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1 Vorwort V Vorwort Der Leitgedanke dieses Buches ist es, Symptomatik, Diagnostik und Therapie urologischer Erkrankungen anschaulich und einprågsam zu vermitteln. Die Inhalte wurden didaktisch neu aufbereitet, auf allzu theoretische Erwågungen wurde verzichtet. Dieses Konzept unterscheidet das vorliegende Buch von anderen urologischen Lehrbçchern, die mæglichst komplex das gesamte Fachgebiet der Urologie darstellen. Die Texte werden durch çbersichtlich strukturierte Schemazeichnungen, farbige Abbildungen und Tabellen ergånzt und veranschaulicht. In der vorliegenden Auflage sind zahlreiche klinische Abbildungen, z. B. Urethrozystoskopieoder Computertomografieaufnahmen, hinzugekommen. Neu sind die vielen Fallbeispiele aus der tåglichen Arbeit in Praxis und Klinik, u. a. im erweiterten und çberarbeiteten Leitsymptomkapitel. Am Patientenbeispiel werden die Krankheitsbilder verdeutlicht und das problemorientierte Vorgehen praxisnah und prçfungsrelevant demonstriert. Bereits der Studierende wird im Rahmen der Praktika wie auch zunehmend spåter mit Aufklårungsfragen konfrontiert, sodass Patienteninformationen bei allen Erkrankungen besonderes berçcksichtigt wurden. Das knapp, pråzise und aktuell gestaltete Buch ist visuell ansprechend, sprachlich leicht verståndlich und auch als Repetitorium geeignet. Dieses Buch wendet sich an Medizinstudenten im klinischen Studium und an jçngere Kollegen in Praxis und Klinik. Wer tiefer in die Urologie einsteigen mæchte, findet weiterfçhrende Angaben im Text sowie Literaturhinweise und Internetlinks im Anhang. Wir danken Herrn Prof. Burkhard Helpap fçr die Ûberlassung histologischer Befunde urologischer Tumoren, die es dem Studierenden ermæglichen, sich das Wissen zu den urologischen Prçfungsfragen ohne zusåtzliche Literatur zu erarbeiten. Fçr die Abfassung des Buches waren die Bçcher der Uroonkologie von Herrn Prof. Herbert Rçbben, die Harnsteinnachsorge von Herrn Dr. Roger Stark und Herrn Prof. Albrecht Hesse sowie der Atlas der Pathologie urologischer Tumoren von Herrn Prof. Burkhard Helpap eine wertvolle Hilfe. Die subtile redaktionelle Arbeit, insbesondere die strukturelle individuelle Feinabstimmung, wurde dankenswerterweise von dem Team um Frau Dr. Christina Schæneborn und Frau Dr. Hanna Katrin Gebicke çbernommen. Die Grafiken wurden von Frau Stefanie Gay und Herrn Bert Sender gezeichnet. Wir danken dem Georg Thieme Verlag fçr die redaktionelle Ûberarbeitung, die außergewæhnlich gute Ausstattung und die didaktische Gestaltung des Buches wurde das Buch als Leitfaden fçr Urologie von C.-E. Alken begrçndet. Die vergangenen Auflagen wurden zum Teil mehrfach in fast alle Weltsprachen çbersetzt. Kritik und Anregungen sind weiterhin erwçnscht und werden wie zuvor in den kommenden Auflagen berçcksichtigt. August 2007 Jçrgen Sækeland, Herbert Rçbben

2 86 3 Urologische Diagnostik 3 Urethroskopie mit Vorausblick-Optik Zystoskopie mit 70 (Seitenblick-) Optik Abb Urethrozystoskopie Flexible Urethrozystoskopie Die flexible Zystoskopie ist in der Praxis im Gegensatz zur Klinik weit verbreitet. Wie bei jeder Untersuchung wird der Patient çber das Vorgehen aufgeklårt und seine Intimsphåre gewahrt. Vorbereitung. Zuerst werden die benætigten Materialien bereitgelegt: y steriles Lochtuch y sterile Handschuhe y Schleimhautdesinfektionsmittel bzw. Gleitgel sowie y Infusionsbesteck. Durchfçhrung. Die Untersuchung wird folgendermaßen vorgenommen: y Einfçhren des flexiblen Instrumentes y Anstellen des Spçlstrahls y Vorfçhren unter Sicht mit Beurteilung der Harnræhre bis zum M. sphincter externus y Passieren des M. sphincter externus und Beurteilung von Prostata und Blasenhals.

3 96 4 Leitsymptome und -befunde Bei einer Infektion der Harnwege mit gasbildenden Bakterien (oft bei Diabetikern), aber auch bei einer Blasen-Darm-Fistel kann es zu Luftbeimengungen zum Urin (Pneumaturie) kommen Håmaturie Jeder Normalurin enthålt Erythrozyten. Dabei sind bis zu 3000 Erythrozyten/ml Urin normal, das entspricht etwa 1 2 Erythrozyten/Gesichtsfeld. Wird eine vermehrte Beimengung von Erythrozyten im Harn beobachtet, spricht man von einer Håmaturie. Sind die Erythrozyten im Harn nur mikroskopisch sichtbar, handelt es sich um eine Mikrohåmaturie. Låsst sich die Blutung mit dem Auge erkennen, handelt es sich um eine Makrohåmaturie. Dabei ist die Farbe des Urins entsprechend der Menge beigemischten Blutes schwach rosa bis dunkelrot. Je nachdem, wann die Makrohåmaturie wåhrend der Miktion auftritt, unterscheidet man zwischen folgenden Formen: y Die initiale Makrohåmaturie spricht fçr eine Blutung im Bereich der Harnræhre, y die terminale Makrohåmaturie fçr eine Blutung am Blasenausgang. y Die totale Makrohåmaturie zeigt eine Blutung im mittleren oder oberen Harntrakt an. Obwohl der Patient durch eine Håmaturie beunruhigt wird, ist der Blutverlust meistens gering. Da die Farbkraft von Håmoglobin sehr intensiv ist man denke an die Fårbung von Wasser in einem Glas bereits durch 2 3 Tropfen Blut beim Zahnfleischbluten, wird der Blutverlust oft zu hoch eingeschåtzt. Verweilt der blutige Harn långer in der Harnblase, wird er mehr rotbraun. Ist die Blutung so stark, dass der in den Harnwegen vorhandene Urin nicht mehr zur Læsung ausreicht, kommt es zur Gerinnung und Koagelbildung, u. U. zur Blasentamponade (s. S. 436). Håufige Ursachen der Håmaturie sind in der Abb. 4.1 dargestellt, seltene Ursachen sind Papillennekrosen (s. S. 226), Blasenbilharziose (s. S. 263), Zystennieren (s. S. 152), Nierenbeckenpapillom (s. S. 278) und Blasenpapillom (s. S. 278). Eine Ûbersicht çber das notwendige diagnostische Vorgehen bei Håmaturie gibt die Abb Fallbeispiel: Ein 57-jåhriger Chemiker bemerkt nach dem Jogging eine Rotfårbung des Harns, Schmerzen bestehen nicht. Er ist langjåhriger, starker Raucher. Der Urin-Ståbchentest (s. S. 55) ist Erythrozyten-positiv, keine Leukozyten, kein Nitrit. Die Ultraschall-Untersuchung zeigt eine kirschgroße Aussparung bzw. Halbschattenbildung in der Blase. Bei der Urethrozystoskopie sieht man einen papillåren Blasentumor an der rechten Seitenwand

4 4.1 Verånderungen des Harns und der Harnmenge 97 bösartige Tumoren benigne Ursachen Harnleiterkarzinom Glomerulonephritis, Nephritis, Pyelonephrititis Nierenruptur Niereninfarkt Nierentuberkulose Nierenvenenthrombose Ureterstein Nierenbeckenstein Bei der Håmoglobinurie sieht der Harn mehr hellrot bis fleischwasserfarben aus. Er enthålt keine Erythrozyten, sondern nur Håmoglobin, das im Blut als Folge einer akuten, massiven Håmolyse, z. B. bei verschiedenen håmolytischen Anå- Nierenzellkarzinom Nierenbeckenkarzinom 4 Harnblasenkarzinom Prostatakarzinom Urethrakarzinom hämorrhagische Zystitis Harnblasenstein Harnblasenruptur Fremdkörper Überdosierung: z. B. Marcumar Prostatitis Prostatahyperplasie Prostatatuberkulose Urethrastriktur hämorrhagische Urethritis Abb. 4.1 Ursachen der Håmaturie. (Abb. 4.3), der zur histologischen Untersuchung und Therapie der Håmaturie elektroreseziert wird. Der histologische Befund lautet Blasenkarzinom T1MxNx, G1 (s. S. 292). Ræntgenthorax und CT Becken ergeben keine Anhaltspunkte fçr Lymphknoten- oder Lungenmetastasen. Zur Rezidivprophylaxe erfolgt eine lokale Chemotherapie (das Cytostatikum wird per Katheter in die Blase eingebracht und beim Wasserlassen entleert). Der Patient wird darçber aufgeklårt, dass Rezidive håufig (bis 50 %) sind und er darum engmaschig kontrolliert werden muss, zunåchst vierteljåhrlich, dann in græßeren Abstånden (Urinuntersuchung, Urethrozystoskopie). Im Falle eines Rezidivs wåre der nåchste Schritt die Zystektomie (Entfernung der Harnblase).

5 98 4 Leitsymptome und -befunde Anamnese schmerzlose Hämaturie schmerzhafte Hämaturie V. a. malignen Tumor V. a. benigne Erkrankung 4 Urinuntersuchung Urinsediment Drei-Gläser-Probe Bakterien, Leukozyten Kristalle Erythrozyten Harnwegsinfekt Urolithiasis Tumor, Urolithiasis Urinzytologie mäßig bis schlecht differenzierte Urothelzellen Tumor körperl. Untersuchung/ Sonographie Nieren Druckschmerz Raumforderung Stein Ektasien des Nierenbeckenkelchsystems Nephritis Nierentumor, Nierenzyste, Zystenniere Urolithiasis Hydronephrose Harnblase Druckschmerz Raumforderung Stein Zystitis Harnblasenkarzinom Harnblasenstein Röntgenuntersuchung Abdomenübersicht Schatten gebendes Konkrement Psoasschatten nicht abgrenzbar Urolithiasis Nierenhämatom, -abszess, -tumor Urogramm Kontrastmittelaussparung im Nierenbecken oder Harnleiter Nierenbecken- oder Harnleitertumor, Harnsäurestein, Blutkoagel Urethrozystoskopie weitere bildgebende Verfahren retrogrades Ureteropyelogramm, Computertomogramm, Magnetresonanztomogramm Harnröhren-/Harnblasenkarzinom, Prostatahyperplasie, Stein usw. Nierentumoren und -zysten, Nierenhämatom, perirenales Hämatom, Abszess, Harnsteine, Blasentumoren u. a. (s. Abb 4.1) Abb. 4.2 Diagnostisches Vorgehen bei Håmaturie. mien, Transfusionszwischenfållen oder Autoantikærperkrankheiten freigesetzt wird. Bei starker Ausprågung kann es zum akuten Nierenversagen kommen Zylinder und Kristalle im Urin Zylinder und Kristalle im Urin kænnen bei der Urin-Mikroskopie nachgewiesen werden. Ihr Nachweis ist in der modernen Diagnostik selten von Bedeutung (außer Zystinkristalle bei Zystinurie, s. S. 354).

6 4.1 Verånderungen des Harns und der Harnmenge 99 4 Abb. 4.3 Zystoskopiebild eines papillåren Blasentumors. Erythrozyten und Epithelzylinder weisen auf eine Beteiligung des Nierenparenchyms hin Verånderungen der Harnmenge: Polyurie, Oligo-Anurie und Harnverhalt Die durchschnittliche Harnmenge eines Gesunden betrågt 1 1,5 l/tag. Abweichungen von dieser Harnmenge werden als Anurie, Oligurie oder Polyurie bezeichnet: Polyurie. Pro Tag werden i 2,5 l Urin ausgeschieden. Die Polyurie ist ein Leitsymptom einer Polydipsie. Sie wird auch bei verschiedenen Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus, Diabetes insipidus oder nach Diuretikaeinnahme bzw. nach Beseitigung einer Harnabflussstærung beobachtet. Oligo-Anurie. Bei einer Anurie scheidet der Patient keinen Harn oder nur minimale Harnmengen bis 100 ml/tag aus, bei der Oligurie unter 500 ml/tag. Das Leitsymptom der Oligo-Anurie kann fçr ein akutes Nierenversagen (s. S. 380) eine akut auftretende, in der Regel reversible renale Insuffizienz ohne vor-

7 8.8 Prostatatumoren 329 Mægliche Komplikationen sind Harnwegsinfektionen; sehr selten sind Verletzungen von Penis- oder Harnræhrenschwellkærpern (in ungçnstigen Fållen mit Vernarbung und Krçmmung des Penis) und eine meist passagere Inkontinenz Prostatakarzinom Definition. Das Prostatakarzinom ist ein Adenokarzinom, ausgehend von den Epithelzellen der Prostatadrçsen. Inzidenz. Begrifflich sind zu unterscheiden: Manifestes Prostatakarzinom: Das manifeste Prostatakarzinom ist das håufigste urologische Malignom und der zweithåufigste bæsartige Tumor des Mannes çber 40 Jahre nach dem Bronchialkarzinom. Es wird, beginnend etwa mit dem 50. Lebensjahr, mit zunehmendem Alter håufiger. Eine besonders hohe Inzidenzrate findet sich bei Afroamerikanern (30-mal hæher als bei Japanern und anderen Asiaten). Inzidentelles Prostatakarzinom: In dem bei der Behandlung einer BPH entfernten Operationsmaterial findet der Pathologe in etwa 3 5 % ein Karzinom. Latentes Prostatakarzinom: Bei 40 % der 50-Jåhrigen und mehr als 60 % der çber 80-Jåhrigen wird in der Autopsie ein vorher nicht bekanntes Prostatakarzinom gefunden. Okkultes Prostatakarzinom: Der rektale Befund ist unauffållig, die Manifestation erfolgt durch Metastasen. 8 Øtiologie. Die Entstehungsursachen des Prostatakarzinoms sind weitgehend unbekannt. Eine androgene Stimulation erscheint jedoch zum Prostatakarzinom notwendig zu sein; bei Eunuchen kommt das Prostatakarzinom so gut wie nicht vor. Zudem werden Steroidrezeptoren im Karzinomgewebe nachgewiesen, und die Depression der Androgene fçhrt sowohl zu einer Schrumpfung der Prostata als auch in etwa 80 % zur Rçckbildung des Prostatakarzinoms. Frçherkennung und Symptomatik. Das Prostatakarzinom macht im Frçhstadium nur selten Beschwerden, da es peripher, d. h. entfernt von der Harnræhre entsteht (Abb. 8.38). Prostatakarzinome entstehen in den meisten Fållen in der Außendrçse. Da das Prostatakarzinom aber lediglich im Frçhstadium auf Dauer geheilt werden kann, ist der Aufruf zur Frçherkennung sinnvoll. Zudem steht ein exzellentes Instrumentarium zur Frçherkennung zur Verfçgung: y digital rektale Untersuchung y und insbesondere die Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA), einem Glykoprotein, das in den Ductuli prostatae gebildet wird und zur Verflçssigung des Samens beitrågt

8 Gut- und bæsartige Neubildungen Entwicklung des Prostatakarzinoms Palpation 8 transrektaler Ultraschall transrektale Stanzbiopsie Abb Prostatakarzinom. Entwicklung, Palpation, transrektaler Ultraschall und Stanzbiopsie. Das Sonografiebild zeigt ein T3-Karzinom. Jeder Patient mit einem auffålligen rektalen Prostata-Tastbefund sollte der bioptischen Abklårung zugefçhrt werden. Ist die rektale Untersuchung unauffållig, empfiehlt sich die bioptische Abklårung bei einem PSA-Wert i 4 ng/ml oder wenn der PSA-Wert bei Kontrollen um mehr als 0,5 ng/ml pro Jahr ansteigt. Fçhrt man die Frçherkennungsuntersuchung regelhaft durch, so wird jeder 5. Mann auffållig und bei jedem 5. dieser Patienten wird bioptisch ein Prostatakarzinom nachgewiesen, das dann in einem hohen Prozentsatz heilbar ist. Erst das Weiterwachsen des Krebses fçhrt infolge subvesikaler Obstruktionen zu den Beschwerden, die auch bei der Prostatahyperplasie gelåufig sind (s. S. 313). Knochenmetastasen kænnen zu tiefen Rçckenschmerzen, Ischiasbeschwerden oder ziehenden Schmerzen im Becken fçhren. (Weitere Informationen unter ebm-leitlinie_frueherkennung_des_prostatakarzinoms.pdf).

9 8.8 Prostatatumoren 331 a Prostatahyperplasie b Prostatakarzinom elastische Konsistenz (wie Daumenballen) ein derber knochenharter Knoten Abb Rektale Untersuchung der Prostata. Fçr die Praxis: Konsistenzunterschiede zwischen Prostatakarzinom und Prostatahyperplasie. 8! Kreuzschmerzen und sog. Ischialgien bei Månnern çber 45 Jahren sind auf einen Prostatakrebs verdåchtig. Fallbeispiel: 54-jåhriger Mann ohne Beschwerden, rektaler Tastbefund unauffållig, Wunsch nach Frçherkennung; nach grçndlicher Aufklårung çber die Vor- und Nachteile einer PSA-Bestimmung wird ein Wert von 4,2 ng/ml festgestellt. Eine Kontrolle nach 14 Tagen beståtigt den Befund; der Patient willigt in eine 12-fach-Biopsie unter sonographischer Kontrolle ein, bei der ein lokal begrenztes, einseitiges Karzinom Gleason = 7nachgewiesen wird. Als kurative therapeutische Maßnahme wird eine radikale Prostatektomie durchgefçhrt. Diagnostik. Neben der rektalen-digitalen Untersuchung (Abb. 8.39) ist die Sonographie (suprapubisch/transrektal) eine wichtige Untersuchungsmethode. Die Sicherung der Diagnose erfolgt durch die Stanzbiopsie, bei der in der Regel durch mindestens sechs ( 12) Biopsien aus der Prostata Gewebe zur histologischen Untersuchung gewonnen wird. Die Entnahme erfolgt schmerzarm durch spezielle Biopsiegeråte: Durchfçhrung: Antibiotikaprophylaxe. Zur Gewinnung von Gewebe aus der Prostata wird vom Damm oder besser vom After aus eine Punktionskançle in die Prostata unter Ultraschallkontrolle eingestochen. Mit einer Biopsienadel wird die Innenkançle vorgeschoben, anschließend ein Gewebszylinder durch die Außenkançle abgeschnitten. Durch die Schnelligkeit des Eingriffes (Schussapparat) ist das Vorgehen schmerzarm. Patientenaufklårung: Wichtig ist, vorher den Patienten nach einer Blutungsneigung, nach der Einnahme von Thrombozytenaggregationshemmern sowie nach Erkrankungen des Enddarms, z. B. Håmorrhoiden, zu fragen. Postoperativ sind Blutungen aus Harnræhre, Prostata, selten eine Darmblutung oder auch eine Håmospermie mæglich. Ein Harnverhalt ist selten. Beweise fçr eine Aussaat von Metastasen durch die Biopsie gibt es nicht.

10 Urolithiasis 9.6 Therapie Steine bis 5 mm Durchmesser sind spontan abgangsfåhig. Je hæher die Steinlage und je ausgeprågter die Harnstauung, desto aktiver ist das therapeutische Vorgehen.! Die Therapie von Nierensteinen ist vorwiegend konservativ, da 80 % der Harnsteine spontan abgangsfåhig sind. Die Schmerzbehandlung hat Vorrang Konservative Therapie Therapie der Kolik. Die Therapie der Harnsteinkolik (Abb. 9.10) besteht in der intravenæsen Gabe von Metamizol, Diclofenac oder Tramadol, ggf. in Kombination. Als modernste Therapie gilt die Kombination aus Diclofenac und einem a1-rezeptorblocker, z. B. Tamsulosin. Bei Unvertråglichkeit bzw. nicht ausreichender Schmerzfreiheit kænnen auch zentral wirksame Analgetika (Pentazocin, Pethidin, Piritramid oder Buprenorphin) intravenæs gegeben werden.! Intravenæs gegebene Analgetika haben bei schweren Koliken eine Wirkungsdauer von etwa 2 3 Stunden. So genannte Spasmolytika haben keinen Einfluss auf die Wandspannung des Harnleiters, bewirken also keine Spasmolyse. Deshalb sind sie bei der Kolik durch einen Nierenbecken- oder hohen Harnleiterstein nicht indiziert. Morphinpråparate sollten nach Mæglichkeit Medikamente der zweiten Wahl sein, da sie die bereits gestærte Peristaltik noch mehr stæren bzw. låhmen und die Brechneigung verstårken. Tabletten, Tropfen oder Suppositorien sind bei der schweren Kolik nicht sehr wirksam. Bei Stuhl- und Windverhaltung sollte ein hoher Einlauf zur Darmentleerung und Darmregulierung erfolgen. Bei leichteren Beschwerden werden ein kærperwarmes bis heißes Vollbad sowie feuchtwarme Packungen in der Lendenregion empfohlen. Bei therapieresistenten Koliken, z. B. auch in der Schwangerschaft, kann eine Behandlung mit einem Doppel-J-Katheter (s. S. 390) indiziert sein. Patientenaufklårung: Bei erneuter Kolik, insbesondere bei Fieber, muss der Patient sofort den behandelnden Arzt aufsuchen, da eine Urosepsis (s. S. 229) droht. Der Arzt muss bei der Beurteilung der Arbeitsfåhigkeit berçcksichtigen, ob durch eine akute Kolik der Patient selbst oder andere gefåhrdet werden, z. B. sind Bçroarbeiter oder Gårtner arbeitsfåhig, ein Dachdecker, Pilot oder Omnibusfahrer jedoch nicht.

11 9.6 Therapie 363 Therapie der Kolik Therapie im kolikfreien Intervall Schmerzbekämpfung: Metamizol und/oder Tramadol i. v. Pentazocin, Pethidin, Piritramid oder Buprenorphin i. v. körperliche Bewegung Stuhlregulierung, ggf.: hoher Einlauf Laxanzien Erzeugung einer Harnflut: kontinuierliche Flüssigkeitszufuhr/cave: Trinkstöße Wärmeanwendung: körperwarmes/heißes Vollbad feucht-warme Packungen Harnblase Stein auflösende oder abtreibende Präparate (Allopurinol, Aquaretika, Diuretika) 9 Abb Therapie der Urolithiasis. Therapie im kolikfreien Intervall. (Abb. 9.10) Bei Harnsteinen, die eine Græße von etwa 5 mm im Durchmesser haben und damit noch spontan abgangsfåhig sind, kann der Patient in hausårztlicher Behandlung verbleiben. Im kolikfreien Intervall ist keine Bettruhe, sondern eher kærperliche Bewegung indiziert. Wichtig ist das reichliche Trinken beliebiger Flçssigkeiten, wobei eine kontinuierliche Flçssigkeitszufuhr zu bevorzugen ist. Stein auflæsende oder Stein abtreibende Pråparate: Es befindet sich eine Vielzahl von Pråparaten im Handel, die zur Behandlung der Nephrolithiasis empfohlen werden. Zum Teil handelt es sich um åtherische Úle und Extrakte, die die Peristaltik von Nierenbecken und Harnleiter anregen sollen, andere Pråparate enthalten Komponenten zur besseren Durchblutung des Nierenparenchyms sowie Læsungssalze. Die Wirkung aller dieser Mittel ist nicht gesichert. Fallbeispiel: (vgl. Patient auf S. 358) Ein 51-jåhriger Industriekaufmann klagt seit zwei Monaten intermittierend çber zeitweilig bestehende Flankenschmerzen links. Unter der Annahme eines Ischiassyndroms låsst er sich ohne weitere Diagnostik wegen dringlicher Auslandsreisen stårkere Schmerzmittel (z. B. Voltaren) verschreiben. Nach erneuten jetzt kolikartigen Schmerzen mit anschließendem Schçttelfrost und hohem Fieber wird er ins Krankenhaus eingewiesen. Im Blutbild findet sich eine Leukozytose, die Blutsenkung ist stark erhæht. Im Ultraschallbild ist eine massive Harnstauung links nachweisbar. Auf der Ræntgen-Abdomençbersichtsaufnahme findet sich ein kirschkerngroßer Steinschatten auf Hæhe von L4/L5 links, im Urogramm eine massive Harnstauung der linken Niere (Abb. 9.11). Wegen der Gefahr einer Sepsis wird die linke Niere unter Antibiotikaschutz durch eine perkutane Fistel (s. S. 133) entlastet. Der Harnleiterstein wird nach Rçckgang der entzçndlichen Verånderungen ureteroskopisch zerkleinert und entfernt.

12 Urolithiasis 9 Harnleiterverschlussstein Abb Harnleiterverschlussstein links mit deutlicher Harnrçckstauung (Urographie- Spåtaufnahme) Operative Therapie Die operative Therapie erfolgt heute in praktisch allen Fållen minimal-invasiv durch extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL), Ureterorenoskopie (URS) oder perkutane Nephrolithotomie (PCNL). Da mit der ESWL ein nicht invasives Verfahren mit guter Effizienz zur Verfçgung steht, ist es fçr die meisten Nierensteine die Methode der Wahl. Wo die ESWL an ihre Grenzen stæßt, ergeben sich Indikationen zur PCNL. Die PCNL ist dann der ESWL vorzuziehen, wenn aufgrund von Steinlokalisation, Steingræße, Steinzusammensetzung oder Anomalien der ableitenden Harnwege nicht mit einem guten Therapieergebnis durch ESWL gerechnet werden kann. Auch Kombinationsbehandlungen sind erfolgreich mæglich Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL) Prinzip. Durch außerhalb des Kærpers erzeugte Stoßwellen ist es mæglich, Harnsteine zu zertrçmmern, ohne Gewebe im Kærperinneren zu schådigen. Die Erzeugung der Stoßwellen erfolgt durch: y Unterwasserfunkenentladung (Abb. 9.12b) y elektromagnetische Energieumwandlung: Schwingung einer Metallmembran ( Lautsprecherprinzip, Abb. 9.12c) y piezoelektrische Elemente (Abb. 9.12d) y laserinduzierte Verdampfung von Wasser (gepulster Laserstrahl)

13 Sachverzeichnis A Abdomen, akutes, Differenzialdiagnose 120 Abdomençbersichtsaufnahme 67 Echinokokkuszyste 267 Pyelonephritis 222 ABP (androgenbindendes Protein) 35 Abstoßungsreaktion 387 Abstrich Håmospermie 125 Urethra 53 Abszess emphysematæse Pyelonephritis 227 paranephritischer 231 Prostata 250 Abwehrspannung, rektale Untersuchung 49 Acrolein 238 ACTH (adrenocorticotropes Hormon 19 Cushing-Syndrom 284 Morbus Cushing 282 Adenokarzinom Niere 284 Prostata 329 Adenom 286 Adenosin-Phosphatzyklus 34 ADH (antidiuretisches Hormon) 16 Adnexe, månnliche 27 Entzçndung 243 Adrenalin 19 Adrenogenitales Syndrom 193 Adult-dark-Spermatogonien 185 Agenesie gonadale 198 Niere 147 Urethra 184 Aggregation, Harnsteinbildung 345 AGS (adrenogenitales Syndrom) 193 AIDS 259 CDC-Klassifikation 261 Therapie 262 Akne 283 Akrosom 31 Albarran-Hebel 84 Albumin, Proteinurie 94 Aldosteron 19 Conn-Syndrom 281 Nebennierenrindenkarzinom 279 Alfuzosin 440 Algurie Anamnese 39 Miktionsstærung 100 Alkalisierung Calciumoxalatsteine 375 Cystinsteine 378, 441 Harnsåuresteine 376, 441 Alkoholabusus Blasenverletzung 428 Erektionsstærung 407 Allantois 6 Allen-Klassifikation 192 Allgemeinanamnese 38 Allopurinol Calciumoxalatsteine 375 Harnsåuresteine 377 Xanthinsteine 355 Alprostadil 441 Aminoglykoside Bakterienwirksamkeit 217 Harnwegsinfektion 218 Ammoniak Elimination 17 Harngeruch 93 Ammoniumchlorid- Belastungstest 350 Ammoniumhydrogenuratstein 354 Ammoniumkonzentration Struvitstein 353 Uratstein 354 Amoxizillin, kindliche Harnwegsinfektion 201 AMS Analgetika Harnsåuresteine 352 Harnsteinkolik 362 Anåmie Harnblasenkarzinom 293 Nierenzellkarzinom 285 renale 383, 384 Retroperitonealfibrose 342 Urosepsis 229 Anamnese 38 chronische Prostatitis 247 Epididymitis 437 Fieber 117 Håmospermie 125 Harnsteine bei Kindern 202 Harnwegsinfektion 215 Intersexualitåt 192 Patientenaufklårung 128 Prostatahyperplasie 314 Skrotalschwellung 124 Urolithiasis 359 urologische 39 Androgenbindendes Protein (ABP) 35 Androgendeprivation 36 Androgene 19 Alter 411 benigne Prostatahyperplasie 312 Klinefelter-Syndrom 197 Nebennierenrindenkarzinom 279 Prostatakarzinom 329, 337 Pseudohermaphroditismus femininus 193 Pseudohermaphroditismus masculinus 194 Androgenrezeptoren Prostatakarzinom 339 Pseudohermaphroditismus masculinus 194 Angiographie, Niere 76 Angiomyolipom 44, 286 Angiotensin 18 Angiotensinogen 18 Anomalie Niere 147 Urogenitalorgan 2 Anti-Mçller-Hormon 11, 192 Gonadendysgenesie 196 Pseudohermaphroditismus masculinus 194 Antiandrogene 441 nichtsteroidale 339 Prostatakarzinom 339 Antibiotika Angriffspunkte an der Bakterienzelle 217 Bakterienwirksamkeit 217 bakteriostatische 217 bakterizide 217 Epididymitis 253 Gonorrhæ 259 Harnwegsinfektion 216 Halbfette Seitenzahlen = Haupttextstelle

14 448 Sachverzeichnis Nierenkarbunkel 232 Nierenversagen 381 Prostatitis 246 Pyelonephritis 222 Resistenzen 276 Schwangerschaft 391 Syphilis 257 Ulcus molle 259 Urethritis 242 Urogenitaltuberkulose 274 Urosepsis 230 Zystitis 235 Antidepressiva, trizyklische 440 Antidiuretisches Hormon 16 Antigen, prostataspezifisches (PSA) 32, 62, 315, 318, 329, 341 Antirefluxplastik Lich-Gr goir 173 Patientenaufklårung 174 Politano-Leadbetter 173 Anurie 99, 433 Harnfarbe 93 Nierenversagen 381 Urosepsis 229 APD (automatisierte Peritonealdialyse) 386 Apparat, juxtaglomerulårer 18 Appendix testis 9, 28 Appendizitis 361 Arteria cremasterica 29 ductus deferentis 29 phrenica inferior 19 profunda penis 27 pudenda interna 29 renalis Angiographie 76 Nephrektomie 132 Topographie 14 testicularis 29 Arzthaftung 127 Ask-Upmark-Niere 148 Aspermie 61 Asthenozoospermie 61 Aszensus, Niere 5 Atresie, Urethra 184 Aufklårung siehe Patientenaufklårung Ausfluss 114, 240 Ausscheidungsfunktion, Niere Uroflowmetrie 65 Urogramm 69 Ausscheidungsurographie, Nierenzellkarzinom 285 Autoregulation, renale 15 Azidose metabolische 381, 383 renale tubulåre 349 Azoospermie 61 Orchitis 251 testikulåre 408 Aztreonam, Harnwegsinfektion 218 B Bacitracin, Bakterienwirksamkeit 217 Bakteriurie 95 asymptomatische 220 Kindesalter 199 Schwangerschaft 390 Definition 95 Katheterurin 95 Mittelstrahlurin 95 Punktionsurin 95 Pyelonephritis 222 Zystitis 235 Balanitis 253 Balanoposthitis 253 Balkenblase 109 Ballonkatheter 77 Blocken 80 Wechsel 81 Ballonurethrographie, Urethraldivertikel 392 Bandwçrmer, Echinokokkose 265 Basalmembran 16 Bauchdeckenvorwælbung, Wilms-Tumor 205 Bauchfell siehe Peritoneum Bauchpresse 66 Becken, chronisches abakterielles Schmerzsyndrom 248 Beckenbodenmuskulatur 23 Belastungsinkontinenz 101 Elektromyographie 67 kindliche Inkontinenz 108 Beckenbodenmyalgie 248 Beckenniere 150 Entstehung 5 Behandlung, fehlerhafte 127 Beischlaffåhigkeit 401 Belastungsinkontinenz 101 Medikamente 440 Belastungsurogramm 70 Bergmann-Israel- Schnittfçhrung 130 Beschneidung, rituelle 26 Bewegung, kærperliche Harnsteinvorbeugung 374 Prostatahyperplasie 317 Biclutamid 441 Bildgebung, im Kindesalter 146 Bildgebung, urologische 67 Angiographie 76 Computertomographie 73 Harnsteindiagnostik 360 Magnetresonanztomographie 73 PET-CT 74 Positronenemissionstomographie 74 Ræntgen 67 Sonographie 40 Bilharziose 263 Entwicklungszyklus 264 Harnblasenkarzinom 263 Blåschendrçse siehe Samenblase Blase siehe Harnblase Blasenbilharziose 263 Stadien 265 Symptomatik 265 Urinsediment 263 Blasenkatheter siehe Katheter, Dauerkatheter Blastem, metanephrogenes 4, 204 Blutdruckregulation Autoregulation 15 RAAS 18 Bluthochdruck Conn-Syndrom 281 Phåochromozytom 280 Pyelonephritis 224 renaler 388 Boariplastik 395 Bonjour-Træpfchen 258 Bonn-Risk-Index 374 BOO (bladder outlet obstruction) 312 Botulinumtoxin 440 Harnblasenentleerungsstærung 422 Prostata 323 Bougie boule 83 Urethrastenose 392 Bougierung 83 Bowman-Kapsel, Druck 15 BP(H)S (benign prostatic (hyperplasia) syndrome) 312

15 Sachverzeichnis 449 BPE (benign prostatic enlargement) 312 BPH (benigne Prostatahyperplasie) 312 BPO (benign prostatic obstruction) 312 Brachytherapie, Prostatakarzinom 337 Brennen (Harnræhre) Ausfluss 114, 240 Gonorrhæ 258 Harnræhrenschlitzung 327 Reizblase 396 Urethritis 240 Brescia-Cimino-Fistel 384 Bricker-Operation 140 Brushitstein 351 Bçffelnacken 283 Buserelin 441 C Calcitriol 18 Calcium Brushitstein 352 Calciumoxalatsteine 375 Calciumphosphatsteine 354 Harnsteinbildung 348 Hyperkalzåmie 347 Hyperkalzurie 348 Urolithiasis 359 Calciumabsorption, intestinale 18, 348 Calciumausscheidung erhæhte 348 HPT 346 Calciumoxalatstein 351, 352 Vorbeugung 374 Calciumphosphatstein 351, 354 Harnansåuerung 441 Nierenbeckenausgussstein 371 Calciumzufuhr, Calciumoxalatsteine 375 Campbell-Einteilung 180 CAPD (chronisch ambulante Peritonealdialyse) 386 Captopril-Test 282 Carbonatapatit- Ammoniumhydrogenurat-Stein 351 Carbonatapatitstein 351, 354 Carcinoma in situ 294 CCF (Cholecalciferol) 18 Cephalosporine Bakterienwirksamkeit 217 Harnwegsinfektion 218 kindliche Harnwegsinfektion 201 Prostatitis 246 Syphilis 257 Tubulusnekrose 380 Urosepsis 230 Zystitis 236 Chancroid 259 Charri re 76 Chemotherapie Hodentumor 211, 305 kindlicher Tumor 203 Neuroblastom 209 Nichtseminom 306 Nierenzellkarzinom 289 Peniskarzinom 310 Seminom 304 Wilms-Tumor 207 Chlamydien Entwicklungszyklus 241 Nachweis 53, 242 Urethritis 239 Chloramphenicol, Bakterienwirksamkeit 217 Cholecalciferol 18 Cholelithiasis C-Cholin 75 Choriongonadotropin, humanes (HCG) 63 Chorionkarzinom 210 Håufigkeit 302 Hoden 301 Metastasierung 302 Christbaumblase 109 Chromosomenanalyse Intersexualitåt 193 Klinefelter-Syndrom 197 Ullrich-Turner-Syndrom 198 Chromosomenstærung Gonadendysgenesie 196 Hermaphroditismus verus 195 Klinefelter-Syndrom 197 Ullrich-Turner-Syndrom 198 Chylurie 268 Citrat Ejakulat 61 Kristallisationshemmer 344 Clearance, renale 18 Szintigraphie 63 Clindamycin Bakterienwirksamkeit 217 Schwangerschaft 391 Clonidin-Suppressionstest 281 Colliculus seminalis 21 Urethroskopie 316 Computertomographie 73 Lymphknotenstatus 73 Nierentumor 73 paranephritischer Abszess 232 Prinzip 75 Conduit Ileum-Conduit 140 Kolon-Conduit 140 Condylomata acuminata 307 Abgrenzung Peniskarzinom 310 HIV-Infektion 261 Conn-Syndrom 281 Corona glandis 27 Corpus cavernosum penis 27 Epispadie 178 Erektion 32 Priapismus 410 penis 27 spongiosum penis 27 Epispadie 178 Priapismus 411 Corticotropin Releasing Hormon 19 Cortisol 19 adrenogenitales Syndrom 193 Effekte 283 Morbus Cushing 282 Nebennierenrindenkarzinom 279 Normwert 283 Co-trimoxazol Harnwegsinfektion 219 Prostatitis 246 Schwangerschaft 391 Zystitis 236 Creatinin siehe Kreatinin CRH (Corticotropin Releasing Hormon) 19 Cross-match 387 Cushing-Syndrom 282 ACTH-unabhångiges 284 Cyclophosphamid 238 Cyproteronacetat 339, 441 Cystinstein 351, 354 Harnalkalisierung 441 Vorbeugung 378 Cystitis follicularis 239 granularis 239

16 450 Sachverzeichnis D Darifenacin 440 Darmbilharziose 263 Dauererektion 410 Dauerkatheter 81 Harnræhrenschlitzung 327 Harnwegsinfektion 82 spinaler Schock 424 Zystitis 234 Desmopressin 440 Deszensus Beckenbodenmuskulatur 101 Harnblase 102 Hoden 9 Keimdrçsen 7 Detrusor-Sphinkter- Dyssynergie 420, 423 Detrusor-Sphinkter- Koordination Enuresis 106 kindliche Inkontinenz 107 Miktion 419 Detrusorhyperaktivitåt 103 Detrusorhyperreflexie 419 Detrusorhypokontraktilitåt 103 Detrusorhyporeflexie 419 Dexamethason, Cushing-Syndrom 283 DHT-Stimulationstest 195 Diabetes mellitus Erektionsstærung 402 Harnwegsinfektion 233 Papillennekrose 226 Proteinurie 94 Pyelonephritis 221 Pyonephrose 228 Diagnostik, urologische 38 Anamnese 38 instrumentelle Untersuchung 76 kærperliche Untersuchung 40 Laboruntersuchung 51 Nierenfunktionsprçfung 63 Sonographie 40 Urodynamik 65 urologische Bildgebung 67 Dialyse chronische 384 Nierenversagen 382 Verfahren 384 zystische Nierenerkrankung 152 Dialyse-Shunt 384 Diaphanoskopie 416 Dickdarm-Dçnndarm-Blase 138 Differenzierungsstærung, sexuelle 192 Dihydrotestosteron benigne Prostatahyperplasie 312, 318 Prostatakarzinom 339 5a-Dihydrotestosteron 192 2,8-Dihydroxyadenin-Stein 351 1,25-Dihydroxycholecalciferol 18 Dimercaptobernsteinsåure 63 Distigmin 440 Divertikel Harnblase 176 paraureterale 177 Urethra 184, 391 vesikourachale 178 DMSA-Szintigraphie 148 Pyelonephritis 201 Doppel-J-Katheter 393 Doppelballonurethrographie, Urethraldivertikel 391 Doppelniere, Entstehung 4 Doppler-Verfahren, Hodenuntersuchung 47 Dottersacktumor 211, 302 Drainage Nierenkarbunkel 232 Pyonephrose 228 suprapubische 82 Dranginkontinenz 102 benigne Prostatahyperplasie 313 kindliche 107 Medikamente 440 Zystitis 238 Drei-Glåser-Probe 53 Prostatitis 246 Druck abdomineller 66 Corpora cavernosa 33 Harnbereitung 16 Harnblase 19, 66 Belastungsinkontinenz 101 spinalerschock 424 Harntransport 17 hydrostatischer 16 intravesikaler 16 kolloidosmotischer 15 Miktion 24 onkotischer 15 Urethra, Belastungsinkontinenz 101 Druckmessung Harnblase 66, 109 Harnræhre 66 Drug Fever 117 Drçse, periurethrale, Ejakulat 32 Ductuli efferentes, Entwicklung 3, 9 Ductus deferens siehe Samenleiter ejaculatorius 28 epididymidis, Entwicklung 9 excretorius 28 Duloxetin 440 Dçnndarmblase 138 Duplex-Sonographie, Hodenuntersuchung 47 Dutasterid 441 Dysfunktion, erektile 402 Øtiologie 402 Diagnostik 403 Medikamente 441 PDE-5-Hemmer 441 Therapie 405 Dysurie 100 benigne Prostatahyperplasie 313 Blasenbilharziose 265 Blasenentleerungsstærung 108 Fallbeispiel 110 kindliche Harnwegsinfektion 200 Prostatitis 246 Ureterstein 357 E Echinokokkose 265 Abdomençbersichtsaufnahme 267 alveolåre 265 Formen 266 Niere 268 zystische 265 Eichel 26 Paraphimose 191, 438 Peniskarzinom 309 Einnåssen, nåchtliches 106 Eitersackniere 228 Ejakulat 32 Gewinnung 59

17 Sachverzeichnis 451 Menge 59 Normalwerte 61 Untersuchung 59 Volumen 61 Ejakulation 34 retrograde 34, 407, 440 Schließmuskel 20 Steuerung 33 Vasektomie 136 verzægerte 407 vorzeitige 407 Ejakulationsstærung 407 Ejakulationszentrum 33 sympathisches 32 Ekstrophie Blase 175 kloakale 175 Ektasie Harnabflussstærung 111 Nierenbecken 356 Sonographie 45 Elektromyographie, Beckenboden 67 Elektroresektion, transurethrale 296 benigne Prostatahyperplasie 319 Blasenschließmuskelstarre 326 Embryonen-Transfer 409 Emission 34 Steuerung 33 Emmett-Einteilung 168 Endoskopie 84 Chip-on-the-tip 91 Prinzip 84 Engstellen, obere Harnwege 13 Entwicklung åußeres Genitale 11 Ductuli efferentes 3, 9 Ductus deferens 3, 9 Ductus epididymidis 9 Geschlechtsorgane 6 Gonaden 6 Harnblase 6 Harnorgane 3 Hoden 7 Nephron 4 Niere 3 Ovar 7 Prostata 6 Sammelrohre 4 Tubuli seminiferi contorti 7 Ureter 3 Urethra 6 Urogenitalsystem 2 Uterus 9 Vagina 9 Entzçndung 213 Harnwegsinfektion 213 Hoden 250 Laborparameter 62 månnliche Adnexe 243 månnliches Genitale 253 Nebenhoden 250 spezifische 269 Urogenitaltuberkulose 269 Entzçndungsschmerz 119 Enukleation, benigne Prostatahyperplasie 322 Enuresis Harnblasendivertikel 177 Harnwegsinfektion 215 Medikamente 440 Enuresis nocturna 106 Eosinopenie 283 Epididymis siehe Nebenhoden Epididymitis 251 akutes Skrotum 437 Fallbeispiel 117 Skrotalschwellung 124 Epididymoorchitis 251 Epispadie 11, 178 Blasenekstrophie 176 Erektionsstærung 404 komplette 175 Operation 179 Patientenaufklårung 179 Epithelien, Urin 56 EPO (Erythropoetin) 18 Erektion 32 Dysfunktion 402 Induratio penis plastica 415 Steuerung 33 Erektionsstærung Øtiologie 402 Diagnostik 403 Induratio penis plastica 415 Priapismus 410 Therapie 405 Erektionszentrum 33 parasympathisches 32 Erkrankung, sexuell çbertragbare 254 Erlanger Konzept 176 Ernåhrung Calciumoxalatsteine 374 Cystinsteine 378 Fallbeispiel 92 Harnsåuresteine 376 Harnsteinvorbeugung 373 Infektsteine 376 Ersatzblase 138 Harnblasenkarzinom 298 Komplikationen 141 Erythromycin Bakterienwirksamkeit 217 Schwangerschaft 391 Syphilis 257 Ulcus molle 259 Erythropoetin 18 Erythrozyten Håmaturie 96 Kammerzåhlung 56 Morphologie 56 Proteinurie 95 Sedimentuntersuchung 56 Urinuntersuchung 57 Erythrozyturie 56, 96 Urinuntersuchung 57 ESWL (extrakorporale Stoßwellenlithotripsie) 364, 379 Ethambutol 274 Exomphalos-Makroglossie- Gigantismus-Syndrom 205 Exprimat, Prostata 53 F Faber-Syndrom 350 Faszienquerschnitt 131 Fehlbildung 146 åußeres Genitale 184 Harnblase 175 Harnleiter 159 Harnræhre 178 Niere 147 Nierenbeckenkelchsystem 159 Urogenitalorgane 2 Feigwarzen 307 Fertilitåt Ejakulatuntersuchung 60 Plexus pampiniformis 29 Fertilitåtserwartung 186 Fertilitåtsstærung 408 Øtiologie 408 Epididymitis 253 Hodenfehllage 186 Hypogonadismus 35 Orchitis 251 Varikozele 413 Fertilitåtsuntersuchung 60 a-fetoprotein 62 Hodentumor 302 Keimzelltumor 210

18 452 Sachverzeichnis Fibrom 286 Fibrose, retroperitoneale 342 Fieber 114 Arten 114 Diagnostik 117 Fallbeispiel 117 Harnwegsinfektion 215 hohes 114 Nierenkarbunkel 231 Orchitis 250 postoperatives 116 Prostataabszess 250 Pyelonephritis 222 Therapie 118 Ursachen 115 Filariose, lymphatische 268 Filtration 15 Filtrationsdruck, effektiver 15 Filtrationsrate, glomerulåre 15, 380 Niereninsuffizienz 383 Finasterid 441 Fissura vesicae intestinalis 175 Fistelbildung, untere Harnwege 393 Flankenschmerz Nierenzellkarzinom 284 Pyelonephritis 222 Pyonephrose 228 Urogenitaltuberkulose 272 Flankenschnitt 130 Fluor vaginalis 240, F-Fluordesoxyglucose 75 18F-Fluorethylcholin 75 18F-Fluorthymidin 75 Fluoreszenz-Treponemen- Antikærper-Absorptionstest 256 Flçssigkeitszufuhr Cystinsteine 378 Harnsåuresteine 376 Harnsteinvorbeugung 374 Harnwegsinfektion 217, 233 Niereninsuffizienz 383 Pyelonephritis 222 Zystitis 237 Flutamid 441 Follikelstimulierendes Hormon (FH) 35 Funktion 35 Follikelzelle, Entwicklung 7 Fosfomycin, Harnwegsinfektion 218 Fossa bulbi 23 navicularis 23 Fremdkærper, Harnblase 326 French 76 Frenulum breve 404 Frequency-urgency- Syndrom 396 Fructose, Ejakulat 60 FSH (follikelstimulierendes Hormon) 35, 63 FTA-ABS-Test 256 Fuchsbandwurm 265 Funiculus spermaticus Epididymitis 253 Orchitis 251 Semikastration 304 Funktionsstærung neurologische 418 sexuelle 401 Fusionsanomalie, Niere 150 G Gallenkolik, Schmerz 119 Gartner-Gang 2, 9 Gefrierpunktserniedrigung 94 Genitale åußeres Entwicklung 11 Fehlbildungen 184 Infektion 253 Schmerzen 122 Sonographie 46 inneres 27 Schmerzen 122 Genitalleiste 6 Genitalorgan, månnliches 26 Genito-Anal-Syndrom 244 Geschlechtsentwicklung 6 Gonadendysgenesie 196 Hermaphroditismus verus 195 Klinefelter-Syndrom 197 månnliche 192 Pseudohermaphroditismus femininus 193 Pseudohermaphroditismus masculinus 194 Stærung 192 Ullrich-Turner-Syndrom 198 weibliche 192 Geschlechtsfalte 11 Geschlechtshæcker 11 Geschlechtskrankheit 254 Geschlechtsorgane Differenzierung 9 Entwicklung 6 Geschlechtsreife, månnliche 35 Geschlechtssystem, hormonelles 35 Geschlechtswulst 11 Gestagene 19 Gewebetypisierung 387 Gewicht, spezifisches, Urin 94 GFR (glomerulåre Filtrationsrate) 15 Niereninsuffizienz 383 Nierenversagen 380 Gicht Fallbeispiel 377 Harnsteinrisiko Glåser-Probe 53 3-Glåser-Probe 53 Glans penis 23, 26 Entzçndung 253 Epispadie 178 Hypospadie 180 Paraphimose 191 Phimose 189 Gleason-Score 333 Gleithoden 185 Glomerulonephritis, Niereninsuffizienz 382 Glomerulopathie, Proteinurie 94 Glomerulus Entwicklung 4 Filterfunktion 16 Nierenfunktion 15 Glomerulusfiltrat, Nierenfunktion 16 Glucagon-Provokationstest 281 Glucocorticoidsynthese 19 Glucose, Elimination 17 a-glucosidase 61 GnRH (Gonadotropin Releasing Hormon) 35 GnRH-Analoga, Prostatakarzinom 339 Golfloch-Ostium 171 Gonaden Deszensus 7 Differenzierung 9 Entwicklung 6 Gonadendysgenesie 196 gemischte 196 reine 197 Gonadoblastom 301

19 Sachverzeichnis 453 Gonadotropin Releasing Hormon 35 Gonokokken 257 Antibiotika 242 Erregernachweis 258 Urethritis 242 Gonorrhæ 257 Befund 258 Erregernachweis 258 Therapie 258 Gonozyten 185 Goserelin 441 Grading Definition 277 Harnblasentumor 294 Prostatakarzinom 333 Grenzgebiet, urogenitales 29 Guanosin-Phosphatzyklus 34 Gubernaculum testis 10 Gyrasehemmer Bakterienwirksamkeit 217 Harnwegsinfektion 218 Prostatitis 246 Tubulusnekrose 380 Zystitis 236 H Haarnadelgegenstromprinzip 16 Haemophilus ducreyi 255, 259 Håmangiomyolipom 44 Håmatom Blasenverletzung 430 ESWL 367 Nierenverletzung 428 Penisfraktur 432 Håmaturie 96 Anamnese 39 Blasenbilharziose 265 Blasenstein 358 Diagnostik 98 ESWL 366 Fallbeispiel 39 Harnleiterkarzinom 290 Harnsteine bei Kindern 201 Harnsteinentfernung 371 Nierenverletzung 428 Nierenzellkarzinom 284 schmerzlose 293 Untersuchung 57 Ursachen 97 Håmodialyse 384 Håmofiltration 384 Håmoglobinurie 97 Håmospermie 125 Harn blutiger 53 Farbverånderung 92 Geruch 93 Keimzahl 58 Kristalle 98 Menge 99 milchig trçber 93 Osmolalitåt 94 ph-wert 93 Proteinurie 94 Sedimentuntersuchung 56 spezifisches Gewicht 94 stinkender 53 Teststreifenuntersuchung 55 Untersuchung 52, 55 Verånderungen 92 Zuckerprobe 53 Zylinder 98 Zytologie 57 Harnabflussstærung Blasenstein 358, 373 Fehlbildungen 146 Harnwegsinfektion 216 Nierenschmerz 121 obstruktive 111 Pyelonephritis 223 Urosepsis 229 Harnableitung 138 Folgen 141 Harnræhrenklappen 183 inkontinente 140 Komplikationen 142 kontinente 138 Komplikationen 141 Patientenaufklårung 141 Zystektomie 298 Harnalkalisierung Calciumoxalatsteine 375 Cystinsteine 378 Harnsåuresteine 376 Harnblase Abdomençbersichtsaufnahme 67 Anatomie 19 Aufbau 21 autonome 420 deafferenzierte 420 deefferenzierte 420 Deszensus 102 Divertikel 176 Druckmessung 66, 109 Entleerung 24 Entleerungsstærung 108 Entwicklung 6 Entzçndung siehe Zystitis Ersatz 138 Fehlbildungen 175 Fremdkærper 326 Funktion 24 Funktionssteuerung 24 Harnkontinenz 24 Hyperreflexie 419 hypotone 109, 420 Indiana-Pouch 139 Innervation 25 interstitielle Zystitis 397 Kapazitåt 24 Katheterisieren 52 Lage 22 Mainz-Pouch 138 Mastzellinfiltrate 398 Miktion 24 Miktionszystourethrographie 72 Muskulatur 20 neurogen schwache 109 neurogene 420 Operation 138 Pseudodivertikel 176 Ruhedruck 24 schlaffe 109 Schließmuskeln 20 Schließmuskelstarre 326 Schmerzen 122 Schnittfçhrung 138 Sonographie 48 Entleerungsstærung 109 Sphinktersklerose 326 spinal enthemmte 424 suprapubische Drainage 20 Topographie 14, 19 Verletzung 428 Volumen 106 Volumenbestimmung 48 Zystometrie 66 Harnblasen-Scheiden-Fistel 393 Harnblasenekstrophie 175 Harnblasenentleerungsstærung Multiple Sklerose 421 neurogene 418 Harnblasenerkrankung, obstruktive 110 Harnblasenfunktion, normale 101 Harnblasenfunktionsstærung Elektromyographie 67 Entleerungsstærung 108 Inkontinenz 101 neurogene 103, 108, 418 Querschnittlåhmung 424

20 454 Sachverzeichnis Harnblasenhals-Kollikulus- Abstand 85 Harnblasenkarzinom 292 Abgrenzung interstitielle Zystitis 399 Behandlungsschema 296 Bilharziose 263 Urachuspersistenz 178 Zystoskopie 236 Harnblasenkatheter siehe Katheter, Dauerkatheter Harnblasenpunktion 52 suprapubische 82 Harnblasenruptur extraperitoneale 428 intraperitoneale 428 Harnblasenstein 358, 373 Abgrenzung benigne Prostatahyperplasie 325 Zertrçmmerung 325 Zystoskopie 236 Harnblasentamponade 436 Harnblasentumor Elektroresektion 297 Grading 294 TNM-System 295 Untersuchung 48 Urinzytologie 57 Zystoskopie 99 Harndrang Blasenkapazitåt 24 Dranginkontinenz 102 Fallbeispiel 122 Harnblasenentleerungsstærung 421 Harnwegsinfektion 100 imperativer 421, 423 interstitielle Zystitis 398 Miktionsstærung 100 Reizblase 396 Ureterstein 357 Harnflussmessung 65 Harngewinnung 51 Katheterisieren 52 Kleinkind 51 Mittelstrahlurin 51 Harninkontinenz 101 Belastungsinkontinenz 101 Blasenekstrophie 175 chronische Harnretention 103, 105 Detrusor-Sphinkter- Dyssynergie 423 Detrusorhyperaktivitåt 103 Diagnostik 103 Dranginkontinenz 102 Erwachsene 101 extraurethrale 103 Formen 101 Harnblasenkarzinom 298 Håufigkeit 102 kindliche 107 Ureterektopie 163 Harnkontinenz 20, 24 Harnkonzentrierung 16 Verånderung 94 Harnleiter siehe Ureter Harnleiterstein siehe Ureterstein Harnorgane, Entwicklung 3 Harnræhre siehe Urethra Harnræhrenklappen siehe Urethralklappen Harnsåure Sekretion 16 Steinbildung 351 Uratstein 354 Whewellitstein 352 Harnsåurestein 351 Alkalisierung 441 Auflæsung 376 Fallbeispiel 377 Nierenversagen 381 Vorbeugung 376 Harnsåureverstopfungsniere 380 Harnschau 55 Harnsediment Blasenbilharziose 263 buntes 157 Cystinsteine 355 Prostatitis 246 Pyelonephritis 222 Reizblase 397 Harnsekundenvolumen 65 Harnstauung Harnleiterstein 372 Harnræhrenklappen 182 Nierenbeckenstein 371 Pyelonephritis 223 Retroperitonealfibrose 343 Sonographie 45 Ureterstein 364, 372 Harnstauungsniere Fallbeispiel 118 infizierte 433 septische 118, 228, 230 Sonographie 45 Harnsteinbildung siehe Urolithiasis Harnsteine 350 angeborene Stoffwechselstærung 354 Auflæsung 363 Diagnosealgorithmus 359 erworbene Stoffwechselstærung 351 ESWL 364 Fallbeispiel 358, 363, 377 Geburt 357 Harnsåurestein 351 Harnwegsinfektion 353 Håufigkeit 351 Lokalisation 356, 372 Nephrolitholapaxie 367 Phasenanalyse 351 Risikogruppen 360 Ureterorenoskopie 369 Ursachen 351 Verhçtung 373 Harnstoff Elimination 17 Infektstein 353 Harnverhalt 20, 434 akuter 434 benigne Prostatahyperplasie 313, 318 chronischer 434 Fallbeispiel 109 Harnblasenschmerz 122 Harnræhrenstriktur 327 Oligurie 100 Harnwege, untere, Infektion 216 Harnwege, ableitende Dilatation 110, 166 Funktionsprçfung 64 Parasiten 263 urodynamische Untersuchung 65 Harnwege, obere Anatomie 13 Druckverhåltnisse 17 Funktionsprçfung 64 Infektion 215, 220 physiologische Engen 13 Schwangerschaft 390 Topographie 13 Harnwege, untere Divertikel 184, 391 Infektion 214, 233 Nephrolitholapaxie 369 Harnwegsinfektion Definition 213 Diagnostik 215 Einteilung 213 Epidemiologie 213 ESWL 366 Harnblasendivertikel 177 Harnræhrenklappen 182 Harnsteine 351 Harnsteine bei Kindern 201 Katheter 82

21 Sachverzeichnis 455 Keimzahl 58 Kindesalter 199 Antibiotikaprophylaxe 201 Diagnostik 200 Erreger 199 komplizierte 219 Laboruntersuchung 215 Megaureter 167 Nephrolitholapaxie 369 rezidivierende 219 Schwangerschaft 390 Symptomatik 214 Therapie 216 unkomplizierte 218 unspezifische 213 untere 233 HCG (humanes Choriongonadotropin) 63 b-hcg 63 Hodentumor 301 Kryptorchismus 188 HDTV (High Definition Television Standard) 91 Henle-Schleife 16 Hermaphroditismus verus 195 Herpes-simplex-Virus, Geschlechtskrankheit 255, 262 High-flow-Priapismus 410 Hippel-Lindau-Erkankung 152 Hirsutismus 283 Histologie Hodentumor 301 Hypernephrom 285 interstitielle Nephritis 227 Peniskarzinom 308 Prostatakarzinom 335 Pyelonephritis 230 Urothelkarzinom 293 HIV-Infektion 259 CDC-Klassifikation 261 Therapie 262 Hochdruck-Reflux 170 Hoden Anatomie 28 Chorionkarzinom 301 Deszensus 9 Entwicklung 7 Entzçndung 250 Gefåßversorgung 29 geschwollener 437 Gleit- 185 Gonadendysgenesie 196 Hermaphroditismus verus 196 hochstehender 437 Hydrozele 188 Keimzelltumor 300 Klinefelter-Syndrom 197 Lageanomalien 184 Nierenagenesie 147 Operation 134 Palpation 46 Pendel- 185 Raumforderung 47 retraktiler 186 Schnittfçhrung 134 Schweregefçhl 301 Selbstpalpation 47 Sonographie 47 Stieldrehung 436 Stromatumor 301 Teratokarzinom 301 Tuberkulose 271 Tumormarker 62 Untersuchung 46 Varikozele 414 Hodendystopie 184 Hodenektopie 185 Hodenfehllage 184 Hodenfreilegung 134 Hodenkarzinom embryonales 301 Lymphknotenmetastase 75 Hodenretention 185 Therapie 187 Hodensack siehe Skrotum Hodenschwellung Hodentumor 301 kindlicher Hodentumor 211 Hodensuche, laparoskopische 143 Hodentorsion 436 akutes Skrotum 437 Differenzialdiagnose 251, 253 Doppler-Verfahren 47 Fallbeispiel 124 Skrotalschwellung 124 Hodentumor 300 akutes Skrotum 437 Differenzialdiagnose 251 Fallbeispiel 124 Håufigkeit 300 Histologie 301 Hydrozele 416 IGCCCG-Klassifikation 303 Kindesalter 210 Kryptorchismus 186, 300 Laborparameter 62 Lugano-Klassifikation 305 Metastasierung 302 Prognose 306 Schnittfçhrung 134 Selbstpalpation 47 Skrotalschwellung 124 Sonographie 302 Therapie 304 Tumormarker 301 Honeymoon-Zystitis 234 Hormon, luteinisierendes (LH) 63 Hormonbehandlung benigne Prostatahyperplasie 318 Kryptorchismus 187 Prostatakarzinom 338 HPV (humane Papillomviren) 307 Hufeisen-Ostium 171 Hufeisenniere 150 Hundebandwurm 265 Hunner-Ulzera 397 Hutch-Divertikel 177 Hydatidentorsion akutes Skrotum 437 Skrotalschwellung 124 Hydrocele funiculi spermatici 135, 189, 416 testis 135, 189 Hydrokortison-Notfallausweis 194 Hydronephrose, Harnabflussstærung Hydroxycholecalciferol Hydroxylase-Mangel a-Hydroxyprogesteron 193 Hydrozele 188, 416 Operation 135 Orchitis 251 Skrotalschwellung 123 Sonographie 47 Hyperaldosteronismus, primårer 281 Hyperkaliåmie Niereninsuffizienz 381, 383 Nierenzellkarzinom 285 Hyperkalzåmie Nierenzellkarzinom 285 Urolithiasis 347 Hyperkalzurie 348 Formen 348 Laborparameter 349

22 456 Sachverzeichnis Hyperkortisolismus, Cushing-Syndrom 282 Hypernephrom 284 Bildgebung 286 Histologie 285 Prognose 290 Therapie 287 Hyperoxalurie 352, 375 Hyperparathyreoidismus 346 Hyperkalzurie 349 Hypertonie Conn-Syndrom 281 Niereninsuffizienz 383 Nierenzellkarzinom 285 Phåochromozytom 280 Proteinurie 94 renale 388 Laborparameter 62 renoparenchymatæse 388 renovaskulåre 388 sekundåre 388 Hyperurikåmie, Harnsåuresteine 376 Hyperurikosurie Calciumoxalatsteine 375 Harnsåuresteine 376 Uratstein 354 Hypogonadismus Alter 411 hypogonadotroper 35 postpuberaler 35 Hypokaliåmie 283 Hypokalzåmie, Urolithiasis 346 Hypophyse Fertilitåtsstærungen 408 Testosteronsynthese 36 Hypophysenvorderlappeninsuffizienz 35 Hypoplasie Niere 148 pulmonale 156 Hypospadie 11, 179 Erektionsstærung 404 Intersexualitåt 193 Operation 181 Operationsindikation 181 Phimose 190 Hyposthenurie 94 Hypothalamus Erektion 32 Testosteronsynthese 36 Hypoxanthin 355 Hypozitraturie 352 I ICSI (intrazytoplasmatische Spermieninjektion) 409 IGCCCG-Klassifikation 303 Ileum-Conduit 140 Ileumneoblase 138 Imipenem, Harnwegsinfektion 218 Imipramin 440 Immobilisation Calciumphosphatstein 354 Hyperkalzurie 349 Urolithiasis 346 Immunsuppressiva interstitielle Zystitis 399 Nierentransplantation 387 Implantat, intraurethrales 323 In-vitro-Fertilisation 409 Indiana-Pouch 139 Induratio penis plastica 414 Deviation 415 Plaques 415 Infektion nosokomiale 276 sexuell çbertragbare 254 Ursache urologischer Erkrankung 38 Infektstein 353 Harnansåuerung 441 Vorbeugung 376 Infertilitåt Ejakulatuntersuchung 59 Klinefelter-Syndrom 197 Ullrich-Turner-Syndrom 198 Infrarotspektrum Cystinstein 355 Harnsåurestein 352 Infusionsurogramm 68 Inhibin 35 Inkontinenz siehe Harninkontinenz Innervation Harnblase 25 Miktion 418 Insemination, intrauterine 408 Inspektion Harnræhrenkarunkel 392 Niere 40 Penis 46 Interkostalschnitt 130 Intersexualitåt 11, 192 Intrazytoplasmatische Spermieninjektion 409 Inzidentalom 279 IPD (intermittierende Peritonealdialyse) 386 IPP (Induratio penis plastica) 414 Deviation 415 Plaques 415 Ischialgie, Prostatakarzinom 331 Isoniazid 274 Isosthenurie 94 Isotopennephrogramm 64 IVF (In-vitro-Fertilisation) 409 J Juxtaglomerulårer Apparat 18 K Kalium Elimination 17 Instillationstest 398 Kammerzåhlung 56 Kapillardruck 16 Kardiolipin-Test 256 Karunkel, Urethra 392 Karzinogenese 277 Karzinom, embryonales 211 Kastration 36 Katecholamine Neuroblastom 208 Phåochromozytom 280 Katheter Harnwegsinfektion 82 Mercier-Katheter 77 Nelaton-Katheter 77 Tiemann-Katheter 77 Typen 77 Katheterisieren 77 Ausfçhrung 79 benigne Prostatahyperplasie 318 Blocken 80 Harnableitungsoperation 141 Harnblasenentleerungsstærung 422 Harngewinnung bei der Frau 52 Harnræhrenanåsthesie 79 Materialien 78 Querschnittlåhmung 424 Ureter 89

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