Tigges Friol Gnoth. Frauenärztliche Gemeinschaftspraxis. Neue Wege zum Wunschkind

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1 Tigges Friol Gnoth Frauenärztliche Gemeinschaftspraxis Neue Wege zum Wunschkind Gynäkologische Endokrinologie Reproduktionsmedizin Traditionelle Chinesische Medizin Natürliche Familienplanung

2 Sehr geehrtes Kinderwunschpaar, Familienplanung ist vielleicht der wichtigste Teil im Lebenskonzept eines Paares. Ist der Wunsch nach einem Kind bisher nicht in Erfüllung gegangen, sind betroffene Paare sehr vielen Problemen ausgesetzt, die dieses Lebenskonzept in Frage stellen und zu einer hohen Belastung werden können. Der unerfüllte Kinderwunsch selbst, die zugrunde liegenden Ursachen und die psychische Problematik werden dann zu einem komplexen Krankheitsbild, zwar oft ohne Schmerzen und ohne direkte gesundheitliche Bedrohung, aber grossem seelischen Leid. Deshalb werden ganz besonders hohe Ansprüche an die medizinische Betreuung und die ganzheitliche Beratung von Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch gestellt. Die moderne Fortpflanzungsmedizin kann heute glücklicherweise in vielen Fällen helfen. Unser Kinderwunschzentrum ist ganz auf die Diagnose und Therapie der ungewollten Kinderlosigkeit spezialisiert. Wir bieten das gesamte Spektrum möglicher reproduktionsmedizinischer Hilfen an und orientieren uns an den modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Durch eine individuelle und persönliche Betreuung in einer einfühlsamen Atmosphäre wollen wir helfen, die Lebenskrise mit ihren Folgen zu bewältigen. Natürlich können wir nicht immer erfolgreich sein. Aber auch bei fehlgeschlagener Behandlung werden wir hilfreich zur Seite stehen. Inzwischen arbeiten wir seit über 10 Jahren auf dem Gebiet der gynäkologischen Endokrinologie und Reproduktionsmedizin und verfolgen auch komplementäre Ansätze. Unser Kinderwunschzentrum und unsere Laboratorien sind nach DIN ISO 9001:2000 zertifiziert. Auf unseren Internetseiten erhalten Sie ausführliche Informationen über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten bei unerfülltem Kinderwunsch. Ihre Jürgen Tigges Kerstin Friol Christian Gnoth Kontakt: Praxisklinik und Zentrum für Familienplanung, gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin Rheydter Straße 143, Grevenbroich Telefon: ( ) , Fax: ( ) Terminvereinbarung: Montag Freitag, Uhr und Uhr

3 Fruchtbarkeit und Kinderwunsch Eltern zu sein gehört für viele Paare zu einem erfüllten Lebensplan wenn auch nicht mehr so selbstverständlich wie für frühere Generationen. So ist es heute nicht ungewöhnlich, dass Frauen und Männer manchmal 20 Jahren lang verhüten, bevor sie an die Realisierung Ihres Kinderwunsches denken. Die dann verbliebenen etwa 20% der fruchtbaren Jahre der Frau sind leider auch die am wenigsten fruchtbaren Jahre. So beginnt früher oder später die biologische Uhr zu ticken. Groß ist dann der Schreck, wenn es wie bei etwa jedem 6. Paar nicht auf Anhieb klappt. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit auf eine Schwangerschaft? Die folgende Tabelle zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft 1-2 Tage vor dem Eisprung am höchsten ist: Temp anstieg 0,3% 1,4% 2,7% 6,8% 17,6% 23,7% 25,5% 21,2% 10,3% 0,8% 0,35% Tabelle1: Schwangerschaftswahrscheinlichkeit an den verschiedenen Zyklustagen (3175 Zyklen mit 434 Schwangerschaften. Referenzpunkt ist der erste Tag des Körpertemperaturanstieges (Basaltemperatur); der Eisprung selbst findet meist am Tag vor dem Temperaturanstieg statt) Die maximale Schwangerschaftswahrscheinlichkeit in einem Zyklus mit Verkehr an jedem fruchtbaren Tag liegt bei etwa 27 %. Interessanter ist die Frage nach der Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft in einer Folge von Zyklen (Kumulative Schwangerschaftswahrscheinlichkeit). Hier zeigt uns die Tabelle 2, dass nach 3 Zyklen fast 70 % und nach 6 Zyklen etwa 80 % aller Paare schwanger geworden sind, die in der hochfruchtbaren Zeit Verkehr hatten. Von den schließlich erfolgreichen Paaren sind sogar fast 90 % innerhalb der ersten 6 Zyklen schwanger geworden. Nur bei 2 % von ihnen hat es länger als 12 Zyklen gedauert. Zyklus Kumulative Schwangerschaftswahrscheinlichkeit für alle Paare 38% 68% 81% 92% Kumulative Schwangerschaftswahrscheinlichkeit für die, die schließlich schwanger wurden 42% 75% 88% 98% Tabelle 2: Kumulative Schwangerschaftswahrscheinlichkeit für alle Paare (= 340) und die, die schließlich schwanger wurden (= 304)

4 Wir können also davon ausgehen, dass nach 6 erfolglosen Zyklen mit Verkehr in der hochfruchtbaren Zeit, bereits eine leichte Einschränkung der Fruchtbarkeit vorliegt, wobei sogar jedes 2. Paar erheblich in der Fruchtbarkeit eingeschränkt sein dürfte. Allerdings sind die Aussichten für eine Schwangerschaft auch für Paare, die nach einem Jahr noch nicht erfolgreich sind, auf natürlichem Wege nicht schlecht. Etwa die Hälfte der Paare darf nämlich in den nächsten 36 Monaten mit einem Kind rechnen. Nach spätestens 4 Jahren unerfülltem Kinderwunsch kann man von einer definitiv sterilen Partnerschaft sprechen. Dann bestehen nur noch sporadische Aussichten auf eine Schwangerschaft auf natürlichem Wege. Häufigkeit und Definition von Subfertilität und Infertilität: Von allen Paaren mit Kinderwunsch verbleiben nach 6 erfolglosen ca. 20% zumindest d.h. 50% dieser Paare Zyklen: leicht subfertile Paare werden in den nächsten 6 Zyklen noch schwanger; die andere Hälfte ist erheblich subfertil oder infertil. nach 12 erfolglosen ca. 10% erheblich d.h. etwa 50% dieser Zyklen: subfertile Paare Paare haben noch die Aussicht auf eine Spontankonzeption in den nächsten 36 Monaten (!); die andere Hälfte ist infertil. nach 48 erfolglosen ca. 5% definitiv infertile d.h. mit nur noch spora- Monaten: Paare dischen Aussichten auf eine Schwangerschaft auf natürlichem Wege. Tabelle 3: Häufigkeit von Subfertilität (eingeschränkte Fruchtbarkeit) und Infertilität (aufgehobene Fruchtbarkeit) Wir wissen, dass das Alter der Frau eine bedeutende Rolle spielt. Mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr, ein Fertilitätsproblem zu bekommen, deutlich. Allerdings werden die Unterschiede zwischen Frauen mit zunehmendem Alter größer, d.h. es gibt einen steigenden Anteil von Frauen mit einem erheblichen Fertilitätsproblem auf der einen Seite, aber auch weiterhin einige Frauen mit einer noch sehr hohen Fruchtbarkeit. Aus diesem Grund ist es für Frauen über 30 und besonders für Frauen über 35 Jahre sehr wichtig zu wissen, ob sie nach 6 erfolglosen Zyklen weiter abwarten können oder ob ein individuelles

5 Fertilitätsproblem die Aussichten auf eine Schwangerschaft auf natürlichem Weg erheblich reduziert. Die moderne Medizin verfügt inzwischen über einfach durchzuführende und verlässliche Untersuchungsmethoden, Paare mit einer eventuell schlechten Prognose auf eine Spontanschwangerschaft zu identifizieren. Das ist sehr wichtig, denn, falls ein Fertilitätsproblem vorliegt, muss genügend Zeit für die Nutzung reproduktionsmedizinischer Hilfen bleiben. Es ist nämlich so, dass die Chancen, mit reproduktionsmedizinischen Hilfen schwanger zu werden, bei Frauen, die älter als 40 Jahre sind nur noch etwa 10 bis 20 % von denen einer Frau im Alter von 30 bis 35 Jahren betragen. Die nachlassende Funktion der Eierstöcke spielt hierbei die größte Rolle. Gründe dafür, dass eine Schwangerschaft manchmal nicht eintritt, gibt es viele: Häufig sind bei der Frau: - hormonelle Störungen - abnehmende ovarielle Funktionsreserve (Alter, Voroperationen...) - anatomische Veränderungen der weiblichen Genitalorgane (z.b. Tubenverschluß, Gebärmuttererkrankungen) - Endometriose Beim Mann: - Hodenschäden mit der Folge unzureichender Samenbildung - angeborener oder erworbener Verschluss des Samenleiters - Ejakulationsstörungen Oft liegt die Ursache auch bei beiden Partnern, wie z.b. bei Verträglichkeitsstörungen (immunologische Sterilität). Sehr häufig addieren sich milde Störungen bei den Partnern, sodass oft die Kompensationsmöglichkeiten der Natur nicht mehr ausreichen. In etwa jedem 5. bis 10. Fall finden wir heutzutage keinen genauen Grund, weshalb der Kinderwunsch bisher unerfüllt geblieben ist (sogenannte idiopathische Sterilität). Die wichtigsten Hilfen der modernen Medizin umfassen: - Hormonbehandlungen zur Optimierung der Eibläschenreifung und Verbesserung der Eizellqualität - Inseminationsbehandlungen (das Sperma wird nach Aufbereitung zeitlich und örtlich optimiert übertragen) - eine konventionelle künstliche Befruchtung (IVF, In-vitro-Fertilisation, nach einer Hormonbehandlung werden Eizellen entnommen,

6 außerhalb des Körpers befruchtet, dann ausgesucht und zu Embryonen weiter kultiviert, die später wieder auf die Frau übertragen werden) - eine künstliche Befruchtung mit Injektion einzelner Spermien in die reife Eizelle (ICSI, intracytoplasmatische Spermieninjektion, ein Verfahren bei hochgradig eingeschränkter männliche Fertilität oder Ausbleiben von Befruchtungen in der konventionellen IVF) - die Kryokonservierung (Tiefgefrieren von befruchteten Eizellen) - die Spindeldarstellung (Qualitätsbeurteilung reifer Eizellen) - die Polkörperbiopsie (genetische Untersuchung der Eizelle) Die Erfolgsaussichten der reproduktionsmedizinischen Maßnahmen schwanken zwischen 10 % (Insemination) bis hin zu 40 % bei einer künstlichen Befruchtung für Frauen unter 35 Jahren. Bei Durchlaufen wiederholter Behandlungszyklen erreicht die aufaddierte Wahrscheinlichkeit auf eine Schwangerschaft fast 70 %. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt wird falls notwendig mit Ihnen die Indikation und die Methode von reproduktionsmedizinischen Hilfen genau besprechen. Allerdings können Sie auch selbst aktiv werden: Lebensgewohnheiten haben einen großen Einfluss auf die Fertilität (negativ: das Rauchen). Auch hier gibt es für Sie spezielle Beratungen. Darüber hinaus unterstützen komplementärmedizinische Methoden (Traditionelle Chinesische Medizin, z.b. Akupunktur, Ernährungskonzepte, Qi Gong) die Behandlungen in der Reproduktionsmedizin. Sie ergeben sich aus dem engen Zusammenhang des Menschen mit der Natur. Diese Kräfte können auch genutzt werden, um das Gleichgewicht und die Harmonie unseres Körpers, unseres Geistes und unserer Seele wiederherzustellen und zu erhalten. Das Wichtigste jedoch ist: Kommen Sie nicht zu spät!

7 Leistungsspektrum unseres Kinderwunschzentrums: Diagnostik und Therapie von Fertilitätsstörungen One-Stop- Fruchtbarkeitscheck Einsendelabor für Endokrinologie Konsiliarsprechstunde für Fachkollegen Zyklusmonitoring Hormonelle Stimulation Homologe und donogene Insemination Homologe und donogene IVF-Therapie (In-vitro-Fertilisation) Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) Laser Assisted Hatching Polkörperbiopsie TESE (operative Samengewinnung) Vermittlung psychotherapeutischer Begleitung Natürliche Familienplanung Traditionelle Chinesische Medizin Endoskopische Operationen Zertifizierte Qualitätssicherung Fortbildungen für Ärzte Kooperation mit der Humangenetik Spezielle Abortsprechstunde Wissenschaftliche Begleitung aller angebotenen Methoden Fertilitätsrelevante Andrologie Spindeldarstellung Spermaanalyse Kryokonservierung von Eizellen, Spermien und Hodengewebe

8 So sind wir für Sie aus allen Richtungen ganz leicht zu erreichen: Moers Krefeld A57 Duisburg Mönchengladbach Viersen A52 Kaarster Kreuz A52 A57 Südbrücke Düsseldorf Neuss B1 A61 A46 Neuss-West Neuss-Hafen Kreuz Wanlo Grevenbroich A57 A46 Rheydter Straße 143 Dormagen Erkelenz Jackerath A61 A44 A4/E40 Köln Kreuz Kerpen Aachen nur Autobahn/Landstraße (kein Stadtverkehr) km aus allen umliegenden großen Städten gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel gute Parkmöglichkeiten

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