Bericht über die Angemessenheits- und Implementierungsprüfung. des GDV-Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungsprodukten

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Bericht über die Angemessenheits- und Implementierungsprüfung. des GDV-Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungsprodukten"

Transkript

1 Bericht über die Angemessenheits- und Implementierungsprüfung geeigneter Maßnahmen zur Einhaltung des GDV-Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungsprodukten bei der Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland, München Köln, den 20. März 2015 Baker Tilly Roelfs AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln

2 Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland Angemessenheits- und Implementierungsprüfung GDV-CMS 20. März 2015 Inhaltsverzeichnis Seite 1 Prüfungsauftrag Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung Feststellungen und Empfehlungen zum CMS GDV Konzeption des CMS GDV für die Umsetzung der Anforderungen aus dem GDV-Verhaltenskodex für den Vertrieb Feststellungen, die zu einer Einschränkung oder einer Versagung des Gesamturteils geführt haben Sonstige Feststellungen und Handlungsempfehlungen Prüfungsurteil Schlussbemerkung... 9 I

3 Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland Angemessenheits- und Implementierungsprüfung GDV-CMS 20. März 2015 Anlagenverzeichnis Anlage 1 Anlage 2 Compliance-Management-System-Beschreibung zur Umsetzung des GDV Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungsprodukten mit Stand Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in der Fassung vom 1. Januar 2002 II

4 Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland Angemessenheits- und Implementierungsprüfung GDV-CMS 20. März Prüfungsauftrag Mit Schreiben vom 29. Oktober 2013 haben uns, die Baker Tilly Roelfs AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln, -- im Folgenden auch kurz Baker Tilly Roelfs genannt -- die gesetzlichen Vertreter der Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland, München -- im Folgenden auch kurz "Swiss Life" oder "Gesellschaft" genannt -- beauftragt, eine Prüfung der in der Anlage 1 beigefügten Compliance-Management- System-Beschreibung zur Umsetzung des GDV Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungsprodukten (im Folgenden CMS-Beschreibung GDV ) im Hinblick auf Angemessenheit und Implementierung durchzuführen. Der Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungsprodukten des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft e.v. (GDV) wurde mit Stand vom 14. November 2012 der Prüfung zu Grunde gelegt (nachfolgend auch als GDV-Verhaltenskodex bezeichnet). Unter einem Compliance Management System (CMS) sind die Grundsätze und Maßnahmen eines Unternehmens zu verstehen, die auf die Sicherstellung eines regelkonformen Verhaltens des Unternehmens und seiner Mitarbeiter sowie ggf. Dritter abzielen, d. h. auf die Einhaltung von Regeln und damit auf die Verhinderung von wesentlichen Verstößen gegen Regeln in abgegrenzten Teilbereichen (Regelverstöße). Unser Auftrag bezog sich auf die Beurteilung der Angemessenheit der in der als Anlage 1 beigefügten CMS- Beschreibung GDV aufgeführten Grundsätze und Maßnahmen für die Umsetzung der Anforderungen aus dem GDV-Verhaltenskodex. Die Prüfung der Angemessenheit erstreckt sich auch darauf, ob die dargestellten Grundsätze und Maßnahmen tatsächlich zum 31. Dezember 2014 implementiert waren. Weitergehende Prüfungen, insbesondere zur Wirksamkeit der dargestellten Grundsätze und Maßnahmen, haben wir auftragsgemäß nicht vorgenommen. Gemäß Ziffer 3. des GDV-Verhaltenskodex hat sich Swiss Life für ihre Mitarbeiter und Vermittler Compliance-Vorschriften zu geben, die sich insbesondere auch die Ächtung von Korruption und Bestechung in dem Teilbereich Vertrieb beziehen. Weiterhin war unsere Prüfung vereinbarungsgemäß auf solche Maßnahmen und Grundsätze begrenzt, die die Swiss Life innerhalb ihrer Unternehmenssphäre eingerichtet hat. Grundsätze und Maßnahmen, die von den Fremdvertrieben in deren eigenen Häusern eingerichtet sind, waren nicht Gegenstand unserer Prüfung. Insoweit ist das Prüfungsurteil auf die im Haus der Swiss Life eingerichteten Grundsätze und Maßnahmen be- 1

5 Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland Angemessenheits- und Implementierungsprüfung GDV-CMS 20. März 2015 schränkt. Maßnahmen und organisatorische Vorkehrungen, die direkt durch die Fremdvertriebe in deren Häusern eingerichtet sind, sind demnach nicht Gegenstand dieser Prüfung, sodass wir diesbezüglich keine Aussage treffen. Schließlich weisen wir darauf hin, dass eine inhaltliche Beurteilung der von der Swiss Life vertriebenen Versicherungsprodukte nicht Gegenstand unserer Prüfung war. Insoweit beinhaltet unser Prüfungsurteil keine Aussage zu den Versicherungs- oder sonstigen Produkten der Gesellschaft hinsichtlich deren Eignung zur Vermögensanlage oder Absicherung von Risiken. Unser Prüfungsurteil ist nicht dazu bestimmt, dass Dritte hierauf gestützt Entscheidungen hinsichtlich des Abschlusses von Verträgen über Versicherungsprodukte oder sonstige Vermögensentscheidungen treffen. Wir erstatten diesen Prüfungsbericht auf Grundlage des mit der Swiss Life geschlossenen Auftrags. Die Prüfung wurde für Zwecke der Swiss Life durchgeführt und der Prüfungsbericht ist zur Information der Swiss Life über das Ergebnis der Prüfung bestimmt. Darüber hinaus dient der Prüfungsbericht der Swiss Life dazu, die Öffentlichkeit über die Durchführung der Prüfung zu informieren. Der Prüfungsbericht ist jedoch nicht dazu bestimmt, dass Dritte hierauf gestützt mit dem Unternehmen vertragliche Beziehungen eingehen oder sonstige (Vermögens-)Entscheidungen treffen. Unsere Verantwortung besteht allein der Swiss Life gegenüber. Dritten gegenüber übernehmen wir keine Verantwortung. Die Veröffentlichung des Prüfberichts ist nur im Ganzen ohne Kürzungen zulässig. Für die Durchführung des Auftrags und unsere Verantwortlichkeit sind, auch im Verhältnis zu Dritten, die diesem Bericht beigefügten Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungen vom vereinbart. 2

6 Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland Angemessenheits- und Implementierungsprüfung GDV-CMS 20. März Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung Gegenstand unserer Prüfung waren die in der als Anlage 1 beigefügten CMS- Beschreibung GDV enthaltenen Aussagen zur Umsetzung der Anforderungen und Regelungen des GDV-Verhaltenskodex unter Beachtung der in Abschnitt 1. genannten Begrenzungen. Bei der Konzeption des CMS GDV hat die Gesellschaft den GDV- Verhaltenskodex in der Version vom 14. November 2012 sowie als weitere Konkretisierung der Anforderungen des GDV-Verhaltenskodex die vom GDV seinen Mitgliedsunternehmen empfohlenen Auslegungshinweise zum Verhaltenskodex in der Fassung vom zugrunde gelegt. Die Verantwortung für das CMS GDV einschließlich der Dokumentation des CMS GDV und für den Inhalt der CMS-Beschreibung GDV liegt bei den gesetzlichen Vertretern der Swiss Life. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über die in der CMS-Beschreibung GDV enthaltenen Aussagen zur Angemessenheit und Implementierung der Grundsätze und Maßnahmen für die Umsetzung der Anforderungen aus dem GDV-Verhaltenskodex bei Swiss Life abzugeben. Sie ist daher nicht darauf ausgerichtet, Prüfungssicherheit über die tatsächliche Einhaltung einzelner Regeln zu erlangen. Das für die Umsetzung der Anforderungen aus dem GDV-Verhaltenskodex bei Swiss Life implementierte CMS ist angemessen, wenn es geeignet ist, mit hinreichender Sicherheit sowohl Risiken für wesentliche Regelverstöße gegen den GDV-Verhaltenskodex rechtzeitig zu erkennen als auch solche Regelverstöße zu verhindern. Zu einem angemessenen CMS GDV zählt auch, dass bereits eingetretene Verstöße an die zuständige Stelle im Unternehmen zu berichten sind, damit die notwendigen Konsequenzen für eine Verbesserung des CMS GDV getroffen werden. Hinreichende Sicherheit bedeutet nicht absolute Sicherheit: Auch ein ansonsten angemessenes und wirksames CMS unterliegt systemimmanenten Grenzen, sodass möglicherweise auch wesentliche Regelverstöße auftreten können, ohne systemseitig verhindert oder aufgedeckt zu werden. Diese systemimmanenten Grenzen ergeben sich u. a. aus menschlichen Fehlleistungen, Missbrauch oder Vernachlässigung der Verantwortung durch für bestimmte Maßnahmen verantwortliche Personen oder der Umgehung oder Außerkraftsetzung von Kontrollen durch Zusammenarbeit zweier oder mehrerer Personen. Wir haben unsere Prüfung auf der Grundlage der für Wirtschaftsprüfer geltenden Berufspflichten unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Grundsätze ordnungsmäßiger Prüfung von Compliance Management Systemen (IDW PS 980) durchgeführt. Hiernach haben wir die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass wir mit hinreichender Sicherheit beurteilen können, ob die in der CMS-Beschreibung GDV enthaltenen Aussagen über die Grundsätze und Maßnahmen des CMS GDV in allen wesentlichen Belangen 3

7 Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland Angemessenheits- und Implementierungsprüfung GDV-CMS 20. März 2015 angemessen dargestellt sind, dass die dargestellten Grundsätze und Maßnahmen in Übereinstimmung mit den angewandten CMS-Grundsätzen geeignet sind, mit hinreichender Sicherheit sowohl Risiken für wesentliche Verstöße gegen den GDV-Verhaltenskodex mit Stand vom 14. November 2012 einschließlich der in der CMS-Beschreibung dargestellten Konkretisierungen rechtzeitig zu erkennen als auch solche Regelverstöße zu verhindern und dass die Grundsätze und Maßnahmen zum 31. Dezember 2014 implementiert waren. Als reine Angemessenheitsprüfung umfasste unsere Prüfung auftragsgemäß nicht die Beurteilung der Wirksamkeit der in der CMS-Beschreibung GDV des Versicherungsunternehmens dargestellten Grundsätze und Maßnahmen. Eine Aussage darüber, ob die implementierten Grundsätze und Maßnahmen während der laufenden Geschäftsprozesse von hiervon Betroffenen nach Maßgabe ihrer Verantwortlichkeiten zur Kenntnis genommen und beachtet werden, kann daher nicht beurteilt werden. Eine solche Aussage setzt eine umfassende Prüfung der Einhaltung über einen längeren Zeitraum ( Wirksamkeitsprüfung ) voraus. Die Auswahl der Prüfungshandlungen haben wir nach unserem pflichtgemäßen Ermessen und unter Berücksichtigung der in Abschnitt 1. beschriebenen Begrenzungen vorgenommen. Im Rahmen unserer Prüfung haben wir Kenntnisse über das rechtliche und wirtschaftliche Umfeld und die Compliance-Anforderungen des Unternehmens berücksichtigt. Wir haben die in der CMS-Beschreibung GDV dargestellten Grundsätze und Maßnahmen sowie die uns vorgelegten Nachweise überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Im Einzelnen haben wir u. a. folgende wesentliche Prüfungshandlungen durchgeführt: Beurteilung möglicher Risiken im Zusammenhang mit dem GDV-Verhaltenskodex; Einsichtnahme in vorhandene interne Regelwerke und Handbücher sowie Durchsicht sonstiger Unterlagen der Swiss Life mit Bezug zu den Anforderungen des GDV- Verhaltenskodex und den in den Auslegungshinweisen des GDV dargestellten unverbindlichen Empfehlungen an Mitgliedsunternehmen; Beurteilung der eingerichteten Maßnahmen und Grundsätze auf Eignung zur Sicherstellung der Ziele des GDV-Verhaltenskodex; Durchführung von Befragungen mit geeigneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Swiss Life; Nachvollziehen und Beurteilung der Maßnahmen bei erkannten Regelverstößen. 4

8 Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland Angemessenheits- und Implementierungsprüfung GDV-CMS 20. März 2015 Darüber hinaus haben wir insbesondere mit folgenden Personen im Prüfungsablauf Gespräche geführt: Group Compliance Officer - Swiss Life Deutschland Holding GmbH Compliance Officer - Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland Bereichsleiter Business Development & Networking - Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland Leiter Vertriebsorganisation - Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland Operations-Qualitätsmanagement - Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland Marketing-Bildungsmanagement - Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland Leiter Konzeptionelle Technische Entwicklung - Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland Leiter Interne Revision - Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland Abteilungsleiter Markt & Rating - Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland Wir haben unsere Prüfung (mit Unterbrechungen) in den Monaten Oktober 2014 bis Februar 2015 durchgeführt. Alle von uns erbetenen Aufklärungen und Nachweise sind erteilt worden. Die gesetzlichen Vertreter haben uns die Vollständigkeit und Richtigkeit der CMS-Beschreibung und der uns erteilten Aufklärungen und Nachweise zur Konzeption des CMS sowie zur Angemessenheit und Implementierung schriftlich bestätigt. 5

9 Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland Angemessenheits- und Implementierungsprüfung GDV-CMS 20. März Feststellungen und Empfehlungen zum CMS GDV 3.1 Konzeption des CMS GDV für die Umsetzung der Anforderungen aus dem GDV-Verhaltenskodex für den Vertrieb Die auf das CMS GDV zur Umsetzung des GDV-Verhaltenskodex für den Vertrieb bezogene CMS-Beschreibung liegt als Anhang 1 diesem Bericht bei. Das Dokument dient der Beschreibung, welche Grundsätze und Maßnahmen die Swiss Life eingerichtet hat, um die Anforderungen des GDV-Verhaltenskodex zu erfüllen. Es ist mit Stand zum wiedergegeben. Das Dokument umfasst eine Beschreibung der Grundsätze, Maßnahmen und Prozesse der relevanten, übergeordneten CMS-Elemente sowie der Ausführungen hinsichtlich der Anforderungen zu den 11 Leitsätzen des GDV-Verhaltenskodex. Die Ausführungen zu den übergeordneten CMS-Elementen Compliance-Kultur Compliance-Ziele Compliance-Risiken Compliance-Programm Compliance-Organisation Compliance-Kommunikation Compliance-Überwachung und Verbesserung beinhalten eine Darstellung, wie diese Elemente bei Swiss Life in die zentralen Unternehmensgrundsätze und -ziele integriert wurden sowie eine Erläuterung, welche Maßnahmen zur konkreten Umsetzung implementiert wurden. Die zur Einhaltung der Leitsätze des GDV-Kodex notwendigen Maßnahmen und Prozesse wurden in Form von Richtlinien, Rundschreiben, Arbeitsanweisungen, Leitfäden o. Ä. im Rahmen des Weisungswesens von Swiss Life verbindlich gemacht und durch entsprechende Schulungen und Fortbildungen implementiert und nachgehalten. Dabei werden, bei weitgehender inhaltlicher Homogenität, Prozesse und Schulungen zur Einhaltung jedes einzelnen Leitsatzes des GDV-Kodex, entsprechend der jeweiligen (rechtlichen) Besonderheiten der Vertriebswege ausgestaltet. 6

10 Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland Angemessenheits- und Implementierungsprüfung GDV-CMS 20. März Feststellungen, die zu einer Einschränkung oder einer Versagung des Gesamturteils geführt haben Im Rahmen der Prüfung konnten keine Feststellungen identifiziert werden, die zu einer Einschränkung oder Versagung des Gesamturteils führen. 3.3 Sonstige Feststellungen und Handlungsempfehlungen Nachfolgend stellen wir unsere sonstigen Feststellungen dar, die zwar nicht zu einer Einschränkung des Gesamturteils geführt haben, die jedoch in der Zukunft zu Risiken führen können. Zur Behebung dieser Risiken ist die Umsetzung der Handlungsempfehlungen mit der Gesellschaft besprochen. Die Prüfungshinweise wurden im Rahmen der Prüfung im Februar 2015 mit den jeweils verantwortlichen Mitarbeitern sowohl inhaltlich als auch hinsichtlich der zeitlichen Umsetzung besprochen. In einem qualitätssichernden internen Prozess ist derzeit die Einführung eines neuen elektronischen Tools mit umfassenden automatisierten Auswertungsmöglichkeiten noch nicht abschließend umgesetzt. Die Umsetzung des geplanten Konzeptes sollte zeitnah abgeschlossen werden. In wenigen Fällen sind die Dokumente des Weisungswesens nach Prozessanpassungen noch nicht aktualisiert worden. Ebenso sind in Einzelfällen bereits operativ erfolgende Abstimmungen und Zusammenarbeiten in einem Einzelfall zwischen zwei Bereichen noch nicht schriftlich festgelegt. Wir empfehlen, die Ausgestaltung dieser Schnittstelle sowie der dazugehörigen Prozesse zeitnah zu dokumentieren sowie das Weisungswesen auf Aktualität zu überprüfen. Die im Konzept der Vermittler-Compliance vorgesehene automatisierte Auswertung von Vertragsdaten unter einem spezifischen Aspekt kann derzeit aufgrund von technischen Problemen noch nicht durchgeführt werden. Das Monitoring der dieser Daten erfolgt derzeit manuell. Wir empfehlen, alternative Auswertungsmöglichkeiten zu prüfen, die ein Monitoring der Daten ermöglichen und die Beschreibung dieses Prozesses in der Dokumentation der Vermittler-Compliance entsprechend zu aktualisieren. Eine mögliche Umsetzung der vorgenannten Empfehlungen liegt alleine in der Verantwortung der Swiss Life. 7

11 Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland Angemessenheits- und Implementierungsprüfung GDV-CMS 20. März Prüfungsurteil Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse sind die in der CMS-Beschreibung GDV enthaltenen Aussagen über die Grundsätze und Maßnahmen des CMS in Bezug auf den GDV-Verhaltenskodex für den Vertrieb in allen wesentlichen Belangen angemessen dargestellt. Die in der CMS-Beschreibung GDV dargestellten Grundsätze und Maßnahmen sind in Übereinstimmung mit den angewandten CMS-Grundsätzen geeignet, mit hinreichender Sicherheit sowohl Risiken für wesentliche Verstöße gegen den GDV-Verhaltenskodex einschließlich der in der CMS-Beschreibung GDV dargestellten Konkretisierungen rechtzeitig zu erkennen als auch solche Regelverstöße zu verhindern. Die Grundsätze und Maßnahmen waren zum 31. Dezember 2014 implementiert. Ohne dieses Urteil einzuschränken weisen wir darauf hin, dass sich unsere Prüfung auf diejenigen Maßnahmen und Grundsätze beschränkt hat, die das Unternehmen bei sich zur Einhaltung der Anforderungen des GDV-Verhaltenskodex implementiert hat; weitergehende Prüfungen bei Drittvertrieben haben wir nicht vorgenommen. Die CMS-Beschreibung für die Umsetzung der Leitsätze des GDV-Verhaltenskodex bei der Gesellschaft wurde zum 31. Dezember 2014 aktualisiert. Jede Übertragung dieser Angaben auf einen zukünftigen Zeitpunkt birgt die Gefahr, dass wegen zwischenzeitlicher Änderungen des CMS GDV falsche Schlussfolgerungen gezogen werden. 8

12

13 Anlage 1 - Seite 1 von 20 Compliance-Management-System- Beschreibung zur Umsetzung des GDV Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungsprodukten Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland Fassung vom

14 Anlage 1 - Seite 2 von Einführung Die Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland (nachfolgend Swiss Life) ist die deutsche Niederlassung der Swiss Life AG mit Sitz in Zürich, Schweiz. Seit dem Jahr 1866 tätigt sie Lebensversicherungsgeschäfte in Deutschland. Für die Geschäftsleitung der Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland, war es eine Selbstverständlichkeit, im September 2013 den Beitritt zum Verhaltenskodex des GDV zu erklären, da sowohl die im unternehmenseigenen Code of Conduct niedergelegten Werte als auch die in dem Verhaltenskodex des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft für den Vertrieb von Versicherungsprodukten vom 14. November 2012 verkörperten Verhaltensmaßstäbe die Interessen des Kunden in den Mittelpunkt stellen. a. Produkte und Geschäftsgebiet Swiss Life stellt Privat- und Firmenkunden innovative Versicherungsprodukte und Dienstleistungen in den Bereichen Vorsorge und Sicherheit zur Verfügung. Die Kernkompetenzen der Swiss Life sind die Berufsunfähigkeitsabsicherung, die betriebliche Altersvorsorge und moderne Garantiekonzepte. Die Produkte von Swiss Life werden ausschließlich über unabhängige Vermittler wie Makler, ungebundene Finanzberater und Banken vertrieben. Eine Ausschließlichkeitsorganisation in Form eines angestellten Außendienstes unterhält Swiss Life nicht. Als unselbständige Niederlassung eines schweizerischen Konzerns unterliegt Swiss Life der Geschäftsgebietsbegrenzung mit der Folge, dass der Vertrieb der Produkte nur in Deutschland erfolgt. Dies bedeutet, dass die Produkte von Swiss Life nur an Kunden vertrieben werden dürfen, die ihren ersten Wohnsitz in Deutschland haben. b. Compliance-Regelungen bei Swiss Life Als Anbieter von Versicherungs- und Vorsorgelösungen hat Swiss Life neben den versicherungsrechtlichen Spezialvorschriften insbesondere aus dem Versicherungsvertragsgesetz und dem Versicherungsaufsichtsgesetz sowie sonstiger aufsichtsrechtlicher Regularien eine Vielzahl verschiedener Vorschriften aus unterschiedlichen Rechtsgebieten zu beachten. Zudem unterliegt Swiss Life als erlaubnispflichtiges Versicherungsunternehmen der Beaufsichtigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Da bereits Rechtsverstöße einzelner Mitarbeiter die Reputation und das Ansehen des Unternehmens erheblich beeinträchtigen und ihm großen auch finanziellen - Schaden zufügen können, hat die Swiss Life-Gruppe einen konzernweiten Code of Conduct beschlossen, der für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbindliche Grundsätze und Verhaltensregeln beinhaltet. Der aktuelle konzernweite Code of Conduct der Swiss Life Gruppe mit Stand vom 01. September 2013 wurde nach Beschlussfassung durch die Geschäftsleitung und der Zustimmung der Mitbestimmungsgremien in der Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland rechtsverbindlich in Kraft gesetzt. CMS Beschreibung Verhaltenskodex Vertrieb 1

15 Anlage 1 - Seite 3 von 20 Der Code of Conduct legt für alle Mitarbeiter Verhaltensgrundlagen und verschiedene Verhaltensregeln ausdrücklich fest. So werden die Vermeidung von Interessenskonflikten, der Umgang mit geldwerten Vorteilen und Einladungen, die Themen Vertraulichkeit und Datenschutz, das Verhalten im Umgang mit Kunden, die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern, die Produktüberprüfung und die Einhaltung von Verträgen und Absprachen geregelt. Der Code of Conduct beinhaltet jedoch keine abschließende Liste von Verhaltensregeln. Die in dem Code of Conduct festgelegten Compliance-Grundsätze werden durch ein von der Compliance-Abteilung koordiniertes zentrales Weisungswesen ergänzt. Hierin werden zu verschiedenen feststehenden Themenbereichen weitere für die Mitarbeiter verbindliche interne Grundsätze und Regelungen festgeschrieben. Die von der Geschäftsleitung verabschiedeten Weisungen sind für die betroffenen Mitarbeiter jederzeit in der aktuellen Fassung im firmeneigenen Intranet abrufbar. Zudem ist bei Swiss Life eine Compliance-Organisation etabliert, die im Rahmen des internen Kontrollsystems (IKS) jährlich die Compliance-Risiken bewertet, überwacht und Konsequenzen daraus zieht. Das bei Swiss Life etablierte IKS resultiert aus den Anforderungen des schweizerischen und deutschen Aufsichtsrechts und den künftigen Anforderungen aus Solvency II. c. Compliance-Gesamtverantwortung Die Swiss Life AG wird als deutsche Niederlassung der Swiss Life AG mit Sitz in Zürich gemäß 106 Absatz 3 VAG von ihrem Hauptbevollmächtigten selbständig und unter eigener Verantwortung geleitet. Unbeschadet der gegenüber Dritten unbeschränkbaren gesetzlichen Vollmacht zur Vertretung des Unternehmens durch den Hauptbevollmächtigten, hat Swiss Life aus Gründen der guten Corporate Governance eine aus mehreren Geschäftsleitern bestehende kollegiale Geschäftsleitung eingerichtet. Innerhalb dieser nach den allgemeinen gesellschaftsrechtlichen Grundsätzen insgesamt dem Legalitätsprinzip verpflichteten Geschäftsleitung und ihrer bestehenden Gesamtverantwortung für die Einrichtung eines funktionierenden Compliance-Systems, liegt die Ressortverantwortung für den aufbauorganisatorisch eingerichteten Bereich Recht, Regulierung und Compliance bei dem Hauptbevollmächtigten der Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland. Die nachfolgend noch näher erläuterte Compliance-Abteilung innerhalb des Bereichs Recht, Regulierung & Compliance setzt zum einen die in der Swiss Life Gruppe aufgrund schweizerischer aufsichtsrechtlicher Anforderungen bestehenden Vorgaben um. Zudem berücksichtigt die Compliance-Abteilung zum Zeitpunkt der Erstellung dieser CMS-Beschreibung teilweise bereits künftige Anforderungen des erst zum in Kraft tretenden neuen aufsichtsrechtlichen Solvency-II-Regimes. CMS Beschreibung Verhaltenskodex Vertrieb 2

16 Anlage 1 - Seite 4 von 20 d. CMS-Beschreibung Das in der Swiss Life eingerichtete Compliance Management System (CMS) soll einerseits die von 64a Absatz 1 VAG geforderte Einhaltung der zu beachtenden Gesetze und Verordnungen sowie der aufsichtsbehördlichen Anforderungen gewährleisten. Darüber hinaus bezweckt das CMS zudem die Einhaltung der unternehmensinternen Regelungen und sonstiger branchenspezifischer Regularien, denen die Swiss Life freiwillig beigetreten ist, wie z.b. dem GDV Verhaltenskodex Vertrieb. Zur nachhaltigen Erreichung dieser Zielsetzung umfasst das CMS von Swiss Life folgende auch von dem IDW PS 980 geforderten Grundelemente eines Compliance-Management- Systems: Compliance Kultur Compliance-Ziele Compliance-Risiken Compliance-Programm Compliance-Organisation Compliance-Kommunikation Überwachung und Verbesserung Im Kontext der von Ziffer 11 des GDV Verhaltenskodex geforderten Prüfung der in die eigenen Vorschriften von Swiss Life aufgenommenen Regelungen des Kodex, fokussiert sich die vorliegende CMS-Beschreibung auf die Grundsätze und Maßnahmen des insgesamt bei Swiss Life eingerichteten Compliance-Management-Systems, die auf die Sicherstellung der Einhaltung der Regeln des GDV Verhaltenskodex Vertrieb ausgerichtet sind. Die CMS-Beschreibung wurde im Wesentlichen im Dezember 2014 erstellt. Die Aussagen beziehen sich auf den Stichtag Compliance-Kultur a. Tone at the top Wie bereits in der Einführung dargestellt, wird bei Swiss Life der Beachtung von Gesetzen und aufsichtsrechtlichen Regelungen sowie verbindlicher Verhaltensregeln durch die Unternehmensangehörigen eine hohe Bedeutung beigemessen. Als klares Bekenntnis zu einem regelkonformen Verhalten betont der seinerzeitige CEO der Swiss Life Gruppe bereits im Vorwort des aktuellen und auch in Deutschland verbindlichen Swiss Life Code of Conduct die Wichtigkeit des Code of Conduct als integrale Referenz für das gesamtes Tun und Handeln im Sinne einer verpflichtenden Verhaltensgrundlage für alle Mitarbeiter. CMS Beschreibung Verhaltenskodex Vertrieb 3

17 Anlage 1 - Seite 5 von 20 Zudem verweist der CEO auf die zu Beginn des Code of Conduct dargestellte Persönlichkeit von Swiss Life und die aus der Mission Wir unterstützen unsere Kunden, damit sie mit Zuversicht in die Zukunft blicken können. abgeleiteten drei zentralen Werte: Zuverlässigkeit beweisen so handeln wir Individualität fördern so denken wir Zuversicht schaffen so fühlen wir Diese Unternehmenswerte bilden einen zentralen Bestandteil der Swiss Life Strategie und der Führungs-, Unternehmens- und Verhaltensgrundsätze und wirken als sinnstiftendes und identitätsförderndes Fundament für das werteorientierte Compliance Verständnis von Swiss Life. Dieses kommt darin zum Ausdruck, dass ein ethisches und professionelles Verhalten angestrebt wird, das höchsten Ansprüchen genügt. Alle Führungskräfte werden zudem auf die Einhaltung des Code of Conduct als zentrale Führungsaufgabe hingewiesen. Sie werden ferner verpflichtet, die Werte, maßgeblichen Grundsätze und anwendbaren Regeln von Swiss Life zu kennen und angemessene Kontrollen vorzunehmen. Darüber hinaus werden die Geschäftsleitungsmitglieder von Swiss Life in der Geschäftsordnung für die Geschäftsleitung noch einmal - als Vorbild für die Mitarbeiter - in besonderem Maße dem Code of Conduct der Swiss Life-Gruppe und der Beachtung der unternehmensinternen Weisungen verpflichtet. Wesentliche Compliance-Neuerungen, wie Aktualisierungen des Code of Conduct oder die Neustrukturierung des internen zentralen Weisungswesens werden durch den Hauptbevollmächtigte persönlich bekannt gegeben, um die Bedeutung dieser Themen zu unterstreichen und mit einem klaren Bekenntnis der Geschäftsleitung zu verbinden. b. Kommunikation der Compliance-Kultur Mit Beginn der Tätigkeit bei Swiss Life werden alle neuen Mitarbeiter auf den geltenden Code of Conduct und das Weisungswesen hingewiesen. Im Rahmen ihres Arbeitsvertrages müssen alle Mitarbeiter überdies bestätigen, dass sie die geltenden Compliance-Regelungen beachten und einhalten. Im Intranet von Swiss Life hat die Compliance-Abteilung einen eigenen Bereich, in dem alle maßgeblichen unternehmensinternen Weisungen übersichtlich und jederzeit abrufbar aufgelistet sind. Auf diese Weise können sich alle Mitarbeiter jederzeit über die geltenden Compliance-Regelungen informieren, insbesondere auch zum Thema Vermittler-Compliance. Das Intranet bietet der Compliance-Abteilung zudem die Möglichkeit zu Compliance-Themen News oder sonstige Mitarbeiterinformationen zu veröffentlichen. Als weitere wichtige Rahmenbedingung zur Förderung der Compliance-Kultur werden durch die Compliance-Organisation wiederkehrende Präsenzschulungen im Innendienst und im Außendienst durchgeführt, in denen die Compliance-Grundsätze vermittelt werden und von den Mitarbeitern Fragen gestellt werden können. CMS Beschreibung Verhaltenskodex Vertrieb 4

18 Anlage 1 - Seite 6 von 20 Die Werte und Regelungen des aktuellen Code of Conduct werden zudem vertiefend in dem Web-based-Training Code of Conduct+ geschult, das von allen Mitarbeitern auf der Onlineschulungsplattform LifeLearn im Intranet absolviert werden muss. Zum Beitritt von Swiss Life zum Verhaltenskodex Vertrieb erfolgten umfangreiche Informationen an den Außendienst und an alle Geschäftspartner. Durch diese verschiedenen Maßnahmen wird gewährleistet, dass die Compliance-Kultur von Swiss Life im Unternehmen und bei allen Geschäftspartnern bekannt ist. c. Maßnahmen zur Einhaltung der Compliance-Kultur Um die Einhaltung der Compliance-Grundsätze bei Swiss Life noch mehr zu fördern, wurde mit Einführung des Code of Conduct Stand 2013 eine Betriebsvereinbarung zum Whistleblowing geschlossen, die allen Mitarbeitern verschiedene Meldewege für Verstöße gegen den Code of Conduct ermöglicht. Zudem wird die Einhaltung der etablierten Compliance-Regelungen im Rahmen des internen Kontrollsystems regelmäßig überprüft und durch Abfragen seitens Compliance über vorgefallene Unregelmäßigkeiten im Versicherungsinnendienst und Versicherungsaußendienst ergänzt. d. Maßnahmen bei Verstößen und Committment der Geschäftsleitung Sollten Compliance-Verstöße im Rahmen der Zusammenarbeit mit Vermittlern festgestellt werden, so werden von Swiss Life entsprechende Maßnahmen ergriffen, die bis zur Kündigung von Geschäftspartnern reichen können. Über Compliance-Verstöße und Compliance-Maßnahmen findet ein regelmäßiges Reporting an die Geschäftsleitung und in die Swiss Life Gruppe statt. Der Year-End-Report zu Compliance-Themen wird zudem von der Geschäftsleitung unterzeichnet, die so ihr Committment zu den Compliance-Aktivitäten bestätigt. 3. Compliance-Ziele a. Festlegung der Compliance-Ziele Korrektes und integres Verhalten ist für Swiss Life eine unverzichtbare Voraussetzung im Rahmen der Beziehung zu Kunden und Geschäftspartnern. So stellt Swiss Life hohe Ansprüche an die Beratungs- und Serviceleistungen, die gegenüber den Kunden erbracht werden. Dies bedeutet, dass hierbei sowohl alle geltenden gesetzlichen Bestimmungen, aufsichtsrechtliche Anforderungen und allgemeine Compliance-Grundsätze beachtet werden müssen. Mit diesen Compliance-Vorgaben sollen strafbare Handlungen, Reputationsschäden oder finanzielle Schäden aufgrund von Verstößen gegen regulatorische Vorgaben oder aufgrund inkorrekten Verhaltens vermieden werden. CMS Beschreibung Verhaltenskodex Vertrieb 5

19 Anlage 1 - Seite 7 von 20 Hinsichtlich der Anforderungen aus dem Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungsprodukten hat sich Swiss Life zum Ziel gesetzt, auf die Einhaltung der Verbraucherschutzregelungen beim Abschluss von Versicherungsverträgen und auf die erforderliche Beratung mit der entsprechenden Dokumentation besonders zu achten. Dazu gehört auch, dass Swiss Life nur mit seriösen und fachlich qualifizierten Vermittlern zusammenarbeitet, die auch die Grundsätze des genannten Verhaltenskodex beachten. b. Konkrete Ausgestaltung der Compliance-Ziele Im Bereich der Vermittlercompliance sind insbesondere die Vorgaben der BaFin zum Vermittlerrecht (Rundschreiben 10/2014), die Vorschriften der Gewerbeordnung, der Versicherungsvermittlerverordnung, des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) und des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) einzuhalten. Die Anforderungen dieser Regelungen sind zum einen in einer Weisung zur Vermittlercompliance (SLDE 8.11) als auch in diversen Arbeitsanweisungen im Bereich Vertrieb verankert. Für die Erreichung der Ziele hinsichtlich der Vorgaben zur Vermittlercompliance vereinbart zum einen der Hauptbevollmächtigte entsprechende Vorgaben mit dem Bereich Compliance, die im Rahmen des Zielvereinbarungsprozesses mit den Compliance-Mitarbeitern nachgehalten und deren Erfüllung gemessen werden. Zusätzlich werden im Bereich Vertriebs- und Geschäftspartner Management mit allen Mitarbeitern Zielvereinbarungen geschlossen, in denen individuelle Ziele, angepasst auf den Arbeitsbereich, vereinbart werden. Themen für die Zielvereinbarungen sind zum einen Feststellungen aus Revisionsüberprüfungen zum Thema Vermittlerrecht, Feststellungen aus den jährlichen Risiko-Assessments im Rahmen des IKS oder aus gemeldeten Fällen von Unregelmäßigkeiten im Rahmen der Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern. 4. Compliance-Risiken a. Risikomanagement bei Swiss Life Bei Swiss Life existiert ein umfassendes Risikomanagementsystem, in das auch Compliance eingebunden ist. Das methodische Vorgehen ist hierbei darauf ausgerichtet, die Compliance- Risiken, denen Swiss Life ausgesetzt ist, systematisch zu identifizieren, zu vermeiden, Verstöße aufzudecken und diese zu sanktionieren. Compliance-Risiko wird in diesem Zusammenhang von Swiss Life verstanden als das Risiko rechtlicher oder regulatorischer Sanktionen (z.b. Strafbarkeitsrisiken, Bußgelder, behördliche Auflagen, etc.), materieller finanzielle Verluste (Haftungsschäden) oder Reputationsschäden aufgrund der Nichteinhaltung von zu beachtenden Vorschriften. Die Compliance-Abteilung sorgt dafür, dass sowohl interne Compliance-Vorgaben, resultierend aus Weisungen oder dem Code of Conduct, als auch wichtige externe gesetzliche oder regulatorische Anforderungen in das Interne Kontrollsystem aufgenommen und deren Einhaltung dort nachgehalten wird. Die Fachbereiche haben im Rahmen des IKS die einschlägi- CMS Beschreibung Verhaltenskodex Vertrieb 6

20 Anlage 1 - Seite 8 von 20 gen Gesetze und Vorschriften anzugeben, die bei ihren Prozessen zu beachten sind und haben zu belegen, mit welchen Maßnahmen und Kontrollen die Einhaltung der Vorschriften sichergestellt wird. Die Überprüfung dieser Maßnahmen findet in jährlichen Assessments mit den betroffenen Bereichen statt und wird entsprechend dokumentiert. Mangelnde Umsetzungen oder Verbesserungsbedarfe werden durch Zuweisung entsprechender Aufgaben an die betroffenen Bereiche gesteuert. Zusätzlich werden in einem Compliance-Risk-Assessment definierte Compliance-Risiken bewertet. Diese Compliance-Risiken unterteilen sich in die Kategorien Risiken aus Gesetzesverstößen, finanzielle Risiken oder Reputationsrisiken. Die Bewertung erfolgt nach einer Analyse der durchgeführten Self-Assessments der Fachbereiche durch die Compliance- Abteilung. b. Compliance-Risiken im Zusammenhang mit den Anforderungen aus dem Verhaltenskodex Vertrieb Im Rahmen der Risikoanalyse bezogen auf die Einhaltung des Verhaltenskodex Vertrieb gilt es sicherzustellen, dass dessen Anforderungen umgesetzt werden. Zu diesem Zweck wurden und werden von der Compliance-Abteilung wiederholt die verschiedenen Anforderungen aus dem Verhaltenskodex Vertrieb den bereits im Unternehmen verankerten Prozessen, Maßnahmen und Kontrollen gegenübergestellt und überprüft, ob es Defizite hinsichtlich der Umsetzung gibt. Die Risiken, die sich aus der Nicht-Umsetzung der Anforderungen aus dem Verhaltenskodex Vertrieb ergeben können, wurden unter anderem in den Prozessen Produktentwicklung, Vermittlerverwaltung, Vergütung, Vermittlercompliance, Beschwerdebearbeitung und Monitoring der Einhaltung der Compliance- Vorgaben identifiziert. In dem Fall, dass einzelne Maßnahmen als nicht angemessen beurteilt werden, sorgt die Compliance-Abteilung dafür, dass diese angepasst und die vorhandenen Kontrollen ausgebaut werden. Im nachfolgend dargestellten Compliance-Programm werden die bei Swiss Life eingerichteten Maßnahmen und unter Punkt 8 die Kontrollen zur Überwachung und Verbesserung ausführlich dargestellt. 5. Compliance-Programm a. Verfahren und Vorgehensweise Das Compliance-Programm bzw. spezielle aktuelle Compliance-Themen werden von der Compliance-Abteilung festgelegt und im Rahmen eines Compliance Plans erfasst. Bei der Planung und Festlegung der zu bearbeitenden Compliance-Themen fließen Vorgaben von Group Compliance, Unternehmensziele mit Compliance-Bezug und Themen aus regulatorischen oder gesetzlichen Anforderungen ein. Compliance-Themen können sich dabei auch aus Ergebnissen der jährlichen Compliance-Assessments ergeben. CMS Beschreibung Verhaltenskodex Vertrieb 7

21 Anlage 1 - Seite 9 von 20 Durch den Beitritt zum Verhaltenskodex Vertrieb sind daraus resultierende Anforderungen in die aktuelle Compliance-Planung und Zielvorgabe eingeflossen, soweit sie nicht bereits in den etablierten Prozessen durch Maßnahmen und Kontrollen umgesetzt waren. Alle bereits implementierten Compliance-Themen sind in den jeweiligen Prozessen der Fachbereiche hinterlegt und werden kontrolliert. Nachfolgend wird dargelegt, wie die einzelnen Anforderungen aus dem GDV Verhaltenskodex Vertrieb bei Swiss Life umgesetzt sind. b. Klare und verständliche Versicherungsprodukte Swiss Life ist es ein großes Anliegen, alle Kunden umfassend über die zu ihnen passenden Produkte zu beraten und detailliert Auskunft über Art und Umfang der Versicherungsleistung zu geben. Hierbei wird Wert darauf gelegt, dass die Produkte und die Versicherungsbedingungen klar und verständlich sind. Bevor ein Produkt von Swiss Life am Markt platziert wird, muss es einen Produktentwicklungsprozess durchlaufen. Im Rahmen dieses Prozesses wird der Produktnutzen aus Sicht des Kunden bewertet und die Einbindung der Fachabteilungen, der Rechtsabteilung und der Compliance-Abteilung sichergestellt. Diese Fachabteilungen prüfen und bewerten die dem Kunden zur Verfügung gestellten Unterlagen. Somit wird sichergestellt, dass die die Anforderungen zur Beratungs- und Dokumentationspflicht, die Versicherungsbedingungen und die Inhalte der Produktinformationsblätter den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Zusätzlich sorgt die Abteilung Markt und Rating dafür, dass die Versicherungsbedingungen und die Produktunterlagen für den Kunden verständlich sind. Hierfür werden die Unterlagen durch ein unabhängiges Ratingunternehmen im Vorfeld bewertet und eine Einschätzung zum Produkt eingeholt. Der Anspruch von Swiss Life ist es, nur erstklassige Produkte für den Kunden am Markt zu vertreiben. Bei der Darstellung der künftigen Leistungen und Werteentwicklungen werden die gesetzlichen Anforderungen des VVG, des VAG und die Regelungen der Verordnung über Informationspflichten bei Versicherungsverträgen eingehalten. c. Das Kundenbedürfnis steht im Mittelpunkt bei der Beratung und bei der Vermittlung Die ordnungsgemäße und umfassende Beratung des Kunden ist einer der wichtigen Grundsätze im Code of Conduct der Swiss Life Gruppe und wird durch verschiedene Maßnahmen sichergestellt. Geschäftspartner müssen bei ihrer Anbindung, also zu Beginn der Zusammenarbeit mit Swiss Life, bestätigen, dass sie die gesetzlichen Vorgaben aus dem VersVermG, dem VVG, der GewO und dem GWG einhalten und auch bestätigen, dass sie sich an die Vorgaben des Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungsprodukten halten, wozu auch zählt, dass das Bedürfnis des Kunden von dem Vermittler im Beratungsgespräch umfassend ermittelt wird. CMS Beschreibung Verhaltenskodex Vertrieb 8

22 Anlage 1 - Seite 10 von 20 Unterstützt werden die Geschäftspartner, die hauptsächlich den Maklerstatus innehaben, durch eine Internet-Plattform, dem sogenannten WebOffice. Dieses Partner-Portal von Swiss Life stellt allen Geschäftspartnern nach erfolgreicher Registrierung umfassende Informationen zu den Versicherungen von Swiss Life zur Verfügung. Swiss Life setzt im Rahmen der Information über die verschiedenen Produkte keine Anreize für Geschäftspartner, die dem Kundeninteresse zuwider laufen könnten. Näheres zur Vergütung der Geschäftspartner wird unter Punkt j ausgeführt. d. Compliance Compliance Vorschriften für Mitarbeiter Bei Swiss Life existieren verschiedene Compliance-Vorschriften, die von allen Mitarbeitern zu beachten sind: Grundlegende Verhaltensregeln werden zunächst im Code of Conduct der Swiss Life- Gruppe festgelegt, der für alle Mitarbeiter verbindliche und zu beachtende Regelungen enthält. So sind unter dem Punkt Integrität und Vertrauenswürdigkeit die Vermeidung von Interessenkonflikten, Meldepflichten für kommerzielle Nebentätigkeiten, Vorgaben zu geldwerten Vorteilen und Einladungen und die Weitergabe von Insiderinformationen geregelt. Weitere Punkte im Code of Conduct sind dem Thema Vertraulichkeit und Datenschutz und Geldwäscheprävention und Sorgfaltspflichten gewidmet. Zudem wird auf die Sorgfaltspflicht bei der Beratung des Kunden und bei der Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern sowie auf das strikte Verbot von wettbewerbswidrigem Verhalten hingewiesen. Bei Zweifeln an der Seriosität oder der persönlichen Integrität eines Geschäftspartners müssen diese dem zuständigen Linienvorgesetzten und dem zuständigen Compliance Officer gemeldet werden. Weitere Compliance-Regelungen finden sich in den entsprechenden Compliance- Weisungen, die auf detaillierterer Basis verschiedene Themenbereiche und die entsprechenden Verhaltensregeln dazu vorgeben. So konkretisiert die Weisung SLDE 8.12 den Umgang mit Geschenken und Einladungen, auch an Geschäftspartner. Die Geschenke und Einladungen müssen sich in einem angemessenen Rahmen halten und dürfen nicht darauf abzielen, Geschäftsentscheidungen in unredlicher Weise zu beeinflussen. Ab bestimmten Summengrenzen wird zudem die Compliance-Abteilung eingebunden. Eine weitere wichtige Compliance-Weisung stellt die SLDE 8.11 Vermittlercompliance dar. In dieser Weisung werden die von Swiss Life zu beachtenden gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen in der Zusammenarbeit mit Vermittlern und die bei Swiss Life implementierten Maßnahmen und Kontrollen dargestellt. Sie gibt einen Überblick über das bei Swiss Life eingeführte Konzept zur Vermittlercompliance. So überprüft Swiss Life bereits bei der Neureversierung von Geschäftspartnern, ob diese zuverlässig sind. Dies erfolgt anhand der Vorlage der Gewerbeerlaubnis nach 34d I GewO, der Überprüfung der Registrierung im Vermittlerregister, der Zustimmung der Anwendung des AVAD-Verfahrens und der Einholung und Prüfung einer Creditreform-Wirtschaftsauskunft. Auch während der Zusammenarbeit finden regelmäßig anlassbezogene oder stichprobenartige Überprüfungen der Vermittler statt. So wird regelmäßig die sogenannte IHK-Löschliste, die diejenigen Vermittler ausweist, bei denen die IHK-Registrierung im Vermittlerregister gelöscht wurde, geprüft. Darüber hinaus werden von Vermittlern stichprobenweise Beratungsprotokolle angefordert CMS Beschreibung Verhaltenskodex Vertrieb 9

23 Anlage 1 - Seite 11 von 20 um sicherzustellen, dass die Vermittler die Kunden ordnungsgemäß beraten und dies dokumentieren. Sollten schwerwiegende Verstöße gegen Grundsätze der Vermittlercompliance von Swiss Life festgestellt werden, so trennt sich Swiss Life von diesem Vermittler. Compliance-Vorschriften für Vermittler: Bei der Anbindung neuer Vermittler informiert Swiss Life diese über den eigenen Beitritt zum Verhaltenskodex Vertrieb des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und äußert die Überzeugung und klare Erwartung, dass die unabhängigen Vermittler die Grundgedanken dieses Kodex wie z.b. am Kundenbedarf orientierte Beratung und Betreuung, Vermeidung der Kollision von privaten und geschäftlichen Interessen, kontinuierliche eigene Weiterbildung bei ihrer Tätigkeit berücksichtigen. Es erfolgt weiter der Hinweis, dass eine Zusammenarbeit nur mit denjenigen Versicherungsvermittlern stattfindet, die den Kodex eines Vermittlerverbandes als Grundlage ihrer Beratungs- und Vermittlungstätigkeit akzeptieren oder die sich eigene Compliance-Regeln geben, die Inhalt und Zielen des GDV- Verhaltenskodex entsprechen. Die bereits angebundenen Geschäftspartner wurden angeschrieben und darüber informiert, dass Swiss Life von ihnen die Beachtung von Compliance-Regeln fordert, die dem Inhalt und den Zielen des GDV-Verhaltenskodex entsprechen. Mit dem Einreichen weiterer Anträge wird von den Vermittlern konkludent erklärt, dass sie im Falle der Mitgliedschaft in einem Verband den verbandseigenen Verhaltenskodex oder im Falle der Unabhängigkeit den Basis-Kodex anerkennen, den einige Vermittlerverbände gemeinsam herausgegeben haben. Sofern Vermittler sich eigene Compliance-Regeln gegeben haben, müssen diese den Anforderungen des GDV-Verhaltenskodex entsprechen, um von Swiss Life anerkannt zu werden. Compliance-Kultur Die in schriftlichen Weisungen verkörperten Compliance-Vorschriften werden durch eine bei Swiss Life gelebte Compliance-Kultur getragen. Um diese zu fördern, wird der Code of Conduct der Swiss Life Gruppe sowohl in Präsenzschulungen als auch in einem Web-based-training für alle Mitarbeiter geschult. Zusätzlich hält die Compliance-Abteilung bei den Starterseminaren für neue Mitarbeiter einen eigenen Vortrag, um das Bewusstsein für die Bedeutung eines jederzeit regelkonformen Verhaltens zu schärfen. Der Code of Conduct der Swiss Life Gruppe wurde im Jahr 2014 durch eine neue Betriebsvereinbarung zum Whistleblowing ergänzt, in der die Mitarbeiter ausführlich Informationen über die angebotenen Meldestellen bei wahrgenommenen erheblichen Verstößen gegen den Code of Conduct sowie das Verfahren und die Vertraulichkeit erhalten. e. Beratungsdokumentation bei Abschluss Wie bereits ausgeführt, findet die ausführliche Beratung des Kunden durch unabhängige Vermittler statt. Am Ende des Beratungsgespräches werden dem Kunden die Vertragsunter- CMS Beschreibung Verhaltenskodex Vertrieb 10

24 Anlage 1 - Seite 12 von 20 lagen und das Beratungsprotokoll ausgehändigt. Da Swiss Life nur mit ungebundenen Vermittlern zusammenarbeitet, wird das Beratungsprotokoll Swiss Life grundsätzlich nicht vorgelegt. Allerdings wird es von Swiss Life im Rahmen von Stichprobenkontrollen angefordert um sicherzustellen, dass sich die Vermittler an die Vorschriften zur Beratung halten. f. Beratung des Kunden auch nach Vertragsschluss Sofern Kunden von Swiss Life nach Abschluss ihres Lebensversicherungsvertrages Beratungsbedarf haben, können sie sich an verschiedene Stellen wenden. In erster Linie ist der Vermittler für die Beratung nach Vertragsschluss zuständig. Daneben steht allen Kunden von Swiss Life auch ein telefonisches Kundencenter zur Verfügung, welches Kundenanfragen beauskunftet oder in die zuständige Fachabteilung zur schriftlichen Beantwortung weitergibt. Schriftliche Kundenanfragen werden ebenfalls von den Fachabteilungen beantwortet. Weiter stehen in den Regionaldirektionen von Swiss Life Außendienstmitarbeiter den Kunden und Vermittlern für Fragen zur Verfügung. g. Beachtung des Kundeninteresses bei Abwerbungen oder Umdeckungen Alle Vermittler werden bei Anbindung an Swiss Life darauf hingewiesen, dass sie die gesetzlichen Regelungen und Vorgaben zu beachten haben, wozu auch das Unterlassen wettbewerbswidriger Abwerbungen oder Umdeckungen zählt. Sofern Swiss Life erkennt, dass innerhalb des Unternehmens Umdeckungen vorgenommen werden, die mit dem Kundeninteresse nicht im Einklang stehen, wird dem nachgegangen und die Umdeckung erforderlichenfalls rückgängig gemacht. Zudem wird der betroffene Vermittler überprüft. Bereits vergütete Provisionen werden in diesen Fällen zurückgefordert. Von Abwerbungen erfährt Swiss Life in der Regel durch Wettbewerbsbeschwerden von Vermittlern. Im Rahmen der Prüfung wird ermittelt, ob eine wettbewerbswidrige Ausspannung oder Umdeckung stattgefunden hat. Sollte dies der Fall sein, wird der wettbewerbswidrig abgeschlossene Vertrag wieder aufgehoben. h. Eindeutige und klare Legitimation der Vermittler gegenüber dem Kunden Der Vermittler ist verpflichtet, dem Kunden beim ersten Geschäftskontakt umfassende Informationen und Angaben zu machen, insbesondere über den Status seiner Vermittlertätigkeit. Auf die Einhaltung dieser Pflicht weist Swiss Life den Vermittler im Rahmen des Vermittlerantrages hin und lässt sich die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben von dem Vermittler zudem bestätigen. Im Rahmen der Anbindung eines Vermittlers prüft Swiss Life, welche Art von Gewerbeerlaubnis bzw. Registrierungen vorliegen ( 34d I GewO, 34f GewO, 34c GewO und oder eine KWG-Zulassung). CMS Beschreibung Verhaltenskodex Vertrieb 11

25 Anlage 1 - Seite 13 von 20 i. Hoher Stellenwert der Vermittlerqualifikation Swiss Life erwartet von den unabhängigen Vermittlern eine kontinuierliche eigene Weiterbildung und unterstützt diese auch. Für Vermittler bietet Swiss Life diverse Weiterbildungsmöglichkeiten an: Im WebOffice, der umfassenden Informationsplattform für alle Vermittler von Swiss Life, sind umfangreiche Informationen zur betrieblichen und privaten Versorgung hinterlegt. Zusätzlich erhalten alle Vermittler regelmäßig Partner-Infos zu wichtigen Neuerungen oder Themengebieten. Zudem bietet Swiss Life den Vermittlern im Rahmen der freiwilligen Brancheninitiative gut beraten der Verbände der Versicherungswirtschaft eine qualifizierte Weiterbildungsmöglichkeit an. Swiss Life ist als eines der ersten Unternehmen der Initiative beigetreten und vergibt als akkreditierter Bildungsdienstleister Weiterbildungspunkte. Im Sinne eines lebenslangen Lernens werden Versicherungsvermittler unterstützt, ihr Fachwissen aktuell zu halten und die Kundenberatung weiter zu professionalisieren. Durch die Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen können Versicherungsvermittler Punkte sammeln. Bereits seit Beginn der Initiative können Vermittler von Swiss Life bei einer Vielzahl von Weiterbildungsmaßnahmen in den Regionaldirektionen Punkte sammeln und somit ihr Punktekonto aufbauen. Auch außerhalb dieser Initiative werden die Vermittler von Experten von Swiss Life zu spezifischen Themengebieten unterstützt, sei es durch Maklerstammtische, bav-expertentage oder In-House-Veranstaltungen. Im Rahmen der Anbindung der Vermittler verlangt Swiss Life die Einhaltung sämtlicher rechtlicher Vorschriften, so auch die Teilnahme am AVAD-Verfahren, um sicherzustellen, nur mit vertrauenswürdigen Vermittlern zusammenzuarbeiten. j. Zusatzvergütungen von Versicherungsmaklern Da Swiss Life nur mit ungebundenen Vermittlern zusammenarbeitet, hat Swiss Life gegenüber den Geschäftspartnern keine Weisungsbefugnisse hinsichtlich des Beratungs- und Vermittlungsprozesses. Bereits insoweit wird seitens Swiss Life kein Einfluss auf die Produktauswahl der Vermittler genommen. Im Vergleich mit anderen Maklerversicherern bezahlt Swiss Life keine überhöhten Grundcourtagen, so dass durch die Vergütungsstruktur keine unangemessenen Anreize gesetzt werden, die das Kundeninteresse beeinträchtigen könnten. Zudem verzichtet Swiss Life auf Einzelproduktbezogene Bonifikationen (befristete Leistungszusagen), die einen Anreiz für den Verkauf bestimmter Produkte setzen könnten. In der Vergangenheit teilweise vereinbarte umsatzabhängige Zusatzvergütungen (Leistungsprovisionen / Bonifikationen) werden seit Dezember 2014 aufgehoben und nicht weitergeführt. k. Hinweis auf das bestehende Ombudsmannsystem für Versicherungen Bereits nach 11 VersVermV müssen die Vermittler auf das bestehende Ombudsmannsystem für Versicherungen hinweisen. CMS Beschreibung Verhaltenskodex Vertrieb 12

Öffentlichen Versicherung Bremen, Bremen Landschaftlichen Brandkasse Hannover, Hannover Provinzial Lebensversicherung Hannover, Hannover

Öffentlichen Versicherung Bremen, Bremen Landschaftlichen Brandkasse Hannover, Hannover Provinzial Lebensversicherung Hannover, Hannover Bericht über die Prüfung der Angemessenheit des Compliance Management Systems der Öffentlichen Versicherung Bremen, Bremen Landschaftlichen Brandkasse Hannover, Hannover Provinzial Lebensversicherung Hannover,

Mehr

Prüfungsbericht. IDEAL Lebensversicherung a.g. Berlin

Prüfungsbericht. IDEAL Lebensversicherung a.g. Berlin Prüfungsbericht IDEAL Lebensversicherung a.g. Berlin Prüfungsbericht zur Angemessenheit des Compliance-Management- Systems der IDEAL Lebensversicherung a.g. zur Umsetzung geeigneter Grundsätze und Maßnahmen

Mehr

Köln, den 18. März 2015-53852/K -

Köln, den 18. März 2015-53852/K - Köln, den 18. März 2015-53852/K - Prüfungsbericht zur Angemessenheit und Implementierung des Systems der Versicherungsgruppe die Bayerische zur Einhaltung des GDV-Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungsprodukten

Mehr

Handbuch Nachhaltigkeit Compliance

Handbuch Nachhaltigkeit Compliance Handbuch Nachhaltigkeit undtextinhalte Compliance weiter kommen >> Seite 1 / 6 Inhaltsverzeichnis 1. Compliance-Kultur 2. Compliance-Ziele und Nachhaltigkeit 3. Compliance-Risiken 4. Compliance-Programm

Mehr

GDV-Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungsprodukten: Durchführung der Prüfung WP StB Dr. Klaus-Peter Feld

GDV-Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungsprodukten: Durchführung der Prüfung WP StB Dr. Klaus-Peter Feld GDV Pressegespräch am 13. März 2015 GDV-Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungsprodukten: Durchführung der Prüfung WP StB Dr. Klaus-Peter Feld Prüfungspflicht Prüfungspflicht ergibt sich aus

Mehr

Jahresrechnung zum 31. Dezember 2014

Jahresrechnung zum 31. Dezember 2014 PRÜFUNGSBERICHT Jahresrechnung zum 31. Dezember 2014 Bolivianisches Kinderhilfswerk e. V. Stuttgart KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft An den Bolivianische Kinderhilfswerk e.v., Stuttgart 1 Prüfungsauftrag

Mehr

Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungen

Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungen Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungen Pressegespräch 13. März 2015 Gerhard Müller Vorsitzender des GDV-Vertriebsausschusses 2 Verhaltenskodex für den Vertrieb 1 2 3 4 5 6 7 8 Brancheninitiative:

Mehr

1 Prüfungsauftrag 1. 2 Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung 3

1 Prüfungsauftrag 1. 2 Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung 3 Prüfungsbericht zur Angemessenheit und Implementierung des Systems der COSMOS Lebensversicherungs- Aktiengesellschaft Saarbrücken zur Einhaltung des GDV Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungsprodukten

Mehr

Umsetzung des neuen GDV- Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungsprodukten

Umsetzung des neuen GDV- Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungsprodukten Umsetzung des neuen GDV- Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungsprodukten Gliederung Hintergrund Beschlüsse der Mitgliederversammlung am 14.11.2012 Inhalt des Verhaltenskodex Wesentliche Aufgabenstellungen

Mehr

Öffentliche Sachversicherung Braunschweig Öffentliche Lebensversicherung Braunschweig

Öffentliche Sachversicherung Braunschweig Öffentliche Lebensversicherung Braunschweig Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Georgstraße 52 30159 Hannover Postfach 66 20 30066 Hannover Deutschland Tel +49 511 3023 0 Fax +49 511 3023-211 www.deloitte.com/de Öffentliche Sachversicherung

Mehr

1 Prüfungsauftrag und Bestätigung der Unabhängigkeit 1. 2 Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung 3

1 Prüfungsauftrag und Bestätigung der Unabhängigkeit 1. 2 Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung 3 Prüfungsbericht zur Angemessenheit und Implementierung des Systems der Neue Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft Aktiengesellschaft, Mannheim zur Einhaltung des GDV Verhaltenskodex für den Vertrieb von

Mehr

6.4.5 Compliance-Management-System (CMS)

6.4.5 Compliance-Management-System (CMS) Seite 1 6.4.5 6.4.5 System (CMS) Grundlage eines CMS ist die Compliance. Ein CMS enthält jene Grundsätze und Maßnahmen, die auf den von den gesetzlichen Vertretern festgelegten Zielen basieren und ein

Mehr

Entwurf eines IDW Praxishinweises 1/2016: 1/2016: Ausgestaltung und Pru fung eines Tax Compliance Management Systems.

Entwurf eines IDW Praxishinweises 1/2016: 1/2016: Ausgestaltung und Pru fung eines Tax Compliance Management Systems. Entwurf eines IDW Praxishinweises 1/2016: Ausgestaltung und Pru fung eines Tax Compliance Management Systems gemäß IDW PS 980 (Stand: 22.06.2016) 1 Der Steuerfachausschuss (StFA) des IDW hat den nachfolgenden

Mehr

Compliance auch für den Mittelstand. 70. Treffen des Billbrookkreis e.v., Hotel Böttcherhof, Hamburg, 04.05.2015

Compliance auch für den Mittelstand. 70. Treffen des Billbrookkreis e.v., Hotel Böttcherhof, Hamburg, 04.05.2015 Compliance auch für den Mittelstand 70. Treffen des Billbrookkreis e.v., Hotel Böttcherhof, Hamburg, Henning Michaelsen, Chief Compliance Officer, Aurubis AG 1 Aurubis, ein integrierter Kupferproduzent

Mehr

Aktuelle Diskussionen zur Rolle von Compliance

Aktuelle Diskussionen zur Rolle von Compliance Aktuelle Diskussionen zur Rolle von Compliance Bernd Michael Lindner Partner, Financial Services KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft LexisNexis Compliance Solutions Day München, 24. Juni 2015 Agenda

Mehr

COMPLIANCE REPORT 2015.

COMPLIANCE REPORT 2015. RWE AG COMPLIANCE REPORT 2015. UND ORIENTIERUNG GEBEN: COMPLIANCE 2 COMPLIANCE REPORT 2015 COMPLIANCE REPORT 2015. Tätigkeitsschwerpunkt der Compliance-Organisation bei RWE ist die Korruptionsprävention.

Mehr

zur Angemessenheit und Implementierung des Systems der Debeka-Gruppe zur Einhaltung

zur Angemessenheit und Implementierung des Systems der Debeka-Gruppe zur Einhaltung PRÜFUNGSBERICHT zur Angemessenheit und Implementierung des Systems der Debeka-Gruppe zur Einhaltung des GDV-Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungsprodukten inkl. Ziffer 3 der Leitlinien der

Mehr

COMMISSION DE SURVEILLANCE

COMMISSION DE SURVEILLANCE COMMISSION DE SURVEILLANCE DU SECTEUR FINANCIER Nicht amtliche Übersetzung des französischen Originaltextes Verordnung 12-01 der CSSF zur Festlegung der Anwendungsmodalitäten des Artikels 42bis des Gesetzes

Mehr

Verhaltenskodex der VR Corporate Finance GmbH

Verhaltenskodex der VR Corporate Finance GmbH Verhaltenskodex der VR Corporate Finance GmbH Oktober 2014 INHALT 1. EINLEITUNG 2. KUNDEN UND GESCHÄFTSPARTNER 3. MITARBEITER 4. VERANTWORTUNGSVOLLES HANDELN 4.1. Sensible Geschäftsfelder 4.2. Umwelt und

Mehr

Aufbau eines Compliance Management Systems in der Praxis. Stefanie Held Symposium für Compliance und Unternehmenssicherheit Frankfurt, 15.11.

Aufbau eines Compliance Management Systems in der Praxis. Stefanie Held Symposium für Compliance und Unternehmenssicherheit Frankfurt, 15.11. Aufbau eines Compliance Management Systems in der Praxis Stefanie Held Symposium für Compliance und Unternehmenssicherheit Frankfurt, 15.11.2012 Gliederung Kapitel 1 - Festlegung des Compliance-Zielbilds

Mehr

Swiss Quality Assessment (SQA)

Swiss Quality Assessment (SQA) Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Bundesamt für Privatversicherungen BPV Swiss Quality Assessment (SQA) Informationen zu den Tools betreffend Corporate Governance (CG) und Risikomanagement/Internes

Mehr

Axis GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Prüfungsbericht

Axis GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Prüfungsbericht Axis GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Prüfungsbericht zur Angemessenheit und Implementierung des Systems der AachenMünchener Versicherung AG, Aachen zur Einhaltung des GDV Verhaltenskodex für den Vertrieb

Mehr

Grundsätze zur Ausgestaltung von Qualitätsmanagementsystemen. im gesundheitlichen Verbraucherschutz formuliert.

Grundsätze zur Ausgestaltung von Qualitätsmanagementsystemen. im gesundheitlichen Verbraucherschutz formuliert. Grundsätze zur Ausgestaltung von Qualitätsmanagementsystemen im gesundheitlichen Verbraucherschutz 1 Vorwort Die in der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates über amtliche

Mehr

Compliance-Management-Systeme. Dr. Hady Fink, Greenlight Consulting Compliance Circle München, 13.09.2012

Compliance-Management-Systeme. Dr. Hady Fink, Greenlight Consulting Compliance Circle München, 13.09.2012 Compliance-Management-Systeme nach IDW PS 980 Dr. Hady Fink, Greenlight Consulting Compliance Circle München, 13.09.2012 Agenda 1. Einleitung 2. Grundelemente eines CMS 3. Haftungsrechtliche Relevanz 4

Mehr

Verhaltenskodex Code of Conduct

Verhaltenskodex Code of Conduct Verhaltenskodex Code of Conduct Vorwort Verhaltenskodex Vorwort Der gute Ruf unserer Unternehmensgruppe als Anbieter hochwertiger Produkte und Leistungen auf dem Gebiet des metallurgischen Maschinen-

Mehr

Management-Newsletter. Unsere Compliance-Verhaltenskultur. Zentrale. Unternehmensführung. Inhalt in dieser Ausgabe. 2 / 2014 21.

Management-Newsletter. Unsere Compliance-Verhaltenskultur. Zentrale. Unternehmensführung. Inhalt in dieser Ausgabe. 2 / 2014 21. Zentrale Unternehmensführung 2 / 2014 21. Mai 2014 Management-Newsletter Unsere Compliance-Verhaltenskultur Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, gemeinsam mit dem Gesamtbetriebsrat der Waldburg-Zeil

Mehr

BME-Verhaltensrichtlinie. Code of Conduct. Erläuterungen

BME-Verhaltensrichtlinie. Code of Conduct. Erläuterungen BME-Verhaltensrichtlinie Code of Conduct Erläuterungen 2 BME-Verhaltensrichtlinie Code of Conduct Erläuterungen BME-Verhaltensrichtlinie (Code of Conduct) Der BME und seine Mitglieder erkennen ihre soziale

Mehr

SCHWERPUNKTFRAGEN 2013 Antworten der Mayr-Melnhof Karton AG

SCHWERPUNKTFRAGEN 2013 Antworten der Mayr-Melnhof Karton AG SCHWERPUNKTFRAGEN 2013 Antworten der Mayr-Melnhof Karton AG 1. Wie viele Mitarbeiter (ohne Vorstand) hatten 2012 einen Jahresgesamtbezug von mehr als 200.000 Euro und wie viele davon einen Jahresgesamtbezug

Mehr

Vergütungsbericht der Hypo Real Estate Holding AG und der Deutsche Pfandbriefbank AG 2014

Vergütungsbericht der Hypo Real Estate Holding AG und der Deutsche Pfandbriefbank AG 2014 Vergütungsbericht der Hypo Real Estate Holding AG und der Deutsche Pfandbriefbank AG 2014 gemäß 16 Institutsvergütungsverordnung 1 Inhalt 1. Umfang und Ziel des Vergütungsberichts... 3 2. Historie und

Mehr

Mitteilung der Regierung der Bundesrepublik Deutschland an die Europäische Kommission vom 27. Juni 2014

Mitteilung der Regierung der Bundesrepublik Deutschland an die Europäische Kommission vom 27. Juni 2014 Mitteilung der Regierung der Bundesrepublik Deutschland an die Europäische Kommission vom 27. Juni 2014 Betr.: Gesetz zur Förderung und Regulierung einer Honorarberatung über Finanzinstrumente (Honoraranlageberatungsgesetz);

Mehr

Conflict of Interest Policy

Conflict of Interest Policy Inhalt I. Darstellung potenzieller 2 A Ratingaktivitäten 2 1. Bei beauftragten Ratingaktivitäten 2 2. Bei unbeauftragten Ratingaktivitäten 2 3. in Bezug auf den Gesellschafter 3 B Nebentätigkeiten 3 II.

Mehr

Verordnung über die Datenschutzzertifizierungen

Verordnung über die Datenschutzzertifizierungen Verordnung über die Datenschutzzertifizierungen (VDSZ) 235.13 vom 28. September 2007 (Stand am 1. April 2010) Der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf Artikel 11 Absatz 2 des Bundesgesetzes vom 19. Juni

Mehr

.LAP. Stand: 1.10.2013. Your Success Our Passion

.LAP. Stand: 1.10.2013. Your Success Our Passion .LAP Your Success Our Passion Synopse GDV-Verhaltenskodex Vertrieb 2010, GDV-Verhaltenskodex Vertrieb 2013, Gesetz und sonstige Normen (untergesetzliche, aufsichtsrechtliche Normen und sonstige Verbandsregelwerke)

Mehr

Muster Nachweisdokumentation und Sicherheitsbewertungsbericht

Muster Nachweisdokumentation und Sicherheitsbewertungsbericht Muster Nachweisdokumentation und Sicherheitsbewertungsbericht auf Basis der "Verordnung (EG) Nr. 352/2009 der Kommission vom 24. April 2009 über die Festlegung einer gemeinsamen Sicherheitsmethode für

Mehr

Nur gemeinsam kommen wir voran. Verhaltenskodex für den Vertrieb

Nur gemeinsam kommen wir voran. Verhaltenskodex für den Vertrieb Nur gemeinsam kommen wir voran. Verhaltenskodex für den Vertrieb Wir schaffen das. Gemeinsam! Seien wir ehrlich, Kundengespräche zu Versicherungsthemen sind höchst anspruchsvoll. Jeder Berater muss in

Mehr

Transparenzbericht für das Geschäftsjahr 2012/2013. gemäß. 24 des Abschlussprüfungs-Qualitätssicherungsgesetz der. RTG Dr. Rümmele Treuhand GmbH

Transparenzbericht für das Geschäftsjahr 2012/2013. gemäß. 24 des Abschlussprüfungs-Qualitätssicherungsgesetz der. RTG Dr. Rümmele Treuhand GmbH Transparenzbericht für das Geschäftsjahr 2012/2013 gemäß 24 des Abschlussprüfungs-Qualitätssicherungsgesetz der RTG Dr. Rümmele Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Dornbirn,

Mehr

SAACKE International. Allgemeine Verhaltensregeln für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SAACKE GmbH

SAACKE International. Allgemeine Verhaltensregeln für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SAACKE GmbH SAACKE GmbH Postfach 21 02 61 28222 Bremen Germany Allgemeine Verhaltensregeln für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SAACKE GmbH 14.02.2014 SAACKE GmbH Südweststraße 13 28237 Bremen Germany Vorbemerkungen

Mehr

Korruption im Unternehmen Gesetzliche Verpflichtung zur Einrichtung eines Präventivsystems

Korruption im Unternehmen Gesetzliche Verpflichtung zur Einrichtung eines Präventivsystems Dr. Stefan Schlawien Rechtsanwalt stefan.schlawien@snp-online.de Korruption im Unternehmen Gesetzliche Verpflichtung zur Einrichtung eines Präventivsystems Das Thema der Korruption betrifft nicht nur!großunternehmen"

Mehr

Compliance-Management

Compliance-Management Thomas Müller Compliance-Management Dargestellt am Beispiel der Versicherungswirtschaft Monographia Editions Weblaw, Bern 2007 Schulthess, Zürich/Basel/Genf 2007 1 Inhaltsverzeichnis Vorwort...III 1 Inhaltsverzeichnis...1

Mehr

zur Angemessenheit und Implementierung des Systems der SDK-Gruppe zur Einhaltung des GDV-Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungsprodukten

zur Angemessenheit und Implementierung des Systems der SDK-Gruppe zur Einhaltung des GDV-Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungsprodukten PRÜFUNGSBERICHT zur Angemessenheit und Implementierung des Systems der SDK-Gruppe zur Einhaltung des GDV-Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungsprodukten SDK-Gruppe Fellbach KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mehr

Verhaltenskodex. der Doppelmayr / Garaventa Gruppe. Stand 05.2013 1 / 10

Verhaltenskodex. der Doppelmayr / Garaventa Gruppe. Stand 05.2013 1 / 10 Verhaltenskodex der Doppelmayr / Garaventa Gruppe Stand 05.2013 1 / 10 Liebe Mitarbeiterin, Lieber Mitarbeiter, wir alle sind weltweit im Einsatz. Dank Euch konnte unsere Unternehmensgruppe zu einem der

Mehr

Pensionskasse des Bundes Caisse fédérale de pensions Holzikofenweg 36 Cassa pensioni della Confederazione

Pensionskasse des Bundes Caisse fédérale de pensions Holzikofenweg 36 Cassa pensioni della Confederazione Compliance-Reglement 1. Grundsätze und Ziele Compliance ist die Summe aller Strukturen und Prozesse, die sicherstellen, dass und ihre Vertreter/Vertreterinnen alle relevanten Gesetze, Vorschriften, Codes

Mehr

Compliance in Versicherungen

Compliance in Versicherungen Compliance in Versicherungen André Pfanner Compliance Day 24. September 2014 Universität Liechtenstein Compliance in Versicherungen Bedeutung von Compliance Rechtliche Grundlagen Einrichtung und Unterstellung

Mehr

Folgerating 2012 Hengstenberg & Partner GmbH

Folgerating 2012 Hengstenberg & Partner GmbH Rating für Makler und Mehrfachvertreter Köln, Januar 2013 2 UNTERNEHMEN Telefon: 089 54838-0- Sendlinger-Tor-Platz 11 Telefax: 089 54838-199 D - 80336 München E-Mail: info@hbup.de KURZPORTRAIT Die ist

Mehr

Verhaltenskatalog der LV 1871 Unternehmensgruppe zum Vertrieb von Versicherungsprodukten (Verhaltenskatalog Vertrieb)

Verhaltenskatalog der LV 1871 Unternehmensgruppe zum Vertrieb von Versicherungsprodukten (Verhaltenskatalog Vertrieb) Verhaltenskatalog der LV 1871 Unternehmensgruppe zum Vertrieb von Versicherungsprodukten (Verhaltenskatalog Vertrieb) Beschreibung des Compliance Management Systems Vertrieb zur Einhaltung des Verhaltenskodexes

Mehr

Prüfungsbericht. ARAG SE Düsseldorf

Prüfungsbericht. ARAG SE Düsseldorf Prüfungsbericht ARAG SE Düsseldorf Prüfungsbericht zur Angemessenheit des Compliance-Management- Systems der ARAG SE zur Umsetzung geeigneter Grundsätze und Maßnahmen zur Einhaltung des Verhaltenskodex

Mehr

Pensionskasse der Burkhalter Gruppe Zürich. Bericht der Revisionsstelle an den Stiftungsrat zur Jahresrechnung 2013

Pensionskasse der Burkhalter Gruppe Zürich. Bericht der Revisionsstelle an den Stiftungsrat zur Jahresrechnung 2013 Pensionskasse der Burkhalter Gruppe Zürich Bericht der Revisionsstelle an den Stiftungsrat zur Jahresrechnung 2013 Bericht der Revisionsstelle an den Stiftungsrat der Pensionskasse der Burkhalter Gruppe

Mehr

Verankerung von Compliance und Haftung im Schweizer Recht

Verankerung von Compliance und Haftung im Schweizer Recht Verankerung von Compliance und Haftung im Schweizer Recht Dr. Guido E. Urbach, LL.M. / Nicole Kern, MLaw Experten Round Table Zürich 24. Oktober 2011 Inhaltsverzeichnis III. IV. Compliance im Schweizer

Mehr

Die Geschäftsanweisung beinhaltet das Fachaufsichtskonzept des Jobcenters Berlin Spandau im gesamten operativen Bereich

Die Geschäftsanweisung beinhaltet das Fachaufsichtskonzept des Jobcenters Berlin Spandau im gesamten operativen Bereich Geschäftsanweisung Geschäftszeichen -II- 007, II-8701, II-8701 Jobcenter Berlin Spandau 08/2012 Datum: 15.11.2012 überarbeitet am 12.03.201 Die Geschäftsanweisung beinhaltet das Fachaufsichtskonzept des

Mehr

2 Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung 4

2 Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung 4 PRÜFUNGSBERICHT zur Angemessenheit, Implementierung und Wirksamkeit des Systems der ERGO Versicherungsgruppe AG zur Einhaltung des GDV- Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungsprodukten ERGOVersicherungsgruppeAG

Mehr

Betriebswirtschaftliche Grundsätze für. Struktur, Elemente und Ausgestaltung nach IDW PS 980. Von Dr. Karl-Heinz Withus

Betriebswirtschaftliche Grundsätze für. Struktur, Elemente und Ausgestaltung nach IDW PS 980. Von Dr. Karl-Heinz Withus Betriebswirtschaftliche Grundsätze für Compliance-Management-Systeme Struktur, Elemente und Ausgestaltung nach IDW PS 980 Von Dr. Karl-Heinz Withus ERICH SCHMIDT VERLAG Inhaltsverzeichnis Geleitwort Vorwort

Mehr

Risikomanagementsystem

Risikomanagementsystem Beispiel 1. Einleitung Eine risikoorientierte Unternehmensüberwachung wird vor dem Hintergrund der steigenden Komplexität in der Unternehmensumwelt immer wichtiger. Der Gesetzgeber hat mit dem Gesetz zur

Mehr

ISO 9001:2015 und Risikomanagement ISO/DIS 9001 (E) 08/2014

ISO 9001:2015 und Risikomanagement ISO/DIS 9001 (E) 08/2014 ISO 9001:2015 und Risikomanagement ISO/DIS 9001 (E) 08/2014 Übersicht 1. Risikomanagement - Hintergrund 2. Risikomanagement ISO 9001: 2015 3. Risikomanagement Herangehensweise 4. Risikomanagement Praxisbeispiel

Mehr

Vollständigkeitserklärung. Muster. Prüfung nach 36 Abs. 1 Satz 1 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) für den Berichtszeitraum vom bis

Vollständigkeitserklärung. Muster. Prüfung nach 36 Abs. 1 Satz 1 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) für den Berichtszeitraum vom bis Vollständigkeitserklärung Ort, den An (Firmenstempel) Alle Rechte vorbehalten. Ohne Genehmigung des Verlages ist es nicht gestattet, die Vordrucke ganz oder teilweise nachzudrucken bzw. auf fotomechanischem

Mehr

Das Leitbild des ADAC. Unser Selbstverständnis und die Grundlagen unseres Handelns.

Das Leitbild des ADAC. Unser Selbstverständnis und die Grundlagen unseres Handelns. Das Leitbild des ADAC. Unser Selbstverständnis und die Grundlagen unseres Handelns. Das Leitbild des ADAC. Warum brauchen wir ein Leitbild? Wir stehen seit jeher für Hilfe, Rat und Schutz in allen Fragen

Mehr

Ausführungen zum Internen Kontrollsystem IKS

Ausführungen zum Internen Kontrollsystem IKS Ausführungen zum Internen Kontrollsystem IKS verantwortlich Fachbereich Alter Ausgabedatum: April 2008 CURAVIVA Schweiz Zieglerstrasse 53 3000 Bern 14 Telefon +41 (0) 31 385 33 33 info@curaviva.ch www.curaviva.ch

Mehr

Erschwerte Bedingungen für Outsourcing durch Captives

Erschwerte Bedingungen für Outsourcing durch Captives Dr. Friedrich Isenbart Versicherungspraxis, Dezember 2015 Solvency II Erschwerte Bedingungen für Outsourcing durch Captives 1. EINLEITUNG Am 1. Januar 2016 treten nach langer Vorbereitungsphase die Neuregelungen

Mehr

Umgang mit Interessenkonflikten - Deutsche Bank Gruppe. Deutsche Asset Management Deutschland

Umgang mit Interessenkonflikten - Deutsche Bank Gruppe. Deutsche Asset Management Deutschland Umgang mit Interessenkonflikten - Deutsche Bank Gruppe Deutsche Asset Management Deutschland Stand: 2012 Inhalt 1. LEITMOTIV... 3 2. EINFÜHRUNG... 3 3. ZIELSETZUNG... 3 4. ANWENDUNGSBEREICH... 3 5. REGELUNGEN

Mehr

Prüfung nach IDW PS 980 Monika Wodarz, PKF Industrie- und Verkehrstreuhand GmbH Compliance Circle München, 13. September 2012

Prüfung nach IDW PS 980 Monika Wodarz, PKF Industrie- und Verkehrstreuhand GmbH Compliance Circle München, 13. September 2012 Prüfung nach IDW PS 980 Monika Wodarz, PKF Industrie- und Verkehrstreuhand GmbH Compliance Circle München, 13. September 2012 PKF Industrie- und Verkehrstreuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München

Mehr

Anlage zur Auftragsdatenverarbeitung

Anlage zur Auftragsdatenverarbeitung Anlage zur Auftragsdatenverarbeitung Diese Anlage konkretisiert die datenschutzrechtlichen Verpflichtungen der Vertragsparteien, die sich aus der im Hauptvertrag in ihren Einzelheiten beschriebenen Auftragsdatenverarbeitung

Mehr

Prüfung des Compliance Management Systems (CMS) durch den Wirtschaftsprüfer

Prüfung des Compliance Management Systems (CMS) durch den Wirtschaftsprüfer 67. Deutscher Betriebswirtschafter-Tag Prüfung des Compliance Management Systems (CMS) durch den Wirtschaftsprüfer WP StB Ingmar Rega Bereichsvorstand Audit Germany, Partner, KPMG AG WPG Frankfurt, den

Mehr

Code of Conduct Verhaltenskodex der Nemetschek Group

Code of Conduct Verhaltenskodex der Nemetschek Group Code of Conduct Verhaltenskodex der Nemetschek Group Inhalt Code of Conduct - Präambel 1. Verhalten und Respekt im Umgang miteinander 2. Gesetzestreue und redliche Führung der Geschäfte 3. Vertraulichkeit

Mehr

Bericht des Aufsichtsrats

Bericht des Aufsichtsrats Bericht des Aufsichtsrats Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2014 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen, und er

Mehr

Verhaltenskodex. der Landgard-Gruppe

Verhaltenskodex. der Landgard-Gruppe Verhaltenskodex der Landgard-Gruppe Inhaltsverzeichnis 1. Unser Leitbild... 3 2. Einhaltung des geltenden Rechts und interner Richtlinien... 3 3. Vermeidung von Korruption... 3 4. Einhaltung von kartellrechtlichen

Mehr

Compliance-Management

Compliance-Management Thomas Muller Compliance-Management Dargestellt am Beispiel der Versicherungswirtschaft Monographia Editions Weblaw, Bern 2007 Schulthess, Zurich/Basel/Genf 2007 1 Inhaltsverzeichnis Vorwort Ill 1 Inhaltsverzeichnis

Mehr

Erläuternder Bericht des Vorstands der Demag Cranes AG. zu den Angaben nach 289 Abs. 5 und 315 Abs. 2 Nr. 5 des Handelsgesetzbuches (HGB)

Erläuternder Bericht des Vorstands der Demag Cranes AG. zu den Angaben nach 289 Abs. 5 und 315 Abs. 2 Nr. 5 des Handelsgesetzbuches (HGB) Erläuternder Bericht des Vorstands der Demag Cranes AG zu den Angaben nach 289 Abs. 5 und 315 Abs. 2 Nr. 5 des Handelsgesetzbuches (HGB) Erläuternder Bericht des Vorstands 1 Rechtlicher Hintergrund Das

Mehr

Technische Regeln für Betriebssicherheit TRBS 1111 Gefährdungsbeurteilung und sicherheitstechnische Bewertung

Technische Regeln für Betriebssicherheit TRBS 1111 Gefährdungsbeurteilung und sicherheitstechnische Bewertung Technische Regeln für Betriebssicherheit TRBS 1111 Gefährdungsbeurteilung und sicherheitstechnische Bewertung (Bekanntmachung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 15. September 2006; BAnz.

Mehr

VERHALTENSKODEX DER DZ BANK GRUPPE

VERHALTENSKODEX DER DZ BANK GRUPPE VERHALTENSKODEX DER DZ BANK GRUPPE Mai 2014 INHALT 03 1 EINLEITUNG 03 2 KUNDEN UND GESCHÄFTSPARTNER 04 3 VERANTWORTUNGSVOLLES HANDELN 04 3.1 Verantwortung im Kerngeschäft 04 3.2 Umwelt und Ökologie 04

Mehr

COMPLIANCE CODE OF CONDUCT. Richtlinien zur Formulierung und Anwendung

COMPLIANCE CODE OF CONDUCT. Richtlinien zur Formulierung und Anwendung COMPLIANCE CODE OF CONDUCT Richtlinien zur Formulierung und Anwendung 2012 Der Zweck dieser Broschüre Diese Broschüre soll dazu dienen, den Begriff Compliance zu erläutern und den russischen Unternehmen

Mehr

Prüfungsbericht. Iduna Vereinigte Lebensversicherung ag für Handwerk, Handel und Gewerbe Hamburg

Prüfungsbericht. Iduna Vereinigte Lebensversicherung ag für Handwerk, Handel und Gewerbe Hamburg Prüfungsbericht Iduna Vereinigte Lebensversicherung ag für Handwerk, Handel und Gewerbe Hamburg Prüfungsbericht zur Angemessenheit des Compliance-Management- Systems der Iduna Vereinigte Lebensversicherung

Mehr

Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand

Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand Die Bedeutung von Steuerungs- und Kontrollsystemen nimmt auch für Unternehmen aus dem Mittelstand ständig zu. Der Aufwand für eine effiziente und effektive

Mehr

WerteManagementSystem ZfW (WMS ZfW )

WerteManagementSystem ZfW (WMS ZfW ) (WMS ZfW ) Fragebogen zur Selbstevaluierung oder zum Nachweis gegenüber der Zentrum für Wirtschaftsethik ggmbh Angaben zum Unternehmen Firma: Anzahl Beschäftigte: Umsatz im Jahr...: Vorbemerkung Mit dem

Mehr

Compliance im Betrieb

Compliance im Betrieb Compliance im Betrieb Konzeption eines Compliance-Management-Systems (CMS) in der Unternehmensgruppe Stadtwerke Mainz AG unter Berücksichtigung des IDW Prüfungsstandards PS 980 1 Begriffsdefinition und

Mehr

Compliance-Organisation in der K+S Gruppe

Compliance-Organisation in der K+S Gruppe Compliance-Organisation in der K+S Gruppe Erlassen durch Beschluss des Vorstands der K+S Aktiengesellschaft vom 05.08.2014 Richtlinie Compliance-Organisation in der K+S Gruppe 2 von 8 Inhalt 1 Zielsetzung

Mehr

Datenschutz und Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) der FLUXS GmbH

Datenschutz und Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) der FLUXS GmbH Datenschutz und Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) der FLUXS GmbH Basis der Vereinbarung Folgende Datenschutz & Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) ist gültig für alle mit der FLUXS GmbH (nachfolgend FLUXS

Mehr

Anzuwendende Vorschriften

Anzuwendende Vorschriften Anzuwendende Vorschriften Solvabilitäts- und Mindestkapitalanforderung, Eigenmittel Anlagegrundsätze 124 VAG n.f. Es sind die Vorschriften für kleine Versicherungsunternehmen ( 212 ff VAG n.f.) anzuwenden,

Mehr

Positionspapier des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute e.v. Versicherungsvermittlung über Internetportale

Positionspapier des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute e.v. Versicherungsvermittlung über Internetportale BUNDESVERBAND DEUTSCHER VERSICHERUNGSKAUFLEUTE e.v. Positionspapier des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute e.v. zu Versicherungsvermittlung über Internetportale Der Bundesverband Deutscher

Mehr

Prüfungsbericht über die Prüfung des Jahresabschlusses 2013

Prüfungsbericht über die Prüfung des Jahresabschlusses 2013 Stadt Bad Münstereifel - Rechnungsprüfungsausschuss - Prüfungsbericht über die Prüfung des Jahresabschlusses 2013 Inhaltsverzeichnis 1. Vorbemerkungen... 3 1.1. Prüfungsauftrag, -umfang und -ziel... 3

Mehr

2 Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung 3

2 Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung 3 PRÜFUNGSBERICHT zur Angemessenheit und Implementierung des Systems der HDI Versicherung AG und HDI Lebensversicherung AG zur Einhaltung des GDV-Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungsprodukten

Mehr

KWG Kommunale Wohnen AG, Berlin

KWG Kommunale Wohnen AG, Berlin Berlin, den 14. April 2016-5779/B - KWG Kommunale Wohnen AG, Berlin Bericht über die Prüfung der Angemessenheit des im Beherrschungs-und Gewinnabführungsvertrag festgesetzten Ausgleichsanspruchs nach 304

Mehr

Offenlegungsbericht gemäß Instituts-Vergütungsverordnung (InstitutsVergV) für das Geschäftsjahr 2014/2015. der ODDO SEYDLER BANK AG

Offenlegungsbericht gemäß Instituts-Vergütungsverordnung (InstitutsVergV) für das Geschäftsjahr 2014/2015. der ODDO SEYDLER BANK AG gemäß (InstitutsVergV) für das Geschäftsjahr 2014/2015 der ODDO SEYDLER BANK AG Stand: Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... 2 1. Einleitung... 3 2. Geschäftsmodell... 3 3. Angaben zur Einhaltung der

Mehr

Finale Fassung 23. Juni 2014

Finale Fassung 23. Juni 2014 Public Corporate Governance Bericht der FMS Wertmanagement Service GmbH für das Geschäftsjahr 2013 1. Einleitung Die FMS Wertmanagement Service GmbH ( Gesellschaft ) wurde am 18. April 2012 von der FMS

Mehr

Gefährdungsbeurteilung

Gefährdungsbeurteilung Gefährdungsbeurteilung Ziel einer Gefährdungsbeurteilung Die Gefährdungsbeurteilung ist das zentrale Instrument im Arbeitsschutz. Es handelt sich um die systematische Ermittlung und Bewertung von Gefährdungen

Mehr

Der Finanzplaner. financial planning Die professionelle Art der Finanzdienstleistung. ABRPrivate Banker. ABR Private Banker 1

Der Finanzplaner. financial planning Die professionelle Art der Finanzdienstleistung. ABRPrivate Banker. ABR Private Banker 1 Der Finanzplaner financial planning Die professionelle Art der Finanzdienstleistung ABRPrivate Banker ABR Private Banker 1 Die Beratungspyramide Soll-Ist- Kontrolle Asset Allocation / Vermögensstrukturierung

Mehr

L02 Kriterien zur internen Qualitätssicherung von CM- Systemen. DICO Leitlinie. Autoren: Arbeitskreis Zertifizierung und Qualitätsmanagement

L02 Kriterien zur internen Qualitätssicherung von CM- Systemen. DICO Leitlinie. Autoren: Arbeitskreis Zertifizierung und Qualitätsmanagement L02 Kriterien zur internen Qualitätssicherung von CM- Systemen DICO Leitlinie Autoren: Arbeitskreis Zertifizierung und Qualitätsmanagement Stand: Dezember 2014 Inhalt I 2 VORWORT 4 EINLEITUNG 5 QM FÜR

Mehr

Compliance Management-Systeme für Finanzinstitute

Compliance Management-Systeme für Finanzinstitute FINANCIAL SERVICES Compliance Management-Systeme für Finanzinstitute ADVISORY Vertrauen ist gut Compliance ist besser Das rechtmäßige Handeln von Finanzinstituten, ihren Organen und Mitarbeitern ist ein

Mehr

INTERESSENKONFLIKTE WWW.FIRSTQUANT.DE. First Quant GmbH Medienpark Haus I Unter den Eichen 5 69195 Wiesbaden

INTERESSENKONFLIKTE WWW.FIRSTQUANT.DE. First Quant GmbH Medienpark Haus I Unter den Eichen 5 69195 Wiesbaden INTERESSENKONFLIKTE First Quant GmbH Medienpark Haus I Unter den Eichen 5 69195 Wiesbaden Phone: +49(0)6 11-51 04 95 41 Fax: +49(0) 66 55-91 81 65 Email: info@firstquant.de WWW.FIRSTQUANT.DE Die First

Mehr

Managementsystems (IMS) (Schwerpunkte der DQS-Auditierung) DQS GmbH DQS GmbH

Managementsystems (IMS) (Schwerpunkte der DQS-Auditierung) DQS GmbH DQS GmbH Dokumentation eines integrierten Managementsystems (IMS) (Schwerpunkte der DQS-Auditierung) DQS Forum 4. November 2010, Dortmund Umfang der Dokumentation ISO 14001: "Das übergeordnete Ziel dieser Inter-

Mehr

Übersetzung des englischen Berichts. SAS 70 Type II. Bericht über implementierte Kontrollen und Wirksamkeit eingerichteter Kontrollverfahren.

Übersetzung des englischen Berichts. SAS 70 Type II. Bericht über implementierte Kontrollen und Wirksamkeit eingerichteter Kontrollverfahren. SAS 70 Type II Bericht über implementierte Kontrollen und Wirksamkeit eingerichteter Kontrollverfahren DATEVasp Für den Zeitraum: 1. Januar 2010 bis 30. September 2010 Inhaltsverzeichnis SEKTION I... 3

Mehr

DCGK. Erklärung zur Unternehmensführung nach 289a HGB und Corporate Governance Bericht

DCGK. Erklärung zur Unternehmensführung nach 289a HGB und Corporate Governance Bericht DCGK Erklärung zur Unternehmensführung nach 289a HGB und Corporate Governance Bericht Erklärung zur Unternehmensführung nach 289a HGB und Corporate Governance Bericht Die Unternehmensführung der ALBIS

Mehr

DQS GmbH Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen - Frau Bettina Ilgner - August-Schanz-Straße 21 60433 Frankfurt am Main

DQS GmbH Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen - Frau Bettina Ilgner - August-Schanz-Straße 21 60433 Frankfurt am Main DQS GmbH Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen - Frau Bettina Ilgner - August-Schanz-Straße 21 60433 Frankfurt am Main Achtung! Auftragsdatenverarbeitung Datenschutz-Kurzcheck

Mehr

I. PRÄAMBEL... 2 II. GRUNDSÄTZE... 2 III. QUALITATIVE ANGABEN GEMÄß 7 ABS. 2 SATZ 1 NR. 1 INSTITUTSVERGV... 3

I. PRÄAMBEL... 2 II. GRUNDSÄTZE... 2 III. QUALITATIVE ANGABEN GEMÄß 7 ABS. 2 SATZ 1 NR. 1 INSTITUTSVERGV... 3 VERGÜTUNGSBERICHT Bank11direkt GmbH (nachstehend Bank11direkt genannt) für das Geschäftsjahr 2013 gemäß 7 Instituts-Vergütungsverordnung (InstitutsVergV, Stand: 06.10.2010). INHALTSVERZEICHNIS I. PRÄAMBEL...

Mehr

Diese Übersetzung des englischsprachigen Originaldokuments wird lediglich für Ihre leichtere Übersicht bereitgestellt. Der englische Originaltext ist

Diese Übersetzung des englischsprachigen Originaldokuments wird lediglich für Ihre leichtere Übersicht bereitgestellt. Der englische Originaltext ist Diese Übersetzung des englischsprachigen Originaldokuments wird lediglich für Ihre leichtere Übersicht bereitgestellt. Der englische Originaltext ist in jeder Hinsicht in Bezug auf Ihre Rechte und Pflichten

Mehr

Standards BVSV 0001 Sachverständiger (Entwurf bis 15 Juni 2016)

Standards BVSV 0001 Sachverständiger (Entwurf bis 15 Juni 2016) Standards BVSV 0001 Sachverständiger (Entwurf bis 15 Juni 2016) Inhaltsangabe 1. Anwendung der Standards... 2 2. Aufgaben des Sachverständigen... 2 3. Persönliche Voraussetzungen des Sachverständigen...

Mehr

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter Prüfungsvermerk des unabhängigen Wirtschaftsprüfers über die Prüfung nach 75 Satz 1 EEG 2014 der zusammengefassten Endabrechnung 2014 eines Netzbetreibers zur Erfüllung seiner Pflichten nach 72 Abs. 1

Mehr

Erläuterungen zum Abschluss der Datenschutzvereinbarung

Erläuterungen zum Abschluss der Datenschutzvereinbarung Erläuterungen zum Abschluss der Datenschutzvereinbarung Bei der Nutzung von 365FarmNet erfolgt die Datenverarbeitung durch die365farmnet GmbH im Auftrag und nach Weisung des Kunden. Die die365farmnet GmbH

Mehr

organisationssichere Betriebsführung von Schwimmbädern

organisationssichere Betriebsführung von Schwimmbädern Die organisationssichere Betriebsführung von Schwimmbädern BDS - Bundesverband Deutscher Schwimmmeister e. V. Vortrag in Köln 29. Oktober 2015 Inhalt dieses Vortrages Wie sind Führungsinstrumente - Beispiel

Mehr

Transparenz- und Risikoanalyse zur Korruptionsprävention in öffentlichen Einrichtungen

Transparenz- und Risikoanalyse zur Korruptionsprävention in öffentlichen Einrichtungen Aus der Praxis für die Praxis Kompetenz für Fach- und Führungskräfte Compliance Quick Check Transparenz- und Risikoanalyse zur Korruptionsprävention in öffentlichen Einrichtungen www.fuehrungskraefte-forum.de

Mehr

Corporate Governance Bericht 2010

Corporate Governance Bericht 2010 juris GmbH Corporate Governance Bericht 2010 Stand: 15. April 2010 1 Inhalt 1. Einleitung... 3 2. Erklärung zum Public Corporate Governance Kodes des Bundes... 3 3. Gesellschafter und Gesellschafterversammlung...

Mehr