Diplomarbeit. Entwicklung eines Workflow-Management-Systems basierend auf UML-Aktivitätsdiagrammen. bei Prof. Dr. Martin Wirsing

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1 Diplomarbeit am Institut für Informatik Ludwig-Maximilians-Universität München Lehrstuhl für Programmier- und Softwaretechnik Entwicklung eines Workflow-Management-Systems basierend auf UML-Aktivitätsdiagrammen bei Prof. Dr. Martin Wirsing Bearbeiter: Christian Braun Betreuer: Dr. Alexander Knapp München, den 22. August 2002

2 Seite 3 Kurzfassung Workflow-Management-Systeme müssen in folgenden drei Bereichen Unterstützung leisten: bei der Definition und Modellierung von Workflows und den dazugehörigen Aktivitäten, der Ausführung und Verwaltung der einzelnen Workflowinstanzen und der Interaktion mit Benutzern und externen Applikationen. Es existieren mittlerweile viele kommerzielle Workflow-Management-Systeme, die unterschiedliche abstrakte Sprachen zur Modellierung von Workflows verwenden. Entscheidend bei der Wahl einer bestimmten Modellierungssprache sind deren Ausdrucksstärke und eine eindeutig definierte Semantik. Das Ziel dieser Arbeit bestand darin, ein Workflow-Management-System zu entwerfen und zu implementieren, das als abstrakte Modellierungssprache UML- Aktivitätsdiagramme verwendet. UML-Aktivitätsdiagramme werden zwar in der Theorie schon länger untersucht, in kommerziellen Systemen finden sie aber bisher noch selten Verwendung. Dies liegt unter anderem daran, dass die UML-Spezifikation in Bezug auf die Semantik von Aktivitätsdiagrammen einige Unklarheiten aufweist. Es wurde zunächst untersucht, welche Anforderungen an ein Workflow- Management-System gestellt werden und welche Standards die Workflow Management Coalition für die Entwicklung vorschlägt. Für die Implementierung wurde ein Metamodell für UML-Aktivitätsdiagramme entworfen. Dieses entspricht weitestgehend dem Metamodell der UML-Spezifikation. Für die Ausführung musste anschließend eine eindeutige Semantik festgelegt werden, die vor allem für die Modellierung und Ausführung von Geschäftsprozessen geeignet ist. Zuletzt wurde das entwickelte Workflow-Management-System mit dem Namen Flow- Sys anhand eines konkreten Fallbeispiels getestet. Bei dem Fallbeispiel handelte es sich um einen möglichen Geschäftsprozess, der bei der Bearbeitung einer Kundenreklamation durchlaufen wird.

3 Seite 4 Inhaltsverzeichnis Ehrenwörtliche Erklärung... 2 Kurzfassung Einleitung Workflow-Management-Systeme UML-Aktivitätsdiagramme Überblick Verwandte Arbeiten Workflow-Management-Systeme Anforderungen an Workflow-Management-Systeme Die Workflow Management Coalition (WfMC) Hintergrund Ergebnisse der WfMC Das Workflow Reference Model Das Process Definition Interchange Interface Das Workflow Application Programming Interface (WAPI) Existierende Systeme Staffware Process Suite COSA Workflow Lotus Workflow MQSeries Workflow UML-Aktivitätsdiagramme und deren Verwendung für Workflow-Management- Systeme Beschreibung des verwendeten Metamodells Abstrakte Syntax Einschränkungen der UML Nicht verwendete Konstrukte und unklare Definitionen Nicht verwendetete Konstrukte Unklare Definitionen bezüglich Object Flow States Der Begriff well nested Semantik zur Ausführung von Aktivitätsdiagrammen Der Event Manager Der Router... 38

4 Seite Transitionen Object Flow States Ausführungsbeispiel Vergleich mit dem Metamodell der WfMC Das Workflow-Management-System FlowSys Allgemeine Beschreibung der Funktionalitäten Implementierte Funktionen des WAPI WAPI Connect Functions WAPI Process Control Functions WAPI Activity Control Functions WAPI Process Status Functions WAPI Activity Status Functions WAPI Worklist Functions Zusätzlich implementierte Funktionen Fallstudie Beschreibung des Fallbeispiels Anmeldung an der Workflow-Engine Das zentrale Workflowfenster Der Workflow-Editor Die Workflow-Applikation Design und Implementierung Architektur RMI (Remote Method Invocation) Schlußbetrachtung Zusammenfassung Ausblick Literaturverzeichnis Abbildungsverzeichnis... 79

5 Seite 6 1 Einleitung 1.1 Workflow-Management-Systeme Die Workflow Management Coalition (WfMC) [25], eine offene Gruppe mit Mitgliedern aus Industrie und Forschung, die Standards für die Beschreibung von Workflow- Management-Systemen entwickelt, definiert den Begriff Workflow (oft auch als Geschäftsprozess, Prozess oder Arbeitsablauf bezeichnet) wie folgt: The automation of a business process, in whole or part, during which documents, information or tasks are passed from one participant to another for action, according to a set of procedural rules. Unter einem Workflow versteht man also einen alltäglichen Arbeitsablauf in einem Unternehmen, der nach bestimmten Regeln und mit einem bestimmten Ziel durchgeführt wird. Dabei werden Dokumente, Informationen oder Aufgaben zwischen den einzelnen Teilnehmern zur Bearbeitung weitergereicht. Ein Workflow besteht üblicherweise aus mehreren logischen Schritten, die man als Aktivitäten bezeichnet. Eine Aktivität kann entweder manuell von einem Teilnehmer am Workflow durchgeführt werden oder automatisch durch eine Maschine bzw. ein System. Da sich Workflows im Laufe der Zeit relativ häufig verändern, werden sie nicht unmittelbar durch ein Programm codiert, sondern in abstrakter Form beschrieben. Diese Workflowbeschreibungen (meist Workflowdefinitionen, oft aber ebenfalls Workflows genannt) sind leicht zu verändern und werden von einem Workflow-Management- System interpretiert und ausgeführt. Neue Entwicklungen ermöglichen auch die Modifikation während der Laufzeit. Für die abstrakte Beschreibung von Workflows werden meist Sprachen verwendet, die eine intuitive graphische Notation besitzen und sich an Petrinetzen oder verwandten formalen Modellen orientieren. Der Begriff Workflow-Management-System wird von der WfMC folgendermaßen definiert: "A system that completely defines, manages and executes workflow processes through the execution of software whose order of execution is driven by a computer representation of the workflow process logic."

6 Seite 7 Die Aufgabe eines Workflow-Management-Systems besteht darin, Workflowdefinitionen bzw. beschreibungen zu interpretieren, die in den meisten Fällen mit einem externen Programm erstellt wurden. Es ermöglicht die Automatisierung eines Geschäftsprozesses, indem es die durchzuführenden Aktivitäten entsprechend der Workflowbeschreibung verwaltet. Das Workflow-Management-System soll in den folgenden drei Bereichen Unterstützung leisten: Bei der Modellierung und Definition von Arbeitsabläufen und deren Aktivitäten. Bei der Verwaltung aller auszuführenden Instanzen von Workflowdefinitionen und der Steuerung der einzelnen Aktivitäten einer bestimmten Workflowinstanz. Bei der Interaktion mit Anwendern und externen Applikationen während der Ausführung einer Workflowinstanz. 1.2 UML-Aktivitätsdiagramme UML-Aktivitätsdiagramme sind noch relativ neu und stellen eine Mischung verschiedener, bereits länger bekannter Darstellungsformen für die Modellierung von Prozessen, dar. Sie basieren unter anderem auf Zustandsdiagrammen, Flussdiagrammen und Petrinetzen. Da Aktivitätsdiagramme noch nicht lange existieren, liegen auch noch keine umfangreichen Erfahrungen vor. Sie werden zwar in der Theorie schon länger untersucht, in der Praxis finden sie aber bisher noch selten Verwendung. UML-Aktivitätsdiagramme beschreiben die Ablaufmöglichkeiten eines Systems oder Prozesses. Ein Aktivitätsdiagramm ist eine spezielle Form des Zustandsdiagramms, das überwiegend Aktivitäten enthält und zur Modellierung des Kontroll- und Objektflusses bei Prozessen verwendet wird. Aktivitäts- und Zustandsdiagramme besitzen viele gemeinsame Elemente auf der Ebene des Metamodells. Eine Aktivität ist ein Zustand mit einer internen Aktion und einer oder mehreren ausgehenden Transitionen. Sie stellt einen einzelnen Schritt in einem Prozess bzw. Arbeitsablauf dar. Wenn eine ausgehende Transition nicht explizit durch ein Ereignis ausgelöst wird, dann wird sie, wie bei einem Zustandsdiagramm, durch die Beendigung der internen Aktion ausgelöst.

7 Seite 8 Aktivitäten lassen sich hierarchisch schachteln, das heisst eine Aktivität kann wiederum aus mehreren Unteraktivitäten bestehen, die durch ein eigenes Aktivitätsdiagramm dargestellt werden. Aktivitätsdiagramme ermöglichen auch die Modellierung von nebenläufigen Aktivitäten und Verzweigungen. Sie beinhalten das Konzept von Partitionen bzw. Verantwortlichkeitsbereichen, mit denen die Aktivitäten bestimmten Elementen oder Strukturen zugeordnet werden können. Im speziellen Fall der Geschäftsprozessmodellierung können mit Hilfe der Verantwortlichkeitsbereiche auch Organisationsstrukturen abgebildet werden. Abbildung 1: Aktivitätsdiagramm Kundenreklamation UML-Aktivitätsdiagramme sind somit geeignet zur organisatorischen Modellierung von Geschäftsprozessen bzw. Workflows. In diesem Kontext treten Ereignisse häufig

8 Seite 9 innerhalb des Systems auf, ausgelöst zum Beispiel durch Überschreiten eines bestimmten Zeitlimits, aber auch außerhalb des Systems, ausgelöst durch ein externes Ereignis, wie zum Beispiel den Eingang einer Bestellung. Abbildung 1 zeigt ein Beispiel für ein typisches UML-Aktivitätsdiagramm. Es stellt den Geschäftsprozess nach Eingang einer Kundenreklamation dar. 1.3 Überblick Die Aufgabe der Diplomarbeit bestand darin, ein Workflow-Management-System zu entwickeln, das als abstrakte Modellierungssprache UML-Aktivitätsdiagramme verwendet. Aktivitätsdiagramme können, wie bereits weiter oben beschrieben, dazu verwendet werden, Arbeitsabläufe bzw. Geschäftsprozesse in den unterschiedlichsten Bereichen eines Unternehmens oder einer Organisation zu modellieren. UML- Aktivitätsdiagramme müssen also nicht nur modelliert und abgespeichert, sondern auch ausgeführt werden können. Die Ausführung sollte sich an einem Algorithmus, der von Rik Eshuis und Roel Wieringa an der Universität von Twente entworfen wurde [8], orientieren. Dieser unterstützt allerdings keinen Objektfluss, in UML- Aktivitätsdiagrammen dargestellt durch so genannte Object Flow States. Da die UML-Spezifikation bezüglich der Semantik von Object Flow States einige Unklarheiten aufweist, bestand eine Teilaufgabe der Diplomarbeit darin, zu analysieren, welche Semantik den Object Flow States zugeordnet werden kann. Diese sollte dann auch in der Implementierung des Systems umgesetzt werden. Die Architektur des Workflow-Management-Systems, genannt FlowSys, orientiert sich an den von der Workflow Management Coalition (WfMC) [25] entworfenen Standards. Eine weitere Aufgabe bestand darin, diese Standards vorzustellen und anschließend zu analysieren, in wie weit diese Standards von dem implementierten System eingehalten werden bzw. in ihm abgebildet werden können. Das gesamte Workflow-Management-System ist so aufgebaut, dass die Workflow- Engine, die für die Ausführung der Aktivitätsdiagramme zuständig ist, unabhängig auf einem Serverrechner laufen kann. Externe Workflowapplikationen, die auf unterschiedlichen entfernten Rechnern installiert sein können, kommunizieren mit ihr ausschließlich über ein Interface, das sich an dem von der WfMC spezifizierten Interface orientiert. Die Workflowapplikation besteht logisch gesehen aus zwei getrennten

9 Seite 10 Komponenten, dem Workflow-Editor und dem Workflow-Client. Aktivitätsdiagramme, die mit dem Editor erstellt wurden, können in der Datenbank der Workflow-Engine als so genannte Workflowdefinitionen abgespeichert werden. Der Workflow-Client ermöglicht es, Instanzen dieser Workflowdefinitionen zu starten oder an einer bereits gestarteten Workflowinstanz teilzunehmen. Die Diplomarbeit baut auf dem Ergebnis der abgeschlossenen Projektarbeit auf. Das Ergebnis der Projektarbeit war ein Editor für UML-Aktivitätsdiagramme. Mit Hilfe des Editors ist es möglich, UML-Aktivitätsdiagramme zu zeichnen, auf Korrektheit bezüglich der UML-Spezifikation [20] zu überprüfen und anschließend abzuspeichern. Anhand eines konkreten Fallbeispiels wird zuletzt der Umgang mit dem entwickelten Workflow-Management-System demonstriert. 1.4 Verwandte Arbeiten Es gibt bereits eine Reihe von Arbeiten, die sich mit der Verwendung von UML- Aktivitätsdiagrammen für die Workflowmodellierung und Ausführung von Workflows beschäftigt haben. Sollen UML-Aktivitätsdiagramme in Zukunft zu einem Standard im Bereich der organisatorischen Prozessmodellierung werden, dann müssen sie mit alternativen Modellierungssprachen (Petrinetze, Ereignisgesteuerte Prozesskette, Aktivitätenmodell), wie sie zum Beispiel bereits in kommerziellen Workflow- Management-Systemen eingesetzt werden, verglichen werden. Marlon Dumas und Arthur H.M. ter Hofstede [7] untersuchen die Ausdrucksstärke und Eignung von Aktivitätsdiagrammen für die Definition von Workflows, indem sie systematisch auswerten, welche Workflowmuster mit ihnen dargestellt werden können. Diese Analyse zeigt die relativen Stärken und Schwächen von Aktivitätsdiagrammen. Es wird gezeigt, dass mit Hilfe von Aktivitätsdiagrammen in der Praxis Situationen abgebildet werden können, die mit den Modellierungssprachen der meisten kommerziellen Workflow-Management-Systeme nicht hätten modelliert werden können. Andererseits zeigt die Analyse auch einige Fälle, bei denen die Modellierung mit Aktivitätsdiagrammen scheitert. Zusammenfassend stellt die Analyse drei wichtige Vorteile von Aktivitätsdiagrammen gegenüber alternativen Modellierungssprachen, die in kommerziellen Systemen verwendet werden, heraus:

10 Seite 11 Sie unterstützen das Senden und Empfangen von Signalen auf der konzeptionellen Ebene. Sie unterstützen sowohl Zustände, in denen eine Aktivität ausgeführt wird, als auch Zustände in denen nur auf das Auftreten eines bestimmten Ereignisses gewartet wird. Aktivitäten können beliebig hierarchisch geschachtelt werden. Die Analyse offenbart aber auch einige Nachteile von Aktivitätsdiagrammen: Einigen Elementen fehlt es an einer präzisen Syntax und Semantik. So sind zum Beispiel die Regeln zur Schachtelung von Forks und Joins nicht ausreichend definiert, genauso wenig wie die Konzepte von Dynamic Invocations und Deferred Events. Sie unterstützen einige Synchronisationsarten nicht vollständig, wie zum Beispiel den N-out-of-M Join. Die Analyse dieser Arbeit konzentriert sich ausschließlich auf den Kontrollfluss. Workflows können aber auch aus der Sicht des Objektflusses betrachtet werden. Eine weitere Betrachtungsweise könnte ein Vergleich zwischen den Konstrukten und Konzepten von UML-Aktivitätsdiagrammen und denen des Referenzmodells der Workflow Management Coalition [26] sein. Rik Eshuis und Roel Wieringa präsentieren in ihrer Arbeit einen Ausführungsalgorithmus für UML-Aktivitätsdiagramme [8], der für Workflow-Management-Systeme geeignet sein soll. Dieser orientiert sich sehr stark an der Semantik zur Ausführung von UML-Zustandsmaschinen, weicht allerdings in einigen Punkten geringfügig davon ab. Der größte Unterschied zur Semantik der UML-Spezifikation [20] besteht darin, dass eine Aktivität in einem Zustand extern, z.b. durch einen Anwender, ausgeführt wird, und nicht innerhalb einer Transition durch das System selbst. Da das Workflow-Management-System FlowSys auf diesem Ausführungsalgorithmus basiert, wird an dieser Stelle nicht weiter darauf eingegangen. In einer weiteren Arbeit [9] vergleichen Rik Eshuis und Roel Wieringa Petrinetze mit Aktivitätsdiagrammen. Petrinetze sind schon seit längerer Zeit eine weit verbreitete Technik zur Modellierung von Workflows. Neuerdings werden dafür aber auch immer häufiger UML-Aktivitätsdiagramme verwendet, obwohl ihre Syntax und Semantik noch nicht vollständig definiert sind. Trotzdem sind sie Petrinetzen sehr ähnlich. Um

11 Seite 12 dies zu belegen, versuchen die beiden Autoren die Semantik von Aktivitätsdiagrammen zu formalisieren, und vergleichen sie anschließend mit der Semantik von Petrinetzen. Sie stellen fest, dass der Hauptunterschied zwischen der Semantik von Petrinetzen und der von ihnen definierten Semantik von UML- Aktivitätsdiagrammen darin besteht, dass mit Petrinetzen in sich geschlossene, aktive Systeme modelliert werden können, die nicht auf externe Ereignisse reagieren. Mit UML-Aktivitätsdiagrammen können dagegen offene, reaktive Systeme modelliert werden. Da allerdings Workflow-Management-Systeme offen sind und auf externe Ereignisse reagieren sollen, kommen sie zu dem Schluss, dass Petrinetze weniger gut für die Workflowmodellierung geeignet sind, als Aktivitätsdiagramme. In Bezug auf die Beurteilung der Ausdrucksstärke von Aktivitätsdiagrammen bietet die Arbeit [1] eine gute Grundlage. In dieser Arbeit werden die Anforderungen an Sprachen zur Definition von Workflows systematisch mit Hilfe so genannter Workflowmuster analysiert. Es werden eine Reihe von Workflowmuster bzw. Konstrukten vorgestellt, die nach Meinung der Autoren für die Definition von Workflows zur Verfügung stehen sollten. Basierend auf diesen Mustern vergleichen sie mehrere kommerziell verfügbare Workflow-Management-Systeme. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass die heutigen Sprachen zur Definition von Workflows die grundlegenden Konstrukte wie Sequenz, Iteration, Verzweigung und Zusammenführung unterstützen. Allerdings werden selbst diese grundlegenden Konstrukte nicht einheitlich interpretiert und es ist oftmals unklar, wie komplexere Konstrukte unterstützt werden könnten. In der Arbeit [4] wird für UML-Aktivitätsdiagramme eine präzise Semantik vorgeschlagen, um einige der Unklarheiten zu beseitigen, die aufgrund der nicht ganz eindeutigen Definitionen in der UML-Spezifikation entstehen. Zur Beschreibung der Semantik werden abstrakte Zustandsmaschinen verwendet. Dadurch entsteht gleichzeitig eine neue Unterklasse von abstrakten Zustandsmaschinen, genannt Aktivitätsdiagramm-Maschinen, deren Verwendung in der Softwareentwicklung durch UML-Tools unterstützt wird. Die Methode der Ereignisgesteuerten Prozesskette (EPK) [14], die im Rahmen der Architektur Integrierter Informationssysteme (ARIS) [23] am Institut für Wirtschaftsin-

12 Seite 13 formatik in Saarbrücken entwickelt wurde, baut auf der Grundlage von Petrinetzen auf. Sie hat sich mittlerweile zu einer Standard-Methode im Bereich der Geschäftsprozessmodellierung etabliert. Eine Ereignisgesteuerte Prozesskette besteht aus den Grundelementen Ereignisse und Funktionen (Aktivitäten), die durch Pfeile (Transitionen) und Verknüpfungsoperatoren zu einer komplexen Ablauffolge hintereinander geschaltet werden. Funktionen beschreiben komplexe Tätigkeiten, die weiter untergliedert werden können. Es können Bedingungen formuliert werden, die während der Ausführung einer Prozessinstanz geprüft werden. Ist die Bedingung erfüllt, spricht man von einem eingetretenen Ereignis. Ereignisse besitzen keine Entscheidungslogik. Deshalb existieren zusätzlich Verknüpfungsoperatoren (und, oder, exklusives oder), um komplexere Ablauflogiken darstellen zu können. Das Grundmodell der EPK kann um weitere Beschreibungselemente zur Abbildung von Datenflüssen, Organisationseinheiten oder Anwendungssystemen erweitert werden. Solch ein Diagrammtyp wird als erweiterte Ereignisgesteuerte Prozesskette (eepk) bezeichnet. Markus Nüttgens, Thomas Feld und Volker Zimmermann diskutieren in ihrer Arbeit [18], wie prozess- und objektorientierte Methoden miteinander kombiniert werden können. Dazu wird zunächst untersucht, wie Modelle zur Geschäftsprozessmodellierung in objektorientierte Modelle übersetzt werden können. Unter anderem werden dabei auch Ereignisgesteuerte Prozessketten in UML-Aktivitätsdiagramme transformiert. Dies belegt ebenfalls, dass UML-Aktivitätsdiagramme gut für die Modellierung von Geschäftsprozessen geeignet sind.

13 Seite 77 Literaturverzeichnis 1. Wil van der Aalst, Arthur ter Hofstede, Bartek Kiepuszewski and Arthur Barros. Workflow Patterns. Technical report. Eindhoven University of Technology, Eindhoven, Will van der Aalst. The application of Petri nets to workflow management. The Journal of Circuits, Systems and Computers, 8(1): 21-66, Rob Allen. Workflow: An Introduction. The Workflow Handbook 2001, Section 1: Future Strategies Inc., Lighthouse Point, Fl, USA. 4. Egon Börger, Alessandra Cavarra and Elvinia Riccobene. An ASM Semantics for UML Activity Diagrams. In Teodor Rus, ed., Algebraic Methodology and Software Technology, 8 th International Conference, AMAST 2000, Iowa City, USA, May 2000, CORBA. Common Object Request Broker Architecture, 6. COSA Workflow. Software-Ley, Pullheim, Germany, 7. Marlon Dumas and Arthur ter Hofstede. UML Activity Diagrams as a Workflow Specification Language. In Proc. of the International Conference on the Unified Modeling Language (UML). Toronto, Canada, October Springer Verlag, LNCS 2185, 76 ff. 8. Rik Eshuis and Roel Wieringa. An Execution Algorithm for UML Activity Graphs. In Proc. of the International Conference on the Unified Modeling Language (UML). Toronto, Canada, October Springer Verlag, LNCS 2185, 47 ff. 9. Rik Eshuis and Roel Wieringa. A Comparison of Petri Net and Activity Diagram Variants. In Proc. 2 nd International Colloquium on Petri Net Technologies for Modelling Communication Based Systems, September, Rik Eshuis and Roel Wieringa. A Formal Semantics for UML Activity Diagrams Formalising Workflow Models. CTTT Technical Report University of Twente, February Stefan Jablonski, Markus Böhm, Wolfgang Schulze. Workflow-Management: Entwicklung von Anwendungen und Systemen. dpunkt Verlag, Heidelberg, JDBC. Java Database Connectivity JDK. Java Development Kit Gerhard Keller, Markus Nüttgens, August-Wilhelm Scheer. Semantische Prozessmodellierung auf der Grundlage Ereignisgesteuerter Prozessketten (EPK). Veröffentlichungen des Instituts für Wirtschaftsinformatik, Heft 89, Saarbrücken, 1992, 15. Guido Krüger. Go to Java 2: Handbuch der Java-Programmierung. Addison- Wesley, München, Lotus Workflow 3.0. IBM Lotus Software, Cambridge, USA, 17. MQSeries Workflow. IBM,

14 Seite Markus Nüttgens, Thomas Feld, Volker Zimmermann. Business Process Modeling with EPC and UML: Transformation or Integration?, in: Martin Schader, Axel Korthaus, (Hrsg.): The Unified Modeling Language - Technical Aspects and Applications, Proceedings (Mannheim, Oktober 1997), Workshop des Arbeitskreises "Grundlagen objektorientierter Modellierung" (GROOM) der GI-Fachgruppe ("Objektorientierte Softwareentwicklung"), Heidelberg 1998, S NSUML. Novosoft Object Management Group. OMG Unified Modeling Language Specification, Version 1.4, September Bernd Oestereich. Die UML-Kurzreferenz für die Praxis. Oldenbourg, München, RMI. Remote Methode Invocation August-Wilhelm Scheer. Architektur integrierter Informationssysteme Grundlagen der Unternehmensmodellierung, Springer Verlag, Staffware Process Suite. Staffware GmbH, München, Germany, 25. WfMC. Workflow Management Coalition, 26. WfMC. Workflow Management Coalition, The Workflow Reference Model, Document Number TC , Document Status Issue 1.1, January WfMC. Workflow Management Coalition, Workflow Management Application Programming Interface (Interface 2&3) Specification, Document Number WfMC- TC-1009, Version 2.0, July WfMC. Workflow Management Coalition, Process Definition Interchange (Interface 1), Document Number WfMC TC-1016-P, Version 1.1, October WfMC. Workflow Management Coalition, Workflow Standard Interoperability (Interface 4), Document Number WFMC-TC-1012, Version 2.0b (Draft), November WfMC. Workflow Management Coalition, Audit Data Specification (Interface 5), Document Number WFMC-TC-1015, Version 1.1, September WfMC. Workflow Management Coalition, Process Definition Interchange (Interface 1) Q&A and Examples, Document Number WfMC TC-1016-X, Draft 7.01, January 1999.

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