zu medizinischen

Mehr

Umsetzung der «Strategie. Bund: Ziele und Vorgehen

Umsetzung der «Strategie. Bund: Ziele und Vorgehen Umsetzung der «Strategie ehealth Schweiz» durch den Bund: Ziele und Vorgehen Dr. Salome von Greyerz 12. März 2010 1 Überblick Vorgeschichte Auftrag des Bundesrates vom Oktober 2009 Aufgaben des Bundes:

Mehr

Das epatientendossier. in der Schweiz

Das epatientendossier. in der Schweiz Das epatientendossier in der Schweiz Adrian Schmid Leiter ehealth Suisse Koordinationsorgan ehealth Bund-Kantone ehealth Suisse nationale Koordination seit 2008 Entscheide Entscheide sind Empfehlungen

Mehr

Inkrafttreten am 1. April 2008. Erläuterungen zur Verordnung

Inkrafttreten am 1. April 2008. Erläuterungen zur Verordnung Verordnung des EDI vom 20. März 2008 über die technischen und grafischen Anforderungen an die Versichertenkarte für die obligatorische Krankenpflegeversicherung Inkrafttreten am 1. April 2008 Erläuterungen

Mehr

Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG)

Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) (EPDG) vom Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, gestützt auf die Artikel 95 Absatz 1 und 122 Absatz 1 der Bundesverfassung 1, nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrats vom...

Mehr

Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Gesundheit BAG. Strategie ehealth Schweiz

Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Gesundheit BAG. Strategie ehealth Schweiz Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Gesundheit BAG Strategie ehealth Schweiz 27. Juni 2007 Impressum Bundesamt für Gesundheit (BAG) Projektorganisation: Steuergruppe: Peter Indra (BAG,

Mehr

Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Versichertenkarte

Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Versichertenkarte Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Gesundheit BAG Direktionsbereich Kranken- und Unfallversicherung 17. März 2010 Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Versichertenkarte

Mehr

Fortschritt im E-Government und im ehealth: Welche Aufgabe hat die Politik, wie kann die Branche ihre Anliegen besser vertreten?

Fortschritt im E-Government und im ehealth: Welche Aufgabe hat die Politik, wie kann die Branche ihre Anliegen besser vertreten? Fortschritt im E-Government und im ehealth: Welche Aufgabe hat die Politik, wie kann die Branche ihre Anliegen besser vertreten? Edith Graf-Litscher, Nationalrätin SP Kanton Thurgau Mitglied Kernteam epower-initiative

Mehr

Gesundheitspolitische Gesamtplanung 2010. Vernehmlassungsverfahren. Name /Organisation: Kontaktperson: Kontaktadresse: Telefon / Email:

Gesundheitspolitische Gesamtplanung 2010. Vernehmlassungsverfahren. Name /Organisation: Kontaktperson: Kontaktadresse: Telefon / Email: Gesundheitspolitische Gesamtplanung 2010 Vernehmlassungsverfahren Name /Organisation: Kontaktperson: Kontaktadresse: Telefon / Email: 1 Aarau, 3. Juni 2010 Sehr geehrte Vernehmlassungsteilnehmende Der

Mehr

Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB) für die Hausarztversicherung Ausgabe 01.01.2009

Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB) für die Hausarztversicherung Ausgabe 01.01.2009 Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB) für die Hausarztversicherung Ausgabe 01.01.2009 Einleitung Alle personenbezogenen Begriffe sind geschlechtsneutral zu verstehen. Unter der Bezeichnung Krankenkasse

Mehr

vom 15. März 2005 Art. 1 Gegenstand und Zweck

vom 15. März 2005 Art. 1 Gegenstand und Zweck 832.101.4 Liechtensteinisches Landesgesetzblatt Jahrgang 2005 Nr. 55 ausgegeben am 22. März 2005 Verordnung vom 15. März 2005 über die Krankenversicherungskarte (Kranken- versicherungskartenverordnung;

Mehr

(Dr. med. Markus Büchi)

(Dr. med. Markus Büchi) (Dr. med. Markus Büchi) MIVAG - Vernetzungsanlass 24. September 2015 1 Begriff ehealth Bundesgesetz elektronisches Patientendossier Integrierte Versorgung und ehealth Gemeinsamkeiten, Irrtümer Potentiale,

Mehr

Integrierte Behandlungspfade in funktionalen Versorgungsräumen; eine Zielvorstellung

Integrierte Behandlungspfade in funktionalen Versorgungsräumen; eine Zielvorstellung Integrierte Behandlungspfade in funktionalen Versorgungsräumen; eine Zielvorstellung H+ Kongress 14./15. Juni 2007 Bern Stationäre Versorgung zwischen Service Public und Kommerz Dr. med. Peter Indra, MPH

Mehr

und Forderungen an die Politik, GDK und

und Forderungen an die Politik, GDK und Perspektiven für Ärztenetze: Welche Wünsche und Forderungen an die Politik, GDK und Krankenversicherungen? A.v.Weymarn Ein paar begleitende tichworte Vertikale Integration Gesamtsicht Medizinische Vielfalt

Mehr

Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier

Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier 4. Juli 2014 Die elektronische Gesundheitsversorgung Das ehealth-anwendungen und insbesondere das elektronische Patientendossier sind ein wichtiger

Mehr

Das ist ihre neue Gesundheits-ID

Das ist ihre neue Gesundheits-ID Eidengenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Gesundheit BAG Das ist ihre neue Gesundheits-ID Informationen über die nationale Versichertenkarte Impressum Bundesamt für Gesundheit (BAG) Herausgeber:

Mehr

Die wichtigsten Elemente des EPDG zum Wohle der Bürgerin und der Patientin

Die wichtigsten Elemente des EPDG zum Wohle der Bürgerin und der Patientin Die wichtigsten Elemente des EPDG zum Wohle der Bürgerin und der Patientin Nicolai Lütschg, Projektleiter EPDG Symposium elektronisches Patientendossier Ausgangslage Quelle: Stiftung für Patientensicherheit

Mehr

ehealth in der Schweiz Erfahrungen aus einem Forschungsprojekt

ehealth in der Schweiz Erfahrungen aus einem Forschungsprojekt ehealth in der Schweiz Erfahrungen aus einem Forschungsprojekt Agenda Gründe für ehealth ehealth Architektur und Vertrauensraum Herausforderungen Projekt epd-demoumgebung Fazit 2 Bekannte Probleme Nach

Mehr

Strategie ehealth Schweiz

Strategie ehealth Schweiz Strategie ehealth Schweiz Projekte / Aktivitäten / Services A. Schmid Leiter Geschäftsstelle ehealth Suisse Koordinationsorgan ehealth Bund-Kantone 1 INHALT E-Government ehealth Wer ist ehealth Suisse

Mehr

ehealth im Kanton anstossen- BeHealth

ehealth im Kanton anstossen- BeHealth ehealth im Kanton anstossen- BeHealth ehealth-informationsveranstaltung mit Meinungsaustausch amt Ergebnis-Protokoll des 2. Teil der Veranstaltung (Meinungsaustausch) Bern, 22. Januar 2016 Telefon Telefax

Mehr

Botschaft des Regierungsrates des Kantons Aargau an den Grossen Rat vom 14. Juli 1999 99.235 (99.103)

Botschaft des Regierungsrates des Kantons Aargau an den Grossen Rat vom 14. Juli 1999 99.235 (99.103) Botschaft des Regierungsrates des Kantons Aargau an den Grossen Rat vom 14. Juli 1999 99.235 (99.103) Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Krankenversicherung (EG KVG); Teilrevision, insbesondere

Mehr

Tarif und Tarifanpassung in der Krankenversicherung (KVG)

Tarif und Tarifanpassung in der Krankenversicherung (KVG) Tarif und Tarifanpassung in der Krankenversicherung (KVG) Folien-Auszüge von Willy Oggier, Dr.oec.HSG Aufbau Wie war die Tarifaushandlung im KVG gedacht? Methodische Hinweise Die Fragen im einzelnen Fazit

Mehr

Gesetzlicher Rahmen für die Datenübermittlung in einem DRG-System

Gesetzlicher Rahmen für die Datenübermittlung in einem DRG-System Gesetzlicher Rahmen für die Datenübermittlung in einem DRG-System Gemeinsame Veranstaltung von SGMC und SGfM Herbstmeeting vom 23. Oktober 2012 in Bern Sandra Schneider, lic. Iur. RA Leiterin der Abteilung

Mehr

Rahmenvereinbarung über die E-Government-Zusammenarbeit

Rahmenvereinbarung über die E-Government-Zusammenarbeit Staatskanzlei Informationsdienst Rahmenvereinbarung über die E-Government-Zusammenarbeit Die Politische Gemeinde. (nachstehend Gemeinde genannt) und der Kanton Thurgau, vertreten durch die Staatskanzlei

Mehr

Vertrag Stillberatung SBK. Tarifvertrag. zwischen dem. Schweizer Berufsverband der Krankenschwestern und Krankenpfleger. und dem

Vertrag Stillberatung SBK. Tarifvertrag. zwischen dem. Schweizer Berufsverband der Krankenschwestern und Krankenpfleger. und dem Tarifvertrag zwischen dem Schweizer Berufsverband der Krankenschwestern und Krankenpfleger (SBK) und dem Konkordat der Schweizerischen Krankenversicherer (KSK) Art. 1. Gegenstand Der vorliegende Vertrag,

Mehr

Volksinitiative Einheitskasse:

Volksinitiative Einheitskasse: Volksinitiative Einheitskasse: H+ steht für f r ein zukunftsorientiertes Gesundheitswesen Die Einheitskasse löst l bestehende Probleme nicht H+ Die Spitäler der Schweiz, 3. Januar 2007 1 H+ gegen Einheitskasse

Mehr

Vernetzung im Gesundheitswesen. Die häufigsten Fragen zur elektronischen Gesundheitskarte.

Vernetzung im Gesundheitswesen. Die häufigsten Fragen zur elektronischen Gesundheitskarte. Vernetzung im Gesundheitswesen. Die häufigsten Fragen zur elektronischen Gesundheitskarte. 3. Kann ich nicht einfach meine alte Krankenversichertenkarte behalten? Die elektronische Gesundheitskarte ist

Mehr

Informationen zum Thema Elektronische Patientenakte (EPA)

Informationen zum Thema Elektronische Patientenakte (EPA) Gesundheitskarte AKTUELL Informationen zum Thema Elektronische Patientenakte (EPA) Röntgenbilder, Ultraschallaufnahmen, Laborbefunde, Untersuchungsberichte alles über eine Karte? Was heute noch häufig

Mehr

Qualitätsstrategie in der Schweiz

Qualitätsstrategie in der Schweiz Qualitätsstrategie in der Schweiz Oliver Peters, Vizedirektor BAG Leiter 4. 1 Handlungsbedarf (1/5) Strategie Stiftung für Patientensicherheit 2011-2015 2 Handlungsbedarf (2/5) 3 Handlungsbedarf (3/5)

Mehr

Verordnung über die Krankenversicherung

Verordnung über die Krankenversicherung Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) Änderung vom 6. Juni 2003 Der Schweizerische Bundesrat verordnet: I Die Verordnung vom 27. Juni 1995 1 über die Krankenversicherung wird wie folgt geändert:

Mehr

Elektronisches Patientendossier

Elektronisches Patientendossier Elektronisches Patientendossier Herausforderungen für die nationale Gesundheitspolitik Dr. Salome von Greyerz, Stv. Leiterin, Bundesamt für Gesundheit forumofac.16, Lugano Herausforderungen für das Gesundheitssystem

Mehr

Infomed, ein Projekt für den elektronischen Austausch von medizinischen Daten im Wallis

Infomed, ein Projekt für den elektronischen Austausch von medizinischen Daten im Wallis Infomed, ein Projekt für den elektronischen Austausch von medizinischen Daten im Wallis Dr. Alex Gnaegi, Cédric Michelet Postanschrift: Dr. Alex Gnaegi, Projektleiter Infomed und Chefarzt der medizinischen

Mehr

Datenschutz und Datensicherheit im EPDG

Datenschutz und Datensicherheit im EPDG Datenschutz und Datensicherheit im EPDG Nicolai Lütschg, Projektleiter EPDG MediData EDI Podium Der Auftrag des BAG «Das BAG setzt sich kompetent für die Gesundheit ein, fördert eine gesunde Lebensweise

Mehr

Verordnung, über das elektronische Informationsaustauschsystem im Gesundheitswesen, («Infomed» - Verordnung) vom 18.

Verordnung, über das elektronische Informationsaustauschsystem im Gesundheitswesen, («Infomed» - Verordnung) vom 18. - 1 - Verordnung, über das elektronische Informationsaustauschsystem im Gesundheitswesen, («Infomed» - Verordnung) vom 18. September 2013 Der Staatsrat des Kantons Wallis 800.001 eingesehen die Artikel

Mehr

Spitex Obermarch Klienten Information 2016

Spitex Obermarch Klienten Information 2016 Spitex Obermarch Klienten Information 2016 Allgemein gültige Informationen zuhanden der Klientinnen und Klienten der Spitex-Organisationen mit Leistungsaufträgen der Gemeinden resp. des Kantons im Kanton

Mehr

Krankenversicherer. Krankenversicherer

Krankenversicherer. Krankenversicherer Willkommen Willkommen beim beim führenden führenden Datenspezialisten Datenspezialisten der Schweizer der Schweizer Krankenversicherer Krankenversicherer Datenschutz-Forum Schweiz vom 20.11.2014 in Bern:

Mehr

ehealth Schweiz Online-Dienste und Befähigung Erste Empfehlungen

ehealth Schweiz Online-Dienste und Befähigung Erste Empfehlungen ehealth Schweiz Online-Dienste und Befähigung Erste Empfehlungen Verabschiedet vom Steuerungsausschuss Bern, 20. August 2009 Seite 1 Seit Anfang 2008 ist das gemeinsame Koordinationsorgan ehealth von Bund

Mehr

Welche Rahmenbedingungen vom Bund, um die integrierte Versorgung optimal zu unterstützen?

Welche Rahmenbedingungen vom Bund, um die integrierte Versorgung optimal zu unterstützen? Welche Rahmenbedingungen vom Bund, um die integrierte Versorgung optimal zu unterstützen? Nationales Symposium für integrierte Versorgung Luzern, 6.2.14 - Oliver Peters AUSGANGSLAGE 2 3 Alterung und Kosten

Mehr

Spitex Verband Aargau Bringt ehealth im Spitexumfeld überhaupt etwas?

Spitex Verband Aargau Bringt ehealth im Spitexumfeld überhaupt etwas? Spitex Verband Aargau Bringt ehealth im Spitexumfeld überhaupt etwas? Dr. Markus Büchi Vizepräsident Spitexverband Aargau Agenda Ökonomische Aspekte der Spitex im Kanton Aargau Begriffsklärung ehealth

Mehr

Interpellation der SVP-Fraktion betreffend Krankenversicherung und Zugang zur Gesundheitsversorgung der SansPapiers (Vorlage Nr. 2162.

Interpellation der SVP-Fraktion betreffend Krankenversicherung und Zugang zur Gesundheitsversorgung der SansPapiers (Vorlage Nr. 2162. Seite 1/5 Vorlage Nr. Laufnummer 14186 Interpellation der SVP-Fraktion betreffend Krankenversicherung und Zugang zur Gesundheitsversorgung der SansPapiers (Vorlage Nr. 2162.1-14107) Antwort des Regierungsrates

Mehr

Swiss Comprehensive Cancer Centers (SCCC) Ein praktisches Beispiel einer Public Private Partnership

Swiss Comprehensive Cancer Centers (SCCC) Ein praktisches Beispiel einer Public Private Partnership Swiss Comprehensive Cancer Centers (S) Ein praktisches Beispiel einer Public Private Partnership 1. Weshalb Public Private Partnerships im Gesundheitswesen? 2. Projekt 'Swiss Comprehensive Cancer Centers'

Mehr

Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier

Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) Entwurf vom Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, gestützt auf die Artikel 95 Absatz 1 und 122 Absatz 1 der Bundesverfassung

Mehr

Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Krankenversicherung

Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Krankenversicherung SRL Nr. 865 Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Krankenversicherung vom 23. März 1998* Der Grosse Rat des Kantons Luzern, nach Einsicht in die Botschaft des Regierungsrates vom 27. Mai 1997 1,

Mehr

Qualitätskonzept Forum/KSK Anhang 2 Programm zur Umsetzung des Qualitätskonzeptes Forum/KSK

Qualitätskonzept Forum/KSK Anhang 2 Programm zur Umsetzung des Qualitätskonzeptes Forum/KSK Qualitätskonzept Forum/KSK Anhang 2 Programm zur Umsetzung des Qualitätskonzeptes Forum/KSK 1 Zweck Mit dem Programm zur Umsetzung des Qualitätskonzeptes Forum/KSK (nachfolgend QK) werden die Anforderung

Mehr

Patientenmobilität an der schweizerischen Grenze

Patientenmobilität an der schweizerischen Grenze Patientenmobilität an der schweizerischen Grenze Deutsch-französisch-schweizerische Konferenz, Baden-Baden, 17. 18. November 2014 Susanne Jeker Siggemann, stellvertretende Leiterin Sektion Rechtliche Aufsicht

Mehr

Verwendung von Patientendaten: Der konkrete Nutzen für den Patienten entscheidet

Verwendung von Patientendaten: Der konkrete Nutzen für den Patienten entscheidet Verwendung von Patientendaten: Der konkrete Nutzen für den Patienten entscheidet Oliver Peters, Vizedirektor BAG Leiter forumsanté 3. Februar 2015, Bern 1 Inhalt Digitale Unterstützung von Behandlungsprozessen:

Mehr

Der elektronische Austausch von Patientendaten zwischen Spital und Hausärztinnen und -ärzten

Der elektronische Austausch von Patientendaten zwischen Spital und Hausärztinnen und -ärzten Der elektronische Austausch von Patientendaten zwischen Spital und Hausärztinnen und -ärzten Projektarbeit eingereicht der Universität Bern im Rahmen des Executive Master of Public Administration (MPA)

Mehr

Kanton Basel-Stadt Qualität unserer Versorgungsstruktur

Kanton Basel-Stadt Qualität unserer Versorgungsstruktur Qualität unserer Versorgungsstruktur Dr. Carlo Conti Regierungsrat Basel-Stadt, Präsident der GDK forumsante.ch, 29. Januar 2013 Gesundheitsmonitor 2011 55% haben «positiven» oder «eher positiven» Eindruck

Mehr

Bericht der Justiz, Sicherheits- und Sportkommission. Ratschlag betreffend Änderung des Gesetzes über die Information und den Datenschutz (IDG)

Bericht der Justiz, Sicherheits- und Sportkommission. Ratschlag betreffend Änderung des Gesetzes über die Information und den Datenschutz (IDG) Grosser Rat des Kantons Basel-Stadt An den Grossen Rat 13.0739.02 Basel, 17. Oktober 2013 Kommissionsbeschluss vom 16. Oktober 2013 Bericht der Justiz, Sicherheits- und Sportkommission zum Ratschlag betreffend

Mehr

An den Grossen Rat 13.0737.02

An den Grossen Rat 13.0737.02 Grosser Rat des Kantons Basel-Stadt Gesundheits- und Sozialkommission An den Grossen Rat 13.0737.02 Gesundheits- und Sozialkommission Basel, 28. November 2013 Kommissionsbeschluss vom 28. November 2013

Mehr

Verordnung über die Krankenversicherung

Verordnung über die Krankenversicherung Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) Änderung vom Der Schweizerische Bundesrat verordnet: I Die Verordnung vom 27. Juni 1995 1 über die Krankenversicherung wird wie folgt geändert: Art. 28 Daten

Mehr

Für ein Gesundheitswesen mit Zukunft. Die elektronische Gesundheitskarte.

Für ein Gesundheitswesen mit Zukunft. Die elektronische Gesundheitskarte. Für ein Gesundheitswesen mit Zukunft. Die elektronische Gesundheitskarte. Jetzt informieren Was wird anders mit der elektronischen Gesundheitskarte? Digitale Chancen Die elektronische Gesundheitskarte

Mehr

Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt

Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt An den Grossen Rat 11.5129.02 GD/P115129 Basel, 1. Juni 2011 Regierungsratsbeschluss vom 31. Mai 2011 Interpellation Nr. 36 Salome Hofer betreffend Gesundheitskosten

Mehr

Gesetzlicher Rahmen für die Datenübermittlung in einem DRG-System

Gesetzlicher Rahmen für die Datenübermittlung in einem DRG-System Gesetzlicher Rahmen für die Datenübermittlung in einem DRG-System MediData EDI-Podium, 21. Juni 2013 in Luzern Sandra Schneider, lic. iur. RA Leiterin der Abteilung Leistungen Leiterin a.i. des Direktionsbereichs

Mehr

Zentrum für Qualität in der oblig. Krankenpflegeversicherung

Zentrum für Qualität in der oblig. Krankenpflegeversicherung Zentrum für Qualität in der oblig. Krankenpflegeversicherung Stefan Otto, Co-Leiter Sektion Medizinische Leistungen BAG IFAS-Forum, 22. Oktober 2014 Handlungsbedarf (1/4) Strategie Stiftung für Patientensicherheit

Mehr

Verordnung des Regierungsrates zum Gesetz über die Krankenversicherung

Verordnung des Regierungsrates zum Gesetz über die Krankenversicherung 8.0 Verordnung des Regierungsrates zum Gesetz über die Krankenversicherung vom 9. Dezember 995 I. Allgemeine Bestimmungen Diese Verordnung regelt den Vollzug des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung

Mehr

epatientendossier Die Post im ehealth Verband der Zürcher Krankenhäuser

epatientendossier Die Post im ehealth Verband der Zürcher Krankenhäuser epatientendossier t i Die Post im ehealth Verband der Zürcher Krankenhäuser Wenn Sie diesen Text lesen können, müssen Sie die Folie im Post-Menü mit der Funktion «Folie einfügen» erneut einfügen. Sonst

Mehr

Zukunft der stationären und ambulanten Medizin in der Schweiz: Näher zusammen oder weiter auseinander? Grand Casino Luzern (1097.) 27.

Zukunft der stationären und ambulanten Medizin in der Schweiz: Näher zusammen oder weiter auseinander? Grand Casino Luzern (1097.) 27. Zukunft der stationären und ambulanten Medizin in der Schweiz: Näher zusammen oder weiter auseinander? Grand Casino Luzern (1097.) 27. August 2013 Standpunkte von Akteuren im Gesundheitswesen Dr. oec.

Mehr

SVS. Schweizerischer Verband der Sozialversicherungs-Fachleute. Zentral-Prüfungskommission. Berufsprüfung 2010. Soziale Krankenversicherung (KV)

SVS. Schweizerischer Verband der Sozialversicherungs-Fachleute. Zentral-Prüfungskommission. Berufsprüfung 2010. Soziale Krankenversicherung (KV) SVS Schweizerischer Verband der Sozialversicherungs-Fachleute Zentral-Prüfungskommission Berufsprüfung 2010 Soziale Krankenversicherung (KV) Aufgaben : Prüfungsdauer: Anzahl Seiten der Prüfung (inkl. Deckblatt):

Mehr

29. April 2014. I. Ausgangslage

29. April 2014. I. Ausgangslage 29. April 2014 Nr. 2014-282 R-630-12 Kleine Anfrage Alex Inderkum, Schattdorf, zu Bundesverfassung Artikel 118a Komplementärmedizin: Stand der Umsetzung und Ausblick fünf Jahre nach der Annahme; Antwort

Mehr

Vernehmlassungsantwort von H+ zur Verordnung über die Versichertenkarte für die obligatorische Krankenpflegeversicherung (VVK)

Vernehmlassungsantwort von H+ zur Verordnung über die Versichertenkarte für die obligatorische Krankenpflegeversicherung (VVK) Vernehmlassungsantwort von H+ zur Verordnung über die Versichertenkarte für die obligatorische Krankenpflegeversicherung (VVK) Die administrative Funktion einer Versichertenkarte ist nicht bestritten.

Mehr

Integration als Herausforderung

Integration als Herausforderung Integration als Herausforderung der Labormedizin Status der Implementierung der Strategie e-health Schweiz und Herausforderungen aus der Sicht eines Privatlabors Inhalt Kurzvorstellung Unilabs Schweiz

Mehr

Vernehmlassung betreffend Neues Bundesgesetz über das elektro-nische Patientendossier

Vernehmlassung betreffend Neues Bundesgesetz über das elektro-nische Patientendossier Demokratische Juristinnen und Juristen der Schweiz Schwanengasse 9 Juristes Démocrates de Suisse 3011 Bern Giuristi e Giuriste Democratici Svizzeri Tel 031 312 83 34 Giuristas e Giurists Democratics Svizzers

Mehr

Die elektronische Gesundheitskarte - Ziele und Perspektiven -

Die elektronische Gesundheitskarte - Ziele und Perspektiven - Die elektronische Gesundheitskarte - Ziele und Perspektiven - Essen, den 7. September 2006 Dr. Stefan Bales Bundesministerium für Gesundheit Elektronische Gesundheitskarte Leuchtturmprojekt im Koalitionsvertrag

Mehr

Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG)

Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) Bern, 4. September 2014 Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) Stellungnahme von CURAVIVA Schweiz Als Branchen- und Institutionenverband mit arbeitgeberpolitischer Ausrichtung vertritt

Mehr

13.050 s Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier

13.050 s Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier Nationalrat Frühjahrssession 05 e-parl 9.0.05 - - 6:6.050 s Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier Entwurf des Bundesrates Beschluss des Ständerates Beschluss des Nationalrates vom 9. Mai

Mehr

Das neue Epidemiengesetz

Das neue Epidemiengesetz Das neue Epidemiengesetz Wie entstand es und was bringt es? Ablauf Teil I: Wie entstand das revidierte Epidemiengesetz? 1. Revisionsbedarf und Revisionsziele 2. Die Etappen des Revisionsprojekts 3. Das

Mehr

b) zum dringlichen Postulat KR-Nr. 259/2007 betreffend Verrechnung der Reserven von Zürcher Prämienzahlenden bei den Krankenversicherungen

b) zum dringlichen Postulat KR-Nr. 259/2007 betreffend Verrechnung der Reserven von Zürcher Prämienzahlenden bei den Krankenversicherungen 4556 Bericht und Antrag des Regierungsrates an den Kantonsrat a) zum dringlichen Postulat KR-Nr. 251/2007 betreffend Reservebildung der Krankenversicherungen b) zum dringlichen Postulat KR-Nr. 259/2007

Mehr

Diese Broschüre fasst die wichtigsten Informationen zusammen, damit Sie einen Entscheid treffen können.

Diese Broschüre fasst die wichtigsten Informationen zusammen, damit Sie einen Entscheid treffen können. Aufklärung über die Weiterverwendung/Nutzung von biologischem Material und/oder gesundheitsbezogen Daten für die biomedizinische Forschung. (Version V-2.0 vom 16.07.2014, Biobanken) Sehr geehrte Patientin,

Mehr

Informationen zum Thema Datensicherheit

Informationen zum Thema Datensicherheit Gesundheitskarte AKTUELL Informationen zum Thema Datensicherheit Das medizinische Wissen und damit auch die medizinische Behandlung werden immer spezialisierter. Eine wachsende Zahl von Spezialisten sorgt

Mehr

Pflegefinanzierung Chance oder Chaos?

Pflegefinanzierung Chance oder Chaos? Pflegefinanzierung Chance oder Chaos? EDI-Podium, Luzern 22. Juni 2012 Curaviva Kanton Zürich Organisation und Aufgaben Bei Curaviva Kanton Zürich sind 225 Alters- und Pflegeheime mit über 14 000 Plätzen

Mehr

Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) Schweizerischen Eidgenossenschaft (Bund)

Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) Schweizerischen Eidgenossenschaft (Bund) Vereinbarung der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) mit der Schweizerischen Eidgenossenschaft (Bund) vertreten durch das Eidgenössische Departement

Mehr

Standard-(Notizen) zur elektronischen Gesundheitskarte (egk)

Standard-(Notizen) zur elektronischen Gesundheitskarte (egk) Standard-(Notizen) zur elektronischen Gesundheitskarte (egk) page 1 Die egk und Martin Luther King! Seit der Erfindung der Mikroprozessorchipkarte vor mehr als 30 Jahren gilt Martin Luther King`s Satz:

Mehr

Bearbeitungsreglement. Extern

Bearbeitungsreglement. Extern Bearbeitungsreglement Extern Ausgabe 2014 Inhaltsverzeichnis 1. Allgemeines 1 1.1. Rechtliche Grundlage 1 1.2. Ziel des Bearbeitungsreglementes 1 2. Kurzbeschreibung Krankenkasse Birchmeier 1 3. Organisation

Mehr

Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (Anpassung von Bestimmungen mit internationalem Bezug)

Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (Anpassung von Bestimmungen mit internationalem Bezug) Der Regierungsrat des Kantons Thurgau Staatskanzlei, Regierungsgebäude, 8510 Frauenfeld Eidgenössisches Departement des Innern Herr Alain Berset Bundesrat 3003 Bern Frauenfeld, 10. Februar 2015 Änderung

Mehr

Verordnung über die Weiterbildung

Verordnung über die Weiterbildung Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBF weiterbildung@sbfi.admin.ch Bern, 9. September 05 Verordnung über die Weiterbildung Sehr geehrte Damen und Herren Gerne nimmt Travail.Suisse,

Mehr

Verordnung des Regierungsrates zum Gesetz über die Krankenversicherung

Verordnung des Regierungsrates zum Gesetz über die Krankenversicherung 8.0 Verordnung des Regierungsrates zum Gesetz über die Krankenversicherung vom 9. Dezember 995 I. Allgemeine Bestimmungen Diese Verordnung regelt den Vollzug des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung

Mehr

GEVER in der Bundesverwaltung Stand und Ausblick

GEVER in der Bundesverwaltung Stand und Ausblick Delegierte des BR für Programm GEVER Bund GEVER in der Bundesverwaltung Stand und Ausblick Kontext 1. Strategie des Bundesrates für eine Informationsgesellschaft in der Schweiz (1998, Anpassung 2006) 2.

Mehr

Partnerinformation Nationale Strategie Prävention nichtübertragbarer Krankheiten

Partnerinformation Nationale Strategie Prävention nichtübertragbarer Krankheiten Bern, 28. November 2013 Partnerinformation Nationale Strategie Prävention nichtübertragbarer Krankheiten Sehr geehrte Damen und Herren Liebe Kolleginnen und Kollegen Wir freuen uns, Sie hiermit erstmals

Mehr

Informationen zur Verselbständigung. Mehr wissen. Alles geben.

Informationen zur Verselbständigung. Mehr wissen. Alles geben. Informationen zur Verselbständigung Mehr wissen. Alles geben. Inhalt 3 Kostenabgeltung und Defizitdeckung 4 Freie Spitalwahl 6 Leistungsabgeltung über Fallpauschalen 7 Mehr Wettbewerb 8 Beschleunigung

Mehr

EDI-Potium SwissDRG und EDI

EDI-Potium SwissDRG und EDI EDI-Potium Referentin: H+ Die Spitäler der Schweiz Caroline Piana Master in Health Administration Leiterin Tarife; ehealth Mitglied Geschäftsleitung H+ Die Spitäler der Schweiz: Kennzahlen Verein, 1930

Mehr

Schwerpunkte der neuen Strategie Informationsgesellschaft Schweiz

Schwerpunkte der neuen Strategie Informationsgesellschaft Schweiz Schwerpunkte der neuen Strategie Informationsgesellschaft Schweiz evanti Tagung zu egovernment Basel, 18.11.2005 Öffentlicher Sektor im Wandel? Peter Fischer, stv. Direktor BAKOM von unseren Anfängen bis

Mehr

Elektronisches Patientendossier

Elektronisches Patientendossier Elektronisches Patientendossier Grundlagen und Stand der Arbeiten Dr. Salome von Greyerz, Stv. Leiterin, Bundesamt für Gesundheit Symposium «Die Chancen einer integrierten Versorungsorganisation» 21. September

Mehr

Informatikleitbild der Kantonalen Verwaltung Zürich

Informatikleitbild der Kantonalen Verwaltung Zürich Informatikleitbild der Kantonalen Verwaltung Zürich Vom KITT verabschiedet am 26. Oktober 2006, vom Regierungsrat genehmigt am 20. Dezember 2006 Einleitung Zweck des Leitbildes Mit dem Informatikleitbild

Mehr

Qualitätsmanagement dipl. Ernährungsberater/innen HF/FH in der Schweiz

Qualitätsmanagement dipl. Ernährungsberater/innen HF/FH in der Schweiz 17. Juni 2010 Was heisst qualitätsgesicherte Ernährungsmedizin in der ambulanten Versorgung Qualitätsmanagement dipl. Ernährungsberater/innen HF/FH in der Schweiz Schweizerischer Verband dipl. Ernährungsberater/innen

Mehr

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau Der Regierungsrat des Kantons Thurgau Staatskanzlei, Regierungsgebäude, 8510 Frauenfeld Eidgenössisches Departement des Innern z.hd. Hr. Bundesrat Pascal Couchepin Bundesamt für Gesundheit Kranken- und

Mehr

Informationen zum Thema Arzneimitteldokumentation und Arzneimitteltherapiesicherheit

Informationen zum Thema Arzneimitteldokumentation und Arzneimitteltherapiesicherheit Gesundheitskarte AKTUELL Informationen zum Thema Arzneimitteldokumentation und Arzneimitteltherapiesicherheit Arzneimittel sind ein elementarer Bestandteil in der modernen medizinischen Behandlung. Bei

Mehr

832.104 Verordnung über die Kostenermittlung und die Leistungserfassung durch Spitäler und Pflegeheime in der Krankenversicherung

832.104 Verordnung über die Kostenermittlung und die Leistungserfassung durch Spitäler und Pflegeheime in der Krankenversicherung Verordnung über die Kostenermittlung und die Leistungserfassung durch Spitäler und Pflegeheime in der Krankenversicherung (VKL) vom 3. Juli 2002 (Stand am 17. September 2002) Der Schweizerische Bundesrat,

Mehr

Nutzerorientierung der elektronischen Gesundheitsakte. Dr. Susanne Herbek ELGA GmbH

Nutzerorientierung der elektronischen Gesundheitsakte. Dr. Susanne Herbek ELGA GmbH Nutzerorientierung der elektronischen Gesundheitsakte Dr. Susanne Herbek ELGA GmbH Befunde sammeln ohne So? Oder so? Schon besser? Was ist? Ein modernes elektronisches Informationssystem, mit dessen Unterstützung

Mehr

Versichertenkarte und ehealth

Versichertenkarte und ehealth Versichertenkarte und ehealth Hanspeter Kuhn Gliederung Karten im Gesundheitswesen: Health Professional Card epatientenkarte eversichertenkarte epatientenidentität versus eversichertenidentität epatientenkarte

Mehr

06-12 Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz, Jahresbericht 2005

06-12 Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz, Jahresbericht 2005 06-2 Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz, Jahresbericht 2005 Bericht EDI über die Mittelverwendung der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz im Jahre 2005 Ausgangslage Grundlagen Das Bundesgesetz vom

Mehr

21. September 2009. Nr. 2009-609 R-721-13 Interpellation Erich Arnold, Bürglen, zur Erhöhung der Krankenkassenprämien 2010; Antwort des Regierungsrats

21. September 2009. Nr. 2009-609 R-721-13 Interpellation Erich Arnold, Bürglen, zur Erhöhung der Krankenkassenprämien 2010; Antwort des Regierungsrats 21. September 2009 Nr. 2009-609 R-721-13 Interpellation Erich Arnold, Bürglen, zur Erhöhung der Krankenkassenprämien 2010; Antwort des Regierungsrats Am 17. Juni 2009 reichte Landrat Erich Arnold, Bürglen,

Mehr

Dezernat IT, 32. Marktplatz Gesundheit

Dezernat IT, 32. Marktplatz Gesundheit Dezernat IT, 32. Marktplatz Gesundheit Auswirkungen des E-Health-Gesetzes auf die Krankenhaus-IT Dezernat IT, 32. Marktplatz Gesundheit Auswirkungen des E-Health-Gesetzes auf die Krankenhaus-IT? Auswirkungen

Mehr

Value@IT bei E-Health Kantonsspital St. Gallen

Value@IT bei E-Health Kantonsspital St. Gallen Value@IT bei E-Health Kantonsspital St. Gallen Jürg Lindenmann Leiter Informatik After Hours Seminar vom 31.01.2006 ISACA Schwitzerland Chapter 2006 ISACA After Hours Seminar Value@IT E-Health bei Kantonsspital

Mehr

REGIERUNGSRAT DES KANTONS AARGAU

REGIERUNGSRAT DES KANTONS AARGAU REGIERUNGSRAT DES KANTONS AARGAU Aarau, 7. August 2002 02.81 Postulat der SP-Fraktion vom 26. März 2002 betreffend kantonale Umsetzung des sportpolitischen Konzeptes des Bundes; Entgegennahme und gleichzeitige

Mehr

Evaluation der Neuordnung der Pflegefinanzierung

Evaluation der Neuordnung der Pflegefinanzierung Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Gesundheit BAG Direktionsbereich Kranken- und Unfallversicherung Evaluation der Neuordnung der Pflegefinanzierung Pflichtenheft für eine Konzeptstudie

Mehr

E-Government und E-Health: Synergiepotenziale und Unterschiede

E-Government und E-Health: Synergiepotenziale und Unterschiede E-Government und E-Health: Synergiepotenziale und Unterschiede EDI-Podium, Luzern, 22. Juni 2012 Peter Fischer Delegierter für die Informatiksteuerung des Bundes Übersicht E-Government Schweiz Gemeinsamkeiten

Mehr