Geschichte des Computers von den Anfängen bis zur Gegenwart

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1 Geschichte des Computers von den Anfängen bis zur Gegenwart Proseminar Technische Informatik im Sommersemester 2001 Michael Drüing Universität Tübingen - WSI Betreuer: Walter Lange 6. Juni 2001

2 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 2 2 Historische Rechenmaschinen Wilhelm Schickard ( ) Charles Babbage ( ) Herman Hollerith ( ) Exkurs: Lochkarten Computer der 1. bis 3. Generation Konrad Zuse ( ) Harvard Mark I Eniac Zweite und dritte Computergeneration Heutige Computer Die 4. Computergeneration Entwicklung der Rechenleistung Bauteilintegration Entwicklung der Speicherkapazitäten und Speicherkosten Zusammenfassung 13 6 Ausblick 13 7 Literaturverzeichnis 15 1

3 1 Einleitung Die Geschichte der Computer ist noch gar nicht so alt, als daß der Name Geschichte gerechtfertigt wäre. Immerhin gibt es Computer so wie wir sie kennen erst seit etwa 40 Jahren. Trotzdem (oder gerade deshalb) werden auf den nächsten Seiten einige wichtige Meilensteine dieser so schnell vorangegangenen Entwicklung vorgestellt, um einen Einblick zu geben, welche gigantischen Quantensprünge diese Entwicklung vollbracht hat. Desweiteren wird auf den rapiden Verfall der Anschaffungskosten und das ebenso schnelle Anwachsen der Speicherkapazität und der Rechenleistung eingegangen, die mit dieser Entwicklung einhergingen. Zum Abschluß wird noch ein Ausblick in die (mögliche) Zukunft der Computer gegeben. 2 Historische Rechenmaschinen Das erste Kapitel bilden die historischen Rechenmaschinen, sozusagen die Vorgänger der modernen Computer. Angefangen bei Wilhelm Schickard über Charles Babbage und Herman Hollerith bis hin zu Konrad Zuse wird über diese wichtigen Vorarbeiten der heutigen Datenverarbeitung berichtet. 2.1 Wilhelm Schickard ( ) Abbildung 1: Wilhelm Schickard. Quelle: [3] Die erste mechanische Rechenmaschine, über die berichtet wird, ist von Wilhelm Schickard (Abbildung 1). Zum einen, weil sie eigentlich die erste richtige mechanische Rechenmaschine war, zum Anderen deshalb, weil nach Wilhelm Schickard das Informatik-Institut der Uni Tübingen benannt ist. Wilhelm Schickard (oft sieht man auch andere Schreibweisen seines Namens, z.b. Schickhardt oder Schichardt, hier wird jedoch im Folgenden die Schreibweise Schickard verwendet) lebte von 1592 bis 1635 und hat hier in Tübingen an der Universität als Professor unter Anderem für Orientalistik, Mathematik, Astronomie und Landvermessung gearbeitet. Er war eng mit Johannes Kepler befreundet und konstruierte im Jahre 1623 eine mechanische Rechenmaschine, die Kepler bei der Berechnung der Planetenbahnen helfen sollte (Siehe Abbildung 2). 2

4 Abbildung 2: Die Rechenmaschine von Schickard. Quelle: [1] Dies war eine zeitraubende Arbeit, die die ständige Wiederholung immer derselben Rechenschritte forderte. Schickards Rechenmaschine konnte nun einen Teil der Arbeit, nämlich Additionen und Subtraktionen, mechanisch ausführen und somit die Multiplikation, die damals noch eine recht aufwendige Sache war, erheblich erleichtern. Sie arbeitete mit sechs Zylindern, auf denen die Rechenstäbe von Neper 1 aufgetragen waren, und die über Zahnräder miteinander wechselwirkten. Die Maschine besaß auch einen selbstständigen Zehnerübertrag: er funktionierte indem ein größerer Zahn das Zählrad der nächsten (höherwertigen) Stelle um eins erhöhte. Vervollständigt wurde die Maschine durch eine Merkvorrichtung für Zahlen (z.b. für den Multiplikator), die man heute als Register bezeichnet. Von Schickards Rechenmaschine blieben leider nur einige wenige schriftliche Aufzeichnungen übrig, die Maschine selbst wurde im 30-jährigen Krieg zerstört. In den späten 50er Jahren unseres Jahrhunderts gelang es jedoch dem Tübinger Professor von Freytag-Löringhoff, die Maschine zu rekonstruieren. 2.2 Charles Babbage ( ) Der nächste große Schritt in der Entwicklung der Rechenmaschinen gelang 1833 dem englischen Mathematiker Charles Babbage (Abbildung 3) zumindest in der Theorie. Er war mit der Prüfung von Logarithmentafeln beschäftigt, und diese stupide Tätigkeit war die Ursache für seine Idee einer universellen, automatischen Rechenmaschine. Er entwickelte das Konzept der Differenz-Maschine (Differential Engine), aber noch während er mit der Ausarbeitung dieser Idee beschäftigt war, entwickelte er das Konzept gedanklich weiter, was dann zur Analytical Engine (Abbildung 4) führte. Die Analytical Engine umfaßte schon damals die wesentlichen Teile der heutigen Computer: eine zentrale Recheneinheit, einem Speicher für Zahlen, einer Ein- und Ausgabeeinheit sowie eine Programmsteuereinheit, die Babba- 1 Es handelt sich dabei um Stäbe, auf denen das kleine Einmaleins aufgetragen waren und mit denen sich die Multiplikation auf Addition von Teilprodukten zurückführen ließ. Sie wurden von dem Schotten John Neper ( ) erfunden. Siehe auch [1] 3

5 Abbildung 3: Charles Babbage, Quelle: [2] Abbildung 4: Eines der Dutzenden von Teilen der Analytical Engine. Quelle: [2] ge durch Lochkarten realisieren wollte. 2 DieAnalytical Engine sollte alle vier Grundrechenarten ausführen können. Leider konnte sie aufgrund der damals noch nicht ausreichend entwickelten Feinmechanik nie fertiggestellt werden. Außerdem hat Babbage nicht die zum Bau der Maschine erforderlichen Gelder beschaffen können, weshalb die Analytical Engine abgesehen von ein paar einzelnen Teilen nur auf dem Reißbrett existierte. Nichtsdestotrotz begann damals Lady Ada Gräfin Lovelace, die gut mit Charles Babbage befreundet war, die ersten Programme für die Analytical Engine zu entwickeln. Nach ihr wurde später die erste Programmiersprache ADA benannt. 2 Die Idee, Programme oder Verarbeitungsvorschriften durch Lochkarten zu repräsentieren geht auf J.M. Jacquard ( ) zurück, der damals einen vollständig automatischen Webstuhl konstruierte, welcher genau die Muster webte, die man ihm per Lochkarten vorgegeben hat. 4

6 2.3 Herman Hollerith ( ) Abbildung 5: Herman Hollerith. Quelle: [4] Die erste Rechenmaschine, die tiefgreifende wirtschaftliche Veränderungen herbeiführte, war die automatische Zähl- und Sortiermaschine von Herman Hollerith (Abbildung 5): Die USA hatten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein massives, vor Allem durch Einwanderer bedingtes Bevölkerungswachstum. Dadurch wurde die von der amerikanischen Regierung alle 10 Jahre angeordnete Volkszählung zu einem fast unmöglichen Unterfangen: Zur Auswertung der statistischen Daten einer solchen Zählung wurden fast 7 Jahre benötigt, so daß die Daten, wenn sie veröffentlicht wurden, schon wieder veraltet waren. Herman Hollerith, der an der 10. Volkszählung von 1880 mitgearbeitet hatte, hat für diese Probleme nach einer Lösung gesucht. Das Ergebnis dieser Bemühungen war seine Zähl- und Sortiermaschine (Abbildung 6). Sie bestand aus einer elektromechanischen (d.h. in Relaistechnik aufgebauten) Lochkarten-Abtast-Einheit und mehreren Zähluhren, die vorher festgelegte, auf der Lochkarte codierte Parameter zählen konnten. Weiterhin konnten die gezählten Lochkarten direkt nach der Zählung durch eine separate Sortierapperatur geschleust werden und so nach beliebigen anderen Parametern neu sortiert werden. Dadurch wurden komplexe Auswertungen möglich, und das in einer Zeit und mit einer Fehlerfreiheit, die durch menschliches Auszählen nie erreicht werden konnten. Durch den Einsatz von Holleriths Zähl- und Sortiermaschine konnte bei der 11. Volkszählung von 1890 die Auswertungszeit auf 4 Wochen verkürzt werden, was einer Senkung auf ca. 1% der ursprünglich benötigten Zeit entsprach. Für damalige Verhältnisse ein enormer Produktivitätsgewinn. Auf diesem Erfolg aufbauend gründete Hollerith die Tabulating Machine Company und entwickelte seine Zählmaschinen konsequent weiter. So konnte 1910 der Durchsatz einer seiner Zählmaschinen auf Lochkarten pro Stunde gesteigert werden. Aus der Tabulating Machine Company wurde 1924 die Firma IBM, die bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts immer kompliziertere Rechenmaschinen konstruierte, welche addieren, multiplizieren oder dividieren konnten, jedoch immer noch auf eine (konstante) Formel der Form (A B) C ± D = E beschränkt waren. 5

7 Abbildung 6: Die Zähl- und Sortiermaschine von Hollerith. Quelle: [1] 2.4 Exkurs: Lochkarten Hier sind zwei Bilder, die zeigen wie Lochkarten früher ausgesehen haben. Das erste (Abbildung 7) zeigt eine original Lochkarte von der Art wie sie bei der 11. amerikanischen Volkszählung verwendet wurde. Die Löcher waren groß genug, so daß durch sie ein elektrischer Kontakt geschlossen werden konnte. Die zweite Lochkarte (Abbildung 8) zeigt eine neuere 80-Spalten IBM-Lochkarte, wie sie bis ende der 70er Jahre noch verwendet wurde. Auf dem Bild erkennt man auch, wie einzelne Buchstaben und Ziffern darauf kodiert wurden. Abbildung 7: Hollerith-Lochkarte. Quelle: [1] 3 Computer der 1. bis 3. Generation Hier sollen nun die Veränderungen vorgestellt werden, die sich von den ersten Rechenmachinen bis zu den heutigen Universalcomputern vollzogen haben. Denn nicht nur die technische Realisierung von Computern hat sich verändert (von Relais über Elektronenröhren bis hin zu Transistoren und Mikroschaltkreisen), sondern auch die Theorie, die dahinter steckt (Stichwort: von Neumann-Computer). 6

8 Abbildung 8: Modernere IBM-Lochkarte. Quelle: [1] 3.1 Konrad Zuse ( ) Abbildung 9: Konrad Zuse. Quelle: [6] Der Bauingeneur Konrad Zuse(Abbildung 9) hatte 1933 die Idee, die Rechenschamata, die in seinem Beruf ständig anzuwenden waren, durch eine Maschine zu automatisieren. Er wagte somit einen zweiten Anlauf für einen Universalrechner, wie ihn schon Charles Babbage konstruieren wollte. (Von Babbage wußte Zuse jedoch bis in die 40er Jahre noch nichts) Er konstruierte 1938 in seiner Wohnung in Berlin seine erste vollständig mechanische Rechenmaschine, die Z1 (Abbildung 10). Sie bestand aus ca kleinen und großen Metallplättchen, die mechanisch miteinander wechselwirkten. Diese hatte Zuse in Laubsägearbeit selbst hergestellt und sie verklemmten sich oft 3, was die Maschine sehr fehleranfällig machte. Über den Zwischenschritt der Z2, bei der das Rechenwerk schon elektromechanisch ausgelegt war, konstruierte Zuse dann 1941 die Z3 (Abbildung 11), eine vollständig in Relaistechnik aufgebaute Rechenmaschine. Sie bestand aus über Relais und arbeitete im Binärsystem, besaß eine Gleitpunktdarstellung für Zahlen und konnte auch mit den logischen Grundoperationen UND, ODER und NICHT umgehen. Für eine Multiplikation benötigte die Z3 ungefähr 4 bis 5 Sekunden. 7

9 Abbildung 10: Nachbau der Z1 von Vergrößerte Ausschnitte von Links im Uhrzeigersinn: Eingabefeld, Kurbel ( Takt ), Übertragungsgestänge, Programmlesegerät, 3 Speicherblöcke, Verbindung zum Rechenwerk ( Weichenstraße ). Quelle: [7] 3.2 Harvard Mark I Ein weiterer elektomechanisch arbeitender Computer ist der 1943 fertiggestellte IBM ASCC (Automatic Sequence Controlled Calculator), besser bekannt als Harvard Mark I 4 (Abbildung 13). Der ASCC, entwickelt von Howard H. Aiken (Abbildung 12), bestand aus rund Einzelteilen und ca. 80 km Draht. Er war 15 Meter lang, 2,5 Meter hoch und konnte zwei Zahlen in ungefähr 6 Sekunden miteinander multiplizieren. Auch dieser Computer arbeitete noch vollständig im Dezimalsystem, was die Komplexität enorm erhöhte. Eine kleine Anekdote am Rand: Der Nachfolger des ASCC, der Harvard Mark II, war der Namensgeber für die Bezeichnung Bug für einen Programmfehler: Als die Programmierer damals nach dem Fehler suchten, warum ihr Programm nicht richtig lief, stießen sie auf eine kleine Wanze, die in den Kontakten eines der Relais eingeklemmt war und somit den Stromfluß verhinderte... 3 Bei der Z1 gab es auch schon Illegale Befehlsfolgen, so wie es heute bei den Prozessoren die Illeglen Opcodes gibt: Befehle, die nicht ausgeführt werden dürfen. Beim Versuch, einen solchen Befehl auszuführen, wurde die im Deutschen Technikmuseum nachgebaute Z1 leicht beschädigt. 4 Der Name Harvard Mark I kommt daher, daß dieser Rechner ein Jahr nach seiner Fertigstellung an der Harvard Universität in Betrieb genommen wurde. 8

10 Abbildung 11: Nachbau der Z3 im Deutschen Museum von Quelle: [6] Abbildung 12: Howard H. Aiken. Quelle: [5] 3.3 Eniac Während des zweiten Weltkrieges, genauer gesagt im Jahre 1942, entwickelte das US-Militär unter der Leitung von John P. Eckert (Abbildung 14) und W. Mauchly (Abbildung 15) eine Rechenmmaschine, die die Berechnung ballistischer Geschoßtabellen übernehmen sollte. Dies war damals für manuelle Rechenmaschinen eine fast nicht zu bewältigende Aufgabe. Aus diesen Bemühungen heraus entstand die ENIAC (Electronic Numerical Integrator and Calculator), ein aus ca Elektronenröhren bestehender Elektronenrecher, der im Dezimalsystem arbeitete. Einige der technischen Daten: Lötstellen, Abbildung 13: IBM ASCC a.k.a. Harvard Mark I. Quelle: [1] 9

11 Abbildung 14: John P. Eckert. Abbildung 15: W. Mauchly Widerstände, Schalter (zur Eingabe von konstanten Werten), Gewicht 30 t, 150 Quadratmeter Fläche, Watt Stromverbrauch. Die Geschwindigkeit, mit der die ENIAC Berechnungen durchführte, war für damalige Verhältnisse sehr hoch; eine Multiplikation dauerte zum Beispiel 2,8 Millisekunden. Die Programmsteuerung erfolgte über das Setzen von Steckbrücken und Kabelverbindungen, was sehr unübersichtlich und natürlich auch fehleranfällig war. Auch bedingte Befehle und Verzweigungen waren mit der ENIAC nicht möglich. 3.4 Zweite und dritte Computergeneration Nach diesen frühen Pionierarbeiten begann das Computerzeitalter sich rasant zu entwickeln. Mit der Theorie des Von Neumann-Computers 5 und der Entwicklung des Transistors (ab 1955) als Ersatz für die fehleranfälligen Röhren begann die zweite Computergeneration (IBM 1401, Telefunken TR4). Auch die ersten Magnetplattenspeicher 6 und Magnetkernspeicher wurden gegen Mitte und Ende der 50er Jahre entwickelt (IBM 305 RAMAC 7, IBM 650). Zu dieser Zeit entstanden auch die ersten Betriebssysteme (DOS/360, OS/360) und Compiler für die Programmiersprachen FORTRAN 8 und COBOL 9. Anfang der 60er Jahre wurden dann in den Computern Mikroschaltkreise 5 Die zugrundeliegende Idee war, daß in einem Computer sowohl die Daten als auch das auszuführende Programm in demselben Speicher liegen und das Programm prinzipiell auch als Daten aufgefaßt werden kann 6 Festplatten 7 Random Access Method for Accounting and Control 8 FORmula TRANslator 9 COmmon Business-Oriented Language 10

12 verwendet: mehrere Transistoren (meistens 4 oder 8 Stück) wurden auf eine Art Chip zusammengefasst. Diese Chips wurden auf Modulplatinen gebaut, aus welchen dann die Computer modular aufgebaut wurden. Dies erleichterte die Herstellung und die Wartung der Computer, da diese Modulplatinen einfach ausgetauscht werden konnten. Dies war der Beginn der 3. Computergeneration. 4 Heutige Computer In den 70er Jahren wurden schließlich integrierte Schaltkreise entwickelt, die die Verkleinerung der Computer noch weißter vorantrieben und es erstmalig möglich machten, Tischrechner zu entwickeln, die nicht mehr die Größe eines Schrankes oder gar eines ganzen Zimmers hatten. 4.1 Die 4. Computergeneration Abbildung 16: VLSI Chipstrukturen unter einem menschlichen Haar, 1996 Aber nicht nur die Integrationsdichte ist wichtig für die Entwicklung immer kleinerer Rechner, auch der Stromverbrauch spielt eine wichtige Rolle. Deshalb war die Erfindung der MOS-FET -Transistoren 10 ein weiterer wichtiger Punkt für die Weiterentwicklung der Elektronik. Diese zunehmende Miniaturisierung der Chipstrukturen hält bis heute an (Abbildung 16). Man hat zwar jeder neuen Generation, die kleiner war als die vorhergehende, eine neue Bezeichnung gegeben (SSI 11, MSI 12, LSI 13, VLSI 14, ULSI 15,...), aber das Prinzip hat sich seit den 70er Jahren nicht geändert. Inzwischen sind die Chipstrukturen nur noch 0,13µm groß, und es gibt in der Theorie schon Verfahren, diese noch weiter zu verkleinern. 4.2 Entwicklung der Rechenleistung Hier möchte ich einen Überblick geben, wie sich die Rechenleistung der Computer in den letzten Jahrzehnten gesteigert hat: 10 Metal Oxide Semiconductor Field Effect Transistor - auch als Feldeffekttransistor bekannt. Im Gegensatz zu Bipolartransistoren wird bei FETs stromlos geschaltet. 11 Small Scale Integration 12 Medium Scale Integration 13 Large Scale Integration 14 Very Large Scale Integration 15 Ultra Large Scale Integration 11

13 Abbildung 17: Rechengeschwindigkeit (in MIPS) im Verlauf der Zeit In Abbildung 17 ist die Rechenleistung (in MIPS 16 ) über der Zeit aufgetragen. Man sieht die deutliche Steigerung, die unter Anderem durch fortwährende Verkleinerung der Chipstrukturen erreicht wurde. 4.3 Bauteilintegration Ermöglicht wurde diese enorme Steigerung der Rechenleistung unter Anderem durch eine ebenso enorme Senkung der Größe eines Transistors auf einem Chip. In Abbildung 18 ist die Anzahl der Transistoren von typischen Prozessoren im Verlauf der Zeit aufgetragen. Man sieht, daß die Anzahl der Transistoren pro Chip sich ungefähr alle 18 Monate verdoppelt. Dies ist das Moorsche Gesetz (Moore s Law), welches der spätere Intel Mitbegründer Gordon Moore im Jahr 1964 aufstellte, und das bis heute seine Gültigkeit behalten hat Entwicklung der Speicherkapazitäten und Speicherkosten Ein weiterer wichtiger Punkt, ohne den wohl heutzutage die Computer immernoch nur in Universitäten oder großen Firmen anzutreffen wären, ist die 16 Million Instructions Per Second - Leider eine etwas unzureichende Maßeinheit für die Rechenleistung, jedoch war es die einzige für die ich Referenzdaten gefunden habe. 17 Die ursprüngliche Aussage, die G. Moore 1964 aufstellte, war die, daß die Anzahl der Bits pro Quadratzoll b die Gleichung b = 2 (t 1962) erfüllt, wobei t das Jahr angibt. Diese Gleichung galt bis in die späten 70er Jahre, dann verlangsamte sich die Entwicklung ein wenig und Moore s Law wurde zu der obigen Aussage. 12

14 Abbildung 18: Bauteilintegration (Transistoren pro Chip) Entwicklung der Speicherpreise (Abbildung 19), was darauf zurückzuführen ist, daß in der Industrie immer bessere (und billigere) Verfahren gefunden wurden um Chips herzustellen. Denn ohne diese Entwicklung hätte der Computer niemals als Personal Computer bzw. Home Computer die Haushalte erobern können. Aber auch die Speicherkapazitäten (Abbildung 20) wurden in den letzten Jahrzehnten enorm gesteigert, was natürlich hauptsächlich auf die gewachsene Bauteilintegration zurückzuführen ist. 5 Zusammenfassung Mit diesem Vortrag wurden die wichtigsten Punkte in der Entwicklung von den ersten mechanischen Rechenmaschinen bis hin zu modernen Computern aufgezeigt, sowie eine Übersicht über die enormen Leistungssteigerungen gegeben, die die Entwicklung der Computer wie wir sie kennen im letzten Jahrhundert erst möglich gemacht haben. Es gibt wohl keinen anderen Technikbereich, der sich im letzten Jahrhundert so rasant entwickelt hat wie die Computerindustrie. Die Computer haben die soziale Entwicklung in Wirtschaft und Gesellschaft stark geprägt, sei es als Hilfsmittel für die Verwaltung oder die Logistik, als Schlüsselkomponente in noch recht neuen Bereichen wie z.b. E-Commerce sowie in der Gesellschaft durch Vernetzung und Informationsaustausch (Stichwort: Internet) und durch neue Berufsfelder. 6 Ausblick Aber was bringt die Zukunft? In absehbarer Zeit wird wohl aus rein physikalischen Gründen mit der heutigen Technik keine weitere Steigerung der Integrationsdichte mehr möglich sein. Und auch wenn es bis dahin noch gut zwei 13

15 Abbildung 19: Speicherpreise in DM pro Megabyte (RAM und Festplatten) Abbildung 20: Speicherkapazitäten typischer Rechner in Megabyte 14

16 Jahrzehnte sind machen sich Wissenschaft und Industrie schon jetzt Gedanken, welche Alternativen zur Verfügung stehen. Man benötigt neue Speicherkonzepte, zum Beispiel holographische Speicher, molekulare oder sogar atomare Speicher. Desweiteren wird es nicht möglich sein, die Taktraten der Prozessoren ständig weiter zu erhöhen. Auch dort sind physikalische Grenzen, die in den nächsten Jahren erreicht werden (der schnellste Transistor schafft im Labor ca. 50 GHz). Außerdem wird eine Abkehr von den momentanen Rechnerarchitekturen nötig sein, um die ständig wachsende komplexität der CPUs zu senken. In kleinen Anwendungen wird sich eine Architektur ähnlich dem Transmeta-Prozessor Crusoe durchsetzen können, in großen Rechenanlagen werden die Supercomputer nach und nach durch Clusterlösungen ersetzt. Am Ende bleibt die Frage, wie lange wir überhaupt noch mit Computern wie wir sie heute kennen arbeiten werden. Die vierte Computergeneration wird sicher auch irgendwann beendet sein und für die fünfte Generation stehen schon ein paar Konzepte in den Startlöchern, nämlich optische Computer und Quantencomputer. Aber das ist bis heute noch Zukunftsmusik. Zum Abschluß noch ein paar Zitate: Ich glaube es gibt einen weltweiten Bedarf an vielleicht fünf Computern Thomas Watson, IBM-Chef 1943 In Zukunft könnte es Computer geben, die weniger als 1,5 Tonnen wiegen Popular Mechanics, 1949 Ich habe das ganze Land bereist und mit allen Experten gesprochen, und ich sage Ihnen: Datenverarbeitung ist ein Modefimmel, der nicht einmal das Jahr überstehen wird Lektor für Wirtschaftsbücher beim Verlag Prentice Hall, Literaturverzeichnis Literatur [1] IBM Deutschland GmbH. Computertechnologie Textbuch [2] Website des Science-Museums. [3] Website des Wilhelm Schickard Gymnasiums in Herrenberg. [4] Internet. history/mathematicians/hollerith.html [5] Internet. history/mathematicians/aiken.html [6] Konrad Zuse Internet-Archiv. [7] Dossier Rechnerarchitekturen, Spektrum der Wissenschaft, 4/

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