HAGEL AKTUELL JOURNAL. Wetterkapriolen mahnen zum Risikomanagement

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1 November 2011 HAGEL AKTUELL JOURNAL MITGLIEDERINFORMATIONEN Wetterkapriolen mahnen zum Risikomanagement H. Dietrich Habbe INHALT 2 Kommentar 15 Selbstvorsorge gegen steuerlichen Widerstand 3 Geschäftsbericht Wachstum in Krisenzeiten 16 Betriebsreportage Reutershof in Altentreptow 4 Witterungsreport und Schadensbilanz Kartoffelversuche mit Starkregen 7 Zur Marktlage 2011/ Forschung und Entwicklung 12 Finanziell stabil in unruhiger Zeit 20 Länderberichte Luxemburg, Litauen, Niederlande 14 Weinbau Frühe Lese, späte Hagelunwetter 23 Ergebnisse AIAG-Tagung und Expertenseminar

2 2 Kommentar zu den Hochs und Tiefs des Jahres 2011 Wenn der Fiskus die Risikovorsorge untergräbt Alle reden übers Wetter, wir auch. Wer im letzten Jahr glaubte, schlimmer könne es nicht werden, der irrte. Es gibt noch Steigerungsmöglichkeiten, wie die diesjährige Vegetationsperiode uns leidvoll unter Beweis stellte: Der schneereiche starke Winter ließ nicht nur erneut das Streusalz knapp werden und die Heizkosten explodieren, er sorgte auch dafür, dass die Winterkulturen unter der Schneedecke nach Wasser lechzten. Nach dem Schnee machten Spätfröste den Kulturen zu schaffen, neben den Wein- und Obstbaukulturen vor allem dem Winterraps. Der hatte schon im Herbst unter der nassen Bestellung gelitten und darauf mit zu kurzem Wurzelwachstum reagiert. Ein Jahr voller Wetterüberraschungen Was der Kälte widerstand, wurde im Frühjahr von einer nicht enden wollenden Trockenheit und ungewöhnlich hohen Temperaturen gepeinigt. Was keinen ausreichenden Ertrag mehr versprach, wurde umgebrochen, doch die Folgesaaten - genau wie Rüben und Mais - hatten kaum genug Feuchte zum Keimen. Schon im Mai war erkennbar, dass kommende Regenfälle den Vegetationsrückstand nicht mehr aufholen konnten. Als endlich der Regen kam, wurde er von Hagel und Sturm begleitet. Vielerorts schüttete es ohne Unterlass, oft in plötzlichen, sehr kräftigen Schauern. Was den Unwettern widerstand, zwang der Starkregen in die Knie. Ob Raps, Getreide oder Kartoffeln, die Ernte wurde extrem erschwert, im hohen Norden sogar unmöglich. Die Erträge brachen witterungsbedingt ein. Während der nördliche Teil Deutschlands im Wasser zu ersticken drohte, ächzte der Süden unter einer Sommerhitze, die sich in Gewittern entlud. Die Winzer begannen bereits im August mit der Lese, in einer Zeit, in der Hagelunwetter eigentlich kaum noch zu befürchten sind. Weit gefehlt, auch hier wurden wir alle eines Besseren belehrt. Zukunftsweisende Zeichen der Politik Die Politik in Rheinland-Pfalz hat erkannt, dass es Sinn macht, Winzer in ihrer Risikovorsorge gegen Hagelschäden zu unterstützen, statt sie im Katastrophenfall nur unzureichend entschädigen zu können oder gar zum Sozialfall werden zu lassen. Die Prämienstützung von 75 EUR pro Hektar hat den Schlüsselreiz für diejenigen ausgemacht, die bisher auf eine Versicherung verzichtet haben, und sicherlich einige davor bewahrt, in Existenznot zu geraten. Allein in diesem Jahr erhöhte sich die versicherte Weinbaufläche in Rheinland-Pfalz um 15%! Dies ist ein gutes Beispiel für eine konzertierte Aktion von Politik, Praxis und Versicherungswirtschaft! Die Vereinigte Hagel als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit ist sich ihrer Vorreiterrolle bewusst, wenn es angesichts des Klimawandels um verantwortungsvolle Versicherungskonzepte für ihre Mitglieder geht. Wir möchten die Eigenvorsorge im landwirtschaftlichen Risikomanagement mit nachhaltigen Produkten stärken, die die individuelle Gefahrensituation real abbilden. Doch wenn der Fiskus dies untergräbt, indem er Versicherungen gegen zunehmende Wettergefahren mit einer hohen Versicherungssteuer belegt, dann hemmt er jede Eigenverantwortung und -initiative! Dr. Rainer Langner Richtige Konzepte zur rechten Zeit Viele Landwirte, Winzer, Obst- und Gemüsebauer richten sich auf die zunehmenden Wettergefahren ein, indem sie Risikovorsorge betreiben und ihre Bestände verantwortungsvoll versichern. Mit unserer Secufarm - Produktreihe, die seit 2008 auf dem Markt ist, haben wir eine privatwirtschaftliche Lösung geschaffen, um der Landwirtschaft angesichts zunehmender Wettergefahren ein individuell einsetzbares Risikoinstrument an die Hand zu geben. Die Landwirtschaft zeigt sich an Secufarm sehr interessiert, besonders in diesem Jahr, das an Mehrgefahrenschäden seinesgleichen sucht. Entscheidung über Höhe der Versicherungssteuer steht noch aus Der umfassendere Versicherungsschutz hat seinen Preis und wird leider durch die höhere Verssicherungssteuer zusätzlich verteuert. Dies bremst die Nachfrage und behindert die Eigeninitiative im landwirtschaftlichen Berufsstand! Mit der Steuer von 19% erhöht der Staat, anders als bei Hagel, die Prämie für Mehrgefahren, statt sie zu senken und Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, wie es die europäischen Nachbarstaaten längst und mit sehr großem Erfolg tun. Was Brüssel aus EU-Töpfen bezuschusst, wird zu zwei Dritteln wieder in den deutschen Staatssäckl zurückgeführt. Macht das Sinn? Unsere Mitglieder und auch die, die es werden wollen, nehmen ihre Wetterrisiken gerne eigenverantwortlich selbst in die Hand, aber eben nur dann, wenn sie keine zusätzliche Steuer befürchten müssen. Was für Hagel richtig ist, kann für Sturm, Starkregen, Frost und Auswinterung nicht falsch sein. Dieses Jahr mit seinen unberechenbaren Wetterkapriolen hat gezeigt: Es ist höchste Zeit für eine schnelle Entscheidung!

3 3 Geschäftsjahr 2011 Wachstum in Krisenzeiten Die Vorzeichen für die Entwicklung des Geschäftsjahres 2011 waren zumindest auf der Marktpreisseite positiv. Die Ende 2010 anziehenden Agrarpreise ließen aufgrund der weltweit geringeren Gesamtproduktion stabilere Preise auch für 2011 erwarten. Leider führten die schwierigen Aussaatbedingungen im Herbst 2010 zu schlechten Beständen, die so zum Teil nicht optimal in den Winter gingen. Der Winter des Jahres 2010 war kalt und schneereich. Dennoch, besonders in Osteuropa, in Polen und in Litauen, verzeichneten wir erhebliche Auswinterungsschäden, die in diesen Ländern versicherbar sind. Auch in Deutschland waren deutliche Auswinterungsschäden zu sehen. Geringere Hektarwerte als erwartet Vom Winter ging es dann direkt über in sommerliche Temperaturen. Der April und der Mai waren hochsommerlich. Niederschlag blieb allerdings in großen Teilen nahezu komplett aus. Die frühe Sommertrockenheit hinterließ ihre Spuren. Stark dezimierte Getreide- und Rapsbestände ließen keine optimalen Erträge erwarten. Die Hektarwerte als Ergebnis von Menge und Preis pro Hektar stiegen zwar generell an, aber nicht so stark, wie zu Jahresbeginn zu erwarten war. Getreide und Ölfrüchte wurden rd. 20% höher versichert, der bereits auf höherem Niveau liegende Mais nur um durchschnittlich 12%. Der Flächenzuwachs bei Mais und Rüben überraschte nicht. Die Versicherungsfläche von Getreide blieb konstant, die Rapsfläche war rückläufig. Gute Zuwachsraten verzeichneten wir im Weinbau. Hier schlägt sich die Förderung der Hagelversicherung im Weinbau in Rheinland-Pfalz deutlich nieder. Gute Flächenzuwächse im In- und Ausland Insgesamt hat die Vereinigte Hagel im Inland rd Hektar gegenüber dem Vorjahr mehr versichern können. Mit der Ausdehnung des Versicherungsumfangs stieg parallel der Versicherungsbeitrag um rd. 14%. Auch die Auslandsaktivitäten der Vereinigten Hagel waren von guten Zuwachsraten geprägt. Mittlerweile verzeichnet die Vereinigte Hagel im Auslandsgeschäft einen Gesamtbeitrag von rd. 40 Mio. Euro. Dies ist gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs von rd. 50%, wobei der Hauptzuwachs aus Italien, Litauen und den Niederlanden kommt. Der Aufbau der Organisationsstruktur in den Auslandsmärkten läuft parallel dazu weiter, um auch zukünftig in den Auslandsmärkten Wachstumschancen nutzen zu können, zum Risikoausgleich über die Regionen als strategische Ausrichtung. Extreme lange Schadenssaison mit vielen Schadentagen Starke Auswinterungsschäden in Osteuropa, vor allem in Polen und Litauen, prägten den Beginn der Schadensaison. In Deutschland startete die Hagelsaison früh. Bereits am 28. April registrierte die Bezirksdirektion Münster den nahezu schwersten Schadentag. Dann folgte eine überdurchschnittliche Schadenaktivität. Die Anzahl der Schadentage ist rekordverdächtig. Der Schwerpunkt der Schäden lag im Zeitraum Ende Mai, 6. und 22. Juni, am 7. Juli und am 13. Juli. Von diesen wenigen Tagen erreichte uns eine Entschädigungsleistung von rd. 40 Mio. Euro. Schwerpunkt des Schadengeschehens war in diesem Jahr Süddeutschland. Vor allem Baden-Württemberg und Bayern wurden erheblich von Hagelunwettern heimgesucht. Die Schadenbilanz war entsprechend. Ab Mitte Juli ließ die Hageltätigkeit nach und Mitte August war die Hoffnung auf ein ausgeglichenes oder leicht positives Ergebnis durchaus realistisch. In den vergangenen 25 Jahren gab es nach dem 15. August keine außergewöhnlichen Schadereignisse mehr, die das Jahresergebnis noch grundsätzlich hätten beeinflussen können. Außergewöhnliches Schadenjahr Anders in diesem Jahr. Am 24. und 26. August in dieser Woche waren nahezu täglich bei hochsommerlichen, schwül-warmen Temperaturen Unwetterwarnungen über den Deutschen Wetterdienst gemeldet erreichten uns noch über Schadenmeldungen, die eine Gesamtentschädigung von über 8 Mio. Euro nach sich zogen. Der 11. und der 17. September waren zwei weitere schwere Schadentage mit einer Gesamtentschädigungsleistung von rund 4 Mio. Euro. Alleine aus dem September datieren 20 Tage mit Schadenmeldungen. Ein außergewöhnliches Schadenjahr. Diese außergewöhnliche Wettersituation war in diesem Jahr auch in Italien zu spüren. Ein relativ moderater Schadenverlauf bis Ende August und mit der Hoffnung auf ein mehr als gutes Ergebnis führte durch die Schäden am 11. und 17. September zu deutlichen Änderungen in der Schadenlast. Italien und Luxemburg werden ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis ausweisen, die Niederlande ein positives Ergebnis und Litauen ein Überschadenjahr. Erhebliche Ertragseinbußen in der Landwirtschaft Der deutschen Landwirtschaft wird der Witterungsverlauf mit den erheblichen Ertragseinbußen durch unterschiedlichste Wetterextreme in Erinnerung bleiben. Einen Teil der Schäden durch Starkregen und Sturm, aber auch durch Auswinterung und Frost waren von Landwirten versichert. Sollten die Wetterextreme des Jahres 2011 keine Ausnahme bleiben, wird die Nachfrage nach Secufarm 3 - Produkten deutlich ansteigen. Die Bereitschaft der Sachverständigen, in diesem außergewöhnlichen Jahr unermüdlich für eine reibungslose Schadenfeststellung zu sorgen, verdient hohes Lob. Wenige Probleme im Schadenfall zeugen für eine gute und qualifizierte Arbeit. Den Sachverständigen und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sei herzlich gedankt für die Mitarbeit und Unterstützung im abgelaufenen Geschäftsjahr. Dr. Rainer Langner

4 4 Witterungsreport 2011 Wetterkapriolen von der Herbstaussaat bis zur Ernte Am Anfang zu trocken, am Ende zu nass Auf einen nassen Vorjahresherbst folgte ein früher Wintereinbruch mit viel Schnee und eisiger Kälte. Es war das trockenste und zugleich sonnigste Frühjahr seit Jahren, während der Juli mit extremen Dauerregen im Norden und Osten Deutschlands aufwartete. Nach einer Hitzewelle Mitte August über fast ganz Deutschland ging der Sommer nach schweren Unwettern mit Sturm, Starkregen und Hagel dem Ende zu, als erneut schwere Unwetter Anfang September über Ostdeutschland erheblichen Schaden anrichteten. Überschwemmungen und Auswinterungen Nach dem Jahreswechsel ließ mildes Tauwetter abrupt den Schnee schmelzen. Dadurch erreichten die Wasserstände an Elbe und Oder neue Rekordpegel, etliche Polder an der Elbe wurden geflutet. In Sachsen- Anhalt und Brandenburg standen ha Wintersaaten über Wochen im Wasser. Dabei erlebte Deutschland einen um 1,5 K wärmeren Januar als im langjährigen Mittel. Im Februar verursachten Wechselfröste im Nordosten Deutschlands erhebliche Auswinterungsschäden bei Winterraps und -gerste. Über ha der Winterrapsfläche wurden umgebrochen. Mecklenburg-Vorpommern hatte rund 13 % und Brandenburg 11 % Umbruchschäden beim Raps. Dies erklärte die ungewöhnlich starke Anbauausdehnung von fast 22 % bei Sommergerste. Der Februar war kälter, trockener und sonniger als der Vormonat. Trockenheit kappt Ertragserwartungen Im März, April und Mai stiegen die Temperaturen rapide an und brachten das zweitwärmste und mit 705 Sonnenstunden ein Plus von 50 % - das sonnigste Frühjahr überhaupt. Dadurch nahm die Verdunstung stark zu. Gleichzeitig fielen die Niederschläge mit 89 mm auf mehr als der Hälfte des sonst üblichen Niederschlags zurück. Wegen der nassen Witterung im Vorherbst und -winter wurzelte Raps und Getreide weniger tief und zeigten im Mai auf leichten Standorten extrem niedrige Wuchshöhen, verminderte Schotenanssätze und Bestandesdichten und blühte nur verhalten. Weniger trocken war es südlich der Donau, wo sich hervorragende Saatenstände zeigten. Eisheilige führten zur hohen Frostschäden Starke Spätfröste Anfang Mai von -5 C in Rheinhessen, der Pfalz, Südbaden und Franken führten zu erheblichen Schäden bei den frostempfindlicheren Rebsorten Dornfelder, Portugieser und auch Müller Thurgau. Spät gedrillte Bestände von Winterraps und -gerste verzögerten ihr Wachstum, nachdem sie durch die Trockenheit teils stark geschwächt waren. Frosteinbrüche führten regional zu Schäden im Mais-, Kartoffel und Erdbeeranbau. Regnerischer Juni Im Juni setzte sich die trockenwarme Witterung fort, nur im Nordosten und Osten sowie im äußersten Süden Deutschlands wurde die Witterung unbeständiger mit teils extremen Unwettern. Der Juni war mit 16,5 C in Deutschland um 1,2 K wärmer als der Durchschnitt und auch insgesamt niederschlagsreicher als die Vormonate. Ingesamt zeigte sich ein ausgeprägtes Niederschlagsgefälle vom Nordosten Deutschlands mit höchsten Regenmengen bis nach Südhessen und Unterfranken mit den geringsten Niederschlägen. Die Niederschläge setzten bei Zuckerrüben, spätem Weizen und Mais noch positive Impulse. Bis zu fünffache Niederschlagsmenge Während in Süddeutschland jedes Sonnenfenster zum Raps- und Getreidedrusch genutzt werden konnte, standen im Norden und Nordosten Deutschlands Mitte August noch über die Hälfte der Getreide- und Rapsbestände auf dem Halm. Im nahezu zweitägigen Turnus blockierte Dauerregen vor allem im Norden jegliche Druscharbeiten. Mit weiterer Verzögerung der Erntemaßnahmen stieg auch die Auswuchsgefahr, Kartoffelbestände reagierten mit Nassfäule. Nach einer Hitzewelle Mitte August über ganz Deutschland ging der Sommer nach schweren Unwettern mit Sturm, Starkregen schon zu Ende, als erneut schwere Unwetter Anfang September Schäden anrichteten. Septemberunwetter mit Tornado Am 11. September wütete ein mit Hagelschlag einhergehender Tornado der Stärke F1-F2 in Elsnigk im Landkreis Anhalt Bitterfeld und auch im Raum Bernburg. Am gleichen Tag verwüstete in Südhessen ein Tornado Gebiete südlich von Frankfurt. Mitte September konnte endlich auch das letzte Wintergetreide im Nordosten Deutschlands gedroschen werden. Die Wetterkapriolen ließen Ernteinbußen bis zu 80 % entstehen. Schäden durch Staunnässe und Bodenerosion zeigen erneut die Notwendigkeit, die Mehrgefahrenversicherung stärker als bisher ins Risikomanagement einzubeziehen. Volker Lindloff

5 5 Schadensbilanz 2011 Winterfröste, Hochwasser, Spätfröste, Trockenheit, Starkregen und später Hagel Späte Schäden wie nie Den Auftakt zur Schadensaison 2011 lieferten starke Wechselfroste im Nordosten Deutschlands mit massiven Auswinterungsschäden bei Winterraps. Die Frühjahrstrockenheit von Mitte März bis Anfang Juni verursachte bei Getreide und Raps irreversible Ertrags- und Qualitätsverluste in zweistelliger Höhe. Die Eisheiligen leisteten diesmal ganze Arbeit, von Rheinhessen bis nach Südbaden erfror ein Großteil der Weinreben. Auch Feldkulturen erlitten Frostschäden. Diverse Sturmtiefs prägten die Schadensaison Eine Vielzahl extremer Witterungsereignisse und ungewöhnlich späte und schwere Unwetterschäden beeinträchtigten die Getreideernte, Weinlese und Obstpflücke. Hier die markantesten Schadenereignisse im Überblick: 7. bis 11. Januar: Elbe und Oder verzeichneten neue Rekordpegel beim Hochwasser. In Sachsen-Anhalt und Brandenburg standen mehr als ha Wintergetreide und Raps mehrere Wochen im Wasser. 03. bis 25. Februar: Starke Wechselfröste im Februar machten später im März/April den Umbruch von rund ha Raps besonders in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. März: Höhere Umbrüche von Winterweizen verzeichnete Ostfriesland im März, nachdem Starkregen zu erheblichen Auflaufschäden bei nach dem 3. Oktober 2010 bestellten Weizen geführt hatte. April : Im Rheinland kam es bei Zuckerrüben zu den ersten Hagelschäden der Saison und 4. Mai: Starke Nachfröste ließen in den Weinbaugebieten Rheinhessen, Pfalz, an der Nahe sowie in Franken die Austriebe erfrieren. Unter Frostschäden litten ebenso Kern-, Stein- und Beerenobst sowie Mais und Wintergerste. 22. Mai: Der erste markante Schaden in Süddeutschland traf mit 362 Schadenmeldungen den Südosten Baden-Württembergs mit schweren Schäden bei Getreide, Raps, Mais und Wein. Nahezu das gesamte Bodenseegebiet war mit Obstschäden betroffen. 24. und 26. Mai: Im Alten und Kehdinger Land verhagelte Kernobst im Stadium der frühen Fruchtentwicklung in einem Schadenstrich von Jork bis nördlich in die Region Balje/ Freiburg a.d.elbe. 6. Juni: Sturmtief Balthasar führte über Pfingsten in Bayern mit über Schadenmeldungen zu millionenschwerem Hagelschaden. In Baden-Württemberg richtete der Hagel in einem Strich von Fellbach-Ost über Stetten nach Remshalden auf 20 km Länge und 2 km Breite schwere Schäden bei Feldkulturen, Obst, Gemüse und Weinreben an. Zudem führte Starkregen bei Gemüse zu Erosionsschäden. Die Bezirksdirektion in Tamm erhielt rund 190 Schadenmeldungen. In Rheinland-Pfalz verhagelten vor allem Wein, Obst und Zwiebeln. An der Mittelmosel Wein traf es die bekannten Anbauregionen Brauneberg und Maring-Noviand. 1. Juli: Das Tief Jörg verursachte in ganz Baden-Württemberg heftige Gewitter. Der Bezirksdirektion in Stuttgart wurden 796 Schäden gemeldet. Neben landwirtschaftlichen Kulturen mussten zahlreiche Weinschäden im Raum Öhringen und Teilen des Bottwartals reguliert werden. Ein bisher untypischer Schadenstrich erstreckte sich in Bayern vom fränkischen Weinbaugebiet mit Unterbrechungen bis in die Hallertau, wo erneut Hopfenreben verhagelten. 7. und 9. Juli: Das Tief Leon fegte über das Donau-Ries und die bayrische Oberpfalz hinweg und verhagelte Mais, Getreide und Winterraps. Am 9. Juli zog erneut eine Gewitterfront mit Hagelschlag über die Gebiete Dillingen und Donau-Ries in Richtung Oberpfalz und führte zu schwersten Schäden bei Getreide, Raps und Mais. In Baden-Württemberg zog eine 100 km lange Hagelwalze vom Raum Tuttlingen über Sigmaringen bis nach Illertissen quer über die Schwäbische Alb hinweg und brachte Schadenmeldungen mit z.t. Totalschäden an Winterraps und Wintergerste, 535 Schadenmeldungen Außendienstmitarbeiter Anton Esch Thomas Bach (li.) und Sachverständiger Dieter Bollig v.l. Revisoren Hans Ammer und Josef Rengstl sowie AD-Mitarbeiter Karl-Alois Berner

6 6 kamen allein aus den verhagelten Gebieten um Heidenheim. 13. Juli: Das Orkantief Meikel (3.500 Schadenmeldungen) richtete in Baden-Württemberg mit fast 12 Mio. EUR den höchsten Schaden der Saison 2011 an. Bis zu 170 Sachverständige waren im Einsatz. In Bayern sorgte das Sturmtief Meikel erneut für schwerste Hagelschäden in Unterschwaben. Dabei war wiederum das Unterallgäu in einem Strich nördlich des Schadengebietes vom 6. Juni von Hagelschäden betroffen. Getreide und Mais verhagelten im vormals geschädigten Gebiet im Ostallgäu traf es die zweite Generation Mais. 6. und 8. August: Das Sturmtief Sven trieb mit Hagel- und Starkniederschlägen im Landkreis Nordwest-Mecklenburg sein Unwesen. An druschreifem Winterraps entstanden Schäden von 75 bis 80 %, an Winterweizen von bis zu 40 %. Geringer waren die Schäden an Mais und Rüben. Ergiebige und lang anhaltenden Niederschläge förderten im Osten Mecklenburg-Vorpommerns das Risiko von Getreideauswuchs und Nassfäule bei Kartoffen. 18. und 24. August: Die beiden Sturmtiefs Zion und Bert verursachten erhebliche Hagelschäden beim Wein an der Mittelmosel, an der Rheinfront in Rheinhessen und im Nordosten der Pfalz. In Hessen führte ein Hagelstrich am 18. August von Medebach bis nach Kassel zu mittelschweren Hagelschäden an Getreide und Mais. Am 24. August verhagelten ein Gebiet von Bad Camberg über den Taunus nach Grävenwiesbach, Grünberg bis nach Alsfeld sowie der Raum Büdingen bis nach Wächtersbach. Auch die Großräume Oppenheim und Frankenthal verhagelten mit Schäden bei Wein und Gemüse. In Niedersachsen verhagelten am 24. August in einem Gebiet zwischen Diepholz und Sulingen südlich von Bremen nebst Restbeständen an Wintergetreide und Winterraps vor allem Mais. Am selben Tag verhagelten in den nordöstlichen Landkreisen Baden-Württembergs nebst landwirtschaftlicher Kulturen auch Kernobst und Gemüse. Ein weiteres Schadengebiet betraf den Raum Südbaden. Das Zentrum mit Totalschäden im Weinbau lag zum zweiten Mal in der Gemeinde Durbach, wo der Hagel die fast reifen Trauben kurz vor der Lese traf. 26. August: Kurz vor der Lese trafen Hagelunwetter das Weinbaugebiet Mosel zwischen Cochem und Wittlich. Das Epizentrum des Hagelsturms mit bis zu 700 Gramm schweren Schloßen umfasste die Moselgemeinden Veldenz, Mühlheim und Brauneberg. Zu sehr schweren Schäden kam es auch in den Gebieten Andernach, Simmern und bei Groß- Gerau im Hessischen Ried. Hagel richtete in Niedersachsen in einem Gebiet zwischen Harburg und Rotenburg a. d. Wümme teils beträchtliche Schäden bei Mais und Kartoffeln an. Vielerorts wurden Kartoffeldämme durch Starkregen freigespült. Im Harz verzeichneten Mais und Zuckerrüben bis zu 80 % Blattverlust. Erneut verhagelte Kernobst im Alten Land. Südöstlich von Hamburg traf es 50 Kernobstbetriebe mit Schadenquoten zwischen 30 und 40 %. In Baden-Württemberg verhagelte Wein und Obst im Markgräflerland. Im Raum Oberkirch kam es zu schweren Hagelschäden bei Kernobst. 11. September: Eine Kalfront verursachte im Südosten Sachsen-Anhalts schwerste Hagelund Sturmschäden (Schadenmeldungen von 91 Betrieben). Vor allem die Kreise Salzland und Anhalt-Bitterfeld, aber auch in den Landkreisen Dahme-Spreewald, Teltow-Fläming, Wittenberg, Dessau-Roßlau, Saalekreis, Leipziger Land, in Nordsachsen, in Meißen und im Kreis Oder-Spree verhagelten Zuckerrüben, Mais und Raps sowie auch Gemüse und Kernobst. Regional verhagelte neugedrillter Winterraps derart stark, dass Freigaben zum Umbruch erforderlich wurden. Ein Tornado der Stärke F1/F2 und Hagelkörner bis 8 cm Durchmesser richteten in Elsnigk im Landkreis Anhalt Bitterfeld und auch um Bernburg schwerste Schäden an. Volker Lindloff

7 7 Zur Marktlage 2011/2012 Agrarpreise zwischen Nachfrageboom und Konjunkturknick Die Erntepreise 2010/11 wurden sowohl durch extreme Wetterkapriolen als auch durch eine boomende Weltmarktnachfrage kräftig angeheizt. Die künftige Marktlage wird neben den konjunkturellen Schwankungen am Weltmarkt auch davon beeinflusst werden, wie die Staatsverschuldungen in den Griff zu bekommen ist. Eine Hitzewelle im Süden der USA brachte heftige Ernteeinbrüche. Die USA nehmen durch kleinere Weizen- und Sojabohnenexporte einigen Druck vom Weltmarkt. Auch der Nordwesten Europas erlebte zweistellige Ernteeinbußen bei Ölsaaten und Getreide, das geringere Qualitäten aufwies. Südeuropa, mit ausreichenden Frühjahrsniederschlägen und beständigerer Witterung gesegnet, wartet mit einer guten Ernte auf. In Deutschland reichte es nur für eine schwache Ernte von 41 Mio. t Getreide, die Rapsernte fiel mit 3,9 Mio. t sogar um 31 % kleiner aus als 2010 so niedrig wie kaum zuvor. Die EU-27 rechnet witterungsbedingt mit einem hohen Futtergetreideaufkommen zu Lasten von Qualitätsweizen. Dagegen war die Maisernte noch nie so hoch wie Schwarzmeerländer ernten normal, hohe Ernteprognosen auf der Südhalbkugel Russland und der Schwarzmeerraum profitierten von reichlich Regen und guten Erntebedingungen. Die FSU-12 Staaten werden insgesamt 46 Mio. t mehr Getreide ernten als im Dürrejahr 2010 und füllen die leergefegten Getreidelager Russlands. Sie werden verlorenes Terrain auf den Absatzmärkten in Nahost und Nordafrika wieder gut machen. Der Weizenexport der Schwarzmeerländer, der überwiegend aus Futter- und proteinschwachen Brotweizen besteht, soll um das Doppelte zulegen. Ukrainische Gerste ist exportseitig kaum verfügbar zum Nutzen der EU-27-Gerstenexporte nach Nahost. In Argentinien soll die kommende Maisernte wegen Flächenausdehnung um knapp ein Viertel steigen, die Weizenernte dagegen um 14 % sinken. In Brasilien wird eine um 7 % höhere Sojaernte und 3 % größere Maisernte erwartet. Australien hat den Gersteanbau zugunsten von Weizen und Raps leicht eingeschränkt. Typische La Niña Bedingungen im äquatorialen Pazifik deuten auf eine erntemindernde Verstärkung des Wetterphänomens im Winter 2011/12 auf der Südhalbkugel hin. Sinkende Getreide- und Ölsaatenvorräte Normale Ernten in Russland und am Schwarzmeer und hohe Ernteprognosen in Südamerika sprechen für ein vorläufig höheres Getreideangebot bei gleichzeitig steigendem globalen Verbrauch. Die Weizenvorräte mit 28 % des Weltverbrauchs stehen für eine komfortable Versorgungssituation. Dennoch sinken die Lagervorräte von Getreide (bis auf Weizen) und Ölsaaten weiter, sollte die große Nachfrage weiter anhalten. Wesentlichen Auftrieb erhielten die Agrarpreise durch die boomende Lebensmittelnachfrage in Asien und dem weltweit gestiegenen Bedarf an Biotreibstoffen. Im November 2011 leben sieben Milliarden Menschen auf der Erde, pro Jahr wächst die Weltbevölkerung um 80 Mio. Menschen, vor allem in Afrika und Asien. Etwa gleich stark um 1,1 % auf 294 Mio. t stieg laut FAO die weltweite Fleischerzeugung. Die prosperierende Nachfrage Asiens soll 2011 zu einem weltweit um 2,4 % höheren Fleischhandel führen. Pro Kopf und Jahr werden weltweit knapp 42 kg Fleisch verzehrt, in Industrieländern 78,4 kg und in den Entwicklungsländern 32 kg. Wachsender Markt Bioethanol und -diesel Hohe Rohölpreise von US-$ machten die Bioethanol- und Biodieselerzeugung profitabel. 137 Mio. t Mais oder 16 % der Maisernte werden zur Bioethanolherstellung herangezogen. In den USA erreichte der Anteil mit 129 Mio. t sogar 40 % der US-Maisernte. 2011/12 könnte die Ethanolherstellung einen Dämpfer erhalten, weil das Konjunkturprogramm Green Re- covery im US-Kongress umstritten ist und Biotreibstoffe der zweiten Generation stärker forciert werden. In der EU-27 stieg der Biokraftstoffabsatz 2010/2011 durch verstärkten Beimischungszwang um knapp 14% auf fast 11 Mio. t. Die Schieflage an den Finanzmärkten überschattet auch die Agrarmärkte Die an sich stabile Marktlage für Getreide, Mais und Raps wurde im Herbst überschattet durch Kurseinbrüche an den Weltbörsen. Die von den Schuldenproblemen der Regierungen ausgehende Vertrauenskrise ergreift die Banken, weil die Finanzpolitik nicht mehr die Kraft hat, das Bankensystem zu stützen. Zweifel an der finanziellen Stabilität mündeten darin, die Bonität der USA und auch Italiens herabzustufen. Wohin die Reise führt, bleibt ein Geheimnis. Werden Geldmengen aufgebläht, droht Inflation. Müssen Staatsanleihen von Banken abgeschrieben werden, weil Staaten insolvent gehen, ist die Entwicklung deflationär. China bleibt Konjunkturmotor Positiv ist zu bewerten, das China auch 2012 der Konjunkturmotor bleibt. Das ist auch für die Landwirtschaft wichtig, denn als weltgrößter Verbraucher von Nahrungsmitteln sorgt China für eine immense Nachfrage. Der IWF hat im Herbstausblick die Wachstumsprognose für China zwar leicht nach unten korrigiert. Er lässt aber keinen Zweifel daran, dass Chinas Wachstum der wichtigste Impulsgeber der Weltwirtschaft bleibt. Weltweit soll danach das Realeinkommen um 4 % zunehmen. China wird 2012 mit 9 % Wachstum die Länderliga anführen, vergleichsweise gut behaupten können sich auch Osteuropa und Lateinamerika mit 4 bis 4,5 % Wachstum. Schwächer wachsen die Industrieländer USA und die EU-27 mit 1,8 % bzw. 1,1 %. Dem gegenüber steht ein Zuwachs von 2,3 % in Japan. Volker Lindloff

8 8 Hektarwerte oftmals zu niedrig wegen fehlendem Frachtkostenansatz Mais-Ausfallrisiko richtig einschätzen! Hektarwerte 2012: Niedrige Läger, hohe Preise! Die Bilanz der Welternte 2011/12 zeigt deutlich, dass Angebot und Nachfrage gut ausgeglichen sind und es in der laufenden Saison eher zu einem leichten Abbau von Lagervorräten kommen wird. Niedrige Lagervorräte bedeuten prinzipiell höhere Preise. Als Folge der späten Weizenernte in Nordmitteleuropa zeigt sich bereits, dass Winterraps nicht überall termingerecht ausgesät werden konnte. Auch die in Teilen Südosteuropas herrschende Herbsttrockenheit könnte bei Raps und Gerste zu Auflaufschäden geführt haben, bei früh einsetzendem Wintereinbruch mit Frösten ist mit höheren Auswinterungsrisiken zu rechnen. Dies hat bereits am Markt weitreichende Folgen, denn die Preise für Raps sind zur neuen Ernte deutlich gestiegen. Zahlreiche Hagelschäden an Mais haben die Gefahr schwerer Schadenstriche von etlichen Quadratkilometern Ausmaß erneut vor Augen geführt. Mit teilweise Totalausfällen verknappten sie das Angebot in Teilen Süddeutschlands dramatisch. Vielerorts wurden Silomaisbestände fast völlig zerstört. Diese Lücke mit Körnermais zu füllen, war in den am stärksten betroffenen Regionen, wie beispielsweise der Ostalb, nicht möglich. Viehstarke Betriebe konnten ihren Futterbedarf zum Teil nur noch durch Getreide-Ganzpflanzensilage abdecken, was angesichts der diesjährigen Getreidepreise alles andere als eine optimale Lösung war. Alternativen zu Energiemais unrentabel Selbst wenn Betreiber von Biogasanlagen auf diese Alternativen hätten zurückgreifen können, aufgrund der geringeren Gasausbeute wäre es unrentabel. Sie waren gezwungen, MT-Energie das notwendige Substrat zuzukaufen. Neben den reinen Silagekosten schlugen auch Frachtkosten zu Buche, die bei den festgelegten Hektarwertes oftmals vernachlässigt wurden. Frachtkosten unterschätzt Bei einem durchschnittlichen Maisertrag von Tonnen Frischmasse pro Hektar und einer Entfernung von 30 km betrugen die anfallenden Frachtkosten rund 8 Euro/t, also über 300 Euro pro Hektar Kosten, die im Risikomanagement in keinster Weise berücksichtigt waren. Bezirksdirektor Ulrich Eppler empfiehlt daher, im kommenden Jahr kein Risiko einzugehen und die möglichen Frachtkosten durch ausreichend hohe Hektarwerte abzudecken. Für eine individuelle Beratung steht sein Team gerne zur Verfügung. Daniel Rittershaus An den Märkten für Getreide, Mais, Ölsaaten, Hülsenfrüchte und Kartoffeln bleibt die Preisvolatilität weiterhin hoch. Risiken durch das abklingende Klimaphänomen La Niña für die Ernten auf der Südhalbkugel sind keineswegs gebannt. Auch die Dimension einer zunehmenden Inflation infolge ausufernder Staatsverschuldung ist ungewiss. Umso wichtiger wird es 2011/12 sein, die Bestände ausreichend hoch gegen Naturgefahren wie Hagel, Sturm, Starkregen, Spätfrost und Auswinterung abzusichern. Kommt es zu witterungsbedingten Ausfällen, kann eine Unterversicherung den Betrieb wertvolle Liquidität kosten. Deshalb ist es ratsam, den zunehmenden volatilen Markt im Auge zu halten und die Hektarwerte rechtzeitig an die veränderte Lage anzupassen. Volker Lindloff

9 9 Betriebsreportagen aus Bayern Großes Dilemma für Viehhalter und Biogaserzeuger Am 6. Juni gegen 15:30 h versetzte ein extrem dichter Hagelsturm mit Sturmböen und Starkregen das Ostallgäu gebietsweise in weniger als zwanzig Minuten in eine Winterlandschaft. Das Schadengebiet begann in Marktoberdorf und reichte bis Buchloe dort lag der Schadenschwerpunkt. Dann ging es herüber nach Landsberg, Fürstenfeldbruck und weiter in Richtung Hallertau bis nach Regensburg, so Peter Pfänder, zuständiger Außendienstmitarbeiter der Vereinigten Hagelversicherung für Schwaben. In Richtung Landsberg und Fürstenfeldbruck waren die Schäden weniger intensiv und nahmen bis Freising weiter ab, um sich in der Hallertau erneut zu verstärken. Der Hagelschlag war so massiv und dicht, dass tags darauf immer noch viele Äcker ein Bild der Verwüstung boten. Mais und Getreide durch Hagel einfach abgefräst Bestellarbeiten im Juni Vier Tage nach dem Hagelsturm bestanden keinerlei Zweifel mehr über das gewaltige Schadenausmaß. Zwischen Buchloe und Marktoberdorf haben wir flächendeckend Totalschäden bei Mais und Getreide. Der Mais befand sich am Schadentag gerade im 5- bis 6- Blattstadium. Wir mussten bereits sehr viel Bestände zum Umbruch freigeben, so Pfänder. Gebietsweise war der Weizen bis auf 5 cm gemulcht die Pflanzenreste waren hell ausgeblichen, wie im Herbst. Bei Mais waren vielfach nur noch kurze Stümpfe zu sehen, Kartoffelstauden und Rübenpflanzen zeigten sich entlaubt - die Felder dadurch aschgrau gefärbt. Dieser triste Farbkontrast prägte im Juni weite Teile des Ostallgäus und nördliche Gebiete Oberbayerns. Vielerorts waren Pflüge und Sämaschinen mitten im Sommer unterwegs. Wegen der fortgeschrittenen Jahreszeit - fast Mitte Juni - wurde der Mais, soweit die Äcker wieder befahrbar waren, unter Minimalaufwand und oft ohne Bodenbearbeitung direkt zwischen die alten Reihen gedrillt. Die Richtigkeit der Beratung zur Versicherung dieses Maisnachbaues bewies der 19. Juli, als diese Bestände wieder im 5- bis 6- Blattstadium erneut durch Totalschäden vernichtet wurden. Hohe Maiszukäufe erforderlich Mitten im schwersten Hagelschadengebiet bewirtschaftet Hermann Fischer in Untergemmeringen einen 70 ha-betrieb mit Milchvieh und Biogas. Von insgesamt 30 ha Maisanbau wurden 7 ha nicht verhagelt, so der Betriebsleiter. Wir sind geschockt vom Ausmaß der Hagelschäden und jetzt auch gezwungen, über Maschinenringe übergebietlich Mais zuzukaufen, so Fischer. Dabei rechnen wir für unseren Betrieb mit um 30 % höheren Zukaufspreisen für Mais, bedingt durch Frachtkosten sowie der Teuerung durch Angebotsverkappung, so der Landwirt. Unsere zweite Überlegung geht dahin, Betriebe anzusprechen, die Totalschäden haben und keinen weiteren Anbau bis zur Ernte beabsichtigen. Die 20 % Differenz zur normalen Entschädigung bei der Hagelversicherung würden wir als aufnehmender Betrieb übernehmen und auf der Fläche Mais auf eigene Kosten anbauen, so Fischer. In diesem Zusammenhang sind die Meldefristen bei den Landwirtschaftsämtern in Sachen Betriebsprämie zu beachten. Es kommt erschwerend hinzu, dass auch Fischer generell auf zusätzliche Maiskäufe aus der Region angewiesen ist, die wegen der Hagelschäden entfallen er muss auch diesen Anteil überregional zukaufen. Um diese zusätzlichen Kosten zukünftig aufzufangen, wäre eine Anhebung des ha-wertes für Frachtkosten und zusätzliche Teuerung sinnvoll. Auf 60 % der Betriebsfläche Totalschäden 20 Jahre nicht versichert Auch Herbert Böckeler, der in Jengen einen 50 ha Betrieb mit Biogaserzeugung bewirt-

10 10 v.l. Landwirt Andreas Steinhuber, Sachverständige Werner Mayr und Martin Schorer sowie AD-Mitarbeiter Peter Pfänder sind sich einig: Der Getreideschlag ist nicht mehr zu retten. schaftet, erlitt schwerste Hagelschäden an gezogen. Künftig will der Landwirt beim seinen Feldbeständen, 60 % seiner Flächen Hagel kein Risiko mehr eingehen und bei der sogar mit Totalschäden. Trotzdem hatte Höhe der Hektarwerte auch die Kosten für Böckeler unverschämtes Glück: Wir haben Fracht und Teuerung mit einbeziehen: Ich unseren Betrieb nach 20 Jahren erstmals habe in der Vergangenheit sehr viel Glück wieder gegen Hagel versichert und gleich im gehabt, dass mein Betrieb nicht verhagelte. ersten Jahr einen extremen Hagelschaden Man sollte das Glück nicht herausfordern. bekommen, so Böckler. Wir sind heilfroh darüber, denn den Schaden hätten wir Hagelversicherung unverzichtbar ohne Versicherung kaum verkraftet. Den Ganz anders stellt sich die Lage in Marktfruchtbetrieben ohne oder mit nur geringem Ausschlag für die Hagelversicherung gab der Rapsanbau, dabei wurde gleich Mais und Getreide mitversichert, so der gelernte Landmaschinentechniker. Viehbestand dar. Ob ausreichend Liquidität nach einem extremen Hagelschaden vorhanden ist, hängt von der Höhe der Versicherungssumme ab. Der Betrieb Andreas Steinheber aus Oberostendorf bewirtschaftet 190 ha Fläche, wobei Mais, Weizen, Raps und Kartoffeln angebaut werden. Nach Stand der Dinge sind 70 % meiner Betriebsflächen von Hagelschäden betroffen, dabei erlitten 15 % der Fläche Totalschäden, so Betriebsleiter Andreas Steinheber. Der Marktfruchtbetrieb, der für Mastbullen nur etwa 10 % der Fläche als Futtergrundlage benötigt, ist auf die physische Ernte nicht angewiesen. Wegen ausreichend hoher ha-werte befindet sich der Betrieb in einer komfortablen Lage und braucht sich wegen der Schäden keine großen Gedanken machen. Steinheber beabsichtigt, die Weizen- und Maisflächen bis zur Endregulierung stehen zu lassen, um gemäß der Schadenhöhe die volle Entschädigung zu nutzen. Für Steinheber gehört die Hagelversicherung mit ausreichend hohen ha-werten zu einem unverzichtbaren Instrument zur Risikovorsorge im Betrieb. Volker Lindloff Maisengpass bei Biogas Böckler betreibt mit acht anderen Landwirten eine Biogasanlage, dazu wurde eine GmbH gegründet. Die Biogasanlage wird mit Mais beschickt. Mit von der Partie sind drei Milchviehbetriebe, die auf Mais auch als Futtergrundlage angewiesen sind. Aufgrund der Situation, dass der Hagel unseren Mais und die Ganzpflanzensilage vernichtet hat, sind die wir allesamt auf Maiszukäufe angewiesen, so Böckeler. Dennoch hat die Maisverfütterung an das Milchvieh Priorität vor der Stromerzeugung. Sollte nicht genügend Mais zugekauft werden können, würde eine verringerte oder andersartige Beschickung der Biogasanlage in Erwägung Hier kann nur noch umgebrochen werden: Peter Pfänder ist entsetzt über die Wucht des Hagelschlags, der das Getreide bis auf 5 cm abgehäckselt hat.

11 11 Gastbeitrag zum Thema Risikomanagement Was braucht der unternehmerische Landwirt heute und 2020? Anlässlich des diesjährigen AIAG-Kongresses in Athen (siehe auch S.23) hielt der Geschäftsbereichsleiter Agro der Munich Re, Karl Murr, einen Vortrag darüber, wie sinnvoll eine Einkommens- bzw. Erlösversicherung für die landwirtschaftliche Produktion innerhalb des Risikomanagements ist. Aufgrund der Aktualität des Themas, das EU-weit in der Diskussion steht und in Athen lebhaft, aber auch kontrovers erörtert wurde, werden im Folgenden die wesentlichen Aussagen wiedergegeben. Risiken richtig managen Das Management der landwirtschaftlichen Ertrags- und Preisrisiken ist die zentrale Herausforderung für den professionell wirtschaftenden Agrarbetrieb, denn in den letzten Jahren haben sich sowohl die Wetterextreme als auch die Preisschwankungen dramatisch erhöht. Schon 2003 hat Europas Agrarproduktion eine große Trockenheit verkraften müssen haben neben der frühsommerlichen Trockenheit auch landesweit ungünstige Witterungsverhältnisse zu starken Produktionsrückgängen geführt. Eine derartige Volatilität der Ergebnisse kann eine Landwirtschaft der Zukunft nicht verkraften. Keine andere Industrie ist einer derartig großen Schwankung ausgesetzt. Einkommensverluste kompensieren chern. Denn die Versicherungssumme und damit die Entschädigung nach Schadenereignissen müssen am individuellen Durchschnittsertrag der letzten Jahre gemessen werden. Weltweit funktioniert diese Art der Risikoabsicherung bereits für über 100 Millionen Hektar, hauptsächlich angeboten und nachgefragt in den USA. Aber auch andere große Agrarnationen wie Spanien, Kanada, China und Brasilien streben eine Revenue- Versicherung an. Die unabdingbare Voraussetzung für diese Preis-/Ertragsabsicherung ist ein funktionierendes, staatlich gestütztes Ernteversicherungssystem. Staatliche Kofinanzierung nötig Grundvoraussetzung dafür sind gesetzliche Rahmenbedingungen, die ein Absicherungssystem ermöglichen, das allen Landwirten offensteht. Eine rein privatwirtschaftliche Lösung wäre für den einzelnen Landwirt viel zu teuer und kommt deshalb nicht zustande. Der Staat muss die Beiträge kofinanzieren. Dazu kommt, dass selbst katastrophale Schäden wie großflächige Dürren eine relativ häufige Wiederkehrperiode haben und die Stabilität des gesamten Agrarsektors gefährden können. Um das zu verhindern, ist in diesen Fällen die finanzielle Unterstützung des Staates insbesondere in der Entwicklungsphase des Systems notwendig. Politische Unterstützung fehlt Erfahrungen mit einem umfangreichen Ernteversicherungssystem und eine ausrei- Eine unter Loss of Revenue Insurance (Einkommensverlustversicherung) bekannte Einnahmen- bzw. Erlösversicherung ist das passende Risikomanagement-Werkzeug: Sie deckt sowohl die Preis- als auch die Ertragsvolatilität der Agrarproduktion ab und zwar genau dann, wenn der natürliche Ausgleich, einen geringen Ernteertrag durch hohe Preise zu kompensieren, ausgehebelt wurde. Dieses Phänomen ist in den stets globaler werdenden Agrarproduktemärkten leider immer häufiger zu beobachten. Wichtig ist für den Landwirt, die individuelle Risikosituation abzusi- Karl Murr, Leiter des Geschäftsbereichs Agro bei Munich Re chende Marktdurchdringung fehlen in den anderen Ländern, so auch in Deutschland und weiten Teilen der EU. Der Bedarf für eine Revenue-Versicherung wird auf der politischen Seite zunehmend erkannt, noch fehlt aber die durchschlagende politische Unterstützung. Die Impulse aus der jüngsten Vorstellung der EU-Kommissionsvorschläge sind offen, denn sie befürwortet staatlich unterstützte Versicherungssysteme für Ernteversicherungen. Deren Vorteile zeigen Systeme wie die in den USA und Kanada deutlich: Mit rund 5 Mrd. Euro Subventionen wird für 120 Mrd. Euro Produktion gehaftet. Gesamter Agrarsektor gewinnt Dabei profitiert nicht nur die Landwirtschaft, sondern auch die vor- und nachgelagerte Produktion. Die Landwirtschaft ist und bleibt ein verlässlicher Partner und die ländlichen Räume bleiben stabil. China etwa nutzt sein Ernteversicherungssystem speziell zur Regionalentwicklung. Auch fremdfinanzierte Investitionen gewinnen an Planungssicherheit, wenn die Kredite durch die geschützten Einnahmen zuverlässig bedient werden können. Und der Landwirt kann, abgesichert mit einer Revenue-Versicherung, seine Ernte vorwärts verkaufen, um so die sich bietenden Marktchancen optimal zu nutzen.

12 12 Vereinigte Hagel zwischen Sicherheitsanspruch und Risikoerwartung Finanziell stabil in unruhiger Zeit sicht ein schlüssiges Sicherheitskonzept vom Versicherer erwartet, damit die Ansprüche der Versicherten im Versicherungsjahr erfüllbar sind. Welche Risikopuffer stehen im Konzern der Vereinigten Hagel zur Verfügung? Da sind zunächst das Eigenkapital und die stillen Reserven in der Größenordnung von rund 50 Mio. Euro zu nennen. Diese Finanzmittel sollten zum Ausgleich extremer Schadenverläufe möglichst nicht angetastet werden, um auch für die Zukunft ausreichend hohe Eigenkapitalquoten ausweisen zu können. Was leistet die Schwankungsrückstellung? Um die in der Zeit schwankenden Schadenverläufe auszugleichen, wird die sogenannte Schwankungsrückstellung herangezogen. Sie kann nach strengen gesetzlichen Vorschriften in gewisser Höhe in der Bilanz steuerunschädlich gebildet werden. In dieser Rückstellungsposition befinden sich zurzeit rund 30 Mio. Euro. In Überschadenjahren werden hieraus Mittel entnommen, um ein ausgeglichenes versicherungstechnisches Ergebnis herstellen zu können. Die elf individuellen Risikogebiete der acht Bezirksdirektionen sowie vier Auslandsniederlassungen Niederlande, Luxemburg (in Zusammenarbeit mit BD Alzey), Italien und Litauen sind jeweils mit einer eigenen Rückversicherung ausgestattet. Das Gesamtgeschäft der Vereinigten Hagelversicherung hat darüber hinaus eine weitere Absicherungsebene. Seit der Insolvenz der Investmentbank Lehmann Brothers im September 2008 lebt die Öffentlichkeit in einer gefühlten Dauerkrise. Deutschland hat diesen Finanzkollaps konjunkturell gut bewältigt, ist aber wie alle EURO-Länder in den Strudel der Staatsschuldenkrise geraten. Deren Ausgang ist ungewiss. Die Vereinigte Hagel hat entsprechend der eingegangenen Gesamtversicherungssumme Kapitalunterlegung nachzuweisen. Unser Naturgefahren-Versicherungsverein hat in den EU-Ländern Risiken im Wert von annähernd 10 Mrd. Euro gezeichnet. Dem steht ein Jahresbeitragsaufkommen von rund 150 Mio. Euro gegenüber. Die aus der Vergangenheit bekannten Jahresschadenverläufe und die aus Modellrechnungen entwickelten Schadenhöchstwerte lassen Jahresschadensummen von bis zum 1,5 fachen eines Jahresbeitrages erwarten. Wie geht die Vereinigte Hagel finanztechnisch mit extremen Risikoerwartungen um? Im Prinzip nicht anders als ein landwirtschaftliches Unternehmen auch. Allerdings unter der Maßgabe, dass die staatliche Finanzauf- Was passiert, wenn die Entschädigungen das Prämienaufkommen übersteigen? Nähert sich das Versicherungsunternehmen in einem Jahr der Schadenquote von 100 %, müssen also sämtliche Beitragseinnahmen für die Schadenregulierung verwendet werden, dann reicht die Schwankungsrückstellung des Unternehmens unter Umständen nicht aus. Deshalb kauft das Unternehmen, wie die Kunden der Versicherung auch, eben eine Versicherung. Im Fall der Vereinigten Hagel eine sogenannte Rückversicherung. Was verbirgt sich hinter der sogenannten Rückversicherung? Das ist eine Risikofinanzierung mit einem Haftungsvolumen der Rückversicherer von bis zu 100 Mio. Euro, die in einem Jahr mit einer Schadenquote bis zu 180 % abgerufen werden müssten. Das hat selbstverständlich

13 13 Risikowert gesamt 10 Mrd.EUR europaweit gezeichnete Risiken 150 Mio. EUR Jahresbeitragsaufkommen Kapitalunterlegung 225 Mio. EUR erwarteter Schadenhöchstwert 50 Mio. EUR Eigenkapital und stille Reserven 30 Mio. EUR Schwankungsrückstellung 100 Mio. EUR Rückversicherungskapazität ihren Ausbau innerhalb wachsender Märkte voran zu treiben, stellt große Herausforderungen dar. Die Rechtsform des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit erlaubt keine Kapitalaufnahme am Kapitalmarkt. Dementsprechend bestehen aber auch keine Erwartungen an Dividenden, die nur aus dem Versicherungsgeschäft erwirtschaftet werden könnten. Im Verein gilt die ganze Aufmerksamkeit der guten Dienstleistung. Dieser Aufgabe fühlt sich die Vereinigte Hagel verpflichtet und dafür setzen sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit voller Kraft ein. Dr. Dietrich Heine seinen Preis. Dabei ist darauf zu achten, nicht unnötig hohe Haftungssummen zu kaufen und über Schadenzahlungen der Rückversicherer Rückflüsse zu erzielen. Letztlich gilt, gut versichert bzw. gut rückversichert zu sein. Wie gestaltet sich die Rückversicherung des direkten Geschäftes der Vereinigten Hagel? Der obere Schutzschirm für die Vereinigte Hagel insgesamt beginnt ab einer Schadenquote von 95% (Priorität) und gewährleistet Zahlungen (Haftung) durch die Rückversicherer von bis zu 85% der Beitragseinnahmen. Sollte die Schadenquote insgesamt unterhalb der Priorität bleiben, so ist doch ein Zahlungsrückfluss von den Rückversicherern möglich. Für Bezirksdirektionen und Auslandsniederlassungen besteht nämlich eine jeweils individuelle Rückversicherung für das jeweilige Geschäftsgebiet. Die jeweiligen Prioritäten, also die für die Rückversicherung relevanten Schadenquoten, liegen aber deutlich höher als für die Vereinigte Hagel insgesamt. Die jeweiligen Haftungsvolumina der Einzel-Rückversicherung entsprechen im Durchschnitt den jeweiligen Beitragseinnahmen. Wann kommt es zu möglichen Rückflüssen durch die Rückversicherer? Durch die Sub-Rückversicherung kann es also auch in einem weniger heftigen Schadenjahr des Gesamtunternehmens zu Rückflüssen von Rückversicherern kommen. So wurde zum Beispiel 2009 für die Bezirksdirektion in Bayern eine Zahlung in Höhe von rund 6 Mio. Euro an die Vereinigte Hagel geleistet, was in etwa der Summe entsprach, die in diesem Jahr für die Rückversicherungnahme insgesamt aufgewendet wurde. In 2011 wird eine Schadenzahlung der Rückversicherer für das Schadenaufkommen der Niederlassung in Litauen und der Bezirksdirektion Stuttgart fällig. Wie sind Rückversicherungen finanztechnisch einzuordnen? Letztlich ist die Rückversicherung ein Äquivalent für Eigenmittel. Die Vereinigte Hagel weist im Konzern eine Bilanzsumme von rund 77 Mio. Euro aus. Die darin enthaltenen Kapitalanlagen sind am Kapitalmarkt nach strengen Vorschriften hinsichtlich Mischung und Streuung anzulegen. Das künstlich niedrig gehaltene Zinsniveau erlaubt zurzeit keine befriedigenden Renditen. Dadurch ist eine weitere Eigenkapitalbildung erschwert. Ist eine Kreditaufnahme möglich? Einerseits die Finanzstärke der Vereinigten Hagel aufrecht zu erhalten und andererseits Am 11. September hat sich die Hagelsaison mit einem heftigen Unwetter beim Vorstand zuhause in Gießen verabschiedet.

14 14 Frühe Weinlese, späte Hagelunwetter Da läuft der Most aus den Weinbergen! Dr. Heinzbert Hurtmanns, Bezirksdirektor aus Alzey, hat sich soeben vom Sachverständigenteam in Oppenheim verabschiedet. Gemeinsam haben sie in Rheinhessen bei unsäglich schwüler Hitze von 34 C trotz bewölktem Himmel Hagelschäden im Weinbau aus dem Juni endreguliert, eine Fehleinschätzung, wie sich später zeigen soll. Ein anstrengender Tag liegt hinter ihm. Er sitzt im Auto, als plötzlich wie von Geisterhand von Westen eine Unwetterfront aufzieht, die den Tag zur Nacht werden lässt und dennoch eine unbeschreiblich eindrucksvolle Fernsicht bietet. Wenige Augenblicke der Stille, dann setzt lautstark ein kräftiges Gewitter ein. Die unsagbar klare Landschaftskulisse wird in Sekundenschnelle durch einen dichten Vorhang aus Starkregen und Hagel verhüllt, der erbarmungslos auf die erntereifen Trauben niederprasselt. Zügige Ernte gegen Fäulnisdruck Die prallen Trauben platzen, der Regen spült den Saft heraus. Wenn jetzt nicht sofort geerntet wird, dann fault der Wein am Rebstock! denkt Hurtmanns, der Weinbauspezialist der Vereinigten Hagel. Es ist der 24. August Nur zwei Tage später zieht eine weitere Hagelfront übers Land, diesmal trifft es die Weinbaugebiete an der Mosel. Rund 900 Schadenmeldungen erreichen die Bezirksdirektion in den Folgetagen. Die hatte bisher ungewöhnlich wenig Schäden zu bearbeiten. Nun steht das Telefon kaum still und das Büro ist selbst am Wochenende besetzt. Da werden die 40 Sachverständigen kräftig zu tun haben! Wichtig ist, dass sie einen Blick auf den Schaden werfen können, bevor die hagelgeschädigten Trauben gelesen sind. Am besten, die Winzer lassen Probestöcke stehen! Jetzt zählt jede Stunde, damit gerecht geschätzt wird, ohne die Ernte zu behindern. Unglaubliche Wetterkapriolen Dass die Weinlese schon im August beginnt und es Ende August noch zu solch hoher Hitze und starken Hagelgewittern kommt da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich so etwas hat Hurtmanns in seinen 28 Berufsjahren noch nicht erlebt: Ein absolutes Phänomen - später Hagel zur frühen Weinlese! Da läuft quasi der Most aus den Weinbergen, unglaublich! Das Wetter war schon das ganze Jahr über außergewöhnlich und stellte alles bisher Erfahrene in den Schatten: Starke Frost- und Auswinterungsschäden, lange Frühjahrstrockenheit, dann die anhaltende Sommernässe und nun noch Hagelunwetter im Spätsommer! Mehr Versicherte dank Prämienstützung Verkehrte Welt sie steht nicht nur wettertechnisch Kopf. Seitdem das Land Rheinland- Pfalz die Prämie für die Hagelversicherung finanziell erst mit 50 EUR und derzeit mit 75 EUR pro Hektar unterstützt, erlebt die Bezirksdirektion Alzey einen in diesem Umfang nie dagewesenen Zulauf an Winzern, die ihren Beitritt erklären möchten. Dafür hat Hurtmanns mit seinem Team gute Vorarbeit geleistet, die Winzer aktiv angesprochen und das Ministerium fachlich beraten, wie das Prämienstützungsprogramm praktisch umzusetzen ist. Die Abwicklung der Prämienanträge klappte im letzten Jahr so hervorragend, dass die Bezirksdirektion in diesem Jahr ha Rebfläche neu versichern konnte, ein Plus von 15 %, davon sind rund 1000 ha durch nicht versicherte Frostschäden herausgefallen. Die Quintessenz: Wenn in der Risikovorsorge Politik, Weinbauer und Versicherer Hand in Hand zusammenwirken, gewinnen alle! Dr. Bärbel Bischoff

15 15 Secufarm Mehrgefahrenversicherung im Zeichen des Klimawandels Selbstvorsorge gegen steuerlichen Widerstand Grundabsicherung gegen Hagel Grundabsicherung gegen Hagel, Sturm und Starkregen Grundabsicherung gegen Hagel, Sturm, Starkregen, Frost und Auswinterung Wetterextreme werden zukünftig immer öfter und heftiger auftreten. Zu diesem Ergebnis kommt die neueste Klimastudie der Deutschen Versicherungswirtschaft GDV. Noch in diesem Jahrhundert wird unsere Kinder- und Enkelgeneration schwerste Hochwasser doppelt so häufig erleben wie wir. Flussüberschwemmungen, Sturzfluten und extreme Stürme werden sogar dreimal so häufig vorkommen. Dieses Jahr, so scheint es, hat uns einen kleinen Vorgeschmack darauf geliefert. Mehr Wärme, mehr Regen, mehr Sturm Klimamodellprojektionen lassen zunehmende sommerliche Hitze- und Dürreperioden erwarten, die die Erträge in ganz Deutschland stark beeinträchtigen. Schon heute nehmen Schwergewitter mit Hagel zu, nicht nur im Südwesten Deutschlands. Bis 2040 erwartet der GDV ein Viertel höhere Gewittersachschäden als heute. Die neuen Bundesländer werden im Sommer mit weniger Niederschlägen rechnen müssen und mit dürrebedingten Ernteausfällen. Weil die Vegetationsperiode früher startet, steigt die Spätfrostgefahr. Aufgrund der ansteigenden Jahresmitteltemperaturen nimmt der Druck von wärmeliebenden Pflanzenschädlingen zu. Man mag sich kaum ausmalen, was an Wetterfolgen, auf die einzelnen Regionen heruntergebrochen, auf uns zukommt. Staatliche Entscheidung ist überfällig Die Rückversicherung Munich Re hält eine agrarische Absicherungen gegen Wettergefahren künftig für noch wichtiger als bisher. Gemeinsam mit dem GDV hat sie bereits vor Jahren eine umfassende Mehrgefahrenversicherung für die deutsche Landwirtschaft vorgeschlagen, die eine öffentlich-private Partnerschaft vorsieht und eine staatliche Prämienförderung beinhaltet, wie sie in anderen Ländern lange Realität ist. Umgesetzt wurden diese Empfehlungen bisher nicht. Risikovorsorge selbst in die Hand nehmen Bis die Politik entscheidet, braucht es privatwirtschaftliche Lösungen. Mit den Secufarm - Produkten können die Mitglieder der Vereinigten Hagel bereits seit 2008 individuell entscheiden, welche Gefahren sie versichern. Neben Hagel (Secufarm 1) ist die Ergänzung Sturm und Starkregen (Secufarm 3) und deren Erweiterung auf Frost und Auswinterung (Secufarm 5) möglich. Jede Fruchtgattung lässt sich so individuell an die jeweilige Gefahrenlage anpassen mit nur einem Vertrag pro Fruchtgattung, weniger Verwaltungsaufwand und optimaler Absicherung. Knapp 38 % des Gesamtbeitrages fallen inzwischen auf die Hagelvariante, mit den vier weiteren Gefahren sind es rund 42 %. Dieses Jahr mit seinen Spätfrost- und Starkregenschäden wird erneut einen Nachfrageschub auslösen. Er könnte größer sein, wie das große Interesse gerade bei Sonderkulturanbauern unter Beweis stellt. Ohne Prämiensteuer mehr Nachfrage Viele Landwirte halten die Absicherung gegen Mehrgefahren für richtig, aber noch für zu teuer. Die Prämie wäre rund ein Fünftel günstiger, wenn der Fiskus die Mehrgefahren wie Hagel behandelte und statt einer Prämiensteuer die Versicherungssummensteuer heranzöge. Seit zwei Jahren steht die Entscheidung im Bundesfinanzministerium an. Sie ist mehr als überfällig! Heiner Wolff Heiner Wolff, Prokurist und Leiter der Versicherungsabteilung der Vereinigten Hagel

16 16 Betriebsreportage Reutershof, Mecklenburg-Vorpommern 170 Hektar Kartoffeln zum Glück starkregenversichert Bestes Wetter am 26. September in Altentreptow an der Tollense in Mecklenburg-Vorpommern. Es wird auch höchste Zeit, dass sich die Sonne wieder zeigt, nachdem im Juli und August über 700 mm an Regen gefallen sind, soviel wie sonst im ganzen Jahr nicht! Auf dem Reutershof herrscht große Betriebsamkeit: Kontinuierlich fahren die schweren Transportlaster auf den Hof, um die frisch geernteten Industriekartoffeln der Sorte Karlena für das Pfanni-Werk in die Sortieranlage zu kippen. Der Betrieb erzeugt auf 140 ha t Veredlungskartoffeln und t Stärkekartoffeln pro Jahr, dazu vermehrt er Kartoffelpflanzgut auf 30 ha Anbaufläche. Der 56-jährige Betriebsinhaber Hans-Jürgen Rienitz führt den ha großen Familienbetrieb seit 20 Jahren, inzwischen gemeinsam mit seiner Tochter, einer studierten Agraringenieurin. Im Oktober 1990 kam er in die damalige LPG (P) Grapzow. Nach vier Wochen musste er den Vorstandsvorsitz übernehmen, da der Vorgänger in Vorruhestand ging. Die Zwangsumwandlung zum 31. Dezember 1991 bereitete große Sorgen. 500 der Mitglieder waren noch auf dem Betrieb beschäftigt. Zuerst wurde der Inventarbeitrag ausgezahlt. Unter Abwägung aller Betriebsformen blieb nur die Privatisierung, da die Mitglieder weder Verantwortung tragen noch das Risiko übernehmen wollten. So wurde die LPG am 1. Juli 1991 voll privatisiert, als solche aufgelöst und liquidiert. Voll ins Risiko gegangen Rienitz, ein Mann voller Tatkraft und Entscheidungsfreude, nahm die Herausforderung an. Er scheute auch das Risiko nicht, sich hoch zu verschulden, um den Reu- tershof in der Privatisierungsphase am 1. Juli 1991 in Eigenregie zu führen und zu kaufen, nachdem alle Alteigentümer der Genossenschaft abgewunken hatten, ihren Anteil in der LPG zu belassen. Er hat den früheren Gemischtbetrieb mit Milchviehhaltung zur Betriebsfläche zählen 350 ha Grünland zu einem vielseitigen Ackerbauunternehmen ausgebaut, das 23 Vollzeitkräfte ganzjährig beschäftigt. 40% der rund ha großen Ackerfläche entfallen auf Wintergetreide, 20% auf Winterraps, 10% auf Zuckerrüben und 20% auf Kartoffeln mit sinkender Tendenz. Der Rest wird mit Mais bestellt, auch für die Biogasanlage, die zudem mit Gras und Zuckerrüben gefüttert werden soll und gerade ihrer baulichen Vollendung entgegen sieht. Ab Oktober wird die eigens gegründete 50/50-Gesellschaft zwischen ENVITEC Biogas AG und dem Reutershof

17 17 Hans-Jürgen Rienitz und Bezirksdirektor Dr. Wilfried Schlott im Gespräch. Unermüdlich laufen die Förderbänder und erfordern volle Konzentration. Nach der Feinsortierung gehen die Kartoffeln bis Mai ins hofeigene Winterlager. als Energieanbieter an den Markt gehen und die Stadt Altentreptow mit Fernwärme versorgen. Wir Landwirte müssen nicht alles lernen und wissen, es reicht, sich die richtigen Partner ins Boot zu holen!, so Rienitz. Er kümmere sich um die Landwirtschaft, ENVITEC um die Energie, das sei sinnmachende Arbeitsteilung unter Partnern auf Augenhöhe. Während Rienitz uns über den Hof führt, klingelt häufig sein Handy oder Mitarbeiter wenden sich an ihn. Er fragt kurz und präzise nach, entscheidet zügig ohne Hast und vermittelt den Eindruck, dass er nichts, was auf dem Hof vor sich geht, dem Zufall überlässt. Jährliche Investitionen in Meliorationsmaßnahmen zur Be- und Entwässerung Das gilt auch für Bodenverbesserungsmaßnahmen, vor allem, um Wasserschäden abzuwehren. Seit 1993 werden die Flächen jährlich für rund EUR melioriert, Flächen, die z.t. vorher nicht befahrbar waren und nicht bestellt werden konnten. 80% der Ackerfläche lassen sich heute beregnen und sind drainiert, was im trockenen Frühjahr und im nassen Sommer 2011 ein Segen gewesen ist, der Methode hat: Über Winter sind bis zu vier Mitarbeiter damit beschäftigt, die Drainagen und Vorfluter freizuhalten. Als ehrenamtlicher Vorstand im Wasser- und Bodenverband macht Rienitz seinen Einfluss geltend, der Verkrautung und Versandung der Flüsse und Gräben durch kontinuierlich durchgeführte Reinigungsmaßnahmen zu begegnen, damit sie ihrer Entwässerungsaufgabe nachkommen können. Dabei ist es das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt als oberste Wasserbehörde, das die Stauziele festsetzt, und mit den praxisgerechten landwirtschaftlichen Vorstellungen oft nicht konform geht. Diese Diskrepanzen können in Jahren wie diesem verheerende Folgen haben, wie die Politik inzwischen auch erkannt habe, so Rienitz. Er erinnert sich an ein Unwetter am 10. Juli 2007, als ein 5 km breites Sturmtief mit Starkregen in Süd-Nord-Richtung über die Region hinweg gefegt war. Es herrschte Weltuntergangsstimmung bei schwarzem Himmel und alles war hinterher platt! erklärt Rienitz. 30 Liter Wasser fielen innerhalb einer Viertelstunde pro Quadratmeter, 67 Bäume wurden entwurzelt und alle Niederungen standen einen Meter unter Wasser. In dieser Saison gab es zweimal Starkregenfälle von 50 bis 100 mm innerhalb von 24 Stunden. Rienitz schätzt, dass ihm über 1 Mio. EUR an Schaden erspart geblieben seien, weil er der Wasserwirtschaft auf seinem Betrieb eine so hohe Priorität einräume. Wetterrisiko abfedern mit Secufarm Während er die Meliorationsmaßnahmen selbst in die Hand nimmt, vertraut er in der Risikovorsorge auf die Secufarm -Produkte gegen Hagel, Sturm und Starkregen, bei Getreide und Kartoffeln sogar auch gegen Frost und Auswinterung. Rienitz ist von Beginn an bei der Vereinigten Hagel über die Friedländer Agentur von Jürgen Gundlach versichert. Aus heutiger Sicht eine goldrichtige Entscheidung. Ich fühle mich gut aufgestellt und partnerschaftlich betreut! Auf seinem Betrieb sei es immer mal wieder zu Schäden gekommen, aber derzeit häuften sich die Unwetterereignisse. Produktionssicherheiten schaffen Er möchte die Versicherung nicht missen: Secufarm 3 und 5 seien eine gute Absicherung gegen massive Schäden. Dieses Jahr habe die Kartoffelerzeugung 4.ooo bis EUR pro ha gekostet und brächte viele Betriebe in Existenznöte. Man muss Sicherheit schaffen für Produktion und Ökonomie, wenn es am Anfang auch viel Geld kostet. Das ist gut angelegt! Rienitz weiß, wovon er spricht: Die Starkregenfälle haben auch den Reutershof schwer in Mitleidenschaft gezogen. Die Entschädigungsleistungen nach Sturm und Starkregen werden einigen ökonomischen Druck aus dem Kessel nehmen, zumal die Kartoffeln auf den nassen Sommer mit Krautfäule reagiert haben, die (noch) nicht versicherbar ist. Dr. Bärbel Bischoff

18 18 Wissenschaftliche Versuche unterstützen nachhaltig die Sachverständigentätigkeit Starkregenschäden an Kartoffeln praxisnah simuliert Wachstumsschub durch Beregner Das Bonner Institut hat einen speziellen Beregner entwickelt, der während der extremen Frühjahrstrockenheit mit seinen künstlichen Niederschlägen zunächst einen positiven Wachstumsschub bei den Kartoffeln auslöste. Allerdings traten insbesondere bei der 50- Liter- Variante Dammrisse auf. In die Auswertung flossen der Anteil von grünen und faulen Knollen ein und auch, wie die Knollen hinsichtlich ihres Stärkegehaltes auf die Regenmengen reagiert haben. Die Versuche zielen darauf ab, einen gesicherten Zusammenhang zwischen Niederschlagsmengen und beerntbarem Kartoffelertrag herzustellen, wobei auch Qualitätskriterien wie die Handelsklassen oder Vertragsstandards einbezogen werden. Die Technik des Beregners kann auf dem Foto gut erkannt werden. Im Jahre 2008 hat die Vereinigte Hagel das innovative Versicherungsprodukt Secufarm 3 gegen die Gefahren Hagel, Sturm und Starkregen in den Markt eingeführt, das sich mittlerweile in Deutschland gut etabliert hat. Das gilt auch für das europäische Ausland, insbesondere für den niederländischen Markt, wo der Kartoffelanbau eine große Rolle spielt. Hier ist unter Praktikern die Starkregenproblematik auf schweren Böden ein ständiges Thema. Knollen sind nur mittelbar betroffen Starkregenereignisse führen deshalb zu hohen Ertragsverlusten, weil sie die Dammanlagen schwer beschädigen. Die direkte Beschädigung an den Knollen unterbleibt vorerst. Sie tritt erst als Folge von Starkregen auf, wenn es zu Dammerosionen und zu einem mangelnden Gasaustausch im Damm gekommen ist. Exaktversuche mit der Wissenschaft Die Erfahrungen aus der Regulierungspraxis haben die Vereinigte Hagel veranlasst, im Jahr 2011 in Zusammenarbeit mit dem Institut für Landtechnik der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn einen Exaktversuch für Kartoffeln durchzuführen. Dabei wurden fest definierte Niederschlagsmengen für die Beregnung vorgegeben. Die Versuchsanlage unfasste acht Parzellen, davon vier mit einer Niederschlagsmenge von 25 Liter pro qm und einer zweiten Variante mit 50 Liter pro qm. Die übrigen vier Parzellen dienten lediglich als sogenannte Null-Parzellen. Für die Auswertung wurde das Erntegut bonitiert. Lasertechnik kam zum Einsatz, die die Dämme auf mögliche Beschädigungen hin abgetastet hat, um daraus anschließend ein Dammprofil in 3-D-Format anzulegen. Praxisgerechte Versuchsanlagen unter natürlichen Verhältnissen Die Bepflanzung der Versuchsparzellen erfolgte am 23. März, die Dämme wurden am Folgetag angehäufelt. Die Versuchsfläche hat eine Bodenzahl von 85 Bodenpunkten. Die natürlichen Niederschläge am Versuchsstandort variierten in den Jahren 2008 bis 2010 zwischen 600 und 750 mm pro Jahr. Weitere Versuchsstandorte geplant Um die erlangten Erkenntnisse zu erweitern, wird derzeit über Wiederholungen mit noch höheren Niederschlagsmengen auch auf anderen Standorten nachgedacht.die Vereinigte Hagel geht davon aus, dass extreme Niederschlagsereignisse zukünftig weiter zunehmen werden. Dafür ist eine wissenschaftlich basierte Herangehensweise an die Schadenregulierung unabdingbar. Die Ergebnisse der Versuchsreihen wird die Vereinigte Hagel in den kommenden Jahren sukzessive in die Regulierungsberichte für Sachverständige einbeziehen. Vorreiterrolle auch im Versuchswesen Die Vereinigte Hagel leistet damit erneut wichtige Grundlagenarbeit. Dies ist ganz und gar im Sinne des Gegenseitigkeitsgedankens. Denn um auch zukünftig einen finanzierbaren Versicherungsschutz für alle Mitglieder zu gewährleisten, wenn die Wetterrisiken weiter steigen, bedarf es heute gesicherter Datengrundlagen für die Landwirtschaft. Vorsicht und Weitsicht sind die Grundtugenden kaufmännischen Handelns im Sinne der Versicherungsvereins. Bernd Edeler

19 19 Das Team Forschung und Entwicklung stellt sich vor Schnittstelle für Wissenschaft und Praxis Kompetenz und Zuverlässigkeit haben die Vereinigte Hagel zum größten landwirtschaftlichen Hagelversicherungsunternehmen in Deutschland gemacht. 150 Jahre Erfahrung fließen in die Versicherungsprodukte und Schadenregulierung ein. Gleichzeitig gilt es, aktuelle und zukünftige Entwicklungen im Agrarsektor zu beobachten. Angesichts einer sich rasant ändernden Agrarstruktur, dem Zusammenwachsen des europäischen Binnenmarktes und den viel diskutierten Folgen des Klimawandels ist zu prüfen, inwieweit diese Veränderungen einen Einfluss auf die Risikovorsorge unserer Mitglieder haben werden. Schlagkräftiges Team für Innovationen Um diesen Entwicklungen gerecht zu werden, wurde innerhalb der Versicherungsabteilung das Team Forschung und Entwicklung gegründet. Veränderungen im Agrarsektor sollen rechtzeitig identifiziert und analysiert werden, damit die Vereinigte Hagel gezielt darauf reagieren kann. Das fünfköpfige Team ist interdisziplinär aufgestellt und setzt sich aus Agrar- und Gartenbauingenieuren zusammen, die langjährige Erfahrungen aus folgenden Bereichen mitbringen: Produktentwicklung Schadenregulierung Landwirtschaft und Sonderkulturen Hagel- und Mehrgefahrenversicherung Risikobewertung und -tarifierung Business Intelligence und neue Technologien Fachunterstützung für das gesamte Unternehmen leisten Der Arbeitsschwerpunkt des Teams liegt im Ausbau der Secufarm -Produktfamilie sowohl in Deutschland wie im europäischen Ausland. Es geht darum, den Deckungsumfang um zusätzliche Elementarrisiken zu erweitern und neue Technologien in den Bereichen der Geodatenverarbeitung, der Fernerkundung sowie der Klima- und Wetterdatenanalyse voranzutreiben. Mit engen Kontakten zur Wissenschaft sollen innovative, wissenschaftlich fundierte Versicherungs- und Schadenregulierungskonzepte erarbeitet werden, die praxisorientierte Versicherungslösungen mit der gewohnt hohen Qualität in der Schadenregulierung gewähr- Teamleiterin Dr. Ingrid Nöhles leisten. Das Team Forschung und Entwicklung steht zukünftig den Fachabteilungen sowie den Bezirksdirektionen und Niederlassungen zur Seite, um bei Analyse und Bewertung neueste Erkenntnisse schnell umzusetzen und neue Versicherungslösungen zu erarbeiten und einzuführen. Das gilt auch für technische Innovationen in Datenverwaltung und Schadenregulierung. Dr. Ingrid Nöhles Versuchswesen filmisch festgehalten Um die Fachwelt über ihr Versuchswesen, die Philosophie dahinter sowie die Herangehensweise zu informieren, hat die Vereinigte Hagel ausgewählte Versuche in einem Film festgehalten. Die Magdeburger Filmproduktionsfirma blende39 hat die Versuchsdurchführung in Kartoffelbeständen von der Hagelsimulation, über die Schadenbegutachtung bis hin zur Ernte dokumentiert und aufbereitet. Bestellen Sie die DVD kostenlos unter Tel. 0641/ oder schauen sie unter

20 20 Irreversible frühe Trockenschäden in Luxemburg Trockenschäden - eine Herausforderung für die Gutachter nissen. Die so ermittelte Schadenquote in Prozent zum Ertragsverlust wird dann wie folgt ausgezahlt: Bei einer Quote von 33 bis 66 % werden für die geschädigter Parzelle 20 % der Versicherungssumme, bei einer Quote von über 67 % werden 40 % ausbezahlt. Die Einteilung in diese beiden Schadenklassen hat sich als hervorragend geeignet erwiesen. Die Luxemburger Landwirte haben 2011 ein trockenes Frühjahr erlebt wie selten zuvor. Im März fiel nur ein Fünftel der üblichen Regenmenge, im April knapp die Hälfte. Im Wachstumsmonat Mai blieb der so dringend benötigte Regen weitestgehend aus. So kam es bereits früh in der Vegetationsperiode zu irreversiblen Trockenschäden bei allen Ackerfrüchten. Drastische Ernteeinbußen waren die unabdingbare Folge. Die Ackerbauern ernteten ein Drittel weniger als im Durchschnitt. Staat fördert Versicherung Von den insgesamt ha landwirtschaftlich genutzter Fläche sind rund 65 Prozent gegen Hagelschäden versichert. Rund ha davon deckt eine Mehrgefahrenversicherung ab, die Schäden durch Sturm, Starkregen, Frost, Auswinterung, Auswuchs und Trockenheit beinhaltet. Die Prämien der Hagel - und Mehrgefahrenversicherung - letztere wurde 2004 eingeführt - werden zur Hälfte vom Staat bezuschusst. Dessen Rechnung ist aufgegangen: Der Berufsstand sorgt verstärkt vor und übernimmt Eigenverantwortung, statt wie zuvor im Katastrophenfall unfreiwillig am Tropf des Staates zu hängen. Hauptgetreidearten vorgenommen. Darin sind die Niederschlagsmengen der Kantone von Februar bis Ende Mai eingeflossen, was in Luxemburg aufgrund des engen Netzes der Wetterstationen problemlos möglich ist. So stand die Schadendichte nach Regionen frühzeitig fest. Die Sachverständigen haben mit Zählrahmen die Bestandsdichte in Ähren pro qm ermittelt, indem sie von einer durchschnittlichen Anzahl ährentragender Halmen ausgegingen und so die Verlustquote für jede Getreideart schnell aufzeigen konnten. Um mögliche Auswinterungsschäden zu eliminieren, wurden Konterproben genommen, d.h. an 50 Pflanzen mit Nebentrieben aus dem Bestand wurden die bereits angelegten, aber reduzierten Nebentriebe gezählt. Beide Verfahren führten zu exakten, weitestgehend übereinstimmenden Ergeb- Trockenschäden schwierig zu quantifizieren Wenn irgend möglich, sollten Trockenschäden erst kurz vor dem Mähdrusch reguliert werden. Dies bedingt zwangsläufig, dass die Sachverständigen die Betriebe mehrfach aufsuchen müssen. Hagel tritt meist nur strichweise auf. Trockenschäden dagegen betreffen meist Riesengebiete und sind daher deutlich aufwendiger zu regulieren als Hagelschäden. Die Zusammenarbeit zwischen dem Generalbevollmächtigen der Vereinigten Hagel in Luxemburg, Toni Esch, und der zuständigen Bezirksdirektion Alzey lief reibungslos und äußerst kooperativ. Trotz intensiver Abstimmung war nicht zu vermeiden, dass eine Kommission kurzfristig für einige wenige Parzellen ausrücken musste. Oft waren drei Kommissionen über mehrere Tage viele Stunden täglich im Einsatz. Dank an alle Beteiligten für ihre Flexibilität! Dr. Heinzbert Hurtmanns Schadenausmaß per Monitoring Um das Ausmaß der diesjährigen Schäden zu ermitteln, wurde bereits in der 22. Kalenderwoche ein landesweites Monitoring für die Sachverständige Jean Berns (li) und Pierre Theisen (re) gemeinsam mit Toni Esch vor Ort. Ein unverzichtbares Hilfsmittel: der Zählrahmen, der 0.2 Quadratmeter abdeckt.

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