Wer wir sind, was wir tun, und weshalb Sie uns unterstützen sollten.

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1 Wer wir sind, was wir tun, und weshalb Sie uns unterstützen sollten. 1

2 Die Augenhilfe Afrika e.v. gibt Menschen das Augenlicht zurück. Schon am Tag nach der Operation werden die Pflaster entfernt. Es gibt bewegende Szenen und berührende Momente, wenn die Menschen wieder sehen können. Die meisten können es kaum fassen. Für sie beginnt ein neues Leben. 2

3 Schützenbrüder aus dem Rheinland haben die Augenhilfe initiiert. Hilfe für die Blinden in Afrika kommt aus dem Rheinland: Korschenbroichs einziger schwarzer Schützenbruder Dr. Raoul Cheuteu, der aus Kamerun stammt, in Deutschland Augenmedizin studiert hat und inzwischen wieder in seiner Heimat lebt, ist der Initiator der Augenhilfe. Seine deutschen Schützenbrüder haben mit ihm den gemeinnützigen Verein Augenhilfe Afrika e.v. gegründet, um Cheuteus Operationskampagnen in Kamerun und den Nachbarländern zu finanzieren. 3

4 Im September 2013 wurde die Augenhilfe Afrika gegründet. Die Augenhilfe Afrika wurde im September 2013 in Korschenbroich gegründet. Um Dr. Raoul Cheuteu sammelten sich 17 Gründungsmitglieder, Schützenbrüder, Ärzte, Apotheker, Unternehmer, Juristen und Augenoptiker. Augenhilfe-Mitglied Optikermeister Max Heinrichs baute in der Folge in Kamerun eine Optiker-Werkstatt, angegliedert an Cheuteus Filialklinik Ambam, auf und nahm sie in Betrieb. Die Einrichtung wurde von Spenden der Augenhilfe Afrika finanziert. Max Heinrichs hat Dominique Chieuteu, die jüngste Schwester von Raoul, im Mai 2014 als Leiterin dieser Werkstatt eingewiesen. 4

5 Das Zentrum der Aktivitäten liegt in Kamerun. Kamerun liegt in Zentralafrika, hat eine Fläche von qkm und ist damit etwa ein Drittel größer als Deutschland. Im Land leben geschätzte 30 Millionen Menschen. Von 1884 bis zum 1. Weltkrieg war Kamerun deutsche Kolonie. 5

6 Die Operationskampagnen werden rechtzeitig vorher bekannt gemacht. Menschenmengen drängen herbei aus Kamerun, aber auch aus den Nachbarländern. Sie alle setzen ihre Hoffnung auf die Augenhilfe Afrika. Das Operationsteam von Dr. Raoul Cheuteu und Dr. Giles Kagmeni, der ebenfalls in Deutschland studiert hat, wird sehnlichst erwartet. Viele Blinde werden von ihren Familien begleitet, die mit ihnen geduldig auf die Operation warten. 6

7 Der Graue Star ist in Afrika weit verbreitet. In den afrikanischen Ländern gibt es ca. 3,6 Millionen Menschen, die vom Grauen Star betroffen sind. Viele erblinden schon im Kindesalter. In Europa ist der Graue Star nur eine Alterskrankheit. Die Menschen in Afrika haben aber in entlegenen Gebieten so gut wie keine medizinische Versorgung. Die lebensfeindliche Umgebung mit Mangelernährung, ständiger aggressiver Sonnenbestrahlung und kaum Zugang zu sauberem Wasser tragen ein Übriges zur Häufigkeit der Grauen- Star-Erkrankung und -Erblindung bei. Zu heilen ist diese Erblindung aber in fast allen Fällen durch eine einfache Operation. 7

8 Eine Graue-Star-Operation kostet nur rund 50 EUR. Sehen Sie selbst! 8

9 Eine Operation wird vorbereitet. Der Patient liegt auf einem einfachen Holztisch. Mit einer Spritze wird das Auge örtlich betäubt. Der Patient liegt dabei auf einem einfachen Holztisch. Falls kein Tisch vorhanden ist, muss auch schon einmal der nackte Fußboden als Unterlage herhalten. Anschließend warten die Patienten im blauen OP-Kittel auf die Operation. 9

10 Die Operationen finden in einfacher Umgebung, aber mit moderner Ausrüstung statt. Die Blinden werden am Stock in den Operationssaal geführt. Dort leisten die Ärzte ganze Arbeit. Dr. Raoul Cheuteu und Dr. Giles Kagmeni operieren in der mobilen Klinik hochkonzentriert und wie am Fließband oft bei 40 Grad und mehr. 10

11 Eine Graue-Star-Operation dauert nur knapp 15 Minuten So wird der Graue Star operiert: Die erkrankte Linse wird durch einen millimeterkleinen Schnitt herausgeholt und durch eine hochwertige künstliche Linse ersetzt. 11

12 Bei der Kampagne in Mora in Nord-Kamerun werden 51 Patienten erfolgreich operiert. Allen Grund zu jubeln haben die geheilten Blinden. Mit ihnen freut sich Dr. Raoul Cheuteu über die gelungene Operationskampagne in Mora in Nord- Kamerun im Februar 2014, der ersten, die von der Augenhilfe finanziert wurde. 12

13 Was haben wir 2014 / 2015 sonst noch erreicht? Einige Beispiele 13

14 Auch Kinder, die das ganze Leben noch vor sich haben, sind vom Grauen Star betroffen. Die Frühlingskampagne 2015 in Tibati, Zentral-Kamerun, bringt 58 Blinden das Augenlicht zurück. Darunter ist der auf beiden Augen am Grauen Star erkrankte 7-jährige Mohamadou (rechts). Bald kann er zur Schule gehen und auch auf der Straße mit seinen Brüdern und den Nachbar-Kindern spielen, was beides vor der Operation nicht möglich war. 14

15 In Ausnahmefällen werden Patienten gleichzeitig an beiden Augen operiert (1/2). In Ausnahmefällen operieren Dr. Giles Kagmeni (s. Bild) und Dr. Raoul Cheuteu Blinde sogar gleichzeitig an beiden Augen, hier bei der Kampagne in Oyem, Gabun, im August

16 In Ausnahmefällen werden Patienten gleichzeitig an beiden Augen operiert (2/2). Dieses Foto entstand im März 2015 bei der Kampagne in Tibati. Schon am Tag nach der Operation, wenn die Pflaster entfernt sind, können die Patienten nach Jahren der Dunkelheit wieder sehen. 16

17 Deutsche Praktikantin unterstützt das Operationsteam vor Ort. Im Juli 2014 bei der Kampagne in Bitam, Nord-Gabun, ist zum ersten Mal eine Praktikantin aus Deutschland mit auf Operationstour. Die 18-jährige Korschenbroicherin Clara Schmitz assistiert den Ärzten und staunt über die Bedingungen, unter denen in Afrika medizinische Hilfe geleistet wird. 17

18 Manchmal ist der gewaltige Andrang der Hilfesuchenden nicht zu bewältigen. Bei der Kampagne in Dschang in West-Kamerun im August 2015 ist der Andrang so groß, dass nicht alle Patienten behandelt werden können. 350 werden untersucht, 50 operiert. Viele müssen leider auf einen späteren Kampagnen-Termin vertröstet werden. 18

19 Schon eine einfache Brille ist für viele Menschen in Afrika nicht verfügbar. Mit einfachsten Mitteln versuchen sich die Menschen in Afrika selbst zu helfen. Wo es keine Optiker-Werkstatt gibt, da bastelt sich ein alter Mann diese Brille mit Fensterglas. Besser sehen kann er durch diese Brille aber nicht. 19

20 Wir bringen Augenoptiker-Know-how nach Afrika. Im August 2015 unterstützt Augenoptikermeisterin Natascha Happerschoss aus Mönchengladbach auf eigene Kosten verschiedene Kampagnen, hier im kamerunischen Kye-Ossi an der Grenze zu Äquatorial-Guinea. 20

21 Lokale Augenoptiker werden geschult, aber es wird auch unmittelbare praktische Hilfe geleistet. Auch bei der Kampagne in Ekali südlich von Kameruns Hauptstadt Yaoundé im August 2015 ist Augenoptikermeisterin Natascha Happerschoss dabei. In einem kleinen Schuppen werden die Geräte aufgebaut. Hier finden dann die Refraktionen, Untersuchungen und die Anfertigung der Brillen statt. 21

22 Die Augen werden untersucht, und unmittelbar im Anschluss wird die passende Brille angefertigt. Kampagne in Ekali im August 2015: Alles geht Hand in Hand. Zuerst die Augenuntersuchung, dann die Anfertigung der passenden Brille. Und am Schluss blickt das Augenhilfe-Team regelmäßig in strahlende Gesichter. 22

23 Jede Spende kann helfen, damit Menschen wieder sehen können. Die Augenhilfe Afrika unterstützt die Operationskampagnen der mobilen Augenklinik von Dr. Cheuteu und Dr. Kagmeni mit den Spenden aus Deutschland, die für Augenlinsen, Medikamente, Verbände bestimmt sind. Die beiden kameruner Ärzte operieren die Bedürftigen kostenfrei und opfern ihre Freizeit für ihr großes Engagement. Jeder Euro, der für die Augenhilfe Afrika gespendet wird, kommt bei den Blinden an. Schon für rund 50 Euro kann ein Blinder in Afrika geheilt werden. Helfen Sie durch Ihre Spende an die Augenhilfe Afrika! o Konto: o BLZ: o IBAN: DE o BIC: WELA DE DN o Sparkasse Neuss Jeder kann helfen. Oder stellen Sie ein Sparschwein, eine Spendenbox für die Augenhilfe Afrika auf in ihrem Geschäft, in Ihrer Firma oder bei privaten Feiern und Festen im Betrieb. 23

24 Unterstützen Sie uns noch heute! 24

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