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2 -: Individueller Schüleraustausch in Frankreich Inhalt Inhalt Seite -: Individueller Schüleraustausch in Frankreich 4 : Eine einzigartige Erfahrung 6 Wie bewerbe ich mich? 9 Kontakte in den Schulbehörden 10 c DFJW/OFAJ, Gestaltung : - Photos : c DFJW

3 Das - bietet Schülern der Sekundarstufe I die Möglichkeit, einen sechsmonatigen Aufenthalt in Frankreich zu verbringen, damit sie ihre Kenntnisse der französischen Sprache und Kultur verbessern. Frankreich ist unser wichtigster ökonomischer und politischer Partner. Das Land gut zu kennen, stellt angesichts der steigenden Nachfrage von Unternehmen an Mitarbeitern mit guten Kenntnissen der französischen Sprache ein großes Plus auf dem Arbeitsmarkt dar. Dies trifft auf zahlreiche Berufsfelder zu: Unternehmen, Verwaltung, Handwerk, Dienstleistungsbereich etc. -: Individueller Schüleraustausch in Frankreich ihr Blick auf Europa und die Welt geöffnet wird. Ein längerfristiger Aufenthalt ermöglicht es den Jugendlichen, Schlüsselkompetenzen für die Kommunikation, das Handeln und das Zusammenleben im europäischen und internationalen Kontext zu erwerben. sie sich selbst besser kennen lernen, sich weiterentwickeln, reifer und unabhängiger werden. Die Teilnahme am - setzt voraus, dass die Jugendlichen bereit sind, ein neues Umfeld zu entdecken und sich an andere Lebensbedingungen anzupassen. Eine große Motivation von Seiten der Jugendlichen ist für das Gelingen des s unabdingbar. Das - wird vom Deutsch-Französischen Jugendwerk koordiniert, in Zusammenarbeit mit dem Pädagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz und dem französischen Ministère de l éducation nationale, und richtet sich an Schüler der 9. bzw. 10. Klasse in Deutschland (in Ausnahmefällen ist eine Teilnahme in der 8. Klasse möglich) und Schüler der Seconde in Frankreich, die sechs Monate das Leben in einer Familie und in einer Schule des Partnerlandes kennen lernen wollen. Das beruht auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit: Der französische Schüler verbringt zunächst von März bis August sechs Monate gemeinsam mit seinem deutschen Austauschpartner in Deutschland; die deutschen Teilnehmer verbringen anschließend von September bis Februar des darauffolgenden Schuljahres sechs Monate gemeinsam mit ihrem französischen Austauschpartner in Frankreich (inklusive Übersee). Die Schüler werden von der Familie des Austauschpartners aufgenommen und auf deutscher und französischer Seite von je einem Tutor betreut, der sich um den problemlosen Ablauf in der Schule und während des gesamten Aufenthaltes kümmert. Die Schüler werden auch von jeweils einem Paten, einem ehemaligen teilnehmer, betreut. Das DFJW gewährt jedem Teilnehmer einen pauschalen Zuschuss zu den Fahrtkosten sowie ein Stipendium von 250, das als Kulturportfolio zu verstehen ist (z. B. für Bücher, Theater- und Kinobesuche, Besichtigungen). -: Individueller Schüleraustausch in Frankreich 4 5

4 Am Ende ihres Aufenthaltes schreiben die Teilnehmer einen Erfahrungsbericht (mindestens dreieinhalb Seiten). Die deutschen Schüler berichten auf Französisch von ihren Eindrücken und die französischen Schüler auf Deutsch, mit einer Zusammenfassung in der Muttersprache. Hier einige Auszüge: Si on est très différent on peut trouver des points communs et c est intéressant de faire la connaissance avec une personne différente, car on apprend et découvre des nouvelles choses d elle. Hanna aus Nordrhein-Westfalen, im Austausch mit einer Schülerin aus der Académie Caen, : Eine einzigartige Erfahrung Was sich geändert hat, ist mein Bild von Menschen. Die Zeit, in der man kein Wort versteht, sondern immer nur ein stiller Beobachter ist, ist eine wertvolle Zeit für mich gewesen. Versuchen, Menschen zu verstehen, ohne sie sprachlich zu verstehen, ist eine schwierige und interessante Aufgabe. André aus Hessen, im Austausch mit einer Schülerin aus der Académie Bordeaux, Besonders habe ich verstanden, dass viele Menschen, die einem grundsätzlich sympathisch sind, einfach eine andere Einstellung zu gewissen Dingen haben, welche nicht unbedingt von einem angeprangert werden müssen. So einfach das auch klingen mag, hat mir diese Zeit auch beigebracht, dass man Menschen so respektieren muss, wie sie sind. Tim aus Nordrhein-Westfalen, im Austausch mit einem Schüler aus der Académie Aix-Marseille, Mein Austauschpartner war so ziemlich der Ideale für den Austausch. Mein Vater meinte, der ist ungefähr die französische Übersetzung von mir. Niklas aus Nordhrein-Westfalen, im Austausch mit einem Schüler aus der Académie Lille, Ce n était plus une famille étrangère, c était ma famille. Judith aus Nordrhein-Westfalen, im Austausch mit einer Schülerin aus Lille, Das programm ist viel mehr als ein Austausch, um eine Sprache zu lernen. Es baut eine Brücke zwischen zwei Ländern. Ich werde mich immer sehr verbunden mit Frankreich fühlen, ich habe den Eindruck, eine Schwester, sogar eine ganze Familie gewonnen zu haben, sowie ein neues Heimatdorf. Henrike aus Niedersachsen, im Austausch mit einer Schülerin aus der Académie Lille, : Eine einzigartige Erfahrung 7

5 Die bevorstehenden sechs Monate erschienen mir noch unendlich lang und ich hatte natürlich auch etwas Angst vor dem Unbekannten, jedoch auch den Vorteil, dass ich meinen Austauschpartner schon kannte und mich somit nicht ganz fremd fühlen musste. Julius aus Baden-Württemberg, im Austausch mit einem Schüler aus der Académie Montpellier, Erst in Frankreich habe ich den wahren Wert meiner Familie und meines Lebens in Deutschland erkannt. Julia aus Brandenburg, im Austausch mit einer Schülerin aus der Académie Clermont-Ferrand, Ich weiß nun, dass es wichtig ist Fragen zu stellen und mit anderen zu sprechen und in der Zeit meiner Abwesenheit habe ich meine richtige Familie zu schätzen gelernt. Ich habe gelernt Verantwortung zu übernehmen, Ausdauer zu haben und auch einmal die Initiative zu ergreifen. Märit aus Niedersachsen, im Austausch mit einer Schülerin aus der Académie Strasbourg, Un premier essai de devenir adulte. Justus aus Niedersachsen, im Austausch mit einem Schüler aus der Académie Montpellier, Wie bewerbe ich mich? Die Bewerbung muss folgende Unterlagen in dreifacher Ausfertigung enthalten: ausgefüllter Bewerbungsbogen. 2-seitiger Vorstellungsbrief (in der Partnersprache). Dieses Schreiben wird an die Gastfamilie und den künftigen Austauschpartner adressiert und sollte die Interessen, die Aktivitäten (schulisch und außerschulisch) und den Alltag des Schülers detailliert beschreiben. Mindestens sechs Fotos, auf denen der Schüler sich und seine Familie, Freunde usw. vorstellt. Schreiben der Eltern, das die Motivation für die Teilnahme am darlegt. die beiden letzten Zeugnisse in Kopie. Die Bewerbungsunterlagen können Sie beim Pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz anfordern oder unter php?id=35 herunterladen. Die Abgabefristen sind von Bundesland zu Bundesland verschieden. Den genauen Termin erfahren Sie bei der zuständigen Schulbehörde (siehe S. 10 bis 14). Die Anträge müssen in der Regel bis Oktober durch den Schuldirektor bei den Schulbehörden eingereicht werden. Nach Aufnahme in das werden die Unterlagen von der Zentralstelle im Centre Français de Berlin ggmbh (deutsch-französisches Kulturzentrum) bearbeitet. Kontakt unter folgender Adresse Ulrike Romberg und Géraldine Gay Centre Français de Berlin Zentralstelle Müllerstr Berlin Tel Fax Wie bewerbe ich mich? 8 9

6 B Baden-Württemberg Regierungspräsidium Stuttgart Referat 77 Qualitätssicherung und-entwicklung, Bildungsberatung Frau Bagel Postfach Stuttgart Tel.: 0711/ (Mo Do) Fax: 0711/ Bayern Bayerischer Jugendring KdöR Abteilung Internationaler Jugendaustausch Frau Dries-Tilmann Postfach München Tel.: 089/ Fax: 089/ Kontakte in den Schulbehörden Berlin Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung - I Vw 2 - Frau Ursula Schimanke Otto-Braun-Str Berlin Tel.: 030/ Fax: 030/ Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung 05 I Vw 1 Frau Güntherberg Carl-Schurz-Str Berlin Tel. 030/ Fax 030/ Brandenburg Staatliches Schulamt Cottbus Internationaler Lehrer- und Schüleraustausch Frau Weißflog / Frau Bittner Blechenstr Cottbus Tel.: 0355/ Fax: 0355/ oder -598 brandenburg.de brandenburg.de H Bremen Freie Hansestadt Bremen Senator für Bildung und Wissenschaft Referat 21 Frau Barkhoff Rembertiring Bremen Tel.: 0421/ Fax: 0421/ Hamburg Behörde für Schule und Berufsbildung Amt für Bildung B-S 6 Herr Inzelmann Hamburgerstr Hamburg Tel.: 040/ Fax: 040/ hamburg.de Kontakte in den Schulbehörden 10 11

7 M Hessen Staatliches Schulamt für den Landkreis Groß-Gerau und den Main-Taunus-Kreis Internationale Begegnungen Frau Thalheimer Walter-Flex-Str. 60/ Rüsselsheim Tel.: 06142/ Fax: 06142/ Mecklenburg-Vorpommern Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Frau Lipowski Referat VII 200 B Werderstr Schwerin Tel.: 0385/ Fax: 0385/ N Niedersachsen Niedersächsisches Kultusministerium Referat 47 Herr Ritter Hedwigstr Hannover Tel.: 0511/ Fax: 0511/ Nordrhein-Westfalen Bezirksregierung Düsseldorf Internationaler Austausch Herr Stein Am Bonneshof Düsseldorf Tel.: 0211/ Fax: 0211/ R S Rheinland-Pfalz Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Außenstelle Schulaufsicht Schulartübergreifende Aufgaben Bereich Internationale Beziehungen Frau Dr. Wolf Südallee Koblenz Tel.: 0261/ Fax: 0261/ Saarland Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur Herr Mohr Hohenzollernstr Saarbrücken Tel.: 0681/ Fax: 0681/ Sachsen Sächsisches Staatsministerium für Kultus Frau Forßbohm Postfach Dresden Tel.: 0351/ Fax: 0351/ sachsen.de Sachsen-Anhalt Landesverwaltungsamt Halle Referat 504 Herr Lichtenfeld / Frau Hoepfner Ernst-Kamieth-Str Halle/S. Tel.: 0345/ Fax: 0345/ Kontakte in den Schulbehörden 12 13

8 T Schleswig-Holstein Ministerium für Bildung und Frauen III 324 Frau Mohr Brunswikerstr Kiel Tel.: 0431/ oder 2262 Fax: 0431/ Thüringen Internationaler Austausch von Schülern/Schulpartnerschaften Staatliches Schulamt Weimar Herr Strutz Schwanseestr Weimar Tel.: 03643/ Fax: 03643/ schulamt.thueringen.de Notizen Notizen 14 15

9 Molkenmarkt 1, Berlin Tel.: 030/ Fax: 030/ , rue de l'amiral-mouchez F Paris Tel.: Fax:

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