Kommentierte Abschlussklausur >Allgemeine und Anorganische Chemie= Modul GN3.2 (Geologie, Geophysik und Mineralogie)

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Kommentierte Abschlussklausur >Allgemeine und Anorganische Chemie= Modul GN3.2 (Geologie, Geophysik und Mineralogie)"

Transkript

1 Kommentierte Abschlussklausur >Allgemeine und Anorganische Chemie= Modul GN3.2 (Geologie, Geophysik und Mineralogie) 1. Im Periodensystem der Elemente (PSE) sind Metalle und Nichtmetalle vertreten. Nennen Sie drei charakteristische physikalische Eigenschaften von Metallen. 3 Metalle besitzen 1. metallischen Glanz 2. (gute) elektrische Leitfähigkeit 3. (gute) Wärmeleitfähigkeit Zur vollständigen Beantwortung dieser Frage gehören eigentlich immer auch diese beiden Worte >gute= dazu (s. unten). Sind diese drei charakteristischen Eigenschaften zusammen vorhanden, dann sollte ein Stoff eigentlich ein Metall sein. Ein hoher Schmelzpunkt ist dagegen kein Charakteristikum für ein Metall, die meisten haben ja schon die Ausnahme Hg erwähnt, und denken Sie nur an Blei oder Zinn, die auch ziemlich niedrige Schmelzpunkte haben. Richtigerweise haben einige Ihre (manchmal trotzdem leider falschen) Antworten mit den Besonderheiten der metallischen Bindung begründet - letzteres war aber nicht nötig. Wodurch unterscheiden sich Metalle denn chemisch von den Nichtmetallen? Denken Sie bei der Beantwortung an (alltägliche) Verbindungen, die es sowohl von Metallen als auch von Nichtmetallen gibt, und deren (unterschiedliches) chemisches Verhalten! 2 Metalloxide + Wasser: Laugen Diesmal ging es um das unterschiedliche chemische Verhalten von Metallen und Nichtmetallen. Was sind denn >alltägliche= Verbindungen? Doch etwas, das uns im Prinzip täglich begegnen kann, wenn Metalle mit unserer Umwelt reagieren, und da unsere Umwelt das chemisch reaktionsträge N 2, das Oxidationsmittel O 2 und auch H 2 O (neben vielen anderen Verbindungen) enthält... Es wurden auch Antworten wie: >Metalle bilden Kationen= und ähnliches gewertet, sogar wenn das Gegenteil der Frage beschrieben wurde, also, dass Nichtmetalloxide Säuren bilden (können). Es gibt auch Nichtmetalle, die sich hinsichtlich ihrer physikalischen Eigenschaften >metallisch= verhalten, beispielsweise den elektrischen Strom leiten. Geben Sie ein charakteristisches Beispiel für ein solches Nichtmetall an: 1 Kohlenstoff in Form/Modifikation Graphit oder Diamant Es war ja nicht einfach nach irgendeinem Nichtmetall gefragt, sondern nach einem Nichtmetall, das sich in wenigstens einer physikalischen Eigenschaft wie ein Metall verhält. Graphit zeigt metallischen Glanz und metallische Leitfähigkeit, Diamant (metallischen) Glanz und gute Wärmeleitfähigkeit, wenn auch aus völlig anderen Gründen, als Metalle. Wir haben recht großzügig gewertet, kein Wunder bei nur 1 Punkt. Allerdings konnten wir Neon, Phosphor und ähnliche Dinge nicht mit Punkten

2 belohnen. Neon zeigt nicht die Spur metallischer Eigenschaften, und wer dabei an die so genannte >Neonröhre= gedacht hat, dem sei gesagt: hierbei wird mit ziemlich brutaler Gewalt (Hochspannung) Leitfähigkeit erzeugt, und mit viel Gewalt geht fast alles, das war aber nicht gemeint. 2. Das >Prinzip vom kleinsten Zwang (LE CHATELIER=sches Prinzip)= besagt: Übt man auf ein System im Gleichgewicht einen Zwang aus, so reagiert es, indem es die Wirkung des Zwanges verkleinert. Wenn zum Beispiel die Kufe eines Schlittschuhs Druck auf Eis ausübt, dann weicht das System aus, indem es in den Zustand übergeht, in dem es das kleinste Volumen hat. Das ist bei Wasser der Zustand bei 4 C. Das bedeutet, das Eis wird flüssig, und auf diesem Flüssigkeitsfilm kann der Schlittschuh dann gleiten Bei der Herstellung von Ammoniak NH 3 wird dieses Prinzip ausgenutzt, um die Ausbeute zu erhöhen. Ammoniak wird entsprechend der folgenden, exothermen (Wärme freisetzenden) und von Ihnen zu vervollständigenden Gleichung aus den Elementen hergestellt: 3 1 N H 2 : 2 NH 3 NH 3 besteht aus zwei Elementen: N und H, die normalerweise als N 2 und H 2 vorkommen. Daraus sollte man doch die Gleichung hinbekommen können? Um eine möglichst hohe Ausbeute zu erzielen, muss man unter hohem Druck arbeiten. Warum? 5 4 Mole Gas als Ausgangsstoffe, 2 Mole Gas als Ergebnis; da 1 Mol Gas (unter Normbedingungen) 22,4 l Raum einnimmt, verringert sich bei der Reaktion der Druck, also hoher Druck, um mehr Ausbeute zu erhalten In der Erläuterung sind die Stichworte >Volumen= und >Druck= bereits gegeben worden. Da es sich bei N 2 und H 2 um Gase handelt, hätte man auch darauf kommen können, dass alle Gase (annähernd) das gleiche Molvolumen haben, ein Mol Gas nimmt einen bestimmten Raum ein (22,4 l bei Normalbedingungen). Da bei der Reaktion Wärme frei wird, müsste eigentlich bei niedrigen Temperaturen gearbeitet werden. Warum arbeitet man in der Technik trotzdem bei Temperaturen zwischen 400 und 500 C und nimmt Ausbeuten von weniger als 15% in Kauf? 2 Katalysator wirkt erst ab höheren T Stickstoff ist sehr reaktionsträge (daher der Name), was muss man also tun, um ihn anzuregen? Die NH 3 -Synthese ist das klassische Beispiel für eine katalytische Reaktion, denn dabei wurde dieses Prinzip zum ersten Mal richtig technisch umgesetzt. Hohe Temperaturen sind nicht immer für die Reaktion gut, denn das Le Chatelier=sche Prinzip gilt grundsätzlich!

3 H 2 H-N: H Zeichnen Sie die Valenzstrichformel von NH 3! Stickstoff hat 5 Valenzelektronen (steht in 5. Hauptgruppe), von denen 3 eine Elektronenpaarbindung mit 3 H eingehen, das verbleibende Elektronenpaar ist ein so genanntes freies Elektronenpaar, aber eben auch ein Elektronenpaar und durchaus vergleichbar mit den drei bindenden Elektronenpaaren! N braucht diese vier e-paare, um auf eine volle 8er Schale zu kommen! Wie ist das Ammoniakmolekül räumlich aufgebaut? NH 3 ist a) linear b) trigonal-planar (>Mercedesstern=) 1 c) tetraedrisch d) quadratisch-pyramidal e) trigonal-bipyramidal oder f) oktaedrisch aufgebaut? Wenn Sie das auch noch begründen können, dann haben Sie die Chance auf Zusatzpunkte! (3) vier (drei + ein) Elektronenpaare / sp 3 -Hybridisierung Bei vier Elektronenpaaren (gut, es sind drei bindende und ein freies, als 3+1) gibt es nur eine Chance, nämlich tetraedrisch (c), wobei richtig ist, dass dieser Tetraeder ein wenig aus der Form gebracht ist. Wofür kann man Ammoniak verwenden (1 Beispiel reicht!)? 1 Düngemittel / Synthese von HNO 3 Was auch immer Sie (richtig) hingeschrieben haben, es wurde gewertet, obwohl die Verwendung in Haarfärbemitteln sicher nicht zu den Hauptverwendungszwecken von NH 3 gehört. 3. In einem Internetforum stand als guter Rat auf die (mineralogische) Frage, wie man von einer Silberstufe Verunreinigungen durch gediegenes Arsen entfernen könnte, dass dafür die Behandlung mit Wasserstoffperoxid (H 2 O 2 ) geeignet sei. Außerdem wurde zur Vorsicht geraten, weil bei dieser Reaktion giftiger Arsenwasserstoff AsH 3 entstünde. Geben Sie eine Valenzstrichformeln für H 2 O 2 und AsH 3 sowie die (formalen) Oxidationszahlen für alle Atome an:

4 H 2 O 2 AsH H 6 H-O-O-H -3 :As-H H Formale Oxidationsstufen: ein Blick auf das Periodensystem reicht eigentlich aus: O gewinnt (fast) immer, nur gegen sich selbst (und gegen Fluor) nicht, also -1 im H 2 O 2. In der Frage steht übrigens dreimal der begriff >H 2 O 2 ', trotzdem ist es einigen gelungen, bei der Beantwortung aus H 2 O 2 H 2 O zu machen! Und auch für AsH 3 gilt: Elektronegativitäten heraus suchen und formale Ladungen berechnen. Warum ist die oben aufgestellte Behauptung, dass AsH 3 entsteht, falsch? im AsH 3 hat As die formale Oxidationsstufe 3-, da H 2 O 2 aber ein Oxidationsmittel ist, kann das nicht sein, denn O - im H 2 O 2 wird zu O 2-, also As zu As 3+ H 2 O 2 ist eben ein starkes Oxidationsmittel, was sollte es denn anders oxidieren, außer As? Wenn kein AsH 3 entsteht, welche Verbindung von Arsen könnte denn dann entstehen? 1 As 2 O 3 oder H 3 AsO 3 Wichtig war hier nur, dass eine Arsensauerstoff-Verbindung entsteht. 4. Beschreiben Sie stichwortartig die einzelnen Schritte, um ausgehend vom Sodaauszug Ihrer Analysensubstanz, die die vier so genannten einfachen Anionen Cl -, NO 3 -, SO 4 2- und CO 3 2- enthält, Chlorid nachzuweisen: 1 (1) Ansäuern mit HNO 3 1 (2) tropfenweise AgNO 3 -Lösung zugeben 1 (3) weißer, käsiger Niederschlag (Resultat) Ein paar sind schon an der Frage gescheitert: unserer Ansicht nach steht doch eindeutig da: Chlorid nachzuweisen... oder? Gut, wer alle Anionennachweise richtig hingeschrieben hat, bekam das auch (ein wenig) honoriert, das war aber völlig unnötig, der Chlorid-Nachweis hätte genügt. Zum Ansäuern darf man natürlich keine HCl verwenden, denn dadurch werden ja Chlorid-Ionen dazu gegeben, immer nur HNO 3 (oder H 2 SO 4 ) verwenden. Warum ist es wichtig den Sodaauszug anzusäuern? Schreiben Sie die Reaktionsgleichung für den Fall auf, dass Sie vergessen haben beim Chlorid- Nachweis anzusäuern. 2 2 Ag CO Ag 2 CO 3

5 Wenn Sie vergessen, den Sodaauszug anzusäuern und deshalb nicht alles CO 3 2- als CO 2 austreiben, dann erhalten Sie auch einen weißen Niederschlag, allerdings ist das Ag 2 CO 3. Warum sonst sollten Sie das Ansäuern nicht vergessen? Nennen Sie vier (Metall-)Ionen, die sich aus saurer Lösung durch Einleiten von H 2 S als schwerlösliche Sulfide ausfällen lassen und deshalb in der Analyse zur so genannten H 2 S-Gruppe gehören: 4 Ag + / Hg + / Hg 2+ / Pb 2+ / Bi 3+ / Cu 2+ / Cd 2+ / As 3+ / Sb 3+ / Sn 2+ Bei dieser Frage konnte man sich 4 Punkte erwerben (5% der Gesamtpunktzahl!), und das ohne viel chemisches Wissen. 4 der oben angegebenen 10 hätten dafür ausgereicht. 5. Nitrate zersetzen sich thermisch auf unterschiedliche Weise: Beim Erhitzen von KNO 3 entsteht ein farbloses Gas, das einen in dieses Gas gehaltenen glimmenden Holzspan zum Aufglühen bringt. Welches Gas ist entstanden? 1 O 2 (Sauerstoff) Farbloses Gas und fördert die Verbrennung? Eigentlich eindeutig... oder? Wie heißt KNO 3 mit Trivialnamen und wozu hat man es lange Zeit verwendet? 2 (Kali-)Salpeter Herstellung von Sprengstoff Von Geowissenschaftlern erwarten wir eigentlich, dass sie wenigstens ein paar Salze/Mineralien auch mit Trivialnamen kenne. Und Salpeter ist wahrlich ein Mineral, das man kennen sollte, zumal es auch von Bedeutung weit über die Geowissenschaften hinaus ist. Und neben der Herstellung von Sprengstoff dient es zu sehr vielen anderen Dingen, die alle gewertet worden wären. auf: Schreiben Sie die Reaktionsgleichung für die thermische Zersetzung von KNO KNO KNO O 2 Welches Gas ist denn für die Verbrennung (Aufglimmen des Holzspanes) unbedingt notwendig? Der Rest ist doch wieder einfach, sogar KNO wäre noch mit einem halben Hilfspunkt belohnt worden. Beim Erhitzen von Pb(NO 3 ) 2 entsteht dagegen ein braunes Gas, das den glimmenden Holzspan zum Erlöschen bringt. Welches Gas ist hier entstanden? 1 NO 2

6 Selbst wenn man nicht weiß, dass NO 2 entsteht und dass es ein braunes Gas ist, welche Chancen bestehen denn noch? Manche haben PbO angegeben, das entsteht zwar auch, ist aber auf gar keinen Fall ein braunes Gas. NO wäre auch akzeptiert worden, N 2 nicht, weil N 2 mit Sicherheit nicht braun ist, sonst hätten wir ja eine braune Luft! Schreiben Sie die Reaktionsgleichung für die thermische Zersetzung von Pb(NO 3 ) 2 auf: 3 1 Pb(NO 3 ) 2 6 PbO + 2 NO 2 + 1/2 O 2 Immer wieder diese blöden chemischen Gleichungen, aber warum einfach, wenn es auch umständlich (oder gar nicht) geht? Also: links stehen 1* Pb, 2* N und 6* O, rechts ist bereits PbO (also 1* Pb, 1* O) gegeben, bleiben 2* N und 5* O übrig. Folgendes wäre als richtig akzeptiert worden: 2NO 2 + 1/2O 2 oder 2NO + 3/2O 2 oder sogar N 2 O Wenn Sie hingegen NH 4 NO 3 thermisch zersetzen, dann entsteht N 2 O. Schreiben Sie die Reaktionsgleichung dafür auf: 2 1 NH 4 NO N 2 O + 2 H 2 O Wie für jede normale chemische Gleichung, so gilt auch hier: rechte und linke Seite müssen die gleichen Inhalte haben: also, wenn schon angegeben ist, dass N 2 O entsteht, dann sollte es doch nicht zu schwierig sein herauszufinden, dass die Differenz (also das, was nach Abzug von 2*N und 1*O links übrig bleibt) aus 4*H und 2*O besteht, also 2* H 2 O. Geben Sie NH 4 NO 3 u N 2 O richtige chemische Namen: 1 Ammoniumnitrat 1 Distickstoff(mon)oxid Die Salze der Base Ammoniak (NH 3 ) heißen immer Ammonium- und die der Salpetersäure HNO 3 immer -nitrat. N 2 O ist ein Oxid, und da immer zu erwarten ist, dass es von einem Element mehrere Oxide gibt, sollte man einfach die entsprechenden Anzahlen einfügen. Schreiben Sie die formalen Oxidationsstufen für alle Atome in NH 4 NO 3 auf: NH 4 NO Immer wieder ein leidiges Problem: formale Oxidationszahlen, dabei ist das einfach nur nach Schema F. Ein Blick in das Periodensystem zeigt: O steht am weitesten oben und am weitesten rechts, also hat O die größte Elektronegativität, danach kommt N und

7 schließlich H. O benötigt 2 Elektronen, um die Edelgaskonfiguration (volle 8er-Schale) zu erreichen. N hat zwei Möglichkeiten: Abgabe von 5 oder Aufnahme von 3 Elektronen, um die Edelgaskonfiguration zu erreichen. Und H hat überhaupt keine Alternative, sondern wird einfach H + (als oxidationsstufe +1). Das Molekül besteht aus NH 4 + und NO 3 -. Wegen der Unterschiede in den Elektronegativitäten hat N in NH 4 + den >Kampf= um die Elektronen gewonnen: 4 werden von den 4 H zur Verfügung gestellt, drei davon bekommt N und wird -3, das 4. H + sorgt für die Ionenladung. Im Falle von NO3- gilt: O gewinnt und bekommt insgesamt 3*2 Elektronen (3* O 2- ), eine negative Ladung sorgt für die Ladung des Ions, also muss N die restlichen 5 Elektronen liefern und wird +5. N 2 O heißt mit Trivialnamen Lachgas und wird auch als Narkosemittel verwendet. Was passiert denn, wenn Sie einen glimmenden Holzspan in das N 2 O-Gas halten: Glimmt er auf oder verlöscht er? 1 er glimmt auf OK, wenn Sie das nicht wussten, dann hätten Sie wenigstens nach dem Durchlesen der nächsten Frage darauf kommen müssen, denn da steht ja implizit die Antwort, vorausgesetzt, man weiß, dass Atmung und Sauerstoff und Verbrennung irgendwie miteinander zu tun haben! N 2 O wirkt im Gegensatz zu Stickstoff und dessen anderen Oxiden nicht erstickend, sondern unterstützt die Atmung, weil es sich relativ leicht zersetzt. Formulieren Sie die Reaktionsgleichung für diese Zersetzung: 2 2 N 2 O 6 2 N O 2 Stickstoff (N 2 ) ist eine sehr stabile und reaktionsträge Verbindung, nicht umsonst heißt sie ja entsprechend. Auch Sauerstoff ist ja eine wohldefinierte und stabile, wenn auch deutlich reaktionsfreudigere Verbindung als N2, also kann die Gleichung nur so lauten. Warum auch sonst würde man Lachgas relativ gefahrlos atmen können. Es liefert übrigens deutlich mehr O 2 als die Luft enthält (33,3% gegen 20%). Nitrate sind die Salze der Salpetersäure HNO 3, die man durch Einleiten von NO 2 in Wasser herstellen kann. Stellen Sie die Reaktionsgleichung für diese Redoxreaktion auf: 3 2 NO H 2 O 6 1 HNO HNO 2 Diese Gleichung ist zugegebenermaßen nicht so ganz einfach aufzustellen, aber wie für alle chemischen Gleichungen gilt, dass rechts und links die gleiche Stoffmenge (also die gleichen Elemente und in der gleichen Zahl!) vorhanden sein muss, und dass bei Redoxreaktionen, und um eine solche handelt es sich hier, auch die Zahl der ausgetauschten Elektronen/Ladungen gleich sein muss. Warum ist das eine Redoxreaktion? Im NO 2 hat der Stickstoff die (formale) Oxidationszahl +4 (O hat -2, 2x - 2 = -4, das muss ausgeglichen sein!), in HNO 3 hat Stickstoff aber die Oxidationszahl +5 (3x -2 vom O zu kompensieren durch 1x +1 vom H + 1x +5 vom N). Gegenüber NO 2 gibt der Stickstoff also 1 Elektron ab, und wer nimmt das auf? O kann nicht, da schon abgesättigt mit -2, H könnte im Prinzip, aber Elektronegativität von N ist

8 deutlich größer, also wird ein zweites NO 2 benötigt, das ohnehin zum Stoffmengenausgleich gebraucht wird (2x H im H 2 O!), und wenn der Stickstoff mit der Oxidationszahl +4 im NO 2 ein Elektron aufnimmt, dann wird er (formal) +3, und die Verbindung ist HNO Sie sollen 1 Liter einer 0,1 molare Lösung von HCl herstellen. Wie viel g HCl müssen Sie dazu in 1 l Wasser lösen (H: 1 g/mol); Cl: 35,5 g/mol)? 2 HCl: ,5 = 36,5 g/mol ² 0,1 molar = 0,1 mol/l: 3,65 g HCl 1 Mol HCl hat die Masse von 1x 1 g(/mol) (von H) + 1x 35,5 g(/mol) (von Cl) = 36,5 g/mol, 0,1 Mol haben demnach die Masse von 36,5/10 = 3,65 g. Da HCl ein Gas ist, wird es leichter sein, das entsprechenden Volumen abzumessen. Wie viel ml HCl müssen Sie denn abmessen, um 1 Liter 0,1 molarer HCl-Lösung herstellen zu können? 2 1 mol HCl = 22,4 l; 0,1 mol HCl = 2,24 l 1 Mol eines jeden Gases nimmt (unter Normbedingungen) das gleiche Volumen, nämlich 22,4 Liter ein, folglich nehmen 0,1 Mol eines Gases 22,4/10 = 2,24 Liter ein. Wie groß ist die Konzentration an H + -Ionen in dieser Lösung? 1 0,1 mol/l Die Antwort steht eigentlich schon in der Frage: 0,1 molare Lösung von HCl, bedeutet, dass in 1 Liter jeweils 0,1 Mol H + und Cl - vorhanden sind, weil HCl vollständig dissoziiert ist. Welchen ph-wert messen Sie deshalb in dieser Lösung? 2 -lg (0,1) = -lg (10-1 ) = 1 Der ph-wert ist definitionsgemäß der negative dekadische (nicht der natürliche) Logarithmus der H + -Ionenkonzentration. Wie heißt HCl-Lösung mit Trivialnamen und wie mit richtigem chemischen Namen? 1 Salzsäure 1 Chlorwasserstoffsäure Zum Glück haben das wenigstens die meisten gewusst, wenn auch Namen, wie Wasserstoffchlorid eher ungebräuchlich sind! 1 Gibt es für die HCl ein Säureanhydrid? JA NEIN

9 Nein, es gibt natürlich kein Anhydrid der Salzsäure, Anhydride gibt es nur bei sauerstoffhaltigen Säuren (s. nächste Teilfrage)! 1 Was ist denn das Säureanhydrid der Schwefelsäure H 2 SO 4? SO 3 Anhydrid heißt >ohne Wasser=, also H 2 SO 4 - H 2 O = SO 3... oder? Mit anderen Worten: das Säureanhydrid ist der Stoff (das Nichtmetalloxid!), das ich in Wasser lösen muss, um eine Säure zu bekommen. 8. Geben Sie den folgenden chemischen Verbindungen eindeutige chemische Namen 2 FeSO 4 Eisen(II)-sulfat 2 Fe 2 (SO 4 ) 3 Eisen(III)-sulfat Da bei Salzen (Ionenverbindungen) die Ladungen immer ausgeglichen sein müssen, und das Anion SO 4 2- ist - also 2 negative Ladungen trägt, muss im ersten Fall Fe zweifach positiv und im zweiten Fall (3x zweifach positiv)/2 = dreifach positiv sein. Die Wertigkeit von Metallkationen gibt man in römischen Ziffern in runden Klammern an. 2 NaH 2 PO 4 Natriumdihydrogenphosphat 2 Na 2 HPO 4 Dinatriumhydrogenphosphat 2 NaHCO 3 Natriumhydrogencarbonat Wenn in Salzen H + -Ionen als Kationen vorkommen, dann wird das immer durch - hydrogen-, niemals aber durch -wasserstoff- bezeichnet, wenn ein Kation mehr als einmal vorkommt, dann wird die Anzahl mit -di-, -tri-, -tetra- usw. gekennzeichnet. Es ist schon erstaunlich, dass eine ganze Anzahl von Ihnen zwar Natriumhydrogencarbonat richtig benannt haben, aber viel weniger auf die Idee gekommen sind, dann auch die darüber stehenden beiden Phosphate entsprechend richtig zu benennen.

a.) Wie groß ist die Reaktionsenthalpie für die Diamantbildung aus Graphit? b.) Welche Kohlenstoffform ist unter Standardbedingungen die stabilere?

a.) Wie groß ist die Reaktionsenthalpie für die Diamantbildung aus Graphit? b.) Welche Kohlenstoffform ist unter Standardbedingungen die stabilere? Chemie Prüfungsvorbereitung 1. Aufgabe Folgende Reaktionen sind mit ihrer Enthalpie vorgegeben C (Graphit) + O 2 CO 2 R = 393,43 KJ C (Diamant) + O 2 CO 2 R = 395,33 KJ CO 2 O 2 + C (Diamant) R = +395,33

Mehr

Reaktionsgleichungen und was dahinter steckt

Reaktionsgleichungen und was dahinter steckt Reaktionsgleichungen und was dahinter steckt Prinzipien Bestehende Formeln dürfen nicht verändert werden. Bei Redoxreaktionen kann H, OH oder H 2 O ergänzt werden. Links und rechts vom Reaktionspfeil muss

Mehr

Erläutere den CO 2 -Nachweis. Definiere den Begriff exotherme Reaktion und zeichne ein passendes Energiediagramm. Grundwissenskatalog Chemie 8 NTG

Erläutere den CO 2 -Nachweis. Definiere den Begriff exotherme Reaktion und zeichne ein passendes Energiediagramm. Grundwissenskatalog Chemie 8 NTG Erläutere den CO 2 -Nachweis. Wird das Gas in Kalkwasser (Ca(OH) 2 ) eingeleitet bildet sich ein schwerlöslicher Niederschlag von Calciumcarbonat (CaCO 3 ). Abgabe von innerer Energie (Wärme, Knall,...)

Mehr

Chemische Bindung. Chemische Bindung

Chemische Bindung. Chemische Bindung Chemische Bindung Atome verbinden sich zu Molekülen oder Gittern, um eine Edelgaskonfiguration zu erreichen. Es gibt drei verschiedene Arten der chemischen Bindung: Atombindung Chemische Bindung Gesetz

Mehr

Element. Verbindung. Reinstoff. Gemisch

Element. Verbindung. Reinstoff. Gemisch Element Reinstoff, der chemisch nicht mehr zersetzt werden kann dessen Teilchen (Atome oder Moleküle) aus einer einzigen Atomart (gleiche Ordnungszahl) besteht Verbindung = Reinstoff, der sich in Elemente

Mehr

Grundwissen Chemie 8. Jahrgangsstufe G8

Grundwissen Chemie 8. Jahrgangsstufe G8 Grundwissen Chemie 8. Jahrgangsstufe G8 1. Stoffeigenschaften und Teilchenmodell - Teilchenmodell: Alle Stoffe bestehen aus kleinsten Teilchen, am einfachsten aus Kugeln (Kugelteilchenmodell). Die Teilchen

Mehr

Chemie Klausur #1 12.2

Chemie Klausur #1 12.2 Chemie Klausur #1 12.2 Chemisches Gleichgewicht Ein chemisches Gleichgewicht liegt bei allen Reaktionen vor, die umkehrbar sind. Dabei wird bei bestimmten Bedingungen vor allem die Synthese (Erstellung)

Mehr

Element. Verbindung. Reinstoff. homogenes Gemisch

Element. Verbindung. Reinstoff. homogenes Gemisch Element Reinstoff, der chemisch nicht mehr zersetzt werden kann und dessen Teilchen(Atome oder Moleküle) aus einer einzigen Atomart (d.h. Teilchen mit gleicher Ordnungszahl) besteht. Verbindung Reinstoff,

Mehr

Bindungsarten und ihre Eigenschaften

Bindungsarten und ihre Eigenschaften Bindungsarten und ihre Eigenschaften Atome sowohl desselben als auch verschiedener chemischer Elemente können sich miteinander verbinden. Dabei entstehen neue Stoffe, die im Allgemeinen völlig andere Eigenschaften

Mehr

7. Woche. Gesamtanalyse (Vollanalyse) einfacher Salze. Qualitative Analyse anorganischer Verbindungen

7. Woche. Gesamtanalyse (Vollanalyse) einfacher Salze. Qualitative Analyse anorganischer Verbindungen 7. Woche Gesamtanalyse (Vollanalyse) einfacher Salze Qualitative Analyse anorganischer Verbindungen Die qualitative Analyse ist ein Teil der analytischen Chemie, der sich mit der qualitativen Zusammensetzung

Mehr

Die Einheit der Atommasse m ist u. Das ist der 12. Teil der Masse eines Kohlenstoffatoms. 1 u = 1,6608 * 10-27 kg m(h) = 1 u

Die Einheit der Atommasse m ist u. Das ist der 12. Teil der Masse eines Kohlenstoffatoms. 1 u = 1,6608 * 10-27 kg m(h) = 1 u Analytische Chemie Stöchiometrie Absolute Atommasse Die Einheit der Atommasse m ist u. Das ist der 12. Teil der Masse eines Kohlenstoffatoms. 1 u = 1,6608 * 10-27 kg m() = 1 u Stoffmenge n Die Stoffmenge

Mehr

Lösungen (ohne Aufgabenstellungen)

Lösungen (ohne Aufgabenstellungen) Kapitel 1 Das chemische Gleichgewicht Lösungen (ohne Aufgabenstellungen) Aufgaben A 1 Die Hin- und die Rückreaktion läuft nach der Einstellung des Gleichgewichts mit derselben Geschwindigkeit ab, d. h.

Mehr

+ O. Die Valenzelektronen der Natriumatome werden an das Sauerstoffatom abgegeben.

+ O. Die Valenzelektronen der Natriumatome werden an das Sauerstoffatom abgegeben. A Oxidation und Reduktion UrsprÄngliche Bedeutung der Begriffe UrsprÅnglich wurden Reaktionen, bei denen sich Stoffe mit Sauerstoff verbinden, als Oxidationen bezeichnet. Entsprechend waren Reaktionen,

Mehr

Einheiten und Einheitenrechnungen

Einheiten und Einheitenrechnungen Chemie für Studierende der Human- und Zahnmedizin WS 2013/14 Übungsblatt 1: allgemeine Chemie, einfache Berechnungen, Periodensystem, Orbitalbesetzung, Metalle und Salze Einheiten und Einheitenrechnungen

Mehr

Grundkenntnisse und Grundfertigkeiten im Fach Chemie 8. Jgst. NTG

Grundkenntnisse und Grundfertigkeiten im Fach Chemie 8. Jgst. NTG Grundkenntnisse und Grundfertigkeiten im Fach Chemie 8. Jgst. NTG Fachbegriffe Erklärung Beispiele Teilchenmodell (Atome und Moleküle) Alle Stoffe bestehen aus kleinen, sich bewegenden Teilchen. Es handelt

Mehr

Dissoziation, ph-wert und Puffer

Dissoziation, ph-wert und Puffer Dissoziation, ph-wert und Puffer Die Stoffmengenkonzentration (molare Konzentration) c einer Substanz wird in diesem Text in eckigen Klammern dargestellt, z. B. [CH 3 COOH] anstelle von c CH3COOH oder

Mehr

Kapitel 4: Chemische. Woher stammen die chemischen Symbole?

Kapitel 4: Chemische. Woher stammen die chemischen Symbole? Kapitel 4: Chemische Symbole Woher stammen die chemischen Symbole? Das sind die Anfangsbuchstaben (manchmal auch die ersten beiden Anfangsbuchstaben) der lateinischen oder griechischen Namen der Elemente.

Mehr

Enseignement secondaire technique

Enseignement secondaire technique Enseignement secondaire technique Régime de la formation de technicien Division agricole Section horticole Chimie Classe de T0HR Nombre de leçons: 1.0 Nombre minimal de devoirs: 2 par trimestre Langue

Mehr

Curriculum Fach: Chemie Klasse: 8 Hölderlin-Gymnasium Nürtingen. Chemie

Curriculum Fach: Chemie Klasse: 8 Hölderlin-Gymnasium Nürtingen. Chemie Klassenstufe 8 BS (nach S. 196/197) Curriculum Fach: Chemie Klasse: 8 Chemie Kerncurriculum Inhalte Zeit Kompetenzen: die Schülerinnen und Schüler können Stoffe und ihre Eigenschaften Bemerkungen Wichtige

Mehr

Grundwissen Chemie 9. Klasse

Grundwissen Chemie 9. Klasse Grundwissen Chemie 9. Klasse 1. Stoffe 1.1. Reinstoffe können durch physikalische Trennverfahren nicht zerlegt werden. Sie sind gekennzeichnet durch charakteristische Kenneigenschaften (Siedepunkt, Schmelzpunkt,

Mehr

1. Einteilung von Stoffen

1. Einteilung von Stoffen 1. Einteilung von Stoffen Reinstoffe Stoffe Trennverfahren (physikalisch) Stoffgemische Verbindungen Analyse Synthese Element e homogene Gemische heterogene Gemische Molekulare Stoffe; z.b. Wasser Moleküle:

Mehr

9.1. Wie kann man Stoffe unterteilen? 9.2. Was versteht man unter den Kenneigenschaften von Reinstoffen? 9.3

9.1. Wie kann man Stoffe unterteilen? 9.2. Was versteht man unter den Kenneigenschaften von Reinstoffen? 9.3 Stoffe 9.1 Wie kann man Stoffe unterteilen? Gemische Trennung heterogen homogen (uneinheitlich) (einheitlich) chem. Verbindung Reinstoffe Zersetzung Element Element Element Unter gleichen äußeren Bedingungen

Mehr

Lernhilfen zur Chemie der 9. Jahrgangsstufe

Lernhilfen zur Chemie der 9. Jahrgangsstufe Lernhilfen zur Chemie der 9 Jahrgangsstufe Die Inhalte des Chemieunterrichts der 9 Jahrgangsstufe am humanistischen Gymnasium sind im Folgenden stichpunktartig zusammengestellt Das Beherrschen und Anwenden

Mehr

Der Schmelzpunkt von Salzen

Der Schmelzpunkt von Salzen Der Schmelzpunkt von Salzen Vergleich die Smp. der Salze (links). Welche Rolle könnten die Ionenradien bzw. die Ladung der enthaltenen Ionen spielen? Der Schmelzpunkt von Salzen ist i.d.r. sehr hoch. Er

Mehr

Verbindungen zwischen Nichtmetallatomen. Verbindungen zwischen Metallen und Nichtmetallen (in Form ihrer Ionen)

Verbindungen zwischen Nichtmetallatomen. Verbindungen zwischen Metallen und Nichtmetallen (in Form ihrer Ionen) Grundwissen Chemie 1. Stoffe 1.1. Reinstoffe können durch physikalische Trennverfahren nicht zerlegt werden. Sie sind gekennzeichnet durch charakteristische Kenneigenschaften (Siedepunkt, Schmelzpunkt,

Mehr

Chemiefragen 9.Klasse:

Chemiefragen 9.Klasse: Hausaufgaben bitte entweder: - auf Papier schriftlich erledigen oder - per email an Herrn Apelt senden: Reinhard.Apelt@web.de Chemiefragen 9.Klasse: A) Stoffe und ihre Erkennung B) Anwendung des Teilchenmodells

Mehr

GRUNDWISSEN CHEMIE 9. KLASSE (sg)

GRUNDWISSEN CHEMIE 9. KLASSE (sg) GRUDWISSE CEMIE 9. KLASSE (sg) (LS Marquartstein Juli 2009) 2009 Zannantonio/Wagner LS Marquartstein 1 I. Stoffe und Reaktionen: Physikalische Vorgänge sind begleitet von Energieumwandlungen (Wärme- Licht-

Mehr

11. Klasse Heft 1. Maximilian Ernestus September/Oktober 2007. Chemie 11. Klasse Heft 1 1

11. Klasse Heft 1. Maximilian Ernestus September/Oktober 2007. Chemie 11. Klasse Heft 1 1 1 GRUNDLAGEN 11. Klasse Heft 1 Maximilian Ernestus September/Oktober 2007 Chemie 11. Klasse Heft 1 1 1. Chemische Elemente Elemente haben allgemein folgende Eigenschaften: sie sind nicht weiter zerlegbar

Mehr

Facultatea de Chimie și Inginerie Chimică, Universitatea Babeș-Bolyai Admitere 2015

Facultatea de Chimie și Inginerie Chimică, Universitatea Babeș-Bolyai Admitere 2015 1. Welche Aussage betreffend die Besetzung der Energieniveaus mit Elektronen ist wahr? A. Die 3. Schale kann höchstens 8 Elektronen enthalten B. Die 3d-Unterschale wird mit Elektronen ausgefüllt vor der

Mehr

Gegeben sind die folgenden Werte kovalenter Bindungsenthalpien:

Gegeben sind die folgenden Werte kovalenter Bindungsenthalpien: Literatur: Housecroft Chemistry, Kap. 22.1011 1. Vervollständigen Sie folgende, stöchiometrisch nicht ausgeglichene Reaktions gleichungen von Sauerstoffverbindungen. Die korrekten stöchiometrischen Faktoren

Mehr

Ammoniaksynthese nach Haber-Bosch

Ammoniaksynthese nach Haber-Bosch Sarah Kiefer, Thomas Richter Ammoniaksynthese nach Haber-Bosch 1. Allgemeine Einführung 2. Chemisches Grundprinzip 3. Industrielle Umsetzung 4. Anwendung und Auswirkungen 1. Allgemeine Einführung Steckbrief:

Mehr

Übungsklausur zum chemischen Praktikum für Studierende mit Chemie als Nebenfach

Übungsklausur zum chemischen Praktikum für Studierende mit Chemie als Nebenfach Übungsklausur zum chemischen Praktikum für Studierende mit Chemie als Nebenfach 1. (10P) Was ist richtig (mehrere Richtige sind möglich)? a) Fructose besitzt 5 Kohlenstoffatome. FALSCH, Fructose besitzt

Mehr

Bearbeiten Sie eines der beiden Themen! Thema I:

Bearbeiten Sie eines der beiden Themen! Thema I: Bearbeiten Sie eines der beiden Themen! Thema I: Chlor kommt in der Natur in verschiedenen Verbindungen vor. Die wichtigsten Chlorverbindungen in der Natur sind Chloride. Natriumchlorid zum Beispiel ist

Mehr

2. Chemische Reaktionen und chemisches Gleichgewicht

2. Chemische Reaktionen und chemisches Gleichgewicht 2. Chemische Reaktionen und chemisches Gleichgewicht 2.1 Enthalpie (ΔH) Bei chemischen Reaktionen reagieren die Edukte zu Produkten. Diese unterscheiden sich in der inneren Energie. Es gibt dabei zwei

Mehr

CHEMIE 7. Klasse - (Kernstoff) ORG. Bausteine der Stoffe: Aufbau der Atome Aufbau der Elektronenhülle Atommodelle: Dalton, Bohr Orbitalmodell

CHEMIE 7. Klasse - (Kernstoff) ORG. Bausteine der Stoffe: Aufbau der Atome Aufbau der Elektronenhülle Atommodelle: Dalton, Bohr Orbitalmodell 7. Klasse - (Kernstoff) ORG Bausteine der Stoffe: Aufbau der Atome Aufbau der Elektronenhülle Atommodelle: Dalton, Bohr Orbitalmodell Ordnung der Elemente: Aufstellung des Periodensystems Eigenschaften

Mehr

Chemische Bindung. Wie halten Atome zusammen? Welche Atome können sich verbinden? Febr 02

Chemische Bindung. Wie halten Atome zusammen? Welche Atome können sich verbinden? Febr 02 Chemische Bindung locker bleiben Wie halten Atome zusammen? positiv Welche Atome können sich verbinden? power keep smiling Chemische Bindung Die chemischen Reaktionen spielen sich zwischen den Hüllen der

Mehr

Werkstoffkunde Chemische Bindungsarten

Werkstoffkunde Chemische Bindungsarten Folie 1/27 Die Elektronen auf der äußersten Schale eines Atoms (Außenelektronen oder Valenzelektronen genannt) bestimmen maßgeblich die chemischen Eigenschaften. Jedes Atom hat dabei das Bestreben die

Mehr

2. Chemische Bindungen 2.1

2. Chemische Bindungen 2.1 2. Chemische Bindungen 2.1 Chemische Bindungen Deutung von Mischungsversuchen Benzin und Wasser mischen sich nicht. Benzin ist somit eine hydrophobe Flüssigkeit. Auch die Siedepunkte der beiden Substanzen

Mehr

Fachschulen für Land-, Hauswirtschaft und Ernährung Dietenheim. Fachschule für: LANDWIRTSCHAFT. Lehrplan aus dem Fach: Chemie

Fachschulen für Land-, Hauswirtschaft und Ernährung Dietenheim. Fachschule für: LANDWIRTSCHAFT. Lehrplan aus dem Fach: Chemie Fachschulen für Land-, Hauswirtschaft und Ernährung Dietenheim Biennium / Inhalte 1. Schuljahr / 2 Wochenstunden Fachschule für: LANDWIRTSCHAFT Lehrplan aus dem Fach: Chemie KOMPETENZEN FERTIGKEITEN GRUNDKENNTNISSE

Mehr

Grundwissen der Jahrgangsstufe 8 (nur NTG)

Grundwissen der Jahrgangsstufe 8 (nur NTG) der Jahrgangsstufe 8 (nur NTG) Die Schüler können Stoffe aufgrund wichtiger Kenneigenschaften ordnen. Sie sind mit wichtigen Aussagen des Teilchenmodells vertraut. Sie können chemische Formeln und Reaktionsgleichungen

Mehr

1 Stoffe. 2 Chemische Reaktionen. 1.1 Teilchenmodell. 1.2 Einteilung von Stoffen. 2.1 Kennzeichen

1 Stoffe. 2 Chemische Reaktionen. 1.1 Teilchenmodell. 1.2 Einteilung von Stoffen. 2.1 Kennzeichen 1 Stoffe 1.1 Teilchenmodell Stoffe bestehen aus kleinsten Teilchen. Sie können in folgenden Aggregatzuständen auftreten: Der Raum zwischen den Teilchen ist leer Die Teilchen verschiedener Stoffe unterschieden

Mehr

Ammoniak (NH 3 ) Protokoll Übungen im Vortragen mit Demonstrationen für Studierende des Lehramtes Gymnasium im Sommersemester 2012

Ammoniak (NH 3 ) Protokoll Übungen im Vortragen mit Demonstrationen für Studierende des Lehramtes Gymnasium im Sommersemester 2012 Universität Regensburg Institut für Anorganische Chemie Lehrstuhl Prof. Dr. Arno Pfitzner Protokoll Übungen im Vortragen mit Demonstrationen für Studierende des Lehramtes Gymnasium im Sommersemester 2012

Mehr

Chemische Verbrennung

Chemische Verbrennung Christopher Rank Sommerakademie Salem 2008 Gliederung Die chemische Definition Voraussetzungen sgeschwindigkeit Exotherme Reaktion Reaktionsenthalpie Heizwert Redoxreaktionen Bohrsches Atommodell s Elektrochemie:

Mehr

Grundwissen 8. Klasse Chemie

Grundwissen 8. Klasse Chemie Grundwissen 8. Klasse Chemie 1. Gefahrstoffkennzeichnung 2. Wie werden naturwissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen? 1. Beobachtung von Umwelterscheinungen => Problem => Hypothese (Vermutung) zur Problemlösung

Mehr

Grundwissen Chemie. Klasse 8: Frage 1 51 Klasse 9: Frage 52 89 Klasse 10: Frage 90 105

Grundwissen Chemie. Klasse 8: Frage 1 51 Klasse 9: Frage 52 89 Klasse 10: Frage 90 105 Grundwissen Chemie Klasse 8: Frage 1 51 Klasse 9: Frage 52 89 Klasse 10: Frage 90 105 zusammengestellt anhand des Chemielehrplanes für Mittelschulen in Sachsen FrageNr Klasse Frage Antwort 1 8 2 8 Wie

Mehr

Übungen zur VL Chemie für Biologen und Humanbiologen 18.11.2011 Lösung Übung 3

Übungen zur VL Chemie für Biologen und Humanbiologen 18.11.2011 Lösung Übung 3 Übungen zur VL Chemie für Biologen und Humanbiologen 18.11.2011 Lösung Übung 3 Teil 1: Die Geometrie organischer Verbindungen 1. Welche Form hat ein s-orbital? Welche Form haben p-orbitale? Skizzieren

Mehr

Kapitel III Salze und Salzbildungsarten

Kapitel III Salze und Salzbildungsarten Kapitel III Salze und Salzbildungsarten Einführung in die Grundlagen, Achtung: enthält auch die entsprechenden Übungen!!! Themen in [] müssen nicht auswendig gelernt werden! Navigation www.lernmaus.de

Mehr

Kapitel IVb Elektrochemie (II) Ionen, Salze, Basen und Säuren

Kapitel IVb Elektrochemie (II) Ionen, Salze, Basen und Säuren Kapitel IVb Elektrochemie (II) Ionen, Salze, Basen und Säuren Enthält Übungen. Björn Schulz, Berlin, 26.07.2003 www.lernmaus.de Inhalt - Arten und Wertigkeiten von Ionen - Wichtige Aussagen über Moleküle

Mehr

Chemie 8. In der Jahrgangsstufe 8 erwerben die Schüler folgendes Grundwissen:

Chemie 8. In der Jahrgangsstufe 8 erwerben die Schüler folgendes Grundwissen: In der Jahrgangsstufe 8 erwerben die Schüler folgendes : Die Schüler können Stoffe aufgrund wichtiger Kenneigenschaften ordnen Sie sind mit wichtigen Aussagen des Teilchenmodells vertraut Sie können chemische

Mehr

Schulcurriculum des Faches Chemie. für die Klassenstufen 8 10

Schulcurriculum des Faches Chemie. für die Klassenstufen 8 10 Schulcurriculum des Faches Chemie für die Klassenstufen 8 10 Chemie - Klasse 8 Was ist Chemie? Richtig experimentieren und Entsorgen Naturwissenschaftliche Arbeitsweise Rotkraut oder Blaukraut? Richtig

Mehr

Zustände der Elektronen sind Orbitale, die durch 4 Quantenzahlen

Zustände der Elektronen sind Orbitale, die durch 4 Quantenzahlen Wiederholung der letzten Vorlesungsstunde: Thema: Das wellenmechanische h Atommodell (Orbitalmodell) ll) Zustände der Elektronen sind Orbitale, die durch 4 Quantenzahlen beschrieben werden, Hauptquantenzahl

Mehr

Ionenbindung tritt bei den Verbindungen von Metallen mit Nichtmetallen auf.

Ionenbindung tritt bei den Verbindungen von Metallen mit Nichtmetallen auf. Übungen zur Allgemeinen Chemie 1. Atombindung 1.1 In welchen der folgenden Stoffe tritt überwiegend a) Ionenbindung b) Atombindung auf: LiF, C(Diamant), C 2 H 6, CO 2, NH 3, Al 2 O 3, SiH 4, SO 2, BaO,

Mehr

Grundkurs Chemie I und II

Grundkurs Chemie I und II Arnold Arni Grundkurs Chemie I und II Allgemeine, Anorganische und Organische Chemie für Fachunterricht und Selbststudium unter Mitarbeit von Klaus Neuenschwander WIEY- VCH WIEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA

Mehr

Grundwissen Chemie 9 (NTG)

Grundwissen Chemie 9 (NTG) Grundwissen Chemie 9 (NTG) Asam-Gymnasium München Fachschaft Chemie 2013 (manche Abbildungen wurden erstellt von Yaroun Kieser) Lehrplan: Die Schüler können einfache Nachweisverfahren durchführen. Sie

Mehr

LEHRPLANÜBERSICHT: CHEMIE, KLASSE 7-10 (STAND: JANUAR 2010)

LEHRPLANÜBERSICHT: CHEMIE, KLASSE 7-10 (STAND: JANUAR 2010) LEHRPLANÜBERSICHT: CHEMIE, KLASSE 7-10 (STAND: JANUAR 2010) Regelschule Förderschule/Lernen Förderschule/Geistige Entwicklung Anmerkungen Regelschule Klasse 7 1. Stoffe und ihre Eigenschaften 9. Gegenstand

Mehr

Grundlagen Chemischer Gleichungen

Grundlagen Chemischer Gleichungen Grundlagen Chemischer Gleichungen Lehrprogramm zum Erlernen der Grundlagen zum Aufstellen und verstehen Chemischer Gleichungen und Formeln. Björn Schulz, Berlin 2004 www.lernmaus.de www.polarographie.de

Mehr

Konzepte der anorganischen und analytischen Chemie II II

Konzepte der anorganischen und analytischen Chemie II II Konzepte der anorganischen und analytischen Chemie II II Marc H. Prosenc Inst. für Anorganische und Angewandte Chemie Tel: 42838-3102 prosenc@chemie.uni-hamburg.de Outline Einführung in die Chemie fester

Mehr

Das Chemische Gleichgewicht

Das Chemische Gleichgewicht 1) Definitionen Parallel zur Entwicklung der Chemie Klassifizierung der Substanzeigenschaften a) Das ArrheniusKonzept (1887) : : bildet in Wasser + Ionen, z.b. Cl Base: bildet in Wasser Ionen, z.b. Na

Mehr

P1 Säuren und Laugen aus Erde, Feuer, Luft und Wasser (ca. 25 Stunden)

P1 Säuren und Laugen aus Erde, Feuer, Luft und Wasser (ca. 25 Stunden) SLZB Fachbereich Naturwissenschaften Schulinternes Curriculum für das Fach Chemie Klasse 9 P1 Säuren und Laugen aus Erde, Feuer, Luft und Wasser (ca. 25 ) Sicherheitsbelehrung Wdh. PSE Atombau Säuren und

Mehr

Chemie für Biologen WS 2005/6 Arne Lützen Institut für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen (Teil 8: Säuren und Basen, Elektrolyte)

Chemie für Biologen WS 2005/6 Arne Lützen Institut für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen (Teil 8: Säuren und Basen, Elektrolyte) Chemie für Biologen WS 2005/6 Arne Lützen Institut für rganische Chemie der Universität Duisburg-Essen (Teil 8: Säuren und Basen, Elektrolyte) Lösungen, Konzentration Viele chemische Reaktionen werden

Mehr

Komplexbildung Beispiel wässrige Lösungen von Aluminium(III) Hydrate

Komplexbildung Beispiel wässrige Lösungen von Aluminium(III) Hydrate Komplexbildung Beispiel wässrige Lösungen von Aluminium(III) Al 3+ + 3 OH Al(OH) 3 Al(OH) 3 + OH - [Al(OH) 4 ] - Hydrate Amphoteres Verhalten von Hydroxiden (z.b. Al 3+, Sn 2+, Pb 2+, Zn 2+ ): löslich

Mehr

Klausur Physikalische Chemie für TUHH (Chemie III)

Klausur Physikalische Chemie für TUHH (Chemie III) 07.03.2012 14.00 Uhr 17.00 Uhr Moritz / Pauer Klausur Physikalische Chemie für TUHH (Chemie III) Die folgende Tabelle dient Korrekturzwecken und darf vom Studenten nicht ausgefüllt werden. 1 2 3 4 5 6

Mehr

Viel Spaß und Erfolg!!!

Viel Spaß und Erfolg!!! In der Jahrgangsstufe 9 erwerben die Schüler folgendes : o Die Schüler können Stoffe aufgrund wichtiger Kenneigenschaften ordnen o Sie sind mit wichtigen Aussagen des Teilchenmodells vertraut o Sie können

Mehr

Atome - Chemische Symbole

Atome - Chemische Symbole Atome - Chemische Symbole Um zu erklären, dass die Grundstoffe nicht weiter zerlegbar sind, nahm der englische Wissenschaftler John Dalton um 1800 an, dass die chemischen Elemente aus unteilbaren Teilchen

Mehr

Rupprecht-Gymnasium München Fachschaft Chemie. Grundwissen der 9. Klasse SG

Rupprecht-Gymnasium München Fachschaft Chemie. Grundwissen der 9. Klasse SG 1. Reinstoffe und Stoffgemische Rupprecht-Gymnasium München Fachschaft Chemie Grundwissen der 9. Klasse SG Einteilung der Stoffe Stoffgemische Trennverfahren Reinstoffe Analyse homogen heterogen Verbindung

Mehr

Fit beim Aufstellen von Reaktionsgleichungen eine Trainingseinheit. Karin Keller, Bad Salzulen VORSCHAU VORANSICHT

Fit beim Aufstellen von Reaktionsgleichungen eine Trainingseinheit. Karin Keller, Bad Salzulen VORSCHAU VORANSICHT 1 von 22 Fit beim Aufstellen von Reaktionsgleichungen eine Trainingseinheit Karin Keller, Bad Salzulen Reaktionsgleichungen sind ein für die Lehrkraft oft frustrierendes Thema. Häuig steigen die Lernenden

Mehr

3 Stöchiometrie. Teil I: Chemische Formeln. 3.1 Moleküle und Ionen

3 Stöchiometrie. Teil I: Chemische Formeln. 3.1 Moleküle und Ionen 25 3 Stöchiometrie Teil I: Chemische Formeln Zusammenfassung Die Zusammensetzung einer Verbindung wird durch ihre chemische Formel zum Ausdruck gebracht. Wenn die Verbindung aus Molekülen besteht, so gibt

Mehr

Die chemische Reaktion

Die chemische Reaktion Die chemische Reaktion 1. Versuch In eine mit Sauerstoff gefüllte Flasche halten wir ein Stück brennenden Schwefel. Beobachtung : Der gelbe Schwefel verbrennt mit blauer Flamme. Dabei wird Wärme frei und

Mehr

Didaktische FWU-DVD. Metalle

Didaktische FWU-DVD. Metalle 46 11086 Didaktische FWU-DVD Metalle Zur Bedienung Mit den Pfeiltasten der Fernbedienung (DVD-Player) oder der Maus (Computer) können Sie Menüpunkte und Buttons ansteuern und mit der OK-Taste bzw. Mausklick

Mehr

U13 Übungsklausur 0. Hinweise: Nur ein Schreibwerkzeug (kein Bleistift) und ein nicht programmierbarer Taschenrechner sind erlaubt!

U13 Übungsklausur 0. Hinweise: Nur ein Schreibwerkzeug (kein Bleistift) und ein nicht programmierbarer Taschenrechner sind erlaubt! U13 Übungsklausur 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 B* Σ (*nur für Lehramt) Note: Vorname: Matr.-Nr.: Nachname: Studiengang: Chemie und Biochemie Lehramt Chemie vertieft Lehramt Chemie nicht vertieft Biologie Pharmaceutical

Mehr

Letzter Schriftlicher Leistungsnachweis vor dem Abitur

Letzter Schriftlicher Leistungsnachweis vor dem Abitur Name: Kurs: Q4 Ch 01 Letzter Schriftlicher Leistungsnachweis vor dem Abitur Seifen und Tenside Aufgabe 1. Ein Pharisäer im Wiener 21. Februar 2014 Bestellt man in einem Kaffeehaus einen Pharisäer, bekommt

Mehr

Anorganisch-chemisches Praktikum für Human- und Molekularbiologen

Anorganisch-chemisches Praktikum für Human- und Molekularbiologen Anorganisch-chemisches Praktikum für Human- und Molekularbiologen 4. Praktikumstag Andreas Rammo Allgemeine und Anorganische Chemie Universität des Saarlandes E-Mail: a.rammo@mx.uni-saarland.de Flammenfärbung

Mehr

Die chemische Bindung

Die chemische Bindung 17 Die chemische Bindung Wenn Atome chemische Verbindungen eingehen, dann ändern sich ihre chemischen und physikalischen Eigenschaften. Man unterscheidet verschiedene Bindungsarten: In Molekülen liegt

Mehr

CHEMISCHE REAKTIONEN (SEKP)

CHEMISCHE REAKTIONEN (SEKP) KSO CHEMISCHE REAKTIONEN (SEKP) Skript Chemische Reaktionen (SekP) V1.0 01/15 Bor 2 INHALTSVERZEICHNIS "CHEMISCHE REAKTIONEN" 1. Einleitung...03 2. Stoffe wandeln sich um... 04 2.1 Kupfer reagiert mit

Mehr

Chemische Bindung. Ue Mol 1. fh-pw

Chemische Bindung. Ue Mol 1. fh-pw Ue Mol 1 Chemische Bindung Periodensystem - Atome - Moleküle Periodensystem(e) 3 Nichtmetalle - Metalloide 5 Eigenschaften der Elemente 6 Bindungstypen 7 Ionenbindung 8 Kovalente, homöopolare Bindung 10

Mehr

Chemie für alle Profile ausser Profil B

Chemie für alle Profile ausser Profil B Basellandschaftliche Gymnasien Orientierungsarbeit Chemie 11. März 2008 Chemie für alle Profile ausser Profil B Verfasser: Zeit: Hilfsmittel: Hinweise: Punktemaximum: Punkte für eine Note 6.0 Lösungen

Mehr

Grundlagen der Chemie

Grundlagen der Chemie 1 Das Massenwirkungsgesetz Verschiebung von Gleichgewichtslagen Metastabile Systeme/Katalysatoren Löslichkeitsprodukt Das Massenwirkungsgesetz Wenn Substanzen miteinander eine reversible chemische Reaktion

Mehr

Elektrische Leitfähigkeit

Elektrische Leitfähigkeit A. Allgemeines Unter der elektrischen Leitfähigkeit versteht man die Fähigkeit F eines Stoffes, den elektrischen Strom zu leiten. Die Ladungsträger ger hierbei können k sein: Elektronen: Leiter 1. Art

Mehr

Einfache Chemie in der Industrie. Schwefel und Schwefelsäure Ammoniak und Dünger Arbeitsvideo /2 Kurzfilme. FWU Schule und Unterricht/Arbeitsvideo

Einfache Chemie in der Industrie. Schwefel und Schwefelsäure Ammoniak und Dünger Arbeitsvideo /2 Kurzfilme. FWU Schule und Unterricht/Arbeitsvideo FWU Schule und Unterricht/Arbeitsvideo VHS 42 02993 17 min, Farbe Einfache Chemie in der Industrie Schwefel und Schwefelsäure Ammoniak und Dünger Arbeitsvideo /2 Kurzfilme 00 Lernziele Die Schüler sollen:

Mehr

3.4. Leitungsmechanismen

3.4. Leitungsmechanismen a) Metalle 3.4. Leitungsmechanismen - Metall besteht aus positiv geladenen Metallionen und frei beweglichen Leitungselektronen (freie Elektronengas), Bsp.: Cu 2+ + 2e - - elektrische Leitung durch freie

Mehr

Chemie Technische BerufsmaturitÄt BMS AGS Basel

Chemie Technische BerufsmaturitÄt BMS AGS Basel A AtomverbÄnde Mit Ausnahme der Edelgase bilden die Atome in allen Stoffen gråssere VerbÄnde: MolekÇle oder Gitter. Die Atome werden dabei durch chemische Bindungen zusammengehalten. Chemische Bindungen

Mehr

Modul BCh 1.2 Praktikum Anorganische und Analytische Chemie I

Modul BCh 1.2 Praktikum Anorganische und Analytische Chemie I Institut für Anorganische Chemie Prof. Dr. R. Streubel Modul BCh 1.2 Praktikum Anorganische und Analytische Chemie I Vorlesung für die Studiengänge Bachelor Chemie und Lebensmittelchemie Die ins Netz gestellte

Mehr

Kapitel IV Elektrochemie, Salze (II)

Kapitel IV Elektrochemie, Salze (II) Kapitel IV Elektrochemie, Salze (II) Einführung in die Grundalgen, Achtung: enthält auch die entsprechenden Übungen!!! Themen in [] müssen auswendig gelernt werden! Navigation www.lernmaus.de Inhalt Elektrische

Mehr

Fortsetzung der Erkundungen im Periodensystem

Fortsetzung der Erkundungen im Periodensystem Fortsetzung der Erkundungen im Periodensystem Wiederholung Für die chemischen Eigenschaften der Elemente sind die Elektronen der äußersten Schale verantwortlich Valenzorbitale Valenz- oder Außenelektronen

Mehr

Allotrope Kohlenstoffmodifikationen. Ein Vortrag von Patrick Knicknie. Datum: 04.05.06 Raum:112

Allotrope Kohlenstoffmodifikationen. Ein Vortrag von Patrick Knicknie. Datum: 04.05.06 Raum:112 Allotrope Kohlenstoffmodifikationen Ein Vortrag von Patrick Knicknie Datum: 04.05.06 Raum:112 Themen: 1. Was ist Allotrop? 2. Unterschiedliche Kohlenstoffmodifikationen 3. Der Graphit 4. Der Diamant 5.

Mehr

Jahrgangsstufe 7. Inhaltsfeld 1: Stoffe und Stoffveränderungen. Inhaltsfeld 2: Stoff- und Energieumsätze bei chemischen Reaktionen.

Jahrgangsstufe 7. Inhaltsfeld 1: Stoffe und Stoffveränderungen. Inhaltsfeld 2: Stoff- und Energieumsätze bei chemischen Reaktionen. Jahrgangsstufe 7 Inhaltsfeld 1: Stoffe und Stoffveränderungen Speisen und Getränke alles Chemie? Von der Küche ins Labor 1. Wir untersuchen Lebensmittel und andere Stoffe 2. Es friert und brodelt - Aggregatzustände

Mehr

Die Avogadro-Konstante N A

Die Avogadro-Konstante N A Die Avogadro-Konstante N A Das Ziel der folgenden Seiten ist es, festzustellen, wie viele Atome pro cm³ oder pro g in einem Stoff enthalten sind. Chemische Reaktionen zwischen Gasen (z.b. 2H 2 + O 2 2

Mehr

Kern - und Schulcurriculum Chemie Kl. 8-10

Kern - und Schulcurriculum Chemie Kl. 8-10 Kern - und Schulcurriculum Chemie Kl. 8-0 Abkürzungen: Leitideen: () Stoffe und ihre Eigenschaften () Stoffe und ihre Teilchen () chemische Reaktionen () Ordnungsprinzipien () Arbeitsweise () Umwelt und

Mehr

Chemie Stoffe: Gemenge Reinstoffe Grundstoffe Verbindungen physikalische Trennverfahren chemische Trennverfahren

Chemie Stoffe: Gemenge Reinstoffe Grundstoffe Verbindungen physikalische Trennverfahren chemische Trennverfahren Chemie Stoffe: Gemenge Reinstoffe Grundstoffe Verbindungen physikalische Trennverfahren chemische Trennverfahren heterogenes Gemenge Granit: heterogenes Gemenge Salzlösung: homogenes Gemenge Elektrolyse

Mehr

Kapitel 00: Crashkurs Chemie

Kapitel 00: Crashkurs Chemie 2 Inhalt... 1 Inhalt... 2 Vorwort: Was soll das?... 5 Abschnitt 1 - Grundlagen... 6 Chemie ist eine Experimentalwissenschaft... 7 In der Chemie betrachtet man Stoffe, diese unterscheiden sich... 7 Kennzeichen

Mehr

Europäischer Chemielehrerkongress Leoben Österreich im April 2007

Europäischer Chemielehrerkongress Leoben Österreich im April 2007 Einfache und erprobte Experimente für den Anfangsunterricht im Fach Chemie 1. Stoffumwandlung Stoffe reagieren Aggregatzustandsänderung Zusammensetzung der Luft Gesetz von der Erhaltung der Masse Reaktion

Mehr

Lernaufgabe: Richtigstellen von Reaktionsgleichungen

Lernaufgabe: Richtigstellen von Reaktionsgleichungen Lernaufgabe: Richtigstellen von Reaktionsgleichungen Hilfreiche Angaben: Unterrichtsfach: Chemie Schultyp: Maturitätsschulen Jahrgangsstufe, Kurs: Grundlagenfach Bearbeitungsdauer: 20 Minuten Bearbeitung,

Mehr

Anorganische Chemie I Dr. Egbert Figgemeier. 04. Dezember 2006

Anorganische Chemie I Dr. Egbert Figgemeier. 04. Dezember 2006 Anorganische Chemie I Dr. Egbert Figgemeier 04. Dezember 2006 Gruppe 14 C Si Ge Sn [Ed]2s 2 p 2 Pb Gruppe 14 Physikalische Eigenschaften Zunahme des metallischen Charakters innerhalb der Gruppe. Element

Mehr

Die Herstellung von Schwefelsäure. Vortrag Sommersemester 08

Die Herstellung von Schwefelsäure. Vortrag Sommersemester 08 Anorganische Chemie I Die Herstellung von Schwefelsäure Anorganische Chemie I I Vortrag Sommersemester 08 Sommersemester 08 14.04.2008 1 Überblick Einleitung Geschichte alte Herstellungsverfahren moderne

Mehr

V. Wiskamp. Anorganische Chemie. Ein praxisbezogenes Lehrbuch. Verlag Harri Deutsch

V. Wiskamp. Anorganische Chemie. Ein praxisbezogenes Lehrbuch. Verlag Harri Deutsch V. Wiskamp Anorganische Chemie Ein praxisbezogenes Lehrbuch Verlag Harri Deutsch Inhaltsverzeichnis 1 ALLGEMEINE CHEMIE 1 1.1 Chemisches Rechnen 1 1.1.1 Das Massenwirkungsgesetz 2 1.1.1.1 Ein Gedankenexperiment

Mehr

Umsetzung des Kernlehrplans Chemie am Kreisgymnasium Halle Jahrgangsstufe 9

Umsetzung des Kernlehrplans Chemie am Kreisgymnasium Halle Jahrgangsstufe 9 a) kk b) pk à bei diesem Themenfeld Übergang aus Jahrgangsstufe 8 Freiwillige und erzwungene Elektronenübertragungen - Oxidationen als Elektronenübertragungsreaktionen Reaktionen zwischen Metallatomen

Mehr

Verschiedene feste Stoffe werden auf ihre Leitfähigkeit untersucht, z.b. Metalle, Holz, Kohle, Kunststoff, Bleistiftmine.

Verschiedene feste Stoffe werden auf ihre Leitfähigkeit untersucht, z.b. Metalle, Holz, Kohle, Kunststoff, Bleistiftmine. R. Brinkmann http://brinkmann-du.de Seite 1 26/11/2013 Leiter und Nichtleiter Gute Leiter, schlechte Leiter, Isolatoren Prüfung der Leitfähigkeit verschiedener Stoffe Untersuchung fester Stoffe auf ihre

Mehr

1 Chemie des Wassers. 1.1 Eigenschaften des Wassers. Bindung und Struktur H + O + H H O H

1 Chemie des Wassers. 1.1 Eigenschaften des Wassers. Bindung und Struktur H + O + H H O H 1 Chemie des Wassers 1.1 Eigenschaften des Wassers Bindung und Struktur Molekül mit der Summenformel H 2 O - kovalente Bindung (Atombindung) zwischen O- und H-Atomen - Modell der kovalenten Bindung Oktettregel

Mehr

Text Anhang 1. Grenzwerte für die Annahme von Abfällen

Text Anhang 1. Grenzwerte für die Annahme von Abfällen Kurztitel Deponieverordnung 2008 Kundmachungsorgan BGBl. II Nr. 39/2008 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 104/2014 /Artikel/Anlage Anl. 1 Inkrafttretensdatum 01.06.2014 Text Anhang 1 Allgemeines e für

Mehr