TAVERNA Ausarbeitung im Rahmen der Veranstaltung: Seminar Wirtschaftsinformatik

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "TAVERNA Ausarbeitung im Rahmen der Veranstaltung: Seminar Wirtschaftsinformatik"

Transkript

1 TAVERNA Ausarbeitung im Rahmen der Veranstaltung: Seminar Wirtschaftsinformatik SS 2005 Hendrik Schäfers Hendrik Schäfers - 1 -

2 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Einleitung Workflow-Management Workflow Workflows in der Bioinformatik / e-science Anforderungen an Workflow-Management-Systeme Taverna MyGrid Das ist Taverna Das will Taverna leisten Taverna Architektur Übersicht Workflow Implementation Die Graphische Benutzeroberfläche Die Workflow Language SCUFL Die Workflow Enactment Engine Freefluo Integration existierender Tools und Services Fehlertoleranz Speicherung von Daten im mygrid Information Repository (MIR) Herkunft Anwendungsbeispiele Fazit Hendrik Schäfers - 2 -

3 1. Einleitung Workflow-Management-Systeme werden zur Optimierung und Verwaltung von Geschäftsprozessen in Unternehmen eingesetzt. Sie machen Arbeitsabläufe transparent indem sie deutlich machen welchen Weg ein Arbeitsprozess durch ein Unternehmen nimmt. 1 Ohne Workflow-Management werden Geschäftsprozesse so arbeitsteilig durchgeführt, dass der einzelne den Blick für das Ganze verliert und der Kommunikationsaufwand stark ansteigt. 2 Bei Taverna handelt es sich um ein Workflow-Management-System im Bereich Bioinformatik, womit Arbeitsprozesse in Experimenten modelliert und ausgeführt werden sollen. Um einen Einblick in die Funktionsweise von Taverna und die Komponenten zu ermöglichen, stelle ich zuerst vor was Workflows und Workflow-Management, speziell im Bereich Bioinformatik überhaupt sind. Ich gehe darauf ein welche Anforderungen an ein solches System bestehen, um dann die Realisierung in Taverna zu präsentieren. Ich werde auf die einzelnen Komponenten von Taverna eingehen und den Lifecycle eines Workflows in Taverna darstellen. Außerdem werde ich noch praktische Beispiele für den Gebrauch von Taverna anführen. 2. Workflow-Management 2.1 Workflow Ein Workflow ist die Spezifizierung und Ausführung von Aktivitäten die einen Geschäftsprozess darstellen, er kann sich über ein gesamtes Unternehmen erstrecken und es können viele Personen daran beteiligt sein. Die Workflow Management Coalition (WfMC) definiert Workflow als die Automatisierung eines Geschäftsprozesses, bei dem Dokumente, Informationen oder Aufgaben zur Verarbeitung von einem Teilnehmer an einen anderen weitergereicht werden (Datenfluss), gesteuert durch eine Menge prozeduraler Regeln (Kontrollfluss). Ein Workflow setzt sich aus logischen Schritten zusammen, die auch als Aktivitäten bezeichnet werden. Aktivitäten 1 Christian Hachenberg: Workflow-Systeme am Beispiel Bio-Informatik IntelliGEN: Ein verteilter Workflow zur Unterstützung der Suche nach Protein-Protein-Interaktionen, Universität Ulm, Fakultät für Informatik 2 Vgl. Oliver Biebl, Seminar: Knowledge-Management, Vortrag: Workflow-Management, Konversations- und Koordinierungssysteme, Institut für Softwaretechnologie (Inst. 2) Neubiberg Hendrik Schäfers - 3 -

4 können entweder von Anwendungsprogrammen ausgeführt werden oder menschliche Interaktion erfordern. Beim Workflow-Management geht es darum Geschäftsprozesse zu modellieren und zu simulieren und dann auch auszuführen und zu steuern. In den 80er Jahren wurde Workflowmanagement in der Industrie zum Thema, als man versuchte interne Abläufe effektiver und effizienter zu machen. 3 Zur Optimierung und Verwaltung von Geschäftsprozessen werden Workflow-Management- Systeme eingesetzt, die deutlich machen sollen welche Stationen ein Arbeitsprozess in einem Unternehmen durchläuft. Sie sollen die Effektivität und Produktivität durch Erhöhung der Automatisierung fördern. Die Workflowausführung wird von einer oder mehrerer Workflow- Engines gesteuert. Sie interagiert mit Teilnehmern des Arbeitsflusses und ruft die benötigten Anwendungen auf Workflows in der Bioinformatik / e-science Eine relativ neue Anwendung von Workflow-Management-Systemen ist das Feld der Bioinformatik. Hier werden in erster Linie so genannte in silico 5 Experimente unterstützt bei denen es darum geht bereits durchgeführte Experimente mit evtl. verändertem Eingaben am Computer zu simulieren, um so Hypothesen zu testen oder Fakten zu demonstrieren ohne ins Labor zu müssen. Zu diesem Zweck werden Applikationen entwickelt die den Arbeitsfluss von komplexen Experimenten mit Hilfe von Datenbankanbindungen simulieren. Bioinformatiker sollen in die Lage versetzt werden auf die Workflows von anderen Bioinformatikern zuzugreifen und sie zu verändern oder eigene Workflows zu erstellen. Eine Charakteristik von Experimenten im Bereich Bioinformatik ist ein hohes Datenvolumen, auch durch die benötigte Wiederholung und Automatisierung von Experimenten zur Bestimmung von Fehlerraten. So kann enorm viel Zeit durch den Einsatz dieser Systeme gespart werden 3 Vgl. Oliver Biebl: s. Fußnote 2 4 Vgl. o.v., Problemseminar Biodatenbanken: Systeme zur Prozessunterstützung in der Bioinformatik / Forschungslaboren, In silico (lateinisch für in Silizium) bezeichnet Vorgänge, die im Computer ablaufen. Der Begriff ist eine Anspielung auf die Tatsache, dass die meisten heutigen Computer-Chips auf der Basis des chemischen Elements Silizium hergestellt sind. Ein biochemischer Vorgang z. B., welcher im menschlichen Organismus abläuft, lässt sich möglicherweise mit Methoden und Algorithmen der Bioinformatik im Computer simulieren. Hendrik Schäfers - 4 -

5 und spezielle Experimente z.b. in der Genomforschung werden dadurch erst möglich, da es sich hier um etwa drei Milliarden DNA-Basen und etwa verschiedene Gene handelt. 6 Man kann im Zusammenhang mit Workflows in der Bioinformatik auch von einer hohen Komplexität sprechen, zum einen der Daten, aber auch der Abläufe. Dies drückt sich durch viele Verzweigungen und Synchronisationsbedingungen im Arbeitsfluss aus. Wenn es um die Komplexität der Daten geht, kann man die Gruppierung von DNA Strängen auf einem Chip anführen, wobei auch entsprechende Datentypen gebraucht werden um die Menge an Informationen zu speichern. 7 Eine weitere Charakterisierung ist der schnelle Wandel von Workflows in der Bioinformatik, so kann sich durch neue Erkenntnisse oder den technischen Fortschritt der Ablauf oder Teilabläufe eines Experiments verändern oder es müssen zusätzliche Informationen festgehalten werden. 2.3 Anforderungen an Workflow-Management-Systeme Bevor ich nun konkret zu Taverna komme, möchte ich zuerst die allgemeinen Anforderungen an ein Workflow System herausstellen, um so das Verständnis für die Realisierung in Taverna zu vereinfachen. Zuerst einmal muss eine Modellierung von Workflows ermöglicht werden, wobei Ausführungsreihenfolge, benötigte Eingabedaten und die Übergangsbedingungen zwischen den Workflow-Einzelschritten festgelegt 8 werden. Dies kann explizit oder implizit geschehen, in Taverna gibt es die Möglichkeit direkt über die Workflow Language SCUFL zu modellieren oder über die graphische Oberfläche, die Taverna Workbench. Nach der Modellierung folgt die Ausführung des Workflows, womit die Ablaufsteuerung der gesamten Ausführung gemeint ist. Dabei wird z.b. die Reihenfolge der aufzurufenden Applikationen und Daten verwaltet. Die Komponente die diesen Teil übernimmt ist die Workflow Engine. Hier ist anzumerken, dass Taverna keine Workflow Engine ist, wie man aus dem Titel der Ausarbeitung entnehmen könnte, sondern dass es sich bei Taverna um ein Workflow-Management-System handelt, dass auch eine Workflow Engine beinhaltet - Freefluo. 6 Vgl.: s. Fußnote 4 7 Vgl.: s. Fußnote 4 8 Oliver Biebl: s. Fußnote 2 Hendrik Schäfers - 5 -

6 Eine weitere Anforderung an ein solches System ist die Speicherung aller Informationen während der Ausführung des Workflows. Dies wird in Taverna durch das mygrid Information Repository (MIR) bewerkstelligt. Neben diesen Hauptanforderungen, die im laufe dieser Arbeit am praktischen Beispiel Taverna weiter betrachtet werden, gibt es noch weitere zentrale Anforderungen an ein Workflow-Management-System, die ich hier allenfalls ansprechen kann, deren detaillierte Realisierung jedoch für diese Arbeit zu viel wäre. Flexibilität ist hier zu nennen, womit die Möglichkeit der Veränderung von Arbeitsabläufen gemeint ist. Ein weiterer Punkt ist die Verfügbarkeit, bzw. Fehlertoleranz, also die Ermöglichung von akkuraten Fehlermeldungen und eines stabil bleibendem Systems im Falle von Ausfällen, sowie die Performanz des Systems Taverna 3.1 MyGrid MyGrid ist ein e-science Pilotprojekt das seit Ende 2001 läuft. Es wurde von britischen Universitäten, dem European Bioinformatics Institute (EBI) und einigen Partnern aus der Industrie (z.b. IBM) ins Leben gerufen. Das Projekt hat eine locker zusammenhängende Garnitur von Software für eine Integrationsplattform entwickelt, die in-silico - Experimente im Biologiebereich unterstützen soll. Dabei wird mit Wissenschaftlern zusammengearbeitet, die die Systeme z.b. bei ihren Untersuchungen an der Basedowschen Krankheit 10 und am Williams-Beuren Syndrom 11 einsetzen. 12 Die MyGrid Integrationsplattform beinhaltet Workflow Systeme die mit dem Datenfluss zwischen Ressourcen, und mit Schnittstellen zu Web Services, interagieren. Außerdem zielt MyGrid darauf ab Resultate und deren Herkunftsinformationen von Experimenten zu erfassen. 9 Wikipedia: Performanz bezeichnet in der Informatik die Effizienz von Programmen und Hardware bezüglich des Ressourcenverbrauchs und der Qualität der Ausgabe. Meistens ist mit Performanz die Datenrate gemeint, also die Menge von Daten die innerhalb einer bestimmten Zeitspanne verarbeitet werden kann. Im Gegensatz zur Zeitkomplexität bezieht sich die Performanz nicht auf einen abstrakten Algorithmus, sondern auf ein konkretes Programm auf einem konkreten Computer. 10 Spezielle Form der Schilddrüsenüberfunktion 11 Seltene Erbkrankheit mit Entwicklungsstörungen 12 Vgl. mygrid Projekt Homepage: osition=2:2 Hendrik Schäfers - 6 -

7 Ziel ist es die Komplexität der Web Service Programmierung von den Wissenschaftlern fern zu halten und ihnen die Möglichkeit zu geben existierende Anwendungen in Workflows zu übertragen. Der Benutzer soll Workflows entwickeln, aber auch vorhandene Workflows ablaufen lassen können. 13 Es handelt sich bei mygrid um ein Open Source Projekt was LGPL (Lesser General Public License) 14 -lizensiert ist. Die Software ist in Java implementiert. 3.2 Das ist Taverna Taverna ist ein Teilprojekt von MyGrid das dazu dient die Software zu verbreiten und eine Kommunikation und Zusammenarbeit mit Leuten außerhalb des Projekts aufzubauen, für die die Software von Nutzen ist. Die Entwickler wollen verhindern dass das Projekt in einer geschlossenen Welt entwickelt wird. In Taverna kann man Workflows mit Hilfe eines Graphical User Interface konstruieren. Die Workflow Graphen werden in einer eigens von MyGrid entwickelten Sprache beschrieben, die sich SCUFL nennt. Die Inkraftsetzung des Workflows wird durch die Enactment Engine Freefluo realisiert. Die Resultate können dann betrachtet werden. Um inhaltsreiche Datensätze zu speichern bietet Taverna das mygrid Information Repository (MIR), wobei es sich um einen Web Service mit Datenbank Anbindung handelt, das man auch durch einen speziellen Browser nach Daten absuchen kann. 3.3 Das will Taverna leisten Es soll eine Integrationsplattform geschaffen werden, die in silico - Experimente mit verteilten Quellen unterstützt, ein Workflow System das mit Web Services kommunizieren kann und den Datenfluss zwischen Ressourcen leiten kann. Es sollen neue Workflows erstellt oder vorhandene bearbeitet werden können. Außerdem soll die Archivierung von Resultaten und deren Herkunftsinformationen realisiert werden. Auch existierende Anwendungen sollen in den Workflow integriert werden können. Dabei soll die Komplexität des Web Service Programming vom Benutzer fern gehalten werden Vgl. Tom Oinn, Matthew Addis, Justin Ferris, Darren Marvin, Martin Senger, Mark Greenwood, Tim Carver, Kevin Glover, Matthew R. Pocock, Anil Wipat and Peter Li.: Taverna: A tool for the composition and enactment of bioinformatics workflows, in: Bioinformatics Journal 20(17) S , Lesser General Public License im Internet: Vgl. Tom Oinn u.a.: s. Fußnote 12 Hendrik Schäfers - 7 -

8 4. Taverna Architektur Übersicht An dieser Stelle möchte ich eine Übersicht über die verschiedenen Systeme die im mygrid Toolkit verwendet werden, um diese Anforderungen zu erfüllen, geben. Als erstes erfolgt eine Übersicht, hiernach zeige ich eine detailliertere Beschreibung der Prozesse die sich während eines kompletten Workflows ereignen. Abb : Übersicht der Bestandteile von Taverna Taverna besteht aus drei Systemen: die Core Data Modelle, die Enactor Task Extensions und ein Graphical User Interface. Das Kernsystem beinhaltet die Objektrepräsentationen vom Workflow, alle Instanzen des Workflows (Prozessoren, Ports, Datenverweise usw.) und das Modell für die Datenwerte die entlang der Datenverweise während des Workflow Enactment fließen. 16 The Taverna Project Website: Hendrik Schäfers - 8 -

9 Die Enactor Task Extensions befinden sich in der Enactment Engine Freefluo und sorgen für die konkrete Implementation vom spezifizierten Workflow Objekt Modell. Das GUI (graphical user interface) macht Workflow -Konstruktion, -Bearbeitung, - Visualisierung, sowie das Anzeigen der Resultate möglich. 17 Abb2 18 : Die in mygrid involvierten Systeme und Middleware Workflow Implementation In diesem Kapitel möchte ich eine praktische Übersicht über die Vorgänge während der Realisierung eines Workflows in Taverna geben. 5.1 Die Graphische Benutzeroberfläche Der Benutzer kann als erstes im Taverna Workflow Workbench User Interface einen neuen Workflow erstellen oder auf vorhandene zugreifen. Hierfür muss er die Workflow Sprache 17 Vgl.: The Taverna Project Website: s. Fußnote Carole Goble, Chris Wroe, Robert Stevens and the mygrid consortium, The mygrid project: services, architecture and demonstrator, Proceedings UK e-science All Hands Meeting 2003 Editors - Simon J Cox, p , September Middleware: Hardware und Software zum Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Anwendungen Hendrik Schäfers - 9 -

10 nicht beherrschen. Ein Workflow ist in Taverna ein Graph von bearbeitenden Stellen (Prozessoren), von denen jeder Eingaben entgegennimmt und Ausgaben produziert. Dies wird dann in der Workflow Sprache dargestellt, bei Taverna ist das SCUFL. Das graphische Interface besteht aus drei Paneelen, dem workflow diagrams panel, dem advanced model explorer und dem available services panel. Mit dem advanced model explorer werden Eingabe- und Ausgabewerte inklusive der evtl. gebrauchten externen Dienste definiert. Diese Dienste können vom available services panel übernommen werden. Der workflow diagrams panel ermöglicht dann die Visualisierung des Workflow Modells. 5.2 Die Workflow Language SCUFL Ursprünglich wurden Workflows in Taverna mit der von IBM entwickelten Service Flow Language (WSFL) 20 entwickelt. Diese stellte sich jedoch als ungeeignet für wissenschaftliche Anwendungen heraus. 21 Deswegen wurde eigens für das MyGrid Projekt die Workflow Sprache Scufl (Simple Conceptual Unified Flow Language) entwickelt. Sie besteht aus einem Objekt Modell und einem XML-Format Xscufl, in das die Objekte übertragen werden können. Scufl zielt darauf ab praktisch zu sein, sie soll wie der Name schon sagt simpel (simple) sein, so wird so wenig wie möglich Information explizit in den Workflow Definitionen beschrieben. konzeptionell (conceptual) sein, so soll ein Prozessor in einem Scufl Workflow möglichst auch als ein Workflow für den Benutzer gesehen werden. und vereinheitlicht (unified) sein, der Benutzer soll es in der gleichen Weise wie andere Dienste benutzen können. Dabei kann Scufl beliebig abstrakt sein, und potentiell in andere Workflow Sprachen übersetzt werden. In Scufl besteht ein Workflow aus drei Entitäten: Pozessors, Data Links und Coordination Constraints. 20 Wikipedia: WSFL: Eine Computersprache, die zur Beschreibung von Geschäftsprozessen auf Basis von Web Services dient. WSFL definiert per XML ein Modell eines gerichteten Graphen von per Kontrollflüssen und Datenflüssen verbundenen Aktivitäten, welches in einer Workflow-Engine abgearbeitet werden kann. 21 Vgl. T. Oinn, M. Addis, J. Ferris, D. Marvin, M. Greenwood, C. Goble, A. Wipat, P. Li, T. Carver, Delivering Web Service Coordination Capability to Users, In Thirteenth International World Wide Web Conference (WWW2004) pp , New York, May 2004 Hendrik Schäfers

11 Die in den Workflow involvierten Prozessoren haben jeweils Eingangs- und Ausgangsports. Prozessortypen können hierbei aus anderen Anwendungen kommen, wie z.b. aus Soaplab oder Talisman wobei es sich um Web Services handelt auf die ich hier nicht näher eingehen möchte. Die Datenverweise vermitteln den Arbeitsfluss, z.b. kann ein Prozessoroutput zum nächsten Prozessor verwiesen werden. Koordinationsbedingungen koordinieren den Ablaufplan und bestimmen zum Beispiel dass ein Prozessor starten soll wenn ein anderer fertig ist. Bei der Erstellung eines Workflows kann der Benutzer auch auf vorhandene Ressourcen aus dem mygrid Information Repository zugreifen, was später noch weiter ausgeführt wird. Wurde das Objektmodell also in Scufl abgebildet, wird der Workflow an den Enactor Service weitergegeben. Dieser nennt sich in Taverna Freefluo. 5.3 Die Workflow Enactment Engine Freefluo Einmal gebaut, wird der Workflow von der Freefluo Workflow Enactment Engine realisiert. Freefluo 22 ist ein eigener Projektteil des MyGrid Toolkit und unterstützt zwei Workflow Sprachen. Zum einen WSFL, mit der am Anfang des Projekts gearbeitet wurde und zum anderen Scufl. Freefluo is very flexible and at its core is a reusable orchestration framework that is not tied to any workflow language or execution architecture. The enactor core supports an object model of a workflow in the form of a directed graph where each node has a state machine that defines its lifecycle. 23 Während der Ausführung des Workflows werden Nachrichten mit der Zeitplanung und den Zustandübergängen zwischen den Knotenpunkten übergeben. Der Kern des Enactor arbeitet generisch, er arbeitet mit einer internen Repräsentation des Workflows und nicht mit der textbasierten SCUFL-Form oder dem Datenmodell. Freefluo kann also einfach erweitert werden um es in anderen Umgebungen zu gebrauchen. Diese Erweiterungsfähigkeit ermöglicht es auch andere Dienste in Taverna zu integrieren. 22 Vgl.: Freefluo Project Website: 23 Jun Zhao, Carole Goble, Mark Greenwodd, Chris Wroe, Robert Stevens: Annotating, linking and browsing provenance logs for e-science, Department of Computer Science, University of Manchester Hendrik Schäfers

12 5.3.1 Integration existierender Tools und Services Es gibt diverse existierende Tools, die der Benutzer eventuell in seine Workflows integrieren möchte. Ich möchte hier beispielsweise das Talisman Tool und SoapLab nennen, die in mygrid Workflows benutzt werden. Talisman ist ein Anwendungsentwicklungstool um Web-basierte Benutzerschnittstellen zu erstellen. Mit Talisman lässt sich über ein Web-basiertes Benutzer-Interface z.b. auf das EMBOSS 24 Toolset und die ENSEMBL 25 Datenbank zugreifen. Talisman kann auch XML- Scripte ausführen. Soaplab beinhaltet Web Services, die Zugang auf entfernte (remote-) Computer ermöglichen Fehlertoleranz Wenn Teile eines Workflows nicht auf den Daten eines Anwenders basieren gibt es die Wahrscheinlichkeit, dass diese Teile nicht die gewünschten Ergebnisse ausgeben. Es ist die Aufgabe der Enactment Engine mit solchen Fehlern umzugehen und eine gewisse Datenintegrität zu gewährleisten um trotzdem möglichst genau mit dem Experiment fortzufahren. Wenn dies nicht möglich ist, sollte genau berichtet werden warum dies so ist. 26 Auf die Arten von Fehlern und deren Auswertung in Taverna möchte ich hier jedoch nicht weiter eingehen. 5.4 Speicherung von Daten im mygrid Information Repository (MIR) MIR ist ein maßgeschneiderter Web-Service mit einer Datenbankanbindung zum abfangen und archivieren von biologischen Daten, Experiment-Metadaten, Datenherkunft und Kenntnissen aus den Experimenten. MIR wurde entwickelt um jegliche Art von Workflow Resultaten und Herkunft, sowie Informationen über Benutzer zu speichern. Es wurde auch ein Browser entwickelt um gespeicherte Informationen zu durchsuchen. Dieser wird durch das User Interface verfügbar gemacht. 24 EMBOSS: ENSEMBL: T. Oinn, M. Addis, J. Ferris, D. Marvin, M. Greenwood, T. Carver, A. Wipat, P. Li.: Taverna, lessons in creating a workflow environment for the life sciences, GGF 10 workflow workshop, Berlin, March Hendrik Schäfers

13 MIR wird durch KAVE (Knowledge Annotation and Verification of Experiments) unterstützt, dass während der Ausführung eines Workflows relevante Angaben über Ressourcen speichert. Die Angaben werden dabei in RDF 27 (Resource Description Framework) gespeichert, wobei es sich um ein flexibles System (beruhend auf der Syntax von XML) für die Codierung, den Austausch und die Wiederverwendung von Metadaten 28 handelt Herkunft Wenn Wissenschaftler bereits existierende Resultate in Form von Daten oder Prozessen für einen Workflow benutzen interessiert es sie natürlich woher diese stammen. Unter Herkunft muss man hier aber auch verstehen, wie diese zustande gekommen sind. Es wird unterschieden in Datenherkunft und Prozessherkunft. Informationen zu den Daten werden während dem Workflow Aufrufs gespeichert Side Effect - Information kann alles sein was mit den Inputs und Outputs von Prozessen in Verbindung steht. Die Prozessherkunft wird durch Event Logging gespeichert wobei Kommentare zu den Prozessen gespeichert werden. MyGrid arbeitet bei der Speicherung von Workflows und Workflowteilen mit einer Kombination von Life Science Identifier (LSID) 29, wobei es ich um eine Technik handelt mit der man spezifische Informationen im Internet eindeutig benennen und lokalisieren kann 30 und Resource Description Framework (RDF). So sollen möglichst alle Daten, Zwischen- und Endresultate festgehalten werden Anwendungsbeispiele Das MyGrid Toolkit wird bereits von Wissenschaftlern getestet, auch wenn noch nicht alle Komponenten funktionstüchtig sind. Die Systeme wurden z.b. bei Untersuchungen an der Basedowschen Krankheit und am Williams-Beuren Syndrom eingesetzt. 27 Wikipedia: RDF ist eine Spezifikation für ein Modell zur Repräsentation von Metadaten (Informationen über Webseiten und andere Objekte) 28 O.V., Glossar Uni München, LSID Website: http//lsid.sourceforge.net/, Salvatore Salamone: LSID: An Informatics Lifesaver, Bio IT World: M. Greenwood, C. Wroe, R. Stevens, C.A. Goble, M. Addis Position Paper: Are bioinformaticians doing e- Business?, in: proceedings EuroWeb 2002 The Web and the GRID: from e-science to e-business, Oxford, UK, Hendrik Schäfers

14 Beim Williams-Beuren Syndrome handelt es sich um eine genetisch bedingte Besonderheit, deren Ursache in einem Stückverlust auf dem Chromosom der Nummer 7 liegt. Zur Untersuchung dieses Abschnitts des Chromosoms ist eine wiederholende Anwendung einer Reihe von standardisierten Techniken notwendig. Es wurden keine neuen Prozeduren in Zusammenhang mit diesen Experimenten entwickelt, aber durch die experimentelle Wiederholung von existierenden Prozeduren wurde die Produktivität signifikant erhöht. 32 Die Basedowsche Krankheit wird durch die Absonderung von Schilddrüsenstimulierenden Antikörpern durch die Lymphozyten 33 des Immunsystems hervorgerufen. Die benötigten Workflows wurden mittels Aktivitätsdiagrammen in UML (unified modelling language) dargestellt und die daraus resultierenden konzeptionellen Schritte wurden für die Konstruktion in Taverna benutzt. Das Ziel ist dadurch Gene zu identifizieren die an der Krankheit beteiligt sind. 7. Fazit In dieser Ausarbeitung wurden die Anforderungen von Workflow-Management in der Bioinformatik thematisiert und die Realisierung anhand des Workflow Systems Taverna betrachtet. Die Erklärungen wurden von schriftlichen Quellen und nicht von praktischen Erfahrungen ausgehend angefertigt. An den meisten verfügbaren Quellen waren Mitentwickler des Systems beteiligt, so dass eine objektive Betrachtung, auch wegen des Fehlens von Vergleichen durch andere Workflow-Systeme, schwierig ist. Der grundsätzlich positive Nutzen von Workflow-Management-Systemen in der Bioinformatik ist allerdings unbestritten. So hätte Beispielsweise die Sequenzierung des menschlichen Genoms ohne den Einsatz von Systemen, die die Prozesse in den Forschungslabors unterstützen und so die Produktivität erhöhen, nicht in so kurzer Zeit erreicht werden können. 34 Die Effektivität und Produktivität wird durch die starke Automatisierung erhöht. 32 Vgl. R.D. Stevens, H.J. Tipney, C.J. Wroe, T.M. Oinn, M. Senger, P.W. Lord, C.A. Goble, A. Brass und M. Tassabehji: Exploring Williams-Beuren syndrome using mygrid, in: Bioinformatics, Volume 20, Supplement 1, 4. August 2004, S. i303-i Wikipedia: Lymphozyten sind zelluläre Bestandteile des Blutes. Sie gehören zu den sog. "weißen Blutkörperchen". 34 o.v.: s. Fußnote 4 Hendrik Schäfers

15 Wie bereits angedeutet ist die Entwicklung aller Taverna Komponenten noch nicht abgeschlossen. Zurzeit ist z.b. noch ein Eventnotification System, was Benutzer z.b. über Veränderungen eines von Ihnen modellierten Workflows unterrichten soll, in der Entwicklung. Daneben sind noch ein Registrierungssystem, dass eine robuste und sichere Ablage von Workflow-Beschreibungen garantieren soll, sowie weitere Komponenten in Arbeit. Dass Taverna aber bereits in der Lage ist gute Ergebnisse zu erbringen ist anhand des Anwendungsbeispiels am Williams-Beuren Syndrom ersichtlich: The strength of biological results combined with automation not only vastly reduces the drudgery and complexity of the task in hand, but also reduces the potential of human error and increases productivity 35. Ich möchte auch die Tatsache hervorheben, dass Taverna von Universitäten, Forschungseinrichtungen und Firmen als Open Source Projekt entwickelt wurde, was die Intention untermauert die Benutzung des Systems einer großen Anzahl von Wissenschaftlern zu ermöglichen und somit eine Community entstehen zu lassen, in der Experimente und die dazugehörigen Informationen leicht eingesehen, weitergeführt und verändert werden können. So könnte eine Plattform entstehen, die die Forschung nach Vorne bringen kann. Ob dies der Fall sein wird, wird man sehen wenn alle Komponenten des Systems vollständig ausgereift und im Einsatz sind. Wenn dann mehr und mehr Leute das System benutzen wird sich auch herausstellen ob es sich mit bereits vorhandenen Workflow-Systemen in der Bioinformatik messen kann. Positiv möchte ich auch herausstellen, dass die Entwicklung von Taverna in reger Kommunikation mit Nutzern des Systems geschehen ist. So werden oft neue Versionen auf der Projekthomepage veröffentlicht um dann das Feedback der User in die Weiterentwicklung mit einzubeziehen. Insgesamt würde ich das Projekt als Viel versprechend einstufen, auch wenn es einige Punkte gibt die man kritisch hinterfragen kann. Da wäre z.b. die Abhängigkeit von externen Workflowverfassern, bei denen schwer zu findende unvorhergesehene Fehler auftreten könnten. Auch kann man Bedenken in Bezug auf Sicherheitsfragen z.b. bei Informationsweitergabe an Dritte äußern R.D. Stevens u.a.: s. Fußnote Vgl. R.D. Stevens u.a.: s. Fußnote 29 Hendrik Schäfers

MoBiFlow ein Web-2.0 basiertes Workflowsystem. für die Mikrobiologie

MoBiFlow ein Web-2.0 basiertes Workflowsystem. für die Mikrobiologie MoBiFlow ein Web-2.0 basiertes Workflowsystem für die Mikrobiologie Wolfgang Küchlin, Markus Held Symbolisches Rechnen Wilhelm Schickard-Institut für Informatik Universität Tübingen 72076 Tübingen Kuechlin@informatik.uni-tuebingen.de

Mehr

1 YAWL Yet Another Workflow Language

1 YAWL Yet Another Workflow Language 1 YAWL Yet Another Workflow Language Das YAWL Workflow-Management-System wurde von Wil van der Aalst und seinem Team an der Eindhoven University of Technology entwickelt. Das System ist in seiner jetzigen

Mehr

Cloud-Computing Seminar - Vergleichende Technologien: Grid-Computing Hochschule Mannheim

Cloud-Computing Seminar - Vergleichende Technologien: Grid-Computing Hochschule Mannheim Sven Hartlieb Cloud-Computing Seminar Hochschule Mannheim WS0910 1/23 Cloud-Computing Seminar - Vergleichende Technologien: Grid-Computing Hochschule Mannheim Sven Hartlieb Fakultät für Informatik Hochschule

Mehr

Workflow Management: Workflow (1)

Workflow Management: Workflow (1) Workflow Management: Workflow (1) Abgrenzung: Geschäftsprozeß Vorgang (Aktivität) Arbeitsablauf (Workflow) Arbeitsschritt (Work Item) Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Fakultät für Informatik Institut

Mehr

Geschäftsprozessmanagement: Einführung in»business Process Modelling Notation«(BPMN)

Geschäftsprozessmanagement: Einführung in»business Process Modelling Notation«(BPMN) Geschäftsprozessmanagement: in»business Process Modelling Notation«(BPMN) Eugen Labun Fachhochschule Gießen-Friedberg Fachbereich MNI Institut für Softwarearchitektur Serviceorientierte Architekturen bei

Mehr

Business Process Execution Language. Christian Vollmer Oliver Garbe

Business Process Execution Language. Christian Vollmer <christian.vollmer@udo.edu> Oliver Garbe <oliver.garbe@udo.edu> Business Process Execution Language Christian Vollmer Oliver Garbe Aufbau Was ist BPEL? Wofür ist BPEL gut? Wie funktioniert BPEL? Wie sieht BPEL aus?

Mehr

Das Knowledge Grid. Eine Architektur für verteiltes Data Mining

Das Knowledge Grid. Eine Architektur für verteiltes Data Mining Das Knowledge Grid Eine Architektur für verteiltes Data Mining 1 Gliederung 1. Motivation 2. KDD und PDKD Systeme 3. Knowledge Grid Services 4. TeraGrid Projekt 5. Das Semantic Web 2 Motivation Rapide

Mehr

Projekt AGB-10 Fremdprojektanalyse

Projekt AGB-10 Fremdprojektanalyse Projekt AGB-10 Fremdprojektanalyse 17. Mai 2010 1 Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeines 3 2 Produktübersicht 3 3 Grundsätzliche Struktur und Entwurfsprinzipien für das Gesamtsystem 3 3.1 Die Prefuse Library...............................

Mehr

Konzept eines Datenbankprototypen. 30.06.2003 Folie 1 Daniel Gander / Gerhard Schrotter

Konzept eines Datenbankprototypen. 30.06.2003 Folie 1 Daniel Gander / Gerhard Schrotter Konzept eines Datenbankprototypen 30.06.2003 Folie 1 Daniel Gander / Gerhard Schrotter Inhalt (1) Projektvorstellung & Projektzeitplan Softwarekomponenten Detailierte Beschreibung der System Bausteine

Mehr

Workflow, Business Process Management, 4.Teil

Workflow, Business Process Management, 4.Teil Workflow, Business Process Management, 4.Teil 24. Januar 2004 Der vorliegende Text darf für Zwecke der Vorlesung Workflow, Business Process Management des Autors vervielfältigt werden. Eine weitere Nutzung

Mehr

ALM mit Visual Studio Online. Philip Gossweiler Noser Engineering AG

ALM mit Visual Studio Online. Philip Gossweiler Noser Engineering AG ALM mit Visual Studio Online Philip Gossweiler Noser Engineering AG Was ist Visual Studio Online? Visual Studio Online hiess bis November 2013 Team Foundation Service Kernstück von Visual Studio Online

Mehr

Mobile Geschäftsprozesse: ein Android-Client für YAWL

Mobile Geschäftsprozesse: ein Android-Client für YAWL Mobile Geschäftsprozesse: ein Android-Client für YAWL Andreas Hense andreas.hense@h-brs.de Wirtschaftsinformatik A. Hense () Mobile Geschäftsprozesse: ein Android-Client für YAWL 2011 1 / 27 Agenda I 1

Mehr

Open Grid Services Architecture (OGSA)

Open Grid Services Architecture (OGSA) Open Grid Services Architecture (OGSA) IBM Red Paper; Fundamentals of Grid Computing, 2002 A d v an ced M id d lew are P ro f. D r. C h. R eich rc h @ fh-furtw angen.d e http://www.informatik.fh-furtwangen.de/~reich/advancedmiddlewareallg.ss05/index.html

Mehr

Projektmodell Softwareentwicklung: Unified Software Development Process / Unified Process (Teil I)

Projektmodell Softwareentwicklung: Unified Software Development Process / Unified Process (Teil I) Projektmodell Softwareentwicklung: Unified Software Development Process / Unified Process (Teil I) Historisch Kulturelle Informationsverarbeitung Hauptseminar: KLIPS 2.0 Dozent: Prof. Dr. Thaller Referent:

Mehr

Remote Communications

Remote Communications HELP.BCFESDEI Release 4.6C SAP AG Copyright Copyright 2001 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Weitergabe und Vervielfältigung dieser Publikation oder von Teilen daraus sind, zu welchem Zweck und in welcher

Mehr

Technische Beschreibung: EPOD Server

Technische Beschreibung: EPOD Server EPOD Encrypted Private Online Disc Technische Beschreibung: EPOD Server Fördergeber Förderprogramm Fördernehmer Projektleitung Projekt Metadaten Internet Foundation Austria netidee JKU Linz Institut für

Mehr

Oracle Business Process Analysis Suite. Gert Schüßler Principal Sales Consultant

<Insert Picture Here> Oracle Business Process Analysis Suite. Gert Schüßler Principal Sales Consultant Oracle Business Process Analysis Suite Gert Schüßler Principal Sales Consultant 1 Geschäftsprozesse Zerlegung am Beispiel Kreditvergabe Antrag aufnehmen Antrag erfassen Schufa Kunden

Mehr

Using Workflows to Coordinate Web Services in Pervasive Computing Environments

Using Workflows to Coordinate Web Services in Pervasive Computing Environments Using Workflows to Coordinate Web Services in Pervasive Computing Environments Vortrag im Rahmen des Seminars SOA 2005 im Fachbereich Informatik angefertigt von Volker Henke Agenda 1. Ubiquitous Computing

Mehr

Seminar XML und Datenbanken. Thema: Workflow

Seminar XML und Datenbanken. Thema: Workflow Seminar XML und Datenbanken Thema: Workflow Betreuer: Markus Bon Bearbeiter: Kristof Barklage Gliederung (1) Grundlagen (2) Workflow Management Coalition (3) XML Process Definition Language (XPDL) (4)

Mehr

SOA und Prozessmanagement: Herausforderung und aktuelle Arbeiten

SOA und Prozessmanagement: Herausforderung und aktuelle Arbeiten SOA Prozessmanagement: Herausforderung aktuelle Arbeiten Projekt-Kurzvorstellung beim Gründungstreffen des EMISA-Arbeitskreises Entwicklung agiler, prozessorientierter Informationssysteme Reiner Siebert,

Mehr

Eclipse User Interface Guidelines

Eclipse User Interface Guidelines SS 2009 Softwarequalität 06.05.2009 C. M. Bopda, S. Vaupel {kaymic/vaupel84}@mathematik.uni-marburg.de Motivation (Problem) Motivation (Problem) Eclipse is a universal tool platform - an open, extensible

Mehr

Smartphone Entwicklung mit Android und Java

Smartphone Entwicklung mit Android und Java Smartphone Entwicklung mit Android und Java predic8 GmbH Moltkestr. 40 53173 Bonn Tel: (0228)5552576-0 www.predic8.de info@predic8.de Was ist Android Offene Plattform für mobile Geräte Software Kompletter

Mehr

Vorlesung. Modelle für Geschäftsprozesse und Services. Prof. Dr. Karsten Wolf

Vorlesung. Modelle für Geschäftsprozesse und Services. Prof. Dr. Karsten Wolf Vorlesung Modelle für Geschäftsprozesse und Services Prof. Dr. Karsten Wolf Was ist ein Geschäftsprozess? Beispiele: Bearbeitung eines Schadensfalls in einer Versicherung Kreditüberprüfung in einer Bank

Mehr

PFlow-Editor Entwicklung und Implementierung eines Modellierungswerkzeugs für ein Peer-to-Peer Production Workflow Management System

PFlow-Editor Entwicklung und Implementierung eines Modellierungswerkzeugs für ein Peer-to-Peer Production Workflow Management System PFlow-Editor Entwicklung und Implementierung eines Modellierungswerkzeugs für ein Peer-to-Peer Production Workflow Management System Fortgeschrittenenpraktikum bei Prof. Dr. Martin Wirsing vorgelegt von:

Mehr

Kurzübersicht Diplomarbeit

Kurzübersicht Diplomarbeit Thema: Konzeption und Implementierung einer Basisarchitektur für eine regelbasierte Client-/Server-Anwendung für das Workflow Management Ort: Bundesamte für Wehrtechnik und Beschaffung, Wehrtechnische

Mehr

Guten Tag! CampusSource. Die CSE Integration Platform. CampusSource Engine. Christof Pohl Softwareentwicklung Medienzentrum Universität Dortmund

Guten Tag! CampusSource. Die CSE Integration Platform. CampusSource Engine. Christof Pohl Softwareentwicklung Medienzentrum Universität Dortmund Engine Die CSE Integration Platform Guten Tag! Christof Pohl Softwareentwicklung Medienzentrum Universität Dortmund Integriertes Informationsmanagement mit der Engine - A2A vs. EBI Folie 2 Integration

Mehr

SemTalk Services. SemTalk UserMeeting 29.10.2010

SemTalk Services. SemTalk UserMeeting 29.10.2010 SemTalk Services SemTalk UserMeeting 29.10.2010 Problemstellung Immer mehr Anwender nutzen SemTalk in Verbindung mit SharePoint Mehr Visio Dokumente Viele Dokumente mit jeweils wenigen Seiten, aber starker

Mehr

Vorteile von Java und Konvergenz Service Creation mit JAIN Network Management mit JMX Fazit

Vorteile von Java und Konvergenz Service Creation mit JAIN Network Management mit JMX Fazit Hochschule für Technik und Architektur Chur Dr. Bruno Studer Studienleiter NDS Telecom, FH-Dozent bruno.studer@fh-htachur.ch 1 GSM: 079/610 51 75 Agenda Vorteile von Java und Konvergenz Service Creation

Mehr

Architektur und Implementierung von WfMS

Architektur und Implementierung von WfMS Vorlesung Wintersemester 2010/11 Workflow-Management-Systeme Kapitel 12: Architektur und Implementierung von WfMS Lehrstuhl für Systeme der Informationsverwaltung, Prof. Böhm Institut für Programmstrukturen

Mehr

Geschäftsprozessmodellierung essmodellierung mit BPEL

Geschäftsprozessmodellierung essmodellierung mit BPEL Geschäftsprozessmodellierung essmodellierung mit BPEL Autor: Stefan Berntheisel Datum: 8. Januar 2010 Stefan Berntheisel Hochschule RheinMain Fachseminar WS 09/10 Agenda Grundlagen Business Process Execution

Mehr

Aufbau eigener Cloud-Infrastrukturen mit Eucalyptus Hochschule Mannheim

Aufbau eigener Cloud-Infrastrukturen mit Eucalyptus Hochschule Mannheim Andreas Ries Cloud-Computing Seminar Hochschule Mannheim WS0910 1/26 Aufbau eigener Cloud-Infrastrukturen mit Eucalyptus Hochschule Mannheim Andreas Ries Fakultät für Informatik Hochschule Mannheim ries.andreas@web.de

Mehr

Umsetzung von Geschäftsprozessen: Workflow-Managementsysteme. Knut Hinkelmann

Umsetzung von Geschäftsprozessen: Workflow-Managementsysteme. Knut Hinkelmann Umsetzung von Geschäftsprozessen: Knut Hinkelmann Das BPMS *) Paradigma Wo liegt unsere Wertschöpfung? Produkte Strategische Entscheidungen Wie erstellen wir unsere Produkte? Geschäftsprozesse Re-Engineering

Mehr

NEWpixi* API und die Umstellung auf REST. Freitag, 3. Mai 13

NEWpixi* API und die Umstellung auf REST. Freitag, 3. Mai 13 NEWpixi* API und die Umstellung auf REST Fakten NEWpixi* API Technik REST-basierend.NET Webservice IIS Webserver Release 31. August 2013, zusammen mit dem NEWpixi* ELI Release Legacy API und erste NEWpixi*

Mehr

DataFinder. FrOSCon 2010. Miriam Ney Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.v., Berlin/Köln/Braunschweig http://www.dlr.

DataFinder. FrOSCon 2010. Miriam Ney <Miriam.Ney@dlr.de> Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.v., Berlin/Köln/Braunschweig http://www.dlr. DataFinder FrOSCon 2010 Miriam Ney Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.v., Berlin/Köln/Braunschweig http://www.dlr.de/sc Folie 1 Miriam Ney > DataFinder > 21.08.2010 Überblick

Mehr

COI-BUSINESSFLOW SOAP-SERVER MODUL INFORMATION

COI-BUSINESSFLOW SOAP-SERVER MODUL INFORMATION COI-BUSINESSFLOW SOAP-SERVER MODUL INFORMATION Präambel Die COI GmbH entwickelt seit 1988 moderne, prozessorientierte Lösungen rund um die Themen Archivierung, Dokumentenmanagement und Workflow. Als kompetenter

Mehr

PrintTalk 2.0, XJDF & WebToPrint

PrintTalk 2.0, XJDF & WebToPrint PrintTalk 2.0, XJDF & WebToPrint Referent: Stefan Meissner (s.meissner@flyeralarm.de) CIP4 Chairman Tools & Infrastructure WG CIP4 Chairman XJDF WG Vernetzung in der Grafischen Industrie. CIP4 & WEB TO

Mehr

Business Process Execution Language for Web Services (BPEL4WS)

Business Process Execution Language for Web Services (BPEL4WS) Hauptseminar und Vorlesung Web Services WS 2003/04 Business Process Execution Language for Web Services (BPEL4WS) Patrick Sauter 2/17 Vortrag - Überblick Definition, Zielsetzung und Allgemeines einfacher

Mehr

Modellgetriebene Entwicklungsprozesse in der Praxis - eine Bestandsaufnahme. Tillmann Schall, anaptecs GmbH

Modellgetriebene Entwicklungsprozesse in der Praxis - eine Bestandsaufnahme. Tillmann Schall, anaptecs GmbH Modellgetriebene Entwicklungsprozesse in der Praxis - eine Bestandsaufnahme Tillmann Schall, anaptecs GmbH : Agenda Grundlagen modellgetriebener Entwicklungsprozesse Schritte zur Einführung Erfahrungen

Mehr

IVY. White Paper. Microsoft Dynamics NAV Workflow Controller Powered by Xpert.ivy

IVY. White Paper. Microsoft Dynamics NAV Workflow Controller Powered by Xpert.ivy White Paper IVY Microsoft Dynamics NAV Workflow Controller Powered by Xpert.ivy Business Process Management (BPM) unterstützt den gesamten Lebenszyklus von Geschäftsprozessen. BPM-Lösungen liefern Technologie

Mehr

Persistenzschicht in Collaborative Workspace

Persistenzschicht in Collaborative Workspace Persistenzschicht in Collaborative Workspace Mykhaylo Kabalkin 03.06.2006 Überblick Persistenz im Allgemeinen Collaborative Workspace Szenario Anforderungen Systemarchitektur Persistenzschicht Metadaten

Mehr

Client/Server-Systeme

Client/Server-Systeme Fachbereich Informatik Projektgruppe KOSI Kooperative Spiele im Internet Client/Server-Systeme Vortragender Jan-Ole Janssen 26. November 2000 Übersicht Teil 1 Das Client/Server-Konzept Teil 2 Client/Server-Architekturen

Mehr

Workflow-Management-Systeme

Workflow-Management-Systeme Workflow-Management-Systeme Vorlesung im Wintersemester 2007/2008 Dipl.Inform. Jutta Mülle Universität Karlsruhe, Fakultät für Informatik Institut für Programmstrukturen und Datenorganisation (IPD) Lehrstuhl

Mehr

Fortbildung elearning

Fortbildung elearning Media Design Center (MDC) Fortbildung elearning elearningcms Content Management and Modelling http://elearning.tu-dresden.de/fortbildung elearning@tu-dresden.de Christian Meier Motivation Erstellung und

Mehr

Friedrich-Schiller-Universität Jena Fakultät für Mathematik und Informatik Lehrstuhl für Datenbanken und Informationssysteme

Friedrich-Schiller-Universität Jena Fakultät für Mathematik und Informatik Lehrstuhl für Datenbanken und Informationssysteme Friedrich-Schiller-Universität Jena Fakultät für Mathematik und Informatik Lehrstuhl für Datenbanken und Informationssysteme Seminar im Sommersemester 2009 Business Process Management und Workflow-Technologie:

Mehr

Grundlagen des Grid Computing

Grundlagen des Grid Computing Grundlagen des Grid Computing Grid Middleware Toolkits: Unicore ICA Joh.. Kepler Universität t Linz Unicore Uniform Interface to Computing Resources Seit 1997 am Forschungszentrum Jülich entwickelt Grid

Mehr

Open Archives Initiative - Protocol for Metadata Harvesting (OAI-PMH)

Open Archives Initiative - Protocol for Metadata Harvesting (OAI-PMH) , XML LV BF23 (0F32) Open Archives Initiative - Protocol for Metadata Harvesting (OAI-PMH) Achim Oßwald FH Köln Institut für Informationswissenschaft Wintersemester 2010 (Stand: 3.12.10) 1/ 18 OAI-PMH

Mehr

Julian Reichwald. Modell-getriebene Unterstützung der Workflow-Abbildung in Serviceorientierten

Julian Reichwald. Modell-getriebene Unterstützung der Workflow-Abbildung in Serviceorientierten Julian Reichwald Modell-getriebene Unterstützung der Workflow-Abbildung in Serviceorientierten Software-Umgebungen Bibliografische Informationen der Deutschen Bibliothek Die Deutsche Bibliothek verzeichnet

Mehr

Bringen Sie Ihre Prozesse mit helic Process auf Touren. BITMARCK Kundentag 04. November 2014 Kathrin Rautert, Comline AG

Bringen Sie Ihre Prozesse mit helic Process auf Touren. BITMARCK Kundentag 04. November 2014 Kathrin Rautert, Comline AG Bringen Sie Ihre Prozesse mit helic Process auf Touren BITMARCK Kundentag 04. November 2014 Kathrin Rautert, Comline AG Bringen Sie Ihre Prozesse mit helic Process auf Touren Prozessmanagement Workflow-Management-Systeme

Mehr

Grundlagen des Grid Computing

Grundlagen des Grid Computing Grundlagen des Grid Computing Webservices und Grid Computing Globus Toolkit 4 - Grundlagen ICA Joh.. Kepler Universität t Linz Eine Typische Grid-Applikation (Beispiel) VO Management Service Resource Discovery

Mehr

5. Übung zur Vorlesung Service-orientierte Architekturen

5. Übung zur Vorlesung Service-orientierte Architekturen 5. Übung zur Vorlesung Service-orientierte Architekturen Webservices und WSDL SoSe 2011 Anmerkung Hausaufgabe 03 BPMN Auch hier gilt: Layout! Zu Unterschieden zw. BPMN und eepk Relative Aussagen sind geschickter

Mehr

Business Process Management. Cloud und Mobile Computing. BPMday 2013 Köln, 13. November 2013. Enzo Favuzzi - Sales Manager WebCenter & BPM

Business Process Management. Cloud und Mobile Computing. BPMday 2013 Köln, 13. November 2013. Enzo Favuzzi - Sales Manager WebCenter & BPM Business Process Management von Cloud und Mobile Computing BPMday 2013 Köln, 13. November 2013 Enzo Favuzzi - Sales Manager WebCenter & BPM Safe Harbor Statement The

Mehr

ERP-Erweiterungen mit FileMaker

ERP-Erweiterungen mit FileMaker ERP-Erweiterungen mit FileMaker Schnelle, kostengünstige Unterstützung von Unternehmensprozessen Herzlich Wilkommen Marcin Pankowski Prozesse im Unternehmen Talbrückenstrasse 42 33611 Bielefeld Inhalt

Mehr

arlanis Software AG SOA Architektonische und technische Grundlagen Andreas Holubek

arlanis Software AG SOA Architektonische und technische Grundlagen Andreas Holubek arlanis Software AG SOA Architektonische und technische Grundlagen Andreas Holubek Speaker Andreas Holubek VP Engineering andreas.holubek@arlanis.com arlanis Software AG, D-14467 Potsdam 2009, arlanis

Mehr

OpenCms jbpm Workflow Engine. OpenCms und jbpm Workflow Engine

OpenCms jbpm Workflow Engine. OpenCms und jbpm Workflow Engine OpenCms und jbpm Workflow Engine Geschäftliche Abläufe in einem Unternehmen folgen zu einem großen Prozentsatz beschreibbaren Prozessen, den so genannten Geschäftsprozessen. Diese Erkenntnis führte zum

Mehr

Seminarthemen WS 14/15

Seminarthemen WS 14/15 Dr. Max Mustermann Referat Kommunikation & Marketing Verwaltung Seminarthemen WS 14/15 Präsentation Alexander Schiller, Lars Lewerenz, Dominik Schön Prof. Dr. Bernd Heinrich Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik

Mehr

Integration mit. Wie AristaFlow Sie in Ihrem Unternehmen unterstützen kann, zeigen wir Ihnen am nachfolgenden Beispiel einer Support-Anfrage.

Integration mit. Wie AristaFlow Sie in Ihrem Unternehmen unterstützen kann, zeigen wir Ihnen am nachfolgenden Beispiel einer Support-Anfrage. Integration mit Die Integration der AristaFlow Business Process Management Suite (BPM) mit dem Enterprise Information Management System FILERO (EIMS) bildet die optimale Basis für flexible Optimierung

Mehr

Agenda. Vorstellung Business Process Management und IT Umsetzungsbeispiel

Agenda. Vorstellung Business Process Management und IT Umsetzungsbeispiel Vom Prozess zur IT Agenda Vorstellung Business Process Management und IT Umsetzungsbeispiel Das Unternehmen Seit etwa 30 Jahren Anbieter von Business Communication Lösungen Planung und Realisierung von

Mehr

Whitepaper Eingangsrechnungsbearbeitung mit Workflowunterstützung

Whitepaper Eingangsrechnungsbearbeitung mit Workflowunterstützung Whitepaper Eingangsrechnungsbearbeitung mit Workflowunterstützung Inhalt 1. Workflow-Management-Systeme im Überblick 2 1.1. SAP Business Workflow 3 2. Eingangsrechnungsbearbeitung mit Workflowunterstützung

Mehr

Data Lineage goes Traceability - oder was Requirements Engineering von Business Intelligence lernen kann

Data Lineage goes Traceability - oder was Requirements Engineering von Business Intelligence lernen kann Data Lineage goes Traceability - oder was Requirements Engineering von Business Intelligence lernen kann Andreas Ditze MID GmbH Kressengartenstraße 10 90402 Nürnberg a.ditze@mid.de Abstract: Data Lineage

Mehr

Seminar Business Process Management und Workflow-Technologie: Grundlagen, Produkte, Forschung

Seminar Business Process Management und Workflow-Technologie: Grundlagen, Produkte, Forschung IBM WebSphere Process Server Seminar Business Process Management und Workflow-Technologie: Grundlagen, Produkte, Forschung AGENDA 1. Überblick 2. WebSphere Process Server 3. Komponenten 4. Präsentation

Mehr

Oracle 10g und SQL Server 2005 ein Vergleich. Thomas Wächtler 39221

Oracle 10g und SQL Server 2005 ein Vergleich. Thomas Wächtler 39221 Oracle 10g und SQL Server 2005 ein Vergleich Thomas Wächtler 39221 Inhalt 1. Einführung 2. Architektur SQL Server 2005 1. SQLOS 2. Relational Engine 3. Protocol Layer 3. Services 1. Replication 2. Reporting

Mehr

Instrument, Compute, Data Sharing Ressourcen gemeinsam nutzen statt selber aufbauen

Instrument, Compute, Data Sharing Ressourcen gemeinsam nutzen statt selber aufbauen Virtuelle Forschungsumgebungen aufbauen mit D Grid Workshop des WissGridFachberater Teams Instrument, Compute, Data Sharing Ressourcen gemeinsam nutzen statt selber aufbauen 19.01.2011 F.Schlünzen / DESY

Mehr

Datenhaltung für Android. Model First

Datenhaltung für Android. Model First Datenhaltung für Android Model First Frederik Götz, Johannes Tysiak 26.05.2011 Unser Ziel! 26.05.2011 Datenhaltung in Android - Model First» Frederik Götz, Johannes Tysiak 2 Agenda Android Quickstart Datenhaltung

Mehr

ISO 15504 Reference Model

ISO 15504 Reference Model Prozess Dimension von SPICE/ISO 15504 Process flow Remarks Role Documents, data, tools input, output Start Define purpose and scope Define process overview Define process details Define roles no Define

Mehr

Liste der Handbücher. Liste der Benutzerhandbücher von MEGA

Liste der Handbücher. Liste der Benutzerhandbücher von MEGA Liste der Handbücher Liste der Benutzerhandbücher von MEGA MEGA 2009 SP4 1. Ausgabe (Juni 2010) Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen können jederzeit ohne vorherige Ankündigung geändert werden

Mehr

ShopBot, ein Software-Agent für das Internet

ShopBot, ein Software-Agent für das Internet Software-Agenten p.1/20 ShopBot, ein Software-Agent für das Internet Eine Einführung in (Software-)Agenten Madeleine Theile Software-Agenten p.2/20 Aufbau des Vortrags grundlegende Theorie Definition Autonomy,

Mehr

Kapitel 1 Überblick Content Management und Digitale Bibliotheken

Kapitel 1 Überblick Content Management und Digitale Bibliotheken Kapitel 1 Überblick Content Management und Digitale Bibliotheken Prof. Dr.-Ing. Stefan Deßloch Geb. 36, Raum 329 Tel. 0631/205 3275 dessloch@informatik.uni-kl.de 1 Überblick Was ist Content? Daten, Dokumente,

Mehr

Ausarbeitung des Interpreter Referats

Ausarbeitung des Interpreter Referats Ausarbeitung des Interpreter Referats Gliederung 1. Programmiersprache 1.2. Syntax 1.2.1. Konkrete Syntax 1.2.2. Abstrakter Syntax Baum (Abstrakte Syntax) 2. Parser 2.1. Syntaktische Struktur einer Sprache

Mehr

Abschlussvortrag zur Bachelorarbeit. Konzeption und Aufbau eines Grid Testlabors am Beispiel des Globus Toolkit 4

Abschlussvortrag zur Bachelorarbeit. Konzeption und Aufbau eines Grid Testlabors am Beispiel des Globus Toolkit 4 Abschlussvortrag zur Bachelorarbeit Konzeption und Aufbau eines Grid Testlabors am Beispiel des Globus Toolkit 4 Halit Alagöz Fachgebiet Distributed Virtual Reality (DVR) Lehrgebiet Rechnernetze H. Alagöz

Mehr

Process Engineering VU 1 Workflow Management Beate List

Process Engineering VU 1 Workflow Management Beate List Process Engineering VU 1 Workflow Management Beate List Institut für Softwaretechnik und Interaktive Systeme Technische Universität Wien Favoritenstr. 9-11 / 188, A-1040 Wien email: list@wit.tuwien.ac.at

Mehr

3 Anwendungsarchitektur und Entwicklungsumgebung

3 Anwendungsarchitektur und Entwicklungsumgebung 21 3 Anwendungsarchitektur und Bei den Entwicklern von Web-basierten Dialogsystemen hat sich im Laufe der Zeit eine Vorgehensweise im Design von Anwendungen entwickelt, dies es ermöglicht, flexible Web-Dialoge

Mehr

Systembeschreibung. Masterplan Kommunikationsinterface. ASEKO GmbH. Version 1.0 Status: Final

Systembeschreibung. Masterplan Kommunikationsinterface. ASEKO GmbH. Version 1.0 Status: Final Systembeschreibung Masterplan Kommunikationsinterface ASEKO GmbH Version 1.0 Status: Final 0 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung... 2 2 Architektur... 2 2.1 Anbindung an die MKI Lösung... 2 2.2 Inbound Kommunikationsmethoden...

Mehr

Michael Piechotta - CASE Tools. openarchitecture Ware

Michael Piechotta - CASE Tools. openarchitecture Ware Model Driven Development Michael Piechotta - CASE Tools openarchitecture Ware Gliederung 1.Einleitung - Was ist MDD? - Wozu MDD? 2.Model Driven Development - OMG Konzepte: Modelle,Transformationen Meta-Modellierung

Mehr

Entwicklung von Web-Anwendungen auf JAVA EE Basis

Entwicklung von Web-Anwendungen auf JAVA EE Basis Entwicklung von Web-Anwendungen auf JAVA EE Basis Java Enterprise Edition - Überblick Prof. Dr. Bernhard Schiefer Inhalt der Veranstaltung Überblick Java EE JDBC, JPA, JNDI Servlets, Java Server Pages

Mehr

Datenmodelle im Kontext von Europeana. Stefanie Rühle (SUB Göttingen)

Datenmodelle im Kontext von Europeana. Stefanie Rühle (SUB Göttingen) Datenmodelle im Kontext von Europeana Stefanie Rühle (SUB Göttingen) Übersicht Datenmodelle RDF DCAM ORE SKOS FRBR CIDOC CRM Datenmodelle "Datenmodellierung bezeichnet Verfahren in der Informatik zur formalen

Mehr

ARISTAFLOW. Workflow-Funktionen in seiner Software kommen von AristaFlow. AristaFlow BPM Plattform

ARISTAFLOW. Workflow-Funktionen in seiner Software kommen von AristaFlow. AristaFlow BPM Plattform [ ARISTAFLOW [ Die Workflow-Funktionen in seiner Software kommen von AristaFlow. Das leicht zu integrierende Framework zur flexiblen Workflow-Steuerung für jede Anwendung Würden Sie ein Datenbank-Management-System

Mehr

software TECHNISCHE KAUFLEUTE UND HWD

software TECHNISCHE KAUFLEUTE UND HWD software TECHNISCHE KAUFLEUTE UND HWD Was ist Software? Definition. Die Gesamtheit der auf einem Computer laufenden Programme mit den dazu gehörigen Daten nennt man S. Kernstücke von Programmen sind Algorithmen,

Mehr

Service Oriented Architecture für Grid-Computing

Service Oriented Architecture für Grid-Computing Service Oriented Architecture für Grid-Computing Service Oriented Architecture für Grid-Computing Berlin/Brandenburger Softwareforum 24.08.2005 Andreas Hoheisel (andreas.hoheisel@first.fraunhofer.de) Seite

Mehr

Kleine Torte statt vieler Worte

Kleine Torte statt vieler Worte Kleine Torte statt vieler Worte Effektives Reporting & Dashboarding mit IBM Cognos 8 BI Jens Gebhardt Presales Manager Core Technologies BI Forum Hamburg 2008 IBM Corporation Performance Optimierung 2

Mehr

AFS Backup und Recover nicht nur für (Legato) NetWorker

AFS Backup und Recover nicht nur für (Legato) NetWorker AFS Backup und Recover nicht nur für (Legato) NetWorker Wolfgang Friebel, DESY 28.9.2006 1 Backup Inhalt Schematischer Ablauf Volle und inkrementelle Backups Backup auf Disk Backup auf Tape Recover Recover

Mehr

Effiziente Anwendungs-Entwicklung mittels Business Software Framework BISON Solution

Effiziente Anwendungs-Entwicklung mittels Business Software Framework BISON Solution Effiziente Anwendungs-Entwicklung mittels Business Software Framework BISON Solution Thomas Seiler Product Manager Technology BISON Schweiz AG Agenda Vergleich - Business Software Framework zu.net Framework

Mehr

Softwareentwicklung mit Enterprise JAVA Beans

Softwareentwicklung mit Enterprise JAVA Beans Softwareentwicklung mit Enterprise JAVA Beans Java Enterprise Edition - Überblick Was ist J2EE Java EE? Zunächst mal: Eine Menge von Spezifikationen und Regeln. April 1997: SUN initiiert die Entwicklung

Mehr

SOA goes real Service-orientierte Architekturen erfolgreich planen und einführen

SOA goes real Service-orientierte Architekturen erfolgreich planen und einführen Daniel Liebhart SOA goes real Service-orientierte Architekturen erfolgreich planen und einführen ISBN-10: 3-446-41088-0 ISBN-13: 978-3-446-41088-6 Inhaltsverzeichnis Weitere Informationen oder Bestellungen

Mehr

Jazz Rational Team Concert. InfoPoint, 10. Juni 2009 Silver Scherrer

Jazz Rational Team Concert. InfoPoint, 10. Juni 2009 Silver Scherrer Jazz Rational Team Concert InfoPoint, 10. Juni 2009 Silver Scherrer Inhalt Was ist Jazz? Mehrwert von Jazz Jazz Community Rational Team Concert Rational Team Concert Funktionalität Screenshots, Demo Fazit

Mehr

EAI - Enterprise Application Integration

EAI - Enterprise Application Integration EAI - Enterprise Application Integration Jutta Mülle WS 2005/2006 EAI - Folie 1 Überblick und Begriffsbildung Zusammenfassung und Ausblick hinweise EAI - Folie 2 Conclusion EAI Enterprise Application Integration

Mehr

Die nächste Revolution in der modelgetriebenen Entwicklung?

Die nächste Revolution in der modelgetriebenen Entwicklung? Die nächste Revolution in der modelgetriebenen Entwicklung? Me Johannes Kleiber Software Engineer bei FMC Johannes.Kleiber@fmc-ag.com Themen Überblick Window Workflow Foundation Workflows modellieren WF

Mehr

Web Services stellen eine Integrationsarchitektur dar, die die Kommunikation zwischen verschiedenen Anwendungen

Web Services stellen eine Integrationsarchitektur dar, die die Kommunikation zwischen verschiedenen Anwendungen 9 3 Web Services 3.1 Überblick Web Services stellen eine Integrationsarchitektur dar, die die Kommunikation zwischen verschiedenen Anwendungen mit Hilfe von XML über das Internet ermöglicht (siehe Abb.

Mehr

Spezifikationen und Voraussetzung

Spezifikationen und Voraussetzung Projekt IGH DataExpert Paynet Adapter Spezifikationen Voraussetzungen Datum : 21.07.08 Version : 1.0.0.2 21.07.2008 Seite 1 von 7 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung... 3 2 Architektur... 3 2.1 Grundsätze

Mehr

Cassini I Guiding ahead

Cassini I Guiding ahead Cassini I Guiding ahead AGREEMENT Ein Ansatz für agiles Rationale Management Michaela Gluchow I Cassini Consulting & Lehrstuhl für Angewandte Softwaretechnik (TU München) Version 1.0 Präsentation im Rahmen

Mehr

Workflow-basierte Verarbeitung und Archivierung von Ozeanbeobachtungsdaten

Workflow-basierte Verarbeitung und Archivierung von Ozeanbeobachtungsdaten Workflow-basierte Verarbeitung und Archivierung von Ozeanbeobachtungsdaten Prof. Dr. Wilhelm (Willi) Hasselbring Lehrstuhl Software Engineering http://se.informatik.uni-kiel.de/ Kompetenzverbund Software

Mehr

Mobile Geschäftsprozesse: ein Android-Client für YAWL

Mobile Geschäftsprozesse: ein Android-Client für YAWL Mobile Geschäftsprozesse: ein Android-Client für YAWL Andreas Hense andreas.hense@h-brs.de Wirtschaftsinformatik A. Hense () Mobile Geschäftsprozesse: ein Android-Client für YAWL 2011 1 / 28 Agenda I 1

Mehr

Spezifikationen und Voraussetzung

Spezifikationen und Voraussetzung Projekt IGH DataExpert Yellowbill Adapter Spezifikationen Voraussetzungen Datum : 22.08.2013 Version : 1.0.0.2 22.08.2013 Seite 1 von 7 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung...3 2 Architektur...3 2.1 Grundsätze

Mehr

BPMN. Suzana Milovanovic

BPMN. Suzana Milovanovic BPMN Suzana Milovanovic 2 Übersicht Klärung von Begriffen, Abkürzungen Was ist BPMN? Business Process Diagram (BPD) Beispielprozess Entwicklung von BPMN BPMN in der Literatur 3 Grundlegende Begriffe Business

Mehr

Forschungsprojekt OSAMI Teilprojekt: Entwicklung eines telemedizinischen Trainingssystems

Forschungsprojekt OSAMI Teilprojekt: Entwicklung eines telemedizinischen Trainingssystems Forschungsprojekt OSAMI Teilprojekt: Entwicklung eines telemedizinischen Trainingssystems Schüchtermann-Klinik, Abteilung für Rehabilitation Bad Rothenfelde, November 2008 Erläuterungen Erläuterungen zu

Mehr

Ausgewählte Kapitel der Systemsoftware: Cloud Computing

Ausgewählte Kapitel der Systemsoftware: Cloud Computing Ausgewählte Kapitel der Systemsoftware: Cloud Computing Zunächst heiter bis wolkig, später dauerhaft bedeckt Timo Hönig Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Lehrstuhl Informatik 4 (Verteilte

Mehr

Instant Grid Stand Mai 2006

Instant Grid Stand Mai 2006 Instant Grid Stand Mai 2006 Instant Grid Stand Mai 2006 Projekttreffen 04/05.05.2006 Göttingen Andreas Hoheisel (andreas.hoheisel@first.fraunhofer.de) Helge Rosé (helge.rose@first.fraunhofer.de) Tilman

Mehr

Release Automation für Siebel

Release Automation für Siebel June 30 th 2015 Release Automation für Siebel Stefan Kures Agenda + Herausforderungen + Lösung mit Automic + Vorteile + Resultate 3 Property of Automic Software. All rights reserved Siebel als zentrale

Mehr

Ein Auszug aus... Studie. Content Management Systeme im Vergleich. Empfehlungen und Entscheidungshilfen für Unternehmensbereiche

Ein Auszug aus... Studie. Content Management Systeme im Vergleich. Empfehlungen und Entscheidungshilfen für Unternehmensbereiche Ein Auszug aus... Studie Content Management Systeme im Vergleich Empfehlungen und Entscheidungshilfen für Unternehmensbereiche Die komplette Studie ist bei amazon.de käuflich zu erwerben. Inhaltsverzeichnis

Mehr

Das Beste aus zwei Welten

Das Beste aus zwei Welten : Das Beste aus zwei Welten Das Beste aus zwei Welten Aufruf von R Funktionen mit PROC IML KSFE 2012 08.03.2012 ist IT Dienstleister für Business Intelligence und Datenanalyse gibt es seit über 20 Jahren

Mehr

jbpm5 in Java EE 6 Marek Iwaszkiewicz Pascal Schaerf akquinet AG

jbpm5 in Java EE 6 Marek Iwaszkiewicz Pascal Schaerf akquinet AG jbpm5 in Java EE 6 Marek Iwaszkiewicz Pascal Schaerf akquinet AG Über uns Developer @ akquinet AG Marek Iwaszkiewicz marek.iwaszkiewicz@akquinet.de JBoss Compentence Center Pascal Schaerf pascal.schaerf@akquinet.de

Mehr