Betriebliches Gesundheitsmanagement als Begleitinstrument von kommunalen Veränderungsprozessen

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1 Betriebliches Gesundheitsmanagement als Begleitinstrument von kommunalen Veränderungsprozessen Rathaus Dortmund

2 Entstehung und Vorgehensweise der betrieblichen Gesundheitsförderung in der Stadtverwaltung Betriebliche Gesundheitsförderung und Veränderungsprozesse

3 D Betriebliche Gesundheitsförderung Stadtverwaltung Dortmund: ca Mitarbeiter/innen in 248 unterschiedlichen Berufen ,7 18,1 17, Nichttechn. Dienst Technischer Dienst Arbeiterbereich

4 D Die Anfänge 1996 Debatte um die Lohnfortzahlung Veröffentlichung eines AU-Daten Branchenvergleichs durch den BKK Bundesverband Fehlzeitenreduzierungsstrategien der freien Wirtschaft Arbeitskreis Fehlzeiten reduzieren in der Stadtverwaltung

5 Warum ist betriebliche Gesundheitsförderung gerade in Zeiten kommunaler Veränderungsprozesse so wichtig?

6 Verwaltungsreform seit 1993 Ausgangslage Finanznot kein Wirtschaftlichkeitsprinzip Bürokratie Motivationsdefizite Mangelnde Führungsqualitäten Unzufriedene Bürger Ziele Wirtschaftlichkeit Entwicklung von Informationssystemen Bessere Organisationsstrukturen Mitarbeitermotivation Bürgerservice Standortsicherung

7 Verwaltungsreform - Was hat sich getan? Veränderungsprozesse Organisation Finanzen Personal Dezentralisierung Bürgerservice Aufgabenkritik Controlling Produkte, KLR Berichtswesen Budgetierung NKF -Neues kommunales Finanzmanagement Leitbilddiskussion Unternehmenskultur Motivation Flexiblere Arbeitszeiten Leistungsanreize Führungskräfteentwicklung Kontrakte Wissensmanagement

8 Verwaltungsreform Stand 2003 Seit 1993 mehr als 1500 Stellen kassenwirksam abgebaut Konsolidierungsphase nach innen - weiche Faktoren werden immer wichtiger Betriebliche Gesundheitsförderung!

9 Gesundheitsrelevante Einflüsse einer Organisation Arbeitsorganisation Arbeitsbedingungen Gesundheit Aufbauorganisation Handlungsspielraum Gesundheitsverhalten Ablauforganisation soziale Unterstützung Selbstvertrauen Organisationskultur Arbeitsinhalte Selbstwertgefühl Führungsstil Zeitdruck psychisches Befinden Personalstruktur Verantwortung physisches Befinden Programmstruktur Betriebsklima Krankenstand Qualifikationsprogramm Arbeitsunterbrechungen Morbidität

10 Fazit Erfolg durch Veränderungsprozesse - die Umsetzung einer wirklich durchgreifenden Verwaltungsreform kann nur mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erreicht werden Entscheidend ist: Die Rahmenbedingungen müssen verbessert und die Motivation erhöht werden. Hier setzt die betriebliche Gesundheitsförderung an

11 Gesundheitsmanagement braucht Richtlinien und Strukturen Dienstvereinbarung zur betrieblichen Gesundheitsförderung Prinzipien: Mitarbeiterbeteiligung Verhaltens- und Verhältnisprävention Interne und externe Partner arbeiten zusammen Qualitätssicherung

12 Dienstvereinbarung zur betrieblichen Gesundheitsförderung Ziele: die Steigerung der Arbeitszufriedenheit und -motivation die Förderung des Betriebsklimas und der Produktivität die Reduzierung betrieblich beeinflußbarer Fehlzeiten und Krankheitskosten

13 d Internes Netzwerk der betrieblichen Gesundheitsförderung Arbeitsmedizin Mitarbeiter Abteilung BGF Personalentwicklung Personalrat Arbeitssicherheit Betriebliche Beratungsstelle

14 Betriebliche Gesundheitsförderung Vorgehensweise d Fachbereichsübergreifende Maßnahmen - Verhaltensprävention: Seminare und Kursangebote Erfolg durch Qualifizierung - Gesundheitsinformation - Betriebssportkonzept

15 Verhältnisprävention Fachbereichsbezogene Vorgehensweise Analyse Konzeption AK Gesundheit im Fachbereich Qualitätssicherung Durchführung

16 Gesundheitsmanagement ist Führungsaufgabe 1999 Auftaktveranstaltung zur betrieblichen Gesundheitsförderung mit den Führungskräften der Stadtverwaltung in der Deutschen Arbeitsschutzausstellung DASA Vorstellung des Konzeptes durch den Oberbürgermeister Dr. Langemeyer

17 Informationsaustausch und Zusammenarbeit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter GZ GZ GZ GZ GZ Arbeitskreise Gesundheit in den Fachbereichen Dezentrale Steuergremien Projektgruppe Betriebliche Gesundheitsförderung Ausschuß für Arbeitsschutz und betriebliche Gesundheitsförderung

18 Gesundheitszirkel vorbei - betriebliche Gesundheitsförderung zu Ende? Nach Beendigung der Intensivbetreuungsphase Übergabe des BGF Prozesses an das Qualitätsmanagement des Fachbereichs im Sinne eines KVP-Prozesses

19 BGF Projekte in der Stadtverwaltung (Stand Dez. 2003) Tiefbauamt (AOK) Telefonzentrale (AOK, BauA) Feuerwehr Jugendamt (BKK Bundesverband) (AOK) Städt Immobilienwirtschaft (IfgP) ehem. Grünflächenamt ( IfgP, AOK, TK, Gartenbau BG) Theater Dortmund (AOK, GUVV) Ordnungsamt - Verkehrsüberwachung (TK, GUVV)

20 Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

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