Revolution! Protestler und Propheten Beten für Bullen Bewegung in Ostfreaxland

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1 Nr. 4/2012 August/September 2,50 Euro Revolution! Protestler und Propheten Beten für Bullen Bewegung in Ostfreaxland

2 Liebe Leserin, lieber Leser, eine Revolution ist eine mächtige Angelegenheit, sie kehrt das Unterste zuoberst und das Oberste nach unten. Eine friedliche Revolution habe ich als Kind selbst erlebt: Die Wende, wie sie verharmlosend genannt wird. Dabei war es mitnichten eine simple Trendwende, sondern eine umwälzende Veränderung für viele Menschen, vor allem im Osten Deutschlands. Mittlerweile hat sich die Mehrheit in diesem großen, reichen Land schon so sehr an die politische, ökonomische und soziale Realität gewöhnt, dass übersehen wird, wo heute eine Revolution oder zumindest ihre kleine Schwester die Reform nötig wäre. Wie sieht es bei uns Jesus Freaks aus? Welche Revolution startete unser Anführer Jesus? Wie können wir für mehr Gerechtigkeit sorgen? Antworten und weitere Fragen dazu ab Seite 6. In der christlichen Welt haben die Jesus Freaks bereits viel verändert, zum Beispiel was die freie Gottesdienstgestaltung angeht. Das liegt wahrscheinlich daran, dass wir absolute Meister darin sind, gute Partys zu feiern. Das dies heute noch gilt, beweisen zum Beispiel die Region NRW mit ihrem Regiotag und die Leipziger mit ihrer 10 Jahre Jesus Freak Leipzig -Party (ab Seite 28). Wenn Dir so viel gemeinschaftliche Begeisterung suspekt ist und Du eher fragst, was für Dich gerade dran ist, beschäftige Dich mit Markus Exkurs über Individualismus versus Selbstaufgabe (S. 32). Vielleicht macht Dir dann die größte Feier im Freakjahr Freakstock noch mehr Spaß. Wie Dein Freakstock war interessiert uns übrigens brennend (Details auf Seite 33). Wir sehen uns in Borgentreich! Bettina im Namen der Redaktion Bettina Kammer (32) wohnt mit ihrer Familie in Berlin. Sie war in ihrem Leben bisher auf einer einzigen Demonstration und protestiert lieber mit dem Portemonnaie als einem Plakat. Gestaltung Cover und Editorial: Tobias Textor

3 Nahrung Titel Revolution ab Seite 6 Theologie Wovon Revolutionäre träumen Seite 23 Exkurs Über Individualismus und Selbstaufgabe Seite 32 Andacht Ein großer Auftrag Seite 38 Wir Freaks Freaks vor Ort Regiotag NRW, 10-Jahre-Party Leipzig ab Seite 26 Haus 27 Unser Haus soll schöner werden Seite 28 Treffen Webteam-Wochenende, Freakstock Seite 29/33 Gründergeneration Ein Freak in seiner ureigensten Bedeutung Seite 36 Kolumnen Himmelsstürmer und Bruchpiloten Gedanken zum Jahresthema Seite 4 Nachhaltigkeit Leben in Fülle Seite 22 Martin sein Wort Der Siegeswille entscheidet Seite 34 Mystery Men Der Autor Seite 35 Unterhaltung Musik Can you hear the rebell yell? Seite 39 Rubriken Meldungen Seite 5 der kleine bote Seite 20 Traum-Nachfolger Seite 24 Fred - Der Kühlschrank Seite 30 Impressum Seite 39

4 Transit Bitte warten! Gedanken zum Jahresthema Himmelsstürmer und Bruchpiloten Der Film Terminal erzählt die Geschichte des Krakosiers Viktor Navorski, der nach einem Flug in die Staaten durch die politischen Umstürze in seinem Heimatland nicht in die USA einreisen kann. Ohne gültiges Visum und ohne Möglichkeit auf einen Rückflug muss er neun Monate lang im Terminal des New Yorker Flughafens leben. Um Viktor Navorskis Schicksal herum handeln die Nebenstränge der Geschichte von vielen anderen Menschen, deren Leben durch den Flughafen, aber eben auch durch Warten auf irgendetwas und irgendjemanden gekennzeichnet ist. Somit wird der Film zu einer großen Liebeserklärung an das Warten und hat mich in der Auseinandersetzung mit dem Thema sehr inspiriert. Warten hat viele Gründe. Jeder kennt das banale Alltagswarten auf den Zug, die Verabredung, die zu spät kommt, in der Schlange an der Kasse oder im Stau. Aber auch in anderen Dimensionen unseres Lebens warten wir. Vielleicht wartest du auf den Richtigen oder die Richtige oder einen Job oder auf Gerechtigkeit. In diesen Fällen bekommt unser Warten schon eine existentiellere Dimension. Dennoch ist auch dieses Warten nur ein weiterer Vorbote eines noch größeren Wartens, das die ganze Schöpfung umschließt: Das Warten auf die Vollendung der Zeit und die Wiederkunft Jesu. In diesem Kontext wird klar, dass sich keiner dem Warten entziehen kann. Es durchdringt unser ganzes Sein. Auch wenn Warten viele Gründe haben kann, so hat es doch eine Gemeinsamkeit: Das, worauf du wartest, ist mächtiger als du und wie du mit den Wartezeiten umgehst, bestimmt dein Leben. Wenn wir uns im Wartezimmer des Lebens umblicken, sehen wir die unterschiedlichsten Arten auf Warten zu reagieren. Da sind die hoffnungsvollen Menschen, die mit Glanz in den Augen erzählen können, auf was sie warten. Ihre Geschichten sind farbenfroh und visionär und helfen anderen durchzuhalten. Da sind die, die beten und klagen. Sie haben verstanden, dass sich die Seele in Wartezeiten Luft machen muss. Sie tun das laut oder leise, mutig oder verzagt, weil sie darauf vertrauen, dass Gott ihr Warten sieht. Dann gibt es die kreativen Anarchisten, die sich schwer tun mit der Untätigkeit in Warteräumen. Sie suchen nach Möglichkeiten die Wartezeit zu verkürzen, indem sie die Mächte, die sie zum Warten zwingen kreativ und gewaltlos herausfordern. Dann sind da die, die zweifeln. Ihnen ist nicht mehr klar, ob der Weg, den sie eingeschlagen haben, die Erfüllung bringt. Sie hinterfragen die Kosten des Wartens und können helfen, die Richtung zu ändern, wenn man in einer Sackgasse gelandet ist. Manche im Wartezimmer verdrängen einfach und tun so, als ob es das Warten gar nicht gibt und die Erfüllung schon da ist. Manchmal ist Verdrängen hilfreich, um nicht zu verzweifeln, wenn es aber zum Dauerzustand wird, konstruiert es eine Lebenslüge, die alles nur noch schlimmer macht. Manche um uns herum verzweifeln am Warten. Ihnen ist die Wartezeit unaushaltbar lang geworden und sie sind am Ende ihrer Geduld und Kräfte. Sie zu tragen ist Aufgabe aller, die noch Hoffnung haben. In der stillen Ecke des Wartezimmers sitzen die Resignierten. Sie haben das Warten aufgegeben. Ihr Blick ist leer geworden und ihr Verstand argumentiert, warum es keinen Sinn mehr hat, noch zu warten. Manchmal sitzen sie nur noch in der Gemeinschaft der Wartenden, weil sie nicht wissen, wo sie sonst hin sollen. Und die letzte Gruppe, die es im Wartezimmer gibt, sind die, die zur Gewalt greifen. Ihnen ist es nicht schnell genug gegangen mit der Erfüllung und jetzt versuchen sie es mit eigener Macht zu erzwingen. Für uns als Gemeinschaft der Wartenden ist es wichtig, wie wir die Wartezeiten in unserem Leben gestalten. In einer der größ- 4 Himmelsstürmer

5 ten Wartezeiten der Geschichte spricht Gott durch den Propheten Jeremia zu seinem Volk im babylonischen Exil (Jeremia 29,4): Baut Häuser und wohnt darin, pflanzt Gärten und esst ihre Früchte! Nehmt euch Frauen und zeugt Söhne und Töchter, und gebt eure Töchter Männern, damit sie Söhne und Töchter gebären. Ihr sollt euch dort vermehren und nicht vermindern. Er fordert die Israeliten auf, den Warteraum zum Lebensraum werden zu lassen. Nicht das untätige Herumsitzen, sondern das Leben in allen Dimensionen macht ein Warten in Gottes Sinn aus. Egal wo und worauf du in deinem Leben wartest, lass nicht zu, dass es dir die Lebenszeit raubt. Die Wartezeit wird dich formen und vielleicht mit Seiten an dir konfrontieren, die du so noch nicht kennst. Aber du bist im Warten nicht alleine, sondern in der Gemeinschaft der Wartenden, die einander ermutigt und stützt. Und wenn wir gemeinsam an dem großen Ziel festhalten und nicht zulassen, dass das Warten uns vom Leben abhält, dann werden wir erleben, wie der Warteraum zum Lebensraum wird und das worauf wir warten ganz einfach unter uns geschieht. Daggi Begemann ist mit Mr. Freakstock verheiratet. Seit 2007 koordiniert die Solzialpädagogin die Arbeit des Mehrgenerationenhauses Lemgo. Der Text ist eine Zusammenfassung der Willo-Predigt Transit vom Wir sitzen alle im gleichen Boten Mitteilungen in eigener Sache Neues aus deiner Gemeinde Jesus Freaks leben in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Dänemark, Großbritannien und anderswo. Auf dem Freakstock treffen wir uns meist persönlich, aber den Rest des Jahres bleiben die meisten Gemeinden und Regionen für sich. Damit wir trotzdem wissen, wie es den einzelnen Freak-Gruppen geht, wurde 1995 der Kranke Bote gegründet. Alle zwei Monate versammelt er, neben einem großen Thema und geistlichem Input, Neuigkeiten aus den Regionen, Gemeinden und Bereichen. Damit das funktioniert, ist die Boten-Redaktion auf die Mitarbeit von dir angewiesen. Denn woher sollen wir wissen, dass ihr die geilste Party des Jahres gefeiert oder eine überzeugende Gottesdienstidee entwickelt oder die Mega-Predigtreihe auf die Beine gestellt habt? Also, schreib uns, was bei euch abgeht, damit die Bewegung gemeinsam unterwegs sein kann: deinen Lebenslauf, ein kurzes Motivationsschreiben, evtl. Termin- und Schwerpunktwünsche an: Bettina Kammer Nächste Ausgabe Der Bote wird weiblich oder männlich, je nachdem von welcher Seite du die Ausgabe 5/2012 aufschlagen wirst. Wir beschäftigen uns mit den Fragen: Wann ist ein Mann ein Mann? Was macht eine richtige Männerfreundschaft aus? Wie geht ein Mann mit körperlichen Ausfallerscheinungen um? Oder auch: Wann ist eine Frau eine Frau? Wozu gibt es die beste Freundin? Wie geht eine Frau mit dem herrschenden Schönheitsideal um? Wenn du etwas zum Thema oder allgemein zur Ausgabe beitragen möchtest, melde dich möglichst bis zum bei Bettina: de] Der Einsendeschluss für alle Texte ist der Medien-Praktikant gesucht Du möchtest einmal hinter die Seiten schauen, wie aus einer Idee ein Artikel wird, welcher Aufwand hinter einem Gastbeitrag steht, wie aus einer Bleiwüste ein Bildermeer wird, kurz: wie eine Zeitschrift Form und Gestalt annimmt? Wir bieten ein breit gefächertes Praktikum für angehende Journalisten, Mediengestalter, Texter o.ä. mit offiziellem Zeugnis von JFI e.v. Je nachdem, wie mobil du bist, virtuell via Skype und oder reell in der Chefredaktion in Berlin. Schick Meldungen 5

6 Der Auserwählte in der Matrix Ideen für die wirtschaftliche und soziale Revolution Au ja! Revolution da bin ich immer für. Ich bin etwas auf Krawall gebürstet (auch ohne Haare) und stets dafür den großen Etablierten eins auszuwischen. Und von mir aus kann sich auch gerne was ändern, so geil finde ich es nicht, wie es gerade läuft. Aber für eine ordentliche Revolution braucht es auch einen Revolutionsführer und eine Sache, für die man einstehen kann. Lange Haare und Bart sagt man Jesus nach, aber das reicht wohl nicht. Wollen wir doch mal sehen, ob er auch inhaltlich was zu bieten hat. Der Mann hat es schließlich nie aus dem Provinznest Israel geschafft. Wie sollte er da etwas zu globaler Armut, Einkommensschere und ähnlichen Problemen der Neuzeit sagen können. Außerdem ist er allenfalls theologisch vorgebildet, aber nicht politisch. Ich halte es für ein offenes Geheimnis, dass Hunger auf dieser Welt unnötig ist. Mit den aktuellen Möglichkeiten kann so viel Nahrung erzeugt werden, dass 12 Milliarden Menschen davon leben können. Bei sieben Milliarden Erdenbürgern lässt das einige Spielräume offen. Aber nicht genug für Spekulation mit Grundnahrungsmitteln und deren Vernichtung, nicht für Gesellschaften, die rund 30 Prozent der Nahrungsmittel wegschmeißen, nicht für Nationen, die beschließen Agraranbauflächen zu nutzen, um ihre Autos mit Bio-Sprit zu füttern, und nicht für Kulturen, die am liebsten Fleisch essen. (Um eine Kalorie Fleisch zu erzeugen müssen 10 Kalorien Getreide eingesetzt werden. 90 Prozent der Energie gehen für die Ernährung dabei verloren. Global und plakativ heißt es richtig: Mein Essen isst den Armen das Essen weg! ) Wir wissen, dass während der Kolonialzeit viel Mist gemacht wurde. Die Kolonialmächte schufen ein System mit dem sich die Kolonien wunderbar ausnutzen und die eigenen Märkte schützen ließen. Diese Zeit und das System gehören der Vergangenheit an. Aber bei der Umwandlung verschuldeten sich viele der Entwicklungsländer bei den Industrienationen. Eigentlich sollte die WTO (World Trade Organisation, Welthandelsorganisation) für die Beseitigung dieser Regeln sorgen. Hat sie auch. Aber nicht ganz fair. Denn aus historischen Gründen haben die Industrienationen dort ein Machtübergewicht. Ja, die Zölle sind niedriger geworden aber durch Subventionen und andere Tricks werden die Märkte der Entwicklungsländer weiter kaputt gemacht. Und wenn ich ehrlich bin bis vor kurzem hat mich das auch nicht gestört. So günstig wie in Deutschland kann man fast nirgendwo Nahrungsmittel kaufen. Und der andere Kram ist an sich auch erschwinglich. Aber das funktioniert nur, weil andere dafür buckeln wie blöde und es eben nicht so gut haben. Und auf die Gefahr hin jemandem auf die Füße zu treten behaupte ich jetzt einfach mal: Wir, als Kollektiv in den Industrienationen, sind gierig und wollen mehr als recht ist. Göttliche Ideen für heute Nun denn genug rumgemotzt für den Moment. Gucken wir mal, welchen Input Jesus hatte und ob aus ihm wohl ein anständiger politischer Führer werden könnte. Was konnte er denn wohl in der alten Gesetzessammlung finden? Wenn ihr die Ernte in eurem Land einbringt, dann sollt ihr das Getreide nicht bis zum äußersten Rand eurer Felder abschneiden und keine Nachlese halten. Auch in euren Weinbergen sollt ihr keine Nachlese halten und die Trauben, die zu Boden fallen, nicht aufsammeln. Lasst sie für die Armen und die Ausländer liegen. (3. Mose 19,9+10) Wenn ihr einem Bedürftigen aus meinem Volk Geld leiht, dann verlangt keine Zinsen von ihm wie ein Geldverleiher. (2. Mose 22,24) Am Ende jedes siebten Jahres sollen alle Schulden erlassen werden. Das soll folgendermaßen geschehen: Jeder, der einem anderen Israeliten Geld geliehen hat, soll ihm dann die Schulden erlassen. Er darf von ihm keine Rückzahlungen mehr fordern, weil ein Schuldenerlass zu Ehren des Herrn ausgerufen wurde. (5. Mose 15,1+2) Ja, ich weiß, das sind Regeln, die für das Volk Israel gedacht waren. Aber sie sollten Modell, Segen und Rettung für die Welt sein. Auf jeden Fall scheint etwas daran zu sein, dass Gott etwas für die Armen übrig hat und es clever wäre, sich um sie zu sorgen. Die volle Breitseite gibt es in 3. Mose 25 oder besser eine volle Packung, da es Segen und nicht 6 Revolution

7 Strafe ist. Denkvoraussetzung dafür ist, dass jede Sippe ihr eigenes Grundstück als Erbbesitz hat. Und hier weist Gott deutlich darauf hin, dass das Land nicht gekauft, sondern nur gepachtet werden kann. Spätestens nach 50 Jahren werden alle Schulden erlassen, dann geht das Land an den ursprünglichen Besitzer zurück. (Der deutsche Gesetzgeber brauchte bis 1999, um ein System der Privatinsolvenz zu schaffen. Das war eine große Errungenschaft.) Gottes Botschaft in dem Text ist, dass es nicht darum geht, so reich wie möglich zu werden in den nächsten 50 Jahren, oder wie viel auch immer davon noch übrig ist. Spätestens, wenn du stirbst, wird dein ganzer Besitz an jemand anderes übergehen. Aber viel wichtiger ist, ob du eine Beziehung zu Gott hast und ob du ihm erlaubst für dich zu sorgen. Eine steile Zusammenfassung findet sich hier: Eigentlich sollte es keine Armen unter euch geben, denn der Herr, euer Gott, wird euch in dem Land, das er euch als Erbe gibt, reich segnen. (5. Mose 15,4) Der Verdacht liegt nahe, dass die Israeliten sich nie wirklich an diese Regeln Gottes hielten. Vermutlich war die Herausforderung, ihm dermaßen zu vertrauen und den eigenen Vorteil sausen zu lassen, zu groß. Aber nur weil die Menschen sich nicht an solche Ideen halten, heißt das nicht, dass die Ideen schlecht sind. Jesus als Revolutionsführer? Wollen wir doch mal sehen, was Jesus daraus macht. Vom Reich Gottes hat er oft genug geredet, aber wie stellt er sich das denn vor? Und wie hat er das angefangen? Taugt der Mann als Revolutionsführer? Ich glaube in Lukas 4 seine Antrittsrede entdecken zu können. Also gucken wir da mal rein: Er stand auf, um aus der Schrift vorzulesen, und man reichte ihm die Buchrolle des Propheten Jesaja. Er rollte sie auf und las die Stelle, an der es heißt: Der Geist des Herrn ruht auf mir, denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt mit dem Auftrag, den Armen gute Botschaft zu bringen, den Gefangenen zu verkünden, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen werden, den Unterdrückten die Freiheit zu bringen, und ein Jahr der Gnade des Herrn auszurufen. Jesus rollte die Buchrolle zusammen, gab sie dem Synagogendiener zurück und setzte sich. Alle in der Synagoge sahen ihn gespannt an. Er begann zu reden. Heute hat sich dieses Schriftwort erfüllt, sagte er zu ihnen. Ihr seid Zeugen. Alle waren von ihm beeindruckt und staunten über seine Worte. Sie mussten zugeben, dass das, was er sagte, ihm von Gott geschenkt war. (Lukas 4,17-24 NGÜ) Mir scheint, dass wir es hier mit dem politischen Programm von Jesus zu tun haben. Es ist ein bisschen wie die erste Rede eines Präsidenten: Ich werde Guantanamo Bay schließen, das System der Krankenversicherung verändern, die Rüstungsausgaben reduzieren und die Wirtschaft voran bringen! Aber das war immer noch stinknormale Politik. Was Jesus will ist ein komplett anderes System. Es ist offensichtlich, dass er nicht den Text aus 3. Mose zitiert, sondern Jesaja. Aber es geht um das gleiche Thema. Die erste Auflage des Erlassjahres schien etwas zu anspruchsvoll für die Menschheit gewesen zu sein. Deshalb bringt Jesus jetzt das Ganze aufs nächste Level. Jetzt geht es weniger um Politik als um geistliche Angelegenheiten. Jesus bezieht diese Prophezeiung Jesajas auf sich selber, aber er hat auch vom Heiligen Geist die Autorität dazu. Er nimmt für sich in Anspruch vier große Dinge zu tun: 1. den Armen die gute Nachricht zu verkünden Ok, alles was Jesus tat, wird Evangelium genannt, und dieses griechische Wort meint nix anderes als gute Nachricht. Und so etwas ist interessant für die Armen! Wenn alle Bedürfnisse befriedigt sind durch den Wohlstand dieser Welt, dann brauchst du nicht so sehr einen Gott, der dir hilft. Und wenn du denkst, du durchschaust einigermaßen, wie die Welt funktioniert, dann fühlst du weniger Bedarf an der Wahrheit Gottes. Aber ganz besonders die, welche die geistlich Armen genannt werden, die begrüßen die gute Nachricht, die Jesus anbietet. Und von der Perspektive Gottes aus sind wir alle ganz schön arm. 2. Freiheit zu verkünden den Gefangenen und die Unterdrückten zu befreien Da mag es zwischen diesen beiden Gruppen ein paar Unterschiede geben, aber ich behandle sie mal als eins. Vermutlich ist es pure Absicht, dass das so politisch klingt. Denn Jesus ist nach wie vor an Politik interessiert und Gott hat die Menschen nicht dazu geschaffen, um irgendwie gefangen zu sein. Aber das Ganze hat auch seine praktische geistliche Bedeutung. Jesus hat viele Menschen befreit, die von bösen Geistern gefangen waren. Er möchte auf jeden Fall Revolution 7

8 8 und jede Art befreien... von Unterdrückung in Beziehungen, von falschem Verhalten usw. 3. Blinden die Augen zu öffnen Wiedermal mehr als eine Bedeutung. Durch Wunder hat Jesus Menschen geheilt, so dass sie wieder sehen konnten. Und das ist nur ein Beispiel für viele andere Heilungen, die er tat. Auf der anderen Seite bezeichnet sich Jesus selber als das Licht der Welt und als solches möchte er erkannt und wahrgenommen werden. Von daher geht es auch um ein Sehen auf geistlicher Ebene. Es geht darum, die Wahrheit zu erkenne und zu verstehen, was Gott tut. All das beinhaltet der letzte Teil des Zitates: 4. Ein Jahr des Wohlgefallens des Herrn zu verkünden Das ist lediglich als ein anderes Wort für das Erlass- oder Jubeljahr. Ein annehmbares Jahr, das gut ist. All diese Segnungen und positiven Veränderungen sind Teile des Gott wohlgefälligen Jahres. Was also macht unser Revoluzzer daraus? Dann wandte Jesus sich an seine Jünger und sagte:»gott segnet euch, die ihr arm seid, denn euch wird das Reich Gottes geschenkt. Gott segnet euch, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet satt werden. Gott segnet euch, die ihr jetzt weint, denn die Zeit wird kommen, in der ihr vor Freude lachen werdet. (Lukas 6,20-21) Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gott die Hungernden erst irgendwann in Ewigkeit sättigen will. Ich halte es für klug sich seinen Ansichten anzuschließen. Und eine Grundlage dafür gibt Jesus auch noch mit, er sagt nämlich: Ein Dieb will rauben, morden und zerstören. Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben in ganzer Fülle zu schenken. (Johannes 10,10) Wenn Jesus mir leibliches und geistliches Leben in Fülle gibt dann habe ich ja gar keinen Grund mehr etwas gierig an mich zu reißen. Viel mehr kann ich Segen weitergeben. Wenn wir uns das gesamte Neue Testament ansehen, werden wir entdecken, dass es einen absolut anderen Weg zu leben aufzeigt. Wie das funktionieren soll, ist nicht einfach zu beschreiben. Ich vergleiche einen solchen Lebensstil mal mit Neo im ersten Matrix Film. Als Neo die Matrix verlässt, gibt es zwei Wege zu leben, die nebeneinander existieren und das im selben Moment. Da sind ein Revolution paar Rebellen, die in der echten Welt leben, was nicht immer nett und einfach ist. Aber da gibt es auch immer noch ganz viele, die dem alten System verhaftet sind; sie leben und arbeiten nur für die Maschinen und haben keinen Nutzen davon. Wir können im alten System einfach weiter machen. Im System des Kapitalismus und darin dem Wohlstand und Besitz nachjagen. Vielleicht machst du Gewinne und ziehst Vorteile aus dem System. Vermutlich werden das aber eher die großen Konzerne tun. Aber spätestens wenn du stirbst, wirst du alles verlieren. Oder du guckst dir mal das alternative System, dass Jesus und Gott anbieten, etwas genauer an. In diesem Sinne stehst du vor der gleichen Wahl wie Neo und musst dich entscheiden. Nimmst du die blaue Pille und alles geht weiter wie bisher oder nimmst du die Chance auf ein außergewöhnliches Leben an. Ein Leben gegen das System, in Freiheit und mit ein paar Spezialfähigkeiten. Wenn Neo in die Matrix zurück geht, hat er diese Fähigkeiten, die nicht zur eigentlichen Matrix passen und gehören. Aber mit ihnen kann er einen Unterschied bewirken und andere aus der Matrix führen. Jesus hatte auch ein paar Spezialfähigkeiten, weil er mit einer höheren Realität verbunden und verknüpft ist. Das ist der Grund, warum er Kranke heilen konnte, ihnen die Augen öffnen konnte, die Wahrheit zeigen konnte und Freiheit gab. Neo war nicht der Einzige mit dieser Mission. Eine Menge anderer waren mit ihm unterwegs. Und Jesus ist auch nicht der Einzige, noch immer sind ganz viele damit beschäftigt ihm zu helfen. Wenn du dich dafür entscheidest nach dem System von Jesus zu leben, kannst du in dieser Richtung weiter machen. In dem du spezielle, ganz normale Dinge tust: freundlich sein, von der Guten Nachricht erzählen, Hungernden Essen geben, dich um Gefangene kümmern oder deinen Konsum verändern. Oder du machst außergewöhnliche Dinge, weil du mit einer höheren Realität verknüpft bist. Dann heilst du vielleicht Kranke, treibst Dämonen aus oder befreist Menschen, die im alten System leben. Und wenn es gelingt immer mehr Menschen auf den Weg zu nehmen, unserem Anführer hinterher davon bin ich fest überzeugt, dann lässt sich das System stürzen. Ich sage Auf geht s! zu einer liebevollen Jesus Revolution! Tobias Rave mag den Spruch von Gandhi dem alten Revoluzzer, der sagte: Live simply so that others may simply live. Außerdem erinnert er sich, dass POD sich am Matrix-Soundtrack beteiligte. In diesem Fall passt ihr Lied Tell me why mit der Zeile The rich getting richer, while the poor become slaves. Illustrationen: Ben R.

9 Keine Angriffsfläche bieten Warum unsere Regierung unterstützenswert ist Im alten Testament sind Könige von Gott eingesetzte Herrscher. Nicht nur von Saul bis Zedekia, auch die feindlichen Herrscher waren von Gott bestimmt. Der ägyptische Pharao (Römer 9,17), der die Juden versklavte, ebenso wie Nebukadnezar (Daniel 4,34-37), der die Juden im 6. Jahrhundert vor Christus in die Gefangenschaft nach Babylon zwang. Genauso auch die römischen Kaiser, die die frühen christlichen Gemeinden verfolgten, ebenso sämtliche Herrscher, die danach kamen. Jede Seele unterwerfe sich den obrigkeitlichen Gewalten; denn es ist keine Obrigkeit, außer von Gott, und diese, welche sind, sind von Gott verordnet, schreibt Paulus dazu im Römerbrief Kapitel 13 Vers 1. Wer würde da angesichts unserer jüngeren Geschichte nicht empört Aber da war doch...! rufen wollen. Klar, da waren Hitler, Stalin, Franco und viele andere. Doch zunächst mal hat das, was Paulus da sagte, wie viele andere Verhaltensregeln für die jungen Christen einen guten Grund: Sie sollten durch die frohe Botschaft die gute Nachricht vom Sohn Gottes und der Erlösung der Sünden auffallen, nicht durch Protesthaltungen. Sie sollten keine Angriffsfläche bieten, die nichts mit der guten Nachricht zu tun hatte. Auch deshalb sollten anständige Männer den Gemeinden vorstehen (1. Timotheus 3,2), auch deshalb sollten Frauen nicht im Gottesdienst lehren, denn das hätte die Gemeinden (in der damaligen Zeit) nur zu seltsamen Außenseitern abgestempelt und nicht zu Menschen, die etwas zu sagen haben. Aber, wenn...? Genau. Wenn diese von Gott eingesetzten Herrscher losziehen und Menschen umbringen, Kriege führen, grausam herrschen und von uns fordern, das Gleiche zu tun, dann... machen wir da nicht mit. Als Petrus und die Apostel vor den Hohepriester gebracht wurden, weil sie von Jesus erzählt hatten, fragte der die Apostel: Haben wir euch nicht ausdrücklich verboten, im Namen dieses Mannes aufzutreten und zu lehren? Und ihr, ihr habt ganz Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt und wollt uns für den Tod dieses Menschen verantwortlich machen. Darauf antworteten die Apostel schlicht: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. (Apostelgeschichte 5,29) Kein Gesetz, kein Befehl darf über dem stehen, was Gott von uns will: Nicht töten, nicht stehlen, nicht betrügen... Nun haben wir das Glück, in einem Land mit einer Regierung zu leben, die sicher nicht alles richtig macht, aber doch weitestgehend den Grundsätzen folgt, die die Bibel schon vorgibt. Das heißt, wir können unsere Regierung im Allgemeinen so unterstützen, wie es im Römerbrief steht. Dazu, wie wir sie unterstützen können, hat Paulus auch ein paar Worte parat: Zuallererst fordere ich die Gemeinde zum Gebet für alle Menschen auf: zum Bitten und Flehen, zu Fürbitten und Danksagungen, besonders für die Regierenden, und alle, die Macht haben. (1. Timotheus 2,1-2). Dabei geht es letztendlich um jede Obrigkeit um Staat und Gemeindeleitung, Chef und Eltern. Letztendlich dürfen wir aber im Umgang mit jeder Obrigkeit auch unseren eigenen Verstand nicht abschalten. Eltern sind nicht perfekt, Chefs nicht, Regierung und Gemeindeleitung schon gar nicht. Wenn die Mist bauen: Nicht drüber lästern, nicht schlechtmachen, nicht verachten sondern... beten. Und wenn uns das Beten schwerfällt, weil wir nicht einverstanden sind mit dem, was Politiker so treiben dann können wir es immer noch besser machen. Anja Reumschüssel fühlt sich zu den Jesus Freaks Alzey dazugehörig, arbeitet aber gerade im baden-württembergischen Ellwangen und wird sich wohl auch irgendwann politisch engagieren. Gestaltung: Simeon Wetzel / Foto: websprinter Revolution 9

10 Protestler und Propheten Wie, wann und wo zeigen wir unseren Widerstand Widerstand das gehört zum Sprachgebrauch eines Kommunisten, eines Rebellen oder eines Friedensaktivisten. Selten aber ist es im Wortschatz von Pfarrern und Pastoren bzw. unter Christen zu finden. Dann doch eher Demut und Gehorsam. Die Nachkriegsgenerationen waren die Ersten, die begannen Regeln, Verbote und Autoritäten zu hinterfragen. Die Bibel hat diesbezüglich eine recht klare und ausgewogene Linie. Als gläubiger Christ habe ich dazu ein klares Ja mit allen Konsequenzen zu tragen. Seid Untertan der Obrigkeit! JA, das ist ein biblisches Gebot, doch oft werden Verse wie z.b. Römer 13 nicht deutlich reflektiert. Den ersten Fakt den Paulus in diesem Brief schafft ist Es gibt keine Obrigkeit, die nicht unter Gott ist! selbstverständlich haben wir viele verschiedene Obrigkeiten, vom Abteilungsleiter bis zum Bundesgesetz, jedoch steht dies alles unter Gottes Gesetz- und Richtbarkeit. Sobald also eine Regierung nicht in Demut zu Gott handelt und seine Gebote missachtet, darf die Regierung auch keine Unterwürfigkeit vom Volk verlangen. De facto stehe ich als Christ in einem Konflikt mit Gott, wenn ich antigöttische Gebote eines Staates beachte und nichts zur sozialen Gerechtigkeit beitrage. Diesen Gedanken hat auch Dietrich Bonhoeffer verfolgt, nur das er noch weiter ging. Im Dritten Reich war die Armeeführung nicht in der Lage, dem militärischen Treiben Hitlers ein Ende zu bereiten. Zudem gab es kein Bewusstsein mehr für die Schuld durch Gewaltanwendung und Mord. Beides war im NS-Staat nicht mehr das letzte Mittel, sondern ein Prinzip, auf dem der Staat aufbaute. Bonhoeffer kannte die Situation und wusste auch vom Holocaust. Er schätze die Situation so ein, dass man das abscheulichen Treiben beenden musste. In diesem Sinne gab es keine andere Möglichkeit, als Hitlers Tod. Jenseits von Prinzipien oder Idealen war dies nur durch ein Attentat möglich. Damit übernimmt der Ausführende die Schuld, niemanden töten zu dürfen, aber er handelt im Sinne der Opfer und fällt dem Rad damit in die Speichen, um noch mehr Tod und Elend zu verhindern. Nun könnte einer meinen, wir Christen müssten uns keiner Regierung unterordnen und dürfen Regime gewaltsam stürzen, laut Titus 3 bin ich der Obrigkeit nach wie vor vier Dinge schuldig, da sie Gott, aufgrund der Grundlage des Gebots der Liebe in Matthäus 22, 36-40, ebenfalls von mir erwartet. 1. Sanftmut zu allen Menschen 2. Freundliches und nachgiebiges Verhalten 3. Unterlassen von Kränkung, Hader und Streit 4. Bereitschaft zu jedem guten Werk Ignoranz gegenüber Unterdrückung und sozialer Ungerechtigkeit scheint wohl keinem als Gutes Werk, somit ist es nicht nur erlaubt gegen Mord und Totschlag, soziale Ungerechtigkeit und Unterdrückung vorzugehen, sich für die Unterdrückten einzusetzen und gegen eine Regierung politisch aktiv zu werde sondern es ist die Pflicht eines jeden Christen für die Gerechtigkeit einzustehen. Dies kann durch Demonstrationen, zivilen Ungehorsam oder gesetzeswidriges Verhalten ge- 10 Revolution

11 schehen. Jedoch sollte uns als Christen immer bewusst sein, das dies wieder im Kontext des Gebotes der Liebe geschehen muss. Gewalt darf ich nicht mit Gewalt, sondern soll ich mit Nächsten- und Feindesliebe erwidern. Shane Claiborne schrieb einmal So wie es in der Kirche Fromme wie Sand am Meer gibt, so gibt es in Kreisen, die sich mit sozialer Gerechtigkeit befassen, heutzutage Aktivisten. Aber was man kaum trifft sind Liebende., und bringt es damit auf den Punkt. Vermutlich wird frühestens im 1000-jährigen Reich Gottes der Idealfall eintreten, das jede Regierung, Gottes Gebote als Gesetzestexte verwendet. Solange gilt jedoch, das Regierungen, die antigöttisch handeln, sich auf die Seite Satans stellen. Jeder Widerstand gegen Satan wiederum bedeutet den Ausbau an Gottes Reich. Wer also mit Jesus geht, wird zwangsläufig mit Gesetzen in Konflikte kommen wie z.b. früher die Wehrdienstverweigerer. Wie kann man aber Widerstand leisten, ohne Gottes Gebote zu brechen. Ich darf niemanden verletzen und muss wohl oder übel verhindern, Gegenstände zu zerstören, da dies wieder eine Gefahr für das Leben anderer Personen sein könnte. Alternativen beschreibt Theodor Ebert: Der Rahmen, in dem sich gewaltfreie Aktionen Zum Nachlesen Dietrich Bonhoeffer: Nachfolge. bzw. Widerstand und Ergebung: Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft. Guetersloher, 2002 bzw Shane Claiborne: Ich muss verrückt sein so zu leben: Kompromisslose Experimente in Sachen Nächstenliebe. bzw. Jesus for President: Kompromisslose Experimente in Sachen Politik. Brunnen, 2007 bzw Theodor Ebert: Gewaltfreier Aufstand Alternative zum Bürgerkrieg. Fischer TB, bzw. Ziviler Ungehorsam. Von der APO zur Friedensbewegung. Waldkircher, nd Politik. Sollen Christen Politik betreiben? Vortrag vom unter: Waldemar Sardaczuk: Abrüstung; Ja bitte aber persönlich! C.M. Fliß, Gestaltung: Simeon Wetzel Foto: BinaryApe bewegen, wird nicht von Gesetzen des Landes bestimmt. Gesetze und Befehle können missachtet werden. Dabei reicht die Skala von der begrenzten Regelverletzung bis zum revolutionären zivilen Ungehorsam., weiter beschrieb er eine Skala, auf der er subversive und konstruktive Aktionen in drei Eskalationsstufen einteilte: 1. Protest und funktionale Demonstration 2. legale Nichtzusammenarbeit und legale Rolleninnovation 3. ziviler Ungehorsam und gesetzeswidriges Verhalten In der ersten Eskalationsstufe handelt es sich um Protestaktionen, die sich gegen Privilegien im bestehenden System wenden, wie z.b. durch Mahnwachen, Protestmärsche oder auch das Verteilen von Informationsmaterialien. In der zweiten Eskalationsstufe versucht der Widerständler mit legalen Mitteln wie z.b. Streik, Arbeit nach Vorschrift und weiterem Entzug von freiwilliger Zusammenarbeit das System zu lähmen. Die dritte und schärfste Eskalationsstufe geht soweit, Gesetze und Anordnungen bewusst zu missachten und jegliche Zusammenarbeit mit dem Staat zu verweigern. So wurde in den 1980er Jahren eine amerikanische Kaserne in Süddeutschland von Pfarrern und Pastoren tagelang durch das Blockieren der Zufahrtsstraßen nahezu komplett lahmgelegt, um die Atomwaffenstationierung zu verhindern. In Amerika haben es die Afro-Amerikaner unter Martin Luther King geschafft die Diskriminierungsgesetze abzuschaffen, in dem sie nur noch die Infrastruktur weißer Staatsbürger nutzten. Nun haben wir kaum noch Atomraketen und es gibt keine Diskriminierungsgesetze in Deutschland, da stellt man sich vielleicht die Frage, für oder gegen was man aktiv werden kann und vor allem wie. Es gibt viele interessante Themen, bei denen Christen eigentlich nicht wegsehen sollte Faschismus, Militarismus, Sexismus, Kinderarmut und genauso gibt es auch massig Protestmöglichkeiten, die man als Christ und gewaltfreier Mensch vertreten kann angefangen bei Flyer verteilen und Demonstrieren, über Guerrilla Gardening und Umsonstläden, bis hin zu Hausbesetzungen oder Sitzblockaden hat man da eine große Auswahl. Wir brauchen auch gar keine teuren Infostände, manchmal reicht es, sich bei einem Bundeswehrgelöbnis als Clown zu verkleiden, einem Polizisten eine Blume zu schenken oder sich mit einem Free Hugs -Schild in eine Nazi-Demonstration zu begeben. Dr. hc. phil. theol. (MLDC) Benedikt Wahl (Jahrgang 92) kommt aus Stuttgart, wohnt bei Dresden, wird Sozialpädagoge, besitzt ein Grundstück auf dem Mond und dem Mars und hat bei Groupon einen Doktor der Theologie erworben. Revolution 11

12 Viele kleine Leute... Antworten und Überlegungen zur Frage Warum machst Du das? Welt einfach wegschauen? der Titel des ersten Kapitels in meinem Micha-Initiative-Kursbuch. Der Satz hallt in mir nach. Ich denke nach. Ja, warum nicht einfach wegschauen? Umdrehen. Augen verschließen. Es tun doch so viele. Warum sollte ich mich engagieren? Was kann mein Tun schon bewirken? Oft macht sich bei mir eine lähmende Ohnmacht breit. Spätestens ab dem Zeitpunkt, in dem ich Zeitung lese, mich mit dem momentanen Weltgeschehen beschäftige, würde ich mich manchmal am liebsten einfach dieser Ohnmacht hingeben. Ich gebe es zu. Aber warum will ich mich nicht damit abfinden? Und warum so viele andere auch nicht? Es ist nicht immer einfach, sich für Menschenrechte einzusetzen. Aber der Einsatz lohnt sich, schreibt Regina Spöttl im Amnesty Journal zum 50. Geburtstag von Amnesty International. Auch Ben benennt seinen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn für soziale Belange, der ihn einfach nicht ruhen lässt. Es macht mich einfach wütend, sauer und aktiv, dass Menschen in ärmeren Ländern ausgebeutet werden, damit wir Schuhe für 20 Euro haben können, begründet der 24-jährige Theologiestudent seinen Einsatz. Axel erklärt seinen Einsatz mit einem tiefen Bedürfnis, die Welt zu verbessern und einen eigenen Teil zur Nachhaltigkeit beizutragen. Dabei fange dies aber für ihn schon damit an, im Alltag seinen Mund aufzumachen, andere Leute zu motivieren mitzumachen, sich für Gerechtigkeit einzusetzen. Ähnlich sieht dies auch Theoderich: Mir ist wichtig geworden, irgendwann Verantwortung zu übernehmen, umschreibt er seine Motivation kurz und knapp. Gerechtigkeit sei für seinen Einsatz der Hauptgrund. Wir haben doch alle ein Gespür dafür, wie sich Gott die Welt eigentlich gedacht hat und wie er sie verändern will, begründet Lyd ihre Mitarbeit im Bündnis Dresden nazifrei. Sie habe von Gott die Möglichkeiten bekommen, sich einzusetzen, und sie wolle einfach, dass etwas passiert. Gerechtigkeit. Das Stichwort. Für viele der Grund, um sich für etwas einzusetzen. Mehr Gerechtigkeit, ein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn. Aber was ist Gerechtigkeit eigentlich? Dazu folgende Wikipedia-Definition: Idealer Zustand des sozialen Miteinanders, in dem es einen angemessenen, unparteilichen und einforderbaren Ausgleich der Interessen und der Verteilung von Gütern und Chancen zwischen den beteiligten Personen oder Gruppen gibt. Platon wiederum betrachtete das Ganze als reine innere Einstellung, während Aristoteles und Thomas von Aquin nicht nur die innere Einstellung dahinter sahen, sondern 12 Revolution

13 den Begriff immer in Bezug auf die Mitmenschen/das Miteinander betrachtet haben. Vielleicht kann man den ganzen Begriff auch bündig als Prinzip einer ausgleichenden Ordnung sehen. Hinzu kommt noch das eigene, subjektive Gerechtigkeitsempfinden. Für mich sieht Gerechtigkeit anders aus als für meinen Nachbarn anderer Blickwinkel, anderer Schwerpunkt, anderer Hintergrund. Aber wie sieht es mit dem christlichen Verständnis von Gerechtigkeit üben aus? Natürlich könnte man darüber allein anhand der über 2000 Bibelstellen mit Sicherheit eine eigene Kranker Bote Ausgabe gestalten. Ich beschränke mich hier aber auf die Beschreibung von Timothy Keller in seinem Buch Warum Gerechtigkeit? : Gerechtigkeit üben das bedeutet nicht nur, Unrecht aus der Welt zu schaffen, sondern auch Großzügigkeit und soziales Engagement, besonders gegenüber Armen und Schutzlosen. Gerechtigkeit bedeutet für mich, dass nicht das Recht des Stärkeren gilt, sondern alle leben können, bringt Lyd ihren eigenen Gerechtigkeitsbegriff auf den Punkt. Dabei weiche Gottes Gerechtigkeitsbegriff oft ab von unserer Lebensrealität. Für ihr eigenes Engagement bei Dresden nazifrei bedeute dies konkret, Nazis klare Grenzen zu setzen, wo sie das Recht des Stärkeren für sich in Anspruch nehmen und Menschen aufgrund äußerer Merkmale Rechte absprechen. Axel versteht vor allem Generationengerechtigkeit unter dem Begriff Gerechtigkeit. Daher setzt er sich für mehr Nachhaltigkeit ein. Gerechtigkeit bedeutet für mich im Wesentlichen, dass Menschen gleiche Behandlung erfahren und gleichen Zugang haben zu Nahrung, Bildung, Wohnraum usw. so definiert Ben seinen eigenen Gerechtigkeitsbegriff. Der 24-Jährige regt sich sehr darüber auf, dass dies prinzipiell möglich wäre, aber aufgrund des Profitinteresses nicht umgesetzt werde. Menschenrechte vor Wirtschaftsinteressen ist darum seine Forderung. Engagiert Euch! ist der große Aufruf von Stephane Hessel. Der französische Widerstandskämpfer und Mitunterzeichner der UN-Charta der Menschenrechte ruft in einer kleinen Streitschrift zum Engagement auf. Macht euch klar, was euch stört und empört, und dann versucht herauszufinden, was ihr konkret dagegen unternehmen könnt. Wenn das so einfach wäre, denke ich. Was soll ich denn konkret tun? Bringt mein Einsatz als einzelne Person überhaupt etwas? Wilder Aktionismus kann ja auch schaden. Aber vielleicht ist es auch einfach einfach? Vielleicht entdeckt jeder beim genauen Hinschauen einen Bereich bzw. ein Thema, für den/das er sich einsetzen kann? Vielleicht ist es genauso, wie es auf einem Teilstück der Berliner Mauer stand: Viele kleine Leute, die in vielen kleinen Orten, viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern. Diana Eberwein (32) lebt ihren Weltrettungsfetischismus jeden Tag in ihrem Job und zur Zeit in der Micha-Initiative aus. Interviewpartner Lydia Bindrich alias Lyd (29) aus Dresden engagiert sich im Bündnis Nazifrei Dresden stellt sich quer! und ist bei den Jesus Freaks aktiv. Ben Gross (24) aus Berlin ist Mitglied der Linkspartei. Er engagiert sich im Bereich Antifaschismus, geht auf Demos usw. und ist bei den Jesus Freaks aktiv. Axel Dierich (34) aus Potsdam ist in der Anti- Atomkraft-Bewegung aktiv. Er ist bei Castor- Transporten mit dabei und bringt Kindern und Jugendlichen ehrenamtlich das Segeln bei. Theoderich Wächter (43) aus Potsdam engagiert sich ebenfalls in der Anti-Atomkraft-Bewegung und ist bei Castor-Transporten mit dabei. Außerdem setzt er sich gegen Gentechnik ein. Glossar Micha-Initiative ist eine weltweite Kampagne, die Christen zum Engagement gegen extreme Armut und für globale Gerechtigkeit begeistern möchte. Ziel ist die Umsetzung der Millenniumsziele der Vereinten Nationen, z.b. bis 2015 soll weltweit die Armut halbiert werden. Generationengerechtigkeit bedeutet, dass die Chancen der späteren Generationen auf Befriedigung ihrer Bedürfnisse mindestens genauso hoch sind wie die der jetzigen Generation (Diskussionsthemen wie Altersarmut, Umweltschutz, Nachhaltigkeit usw.) Literatur Stephane Hessel: Engagiert Euch: Im Gespräch mit Gilles Vanderpooten. Ullstein, Timothy Keller: Warum Gerechtigkeit? Brunnen, Gestaltung: Simeon Wetzel Revolution 13

14 Mach kaputt, was dich kaputt macht Über das Leben in Kreisen und wie man wieder herausfindet Verblüffende soziale Phänomene ziehen um die ganze Welt: Dein Freundeskreis auf Facebook umfasst mehr als 250 Personen, aber du hast nur wenige Freunde bis keinen, die da sind, wenn du wirklich mal in Schwierigkeiten bist? Du besuchst ein Festival (vielleicht gerade das Freakstock) mit mehr als 2000 Menschen, hast dich aber bis jetzt mit keinem einzigen Menschen darüber unterhalten, wie es dir wirklich geht? Wer kennt dich schon wirklich? Wer interessiert sich für dich? Wie kommt es zu diesen Phänomenen? Der Mensch als Ebenbild Gottes hat seit seiner Erschaffung eine Sehnsucht nach Zugehörigkeit, nach Gemeinschaft: Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine sei... (1.Mose 2,18). So braucht er ein Milieu, wo er eine gewisse Geborgenheit bzw. Sicherheit erfährt. Meist ergibt sich das in so genannten Kreisen. Soziale Kreise werden dort gebildet, wo ein Gesellschaftsleben ermöglicht wird (Schule, Arbeit, Gemeinde usw.). Drei von ihnen will ich benennen: Der natürlichste und erste soziale Kreis ist die Familie und die Position, in die der Mensch geboren wird. Dieser prägt das Leben am stärksten. Zum Beispiel haben diejenigen Menschen mit Akzeptanz zu kämpfen, die schon in ihrer Kindheit von den Eltern gehört haben: Du warst eigentlich gar nicht gewollt. Andere wiederum führen einen ewigen Kampf mit ihrem Selbstbewusstsein, wenn die Geschwister immer besser waren und/ oder wenn sie für ihre eigene Leistung nie Anerkennung bekommen haben. Glücklich sind diejenigen, die in ihrer Familie Annahme gefunden haben; sie haben es im Leben leichter. Das soziale Umfeld zieht einen weiteren Kreis. Wo wurde der Mensch geboren? Wie ist der Umgang in Familien, die dazu gezogen sind? Welchen Ruf hat die eigene Familie? Je nach Region gibt es da schon verblüffende Geschichten: Da kann es sein, dass eine Familie nach Jahren erst in der Öffentlichkeit gegrüßt wird, wenn sie in den Kreis der Einheimischen eingeheiratet hat. Kindern wird es verwehrt mit anderen Kindern zu spielen, weil es in einer vorherigen Generation einen Konflikt zwischen zwei Familien gab. Zwar ist über die Streitverursacher biologisch schon Gras gewachsen, aber eine Versöhnung wurde nie ausgesprochen. So kann bzw. muss eine Familie über Jahre in Isolation leben, auch wenn es um sie herum Tausende von Menschen gibt. In der Stadt kann es schon reichen im falschen Viertel zu wohnen oder einen fremden Namen zu tragen, um die Chance auf Akzeptanz oder Anstellung zunichte zu machen. Neben Familie und Umfeld entsteht der Freundeskreis. Vor allem durch gemeinsame Interessen: Sport, Sammelleidenschaft, Musik usw. gewinnt man neue Freunde. Je nach Status bzw. Ansehen einer Person kann sich der Freundeskreis erweitern oder verringern, dazu aber gleich mehr. Wie sieht der Kreis deiner Gemeinde aus? Im Unterschied zur Familie und Region wird man nicht direkt hineingeboren und muss nicht die ganze Zeit mit den Gemeindegliedern leben. Vergleicht man ihn mit den Freundeskreis, muss nicht zwangsweise jeder aus deiner Gemeinde dein Freund sein; es reicht, wenn man sich gut versteht. Dennoch, vor Gott ist jede Person einzigartig. Jeder Mensch kann die Gemeinde bereichern, auch wenn man es am Anfang nicht gleich sieht. Wie reagierst du und deine Gemeinde, wenn ein Neuer dabei ist? Welches Verhalten wäre angebracht? Um in einigen Kreisen angesehen zu bleiben, verspürt man einen gewissen gesellschaftlichen Druck. Plötzlich wird der Status interessant. 14 Revolution

15 Schule, Beruf, Auto, Haus, Vermögen, Familie all dies bekommt einen anderen Schwerpunkt. Auch politische, ethische und religiöse Ansichten spielen eine Rolle. Wir gehen Kompromisse ein, unsere Persönlichkeit wird immer wieder aufs Neue formatiert, unsere Individualität geht verloren. An dem Spruch Als Original wirst du geboren als Kopie stirbst du ist etwas Wahres dran. Zudem merkt man, dass es innerhalb eines Status- Kreises noch weitere, exklusivere Kreise existieren. Der Wunsch, sich immer beliebter zu machen, um weiter aufzusteigen, wird zu einer ungeahnten Gefahr. Um größere Chancen zu haben, vergleichst du dich und versuchst dich besser darzustellen als andere. Schlimm daran ist, dass Menschen ausgegrenzt werden, die in Gottes Augen genauso wertvoll sind wie du. Die sozialen Kreise, die einem Geborgenheit und Sicherheit vermitteln sollen, können somit einen manipulierenden Zwang ausüben. Das glaubst du nicht? Dann mal eine paar provokante Fragen: Wer bist du wirklich? Bestimmst du über dein Leben oder sind es deine Familie, deine Nachbarn, deine Freunde? Hast du dich bei und wegen der Jesus Freaks geändert oder hat sich deine Gemeinde bzw. die Bewegung durch dich verändert (es gibt sowohl positive als auch negative Veränderungen)? Hast du noch an Menschen Interesse, die nicht deinem Statuskreis und deinen Ansichten entsprechen? Gerade die letzte Frage regt zu einem Experiment an. Komm doch mal mit einer Person ins Gespräch, die du nicht kennst und die dir auch nicht zusagt. Fange an, die Menschheit in ihrer Vielfalt zu betrachten und zerreiß die Manipulation deiner Kreise, bevor sie dich zerreißen. Marius Hollinger Gestaltung: B.Kammer Beten für Bullen Polizeiüberwachung der anderen Art Eines Tages im Sommer 2007 ging der Auspuff meines Autos ziemlich weit vorne ab. Ich bekam einen Werkstatttermin für den übernächsten Tag, deponierte das alte Rohr im Kofferraum (Auspuffrohre gehören nicht in den Restmüll, die Werkstatt sollte sich darum kümmern) und dröhnte durch die Gegend. Am nächsten Tag geriet ich in meine allererste Polizeikontrolle. Sie galt nicht mir speziell, sondern jedes vielleicht zehnte Fahrzeug wurde angehalten und die üblichen Fragen wurden gestellt. Ich war schrecklich nervös; wie gesagt war es meine erste Kontrolle. Der Polizist, ein freundlicher junger Kerl, wollte meine Papiere sehen und einen Blick in den Kofferraum tun. Als ich die Klappe öffnete, sagte er überrascht: Oh, das Teil gehört da ja nicht hin. Ich zitterte mich durch Werkstatt, Termin und morgen. Zum Abschluss fragte der Polizist: Kennen Sie einen Simon Pfläging? Ich: Das ist mein Bruder. (Du liebe Zeit, was hat er denn diesmal angestellt?!) Er: Ach, dann grüßen Sie ihn schön von mir. Christian, dann weiß er schon Bescheid. Ich habe danach bestimmt noch eine Stunde weiter gezittert. Hinterher wusste ich, dass die Nervosität (nennen wir es ruhig: Angst) völlig für umme gewesen war. Selbst wenn mein Bruder schlimme Dinge getan hätte, wäre ich deswegen nicht verhaftet worden. Selbst wenn ich keinen Werkstatttermin gehabt hätte, hätte ich weiterfahren können. Auspuffrohre fallen eben manchmal ab. Ich beschloss etwas an der Situation zu ändern, weil ich nicht immer zittern wollte, sobald die Polizei in Sichtweite war. Ich beschloss zu beten. Und zwar nicht dafür, ab sofort nie wieder in Polizeikontrollen zu geraten, sondern für die Polizisten. Immer wenn ich eine Polizeisirene hörte was so selten nicht vorkommt, denn ich wohne in Hörweite zweier Bundesstraßen betete ich für Weisheit und Bewahrung für die Beamten. Dass sie ihre Sache gut machen. Dass sie wissen, wann sie nach dem Gesetz und wann eher nach dem Herzen entscheiden können. Dass sie heil durch die Nacht (oder jegliche andere Schicht, aber besonders nachts) kommen. Dass sie in einem stabilen sozialen Umfeld leben können, das es Revolution 15

16 ihnen ermöglicht, souverän mit den Risiken ihrer Arbeit umzugehen. Dass sie trotz Schichtdienst gut schlafen und gesund sind. Und so weiter. Zwischen diesem Entschluss und der nächsten Kontrolle lagen zum Glück ungefähr vier Jahre. Vier Jahre, in denen ich üben konnte, Polizeibeter zu sein und mir sicher werden konnte in der Erkenntnis, dass Polizisten auch nur Menschen sind. Menschen wie wir Nicht-Polizisten. Menschen, die menschlich behandelt werden möchten. Menschen, die mein Gebet brauchen. Jetzt. Denn wer weiß vielleicht bin ich gerade jetzt die einzige, die für sie betet. Seitdem bin ich in einige weitere Polizeikontrollen geraten. Und stell dir vor: nach der vorletzten Kontrolle habe ich für die nächste gebetet, weil ich den Beamten dann auch endlich mal mitteilen wollte, dass ich seit Jahren für sie bete! Was hat das Ganze mit mir gemacht? Ich bin wesentlich entspannter geworden. Das Auftauchen eines Dienstfahrzeuges hat für mich nichts bedrohliches mehr oder etwas, das mich unter Druck setzt. Ich habe festgestellt, dass die Polizisten, denen ich entspannt und freundlich begegne, ebenso auf mich reagieren. Wenn ich sie anlächle, können sie gar nicht anders als auch zu lächeln! Ja, ich kann gute Stimmung und Gelassenheit in angespannte Situationen bringen! Die Damen und Herren sind für mich fast Kollegen geworden. Ohne dass sie es wissen, 16 Revolution nehme ich teil an ihren Sorgen und Nöten, denn Gott sagt mir, wann Gebet nötig ist. Manchmal weckt er mich mitten in der Nacht, ich bete für Bewahrung und Weisheit und kann weiterschlafen. Was hat das Ganze mit der Polizei meiner Stadt gemacht? Das kann ich nicht beurteilen, da ich ja hauptsächlich übernatürliche Kontakte pflege. Erst recht habe ich keine Erfolgsstatistiken zur Hand. Aber ich weiß, dass meine Beterei Wirkung zeigt. Vielleicht sagst du jetzt, dass es leicht ist für Polizisten zu beten, wenn man nie ungerecht von ihnen behandelt worden ist oder auf einer Demo mit ihnen aneinander geraten ist. Ja. Kann sein. Aber es geht nicht darum, dass sie dich immer lieb behandelt haben und du deswegen für sie betest! Es geht darum, trotzdem für sie zu beten! Jesus hat gesagt, liebt eure Feinde und segnet, die euch hassen. Und die Polizisten tun nur ihren Job, die sind nicht mal deine Feinde. Findest du das gut, was Jesus gesagt hat? Was regst du dich dann über die Scheiß-Bullen auf? Ich frag dich: Wer, wenn nicht wir wäre besser geeignet, für unsere Polizei zu beten? Julia (36) wurde auch schon gefragt, wie sie als Mitglied der Jesus-Freak-Bewegung, so ein Bullenfreund sein könne. Seitdem trägt sie den Titel mit Würde. In einem ihrer Romane spielt sogar ein Bulle die Hauptrolle: Papabulle und Prinzessin demnächst käuflich zu erwerben. Illustration:

17 Göttliche Rebellion Haben die Jesus Freaks ihr Revoluzzer-Herz verloren? Das Revoluzzerherz. Was ist das eigentlich? Definiere: Revoluzzerherz. Che Guevara, Jesus, Ghandi, Klaus Bärbel. Was beschert einem gemeinhin so ein Revoluzzerherz? Ganz sicher: Den Märtyrertod! Wollen wir das alle? Naa, hm? Worum geht es hier? Oder genauer: Wie fing das an? Der erste Freak, der mir damals von den Jesus Freaks erzählt hatte, sagte kurz darauf, dass die Freaks schon viel zu lau geworden sind. Dass sie ihr Wesentliches schon wieder verloren hätten. Schon zu angepasst seien. Das war vor über zehn Jahren und es war sein persönliches Empfinden. Man fand aber und findet es immer noch bei uns Jesus Freaks: Den Drang, etwas Wesentliches verändern zu wollen. Nur bei uns Freaks? Nein, auch in anderen Gemeinden, aber nicht in dieser Menge und Stärke. Ich traue mich hier zu schreiben, dass es stimmt. Bei uns Jesus Freaks war etwas, das hat verändert. Was war es denn genau? Waren wir es, die verändert haben? Es stimmt auch, dass sich bei den Jesus Freaks viele gesammelt haben, die rebellisch waren. Rebellion und Revolution passt erst mal sehr gut zusammen. Ein Mensch wird rebellisch, wenn Autoritäten den Einfluss und die Macht, die sie über den Menschen besitzen, auf Dauer missbrauchen. Besagter Mensch kann sich nicht wehren und die Botschaften, die derjenige an seine Autoritäten sendet, bleiben ungehört. Im Inneren entsteht ein Wehren und Aufbegehren: Rebellion. Ein Mensch, der so verletzt wurde, muss sich über den Missbrauch und die gesetzten Autoritäten hinwegsetzen. Er bringt absichtlich die vorherige Ordnung durcheinander, um auf sein Problem aufmerksam zu machen. Jetzt ist zwar die Aufmerksamkeit endlich vorhanden, leider ist aber auch die Ordnung dahin. Meistens wird den Revoluzzern gleich angedichtet, dass sie alles selber besser machen können als die vorherigen Autoritäten. Schließlich kennt sich der Revoluzzer ja genau aus. Er/Sie hat schließlich lautstark zur Sprache gebracht, was hier nicht passt. Das passt dann, Schlacht gewonnen. Revolution. Der Revoluzzer kommt gleich an die Macht. Das Problem ist nur, dass der Revoluzzer keine Ahnung haben kann, wie man richtig leitet/vorangeht/ Autorität ausübt, weil er/sie nur die schlechte Seite kennengelernt hat. Das ist nun mal eine krasse Wahrheit. Wo nichts ist, kann auch nichts kommen. Was man sät, wird man ernten. Viele Freaks hat ihre Rebellion aber in Gottes Arme getrieben. Und Gott kann mit so was umgehen. Sehr gut sogar. Er hat ein Wunder bei vielen von uns gemacht. Er hat diese Verletzungen geheilt und uns gezeigt, wie man die Herzen der Menschen mit seiner Liebe revolutionieren kann. Ganz ohne Rebellion, sondern mit Demut und Annahme. Es funktioniert ohne die Ordnungen durcheinander bringen zu müssen. Gott hasst den Missbrauch von Autorität genauso wie wir. Deshalb gibt er uns selber als größte existierende Kraft seine Eigenschaften in unser Herz. Damit können wir nicht nur im ersten Moment Ungerechtigkeit tragen (1.Korinther 13,7), wir haben jetzt endlich die wirkliche Kraft in uns, die Verhältnisse um uns herum zu ÄNDERN! Es ist nicht mehr unsere Kraft, (denn die wird es nie schaffen), es ist seine Kraft. Also haben wir Freaks unser Revoluzzer-Gen verloren? Falls ja, dann wissen wir jetzt, wo wir es wiederfinden. Oder hatte hier irgendjemand vor, eine menschliche Revolution durchzuziehen? Wem gehören wir? Wem haben wir unser Herz gegeben? Wessen Leben wollten wir leben? P.S.: Den Märtyrertod hat Jesus schon erledigt. Carolin Calle Oltrop wohnt in Nordhorn mit ihrer überaus gesegneten Familie. Sie wäre gerne wieder bei den Freaks dabei, aber das geht gerade nicht. Trotzdem trifft sie auch in anderen Gemeinden auf Missbrauch von Autorität und Rebellion. Das Revoluzzerherz hat aber Jesus in ihr gemacht, und das brennt! Gestaltung: Simeon Wetzel Revolution 17

18 18 Ölkatastrophen im Ozean, Kinderarbeit in Kakaoplantagen, Sklavinnen in Sweatshops echt schlimme Sachen! Aber so weit weg. Da kann ich doch sowieso nichts machen. Wie soll ich denn diese Probleme lösen, das sollen die Regierungen, die UNO und die NGOs (Nichtregierungsorganisationen) machen. Die kennen sich aus und haben viel mehr Macht. Stimmt nicht! Du hast die Macht. Jedes Mal, wenn du Geld ausgibst, ob das ein Cent oder 100 Euro sind, entscheidest du dich für oder gegen Umweltzerstörung, für oder gegen Ausbeutung, für oder gegen Gerechtigkeit weltweit. Wie das? Unternehmen, besonders die großen, halten nicht viel von Gesetzen, die ihren Profit schmälern könnten, demzufolge beschäftigen sie Lobbyisten, um Politiker in ihrem Sinne zu beeinflussen. Das geht soweit, dass Gesetzestexte wortwörtliche Passagen aus entsprechenden Unternehmensvorschlägen enthalten. Außerdem wollen Politiker ungern Firmen vergrämen, da diese schnell mit Stellenabbau oder Verlagerung drohen. Merke: Die Politik schafft es kaum, die Konzerne in Schach zu halten und zu sozialem und ökologischem Handeln zu bewegen. Unternehmen haben nur vor einem Angst: davor, dass ihre Einnahmen sinken und das wird passieren, wenn weniger Menschen ihre Produkte kaufen. Dann ändern sie erstaunlich schnell ihr Verhalten oder ihre Produkte Beispiele gefällig? Als der Ölmulti Shell 1995 die Brent Spar, ein schwimmendes Öllager, in der Nordsee versenken wollte, besetzte Greenpeace die Plattform und rief zum Boykott auf. Viele Autofahrer mieden daraufhin Shell-Tankstellen und die Umsätze sanken um bis zu 50 Prozent. Shell lenkte nach gut drei Monaten ein und entsorgte die Brent Spar an Land. Ein simpler Tankstellenwechsel bewegte einen Großkonzern zum Umdenken. Revolution Am häufigsten in der Kritik steht der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé, der 2010 etwa 28 Milliarden Euro Reingewinn machte. Angeklagt wurde Nestlé unter anderem wegen der Vermarktung von Säuglingsnahrung in Entwicklungsländern, Kinderarbeit auf Kakaoplantagen oder der Rodung von Regenwald für die Palmölproduktion. Gegen letzteres machte Greenpeace in der so genannten Kitkat-Kampagne mobil: Ein Werbe - Video, in dem ein Mann in einen Orang-Utan- Finger anstatt in einen Schokoriegel beißt, sorgte für große Aufregung und verbreitete sich schnell im Internet. Nestlé verpflichtete sich daraufhin künftig auf Palmöl aus Regenwaldzerstörung zu verzichten. Mittlerweile sind Kitkat-Riegel in Großbritannien vor allem wegen massiver Verbraucherproteste fairtrade. Was hindert dich, das Gleiche für Deutschland zu fordern? Neben dem eben beschriebenen Boykott, also dem Verzicht auf etwas, gibt es den Buykott (von englisch buy für kaufen), den bewussten Kauf von Waren. Indem du bestimmte Produkte bevorzugst, unterstützt du Firmen, die bei der Herstellung ökologische und soziale Standards einhalten. Damit steigt deren Umsatz und im Gegenzug sinkt er bei umweltzerstörenden und/oder ausbeuterischen Konzernen. Wie aber erkennst du die guten Produkte? Zum Beispiel an den aufgedruckten Zeichen: Bio, Fairtrade, Blauer Engel, GOTS, FSC für jeden Bereich gibt es ein entsprechendes Label. Allerdings verbergen sich unterschiedliche Anforderungen dahinter. Auf dem größten Label- Portal Europas (www.label-online.de) werden die Labels erläutert und konkret bewertet. Ich gebe zu, das erscheint im ersten Moment etwas aufwändig, aber sobald man die wichtigsten Label verinnerlicht hat, geht das Einkaufen um so schneller vonstatten, da viele Waren von vornherein ausscheiden. Gegen die Befürchtung, dass der Wocheneinkauf gleich doppelt so teuer wird, gibt es eine

19 gute Methode. Frage dich bei allem, was du in den Einkaufswagen legst: Brauche ich das wirklich? (Oder gefiel mir nur die Werbung?) Kann ich mit den Konsequenzen meiner Entscheidung leben? (Wenn ich zu herkömmlicher Schokolade greife, unterstütze ich aktiv Kindersklaverei.) Glaube mir, du kaufst automatisch weniger ein... Ein weiterer Sparfaktor ist hart umkämpft: Mit dem Slogan Fleisch ist mein Gemüse hat man zwar die Lacher auf seiner Seite, nimmt aber leichtfertig in Kauf, dass Millionen Tiere in Mastanlagen leiden. Saisonales Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte und Getreide sind in Summe günstiger als Supermarktfleisch für 4,99 Euro das Kilo. Sei mal ehrlich, wie denkst du, kommen solche Preise zustande? Mit grüner Wiese und Bauernhofidylle hat das wenig zu tun, auch wenn uns das die Werbung glauben machen möchte. Apropos Werbung, stell dir mal vor, auf den Verpackungen wären die wahren Bilder zu sehen, also die Ställe und Gewächshäuser, die Fabrikhallen und Bergwerke, wo unser Essen, unsere Kleidung und unsere Geräte herkommen. Da würde uns die Entscheidung auf einmal ganz leicht fallen... Doch leider sind wir Meister der Verdrängung. Nach jedem Skandal schreckt die Öffentlichkeit auf und beteuert ab sofort auf a) Billigfleisch (Gammelfleisch), b) Thunfisch (Delfine als Beifang), c) Käfig-Eier (Tierquälerei), d) Plastikspielzeug (Weichmacher) usw. zu verzichten. Das hält dann an bis zum nächsten Skandal, wahlweise auch einer Naturkatastrophe, einer Weltmeisterschaft oder einer Promi-Hochzeit. Ein weiterer Fakt, den wir gerne ignorieren: Der menschliche Körper braucht keinen (industriellen) Zucker. Daher unterstütze ich Bettys Maxime vom Willo: Alles, was Zucker enthält, ist Luxus. Wer sich daran hält und Süßes nur selten genießt, spart Geld und hat weniger Speck auf den Hüften. Wenn dir dann die Hosen vom Körper rutschen, droht die nächste Falle. Was ziehst du an? Und damit meine ich nicht deinen Stil. Bevor du zum Beispiel eine Jeans im Laden kaufst, müssen die Rohstoffe in vielen Produktionsschritten bearbeitet werden. Das fängt beim Anbau der Baumwolle an und hört beim künstlichen Altern wieder auf. Dabei sind Unternehmen in mehreren Länder beteiligt, was die Beurteilung erschwert, ob die Jeans unter guten ökologischen und sozialen Bedingungen produziert wurde. Das garantieren bisher nur wenige kleine Marken, die meist online bestellt werden können direkt oder über größere Online-Stores, z.b. glore.de oder fairwear.de. Ökologisch auf der sicheren Seite bist du mit Biobaumwolle (kba oder 100 % Biobaumwolle); außerdem sind die dunklen, ungewaschenen Raw Denim Hosen besser als gebleichte oder used-look Jeans. Alternative, umweltfreundlichere Stoffe allerdings weniger geeignet für Jeans bestehen aus Hanf oder Leinen. Noch weiter bringen dich grundsätzliche Überlegungen: Wie viele Klamotten brauchst du wirklich? Musst du den ständigen Modewechsel mitmachen? Kaufe lieber wenige, qualitativ hochwertige Stücke, die du länger trägst. Eine preiswerte Möglichkeit häufiger neue Teile (ohne schlechtes Gewissen) im Kleiderschrank zu haben, bieten Secondhand-Läden. Egal, ob virtuell, zum Beispiel bei kleiderkreisel.de oder reell, wie bei einer Klamottentauschparty mit Freunden. Protestaktionen verschiedener NGOs, wie zum Beispiel der Clean Clothes Campaign, haben bereits dazu geführt, dass sich einige in der Modebranche (u.a. H&M, C&A, Puma) stärker auf soziale Arbeitsbedingungen und Umweltschutzmaßnahmen verpflichten und diese auch kontrollieren (lassen). Dieses Druckmittel wird umso stärker, je mehr Menschen in den Geschäften nach fairen Produkten verlangen oder einfach nur kritisch fragen, woher dieses oder jenes Teil kommt, ob die Näherin von ihrem Lohn leben kann und welche chemischen Stoffe bei der Herstellung verwendet wurden. Zwar kann die Verkäuferin meist nichts dazu sagen, wird aber angeregt sich zu informieren. Außerdem erfährt so auch das Management vom gestiegenen Interesse der Konsumenten an fairer und ökologischer Kleidung. Die Liste der Waren, bei denen du durch deinen Kauf einen Unterschied machst, ließe sich endlos verlängern. Und du wirst sicher nicht von einem Tag auf den anderen nur noch verantwortlich konsumieren, aber erste Schritte sind wichtig. Lege zum Beispiel bei jedem Einkauf ein Bio- und ein FairTrade-Produkt in den Wagen, verwende Recyclingpapier zum Schreiben, iss einmal die Woche nur vegetarisch und kaufe eine Öko- Klamotte pro Jahr. Steigere dich langsam, aber stetig und gewinne deine Freunde zum Mitmachen. Denk daran: mit jedem Cent entscheidest du dich für oder gegen Gerechtigkeit in der Welt. Bettina Kammer (32) kauft nach der Devise: bio fair lokal. Mindestens eines dieser Kriterien sollten Waren erfüllen, ehe sie im Einkaufswagen landen. Literatur Tanja Busse: Die Einkaufsrevolution: Konsumenten entdecken ihre Macht. Blessing, (siehe Rezension DKB 6/2010) Fred Grimm: Shopping hilft die Welt verbessern. Der andere Einkaufsführer. Goldmann, Gestaltung: Jocky Spörl 19

20 aus Remscheid Fragen an die Kinder und ihre Antworten Hallo, wir in Remscheid haben zur Zeit zwei Kindergruppen. Die Kleinen ab dem Ich bin jetzt da -Alter bis hin zu den Vorschulkindern sind mit vier bis zwölf Kindern in der Überzahl. Die Gruppe der Schulkinder bis 13 Jahre schwankt zwischen zwei und sieben Teilnehmern. Unsere Kinder sind am Anfang des Gottesdienstes im Lobpreis mit dabei und gehen danach in ihre Gruppen. Das machen wir so seit Anfang des Jahres, da unsere Gemeinde mehr und mehr Familien hat und es einfach schön ist gemeinsam Jesus anzubeten. Etwas Besonderes war die Übernachtung in der Gemeinde, davon berichtet Fini. Ulli März Was findest du an Gott gut? dass er überall ist dass er hilft dass er zuhört dass er uns beschützt dass er nicht lügt dass er uns nie verlässt dass er alles kann Was findest du an der Gemeinde gut? super KIGO (Kindergottesdienst) dass überhaupt etwas für Kinder gemach alles dass man nicht im Sonntagsanzug komm dass wir eine außergewöhnliche Kirche sind dass man sich etwas Zutrinken kaufen ka dass wir zusammen beten dass wir soooo schöne Räume haben Spie Dru Strich Was

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