Im Fokus der Wirtschaft

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1 Oberösterreichische Die Zeitung für Oberösterreichs Unternehmen 68. Jahrgang Nr. 1/ Jänner 2014 Mehr Beschäftigte, mehr Arbeitslose Mit Beschäftigten hatten im Vorjahresschnitt rund 3500 Menschen mehr Arbeit als Trotzdem betrug die Arbeitslosenquote 5,1 Prozent. Seite 4 Skurrile Blüten mit USt.-Änderung Zur Betrugsbekämpfung hat das Finanzministerium für bestimmte Branchen geradezu überfallsartig eine Änderung bei der Umsatzsteuer beschlossen. Seite 6 Was ändert sich 2014 für Betriebe Was bringt das neue Jahr? Wir haben zusammengefasst, wo sich Rahmenbedingungen für Unternehmer ändern. Seite 10/11 Im Fokus der Wirtschaft Demografisch bedingt rückläufige Lehrlingszahlen stellen die Unternehmen bei der Suche nach Fachkräftenachwuchs vor eine große Herausforderung. Seite 7 Zahlungen dem Finanzamt melden Achtung Meldepflicht: Bestimmte Zahlungen müssen dem Finanzamt mitgeteilt werden. Wir haben alle Informationen dazu zusammengefasst. Seite 14 MBA-Studium für Unternehmer & Führungskräfte akademischer Grad berufsbegleitend aktives Studentennetzwerk jederzeitiger Einstieg Alltagsentlastung zeitflexibel Nächster Infoabend in Linz: Do., 16. Jänner 2014, 19 Uhr LK OÖ, Auf der Gugl 3, 4020 Linz MBA-Absolvent Stephan Preishuber, MBA Mit diesem MBA-Studium habe ich doppelt gewonnen! Einerseits durch die spannenden Module, die sich sehr gut in den Berufsalltag integrieren lassen, und andererseits durch die erstklassigen Kontakte zu den Studienkollegen. Angebote Abrechnung Beschaffung Lager Zeitmanagement Software für Elektriker und Installateure Flexibel, praktisch und benutzerfreundlich. EasyPro Software

2 2 Nr. 1/ Jänner 2014 Magazin Inhalt Oberösterreich 4 9 Optimismus: Für 2014 wird mit plus 5,5 Prozent oder 33,3 Mrd. Euro ein neuer oö. Export rekord erwartet. 5 Mit der Bekanntgabe der Westumfahrung von Rainbach wurde ein klarer Schritt für einen raschen S10-Weiterbau gesetzt. 8 Österreich Gästen in der Gastronomie ist ein kurzes Durchqueren des Raucherraums zumutbar. Im Jänner soll die Reparatur des Tabakgesetzes beschlossen werden. 11 Auf ein Wort Alle Zeichen stehen auf Exportrekord von WK-Präsident Rudolf Trauner Die mageren Jahre im Außenhandel scheinen endgültig überwunden zu sein. Jedenfalls deuten alle Zeichen darauf hin. Die Wirtschaftsforscher sehen ein deutliches Anziehen der schwachen Konjunktur in unseren wichtigsten Absatzmärkten Deutschland und den USA, in den mittel- und osteuropäischen Ländern sowie mit wenigen Ausnahmen in den übrigen westlichen Industrieländern. Dazu kommt, dass auch in den Schwellenländern, die in den letzten Jahren etwas an Dynamik verloren haben, sich die Nachfrage wieder bessern dürfte. Alles in allem sind wir daher zuversichtlich, dass unsere starke Exportwirtwirtschaft davon überproportional profitieren wird. Wir gehen davon aus, dass die oberösterreichischen Warenexporte heuer um mehr als fünf Prozent steigen werden und wir damit auf einen neuen Exportrekord von über 33 Milliarden Euro zusteuern. Damit sollte der exorbitante Einbruch aus dem Krisenjahr 2009 endgültig vergessen sein. Damit unsere Unternehmen auch weiterhin ganz vorne im Export mitmischen und die Abhängigkeit vom eher schwach wachsenden europäischen Binnenmarkt verringern können, haben wir das Exportjahr 2014 unter das Motto Diversifikation und Zukunftsmärkte gestellt. Wir wollen noch mehr Unternehmen mit maßgeschneiderter Unterstützung in den Export begleiten und uns noch stärker in den boomenden Schwellenländern etablieren bzw. neue erobern. Denn vom Erfolg auf den Auslandsmärkten hängt nicht zuletzt der Wohlstand unseres Landes ab. Service Der Antragszeitpunkt für eine Ökostrom- Tarifförderung wurde auf den 16. Jänner verschoben. 15 Unternehmen Motor Verlautbarungen Sanierungsverfahren & Konkurse 32/33 Öffentliche Aufträge 34 Kleinanzeiger 35 Impressum 35 Hinweis: Beachten Sie den teilweise beiliegenden Prospekt des Autohauses Ehgartner. WKOÖ NEWSLETTER GEWINNSPIEL Wir gratulieren dem Gewinner unseres WKOÖ Service-News Gewinnspiels der Dezember-Ausgabe zu Linzer City-Gutscheinen im Wert von 150,-- Euro.! Herzlichen Glückwunsch! Herr Manfred Preishuber aus Waldzell hat unsere Frage richtig beantwortet. Im Rahmen der go-international-exportoffensive werden 16 Direktförderungsmöglichkeiten angeboten. Gewinnen auch Sie! Spielen Sie mit beim nächsten Newsletter- Gewinnspiel im Februar 2014!

3 Zahl der Woche 4,8 Mio. Die Nr. 1/ Jänner Jännerrallye ist ein unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor geworden. Rund 4,8 Mio. Euro Wertschöpfung hat die Wirtschaft im Raum Freistadt und Umgebung mit diesem internationalen Motorsport-Spektakel eingefahren. Jännerrallye: Wirtschaft ist zweiter großer Sieger Robert Kubica war der Dominator der diesjährigen Jännerrallye. Als großer Gewinner darf aber auch die regionale Wirtschaft jubeln. Mit dem ehemaligen Formel- 1-Star und regierenden WRC- 2-Weltmeister hat sich ein neuer Name in die Siegerliste der Jännerrallye eingetragen. Als Seriensieger darf sich mittlerweile die Freistädter Wirtschaft feiern lassen, zieht die Obfrau der WKO Freistadt, Gabriele Lackner-Strauss, nach dem Fall der Zielflagge höchst zufrieden Bilanz über dieses Motorsportspektakel im Mühlviertel, mit dem die Region in nur wenigen Tagen an die 4,8 Mio. Euro an Wertschöpfung eingefahren hat. Strahlkraft über die Bezirksgrenzen hinaus Selbst das Ausbleiben der weißen Pracht konnte die Magnetwirkung der Jännerrallye, die nicht nur Auftakt Dominierte die Jännerrallye: WRC-2-Weltmeister Robert Kubica. zur Europameisterschaft war, sondern auch die Punktehatz auf die österreichische und tschechische Staatsmeisterschaft eröffnete, nicht schmälern. Veranstalterseitig wird von begeisterten Rallyefans gesprochen, Lackner- Strauss freut sich, dass die Rallye mittlerweile auch weit über die Bezirksgrenzen hinaus ausstrahlt, wie die Bettenbelegungen bis in den Linzer Zentralraum bestätigen. Von der internationalen Strahlkraft der Jännerrallye profitiert die Region nachhaltig, bedankt sich die WKO-Obfrau auch bei den Medienvertretern im Pressezentrum in der WKO Freistadt, im Rallyezentrum sowie bei den Sonderprüfungen tummelten sich rund 330 Redakteure und TV-Teams für ihre umfangreiche Berichterstattung und wertvolle Rolle als Werbebotschafter für das Mühlviertel. Auch Rallye-Legende Stig Blomqvist ließ es sich nicht nehmen, in Freistadt ins Lenkrad zu greifen. Seine Eindrücke schilderte er WKOÖ-Präsident Rudolf Trauner (r.), WKO-Obfrau Gabriele Lackner-Strauss (vor OK-Chef Ferdinand Staber) und WKO-Leiter Dietmar Wolfsegger (l.) bei einem Besuch im Fahrerlager. Wirksame Ergreiferprämie Sicherheit ist für die Trafikanten gerade in den letzten Jahren zu einem vorrangigen Thema geworden. Wichtig ist vor allem, bei der Aufklärung von Überfällen Erfolge zu erzielen, weil dies Täter doch abschreckt. Kürzlich konnten wir wieder einem couragierten, anonymen Hinweisgeber Euro Ergreiferprämie übergeben, freut sich Trafikanten-Gremialobmann Erwin Kerschbaummayr. Am 31. Oktober wurde eine Trafik in der Linzer Raimundstraße überfallen. Aufgrund der Zeugenhinweise konnten zwei Tatverdächtige ausgeforscht und festgenommen werden, berichtet Brigadier Gottfried Mitterlehner von der Landespolizeidirektion OÖ. Bei der Aufklärung ist die Polizei wesentlich auf die aktive Mithilfe der Bevölkerung angewiesen, motiviert Mitterlehner die Bevölkerung, bei Verbrechen nicht wegzuschauen, sondern Hinweise sofort an die nächste Polizeidienststelle weiterzuleiten. Wurden 2012 noch neun Trafiken in Oberösterreich überfallen, so kam es 2013 zu vier ähnlichen Delikten, weist Mitterlehner auf eine verbesserte Statistik hin. Gremialobmann Kerschbaummayr lobt in diesem Zusammenhang auch die tolle Kooperation mit der Polizei, beispielsweise auch durch Sicherheitsvorträge bei Trafikanten-Stammtischen. Als weiteres Mittel zur Prävention erwähnt Kerschbaummayr die Alarmanlagenförderaktion des Landesgremiums gemeinsam mit dem Wirtschaftsressort des Landes Oberösterreich. Dabei wurden von Juli 2012 bis Dezember 2013 für 52 Förderfälle über Euro ausgegeben.

4 4 Nr. 1/ Jänner 2014 Oberösterreich Beschäftigung liegt auf Rekordhoch, aber die Arbeitslosigkeit steigt weiter Mit Beschäftigten hatten im Vorjahresschnitt rund 3500 Menschen mehr Arbeit als Auf der anderen Seite betrug die Arbeitslosenquote in OÖ 2013 vorläufig 5,1 Prozent, das ist der höchste Wert der vergangenen 10 Jahre. 7 Prozent betrug die Arbeitslosenquote im Dezember. Aktive Arbeitsmarktpolitik Aktive Arbeitsmarktpolitik ist das Rezept in Oberösterreich, um die Auswirkungen des geringen Wirtschaftswachstums auf die Beschäftigung zu minimieren, so Landeshauptmann Josef Pühringer. Investiert wird daher vor allem in Qualifizierung. Ein Schwerpunkt liegt auch auf Jugendbeschäftigung etwa der Umsetzung der Ausbildungsgarantie für Jugendliche. Das bedeutet, dass jeder Jugendliche im Alter zwischen 15 und 21 Jahren, der eine Ausbildung machen möchte, auch die Chance dazu bekommt. Umgesetzt wird diese Garantie durch überbetriebliche Ausbildungslehrgänge standen dafür knapp 1500 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Auch im Pakt für Arbeit und Qualifizierung 2014 werden zahlreiche Initiativen für den Arbeitsmarkt von der Jugendbeschäftigung bis zu Maßnahmen für ältere Arbeitnehmer, Migranten und Frauen gesetzt. Trotz der relativ hohen Arbeitslosigkeit bleibt das Thema Fachkräftemangel im Blickfeld. Es gibt nach wie vor Nachfrage nach Fachkräften. Das Ziel unserer aktiven Arbeitsmarktpolitik ist es daher, die Menschen zu qualifizieren und so möglichst rasch wieder in Beschäftigung zu bringen, sagt Wirtschaftslandesrat Michael Strugl. Der Pakt sieht für heuer rund 190 Mio. Euro für aktive Arbeitsmarktpolitik vor. Alleine für Jugendbeschäftigungs-Maßnahmen werden davon rund 50 Mio. Euro ausgegeben. Die Wettbewerbsfähigkeit hängt immer stärker vom Erfolg der Unternehmen auf internationalen Märkten ab. Daher nimmt das Thema Internationalisierung im neuen strategischen Wirtschaftsund Forschungsprogramm Innovatives OÖ 2020 eine bedeutende Rolle ein und wird entsprechend gefördert machte das Exportvolumen der oö. Unternehmen rund 31,8 Mrd. Euro aus. Ziel bis 2020 ist, dass es sieben von zehn Euro werden und dass die Zahl der exportierenden Unternehmen von 8350 auf steigt. Die Investitionsquote des Landesbudgets 2014 wird 18,7 Prozent betragen. Das ist ein überdurchschnittlicher Wert, bereits 15 Prozent bezeichnen Wirtschaftsexperten bei einer Gebietskörperschaft als sehr guten Wert, so LH Pühringer Diese überdurchschnittliche Investitionsquote ist ein wichtiges Instrument, um die Konjunktur heuer weiter zu stützen. Neuansiedlungen und Erweiterungen 2013 haben in- und ausländische Unternehmen in Neuansiedlungen und Erweiterungen in Oberösterreich investiert. In Summe hat die Oö. Technologie- und Marketinggesellschaft Projekte mit 230 Mio. Euro Investitionsvolumen betreut. Mehr als 700 Arbeitsplätze wurden so neu geschaffen und Tausende weitere abgesichert, so Strugl. Grossprojekte und Investitionen des Landes Oberösterreich 2014 Mehr Geld für die Forschung. waldhaeusl.com Weitere Erhöhung der Forschungsmittel 2014 wird der bisherige Budgetpfad im Bereich Forschung weiter beschritten mit einer Budgetsteigerung von vier Mio. Euro. So soll im Jahr 2017 eine Verdoppelung und 2020 eine Verdreifachung des Forschungsbudgets von 2010 erreicht und der notwendige Anteil zur Realisierung der 4-prozentigen Forschungsquote in OÖ beigetragen werden. Vorarbeiten für Med-Uni. Investition für Medizin-Uni Die Vorarbeiten für die Betriebszusammenlegungen der drei Krankenanstalten (AKH, Landesfrauen- und Kinderklinik und Landesnervenklinik Wagner-Jauregg) zu einem Universitätskrankenhaus sind voll im Gange. Die Zusammenführung selbst ist mit 1. Jänner 2016 geplant. Es wird schrittweise aufgebaut insgesamt 24 klinische Lehrstühle geben, an denen neben der Patientenversorgung auch Lehre und Forschung stattfinden wird. Die Flächen sollen auf ca m 2 Bruttogrundfläche in einem Neubau direkt am Campusgelände AKH Linz/ LFKK auf der Tiefgarage errichtet werden. Das Investitionsvolumen beträgt ca. 100 Mio. Euro. Der Ausbau soll im Herbst 2016 fertig sein. Spitalsreform geht in die 2. Phase Mit endete die erste Umsetzungsphase der Spitalsreform II. Mit der Umsetzung der Maßnahmen der Priorität A ( ) werden bereits knapp 50 Prozent des gesamten Kostendämpfungszieles erreicht. In der nun startenden zweiten Umsetzungsphase folgen die Maßnahmen der Priorität B (bis ). Offensiven im Straßenbau Mit einem positiven UVP- Bescheid für den Linzer Westring ist im 1. Quartal zu rechnen. Einem Baubeginn 2015 steht dann nichts mehr im Weg. Auf der Mühlviertler Schnellstraße werden auch 2014 die Bauarbeiten mit Hochdruck vorangetrieben. Bereits im Herbst wird die Umfahrung Freistadt für den Verkehr freigegeben. Der Sicherheitsausbau an der A 8 wird fortgesetzt.

5 Nr. 1/ Jänner 2014 Oberösterreich 5 All-Time-High im oö. Export erwartet Einen neuen Exportrekord erwarten Wirtschaftslandesrat Michael Strugl und WKOÖ-Präsident Rudolf Trauner für das laufende Jahr: Mit plus 5,5 Prozent oder 33,3 Mrd. Euro wird gerechnet. Als Gründe für diesen Optimismus führt Trauner das deutliche Aufhellen der Konjunktur und ein Anziehen auf den internationalen Märkten an. Insbesondere die Erholung in wichtigen Exportmärkten, wie Deutschland und den USA, aber auch in einigen zentral- und osteuropäischen Ländern, wird unsere Exporte erneut beflügeln, so Trauner. Auch vom Anziehen des automotiven Sektors in Deutschland, Oberösterreichs mit Abstand wichtigstem Exportmarkt, sowie den geplanten Investitionen der neuen deutschen Regierung wird eine stärkere Nachfrage nach Produkten Made in Upper Austria erwartet. Ähnlich positive Signale kommen auch vom zweitwichtigsten Markt und wichtigsten Überseemarkt, den USA. Speziell das von Präsident Obama gestartete Programm zur Reindustrialisierung ist für oö. Unternehmen eine sehr gute Basis im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, ist doch gerade Oberösterreich ein Land der Maschinen- und Anlagenbauer, erläutert Trauner. Diversifikation und Überseemärkte Seit vielen Jahren wächst Europa deutlich geringer als viele Überseeländer. Auch die aktuellen Prognosen für Europa können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Zuwachsraten in den Industrieländern deutlich unter jenen der aufstrebenden Schwellenländer liegen. Daher war unsere frühzeitige Entscheidung, den Fokus verstärkt auf Wachstumsmärkte in Übersee zu legen, absolut richtig, sind Strugl und Trauner überzeugt. Unser Ziel ist, den Außenhandel mit den Überseemärkten bis 2020 von derzeit 19,5 auf 25 bis 30 Prozent zu steigern und generell die Internationalisierung voranzutreiben. Damit wollen wir einerseits die Abhängigkeit vom europäischen Binnenmarkt verringern und vom Wachstum auf anderen Auch mit neuen Technologien sollten oö. Unternehmen punkten können. Nur ein Beispiel von vielen ist der Attnang-Puchheimer Plasmatechnikspezialist Inocon. Wakolbinger Kontinenten profitieren. Zusätzlich möchten wir noch mehr Unternehmen für den Schritt ins Ausland begeistern und sie davon überzeugen, dass sie mit dem Export ihrer hervorragenden Produkte und Dienstleistungen wachsen können, nennt Strugl die Grundstrategien für die oö. Exportwirtschaft. Fakten zum oö. Export Warenexporte (in Mrd. Euro) 2000: 15,3; 2005: 21,5; 2009: 23,5; 2013: 31,5; 2014 (erwartet): 33,3 25 % Anteil an Österreich-Exporten Euro pro Kopf 59,8 % Anteil am BIP 19,5 % Anteil Überseeexporte 8357 exportierende Unternehmen An der A 9 wird am Vollausbau der Tunnelkette Klaus und des Bosrucktunnels gearbeitet. Im Mai erfolgt die Trassenentscheidung für die Linzer Ostumfahrung. Im Frühling starten die Bauarbeiten für die Umfahrung St. Peter am Hart. An den Umfahrungsprojekten in Lambach, Gmunden und Eferding wird weitergearbeitet. Grünbergseilbahn in Gmunden Die neue Grünbergseilbahn in Gmunden soll Anfang Juni in Betrieb gehen. Die Investitionskosten werden rund 10,5 Mio. Euro betragen. Die Seilbahn wird als reine Sommerausflugsbahn von Mai bis November betrieben. Photovoltaik-Offensive wird fortgesetzt Im Rahmen der Photovoltaik-Offensive des Mehr Photovoltaik. Landes werden heuer auf weiteren ausgewählten Gebäuden der Landes- Immobilien GmbH Photovoltaikanlagen installiert. Neben der Berufsschule Mattighofen und dem Landesjugendhaus Losenstein sind 12 Straßenmeistereien vorgesehen. Für weitere sechs Anlagen beginnen die Planungen zur Umsetzung Anton Bruckner Privatuniversität Das neue Gebäude der Anton Bruckner Privatuniversität wird auf den Hagengründen am Linzer Pöstlingberg in Passivhaus-Bauweise errichtet. Um der Universität eine Übersiedlung während der lehrveranstaltungsfreien Zeit im Sommer zu ermöglichen, wurde die Vollinbetriebnahme des Neubaus um ein Jahr auf Oktober 2015 verschoben. Zusätzliche Mittel für Hochwasserschutz Durch das 1. Nachtragsbudget 2013 stehen heuer rund 65,5 Mio. Euro an zusätzlichen Mitteln für die Fortführung des Hochwasserschutzprogramms für Sofortmaßnahmen 65,5 Mio. Euro an zusätzlichen Mitteln. Wodicka und Folgeinvestitionen zur Verfügung. Die zentralen Vorhaben sind neben dem Betrieb des Großprojektes Machlanddamm die Errichtung von Hochwasserschutzanlagen im Eferdinger Becken, in Enns-Enghagen und in der St. Georgener Bucht.

6 6 Oberösterreich Nr. 1/ Jänner 2014 Kurz notiert Gemeinden geht es wieder besser Die finanziellen Spielräume in den Gemeinden haben sich verbessert und die Zahl der Abgangsgemeinden ist weiter rückläufig. Bis die Gemeinden und das Gemeinderessort ihre alte Finanzkraft wieder erreicht haben, gibt es aber noch einiges zu tun, so Gemeindelandesrat Max Hiegelsberger. Seit 2010 entwickeln sich die gemeindeeigenen Steuern deutlich besser. Die Einnahmen wachsen stärker als zum Beispiel die Ausgaben im Bereich Soziales und Gesundheit. Neu im JW-Bundesvorstand Bernhard Aichinger, Geschäftsführer des Welser Unternehmens E-CO- NOMIX GmbH und Bezirksvorsitzender der Jungen Wirtschaft Wels, ist seit 1. Jänner Mitglied des Bundesvorstandes der Jungen Wirtschaft Österreich. Aichinger wird sich im Team rund um den neuen Bundesvorsitzenden Herbert Rohrmair-Lewis besonders für die Interessen der Jungunternehmer aus seiner Region sowie für Start-ups stark machen. Skurrile Blüten durch Umsatzsteuer-Änderung Mit dem Ziel der Betrugsbekämpfung hat das Finanzministerium für bestimmte Branchen geradezu überfallsartig eine Änderung bei der Umsatzsteuer beschlossen. Mit 1. Jänner 2014 wurde der Anwendungsbereich des Übergangs der Steuerschuld (Reverse-Charge-System) für gewisse Warengruppen ausgedehnt: Lieferung von Videospielkonsolen, Laptops, Tablet-Computer über Euro Lieferung von Gas und Elektrizität an Unternehmer zur Weiterlieferung Übertragung von Gas- und Elektrizitätszertifikaten Lieferung von bestimmten Metallen, roh und als Halberzeugnisse Steuerpflichtige Lieferungen von Anlagegold Das bedeutet, dass bei Lieferungen der oben erwähnten Gegenstände an Unternehmer vom Lieferanten keine Umsatzsteuer mehr auszuweisen ist. Dennoch haftet der Lieferant aber weiterhin für die Abfuhr der Umsatzsteuer. Diese muss nun der Empfänger der Lieferung selbst berechnen und an das Finanzamt abführen. Er kann sich den Betrag soweit er zum Vorsteuerabzug berechtigt ist danach wieder als Vorsteuer abziehen. Besonders grotesk: der Wirt und die Alufolien Die Verordnung verweist dabei auch noch äußerst bürokratisch auf Zolltarifnummern. Und je nach dem ist dann die Umsatzsteuer auszuweisen oder auch nicht. Ein besonders skurriles Beispiel: Künftig muss etwa ein Wirt beim Kauf einer handelsüblichen Alufolie diese fällt als Metall unter den Geltungsbereich der Verordnung die Umsatzsteuer selbst berechnen und abführen. Der Händler, der dem Wirt die Alufolie verkauft, darf die Umsatzsteuer nicht ausweisen. Verkauft er dem Wirt jedoch eine Plastikfolie, ist die Umsatzsteuer sehr wohl seine eigene Sache. Diese Verordnung, die gerade von kleineren Betrieben als reine Schikane empfunden wird, ist sofort zurückzunehmen. WKOÖ-Präsident Trauner Statt Klein- und Mittelbetriebe spürbar zu entlasten, zieht man mit solch unüberlegten Schnellschüssen die Daumenschrauben im Bereich der Steuerbürokratie noch einmal an. Diese Verordnung, die gerade von kleineren Betrieben als reine Schikane empfunden wird, ist sofort zurückzunehmen, verlangt WKOÖ- Präsident Rudolf Trauner. Deutlich weniger Insolvenzen Die Firmeninsolvenzen sind in Oberösterreich gegenüber dem Vorjahr um 102 Fälle von 760 auf 658 zurückgegangen. Das ist ein Minus von 13,4 Prozent. Damit erreichten die Firmeninsolvenzen den niedrigsten Wert seit Durch Großinsolvenzen von personalintensiven Betrieben geht der Kreditschutzverband 1870 allerdings von 7200 durch Insolvenzen betroffenen Arbeitsplätzen aus. Die umsatzsteuerliche Behandlung der Alufolie, etwa beim beliebten Folienkartoffel, ist nur eine besondere Absurdität, den das Finanzministerium den Unternehmen mit seinem Schnellschuss eingebrockt hat. waldhaeusl.com

7 Nr. 1/ Jänner 2014 Oberösterreich 7 Die Gewinnung und Ausbildung von Lehrlingen und damit in der Folge die Sicherung von Fachkräften hat für Oberösterreichs Wirtschaft höchste Priorität. Röbl Fokus liegt auf Fachkräftenachwuchs Im Bereich der Lehrlingsausbildung haben sich die allgemeinen Rahmenbedingungen in den letzten Jahren deutlich geändert. Vor allem die demografische Entwicklung sowie das steigende Angebot, insbesondere im berufsbildenden Schulwesen, haben zu starken Veränderungen in der Bildungslandschaft geführt. Diese Situation spiegelt sich auch deutlich in den aktuellen Lehrlingszahlen des Jahres 2013 wieder Mädchen und Burschen haben im Vorjahr ihre berufliche Karriere im Rahmen des dualen Berufsausbildungssystems im ersten Lehrjahr gestartet. Insgesamt ist das ein Rückgang von 6,1 Prozentpunkten an Lehrlingen gegenüber dem Vergleichszeitraum 2012 (7862). Zum Jahreswechsel 2013/2014 bilden 6311 oberösterreichische Ausbildungsbetriebe insgesamt Jugendliche aus und sorgen damit für den notwendigen Fachkräftenachwuchs. Verantwortung für die Zukunftschancen Trotz dieser Rückgänge der Lehrlingszahlen unterstreichen folgende Fakten anschaulich, dass Oberösterreichs Betriebe sich nicht nur bewusst um den eigenen Nachwuchs kümmern, sondern auch einen ganz zentralen Beitrag im Bereich der Jugendqualifizierung und somit soziale Verantwortung für unsere Gesellschaft übernehmen, betont WKOÖ-Präsident Rudolf Trauner. Österreich weist unter allen EU-Ländern per Oktober 2013 mit 9,4 Prozent die zweitniedrigste Arbeitslosenquote der unter 25-Jährigen (hinter Deutschland) auf. Der Marktanteil der Lehrlingsausbildung im Bereich der Sekundarstufe II konnte in den letzten Jahren in Oberösterreich sogar noch geringfügig gesteigert werden. Die oberösterreichischen Ausbildungsbetriebe haben beim AMS OÖ per Ende Dezember 2013 in Summe 4144 Lehrstellen als verfügbar gemeldet. Nach Abzug von 2186 Lehrstellen suchenden Jugendlichen ergibt sich ein rechnerischer Überhang von 1958 Lehrstellen. Oberösterreichs Betriebe bilden derzeit im Rahmen der integrativen Lehrlingsausbildung 855 Jugendliche in Form einer verlängerten Lehrzeit und 125 im Rahmen einer Teilqualifikation. Trauner: Die Gesamtzahl hat sich seit 2005 verdreifacht und zeigt, dass Betriebe vielen Personen mit besonderem Förderbedarf berufliche Chancen und Perspektiven geben. Bestnoten für die Lehrlingsausbildung Wie eine von der Lehrlingsstelle in der WKO Oberösterreich beim Marktforschungsinstitut market im Sommer 2013 in Auftrag gegeben Studie ergeben hat, stellen Oberösterreichs Lehrabsolventen ihrer Ausbildung ein sehr gutes Zeugnis aus. 80 Prozent waren mit ihrer Lehrlingsausbildung sehr bzw. zufrieden. 7 von 10 ehemaligen Lehrlingen würden wieder denselben Lehrberuf wählen. 90 Prozent wurden direkt nach der Lehrabschlussprüfung bzw. der gesetzlichen Behaltepflicht vom Betrieb übernommen bzw. hatten spätestens 3 Monate nach der Prüfung einen fixen Arbeitsplatz, 76 Prozent der Lehrabsolventen entschieden sich für den konkreten Lehrberuf aufgrund des eigenen Interesses. Die Berufsentscheidung wurde laut Befragung nur bei jeweils 11 Prozent wesentlich durch die Verfügbarkeit der Lehrstelle bzw. der regionalen Nähe beeinflusst, so Friedrich Dallamaßl, Leiter der Lehrlingsstelle und Meisterprüfungsstelle. Ausbau der Qualitätssicherung Trotz dieser Top-Werte ist es zentrales Anliegen der WKO Oberösterreich, die Qualitätssicherung in der Lehre weiter auszubauen. Dazu gibt es derzeit beispielweise folgende Initiativen: Zertifizierung von Ausbildern Verbundmaßnahmen für Lehrlinge Coachingangebote für Lehrlinge und Betriebe i n e o-gütesiegel für vorbildliche Ausbildungsbetriebe Initiative zur Begabtenförderung im dualen System (gemeinsamer Lehrgang mit der PH) Bedenkt man, dass der Mangel an Fachkräften einer der größten Wachstumsbremsen für die oö. Wirtschaft darstellt, so unterstreicht dies die Dringlichkeit, im Bereich der dualen Ausbildung weitere Impulse zu setzen. WKOÖ-Präsident Trauner: Zentrale Anliegen der Wirtschaft sind die Gewährleistung einer Ausbildungsreife von Pflichtschulabsolventen, eine professionelle Bildungs- und Berufsberatung, die Chancengleichheit beim Einstieg in das duale System sowie die Weiterentwicklung der Durchlässigkeit des dualen Systems in die tertiäre Ausbildung.

8 8 Oberösterreich Nr. 1/ Jänner 2014 Bekenntnis zur Bankenunion Der neue Vorstand der Finanzmarktaufsicht, Klaus Kumpfmüller, referierte kürzlich auf Einladung der Sparte Bank und Versicherung zum Thema Bankenunion. Im Detail ging Kumpfmüller insbesondere auf die neue Architektur der Bankenaufsicht ein. Demnach werden 128 europäische Großbanken, darunter 6 österreichische Banken (RBI, RLB OÖ und NÖ, Erste, ÖVAG und BAWAG) direkt von der EZB kontrolliert werden. Die Hypo Alpe Adria falle nicht darunter, weil sie sich in einem Restrukturierungsprozess befinde. In diesem Zusammenhang kritisierten Kumpfmüller und Spartenobmann Franz Gasselsberger die Aussagen eines Spitzenbeamten der Finanzprokuratur scharf, wonach es sinnvoll wäre, die Hypo Alpe Adria samt dem Bundesland Kärnten in Konkurs zu schicken. Derartige unqualifizierte Äußerungen würden dem Finanzplatz Österreich massiv schaden und dazu führen, dass unser gutes Rating unwiederbringlich verloren gehen könnte. S-10-Verlängerung bis Rainbach nicht unnötig aufs Spiel setzen Die WKO Freistadt hat sich immer für eine Mühlviertler Schnellstraße S 10 bis zur Staatsgrenze ausgesprochen. Umso mehr zeigt sich WKO-Obfrau Gabriele Lackner-Strauss erfreut darüber, dass mit der jüngst erfolgten Bekanntgabe einer Westumfahrung von Rainbach ein klarer Schritt gesetzt wurde. Der rasche S-10-Ausbau bis nördlich von Rainbach ist aus mehreren Gründen ein Muss: Die Beeinträchtigung der Lebens- und Einkaufsqualität im Zentrum von Rainbach ist durch den Durchzugsverkehr nicht länger tragbar, die Sicherheit von Fußgängern, Radfahrern ist massiv gefährdet. Im Winter führen die Steigungen in Vierzehn und Rainbach immer wieder zum Hängenbleiben von Fahrzeugen. Die Folge sind teure Staus. Alle Verkehrsteilnehmer kommen schneller und damit billiger voran, die B-310-Anrainer werden entlastet. Wie beim gesamten S-10-Projekt ist die WKO Freistadt überzeugt, dass auch die Lösung bei Rainbach keine Billigvariante wird. Lackner-Strauss zeigt sich Die S 10 wird zügig gebaut: Mittlerweile steht schon die Brücke über die Feldaist bei Freistadt vor der Fertigstellung. zuversichtlich: Angesichts der Tatsache, dass einerseits die kostenintensive Trassenführung Rainbach-Mitte samt Tunnels aus finanziellen Gründen ausscheidet und andererseits die Umfahrung im Osten aus Umweltschutzgründen nicht machbar ist, erscheint die vor Weihnachten vorgestellte West-Variante als einzig realisierbare Lösung. Die Alternative wäre, dass sich die S-10-Verlängerung um Jahre verzögern würde. Für Lackner- Strauss das Schlimmste, was Rainbach und der Region passieren könnte. Kumpfmüller, Gasselsberger. Was die rund 5000 kleineren Banken im Euroraum betreffe, bleibe es bei der Aufsicht durch die nationalen Aufsichtsbehörden. Im Übrigen ändere sich nichts an der Aufgabenteilung zwischen der OeNB und der FMA in Österreich. Abschließend betonte Kumpfmüller, dass er fest davon überzeugt sei, dass zumindest mittelfristig die enorme Regulierungsflut, denen Banken und Versicherungen derzeit ausgesetzt sind, ein Ende habe und langsam wieder Ruhe in den Sektor einkehren werde. Für Sie erreicht. Die USt-Voranmeldung wird vereinfacht. Die Kennzahlen für Gebäudevorsteuer und Kfz-Vorsteuer entfallen ab wko.at ooe

9 Nr. 1/ Jänner 2014 Oberösterreich 9 Fast 5 Mrd. flossen seit 1995 nach OÖ Am 1. Jänner hat Österreich sein neunzehntes Jahr in der EU vollendet. Ein Datum, das Landeshauptmann Josef Pühringer und Wirtschaftslandesrat Michael Strugl zum Anlass nahmen, auf Oberösterreichs hervorragende Entwicklung in dieser Zeit hinzuweisen. Neben der Währungsunion haben vor allem die EU-Förderprogramme als zusätzlicher Impulsgeber die Wettbewerbsfähigkeit des Bundeslandes gestärkt sowie Arbeitsplätze in der Region geschaffen und gesichert. Die EU-Mittel aus den Strukturfonds und weiteren EU-Förderprogrammen ergeben für OÖ in Summe 4,896 Mrd. Euro für den Zeitraum 1995 bis Ende Das Bruttoregionalprodukt wuchs durchgehend 2,5 bis 3 Prozentpunkte über dem Bundestrend. Die Bruttowertschöpfung stieg in den vergangenen fünf Jahren in Österreich um 2 Prozent, in OÖ war es ein Prozentpunkt mehr. Strugl verweist auf die Wichtigkeit der Mitgliedschaft im Hinblick auf die Exportstärke: Jeder zweite Arbeitsplatz in OÖ wird direkt oder indirekt durch den Export gesichert. In der Förderperiode sollen in der Europaregion Donau- Moldau vor allem strukturschwache Regionen stärker unterstützt und die Kooperationen mit Südböhmen und Bayern gefestigt werden. Zufriedenstellende Eigenkapitalquote im Handel Mit im Durchschnitt 34 Prozent war die Eigenkapitalquote im oberösterreichischen Handel zufriedenstellend, zitiert Franz Penz, Obmann der Sparte Handel der WKOÖ, die aktuelle Studie der KMU Forschung Austria für das Bilanzjahr 2011/12. Die 34 Prozent Eigenkapital bedeuten, dass der oö. Handel über dem als betriebswirtschaftlich erstrebenswerten Mindestrichtwert von 30 Prozent liegt. Die beste Eigenkapitalausstattung wies der Einzelhandel (40 Prozent) auf, dahinter der Großhandel (32 Prozent). Der Kfz-Handel lag unter 30 Prozent. Zufrieden ist der Spartenobmann mit der Bankverschuldung der Unternehmen, die bei 22 Prozent lag und damit im Vergleich zum Jahr davor leicht rückläufig war. Das bedeutet, dass die Abhängigkeit von Banken etwas gesunken ist, so Penz. Beim Cashflow, also die Innenfinanzierungskraft von Unternehmen, erreichten die Handelsunternehmen im Bilanzjahr 2011/12 einen durchschnittlichen Wert von 4,1 Prozent der Betriebsleistung. Das ist ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (4,2 Prozent). Am besten schnitt dabei der Einzelhandel mit 5,4 Prozent ab, gefolgt von der Kfz-Wirtschaft mit 4,1 Prozent und dem Großhandel mit 3,4 Prozent. Ein relativ guter Geschäftsverlauf erlaubt eine Verbesserung bei der Eigenkapitalausstattung.

10 10 Nr. 1/ Jänner 2014 Österreich Auf ein erfolgreiches Jahr 2014! waldhaeusl.com Langsam aufwärts geht es mit Österreichs Wirtschaftswachstum im neuen Jahr. Was bringt 2014? Wir haben für Sie zusammengefasst, wo sich Rahmenbedingungen für Unternehmer ändern. Wirtschaftsforscher erwarten für heuer in Österreich einen Aufschwung allerdings im Schritttempo. Umso wichtiger sind die richtigen Rahmenbedingungen für die Wirtschaft, für die sich die WKÖ einsetzt. Soziale Absicherung verbessert Zahlreiche Verbesserungen gibt es bereits heuer bei der sozialen Absicherung Selbständiger. So können Selbständige in finanziellen Notfällen ab jetzt eine Überbrückungshilfe bei der SVA beantragen. Zudem werden Gründer durch zinsenfreien Aufschub der Versicherungsnachzahlungen entlastet. Statt wie bisher nach dem 3. Jahr Nachbelastungen in vier Teilbeträgen innerhalb eines Jahres nachzuzahlen, ist die etwaige Nachzahlung der Pensions- und Krankenversicherungsbeiträge an die SVA nun auf Antrag zinsenfrei auf drei Jahre in 12 Teilbeträgen möglich. Und Selbständige in Pension können aus der Selbständigenvorsorge hinaus- bzw. hineinoptieren. Selbständige, die zum eine Eigenpension beziehen, können von bis gegenüber der SVA schriftlich erklären, keine Beiträge zur betrieblichen Selbständigenvorsorge mehr zu leisten. Sie können danach über den angesparten Betrag verfügen. Neuerungen bei Pensionen Die Invaliditätspension wird reformiert. Die befristeten Invaliditätspensionen werden zunächst für unter 50-Jährige abgeschafft. Eine Invaliditätspension gebührt nur mehr bei dauernder Invalidität ohne Aussicht auf Besserung. Das Pensionskonto ermöglicht eine effektive Vorausberechnung der individuellen Pension. Seit wird für alle ab 1955 geborenen Versicherten, die bis zum zumindest ein Versicherungsmonat erworben haben, eine Kontoerstgutschrift erstellt. Alle bis 2013 erworbenen Versicherungsmonate werden zusammengeführt und in Form der Kontoerstgutschrift ins neue Pensionskonto übertragen. Für die Langzeitversicherungspension ( Hacklerpension ) steigt seit Jahresbeginn 2014 das Antrittsalter für Frauen von 55 auf 57 Jahre, für Männer von 60 auf 62 Jahre. Nachgekaufte Schul- und Studienzeiten werden nicht mehr angerechnet, es gelten nur noch Beitragsmonate aufgrund einer Erwerbstätigkeit sowie Ersatzzeiten für Kindererziehung, Präsenzoder Zivildienst. Arbeitsmarktöffnung für Rumänen und Bulgaren Seit haben Bürger aus Rumänien und Bulgarien freien Arbeitsmarktzugang, sie dürfen damit bewilligungsfrei beschäftigt werden. Wie auch alle anderen EWR-Bürger müssen sie jedoch bei einem länger als 3 Monate dauernden Aufenthalt eine Anmeldebescheinigung einholen. Eine weitere Neuerung aus dem Arbeitsrecht ist die Pflegeteilzeit bzw. -karenz (in Anlehnung an die Bildungsteilzeit bzw. -karenz). Arbeitgeber und Arbeitnehmer können künftig für ein bis maximal drei Monate Pflegekarenz oder Pflegeteilzeit vereinbaren. Die Lohnnebenkostenförderung für den ersten Mitarbeiter wurde unbefristet verlängert. EPU, die ihren ersten Mitarbeiter aufnehmen, erhalten 25 Prozent des Bruttolohns zurück. Die Beihilfe wird für das erste Jahr in durchgehender Beschäftigung des Mitarbeiters gewährt. Schwellenwerte- Verordnung verlängert Die Schwellenwerte-Verordnung wurde um ein weiteres Jahr bis verlängert. Öffentliche Auftraggeber können dadurch auch weiterhin Aufträge bis zu Euro direkt an Unternehmen der Bau-, Liefer- und Dienstleistungsbranchen

11 Nr. 1/ Jänner 2014 Österreich 11 Agenda 2014 Mehr für unsere Betriebe unternehmen Die Jahresagenda 2014 der Wirtschaftskammer beinhaltet Ideen, Konzepte und Vorstellungen für einen erfolgreichen Wirtschafts- und Arbeitsstandort Österreich: wko.at/presse/agenda_2014.pdf vergeben. Für Bauaufträge kann die öffentliche Hand für Auftragsvolumina bis zu 1 Mio. Euro zumindest drei qualifizierte Unternehmen im sogenannten nicht offenen Verfahren ohne Bekanntmachung direkt zur Angebotslegung einladen. Verwaltungsgerichte erster Instanz In allen Verwaltungsangelegenheiten wird der Rechtsschutz auf eine neue Basis gestellt. Unternehmer und Bürger, die mit einer verwaltungsbehördlichen Entscheidung nicht einverstanden sind, können diese künftig durch ein unabhängiges Verwaltungsgericht überprüfen lassen, lange administrative Instanzenzüge fallen damit weg. E-Rechnung an den Bund Jene rund Unternehmen, die Geschäfte mit dem Staat machen, müssen seit 1. Jänner ihre Rechnungen in elektronischer Form stellen. E-Rechnungen an den Bund können über das Unternehmensserviceportal (USP) eingebracht werden. Kostenlose Onlineanmeldung: Überweisungen mit IBAN Ab 1. Februar muss für alle Überweisungen und Lastschriften in Österreich die internationale Kontonummer IBAN (International Bank Account Number) verwendet werden. Sie ersetzt die bisherige Bankleitzahl und Kontonummer. Eine elektronische Euro-Überweisung innerhalb der EU dauert künftig nur noch einen Bankgeschäftstag und das zum gleichen Preis wie eine Inlandstransaktion. Eine österreichische IBAN hat 20 Stellen und setzt sich zusammen aus: Länderkennzeichen (AT für Österreich), zweistelliger Prüfziffer, Bankleitzahl und der elfstelligen Kontonummer. Tabakgesetz wird repariert Die Koalitionsparteien haben noch im alten Jahr mehrere gemeinsame Gesetzesanträge eingebracht, darunter auch ein eigenes Bundesgesetz zur authentischen Interpretation des Tabakgesetzes. Es soll nach unterschiedlichen Auslegungen des Gesetzes nun ausdrücklich klargestellt werden, dass Gästen in der Gastronomie mit abgetrennten Räumen ein kurzes Durchqueren des Raucherraums zumutbar ist. Das war auch die Intention des Gesetzgebers bei der Beschlussfassung des Tabakgesetzes 2008, heißt es in der Antragsbegründung. Die Beschlussfassung ist für die kommende Nationalratssitzung am 29. Jänner geplant. Damit kommt die Regierung der WKO- Forderung nach, eine für Gastronomen verlässliche Gesetzeslage mit Rechtssicherheit zu schaffen. Ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie lehnt die Wirtschaft weiter ab, begrüßt jedoch Die Gastronomie braucht verlässliche Gesetzeslage. WKO (3) Maßnahmen, die verhindern sollen, dass Jugendliche erst gar nicht mit dem Rauchen beginnen. Ein ausreichendes Angebot für Nichtraucher ist bereits vorhanden. Über 40 Prozent der Lokale in Österreich sind bereits reine Nichtraucherlokale, nur 18 Prozent reine Raucherlokale. Die übrigen Betriebe haben getrennte Bereiche. Kommentar Ärmel aufkrempeln, es gibt viel zu tun! von WKÖ-Präsident Christoph Leitl Nach der Beinahe-Stagnation 2013 startet unser Land mit durchwachsenen Aussichten ins Jahr 2014: Die Wirtschaft wird zwar stärker wachsen als zuletzt, der Aufschwung kommt aber nur im Schritttempo. Damit dürfen wir uns nicht zufrieden geben. Daher heißt es Ärmel aufkrempeln und anpacken, es gibt viel zu tun. Notwendig sind zielgerichtete Impulse für mehr Investitionen ebenso wie Anreize für mehr Beschäftigung. Und es geht um eine gezielte Entlastung unserer Betriebe durch einen nachhaltigen Bürokratiestopp anstatt einer neuen Steuerflut. Das Regierungsprogramm enthält wichtige Maßnahmen für mehr Wachstum und Beschäftigung, die nun rasch umgesetzt werden müssen. Ob das der Sanierungsbonus ist, die Senkung der Lohnnebenkosten, die Umsetzung neuer Gleitzeitmodelle oder bessere Rahmenbedingungen für alternative Finanzierungsformen. Absolut notwendig ist auch die Abkehr von der Schuldenpolitik nicht, weil die EU dies wünscht, sondern weil wir es den nachfolgenden Generationen schuldig sind. Und nicht durch höhere Steuern, die schädlich für Wachstum und Beschäftigung wären, sondern durch eine nachhaltige Konsolidierung des Staatshaushalts. Gestatten Sie mir am Beginn des neuen Jahres auch einen Rückblick auf das vergangene Jahr, in dem uns viel Positives gelungen ist. An erster Stelle zu nennen ist, dass wir Erbschafts-, Schenkungs- und Vermögenssteuern und viele andere Steuer- und Belastungsfantasien abwehren haben können. Bei der sozialen Absicherung von Selbständigen wurden die Rahmenbedingungen deutlich verbessert. Das sind Erfolge, auf die wir gern zurückblicken und aufbauen können. Mit zielgerichteten und klugen Maßnahmen, die auf eine Entlastung der Betriebe abzielen, kann und wird es uns gelingen, die Wirtschaft nun weiter zu stärken. Unsere Betriebe brauchen Signale der Ermutigung, denn sie sind es, die Beschäftigung und damit Wohlstand schaffen. Ich wünsche Ihnen für 2014 viel Erfolg, Glück und Gesundheit! Herzlichst, Ihr

12 12 Österreich Nr. 1/ Jänner 2014 Export-Splitter Schwerpunkte und Veranstaltungen... für Investoren und (Neu-)Exporteure Italien: Marktsondierungsreise und Handelsvertretermeeting für Mittel- und Süditalien. Neapel, 14./ für branchenspezifisch Interessierte Tschechische Republik: Marktsondierungsreise Geschäftschancen am tschechischen Lebensmittelmarkt. Brünn, Last Call: Exportpreis für Fernmärkte USA: Marktsondierungsreise Zuliefermöglichkeiten zur US- Luftfahrtindustrie. Termine mit Vertretern von Boeing und Lockheed Martin. Washington DC, Seattle, Philippinen: Marktsondierungsreise zur Business Opportunities Fair der Asiatischen Entwicklungsbank. Manila, Die Sieger der Exportpreise 2013 mit WKÖ-Präsident Leitl und Wirtschaftsminister Mitterlehner. Der Exportpreis würdigt alljährlich überdurchschnittliche Engagements heimischer Unternehmer im Ausland. Am 24. Juni werden die Exportpreise 2014 verliehen. Österreichs Exportwirtschaft hat schon in der Vergangenheit gezeigt, dass sie mit Krisensituationen gut umgehen kann, und ist auch in weltwirtschaftlich schwierigen Zeiten der Garant für Wohlstand und Jobs. So konnte auch im Jahr 2013 ein neues All- Time-High bei den Warenexporten eingefahren werden. Dieses Engagement unserer Exportunternehmen stellen wir alljährlich ins Rampenlicht und zeichnen die erfolgreichsten Exporteure mit den Österreichischen Exportpreisen aus, betont Walter Koren, Leiter der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA. Große Bühne für Österreichs Exporteure Koren: Wenn Sie im vergangenen Jahr erfolgreich im Export tätig waren, dann bewerben Sie sich für die Exportpreise 2014, damit wir Sie und Ihre Leistungen ins entsprechende Rampenlicht stellen können! Vergeben wird der WKO Preis in sechs Kategorien: Gewerbe & Handwerk, Handel, Industrie, Information & Consulting, Tourismus & Freizeitwirtschaft sowie Transport & Verkehr. Im Rahmen einer abendlichen Gala werden am 24. Juni im MuseumsQuartier Wien die Exportpreise von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und WKÖ-Präsident Christoph Leitl verliehen. Exportpreis Infos & Anmeldung: Brasilien: AUSTRIA CON- NECT South America Networking-Konferenz für österreichische Manager, Investoren und Unternehmer, die ihre Geschäfte auf dem südamerikanischen Kontinent erweitern wollen. São Paulo, China: Forum der AUSSEN- WIRTSCHAFT AUSTRIA zum Thema Tourismusinfrastruktur in China: Profitieren Sie vom Wintersportboom im Land der Mitte. Wien, Salone Internazionale del Mobile Mailand 2014 Der Salone Internazionale del Mobile in Mailand gilt als bedeutendste Möbelmesse der Welt. Jährlich von etwa Designinteressierten besucht, präsentiert sich die gesamte Branche zu diesem Ereignis von ihrer prächtigsten Seite und bietet beste kommerzielle Möglichkeiten für Designer und Hersteller. Ausstellung über Design aus Österreich Die nächste Auflage der Mailänder Designwoche findet von 8. bis 13. April statt. Die AUSSENWIRT- SCHAFT AUSTRIA organisiert dafür erneut eine Ausstellung über zeitgenössisches Design aus Österreich, um eine möglichst große Anzahl Aussteller zu gewinnen und deren Exponate dem internationalen Publikum gebührend zu präsentieren. Infos und Anmeldung bis 24. Jänner unter: AUSSENWIRTSCHAFT Kreativwirtschaft Reanne Leuning T E

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14 14 Nr. 1/ Jänner 2014 Service Mitteilungspflichten für bestimmte Zahlungen Für bestimmte Zahlungen besteht die Pflicht, diese dem Finanzamt mitzuteilen. Gemeldet werden müssen Zahlungen an Geschäftspartner für bestimmte im Inland erbrachte Leistungen oder bei ausländischen Geldempfängern auch für Leistungen mit Inlandsbezug. Mitteilungspflicht für bestimmte Leistungen gem. 109a EStG Für das abgelaufene Jahr müssen Unternehmer die ausbezahlten Honorare für bestimmte Leistungen, die außerhalb eines Dienstverhältnisses an sie erbracht worden sind, an ihr Betriebsfinanzamt melden. Die Meldung ist, wenn ein Internetanschluss verfügbar ist, in elektronischer Form bis Ende Februar des Folgejahres vorzunehmen. Sonst endet die Meldefrist für die Übermittlung in Papierform bereits am 31. Jänner des Folgejahres. Meldepflichtig sind beispielsweise Zahlungen für Leistungen als Funktionär, Aufsichtsrat, Stiftungsvorstand, Vortragender, Versicherungsvertreter, Kolporteur, Zeitungszusteller, Privatgeschäftsvermittler sowie Leistungen, die im Rahmen eines freien Dienstvertrages erbracht werden und der Versicherungspflicht nach 4 Abs. 4 ASVG unterliegen. Die Mitteilung hat im Wege der automatisationsunterstützten Datenübertragung (z.b. Elda oder Statistik Austria) an das zuständige Umsatzsteuerfinanzamt zu erfolgen. Es sind Name (Firma), Wohnanschrift bzw. Sitz der Geschäftsleitung und die Sozialversicherungsnummer bei natürlichen Personen bekannt zu geben. Für jede Art der erbrachten Leistung ist das Jahresentgelt, die in Rechnung gestellte Umsatzsteuer und die Höhe eines Dienstnehmeranteils zur Sozialversicherung bekannt zu geben. Die Mitteilung kann unterbleiben, wenn das insgesamt im Kalenderjahr geleistete (Gesamt-)Nettoentgelt einschließlich allfälliger vergüteter Reisekostenersätze nicht mehr als 900 Euro und das (Gesamt-)Nettoentgelt einschließlich allfälliger vergüteter Reisekostenersätze für jede einzelne Leistung nicht mehr als 450 Euro beträgt. Für das Unterbleiben der Mitteilungspflicht müssen beide Voraussetzungen gemeinsam vorliegen. Erfolgt für eine Person eine Meldung ans Finanzamt, muss eine Kopie der Meldung an diese Person übergeben werden. Dies erleichtert die Angabe dieser Honorare in der Einkommensteuererklärung. Da freie Dienstnehmer bei der Gebietskrankenkasse anzumelden sind, muss für diese Gruppe zusätzlich ein Beitragsgrundlagen- Nachweis (Formular L 16) an die Sozialversicherung übermittelt werden. Nähere Informationen können im Infoblatt Die Mitteilungspflicht gemäß 109a EStG auf der Homepage der WKO nachgelesen werden. Mitteilung bei Auslandszahlungen gem. 109b EStG Ebenfalls meldepflichtig sind Zahlungen ins Ausland für Leistungen aus selbständiger Arbeit, sofern sie im Inland ausgeübt wurden. Weiters von der Meldepflicht betroffen sind Zahlungen bei Vermittlungsleistungen, die von unbeschränkt Steuerpflichtigen erbracht wurden oder sich auf das Inland beziehen und Zahlungen bei kaufmännischer und technischer Beratung im Inland. Die Meldung hat an das Finanzamt zu erfolgen, das für die Erhebung der Umsatzsteuer des zur Mitteilung Verpflichteten zuständig ist. Als Frist für die elektronische Übermittlung gilt ebenfalls Ende Februar des nachfolgenden Jahres. Im Wesentlichen umfasst die Mitteilung die Angabe des Leistungserbringers, das Land, in welches die Zahlung erfolgt ist, und die Höhe der Zahlung. Es besteht keine Mitteilungspflicht, sofern die Zahlung an einen Leistungserbringer Euro pro Kalenderjahr nicht übersteigt, ein Steuerabzug gem. 99 EStG für beschränkt Steuerpflichtige zu erfolgen hat oder die Zahlung an eine ausländische Körperschaft erfolgt, die im Ausland einem Steuerabzug von mindestens 15 Prozent unterliegt. Die vorsätzliche Verletzung der Meldeverpflichtung ist als Finanzordnungswidrigkeit zu werten und kann mit einer Geldstrafe von bis zu 10 Prozent des zu meldenden Betrages (maximal Euro) bestraft werden. Nähere Informationen können im Infoblatt Mitteilung bei Zahlungen ins Ausland gemäß 109b EStG auf der Homepage der WKO nachgelesen werden.

15 Nr. 1/ Jänner 2014 Service 15 Anträge auf Ökostromförderung müssen diskriminierungsfrei werden In der Vergangenheit wurde alljährlich am 1. Jänner Schlag null Uhr der Server der Ökostromabwicklungsstelle (OeMAG) lahmgelegt. Da die Anträge nach dem Zeitpunkt ihres Einlangens bearbeitet wurden, glich der Wettlauf der Förderungswerber um eine Ökostrom-Tarifförderung eher einer Lotterie, schildert WKOÖ- Präsident Rudolf Trauner die bisherige Vergabepraxis, die von der heimischen Wirtschaft mehrfach kritisiert wurde sollte die Antragsstellung für die Förderung von Photovoltaikanlagen anders als in den Vorjahren nicht in der Silvesternacht, sondern am 2. Jänner um 10 Uhr vormittags erfolgen. Aber auch heuer konnte der Webserver der OeMAG aufgrund hackerähnlicher Vorgänge nicht gesichert online gehen. Die OeMAG sah sich daher gezwungen, den Antragszeitpunkt aus sicherheitstechnischen Gründen auf den 16. Jänner zu verschieben. WKOÖ-Präsident Trauner fordert dazu, alle technischen Maßnahmen zu ergreifen, um eine diskriminierungsfreie Antragsstellung zu gewährleisten. Die OeMAG führt heuer ein neues Ticketsystem ein. Anträge auf Förderung von Ökostromanlagen können ab 16. Jänner ausschließlich online über den Login- Button auf der Homepage www. oem-ag.at eingebracht werden. Antragstellung in zwei Schritten Die Antragstellung erfolgt grundsätzlich in zwei Schritten. Im ersten Schritt wird ein sogenanntes Ticket gelöst, um die grundlegenden Daten, wie etwa Name des Anlagenbetreibers, Zählpunktbezeichnung, Energieträger, Engpassleistung bzw. Modulspitzenleistung bei Photovoltaikanlagen, sowie die - Adresse einzugeben. Dies erfolgt unter dem Punkt Ticketausgabe in der Navigation. Gleichzeitig müssen die Allgemeinen Bedingungen akzeptiert werden. Mit der Ticketausgabe an die hinterlegte - -Adresse werden die Förderanträge zeitlich gereiht. Aufgrund der neuen Antragstellung können Förderanträge bzw. Benutzernamen aus den Vorjahren nicht mehr verwendet werden. Im zweiten Schritt hat man 48 Stunden Zeit, den Förderantrag durch Eingabe der Ticketnummer mit den anlagenbezogenen Daten zu vervollständigen. Der zweite Schritt kann jedoch frühestens vier Stunden nach Absolvierung des ersten Schritts erfolgen. Die Ergänzung dieser Daten hat keinen Einfluss auf die Reihung des Antrages. Sollten die Daten nicht innerhalb von 28 Stunden vervollständigt werden, ist der Antrag ungültig und fällt aus der Reihung. In diesem Fall muss ein neues Ticket gezogen werden. Ein Leitfaden zur neuen Antragstellung kann unter at/fileadmin/user_upload/doku mente/photovoltaik/leitfaden- NEU-für_das_Ticketsystem.pdf abgerufen werden. Das neue Antragsverfahren sollte zu einer transparenteren und gerechten Vergabe der Fördermittel beitragen, sodass künftig die besten und kosteneffizientesten Projekte zum Zug kommen, hofft Trauner, dass möglichst viele heimische Unternehmen vom neuen Fördersystem profitieren. Erste Steuerassistenten in OÖ Im April 2011 wurde mit einer Lehrzeit von drei Jahren der neue Lehrberuf Steuerassistenz eingerichtet. Im Dezember des alten Jahres haben im WIFI Linz die ersten 16 Lehrlinge, davon drei aus Oberösterreich, ihr fachliches Wissen unter Beweis gestellt und die Lehrabschlussprüfung erfolgreich abgelegt. Die Lehrlingsstelle und Meisterprüfungsstelle der WKOÖ nimmt die Lehrabschlussprüfungen für das gesamte Bundesgebiet ab. Aus dem noch relativ bescheidenen Anfang des ersten Turnus hat sich das Interesse an diesem Lehrberuf in den Nachfolgejahren jedoch stark erhöht. So haben allein 2012 und 2013 jeweils 30 Lehrlinge aus Oberösterreich diese Ausbildung gewählt und für den neuen Turnus im kommenden Juli wird wieder eine gleich hohe Zahl fix am Start sein. Ausgebildet wird der Lehrberuf Steuerassistenz in den Finanzämtern bzw. bei den Wirtschaftstreuhändern. Die Ausbildung ist breit gefächert und beinhaltet als Schwerpunkte u.a. das Erkennen und die fachliche Einordnung von steuer-, sozial- und sonstigen abgabenrechtlichen Sachverhalten, das Beurteilen von Sachverhalten der Einkommensteuer, die Umsatzsteuervoranmeldung und -erklärung, das Wissen über Belegwesen und Nachweispflichten (z.b. Rechnungsmerkmale, Ausfuhrnachweise), Sachverhalte der Körperschaftssteuer zu beurteilen samt Erfassung in entsprechenden Formularen und Richtigkeitsprüfung, Sachverhalte der Lohn- und Gehaltsverrechnung nach rechtlichen Kriterien zu beurteilen, zu erfassen und zu kontrollieren, IT-Verfahren (FinanzOnline, ELDA), das Abrufen von Informationsquellen (z.b. Rechts- und Literaturdatenbanken), die Kenntnis über Abläufe von Steuerverfahren und deren Fristen u.v.a.m. Weitere Infos und Anmeldungen: WKO Oberösterreich Lehrlingsstelle und Meisterprüfungsstelle 4021 Linz, Wiener Straße 150 T F E W online.wkooe.at Stückler Höhlenführerprüfung Die Oö. Höhlenführerprüfungsverordnung (LGBL. Nr. 98/2003) wurde mit LGBL. Nr. 109/20013 dahingehend geändert, dass zukünftig Höhlenführerprüfungen nur noch alle drei Jahre durchgeführt werden. Die Änderung ist mit 1. Jänner 2014 in Kraft getreten. Nähere Details sind unter wko.at/ooe/service/ umweltnews abrufbar.

16 16 Service Nr. 1/ Jänner 2014 Kennzeichnung von Aerosolpackungen Eine aktuelle Änderung der Aerosolpackungsverordnung 2009 harmonisiert die Kennzeichnungsvorschriften der Aerosolpackungsverordnung und des Chemikalienrechts (CLP-Verordnung). Sie bereinigt bestehende Doppelgleisigkeiten bzw. Widersprüche der beiden Regelungen. Die Änderung betrifft Unternehmen, die Aerosolpackungen (Spraydosen) in Verkehr bringen. Für Aerosolpackungen, die nur einen Stoff enthalten, gelten die neuen Kennzeichnungsvorschriften ab 19. Juni Die meisten Aerosolpackungen enthalten aber Gemische. Diese müssen den neuen Bestimmungen entsprechen, wenn sie ab 1. Juni 2015 erstmals in Verkehr gesetzt werden. Spraydosen, die vor diesem Termin in Verkehr gebracht werden, müssen bis 1. Juni 2017 nicht neu gekennzeichnet werden. Der vollständige Text der Änderung (BGBl. II Nr. 439/ 2013) ist unter wko.at/ooe/ service/umweltnews abrufbar. Schaunburgleiten ist nun Schongebiet Mit LGBl. Nr. 92/2013 wurde für die Wasserversorgungsanlage Schaunburgleiten des Wasserverbandes Eferding und Umgebung die Verordnung zum Schongebiet angepasst. Das Grundwasserschongebiet Schaunburgleiten erstreckt sich in den Gemeinden Hartkirchen, Hinzenbach, Pupping und Stroheim. Es werden eine Kern- und Randzone ausgewiesen. Die Auswirkungen dieser Ausweisung sind, dass bestimmte (betriebliche) Tätigkeiten, die grundwasserwirksame Auswirkungen haben, einem wesentlich strengeren Regime unterliegen. Die Beschränkungen erfolgen durch Bewilligungspflichten, Verbote und Gebote. Die Verordnung ist mit 1. Jänner 2014 in Kraft getreten und ersetzt LGBl. Nr. 44/1976. Anpassungen im oö. Umweltrecht durch neue Verwaltungsgerichtsbarkeit Raumordnung Stadtamt Bad Ischl Die Stadtgemeinde Bad Ischl beabsichtigt die Flächenwidmungsplanteiländerung Nr zum Flächenwidmungsplan Nr. 7/2012. Stadtamt Braunau Die Stadtgemeinde Braunau beabsichtigt die Änderung Nr. 37 des Flächenwidmungsplans Nr. 4/2001 sowie die Änderung Nr. 7 des ÖEK Nr. 1. Magistrat der Stadt Linz Der nachstehend angeführte Linzer Bebauungsplan liegt bis Mit LGBl. Nr. 90/2013 wurde das Oö. Verwaltungsgerichtsbarkeits- Anpassungsgesetz erlassen. Damit ist seit 1. Jänner 2014 anstelle des Unabhängigen Verwaltungssenates und anderer Sonderbehörden ein Landesverwaltungsgericht eingesetzt. Für den Umweltbereich relevant werden dazu insbesondere nachstehend angeführte gesetzliche Bestimmungen angepasst und geändert: Oö. Natur- und Landschaftsschutzgesetz 2001 Oö. Nationalparkgesetz Oö. Luftreinhalte- und Energietechnikgesetz 2002 Oö. Abfallwirtschaftsgesetz 2009 Oö. Abwasserentsorgungsgesetz beim Magistrat Linz zur öffentlichen Einsichtnahme auf: Bebauungsplan M Karl-Wiser-Straße Kroatengasse, KG Linz, Begrenzung: Norden: Karl-Wiser- Straße, Osten: Kroatengasse, Süden: Tegetthoffstraße, Westen: Tegetthoffstraße. Während der Auflagefrist können schriftliche Anregungen oder Einwendungen beim Magistrat Linz, Anlagen- und Bauamt, Neues Rathaus, Hauptstraße 1 5, 4. Stock, Anlagen- und Bauservice-Center, abgegeben oder per Post übermittelt werden. Die Stadt Linz beabsichtigt die Änderung Nr. 1 zum Flächenwidmungsplan Linz Nr. 4 sowie Änderungsplan Nr. 1 zum Örtlichen Entwicklungskonzept Nr. 2 Medizinuniversität Krankenhausstraße AKH, KG Linz und Lustenau, Begrenzung: Norden: Weißenwolffstraße, Oö. Bodenschutzgesetz 1991 Oö. Wasserversorgungsgesetz Oö. Umwelthaftungsgesetz Oö. Pflanzenschutzgesetz Oö. Raumordnungsgesetz Oö. Bauordnung 1994 Oö. Bautechnikgesetz 2013 Die Landesgesetzblätter können unter Oberoesterreich abgerufen werden. Osten: Garnisonstraße, Süden: Goethestraße, Westen: Kinderspitalstraße, OÖ Gebietskrankenkasse sowie den Änderungsplan Nr. 4 zum Flächenwidmungsplan Linz Nr. 4 Makartstraße 28 34, KG Lustenau, Begrenzung: Norden: Makartstraße 28, Osten: Makartstraße, Süden: Makartstraße 34, Westen: Widmungsgrenze zum Bauland. Magistrat der Stadt Steyr Der Magistrat der Stadt Steyr beabsichtigt die Änderung Nr. 1 des Bebauungsplans Nr. 3.1 sowie die Änderung Nr. 4 des Bebauungsplans Nr. 3. Magistrat der Stadt Wels Der Magistrat der Stadt Wels beabsichtigt die Änderung Nr. 167 des Flächenwidmungsplans Nr. 4/2003, die Änderung Nr. 129 des Örtlichen Entwicklungskonzepts Nr. 1/1997 sowie die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 324/B.1.

17 Nr. 1/ Jänner 2014 Service 17 fotolia/s.kobold wko.at/ooe Alles unternehmen, für Ihren optimalen Businessplan Ihr WKOÖ-Service: Umfassende Unterstützung bei der Erstellung Ihres Businessplans. Sie wollen für Ihr Unternehmen einen Businessplan erstellen? Die WKOÖ unterstützt Sie dabei zb mit Online Planungsinstrumenten auf dem Gründercoaching oder persönlichen Beratungen. T wko.at/ooe

18 18 Service Nr. 1/ Jänner 2014 Terminvorschau Montag, 13. Jänner Uhr: Gründer-Workshop, WKO Schärding, Schärding, Tummelplatzstraße 6, Uhr: Social Media für Kleinunternehmen, WKO Freistadt, Freistadt, Linzer Straße 11, Dienstag, 14. Jänner Uhr: Supplies and Technolgies for Performing Arts in Japan, Export Center, Linz, Hessenplatz 3, wkooe.at, Uhr: Sprechtag Sozialversicherung, WKO Steyr, Steyr, Stelzhamerstraße 12, Uhr: Markensprechtag, TIM Technologie- und Innovations-Management, Linz, Hessenplatz 3, Uhr: Branchenforum Gesundheit & Medizintechnik Türkei/Iran/Rumänien, Export Center, Linz, Hessenplatz 3, Uhr: Kundeninsolvenz Wie handeln Sie richtig?, WIFI-Unternehmer- Akademie, Steyr, Stelzhamerstraße 12, at, Uhr: Mah suppa Der Fan-Faktor, WKO Wels, Wels, Ringstraße 27, wkooe.at, TRIGOS holt verantw Unternehmen vor de Der TRIGOS geht 2014 in Oberösterreich bereits zum dritten Mal mit einer eigenen regionalen Auszeichnung an den Start. Prämiert werden Unternehmen, die ihre wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Verantwortung vorbildhaft wahrnehmen und erfolgreich in ihrer Unternehmensstrategie verankern. Alle einreichenden oö. Unternehmen nehmen automatisch auch an der bundesweiten Wahl zum TRIGOS Österreich 2014 teil. Auf Bundesebene erfährt die renommierte Auszeichnung für verantwortungsvolles Wirtschaften auch Corporate Social Responsibility (CSR) heuer ihre elfte Auflage. Um die Chancen für Unternehmen aller Größenordnungen zu wahren, wird der TRIGOS Die Finanzpolizei kommt: Ihre Rechte und Pflichten Wenn die Finanzpolizei kommt: Sie kommt unangekündigt zu jeder Tages- und Nachtzeit. Sie kontrolliert quer durch alle Branchen. Sie prüft im Betrieb, auf Baustellen und macht Fahrzeugkontrollen. Die WKOÖ hat für Sie die Leiter der Finanzpolizei sowie den Steuerberater Mag. Rainer Brandl exklusiv eingeladen. Erfahren Sie am Dienstag, 4. Februar, um 15 Uhr in der WKOÖ aus erster Hand, wie die Arbeit und die Aufgaben der Finanzpolizei aussehen, wie vorgegangen wird und welche Gesetzesgrundlagen zu beachten sind. Sie erhalten darüber hinaus wertvolle Expertentipps für den Umgang mit den Finanzbeamten sowie einen guten Überblick, wie Sie sich als Unternehmer professionell auf eine jederzeit mögliche Prüfung vorbereiten können. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldung bis 28. Jänner: https://online.wkooe.at/wko/ so wie im Vorjahr in den Kategorien Ganzheitliches CSR-Engagement Kleine Unternehmen, Mittlere Unternehmen und Große Unternehmen ausgeschrieben. Ein verstärkter Fokus wird heuer auf die Verantwortung im eigenen Kerngeschäft und in der Lieferkette gelegt. Auch Betriebe, die bereits in den vergangenen Jahren beim TRIGOS eingereicht haben, können ihr gesellschaftliches Engagement erneut in den Wettbewerb einbringen. Bei diesen Unternehmen wird vor allem die Weiterentwicklung der Maßnahmen seit der letzten TRIGOS-Einreichung bewertet. Weitere Kategorien auf Bundesebene Neben dem ganzheitlichen CSR-Engagement können sich oberösterreichische Betriebe auf Bundesebene in der Kategorie Mit eadok zur Abfallbilanz Die Abfallbilanzverordnung ist seit 2009 in Kraft und betrifft aufzeichnungspflichtige Abfallsammler und -behandler. Mit 1. Jänner 2014 fallen nun die letzten Erleichterungen in Bezug auf die Aufzeichnungspflichten. Das Programm eadok unterstützt Betriebe bei der Erfüllung aller elektronischen Meldungen. Die Abfallbilanz ist bis spätestens 15. März für das vorangegangene Kalenderjahr zu übermitteln. In einer Veranstaltung am Donnerstag, 30. Jänner, in der WKO Oberösterreich erhalten Sie einen Überblick: über die rechtlichen Vorgaben zur Erstellung der Abfallbilanz über die korrekte Führung der Aufzeichnungen wie das Programm eadok eingesetzt werden kann Anmeldung bis 27. Jänner: https://online.wkooe.at/ WKO/

19 Nr. 1/ Jänner 2014 Service 19 ortungsvolle n Vorhang Beste Partnerschaft bewerben. In dieser Kategorie für die beste Zusammenarbeit zwischen einem Unternehmen und einem nicht unternehmerischen Partner stehen dieses Jahr vor allem internationale Projekte im Mittelpunkt. Als Partner dieser Kategorie fungieren erstmals die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit und die Aussenwirtschaft Austria im Rahmen des Programms go-international. Bereits zum dritten Mal wird der TRIGOS Österreich 2014 außerdem in der Kategorie Social Entrepreneurship vergeben. Einreichfrist läuft bis 5. März Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder der Wirtschaftskammer. Die Einreichfrist läuft bis 5. März. WKOÖ-Präsident Rudolf Tag der Kfz-Wirtschaft Das Landesgremium des Fahrzeughandels und die Landesinnung der Kfz-Techniker laden alle Mitgliedsbetriebe zum Tag der Kfz-Wirtschaft am Mittwoch, 12. Februar, um 13 Uhr im WIFI Linz, Wiener Straße 150, ein. Programm Uhr: Check-in und Aperitif Uhr: Eröffnung und Begrüßung Uhr: Marktgerechte Gebrauchtwagenbewertung, Martin Novak, Sales Director EUROTAX Uhr: Wechsel zu den Teilveranstaltungen: Schauraum oder Web? Wo liegt die Zukunft im Kfz-Vertrieb? Datendiebstahl, Hacker, Passwortwahnsinn die täglichen Bedrohungen im Kfz-Betrieb GVO 2010: Hintergrund und Auswirkungen für den Ersatzteilhandel Trauner und Wirtschaftslandesrat Strugl freuen sich, dass sich Oberösterreich auch heuer wieder in die Riege jener Bundesländer einreiht, welche regionale TRI- GOS-Preisträger küren. Die oö. Preisverleihung findet am 20. Mai um 19 Uhr in der WKO Oberösterreich statt. Die Bundestrophäen werden bei der TRIGOS-Gala am 4. Juni in Wien verliehen. Der TRIGOS unterstreicht nicht nur die Glaubwürdigkeit der ausgezeichneten Unternehmen, sondern motiviert das gesamte Team von den Mitarbeitern bis zum Vorstand, sich wirtschaftlich, ökologisch und sozial zu engagieren, so Trauner und Strugl abschließend. www. trigos.at Uhr: Kaffeepause Uhr: Kfz-Betrieb der Zukunft Podiumsdiskussion, Moderation: Hannes Brachat Uhr: UNGLAUBLICH Die Heinz Prüller Show Moderation: Andrea Sackl Anmeldungen bis spätestens 5. Februar: wko.at/ooe/fahrzeughandel waldhaeusl.com (5) Terminvorschau Mittwoch, 15. Jänner Uhr: Sprechtag Berufshaftpflichtversicherung, Ingenieurbüros, Linz, Hessenplatz 3, at, Uhr: Die Kraft der gesunden Führung, WIFI-Unternehmer-Akademie, Linz, Wiener Straße 150, Uhr: Technologietag Getreide Getreide im Blick der Zukunft, Lebensmittel-Cluster OÖ, Wels, Carl-Blum-Str. 4, Uhr: Geheimnis der Top-Verkäufer, WIFI-Unternehmer-Akademie, Linz, Wiener Straße 150, Uhr: Gründer-Workshop, WKO Linz- Stadt, Linz, Hessenplatz 3, Uhr: Stärke deine innere Mitte mit Cranio Sacral Balancing, WKO Eferding, Hartkirchen, Karling 42, Donnerstag, 16. Jänner Uhr: Das Mitarbeitergespräch, WIFI- Unternehmer-Akademie, Linz, Wiener Straße 150, wifi-ooe.at, Uhr: Qualifizierungsverbund, WKO Braunau, Braunau, Salzburger Straße 1, Uhr: Gründer-Workshop, WKO Grieskirchen, Grieskirchen, Manglburg 20, Uhr: Gründer-Workshop, WKO Freistadt, Freistadt, Linzer Straße 11,

20 20 Service Nr. 1/ Jänner 2014 Terminvorschau Donnerstag, 16. Jänner Uhr: Werkvertragsnorm ÖNORM B 2110, WIFI-Unternehmer-Akademie, Wels, Dr.-Koss-Straße 4, Uhr: KET, WKO Linz-Stadt, Linz, Ars-Electronica-Straße 1, at, Uhr: Gründer-Workshop, WKO Wels, Wels, Dr.-Koss-Straße 4, wkooe.at, Uhr: Gründer-Workshop, WKO Perg, Perg, Haydnstraße 4, Uhr: JW Take Off, WKO Ried, Kirchheim im Innkreis, Schacher 17, wkooe.at, Uhr: Live-Business-Cooking, WKO Kirchdorf, Schlierbach, Klosterstraße 1, Uhr: Malertreffen, WKO Schärding, Andorf, G.-Schachinger-Weg 2, Freitag, 17. Jänner Uhr: SVA Sprechtag, WKO Bad Ischl, Bad Ischl, Technoparkstraße 3, wkooe.at, Oö. Wirtschaft schwingt das Tanzbein Mehr Informationen TIM Expertentagreihe Die TIM Expertentagreihe wird an drei Terminen in Attnang-Puchheim, Braunau und Linz angeboten. Die Technologiezyklen der Software werden immer schneller das Wissen im Programmcode hat in der Regel jedoch langlebigen Charakter. Was wäre, wenn man die wesentlichen Informationen aus der Software automatisch analysieren kann, ohne den gesamten Programmcode verstehen zu müssen? TIM WKO Oberösterreich Sabine Kobler T F E TIM ist eine gemeinsame Initiative von Land OÖ und WKO Oberösterreich Unter dem Motto una notte veneziana laden der Kaufmännische Verein und die WKO Oberösterreich am 25. Jänner zum 65. KV-Ball ein. Einlass ist ab Uhr, die Eröffnung um 21 Uhr. Auf dem Parkett des Festsaals darf das Tanzbein zu den Rhythmen des Orchesters Axel Rot geschwungen werden, das vom Wiener Opernball bekannt ist. Im Parksaal wird wiederum bis in die frühen Morgenstunden gerockt, wenn abwechselnd Hans-Peter Gratz und die Rockagillys für ausgelassene Stimmung sorgen. Beste Unterhaltung und italienische Tanzmusik garantiert zudem im Gelben Saal Viktors Musikbasar sowie im Blauen Saal Herbert Sattler s Jazz Family samt Petra Linecker. Karten können auch online gekauft werden. Bezahlung mit Kreditkarte oder über paypal. T W cityfoto Das SCCH (Software Competence Center Hagenberg) hat dafür neue Methoden und Werkzeuge entwickelt, die bisher in keiner am Markt verfügbaren Software enthalten sind. Folgende Veranstaltungstermine stehen zur Auswahl (Beginn jeweils 16 Uhr): 23. Jänner: TZ Attnang-Puchheim 28. Jänner: Braunau, Techno-Z 29. Jänner: Linz, WKOÖ Im Anschluss an die Fachvorträge erhalten Firmenvertreter auf Wunsch zusätzlich die Gelegenheit, im Vier-Augen-Gespräch mit den Experten des Software Competence Center aktuelle Problemstellungen und konkrete Anwendungsmöglichkeiten im eigenen Unternehmen zu besprechen.

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