Entwicklungsbericht vom

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Entwicklungsbericht vom 1.10.2014"

Transkript

1 Entwicklungsbericht vom Entwicklung eines Prüfverfahrens zur Ermittlung des mineralischen Anteils in der NE-Fraktion aus Schlacke. Entwicklung eines Verfahrens zur Beurteilung der elektrischen Leitfähigkeit von Schüttgütern (NE-Metalle). Auftraggeber Stiftung Zentrum für nachhaltige Abfall- und Ressourcennutzung Durchführung Peter Schellenberg Daniel Böni Autor Daniel Böni Der Entwicklungsbericht wurde im Januar 2015 auf der Webseite publiziert. Nachdruck oder elektronische Wiedergabe mit Quellenangaben gestattet ZAR, Hinwil Wildbachstrasse 2 Telefon +41 (0) Hinwil Telefax +41 (0)

2 Inhaltsverzeichnis Seite 1 Aufgabenstellungen Bestimmung des mineralischen Anteils in den NE-Metallen Bestimmung der Leitfähigkeit von Schüttgütern (NE-Metalle) Separation des mineralischen Anteils aus einer NE-Fraktion Versuchsanordnung Anwendung in der Praxis Beurteilung der elektrischen Leitfähigkeit von Schüttgütern Versuchsanordnung Kupferdraht und Kupferlitzen NE-Fraktion 1 2 mm NE-Fraktion 2 3 mm NE-Fraktionen 1 3 mm und 3 8 mm Weitere Versuche Zusammenfassung Induktionsfeld-Probenteiler Leitfähigkeit von Schüttgütern Wassergehalt in den NE-Metallen Entwicklungsbericht Oktober

3 1 Aufgabenstellungen 1.1 Bestimmung des mineralischen Anteils in den NE-Metallen Bei der Aufbereitung von Schlacke aus Kehrichtverwertungsanlagen kommen Wirbelstromabscheider zur Separation von NE-Metallen zum Einsatz. Für den Betreiber der Aufbereitungsanlage fehlt eine effiziente Qualitätskontrolle, um die Wirbelstromabscheider optimal einstellen zu können bzw. diese zu überwachen. Folgende wichtigen Fragen können nicht vor Ort beantwortet werden: 1) Wie hoch ist der mineralische Anteil in den NE-Metallen? 2) Wie viele NE-Metalle verbleiben in der Schlacke, werden deponiert und reduzieren die Erlöse? Der Betreiber stellt die Maschinen von Auge und auf Basis seiner Erfahrung ein. Ob die optimale Einstellung gefunden worden ist, erfährt er erst Monate nach der Produktion mit der Abrechnung nach dem Verkauf der NE-Metalle. Die selektive Verkleinerung durch Brechen und anschliessendes Sieben ist eine aufwendige Analyse zur Bestimmung des mineralischen Anteils in den NE-Metallen bzw. für die Bestimmung des Restmetallgehaltes in der Schlacke. Die Realität auf der Anlage wird mit dieser Methode nur schlecht abgebildet, sodass diese deshalb nur selten auf den Anlagen zur Bestimmung des mineralischen Anteils eingesetzt werden. Ziel dieser Entwicklung Eine Methode zur Bestimmung des mineralischen Anteils in den NE-Metallen bzw. des verbleibenden Anteils an NE-Metallen in der aufbereiteten Schlacke. Die Methode muss einfach, schnell und zuverlässig sein und vor Ort durchgeführt werden können. 1.2 Bestimmung der Leitfähigkeit von Schüttgütern (NE-Metalle) Während den nachfolgend beschriebenen Versuchen wurde in einem ersten Schritt eine Methode erarbeitet, mit der eine Qualitätskontrolle der NE-Metalle durchgeführt werden kann. In einem zweiten Schritt wurde die Leitfähigkeit der Fraktionen untersucht. Ziel dieser Entwicklung Über den Wert der Leitfähigkeit können zusätzliche Aussagen über den Wirkungsgrad der NE- Separation in der Aufbereitungsanlage gemacht werden. Wildbachstrasse 2 Telefon +41 (0) Hinwil Telefax +41 (0)

4 2 Separation des mineralischen Anteils aus einer NE-Fraktion 2.1 Versuchsanordnung Versuche haben gezeigt, dass man den mineralischen Anteil von den NE-Metallen mit einem Wirbelstromfeld sehr schnell separieren kann. Der gewählte Ansatz basiert analog zum Wirbelstromabscheider auf einer rotierenden Magnettrommel, welche das Wirbelstromfeld erzeugt. In einem Gefäss werden die NE-Metalle in den Einfluss Wirbelstromfeld gebracht. Die nachfolgende Skizze zeigt das Prinzip: Das Gefäss besteht aus drei offen Kammern, die gegen oben mit einem Deckel abgeschlossen sind. Das Gefäss ist aus Plexiglas gefertigt. Zwischen den Kammern hat es am Boden eine Barriere von 1 5 mm. Das zu prüfende Material wird in der mittleren Kammer gleichmässig auf dem Boden verteilt.. Bewegt man das Gefäss langsam über den schnell drehenden Trommelmagnet, so wirkt das Induktionsfeld auf die einzelnen Teilchen im Gefäss. Je nach Leitfähigkeit, Masse und Form des einzelnen Teilchens, werden die einzelnen Teilchen abgestossen. Sie überwinden die Barriere fliegend und reichern sich in der linken oder rechten Gefässhälfte an oder bleiben in der Mitte liegen. Abb. 1: (v.o.n.u.) Schematische Darstellung der Versuchsanordung Die Leitfähigkeit der Teile, die in der Mitte des Gefässes liegen bleiben, ist minimal. Diese Teilchen bestehen hauptsächlich aus mineralischem Material. Mit dieser Methode gelingt, es den mineralischen Anteil in den NE-Metallen abzutrennen. Mit der gleichen Methode kann auch der Restmetallgehalt in der Schlacke ermittelt werden. Wichtig ist, dass das zu untersuchende Material zuerst mit einem starken Magnet von magnetischen eisenhaltigen Teilchen befreit wird. Die Bestimmung der Anteile erfolgt durch das Wägen der Teilchen in den einzelnen Gefässen. Dabei wird die Masse aller Teilchen ins Verhältnis zur Teilchenmasse im Mittelgefäss oder der Teilchenmasse der Linken und rechten Gefässteil gebracht. Entwicklungsbericht Oktober

5 Das nachfolgende Bild zeigt die Testmethode in der Anwendung. Wichtig: Diese Methode kann die Dynamik des Transportbandes auf die Separation nicht berücksichtigen. Aus diesem Grund findet man auch noch feinste NE-Litzen in der mittleren Kammern. Die leichte Masse und die feine, längliche Form dieser Litzen verhindern eine Überquerung der Barriere aufgrund der Abstossung. Abb. 3: Drei-Kammer-Probegefäss und Wirbelstromabscheider im Versuch Abb. 2: Zwei-Kammer-Probegefäss und Wirbelstromabscheider im Versuch Entwicklungsbericht Oktober

6 Weitere Versuche haben gezeigt, dass das Prüfverfahren mit einem Zweikammergefäss mit minimaler Barrierenhöhe, bei gleicher Aussagekraft, entsprechend vereinfacht werden kann. Das nachfolgende Bild zeigt das vom ZAR aktuell angewendete Zweikammergefäss. 2.2 Anwendung in der Praxis Die Probenahme des NE-Materials erfolgte direkt beim Abgang des Wirbelstromabscheiders einer Aufbereitungsanlage für Nassschlacke. Der Kornbereich der Probe lag bei 0 8 mm. Die Probe wurde getrocknet und nachher in verschiedene Fraktionen gesiebt und verwogen. Die einzelnen Fraktionen wurden über einen Probeteiler auf eine Probengrösse von je einem Kilo reduziert. Mit einem Magneten wurden zudem die magnetischen Teile entfernt. Mit der oben beschriebenen Methode wurde jede NE-Fraktion auf den Anteil der mineralischen Fraktion untersucht. An Hand der Resultate der Ein-Kilo-Probe wurde auf die entsprechende Menge der Gesamtprobe hochgerechnet. Die Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen: Es hat keine NE-Metalle in der NE-Fraktion 0 1 mm, d. h. die Fraktion 0 1 mm besteht zu 100 % aus mineralischem Material. Damit wurden keine NE-Metalle kleiner 1 mm mit der Aufbereitungsanlage aus der Schlacke separiert. Der Anteil NE-Metalle in der NE-Fraktion 1 2 mm betrug 9.1 %. Der Anteil NE-Metalle in der NE-Fraktion 2 3 mm betrug 54.7 %. Der Anteil NE-Metalle in der NE-Fraktion grösser 3 mm betrug 90.6 % bzw %. In der Fraktion 5 35 mm war der Anteil grösser 8 mm sehr gross (über 50 %). Das war wegen des Langlochsiebes von 8 mm, welches auf der Aufbereitungsanlage eingesetzt wurde, zu erwarten. Auf Basis dieser Auswertung sind folgende Aussagen nicht möglich: Da nur die NE-Metalle untersucht wurden, können weder Angaben zum Wirkungsgrad der NE-Abscheidung noch zu den NE-Restgehalten in der Schlacke gemacht werden. Ob der feine mineralische Anteil separiert wurde oder durch die Probenaufbereitung (trocknen, sieben, teilen) von den grösseren NE-Metallen abgefallen ist, kann mit dieser Methode nicht aufgezeigt werden. Es kann keine Aussage über die Zusammensetzung der NE-Metalle gemacht werden (Anteil des Aluminiums). Entwicklungsbericht Oktober

7 3 Beurteilung der elektrischen Leitfähigkeit von Schüttgütern Die elektrische Leitfähigkeit von Schüttgütern kann nicht direkt gemessen werden. Es wurde eine weitere schnelle und einfache Testmethode entwickelt und angewendet, mit der eine Aussage zur Leitfähigkeit bzw. der Abstossung von NE-Metallen möglich ist. 3.1 Versuchsanordnung Das Schüttgut wird in einem Glasrohr auf die Magnettrommel eines Wirbelstromabscheiders gespannt. Sobald sich die Magnettrommel dreht, wird ein Induktionsfeld erzeugt. Da das Schüttgut durch das Glasrohr in Position gehalten wird, werden die Abstosskräfte in thermische Energie umgesetzt, und das Schüttgut erwärmt sich in Abhängigkeit seiner Leitfähigkeit. Die Höhe der gemessenen Temperatur lassen Rückschlüsse auf die Leitfähigkeit bzw. die Abstosskräfte zu, die das Induktionsfeld auf das Schüttgut ausgeübt. Abb. 4: Versuchsanordnung zur Beurteilung der elektrischen Leitfähigkeit Das Bild zeigt die Magnettrommel mit dem aufgespannten Glasrohr. Das Glasrohr hat in der Mitte eine Trennwand, sodass zwei verschiedene Materialien gleichzeitig gemessen und direkt miteinander verglichen werden können. Die Erwärmung der Materialien wird mit einer Thermografie-Kamera aufgezeichnet. Bei sehr gut leitendem Schüttgut ist eine tiefere Drehzahl des Trommelmagneten zu wählen, dass dieser durch eine zu hohe Temperatur nicht zerstört wird. Entwicklungsbericht Oktober

8 Es ist bekannt, dass die Materialabstossung von NE-Metallen auf einem Wirbelstromabscheider bzw. die Effizienz der NE-Separation von den folgenden Parametern abhängen: Abb. 5: Einflussfaktoren der Effizienz der NE-Separation Schlussfolgerungen Die oben beschriebene Methode, d.h. die Beurteilung des thermischen Phänomens bewertet nur die Summe aller Parameter. Zum Material können keine Aussagen gemacht. Mit dieser Methode kann die Qualität der Abscheidung eines Wirbelstromabscheiders einfach und zuverlässig geprüft werden. Entwicklungsbericht Oktober

9 3.2 Kupferdraht und Kupferlitzen Um den Einfluss der Form auf die Abstossung aufzuzeigen, wurde die Methode mit Kupferlitzen und Kupferdraht verifiziert. Damit wurden zwei von sieben Parameter konstant gehalten: die elektrische Leitfähigkeit und die Dichte des Materials. Wegen der unterschiedlichen Schüttdichte ist die Masse nur annähernd gleich, sodass die Form des Materials den signifikanten Einfluss auf die Temperatur haben wird. Abb. 7: Kupferlitzen und Kupferdrahtstücke Abb. 6: Proberohr, Material wurde eingefüllt und mit einem Vibrator verdichtet Entwicklungsbericht Oktober

10 Versuchsdurchführung Linkes Glasrohr Kupferlitzen m = 212 g Ø = 0.35 mm / l = 4 mm Schüttgewicht: 4.2 g/cm³ Rechtes Glasrohr Kupferdrahtstücke m = 252 g Ø = 3.5 mm / l = 5 mm Schüttgewicht: 4.9 g/cm³ Versuch Drehzahl der Magnettrommel: UPM Beobachtung Die Thermografie-Aufzeichnung zeigt, dass sich die Kabelstücke sofort auf eine Temperatur über 50 C erwärmen, während die Kupferlitzen bei einer Temperatur von ca. 35 C verharren. Versuch Drehzahl der Magnettrommel: UPM Beobachtung Wie die Thermografie- Aufzeichnung zeigt, erhöht sich die Temperatur auf der Seite der Kabelstücke nochmals signifikant auf über 135 C. Die Seite mit den Kupferlitzen erwärmte sich hingegen kaum. Die Temperatur in den Kabelstücken erhöhte sich weiter, sodass der Versuch schliesslich gestoppt werden musste, um keine Überhitzung der Magnettrommel zu riskieren. Interpretation Der grosse Temperaturunterschied zwischen den Litzen- und den Kabelstücken bedeutet, dass Kabelstücke auf einem Wirbelstromabscheider wesentlich besser separiert werden können als Kupferlitzen. Diese Feststellung deckt sich zu 100 % mit den Erfahrungswerten aus der Praxis. Die Abtrennung von feinen Kupferlitzen aus der Schlacke ist sehr schwierig und deshalb nur unter optimalen Rahmenbedingungen möglich. Entwicklungsbericht Oktober

11 3.3 NE-Fraktion 1 2 mm Versuchsanordnung Linkes Glasrohr NE-Metalle 1 2 mm aus Trockenschlacke m = 89 g Fraktion 1 2 mm Rechtes Glasrohr NE-Metalle 1 2 mm aus Nassschlacke m = 73 g Fraktion 1 2 mm Schüttgewicht: -18 % Bei den NE-Metallen aus der Nassschlacke und Trockenschlacke wurde der mineralische Anteil mit der unter 2, Separation des mineralischen Anteils aus einer NE-Fraktion beschriebenen Methode separiert. Für die Leitfähigkeitsmessung wurden nur die NE-Metalle verwendet. Versuch Drehzahl der Magnettrommel: UPM Beobachtung Links: Temperatur NE-Metalle trocken: ca. 53 C Rechts: Temperatur NE-Metalle nass: ca. 59 C Versuch Drehzahl der Magnettrommel: UPM Beobachtung Links: Temperatur NE-Metalle trocken: ca. 59 C Rechts: Temperatur NE-Metalle nass: ca. 67 C Interpretation Die Interpretation der Temperaturunterschiede ist nicht einfach, da bei dieser Methode die materialspezifischen Eigenschaften, wie elektrische Leitfähigkeit, Dichte, Masse, aber auch die Form entscheidend sind. Entwicklungsbericht Oktober

12 Auf der Basis der höheren Temperatur kann man grundsätzlich davon ausgehen, dass die NE- Metalle aus der Nassschlacke mehr Energie aufnehmen können als die NE-Metalle aus der Trockenschlacke. Dadurch erfahren sie höhere Abstosskräfte auf dem Wirbelstromabscheider erfahren werden. Daraus ergibt sich ein Unterschied in der Beurteilung der Arbeitsweise des Wirbelstromabscheider. Aus der Trockenschlacke kann der Wirbelstromabscheider gesamthaft mehr NE-Material mit einer grösseren elektrischen Leitfähigkeit, bzw. Dichte, Masse oder geeigneteren Form separieren, als der Wirbelstromabscheider aus Nassschlacke. Das bedeutet, der Wirkungsgrad des NE-Abscheiders für Trockenschlacke hat unabhängig von allen genannten Parametern einen besseren Wirkungsgrad, als der Wirbelstromabscheider, der NE-Metalle aus der Nassschlacke separiert. Betrachtet man die beiden NE-Metalle etwas Genauer, so lassen sich diese noch weiter voneinander differenzieren. Form der NE-Metalle Die NE-Metalle aus der Nassschlacke sind generell kugliger und massiger. Die feinen Metallflocken fehlen, wie dies im Bild ersichtlich ist. Da das Input-Material in die thermische Verwertung beim Nass- und Trockenaustrag ähnlich ist und sich die thermischen Prozesse nicht stark differenzieren, muss davon ausgegangen werden, dass unabhängig vom Austragssystem die gleichen NE-Metalle in der Schlacke sein müssten. Die Tatsache, dass die feinen Aluminiumflocken beim NE-Metall aus dem Nassaustrag fehlen, führt zu den folgenden Schlüssen: Der Wirbelstromabscheider konnte die Metallflocken nicht separieren. Während der Lagerung der Schlacke oxidierten die Metallflocken und sind daher nicht mehr vorhanden. Aufgrund der kugeligen und massiveren Formen der NE-Metalle aus der Nassschlacke (rechtes Bild) ist die höhere Temperatur bei dem obigen Versuch daher nachvollziehbar. Abb. 8: Links NE-Metalle aus der Trockenschlacke, rechts aus der Nassschlacke (kugeliger und ohne Metallflocken) Entwicklungsbericht Oktober

13 Verschmutzung der NE-Metalle Die NE-Metalle aus der Nassschlacke haben eine mineralische Hülle um die Metalle (vergleiche Abb. 10: Metalle aus der Nassschlacke mit mineralischer Hülle). Dies führt bei gleichem Siebschnitt zu etwas kleineren Metallen. Auch kann man sich gut vorstellen, dass die mineralische Hülle als zusätzliche Isolationsschicht die Leitfähigkeit reduziert, oder aber die Temperaturspeicherung im nass ausgetragenen Material ist durch die Isolationsschicht höher. Das könnte bei gleichzeitiger grösserem Strahlungswärmeverlust der trockenen Partikel zu einer höheren Temperatur im nassen Produkt führen. Diese Effekte lassen eine tiefere Temperatur erwarten. Abb. 9: Metalle aus der Nasschlacke mit mineralischer Hülle Da sich die verschiedenen Effekte überlagern, d. h. die unterschiedlichen Eigenschaften der NE- Metalle haben temperaturerhöhende, aber auch temperaturerniedrigenden Auswirkungen, kann über die Temperatur nur der Wirkungsgrad des Wirbelstromabscheiders beurteilt werden. 3.4 NE-Fraktion 2 3 mm Versuchsanordnung Linkes Glasrohr NE-Metalle 2 3 mm aus Trockenschlacke m = 89 g Fraktion 2 3 mm Rechtes Glasrohr NE-Metalle 2 3 mm aus Nassschlacke m = 73 g Fraktion 2 3 mm Versuch Drehzahl der Magnettrommel: UPM Beobachtung Links: Temperatur NE-Metalle trocken: ca. 102 C Rechts: Temperatur NE-Metalle nass: ca. 140 C Entwicklungsbericht Oktober

14 Interpretation Im Vergleich zur Fraktion 1 2 mm stellen sich bei dieser Fraktion wesentlich höhere Temperaturen ein. Der Einfluss der Fraktionsgrösse auf die Temperatur ist signifikant. Die Abstossungskräfte werden mit steigender Fraktionsgrösse grösser, was betrieblich gesehen heisst, die grössere NE-Teile lassen sich besser abscheiden. 3.5 NE-Fraktionen 1 3 mm und 3 8 mm Analoge Versuche wurden auch mit NE-Edelmaterial (NE-Metalle ohne Aluminium) der Fraktion 1 3 mm und 3 8 mm ausgeführt. Die o. g. Resultate konnten reproduziert werden. Parameter Magnettrommel-Drehzahl: UPM Temperatur NE-Metalle nass (1 3 mm): ca. 145 C Temperatur NE-Metalle nass (3-8 mm): ca. 180 C 3.6 Weitere Versuche Einfluss des Abstands zwischen Glasrohr und Magnettrommel Mit der gleichen Messmethode wurde der Einfluss des Abstandes des Glasrohrs zur Magnettrommel auf die Temperaturbildung untersucht. In einem ersten Versuch wurde mit der NE-Edelfraktion, 3 8 mm das Glasrohr mit einem Abstand von 3 mm zur Magnettrommel installiert. Bei einer Magnettrommel-Drehzahl von 4500 UPM wurde eine mittlere Temperatur von rund 150 C erreicht. In einem zweiten Versuch wurde das Glasrohr mit dem gleichen Material direkt auf die Magnettrommel montiert. Die Drehzahl der Magnettrommel wurde nun langsam erhöht, bis die gleiche Temperatur von rund 150 C erreicht wurde. Mit dem reduzierten Abstand genügten bereits 3'000 UPM, um die gleiche Temperatur zu erreichen. Interpretation Dieser Versuch zeigt, dass die Dicke des Förderbandes des Wirbelstromabscheiders entscheidend für das Abstossverhalten der NE-Metalle und damit eine entscheidende Grösse für die Optimierung des Wirbelstromabscheiders ist Einfluss des Durchmessers der NE-Metalle In einem weiteren Versuch wurde eine NE-Edelfraktion, Grösse 1 3 mm gewählt und das Glasrohr direkt auf die Magnettrommel montiert. Um die 150 C zu erreichen war eine Magnettrommeldrehzahl von UPM nötig, im Gegensatz zur NE-Edelfraktion 3 8 mm, welche nur gerade UPM dafür benötigte. Interpretation Demzufolge ist die Abtrennung von NE-Edelmetallen mit einem grossen Durchmesser einfacher, als für NE-Edelmetalle mit einem kleinen Durchmesser. Entwicklungsbericht Oktober

15 3.6.3 Wasser im NE-Material Bei den verschiedenen Versuchen wurde festgestellt, dass sich bei den NE-Metallen aus der Nassschlacke Kondensat bildete, obwohl die Proben bei 110 C getrocknet wurden. Dieses Phänomen konnte bei den NE-Metallen aus der Trockenschlacke nicht beobachtet werden. Versuchsanordnung In einem ersten Versuch wurde das trockene Aluminium aus der Nassschlacke nochmals in einem Trockenschrank nach getrocknet. Trocknung: mehrere Tage bei 105 C, bis Gewichtsverlust bei null Gesamtgewichtsverlust: % Das nachgetrocknete Aluminium wurde darauf in das Glasrohr eingefüllt und dem Induktionsfeld der Magnettrommel ausgesetzt. Erstaunlicherweise bildete sich erneut Kondensat. Es wurde versucht, das Kondensat bestmöglich zu separieren, was nicht vollständig gelang. Der Gewichtsanteil des Kondensates bezogen auf die Aluminiummasse lag jeweils im Bereich von %. Gesamthaft ergab sich ein Wasseranteil von ca. 3 5 % im«trockenen» Aluminium aus dem Nassaustrag. Abb. 10: Kondensatbildung aus «trockenen» Aluminium (Nassaustrag) Interpretation Dieser Wasserverlust sollte berücksichtigt werden, wenn die Ausbeuten von NE-Metallen aus Nass- und Trockenschlacken verglichen werden. In weiteren Versuchen soll die Herkunft des Kondensates untersucht werden. Dabei wird vor allem die Wasserbildung aus den typischen Reaktionsphasen bei Temperaturen über 105 C interessieren. Entwicklungsbericht Oktober

16 4 Zusammenfassung 4.1 Induktionsfeld-Probenteiler Mit dem vorgestellten Induktionsfeld-Probenteiler (wurde eine Messmethode entwickelt, mit der sehr effizient und zuverlässig der mineralische Anteil in NE-Metallen bis zu einer Grösse von bis zu 30 mm bestimmt werden kann. Dieser Induktionsfeld-Probenteiler eignet sich bestens für den Einsatz im Labor oder direkt auf der Produktionsanlage. Bei der Aufbereitung von Nassschlacke und auch sehr feinen Schlacke ist der Induktionsfeld-Probenteiler für die Produktkontrolle absolut nötig. Mit dem Induktionsfeld-Probenteiler kann weiter auch der Anteil der metallischen NE-Metalle in der Schlacke oder der metallische Restgehalt in der aufbereiteten Schlacke mit genügender Genauigkeit ermittelt werden. Der Aufwand für diese Messungen ist zeitlich jedoch etwas aufwendiger. 4.2 Leitfähigkeit von Schüttgütern Mit dem im Abschnitt 3, Beurteilung der elektrischen Leitfähigkeit von Schüttgütern vorgestellten Verfahren wurde eine Messmethode entwickelt, mit der über eine Temperaturmessung die Leitfähigkeit eines Schüttgutes beurteilt werden kann. Mit dieser Methode lassen sich die Wirkungsgrade verschiedener Wirbelstromabscheider qualitativ vergleichen, wobei bei tiefen Temperaturen in den NE-Metallen auf einen hohen Wirkungsgrad geschlossen werden kann. 4.3 Wassergehalt in den NE-Metallen Mit dem im Abschnitt 3.6.3, Wasser im NE- Material beschriebenen Phänomens wurde gezeigt, dass getrocknete NE-Metalle aus der Nasschlacke im Induktionsfeld noch immer Wasser frei setzen. Diese Phänomen konnte bei NE-Metallen aus der Trockenschlacke nicht beobachtet werden. Entwicklungsbericht Oktober

Entwicklung einer Methode für die Bilanzierung von Gebäuden zur Bestimmung der Zusammensetzung von Baurestmassen am Beispiel von Wohngebäuden

Entwicklung einer Methode für die Bilanzierung von Gebäuden zur Bestimmung der Zusammensetzung von Baurestmassen am Beispiel von Wohngebäuden Entwicklung einer Methode für die Bilanzierung von Gebäuden zur Bestimmung der Zusammensetzung von Baurestmassen am Beispiel von Wohngebäuden (Projekt V-EnBa) Endbericht Die Ressourcen Management Agentur

Mehr

14. Minimale Schichtdicken von PEEK und PPS im Schlauchreckprozeß und im Rheotensversuch

14. Minimale Schichtdicken von PEEK und PPS im Schlauchreckprozeß und im Rheotensversuch 14. Minimale Schichtdicken von PEEK und PPS im Schlauchreckprozeß und im Rheotensversuch Analog zu den Untersuchungen an LDPE in Kap. 6 war zu untersuchen, ob auch für die Hochtemperatur-Thermoplaste aus

Mehr

Protokoll zu Versuch E5: Messung kleiner Widerstände / Thermoelement

Protokoll zu Versuch E5: Messung kleiner Widerstände / Thermoelement Protokoll zu Versuch E5: Messung kleiner Widerstände / Thermoelement 1. Einleitung Die Wheatstonesche Brücke ist eine Brückenschaltung zur Bestimmung von Widerständen. Dabei wird der zu messende Widerstand

Mehr

Regelungstechnik 1 Praktikum Versuch 1.1. 1 Unterschied zwischen Steuerung und Regelung Reglereinstellung mittels Schwingversuch

Regelungstechnik 1 Praktikum Versuch 1.1. 1 Unterschied zwischen Steuerung und Regelung Reglereinstellung mittels Schwingversuch Regelungstechnik 1 Praktikum Versuch 1.1 1 nterschied zwischen Steuerung und Regelung Reglereinstellung mittels Schwingversuch Die Aufgabe der Regelungstechnik besteht im weitesten Sinne darin, einen bestimmten

Mehr

Systemtechnische Analyse und Automation (Optimieren) des Herstellungsprozesses von verzinnten und blanken Kupferlitzen

Systemtechnische Analyse und Automation (Optimieren) des Herstellungsprozesses von verzinnten und blanken Kupferlitzen Systemtechnische Analyse und Automation (Optimieren) des Herstellungsprozesses von verzinnten und blanken Kupferlitzen Im Rahmen der Bachelor Thesis mit der Firma Huber+Suhner AG in Pfäffikon konnten Erkenntnisse

Mehr

Dipl.-Ing. Architekt Jules-Verne-Straße 18 14089 Berlin. kostenlos für Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Anstalt des öffentlichen Rechts U-Bahn Anlagen

Dipl.-Ing. Architekt Jules-Verne-Straße 18 14089 Berlin. kostenlos für Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Anstalt des öffentlichen Rechts U-Bahn Anlagen Datum: 10.11.2006 Beispielhafte Thermografische Untersuchung von Wänden und Decken im Tunnel der U-Bahnlinie 7 bei km 110,6 +27 bis +50 Einfahrt Hpu (Gleis 2) Auftraggeber: JAS Architekturbüro Dipl.-Ing.

Mehr

EMPA: Abteilung Bautechnologien Bericht-Nr. 443 015-1 Auftraggeber: Toggenburger AG, Schlossackerstrasse 20, CH-8404 Winterthur Seite 2 / 7

EMPA: Abteilung Bautechnologien Bericht-Nr. 443 015-1 Auftraggeber: Toggenburger AG, Schlossackerstrasse 20, CH-8404 Winterthur Seite 2 / 7 Auftraggeber: Toggenburger AG, Schlossackerstrasse 20, CH-8404 Winterthur Seite 2 / 7 1 Auftrag Die Firma Toggenburger AG, Schlossackerstrasse 20, CH-8404 Winterthur, erteilte der EMPA Abt. Bautechnologien

Mehr

INNOVATIONSJOURNAL. Autor. Projektteam. Daniel Böni, ZAV Recycling AG, Hinwil

INNOVATIONSJOURNAL. Autor. Projektteam. Daniel Böni, ZAV Recycling AG, Hinwil Autor Daniel Böni, ZAV Recycling AG, Hinwil Projektteam Stiftung Zentrum für nachhaltige Abfall- und Ressourcenwirtschaft ZAR Böni, Daniel Di Lorenzo, Fabian Miràs, Albino Schellenberg, Peter Hinwil, September

Mehr

EL1 - Die Diode. E1 - Die Diode Simon Schlesinger Andreas Behrendt

EL1 - Die Diode. E1 - Die Diode Simon Schlesinger Andreas Behrendt EL1 - Die Diode Einleitung: In diesem Versuch beschäftigen wir uns mit der pn-halbleiterdiode. Im ersten Versuchsteil beschäftigen wir uns mit einer grundlegenden Eigenschaft, nämlich die Kennlinien einer

Mehr

Thermische Ausdehnung

Thermische Ausdehnung Versuch: TA Fachrichtung Physik Physikalisches Grundpraktikum Aktualisiert: am 16. 09. 2009 Bearbeitet: M. Kreller J. Kelling F. Lemke S. Majewsky i.a. Dr. Escher Thermische Ausdehnung Inhaltsverzeichnis

Mehr

Veredlung von Mineralstoffen aus Abfall Darstellung anhand des NMT-Verfahrens

Veredlung von Mineralstoffen aus Abfall Darstellung anhand des NMT-Verfahrens Veredlung von Mineralstoffen aus Abfall Darstellung anhand des NMT-Verfahrens Dipl.-Biol. Kirsten Schu SCHU AG Schaffhauser Umwelttechnik Schaffhausen, Schweiz Berliner Rohstoff- und Recyclingkonferenz

Mehr

Offener Siebträger. Projektarbeit Mess- und Regelungstechnik rund um die Kaffeemaschine. Von

Offener Siebträger. Projektarbeit Mess- und Regelungstechnik rund um die Kaffeemaschine. Von Offener Siebträger Projektarbeit Mess- und Regelungstechnik rund um die Kaffeemaschine Von Matrikel-Nr. 2594745 Matrikel-Nr. 2594938 Matrikel-Nr. 2594712 Betreuer: Prof. Dr. rer. nat. Ketterl Fakultät

Mehr

Untersuchungen zum Feuchteverhalten einer. Lehmwand mit Vollwärmeschutz

Untersuchungen zum Feuchteverhalten einer. Lehmwand mit Vollwärmeschutz Untersuchungen zum Feuchteverhalten einer Lehmwand mit Vollwärmeschutz Einleitung Durch die Bauherrenschaft wurde gefordert, dass ihr Einfamilienhaus als modernes Fachwerkhaus nach den Kriterien des nachhaltigen

Mehr

Einsatz der RFID Technologie zur Bestimmung des Heizwertes in der Abfallaufbereitung. Tobias Ziep, Peter Krehahn, Volker Wohgemuth.

Einsatz der RFID Technologie zur Bestimmung des Heizwertes in der Abfallaufbereitung. Tobias Ziep, Peter Krehahn, Volker Wohgemuth. Einsatz der RFID Technologie zur Bestimmung des Heizwertes in der Abfallaufbereitung Tobias Ziep, Peter Krehahn, Volker Wohgemuth HTW Berlin Fachbereich 2 Ingenieurwissenschaften 2 Betriebliche Umweltinformatik

Mehr

Technische Thermodynamik

Technische Thermodynamik Kalorimetrie 1 Technische Thermodynamik 2. Semester Versuch 1 Kalorimetrische Messverfahren zur Charakterisierung fester Stoffe Namen : Datum : Abgabe : Fachhochschule Trier Studiengang Lebensmitteltechnik

Mehr

Versuchsbericht Grander Wasser: Oberflächenspannung / ph-wert / Leitfähigkeit

Versuchsbericht Grander Wasser: Oberflächenspannung / ph-wert / Leitfähigkeit Berne r Fachhochschu le Hochschule für Technik und In fo rma tik Burgdo r f Fachbereich Chem ie Versuchsbericht Grander Wasser: Oberflächenspannung / ph-wert / Leitfähigkeit Vergleich der Leitfähigkeit,

Mehr

Optimierung des Energieverbrauchs eingebetteter Software

Optimierung des Energieverbrauchs eingebetteter Software Optimierung des Energieverbrauchs eingebetteter Software Welchen Einfluss hat eine Programmänderung auf den Energiebedarf einer Applikation? Welcher Programmteil verursacht den größten Energieverbrauch?

Mehr

Pufferspeicher sind auch in Niedrigenergiehäusern zur Effizienzsteigerung erforderlich

Pufferspeicher sind auch in Niedrigenergiehäusern zur Effizienzsteigerung erforderlich Pufferspeicher sind auch in Niedrigenergiehäusern zur Effizienzsteigerung erforderlich Dipl.-Ing.(FH) Renate ATZINGER, 2003 Alternative Energiequellen wie die Sonne oder biogene Brennstoffe sind auf Grund

Mehr

Arbeitsmarkteffekte von Umschulungen im Bereich der Altenpflege

Arbeitsmarkteffekte von Umschulungen im Bereich der Altenpflege Aktuelle Berichte Arbeitsmarkteffekte von Umschulungen im Bereich der Altenpflege 19/2015 In aller Kürze Im Bereich der Weiterbildungen mit Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf für Arbeitslose

Mehr

Frühjahr 2000, Thema 2, Der elektrische Widerstand

Frühjahr 2000, Thema 2, Der elektrische Widerstand Frühjahr 2000, Thema 2, Der elektrische Widerstand Referentin: Dorothee Abele Dozent: Dr. Thomas Wilhelm Datum: 01.02.2007 1) Stellen Sie ein schülergemäßes Modell für einen elektrisch leitenden bzw. nichtleitenden

Mehr

Gutachten. Anton Spiegel. Dornbirn, xxx. Bodenlegermeister

Gutachten. Anton Spiegel. Dornbirn, xxx. Bodenlegermeister xxx xxx xx Dornbirn, xxx Gutachten Auftraggeber: Firma xxx GesmbH, xx Projekt: Wohnanlage xxx xxx Bauträger GmbH, xxx Auftrag: Besichtigung und Beurteilung der Laminatböden Besichtigung und Begutachtung:

Mehr

Abfälle als Rohstoffquelle welches Potential steckt darin?

Abfälle als Rohstoffquelle welches Potential steckt darin? Abfälle als Rohstoffquelle welches Potential steckt darin? Dr. Ing. Martin F. Lemann AVUT Consulting Dr. Ing. Martin F. Lemann Abfall - Verfahrens - Umwelt - Technik Stägenbuckstrasse 15B, CH-8600 Dübendorf

Mehr

2 Naturwissenschaftliche Grundlagen Druckweiterverarbeitung

2 Naturwissenschaftliche Grundlagen Druckweiterverarbeitung Im Kapitel 2.6 werden die Grundlagen der Sensorik behandelt. Nachfolgend zeigen wir Beispiele von Sensoren in der Druckweiterverarbeitung, vornehmlich aus dem Bereich der Zeitungsproduktion. 2.7.1 Induktive

Mehr

Nichtlineare Optimierung ohne Nebenbedingungen

Nichtlineare Optimierung ohne Nebenbedingungen Kapitel 2 Nichtlineare Optimierung ohne Nebenbedingungen In diesem Abschnitt sollen im wesentlichen Verfahren zur Bestimmung des Minimums von nichtglatten Funktionen in einer Variablen im Detail vorgestellt

Mehr

Bericht Nr. H.0906.S.633.EMCP-k

Bericht Nr. H.0906.S.633.EMCP-k Beheizung von Industriehallen - Rechnerischer Vergleich der Wärmeströme ins Erdreich bei Beheizung mit Deckenstrahlplatten oder Industrieflächenheizungen Auftragnehmer: HLK Stuttgart GmbH Pfaffenwaldring

Mehr

Versuch 22. Luftfeuchtigkeit

Versuch 22. Luftfeuchtigkeit Versuch 22 Luftfeuchtigkeit 1 1 Grundlagen Infolge der Verdunstung an der freien Wasseroberfläche der Erde hat die Atmosphäre immer einen gewissen Feuchtigkeitsgehalt. Diese Feuchtigkeit wird gemessen

Mehr

im Auftrag der Firma Schöck Bauteile GmbH Dr.-Ing. M. Kuhnhenne

im Auftrag der Firma Schöck Bauteile GmbH Dr.-Ing. M. Kuhnhenne Institut für Stahlbau und Lehrstuhl für Stahlbau und Leichtmetallbau Univ. Prof. Dr.-Ing. Markus Feldmann Mies-van-der-Rohe-Str. 1 D-52074 Aachen Tel.: +49-(0)241-8025177 Fax: +49-(0)241-8022140 Bestimmung

Mehr

DOE am Beispiel Laserpointer

DOE am Beispiel Laserpointer DOE am Beispiel Laserpointer Swen Günther Ein wesentliches Ziel im Rahmen der Neuproduktentwicklung ist die aus Kundesicht bestmögliche, d.h. nutzenmaximale Konzeption des Produktes zu bestimmen (vgl.

Mehr

WUFI How to. Tauwasserauswertung

WUFI How to. Tauwasserauswertung WUFI How to Tauwasserauswertung Inhalt 1.Grundlagen 2.Vorgehen in WUFI 3.Beispiel 4.Grenzwert Sammlung Grundlagen Die Normen DIN 4108-3 und DIN EN ISO 13788 schreiben eine Feuchteschutznachweis vor. Dies

Mehr

Grundlagen der Elektrotechnik

Grundlagen der Elektrotechnik Grundlagen der Elektrotechnik Was hat es mit Strom, Spannung, Widerstand und Leistung auf sich Michael Dienert Walther-Rathenau-Gewerbeschule Freiburg 23. November 2015 Inhalt Strom und Spannung Elektrischer

Mehr

Fachhochschule Bielefeld Fachbereich Elektrotechnik. Versuchsbericht für das elektronische Praktikum. Praktikum Nr. 2. Thema: Widerstände und Dioden

Fachhochschule Bielefeld Fachbereich Elektrotechnik. Versuchsbericht für das elektronische Praktikum. Praktikum Nr. 2. Thema: Widerstände und Dioden Fachhochschule Bielefeld Fachbereich Elektrotechnik Versuchsbericht für das elektronische Praktikum Praktikum Nr. 2 Name: Pascal Hahulla Matrikelnr.: 207XXX Thema: Widerstände und Dioden Versuch durchgeführt

Mehr

Atomic Force Microscopy

Atomic Force Microscopy 1 Gruppe Nummer 103 29.4.2009 Peter Jaschke Gerd Meisl Atomic Force Microscopy Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung... 2 2. Theorie... 2 3. Ergebnisse und Fazit... 4 2 1. Einleitung Die Atomic Force Microscopy

Mehr

Aufgabenblatt Z/ 01 (Physikalische Größen und Einheiten)

Aufgabenblatt Z/ 01 (Physikalische Größen und Einheiten) Aufgabenblatt Z/ 01 (Physikalische Größen und Einheiten) Aufgabe Z-01/ 1 Welche zwei verschiedenen physikalische Bedeutungen kann eine Größe haben, wenn nur bekannt ist, dass sie in der Einheit Nm gemessen

Mehr

Praktikumsbericht. Gruppe 6: Daniela Poppinga, Jan Christoph Bernack, Isaac Paha. Betreuerin: Natalia Podlaszewski 28.

Praktikumsbericht. Gruppe 6: Daniela Poppinga, Jan Christoph Bernack, Isaac Paha. Betreuerin: Natalia Podlaszewski 28. Praktikumsbericht Gruppe 6: Daniela Poppinga, Jan Christoph Bernack, Isaac Paha Betreuerin: Natalia Podlaszewski 28. Oktober 2008 1 Inhaltsverzeichnis 1 Versuche mit dem Digital-Speicher-Oszilloskop 3

Mehr

Studie. Bewertung von Antragsprozessen in der Personenversicherung

Studie. Bewertung von Antragsprozessen in der Personenversicherung Studie Bewertung von Antragsprozessen in der Personenversicherung Inhalt: 1. Zielsetzung und Rahmenbedingungen der Studie...2 2. Projektkonzept...4 Übersicht...4 Phase 1: IST-Analyse bei den Studienpartnern...5

Mehr

Elektrischer Strom. Strommessung

Elektrischer Strom. Strommessung Elektrischer Strom. Elektrischer Strom als Ladungstransport. Wirkungen des elektrischen Stromes 3. Mikroskopische Betrachtung des Stroms, elektrischer Widerstand, Ohmsches Gesetz 4. Elektrische Netzwerke

Mehr

Fehlerrechnung. Aufgaben

Fehlerrechnung. Aufgaben Fehlerrechnung Aufgaben 2 1. Ein digital arbeitendes Längenmeßgerät soll mittels eines Parallelendmaßes, das Normalcharakter besitzen soll, geprüft werden. Während der Messung wird die Temperatur des Parallelendmaßes

Mehr

Aufbau der Materie: Oberflächenspannung von Flüssigkeiten EÖTVÖSsche Regel

Aufbau der Materie: Oberflächenspannung von Flüssigkeiten EÖTVÖSsche Regel Hochschule Physikalische Chemie Vers.Nr. 11 Emden / Leer Praktikum Sept. 2005 Aufbau der Materie: Oberflächenspannung von Flüssigkeiten EÖTVÖSsche Regel In diesem Versuch soll die Oberflächenspannung einer

Mehr

Protokoll zum Versuch: Zugversuch

Protokoll zum Versuch: Zugversuch Protokoll zum Versuch: Zugversuch Fabian Schmid-Michels Nils Brüdigam Universität Bielefeld Wintersemester 2006/2007 Grundpraktikum I 18.01.2007 Inhaltsverzeichnis 1 Ziel 2 2 Theorie 2 3 Versuch 2 3.1

Mehr

Prüfung von Massen auf ihr Verflüssigungsverhalten

Prüfung von Massen auf ihr Verflüssigungsverhalten Prüfung von Massen auf ihr Verflüssigungsverhalten 1/5 1. Probenvorbereitung Das zu untersuchende Material wird bei 60 bis 65 C im Trockenschrank getrocknet und mittels Backenbrecher und Schlagkreuzmühle

Mehr

Leseprobe. Wilhelm Kleppmann. Versuchsplanung. Produkte und Prozesse optimieren ISBN: 978-3-446-42033-5. Weitere Informationen oder Bestellungen unter

Leseprobe. Wilhelm Kleppmann. Versuchsplanung. Produkte und Prozesse optimieren ISBN: 978-3-446-42033-5. Weitere Informationen oder Bestellungen unter Leseprobe Wilhelm Kleppmann Versuchsplanung Produkte und Prozesse optimieren ISBN: -3-44-4033-5 Weitere Informationen oder Bestellungen unter http://www.hanser.de/-3-44-4033-5 sowie im Buchhandel. Carl

Mehr

Protokoll des Versuches 5: Messungen der Thermospannung nach der Kompensationsmethode

Protokoll des Versuches 5: Messungen der Thermospannung nach der Kompensationsmethode Name: Matrikelnummer: Bachelor Biowissenschaften E-Mail: Physikalisches Anfängerpraktikum II Dozenten: Assistenten: Protokoll des Versuches 5: Messungen der Thermospannung nach der Kompensationsmethode

Mehr

2.6 Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik

2.6 Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik 2.6 Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik ist ein Satz über die Eigenschaften von Maschinen die Wärmeenergie Q in mechanische Energie E verwandeln. Diese Maschinen

Mehr

Lissajous-Figuren Versuche mit dem Oszilloskop und dem X Y Schreiber

Lissajous-Figuren Versuche mit dem Oszilloskop und dem X Y Schreiber Protokoll VIII Lissajous-Figuren Versuche mit dem Oszilloskop und dem X Y Schreiber Datum: 10.12.2001 Projektgruppe 279 Tutorin: Grit Petschick Studenten: Mina Günther Berna Gezik Carola Nisse Michael

Mehr

9. Schätzen und Testen bei unbekannter Varianz

9. Schätzen und Testen bei unbekannter Varianz 9. Schätzen und Testen bei unbekannter Varianz Dr. Antje Kiesel Institut für Angewandte Mathematik WS 2011/2012 Schätzen und Testen bei unbekannter Varianz Wenn wir die Standardabweichung σ nicht kennen,

Mehr

Taupunkt Lüftungssteuerung

Taupunkt Lüftungssteuerung Taupunkt Lüftungssteuerung Feuchte Keller? Schimmel? Die Taupunkttemperatur ist das Maß der absoluten Feuchtigkeit in der Luft. Je niedriger diese Temperatur ist, desto mehr Wasserdampf kann sie aufnehmen.

Mehr

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch 1: Viskosität. Durchgeführt am 26.01.2012. Gruppe X

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch 1: Viskosität. Durchgeführt am 26.01.2012. Gruppe X Praktikum Physik Protokoll zum Versuch 1: Viskosität Durchgeführt am 26.01.2012 Gruppe X Name 1 und Name 2 (abc.xyz@uni-ulm.de) (abc.xyz@uni-ulm.de) Betreuerin: Wir bestätigen hiermit, dass wir das Protokoll

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Seite 2

Inhaltsverzeichnis. Seite 2 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung... 1 2 Konstruktionsbeschreibung...1 3 Berechnungsgrundlagen...2 4 Randbedingungen für die Berechnung... 4 5 Berechnungsergebnisse...4 6 Ergebnisinterpretation... 5 7 Zusammenfassung...

Mehr

einkommenssteuerbelastung seit 1990 gesunken

einkommenssteuerbelastung seit 1990 gesunken FAKTENBLATT 2: VERTEILUNGSFRAGEN einkommenssteuerbelastung seit 1990 gesunken Jahr für Jahr erhalten Herr und Frau Schweizer ihre Steuerrechnung. Nicht selten nimmt der geschuldete Frankenbetrag gegenüber

Mehr

Der elektropneumatische Feinstaubfilter

Der elektropneumatische Feinstaubfilter Der elektropneumatische Feinstaubfilter Der elektronische Feinstaubfilter ist ein Feinstaubabscheider, der ins besondere Feinstaubartikel im Bereich von 0,05 0,5 µm aus Gasen entfernt und der vorzugsweise

Mehr

Statische Versuchsplanung (DoE - Design of Experiments)

Statische Versuchsplanung (DoE - Design of Experiments) Statische Versuchsplanung (DoE - Design of Experiments) Übersicht Bei der statistischen Versuchsplanung wird die Wirkung von Steuerparametern unter dem Einfluss von Störparametern untersucht. Mit Hilfe

Mehr

Orderarten im Wertpapierhandel

Orderarten im Wertpapierhandel Orderarten im Wertpapierhandel Varianten bei einer Wertpapierkauforder 1. Billigst Sie möchten Ihre Order so schnell wie möglich durchführen. Damit kaufen Sie das Wertpapier zum nächstmöglichen Kurs. Kurs

Mehr

CheMin. Wärmeauskopplung in Strahlungszügen am Beispiel der Abfallverbrennung. -Messverfahren und Diagnose - Wärmeauskopplung in Strahlungszügen

CheMin. Wärmeauskopplung in Strahlungszügen am Beispiel der Abfallverbrennung. -Messverfahren und Diagnose - Wärmeauskopplung in Strahlungszügen Wärmeauskopplung in Strahlungszügen am Beispiel der Abfallverbrennung -Messverfahren und Diagnose - Wolfgang Spiegel GmbH 1 : Gutachten und Beratung an Kraftwerksstandorten, 2010 2 Struktur des Beitrags

Mehr

Simultane Messungen der magnetischen und elektrischen Eigenschaften von Niobdiselenid (NbSe 2 ) mittels Hall-Magnetometrie

Simultane Messungen der magnetischen und elektrischen Eigenschaften von Niobdiselenid (NbSe 2 ) mittels Hall-Magnetometrie Simultane Messungen der magnetischen und elektrischen Eigenschaften von Niobdiselenid (NbSe 2 ) mittels Hall-Magnetometrie Bachelorarbeit am Fachbereich Physik der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt

Mehr

Versuch A02: Thermische Ausdehnung von Metallen

Versuch A02: Thermische Ausdehnung von Metallen Versuch A02: Thermische Ausdehnung von Metallen 13. März 2014 I Lernziele Wechselwirkungspotential im Festkörper Gitterschwingungen Ausdehnungskoezient II Physikalische Grundlagen Die thermische Längen-

Mehr

Modernste 3D Größen- und Formanalysen für Labor und Prozess

Modernste 3D Größen- und Formanalysen für Labor und Prozess Modernste 3D Größen- und Formanalysen für Labor und Prozess Unter den dynamischen Bildanalysesystemen liefert die patentierte 3D Messverfahren des PartAn die genauesten Korngrößen- und Kornfomverteilungen.

Mehr

Untersuchung des thermischen Verhaltens von Böden

Untersuchung des thermischen Verhaltens von Böden Fakultät Bauingenieurwesen Institut für Geotechnik Professur für Bodenmechanik und Grundbau Kurzfassung Projektarbeit Untersuchung des thermischen Verhaltens von Böden eingereicht von: Jörg Männer Abgabe:

Mehr

Giessereitag 2014: Optimierung von Gusssimulationen für Niederdruckguss von Messingwerkstoffen. Pascal Dessarzin, 14. April 2014

Giessereitag 2014: Optimierung von Gusssimulationen für Niederdruckguss von Messingwerkstoffen. Pascal Dessarzin, 14. April 2014 Giessereitag 2014: Optimierung von Gusssimulationen für Niederdruckguss von Messingwerkstoffen Pascal Dessarzin, 14. April 2014 Inhalt: Einleitung Das Projekt im Überblick Motivation Gusssimulationen Gusssimulationen

Mehr

Praktikum. Technische Chemie. Europa Fachhochschule Fresenius, Idstein. Versuch 05. Wärmeübergang in Gaswirbelschichten

Praktikum. Technische Chemie. Europa Fachhochschule Fresenius, Idstein. Versuch 05. Wärmeübergang in Gaswirbelschichten Praktikum Technische Chemie Europa Fachhochschule Fresenius, Idstein SS 2010 Versuch 05 Wärmeübergang in Gaswirbelschichten Betreuer: Michael Jusek (jusek@dechema.de, Tel: +49-69-7564-339) Symbolverzeichnis

Mehr

Wärmeleitung und thermoelektrische Effekte Versuch P2-32

Wärmeleitung und thermoelektrische Effekte Versuch P2-32 Vorbereitung Wärmeleitung und thermoelektrische Effekte Versuch P2-32 Iris Conradi und Melanie Hauck Gruppe Mo-02 3. Juni 2011 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Wärmeleitfähigkeit 3 2 Peltier-Kühlblock

Mehr

auf, so erhält man folgendes Schaubild: Temperaturabhängigkeit eines Halbleiterwiderstands

auf, so erhält man folgendes Schaubild: Temperaturabhängigkeit eines Halbleiterwiderstands Auswertung zum Versuch Widerstandskennlinien und ihre Temperaturabhängigkeit Kirstin Hübner (1348630) Armin Burgmeier (1347488) Gruppe 15 2. Juni 2008 1 Temperaturabhängigkeit eines Halbleiterwiderstands

Mehr

FI 1 Messblende Gesamtluft FI 2 Messblende Abluft

FI 1 Messblende Gesamtluft FI 2 Messblende Abluft Trocknung Labor für Thermische Verfahrenstechnik bearbeitet von Prof. Dr.-Ing. habil. R. Geike 1. Beschreibung der Anlage und der Versuchsdurchführung Bei diesem Versuch handelt es sich um die Trocknung

Mehr

Modes And Effect Analysis)

Modes And Effect Analysis) Gefahrenanalyse mittels FMEA (Failure Modes And Effect Analysis) Vortragender: Holger Sinnerbrink Betreuer: Holger Giese Gefahrenanalyse mittels FMEA Holger Sinnerbrink Seite: 1 Gliederung Motivation Einordnung

Mehr

GDOES-Treffen Berlin 2008. Sputterprozess und Kristallorientierung

GDOES-Treffen Berlin 2008. Sputterprozess und Kristallorientierung GDOES-Treffen Berlin 2008 Sputterprozess und Kristallorientierung Die folgenden drei Folien zeigen, daß bei polykristallinen Materialien kein mehr oder weniger gleichmäßiger Sputterangriff beobachtet werden

Mehr

Abweichungen. Anforderungen / Zitate aus den Rechtsvorschriften

Abweichungen. Anforderungen / Zitate aus den Rechtsvorschriften Abweichungen Anforderungen / Zitate aus den Rechtsvorschriften AMWHV [...] Alle Abweichungen im Prozess und von der Festlegung der Spezifikation sind zu dokumentieren und gründlich zu untersuchen. [...]

Mehr

Spezifische Wärmekapazität

Spezifische Wärmekapazität Versuch: KA Fachrichtung Physik Physikalisches Grundpraktikum Erstellt: L. Jahn B. Wehner J. Pöthig J. Stelzer am 01. 06. 1997 Bearbeitet: M. Kreller J. Kelling F. Lemke S. Majewsky i. A. Dr. Escher am

Mehr

Vergleich verschiedener Visualisierungsinstrumente zur online Landschaftsbildbewertung

Vergleich verschiedener Visualisierungsinstrumente zur online Landschaftsbildbewertung Vergleich verschiedener Visualisierungsinstrumente zur online Landschaftsbildbewertung Verfasser: Roman Hirzel Betreuerin: Dr. Ulrike Wissen Hayek Externe Betreuerin: Prof. Dr. Margit Mönnecke Hochschule

Mehr

F-Praktikum Physik: Photolumineszenz an Halbleiterheterostruktur

F-Praktikum Physik: Photolumineszenz an Halbleiterheterostruktur F-Praktikum Physik: Photolumineszenz an Halbleiterheterostruktur David Riemenschneider & Felix Spanier 31. Januar 2001 1 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 3 2 Auswertung 3 2.1 Darstellung sämtlicher PL-Spektren................

Mehr

Telezentrische Meßtechnik

Telezentrische Meßtechnik Telezentrische Meßtechnik Beidseitige Telezentrie - eine Voraussetzung für hochgenaue optische Meßtechnik Autor : Dr. Rolf Wartmann, Bad Kreuznach In den letzten Jahren erlebten die Techniken der berührungslosen,

Mehr

Eine Fahrstuhlfahrt. Datengewinnung (TI 83)

Eine Fahrstuhlfahrt. Datengewinnung (TI 83) Eine Fahrstuhlfahrt Zielsetzung: In diesem Experiment ist es unser Ziel die Bewegung eines Fahrstuhls zu untersuchen und seine Beschleunigung zu messen. Der Sensor ist ein Beschleunigungsmesser, der mit

Mehr

Zukunftsfähige MBA-Konzepte - Vision 2020 -

Zukunftsfähige MBA-Konzepte - Vision 2020 - Zukunftsfähige MBA-Konzepte - Vision 2020 - Dipl.-Ing. Reinhard Schu EcoEnergy Gesellschaft für Energie- und Umwelttechnik mbh Walkenried am Harz SIDAF Abfallkolloquium 2007 23.-24. Oktober 2007, Freiberg

Mehr

5.12. Variable Temperaturgradienten über dem Scheibenzwischenraum

5.12. Variable Temperaturgradienten über dem Scheibenzwischenraum 5. Numerische Ergebnisse 92 5.12. Variable Temperaturgradienten über dem Scheibenzwischenraum Strukturbildungsprozesse spielen in der Natur eine außergewöhnliche Rolle. Man denke nur an meteorologische

Mehr

Thermografie am Bauteil Fenster

Thermografie am Bauteil Fenster Thermografie am Bauteil Fenster Inhalt dieses Merkblattes 006/2010 1 Begriffe aus der ÖNORM EN 13187 Seite 1 2 Was kann Thermografie Seite 1 3 Fehler bei der Beurteilung von Fenstern Seite 2 4 Wie beurteilt

Mehr

Oxyfuel-Verbrennung Bilanzierung und Schadstoffbildung

Oxyfuel-Verbrennung Bilanzierung und Schadstoffbildung Oxyfuel-Verbrennung Bilanzierung und Schadstoffbildung Dipl.-Ing. R. Wilhelm, TU Dresden, Dresden; Dipl.-Ing. S. Weigl, TU Dresden, Dresden; Prof. Dr.-Ing. M. Beckmann, TU Dresden, Dresden; Kurzfassung

Mehr

Reaktorvergleich mittels Verweilzeitverteilung

Reaktorvergleich mittels Verweilzeitverteilung Reaktorvergleich mittels Verweilzeitverteilung Bericht für das Praktikum Chemieingenieurwesen I WS06/07 Studenten: Francisco José Guerra Millán fguerram@student.ethz.ch Andrea Michel michela@student.ethz.ch

Mehr

Gruppenarbeit physikalische und chemische Eigenschaften von Alkansäuren

Gruppenarbeit physikalische und chemische Eigenschaften von Alkansäuren Gruppenarbeit Gruppe 1: Siedetemperaturen von Alkansäuren Löst die gestellten Aufgaben in eurer Gruppe. Ihr habt dafür 20 Minuten Zeit. Tragt die Ergebnisse in die Folie ein. Wählt eine Gruppensprecherin

Mehr

Berechnungsgrundlagen

Berechnungsgrundlagen Inhalt: 1. Grundlage zur Berechnung von elektrischen Heizelementen 2. Physikalische Grundlagen 3. Eigenschaften verschiedener Medien 4. Entscheidung für das Heizelement 5. Lebensdauer von verdichteten

Mehr

4 Produktspezifische Ausfallwahrscheinlichkeit und Ausbeute

4 Produktspezifische Ausfallwahrscheinlichkeit und Ausbeute 4.1 Grundlagen 4 Produktspezifische Ausfallwahrscheinlichkeit und Ausbeute 4.1 Grundlagen In den bisherigen Ausführungen wurden die Grundlagen der Ausbeuteberechnung behandelt. So wurde bereits im Abschnitt

Mehr

Antriebssysteme mit dem Drive Solution Designer energieeffizient auslegen

Antriebssysteme mit dem Drive Solution Designer energieeffizient auslegen Antriebssysteme mit dem Drive Solution Designer energieeffizient auslegen Autor: Dipl. Ing. Peter Vogt, Lenze Extertal (Entwicklung Software für Antriebsauslegung) Einführung In den letzten Jahren hat

Mehr

DICTATOR Türschließer "DIREKT"

DICTATOR Türschließer DIREKT DICTATOR Türschließer "DIREKT" Der Türschließer für Zugangstüren in Zaunanlagen Der DICTATOR Türschließer DIREKT ist die preiswerte Lösung, um Zugangstüren in Zaunanlagen, z.b. zu Kindergärten, Schulen,

Mehr

Wärmeleitung und thermoelektrische Effekte Versuch P2-32

Wärmeleitung und thermoelektrische Effekte Versuch P2-32 Auswertung Wärmeleitung und thermoelektrische Effekte Versuch P2-32 Iris Conradi und Melanie Hauck Gruppe Mo-02 7. Juni 2011 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Wärmeleitfähigkeit 3 2 Peltier-Kühlblock

Mehr

STATIONÄRE WÄRMELEITUNG

STATIONÄRE WÄRMELEITUNG Wärmeübertragung und Stofftransport VUB4 STATIONÄRE WÄRMELEITUNG Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit λ eines Metallzylinders durch Messungen der stationären Wärmeverteilung Gruppe 1 Christian Mayr 23.03.2006

Mehr

Magnetische Induktion

Magnetische Induktion Magnetische Induktion 5.3.2.10 In einer langen Spule wird ein Magnetfeld mit variabler Frequenz und veränderlicher Stärke erzeugt. Dünne Spulen werden in der langen Feldspule positioniert. Die dabei in

Mehr

Grundlagen der Elektrotechnik im Überblick. Brückenkurs Physik, 5. Tag

Grundlagen der Elektrotechnik im Überblick. Brückenkurs Physik, 5. Tag Grundlagen der Elektrotechnik im Überblick Brückenkurs Physik, 5. Tag Worum geht es? Elektrische Ladung Elektrische Spannung Elektrische Stromstärke Reihen- und Parallelschaltung von Widerständen 24.09.2014

Mehr

Vom Leichtesten zum Schwersten Sortieralgorithmen

Vom Leichtesten zum Schwersten Sortieralgorithmen Aktivität 7 Vom Leichtesten zum Schwersten Sortieralgorithmen Zusammenfassung Häufig verwendet man Computer dazu Listen von Elementen in eine bestimmte Ordnung zu bringen. So kann man beispielsweise Namen

Mehr

B 2. " Zeigen Sie, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine Leiterplatte akzeptiert wird, 0,93 beträgt. (genauerer Wert: 0,933).!:!!

B 2.  Zeigen Sie, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine Leiterplatte akzeptiert wird, 0,93 beträgt. (genauerer Wert: 0,933).!:!! Das folgende System besteht aus 4 Schraubenfedern. Die Federn A ; B funktionieren unabhängig von einander. Die Ausfallzeit T (in Monaten) der Federn sei eine weibullverteilte Zufallsvariable mit den folgenden

Mehr

Der atmosphärische Luftdruck

Der atmosphärische Luftdruck Gasdruck Der Druck in einem eingeschlossenen Gas entsteht durch Stöße der Gasteilchen (Moleküle) untereinander und gegen die Gefäßwände. In einem Gefäß ist der Gasdruck an allen Stellen gleich groß und

Mehr

Bachelorprüfung. Fakultät für Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften Institut für Werkstoffe des Bauwesens Univ.-Prof. Dr.-Ing. K.-Ch.

Bachelorprüfung. Fakultät für Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften Institut für Werkstoffe des Bauwesens Univ.-Prof. Dr.-Ing. K.-Ch. Fakultät für Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften Institut für Werkstoffe des Bauwesens Univ.-Prof. Dr.-Ing. K.-Ch. Thienel Bachelorprüfung Prüfungsfach: Geologie, Werkstoffe und Bauchemie Prüfungsteil:

Mehr

4.2.5 Wie berücksichtigt man den Einsatz und die Abnutzung der Anlagen?

4.2.5 Wie berücksichtigt man den Einsatz und die Abnutzung der Anlagen? Seite 1 4.2.5 4.2.5 den Einsatz und die Bei der Erzeugung von Produkten bzw. der Erbringung von Leistungen sind in der Regel Anlagen (wie zum Beispiel Gebäude, Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung)

Mehr

Versuch: Siedediagramm eines binären Gemisches

Versuch: Siedediagramm eines binären Gemisches Versuch: Siedediagramm eines binären Gemisches Aufgaben - Kalibriermessungen Bestimmen Sie experimentell den Brechungsindex einer gegebenen Mischung bei unterschiedlicher Zusammensetzung. - Theoretische

Mehr

Vergleich verschiedener Optimierungsansätze

Vergleich verschiedener Optimierungsansätze Vergleich verschiedener Optimierungsansätze Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung... 2 2 Welchen Nutzen schafft munio?... 3 3 Analysen... 3 3.1 Schritt 1: Optimierung anhand von Indizes... 3 3.2 Schritt 2: Manuell

Mehr

Numerische Berechnung der Strömungs- und Temperaturverhältnisse. rippengekühlten Elektromotor

Numerische Berechnung der Strömungs- und Temperaturverhältnisse. rippengekühlten Elektromotor Numerische Berechnung der Strömungs- und Temperaturverhältnisse in einem rippengekühlten Elektromotor Dipl.-Ing. Matthias Föse AEM ANHALTISCHE ELEKTROMOTORENWERK DESSAU GmbH m.foese@aem-dessau.de Dipl.-Ing.

Mehr

www.easydatamining.com Analyse-Beispiel Banken

www.easydatamining.com Analyse-Beispiel Banken Data.Mining.Fox (DMF) von Easy.Data.Mining Eine beispielhafte Analyse für den Bereich Banken [0] Der Sinn & Zweck dieser Folien für Sie Einblick in die Welt des Data-Mining bei Easy.Data.Mining: Wie sieht

Mehr

Viskosität und Formgebung von Glas

Viskosität und Formgebung von Glas Viskosität und Formgebung von Glas Stefan Kuhn Stefan.Kuhn@uni-jena.de Tel.: (9)48522 1.1 Zielstellung In diesem Praktikum soll der Flieÿpunkt der im Praktikumsversuch Schmelzen von Glas hergestellten

Mehr

Messprinzip. Wichtige Kenngrößen für Lackschichten sind:

Messprinzip. Wichtige Kenngrößen für Lackschichten sind: Mechanische Charakterisierung von Lackschichten mit dem instrumentierten Eindringversuch nach DIN EN ISO 14 577 und dem Mikrohärtemessgerät FSCHERSCOPE HM2000 Lackschichten finden eine breite Anwendung

Mehr

REGELUNG EINER PMSM (SPARK) FÜR EINE WINDKRAFTANLAGE

REGELUNG EINER PMSM (SPARK) FÜR EINE WINDKRAFTANLAGE Regelung einer PMSM (SPARK) für eine Windkraftanlage 1 REGELUNG EINER PMSM (SPARK) FÜR EINE WINDKRAFTANLAGE F. Turki 1 EINFÜHRUNG Alternative Stromversorgungen werden immer attraktiver und eine der saubersten

Mehr

Michelson-Interferometer. Jannik Ehlert, Marko Nonho

Michelson-Interferometer. Jannik Ehlert, Marko Nonho Michelson-Interferometer Jannik Ehlert, Marko Nonho 4. Juni 2014 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 1 2 Auswertung 2 2.1 Thermische Ausdehnung... 2 2.2 Magnetostriktion... 3 2.2.1 Beobachtung mit dem Auge...

Mehr

KAT e. Beta - Absorption. 1 Aufbau

KAT e. Beta - Absorption. 1 Aufbau Beta - Absorption 1 Aufbau Es soll nun die Absorption von Beta-Strahlung durch Materie (in unserem Fall Aluminium) untersucht werden. Dazu wurde mittels eines Szintillationszählers die Aktivität eines

Mehr

E-MAIL-ARCHIVIERUNG. Unternehmensbefragung. antispameurope GmbH STAND DER AKTIVITÄTEN UND KENNTNISSE. im Auftrag der. erstellt vom

E-MAIL-ARCHIVIERUNG. Unternehmensbefragung. antispameurope GmbH STAND DER AKTIVITÄTEN UND KENNTNISSE. im Auftrag der. erstellt vom E-MAIL-ARCHIVIERUNG STAND DER AKTIVITÄTEN UND KENNTNISSE ZUM THEMA IN DEUTSCHEN UNTERNEHMEN Unternehmensbefragung im Auftrag der antispameurope GmbH erstellt vom Auftraggeber: antispameurope GmbH Am Listholze

Mehr

Auswertung einer DSC-Kurve

Auswertung einer DSC-Kurve Versuch Nr. 7 Auswertung einer DSC-Kurve Einleitung: Sie haben bislang bereits die Thermogravimetrie (TG) und die Differenzthermoanalyse (DTA) als wichtige thermische Analysenverfahren kennengelernt. Während

Mehr