intergraph horizonte

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "intergraph horizonte"

Transkript

1 intergraph horizonte Die Zukunft der Öffentlichen Sicherheit Die Zukunft der Öffentlichen Sicherheit Das Intergraph-Journal für die Branchen Sicherheit Verwaltung Infrastruktur energiewirtschaft

2 2 news 3 inhalt 2 EDITORIAL 3 NEWS 6 Die zukunft der öffentlichen Sicherheit 6 Zukunftssicher 8 Von der Information zum Wissen 10 Reality Monitoring 11 Support visualisiert Anwendungen und Lösungen 12 Geodaten in einer neuen Dimension 14 3D-Sichtbarkeitsanalysen für Windkraftanlagen 16 Räumliche Intelligenz per Smartphone IT-Trends 18 Daten als Dienst 19 Internationale NEWS IMpressum Intergraph-Horizonte Das Intergraph-Journal für die Branchen Sicherheit, Verwaltung, Infrastruktur und Energiewirtschaft Online-Version unter: Redaktionsschluss: 23. November 2012 Besteht Interesse an der kostenlosen Zusendung des Magazins? Senden Sie eine an: Herausgeber Intergraph SG&I Deutschland GmbH Reichenbachstr Ismaning Telefon: Telefax: Internet: Konzept, Redaktion & Graphik LANDSCAPE GmbH, Köln V.i.S.d.P. Dr. Matthias Alisch, Intergraph SG&I Deutschland GmbH 2012: Intergraph SG&I Deutschland GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Intergraph ist Teil von Hexagon AB. Nachdruck, Aufnahme in Online-Dienste und Internet sowie Vervielfältigungen auf Datenträger nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Intergraph SG&I Deutschland GmbH. Intergraph und das Intergraph-Logo sind registrierte Warenzeichen der Intergraph Corporation USA. Alle anderen hier genannten Marken und Produktnamen sind registrierte Warenzeichen der jeweiligen Eigentümer. Bildnachweise: Seite 1: Ford Motor Company, Intergraph; Seite 2: Wiesbaden112; Seite 3: Intergraph, Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden; Seite 4: Intergraph; Seite 5: Hexagon, sigrid rossmann/ PIXELIO; Seite 6: Kobes/Fotolia.com; Seite 7: Sächsisches Staatsministerium des Innern; Seite 8: Kathrin39/Fotolia.com, Mihai Simonia/ Shutterstock.com, Bernd Kröger/fotocent, ESA; Seite 9: Intergraph, aboutpixel.de, Center Communication Systems; Seite 10: zentilia/shutterstock.com; Seite 11: Lola/Shutterstock.com, fotostory/shutterstock. com; Seite 12: Sergey Nivens/Fotolia.com, Deutsche Post DHL; Seite 13: S.Borisov/Shutterstock.com; Seite 14: Erich Westendarp/PIXELIO; Seite 15: Intergraph; Seite 16: Reno Martin/Shutterstock.com; Seite 17: IBM, Toshiba, Apple, Samsung, Intergraph; Seite 18: Alwyn Cooper/ istockphoto; Seite 19: Alberta Health Services, shaunl/istockphoto Liebe Leserinnen und Leser, ich freue mich sehr, Ihnen heute die neue Ausgabe der Intergraph-Horizonte präsentieren zu können. Das aktuelle Heft widmet sich dem Thema öffentliche Sicherheit einem Bereich, in dem die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts in ganz besonderem Maße sichtbar und spürbar werden: In unserer sich stetig wandelnden und immer stärker vernetzten Welt werden globale Zusammenhänge und Trends zunehmend relevant für die tägliche Arbeit der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Demographischer Wandel, Extremwetterlagen oder internationaler Terrorismus beschäftigen BOS heute ebenso wie die Tatsache, dass sich das Kommunikationsverhalten der Menschen im Zeitalter des mobilen Internets entscheidend verändert hat. Erfolgreiches Einsatzmanagement ist heute in erster Linie Informationsmanagement, denn gerade in komplexen Einsatzlagen ist die gezielte Beschaffung, Analyse, Aufbereitung und Verteilung unterschiedlichster Daten erfolgskritisch. Intergraph unterstützt diesen Prozess seit langem mit leistungsfähigen Einsatzleit-, Lageinformations- und Stabssystemen, die ganz wesentlich auf der intelligenten Nutzung raumbezogener Daten basieren. Mit Dynamic GIS, der Verschmelzung von Sensoren, Software und Services zu einer ganzheitlichen Geodatenverarbeitung, werden wir auch im Bereich Public Safety & Security eine neue Ära einleiten. Der Erfolg unserer integrierten Strategie auf dem Weg zu neuen, passgenauen Lösungen für ganz unterschiedliche Anwendungsbereiche dokumentiert sich schon heute in vielen unterschiedlichen Projekten, von denen wir Ihnen auch dieses Mal wieder einige ausgewählte Beispiele vorstellen. Diese zeigen auch, dass raumbezogene Intelligenz über flexibel konfigurierbare Daten und Dienste heute in praktisch jedem Prozess zur Verfügung steht und dort erheblichen Mehrwert schafft. Wir sind stolz, die Entwicklung in dieser Richtung ganz entscheidend voranzutreiben und mitzugestalten. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihr Dr. Horst Harbauer Geschäftsführer Intergraph SG&I Deutschland GmbH & Senior Vice President EMEA SG&I Intergraph-Horizonte online lesen und Mehrwertangebote zum Magazin nutzen Kanton ZUg nutzt neueste Intergraph-Technologie Geodatenportal in der 3. Generation Unter steht der breiten Öffentlichkeit seit rund zehn Jahren eine Internetanwendung für die Präsentation und Abfrage raumbezogener Daten zur Verfügung. Das Geodatenportal wird von der GIS-Fachstelle des Kantons Zug betrieben und stellt Geodaten von allgemeinem Interesse bereit. ZugMap dient der interessierten Öffentlichkeit als Informationssystem und professionellen Anwendern als Entscheidungs- und Planungshilfe. Seit dem Jahr 2005 wachsen die Zugriffe auf das Geodatenportal jährlich im zweistelligen Prozentbereich. Ende August 2012 ging das beliebte Geodatenportal in die dritte Generation. Auch die neuste Version baut auf Intergraphs GeoMedia WebMap und Basismodul auf. Dabei liefert die aktuellste Version des Basismoduls Version 3.4, die Anfang August 2012 von der Intergraph (Schweiz) AG offiziell auf den Markt gebracht wurde, etliche Software-Komponenten des neuen ZugMap. Bei der Erneuerung des Zuger WebGIS wurde nicht nur auf eine neue Optik sondern in erster Linie auf eine optimale Performance geachtet. Jetzt bietet das komplett überarbeitete MapFrame im Basismodul 3.4 nicht nur einen schnelleren Bildaufbau, eine einfachere Navigation und ein asynchrones Ladeverhalten, sondern ermöglicht auch das direkte Einbinden und Konsumieren von OGC Geo-Webdiensten. So sind die Referenzdaten (Grundbuchplan, Luftbild, Ortsplan, etc.) als OGC WMTS eingebunden. Dank der Integration von WMTS-Kacheln in die Referenzdaten konnte die Kartenaufbereitung erheblich beschleunigt werden. Das serverseitige Vorprozessieren und Vorhalten dieser gekachelten Daten erfolgt mit der Intergraph Softwarekomponente Geospatial SDI. Die verschiedenen Kartenfunktionen sind gruppiert und in einem Menüband oberhalb der Karte angeordnet. Die Interaktionen mit der Karte sind vereinfacht, auch das Navigieren in der Karte entspricht den aktuellen Standards. Die Auswahl aus rund 40 Kartenebenen wurde grundlegend überarbeitet. Nun können Referenzdaten im Hintergrund durch ausgewählte Fachdaten überlagert werden. Alternativ lassen sich vordefinierte Kartenwerke per Mausklick selektieren und visualisieren. Für individuelle Kartendarstellungen lassen sich aus einem Katalog Geodaten von A bis Z frei kombinieren. Neben den gewohnten spezifischen Suchmöglichkeiten steht den Anwendern nun auch ein globales Suchfeld (Schnellsuche) zur Verfügung: Die Applikation prüft bei der Eingabe selbst, ob es sich um eine Parzelle, eine Adresse oder einen Flurnamen handelt, und bietet die gefundenen Optionen zur Auswahl an. Kantonspolizei entscheidet sich für IntergrapH I/Cad Intergraph auf der InTergeo 2012 Sichtbare resultate Erstmals seit sechs Jahren war Intergraph auf der INTERGEO 2012 wieder mit einem größeren Messestand vertreten gemeinsam mit dem Partner GEOSYSTEMS GmbH. Auf der weltweit führenden Kongressmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement vom 09. bis 11. Oktober 2012 erlebten die Besucher die Resultate aus der 2011 und 2012 offiziell vollzogenen Integration von ERDAS in Intergraph SG&I. Vorrangig zu nennen ist hier die neu geschaffene Produktfamilie Intergraph Geospatial in der Version 2013, die in Hannover erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde (Bericht Seite 4). Koordinierte Einsatzplanung in Appenzell Ausserrhoden Die Schweizer Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden bereitet sich auf die Einführung von Intergraphs Leitstellentechnologie zur Koordinierung ihrer Einsätze vor. Dazu hat der Kanton im April 2012 einen Vertrag mit Intergraph geschlossen. Die Implementierung der Software wurde im Oktober 2012 abgeschlossen, gefolgt von einer intensiven Schulung der Disponenten der Kantonspolizei. Die Übernahme des Systems in den laufenden Betrieb ist für Anfang 2013 geplant. Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden nutzt künftig drei vollwertige Intergraph Computer Aided Dispatch-(I/CAD-)Arbeitsplätze. Damit wird die herkömmliche Arbeitsweise mittels Telefon, Fax und handschriftlichen Notizen abgelöst. Die moderne IT-Lösung integriert das bestehende Personalinformationssystem und Mannschaftsalarmierungssystem. Zudem erfolgt als wesentlicher Bestandteil des Auftrags die Anbindung an POLYCOM, dem nationalen, digitalen Bündelfunknetz der Behörden und Organisationen für Rettung und Sicherheit in der Schweiz. Unser Polizeikorps setzt damit auf ein fortschrittliches, informatikbasiertes Einsatzleitsystem, das effizientes Arbeiten im täglichen Betrieb unterstützt und stärkt, so Ueli Frischknecht, Chef der Kantonalen Notrufzentrale und Mediensprecher der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden. Bei der Systementscheidung wa - ren die Kollegen der Kantons- und der Stadtpolizei St. Gallen hilfreich. Dort wird bereits ein Intergraph-System eingesetzt, an das sich unsere Kantonspolizei anbindet. Die eigenständigen Arbeitsplätze der Appenzell Ausserrhodener Einsatzzentrale werden über eine redundante Dark Fiber Glaskabelverbindung mit den zentralen Servern in St. Gallen verbunden. So lässt sich mit geringem Aufwand die volle Funktionalität des Einsatzleitsystems in St. Gallen nutzen ohne eine weitere komplexe Serverstruktur. Die Einrichtung eigener Schnittstellen, spezifischer Systemerweiterungen und Anpassungen ist dennoch möglich. Dies zeigt, wie flexibel erweiterbar und kundenorientiert Intergraphs Lösungen sind, resümiert Sebastian Stepfer, Intergraph EMEA Industry Director Public Safety & Security. I/Dispatcher bildet das zentrale Software-Modul der Intergraph Produktfamilie Computer Aided Dispatch (I/CAD). Es dient der Einsatzerfassung, Disposition und Einsatzführung und stellt alle missionskritischen Daten in Echtzeit bereit.

3 4 news news 5 Vereint Modern Dynamisch: Intergraphs Produktportfolio Geospatial 2013 ab Dezember 2012 verfügbar Teil eines Ganzen: GeoMedia 2013 Interview mit OLA ROLLÉN, CEO VON HEXAGON UND INTERGRAPH Dynamic GIS vision mit Realitätsbezug GeoMedia 2013 ist Bestandteil des neu geschaffenen Portfolios Intergraph Geospatial 2013, das alle Produkte der GeoMedia-Familie und die im Jahr 2011 von Intergraph übernommenen ERDAS-Lösungen vereint und miteinander kombiniert. Das neue Intergraph Geospatial Portfolio verbindet Photogrammetrie, Fernerkundung, Geographische Informationssysteme (GIS) und Serverlösungen zu einem optimierten und umfassenden Angebot. Als Bestandteil dessen beinhaltet GeoMedia 2013 eine vollintegrierte Lizenz von ER- DAS IMAGINE Essentials zur Erstellung von Karten, Erfassung und Editierung von Vektoren. Hier stehen dem Nutzer zum Beispiel auch die hoch entwickelten Rasterbearbeitungsfunktionen der ERDAS-Software direkt zur Verfügung. Überdies kann GeoMedia 2013 auf den neuen ERDAS APOLLO Metadaten Explorer zugreifen, um Grid- und Raster-Dateien direkt im GeoMedia- Kartenfenster zu suchen und anschließend zu visualisieren. Auch das neue Erscheinungsbild und die Bedienung überzeugt: In GeoMedia 2013 findet der Nutzer jetzt eine moderne Benutzeroberfläche, die Befehle in Ribbon Controls logisch gruppiert, ähnlich wie in Microsoft Office und ERDAS IMAGINE. Die klassische Oberfläche ist weiterhin verfügbar, um den Übergang zur Ribbon-Oberfläche je nach Bedarf durchführen zu können. Termine Zudem bietet die neue Version viele funktionale Erweiterungen, wie zum Beispiel signifikante Verbesserungen beim Datenzugriff und Bildaufbau durch einen Client-seitigen Anzeige-Cache. Im Ergebnis reduziert sich zum Beispiel die Zugriffszeit bei mehr als Objekten von 1,5 Minuten bis auf einige Sekunden. Professionelle Beschriftungsfunktionen mittels GeoLabel Pro von MapText sorgen dafür, dass der Anwender Kartenbeschriftungen noch schneller und besser platzieren kann. Durch definierbares Konfliktmanagement werden statische oder dynamische Beschriftungen automatisch neu positioniert, wenn der Benutzer Zoom- oder Pan- Funktionen ausführt. GeoMedia 2013 ist für SQL Server 2012 und SQL Azure (zur Verwendung in der Cloud) zertifiziert. Besuchen Sie Intergraph auf diesen Veranstaltungen: Roadshow Intergraph Geospatial 2013, Jan. - Mai 2013 Leica Tour Österreich - Deutschland Jan. und Apr EU Polizeikongress, , Berlin GeoMedia ist ein leistungsstarkes GIS-Management-Paket. Es generiert aus raumbezogenen Informationen ein Maximum an Nutzen. Zu klar verständlichen, interaktiv-kartographischen Darstellungen verdichtet werden so Prozesse der Entscheidungsfindung in nahezu jedem Bereich der Wirtschaft und Verwaltung unterstützt, sagt Mladen Stojic, Vice President Geospatial der Intergraph Corporation. Intergraph wird das Release GeoMedia 2013 sowie das gesamte Intergraph Geospatial Portfolio 2013 im Laufe des Dezembers 2012 veröffentlichen, zunächst in der englischen Version. Somit stehen zu einem einheitlichen Zeitpunkt für über 60 Software-Produkte die neuen Releases zur Verfügung von GeoMedia, ERDAS IMAGINE, LPS, ImageStation, ERDAS APOLLO, GeoMedia Smart Client, GeoMedia WebMap bis hin zu Geospatial Portal und Geospatial SDI. Das deutschsprachige Geospatial Portfolio 2013 folgte einige Wochen später. Herzlich Willkommen zur Roadshow Intergraph Geospatial 2013 Erfahren Sie mehr zum harmonisierten, modernisierten und dynamischen Produkt-Portfolio Intergraph Geospatial Mit über 30 Standorten in ganz Europa hält die Intergraph Roadshow Geospatial 2013 auch in Ihrer Nähe: Intergraph ist das erste und einzige Unternehmen weltweit, das ein einheitliches Release eines kompletten, funktionsstarken und vereinheitlichten Portfolios aus 64 Produkten zu den Themen GIS, Web-Services, Fernerkundung und Photogrammetrie vornimmt. Sieben Entwicklungszentren von Intergraph über den gesamten Globus verteilt sind seit Monaten in diesen Prozess eingebunden ein in der Geo-IT-Branche bislang einzigartiges Vorgehen. Die Resultate werden Sie überzeugen! Dreiländertagung DGPF-OVG-SGPF, , Freiburg SPIK 2013, , Bern AFCEA-Fachausstellung, , Bonn Intergraph-Forum 2013, , Koblenz AGIT 2013, , Salzburg Seit etwa zwei Jahren prägt Hexagon unternehmensübergreifend die Vision des Dynamic GIS. Auf dem Swiss Chapter GeoForum, dem jährlichen Intergraph- Benutzertreffen in Zürich, ergab sich Gelegenheit, darüber mit Ola Rollén zu sprechen, der seit über zehn Jahren die Geschicke des Hexagon-Konzerns leitet. Gut zwei Jahre gehört Intergraph inzwischen zum Hexagon-Konzern. Wie stellt sich die Übernahme aus heutiger Sicht dar? Ola Rollén: Intergraph ist für uns der wesentliche Baustein, um gemeinsam mit den anderen Konzerngesellschaften wie Leica Geosystems und NovAtel die gesamte Wertschöpfungskette von Geoinformationen und deren Verarbeitung abdecken zu können. Daraus Wertschöpfungspotenziale für unsere Kunden zu entwickeln war der Grund für die Übernahme. Das heißt, die Bedeutung von Geospatial- Technologien nimmt weltweit zu? Mittlerweile nutzen weltweit Milliarden von Menschen Geotechnologien etwa von Google oder Microsoft. Damit werden Geodaten zunehmend global verfügbar, was auch für den professionellen Geobereich erhebliche Wachstumspotenziale schafft. Diese wollen wir mit unserer Dynamic-GIS-Strategie erschließen. Mit Dynamic GIS adressieren wir den Anwendungsmarkt für professionelle GIS-Lösungen, der höhere Genauigkeit, Aktualität und Zuverlässigkeit an Daten erfordert. Welche gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Trends beeinflussen die Hexagon- Strategie? Die weltweit stark wachsende Bevölkerung sowie der demographische Wandel verlangen nach neuen Konzepten zur Sicherstellung der Versorgung und den Umgang mit den natürlichen Ressourcen wie etwa Wasser. Wasser wird in Zukunft wichtiger sein als Öl. Die Welt benötigt mehr Energie und Wasser, gleichzeitig muss man die vorhandenen Ressourcen effizienter einsetzen. Dynamic GIS ist einer der Schlüssel für diese Herausforderung in den Bereichen Energie, Mobilität, Umwelt und Infrastruktur. Wie wirkt sich dies auf die Produkt- und Lösungsstrategien von Hexagon aus? Die Zukunft wird geprägt sein von der Kombination verschiedener Plattformtechnologien, Sensorsystemen und Softwarebausteinen, die aus unterschiedlichen Bereichen der Hexagon- Gruppe stammen können. Dabei zielen wir unter anderem darauf ab, vertikale Lösungen zu entwickeln. Ein Beispiel dafür ist die Lösung Hexagon H2O, eine Lösung, die wir derzeit bei der Drei-Schluchten-Staumauer am Jangtsekiang in China implementieren. Hier geht es um das übergreifende Management des Infrastruktursystems Wasser. Ausgangspunkt in diesem Szenario bildet ein Staudamm, der im Wesentlichen der Energieerzeugung, der Wasserversorgung der umliegenden Stadtbevölkerung sowie auch der Bereitstellung von Wasser als wichtigste landwirtschaftliche Ressource dient. Welche Technologien stecken in H2O? Die Hexagon-Lösung H2O umfasst Vermessungstechnik von Leica Geosystems, Intergraph-Lösungen für GIS und Einsatzleitstellen sowie Lösungen für die Fernerkundung aus dem ERDAS-Portfolio. Insgesamt liefern Sensoren zum Beispiel im Rahmen des Monitoring hochgenaue Echtzeitinformationen über die Stabilität des Bauwerks, energierelevante Daten für die Stromgewinnung, verbrauchsrelevante Daten der Bevölkerung bis hin zu Daten über den Wassergehalt der Agrar-Anbauflächen. Je mehr das GIS mit aktuellen, genauen und relevanten Daten gefüttert wird, desto wertvoller wird es für den Nutzer. Es ist dann gleichermaßen Drehscheibe für Echtzeitinformationen als auch Plattform für verschiedenste Anwendungen. Die Aufgaben des dynamischen GIS liegen zum Beispiel darin, eine multidimensionale Sicht auf die Welt zu bieten, einschließlich leistungsfähiger 3D-Anwendungen, eine Datenauswertung in Echtzeit und aus verschiedensten Quellen zu gewährleisten und die Daten nutzungsbezogen zu kontextualisieren. Das ist der Kerngedanke von Dynamic GIS. Gründung einer G!NIUS-Nutzergruppe Sie haben in Huntsville, Alabama, kürzlich den Startschuss für den Neubau der Intergraph-Firmenzentrale gegeben. Ist die USA also nach wie vor ein wichtiger Softwareund Entwicklungsstandort? Mit Huntsville und Hyderabad in Indien haben wir global die beiden größten Entwicklungszentren weltweit. Dort wird weitestgehend die Basistechnologie entwickelt. Unsere innovativen Technologieplattformen haben die Aufgabe, ein großes Maß an Flexibilität und Offenheit zu gewähren. Daneben gibt es über die ganze Welt verteilt dezentrale Entwicklungszentren, wie beispielsweise in Wien und München, die zu einzelnen Produkten und für die in Projekten anfallenden Aufgaben entscheidende Arbeiten leisten. Die USA ist dabei nach wie vor weltweiter Impulsgeber für Softwareentwicklungen, gerade was die Grundlagenentwicklung angeht. Aber es ist gleichzeitig enorm wichtig für uns, innerhalb der dezentralen Strukturen Produkte und Lösungen an die Regional- und projektspezifischen Anforderungen anzupassen. Auf dem Intergraph-Forum 2012 wurde von unseren Utilities-Kunden die Idee zur Gründung einer G!NIUS-Nutzergruppe geboren. Nach ersten Planungsgesprächen in kleinen Runden und in Abstimmung mit Intergraph freuen wir uns nun, alle G!NIUS-Nutzer aus dem deutschsprachigen Raum zur Mitarbeit aufzurufen. Die konstituierenden Sitzungen von voraussichtlich drei sogenannten Regionalgruppen (Nord-West, Süd und Ost) sind für Anfang bis Mitte März 2013 geplant. Neben konzeptionellen Diskussionen sollen dort auch Vertreter gewählt werden, die einen Leitkreis bilden, um Ideen, Wünsche und Anforderungen der Nutzer gebündelt an Intergraph heranzutragen. Eine gesonderte Einladung erfolgt Anfang Weitere Informationen können Sie vorab über folgende -adressen erfahren:

4 öffentliche öffentliche 6 7 Knappe Ressourcen effektiv nutzen Dass moderne IT-Technologie wirksam genutzt werden kann, um die Sicherheit und den Schutz von Menschen und Wirtschaftsgütern nachhaltig zu gewährleisten, ist unumstritten. Dies gilt insbesondere, wenn Ressourcen knapper werden und komplexe Aufgaben ein schlagkräftiges Einsatzmanagement fordern. Diese Herausforderungen stellten sich beispielsweise in Sachsen. Dort soll einerseits die Zahl der Einsatzkräfte in den kommenden Jahren signifikant reduziert werden, andererseits dürfen die Einsparungen gerade bei Großschadensereignissen, wie etwa Hochwasser, nicht zu Qualitätseinbußen führen. In der Konsequenz führt das Sächsische Staatsministerium des Innern (SMI) die integrierten Lösungen von Intergraph für BOS ein, bei denen die Einsatzleitsysteme über ein Stabssystem verknüpft sind. Die wichtigste Voraussetzung für ein Stabsstellensystem ist der Digitalfunk, sagt Tino Korks vom SMI. Einsatztruppen erhalten über die Stabsstelle Einsatzbefehle, gleichzeitig können sie Statusmeldungen versenden. Integrierte GPS-Empfänger sorgen dafür, dass die Trupps jederzeit geortet werden können. Das schafft die Voraussetzung dafür, dass die Stabsstelle in Form einer interaktiven Karte jederzeit weiß, wo sich die Einsatzkräfte befinden. Die Bedarfslage der Stabsstelle unterscheidet sich dabei jedoch sehr stark von denen der BOS-Leitstellen. Daher ist es unmöglich, eine einheitliche Projektsicht auf alle Bedarfsträger herzustellen, so Korks. Umso wichtiger ist es, dass das System die Möglichkeit bietet, die jeweiligen Ansichten einzeln zu konfigurieren. Durch die interaktive Anbindung der mobilen Trupps werden die Fahrzeuge so gewissermaßen zu mobilen Büros. Ebenso wichtig ist die Dokumentation der Stabsstellenarbeit. Es ist heutzutage Pflicht, die Kosten im Rahmen von Großereignissen nachzuweisen. Dafür ist die zentrale Aufzeichnung aller Prozesse und Entscheidungen im volldigitalisierten Stabssystem notwendig, erläutert Korks. Ebenso sei es von Bedeutung, Entscheidungen zu bewerten, um so die Arbeit kontinuierlich zu verbessern. Für Dr.-Ing. Jens Hartmann liegt die Zukunft des Einsatzmanagements und der Stabsarbeit im Netz: Es sind vor allem die webbasierten Systeme und deren Fähigkeit zur Datenintegration, die eine maximal wirksame Unterstützung nicht nur bei Großlagen leisten, sagt der Senior Account Manager Public Safety & Security bei Intergraph. Gegenüber geschlossenenen Systemen sind diese nicht nur hinsichtlich der Datenhaltung und -verteilung eindeutig überlegen, sondern bieten auch maximale Flexibilität bei der Ausgestaltung von Prozessen innerhalb und zwischen den einzelnen Organisationen. Über Intergraphs Workflow Manager und Formulargenerator können Oberflächen und Prozessschritte in XML konfiguriert werden eine aufwändige Programmierung ist nicht mehr erforderlich. Das führt zu optimal auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Lösungen. ZukunftsSicherGLobale Trends beeinflussen zunehmend unsere Gesellschaft. Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben müssen Prozesse und Strukturen neu aufstellen. Ein Leben in Sicherheit ist in unseren Breiten selbstverständlich: Die Kriminalitätsraten sind im internationalen Vergleich gering und Menschen in Gefahr wird zuverlässig geholfen. Dennoch ergab die Umfrage eines großen Versicherungsunternehmens: Jeder zweite Deutsche hat Angst vor Naturkatastrophen, vierzig Prozent fürchten Terrorismus und etwa jeder Vierte Kriminalität. Irrationale Ängste oder Hinweise auf tatsächliche Bedrohungen, für die sich die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben wappnen müssen? Tatsache ist: Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste stehen im Zuge des globalen und gesellschaftlichen Wandels vor Herausforderungen, die neue und effizientere Prozesse innerhalb und zwischen den unterschiedlichen Organisationen auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene fordern. Ein wichtiges Beispiel ist der demographische Wandel: Die Anzahl der älteren, hilfsbedürftigen Menschen steigt hierzulande und damit auch der Bedarf an Strukturen für deren Schutz und Versorgung. Mit den Bevölkerungsstrukturen ändern sich Siedlungsräume und Mobilitätsverhalten sowie nach Ansicht mancher Fachleute auch das soziale Gefüge mit entsprechenden Auswirkungen auf die öffentliche Sicherheit. Die wesentlichen Herausforderungen sind jedoch globaler Art: So ist Experten zufolge auch im deutschsprachigen Raum mit einer Zunahme von Großschadenslagen infolge von Stürmen, Hochwasser, extremer Kälte oder Hitze zu rechnen. Mindestens ebenso folgenreich sind weltweite technologische Trends im Zeitalter des mobilen Internets: Neue Medien ermöglichen es den Menschen, jederzeit in Kontakt zu treten, Informationen in Echtzeit auszutauschen und sich spontan zu organisieren. In der Konsequenz sehen sich die Ordnungskräfte heute mit Phänomenen wie Flashmobs oder spontanen Großkundgebungen konfrontiert und natürlich gewinnen auch kriminelle oder terroristische Aktivitäten via Web eine völlig neue Reichweite und Schlagkraft. Sicherheit 2.0 Gerade in den neuen Kommunikationsmedien und -kulturen liegt aber auch eine enorme Chance, denn sie können auch den Informationsfluss zwischen Sicherheitskräften und Bevölkerung deutlich effektiver gestalten: Über eigene Apps, Twitter-, Facebook- und YouTube-Accounts können BOS dem Bürger ermöglichen, schnell Kontakt aufzunehmen und gezielt Informationen zu liefern. Innovative Software-Lösungen helfen gerade bei Großschadenslagen, die mobile Kommunikation räumlich und inhaltlich zu analysieren, um so ein klareres Lagebild zu gewinnen. Die Herausforderung besteht darin, diese Informationen qualifiziert auszuwerten und für operative Prozesse bereitzustellen. Umkehrt können Polizei- und Rettungskräfte über die neuen Medien in Echtzeit mit den Menschen vor Ort kommunizieren. Internationale Fallbeispiele belegen, dass diese Maßnahmen sehr erfolgreich zum geregelten Ablauf auch großer Einsätze beitragen können.

5 8 öffentliche öffentliche 9 Von der Information zum Wissen Die Wenn ein Notruf eingeht, steht die Frage nach dem Ort des Geschehens an erster Stelle. Auch im Verlauf eines Einsatzes ist die räumliche Zuordnung von Informationen erfolgsentscheidend. Jede Leitstelle einer Feuerwehr, jede Einsatzleitung der Polizei, aber auch die gemeinsamen Stäbe von Bund und Ländern führen daher in irgendeiner Form Lagekarten. Nicht nur in BOS-Stabsstellen helfen Karten, frühzeitig zu erkennen, welche Gefahren drohen und wo bei Eintritt dieser Gefahren mit welchen Schäden zu rechnen ist. Papierkarten an Pinnwänden samt Stecknadeln sind noch durchaus verbreitet, werden jedoch zunehmend verdrängt von digitalen Lösungen zur Maximierung der öffentlichen Sicherheit und Notfallhilfe. Geodaten für den Einsatzfall Digitale Karten basieren auf Geobasisdaten, grundlegende amtliche Geodaten, welche die Landschaft (Topographie), Grundstücke und Gebäude anwendungsneutral in einem Koordinatennetz abbilden. Hier lassen sich raumbezogene Sach informationen darstellen, die von unterschiedlichen Sensoren erfasst und übermittelt werden. Im Einsatzfall melden zum Beispiel die Einsatzkräfte, wo sie sich befinden und was sie vor Ort beobachten Informationen, die jedoch naturgemäß nur eine sehr begrenzte Sicht auf die Gesamtsituation liefern. Die Bereitstellung und Nutzung zusätzlicher Datenquellen für die Lagebeurteilung ist daher unverzichtbar. Fernerkundungsdaten von Satelliten oder aus Befliegungen sowie Informationen aus stationären oder mobilen Messtellen unterstützen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben wirksam dabei, eine Lage zu beurteilen und Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Mittlerweile gibt es über 100 verschiedene Satellitensysteme, welche die Erdoberfläche mit unterschiedlichen Sensoren abbilden. Neben hochauflösenden Fotos liefern die weltraumgestützten Beobachter Daten über die Temperatur oder den Wasserdampfgehalt der Atmosphäre oder tasten die Erdoberfläche mit einem aktiven Radarsignal ab, das auch die Wolkendecke oder Emissionen aus Vulkanasche durchdringt. Seit April 2012 liefert der GMES Emergency Management Service (EMS) direkt nutzbare Auswertungen aus aktuellen Satellitendaten: Binnen 30 Stunden erhalten authorisierte Nutzer detaillierte thematische Karten, oder auch einzelne Analyse-Layer, die direkt in ein Geographisches Informationssystem (GIS) eingelesen werden können. Nutzung von Raumbezogenen Daten bietet Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) heute ungeahnte Möglichkeiten für Planung, Disposition und Management von Einsätzen und Lagen. Die Herausforderung besteht darin, aus der Flut an verfügbaren Informationen praxisrelevantes Wissen für die Einsatzorganisationen zu generieren. Darüberhinaus stehen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei unterschiedlichen amtlichen Stellen Geodaten zur Verfügung, die überaus wertvolle Entscheidungsgrundlagen für alle Phasen der Notfallplanung und Lageführung liefern können: Daten zur räumlichen Verteilung von Schutzgütern, detaillierte Infrastrukturinformationen über Verkehrswege, Krankenhäuser, Stromnetze, demographische und Wetterdaten bis hin zu digitalisierten Gebäudeplänen können nicht nur bei Großschadenslagen helfen, schnell und gezielt zu reagieren. Über die EU-Richtlinie zur Schaffung einer Geodateninfrastruktur (IN- SPIRE Infrastructure for Spatial Information in Europe) und deren Umsetzung im deutschen Geodatenzugangsgesetz sind die Weichen für den breiten Zugriff auf diese Daten gestellt. In Planung ist derzeit die neue Schnittstelle XKatastrophenhilfe. Sie lehnt sich an Vorgaben des XÖV (XML in der öffentlichen Verwaltung) an und soll die Bereitstellung und Integration heterogener Daten vereinfachen. Informationen in Echtzeit Selbst umfangreiche Echtzeitdaten können heute in die Lagebeurteilung einfließen: Bilddaten von Überwachungskameras, Robotern und Drohnen ermöglichen einen direkten Einblick in die Lage vor Ort. Mobile Messgeräte an oder in der Schutzkleidung der Einsatzkräfte informieren über Luftschadstoffe oder Temperatur. Über Open Street Maps erfassen Freiwillige im Web Geodaten, die anderweitig kaum zu beschaffen sind: Auf diesem Wege entstanden nach dem Erdbeben in Haiti binnen Stunden aussagekräftige thematische Karten, in denen die Erfasser eingestürzte Gebäude, passierbare Straßen oder Zugänge zu Trinkwasser dokumentierten abrufbar per Web von jedem stationären oder mobilen Rechner. In jüngster Zeit arbeiten Wissenschaftler und Entwickler an Lösungen, die auch Informationen aus der mobilen Kommunikation der Menschen vor Ort für die Einsatzbewertung und -planung nutzbar machen: Von der einfachen Notfall- App, die der Leitzentrale in Echtzeit die exakte Position des Anrufers zur Verfügung stellt, bis hin zu komplexen Anwendungen, die zum Beispiel Twitter nach bestimmten Schlagworten durchsuchen, semantisch analysieren und die Ergebnisse in einer Karte darstellen. Räumliche Intelligenz Die Kunst der Lagekartenführung besteht seit jeher darin, aus den vielen punktuellen Lageinformationen ein einheitliches Bild für die Einsatzleitzentrale und Stabsstelle zu erstellen. Dabei werden Lageinformationen klassischerweise über die verschiedenen Meldewege der Organisationen und Einsatzkräfte gesammelt, geprüft, zusammengefasst und verteilt. Die Führung der Lagekarten wird heute von intelligenten Informationssystemen übernommen, die in der Regel ein Geographisches Informationssystem (GIS) beinhalten. Diese Systeme ermöglichen über die räumliche Darstellung von Objekten und Sachverhalten hinaus auch komplexe Analysen und können so gänzlich neues Wissen erzeugen. Mit der enormen Zunahme von räumlichen Informationen entstehen dabei jedoch neue Herausforderungen für Einsatzleitsowie Lageinformations- und Stabssysteme, die nun große Mengen an Informationen gezielt aus völlig unterschiedlichen Quellen und Systemen abrufen, integrieren und zu einem einheitlichen Lagebild zusammenführen auch über die Grenzen verschiedener Organisationen hinweg. Aus dem Gesamtbild müssen in Echtzeit die wichtigen Fakten für die mobilen Kräfte vor Ort oder sogar die breite Bevölkerung selektiert und gezielt dorthin vermittelt werden. Nur ein effizienter Kreislauf von Informationserfassung, -analyse, -aufbereitung und -verteilung über verschiedene Kanäle und Plattformen gewährleistet optimale Reaktions- und Antwortzeiten. Zentrale IT-Themen wie Datenintegration, verteilter Zugriff, Ausfall und Standards sollten selbstverständlicher Bestandteil der Lösung sein. Damit Einsatzleitungen schnell, präzise und situationsgerecht die richtigen Entscheidungen für den Schutz von Menschen, Infrastrukturen und Ressourcen treffen können, müssen die Systeme heute mehr denn je intuitiv selbst unter Stressbelastung und zuverlässig in absolut rechtskonformen Prozessen arbeiten. Denn mit der Zunahme der Daten und Datenquellen wachsen naturgemäß auch die Risiken. Nicht zuletzt sollten die Entscheidungshilfesysteme in der Lage sein, offline zu arbeiten, denn gerade bei Großschadenslagen arbeiten Strom- und Telekommunikationsnetze nicht immer zuverlässig. Intergraph hat in vielen Projekten bewiesen, dass man diesen hohen Ansprüchen durch moderne Lösungen gerecht werden kann. Allein im Jahr 2013 gehen fünf große BOS-Installationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den Live-Betrieb. In einem vollständigen Lagebild fließen raumbezogene Informationen aus unterschiedlichen Quellen zusammen und schaffen so wertvolle Entscheidungsgrundlagen für ein punktgenaues Einsatzmanagement.

6 10 öffentliche öffentliche 11 Das Fraunhofer Institut für Intelligente Analyseund Informationssysteme (IAIS) und Intergraph eröffnen neue Datenquellen für die Einsatzplanung Reality Monitoring Am 23. August 2011 erschütterte ein Erdbeben die amerikanische Ostküste. Die Anwohner erfuhren es über Twitter angeblich sogar Sekunden, bevor sie die Erdstöße tatsächlich spürten. Dank mobiler Kommunikationstechniken können sich Menschen heute in Echtzeit über jedes erdenkliche Ereignis informieren. Das Spannende dabei: Mobile Sensoren wie Smartphones sagen nicht nur was zu welcher Zeit geschieht. Sie enthalten oft auch einen Raumbezug, erläutert Dirk Hecker, Leiter Mobility Mining am Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS in Sankt Augustin. Diese Informationen im Ereignisfall nutzen zu können, bietet unglaubliche Chancen für die Sicherheitskräfte. Gemeinsam mit Intergraph und verschiedenen Mobilfunkanbietern hat sein Institut das Konzept des Reality Monitoring entwickelt, um die neuartigen Datenquellen für die Einsatzplanung bereitzustellen. Durch die Analyse von anonymen Daten zur Mobilfunkauslastung und neuer Informationsquellen wie Twitter erhalten die Planungsstäbe fokussierte Informationen zu tatsächlichen Geschehnissen und Reaktionen der Menschen vor Ort. Big Data für die Einsatzplanung Trivial ist das keineswegs, denn man hat es hier mit unglaublichen Mengen größtenteils unstrukturierter Daten zu tun Tweets pro Sekunde sind im Ereignisfall keine Seltenheit. Diese müssen in Echtzeit ausgewertet und überprüft, die Ergebnisse über robuste Systeme bereitgestellt werden. Semantische Prüfkriterien sind von enormer Bedeutung. So darf das in einem Tweet detektierte Wort Katastrophe nicht unbedingt einen Alarm auslösen; der Sinn- und Satzzusammenhang sind stets zu überprüfen, was intelligente Systeme bereits zu leisten im Stande sind. Darüber hinaus sind immer die Vorgaben des Datenschutzes zu beachten. Privacy-Preserving ist somit ein ebenso wichtiger Bestandteil des Konzepts wie die Bereitstellung einer entsprechend belastbaren Server-Infrastruktur. Wie diese Aspekte optimal zusammengeführt werden können, erforscht das Team des Fraunhofer IAIS im aktuellen EU-Projekt INSIGHT. Wir entwickeln gemeinsam mit internationalen Forschungspartnern neue Verfahren, die dazu in der Lage sind, massive heterogene Datenströme zu analysieren, zu kombinieren und im Vergleich mit Daten vergangener Ereignisse Die Analyse von Real Time Daten ermöglicht im Einsatzfall schnelleres Handeln. srelevante Situationen zu erfassen, sagt Dirk Hecker. Personendichte und Bewegungsströme Konkret nutzt das Fraunhofer IAIS zum einen die Auslastungsdaten der Mobilfunkzellen im Einsatzgebiet eine anonyme Datenquelle, die eine enorme Aussagekraft über die Personendichte eines Gebietes hat, ohne dass Rückschlüsse auf einzelne Mobilfunknutzer gezogen werden können. Aus diesen Funkzellendaten können dank spezieller Algorithmen Aussagen über das Einsatzgebiet, die dort befindliche Personendichte und ereignisbezogen die Reaktionen der Menschen gewonnen werden. Im Vergleich mit historischen Ereignissen aus der betroffenen Region erlaubt diese anonyme Analyse vielfältige, wertvolle Rückschlüsse für die Einsatzplanung: Allein die Tatsache, dass die Auslastung des Netzes in einer bestimmten Zelle plötzlich drastisch ansteigt, ermöglicht bei Bedarf eine gute erste Lokalisierung von Ereignissen, führt Dirk Hecker aus. In der Zusammenschau der Daten benachbarter Zellen können Stäbe und Einsatzleiter zudem frühzeitig erkennen, welche Personenmengen sich aus welcher Richtung in das Einsatzgebiet bewegen und wann der Höhepunkt erreicht ist Informationen, die sonst mühevoll recherchiert, berechnet oder grob geschätzt werden müssten, stehen auf Knopfdruck bereit. Ungewöhnliches Mobilitätsverhalten kann so erkannt und durch entsprechende Maßnahmen beantwortet werden. Eine Historie der Personenbewegungen gibt dem Nutzer zudem eine fundierte Grundlage für die Planung künftiger Ereignisse. So lassen sich Risiken bereits im Vorfeld eines Einsatzfalls zuverlässig einschätzen und entsprechende Ressourcen bereitstellen. Notwendige Maßnahmen, wie zum Beispiel Verkehrsumleitungen, Straßensperren oder Evakuierungen, können punktgenau vorbereitet werden. Durch die gezielte Analyse von Online- Nachrichtenquellen wie Twitter erhalten die Einsatzverantwortlichen zudem unmittelbare Einblicke in die Situation vor Ort, die gerade bei Großereignissen von unschätzbarem Wert für die Einschätzung der Lage sind: Was geschieht an den verschiedenen Orten im Einsatzgebiet? Wo brauchen Menschen unmittelbar Hilfe? Wo droht Gefahr? Reality Monitoring wird nun in einer großen Pilotinstallation bei der Kantonspolizei St. Gallen, Schweiz, über standardisierte Schnittstellen in das Lageinformations- und Stabssystem Intergraph Planning & Response integriert. Support visualisiert Mit innovativen Verfahren und Prozessen setzt Intergraph jetzt neue Standards für Wartung und Support von kritischen Kundensystemen Wenn eine Anwendungslösung erweitert oder ergänzt werden muss, wenn Fehlfunktionen auftreten oder ein neuer Mitarbeiter schnell in das System eingewiesen werden soll, ist der Support des Software-Anbieters gefragt. Bei Intergraph ist dies keine triviale Aufgabe, erhält doch jeder Kunde eine Applikationsumgebung, die exakt auf seine individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist und die selbstverständlich auch die speziellen gesetzlichen Vorgaben erfüllt. Eine solche typische Lösung besteht vereinfacht gesprochen aus einer Datenbank, einer Applikation mit kundenindividuellen Anpassungen, einem Web-Server, einem File- Server und verschiedenen Client-Varianten. Bei derartigen Anwendungslösungen ist es erforderlich, ein dediziertes Referenzsystem und eine Testumgebung für jeden einzelnen Kunden vorzuhalten. Virtualisierung ist hierbei eine Option mit überaus vielen Vorteilen. Große Projekte mit überdimensionalen Datenbanken und interaktiven graphischen Darstellungen stellen dabei höchste Anforderungen an Hardware, Schnittstellen etc.. Eine Virtualisierung in der Größenordnung, wie sie Intergraph in Deutschland umgesetzt hat, wurde durch den technologischen Fortschritt der letzten zwei Jahren erst möglich. Intergraph virtualisierte über 50 komplexe Kunden-Referenzsysteme. Die Grenzen der zuvor genutzten umfangreichen physischen Serverstruktur wurde mit wachsender Kundenzahl offensichtlich: Hoher Stromverbrauch, lange Rüstzeiten und umfangreiche Folgeinvestitionen, etwa für die Kühlung des Serverraums am Standort in Deutschland, zeigten Optimierungsbedarf auf. Der Anstoß, die Wartungs- und Support-Prozesse zu optimieren, kam aus dem Geschäftsbereich Public Safety & Security. Das ist nicht verwunderlich, denn gerade hier kommt es bei der Beseitigung eines Problems im Zweifelsfall auf Minuten an. Nach vielen Monaten wurde klar, dass die Virtualisierung bei Intergraph einer Herkulesaufgabe gleicht und weitaus umfangreichere Zeit-, Ressourcenund Budgetansätze erforderlich sind. Nun kam dem Intergraph-Geschäftsbereich Utilities die Aufgabe zu, das Mammutprojekt in einem noch größeren Maßstab umzusetzen. Eine Konzeptionsstudie ermittelte als beste Lösung eine Private Cloud, die heute im Intergraph-Support bereits operativ ist. Die Infrastruktur besteht aus vier Servern mit drei Terabyte RAM, einem NetApp-Speicher- und Backup/Recovery-System sowie spezifischen Cloud-Lösungen von VMware. Auf dieser Systemumgebung sind 470 virtuelle Maschinen und Templates eingerichtet. Seit Ende 2011 ist die virtualisierte IT-Infrastruktur im produktiven Einsatz. Nachhaltiger Kundennutzen Die Resultate sprechen nach Ansicht von Andreas Peibst, Leiter Support Utilities bei der Intergraph SG&I Deutschland GmbH für sich: Wichtiger als die reine Kostenersparnis sind die nicht direkt quantifizierbaren Effekte. Die Bereitstellungszeiten reduzierten sich wesentlich: von Tagen oder Wochen auf Minuten. Support-Szenarien können jetzt in Sekunden in der kundenspezifischen Konfiguration erstellt, kopiert oder gestartet werden. Wir sind flexibler und haben deutlich kürzere Projektanlaufzeiten. Abläufe lassen sich insgesamt schneller reproduzieren. Bei der Abwicklung mehrerer paralleler Projekte sehen wir eine deutliche Steigerung unserer Flexibilität. Die Infrastruktur kann dynamisch über interne und externe Ressourcen erweitert werden. Wir können viel schneller und leichter Schulungen in höherer Qualität anbieten. Meine Mitarbeiter können sich verstärkt auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren und daher für den Support-Kunden effektiver arbeiten. Und ein nicht zu unterschätzender Vorteil die Einbindung externer Entwickler ist jetzt sehr viel einfacher. Die überaus erfolgreiche Virtualisierung in Deutschland dient als konzernweites Vorbild. Die Intergraph Corporation in den USA und andere Intergraph-Ländergesellschaften wollen nun die Erfahrungen nachnutzen. Und auch für die Kunden eröffnen sich neue Perspektiven: Bei Intergraph denkt man über Self Services, automatisiertes Management und eine nutzungsabhängige interne Verrechnung nach. Hybride Cloud-Lösungen, 24/7-Support oder auch SaaS-Angebote könnten weitere Schritte sein.

7 12 13 Intergraph und die Deutsche Post setzen einen neuen Meilenstein auf dem Weg zum Dynamic GIS: In einer umfangreichen Kooperation werden Daten und Dienste zu flexibel nutzbaren Service-Lösungen verschmolzen. Der Katalogversand eines Möbelhauses, die Schulbezirksplanung der Kommune, das Wartungsmanagement des Stromversorgers und die Einsatzplanung der Feuerwehr haben auf der ersten Blick nur wenig miteinander zu tun. Doch der erste Blick täuscht, denn für alle Prozesse benötigt man möglichst exakte soziodemographische und raumbezogene Daten. Intergraph will in Zusammenarbeit mit der Deutschen Post diese Daten zusammenführen und über intelligente Dienste für den flexiblen Zugriff unterschiedlichster Anwender bereitstellen. Beide Unternehmen haben eine Partnerschaft geschlossen, um gemeinsam SaaS-Lösungen ( Software as a Service ) bereitzustellen. Grundlage ist dabei die am Markt erfolgreich etablierte Geomarketing-Produktreihe GEOVISTA der Deutschen Post, die von Intergraph durch Daten und Technologien zur Bereitstellung webbasierter SaaS- Dienste erweitert wird. In einer einzigartigen Systemlandschaft können so hochqualitative soziodemographische, konsumbezogene und strukturelle Geodaten, Geobasisdaten wie etwa aktuelle Luftbilder und beliebige andere Daten zu individuellen Analyse- und Planungstools verbunden werden. Dynamic GIS in der Praxis Dieses Konzept entspricht der Philosophie des Dynamic GIS, integrierten durchgängigen Echtzeit-Systemen, mit deren Hilfe raumbezogenene Informationen bedarfsbezogen und komfortabel bereitgestellt und genutzt werden können. Ein mögliches Einsatzgebiet für ein solches SaaS- Datenprodukt ist beispielsweise das kommunale Leerstandsmanagement ein Thema, das im Zuge des demographischen Wandels zunehmende Bedeutung erlangt. Kommune, die frühzeitig auf strukturelle Veränderungen im Gemeindegebiet reagieren und geeignete Maßnahmen einleiten wollen, sind auf präzise Geodaten angewiesen. Einige dieser Daten sind vielleicht im kommunalen GIS verfügbar, andere fehlen und sind in den meisten Gemeinden mit den verfügbaren Mitteln kaum zu beschaffen. Dazu gehören vor allem Informationen zu einer Hausadresse. Die Deutsche Post verfügt durch ihr Tochterunternehmen Deutsche Post Direkt über eine Vielzahl an hochqualitativen und aktuellen soziodemographi- Weitergehende Spezifikationen der künftigen SaaS-Lösungen wollen die Kooperationspartner bewußt nicht definieren wie die Lösungen konkret aussehen werden, richtet sich nach den Fragestellungen des Kunden. Die Bandbreite ist diesbezüglich ebenso groß wie das Portfolio an Daten und Software-Tools, die zur Verfügung stehen. Wir liefern somit Datenprodukte, die durch die Architektur als SaaS vom Auftraggeber flexibel abgerufen werden können, so Jasnoch. So können die gelieferten Lösungen ebenso Planungswerkzeuge für die Stadtentwicklung wie für das Instandhaltungsmanagement oder den Netzausbau eines Versorgers sein. Sie können die Standortplanung eines Filialisten oder die Krisenzentrale bei der Information von Hochwasser betroffener Bürger und der Evakuierung der Überschwemmungsgebiete unterstützen. Das Angebot ist demnach interessant für Versorger, Banken, Versicherungen, Immobilienunternehmen, Behörden oder eben Kommunen. Die Lösung wird dabei sowohl von der Deutschen Post als auch von Intergraph vertrieben. Für die Definition von Projekten ist dabei ein einheitlicher Leistungs- und Preiskatalog definiert. Die Zukunft hat begonnen Die mit der Deutschen Post realisierte Lösung basiert auf einem dynamischen, echtzeitorientierten, dezentralen Datenhosting und der serviceorientierten Vernetzung der Daten ganz im Sinne der Leitidee des Dynamic GIS. Unsere Kunden profitieren durch diese Kooperation von einer dynamischen und nachhaltigen GIS-Umgebung, wobei die Software wie auch die dynamischen Daten und Anwendungen über Cloud Services bereitgestellt werden, so Dr. Horst Harbauer, Intergraph Senior Vice President EMEA SG&I und Geschäftsführer der Intergraph SG&I Deutschland GmbH. Dadurch eröffnen sich ungeahnte Wertschöpfungsketten für Geoinformationen. Mit einem ersten sichtbaren Ergebnis der Zusammenarbeit der Geodaten Deutschen Post und Intergraph traten die Partner bereits auf der diesjährigen INTERGEO-Messe in Hannover auf. Dort präsentierte man das GDI-Datenportal, ein Abfrage- und Visualisierungstool, das die Einbindung verschiedenster Daten und die Bearbeitung einer Vielzahl von Fragestellungen ermöglicht. Das GDI-Datenportal bildet die Basis, auf der später Produkte generiert werden. in einer neuen Dimension schen Daten. Durch die Kooperation von Intergraph und der Deutschen Post können diese jetzt mit innovativen Technologien und Software von Intergraph zusammengeführt werden. Hochaktuelle Geobasisdaten, wie beispielsweise die durch Intergraph bereitgestellten Luftbilder, ergänzen die Lösung. Da die SaaS-Lösung für die dynamische Aktualisierung der Datenbestände sorgt, arbeiten die Anwender bei jedem Zugriff auf Grundlage der aktuellen Datenlage. Hier wird der enorme Mehrwert webbasierter Lösungen deutlich. Infrastructure (SG&I). Intergraph sorgt dabei unter anderem auch für die erforderlichen infrastrukturellen Leistungen, etwa für die Bereitstellung der IT-Plattform, leistungsfähige Sicherheitsfeatures oder die entsprechenden Servicelevels. Die technische Plattform dazu bildet unter anderem der terramapserver eine seit über zehn Jahren erfolgreiche Cloud- Computing-Infrastruktur von Intergraph. Bezogen auf Datenproviding gilt der terramapserver auch als Idealbeispiel des Data as a Service DaaS (siehe Seite 18). Kommunales Leerstandsmanagement auf Basis hochaktueller Geobasisdaten Darüber hinaus wird die Lösung Funktionalitäten bieten, die eine bedarfsgerechte Nutzung und insbesondere auch Auswertung der Daten ermöglichen. Im Falle des kommunalen Leerstandsmanagements können dies beispielsweise Tools zur Erstellung aktueller thematischer Karten, aber auch komplexere Analyse- und Prognosefunktionen mit Raumbezug sein. In der Kombination dieser Daten durch unsere Technologien entsteht ein neues Produkt, das die Kommune über unser SaaS-Angebot nutzen kann, sagt Dr. Uwe Jasnoch von Intergraph Security, Government & Maßgeschneiderte Anwendungen Grundsätzlich können die Anwender der webbasierten Lösung zwischen drei Leistungsstufen wählen. Die erste bildet die Viewing-Komponente. In digital aufbereiteten Karten können die zusammengeführten Geodaten per Internetbrowser betrachtet werden. In der zweiten Stufe lassen sich zusätzlich WMS-Dienste abrufen, die in weitere Anwendungen integriert werden können. Interaktive WFS-Dienste, die auch die Eingabe und Veränderung der Daten ermöglichen, sind auf der dritten Leistungsstufe nutzbar. Bei Großschadensereignissen liefert der webbasierte SaaS-Dienst zuverlässige Lagedaten.

8 D-Sichtbarkeitsanalysen vergangenen Jahren ganz Hessen aus der Luft abtasten lassen und so ein präzises plastisches Abbild der Landesfläche gewonnen. In dieses virtuelle Geländemodell wurden im Rahmen des vorliegenden Projektes Windenergieanlagen hineinprojiziert, so dass sich deren Anblick in der Landschaft aus verschiedenen Blickwinkeln simulieren ließ. Dabei ist die Expertise der Planungsexperten der Regierungspräsidien und des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain eingeflossen. Die Übereinstimmung zwischen dem gerechneten Modell und der realen Landschaft wurde durch Kontrollen vor Ort bestätigt. Solche 3D-Visualisierungen können helfen, die oft kontrovers geführte Diskussion um Planungsvorhaben zu versachlichen nicht nur bei Windkraftanlagen, resümiert Staatssekretär Saebisch. Dies gelte insbesondere in sensiblen Kulturlandschaften und den hessischen UNESCO-Welterbe-Gebieten. für Windkraftanlagen Die Standorte von Windkraftanlagen werden nicht erst seit der politisch angestrebten Energiewende kontrovers in der Öffentlichkeit diskutiert. Begriffe wie die Verspargelung der Landschaft prägen die Argumentation der Kritiker. Die Planung neuer Standorte oder der angestrebte Ausbau vorhandener Anlagen bedarf daher einer komplexen Abwägung konkurrierender Interessen. Intergraph liefert der Landes- und Regionalplanung hierzu funktionsstarke Softwarewerkzeuge als Entscheidungsunterstützung. Für Windkraftanlagen (WKA) gibt die Landesplanung detaillierte Abstandskriterien bei Siedlungs-, Verkehrsflächen und Schutzgebieten sowie Mindestwindgeschwindigkeiten vor. Unter Berücksichtigung dieser Vorgaben ergeben sich Potenzialflächen, die nach einem Abwägungsprozess in Vorranggebiete für die Windenergienutzung festgeschrieben werden können. Im Zuge der Festlegung und anschließenden Festschreibung geeigneter Flächen spielt neben den klassischen Abstandskriterien auch der Einfluss der WKA auf das Landschaftsbild eine entscheidende Rolle. Gestützt auf Geographische Informationssysteme (GIS) kann die visuelle Beeinflussung der WKA auf den Landschaftsraum ermittelt werden. Möglich wird dies durch die zum Beispiel im Bundesland Hessen mittlerweile flächendeckend verfügbaren dreidimensionalen Geodaten in Form von Laserscandaten. Erst die Verfügbarkeit dieser hochwertigen und hochgenauen Informationen gibt Gelegenheit zur umfassenden Unterstützung von Planungsaufgaben, zum Beispiel im Bereich der erneuerbaren Energien. Insbesondere ergeben sich neue Möglichkeiten flächendeckender Sichtbarkeitsanalysen und 3D-Visualisierungen und damit eine konkrete Anwendung moderner Planungsinformationen Windkraftanlagen Anfang 2012* MW Installierte Leistung insgesamt* *Bundesrepublik Deutschland Eine praxisnahe Umsetzung von GIS-gestützten Analysen für Windkraftanlagen hat das Labor für Geoinformation an der Fachhochschule Frankfurt am Main im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) durchgeführt. Als Software kamen hierbei zum einen Intergraphs GeoMedia Professional zum Einsatz, zum anderen die Erweiterung GeoMedia Grid für umfangreiche Rasterdatenanalysen und zur 3D-Visualisierung der Ergebnisse die Add-on- Lösung GeoMedia 3D. Sichtbarkeitsanalysen zum Variantenvergleich Ziel des ausgesprochen praxisorientierten Projektes war es, anhand einer Pilotregion bereits vorhandene als auch geplante Windparks hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf das Landschaftsbild zu analysieren. In einem ersten Schritt konnten mit Hilfe von Sichtbarkeitsanalysen der WKA folgende exemplarische Fragestellungen beantwortet werden: Wirkt sich ein längliches Vorranggebiet mit einer Fläche für drei Windenergieanlagen genauso auf die Landschaft aus wie ein eher kreisförmiges? Sind im angrenzenden Wohngebiet weniger Windenergieanlagen sichtbar und ist es somit weniger stark belastet, wenn der Standort 50 Meter östlicher liegen würde? Wie verändert ein weiteres Vorranggebiet die Gesamtbelastung in den jeweiligen Wirkzonen? Wie verändert sich das Landschaftsbild bei einem möglichen Repowering (Ersatz alter durch neue Anlagen) in Form größerer Anlagen? Neben den rein rasterbildbasierten Analysen der Sichtbarkeit der WKA wurden die möglichen WKA-Standorte zur Prüfung der landschaftlichen Beeinflussung auch in 3D visualisiert. Die in GeoMedia Grid durchgeführten Sichtbarkeitsanalysen können auf einfache Weise in die dreidimensionale Darstellung überführt werden. Mit Hilfe dieser Visualisierung können mögliche Auswirkungen von geplanten WKA dargestellt und darauf basierend fachliche Diskussionen und Variantenvergleiche angestrebt werden, erläutert Prof. Dr.-Ing. Robert Seuß, Studiengangsleiter Geoinformation und Kommunaltechnik an der FH Frankfurt am Main. Dies schafft deutliche Mehrwerte und kann zur Transparenz innerhalb der Planungsprozesse beitragen sowie nachhaltig entscheidungsunterstützend wirken. Akzeptanz durch Information Durch die 3D-Visualisierung von potenziellen Standorten können Bedenken hinsichtlich der visuellen Beeinflussung der Windkraftanlagen auf das Landschaftsbild bereits im Vorfeld aufgezeigt, als Diskussionsgrundlage verwendet und die Akzeptanz gesteigert werden. Die Anwendung von 3D-Geodaten ist auch in anderen Bereichen der Raum- und Landesplanung vorstellbar. Beispiele sind weitreichendere Analysen aus den Bereichen Hangausrichtung für Solaranlagen oder im Weinanbau, Volumenberechnung, Berechnung von Fließrichtungen, Analyse von Waldhöhen und vieles mehr. Bei Planungsmaßnahmen können 3D-Laserscandaten die Suche nach dem optimalen Standort entscheidend unterstützen, erklärt Hessens Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch bei der Vorlage der Ergebnisse des Pilotprojektes. Das Hessische Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation hat in den Der Einfluss von WKA auf das Landschaftsbild wurde im Pilotprojekt eingängig visualisiert. Der mit GeoMedia Grid und GeoMedia 3D umgesetzte Workflow zeigt auf, dass Sichtbarkeitsanalysen und 3D-Visualisierungen innerhalb der Regionalplanung ein wichtiges Hilfsmittel für die Ermittlung neuer Vorranggebiete für Windenergienutzung sein können, ergänzt Dr. Horst Harbauer, Senior Vice President Intergraph EMEA SG&I und Geschäftsführer der Intergraph SG&I Deutschland GmbH. Der Umsetzung steht auf Grund der mittlerweile flächendenkenden Verfügbarkeit von Laserscandaten nichts mehr im Wege. Das Pilotprojekt gilt als perfektes Beispiel für den Nutzen dreidimensionaler Geodaten. uploads/2012/07/abschlussbericht.pdf

9 16 17 Räumliche Intelligenz per Smartphone Im Intergraph-Entwicklungszentrum für Apps in Dänemark entstehen Smartphone-Anwendungen an der Schnittstelle zwischen Endverbraucher und Organisationen. Doch das ist erst der Anfang... Smartphones sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken: Über 154 Millionen Geräte wurden im zweiten Quartal 2012 weltweit verkauft. Dies entspricht einem Zuwachs von über 40 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Ein Ende des Booms ist dabei nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil: Die mobile Welt rüstet weiter auf. Dies gilt sowohl für immer schnellere, funktionsreichere und modernere Hardware wie auch vor allem für entsprechende Anwendungssoftware im englischen Applications oder kurz Apps genannt. Der App-Umsatz wird nach Einschätzung der Unternehmensberatung Booz & Company bis 2014 weltweit auf rund 31,3 Milliarden Euro jährlich steigen. Mobile räumliche Intelligenz Auch Intergraph investiert in diesen neuen Markt und sieht dabei die Apps als Erweiterung sämtlicher Einsatzbereiche der Lösungen des Unternehmens, angefangen bei kommunalen IT-Systemen über Versorgerlösungen bis hin zu Software für Polizei, Feuerwehr, Rettungswesen und Transportunternehmen. Wir sehen, dass die Kommunikation mit dem Bürger für viele Geschäftsprozesse unserer Kunden erfolgskritisch ist, erläutert Dr. Horst Harbauer von Intergraph. Genau an dieser Schnittstelle bieten Apps enorme Vorteile, die wir durch unsere Entwicklungsarbeit erschließen wollen, so der Vizepräsident von Intergraph SG&I für die Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika. Bei Intergraph in Dänemark wurde in den letzten Jahren eine Art Kompetenzzentrum aufgebaut, das sich auf Apps spezialisiert und bereits einige erfolgreiche Projekte realisiert hat. So wurde beispielsweise gemeinsam mit der dänischen Katasterbehörde KMS (Kort & Matrikelstyrelsen) und der Feuerwehr Kopenhagen eine nationale 112-Notfall-App umgesetzt. Sie liefert bei einem Notruf die exakte Position des Anrufers direkt in die Einsatzzentrale und ermöglicht es sogar, Standortänderungen des Hilfesuchenden zu verfolgen. So kann die Zentrale präzise und situationsgerecht reagieren. Flexible Technologie Technische Basis der App-Entwicklungen ist das PhoneGap mobile development frameworks, das moderne Web- und Browsertechnologien unterstützt. Dazu gehören HTML5, CSS, JavaScript, JSON oder OpenLayers. Die Apps können dabei in jede OGC-konforme Infrastruktur integriert werden. Der OGC- Standard WMTS (Web Map Tiles Service) sorgt dabei auch für überzeugende Performance, da WMTS große Rasterdatensätze auch über kleine Bandbreiten mit akzeptablen Zugriffszeiten auf mobilen Clients nutzbar macht, ohne dass dafür Zusatzprogramme (Plug-Ins) installiert werden müssten. Die Intergraph-Apps unterstützen selbstverständlich auch Sicherheitsstandards wie etwa OTP-Tokens (Einmalpasswort) und bieten ein Rechtemanagement, mit dem nutzerspezifische Zulassungen und Restriktionen umgesetzt werden können. Mit den vorhandenen Tools können unterschiedlichste Funktionen für den jeweiligen Anwendungsbereich bereitgestellt, nutzergerecht kombiniert und mobil an umfangreiche Programmpakete angebunden werden. So gibt es mit Intergraph Mobile Maps eine Intergraph- App, die speziell der mobilen Erfassung von raumbezogenen Daten via Smartphone und Tablets dient. Sie sorgt gewissermaßen für die Echtzeitanbindung von Sensoren an Geoinfo-Systemlandschaften, erläutert Dr. Uwe Jasnoch, Sales Manager Intergraph Geospatial. Einfache Inhalte wie Punkt-, Linien- und Flächenobjekte lassen sich auf diesem Wege bereits heute per Smartphone-Kamera erfassen. Dabei kann der Nutzer problemlos Objektklassen innerhalb eines Menüs auswählen. Das Menü wird allein mit der +-Taste aufgerufen. Den so angelegten Objekten können dann beispielsweise die vor Ort erstellten geocodierten Digitalfotos angehängt werden. Ein Beispiel für eine App, die Intergraph auf Basis von Mobile Maps entwickelte, ist der Incident Report, der im Auftrag einer dänischen Kommune entstand. Das kleine Programm ist im App-Store von Apple kostenlos unter dem dänischen Namen Giv et praj (zu deutsch: Geben Sie einen Hinweis ) verfügbar und führte über Monate die Liste der beliebtesten Apps an. Mit der App können Bürger per Smartphone Schäden an Straßen, Brücken oder sonstigem kommunalen Infrastrukturbestand melden, wobei über das GPS-Modul des Telefons der Ort der Meldung ermittelt wird. Nach der automatisierten Aufbereitung in einer Cloud-Umgebung gelangt die Bürgermeldung in das Geoinformationssystem der jeweiligen Kommune. Die Geschichte des Smartphones Vor etwa 20 Jahren brachte IBM den ersten Urahn moderner Smartphones auf den Markt. Seither schritt die Entwicklung mit großer Geschwindigkeit voran. Heutige Smartphones sind nur wenige Millimeter dünn, enthalten hochwertige Kameras und Multimedia-Tools und sind in ihrer Leistungsfähigkeit mit PCs vergleichbar Das erste Smartphone: IBM Simon Potenziale für Business-User Das Beispiel zeigt, dass Geo-Apps weit mehr sein können als nützliche Hilfsmittel für den Endverbraucher. Sie können Arbeitsprozesse in Kommunen, Energiewirtschaft und Sicherheitsbehörden effektiver gestalten, bestehende Systemlandschaften durch aktuelle Sensordaten bereichern und deren Auslastung erhöhen. So ist es zum Beispiel möglich, dass eine Kommune allen Mitarbeitern der Straßenmeisterei eine App zur Verfügung stellt, mit der Schäden an Infrastruktureinrichtungen detailliert und gerichtsfest dokumentiert und an die Kernsysteme im Erstes Handy mit Kamera: Toshiba Camesse Revolutionäre Betriebssysteme: Android und ios Tiefbauamt weitergeleitet werden können, sagt Dr. Matthias Alisch, Senior Marketing Manager bei Intergraph. Ideen für Apps können relativ schnell und mit sehr überschaubarem Aufwand umgesetzt werden. Augmented Reality Der nächste Meilenstein in der Welt der Smartphone-Anwendungen ist in der Consumer-IT bereits vorgezeichnet: Erweiterte Realität oder Augmented Reality die computergestützte Erweiterung der natürlichen Realitätswahrnehmung. Im Gegensatz zur virtuellen Realität, bei Aktuelle Smartphones: Ultradünn, leistungsstark, großes Display welcher der Benutzer komplett in eine virtuelle Welt eintaucht, steht bei der erweiterten Realität die Darstellung zusätzlicher Informationen im Vordergrund. Schon heute gibt es Apps, die beim Smartphone-Blick auf ein Flugzeug am Himmel den Typ, die Fluggesellschaft und die Flugnummer sowie viele Zusatzinformationen liefern können. Das Smartphone registriert die Position des Luftfahrzeugs und ermittelt über einen Echtzeit-Abgleich mit den aktuellen Flugverkehrsdaten die spezifischen Fluginformationen. Augmented Reality könnte auch an Intergraphs Kernmärkten eine Vielzahl von Anwendungsszenarien revolutionieren: Monteure könnten sich Daten zur Netzinfrastruktur und den erforderlichen Arbeitsschritten direkt in ihr Sichtfeld einblenden lassen; Katastrophenhelfer könnten sich Ziele und Gefahrenzonen im Gelände anzeigen lassen und Planer könnten mit tatsächlich und virtuell anwesenden Kollegen am selben dreidimensionalen Modell arbeiten. Mit der entsprechenden Weiterentwicklung der Hardware könnten Geodaten in Zukunft auf das Glas einer Brille projiziert werden. Die Verknüpfung von realer Welt (Sensordaten) mit virtuellen Daten eröffnet dabei ganz im Sinne der Intergraph-Philosophie des Dynamic GIS eine neue Dimension raumbezogenen Wissens- und Erkenntnismanagements. Geodatenmanagement in Echtzeit und effiziente Geodatenprozessierung zwischen Sensoren und Interface spielen dabei eine zentrale Rolle, weiß Dr. Uwe Jasnoch. Intergraph ist somit hervorragend aufgestellt, um in diesem Segment zu gegebener Zeit eine Führungsrolle zu übernehmen. Die Intergraph-App Giv et praj liefert Daten für das kommunale GIS.

10 18 it-trends internationale news 19 Alberta Health Services verbessert Einsatzmanagement mit Intergraph Optimierter Rettungsdienst für die Kanadische Provinz alberta Data as a Service (DaaS): webbasierte Services schaffen neue wertschöpfungspotenziale für daten und Systeme Daten als Dienst Die IT-Strategien der globalen Player fokussieren sich heute wieder auf zwei Themenkreise, die um die Jahrtausendwende von kaum einem Analysten beachtet wurden: Hardware und Daten. Bei der Hardware liegen die Gründe für diesen Trend auf der Hand: Amazon, Microsoft und Google entwickeln mit Hochdruck an einer neuen Generation mobiler Hardware und kopieren so Apples Erfolgsrezept, bei dem Soft- und Hardware optimal aufeinander abgestimmt sind. Anders ist die Situation bei den Daten. Galten ihre Beschaffung und Pflege einst als Domäne von Fachleuten und Spezialisten, geht es heute darum, aktuelle, präzise und nutzergerechte Informationen als Service anzubieten. Data as a Service Im IT-Jargon hat sich für die serviceorientierte Bereitstellung der Begriff Data as a Service eingebürgert, kurz DaaS. Wie bei den bekannten Modellen für Software, Infrastruktur oder Plattformen geht es darum, Daten bedarfsgerecht und ohne geographische oder zeitliche Einschränkungen per Internettechnologien bereitzustellen. Voraussetzung für DaaS ist die Entkopplung der Daten von den Primärsystemen, in denen sie erfasst und gepflegt werden. Damit ist keine funktionale Trennung von System und Daten gemeint, vielmehr eröffnet DaaS die Möglichkeit zum permanenten Zugriff aus beliebigen anderen Systemwelten. Moderne Technologien erlauben es, diesen Prozess zu automatisieren, so dass er effizient, günstig und echtzeitorientiert in die Praxis umgesetzt werden kann. Weltweit tätige IT- Beratungshäuser wie Accenture sprechen daher auch von einem radikalen Paradigmenwechsel beim Datenmanagement. Wie bei jedem IT-Trend kann man auch bei DaaS eine gewisse Unschärfe des Begriffs feststellen. Bereits eine Cloud-basierte Bereitstellung von Luftbildern kann als DaaS bezeichnet werden, ebenso wie ein Datenbankservice im Internet. DaaS umfasst jedoch mehr als die bloße Dynamisches Wissensmanagement DaaS ist Bestandteil der aas-familie: PaaS, SaaS, IaaS und HaaS bezeichnen die internetbasierte Bereitstellung von Plattformen (P), IT-Infrastrukturen (I), Software (S) oder Hardware (H). Manche sprechen bereits von Everything as a Service. Alle XaaS-Konzepte gelten als logische Entwicklung in der Folge von Service orientierten Architekturen (SOA). SOA schaffen die entscheidenden technologischen Grundlagen, um einzelne Funktionen und Dienste aus bisher monolithisch aufgebauten Systemlösungen zu entbinden und sowohl flexibel als auch aufwandsarm wieder zusammenzusetzen. Systeme und Daten werden verschmolzen zu dynamischem Wissensmanagement. Distribution von Daten. Experten sehen neben solchen internetbasierten Datenangeboten vor allem zwei weitere Dimensionen, die technologisch deutlich anspruchsvoller sind: Zu nennen sind hier programmierbare Schnittstellen (APIs), die das Scharnier zu den Primärsystemen darstellen, sowie datennahe Dienstleistungen, die dafür sorgen, dass der Datenfluss von den Ursprungs- zu den Zielsystemen verlustfrei durchgeführt werden kann. Nutzen und Potenziale Vor allem in den effizienten Daten-Workflows liegt die eigentlich interessante Entwicklungsleistung von DaaS. Für den Anwender bedeutet das: Aktuelle Daten jeglicher Herkunft können je nach Bedarf beschafft, verschnitten, analysiert und visualisiert werden so entstehen dynamische Datenflüsse über das eigene System hinaus, die in der Tat signifikanten Mehrwert für die Nutzer bieten. Wo eigene Daten gezielt und ohne großen Aufwand mit externen Informationen angereichert werden können, ergeben sich neue Erkenntnisse und bessere Entscheidungsgrundlagen. Kunden, Bürger und andere können zielgerichtet informiert werden sei es im Kontext der öffentlicher Verwaltung, beim Management großer Projekte oder auch im Krisenfall. Ein weiterer Vorteil: Ein DaaS-Interface erlaubt es auch weniger versierten Nutzern, Fachdaten zu verstehen, zu interpretieren oder in eigene Systeme zu integrieren. All dies gilt selbstverständlich auch für Geodaten, deren Nutzenpotenziale weit über die klassische GIS-Anwendung hinaus gehen. Intergraph legt im Rahmen der Dynamic-GIS-Philosophie bei Forschung und Entwicklung einen großen Fokus auf solche datenorientierte Dienste über den gesamten Wertschöpfungsprozess bei Geodaten, sagt Dr. Horst Harbauer, Intergraph Senior Vice President EMEA SG&I und Geschäftsführer der Intergraph SG&I Deutschland GmbH. Viele konkrete Beispiele liefert der Intergraph-eigene terramapserver seit über zehn Jahren, ganz aktuell die Kooperation mit der Deutschen Post beim Portal GEOVISTA (siehe Seite 12-13). Alberta Health Services (AHS) ist die erste Organisation in Kanada, die eine durchgängige Notfallversorgung für eine ganze Provinz anbietet. AHS verbindet zwölf vormals unabhängige Rettungsdienste und nutzt Intergraphs Einsatzleit- und Informationssystem I/CAD sowie die mobilen Einsatzlösungen von Intergraph. Mit Intergraphs Business Intelligence Software konnte AHS überdies einsatzrelevante Analysen und eine wirkungsvolle Leistungskontrolle in seine Geschäftsprozesse einbinden. Durch die leistungsfähige gemeinsame Plattform ließ sich der Rettungsdienst für 3,7 Millionen Menschen meßbar optimieren. Im französischen Departement Hérault erhielt Intergraph jetzt den Auftrag, in Zusammenarbeit mit SOMEI (Sociéte Méditerranienne d Etudes et d Informatique) und SYSOCO ein Einsatzleitsystem für Feuerwehr und Rettungsdienst bereitzustellen. Konkret soll das Dispatching- und Informationssystem I/CAD genutzt werden, um jährlich rund Einsätze von insgesamt Feuerwehrleuten und Fahrzeugen an der von Waldbränden besonders betroffenen französischen Mittelmeerküste noch effizienter zu steuern. Dank dieser durchgängigen Lösung für das Einsatzmanagement kann AHS jetzt im direkten Zugriff auf räumliche Lage- und Ortungsdaten alle Ressourcen optimal einsetzen und relevante Informationen in Echtzeit über eine Vielzahl stationärer und mobiler Geräte bereitstellen: Alle AHS-Dienste arbeiten auf der gleichen Plattform und sehen das gleiche Lagebild. So kann das nächstgelegene Rettungsteam jeden Patienten in kürzester Zeit erreichen. Der Nutzen des neuen Systems ist bereits bezifferbar: Der Funkverkehr verringerte sich seit der Einführung von Intergraphs mobiler Lösung um rund 40 Prozent. Mir fällt keine andere Investition ein, die beim Intergraphs system für Feuerwehr und Rettungsdienst im französischen Departement HÉrault Effektive Brandbekämpfung in Frankreich Das Einsatzgebiet umfasst eine Fläche von Quadratkilometern mit rund einer Million Einwohnern. Ein wichtiger Mehrwert der neuen Lösung liegt daher in der optimierten Verteilung von Informationen und Einsatzbefehlen zwischen der zentralen Leitstelle (CTA/CODIS) in Vailhauques im Norden von Montpellier und den 75 örtlichen Feuerwehrwachen, mobilen Kommandoposten beziehungsweise Einsatzkräften vor Ort sowie externen Servicepartnern. Das System befindet sich aktuell bereits bei zahlreichen französischen Feuerwehren und Rettungsdiensten im Einsatz und basiert auf einer hochperformanten Architektur. Es erfüllt alle Sicherheits- und Zulassungsanforderungen und unterstützt die aktuelle Kommunikations- und IT-Ausstattung in französischen Leitstellen. Dazu dienen zum Beispiel neue Schnittstellen für die unterschiedlichen Funknetze und eine zertifizierte Anbindung an ANTARES, dem digitalen landesweiten BOS-Funknetz. Aufbau der gemeinsamen Notfallversorgung in der Provinz Alberta wertvoller gewesen wäre, sagt Jim Garland, stellvertretender Leiter der Einsatzplanung bei AHS. G/Technology und GeoMedia bei ESB Networks Durchgängiges Netzmanagement in irland Gemeinsam mit den Partnern Irish Mapping & GIS Solutions Ltd. (IMGS) und Rolta UK Ltd. realisiert Intergraph eine umfassende GIS-Lösung für den nationalen irischen Stromversorger ESB Networks Ltd. Das neue System unterstützt die Planung und das Design, den Ausbau und täglichen Betrieb des Verteilnetzes, mit dem ESB Networks sämtliche Stromkunden auf der grünen Insel versorgt. Im Rahmen des Projekts wird Intergraph automatisierte Prozesse für die Erstellung der erforderlichen Netzwerkdiagramme, Reports und Ausdrucke bereitstellen und überdies bidirektionale Schnittstellen zu SAP sowie anderen betriebswirtschaftlichen und technischen Systemen der ESB Networks liefern. Im Einsatz von G/Technology und GeoMedia entsteht so ein hochkarätiges Managementsystem für alle kritischen Prozesse des Versorgers. Dieses wird nahtlos mit den SAP-Modulen für die Arbeits-, Kunden- und Betriebsmittelverwaltung sowie dem Störfall- Management unter Oracle Utilities zusammenarbeiten. Wir gehen sicher davon aus, dass uns das neue System als ganzheitliche Unternehmenslösung hilft, unsere Netzinfrastruktur über den gesamten Lebenszyklus durchgängig zu verwalten und so unsere Geschäftsprozesse effizienter zu gestalten einschließlich der Workflows in den angebundenen geschäftskritischen Systemen, betont John Gallagher, IT-Manager bei ESB Networks.

11 HÖHERHINAUS Smarter Decisions mit Intergraph Geospatial Schneller und exakter als je zuvor können wir die reale Welt um uns herum erfassen per Satellit, Flugzeug und -gerät sowie via Datenerhebung am Boden. Nutzen Sie diese Informationen effizient. Intergraph Geospatial Portfolio 2013 verbindet Photogrammetrie, Fernerkundung und GIS zu einem optimierten und umfassenden Lösungspaket. Modernisiert integriert harmonisiert: So bietet sich das komplette Portfolio dar, inklusive GeoMedia, ERDAS IMAGINE, LPS, ImageStation, ERDAS APOLLO, GeoMedia Smart Client, GeoMedia WebMap, Geospatial Portal und Geospatial SDI. Entdecken Sie die Datenfülle aus beliebigen Quellen. Tauschen Sie diese schnell und sicher mit Fachkollegen, Dienstleistern oder Bürgern aus und liefern Sie zuverlässige Informationen, um intelligentere Entscheidungen treffen zu können. Smarter Decisions mit Intergraph Geospatial Intergraph SG&I Deutschland GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Intergraph ist Teil von Hexagon (www.hexagon.com). Intergraph und das Intergraph Logo sind registrierte Warenzeichen der Intergraph Corporation oder ihrer Tochtergesellschaften in den USA oder in anderen Ländern.

Intergraph Corp. gibt Übernahme der Terra Map Server GmbH bekannt

Intergraph Corp. gibt Übernahme der Terra Map Server GmbH bekannt Seite 1 von 5 Mapping / Geospatial Europaweites Hosting von Web-Mapping Lösungen Intergraph Corp. gibt Übernahme der Terra Map Server GmbH bekannt Intergraph Corporation, Huntsville/Alabama (USA), hat

Mehr

Die Cloud, die für Ihr Unternehmen geschaffen wurde.

Die Cloud, die für Ihr Unternehmen geschaffen wurde. Die Cloud, die für Ihr Unternehmen geschaffen wurde. Das ist die Microsoft Cloud. Jedes Unternehmen ist einzigartig. Ganz gleich, ob im Gesundheitssektor oder im Einzelhandel, in der Fertigung oder im

Mehr

Vorstellung von Lösungen zur nahtlosen Integration von Drohnendaten bei der Führungsunterstützung für Großschadensereignisse

Vorstellung von Lösungen zur nahtlosen Integration von Drohnendaten bei der Führungsunterstützung für Großschadensereignisse Vorstellung von Lösungen zur nahtlosen Integration von Drohnendaten bei der Führungsunterstützung für Großschadensereignisse Dr.-Ing. Jens Hartmann, Intergraph Thomas Weser, GEOSYSTEMS Überblick Im Workshop

Mehr

Nutzung der NavLog Daten in anderen Märkten. Geodatenbasierte Lösungen für Notfallrettung, Katastropheneinsatz und Störfallmanagement

Nutzung der NavLog Daten in anderen Märkten. Geodatenbasierte Lösungen für Notfallrettung, Katastropheneinsatz und Störfallmanagement Nutzung der NavLog Daten in anderen Märkten Geodatenbasierte Lösungen für Notfallrettung, Katastropheneinsatz und Störfallmanagement (Militär, BOS, EVU, Kommunen und andere Organe) Berlin, 27.10.2010 Franz-Josef

Mehr

Leitstelle der Zukunft

Leitstelle der Zukunft Leitstelle der Zukunft Zukunftsorientierte Kommunikationssysteme für sicherheitskritische Anwendungen IPOMEX Münster, 12. April 2011 Reinhard Grimm Frequentis AG Titel: Zukunftsorientierte Kommunikationssysteme

Mehr

Spatial ETL als Schlüssel zur Smart City

Spatial ETL als Schlüssel zur Smart City Spatial ETL als Schlüssel zur Smart City Geotag Münsterland 2013, 15. Mai 2013 Christian Dahmen Consultant Spatial ETL/ FME Smart City smart mobility Information and Communication Technologies (ICT) smart

Mehr

Industrie. Mehrwerte schaffen mit klugen Geoinformationen

Industrie. Mehrwerte schaffen mit klugen Geoinformationen Industrie Mehrwerte schaffen mit klugen Geoinformationen Industrie GIS-Software Lösungen von Geocom: flexibel, performant, präzise Ein Blick auf die üblichen Prozessabläufe in Unternehmen zeigt, dass eine

Mehr

AustroFeedr. Pushing the Realtime Web. Projektplan. erstellt von: DI Klaus Furtmüller, DI Wolfgang Ziegler Version 1.0 Datum: 05.10.

AustroFeedr. Pushing the Realtime Web. Projektplan. erstellt von: DI Klaus Furtmüller, DI Wolfgang Ziegler Version 1.0 Datum: 05.10. AustroFeedr Pushing the Realtime Web Projektplan erstellt von: DI Klaus Furtmüller, DI Wolfgang Ziegler Version 1.0 Datum: 05.10.2010 gefördert durch die Internet Privatstiftung Austria (IPA) 1 Projektbeschreibung

Mehr

In-Memory & Real-Time Hype vs. Realität: Maßgeschneiderte IBM Business Analytics Lösungen für SAP-Kunden

In-Memory & Real-Time Hype vs. Realität: Maßgeschneiderte IBM Business Analytics Lösungen für SAP-Kunden In-Memory & Real-Time Hype vs. Realität: Maßgeschneiderte IBM Business Analytics Lösungen für SAP-Kunden Jens Kaminski ERP Strategy Executive IBM Deutschland Ungebremstes Datenwachstum > 4,6 Millarden

Mehr

10. Seminar GIS & INTERNET, 11. Sept. 2007

10. Seminar GIS & INTERNET, 11. Sept. 2007 Service-orientierte Architektur (SOA) und Geodateninfrastruktur (GDI): dienstbare GIS-Komponenten Dr.-Ing. Jens Hartmann, Account Manager 10. Seminar GIS & INTERNET, 11. Sept. 2007 Agenda Motivation Service-orientierte

Mehr

GDI-Initative. Initative von Intergraph. Dr. Uwe Jasnoch Programm Manager GDI

GDI-Initative. Initative von Intergraph. Dr. Uwe Jasnoch Programm Manager GDI GDI-Initative Initative von Intergraph Dr. Uwe Jasnoch Programm Manager GDI Warum engagiert sich Intergraph für GDI? Ende 2006 wurde eine Rahmenrichtlinie vom EU- Parlament verabschiedet Bis 2009 muss

Mehr

Übersicht. Überall. Über alles.

Übersicht. Überall. Über alles. Cadenza Desktop Cadenza Web Cadenza Mobile Cadenza Übersicht. Überall. Über alles. GIS und Reporting in einem. Daten effizient bereitstellen, analysieren und berichten. Für Desktop, Web und mobil. GIS

Mehr

individuelle IT-Lösungen

individuelle IT-Lösungen individuelle IT-Lösungen Unternehmensprofil Als kompetenter IT Dienstleister ist HaKoDi EDV-Systeme für kleine und mittelständische Unternehmen in ganz Mitteldeutschland tätig. Wir planen und realisieren

Mehr

Mobile Government für Deutschland

Mobile Government für Deutschland für Deutschland Verwaltungsdienste t effizient, i sicher und kommunizierbar i bei den Bürgerinnen und Bürgern anbieten egov Fokus 01/2012 Berner Fachhochschule 27.04.2012 Jan Möller Ausgangslage Die Zielgruppe

Mehr

Features und Vorteile von Office 2010

Features und Vorteile von Office 2010 Features und Vorteile von Office 2010 Microsoft Office 2010 bietet Ihnen flexible und überzeugende neue Möglichkeiten zur optimalen Erledigung Ihrer Aufgaben im Büro, zu Hause und in Schule/Hochschule.

Mehr

Dr. Uwe Jasnoch Intergraph SG&I Deutschland GmbH

Dr. Uwe Jasnoch Intergraph SG&I Deutschland GmbH Dr. Uwe Jasnoch Intergraph SG&I Deutschland GmbH Definition Cloud Computing Was ist cloud computing? on demand Computer Center mit pay as you go Konzepten Direkte Verfügbarkeit von Rechenkapazitäten, die

Mehr

Das Open Network Environment neue Impulse für Innovation

Das Open Network Environment neue Impulse für Innovation Lösungsüberblick Das Open Network Environment neue Impulse für Innovation Überblick Technologien wie Cloud Computing, Mobilität, Social Media und Video haben in der IT-Branche bereits eine zentrale Rolle

Mehr

SAUTER Vision Center. immer die Übersicht behalten.

SAUTER Vision Center. immer die Übersicht behalten. SAUTER Vision io Center SAUTER Vision Center immer die Übersicht behalten. Moderne Gebäudeautomation ist zunehmend komplex: dank SAUTER Vision Center ist die Überwachung Ihrer Anlage ganz einfach. Die

Mehr

Wandel im Handel Microsoft Business IT-Lösung für mehr Erfolg

Wandel im Handel Microsoft Business IT-Lösung für mehr Erfolg Wandel im Handel Microsoft Business IT-Lösung für mehr Erfolg Microsoft Branchenkompetenz: Handel Unser Profil business by integration. Unsere Unabhängigkeit. Ihr Mehrwert. Wir handeln für den Handel Die

Mehr

Kundenmanagement. in sozialen Netzwerken. Produktüberblick. Wir stellen vor: Microsoft Social Listening

Kundenmanagement. in sozialen Netzwerken. Produktüberblick. Wir stellen vor: Microsoft Social Listening Kundenmanagement in sozialen Netzwerken Produktüberblick Wir stellen vor: Aussagen, Meinungen und Stimmungen analysieren Interessenten und Kunden gewinnen Soziale Netzwerke haben die Kommunikation und

Mehr

Klein Computer System AG. Portrait

Klein Computer System AG. Portrait Klein Computer System AG Portrait Die Klein Computer System AG wurde 1986 durch Wolfgang Klein mit Sitz in Dübendorf gegründet. Die Geschäftstätigkeiten haben sich über die Jahre stark verändert und wurden

Mehr

Die wahre Entdeckung besteht nicht darin, Neuland zu finden, sondern die Dinge mit neuen Augen zu sehen. Marcel Proust

Die wahre Entdeckung besteht nicht darin, Neuland zu finden, sondern die Dinge mit neuen Augen zu sehen. Marcel Proust Dynamische Rollen Dreh- und Angelpunkt von perbit.insight ist ein intuitiv bedienbares HR Solution Center. Hier stehen alle personalwirtschaftlichen Anwendungen zusammengeführt unter einer einheitlichen

Mehr

Microsoft Cloud Ihr Weg in die Cloud

Microsoft Cloud Ihr Weg in die Cloud Microsoft Cloud Ihr Weg in die Cloud Komfort Informationen flexibler Arbeitsort IT-Ressourcen IT-Ausstattung Kommunikation mobile Endgeräte Individualität Mobilität und Cloud sind erfolgsentscheidend für

Mehr

Philosophie & Tätigkeiten. Geschäftsfelder. Software Engineering. Business Applikationen. Mobile Applikationen. Web Applikationen.

Philosophie & Tätigkeiten. Geschäftsfelder. Software Engineering. Business Applikationen. Mobile Applikationen. Web Applikationen. Philosophie & Tätigkeiten Wir sind ein Unternehmen, welches sich mit der Umsetzung kundenspezifischer Softwareprodukte und IT-Lösungen beschäftigt. Wir unterstützen unsere Kunde während des gesamten Projektprozesses,

Mehr

Projektrisiken verringern und die Möglichkeit eines potenziellen Misserfolgs senken

Projektrisiken verringern und die Möglichkeit eines potenziellen Misserfolgs senken Projektrisiken verringern und die Möglichkeit eines potenziellen Misserfolgs senken Name: Henrik Ortlepp Funktion/Bereich: Prokurist / VP Consulting Europe Organisation: Planview GmbH Liebe Leserinnen

Mehr

Social-CRM (SCRM) im Überblick

Social-CRM (SCRM) im Überblick Social-CRM (SCRM) im Überblick In der heutigen Zeit ist es kaum vorstellbar ohne Kommunikationsplattformen wie Facebook, Google, Twitter und LinkedIn auszukommen. Dies betrifft nicht nur Privatpersonen

Mehr

Unified Communication Effizienter kommunizieren. 20 Jahre Technologie, die verbindet.

Unified Communication Effizienter kommunizieren. 20 Jahre Technologie, die verbindet. Unified Communication Effizienter kommunizieren 20 Jahre Technologie, die verbindet. Einleitung Wege in eine neue Kommunikation Unified Communication (UC) gestaltet Kommunikationsprozesse in Unternehmen

Mehr

SAS Analytics bringt SAP HANA in den Fachbereich

SAS Analytics bringt SAP HANA in den Fachbereich Pressemitteilung Hamburg, 08. November 2013 SAS Analytics bringt SAP HANA in den Fachbereich Ergonomie kombiniert mit Leistungsfähigkeit: die BI-Experten der accantec group geben der neuen Partnerschaft

Mehr

Der starke Partner für Ihre IT-Umgebung.

Der starke Partner für Ihre IT-Umgebung. Der starke Partner für Ihre IT-Umgebung. Leistungsfähig. Verlässlich. Mittelständisch. www.michael-wessel.de IT-Service für den Mittelstand Leidenschaft und Erfahrung für Ihren Erfolg. Von der Analyse

Mehr

Chancen der Fernerkundung Nationale Perspektiven

Chancen der Fernerkundung Nationale Perspektiven Chancen der Fernerkundung Nationale Perspektiven MinDirig Dr. Georg Thiel Bundesministerium des Innern Ständiger Vertreter der Leiterin der Abteilung O Verwaltungsmodernisierung; Verwaltungsorganisation

Mehr

Workflowmanagement. die 1. Social Media-Liga. News. Apps. Social Media. inewsflash. Windows 8. Rss Feeds. isaver. Desktop.

Workflowmanagement. die 1. Social Media-Liga. News. Apps. Social Media. inewsflash. Windows 8. Rss Feeds. isaver. Desktop. icube inewsflash Mobile News Windows 8 isaver Rss Feeds Apps Desktop Social Networking facebook Workflowmanagement YouTube Twitter für die 1. Social Media-Liga Social Media Strategie Monitoring Workflow

Mehr

Grid Analytics. Informationsanforderungen und plattformen für Ihre Netze

Grid Analytics. Informationsanforderungen und plattformen für Ihre Netze Grid Analytics Informationsanforderungen und plattformen für Ihre Netze GAT / WAT IT Forum 2014 September 2014 Fichtner-Gruppe Gegründet 1922 und seither in Familienbesitz Deutschlands größtes unabhängiges

Mehr

GLOBAL DENKEN LOKAL HANDELN GUTE GRÜNDE FÜR DIE ZUSAMMENARBEIT MIT FUJITSU UND SEINEN PARTNERN

GLOBAL DENKEN LOKAL HANDELN GUTE GRÜNDE FÜR DIE ZUSAMMENARBEIT MIT FUJITSU UND SEINEN PARTNERN GLOBAL DENKEN LOKAL HANDELN GUTE GRÜNDE FÜR DIE ZUSAMMENARBEIT MIT FUJITSU UND SEINEN PARTNERN Partner Ihres Vertrauens Sie sind Nutzer von Fujitsu-IT-Produkten, Lösungen und Services und Kunde einer der

Mehr

Cloud Computing PaaS-, IaaS-, SaaS-Konzepte als Cloud Service für Flexibilität und Ökonomie in Unternehmen

Cloud Computing PaaS-, IaaS-, SaaS-Konzepte als Cloud Service für Flexibilität und Ökonomie in Unternehmen Cloud Computing PaaS-, IaaS-, SaaS-Konzepte als Cloud Service für Flexibilität und Ökonomie in Unternehmen Name: Klaus Tenderich Funktion/Bereich: Director Automation Services Organisation: Basware GmbH

Mehr

X PAD für Android Das Erste, das Fortschrittlichste.

X PAD für Android Das Erste, das Fortschrittlichste. Designed und entwickelt von X PAD für Android eröffnet eine neue Welt auf der Android Plattform. Auf dieser für mobile Geräte am weitesten entwickelten und technologisch fortschrittlichsten Plattform haben

Mehr

CIBER DATA CENTER für höchste Ansprüche an Datensicherheit

CIBER DATA CENTER für höchste Ansprüche an Datensicherheit CIBER Hosting Services CIBER DATA CENTER für höchste Ansprüche an Datensicherheit Die Sicherheit Ihrer Daten steht bei CIBER jederzeit im Fokus. In den zwei georedundanten und mehrfach zertifizierten Rechenzentren

Mehr

windream für SharePoint

windream für SharePoint windream für SharePoint Mehrwert für SharePoint-Anwender 2 windream für SharePoint erweitert Microsofts SharePoint Server um leistungsfähige ECM-Funktionen Mit dem Microsoft SharePoint Server bietet Microsoft

Mehr

Das Internet der Dinge - Von Bedeutung für eine moderne Verwaltung? Norbert Ender, IBM Schweiz AG, Smarter Cities Leader

Das Internet der Dinge - Von Bedeutung für eine moderne Verwaltung? Norbert Ender, IBM Schweiz AG, Smarter Cities Leader Das Internet der Dinge - Von Bedeutung für eine moderne Verwaltung? Norbert Ender, IBM Schweiz AG, Smarter Cities Leader 1 Einführung 2 Lösungen und Beispiele 3 Schlussfolgerungen für egovernment 1 Einführung

Mehr

Willkommen im Wandel. Ihr persönlicher Social ECM Guide

Willkommen im Wandel. Ihr persönlicher Social ECM Guide Willkommen im Wandel. Ihr persönlicher Social ECM Guide Was kann Social ECM? Trends wie Cloud Computing, soziale Netzwerke oder mobiles Arbeiten verändern Bedürfnisse und schaffen neue Herausforderungen

Mehr

GIS im Spannungsfeld zwischen Consumer und Business Märkten

GIS im Spannungsfeld zwischen Consumer und Business Märkten GIS im Spannungsfeld zwischen Consumer und Business Märkten Diese Unterlagen sind nur im Zusammenhang mit dem mündlichen Vortrag vollständig. Die isolierte Nutzung einzelner Darstellungen kann zu Missverständnissen

Mehr

Datacenter und Cloud Services sicherer Zugriff auf Ihre Daten weltweit

Datacenter und Cloud Services sicherer Zugriff auf Ihre Daten weltweit Datacenter und Cloud Services sicherer Zugriff auf Ihre Daten weltweit Sie wollen unabhängig von Ort und Zeit Zugriff auf Ihre Daten ohne Kompromisse bei Geschwindigkeit und Sicherheit? Unsere IT-Spezialisten

Mehr

Intelligentes Datenmanagement. Simplify your project.

Intelligentes Datenmanagement. Simplify your project. Intelligentes Datenmanagement. Simplify your project. Einfach. Sicher. Effizient. strukturierte Ablage umfangreiche Suchfunktionen einfache Kommunikation lückenlose Dokumentation Mit dem Datenpool, der

Mehr

365 Tage Roadshow im Netz AKTUELL ALTERNATIV FOKUSSIERT

365 Tage Roadshow im Netz AKTUELL ALTERNATIV FOKUSSIERT A L T E R N A T I V E I N V E S T O R I N F O R M A T I O N 365 Tage Roadshow im Netz AKTUELL ALTERNATIV FOKUSSIERT I H R D I R E K T E R Z U G A N G Z U M I N V E S T O R Sind Institutionelle Investoren

Mehr

Clouds bauen, bereitstellen und managen. Die visionapp CloudFactory

Clouds bauen, bereitstellen und managen. Die visionapp CloudFactory Clouds bauen, bereitstellen und managen Die visionapp CloudFactory 2 Lösungen im Überblick Kernmodule CloudCockpit Das Frontend Der moderne IT-Arbeitsplatz, gestaltet nach aktuellen Usability-Anforderungen,

Mehr

Infografik Business Intelligence

Infografik Business Intelligence Infografik Business Intelligence Top 5 Ziele 1 Top 5 Probleme 3 Im Geschäft bleiben 77% Komplexität 28,6% Vertrauen in Zahlen sicherstellen 76% Anforderungsdefinitionen 24,9% Wirtschaflicher Ressourceneinsatz

Mehr

Mehr Intelligenz. im Netz. Transparenz schafft Effizienz: So steigert Atradis< die Leistung in Ihrem Unternehmen.

Mehr Intelligenz. im Netz. Transparenz schafft Effizienz: So steigert Atradis< die Leistung in Ihrem Unternehmen. Mehr Intelligenz im Netz. Transparenz schafft Effizienz: So steigert Atradis< die Leistung in Ihrem Unternehmen. Atradis

Mehr

Ihre Perspektive: unser Blickwinkel. Canon Business Center Dresden GmbH. you can IT COMPETENCE IT AUS ERFAHRUNG CENTER

Ihre Perspektive: unser Blickwinkel. Canon Business Center Dresden GmbH. you can IT COMPETENCE IT AUS ERFAHRUNG CENTER Ihre Perspektive: unser Blickwinkel Canon Business Center Dresden GmbH you can IT COMPETENCE IT AUS ERFAHRUNG CENTER Global Player: Canon in Ihrer Region Schon seit Jahrzehnten ist Canon einer der weltweit

Mehr

Ihre Daten haben mehr Wert!

Ihre Daten haben mehr Wert! Portfolio 2015 Ihre Daten haben mehr Wert! VISUALISIERUNG DATENANALYSE ENTWICKLUNG MADE IN BERLIN Datalyze Solutions hilft Unternehmen bessere Entscheidungen schneller zu treffen. Es braucht keine Spezialisten,

Mehr

Architektur einer GDI: Service-oriented Architecture (SOA)

Architektur einer GDI: Service-oriented Architecture (SOA) Modul 6: Voraussetzungen einer GDI Vertiefende Dokumente I Stand: 24.01.2012 Architektur einer GDI: Service-oriented Architecture (SOA) Zu den Hauptargumenten für eine Geodateninfrastruktur zählen unter

Mehr

Dank Meisterplan treffen wir bessere Entscheidungen im Projektportfolio und das kommt unseren Kunden zugute.

Dank Meisterplan treffen wir bessere Entscheidungen im Projektportfolio und das kommt unseren Kunden zugute. ANWENDERBERICHT Dank Meisterplan treffen wir bessere Entscheidungen im Projektportfolio und das kommt unseren Kunden zugute. Marcus Plach, Geschäftsführer, Ergosign GmbH AUF EINEN BLICK Bessere Portfolioplanung,

Mehr

GIS in der Cloud ArcGIS.com

GIS in der Cloud ArcGIS.com GIS in der Cloud ArcGIS.com Heiko Claußing Esri Deutschland GmbH 11. Mai 2012, Hannover ESRI Deutschland GmbH 2010 Das ganz große Bild 2 2011 Esri Deutschland GmbH 1 Das ganz große Bild Cloud 3 GIS & Cloud

Mehr

[DIA] Webinterface 2.4

[DIA] Webinterface 2.4 [DIA] Webinterface 2.4 2 Inhalt Inhalt... 2 1. Einleitung... 3 2. Konzept... 4 2.1 Vorteile und Anwendungen des... 4 2.2 Integration in bestehende Systeme und Strukturen... 4 2.3 Verfügbarkeit... 5 3.

Mehr

Neue Dimensionen bei Benutzerfreundlichkeit und Design

Neue Dimensionen bei Benutzerfreundlichkeit und Design Neue Dimensionen bei Benutzerfreundlichkeit und Design Ab Planon Accelerator 6.0 und Planon Software Suite Release 2014 Ein innovativer Spezialist mit über 30 Jahren Erfahrung im CAFM Bereich Ein Partner,

Mehr

WebGIS gestütztes tztes Katastrophenmanagement des Landes Vorarlberg/Österreich

WebGIS gestütztes tztes Katastrophenmanagement des Landes Vorarlberg/Österreich WebGIS gestütztes tztes Katastrophenmanagement des Landes Vorarlberg/Österreich Dr.-Ing. Jens Hartmann, Presales Manager 9. Seminar "GIS & INTERNET,, September 2006 Agenda Vorstellung der Projektpartner

Mehr

CaseWare Monitor. ProduktNEWS CaseWare Monitor. Version 4.3. Mehr Informationen zu CaseWare Monitor und unseren anderen Produkten & Dienstleistungen

CaseWare Monitor. ProduktNEWS CaseWare Monitor. Version 4.3. Mehr Informationen zu CaseWare Monitor und unseren anderen Produkten & Dienstleistungen Mit der aktuellen Version hält eine komplett neu konzipierte webbasierte Anwendung Einzug, die sich neben innovativer Technik auch durch ein modernes Design und eine intuitive Bedienung auszeichnet. Angefangen

Mehr

Gesellschaftliche und technologische Trends

Gesellschaftliche und technologische Trends Gesellschaftliche und technologische Trends Demographischer Wandel Knappe Budgets / Schuldenbremse Digitalisierung der Gesellschaft Gesellschaftliche Trends Bevölkerungsrückgang Der öffentliche digitale

Mehr

Basiskarte Sachsen und Sachsenatlas webbasierte Geodienste des Freistaates Sachsen

Basiskarte Sachsen und Sachsenatlas webbasierte Geodienste des Freistaates Sachsen Basiskarte und atlas webbasierte Geodienste des Freistaates GEOforum Leipzig Vortragsreihe des Geo Leipzig e.v. 10.06.2008 Inhalt Basiskarte Webdienste auf Geobasisdaten Aktuelles atlas (Basiskomponente

Mehr

Informationsmanagement für effiziente Kommunikationsprozesse. Geschäftsprozessoptimierung Produkt- und Dienstleistungsmanagement

Informationsmanagement für effiziente Kommunikationsprozesse. Geschäftsprozessoptimierung Produkt- und Dienstleistungsmanagement Informationsmanagement für effiziente Kommunikationsprozesse Geschäftsprozessoptimierung Produkt- und Dienstleistungsmanagement Kommunikation bedeutet Austausch und Verständigung von und über Informationen

Mehr

SAP Solution Manager effizient und individuell implementieren und integrieren

SAP Solution Manager effizient und individuell implementieren und integrieren SAP Solution Manager effizient und individuell implementieren und integrieren SNP Business Landscape Management SNP The Transformation Company SNP Business Landscape Management SNP Business Landscape Management

Mehr

Planung und Analyse unternehmensweit verbinden mit der Standard-Integration von Corporate Planner und QlikView / Qlik Sense

Planung und Analyse unternehmensweit verbinden mit der Standard-Integration von Corporate Planner und QlikView / Qlik Sense Heute die Unternehmenszahlen von morgen analysieren. Planung und Analyse unternehmensweit verbinden mit der Standard-Integration von Corporate Planner und QlikView / Qlik Sense Corporate Planner ist ein

Mehr

Geoinformationen des Bundes in der Wolke

Geoinformationen des Bundes in der Wolke Geoinformationen des Bundes in der Wolke, Direktor, Wabern 1 Agenda 1. Kurzportrait swisstopo 2. Geoinformationen des Bundes in der Wolke «geo.admin.ch: das Geoportal des Bundes» 3. Was ist Cloud Computing

Mehr

LC Systems. Christian Günther Head of Data Analytics

LC Systems. Christian Günther Head of Data Analytics LC Systems Christian Günther Head of Data Analytics Agenda» Kurzvorstellung LC Systems» Verständnis «Big Data» aus der Sicht LC Systems» Best Practice Ansätze Do s and dont s» Projektbeispiele 2 Über LC

Mehr

13. GeoMedia Anwendertreffen 8. Intergraph Forum Süd 19.05.2015. Dr. Uwe Jasnoch

13. GeoMedia Anwendertreffen 8. Intergraph Forum Süd 19.05.2015. Dr. Uwe Jasnoch 13. GeoMedia Anwendertreffen 8. Intergraph Forum Süd 19.05.2015 Dr. Uwe Jasnoch Neuigkeiten bei GeoMedia Lizenzmodell Datenserver Verbessertes GUI Verbesserungen im Rasterdaten Umfeld Das neue Datenfenster

Mehr

Über DMP Service A/S. Die Herausforderung. Die Lösung

Über DMP Service A/S. Die Herausforderung. Die Lösung Über DMP Service A/S DMP Service ist ein führender europäischer unabhängiger Service Provider, der den Betrieb und die Wartung von Windturbinen, Aufbereitung von Getrieben und den Verkauf von Ersatzteilen

Mehr

Von der mobilen Applikation zum mobilen integrierten Service Werkzeuge, Partner und Strategien

Von der mobilen Applikation zum mobilen integrierten Service Werkzeuge, Partner und Strategien Von der mobilen Applikation zum mobilen integrierten Service Werkzeuge, Partner und Strategien Prof. Dr. Wolf Knüpffer Teamleiter ebusiness Lotse Metropolregion Nürnberg Hochschule für angewandte Wissenschaften

Mehr

Wir machen Karten aus Ihren Daten. Digitale Kartographie in der Öffentlichen Verwaltung.

Wir machen Karten aus Ihren Daten. Digitale Kartographie in der Öffentlichen Verwaltung. Wir machen Karten aus Ihren Daten. Digitale Kartographie in der Öffentlichen Verwaltung. MUTSAVE I Das Geoinformationssystem für die Öffentliche Verwaltung Geodaten für jeden Arbeitsplatz Voller Desktop-GIS

Mehr

Private Cloud zu aufwändig?

Private Cloud zu aufwändig? Private Cloud zu aufwändig? Maximilien Brice; Claudia Marcelloni, CERN Private Cloud zu aufwändig? Public Cloud zu unsicher? http://t3n.de/news/amazons-cloud-malware-hosting-schadsoftware-522540/ Malware-Hosting:

Mehr

Die richtige Cloud für Ihr Unternehmen.

Die richtige Cloud für Ihr Unternehmen. Die richtige Cloud für Ihr Unternehmen. Das ist die Microsoft Cloud. Jedes einzelne Unternehmen ist einzigartig. Ob Gesundheitswesen oder Einzelhandel, Produktion oder Finanzwesen keine zwei Unternehmen

Mehr

CLOUDLÖSUNGEN FÜR DEN MITTELSTAND BUILD YOUR OWN CLOUD

CLOUDLÖSUNGEN FÜR DEN MITTELSTAND BUILD YOUR OWN CLOUD Ihr starker IT-Partner. Heute und morgen CLOUDLÖSUNGEN FÜR DEN MITTELSTAND BUILD YOUR OWN CLOUD In 5 Stufen von der Planung bis zum Betrieb KUNDENNÄHE. Flächendeckung der IT-Systemhäuser IT-Systemhaus

Mehr

ArcGIS Online. 2012 Esri Deutschland GmbH

ArcGIS Online. 2012 Esri Deutschland GmbH ArcGIS Online 1 2012 Esri Deutschland GmbH ArcGIS Online im ArcGIS System 2 2012 Esri Deutschland GmbH Ausprägungen von ArcGIS Online + ArcGIS Online (anonymer Zugriff) > Freigegebene Webkarten & Apps

Mehr

Ergonomisch, flexibel, schnell und automatisch merlin.zwo realisiert neues Berichts-Portal RAAS

Ergonomisch, flexibel, schnell und automatisch merlin.zwo realisiert neues Berichts-Portal RAAS Neue Reporting-Software für die Union Investment Gruppe Ergonomisch, flexibel, schnell und automatisch merlin.zwo realisiert neues Berichts-Portal RAAS Foto: Union Investment Gruppe Mit dem von merlin.zwo

Mehr

AKTIVIEREN Sie die versteckten Potenziale Ihrer IT-Infrastruktur!

AKTIVIEREN Sie die versteckten Potenziale Ihrer IT-Infrastruktur! AKTIVIEREN Sie die versteckten Potenziale Ihrer IT-Infrastruktur! 1 Die IT-Infrastrukturen der meisten Rechenzentren sind Budgetfresser Probleme Nur 30% der IT-Budgets stehen für Innovationen zur Verfügung.

Mehr

d.link for microsoft sharepoint Das strategische ECM- und Archivsystem für Microsoft Sharepoint

d.link for microsoft sharepoint Das strategische ECM- und Archivsystem für Microsoft Sharepoint d.link for microsoft sharepoint Das strategische ECM- und Archivsystem für Microsoft Sharepoint Microsoft bietet mit SharePoint eine leistungsfähige Technologie- und Portalplattform. Mit d.link for microsoft

Mehr

Industrie 4.0 umsetzen Wie Modelle der strategischen Organisationsgestaltung dabei unterstützen können

Industrie 4.0 umsetzen Wie Modelle der strategischen Organisationsgestaltung dabei unterstützen können Industrie 4.0 umsetzen Wie Modelle der strategischen Organisationsgestaltung dabei unterstützen können Wien, 12. März 2015 Mag. (FH) Lukas Schober KALUCON GmbH Zukunft vorausdenken und in der Organisation

Mehr

Parallels Workstation Extreme: Weltweit erste professionelle Virtualisierungslösung für native 3D-Grafik

Parallels Workstation Extreme: Weltweit erste professionelle Virtualisierungslösung für native 3D-Grafik Parallels Workstation Extreme: Weltweit erste professionelle Virtualisierungslösung für native 3D-Grafik Technologie-Allianz mit HP, Intel und NVIDIA ermöglicht Betrieb dedizierter Profi-Grafikkarten im

Mehr

Wer in der ersten Liga spielt, braucht Profis.

Wer in der ersten Liga spielt, braucht Profis. Wer in der ersten Liga spielt, braucht Profis. Ihr erfahrener und kompetenter SAP Allround - Dienstleister Die Profis für Ihre IT. SAP optimal nutzen: Setzen Sie auf die geballte Manpower der Goetzfried

Mehr

Mehr Mobilität. Digitale Generation. Vielzahl an Geräten. Schnelllebigkeit. Arbeit und Freizeit verschwimmen. Daten Explosion

Mehr Mobilität. Digitale Generation. Vielzahl an Geräten. Schnelllebigkeit. Arbeit und Freizeit verschwimmen. Daten Explosion Arbeit und Freizeit verschwimmen Mehr Mobilität Digitale Generation Vielzahl an Geräten Daten Explosion Wandel in der IT Schnelllebigkeit Überblick App Services Computing Daten-Dienste Netzwerk Automatisiert

Mehr

(R)evolutionieren Sie Ihre QS-Prozesse aqua die Management-Plattform der next Generation für IT-Entscheider

(R)evolutionieren Sie Ihre QS-Prozesse aqua die Management-Plattform der next Generation für IT-Entscheider (R)evolutionieren Sie Ihre QS-Prozesse aqua die Management-Plattform der next Generation für IT-Entscheider Der Zeitpunkt: JETZT. Der Ort: HIER. Qualität zählt: für Ihre Software-Projekte. Eine enorme

Mehr

Unternehmen effektiv steuern.

Unternehmen effektiv steuern. Unternehmen effektiv steuern. Immer und überall Dezentrale Planung, Analyse und Reporting im Web CP-Air ist ein Web-Client der Corporate Planning Suite. Neue Online-Plattform für Planung, Analyse und Reporting.

Mehr

Unternehmenssoftware aus der Cloud. Unternehmensprofil Scopevisio AG

Unternehmenssoftware aus der Cloud. Unternehmensprofil Scopevisio AG Unternehmenssoftware aus der Cloud Unternehmensprofil Scopevisio AG Unternehmenssoftware aus der Cloud Die Scopevisio AG ist Hersteller und Anbieter einer hochfunktionalen und integrierten Cloud Unternehmenssoftware.

Mehr

Hallo, einfach. C LO U D. symbl.cms und framework Beschreibung

Hallo, einfach. C LO U D. symbl.cms und framework Beschreibung Hallo, einfach. C LO U D symbl.cms und framework Beschreibung Wir stellen uns vor. Wir kümmern uns um IT-Infrastrukturen, gestalten und entwickeln Websites, Online-Shops sowie mobile und interaktive Applikationen.

Mehr

Vertriebs-Dashboards für das Management

Vertriebs-Dashboards für das Management Vertriebs-Dashboards für das Management Die wichtigsten Vertriebskennzahlen jederzeit und aktuell auf einen Blick. www.schleupen.de Schleupen AG 2 Der Wettbewerb Die Stadtwerke stehen im direkten Wettbewerb

Mehr

IT SERVICE MANAGEMENT IN DEUTSCHLAND 2013

IT SERVICE MANAGEMENT IN DEUTSCHLAND 2013 Fallstudie: REALTECH IDC Market Brief-Projekt IT SERVICE MANAGEMENT IN DEUTSCHLAND 2013 Die cloud als herausforderung realtech Unternehmensdarstellung Informationen zum Unternehmen www.realtech.de Die

Mehr

April 10, 2012 CLOUD SERVICES WEGE ZU EINEM BÜRGERZENTRIERTEN GESUNDHEITSMANAGEMENT

April 10, 2012 CLOUD SERVICES WEGE ZU EINEM BÜRGERZENTRIERTEN GESUNDHEITSMANAGEMENT April 10, 2012 CLOUD SERVICES WEGE ZU EINEM BÜRGERZENTRIERTEN GESUNDHEITSMANAGEMENT Bedeutung der Cloud-Technologie 2 Als neues Schlagwort der Informationstechnik ist "Cloud Computing" in aller Munde,

Mehr

A Glob Al SolUTIoN. O R L D. A G R E A T W

A Glob Al SolUTIoN. O R L D. A G R E A T W A GREAT WORLD. A Global SOLUTION. EURO SKY PARK Satellitenkommunikation für Unternehmen Wir verbinden Standorte Information und Kommunikation sind für Unternehmen heute erfolgsentscheidend. Wie abgelegen

Mehr

CAFM als SaaS - Lösung

CAFM als SaaS - Lösung CAFM als SaaS - Lösung cafm (24) - Deutschlands erste Plattform für herstellerneutrales CAFM-Hosting Inhaltsübersicht Inhaltsübersicht... 1 Die eigene CAFM-Software in der Cloud... 2 Vorteile... 3 Wirtschaftliche

Mehr

CLOUD COMPUTING IN DEUTSCHLAND 2013

CLOUD COMPUTING IN DEUTSCHLAND 2013 Fallstudie: IBM IDC Multi-Client-Projekt CLOUD COMPUTING IN DEUTSCHLAND 2013 business-anforderungen und Geschäftsprozesse mit Hilfe von Cloud Services besser unterstützen ibm Fallstudie: highq Computerlösungen

Mehr

Executive Briefing. Big Data und Business Analytics für Kunden und Unternehmen. In Zusammenarbeit mit. Executive Briefing. In Zusammenarbeit mit

Executive Briefing. Big Data und Business Analytics für Kunden und Unternehmen. In Zusammenarbeit mit. Executive Briefing. In Zusammenarbeit mit Big Data und Business Analytics für Kunden und Unternehmen Umfangreiche und ständig anwachsende Datenvolumen verändern die Art und Weise, wie in zahlreichen Branchen Geschäfte abgewickelt werden. Da immer

Mehr

Webbasierte Darstellung statistischer Daten im Raum

Webbasierte Darstellung statistischer Daten im Raum Webbasierte Darstellung statistischer Daten im Raum Christian Hörmann ESRI Deutschland GmbH 14. Oktober 2010 Statistische Woche München 1 ESRI Deutschland GmbH 2010 2 ESRI Deutschland GmbH 2010 +GIS und

Mehr

Neue digitale Lösungen für den Wandertourismus

Neue digitale Lösungen für den Wandertourismus Neue digitale Lösungen für den Wandertourismus Oliver Buck EFTAS GmbH AIR Business Frühstück Herne 17.03.2015 2015 www.eftas.com 1 Unternehmensprofil EFTAS gehört seit 25 Jahren zu den führenden deutschen

Mehr

Smart Data for Smart Cities

Smart Data for Smart Cities Smart Data for Smart Cities Innovation Forum Digitalisierung 21.04.2015 Dr.Daniela Rothenhöfer Landeshauptstadt München, Direktorium Hauptabteilung III - IT-Strategie und IT-Steuerung/IT-Controlling (STRAC)

Mehr

Mehr als Cloud Computing. force : cloud

Mehr als Cloud Computing. force : cloud Mehr als Cloud Computing force : cloud Force Net Mehr als ein IT-Unternehmen Force Net ist ein Infrastruktur- und Cloud-Service-Provider, der die Lücke zwischen interner und externer IT schließt. Force

Mehr

Workshop: ArcGIS Online for Personal Use, ArcGIS Online for Organizations

Workshop: ArcGIS Online for Personal Use, ArcGIS Online for Organizations Workshop: ArcGIS Online for Personal Use, ArcGIS Online for Organizations Falko Martin Esri Deutschland GmbH 28. Juni 2012, 9. Esri Anwendertreffen, Stuttgart Inhalt + ArcGIS Online eine neue Komponente

Mehr

Business-Telefonie aus der Cloud

Business-Telefonie aus der Cloud Business-Telefonie aus der Cloud Jürgen Eßer Produktmanager QSC AG München, Business Partnering Convention 2011 DIE ARBEITSWELT DER ZUKUNFT Fachkräftemangel Privat- und Geschäftsleben verschmelzen Hoher

Mehr

Revolution in der Informations- und Kommunikationstechnik...

Revolution in der Informations- und Kommunikationstechnik... Revolution in der Informations- und Kommunikationstechnik......auch für die Einsatzstelle? (Text: OBR Franz Petter) Das von DFV und CTIF vertretene Stufenkonzept für die Informationsbeschaffung bei Gefahrgutunfällen

Mehr

CAD Virtualisierung. Celos CAD Virtualisierung

CAD Virtualisierung. Celos CAD Virtualisierung CAD Virtualisierung Celos Hosting Services Celos Netzwerk + Security Celos Server + Storage Virtualisierung Celos Desktop Virtualisierung Celos CAD Virtualisierung Celos Consulting Celos Managed Services

Mehr

COI-Competence Center MS SharePoint

COI-Competence Center MS SharePoint COI-Competence Center MS SharePoint COI GmbH COI-Competence Center MS SharePoint Seite 1 von 6 1 Überblick 3 2 MS SharePoint Consultingleistungen im Detail 4 2.1 MS SharePoint Analyse & Consulting 4 2.2

Mehr

PLANON APPS. Machen Sie Ihr Facility Management mobil

PLANON APPS. Machen Sie Ihr Facility Management mobil PLANON APPS Machen Sie Ihr Facility Management mobil Ein innovativer Spezialist mit über 30 Jahren Erfahrung im CAFM Bereich Ein Partner, der von Gartner als Leader gesehen wird Integrierte, zukunftssichere

Mehr

Präsentationsvorlage IT+Energy partnering in Green Business für Herrn Pollert, stv. HGF

Präsentationsvorlage IT+Energy partnering in Green Business für Herrn Pollert, stv. HGF Präsentationsvorlage IT+Energy partnering in Green Business für Herrn Pollert, stv. HGF ITandENERGY Von BigData zu SmartData Die Informations- und Diensteplattform für die Bayerische Wirtschaft Auf dem

Mehr