Herausforderungen der Doppik-Einführung

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1 Vortrag von Dr. Marc Hansmann, Stadtkämmerer der Landeshauptstadt Hannover Herausforderungen der Doppik-Einführung DEMO-Leserforum Niedersachsen Auf dem Weg zur Doppik Stand und Herausforderungen am

2 1. Herausforderung I: Haushaltskonsolidierung Doppik bringt kein Euro mehr in die Kasse! Erst der Aufbau eines wirkungsvollen Haushaltscontrollings kann mittelfristig zu einer höheren Wirtschaftlichkeit führen. Mio. Euro Stand der Kassenkredite der LHH jeweils zum Jahresende 2

3 2. Herausforderung I: Haushaltskonsolidierung Die Umstellung verursacht erst einmal erhebliche Kosten: Finanziell ca. 6 Mio. Euro (Einführungskosten einmalig). Folgekosten jährlich ca. 1,7 Mio. Euro (mittelfristig auf 0,7 Mio. Euro sinkend). Projektsteuerungsgruppe 16 Mitglieder. Projektteam mit ca. 100 Projektmitgliedern. 9 Teilprojekte. Ca. 7 Jahre Projektlaufzeit. Langfristige Betreuung durch 15 Personen (CCC). 3

4 3. Herausforderung II: Aufhalten des Substanzverlustes Doppik liefert keinen Beitrag zur Überwindung des Sanierungsstaus 4

5 4. Herausforderung II: Aufhalten des Substanzverlustes Doppelte Buchführung vermag die zentrale Frage zu beantworten, ob die Stadt von der Substanz lebt! Aktiva (Kapitalverwendung) Bilanz (Vermögensrechnung) Passiva (Kapitalherkunft) Vermögen Liquide Mittel Eigenkapital Fremdkapital x Mrd. Euro x-t1 Mrd. Euro x-t2 Mrd. Euro

6 5. Herausforderung III: Vermögensbewertung Im Zuge der Doppik-Einführung muss das Vermögen bewertet werden, was überaus schwierig und aufwändig ist! Vermögen Bilanz Kunst Gebäude (1.120 Gebäude) ( Kunstgegenstände) Straßen (1.200 km Länge) Rechte (hier Erbbaurecht) Betriebs- und Geschäftsausstattung (7.000 Büroarbeitsplätze) 6

7 6. Herausforderung III: Vermögensbewertung 41 % der Gesamtfläche Hannovers gehört der Stadt (8.400 von ha) und muss bewertet werden. 7% 7% 3% 13% 24% 25% 20% 1% bebaute Flächen Straßen-, Platz und Wegeflächen sonstige Verkehrsflächen öffentl. Parks, sonst. Grünanlagen, Friedhöfe, Spiel- und Sportplätze, Freibäder landwirtschaftlich und gärtnerisch genutzte Flächen Forsten und Holzungen Wasserflächen sonstige Flächen 7

8 7. Herausforderung III: Vermögensbewertung Ernst Ludwig Kirchner, Musikzimmer II, Sprengel Museum Hannover. Schwierige Bewertung der Kunstgegenstände Ernst Ludwig Kirchner, Berliner Straßenszene, 30 Mio. Euro Auktionserlös im November

9 8. Herausforderung IV: IT-Umstellung Das alte IT- und Haushaltssystem war über Jahrzehnte gewachsen und perfekt an die Bedürfnisse der Stadt angepasst. HPL Bewirtschaftung 20 % Haushaltsplanung 10 % seit 1996 (neu) Schnittstellen 5 % Steuerveranlagung 35 % seit 2000 (neu) seit 1970 (F5) seit 1970 (F5) 1993 erneuert Kassenkontenführung 30 % % = Softwareanteile 9

10 9. Herausforderung IV: IT-Umstellung Haushaltsplanung Finanzpositionen mit 2,2 Mrd. in neuen Kleidern. Bewirtschaftung - 5 Mio. Buchungen mit neuen Dialogen und Kostenrechnung. Steuern Steuerfälle mit neuer Veranlagungssoftware. Kasse - Kaufmännische Finanzbuchhaltung mit 1,9 Mio. Debitoren. Herausforderung: Neue Standardwerkzeuge für ALLE(S). 10

11 10. Herausforderung IV: IT-Umstellung Herausforderung: Aufbau einer zukunftsfähigen IT Überblick zu den eingesetzten SAP Modulen: Modul PSM (kameraler Haushalt und Ausgabenbewirtschaftung). Modul PSCD (Einnahmenbewirtschaftung und Zahlungsverkehr sowie Mahnwesen und Debitoren- / Kreditorenbuchhaltung). Modul FI (Finanzbuchhaltung, Hauptbuch) Modul CO (Kosten- und Leistungsrechnung). Modul FI-AA (Anlagenbuchhaltung). SAP Workflow (elektronische Vorgangsbearbeitung bei Zahlungen) GES KA Finanzen (Steuerveranlagung). 30 Schnittstellen für Vorverfahren zum Modul PSCD (u. a. Personalabrechnung, Musikschule, Friedhofswesen, Ordnungswidrigkeiten). 11

12 11. Herausforderung V: Produkthaushalt Von der Input zur Output-Steuerung: Enttäuschung zu hoher Erwartungen? ist aus der Sicht der Bürger/innen strukturiert. gliedert den Haushalt neu und dient als Datenobjekt für die KLR. dient der Erreichung der Ziele der Organisation. Ein Produkt ist eine vollständige Dienstleistung der Stadt. folgt der Aufbauorganisation und dient der Prozessoptimierung. ist über Qualitätsund KLR-Kennzahlen steuerbar. 12

13 12. Herausforderung V: Produkthaushalt Ein Rechnungswesen kann keine bessere Führung und Steuerung erzwingen. Unterstützungsinstrumente Zu erreichen mit: Budget (Input) Qualität der Facharbeit/Produkte Fachliche Ziele Führen mit Zielen (Zielvereinbarungen) Mitarbeiterorientierung Kundenorientierung Verantwortung der Führungskraft Nutzen/Wirkungen (Outcome) Ressourcenverbrauch zu steuern mit: Produkten (Output) Ressourcen (Steuerung in Richtung Zielerreichung) Controlling Definition: Führungs- und Steuerungsunterstützung Aufgaben: Unterstützung bei der Definition der Ziele Messung der Zielerreichung/ Wirkungsmessung Planung/Messung des Ressourcenverbrauchs für die Zielerreichung Unterstützung bei der Ressourcensteuerung Weitere Instrumente: Prozessmanagement Können die Produkte effizienter erstellt werden? Qualitätsmanagement Kann eine höhere Qualität der Facharbeit / der Produkte erreicht werden? Führungstraining Wie können die Führungskräfte ihrer Verantwortung gerecht werden? 13

14 13. Zusammenfassung: Chancen und Risiken der Umstellung auf Doppik Chancen Risiken Bessere Haushaltsgliederung und eventuell bessere Steuerung Bessere Pflege des Vermögens Zukunftsfähige IT und optimierte Prozesse Schleifen der Bastion Kameralistik Ablenkung von der Herausforderung Haushaltskonsolidierung Unverhältnismäßig hoher Umstellungsaufwand Scheitern durch technokratisches Reformverständnis Gefahr der Überforderung von Politik und Verwaltung 14

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