Mit dreifachem Jubiläum in die Zukunft. Nicht reif für die Schule? Kaiser Karl I. und das Kanaltal. Trends bei der Wohnbaufinanzierung

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1 P.b.b. GZ 13Z039596M Verlagsort 9722 Puch Wirtschaft Gesellschaft Politik Ausgabe 22 Herbst 2013 Verkaufspreis 1,90 Mit dreifachem Jubiläum in die Zukunft Nicht reif für die Schule? Kaiser Karl I. und das Kanaltal Trends bei der Wohnbaufinanzierung Senator Kommerzialrat Albin Dolinschek Dolinschek GmbH

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3 Peter Winkler ist ein vielseitiger Künstler Wo sich in und um Villach künstlerisch etwas tut, dort ist auch Peter Winkler nicht weit. Der ehemalige Zolldeklarant zeigt sich als Künstler umtriebig und vor allem vielseitig. Betritt man das Haus von Peter Winkler, so beginnt schon in der Garage das Atelier. Wo das offiziell endet, bleibt dem Besucher und dem Hausherrn überlassen. Tatsache ist, dass sich das Haus Winkler als eine einzige Werkschau präsentiert. Ein Besessener der Kunst Seine umfassende Ausbildung und sein Drang zum Gestalten zwingen Peter Winkler in schöpferische Phasen. Er sprüht vor Ideen, beherrscht die unterschiedlichsten Maltechniken, springt bei Lust und Laune zum Formen von Keramik und zeigt sich auch dort vielseitig. Doch im Mittelpunkt steht die Malerei. Da lebt er seine Experimentierfreude aus: Form, Farbe und Fläche bedeuten für ihn Freiheit. Abstrakte Schichtenmalerei fordert den Betrachter. Peter Winkler setzt oft auf Schwarz und Weiß, auf kräftiges Blutrot. Er arbeitet mit schwungvollen Linien, baut Flächen, trägt Schicht um Schicht auf, gibt dem Bild Farbe und Ausdruckskraft. Abstrakte Schichtenmalerei kann bei ihm zur Collage werden. Großflächige Bilder entstehen ebenso wie kleinformatige. Dem Zeitgeist entsprechend entstehen Bilder aus Recycling-Geld. Die alten Schilling-Banknoten kommen zu Ehren und werden zur Serie. Ein Tipp für Banken: Frauenmund im Geld, Esel im Geld. Ein Schelm, wer da Böses denkt. Oft reagiert der St. Ruprechter auf Situation und Befindlichkeit. Beim Akt wählt er gerne Kohle und Kreide, setzt ab und an Akzente mit einem Touch Farbe und zerzausten Linien, bevorzugt dabei aber stets großflächiges Gestalten. 5. Oktober in Klagenfurt im Stadthaus bzw. in der Gewölbegalerie, bei der Ausstellung des Kunstvereines Velden, dessen Mitglied Peter Winkler ist. Das Motto der Ausstellung: Tiere und Untiere. Peter Winkler Michael-Unterlercher-Straße 15, 9523 Landskron Tel Ausbildung Ausstellungen Trotz kreativer Eigenständigkeit setzt Winkler auf internationale Ausbildung. Seminare für Freie Malerei und Akt hat er bei Prof. Günter Meck, bei Christina de Pauli Bärenthaler, Mag. Art. Walter Csuvala, Prof. Lore Heuermann und Hubert Schmalix besucht. Von 1991 bis heute brachte es der Villacher auf eine lange Liste von Ausstellungen. Das Palais Palffy in Wien, Finnland, Polen, Stuttgart, Jesolo, das Europa- und das Stadthaus in Klagenfurt, das Casino Velden und viele andere Orte waren dabei. Zu sehen sind Arbeiten Peter Winklers während der Langen Nacht der Museen des ORF am Herbst 2013 Seite 3

4 Inhalt Positiv nach vorne schauen! Es gibt Experten, die uns wirtschaftlich rosigere Zeiten prophezeien. Richtungsweisend werden die anstehenden Wahlen in Österreich und Deutschland sein. Bemerkenswertes konnten wir im August bei den beruflichen wie privaten Reisen zu unseren südlichen Nachbarn im Kanaltal feststellen. Ferragosto, die Ferien im August, wurden heuer von besonders vielen Urlaubern aus dem Süden im Kanaltal verbracht. Der Zulauf war enorm, vor allem während des mehrtägigen Alpenfestes, an dem auch Kärntner teilnahmen. Die Wirte und viele Kaufleute zeigen sich sehr zufrieden und ziehen eine positive Bilanz. Manche pochen sogar auf die Erkenntnis, noch nie so einen Ansturm während der August-Ferien erlebt zu haben. Die European Bike Week am Faaker See war auch wieder ein voller Erfolg und erneut ein spektakuläres Fest der Generationen. Es ist ein Mega- Treffen, das unserer Wirtschaft am Ende des Sommers mehr als gut tut. Das gesamte Umland und die Grenzregionen unserer Nachbarländer profitieren davon. Darüber hinaus richtete sich auch der Fokus der internationalen Medien in dieser Woche intensiv auf die Faaker See-Region und auf Kärnten. Die Summe dieser Betrachtungen lässt uns positiv nach vorne schauen, meint Ihre Herausgeberin und Medienpartnerin Hildegard Kofler 8 Mit dreifachem Jubiläum in die Zukunft Den Blick auf die technischen Entwicklungen nicht verlieren, Weiterbildung für Führungsteam und alle Mitarbeiter sowie die Suche nach Trends sind wesentliche Erfolgsmerkmale im Unternehmen Dolinschek. Ein kreativer Kopf und die konsequente Umsetzung dieser Vorgaben machen es möglich, drei Jubiläen des Erfolges in einem Jahr zu feiern. Zukunft & Mobilität Bis 2030 steigt der Mobilitätsbedarf auf mehr als das doppelte an. Bewältigen wir diesen mit aktuellen Mitteln, wird der Verkehr in Ballungszentren kollabieren. Damit dies nicht eintritt, müssen wesentliche Änderungen im Individualverkehr und im Gütertransport vorgenommen werden. Fahrraddiebstahl und Versicherung! Steigen Sie ein: StadtBahn verbindet Villach im Takt! Schön gebraucht! Kleiner Champion auf der Straße Ich setze auf qualitatives Wachstum IMPRESSUM: Herausgeber und Medieninhaber: Hildegard Kofler, 9722 Puch, Krastaltstraße 1, Telefon 0664 / Redaktion: Hans Messner, Peter Umlauft, Monika Unegg, Mag. Maria Radinger, Mag. Anita Arneitz, Achim Kofler, Mag. Katharina Springer, Melitta Kopp, Yvette Tyl Gastautoren: Prim. Dr. Harald Wimmer, Dr. Wolfgang Milz, Mag. Katharina Brodegger Mag. Christian Köchl Lektorat: Alois Loibnegger Titelfoto und Fotos: Monika Zore Nicht gekennzeichnete Fotos lizenzfrei (Fotolia, istockphotos) oder kostenfrei Herstellung/Layout: Achim Kofler Druck: Radin-Berger-Print GmbH, 6176 Innsbruck-Völs, Innsbrucker Straße 59/3 Vertrieb: Post Austria, Lesezirkel, Trafiken in Villach Auflage: Exemplare Fotos Inhaltsverzeichnis: Monika Zore, fotolia Beboy, fotolia RioPatuca Images, fotolia bloomua, Foto Ernst Peter Prokop, fotolia Christian Nitz Zur besseren Lesbarkeit wird bei geschlechtsspezifischen Begriffen die männliche Form verwendet. Diese versteht sich explizit als geschlechtsneutral, Frauen sind an den entsprechenden Stellen mit eingeschlossen Seite 4 Herbst 2013

5 ... Ausgabe 22, Herbst ,2,3,4,5, Für den klaren Durchblick Die Zeiten, in denen die Brille ein lästiges Utensil war, sind vorbei. Heute gilt sie als modisches Detail, als Gesichtsschmuck, als Typmacher. Nicht reif für die Schule? Neurobiologie des Lernens Eltern und Pubertät ein Grenzgang zwischen zwei Welten? Schwimm' dich gesund Demenz ist unterdrückte Emotion Mit Trauer umgehen lernen Stilvolles Verhalten im Trauerfall Morbide Adipositas Therapiemöglichkeit Adipositas-Chirurgie? Marken gut positionieren Braucht es die Marke? Wie positioniert man sie richtig? Expertentipps Wirtschaftstipps Da läuft was schief! Haltung zeigen im Beruf Herbst-Aktivwochen am Faaker See Ein flüssiger Smaragd liegt im Land, der Faaker See. Und rundum eine bezaubernde Landschaft, geschaffen für Freizeit, Sport, Erholung. Ein vielfältiges Programm lockt im Herbst Gäste in die Region. Mitmachen ist angesagt. Tourismus und Wirtschaft Ein Festjahr für die Klosterruine Arnoldstein Kaiser Karl I. und das Kanaltal Erinnerungen an den letzten Habsburger Kaiser wach halten. Ortsbelebung mit Landwirtschaft und Kunst Ein Buch über Monte Lussari 58 Trends bei der Wohnraumfinanzierung Die nächste Ausgabe erscheint am 22. November 2013 VILLACH exclusiv wird mit der gebotenen Sorgfalt gestaltet. Trotzdem können Satz- und Druckfehler nicht ausgeschlossen werden und wird für solche keine Haftung übernommen. Weitere Infos auch auf: www. villach-exclusiv.at Wohnraum soll geschaffen werden, aber wie ist er zu finanzieren? Wir geben nützliche Tipps. Wo Energieeffizienz gelebt wird Richtig renovieren Wirtschaftsgespräche Herbst 2013 Seite 5

6 1 2 Treffpunkt Designer-Greißlerei 1 In der Völkendorfer Straße 1 zu Villach gibt es einen neuen In-Treff. Es ist dies die Designer-Greißlerei von Thomas Pachlinger. Er hat dem Lokal Leben eingehaucht, serviert einen hervorragenden Kaffee und Imbisse. Diese Greißlerei hat mit dem herkömmlichen Begriff für diesen Geschäftstyp rein gar nichts zu tun. Hier trifft man sich, genießt die Atmosphäre oder veranstaltet. Zu den Gästen zählten kürzlich auch die Galvania-Helme- Produzenten aus Velden, Inthal und Schwenner samt ihrer Harleys. Foto: Wolfgang Gallent 3 Naturparkadler 2 Im Zuge der Nötscher Flugtage wurde das neue Schulflugzeug ASK 21 eingeweiht. Damit setzen die Flugschule Nötsch mit der Segelfliegergruppe Villach neue Akzente in der Ausbildung. Viel Freude auch bei den Protagonisten der Fliegerei: Günther Tschabuschnig, Richard Müller, der Villacher Obmann Thomas Keuschnig, Dr. Josef Zauchner, Obmann Nötsch Bernhard Probst, Gottfried Pinter, Hans Silberschneider, Walter Moritsch und Bernhard Plasounig. 4 Wohn-Akzente 3 In der Hausergasse 6 ist traumhaftes Wohnen angesagt. Im Auftrag von Landeswohnbau Kärnten und Neue Heimat entstehen 34 Wohnungen inklusive zweier Penthousewohnungen und zwei Geschäfte. Der Willroider- Bau ist barrierefrei. Beim Spatenstich herrschte großer Andrang: Christian Nageler Immobilien, Dir. Josef Winkler GF Neue Heimat, Claudia Gatternig Kolpinghaus, Bgm. Helmut Manzenreiter, GR Karl Woschitz, Vzbgm. Günther Albl, Adolf Nageler, BM Mag. Josef Willroider, Alexander Leopold und Ing. Günther Kunz. Sommer-GP in der Alpenarena 4 StR Dr. Josef Zauchner freut sich als Obmann und Hausherr der Alpenarena über den FIS-Sommer Grand Prix der nordischen Kombinierer in Villach. Dieses sommerliche Highlight besuchten auch der Spitzenkandiat der Villacher Freicheitlichen für die Nationalratswahl Ing. Kurt Petritsch, der Villacher Landeswahlkreiskandidat Wendelin Mölzer und GR Alfred Albin Waldner.

7 Foto: WKK/Eggenberger Zwei neue Kommerzialräte In der Kfz-Branche gibt es zwei neue Kommerzialräte. WK-Präsident Franz Pacher ehrte per Dekret den Villacher Kfz-Techniker und Mechanikermeister Bernhard Plasounig und den Klagenfurter Autohändler Ingenieur und Betriebswirt Hubert Aichelseder mit dem Berufstitel Kommerzialrat. Diese Auszeichnung steht ihnen nicht nur zu, weil sie erfolgreiche Unternehmer sind, sondern auch, weil sie in ihren Bereichen ihr Wissen und ihre unternehmerische Energie der Berufsvertretung zur Verfügung stellen, führte Pacher in seiner Laudatio aus. Beide haben sich in ihrem Bereich spezialisiert, zu Neuem wie der Elektromobilität hingewandt und auch noch Zeit für die Berufsvertretung aufgebracht. Ein spannender Abend auf der Suche nach dem Mörder! Köstlich spannend! Dinner & Crime im Warmbaderhof***** Ein spannender Abend auf der Suche nach dem Mörder! Inklusive eindeutig zweideutiger Skandale im Rahmen eines Dinner-Abends im Warmbaderhof!... bei Familie Edlesberger gehen die Uhren anders. Wenn Firmenchef Edlesberger sen. zur Präsentation der neuen Uhrenkollektion lädt, sind mörderische Überraschungen nur eine Frage der Zeit.... Bei dem Stück Zeit-Zeugen sind die Gäste aufgefordert, aktiv an der Lösung des Falles mitzuarbeiten. Doch sie müssen sich beeilen. Denn Tempus fugit! Samstag, , Beginn 19:00 Uhr Abendessen & Show EUR 69, pro Person Karten- & Tischreservierung erforderlich! Tel. +43-(0) Herbst 2013 Seite 7

8 Mit dreifachem Jubiläum in die Zukunft Die Traditionsfirma Dolinschek GmbH kann sich heuer gleich dreier Jubiläen erfreuen. Ganz im Zeichen der Firmenphilosophie gleich drei Gründe, um die Zukunft zu leben. KR Albin Dolinschek ist ein vielfältiger und kreativer Unternehmer. Dies spiegelt sich nicht zuletzt im Unternehmen, welches er 1983 gemeinsam mit seiner Frau Irene gründete. Der visionäre Blick nach vorne begleitet den steten Aufstieg des Betriebes. Gewerbe-, Industrieund Anlagenbau nebst eigenem technischem Büro bilden heute die Standbeine des Unternehmens. Mit der Übersiedelung der Firma in den Ackerweg im Jahre 1988 legte er den Grundstein für das weitere Wachstum, welches die Dolinschek GmbH zusätzlich zum Partner der Industrie werden ließ. Komplettlösungen von der Planung, Konstruktion, Montage bis hin zu Wartungs- und Serviceleistungen werden von der Industrie gerne angenommen. Die Kernkompetenzen in diesem Bereich sind vor allem Industriemontagen und Anlagenbau. Ebenfalls großes Augenmerk richten die engagierten Techniker auf Gebäudetechnik wie auch Facility Management. In diesem Kontext, gleichgültig ob Industrie, Bau oder Privatkunden, geht man hier auf Kundenwünsche und -probleme intensiv ein. Für jeden Kunden werden maßgeschneiderte Lösungen erarbeitet. In Verbindung mit innovativen Technologien, Qualitätsprodukten, bestens geschulten Mitarbeitern mit langjähriger Erfahrung sowie einem umfassenden Qualitätsmanagement sind das Garanten für einen hohen Produktions- und Dienstleistungsstandard. Die Firma Dolinschek bietet ihren Kunden Komplettlösungen von der Beratung, Planung, Montage bis hin zu Wartungs- und Serviceleistungen. Zukunft KR Albin Dolinschek, der sich per Eigendefinition als Arbeitstier, welches niemals zufrieden ist bezeichnet, hat immer ein wachsames Auge am Puls der technischen Ein reges Kunstschaffen prägt das Leben von KR Albin Dolinschek Als Senator der Wirtschaft stets um neue Impulse bemüht Anzeige Seite 8 Herbst 2013

9 Entwicklung. In vielen Bereichen, die heute bereits selbstverständlich sind, war er nimmermüder Vorkämpfer und Entwicklungsmotor. Dass Wirtschaft auch aktiv gelebt werden muss, beweist er durch seine Engagements im Bereich der Fach- und Bundesinnung wie auch bei der Gründung des Micro electronic cluster. Der Ruf dieses unermüdlichen Wirtschaftsmotors setzt sich kontinuierlich fort, was kürzlich durch die Aufnahme in den Senat der Wirtschaft eindrucksvoll bestätigt wurde. Der Senat der Wirtschaft ist ein global agierender Think Tank, dessen Wertegemeinschaft aus erfolgreichen Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammengesetzt ist. Der Senat organisiert Politikberatung im Sinne des Gemeinwohls. Zur Lösung wichtiger Zukunftsfragen führt der Senat der Wirtschaft einen vertrauensvollen Dialog mit der Politik und bringt hierzu die Kompetenz seiner Mitglieder ein. Immerhin ist es für die Aufnahme in dieses Gremium nicht ganz einfach, sämtliche Anforderungskriterien zu erfüllen. Aus- und Weiterbildung Als Garant für die gleichmäßige Entwicklung eines Unternehmens sieht KR Dolinschek beständige Weiterbildung. Alle der rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Möglichkeit, mittels hauseigener sowie auswärtiger Kurse und Seminare mit dem Entwicklungsstand Schritt zu halten. Es ist auch klar, dass der Lehrlingsausbildung ein hoher Stellenwert beigemessen wird unter dem Motto: Familienunternehmen als Vorbild für die Jugend mit Zukunft. Alternativen Beständig auf der Suche nach neuen Trends und Möglichkeiten stehen Alternativenergien wie Wärmepumpe, Solarthermie und Photovoltaik ganz oben im Portfolio der Dolinschek GmbH. Schon der Schauraum vermittelt ein Gefühl, was in dieser Branche möglich und was es letztlich an Design und Ästhetik auf dem Markt gibt. Auf 300 Quadratmetern Ausstellungsfläche finden sich die aktuellsten Sanitär- & Heizungsprodukte. Das ambitionierte Fachberaterteam steht für alle Fragen rund um die Themen Sanitär, Heizung und Klima zur Verfügung. Zeit und Ästhetik Wie erfolgreiches Firmen- und Zeitmanagement aussehen kann, stellt KR Dolinschek nahezu täglich unter Beweis. Neben dem unternehmerischen Aspekt gibt es auch den Künstler Albin Dolinschek, der mit seiner Malerei bereits zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland bestreiten konnte unter anderem in Villach, Klagenfurt, Wien und Rom. Durch die Teilnahme an internationalen Wettbewerben konnte sein künstlerisches Schaffen weitere Impulse aufnehmen. Zwei Bücher gibt es bereits, und ein drittes ist in Vorbereitung. Dolinschek ist Mitglied der Kunstakademien AIAM in Rom und der ASLA Sizilien. Er wurde bereits mehrmals mit einem Kunstpreis im Rahmen der Medusa Aurea ausgezeichnet, zweimal davon mit der Silbermedaille. Die Kunst sieht er Zeichnen, Malerei, Skulpturen als Berufung und als Ausgleich zu seinem beruflichen Einsatz. In der Firma zeigt Dolinschek einige Werke in einer Jahresdauerausstellung der Besuch lohnt sich. Selbstredend stehen die Räumlichkeiten des Unternehmens ganz im Zeichen der Dolinschek-Kreativität, wie man sich im Zuge eines Schauraum-Besuches überzeugen kann. Jubiläen So ist das Jahr 2013 ein ganz besonderes: Der Siebziger von KR Albin Dolinschek, 30 Jahre Betriebsgründung sowie 25 Jahre am Standort Ackerweg geben durchaus Anlass zu entsprechenden Feiern. Was letztlich bleibt, ist der unternehmerische Blick nach vorne, ganz dem Wohl des Unternehmens gewidmet. Sanitär Heizung Klima Industrie Ackerweg 13, 9500 Villach Tel: +43 (0) 4242 / Die Symbiose aus Ästhetik, Technik und Kunst Senator KR Albin Dolinschek mit Gattin Irene und den Töchtern Alexandra und Angelika mit Familien Herbst 2013 Seite 9

10 Mobilität ist nicht alles, aber ohne Mobilität ist alles nichts Zukunft & Mobilität Schadstoffemissionen verschmutzen die Umwelt, das Wettrennen um fossile Ressourcen scheint Kriege zu legitimieren, immer mehr Menschen leben auf immer engerem Raum zusammen. Karge Aussichten für die Zukunft, wenn sich an der derzeitigen Mobilität nichts ändert. Wenn wir uns über die Mobilität und dem daraus resultierendem Verkehr der Zukunft Gedanken machen, so ist es unumgänglich erstmal die aktuelle Situation darzustellen. In einer modernen, arbeitsteiligen Gesellschaftsordnung, in der wir heute leben, ist Modernisierung durch Mobilität bedingt und umgekehrt. Einerseits ermöglicht uns der Verkehr die Aufteilung der Welt in unterschiedliche Wirtschaftssphären, andererseits wird er durch diese Aufteilung erst notwendig. Gesellschaftlich betrachtet treibt er einerseits die Welt immer weiter auseinander, andererseits ist es der Verkehr, der sie verbindet. Geht man davon aus, dass sich die Gesellschaft in diese Richtung weiter entwickelt, so wächst bis 2030 der Mobilitätsbedarf auf das doppelte an, und die Emissionen werden auf mehr als das doppelte ansteigen (IEA 2007). Darum gilt es sich anzusehen, wie die Zukunft aussehen könnte. Zurzeit spielt das Auto noch eine zentrale Rolle in den Köpfen der Bevölkerung. Wohlstandswachstum, Freizeitzuwachs und nicht zuletzt seine Aufgabe als Statussymbol machten es zum beliebten Verkehrsmittel. Geht man vom zukünftigen Mobilitätsbedarf aus, darf man annehmen, dass wir am Zenit der Massenmotorisierung angekommen sind. Auch der Transportbereich basiert dramatisch auf Erdölbasis wurden 58 % des weltweiten Erdölbedarfes vom Transportbereich erzeugt. Bis 2025 könnte der Verkehrsaufwand im Güterverkehr gegenüber 2008 um 43 % ansteigen. Hier stellt das E- Commerce-Geschäft einen besonderen Wachstumskatalysator dar. Somit ist dieser Sektor eine maßgebliche Triebkraft für den Konkurrenzkampf rund ums Schwarze Gold. Die Endlichkeit fossiler Ressourcen werden kurzund mittelfristig zum Problem. Kriege werden geführt. Daraus kann man schlussfolgern, dass einerseits Verkehr die Lebensader der moderen Gesellschaft ist, andererseits aufgrund des Erdölbedarfes erheblich an der globalen Destabilisierung Anteil hat. fotolia Beboy Entwicklung der Bevölkerung Zurzeit lebt der größere Teil der Weltbevölkerung in urbanen Regionen. Auch das kommende Wachstum konzentriert sich auf selbige. Daraus ergibt sich, dass dort die ersten Probleme auftreten und die Mobilität der Zukunft in der Stadt entschieden wird. Immer mehr Menschen, welche immer älter werden, leben auf immer engerem Raum, verbrauchen immer mehr Rohstoffe und erzeugen daher immer mehr Emissionen. Daher ist es unumgänglich auf erneuerbare Energieträger Seite 10 Herbst 2013

11 umzustellen. Beispiele wären hierfür Strom, Wasserstoff und Biotreibstoffe der zweiten Generation. Diese Umstellung wird durch den Umstand unterstützt, dass die fossilen Energieträger zur Neige gehen. Deren Endlichkeit führt früher oder später zur Kostenwahrheit. Bislang wurden diese zu Dumpingpreisen auf den Markt geworfen, was zu dem Grad an Globalisierung geführt hat, an dem wir uns befinden. Wäre dies nicht der Fall, stünden wir nicht vor dem Problem, eine im Grunde nicht zukunftsfähige Produktions- und Distributionsbranche aufgebaut zu haben. Privatverkehr Im urbanen Verkehr der Zukunft stehen die Zeichen klar auf Entindividualisierung der Privatmobilität. Auch das Elektroauto wird im städtischen Gebiet sich nicht in der Tragweite durchsetzten können, als dass es den bestehenden motorisierten Individualverkehr ersetzt. Da die Stadt nicht nur an Sauerstoff, sondern vor allem an Platzmangel leidet. Es muss eine Synergie elektrisch betriebener Kollektiv- und Individualverkehrsmittel enstehen, bei dem massenhafter Besitz von Fahrzeugen massenhaften Zugang zu gewerblich betriebenen Mobilitätsdienstleistungen weicht. Verkehrsträgerübergreifende Mobilitätslösungen müssen gefunden werden. Darin kommen beispielsweise U-Bahn, Straßenbahn und Bus ebenso vor wie Elektro-Leichtfahrzeuge, Elektro-Bikes und Elektro- Autos. Wichtig ist, dass man bei einer solchen Planung auf die demografische Entwicklung der Bevölkerung achtet. Das heißt, man sollte im Sinne des Universal Designs Lösungen finden, von denen alle Altersgruppen profitieren. Dies ist durchaus mit erhöhten Investitionskosten verbunden. Güterverkehr Im Bereich des Gütertransprotes ist die oben beschriebene Kostenwahrheit für fossile Treibstoffe entscheidend. Auf dieser Basis müssen wir uns Gedanken machen, ob es wirtschaftlich sinvoll ist, Produktionsbetriebe tausende Kilometer entfernt vom Rohstoffvorkommen zu betreiben, Halbfertigprodukte rund um die Welt zu schicken und Fertigprodukte tausende Kilometer zum Absatzmarkt zu transportieren. Die Verlagerung von Straße und Flugzeug auf Schiene und Schifffahrt wird ebenso daraus resultieren und tut dies bereits. Milliardeninvestitionen in Bahnstrecken, insbesondere in die Transsibirische Eisenbahn, lassen auf baldigen erhöhten Gütertransport aus China über Land schließen. Besonders im Bereich der Binnenschifffahrt ist noch enormes Potenzial vorhanden. Als Privatperson müssen wir unsere Konsumgewohnheiten anpassen. Als Beispiel ist hier zu hinterfragen, ob Erdbeeren im Winter notwendig sind. Weiters werden wir vorausschauend planen und etwas mehr Geduld aufbringen müssen. Sofortige Bedürfnisbefriedigung wird sich wohl enorm verteuern. Es wäre hier zu hinterfragen ob es notwendig ist, dass meine Bestellung im Internet mittels Die Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energieträger als eine der Grundvoraussetzungen für den modernen Verkehr KEP-Dienst am nächsten Tag zugestellt wird. Das heißt auch Verkehrsvermeidung wird in der Zukunft eine zentrale Rolle spielen. Zusammenfassend lassen sich folgende Punkte als wahrscheinlich für die Mobilität der Zukunft vorhersagen: Entindividualisierung des Verkehrs Synergien zwischen Kollektiv- und Individualverkehr Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energieträger Annäherung von Rohstoffabbaugebieten und Produktionsstätten und/oder Produktionsstätten und Absatzmärkte Verlagerung von Flugzeug und Straße auf Schiene und Schiff Entschleunigung des Zustelldienstes Verkehrsvermeidung Text: Achim Kofler Quelle: Stephan Rammler, Verkehr und Gesellschaft Achim Kofler studiert an der Wirtschaftsuniversität internationale Betriebswirtschaft mit den Schwerpunkten International Business, Transportwirtschaft/Logistik und Verkehrswirtschaft sowie an der Uni Wien Sinologie Wir stellen ein: Otto und Diesel... Herbst 2013 Seite 11

12 fotolia Kautz15 Fahrraddiebstahl und Versicherung! Ausgehend von rund jährlich gekauften Fahrrädern, verabschieden sich im Jahresschnitt etwa Fahrräder durch Diebeshand. Wie sieht es mit Versicherungen aus? Eine eigene Fahrradversicherung besitzen wenige Radfahrer. Meist wird angenommen, dass die Schadensregulierung über die Haushaltsversicherung erfolgt. 90 Prozent der Haushaltsversicherungen zahlen demnach nur, wenn das Rad daheim zum Beispiel aus dem Fahrradraum des Wohnhauses gestohlen wurde. Ist das Fahrrad nur im Rahmen der klassischen Haushaltsversicherung mitversichert, gibt es nur unter bestimmten Umständen Ersatz. Wird das Rad auf der Straße gestohlen, befindet es sich außerhalb der Haushaltsversicherung. Hier sind spezielle Fahrradversicherungen angesagt. Im günstigsten Fall sind jährlich 50 Euro zu berappen. Liegt der Wert des Rades über 1000 Euro, so sind jährlich 75 Euro fällig. Bei der Wiener Städtischen wird der Drahtesel beispielsweise dann mit einem grundsätzlich unlimitierten Betrag ersetzt, wenn sich das Rad in einer versperrten Räumlichkeit befindet, die nur dem Versicherungsnehmer zugänglich ist. Das sind die Wohnräume selbst oder aber die Einzelgarage oder ein Kellerabteil. Es muss jedoch ein bei der Polizei gemeldeter Einbruchdiebstahl vorliegen. Die Leistung der Versicherung deckt dafür Beschädigungen, Zerstörungen und Verlust des Rades durch Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Raub, Brand oder Explosion. Die Polizze greift auch dann, wenn Freunde oder Bekannte das Rad benutzen. Der Versicherungsschutz beispielsweise der Uniqa gilt nicht uneingeschränkt. Wird das Rad zwischen 23 Uhr und sechs Uhr entwendet, zahlt die Versicherung nur, wenn die Allgemeinheit in dieser Zeit keinen Zugang zum Fahrrad hatte. Wird eine Zeitwert abhängige Entschädigungsleistung ausbezahlt, fällt zudem ein Selbstbehalt von 20 Prozent an. Varianten Bei der Haushaltsversicherung muss man sich die Bedingungen gut anschauen. Für Fahrräder gibt es durchwegs Betragsgrenzen, und die Versicherung zahlt meist auch nur dann, wenn das Rad von daheim entwendet wurde. Das passiert aber nicht gar so oft, häufiger werden Fahrräder auf öffentlich zugänglichen Plätzen gestohlen. Bei einzelnen Anbietern ist aber eine Erweiterung der Deckung möglich. Spezielle Angebote für Fahrradversicherungen gibt es unter Anderem bei der Grazer Wechselseitigen, der Uniqa und Helvetia. Auch Vereine wie ÖAMTC, VCÖ oder Argus bieten Fahrradversicherungen an, ebenso Sportartikelhändler gleich beim Kauf. Fahrradversicherungen zahlen sich vor allem für teure, neue Räder aus, ersetzt wird normalerweise nur der Zeitwert. Modalitäten Bei Abschluss einer Versicherung, muss eine Kopie der Rechnung vorgelegt werden. Hat man nur eine Haushaltsversicherung, ist der Kaufnachweis umso wichtiger, um den Schaden belegen zu können. Die Codierung mittels Identifikationsnummer verlangen manche Versicherungen. Haftpflicht! Über eine Privathaftpflichtversicherung nachzudenken ist sinnvoll. Als Radfahrer kann man haftbar werden, wenn man einen Unfall verschuldet, auch zum Beispiel wenn das abgestellte Fahrrad umfällt und ein Auto beschädigt. Text: Peter Umlauft Seite 12 Herbst 2013

13 Steigen Sie ein: StadtBahn verbindet Villach im Takt! Schnell, bequem, umweltfreundlich und im engen Takt: Die Villacher StadtBahn ist ein Nahverkehrsmittel, das voll im Zeitgeist unterwegs ist. Neu: StadBahn-Folder mit allen Linien, Abfahrtszeiten, Tarifen und Informationen! In die Schule, ins Naherholungsgebiet, in die Villacher Altstadt, zur Arbeit oder gleich in die Kärnten- Therme? Mit der StadtBahn der ÖBB sind alle Ziele in und rund um Villach perfekt angebunden. An fünf modern gestalteten Haltestellen Hauptbahnhof-Gleis 8 (Villach- Lind), Westbahnhof, St. Ruprecht, Seebach und Warmbad verkehrt die StadtBahn im bequemen Halbstunden- beziehungsweise Stundentakt. Und zwar das ganze Jahr über, bis spätnachts und vor allem auch bei jeder Witterung. Voll im Trend Die StadtBahn ist ein öffentliches Nahverkehrsmittel, das voll im Trend liegt, bringt es Bürgermeister Helmut Manzenreiter auf den Punkt. Man gelangt mit den modernen Zugsgarnituren in einem engmaschigen Taktfahrplan ausgesprochen umweltfreundlich und auch sehr rasch und sicher an sein Ziel. Die Waggons der neuen StadtBahn sind modern und komfortabel ausgestattet. Wer möchte, kann sein Fahrrad gleich mitnehmen und die beiden Verkehrsmittel ideal und flexibel koppeln. Attraktive Ziele Die Haltestellen der StadtBahn sind so positioniert, dass man eine beachtliche Vielzahl an attraktiven Zielen erreichen kann, macht Bürgermeister Manzenreiter Lust auf das trendige Verkehrsmittel. Sei es ein Familientag in der KärntenTherme in Warmbad, ein gemütlicher Einkaufsbummel durch die Villacher Altstadt, die Fahrt zum Studieren in die Fachhochschule oder in eines der Naherholungsgebiete am Rande der Stadt: Eine Haltestelle der Stadt- Bahn ist garantiert in nächster Nähe. Auch die verschiedensten Fahrticket-Varianten passen sich den individuellen Bedürfnissen an. Neu: StadtBahn-Folder Die Stadt Villach hat jetzt ganz aktuell einen StadtBahn-Folder entwickelt. Dieser wird der nächsten Villacher Stadtzeitung beigelegt und somit an alle Villacher Haushalte gratis verschickt. Außerdem sind die informativen Folder mit allen Infos sowohl zu den einzelnen Tarifen als auch zu den Abfahrtszeiten im Rathaus Villach, Stadtservice (Haupteingang), erhältlich. Steigen Sie ein und überzeugen Sie sich von den Vorteilen der StadtBahn! Bezahlte Anzeige Herbst 2013 Seite 13

14 Schön gebraucht! Das neue used Car des Autors fotolia joegast Als ob die Welt es gebraucht hätte. Der sogenannte used Look oder einfach Gebrauchtoptik begeistert die Modewelt, die sich ebenso bereitwillig wie auch die Kundschaft der industriell beschädigten Kleidung annimmt. Einst war die Jeans ein Kleidungsstück, welches seinen Ursprung im kalifornischen Goldrausch hat. Die genieteten Verstärkungen, aber auch der Stoff sorgten für entsprechend lange Lebensdauer. Heutzutage werden diese Kleidungsstücke vielfach in Drittländern produziert, und es bleibt die Frage offen, was sich die schlecht bezahlten Arbeitskräfte wohl denken mögen, so sie selbst kaum über intakte Bekleidung verfügen und an ihrem Arbeitsplatz fabrikneue Hosen zerstören müssen. Welches Bild möge ihnen von den reichen Ländern wohl im Kopf geistern? Vielleicht wäre es möglich, eine neue Marke wie beispielsweise Human Wear zu schaffen, wo selbige Menschen die neuen Hosen tragen dürfen, bis der used Look entstanden ist. Erst dann kämen die Hosen in die reichen Länder, wo sie abermals zu Höchstpreisen begeisterte, dekadente Käuferinnen und Käufer fänden. Auch die Autoindustrie sollte angesichts dieses Trends die Augen nicht verschließen und used Cars als Neuwagen anbieten. Kunstvolle Beschädigungen von versierten Autospenglern könnten somit für zusätzlichen Schick und Begeisterung sorgen. Es bliebe nur darauf zu achten, jeden Neuwagen so zu gestalten, dass die Käuferschicht stets ein individuelles used Car erwerben kann. Sicherlich ein denkenswerter Marketingansatz! Text: Peter Umlauft Besonderes rund ums Auto Schönes Auto, gepflegtes Auto, sportliches Auto Unsere Kunden schätzen besonders die präzise und saubere Ausführung der uns anvertrauten Aufgaben sowie unsere individuellen und fachkundigen Service- und Beratungsleistungen. Unser qualifiziertes Personal mit langjähriger Praxiserfahrung ist stets darum bemüht, auf die Wünsche unserer Kunden einzugehen und offen für neue Herausforderungen. Professionell an Ihrer Seite: Fuad Begic, Matias Anic Fahrzeugveredelung: Fahrzeugvollverklebung - Car Wrapping Reifenmontage Kfz-Service und Wartung Fahrzeugbeschriftung und -design Tuning und Styling Wir beraten Sie persönlich und arbeiten individuell nach Ihren Wünschen. Tiroler Straße 80, 9500 Villach Tel Seite 14 Herbst 2013

15 Kleiner Champion auf der Straße Der neue Renault Clio punktet nicht nur bei Design und Komfort, sondern auch in Sachen Umweltfreundlichkeit. Mehr Platz für Passagiere und Gepäck bei weniger Kraftstoffverbrauch: Für die vierte Generation des Renault Clio haben sich die französischen Entwickler einiges einfallen lassen und schicken damit einen kleinen Champion auf die Straße, der optisch ein ganzes Stück erwachsener geworden ist. Für Kunden gibt es viele Individualisierungsmöglichkeiten, drei Ausstattungslinien und viele hochwertige Komfortdetails. Damit kann der Clio ganz den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Dazu zählen zum Beispiel verschiedene Dachaufkleber oder Dekorelemente für das Exterieur in Chrom, Blau, Rot, Ivory oder Klavierlack-Schwarz. Passend dazu kann mit verschiedenen Farb- und Grafikkombinationen das Interieur gestaltet werden. Außen hat der Clio ein markantes Gesicht mit einem prominent platzierten Firmenlogo bekommen. Durch die vielen Schwünge und Rundungen wirkt er dynamisch und bekommt einen jugendlich-sportlichen Look. Damit macht er mit seinen kompakten Außenmaßen sowohl in der Stadt als auch auf dem Land eine gute Figur. Optik schön und gut: aber der Fahrspaß und der Komfort dürfen natürlich auch nicht zu kurz kommen. Sparsam und flott unterwegs Moderne Downsizing-Motoren, bis zu 100 Kilogramm weniger Gewicht und Effizienztechnologien wie die Start&Stop-Automatik tragen zu vorbildlichen Verbrauchswerten bei: Mit dem neuen Dreizylinder-Turbobenziner benötigt der neuen Clio nur 4,3 Liter Kraftstoff je 100 Kilometer und zählt damit zu den sparsamsten Benzinmodellen seiner Klasse. Außerdem ist der Benziner der erste Dreizylinder-Serienmotor von Renault, der künftig auch in anderen Modellen zum Einsatz kommen wird. Auch die Dieseltriebwerke wurden überarbeitet und brauchen nur 3,2 Liter pro 100 Kilometer. Die Modelle sind mit 90, 75 oder 73,5 PS erhältlich. Bis auf die Versionen mit der Einstiegsmotorisierung verfügen alle über eine ECO-Mode-Taste, diese spart noch einmal rund zehn Prozent Verbrauch. Der neue Clio wird als Fünftürer angeboten. Bereits die Basisausstattung beinhaltet ein schlüsselloses Startsystem, Tempomat, Bordcomputer und eine Berganfahrhilfe. Auch sicherheitstechnisch ist alles dabei: Beim NCAP-Crashtest wurde der Clio bereits mit fünf Sternen, also der Höchstwertung, ausgezeichnet. Herbst 2013 Seite 15

16 Ich setze auf qualitatives Wachstum Manfred Freitag ist seit Anfang Juli Direktor der Kärntner Elektrizitäts AG (Kelag) und lenkt gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Hermann Egger und Armin Wiersma die Geschicke des Kärntner Stromversorgers. Energie wird immer gebraucht. Kann man da überhaupt etwas falsch machen? Falsch machen kann man immer was, vor Fehlern ist niemand gefeit. Aber ich möchte die Gelegenheit nutzen, den Unterschied zwischen Energie und elektrischer Energie in der Öffentlichkeit zu platzieren. Strom macht nur 20 bis 25 Prozent des Gesamtenergieverbrauches in Österreich aus, aber der Strompreis steht ständig in der Auslage. Damit wären wir schon beim Thema: Landeshauptmann Peter Kaiser hat die Forderung nach Senkung des Strompreises gestellt. Wird man diesem Wunsch nachkommen können? Man muss den Gesamtpreis sehen, der sich aus den Netzkosten, die vom Regulator anerkannt werden, der Steuer und den tatsächlichen Stromkosten zusammensetzt. Auf viele Komponenten haben wir keinen Einfluss. Als Aktiengesellschaft müssen wir das Gesamtergebnis des Unternehmens darstellen und es vor unseren Eigentümern also dem Land Kärnten, der RWE und dem Verbund verantworten. Das heißt keine Strompreissenkung? Es besteht kein Bedarf, in nächster Zeit dieses Thema aktiv zu behandeln. Man kann ohnehin keine sozialen Probleme lösen, wenn man den Strompreis senkt. Da muss man woanders ansetzen. Einer Ihrer Eigentümer, die Verbundgesellschaft, ist vorgeprescht und will den Preis nun senken. Ist das kein Signal? Die Kelag gehört zu den günstigsten Stromanbietern in Österreich. Mit der angekündigten Preissenkung zieht der Verbund nur auf jenes Preisniveau nach, auf dem sich die Kelag derzeit befindet. Abgesehen von Kelag und Kärnten: wie wird sich der Strompreis mitteloder längerfristig gesehen entwickeln? Man muss das Thema EU-weit sehen. Wir leben im Energieverbund, und Strom wird zum Teil auch an der Börse gehandelt. Ich denke, dass sich beim Preis nicht viel tun wird. Das heißt, dass Strom in absehbarer Zeit nicht teurer wird. Wie sehen Sie nach der Katastrophe in Japan und dem Beschluss der deutschen Bundesregierung, bis 2024 alle Atomkraftwerke zu schließen, die Chance auf einen Ausstieg aus der Atomenergie? Das ist ein komplexes Thema. In dieser ganzen Diskussion hört man beispielsweise nichts von den Franzosen, weil deren Stromversorgung zu einem Großteil auf Kernenergie aufbaut. Ich glaube, man muss dieses Thema anders angehen: Wenn ich aus der Kernkraft aussteige, wie sieht dann das Gesamtgefüge aus? Wo will ich mich hinbewegen? Es ist ein in sich geschlossenes System von Erzeugung, Verteilung und Vertrieb. Deutschland beispielsweise hat große Probleme, die durch erneuerbare Energieträger erzeugte Energie zu verteilen, weil Kapazitäten im Übertragungsnetz und Speicherkapazitäten fehlen. Auf welche Energieträger wird die Kelag künftig setzen? Auf erneuerbare Energieträger! Wobei die Wasserkraft ganz klar an der Spitze steht. Das ist unsere Kernkompetenz. Aber auch die Wärmeversorgung bleibt weiterhin ein wichtiger Zweig. Die Kelag hat in den vergangenen Jahren auch sehr stark Biomasse eingesetzt. Haben die Probleme in der burgenländischen Gemeinde Güssing, die in Sachen umweltfreundlicher Energieerzeugung als Seite 16 Herbst 2013

17 fotolia electriceye Vorzeigemodell galt, Einfluss auf diese Entwicklung? Ganz sicher nicht! Es ist die Holzvergaser-Technologie, mit der man in Güssing jetzt finanzielle Probleme hat. Darauf haben wir nie gesetzt. Wir betreiben Biomasse-Heizwerke und nutzen Industrieabwärme für die Fern- beziehungsweise Nahwärmeversorgung. Ist hier an einen Ausbau gedacht? Heuer im Herbst nehmen wir in Spittal/Drau ein Biomasse-Heizwerk in Betrieb. An der Grenze zwischen Niederösterreich und dem Burgenland, in Neudörfl/Bad Sauerbrunn, bauen wir derzeit an einer Wärmeversorgung durch Auskoppelung von Industrieabwärme von FunderMax. Darüber hinaus versuchen wir, die Effizienz unserer bestehenden Anlagen ständig zu steigern. In erster Linie haben wir aber die Verdichtung, das heißt zusätzliche Anschlüsse an bestehende Werke, im Fokus. Das Erschließen neuer Absatzmärkte ist aber schwierig. Unsere Philosophie ist es, abschätzbare Projekte umzusetzen. Soll die Kelag weiter wachsen? Es kommt darauf an, wie man Wachstum definiert: ob aus Sicht der Quantität oder der Qualität. Ich setze in erster Linie auf qualitatives Wachstum. Das heißt: wir müssen noch besser werden mit unseren Produkten, mit unserer Unternehmenskultur, in der Kommunikation mit dem Kunden und beim Einsatz der neuen Medien. Über den Preis allein wird heute niemand mehr Strom verkaufen können. Parallel dazu muss natürlich die Akquisition auf hohem Niveau weiterlaufen. Wie treu sind Kelag-Kunden? Wir haben eine sehr geringe Wechselrate von deutlich unter einem Prozent. Und wir verlieren weniger Kunden als wir dazugewinnen! In Sonntagsreden wird sehr oft von einer Kärntner Energieautarkie gesprochen. Ist das realisierbar? Wir sind keine abgeschlossene Einheit, sondern Teil eines riesigen Wirtschaftsraumes. Wie auch Autobahnen nicht an Grenzen enden, kann auch die Energieversorgung nicht hier Halt machen. Selbst wenn wir in der Lage wären, den gesamten Jahresenergiebedarf im eigenen Land zu produzieren, stellt sich die Frage, ob das wirtschaftlich und technisch sinnvoll ist. Ein Faktum muss uns aber bewusst sein: Die österreichische Stromerzeugung reicht nicht aus, um den Bedarf aller Kunden zu decken. Unsere Strombilanz ist übers Jahr gerechnet negativ, wir sind beim Strom Netto-Importeur. Text: Monika Unegg Zur Person Manfred Freitag wurde in Kärnten als Bauleiter des LKH Klagenfurt Neu bekannt. Er wickelte das Riesenprojekt von 2004 bis 2010 ohne Skandale und Kostenüberschreitungen ab. Danach wechselte Manfred Freitag in die E-Wirtschaft und leitete den Bau des Pumpspeicherkraftwerkes Reißeck II im Mölltal, eines gemeinsamen Projektes von Verbund, EAG und Kelag. Der Bauingenieur studierte an der Technischen Universität Graz, hatte seine berufliche Karriere bei den Österreichischen Draukraftwerken ÖDK begonnen übernahm er in der ÖDK-Tochter DrauConsult die Bereichsleitung Bau und war danach Leiter der NOVUM Wassertechnik GmbH Herbst 2013 Seite 17

18 Für den klaren Durchblick Die Brillenschlange gehört längst der Vergangenheit an. Heute sind Augengläser ein gefragtes Accessoire, und der Optiker ist nicht nur Fachmann für geschliffene Gläser, sondern auch Modeberater. fotolia Jörg Lantelme Der Beruf des Optikers hat sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten stark gewandelt. Gab es früher in diesen Fachgeschäften auch Barometer, Hydrometer oder Feldstecher zu kaufen, so beschränkt sich der Handel heute in erster Linie auf optische Brillen, Sonnenbrillen und Kontaktlinsen. Dafür ist aber in diesem Segment die Auswahl groß wie noch nie. Daher muss man auf den internationalen Messen unterwegs sein, um die neuesten Trends zu kennen und seine Waren entsprechend einzukaufen. Denn die Kunden sind aus den verschiedenen Modemagazinen bestens informiert, sagt der Villacher Optiker Josef Gatterer. Die MIDO in Mailand und die SILMO in Paris geben die Linie vor. Dort erfährt man die In-Farben und Formen, aber auch neueste Entwicklungen. Das sind beispielsweise Brillen, bei denen der Bügel nicht mehr hinters Ohr geht, Chef Carmine Amendola (vierter von links) mit Team sind seit Februar dieses Jahres für Sie da ROSSO ARAGOSTA das italienische Spezialitätenrestaurant in Villach Carmine Amendola regiert im Rosso Aragosta Seit 35 Jahren arbeitet der Udineser Carmine Amendola als Küchenchef. Er entstammt einer Gastronomen- Familie und bringt viel Erfahrung aus Italien mit. Viele Villacher kennen ihn von seinen Tätigkeiten in Udine oder Lignano. Seit Feber 2013 führt er das Ristorante Rosso Aragosta. Und zwar in seinem persönlichen Stil. Man erkennt sofort, der Chef legt Wert auf nicht alltägliche Präsentation der Speisen und Tischkultur. Mittagsmenü ab 6,90 Tgl. frische Fischspezialitäten Vorzügliche Secondi vom Fleisch Pasta und Pizza Ristorante - Pizzeria Rosso Aragosta Tschinowitscher Weg 32, 9500 Villach Tel.: Mo. bis Sa bis und bis Sonntag Ruhetag Seite 18 Herbst 2013

19 sondern zweigeteilt auf der Schläfe und mit einem kurzen Bügel knapp vor dem Ohr leicht aufliegt. Gefühl für Formen Optiker ist ein Lehrberuf: nach dreieinhalb Jahren kann man die Abschlussprüfung machen und dann als Geselle in einem Optikerladen arbeiten. Voraussetzungen für diesen Beruf sind handwerkliches Geschick, ein Gefühl für Farben und Formen sowie mathematisches Verständnis. Optiker schleifen Brillengläser mit modernen computergesteuerten Maschinen, bei Spezialanfertigungen teilweise auch händisch, und passen die fertige Brille individuell dem Gesicht und der Kopfform des Kunden an. Weiters reparieren sie optische und augenoptische Produkte. Optiker müssen aber auch erkennen, welche Formen und Farben zu einem Gesicht passen, was harmonisch ist, denn die Kunden wollen beraten werden. Wurde früher die Brille als medizinisches Hilfsmittel und notwendiges Übel angesehen, trägt heute so mancher die Augengläser als modisches Accessoire auch ohne Fehlsichtigkeit. Dann kommt ein Planglas hinein. Es ist genauso hochwertig wie das optische, sagt Gatterer. Schule in Tirol Derzeit lernen in Kärnten 37 junge Leute den Beruf des Optikers, davon 21 Mädchen. Die praktische Ausbildung erfolgt bei einem Fachbetrieb, die Berufsschule befindet sich in Hall in Tirol. Dort absolvieren die Optikerlehrlinge geblockt ihre theoretische Ausbildung. Dieses Wissen sei fotolia RioPatuca Images sehr wichtig für das Messen der Fehlsichtigkeit und das Anpassen der Brillenstärke, sagt Gatterer. Ich muss den Unterschied zwischen Plus- und Minusglas kennen. Ich muss wissen, was passiert, wenn ich dem Kunden das Glas vor die Augen setze, wo sich die Strahlen treffen. Ich muss verstehen, was sich im Auge verändert, wenn ich das Glas abschwäche oder verstärke, schildert der Optikermeister. Wer seinen Kunden auch Kontaktlinsen anpassen möchte, muss dafür eine spezielle Weiterbildung absolvieren. Entsprechende Kurse werden in Innsbruck angeboten. Herbst 2013 Seite 19

20 fotolia VRD Nicht reif für die Schule? Mit sechs Jahren erlangen Kinder die gesetzliche Schulreife, die die körperliche, geistige und emotionale Eignung umfasst. Doch was steckt dahinter, wenn Kinder nicht die entsprechenden Voraussetzungen mitbringen? In Österreich gibt es derzeit mehr als drei Millionen Familien mit Kindern, mehr als eine Million Schüler werden laut Statistik bereits von Lehrern unterrichtet. Im Herbst steht zahlreichen Taferlklasslern auch bei uns der Eintritt in die Schule bevor. Die Pflicht des Schulbesuches be-ginnt mit dem folgenden 1. September nach der Vollendung des sechsten Lebensjahres. Die Schulreife oder Schulfähigkeit spielt dabei eine große Rolle. Gesellschaftliche Gegebenheiten, fehlende familiäre Strukturen oder schlicht eine Überforderung tragen vielfach zu einem Defizit hinsichtlich der Reife bei. Nicht selten werden Kinder ein Jahr später eingeschult. Werden Ungereimtheiten im Zuge der Aufnahme festgestellt, kann der Schulleiter eine Überprüfung der Schulreife verlangen. Die Begutachtung erfolgt nach eigenem Ermessen, mithilfe eines Schularztes oder mit der Unterstützung einer schulpsychologischen Begleitung. Der Begriff der Schulreife ist nicht leicht zu erfassen. Der körperliche Zustand des Kindes ist ebenso Bestandteil wie auch die geistige Verfassung und die sozial-emotionale Reife. Im Detail heißt das, dass Kinder beispielsweise groß genug sein müssen, um die Schultasche tragen zu können. Auf einem Stuhl zu sitzen und gleichzeitig die Hände auf den Tisch legen zu können fällt ebenso unter diesen Bereich. Die Schüler müssen gut sehen und hören können. Feinund Grobmotorik müssen vorhanden sein. Fähigkeiten für den Schulbesuch Das Aus- und Anziehen vor dem Turnunterricht oder das Halten von Stiften zählen zu solchen Fertigkeiten. Ein Grundwortschatz, Konzentrationsvermögen und Frusttoleranz erleichtert den Kindern das Mitkommen in den ersten schulischen Schritten. Selbstwahrnehmung und Gleichgewichtssinn zählen Schulärzte ebenfalls zur Schulfähigkeit. Das Kind muss merken, dass es sich in keiner Spielsituation befindet und dementsprechend aufmerksam sein muss. Die soziale Reife wird als immer wesentlicher betrachtet. Zu wissen, wer zur Familie und zum Freundeskreis gehört, wer eine Respektsperson darstellt, was gutes Benehmen ist sowie ein gut vorhandenes Selbstwertgefühl sind bedeutsame Faktoren. Mögliche Ursachen Die Voraussetzungen, die die Schüler der ersten Klasse mitbringen müssen, fordern und überfordern teils Eltern und Kinder. Grundlegende Veränderungen der Welt und Gesellschaft, aber auch Belastungen haben zudem das Verhalten gegenüber den Kindern verändert. Ohne es richtig wahrzunehmen. Eine Expertenrunde der Konrad-Adenauer-Stiftung bestätigt, dass die kindliche Psyche auf bestimmte Interaktionen angewiesen ist, um zu reifen. Kindliches Ausprobieren muss auf kindergerechte und angemessene Reaktionen treffen. Eltern agieren heute vielfach überzogen, wollen zu viel Zustimmung und Zuwendung von ihren Kindern und sehen sie zu schnell als Partner auf Augenhöhe. Reizüberflutungen, unkontrollierter Medienkonsum, Reduktion von Langeweile und zu viel Gleichzeitigkeit tun das Übrige. Die Folge: Kinder können sich nicht konzentrieren, nicht mit anderen Gruppen ohne Auffälligkeiten interagieren, sind heillos überanstrengt bis hin zum ausgelebt aggressiven Verhalten. Die Schulreife ist nicht greifbar. Nehmen Eltern solche Verhaltensweisen war, gilt es mit dem Kind die jeweiligen Bereiche zu üben oder Hilfe und Unterstützung einzuholen. Text: Mag. Anita Arneitz Seite 20 Herbst 2013

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