Eidg. Institut für Reaktorforschung Würenlingen Schweiz

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Eidg. Institut für Reaktorforschung Würenlingen Schweiz"

Transkript

1 CH3^^S>^ /=? EIR-Bericht Nr. 504 Eidg. Institut für Reaktorforschung Würenlingen Schweiz Optische Reflexionssonde zur Messung von Holdup, Blasengeschwindigkeit, Blasengrösse und zur Identifikation der Strömungsform M.Berti EflP Würenlingen, November 1963

2 EIR - Bericht Nr. 504 Optische Reflexionssonde zur Messung von Holdup, Blasengeschwindigkeit, Blasengrösse und zur Identifikation der Strömungsform M. Berti Diese Arbeit wurde am Institut für Verfahrens- und Kältetechnik (IVUK) der ETH Zürich und am Eidg. Institut für Reaktorforschung (EIR) in Würenlingen im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojektes, das vom Schweizerischen Schulrat finanziert wurde, durchgeführt. Sie wurde im Herbst 1983 an der Abt, für Maschineningenieurwesen der ETH Zürich mit einer Dissertation abgeschlossen, Referent: Prof. Dr. F. Widmer Korreferent: Prof. M. Steiner Würenlingen, November 1983

3 VORWORT Die vorliegende Arbeit wurde am Institut für Verfahrens- und Kältetechnik an der ETH Zürich und teils am Eidg. Institut für Reaktorforschung (EIR) in Würenlingen im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojektes durchgeführt. Meinem Doktorvater, Herrn Prof. Dr. F. Widmer, danke ich sehr für sein Vertrauen und seine Unterstützung bei den vielschichtig aufgetretenen Problemen. Herrn Prof. Widmers grosse Erfahrung auf dem Gebiet der Mehrphasenströmungen war mir von grossem Nutzen. Herrn Prof. M. Steiner möchte ich für die Uebernahme des Korreferates danken sowie für die wertvollen Hinweise in bezug auf den messtechnischen Teil dieser Arbeit. Für die finanzielle Unterstützung der Forschungsarbeit in der Zeit vom 1. Januar 1980 bis 30. April 1983 bin ich dem Schweizerischen Schulrat zu Dank verpflichtet. Dem Mitgesuchsteller dieser Arbeit, Herrn 6. Varadi (EIR), gebührt spezieller Dank für die wichtigen Impulse von seiten des EIR und die interessanten Diskussionen bezüglich Zweiphasenströmung und Messtechnik. Die Zusammenarbeit mit dem ETR und besonders die Sondenkonstruktion von Herrn Leoni, resp. die Unterstützung bei der Signalauswertung durch Herrn Dr. D.Lübbesmeyer haben diese Arbeit massgeblich gefördert. Herrn Lips von der Micro Data A6 Wallisellen sei gedankt für seinen grossen persönlichen Einsatz beim?au der massgeschneiderten Datenerfassungsanlage, durch die die aufwendigen Messungen erst ermöglicht wurden. Schliesslich bedanke ich mich bei meiner ausgezeichneten Schreibkraft für die Mithilfe bei der Gestaltung dieser Arbeit und für die tadellose Niederschrift.

4 - 1 - INHALTSVERZEICHNIS VORWORT INHALTSVERZEICHNIS 1 SYMBOLVERZEICHNIS 4 1. EINLEITUNG 8 2. MESSTECHNIK IN MEHRPHASENSTROEMUNG, UEBERSICHT Einleitung, Stand des Wissens Messverfahren für Holdup Messverfahren für Blasengeschwindigkeit Messverfahren für Blasengrösse DIE OPTISCHE REFLEXIONSSONDE Einleitung Funktionsprinzip Aufbau der optischen Reflexionssonde Stand des Wissens Prinzipieller Aufbau der ORS Spezifikation, Ausführung, Dimensionen Signal der optischen Reflexionssonde Klassifikation des Signals Signalflanke theoretisch Signalflanke gemessen Signalamplitude SIGNALAUSWERTUNG 4-> 4.1. Allgemeines/ Uebersicht Amplitudendichteverteilung Kreuzkorrelationsfunktion Diskriminator-Methode 55

5 HOLDUP Einleitung Stand des Wissens Schwellspannung, Strategie Holdup-Eiclmessung in Blasenströmung Einleitung, Vorgehen Holdup aus Differenzdruckmessung Versuchsanlage und Messeinrichtungen Versuchsparameter, Durchführung der Messungen Messresultate Zusammenfassung, Diskussion Sondenanströmwinkel Holdup-Eichmessung an Einzelblasen Einleitung Prinzip der Eichmessung an Einzelblasen Versuchsanlage und Messeinrichtungen Durchführung der Messungen, Versuchsparameter Messresultate Zusammenfassung, Diskussion BLASENGESCHWINDIGKEIT Einleitung Stand des Wissens Problematik der berührungsbehaftet fühler»i Mess Ziel der Messungen, Vorgehen Messresultate HO Eichmessungen in Blasenströmung HO Eichmessungen an Einzelblasen Signalauswertung Anströmwinkel Zusammenfassung, Diskussion 129

6 - 3 - BLASENGROESSE Einleitung, Stand des Wissens Mittlere Blasengrösse aus Mittelwertbildung Modell Messresultate, Diskussion Mittlere Blasengrösse aus Statistik Modell Messresultate, Diskussion Zusammenfassung, Beurteilung 139 IDENTIFIKATOM DER STROEMUNGSFORM Einleitung, Stand des Wissens Charakterisierung durch zeitlichen Signalverlauf Identifikation durch normierte Amplitudenhäufigkeit Zusammenfassung, Diskussion 150 ZUSAMMENFASSUNG 151 SUMMARY 154 LITERATURVERZEICHNIS 156

7 - 4 - Symbolverzeichnis A *E a B s b D s D N D S,A d B f f B f B f s Q H h h h(u) I e I 1' I 2' I 3 X K ^o *H k Ge L L S.A 1 AI N n o n g n l Fläche, Kanalquerschnitt Ellipsenfläche grosse Ellipsenhalbachse Breite der Sondenspitze kleine Ellipsenhalbachse Durchmesser der Sondenspitze Nenndurchmesser des Glasprismas opt.aktiver Durchmesser des Glasprismas kugeläquivalenter Blasendurchmesser Filmdicke, Flüssigkeit Blasenfrequenz zeitlicher Mittelwert Abtastrate Erdbeschleunigung Höhe, Flüssigkeitssäule Höhe, Gassäule diskrete Zeitverschiebung Amplitudendichte Strahlungsleistung/Raumwinkel Strahlungsleistung Kurzschlussstrom Winkel Holdup-Eichfaktor Geschwindigkeits-Eichfaktor Länge, Kanalabschnitt Länge des Glasprismas Sondenabs tand Blasendurchstichslänge Anzahl Brechungsindex Glas Brechungsindex Gas Brechungsindex Flüssigkeit [mm 2 ] r 2, [mm ] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm] [mm] [Hz] [Hz] [khz] [m/s 2 ] [mm] [mm] [ms] [v- 1 ] [mw/sr] [mw]!ua] [deg] [-] [-] [mm] [mm] [mm] [mm] [-] [-] [-] [-]

8 - 5 - P 1 '*«P 4 A *b Ap g AP r R r S SF s T o t At U G U L u U G U S' U S1' U S2 Au V g V tot y B * V *g v w i w Aw W B D w g w 1 w go lo w glo w r (a) r. w r (a) Statischer Druck Beschleunigungsdruckabfall geodätischer Druckabfall Reibungsdruckverlust Rohrinnenradius, Plexiglasrohr Rohrradius Fläche Formfaktor, Blasen Schlupf Messintervall Zeit Blasendurchstichszeit Statische Signalspannung in Gas Statische Signalspannung in Flüssigkeit Signalspannung dynamische Signalspannung Gas S chwe11spannung Amplitudenintervall Volumen Gas Bilanzvolumen Volumen Einzelblase Volumenstrom Gas Volumenstrom Flüssigkeit Geschwindigkeit, Einzelblase Blasengeschwindigkeit, lokaler Zeitmittel wert systematischer Fehler, Geschwindigkeit Blasenaufstiegsgeschwindigkeit, Einzelblase Gasgeschwindigkeit Flüssigkei csgeschwindigkeit Gasleerrohrgeschwindigkeit Flüssigkeitsleerrohrgeschwindigkeit Geschwindigkeit der homogenen Strömung Relative Geschwindigkeit, bezogen auf gerade Sondenanströr >ng Relative Geschwindigkeit, Theorie [N/m 2 ] [N/m 2 ] IN/m 2 ] [N/m 2 ] [mm] [mm] [mm ] [-] [-] [ms] [ms] [ms] [V] [V] [V] [V] [V] [V] [mm ] r 3 i [mm ] [mm ] [1/min] [1/min] [m/s] [m/sl [m/s] [m/s] [m/s] [m/s] [m/s] [m/s] [m/s] [-] [-]

9 - 6 - z...z. Vertikale Koordinate [nun] Griechische Symbole a Sondenanströmwinkel e Holdup e lokaler Zeitmittelwert e linearer Mittelwert I Flächenmittelwert e räumlicher Mittelwert c_(a) relativer Holdup, bezogen auf Sondenanströmung gerade p Dichte o Standardabweichung o_ Verteilung, Blasenerfassung o_ Verteilung, Diskriminator-Methode T Verschiebezeit T o Laufzeit, Verschiebezeit des Max.der KKF fdegj [%] [X] [X] (XI [X] [-1 [kg/m 3 ] [m/s] fm/s] [ms] [m/s] Wichtige Indizes B Blasen E Ellipse Ge Geschwindigkeit g Gas H Holdup 1 Flüssigkeit S Sondenspitze r relativ, dimensionslos MathCTiatigglre Zeigten u.pfl Operatoren = annähernd, ungefähr gleich bis ~ lokal, Zeitmittelwert

10 - 7-1 linearer Mittelwert Flächenmittelwert räumlicher Mittelwert gemessener Wert Abkürzungen oft verwendeter Ausdrücke ORS DORS KKF Lips Leoni optische Reflexionssonde doppelte opt. Reflexionssonde, Doppelsonde Kreuzkorrelationsfunktion Sondenbauart, Geometrie und Ausführung Sondenbauart, Geometrie und Ausführung

11 EINLEITUNG Die Erforschung des Verhaltens von Mehrphasenströmungen findet seit Jahren grosse Bedeutung. Mehrphasenströmungen treten bei einer Vielzahl von Arbeitsprozessen in energetischen, chemischen und biotechnischen Anlagen auf. Allgemeine Lösungen zur rechnerischen Erfassung der Bewegungsabläufe und der damit verbundenen Stoff- und Energieaustauschvorgänge sind bisher nur unzulänglich gelungen. Als besonders kompliziert erwiesen sich die Gas-Flüssigkeitssysteme durch die zeitliche und örtliche Veränderlichkeit von Phasengrenze, -Verteilung und -geschwindigkeiten, was eine Voraussage der Bewegung der dispersen Phase erschwert. :Vi». \ o -o # * Flüssigkeit*- Blasen Pfropfen- Schaum- Ring- Tropfen- Gosströmung Strömung Strömung Strömung Strömung Strömung Strömung Abb. 1; Strömungsbilder der vertikalen RohrStrömung für Gas-Flüssigkeit mit zunehmendem Holdup der Gasphase nach Nickiin und Davidson [7]

12 - 9 - Anzahl, Grösse und Geschwindigkeit der Blasen in Gas-Flüssigkeit sströmungen sind beispielsweise zur Einschätzung des Schlupf- und Koaleszenzverhaltens wesentlich. Daher sind auch für die Ueberwachung und das Betriebsverhalten von Anlagen Messsysteme für Phasenanteile und -geschwindigkeiten bedeutsam. Das Ziel dieser Arbeit ist die Bewertung der Messmöglichkeiten von optischen Reflexionssonden in Gas-Flüssigkeitszweiphasenströmungen im Hinblick auf Holdup, Geschwindigkeiten, Blasengrösse und Identifikation der Strömungsform. Die erforderliche mechanische Stabilität der Sondenausführungen bedingt Dimensionen, die dem Schritt von qualitativem zu quantitativem Messen grosse Wichtigkeit zukommen lassen. Dabei wurden in Zusammenarbeit mit dem Eidg. Institut für Reaktorforschung (EIR) die optischen Reflexionssonden weiterentwickelt, neue Geometrien untersucht und die Konstruktion auch für höhere Temperaturen und Drücke konzipiert. Die Problematik des berührungsbehafteten Messfühlers zwingt die Anstrengungen dieser Arbeit vorwiegend in Richtung Erforschung grundlegender Phänomene der Messtechnik mit optischen Reflexionssonden und deren Eichung. Von grosser Bedeutung ist auch die Signalauswertung, die aus zeitlichen Signalverläufen lokale Zeitmittelwerte entsprechend den Zweiphasenparametern ermitteln soll. In dieser Arbeit wird abgeklärt,inwiefern Resultate mit hardwaremässigen Signalauswertegeräten una/oder Datenerfassungsanlage mit Computer realisiert werden können. Die vorliegenden Untersuchungen und Eichmessungen bezwecken grundlegende Kenntnisse in Hinsicht auf einen späteren Einsatz in verfahrenstechnischen Apparaten, in der Kernreaktortechnik

13 und Biotechnologie, mit der Möglichkeit des gleichzeitigen Erfassens von Holdup, Blasengeschwindigkeit, Blasengrösse und der Strömungsform. I

14 MESSTECHNIK IN MEHRPHASENSTRÖMUNG, ÜBERSICHT 2.1. Einleitung, Stand des Wissens Kapitel 2 zeigt die Stellung der optischen Reflexionssonde im Rahmen der verschiedenen Messverfahren unter dem primären Gesichtspunkt der messtechnischen Parameter der Blasenströmung, wobei die vorgenommenen Klassifizierungen meist auch für Kolbenströmung, Uebergangsströmung und bedingt für Ringströmung zutreffen. Auf dem Gebiet der Messtechnik in Mehrphasenströmung wurden verschiedenste Messverfahren publiziert. Die Vielfalt ist bedingt durch die verschiedenartigen M'^ssfühler und Messvolumen. Mehrheitlich sind die angewandten Messverfahren nur in einem limitierten Messbereich und unter einschränkenden Bedingungen gültig. Die Autoren Hewitt, Delhaye und Hsu ordneten die Messverfahren gemäss Klassifizierung durch Zweiphasenströmungsparameter und Messmethode (Hetsroni [8j). Mit Hilfe von Flussdiagrammen können mögliche Verfahren evaluiert werden. Kosmowski [9] erstellte eine Uebersicht von angewandten Messverfahren bei Gas-Flüssigkeitsströmungen bezüglich der Parameter Holdup, Geschwindigkeit und Blasengrösse. Eine Unterteilung nach Gesichtspunkten der Nutzungsmöglichkeiten der unterschiedlichen Eigenschaften der Phasen nahm Linneweber [10] vor. Hewitt [11] beschreibt Messverfahren und deren Anwendungsbereich, wobei die umfassende Arbeit eine grosse Anzahl von Literaturhinweisen aufweist. Gesamthaft wurde bezüglich Mehrphasenströmungen eine Mehrheit an Gas-Flüssigkeits-Zweiphasen- Strömungsmessverfahren untersucht.

15 Tabelle 1 zeigt eine eigene Zusaimnenfassung von angewandten Messverfahren für Gas-Flüssigkeitszweiphasenströmung unter Berücksichtigung von Hetsroni([8],1982), Linneweber ([10], 1981), Kosmowski ([9], 1980) und Hewitt ([11], 1978). Die Ordnungskriterien orientieren sich an den Parametern der Blasenströmung. und unter der Spalte "Bemerkungen" wird auf einschränkende Bedingungen verwiesen. Bemerkungen 1 Problematik der isokinetischen Absaugung. 2 Aufwendige Auswertung. 3 Beeinflussung der Messung durch Blasengrösse und -form. 4 Blasen nicht eindeutig erfassbar. 5 Problematik des Umgangs mit radioaktiver Strahlung. 6 Starke Strömungsbeeinflussung durch grossvolumige Sonde. 7 Konstante Anströmungsrichtung erforderlich. 8 Sonde beeinflusst Blasenform und -bewegung. 9 Abhängigkeit von Stoffwerten. 10 Strömungskanal optisch zugänglich. 11 Kontinuierliche Messung nicht möglich. a b c d Nur für geringen Holdup. Nur für kleine Blasengeschwindigkeiten. Nur für sehr kleine Blasen. Nur für mittlere bis grosse Blasen.

16 Tab. 1: Angewandte Nessverfahren bei (Us-FlüssigkeitszweiphasMStroaungen ait gasförmiger disperser Phase Messverfahren OPTISCHE VERFAHREN benützte Eigenschaftsunterschiede [101 Holdup GO *» i 2B *-?> U «ir» «* i «1 p~ «** ^ Jt L t- Oll» I * ** i - * 5 1 * t.» Blasengrosse Blasengeschwindigkeit örtlich gemitteu lokal m c o m *» 1*1 C stationifr Bemerkungen Autoren Fotographie optische abbildende Unterschiedlichkeit + (+) + + 2/10/a [42].[11],[12] [451 Holographie Dichte /a [131,[141,[15] [331,[441,i791 Durchstrahlverfahren Lichtbrechung, Reflexion + + 4/7/9/10/a [161.[171.[22] [641,[651,(751 Laser-Doppler- Anemonetrie Lichtstreuung /a/b [111,(18].[401 [38] Optische Reflexionssonde Brechungsindex + + 7/8/9/d (191. [11, [21 [3],[68].[50] [52],[53].(56J MECHANISCHE VERFAHREN Schnellschlussventile Dichte + + 4/11 [81,(201 Isokinetische Absaugung Lichtbrechung + 1/3/7/8/a (211,[231,[42] [691 Dlfferenzdruekmessung Dichte + 4/7/a [361.(33].[111 [511.(60] THERMISCHE VERFAHREN Mikrothermoelement Temperatur (24;,[25] Anemonetersonden Wärmeleitfähigkeit * 6/8/d [26J.I27J ELEKTRISCHE VERFAHREN Nadelsonde Elektrische Leitfähigkeit * + + 7/8/9/d [28],[39J.(301 [42],[51],[57] Impedanzsonde Dielektrizitätskonstante f 3/6/7/9 [311,(32] RADIOAKTIVE VERFAHREN Y -Strahlabschwächung Absorbtion 4/5/9 (341,[ 351,(43]

17 Nessverfahren für Holdup Tabelle 1 zeigt, dass eine grosse Anzahl Messverfahren sich für Holdupmessung anbieten, wobei das effektive Messvolumen die Art der Mittelung bestimmt. Dabei treten sondenspezifische Messvolumen auf, die von der ursprünglichen Holdup-Definition e = V /A«L (Wallis [74]) abweichen. Bei der Bewertung der entsprechenden Phasenverteilungen muss die Art der Mittelung berücksichtigt werden: 1. Holdup, räumlicher Mittelwert f: Der Holdup wird über ein räumlich begrenztes Kanalstück ermittelt: V (1) ""-^T A»L Das Messverfahren mit Schnellschlussventilen beispielsweise ergibt diesen räumlichen Mittelwert, unabhängig von der herrschenden Strömungsform. 2. Flächenmittelwert c: Sonden, deren Messvolumen den Strömungskanal umfassen geben Aufschluss über Flächenmittelwerte, die in Anbetracht des endlich kleinen Messvolumens als Grenzfall des räumlichen Mittelwertes bezeichnet werden können. 3. Linearer Mittelwert c: Durchlicht- und Gammastrahlabschwächungsmethode bestimmen die Phasenverteilung über eine Sehne resp. den Durchmesser des Strömungskanales. Das Messvolumen ist in der Praxis endlich klein und wird durch das Strahlvolumen im Strömungskanal bestimmt. 4. Lokaler Zeitmittelwert : Das Messvolumen ist entsprechend der sensiblen Oberfläche der Sondenspitzen klein und wird ideell als punktförmig bezeichnet. Dadurch degenerieren die Holdup-Messinstrumente zu lokalen Phasenindikatoren mit lokalen Zeitmittelwerten (Ishii [73]). Diese Messfühler werden auch als binäre Messonden bezeichnet (Linneweber [10]).Typische Beispiele sind Nadelsonden, Reflexionssonden, Mikrothermoelemente und Anemometersonden.

18 Holdup Holographie (251 [IS1.I13I Schnei I «h i usjventil* NUrothtnaoelemnte Nadelsonde (29),191,[51] [621.IZ0I.I8I ,111) (» Iape damson*»-strahlabsebwachung, ehrstrahl lg (631,1641 r-strahlabschma'chung ( (341,(351,(65 121,(11,13] 146),153] Abb. 2: Holdup-Messverfahren in Blasenströmung, Uebersicht

19 Messverfahren für Blasengeschwindigkeit Die meisten Nesssysteme ermitteln die Geschwindigkeit aus einer LaufZeitmessung zwischen zwei Messfühlern. Nur bei den lokalen Messfühlern kann die einzelne Blase eindeutig verfolgt werden, d.h. die Signale der Phasenindikatoren resp. binären Sonden können bei genügend kurzem Sondenabstand bezüglich der Geschwindigkeit der einzelnen Blasen ausgewertet werden. Problematisch ist die Aussage bei örtlich mittelnden Messfühlern, wenn sich mehrere Blasen mit verschiedenen Geschwindigkeiten im Messvolumen befinden. Die Korrelationstechnik liefert bezüglich Laufzeit der Blasen in diesem Fall eine örtlich und zeitlich gemittelte Grösse. Generell erweist sich die Korrelationstechnik als vorteilhaftes Signalauswerteverfahren, wenn aus den Signalen der beiden Messfühler die Laufzeitbestimmung mit einfachen Auswertevorschriften nicht mehr möglich ist.

20 Blasengeschwindigkeit Örtlich-zeitliche Mittelung lokal. «Uli che Mittelung ys Durchstrahlverfahren Korrelationstechnik ' 1 \ Korrelatioriitechnik Filmdcppelbelichtung Holographie Fotogr. Verfahren IBI 16.,.l", 77. Impedanzsonden. o ' >-Strahl abseh»«- Chung!43; Mikrothermoelemente 18) L41.,:28J Optische Reflexionssonde :2;.!«; Laser-Doppler Anemometer ;40;,il8i.'44; Abb. 3: Messverfahren für Blasengeschwindigkeit, Uebersicht

21 Nessverfahren für Blasengrösse In der Literatur über Nesstechnik von Tropfen- und Blasengrösse wird eine Vielzahl von Nessverfahren beschrieben (Hewitt [11], Hetsroni [8]). Wird die Blasengrösse allein betrachtet, bieten sich nur mehr wenige Verfahren an. Photographie und Film zählen zu den bewährten Nethoden, falls die optische Zugänglichkeit gewährleistet ist. Problematisch sind die Aussagen bei den binären Sonden, wobei beispielsweise von der optischen Reflexionssonde bisher praktisch keine Nessresultate publiziert worden sind. Die lokalen berührungsbehafteten Nessfühler haben zudem den Nachteil, dass sie Blasen deformieren und abweisen. Ausserdem muss die Auswertung statistisch vorgenommen werden, da die Nessung mit punktförmig lokalen Messfühlern effektiv nur Durchstichszeiten ergeben, die von der Blasenform, -grosse, -geschwindigkeit und dem Durchstichsort der Blase abhängig sind. Mit einer 4-Punkt-Leitfähigkeitssonde (Nadelsonde) untersucht Buchholz ([28],1981) mit grossem elektronischen Aufwand die Möglichkeit, alle Parameter gleichzeitig zu messen. Laser-Doppler-Messuna eignet sich nur für sehr kleine Blasen bis ca. 0,5 mm [38] und muss zusammen mit der Holographie als kompliziertes Verfahren eingestuft werden. Die folgende Graphik zeigt die Messverfahren für Blasenströmung unter Berücksichtigung der Blasengrössenverteilung. Unterschieden wird auch zwischen Verfahren, die für die Blasengrössenermittlung eine Geschwindigkeitsinformation benötigen, und den direkten Verfahren.

22 Blasengrösse ohne zusätzliche mit zusätzlicher Geschwindigkeits- Geschwindigkeits information räumlich ermittelte Blasengrbssenverteilung information X lokal, lokal, Blasengrössen- Blasengrcssenverteilung I verteilung X Nadeltondt Fotographische Verfahren IUI.112!,1421 Holographie 1131, Isokinetische "bsaugung 1231,1211.1«! laser-doppler- Anemomttrie 1381,1391 Optische Reflexionssonde (91,(281 Abb. 4: Messverfahren für Blasengrösse, Uebersicht

23 DIE OPTISCHE REFLEXIONSSONDE 3.1. Einleitung Die optische Reflexionssonde (im folgenden mit ORS abgekürzt) benützt das Detektionsrrinzip der bekannten Niveau-Messung [ 2 ]. Für den Einsatz als Messfühler in Zweiphasenströmung musste die Ausführung der Sondenspitze minimalisiert werden, um schnelle Phasenänderungen lokal detektieren zu können. Gemäss Messprinzip gehört die ORS in die gleiche Kategorie wie die Nadelsonden, Mikrothermoelemente und Anemometer-Sonden, da diese Messfühler als Phasendetektoren eingesetzt werden. Mit doppelter Sondenanordnung (Doppelte optische Reflexionssonde, im folgenden als DORS abgekürzt, Monosonde: ORS) wird die lokale Geschwindigkeitsmessung der dispersen gasförmigen Phase ermöglicht. Prinzipiell können die Parameter Holdup, Geschwindigkeit und Blasengrösse somit gleichzeitig erfasst werden Funktionsprinzip An der Spitze der Sonde b-findet sich ein Glaszylinder der prismatisch, mit einem spitzen Winkel von 90 angeschliffen ist. Das Glasprisma (Brechungsindex n =1,6) wird mit Licht axial gespeist. Befindet sich die Spitze in Flüssigkeit, erfährt der Lichtstrahl Teilbrechung, wobei das Licht unter dem Winkel i in die Flüssigkeit austritt.

24 ^ n t o n, j*bb. 5; Lichtbrechung in Flüssigkeit Wird das Glasprisma und die axiale Lichtspeisung als gegeben betrachtet, kann für Lichtbrechung in Flüssigkeit folgende Bedingung formuliert werden (Snellsches Gesetz): n sin i = - - sin i n, c < 1, i o = 4S V (1) Daraus folgt für den Brechungsindex n. der Flüssigkeit: n 2 > 1,15 (2) Befindet sich die Sondenspitze in gasförmigem Medium, wird der Lichtstrahl an der Grenzfläche Glas/Gas total reflektiert. Durch Detektion der Lichtintensität am Ausgang des Prismas kp.nn somit die Phase indiziert werden.

25 t n o et ^ ng Abb. 6: Totalreflexion in gasförmiger Phase Analog der Formulierung der Bedingung für die Flüssigkeit muss für den Brechungsindex des Gases gelten: n < 1,15 g (3) Gleichungen (1) und (2) zusammengefasst ergeben die grundsätzliche Bedingung an die Brechungsindizes der Medien, die für das Funktionieren der optischen Reflexionssonde erfüllt sein muss: n < 1,15 < n. 9 1 (4) Die meisten Flüssigkeiten und Gase genügen Beziehung (4). In der folgenden Tabelle sind beispielsweise einige Stoffwertpaare mit entsprechenden Brechungsindizes aufgeführt.

26 Tab. 2: Brechungsindizes einiger Gas-Flüssigkeitspaare Flüssigkeit n l Gas n g Wasser 1.33 Luft 1,00 Freon 1.25 Freon-Dampf 1,02 Wasser 1,33 Wasser-Dampf 1,00 Methanol Aethanol 1,33 1,36 Methanol-Dampf Aethanol-Dampf 1,00 1,00 Sauerstoff 1,22 Sauerstoff 1,00 Gülle 1,34 Methan 1,00 Gülle 1,34 Luft 1,00 Quecksilber 1,6-1,9 Luft 1, Aufbau der optischen Reflexionssonde Stand des Wissens Die Entwicklung der ORS begann ca durch Miller und Mitchie [13. Die Spitze der Sonde bestand aus einem ausgezogenen Glasstab, wobei Durchmesser von 0,3 bis 0,5 mm realisiert wurden. Mit Hilfe eines Y-förmigen Faserbündels wurde das Licht einer Quarz-Jodid-Lampe (6V, 10 W) zur Spitze geführt und zurück zum Phototransistor. Die optische Gestaltung war mit grossen Lichtverlusten behaftet, weshalb auch eine immense Lichtquelle erforderlich war (Abb. 7). Die Autoren unternahmen Messungen an Freon-Freondampf mit Blasen der Grössenordnung 0,5 mm und Geschwindigkeiten bis zu 3 m/s. Resultate bezüglich Holdup wiesen eine geringe Genauigkeit auf, so dass sie einem Vergleich mit Messungen von Galaup und Delhaye [2] nicht standhielten.

27 lasstab yo Faser bündel Abb. 7; ORS mit Glasstab (Miller und Mitchie, 1969) 1972 erschien die Arbeit von Hinata [3]. Im Unterschied zu Miller und Mitchie bestand der Scndenvorderteil aus einem zylindrischen Glasstab mit niedriger brechendem Glasmantel. Dadurch konnten interne Lichtverluste verkleinert werden, da das Licht innerhalb der sogenannten Lichtleitstäbe [4] Totalreflexion erfährt. Lampe "Lichtleitstab Phototransistor Abb. 8: ORS mit zylindrischem Lichtleitstab als Sondenspitze (Hinata, 1972). Mit dieser Sonde wurden Messungen in Quecksilber/Luft- und in Wasser/Luft-Zweiphasenströmungen durchgeführt, wobei der Holdup mit demjenigen der Differenzdruckmessmethode ver-

28 glichen wurde. Die Resultate dieser Sonde sind problematisch, bedingt durch die plan geschliffene Sondenspitze. Lichtteitstab Btase Abb. 9; Sondenspitze der ORS nach Hinata (1972) Umfangreichere Untersuchungen mit einer Mikrosonde wurden 1976 von Galaup und Delhave vorgenommen. Die Sondenspitze bestand aus einer U-förmig gebogenen Lichtleitfaser [4]: Lampe Fototransistor Abb. 10; ORS nach Delhaye mit U-förmig gebogener Lichtleitfaser (40 um;

29 Die faserinterne Lichtführung an der Spitze entspricht dem Funktionsprinzip der ORS. Ü im flüssige Phase gasförmige Phase Abb. 11; Funktionsprinzip der ORS von Delhaye (1976) Kleine Abmessungen der Sondenspitze ergeben Probleme bezüglich mechanischer Stabilität, insbesondere der ungeschützten U-förmigen Faser. Erfahrungen von Läderach [72] haben gezeigt, dass ein Einsatz dieser Sonde unter mittleren bis schweren Bedingungen nicht möglich ist. Holdup-Messungen in vertikaler Blasenströmung (Wasser/Luft) zeigten Uebereinstimmungen bezüglich Vergleichsmessungen mit Nadelsonde und Arsmometersonde im angegebenen Messbereich. Die Auswertung des Messignals erfolgte mit der Diskriminatormethode, wobei die Schwellspannung bei 40 % der Maximalspannung angelegt wurde. Die Geschwindigkeit resp. Laufzeit wurde mit einer doppelten Anordnung der CRS gemessen. Der Abstand betrug 2,3 mm. In Grenoble wurde an dieser Sonde weitergearbeitet und 1978 beschäftigte sich Panel [5] mit der Erweiterung des Messbereiches. Die Problematik von fluiddynamisehen Effekten an der Sondenspitze wurde erkannt. Mit Anwendung von zwei unab-

30 hängigen Schwellspannungen bei der Diskriminatormethode versuchte Danel [6] den Randeffekten, wie Deformation der Blase und Wasserfilm auf der Sondenspitze. Rechnung zu tragen. Die miniaturisierten Sondenspitzen erbringen prinzipiell bessere Messresultate als grösser dimensionierte Ausführungen, denn die Störung der Strömung durch den berührungsbehafteten Messfühler bedeutet ein zentrales Messproblem für die ORS Prinzipieller Aufbau der ORS Die Anordnung und Wahl der optischen und elektronischen Elemt».le beeinflusst direkt die Lichtausbeute des detektierenden Sensors und somit das Signal-Rauschverhältnis. Lichtquelle Prisma Faserbündd Fotoelement Abb. 12; Prinzipieller Aufbau der optischen Reflexionssonde (Monosonde) Der eigentliche Messfühler ist das geschliffene Glasprisma. Das angesetzte Faserbündel als Lichtübertragungselement ditnt einerseits der Lichtspeisung durch die Lichtquelle und anderseits der Rückführung des totalreflektierten Lichtes zum Fotoelement. Die beiden zusammengeführten Lichtleiterbündelstränge müssen gut vermischt werden, damit das Glasprisma gleichmassig über die gesamte Stirnfläche mit Licht gespeist wird (Kap * Bedingung für die Berechnung der Signalflanke).

31 Die Umformung der Lichtintensität in eine elektrische Grösse erfolgt durch das Fotoelement. Lichtquelle Paaerbundel Gas-VFlUaaiqphase n o pd l I II Glaapris I 2(t) Paaerbündal IjU) Fotoeleaent l K(t, Varatirkar U(t) Abb. 13; Messtechnisches Blockschema der optischen Reflexionssonde Spezifikation. Ausführung. Dimensionen Im folgenden Kapitel werden die Auswahl der optischen und elektronischen Bauteile, die Dimensionen der Sondenspitze und der konstruktive Aufbau der Sonde begründet. Dabei wurden folgende hauptsächlichen Gesichtspunkte beachtet: 1. Gute mechanische, thermische und chemische Stabilität 2. Geringe Abmessungen der Sondenspitze (kleine Störung der Strömung) 3. Einfache Anwendung: Einsatz der Sonde quer zur Strömungsrichtung 4. Geringe sondeninterne Lichtverluste 5. Kompakte Sonde Bedingt durch den berührungsbehafteten Messfühler verlaufen die Punkte 1 und 3 kontraproduktiv zu 2. Ein Kompromiss erscheint angebracht, denn Erfahrungen [72] zeigten die Unzulänglichkeiten einer sehr feinen Miniaturausführung (Abb. 11, Arbeiten von Galaup und Delhaye [2]; DISA-Sonde [46]).

32 Lichtquelle; Um Störeffekte infolge Fremdlicht zu vermeiden, empfiehlt es sich eine Lichtquelle mit einer Wellenlänge ausserhalb des sichtbaren Lichtes zu verwenden, im Hinblick auf den Einsatz der ORS in transparenten Strömungskanälen. Eine Infrarot- Lumineszenzdiode [47] erfüllt diese Anforderung und besitzt zudem eine stark gebündelte Abstrahlungscharakteristik mit hoher Strahlungsleistung, womit ein grosser Lichteintrag in das Faserbündel erreicht werden kann. Die Speisung der Lichtquelle muss stabilisiert werden, um ein mögliches Driften des resultierenden Signals klein zu halten. Faserbündel: Bei kurzen Faserbündelstrecken überwiegen die Lichtverluste bei der Dioden-Glasf?ser-Kopplung (Kopplungswirkungsgrad 148]) und beim Uebergang Glasfaser-Glasprisma. Die einzelnen Lichtleitfasern bestehen im Innern aus hochbrechendem optischem Glas, dem Kern, der von einem niedrig brechenden Mantelglas umhüllt ist. Ein eingespiesener Lichtstrahl wird durch Totalreflexion an der Grenzschicht zwischen Kern und Mantel weitergeführt bis zum Faserende. Lichtleitfasern, die nach diesem Prinzip arbeiten, werden auch Stufenindexfasern genannt (Barnoski [4]). Die optische Dämpfung der Fasern ist gering, und zudem bieten sich für unterschiedliche Wellenlängenbereiche entsprechende Stufenindexfasern an (SCHOTT Mainz, Produktinformation Lichtleitfasern). Glasprisma; Die sensible Sondenspitze wurde aus einem ausgezogenen Lichtlei tstab angefertigt. Wie die Stufenindexfaser besitzt auch der Lichtleitstab einen Mantel mit niedrigerem brechenden Glas, so dass kein mantelseitiger Lichtaustritt stattfinden kann.

33 LSA 'HOE wwwwwwwwwwwww mumm htm «BHHBBB EBB Lichtleitstab Stahlhülse Faserbündel / t Sondenanströmung Abb. 14: Geometrie und Ausführung der Sondenspitze Die Stahlhülse erfüllt die Funktion des Schutzes und der mechanischen Stabilität der Sondenspitze. Durch die dachförmig geschliffene Spitze wird das Glasprisma durch die Stahlhülse abgeschirmt, wenn die Sonde quer zur Strömungsrichtung eingesetzt wird. Für die Störung der Strömung ist der Sondendurchmesser D massgebend. Der optisch aktive Durchmesser des Glasprismas D bestimmt die Lichtausbeute (I,) gemäss Detektions- D/A prinzip der ORS. Das Glasprisma D wird mit geeignetem Kleber dicht eingeleimt, und bei Verwendung von Kovar als Hülsenmaterial kann die Konstruktion bei höheren Temperaturen (150 C) und Drücken (5 bar) eingesetzt werden. Fotoelement: Der Detektor hat die Aufgabe Strahlungsenergie in elektrische Energie umzuformen. Das verwendete Halbleiterelement ist ein Silizium-Fotoelement [47] mit einer hohen Photoempfindlichkeit

Reaktorvergleich mittels Verweilzeitverteilung

Reaktorvergleich mittels Verweilzeitverteilung Reaktorvergleich mittels Verweilzeitverteilung Bericht für das Praktikum Chemieingenieurwesen I WS06/07 Studenten: Francisco José Guerra Millán fguerram@student.ethz.ch Andrea Michel michela@student.ethz.ch

Mehr

BL Brennweite von Linsen

BL Brennweite von Linsen BL Brennweite von Linsen Blockpraktikum Frühjahr 2007 25. April 2007 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 2 2 Theoretische Grundlagen 2 2.1 Geometrische Optik................... 2 2.2 Dünne Linse........................

Mehr

DIE FILES DÜRFEN NUR FÜR DEN EIGENEN GEBRAUCH BENUTZT WERDEN. DAS COPYRIGHT LIEGT BEIM JEWEILIGEN AUTOR.

DIE FILES DÜRFEN NUR FÜR DEN EIGENEN GEBRAUCH BENUTZT WERDEN. DAS COPYRIGHT LIEGT BEIM JEWEILIGEN AUTOR. Weitere Files findest du auf www.semestra.ch/files DIE FILES DÜRFEN NUR FÜR DEN EIGENEN GEBRAUCH BENUTZT WERDEN. DAS COPYRIGHT LIEGT BEIM JEWEILIGEN AUTOR. Physiklabor 4 Michel Kaltenrieder 10. Februar

Mehr

Grundlagen der Meßtechnik

Grundlagen der Meßtechnik Grundlagen der Meßtechnik herausgegeben von Professor em. Dr. Paul Profos ETH Zürich und Professor Dr.-Ing. Dr. hc. Tilo Pfeifer RWTH Aachen 4., verbesserte Auflage Mit 262 Bildern und 46 Tabellen R. Oldenbourg

Mehr

Einfluß von Wind bei Maximalfolgenmessungen

Einfluß von Wind bei Maximalfolgenmessungen 1 von 5 05.02.2010 11:10 Der Einfluß von Wind bei Maximalfolgenmessungen M. KOB, M. VORLÄNDER Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Braunschweig 1 Einleitung Die Maximalfolgenmeßtechnik ist eine spezielle

Mehr

Fehlerrechnung. Aufgaben

Fehlerrechnung. Aufgaben Fehlerrechnung Aufgaben 2 1. Ein digital arbeitendes Längenmeßgerät soll mittels eines Parallelendmaßes, das Normalcharakter besitzen soll, geprüft werden. Während der Messung wird die Temperatur des Parallelendmaßes

Mehr

1 mm 20mm ) =2.86 Damit ist NA = sin α = 0.05. α=arctan ( 1.22 633 nm 0.05. 1) Berechnung eines beugungslimitierten Flecks

1 mm 20mm ) =2.86 Damit ist NA = sin α = 0.05. α=arctan ( 1.22 633 nm 0.05. 1) Berechnung eines beugungslimitierten Flecks 1) Berechnung eines beugungslimitierten Flecks a) Berechnen Sie die Größe eines beugungslimitierten Flecks, der durch Fokussieren des Strahls eines He-Ne Lasers (633 nm) mit 2 mm Durchmesser entsteht.

Mehr

Thermosensoren Sensoren

Thermosensoren Sensoren Thermosensoren Sensoren (Fühler, Wandler) sind Einrichtungen, die eine physikalische Grösse normalerweise in ein elektrisches Signal umformen. Die Messung der Temperatur gehört wohl zu den häufigsten Aufgaben

Mehr

B H 0 H definieren, die somit die Antwort des Ordnungsparameters auf eine Variation der dazu konjugierten

B H 0 H definieren, die somit die Antwort des Ordnungsparameters auf eine Variation der dazu konjugierten In Anwesenheit eines äußeren magnetischen Felds B entsteht in der paramagnetischen Phase eine induzierte Magnetisierung M. In der ferromagnetischen Phase führt B zu einer Verschiebung der Magnetisierung

Mehr

IU3. Modul Universalkonstanten. Lichtgeschwindigkeit

IU3. Modul Universalkonstanten. Lichtgeschwindigkeit IU3 Modul Universalkonstanten Lichtgeschwindigkeit Die Vakuumlichtgeschwindigkeit beträgt etwa c 3.0 10 8 m/s. Sie ist eine Naturkonstante und soll in diesem Versuch bestimmt werden. Weiterhin wollen wir

Mehr

Linsen und Linsensysteme

Linsen und Linsensysteme 1 Ziele Linsen und Linsensysteme Sie werden hier die Brennweiten von Linsen und Linsensystemen bestimmen und dabei lernen, wie Brillen, Teleobjektive und andere optische Geräte funktionieren. Sie werden

Mehr

Multiple-Choice Test. Alle Fragen können mit Hilfe der Versuchsanleitung richtig gelöst werden.

Multiple-Choice Test. Alle Fragen können mit Hilfe der Versuchsanleitung richtig gelöst werden. PCG-Grundpraktikum Versuch 8- Reale Gas Multiple-Choice Test Zu jedem Versuch im PCG wird ein Vorgespräch durchgeführt. Für den Versuch Reale Gas wird dieses Vorgespräch durch einen Multiple-Choice Test

Mehr

DIE FILES DÜRFEN NUR FÜR DEN EIGENEN GEBRAUCH BENUTZT WERDEN. DAS COPYRIGHT LIEGT BEIM JEWEILIGEN AUTOR.

DIE FILES DÜRFEN NUR FÜR DEN EIGENEN GEBRAUCH BENUTZT WERDEN. DAS COPYRIGHT LIEGT BEIM JEWEILIGEN AUTOR. Weitere Files findest du auf www.semestra.ch/files DIE FILES DÜRFEN NUR FÜR DEN EIGENEN GEBRAUCH BENUTZT WERDEN. DAS COPYRIGHT LIEGT BEIM JEWEILIGEN AUTOR. Messung von c und e/m Autor: Noé Lutz Assistent:

Mehr

OTDR Messtechnik. September 2009 Jörg Latzel Online Training

OTDR Messtechnik. September 2009 Jörg Latzel Online Training OTDR Messtechnik September 2009 Jörg Latzel Online Training Optische Meßtechnik Wir beschäftigen uns mit: OTDR Quellen und Empfänger Intereferenzen und Störeffekte Dämpfungsmessungen mit Testsets OTDR

Mehr

Instrumenten- Optik. Mikroskop

Instrumenten- Optik. Mikroskop Instrumenten- Optik Mikroskop Gewerblich-Industrielle Berufsschule Bern Augenoptikerinnen und Augenoptiker Der mechanische Aufbau Die einzelnen mechanischen Bauteile eines Mikroskops bezeichnen und deren

Mehr

Seiko Instruments GmbH NanoTechnology

Seiko Instruments GmbH NanoTechnology Seiko Instruments GmbH NanoTechnology Röntgenfluoreszenz Analyse Eine Beschreibung der Röntgenfluoreszenzanalysetechnik mit Beispielen. 1. Prinzip Röntgenstrahlen sind elektromagnetische Wellen, ähnlich

Mehr

Praktikumsbericht. Gruppe 6: Daniela Poppinga, Jan Christoph Bernack, Isaac Paha. Betreuerin: Natalia Podlaszewski 28.

Praktikumsbericht. Gruppe 6: Daniela Poppinga, Jan Christoph Bernack, Isaac Paha. Betreuerin: Natalia Podlaszewski 28. Praktikumsbericht Gruppe 6: Daniela Poppinga, Jan Christoph Bernack, Isaac Paha Betreuerin: Natalia Podlaszewski 28. Oktober 2008 1 Inhaltsverzeichnis 1 Versuche mit dem Digital-Speicher-Oszilloskop 3

Mehr

Abb. 1: J.A. Woollam Co. VASE mit AutoRetarder

Abb. 1: J.A. Woollam Co. VASE mit AutoRetarder Charakterisierung von Glasbeschichtungen mit Spektroskopischer Ellipsometrie Thomas Wagner, L.O.T.-Oriel GmbH & Co KG; Im Tiefen See 58, D-64293 Darmstadt Charles Anderson, Saint-Gobain Recherche, 39,

Mehr

Konfokale Chromatische Wegsensoren und Mess-System

Konfokale Chromatische Wegsensoren und Mess-System Konfokale Chromatische Wegsensoren und Mess-System Nanometer-genaue lineare Messung: optische Messung von Glas und reflektierenden Oberflächen, Dickenmessung transpartenter Objekte Berührungslose Optische

Mehr

Ultraschall Experimentierset

Ultraschall Experimentierset Ultraschall Experimentierset Beschreibung Das Ultraschall Experimentierset wurde speziell für den Einsatz in Gymnasien entwickelt. Das Experimentierset besteht aus : 1 Stk. Stahltafel 1 Stk. beidseitig

Mehr

Michelson-Interferometer & photoelektrischer Effekt

Michelson-Interferometer & photoelektrischer Effekt Michelson-Interferometer & photoelektrischer Effekt Branche: TP: Autoren: Klasse: Physik / Physique Michelson-Interferometer & photoelektrischer Effekt Cedric Rey David Schneider 2T Datum: 01.04.2008 &

Mehr

Kreisprozesse und Wärmekraftmaschinen: Wie ein Gas Arbeit verrichtet

Kreisprozesse und Wärmekraftmaschinen: Wie ein Gas Arbeit verrichtet Kreisprozesse und Wärmekraftmaschinen: Wie ein Gas Arbeit verrichtet Unterrichtsmaterial - schriftliche Informationen zu Gasen für Studierende - Folien Fach Schultyp: Vorkenntnisse: Bearbeitungsdauer Thermodynamik

Mehr

Ausdehnung des Nahfeldes nur durch Strukturgrösse limitiert

Ausdehnung des Nahfeldes nur durch Strukturgrösse limitiert 6.2.2 Streulicht- Nahfeldmikroskop Beleuchtung einer sub-wellenlängen grossen streuenden Struktur (Spitze) Streulicht hat Nahfeld-Komponenten Detektion im Fernfeld Vorteile: Ausdehnung des Nahfeldes nur

Mehr

Praktikum. Technische Chemie. Europa Fachhochschule Fresenius, Idstein. Versuch 05. Wärmeübergang in Gaswirbelschichten

Praktikum. Technische Chemie. Europa Fachhochschule Fresenius, Idstein. Versuch 05. Wärmeübergang in Gaswirbelschichten Praktikum Technische Chemie Europa Fachhochschule Fresenius, Idstein SS 2010 Versuch 05 Wärmeübergang in Gaswirbelschichten Betreuer: Michael Jusek (jusek@dechema.de, Tel: +49-69-7564-339) Symbolverzeichnis

Mehr

Mikrocomputerkompatibles kapazitives Sensorsystem

Mikrocomputerkompatibles kapazitives Sensorsystem Mikrocomputerkompatibles kapazitives Sensorsystem Steuern http://de.wikipedia.org/wiki/steuern- Systemtheorie Regeln http://de.wikipedia.org/w/index.php?title =Datei:R_S_Block.svg&filetimestamp=201 00120131518

Mehr

Versuch Nr. 5 Aufbauten 05 bzw. 25 Lichtgeschwindigkeit. 1.1. Prinzip der Messung für die Lichtgeschwindigkeit

Versuch Nr. 5 Aufbauten 05 bzw. 25 Lichtgeschwindigkeit. 1.1. Prinzip der Messung für die Lichtgeschwindigkeit Hochschule Augsburg 1._Grundlagen Versuch Nr. 5 Aufbauten 05 bzw. 25 Lichtgeschwindigkeit Physikalisches Praktikum 1.1. Prinzip der Messung für die Lichtgeschwindigkeit Die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum

Mehr

1.1 Auflösungsvermögen von Spektralapparaten

1.1 Auflösungsvermögen von Spektralapparaten Physikalisches Praktikum für Anfänger - Teil Gruppe Optik. Auflösungsvermögen von Spektralapparaten Einleitung - Motivation Die Untersuchung der Lichtemission bzw. Lichtabsorption von Molekülen und Atomen

Mehr

Strömungsmessung durch erzwungene Konvektion Thermische Anemometrie

Strömungsmessung durch erzwungene Konvektion Thermische Anemometrie Strömungsmessung durch erzwungene Konvektion Thermische Anemometrie Konvektion bezeichnet die Wärmeübertragung von einer heißen Oberfläche an ein vorbeiströmendes Medium. Wird der Wärmetransport durch

Mehr

Allgemeine Beschreibung von Blockcodes

Allgemeine Beschreibung von Blockcodes Allgemeine Beschreibung von Blockcodes Bei Blockcodierung wird jeweils eine Sequenz von m q binären Quellensymbolen (M q = 2) durch einen Block von m c Codesymbolen mit dem Symbolumfang M c dargestellt.

Mehr

5.8.8 Michelson-Interferometer ******

5.8.8 Michelson-Interferometer ****** 5.8.8 ****** Motiation Ein wird mit Laser- bzw. mit Glühlampenlicht betrieben. Durch Verschieben eines der beiden Spiegel werden Intensitätsmaxima beobachtet. Experiment S 0 L S S G Abbildung : Aufsicht

Mehr

Zusatzinfo LS11. Funktionsprinzipien elektrischer Messgeräte Version vom 26. Februar 2015

Zusatzinfo LS11. Funktionsprinzipien elektrischer Messgeräte Version vom 26. Februar 2015 Funktionsprinzipien elektrischer Messgeräte Version vom 26. Februar 2015 1.1 analoge Messgeräte Fließt durch einen Leiter, welcher sich in einem Magnetfeld B befindet ein Strom I, so wirkt auf diesen eine

Mehr

Spezifische Wärmekapazität

Spezifische Wärmekapazität Versuch: KA Fachrichtung Physik Physikalisches Grundpraktikum Erstellt: L. Jahn B. Wehner J. Pöthig J. Stelzer am 01. 06. 1997 Bearbeitet: M. Kreller J. Kelling F. Lemke S. Majewsky i. A. Dr. Escher am

Mehr

Motivation. Jede Messung ist mit einem sogenannten Fehler behaftet, d.h. einer Messungenauigkeit

Motivation. Jede Messung ist mit einem sogenannten Fehler behaftet, d.h. einer Messungenauigkeit Fehlerrechnung Inhalt: 1. Motivation 2. Was sind Messfehler, statistische und systematische 3. Verteilung statistischer Fehler 4. Fehlerfortpflanzung 5. Graphische Auswertung und lineare Regression 6.

Mehr

von Feldausbildungen und Stromdichteverteilungen (zweidimensional)

von Feldausbildungen und Stromdichteverteilungen (zweidimensional) Katalog Katalog von Feldausbildungen und Stromdichteverteilungen (zweidimensional) Inhalt 1 Leiter bei Gleichstrom (Magnetfeld konstanter Ströme) Eisenleiter bei Gleichstrom 3 Leiter bei Stromanstieg 4

Mehr

Petrophysikalische Charakterisierung von Karbonatgesteinen KURZBERICHT

Petrophysikalische Charakterisierung von Karbonatgesteinen KURZBERICHT Petrophysikalische Charakterisierung von Karbonatgesteinen KURZBERICHT Robert Scholger Lehrstuhl für Geophysik Montanuniversität Leoben Leoben, im Juli 2007 1 1. Einleitung Die petrophysikalischen Untersuchungen

Mehr

D = 10 mm δ = 5 mm a = 0, 1 m L = 1, 5 m λ i = 0, 4 W/mK ϑ 0 = 130 C ϑ L = 30 C α W = 20 W/m 2 K ɛ 0 = 0, 8 ɛ W = 0, 2

D = 10 mm δ = 5 mm a = 0, 1 m L = 1, 5 m λ i = 0, 4 W/mK ϑ 0 = 130 C ϑ L = 30 C α W = 20 W/m 2 K ɛ 0 = 0, 8 ɛ W = 0, 2 Seminargruppe WuSt Aufgabe.: Kabelkanal (ehemalige Vordiplom-Aufgabe) In einem horizontalen hohlen Kabelkanal der Länge L mit einem quadratischen Querschnitt der Seitenlänge a verläuft in Längsrichtung

Mehr

2 Meßverfahren zur Bestimmung von Partikelgrößenverteilungen

2 Meßverfahren zur Bestimmung von Partikelgrößenverteilungen 2 Meßverfahren zur Bestimmung von Partikelgrößenverteilungen eines Aerosols Die wichtigste Eigenschaft des Aerosols ist die Partikelanzahlkonzentration. Zur Messung von Anzahlkonzentrationen stehen mehrere

Mehr

VERDAMPFUNGSGLEICHGEWICHTE: SIEDEDIAGRAMM EINER BINÄREN MISCHUNG

VERDAMPFUNGSGLEICHGEWICHTE: SIEDEDIAGRAMM EINER BINÄREN MISCHUNG VERDAMPFUNGSGLEICHGEWICHTE: RAMM EINER BINÄREN MISCHUNG 1. Lernziel Ziel des Versuchs ist es, ein zu bestimmen, um ein besseres Verständnis für Verdampfungsgleichgewichte und Mischeigenschaften flüssiger

Mehr

WÄRMEÜBERTRAGUNG. Grundbegriffe, Einheiten, Kermgr8ßen. da ( 1)

WÄRMEÜBERTRAGUNG. Grundbegriffe, Einheiten, Kermgr8ßen. da ( 1) OK 536.:003.6 STAi... DATIDSTELLE GRUNDBEGRIFFE.. Wärmeleitung WÄRMEÜBERTRAGUNG Weimar Grundbegriffe, Einheiten, Kermgr8ßen März 963 t&l 0-34 Gruppe 034 Verbind.lieh ab.0.963... Die Wärmeleitfähigkeit

Mehr

Modellierung optischer Linsen mit Dynamischer Geometriesoftware

Modellierung optischer Linsen mit Dynamischer Geometriesoftware Modellierung optischer Linsen mit Dynamischer Geometriesoftware Andreas Ulovec 1 Einführung Wenn im Physikunterricht der Zeitpunkt gekommen ist, den Weg eines Lichtstrahls durch Glas, Linsen oder ein ganzes

Mehr

Netzwerke - Bitübertragungsschicht (1)

Netzwerke - Bitübertragungsschicht (1) Netzwerke - Bitübertragungsschicht (1) Theoretische Grundlagen Fourier-Analyse Jedes Signal kann als Funktion über die Zeit f(t) beschrieben werden Signale lassen sich aus einer (möglicherweise unendlichen)

Mehr

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch 1: Viskosität. Durchgeführt am 26.01.2012. Gruppe X

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch 1: Viskosität. Durchgeführt am 26.01.2012. Gruppe X Praktikum Physik Protokoll zum Versuch 1: Viskosität Durchgeführt am 26.01.2012 Gruppe X Name 1 und Name 2 (abc.xyz@uni-ulm.de) (abc.xyz@uni-ulm.de) Betreuerin: Wir bestätigen hiermit, dass wir das Protokoll

Mehr

Protokoll zum Anfängerpraktikum

Protokoll zum Anfängerpraktikum Protokoll zum Anfängerpraktikum Michelson Interferometer Gruppe 2, Team 5 Sebastian Korff Frerich Max 26.06.06 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung -3-1.1 Allgemeines -3-1.2 Funktionsweise -4-1.3 Relative

Mehr

Telezentrische Meßtechnik

Telezentrische Meßtechnik Telezentrische Meßtechnik Beidseitige Telezentrie - eine Voraussetzung für hochgenaue optische Meßtechnik Autor : Dr. Rolf Wartmann, Bad Kreuznach In den letzten Jahren erlebten die Techniken der berührungslosen,

Mehr

1 Grundlagen der Impedanzmessung

1 Grundlagen der Impedanzmessung 1 Grundlagen der Impedanzmessung Die Impedanz ist ein wichtiger Parameter, die der Charakterisierung von elektronischen Komponenten, Schaltkreisen und Materialien die zur Herstellung von Komponenten verwendet

Mehr

Photonenkorrelationsspektroskopie

Photonenkorrelationsspektroskopie Kapitel 3.2. Photonenkorrelationsspektroskopie Rainer H. Müller & Cornelia M. Keck, Freie Universität Berlin 1. Grundlegendes & geschichtlicher Hintergrund Die Photonenkorrelationsspektroskopie (PCS) oder

Mehr

Michelson - Interferometer

Michelson - Interferometer Michelson - Interferometer Matthias Lütgens 9. April 2005 Partner: Christoph Mahnke Betreuer: Dr. Enenkel Datum der Versuchsdurchführung: 5. April 2005 0.1 Ziel Experimentelle Nutzung des Michelson-Interferometers

Mehr

Anerkannte, gleiche und reproduzierbare Größen sind (auch außerhalb der Physik) notwendig: Handel, Grundbesitz, Navigation, Dosierung...!

Anerkannte, gleiche und reproduzierbare Größen sind (auch außerhalb der Physik) notwendig: Handel, Grundbesitz, Navigation, Dosierung...! . Mechanik. Grundgrößen und Einheiten Anerkannte, gleiche und reproduzierbare Größen sind (auch außerhalb der Physik) notwendig: Handel, Grundbesitz, Navigation, Dosierung...! Beispiel Navigation: historisch:

Mehr

Einführung in die Physik II für Studierende der Naturwissenschaften und Zahnheilkunde. Sommersemester 2007

Einführung in die Physik II für Studierende der Naturwissenschaften und Zahnheilkunde. Sommersemester 2007 Einführung in die Physik II für Studierende der Naturwissenschaften und Zahnheilkunde Sommersemester 2007 VL #45 am 18.07.2007 Vladimir Dyakonov Erzeugung von Interferenzen: 1) Durch Wellenfrontaufspaltung

Mehr

Versuch O3. Polarisiertes Licht. Sommersemester 2006. Daniel Scholz

Versuch O3. Polarisiertes Licht. Sommersemester 2006. Daniel Scholz Demonstrationspraktikum für Lehramtskandidaten Versuch O3 Polarisiertes Licht Sommersemester 2006 Name: Daniel Scholz Mitarbeiter: Steffen Ravekes EMail: daniel@mehr-davon.de Gruppe: 4 Durchgeführt am:

Mehr

1. 2 1.1. 2 1.1.1. 2 1.1.2. 1.2. 2. 3 2.1. 2.1.1. 2.1.2. 3 2.1.3. 2.2. 2.2.1. 2.2.2. 5 3. 3.1. RG58

1. 2 1.1. 2 1.1.1. 2 1.1.2. 1.2. 2. 3 2.1. 2.1.1. 2.1.2. 3 2.1.3. 2.2. 2.2.1. 2.2.2. 5 3. 3.1. RG58 Leitungen Inhalt 1. Tastköpfe 2 1.1. Kompensation von Tastköpfen 2 1.1.1. Aufbau eines Tastkopfes. 2 1.1.2. Versuchsaufbau.2 1.2. Messen mit Tastköpfen..3 2. Reflexionen. 3 2.1. Spannungsreflexionen...3

Mehr

Skalierung des Ausgangssignals

Skalierung des Ausgangssignals Skalierung des Ausgangssignals Definition der Messkette Zur Bestimmung einer unbekannten Messgröße, wie z.b. Kraft, Drehmoment oder Beschleunigung, werden Sensoren eingesetzt. Sensoren stehen am Anfang

Mehr

Zählstatistik. Peter Appel. 31. Januar 2005

Zählstatistik. Peter Appel. 31. Januar 2005 Zählstatistik Peter Appel 31. Januar 2005 1 Einleitung Bei der quantitativen Analyse im Bereich von Neben- und Spurenelementkonzentrationen ist es von Bedeutung, Kenntnis über die möglichen Fehler und

Mehr

Praktikumsbericht Nr.6

Praktikumsbericht Nr.6 Praktikumsbericht Nr.6 bei Pro. Dr. Flabb am 29.01.2001 1/13 Geräteliste: Analoge Vielachmessgeräte: R i = Relativer Eingangswiderstand ür Gleichspannung Gk = Genauigkeitsklasse Philips PM 2503 Gk.1 R

Mehr

Übung 3: Einfache Graphiken und Näherungen durch Regression

Übung 3: Einfache Graphiken und Näherungen durch Regression Übung 3: Einfache Graphiken und Näherungen durch Regression M. Schlup, 9. August 010 Aufgabe 1 Einfache Graphik Für die abgegebene Leistung P = UI eines linearen, aktiven Zweipols mit Leerlaufspannung

Mehr

Auflösungsvermögen bei leuchtenden Objekten

Auflösungsvermögen bei leuchtenden Objekten Version: 27. Juli 2004 Auflösungsvermögen bei leuchtenden Objekten Stichworte Geometrische Optik, Wellennatur des Lichts, Interferenz, Kohärenz, Huygenssches Prinzip, Beugung, Auflösungsvermögen, Abbé-Theorie

Mehr

Modernste 3D Größen- und Formanalysen für Labor und Prozess

Modernste 3D Größen- und Formanalysen für Labor und Prozess Modernste 3D Größen- und Formanalysen für Labor und Prozess Unter den dynamischen Bildanalysesystemen liefert die patentierte 3D Messverfahren des PartAn die genauesten Korngrößen- und Kornfomverteilungen.

Mehr

Lasertechnik Praktikum. Nd:YAG Laser

Lasertechnik Praktikum. Nd:YAG Laser Lasertechnik Praktikum Nd:YAG Laser SS 2013 Gruppe B1 Arthur Halama Xiaomei Xu 1. Theorie 2. Messung und Auswertung 2.1 Justierung und Beobachtung des Pulssignals am Oszilloskop 2.2 Einfluss der Verstärkerspannung

Mehr

4 Kondensatoren und Widerstände

4 Kondensatoren und Widerstände 4 Kondensatoren und Widerstände 4. Ziel des Versuchs In diesem Praktikumsteil sollen die Wirkungsweise und die Frequenzabhängigkeit von Kondensatoren im Wechselstromkreis untersucht und verstanden werden.

Mehr

Aktiver Bandpass. Inhalt: Einleitung

Aktiver Bandpass. Inhalt: Einleitung Aktiver Bandpass Inhalt: Einleitung Aufgabenstellung Aufbau der Schaltung Aktiver Bandpass Aufnahme des Frequenzgangs von 00 Hz bis 00 KHz Aufnahme deer max. Verstärkung Darstellung der gemessenen Werte

Mehr

9.Vorlesung EP WS2009/10

9.Vorlesung EP WS2009/10 9.Vorlesung EP WS2009/10 I. Mechanik 5. Mechanische Eigenschaften von Stoffen a) Deformation von Festkörpern b) Hydrostatik, Aerostatik c) Oberflächenspannung und Kapillarität 6. Hydro- und Aerodynamik

Mehr

Invertierender (nichtinvertierender) Schmitt-Trigger und Speicheroszilloskop Prof. Dr. R. Schulz

Invertierender (nichtinvertierender) Schmitt-Trigger und Speicheroszilloskop Prof. Dr. R. Schulz 3. Versuch Durchführung Seite G - 6 Invertierender (nichtinvertierender) Schmitt-Trigger und Speicheroszilloskop Prof. Dr. R. Schulz Vorbemerkung: Betreibt man einen Operationsverstärker ohne Gegenkopplung,

Mehr

Optik. Optik. Optik. Optik. Optik

Optik. Optik. Optik. Optik. Optik Nenne das Brechungsgesetz! Beim Übergang von Luft in Glas (Wasser, Kunststoff) wird der Lichtstrahl zum Lot hin gebrochen. Beim Übergang von Glas (Wasser...) in Luft wird der Lichtstrahl vom Lot weg gebrochen.

Mehr

Übertragungsglieder mit Sprung- oder Impulserregung

Übertragungsglieder mit Sprung- oder Impulserregung Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald Fachbereich Physik Elektronikpraktikum Protokoll-Nr.: 4 Übertragungsglieder mit Sprung- oder Impulserregung Protokollant: Jens Bernheiden Gruppe: Aufgabe durchgeführt:

Mehr

1 C A = A. y 1 y 2. x 1 x 2. x n B @ B @ C A. y m

1 C A = A. y 1 y 2. x 1 x 2. x n B @ B @ C A. y m Kapitel Systeme Ein System ist eine Anordnung von miteinander verbundenen Komponenten zur Realisierung einer technischen Aufgabenstellung. Ein System kann als Operator aufgefasst werden, der Eingangsgrößen

Mehr

Weniger ist mehr. Funktion eines Triggers. Messen + Testen

Weniger ist mehr. Funktion eines Triggers. Messen + Testen Messen + Testen Weniger ist mehr Ein Oszilloskop ist dumm, es unterscheidet nicht die Relevanz der Daten. Um der erfassten Datenflut Herr zu werden fischt der geschickte Anwender die relevanten Daten mit

Mehr

5. Numerische Ergebnisse 58. 5.3. Füllgas Argon

5. Numerische Ergebnisse 58. 5.3. Füllgas Argon 5. Numerische Ergebnisse 58 5.3. Füllgas Argon Argon wird als Füllgas für Verglasungen sehr häufig eingesetzt. Die physikalischen Eigenschaften dynamische Zähigkeit und Wärmeleitfähigkeit dieses Edelgases

Mehr

QM: Prüfen -1- KN16.08.2010

QM: Prüfen -1- KN16.08.2010 QM: Prüfen -1- KN16.08.2010 2.4 Prüfen 2.4.1 Begriffe, Definitionen Ein wesentlicher Bestandteil der Qualitätssicherung ist das Prüfen. Sie wird aber nicht wie früher nach der Fertigung durch einen Prüfer,

Mehr

Tropfenkonturanalyse

Tropfenkonturanalyse Phasen und Grenzflächen Tropfenkonturanalyse Abstract Mit Hilfe der Tropfenkonturanalyse kann die Oberflächenspannung einer Flüssigkeit ermittelt werden. Wird die Oberflächenspannung von Tensidlösungen

Mehr

Aufgabenbeschreibung Oszilloskop und Schaltkreise

Aufgabenbeschreibung Oszilloskop und Schaltkreise Aufgabenbeschreibung Oszilloskop und Schaltkreise Vorbereitung: Lesen Sie den ersten Teil der Versuchsbeschreibung Oszillograph des Anfängerpraktikums, in dem die Funktionsweise und die wichtigsten Bedienungselemente

Mehr

Quelle: Peter Labudde, Alltagsphysik in Schülerversuchen, Bonn: Dümmler.

Quelle: Peter Labudde, Alltagsphysik in Schülerversuchen, Bonn: Dümmler. Projektor Aufgabe Ein Diaprojektor, dessen Objektiv eine Brennweite von 90mm hat, soll in unterschiedlichen Räumen eingesetzt werden. Im kleinsten Raum ist die Projektionsfläche nur 1m vom Standort des

Mehr

2 Störeinflüsse und Schutzmaßnahmen

2 Störeinflüsse und Schutzmaßnahmen 2 Störeinflüsse und Schutzmaßnahmen 2.1 Modulation und Demodulation 2.2 Störeinflüsse 2.2.1 Netzstörungen 2.2.2 Schaltstörungen 2.2.3 Hochfrequenzstörungen 2.2.4 Rauschen 2.3 Schutzmaßnahmen 2.3.1 Schutzerde

Mehr

Simulation von CO 2 -Schneestrahldüsen

Simulation von CO 2 -Schneestrahldüsen Simulation von CO 2 -Schneestrahldüsen Clemens Buske Dr. Volker Kassera CFD Consultants GmbH Sprollstraße 10/1 D-72108 Rottenburg Tel.: 07472 988688-18 www.cfdconsultants.de - Folie 1 / 33 - Überblick

Mehr

Physik III - Anfängerpraktikum- Versuch 302

Physik III - Anfängerpraktikum- Versuch 302 Physik III - Anfängerpraktikum- Versuch 302 Sebastian Rollke (103095) und Daniel Brenner (105292) 15. November 2004 Inhaltsverzeichnis 1 Theorie 2 1.1 Beschreibung spezieller Widerstandsmessbrücken...........

Mehr

Wie man sieht ist der Luftwiderstand -abgesehen von der Fahrgeschwindigkeit- nur von Werten abhängig, die sich während der Messung nicht ändern.

Wie man sieht ist der Luftwiderstand -abgesehen von der Fahrgeschwindigkeit- nur von Werten abhängig, die sich während der Messung nicht ändern. Wie hoch ist der - und Luftwiderstand eines Autos? Original s. http://www.arstechnica.de/index.html (Diese Seite bietet außer dieser Aufgabe mehr Interessantes zur Kfz-Technik) Kann man den Luftwiderstand

Mehr

Definition 3.1: Ein Differentialgleichungssystem 1. Ordnung

Definition 3.1: Ein Differentialgleichungssystem 1. Ordnung Kapitel 3 Dynamische Systeme Definition 31: Ein Differentialgleichungssystem 1 Ordnung = f(t, y) ; y R N ; f : R R N R N heißt namisches System auf dem Phasenraum R N Der Parameter t wird die Zeit genannt

Mehr

Theoretische Grundlagen - Physikalisches Praktikum. Versuch 11: Mikroskopie

Theoretische Grundlagen - Physikalisches Praktikum. Versuch 11: Mikroskopie Theoretische Grundlagen - Physikalisches Praktikum Versuch 11: Mikroskopie Strahlengang das Lichtmikroskop besteht aus zwei Linsensystemen, iv und Okular, die der Vergrößerung aufgelöster strukturen dienen;

Mehr

Grundlagen der Elektro-Proportionaltechnik

Grundlagen der Elektro-Proportionaltechnik Grundlagen der Elektro-Proportionaltechnik Totband Ventilverstärkung Hysterese Linearität Wiederholbarkeit Auflösung Sprungantwort Frequenzantwort - Bode Analyse Der Arbeitsbereich, in dem innerhalb von

Mehr

V 35 Werkstoffuntersuchungen mit Ultraschall

V 35 Werkstoffuntersuchungen mit Ultraschall V 35 Werkstoffuntersuchungen mit Ultraschall 1. Aufgabenstellung 1.1 Untersuchen Sie den Wellencharakter des Ultraschalls im Hochfrequenzund Amplitudenmode, und bestimmen Sie die Frequenz des verwendeten

Mehr

Messtechnik. Gedächnisprotokoll Klausur 2012 24. März 2012. Es wurde die Kapazität von 10 Kondensatoren gleicher Bauart gemessen:

Messtechnik. Gedächnisprotokoll Klausur 2012 24. März 2012. Es wurde die Kapazität von 10 Kondensatoren gleicher Bauart gemessen: Messtechnik Gedächnisprotokoll Klausur 2012 24. März 2012 Dokument erstellt von: mailto:snooozer@gmx.de Aufgaben Es wurde die Kapazität von 10 Kondensatoren gleicher Bauart gemessen: Index k 1 2 3 4 5

Mehr

Versuch A02: Thermische Ausdehnung von Metallen

Versuch A02: Thermische Ausdehnung von Metallen Versuch A02: Thermische Ausdehnung von Metallen 13. März 2014 I Lernziele Wechselwirkungspotential im Festkörper Gitterschwingungen Ausdehnungskoezient II Physikalische Grundlagen Die thermische Längen-

Mehr

2. Eigenschaften digitaler Nachrichtensignale

2. Eigenschaften digitaler Nachrichtensignale FH OOW / Fachb. Technik / Studiengang Elektrotechnik u. Automatisierungstechnik Seite 2-2. Eigenschaften digitaler Nachrichtensignale 2. Abgrenzung zu analogen Signalen Bild 2.- Einteilung der Signale

Mehr

F-Praktikum Physik: Photolumineszenz an Halbleiterheterostruktur

F-Praktikum Physik: Photolumineszenz an Halbleiterheterostruktur F-Praktikum Physik: Photolumineszenz an Halbleiterheterostruktur David Riemenschneider & Felix Spanier 31. Januar 2001 1 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 3 2 Auswertung 3 2.1 Darstellung sämtlicher PL-Spektren................

Mehr

Lineare Gleichungssysteme

Lineare Gleichungssysteme Brückenkurs Mathematik TU Dresden 2015 Lineare Gleichungssysteme Schwerpunkte: Modellbildung geometrische Interpretation Lösungsmethoden Prof. Dr. F. Schuricht TU Dresden, Fachbereich Mathematik auf der

Mehr

Infrarot Thermometer. Mit 12 Punkt Laserzielstrahl Art.-Nr. E220

Infrarot Thermometer. Mit 12 Punkt Laserzielstrahl Art.-Nr. E220 Infrarot Thermometer Mit 12 Punkt Laserzielstrahl Art.-Nr. E220 Achtung Mit dem Laser nicht auf Augen zielen. Auch nicht indirekt über reflektierende Flächen. Bei einem Temperaturwechsel, z.b. wenn Sie

Mehr

Optische Messtechnik für LAN Verkabelungen im Feldeinsatz

Optische Messtechnik für LAN Verkabelungen im Feldeinsatz Optische Messtechnik für LAN Verkabelungen im Feldeinsatz Glasfaserverkabelung transparent Glasfaserkabel kommen mit zunehmender Anzahl auch in Unternehmensnetzwerken zum Einsatz. Die Anforderungen sind

Mehr

Übungen zur Experimentalphysik 3

Übungen zur Experimentalphysik 3 Übungen zur Experimentalphysik 3 Prof. Dr. L. Oberauer Wintersemester 2010/2011 7. Übungsblatt - 6.Dezember 2010 Musterlösung Franziska Konitzer (franziska.konitzer@tum.de) Aufgabe 1 ( ) (8 Punkte) Optische

Mehr

Messsystemanalyse (MSA)

Messsystemanalyse (MSA) Messsystemanalyse (MSA) Inhaltsverzeichnis Ursachen & Auswirkungen von Messabweichungen Qualifikations- und Fähigkeitsnachweise Vorteile einer Fähigkeitsuntersuchung Anforderungen an das Messsystem Genauigkeit

Mehr

TubeInspect. TubeInspect S. Spezifikationen. Effiziente Qualitätssicherung in der Rohrleitungsfertigung

TubeInspect. TubeInspect S. Spezifikationen. Effiziente Qualitätssicherung in der Rohrleitungsfertigung Spezifikationen S Messbereich 2.500 mm x 1.000 mm x 700 mm 1.200 mm x 1.000 mm x 700mm Anzahl Kameras 16 Digitalkameras à 1,3 Mio Pixel 10 Digitalkameras à 1,3 Mio Pixel Durchmesser Rohre Messbereich Biegewinkel

Mehr

Physikalisches Praktikum 4. Semester

Physikalisches Praktikum 4. Semester Torsten Leddig 18.Mai 2005 Mathias Arbeiter Betreuer: Dr.Enenkel Physikalisches Praktikum 4. Semester - Michelson Inteferometer - 1 1 Vorbetrachtung: zwei wellen heißen kohärent wenn sie bis auf eine Phase

Mehr

F 23 Beta-Zähler. Inhaltsverzeichnis. Wolfgang Unger, Robert Wagner 25. Juni 2003

F 23 Beta-Zähler. Inhaltsverzeichnis. Wolfgang Unger, Robert Wagner 25. Juni 2003 F 23 Beta-Zähler Wolfgang Unger, Robert Wagner 25. Juni 2003 Inhaltsverzeichnis 1 Auswertung 2 1.1 Eichung des Proportionalzählers mit 55 F e............. 2 1.2 Energieverlust von 40K im Zählrohr................

Mehr

Technische Universität München Lehrstuhl I für Technische Chemie

Technische Universität München Lehrstuhl I für Technische Chemie Technische Universität München Lehrstuhl I für Technische Chemie Klausur WS 2012/2013 zur Vorlesung Grenzflächenprozesse Prof. Dr.-Ing. K.-O. Hinrichsen, Dr. T. Michel Frage 1: Es ist stets nur eine Antwort

Mehr

Integriert-optische Modulatoren Technische Informationen

Integriert-optische Modulatoren Technische Informationen OPTISCHE SYSTEME I LASER & MATERIALBEARBEITUNG I INDUSTRIELLE MESSTECHNIK I VERKEHRSSICHERHEIT I VERTEIDIGUNG & ZIVILE SYSTEME Integriert-optische Modulatoren Technische Informationen Digital Imaging Funktionsbeschreibung

Mehr

LTAM-T2EE-ASSER FELJC/GOERI 3. P-Regler

LTAM-T2EE-ASSER FELJC/GOERI 3. P-Regler 3. P-Regler 3.1. Einleitung 3.1.1. Allgemeines Der Regler muss im Regelkreis dafür sorgen, dass der Istwert der Regelgröße X möglichst wenig vom Sollwert W abweicht. Das Verhalten der Regelstrecke ist

Mehr

Eine solche Anordnung wird auch Fabry-Pérot Interferometer genannt

Eine solche Anordnung wird auch Fabry-Pérot Interferometer genannt Interferenz in dünnen Schichten Interferieren die an dünnen Schichten reflektierten Wellen miteinander, so können diese sich je nach Dicke der Schicht und Winkel des Einfalls auslöschen oder verstärken

Mehr

Thermische Ausdehnung. heißt Volumenausdehnungskoeffizient. Betrachtet man nur eine Dimension, erhält man den Längenausdehnungskoeffizienten

Thermische Ausdehnung. heißt Volumenausdehnungskoeffizient. Betrachtet man nur eine Dimension, erhält man den Längenausdehnungskoeffizienten W1 Thermische Ausdehnung ie Volumenausdehnung von Flüssigkeiten und die Längenänderung von festen Körpern in Abhängigkeit von der Temperatur sollen nachgewiesen. 1. Theoretische Grundlagen 1.1 Allgemeines

Mehr

Polarimetrie - Deutschlands nationales Metrologieinstitut

Polarimetrie - Deutschlands nationales Metrologieinstitut Polarimetrie - Deutschlands nationales Metrologieinstitut - 1 - Anwendungen der Polarimetrie In vielen Bereichen wird Polarimetrie eingesetzt, um optisch aktive Substanzen nachzuweisen und deren Konzentration

Mehr

Versuch 35: Speckle. F-Praktikum Versuch 35: Speckle N. Lindlein

Versuch 35: Speckle. F-Praktikum Versuch 35: Speckle N. Lindlein Versuch 35: Speckle Norbert Lindlein nstitut für Optik, nformation und Photonik (Max-Planck-Forschungsgruppe) Universität Erlangen-Nürnberg Staudtstr. 7/B, D-958 Erlangen E-mail: norbert.lindlein@optik.uni-erlangen.de

Mehr

4 Produktspezifische Ausfallwahrscheinlichkeit und Ausbeute

4 Produktspezifische Ausfallwahrscheinlichkeit und Ausbeute 4.1 Grundlagen 4 Produktspezifische Ausfallwahrscheinlichkeit und Ausbeute 4.1 Grundlagen In den bisherigen Ausführungen wurden die Grundlagen der Ausbeuteberechnung behandelt. So wurde bereits im Abschnitt

Mehr

Praktikum Kleinventilator

Praktikum Kleinventilator Gesamtdruckerhöhung in HTW Dresden V-SM 3 Praktikum Kleinventilator Lehrgebiet Strömungsmaschinen 1. Kennlinien von Ventilatoren Ventilatoren haben unabhängig von ihrer Bauart einen bestimmten Volumenstrom

Mehr