VDI-GVC Empfehlung zu Verfahrenstechnik / Chemie- / Bioingenieurwesen (2004/2007)

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1 Vortrag bei der Tagung der Arbeitsgruppe Ausbildung der SGVC , Hochschule für Life Sciences FHNW, Muttenz Prof. Dr.-Ing. Gerd Braun

2 Locations Key Figures Cologne University of Applied Sciences Fachhochschule Köln Organisation Courses of Studies

3 Ingenieurwissenschaftliches Zentrum IWZ Locations Key Figures Organisation Courses of Studies

4 Ingenieurwissenschaftliches Zentrum IWZ Locations Key Figures Organisation Courses of Studies

5 Fachhochschule Köln Locations Key Kennzahlen Figures Organisation Courses of Studies 3 Zentren 10 Fakultäten 50 Studiengänge 430 Professoren Studierende

6 Humanities Centre Locations Key Figures Organisation Courses of Studies 01 Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften 02 Fakultät für Kulturwissenschaften 03 Fakultät für Informationswissenschaften und Kommunikation 04 Fakultät für Wirtschaftswissenschaften 05 Fakultät für Architektur

7 Engineering Centre Locations Key Figures Organisation Courses of Studies 06 Fakultät für Bauingenieurwesen und Umweltschutz 07 Fakultät für Information-, Medien- und Elektrotechnik 08 Fakultät für Fahrzeugsysteme und Produktion 09 Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme 10 Fakultät für Informatik und Ingenieurwissenschaften

8 Unsere Studiengänge Locations Key Figures Organisation Courses of Studies Diplom (8 Sem.) Bachelor (6 und 7 Sem.) Master (3 und 4 Sem.)

9 Ausführlicher Titel (2. revidierte Fassung 2007): Qualifikationsrahmen und Curricula für Studiengänge der Verfahrenstechnik, des Bio- und des Chemieingenieurwesens an Universitäten und Fachhochschulen Untertitel: Empfehlung der VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (GVC) zur Gestaltung konsekutiver Bachelor- und Master-Studiengänge mit stärker anwendungsorientierten und stärker forschungsorientierten Profilen

10 2004: in 2 Workshops (Seeheim-Jugenheim, Baden-Baden) des GVC-Fachausschusses Aus- und Fortbildung von Vertretern aus Fachhochschulen, Universitäten und Industrie erarbeitet bei Ausbildungskonferenz (Mainz) in großem Rahmen in der Fach- Community diskutiert und verabschiedet vom Beirat der VDI-GVC genehmigt 2007: Im Hinblick auf europäischen (und deutschen) Qualifikationsrahmen vom Fachausschuss überarbeitet Aussagen zu Praxisphasen ergänzt Genehmigung durch Beirat im Umlaufverfahren Veröffentlichung noch in diesem Jahr geplant

11 Präambel Unterschiedliche Profile ( stärker forschungsorientiert und stärker anwendungsorientiert ) bereits im 1. Zyklus ( * ) Kompetenzprofil stärker anwendungsorientierter Bachelor entspricht FH- Diplom Kompetenzprofil stärker forschungsorientierter Master entspricht Uni-Diplom Regelabschluss an FH ist Bachelor Regelabschluss an Uni ist Master stärker forschungsorientierter Bachelor qualifiziert für weiteres Studium in eigener oder in anderen Disziplinen stärker anwendungsorientierter Master bietet neues Kompetenzprofil Wechsel zwischen stärker anwendungsorientierten und stärker forschungsorientierten Studiengängen ist zu unterstützen Vor- und Fachpraktika sind wesentliche Merkmale eines Ingenieurstudiums (*) abweichend von KMK-Strukturvorgaben, übereinstimmend mit Bologna-Vereinbarungen (Berlin)

12 Berufsbilder stärker forschungsorientierter Bachelor: Fortsetzung des Studiums in einem fachnahen oder fernen Masterstudiengang Berufstätigkeit in Industrie, Wirtschaft oder Verwaltung stärker anwendungsorientierter Bachelor: Berufstätigkeit in Industrie, Wirtschaft oder Verwaltung Fortsetzung des Studiums in einem Masterstudiengang stärker forschungsorientierter Master: Berufstätigkeit in Industrie, Wirtschaft oder Verwaltung Bei Eignung wissenschaftliche Weiterqualifizierung im Rahmen einer Promotion stärker anwendungsorientierter Master: Berufstätigkeit in Industrie, Wirtschaft oder Verwaltung Bei Eignung wissenschaftliche Weiterqualifizierung im Rahmen einer Promotion

13 Qualifikationsrahmen stärker forschungsorientierter Bachelor (Auszug) Wissen und Verstehen Grundlagenwissen der Mathematik, Physik, Chemie und Biologie, das befähigt, die im Fach auftretenden Phänomene zu verstehen grundlegende Prinzipien des Faches zur Modellierung und Simulation von Reaktionen und Prozessen auf Mikro-, Meso- und Makroskala Grundzüge der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik Ingenieurwissenschaftliche Methodik fachliche Probleme grundlagenorientiert identifizieren, abstrahieren, formulieren und ganzheitlich lösen Produkte, Prozesse und Methoden auf systemtechnischer Basis durchdringen, analysieren und bewerten passende Analyse- Modellierungs-, Simulations- und Optimierungsmethoden auswählen und anwenden Ingenieurgemäßes Entwickeln und Konstruieren Maschinen, Apparate und Prozesse nach spezifizierten Anforderungen entwerfen grundlegendes Verständnis für Entwurfsmethoden und Fähigkeit, diese anzuwenden

14 Qualifikationsrahmen stärker anwendungsorientierter Bachelor (Auszug) Wissen und Verstehen umfangreiche ingenieurtechnische, mathematische und naturwissenschaftliche Kenntnisse, die zu wissenschaftlich fundierter Arbeit und verantwortlichem Handeln befähigen Verständnis für den multidisziplinären Kontext der Ingenieurwissenschaften Ingenieurwissenschaftliche Methodik fachliche Probleme unter Anwendung wissenschaftlich etablierter Methoden identifizieren, formulieren und lösen Produkte, Prozesse und Methoden wissenschaftlich fundiert analysieren passende Analyse-, Modellierungs-, Simulations- und Optimierungsmethoden auswählen und mit hoher Handhabungskompetenz anwenden Ingenieurgemäßes Entwickeln und Konstruieren Entwürfe für Maschinen, Apparate und Prozesse nach spezifizierten Anforderungen praxisorientiertes Verständnis für Entwurfsmethoden und Fähigkeit, diese anzuwenden

15 Studienstruktur und -inhalte stärker forschungsorientierter Bachelor 6 7 Semester math.-/nat.-/ing.-wissenschaftliche Grundlagen CP verfahrenstechnische Fächer, Ingenieuranwendungen CP nicht-technische Fächer CP ingenieur- und naturwissenschaftliche Schwerpunktfächer CP Praxisphase Bachelor-Arbeit CP Summe min. 180 bzw. 210 CP stärker anwendungsorientierter Bachelor 7 Semester math.-/nat.-/ing.-wissenschaftliche Grundlagen CP verfahrenstechnische Fächer, Ingenieuranwendungen CP nicht-technische Fächer CP ingenieur- und naturwissenschaftliche Schwerpunktfächer CP Praxissemester 30 CP Bachelor-Arbeit CP Summe min. 210 CP

16 Studienstruktur und -inhalte stärker forschungsorientierter Master 3 4 Semester Vertiefung der mathematisch/naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Fächer CP Nicht-technische Fächer 5 20 CP Master-Arbeit 30 CP Summe min. 90 bzw.120 CP stärker anwendungsorientierter Master 3 Semester Vertiefung der math.-/nat.-/ing.-wissenschaftliche Grundlagen CP Vertiefung und Erweiterung verfahrenstechnischer Fächer CP Vertiefung der Ingenieuranwendungen CP Nicht-technische Fächer CP Master-Arbeit mit Kolloquium 30 CP Summe min. 90 CP Vermittlung von Schlüsselqualifikationen an Vermittlung wissenschaftlicher Qualifikationen koppeln (auch bei Bachelor)

17 Praxisphasen Ziele: Grundpraktikum: Arbeitswelt und handwerkliche Grundlagen kennen lernen Fachpraktikum: praktische Ingenieurtätigkeit kennen lernen Dauer - stärker forschungsorientierte Studiengänge: Grundpraktikum: 8 13 Wochen (vor Studienbeginn) Fachpraktikum Bachelor: > 6 Wochen Fachpraktikum Master: > 6 Wochen (einschließlich Bachelor-Fachpraktikum) Praktika werden nicht von der Hochschule begleitet Dauer - stärker anwendungsorientierte Studiengänge: Grundpraktikum: 13 Wochen (vor Studienbeginn); abgeschlossene Berufsausbildung ersetzt Grundpraktikum Fachpraktikum (Praxisphase) Bachelor: > 20 Wochen Fachpraktikum (Praxisphase) Master: > 20 Wochen (einschließlich Bachelor- Praxisphase) Fachpraktika werden von der Hochschule begleitet (Vortrag, Benotung) Bevorzugte Tätigkeiten: Grundpraktikum: Metallbearbeitung, Montage, IH, Labor, Messen, Prüfen Fachpraktikum: Planung, Konstruktion, Entwicklung,

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