Einfluss der Pulslänge bei der abtragenden Laserbearbeitung von Metallen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Einfluss der Pulslänge bei der abtragenden Laserbearbeitung von Metallen"

Transkript

1 Einfluss der Pulslänge bei der abtragenden Laserbearbeitung von Metallen J. Schille, R. Ebert, P. Regenfuß, H. Exner; Hochschule Mittweida (FH) Kurzfassung Zur Aufklärung des Ablationsmechanismus bei der Laserbearbeitung von metallischen Werkstoffen wurden unterschiedliche Materialien mit gütegeschalteter Laserstrahlung beaufschlagt. Zielsetzung war es, die Abtragsergebnisse bei Pulslängen in der Größenordnung ns, 0ns und 00ns miteinander zu vergleichen. Jeder dieser Pulslängenbereiche wurde mit einem individuellen Lasersystem realisiert. Die experimentellen Resultate werden anhand bekannter und eigener Modellvorstellungen vom Laserablationsvorgang interpretiert und sollen zur weiteren Differenzierung des Ablationsmechanismus beitragen. Einleitung Der Weltmarkt für Lasersysteme zur Materialbearbeitung erreichte in den letzten 6 Jahren ein nahezu konstant hohes Umsatzvolumen, wobei Studien bis ins Jahr einen jährlichen Umsatzzuwachs von bis zu 13% voraussagen [1]. Damit stellt die Materialbearbeitung für die Lasertechnologie eines der größten Anwendungsgebiete dar. Zu den wichtigsten Einsatzfeldern von Lasergeräten zählen die abtragenden Laserfertigungsverfahren Laserschneiden, Laserbohren, Lasergravieren oder das 3D-Lasermikrostrukturieren. Bei der Laserbearbeitung beeinflussen sowohl die jeweiligen Laserkenngrößen als auch die Materialeigenschaften die Wechselwirkung zwischen Strahlung und Material. Zu den prozessrelevanten Laserstrahlparametern zählen Wellenlänge, Betriebsart, mittlere Leistung, Pulsenergie, Pulsdauer sowie Laserstrahldurchmesser. Materialseitig bestimmen vor allem der Absorptionsgrad für die eingestrahlte Laserwellenlänge, die Schmelz- und Verdampfungstemperatur, die Schmelz- und Verdampfungswärme, der Temperaturleitwert sowie die Oberflächenmorphologie den Bearbeitungsprozess. Tiefgreifende Kenntnisse über die Zusammenhänge der bei einer Laserbestrahlung stattfindenden Wechselwirkung mit der Materie sind die Voraussetzung für die präzise Kontrolle der einzelnen Laserbearbeitungsverfahren und damit des Einsatzes des Lasers als Werkzeug in der Materialbearbeitung. Während in einer früheren Arbeit [2] der Einfluss der Laserwellenlänge auf den Materialabtrag an metallischen Oberflächen untersucht wurde, steht in dieser Arbeit vor allem der Einfluss der Pulslänge auf den Abtragsmechanismus im Vordergrund. Abtragsmechanismus Bei der Bearbeitung von Metallen durch Laserpulse mit Pulszeiten im ns-bereich bestimmen neben der eingestrahlten Intensität und der wellenlängenabhängigen Absorption weiterhin die elektrische Leitfähigkeit des beaufschlagten Materials und als deren Folge die Wärmeleitung die stattfindenden Wechselwirkungsprozesse. Infolge der Laserbestrahlung kommt es im Metall zur optischen Anregung der Leitungsband-Elektronen, die die eingebrachte Energie über Dissipationsvorgänge in Form von Elektronen-Phononen-Kopplungen an das Festkörpergitter als Wärme abgeben. Die Absorption erhöht sich dabei mit abnehmender elektrischer Leitfähigkeit [3]. Mit zunehmender Temperatur erhöht sich die Stoßrate der Elektronen, was eine Abnahme der elektrischen Leitfähigkeit des Metalls zur Folge hat [4]. Unter Berücksichtigung der verschiedenen Wärmeleitungsprozesse lässt sich unterhalb des Phasenübergangs zum Schmelzen das Ansteigen des Absorptionsvermögens linear zum

2 Ansteigen der Temperatur abschätzen. In der Metallschmelze nimmt die Absorption nahezu unabhängig von der Temperatur zu. Bei Überschreiten eines Schwellwertes oberhalb der nominellen Siedetemperatur siedet das flüssige Material und es wird ein Großteil der eingestrahlten Energie in der entstehenden Dampf- bzw. Plasmawolke absorbiert, was häufig zum Abbruch des Prozesses führt. Bei der Absorption im metallischen Festkörper - im Gegensatz zu anderen Festkörpermaterialien, wie z.b. Isolatoren wird eine lokalisiert starke Aufheizung durch Wärmeleitungsprozesse begrenzt. Die Dissipation von absorbierter Laserenergie ins Volumenmaterial kann durch eine thermische Diffusion entsprechend Gleichung 1 beschrieben werden. Die thermische Diffusionslänge L gibt dabei den räumlichen Bereich an, innerhalb dessen sich bestehende Temperaturgradienten in der Zeit t ausgleichen, κ kennzeichnet den Temperaturleitwert. L = κ t Gleichung 1 Längere Laserpulse erzeugen demnach bei konstantem Energieeintrag flachere Temperaturprofile und damit niedrigere Spitzentemperaturen als kürzere. Für Wirkzeiten im ns-bereich ist die thermische Diffusionslänge mit rund 1µm um 2 Größenordnungen größer als die optische Eindringtiefe der Laserstrahlung mit rund nm []. Entsprechend nimmt mit zunehmend kürzeren Laserpulsen der Einfluss der Wärmeleitung ab, was sich bezogen auf die Ablation in Form einer geringeren Schwellenfluenz bei kürzeren Pulsen äußert. Folglich sind für den Ablationsprozess neben der ins Material eingebrachten Energie und dem Laserstrahldurchmesser die Laserpulszeiten von signifikanter Bedeutung. Experimenteller Teil Die verwendeten Laser gleicher Wellenlänge arbeiteten in unterschiedlichen Pulslängenbereichen. Dadurch konnten Abtragsversuche mit Laserpulsen in der Größenordnung ns, 0ns und 00ns durchgeführt werden. Eine Übersicht über Lasergeräte- und Bearbeitungsparameter gibt Tabelle 1. Das bearbeitete Material war ein Werkzeugstahl C4 der Dicke 2mm sowie ein Edelstahlblech der Dicke. Die Teststrukturen wurden unter Verwendung eines Scanners mit Planfeldoptik (f=6mm) im Vektormode durch bidirektionales Abfahren von Linien erzeugt. Um den Einfluss unterschiedlicher Pulslängen auf das Bearbeitungsergebnis abzuschätzen, wurden Teststrukturen hinsichtlich ihrer mittleren Rauigkeit R a bei einmaliger Laserüberfahrt sowie ihrer Abtragstiefe bei mehrfacher Laserüberfahrt über die Werkstückoberfläche bewertet. Tabelle 1: Lasergeräte- und Bearbeitungsparameter 1) Pulslängen aus Datenblatt Laser JenLas. mopa M4 (Fa. Jenoptik) JenLas. mopa N4 (Fa. Jenoptik) IS E (Fa. edgewave) λ in nm w 0 in µm 14 f P in khz 0 0 Q EP in µj P av in W 1,7 12, 1,7 12, 0,17 1,2 τ H in ns 1) 00 0 I in W/cm 2 3* 6 2* 7 3* 7 2* 8 3* 8 2* 9 Für die Rauigkeitsmessungen kamen ein taktiles Oberflächen-Profilometer der Fa. Sloan (Dektak ) und für die Abtragstiefenmessung ein hoch auflösendes Digital-Mikroskop der Fa. Keyence (VHX 0) zum Einsatz. Die Tastspitze des Profilometers bewegte sich dabei

3 quer zu den Abtragsspuren des Laserstrahls. Anhand zusätzlicher von den Proben angefertigter Querschliffe ließen sich die Abtragstiefenmesswerte bestätigen. Für die Bewertung des Einflusses der Laserbearbeitungsparameter auf die Oberflächenrauigkeit wurden in C4 und in Edelstahl mit den drei verfügbaren Lasersystemen Strukturen mit 1x 2 Grundfläche bei zunehmender Einzelpulsenergie (µj 12µJ) und variablem Pulsabstand (2,µm µm) angefertigt. Beispielhaft ist in Abb.1 ein mit dem 0ns-Lasersystem im Werkzeugstahl C4 erstelltes Testfeld zu sehen. Das entsprechende Rauigkeitsprofil zeigt Abb.2. Rauigkeit C4 Pulsdauer 0ns Pulsabstand / Linienabstand in µm 12, 2, Pulsenergie Q EP in µj Rauhigkeit in µm 1,40 1, 1,00 0,80 Abb.1: Testfeld Rauigkeitsuntersuchung Abb.2: Rauigkeitsprofil in Abhängigkeit von Pulsin C4 (0ns Pulslänge) energie und Pulsabstand in C4 (0ns Pulslänge ) 0,60 0,40 Auch das Materialverhalten beim Tiefenabtrag wurde an den Materialien C4 und Edelstahl untersucht. Die Erzeugung der Teststrukturen mit 1x 2 Grundfläche erfolgte mit konstantem Puls- und Linienabstand und Einzelpulsenergien zwischen 12 µj. 0, 0,00,0 12,,0 Pulsabstand in µm,0 Abtrag in Abhängigkeit der Überfahrten - C4 (0ns) Q EP in µj 00 µm µm Abttragstiefe in µm Abb. 3: C4 2 Überfahrten mit Q EP = 9µJ (0ns) Abb. 4: Abtragstiefe in Abhängigkeit von Pulsenergie und Überfahrt in C4 bei 0ns Pulslänge 0 Anzahl der Überfahrten Q EP in µj Entsprechend Abb.2 empfahl sich ein Puls- bzw. Linienabstand von µm, da bei diesem Abstand geringe Rauigkeiten der abgetragenen Oberfläche bei hoher Abtragstiefe pro

4 Überfahrt zu erwarten waren. Damit lag der gewählte Überlapp in dem in [2] für die Bearbeitung von Edelstahl als geeignet beschriebenen Bereich. Die Anzahl der Laserüberfahrten wurde von sukzessiv bis auf erhöht. Exemplarisch für die mit unterschiedlichen Bearbeitungsparametern erhaltenen Abtragsstrukturen zeigt Abb.3 einen Querschliff des bei 2 Überfahrten mit Q EP = 9µJ und einer Pulslänge von 0ns erhaltenen Abtrags. Die mittlere Abtragstiefe beträgt dabei rund 60µm. In Abb.4 ist die mit dem 0ns-Lasersystem erzielte Zunahme der Abtragstiefe in Abhängigkeit der Überfahrt sowie der Einzelpulsenergie am Beispiel des Stahls C4 dargestellt. Ergebnisse und Diskussion Die folgenden zwei Abbildungen zeigen die Entwicklung der mittleren Rauigkeit R a in Abhängigkeit der Pulslänge mit steigender Pulsenergie und zunehmendem Pulsabstand. Bei beiden Materialien ist ein tendenzieller Anstieg der mittleren Rauigkeit mit zunehmender Pulsdauer zu verzeichnen. Diese Tendenz ist sowohl mit steigender Einzelpulsenergie als auch mit steigendem Pulsüberlapp erkennbar. Die bei geringeren Pulsabständen (2,µm, µm) auftretenden Rauigkeiten liegen oberhalb des Messbereichs des eingesetzten Profilometers und damit deutlich über den mit µm Pulsüberlapp erhaltenen Werten. Rauigkeit - C4 Rauigkeit Edelstahl 3,00 2,0 2,0 2,00 Rauigkeit in µm 2,00 1,0 1,00 Rauhigkeit in µm 1,0 1,00 0,0 0,00 12, Pulsabstand in µm Abb.: Oberflächenrauigkeit in Anhängigkeit von Pulslänge, Pulsdistanz und Pulsenergie am Beispiel C4 12µJ 00ns 12µJ 0ns 12µJ ns 4µJ 00ns 4µJ 0ns 4µJ ns 0,0 0,00 12, Pulsabstand in µm Abb.6: Oberflächenrauigkeit in Anhängigkeit von Pulslänge, Pulsdistanz und Pulsenergie am Beispiel Edelstahl 12µJ 00ns 12µJ 0ns 12µJ ns 4µJ 00ns 4µJ 0ns 4µJ ns Die Ergebnisse der Untersuchungen zur Abtragstiefe bei Einzelpulsenergien von 67µJ und 12µJ sind nachfolgend für C4 in Abb.7 und für Edelstahl in Abb.8 zusammengefasst. Der größte Abtrag wurde jeweils mit dem 0ns-System bei Überfahrten erzielt. Während bei Pulszeiten von ns bzw. 0ns der Abtrag nahezu linear mit der Anzahl der Überfahrten wächst, beginnt der Abtrag bei Pulszeiten im µs-bereich erst nach Überschreiten einer Schwellfluenz/Schwellintensität. Infolge der langen Pulszeit wird der Wechselwirkungszone unterhalb des Schwellwertes über Wärmeleitungsprozesse ein entsprechend hoher Anteil an eingebrachter Energie entzogen. Der Materialabtrag kann dann stattfinden, wenn die Energieaufnahme durch Absorption die durch Wärmeleitung entstehenden Energieverluste überkompensiert und das Material entsprechend erhitzt wird. Bei langer Laserpulszeit lässt sich im Bereich des Schwellwertes überwiegend ein Aufschmelzen des Volumenmaterials mit geringem Materialaustrieb feststellen, was sich in Form hoher Schmelzränder an den Seiten bzw. eines ungleichmäßig geformten Bodens hoher Rauigkeit der abgetragenen Struktur äußert.

5 C4 - Abtragstiefe QEP = 67µJ QEP = 12µJ Anzahl der Überfahrten Abtragstiefe in µm Abb.7: Abtragstiefe abhängig von Pulslänge, Energie und Anzahl der Überfahrten in C4 Pulsdauer in ns Edelstahl - Abtragstiefe 90 QEP = 67µJ QEP = 12µJ P = 6,7W P = 12,W Anzahl der Überfahrten Abtragstiefe in µm Pulsdauer in ns Abb.8: Abtragstiefe abhängig von Pulslänge, Energie und Anzahl der Überfahrten in Edelstahl In den nachfolgenden Abbildungen sind die bei der Laserbearbeitung mit unterschiedlichen Pulslängen und Einzelpulsenergien erhaltenen Abtragsergebnisse gezeigt. 2 80µm 60µm Abb.9: Abtrag in C4-00ns Abb.: Abtrag in C4-0ns Überfahrten mit Q EP = 12µJ 2 Überfahrten mit Q EP = 9µJ 3µm µm Abb.11: Abtrag in C4 - ns Abb.12: Abtrag in C4 - ns Überfahrten mit Q EP = 67µJ Überfahrten mit Q EP = 12µJ Bei kürzeren Pulszeiten wird gegenüber längeren Pulsen ein geringerer Anteil des ausgetriebenen Materials als Schmelzkante am Strukturrand abgelagert, da ein größerer Teil des abgetragenen Materials verdampft. Die Rauigkeit am Strukturboden nimmt ab. Die mit kürzeren Pulszeiten ehaltenen geringeren Abtragstiefen erklären sich möglicherweise durch

6 die infolge der Laser-Material-Wechselwirkung entstehende Plasma- bzw. Dampfwolke, in die ein Teil der Energie des Laserpulses einkoppelt, wodurch die Bestrahlung der Probe vor Beendigung des Pulses gemindert wird. Die bei der Bearbeitung mit kurzen Pulsen (ns) und hoher Leistung (12µJ) im bearbeiteten Material auftretenden besonders tiefen Krater (Abb.12) entstehen durch die bei jeder Überfahrt unveränderten Pulspositionen. Dadurch können sich selbst verstärkende Bohrlöcher entstehen, die eine größere Absorption für die Laserstrahlung als ebene Flächen bewirken. Beim Arbeiten mit den anderen Pulslängen waren die Pulspositionen von Überfahrt zu Überfahrt verschoben worden. Modell zum Einfluss der Rauigkeit auf den Abtragsmechanismus Bei langen Pulszeiten verringern infolge geringerer Intensitäten Wärmeleitung und Wärmedissipation das Abtragsvolumen. Das Material bildet großvolumige Schmelzbäder, die beim Sieden nach weiterem Energieeintrag grobe Rauigkeiten erzeugen (Abb.13). Der Effekt unterschiedlicher Rauigkeiten auf den Abtragsprozess lässt sich modellhaft durch Pyramiden unterschiedlicher Größe veranschaulichen (Abb.14); die Rauigkeitswerte sind dabei der Pyramidenhöhe vergleichbar. Für Pyramiden halber Höhe und gleicher Grundfläche gilt, dass bei gleicher Oberfläche sich der bedeckte Volumenanteil halbiert. Demzufolge wird bei einer Laserbestrahlung von Oberflächen großer Rauigkeit ein größerer Volumenanteil erwärmt. Bei geringerer Rauigkeit dagegen wird die selbe Energie in einem geringeren Volumen deponiert und es kommt zu einem früheren Sieden des Materials. Abb.13: Oberflächenrauigkeit Edelstahl Pulsenergie: 9µJ; Pulsdistanz: µm; Pulslänge: 00ns Abb.14: Pyramidenmodell links: hohe Rauigkeit; rechts: geringe Rauigkeit (halbe Pyramidenhöhe) Danksagung Die vorliegende Arbeit entstand im Rahmen des vom BMBF geförderten Innoprofile- Projektes Microtooling mit laserbasierten Verfahren (03IP06). Wir danken weiterhin der Firma Jenoptik LOS GmbH für die geleistete Unterstützung. Literatur [1] A. Mayer: Markt der Lasermaterialbearbeitung wächst weiter; LTJ Juni 06 Nr.3 [2] A. Patschger, K. Stolberg, J. Bliedtner: Untersuchungen zum Einfluss der Laserwellenlänge beim Materialabtrag an metallischen Oberflächen; Lasertechnik - neue Entwicklungen und Anwendungen, Jena 06, DVS-Bericht 241, S [3] H. G. Rubahn, F. Balzer: Laseranwendungen an harten und weichen Oberflächen; Teubner Verlag, 0 [4] M. von Allmen: Laser Beam Interactions with Materials; Springer Verlag 1986 [] E. Matthias, J. Siegel, O.Käding et al.: The influence of thermal diffusion on laser ablation of metalfilms ; Appl. Phys. A, 8: , 1994

Möglichkeiten und Limiten neuer Lasersysteme für die Fertigungstechnik in der Mikrobearbeitung

Möglichkeiten und Limiten neuer Lasersysteme für die Fertigungstechnik in der Mikrobearbeitung Möglichkeiten und Limiten neuer Lasersysteme für die Fertigungstechnik in der Mikrobearbeitung Beat Neuenschwander Institute for Applied Laser, Photonics & Surface Technologies Berner Fachhochschule Technik

Mehr

GRUNDLAGEN DER ULTRAKURZPULSLASER- BEARBEITUNG. Jürgen Koch

GRUNDLAGEN DER ULTRAKURZPULSLASER- BEARBEITUNG. Jürgen Koch GRUNDLAGEN DER ULTRAKURZPULSLASER- BEARBEITUNG Jürgen Koch Laser Zentrum Hannover, Germany INHALT Ultrakurzpulslaser in der Mikromaterialbearbeitung Vorteile der Ultrakurzpulslasermaterialbearbeitung Bearbeitbare

Mehr

Modifikation der Oberflächenrauheit von Edelstahl mittels Faserlaser

Modifikation der Oberflächenrauheit von Edelstahl mittels Faserlaser Modifikation der Oberflächenrauheit von Edelstahl mittels Faserlaser Definierte Variation der Oberflächenrauheit M. Baumeister, T. Pohle, K. Dickmann Laserzentrum FH Münster www.lfm-online.de In verschiedensten

Mehr

1 Aufgabe: Absorption von Laserstrahlung

1 Aufgabe: Absorption von Laserstrahlung 1 Aufgabe: Absorption von Laserstrahlung Werkstoff n R n i Glas 1,5 0,0 Aluminium (300 K) 25,3 90,0 Aluminium (730 K) 36,2 48,0 Aluminium (930 K) 33,5 41,9 Kupfer 11,0 50,0 Gold 12,0 54,7 Baustahl (570

Mehr

Laserablation und ihre Anwendung in der Mikrotechnik

Laserablation und ihre Anwendung in der Mikrotechnik Laserablation und ihre Anwendung in der Mikrotechnik S. Zoppel 1, S. Partel 1, J. Nicolics 2, G.A. Reider 3, J. Zehetner 1 1 FH Vorarlberg, Forschungszentrum Mikrotechnik, Hochschulstraße 1, 6850 Dornbirn

Mehr

Laseranwendungen im Schmuck- und Accessoiresbereich

Laseranwendungen im Schmuck- und Accessoiresbereich Laseranwendungen im Schmuck- und Accessoiresbereich BERNHARD FEHRENTZ GMBH & Co. KG Mulde 3 D-75239 Eisingen Tel.: +49 (0) 7232 8099 0 Fax: +49 (0) 7232 8099 29 Email: info@laser-fehrentz.de Homepage:

Mehr

Wärmeleitung und thermoelektrische Effekte Versuch P2-32

Wärmeleitung und thermoelektrische Effekte Versuch P2-32 Auswertung Wärmeleitung und thermoelektrische Effekte Versuch P2-32 Iris Conradi und Melanie Hauck Gruppe Mo-02 7. Juni 2011 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Wärmeleitfähigkeit 3 2 Peltier-Kühlblock

Mehr

Lutz Schneider. Validierung neuartiger Lasermessverfahren zur Prozesskontrolle bei der Lasermikrobearbeitung anhand lasergefertigter Teststrukturen

Lutz Schneider. Validierung neuartiger Lasermessverfahren zur Prozesskontrolle bei der Lasermikrobearbeitung anhand lasergefertigter Teststrukturen Lutz Schneider Validierung neuartiger Lasermessverfahren zur Prozesskontrolle bei der Lasermikrobearbeitung anhand lasergefertigter Teststrukturen DIPLOMARBEIT HOCHSCHULE MITTWEIDA UNIVERSITY OF APPLIED

Mehr

Der Ultrakurzpulslaser erobert die Welt Chance für die Zentralschweiz

Der Ultrakurzpulslaser erobert die Welt Chance für die Zentralschweiz Der Ultrakurzpulslaser erobert die Welt Chance für die Zentralschweiz Hans Marfurt Geschäftsführer TRUMPF Maschinen AG 6341 Baar Geschäftsbereiche der TRUMPF Gruppe Werkzeugmaschinen Lasertechnik / Elektronik

Mehr

Laserzündung von Verbrennungsmotoren

Laserzündung von Verbrennungsmotoren Laserzündung von Verbrennungsmotoren Was geschah bisher? -Idee der Laserzündung -Mechanismus und Vorteile der Laserzündung -Plasmabildung und Einflussgrößen (Exkurs: Laserstrahlung) Wir unterscheiden grob:

Mehr

DESIGN UNENDLICHE MÖGLICHKEITEN

DESIGN UNENDLICHE MÖGLICHKEITEN Wir sind ein junges Unternehmen, welches sich zum Ziel gesetzt hat individuelle Kundenwünsche im Bereich Laserschneiden und Lasergravieren qualitativ, wirtschaftlich und in kürzester Zeit umzusetzen. LASERSCHNEIDEN

Mehr

Physik für Mediziner im 1. Fachsemester

Physik für Mediziner im 1. Fachsemester Physik für Mediziner im 1. Fachsemester #12 10/11/2010 Vladimir Dyakonov dyakonov@physik.uni-wuerzburg.de Konvektion Verbunden mit Materietransport Ursache: Temperaturabhängigkeit der Dichte In Festkörpern

Mehr

Zeit und Licht. Was haben Schweizer Uhren und der Laser gemeinsam? Genau, die Präzision! Laser-Community Das Laser Magazin von Trumpf

Zeit und Licht. Was haben Schweizer Uhren und der Laser gemeinsam? Genau, die Präzision! Laser-Community Das Laser Magazin von Trumpf Was haben Schweizer Uhren und der Laser gemeinsam? Genau, die Präzision! Zeit und Licht Die Herstellung von mechanischen Uhren verlangte schon immer extreme Genauigkeit. Kein Wunder also, dass die Uhrenindustrie

Mehr

Energieumsatz bei Phasenübergang

Energieumsatz bei Phasenübergang Energieumsatz bei Phasenübergang wenn E Vib > E Bindung schmelzen verdampfen Q Aufbrechen von Bindungen Kondensation: Bildung von Bindungen E Bindung Q E Transl. E Bindung für System A B durch Stöße auf

Mehr

Gepulste Laser und ihre Anwendungen. Alexander Pönopp

Gepulste Laser und ihre Anwendungen. Alexander Pönopp Proseminar SS 2014 Gepulste Laser und ihre Anwendungen Alexander Pönopp Lasermaterialbearbeitung - wofür Bearbeitung von Material, was schwer zu bearbeiten ist (z.b. Metall) Modifikation von Material -

Mehr

Präzision ist TRUMPF Technologie Feinschneiden

Präzision ist TRUMPF Technologie Feinschneiden Präzision ist TRUMPF Technologie Feinschneiden Christof Siebert Branchenmanagement Mikrobearbeitung TRUMPF Laser - und Systemtechnik GmbH Ditzingen 14.02.2013 Laserschneiden Schneidgas Fokussierter Laserstrahl

Mehr

VISUALISIERUNG VON LASER-MATERIAL-WECHSELWIRKUNGSPROZESSEN

VISUALISIERUNG VON LASER-MATERIAL-WECHSELWIRKUNGSPROZESSEN VISUALISIERUNG VON LASER-MATERIAL-WECHSELWIRKUNGSPROZESSEN André Streek, Kristian Kujawa, Lars Hartwig, Sascha Klötzer, Jörg Schille, Udo Löschner, Robby Ebert, Bernhard Steiger, Horst Exner Hochschule

Mehr

Hochratelaserbearbeitung im Mikrobereich

Hochratelaserbearbeitung im Mikrobereich DIE HOCHSCHULE MIT 140JÄHRIGER TRADITION Hochratelaserbearbeitung im Mikrobereich Horst Exner, Robby Ebert, André Streek Technologietransferveranstaltung Innovative Fertigungstechnik, -verfahren und -planungsmethoden

Mehr

Kavitäten und Strukturen im Mikrobereich

Kavitäten und Strukturen im Mikrobereich 3D-Lasermaterialbearbeitung Kavitäten und Strukturen im Mikrobereich Institut für Produkt- und Produktionsengineering : Lisa Gross,, Armin Stumpp, Markus Krack, Jörn Lungershausen, Stefan Fuhrer, Hansjörg

Mehr

TU Bergakademie Freiberg Institut für Werkstofftechnik Schülerlabor science meets school Werkstoffe und Technologien in Freiberg

TU Bergakademie Freiberg Institut für Werkstofftechnik Schülerlabor science meets school Werkstoffe und Technologien in Freiberg TU Bergakademie Freiberg Institut für Werkstofftechnik Schülerlabor science meets school Werkstoffe und Technologien in Freiberg PROTOKOLL Modul: Versuch: Physikalische Eigenschaften I. VERSUCHSZIEL Die

Mehr

Theoretische Modellierung von experimentell ermittelten Infrarot-Spektren

Theoretische Modellierung von experimentell ermittelten Infrarot-Spektren Sitzung des AK-Thermophysik am 24./25. März 211 Theoretische Modellierung von experimentell ermittelten Infrarot-Spektren M. Manara, M. Arduini-Schuster, N. Wolf, M.H. Keller, M. Rydzek Bayerisches Zentrum

Mehr

Entwurf DGUV Information 03-042

Entwurf DGUV Information 03-042 Entwurf DGUV Information 03-042 Auswahl und Benutzung von Laser- Schutzbrillen, Laser-Justierbrillen und Laserschutzabschirmungen Dipl.-Phys. M. Brose, BGETEM 16.11.2015 Seite 1 Inhaltsverzeichnis Vorbemerkung

Mehr

Laseranwendung in der Medizin

Laseranwendung in der Medizin Laseranwendung in der Medizin Reinhart Poprawe 1. Einführung Gerade einmal 50 Jahre ist es her, dass zum ersten Mal ein Laser realisiert wurde. In der Zwischenzeit ist die Strahlquelle mit dem kohärenten

Mehr

chnische Hinweise zur Leistungsreduktion von Hochdruckentladungslampen, Feb. 2009 Seite 1 von 5

chnische Hinweise zur Leistungsreduktion von Hochdruckentladungslampen, Feb. 2009 Seite 1 von 5 chnische Hinweise zur Leistungsreduktion von Hochdruckentladungslampen, Feb. 2009 Seite 1 von 5 1. Einleitung Hochdruckentladungslampen erzeugen das Licht durch die Anregung von Quecksilber bzw. anderen

Mehr

Laser in der Medizin. Teil 2: Anwendungen Seminarvortrag von Steffen Eich WS 07/08

Laser in der Medizin. Teil 2: Anwendungen Seminarvortrag von Steffen Eich WS 07/08 Laser in der Medizin Teil 2: Anwendungen Seminarvortrag von Steffen Eich WS 07/08 1 Gliederung Ophthalmologie Dyschromie PRK LASIK Presbyopia Tätowierungen Schmutztätowierungen Dentale Anwendung 2 Ophthalmologie

Mehr

Neue Möglichkeiten zur additiven Fertigung von metallischen Mikrobauteilen

Neue Möglichkeiten zur additiven Fertigung von metallischen Mikrobauteilen Neue Möglichkeiten zur additiven Fertigung von metallischen Mikrobauteilen Michael Kniepkamp Dresden 12. November 2015 Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen Prof. Dr.-Ing.

Mehr

3.8 Wärmeausbreitung. Es gibt drei Möglichkeiten der Energieausbreitung:

3.8 Wärmeausbreitung. Es gibt drei Möglichkeiten der Energieausbreitung: 3.8 Wärmeausbreitung Es gibt drei Möglichkeiten der Energieausbreitung: ➊ Konvektion: Strömung des erwärmten Mediums, z.b. in Flüssigkeiten oder Gasen. ➋ Wärmeleitung: Ausbreitung von Wärmeenergie innerhalb

Mehr

Lasertechnologie in der Elektronikfertigung. Ing.. Marc Hüske

Lasertechnologie in der Elektronikfertigung. Ing.. Marc Hüske Lasertechnologie in der Elektronikfertigung Dr.-Ing Ing.. Marc Hüske Thema 2 Inhalt kurze Einführung in die Lasermaterialbearbeitung Laseranwendungen in der Elektronik Lösungen von LPKF Prototyping von

Mehr

Präzisionsbearbeitung von Polymeren und Formgedächtnislegierungen mit fs-lasern

Präzisionsbearbeitung von Polymeren und Formgedächtnislegierungen mit fs-lasern Präzisionsbearbeitung von Polymeren und Formgedächtnislegierungen mit fs-lasern Nikolas v. Freyhold Copyright Jenoptik, All rights reserved. Implantat-Technologie gewinnt global an Bedeutung Herausforderungen

Mehr

Die Herstellung von Mikrostrukturen mittels selektiver Laserablation mit ultrakurzen Laserpulsen und deep-uv Strahlquellen

Die Herstellung von Mikrostrukturen mittels selektiver Laserablation mit ultrakurzen Laserpulsen und deep-uv Strahlquellen Die Herstellung von Mikrostrukturen mittels selektiver Laserablation mit ultrakurzen Laserpulsen und deep-uv Strahlquellen Dr. Sandra Stroj DOMIT 8/6/2010 Laserquellen am FZMT Excimerlaser Ultrakurzpulslaser

Mehr

Mikrostrukturierung von Dielektrika und Halbleitern mit ultrakurzen Laserpulsen

Mikrostrukturierung von Dielektrika und Halbleitern mit ultrakurzen Laserpulsen Mikrostrukturierung von Dielektrika und Halbleitern mit ultrakurzen Laserpulsen Sandra Zoppel a a FH Vorarlberg, Forschungszentrum Mikrotechnik, Hochschulstraße 1, A-6850 Dornbirn, AUSTRIA ABSTRACT Im

Mehr

Atomic Force Microscopy

Atomic Force Microscopy 1 Gruppe Nummer 103 29.4.2009 Peter Jaschke Gerd Meisl Atomic Force Microscopy Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung... 2 2. Theorie... 2 3. Ergebnisse und Fazit... 4 2 1. Einleitung Die Atomic Force Microscopy

Mehr

Zentralabitur 2011 Physik Schülermaterial Aufgabe I ga Bearbeitungszeit: 220 min

Zentralabitur 2011 Physik Schülermaterial Aufgabe I ga Bearbeitungszeit: 220 min Thema: Eigenschaften von Licht Gegenstand der Aufgabe 1 ist die Untersuchung von Licht nach Durchlaufen von Luft bzw. Wasser mit Hilfe eines optischen Gitters. Während in der Aufgabe 2 der äußere lichtelektrische

Mehr

Elektrische Leitung. Strom

Elektrische Leitung. Strom lektrische Leitung 1. Leitungsmechanismen Bändermodell 2. Ladungstransport in Festkörpern i) Temperaturabhängigkeit Leiter ii) igen- und Fremdleitung in Halbleitern iii) Stromtransport in Isolatoren iv)

Mehr

Rastermethoden 1. Klaus Meerholz WS 2010/11. Raster. Reinzoomen

Rastermethoden 1. Klaus Meerholz WS 2010/11. Raster. Reinzoomen Rastermethoden / Bildgebende Verfahren Rastermethoden 1 Klaus Meerholz WS 2010/11 Sequentielle Datenerfassung: Parallele Datenerfassung: Rastern Scannen Abbilden Klaus Meer holz, Raster m ethoden 1 1 Klaus

Mehr

Dieter Bäuerle. Laser. Grundlagen und Anwendungen in Photonik, Technik, Medizin und Kunst WILEY- VCH. WILEY-VCH Verlag GmbH & Co.

Dieter Bäuerle. Laser. Grundlagen und Anwendungen in Photonik, Technik, Medizin und Kunst WILEY- VCH. WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. Dieter Bäuerle Laser Grundlagen und Anwendungen in Photonik, Technik, Medizin und Kunst WILEY- VCH WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA VII Inhaltsverzeichnis Vorwort V I Grundlagen 1 1 Die Natur des Lichts

Mehr

Inhaltsangabe. Verfahrensbeschreibung. 1. Einleitung. 2. Der Prozess. 3. Vorteile des Infraroterwärmens

Inhaltsangabe. Verfahrensbeschreibung. 1. Einleitung. 2. Der Prozess. 3. Vorteile des Infraroterwärmens Inhaltsangabe Verfahrensbeschreibung 1. Einleitung 2. Der Prozess 3. Vorteile des Infraroterwärmens 4. Eingesetzte Infrarot Strahlereinheiten 4.1 Kurzwellige Strahler 4.2 Flächenstrahler 4.3 Metallfolienstrahler

Mehr

Laser in Medizin: Cui bono?

Laser in Medizin: Cui bono? Laser in Medizin: Cui bono? Karl Stock Institut für Lasertechnologien in der Medizin und Messtechnik an der Universität Ulm 50 Years Laser (SSOM) & 3D Measuring (SLN) NTB Interstaatliche Hochschule für

Mehr

Laserschneiddüsen. CFD-Simulation der Wechselwirkung zwischen einer supersonischen Düsenströmung und einem festen Werkstück

Laserschneiddüsen. CFD-Simulation der Wechselwirkung zwischen einer supersonischen Düsenströmung und einem festen Werkstück Laserschneiddüsen CFD-Simulation der Wechselwirkung zwischen einer supersonischen Düsenströmung und einem festen Werkstück Herr J. A. Comps Herr Dr. M. Arnal Herr Prof. Dr. K. Heiniger Frau Dr. I. Dohnke

Mehr

Wiederholung: Duktilität

Wiederholung: Duktilität Wiederholung: Duktilität Bulkmaterial: prozentuale Bruchdehnung ε b lz l0 εb = l Dünne Schicht: 3-Punkt-Biegetest 0 l Z = Länge der Probe nach dem Bruch l 0 = Länge der Probe vor dem Bruch ε B = Bruchdehnung

Mehr

AFM Atomic-Force-Microscope K. Harnisch, R. Schenk

AFM Atomic-Force-Microscope K. Harnisch, R. Schenk AFM Atomic-Force-Microscope K. Harnisch, R. Schenk 1 Gliederung I. Einleitung I.Aufbau II.Messeinrichtung III.Cantilever IV.Spitzen I.Modi und deren Anwendung I.Contact-Modus II.Tapping-Modus III.Peak-Force-Tapping/

Mehr

Materialbearbeitung mit ultrakurzen Laserpulsen

Materialbearbeitung mit ultrakurzen Laserpulsen Materialbearbeitung mit ultrakurzen Laserpulsen von Christian Stelzmann Ein Vortrag im Rahmen des Oberseminars über Laser-Materie Wechselwirkung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf - Ausarbeitung

Mehr

1 Grundwissen Energie. 2 Grundwissen mechanische Energie

1 Grundwissen Energie. 2 Grundwissen mechanische Energie 1 Grundwissen Energie Die physikalische Größe Energie E ist so festgelegt, dass Energieerhaltung gilt. Energie kann weder erzeugt noch vernichtet werden. Sie kann nur von einer Form in andere Formen umgewandelt

Mehr

FUNKTIONALE OBERFLÄCHEN DURCH ULTRAKURZPULSLASERBEARBEITUNG. U. Klug, E. Fadeeva, J. Koch, B.N. Chichkov, O. Suttmann, L.

FUNKTIONALE OBERFLÄCHEN DURCH ULTRAKURZPULSLASERBEARBEITUNG. U. Klug, E. Fadeeva, J. Koch, B.N. Chichkov, O. Suttmann, L. FUNKTIONALE OBERFLÄCHEN DURCH ULTRAKURZPULSLASERBEARBEITUNG U. Klug, E. Fadeeva, J. Koch, B.N. Chichkov, O. Suttmann, L. Overmeyer Laser Zentrum Hannover, Germany MOTIVATION WARUM ULTRAKURZPULSLASER? Überragende

Mehr

Hochdisperse Metalle

Hochdisperse Metalle Hochdisperse Metalle von Prof. Dr. rer. nat. habil. Wladyslaw Romanowski Wroclaw Bearbeitet und herausgegeben von Prof. Dr. rer. nat. habil. Siegfried Engels Merseburg Mit 36 Abbildungen und 7 Tabellen

Mehr

Festkörperlaser. Benedikt Konermann Kevin Thiele. Festkörperlaser Benedikt Konermann, Kevin Thiele

Festkörperlaser. Benedikt Konermann Kevin Thiele. Festkörperlaser Benedikt Konermann, Kevin Thiele Festkörperlaser Benedikt Konermann Festkörperlaser Gliederung Was heißt Laser? Was versteht man unter? t Was bedeutet stimulierte Emission? Entstehung des Laserlichtes Pumplichtquellen Welche gibt es?

Mehr

Technische Thermodynamik

Technische Thermodynamik Kalorimetrie 1 Technische Thermodynamik 2. Semester Versuch 1 Kalorimetrische Messverfahren zur Charakterisierung fester Stoffe Namen : Datum : Abgabe : Fachhochschule Trier Studiengang Lebensmitteltechnik

Mehr

Eigenschaften der Röntgenstrahlen

Eigenschaften der Röntgenstrahlen Physikalische Grundlagen der Röntgentechnik und Sonographie Eigenschaften der Röntgenstrahlen PD Dr. Frank Zöllner Computer Assisted Clinical Medicine Faculty of Medicine Mannheim University of Heidelberg

Mehr

Negative Brechung: Licht legt den Rückwärtsgang ein

Negative Brechung: Licht legt den Rückwärtsgang ein Physik am Samstag, 03.11.2007 Negative Brechung: Licht legt den Rückwärtsgang ein Andrei Pimenov Experimentelle Physik IV, Universität Würzburg ep4 Universität Würzburg Physik am Samstag, 03.11.2007 Negative

Mehr

Effiziente Wärmeableitung von PCB-Power-Modulen

Effiziente Wärmeableitung von PCB-Power-Modulen Effiziente Wärmeableitung von PCB-Power-Modulen Entwickler von Stromversorgungsmodulen sind stets auf der Suche nach mehr Leistungsdichte auf kleinerem Raum. Dies trifft vor allem auf Server in Datencentern

Mehr

Schlagworte: Lasersintern, Lasermikrosintern, Micro Cladding, gepulste Laserstrahlung, Cermet, Hochrate

Schlagworte: Lasersintern, Lasermikrosintern, Micro Cladding, gepulste Laserstrahlung, Cermet, Hochrate Laser in der Elektronikproduktion & Feinwerktechnik Tagungsband: LEF 2014 Hrsg.: M. Schmidt, S. Roth, T. Stichel Meisenbach Bamberg 2014 3D Microprint von Metallen mit Laserstrahlung verfügbare Technologien

Mehr

SLCR Lasertechnik GmbH

SLCR Lasertechnik GmbH Forum Produktion Nordwest 17.-18. Juni 2014 in Papenburg SLCR Lasertechnik Wir strahlen anders! Oberflächenbearbeitung mit Lasern copyright SLCR 1997-2014 SLCR Lasertechnik, 1 Wir strahlen anders! Oberflächenbearbeitung

Mehr

Auflösungsvermögen von Mikroskopen

Auflösungsvermögen von Mikroskopen Auflösungsvermögen von Mikroskopen Menschliches Auge Lichtmikroskopie 0.2 µm Optisches Nahfeld Rasterelektronen mikroskopie Transmissions Elektronenmikroskopie Rastersonden mikroskopie 10 mm 1 mm 100 µm

Mehr

Viskosität und Formgebung von Glas

Viskosität und Formgebung von Glas Viskosität und Formgebung von Glas Stefan Kuhn Stefan.Kuhn@uni-jena.de Tel.: (9)48522 1.1 Zielstellung In diesem Praktikum soll der Flieÿpunkt der im Praktikumsversuch Schmelzen von Glas hergestellten

Mehr

Nanoday 2008 25.09.2008 S. Passinger, R. Kiyan, C. Reinhardt, A. Seidel und B. Chichkov

Nanoday 2008 25.09.2008 S. Passinger, R. Kiyan, C. Reinhardt, A. Seidel und B. Chichkov Zwei-Photonen Polymerisation und ihre Anwendung in der Plasmonik Nanoday 2008 25.09.2008 S. Passinger, R. Kiyan, C. Reinhardt, A. Seidel und B. Chichkov Gliederung Zwei-Photonen Polymerisation Oberflächen

Mehr

Nichtlineare Absorption von ultra-kurzen Laserimpulsen in dünnen dielektrischen Schichten - Kann eine Laserstrukturierung schädigungsfrei sein?

Nichtlineare Absorption von ultra-kurzen Laserimpulsen in dünnen dielektrischen Schichten - Kann eine Laserstrukturierung schädigungsfrei sein? Nichtlineare Absorption von ultra-kurzen Laserimpulsen in dünnen dielektrischen Schichten - Kann eine Laserstrukturierung schädigungsfrei sein? Gerrit Heinrich CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik

Mehr

FASZINATION UKP LASER

FASZINATION UKP LASER TRUMPF Maschinen AG FASZINATION UKP LASER Laser Technologietage 26.-28. Januar 2016 Janko Auerswald Leiter Applikationszentrum Baar Vertraulich Outline 1) Einführung Ultrakurzpulslaser 2) Märkte & Applikationen

Mehr

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch: Kennlinien. Durchgeführt am 15.12.2011. Gruppe X. Name 1 und Name 2 (abc.xyz@uni-ulm.de) (abc.xyz@uni-ulm.

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch: Kennlinien. Durchgeführt am 15.12.2011. Gruppe X. Name 1 und Name 2 (abc.xyz@uni-ulm.de) (abc.xyz@uni-ulm. Praktikum Physik Protokoll zum Versuch: Kennlinien Durchgeführt am 15.12.2011 Gruppe X Name 1 und Name 2 (abc.xyz@uni-ulm.de) (abc.xyz@uni-ulm.de) Betreuer: Wir bestätigen hiermit, dass wir das Protokoll

Mehr

Abscheidung von TCO-Schichten mittels DC-Pulssputtern mit HF-Überlagerung

Abscheidung von TCO-Schichten mittels DC-Pulssputtern mit HF-Überlagerung FVS Workshop 2005 M. Ruske Session VI Abscheidung von TCO-Schichten mittels DC-Pulssputtern mit HF-Überlagerung M. Ruske mruske@ eu.appliedfilms.com M. Bender A. Klöppel M. Stowell Applied Films Bei der

Mehr

im Auftrag der Firma Schöck Bauteile GmbH Dr.-Ing. M. Kuhnhenne

im Auftrag der Firma Schöck Bauteile GmbH Dr.-Ing. M. Kuhnhenne Institut für Stahlbau und Lehrstuhl für Stahlbau und Leichtmetallbau Univ. Prof. Dr.-Ing. Markus Feldmann Mies-van-der-Rohe-Str. 1 D-52074 Aachen Tel.: +49-(0)241-8025177 Fax: +49-(0)241-8022140 Bestimmung

Mehr

Wärmelehre/Thermodynamik. Wintersemester 2007

Wärmelehre/Thermodynamik. Wintersemester 2007 Einführung in die Physik I Wärmelehre/Thermodynamik Wintersemester 2007 Vladimir Dyakonov #12 am 26.01.2007 Folien im PDF Format unter: http://www.physik.uni-wuerzburg.de/ep6/teaching.html Raum E143, Tel.

Mehr

Thermische Isolierung mit Hilfe von Vakuum. 9.1.2013 Thermische Isolierung 1

Thermische Isolierung mit Hilfe von Vakuum. 9.1.2013 Thermische Isolierung 1 Thermische Isolierung mit Hilfe von Vakuum 9.1.2013 Thermische Isolierung 1 Einleitung Wieso nutzt man Isolierkannen / Dewargefäße, wenn man ein Getränk über eine möglichst lange Zeit heiß (oder auch kalt)

Mehr

Laserinduzierte i Plasmen

Laserinduzierte i Plasmen 15.01.2008 Laserinduzierte i Plasmen Hauptseminar WS 07/08 Martin Laux Chrisey & Hubler: Pulsed Laser Deposition of Thin Films 1 1. Einleitung Übersicht Plasmabegriff Laser Target Wechselwirkung Plasmabildung

Mehr

Eine kurze Einführung von Prof. Dipl.-Ing. Eckhard Franke

Eine kurze Einführung von Prof. Dipl.-Ing. Eckhard Franke Fachhochschule Flensburg Institut für Medieninformatik und Technische Informatik Eine kurze Einführung von Prof. Dipl.-Ing. Eckhard Franke Thermografie: Temperaturmessung im Infrarot-Bereich Grundlagen

Mehr

Vorlesung 3 : Laser in der Medizintechnik Teil II

Vorlesung 3 : Laser in der Medizintechnik Teil II Überblick Lasersysteme in der Medizintechnik Optische Systeme - in Anwendungen der Medizintechnik in Medizintechnik und Life Sciences Vorlesung 3 : Laser in der Medizintechnik Teil II + Ar (488 + 514nm)

Mehr

RASTER-KRAFT-MIKROSKOPIE (ATOMIC FORCE MICROSCOPY AFM)

RASTER-KRAFT-MIKROSKOPIE (ATOMIC FORCE MICROSCOPY AFM) RASTER-KRAFT-MIKROSKOPIE (ATOMIC FORCE MICROSCOPY AFM) Inhaltsverzeichnis 1. Motivation 2. Entwickler des AFM 3. Aufbau des AFM 3.1 Spitze und Cantilever 3.2 Mechanische Rasterung 3.3 Optische Detektion

Mehr

OEM-Lasersysteme. Economy Diode S. 4. Business Fibre S. 8. Business Diode S. 6. Business CO ². DPL Smart Marker. DFL Ventus Marker I

OEM-Lasersysteme. Economy Diode S. 4. Business Fibre S. 8. Business Diode S. 6. Business CO ². DPL Smart Marker. DFL Ventus Marker I OEM-Lasersysteme Economy Diode S. 4 Business Fibre S. 8 DPL Smart Marker DFL Ventus Marker I Business Diode S. 6 DPL Magic Marker DFL Ventus Marker II DPL Genesis Marker DFL Ventus Marker III Business

Mehr

Physik für Bauingenieure

Physik für Bauingenieure Fachbereich Physik Prof. Dr. Rudolf Feile Dipl. Phys. Markus Domschke Sommersemster 2010 17. 21. Mai 2010 Physik für Bauingenieure Übungsblatt 5 Gruppenübungen 1. Wärmepumpe Eine Wärmepumpe hat eine Leistungszahl

Mehr

14. Minimale Schichtdicken von PEEK und PPS im Schlauchreckprozeß und im Rheotensversuch

14. Minimale Schichtdicken von PEEK und PPS im Schlauchreckprozeß und im Rheotensversuch 14. Minimale Schichtdicken von PEEK und PPS im Schlauchreckprozeß und im Rheotensversuch Analog zu den Untersuchungen an LDPE in Kap. 6 war zu untersuchen, ob auch für die Hochtemperatur-Thermoplaste aus

Mehr

Telezentrische Meßtechnik

Telezentrische Meßtechnik Telezentrische Meßtechnik Beidseitige Telezentrie - eine Voraussetzung für hochgenaue optische Meßtechnik Autor : Dr. Rolf Wartmann, Bad Kreuznach In den letzten Jahren erlebten die Techniken der berührungslosen,

Mehr

Nanostrukturierte thermoelektrische Materialien

Nanostrukturierte thermoelektrische Materialien Projektverbund Umweltverträgliche Anwendungen der Nanotechnologie Zwischenbilanz und Fachtagung, 27. Februar 2015 Wissenschaftszentrum, Straubing Nanostrukturierte thermoelektrische Materialien Prof. Dr.

Mehr

STATIONÄRE WÄRMELEITUNG

STATIONÄRE WÄRMELEITUNG Wärmeübertragung und Stofftransport VUB4 STATIONÄRE WÄRMELEITUNG Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit λ eines Metallzylinders durch Messungen der stationären Wärmeverteilung Gruppe 1 Christian Mayr 23.03.2006

Mehr

Messprinzip. Wichtige Kenngrößen für Lackschichten sind:

Messprinzip. Wichtige Kenngrößen für Lackschichten sind: Mechanische Charakterisierung von Lackschichten mit dem instrumentierten Eindringversuch nach DIN EN ISO 14 577 und dem Mikrohärtemessgerät FSCHERSCOPE HM2000 Lackschichten finden eine breite Anwendung

Mehr

Methoden. Spektroskopische Verfahren. Mikroskopische Verfahren. Streuverfahren. Kalorimetrische Verfahren

Methoden. Spektroskopische Verfahren. Mikroskopische Verfahren. Streuverfahren. Kalorimetrische Verfahren Methoden Spektroskopische Verfahren Mikroskopische Verfahren Streuverfahren Kalorimetrische Verfahren Literatur D. Haarer, H.W. Spiess (Hrsg.): Spektroskopie amorpher und kristtiner Festkörper Steinkopf

Mehr

Ultrakurzpuls Lasersysteme

Ultrakurzpuls Lasersysteme Ultrakurzpuls Lasersysteme Vortrag von Julia Ehrt 27.November 2003 Experimentelles Lehrseminar WS 2003/04 Prof. Hertel Betreuer: Herr Dr. Noack Übersicht Übersicht 1) Entwicklungsgeschichte ultrakurzer

Mehr

Laser Strahlenschutz. Sicherheitsbelehrung. Frank Petzke. 2 Abgrenzung und einige Hinweise zu den einzelnen Laserklassen

Laser Strahlenschutz. Sicherheitsbelehrung. Frank Petzke. 2 Abgrenzung und einige Hinweise zu den einzelnen Laserklassen Laser Strahlenschutz Sicherheitsbelehrung Frank Petzke 1 Definitionen 2 Abgrenzung und einige Hinweise zu den einzelnen Laserklassen 3 Schädigende Wirkung von Laserlicht 3.1 Aufbau des Auges 3.2 Transmission

Mehr

Protokoll zur Sitzung am 06.11.2002

Protokoll zur Sitzung am 06.11.2002 IKTP Dresden FZR FWS FZR FWK Protokoll zur Sitzung am 06.11.2002 Dresden, 07.11.2002 Teilnehmer: E.Altstadt (EA), C.Beckert (CB), H.Freiesleben (HF), E.Grosse (EG) 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr, K.Möller (KM),

Mehr

Medical Laser Technology

Medical Laser Technology Medical Laser Technology 2 SWS 447.188 Schröttner J. E-Mail: schroettner@tugraz.at Tel.: 873/7395 Institut für Health Care Engineering mit Europaprüfstelle für Medizinprodukte www.hce.tugraz.at Kopernikusgasse

Mehr

Glühlampe. Laser. Emitted Laser Beam. Laserbeam in Resonator R = 100% R = 98 %

Glühlampe. Laser. Emitted Laser Beam. Laserbeam in Resonator R = 100% R = 98 % Glühlampe Laser Laserbeam in Resonator R = 100% R = 98 % Emitted Laser Beam Worin unterscheidet sich Laserlicht von Licht einer konventionellen Lichtquelle? Es sind im wesentlichen drei Unterschiede: 1.

Mehr

JENOPTIK. Geschwindigkeitsmessungen mit Lasertechnologie. Referent: Wolfgang Seidel

JENOPTIK. Geschwindigkeitsmessungen mit Lasertechnologie. Referent: Wolfgang Seidel JENOPTIK Geschwindigkeitsmessungen mit Lasertechnologie Referent: Wolfgang Seidel Jenoptik-Konzern Überblick Konzernstruktur Corporate Center Laser & Materialbearbeitung Optische Systeme Industrielle Messtechnik

Mehr

Neodym-dotierte Quasi-Drei-Niveau-Scheibenlaser Hohe Ausgangsleistung und Frequenzverdopplung

Neodym-dotierte Quasi-Drei-Niveau-Scheibenlaser Hohe Ausgangsleistung und Frequenzverdopplung Neodym-dotierte Quasi-Drei-Niveau-Scheibenlaser Hohe Ausgangsleistung und Frequenzverdopplung von Dr.-Ing. Jiancun Gao Universität Stuttgart Herbert Utz Verlag Wissenschaft München Als Dissertation genehmigt

Mehr

Lasersicherheit. Biophysikalische Grundlagen. Raimund Hibst

Lasersicherheit. Biophysikalische Grundlagen. Raimund Hibst Lasersicherheit Biophysikalische Grundlagen Raimund Hibst Deckblatt BGV B2, BGI 832 WLT Short Course Stuttgart, 26. Juni 2014 2 Maximal zugängliche / zulässige Bestrahlung, Laserbereich P [W] E P [J] Bestrahlungsstärke

Mehr

Ultrakurzpulslaser für medizinische Anwendungen

Ultrakurzpulslaser für medizinische Anwendungen 20 l M U L T R A K U R Z P U L S L A S E R Ultrakurzpulslaser für medizinische Anwendungen Die Herstellung von MIKRO- UND NANOSTRUKTUREN verfügt über ein hohes Innovationspotenzial bei der Entwicklung

Mehr

Laser in der Materialbearbeitung Forschungsberichte des IFSW. D. Lindenau Magnetisch beeinflusstes Laserstrahlschweißen

Laser in der Materialbearbeitung Forschungsberichte des IFSW. D. Lindenau Magnetisch beeinflusstes Laserstrahlschweißen Laser in der Materialbearbeitung Forschungsberichte des IFSW D. Lindenau Magnetisch beeinflusstes Laserstrahlschweißen Laser in der Materialbearbeitung Forschungsberichte des IFSW Herausgegeben von Prof.

Mehr

Peltier-Element kurz erklärt

Peltier-Element kurz erklärt Peltier-Element kurz erklärt Inhaltsverzeichnis 1 Peltier-Kühltechnk...3 2 Anwendungen...3 3 Was ist ein Peltier-Element...3 4 Peltier-Effekt...3 5 Prinzipieller Aufbau...4 6 Wärmeflüsse...4 6.1 Wärmebilanz...4

Mehr

Angewandte Physik III Labor- und Messtechnik

Angewandte Physik III Labor- und Messtechnik WS 2005/06 Angewandte Physik III Labor- und Messtechnik Prof. Karl Brunner, Molekularstrahlepitaxie (EP III) Raum E099, T. 888-5898, brunner@physik.uni-wuerzburg.de Termine: Montag 11:15 h 12:45 h, Hörsaal

Mehr

Kraftmessung an einer Slackline

Kraftmessung an einer Slackline Florian Hairer 1, Demian Geyer 2 Kraftmessung an einer Slackline Experimentelle Bestimmung von Kräften in einem Slacklinesystem mittels Dehnmessstreifen (DMS) 1 Christian-Doppler-Laboratorium für Werkstoffmechanik

Mehr

F-Praktikum Physik: Photolumineszenz an Halbleiterheterostruktur

F-Praktikum Physik: Photolumineszenz an Halbleiterheterostruktur F-Praktikum Physik: Photolumineszenz an Halbleiterheterostruktur David Riemenschneider & Felix Spanier 31. Januar 2001 1 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 3 2 Auswertung 3 2.1 Darstellung sämtlicher PL-Spektren................

Mehr

2 Grundlagen der Rasterkraftmikroskopie

2 Grundlagen der Rasterkraftmikroskopie 7 1 Einleitung Mit der Entwicklung des Rastertunnelmikroskops im Jahr 1982 durch Binnig und Rohrer [1], die 1986 mit dem Physik-Nobelpreis ausgezeichnet wurde, wurde eine neue Klasse von Mikroskopen zur

Mehr

5. Numerische Ergebnisse 58. 5.3. Füllgas Argon

5. Numerische Ergebnisse 58. 5.3. Füllgas Argon 5. Numerische Ergebnisse 58 5.3. Füllgas Argon Argon wird als Füllgas für Verglasungen sehr häufig eingesetzt. Die physikalischen Eigenschaften dynamische Zähigkeit und Wärmeleitfähigkeit dieses Edelgases

Mehr

D = 10 mm δ = 5 mm a = 0, 1 m L = 1, 5 m λ i = 0, 4 W/mK ϑ 0 = 130 C ϑ L = 30 C α W = 20 W/m 2 K ɛ 0 = 0, 8 ɛ W = 0, 2

D = 10 mm δ = 5 mm a = 0, 1 m L = 1, 5 m λ i = 0, 4 W/mK ϑ 0 = 130 C ϑ L = 30 C α W = 20 W/m 2 K ɛ 0 = 0, 8 ɛ W = 0, 2 Seminargruppe WuSt Aufgabe.: Kabelkanal (ehemalige Vordiplom-Aufgabe) In einem horizontalen hohlen Kabelkanal der Länge L mit einem quadratischen Querschnitt der Seitenlänge a verläuft in Längsrichtung

Mehr

Aufbau der Materie: Oberflächenspannung von Flüssigkeiten EÖTVÖSsche Regel

Aufbau der Materie: Oberflächenspannung von Flüssigkeiten EÖTVÖSsche Regel Hochschule Physikalische Chemie Vers.Nr. 11 Emden / Leer Praktikum Sept. 2005 Aufbau der Materie: Oberflächenspannung von Flüssigkeiten EÖTVÖSsche Regel In diesem Versuch soll die Oberflächenspannung einer

Mehr

Standard Optics Information

Standard Optics Information VF, VF-IR und VF-IR Plus 1. ALLGEMEINE PRODUKTBESCHREIBUNG Heraeus VF - Material ist ein aus natürlichem, kristallinem Rohstoff elektrisch erschmolzenes Quarzglas. Es vereint exzellente physikalische Eigenschaften

Mehr

Lasertechnik Praktikum. Nd:YAG Laser

Lasertechnik Praktikum. Nd:YAG Laser Lasertechnik Praktikum Nd:YAG Laser SS 2013 Gruppe B1 Arthur Halama Xiaomei Xu 1. Theorie 2. Messung und Auswertung 2.1 Justierung und Beobachtung des Pulssignals am Oszilloskop 2.2 Einfluss der Verstärkerspannung

Mehr

Protokoll zum Versuch Keramographie

Protokoll zum Versuch Keramographie Protokoll zum Versuch Keramographie Datum: 12.05.2009 Verfasser: Dimitrij Fiz Gruppe: 12 Betreuer: Maren Lepple 1. Einleitung Ziel des Versuchs ist die Präparation und Analyse von Zirkoniumoxidkeramiken.

Mehr

Seiko Instruments GmbH NanoTechnology

Seiko Instruments GmbH NanoTechnology Seiko Instruments GmbH NanoTechnology Röntgenfluoreszenz Analyse Eine Beschreibung der Röntgenfluoreszenzanalysetechnik mit Beispielen. 1. Prinzip Röntgenstrahlen sind elektromagnetische Wellen, ähnlich

Mehr

LASERGRAVUR-VORLAGEN KORREKT ERSTELLEN

LASERGRAVUR-VORLAGEN KORREKT ERSTELLEN LASERGRAVUR-VORLAGEN KORREKT ERSTELLEN Von Grund auf korrekt erstellte Laser-Vorlagen vereinfachen den Bestell- und Bearbeitungsprozess für euch und auch für uns. Durch korrekte Laser-Vorlagen wird der

Mehr

Kennlinie der Vakuum-Diode

Kennlinie der Vakuum-Diode Physikalisches Praktikum für das Hauptfach Physik Versuch 20 Kennlinie der Vakuum-Diode Wintersemester 2005 / 2006 Name: Mitarbeiter: EMail: Gruppe: Daniel Scholz Hauke Rohmeyer physik@mehr-davon.de B9

Mehr

SYNOVA S.A. B. Richerzhagen. Wasserstrahlgeführtes Laserschneiden

SYNOVA S.A. B. Richerzhagen. Wasserstrahlgeführtes Laserschneiden SYNOVA S.A. B. Richerzhagen Wasserstrahlgeführtes Laserschneiden Das Prinzip des MicroJet Schneiden mit Laser und Wasser Laserstrahl Wasserstrahl Laserstrahl Totalreflexion Schnittbreite Düse Wasser Laserstrahlleitender

Mehr

Rastersonden-Mikroskopie (SPM)

Rastersonden-Mikroskopie (SPM) Rastersonden-Mikroskopie (SPM) Der Rastersonden-Mikroskopie (SPM) liegt eine geregelte rasternde Bewegung einer spitz zulaufenden Messsonde in unmittelbarer Nähe zur Probenoberfläche zugrunde. Die erhaltenen

Mehr