Basismodul: Börsen & Handel 1 DIE BÖRSE BEDEUTUNG... 2

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1 INHALTSVERZEICHNIS 1 DIE BÖRSE BEDEUTUNG Bedeutung für den Anleger Bedeutung für die Unternehmen Bedeutung für die Volkswirtschaft GEHANDELTE PRODUKTE GRAD DER AUTOMATION ERFÜLLUNGSFRIST HANDELSVERFAHREN Primär- und Sekundärmarkt Handelsformen Auftragserteilung Preisgestaltung Ablauf DIE WIENER BÖRSE KONTROLLFRAGEN HANDELSSYSTEME XETRA Auftragsarten in XETRA Schutzmechanismen in XETRA ÖTOB KONTROLLFRAGEN DIE WICHTIGSTEN BÖRSEN DER WELT BÖRSENINDIZES Performance- vs. Kursindex Berechnung Wichtigste Indizes KONTROLLFRAGEN

2 1 DIE BÖRSE Die Börse ist ein Markt, an dem Wertpapiere, Währungen oder Rohstoffe gehandelt werden. Das heißt, dass auf diesem Markt Menschen mit einer Verkaufsabsicht auf Menschen mit Kaufinteresse treffen. Die Verkäufer stellen das Angebot, die Käufer die Nachfrage. Ist die Nachfrage größer als das Angebot, müssen die Käufer ihre Preise erhöhen, um neue Verkäufer zu locken. Wollen jedoch mehr Marktteilnehmer verkaufen als kaufen, so müssen sie ihre Preise senken, um die Marktteilnehmer zum Kaufen zu animieren. Die Börse ist ein Markt, der im Vergleich zu den meisten anderen Märkten häufig nicht mehr räumlich definiert ist, sondern vielmehr in Form eines riesigen Netzwerkes aus Computern, Telefonen und Datenleitungen besteht. Der Vorteil des Marktes ist, dass alle Interessen in einer Ware bzw. in einem Wertpapier an einem oder wenigen (virtuellen) Orten gebündelt werden. Dadurch ist es für Käufer und Verkäufer leicht festzustellen, wie der Preis für ein Wertpapier steht, bzw. wie viel zu einem bestimmten Preis handelbar ist. 1.1 BEDEUTUNG Bedeutung für den Anleger Börsen sind Märkte, auf denen vertretbare (also jederzeit handelbare) Güter nach bestimmten Regeln gehandelt werden. An einer Wertpapierbörse können Anleger jederzeit Wertpapiere oder Derivate kaufen und verkaufen. Der Handel läuft nach bestimmten Regeln ab, die für alle Marktteilnehmer gleich sind. Erst durch die Börse ist der rasche Kauf oder Verkauf von Wertpapieren sichergestellt. So kann der Anleger seine Wertpapiere problemlos zu Geld machen, wobei sich der Preis durch Angebot und Nachfrage ergibt Bedeutung für die Unternehmen Der Gang an die Börse, das Going public, bringt den Unternehmen Eigenkapital. Dadurch sichern sie sich anhaltende Konkurrenzfähigkeit. Darüber hinaus können börsenotierte Unternehmen laufend weiteres Eigenkapital aufnehmen, indem sie Kapitalerhöhungen durchführen Bedeutung für die Volkswirtschaft Im Rahmen eines Börsenganges erfolgt die Vermittlung von privatem Kapital an Unternehmen, die mit diesem Geld ihre Investitionen finanzieren. Ohne funktionierende Börse ist eine Volkswirtschaft heute nicht mehr denkbar. Börsen gelten als Wirtschaftsbarometer, da sie auf volkswirtschaftliche Veränderungen sehr sensibel reagieren. Sie nehmen künftige Entwicklungen vorweg. 1.2 GEHANDELTE PRODUKTE Je nachdem, welche Güter an der Börse gehandelt werden (dabei kann es sich um Waren, Finanzanlagen oder Geld handeln), sprechen wir von Warenbörsen, Wertpapierbörsen bzw. Terminbörsen oder Devisenbörsen. 2

3 1.3 GRAD DER AUTOMATION Wir unterscheiden zwischen Präsenzbörsen und Computerbörsen. Präsenzbörse (heute kaum mehr vorhanden) Das Börsengebäude ist Schauplatz des Handels. Die Börseteilnehmer handeln während bestimmter Öffnungszeiten und nach festgelegten Handelsregeln. Sie haben persönlichen Kontakt miteinander. Die meisten Präsenzbörsen arbeiten bereits mit Computerunterstützung. Computerbörse Die Technologie hat weltweit die Organisation und die Erscheinungsformen der Börse stark verändert. Die Geschäfte laufen ohne persönlichen Kontakt zwischen den Händlern ab. Es wird über den Bildschirm gehandelt und die Händler können via Börsecomputer von jedem beliebigen Ort aus am Börsegeschehen teilnehmen. Wie bei der Präsenzbörse gibt es festgelegte Handelszeiten und Handelsregeln. 1.4 ERFÜLLUNGSFRIST Nach dem Zeitpunkt, zu dem Geschäfte erfüllt werden müssen, unterscheiden wir den Kassamarkt und den Terminmarkt. Kassamarkt Der Kassamarkt zeichnet sich durch das zeitliche Zusammenfallen von Geschäftsabschluss und Erfüllung des Geschäftes (Lieferung und Bezahlung) aus. Die Abrechnung der Geschäfte erfolgt im sogenannten Arrangement. Terminmarkt Am Terminmarkt erfolgt die Erfüllung eines Geschäftes erst zu einem zukünftigen Zeitpunkt. Preis, Menge und Termin werden bereits bei Geschäftsabschluss fix vereinbart. Zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses muss lediglich der Optionspreis bzw. Einschuss bezahlt werden. 1.5 HANDELSVERFAHREN Primär- und Sekundärmarkt 3

4 Der Primärmarkt ist jener Markt, auf dem Wertpapiere emittiert werden, d.h. zur erstmaligen Zeichnung angeboten werden. Wenn sich ein Unternehmen entschließt an die Börse zu gehen, dann wird es üblicherweise von Banken beraten, die den Börsegang (das sogenannte IPO = Initial Public Offering) durchführen. Dabei können die Banken die Aktien zuerst selbst kaufen und erst dann der Öffentlichkeit anbieten, oder sie versuchen gleich die Papiere an ihre Kunden zu vermitteln. Nach Ablauf der Zeichnungsfrist wird die Aktie an einer Börse gelistet und dort gehandelt. Ab diesem Zeitpunkt befindet sie sich auf dem sogenannten Sekundärmarkt Handelsformen Modul: Derivate Im Auktionsprinzip wird aufgrund der vorliegenden Kauf- und Verkaufsaufträge der Kurs gebildet. Einmal pro Tag oder mehrmals am Tag findet die Kursfestsetzung nach dem Meistausführungsprinzip statt. Aus der Summe der Kaufaufträge und der Summe der Verkaufsaufträge wird der Kurs dort ermittelt, wo unter Berücksichtigung der limitierten Aufträge der größte Umsatz möglich ist. Beim fortlaufenden Handel wird für jedes Geschäft der Kurs gesondert vereinbart. Vor allem bei sehr umsatzstarken Wertpapieren wird dies der Fall sein. Bei der Kursfestsetzung treffen sich der "billigste" Verkäufer und der "beste" Käufer. Specialists bzw. Market Maker haben die Pflicht, für die von ihnen betreuten Handelsobjekte jederzeit verbindliche An- und Verkaufskurse zu stellen. Damit sorgen sie dafür, dass ständig gehandelt werden kann. Beim Market Making, wie an vielen Börsen (z.b. Wien, New York) kommt es immer nur zum Geschäft zwischen Käufer und Market Maker bzw. Verkäufer und Market Maker. Ein Wert wird von einem Specialist und meist mehreren Market Makern betreut. Durch diesen Wettbewerb sind marktgerechte Kurse garantiert. Gibt es keinen Specialist/Market Maker, so werden Kauf- und Verkaufsaufträge beliebiger Marktteilnehmer - sofern sich die Preisvorstellungen decken - automatisch zusammengeführt Auftragserteilung Hinter jedem Umsatz an der Börse stehen Kunden, die ihren Brokern (Händlern) Aufträge erteilen. Diese Kunden können private oder auch institutionelle Investoren sein. Institutionelle Investoren betreiben das Wertpapiergeschäft aus beruflichen Überlegungen heraus. Dazu gehören zum Beispiel Pensionsfonds, Versicherungen oder Banken. Am einfachsten kauft man Wertpapiere bei einem Kreditinstitut. Die Auftragserteilung an die Bank kann telefonisch, über das Internet oder persönlich erfolgen. Der Vorteil der persönlichen Auftragserteilung ist natürlich die damit verbundene Möglichkeit der Beratung. Während der Börsenhausse Ende des letzten Jahrhunderts dachten viele Leute, 4

5 auch ohne fundierte Kenntnisse der Finanzmärkte an der Börse Erfolg haben zu können. Im folgenden starken Abwärtstrend kehrte der Wunsch nach persönlicher Betreuung jedoch wieder zurück. Unabhängig davon, ob der Auftrag persönlich, telefonisch oder über das Internet gegeben wird, ist eine Unterschrift des Kunden erforderlich. Beim sogenannten e- broking (dem Wertpapierhandel über das Internet) besteht diese Signatur in einem elektronischen Code, der sogenannten TAN (Transaction-Number) Preisgestaltung Am Primärmarkt, also bei der Zeichnung, gibt es nur einen Preis, an den der Käufer gebunden ist. Im weiteren Handel an der Börse (Sekundärmarkt) kommen die Kurse durch Angebot und Nachfrage zustande. Hier orientieren sich Käufer bzw. Verkäufer von Wertpapieren an den aktuellen Preisen oder einer konkreten Preisvorstellung. Je nachdem kann man zwischen Limitorders und Bestensorders unterscheiden. Bei einem limitierten Auftrag setzt man entweder den maximalen Preis fest, zu dem man bereit ist zu kaufen, oder den minimalen Preis, zu dem man bereit ist zu verkaufen. Bei einer Bestensorder (Market Order) lege ich keinerlei Grenzen fest. Das bedeutet, dass ich als Verkäufer den aktuellen Bid-Kurs (Kurs zu dem der Market Maker bereit ist zu kaufen) oder als Käufer den aktuellen Ask- Kurs (Kurs zu dem der Market Maker bereit ist zu verkaufen) erhalte. An liquiden Märkten ist die Spanne zwischen Bid- und Askkurs meist sehr gering, an kleineren Börsen oder bei illiquiden Wertpapieren sollte man aber immer Limitorders erteilen, um nicht sofort bei Ausführung der Order einen hohen Buchverlust hinnehmen zu müssen Ablauf Kauf/Verkauf (Kunde) Auftrag (telefonisch, persönlich, Internet) Kreditinstitut 5

6 Auftrag an Börse oder wenn kein eigener Zugang zur Börse vorhanden ist an einen Broker Börse Bestätigung an Broker/Kreditinstitut Abrechnung 1.6 DIE WIENER BÖRSE Die Wiener Börse, die eine der ältesten Börsen der Welt ist, wurde am 1. August 1771 von Kaiserin Maria Theresia gegründet. Durch die vielen Kriege war der Finanzbedarf des Staates stark angestiegen. Daher wurden Anleihen (Staatsschuldverschreibungen) ausgegeben. Die Kaiserin stattete die Börse mit dem Monopol für den Handel mit Staatsschuldverschreibungen aus - außerhalb der Börse geschlossene Geschäfte waren ungültig! Nach dem zweiten Weltkrieg war die Wiener Börse vor allem ein Handelsplatz für Forderungspapiere und für Devisen. Mit dem Jahr 1985 jedoch erlebte der österreichische Aktienmarkt seinen Durchbruch. Das Interesse internationaler Anleger konzentrierte sich auf die Wiener Börse. Die Gründe dafür waren vor allem die hervorragenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und attraktive börsenotierte Unternehmen. Die Kurse stiegen in diesem Jahr im Durchschnitt um 130%! Auch die Umsätze vervielfachten sich. Zahlreiche Maßnahmen zur Erhöhung der Attraktivität des Börsenplatzes Wien brachten einen nachhaltigen Aufschwung der Aktienbörse. Der Fall des Eisernen Vorhangs beflügelte die Phantasie der Anleger weiter, da sich die Öffnung Osteuropas positiv auf die Ertragslage der österreichischen Unternehmen auswirken sollte trat das neue Börsengesetz, das die Autonomie der Börse stärkte, in Kraft. Zulassungsbedingungen für Wertpapiere und die Publizitätsverpflichtungen der Gesellschaften wurden den EU-Richtlinien angepasst. Die Wiener Börse erlebte in dieser Zeit einen ersten Modernisierungsschub. Im Herbst 1991 wurde die Wiener Börse um ein neues Marktsegment für Finanzderivate, die OETOB (Österreichische Termin und Optionenbörse), ergänzt. Hier können Optionen und Futures gehandelt werden. 6

7 Die Initiative "Finanzmarkt Austria" brachte eine weitere Modernisierungswelle für die Wiener Börse. Mit diesem Reformpaket wurde die internationale Konkurrenzfähigkeit und die Attraktivität der Wiener Börse für in- und ausländische Investoren gestärkt. Durch die Abschaffung der Vermögenssteuer sind jetzt Börsengänge für heimische Unternehmen attraktiver wie früher. Die Umstellung des bisherigen Handelssystem EQOS auf das Handelssystem der Frankfurter Börse XETRA im November 1999 erhöhte die Liquidität und die Transparenz des Marktes. Weiters ist für ausländische Investoren die direkte Teilnahme am Börsengeschehen viel einfacher. Ein XETRA - Anschluss in Frankfurt, London oder New York ist kein Problem. Der Börsesaal wird vollständig durch dieses moderne System ersetzt. Der Handel erfolgt nach dem Specialist/Market Maker System. Es werden verbindliche An- und Verkaufspreise gestellt. In einem offenen Orderbuch kann die Auftragslage von allen Marktteilnehmern nachvollzogen werden. 1.7 KONTROLLFRAGEN 1. Welche Bedeutung hat die Börse für die Volkswirtschaft eines Landes? 2. Warum gehen Unternehmen an die Börse? 3. Was ist eine Computerbörse? 4. Erklären sie Primär- und Sekundärmarkt! 5. Beschreiben Sie die Preisgestaltung an der Börse! 7

8 2 HANDELSSYSTEME Durch die Einführung des vollelektronischen Handelssystems XETRA im November 1999 wurden die bisherigen Handelssysteme EQOS (für Aktien) und PATS (für Renten) abgelöst. Im XETRA werden sämtliche Aktien und der Großteil der Rentenwerte an der Wiener Börse gehandelt. Der Handel erfolgt ausschließlich über den Bildschirm. Anleger können nicht direkt an der Börse kaufen oder verkaufen. Sie müssen sich an eine Bank wenden, die dann den Wertpapierauftrag ausführt! Der Kassamarkt verfügt über zwei Handelssysteme: XETRA und das OM-System. 2.1 XETRA XETRA steht für Exchange Electronic Trading. Die Börsenhändler müssen nicht mehr an die Börse gehen, um Geschäfte abzuschließen. Das können sie mit Hilfe von vernetzten Computern direkt von ihren Arbeitsplätzen in den Banken aus erledigen. Bereits ab 8.30 Uhr können Aufträge in XETRA eingegeben werden. In einer elektronischen Datei, dem offenen Orderbuch, werden die Aufträge gesammelt und sind damit für alle Marktteilnehmer sichtbar. Häufig beginnt der Handel um 9 Uhr mit einer Eröffnungsauktion, die automatisch über den Computer abläuft. In der Auktion wird die Liquidität in einem Wertpapier auf einen bestimmten Zeitpunkt konzentriert. Die Preisermittlung erfolgt nach dem Meistausführungsprinzip. Der Auktionspreis ist der Preis, zu dem das höchste ausführbare Ordervolumen und der niedrigste Überhang besteht. Als Information über die Marktlage erhalten die Teilnehmer während der Auktionsphase den indikativen Preis oder das beste Geld/Brieflimit. Anschließend an die Eröffnungsauktion beginnt der Fortlaufende Handel. Die Specialists/Market Maker stellen permanent - für die ihnen anvertrauten Wertpapiere - verbindliche An- und Verkaufskurse in das System. Ein Geschäftsabschluss ist also jederzeit möglich. Wenn ein anderer Marktteilnehmer ein solches Wertpapier kaufen oder verkaufen möchte, muss der Specialist/Market Maker zu den von ihm angegebenen Preisen abschließen. Der andere Marktteilnehmer gibt seinen Auftrag in das System ein und XETRA führt den Geschäftsabschluss automatisch durch. Dadurch sind ein liquider Markt und ein reger Handel gewährleistet. Damit nicht ein Marktteilnehmer den Preis diktieren kann, ist es wünschenswert, dass ein Specialist und mehrere Market Maker die Betreuerfunktion für ein Wertpapier übernehmen. Für Aktien, auf die Optionen gehandelt werden, sind ein Specialist und mindestens zwei Market Maker zwingend notwendig. Denn Konkurrenz ist der beste Garant für marktgerechte Preise. Die Weiterleitung der Geschäftsdaten an das Arrangement erfolgt automatisch. XETRA erhöht die Transparenz des Marktes. Alle Informationen sind für jedermann am Bildschirm ersichtlich. Weiters ist für ausländische Investoren die direkte Teilnahme am Börsengeschehen viel einfacher. Denn einen XETRA-Anschluss in Frankfurt, London oder New York zu installieren, ist kein Problem. 8

9 2.1.1 Auftragsarten in XETRA Grundsätzlich können alle Ordergrößen auf XETRA gehandelt werden, d.h. die kleinste Ordergröße ist eins. XETRA bietet eine breite Palette von Möglichkeiten, um Aufträge individuell zu gestalten. Das System erlaubt die Eingabe von Market Orders und Limit Orders. Market Orders (unlimitierte Aufträge): Diese unlimitierten Kauf- und Verkaufsaufträge werden zum nächsten ermittelten Preis ausgeführt. Limit Orders: Diese limitierten Kauf- und Verkaufsaufträge werden zum angegebenen Limit oder besser ausgeführt. Bei diesen beiden Orderarten können im fortlaufenden Handel von den Marktteilnehmern folgenden Ausführungsbeschränkungen gegeben werden: fill or kill: Der Auftrag wird sofort vollständig oder gar nicht ausgeführt. Ist dies nicht möglich erlöscht die Order ohne ins Orderbuch aufgenommen zu werden. immediate or cancel: Der Auftrag wird sofort vollständig oder soweit wie möglich ausgeführt. Nicht ausgeführte Teile werden ohne Aufnahme in das Orderbuch gelöscht. Mit XETRA ist auch die Eingabe von zwei Typen von Stop Orders möglich, deren Ausführung nach Erreichen eines Preislimits (Stop Limit) einsetzt: Stop Market Order: Diese Aufträge werden, sobald das vorgegebene Stop Limit erreicht ist, automatisch als Market Order in das Orderbuch gestellt und zum nächsten Kurs ausgeführt. Stop Limit Order: Diese Aufträge werden bei Erreichen des vorgegebenen Stop Limits automatisch als Limit Order in das Orderbuch gestellt. Eine Ausführung erfolgt bei erreichen des angegeben Limits. Mittels zusätzlicher Beschränkungen kann die zeitliche Gültigkeit der Orders bestimmt werden. Good-for-day: Die Order ist nur für den aktuellen Börsentag gültig. Good-till-date: Die Order ist bis zu einem bestimmten Datum gültig (max. 90 Tage ab Eingabezeitpunkt). Good-till-cancelled: Die Order ist solange gültig, bis sie entweder ausgeführt oder vom Auftraggeber bzw. vom System (bei erreichen der max. Ordergültigkeit) gelöscht wird Schutzmechanismen in XETRA Das XETRA-System beinhaltet zwei Schutzmechanismen die Volatilitätsunterbrechung und die Market Order-Unterbrechung. Diese tragen zur Vermeidung größerer Preissprünge bei und erhöhen dadurch die Preiskontinuität. Die Volatilitätsunterbrechung wird ausgelöst, wenn der indikative Ausführungspreis außerhalb eines vordefinierten Preiskorridors liegt. Der 9

10 dynamische Preiskorridor orientiert sich am letzten in einer Auktion oder im Fortlaufenden Handel ermittelten Preis. Für den statischen Preiskorridor ist der letzte in einer Auktion ermittelte Preis relevant. Zu einer Market Order-Unterbrechung kommt es, wenn bei der Auktionspreisermittlung ein Überhang an Market Orders besteht, d.h. dass nicht alle unlimitierten Aufträge ausgeführt werden können. In diesem Fall wird die Auktionsphase verlängert. Es besteht die Möglichkeit, neue Aufträge einzugeben bzw. bestehende Aufträge abzuändern. Nach Verlängerung der Auktion kommt es zur Preisermittlung, auch wenn nicht alle Market Orders ausgeführt werden können. 2.2 ÖTOB Das Kürzel ÖTOB steht für Österreichische Termin- und Optionenbörse. Im ÖTOB-Market werden die derivativen Produkte (Optionen und Futures) der Wiener Börse gehandelt. Dies umfasst Derivate auf den ATX und die liquidesten österreichischen Aktien, sowie auf Indizes des zentral- und osteuropäischen Raums. Der Handel mit Optionen und Futures erfolgt im OM-System. Die Banken fungieren als Specialists und Market Maker und stellen verbindliche An- und Verkaufskurse. Für Derivate auf Aktien des ATX Market müssen sich ein Specialist und mindestens zwei Market Maker zur permanenten Quotierung verpflichten. Bei Derivaten auf Aktien des Specialist Market ist ein Specialist verpflichtend vorgeschrieben. Damit der Preis nicht von Einzelnen diktiert werden kann, ist es von Vorteil, wenn darüber hinaus mehrere verschiedene Banken die Funktion eines Market Makers übernehmen. Während der gesamten Börsenzeit stellen die Specialists/Market Maker verbindliche An- und Verkaufskurse (sogenannte Geld- und Briefkurse) in das System. Ein Geschäftsabschluss ist also jederzeit möglich. Wenn ein anderer Marktteilnehmer kaufen oder verkaufen möchte, muss der Specialist/Market Maker zu den von ihm angegebenen Preisen abschließen. Der andere Marktteilnehmer gibt seinen Auftrag in das Handelssystem ein, und der Abschluss wird automatisch durchgeführt. Die Weiterleitung der Geschäftsdaten an die Abwicklung - bei der OETOB spricht man von Clearing - erfolgt ebenfalls automatisch. 2.3 KONTROLLFRAGEN 1. Was ist XETRA? 3 DIE WICHTIGSTEN BÖRSEN DER WELT Der Spruch: Wenn die Wall Street hustet, dann hat Europa gleich Schnupfen, mag dem einen oder anderen bekannt sein. Er kommt daher, dass die Börsen in den USA die sogenannten Leitbörsen der Welt sind. Dort werden die großen Trends vorgegeben. Ob Aktien über Monate steigen oder fallen, hängt weltweit hauptsächlich von der Entwicklung in den USA ab. Dort befinden sich die Börsen, an denen die größten Unternehmen der Welt gehandelt werden. Die wichtigsten sind die New York Stock Exchange (NYSE) und die Computerbörse Nasdaq, an der hauptsächlich Technologieunternehmen gehandelt werden. Durch die Globalisierung ist die Entwicklung der Unternehmen, die in New York notieren, eng mit der Entwicklung aller anderen Unternehmen verbunden. Die Kapitalisierung (der Marktwert) aller an der NYSE gehandelten Aktien liegt weit über der aller anderen Börsen. 10

11 In Europa sind vor allem die Börsen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien von Bedeutung. In Asien ist die wichtigste Börse Japan. Immer mehr von Bedeutung ist der chinesische Markt. Außer an der NYSE verliert an fast allen Märkten der Präsenzhandel an Bedeutung, da die meisten Geschäfte über ein Computersystem (z.b. Frankfurt-XETRA, Nasdaq) zustande kommen. Entscheidend für die Bedeutung einer Börse sind die dort gehandelten Unternehmen. Da sich Börsen nicht mehr auf Orte konzentrieren, betrachtet man in der Praxis sogenannte Indizes, die die Kursentwicklung aller an einer Börse (in einem Computersystem) gehandelten Aktien konzentrieren und widerspiegeln. 3.1 BÖRSENINDIZES Charles Dow, der Gründer des Wall Street Journals, hatte Anfang des letzten Jahrhunderts die Idee, die Entwicklung aller an der Wall Street gehandelten Aktien in einem Index zusammenzufassen. Er legte damit unter anderem den Grundstein zur technischen Aktienanalyse. Ein Index ermöglicht die einfache Darstellung der Entwicklung eines Aktienmarktes Performance- vs. Kursindex Diese Entwicklung basiert zum einen auf den Kursbewegungen der zugrunde liegenden Aktien, zum anderen auf den Dividenden, die die Unternehmen an ihre Aktionäre ausschütten. Da es in der Wissenschaft Modelle gibt, die zu beweisen versuchen, dass es für die Kursentwicklung einer Aktiengesellschaft irrelevant ist, ob diese Dividenden ausbezahlt oder einbehält, gibt es Indizes, die die Dividenden nicht berücksichtigen, sogenannte Kursindizes. PERFORMANCEINDEX EUROSTOXX DJ Euro STOXX 50 KI, DJ Euro STOXX 50 PI KURSINDEX PERFORMANCEINDEX KURSINDEX Wird jedoch angenommen, dass die Dividende wieder veranlagt wird, also die Entwicklung der Aktie positiv beeinflusst, so wird sie in den Index miteinberechnet. Einen solchen Index bezeichnet man als Performance-Index. Es liegt also auf der Hand, dass der Performance-Index über dem Kursindex notiert, solange irgendwelche Unternehmen Dividenden bezahlen. Die grundsätzliche Entwicklung beider Indizes verläuft jedoch gleich, da die Dividenden in Relation zur Kursentwicklung eine untergeordnete Rolle spielen Berechnung Die Berechnung von Börsenindizes ist oft kompliziert und variiert von Index zu Index. Die wichtigsten Fragen sind: 11

12 Welche Aktien fasse ich zu einem Index zusammen? In der Regel sind dies die nach gewissen Kriterien, wie Unternehmensgröße oder Börsenumsätze, wichtigsten Gesellschaften eines Landes. Wie gewichte ich diese Aktien? Möglich ist eine Gewichtung nach Free-Float (also dem Streubesitz) der inkludierten Aktien (z.b. DAX) oder eine Messung der Marktkapitalisierung der gelisteten Unternehmen (z.b. Nasdaq), aber auch eine Gewichtung anhand des Preises selbst (z.b. Dow Jones Industrial) Wichtigste Indizes Die wichtigsten Indizes sind jene, die das Geschehen der wichtigsten Börsen zusammenfassen. Neben Länderindizes gibt es aber auch internationale Indizes und Branchenindizes. Letztere fassen Unternehmen aus einem bestimmten Wirtschaftssektor zusammen (z.b. Autowerte, Goldaktien, Computerchips, etc.), wodurch sich die Entwicklung dieses Sektors innerhalb einer bestimmten Region oder auch weltweit ablesen lässt. Beispiele: Wien: ATX Frankfurt: DAX New York: Dow Jones Industrial, Standard&Poors 500 London: FTSE 100 Tokio: NIKKEI 225 Zürich: SMI Die Zahl neben der Bezeichnung ist meist ein Hinweis auf die Anzahl gelisteter Unternehmen. Im Standard&Poors 500 sind also 500 Aktien zusammengefasst. Häufig werden Indizes in sogenannten Index-Familien zusammengefasst. Die bekannteste ist wohl die Gruppe der MSCI-Indizes. Der MSCI-World ist ein internationaler Aktienindex der heute von fast allen internationalen Aktienfonds als Benchmark (Vergleichsindex) herangezogen wird. 3.2 KONTROLLFRAGEN 1. a) Welche Funktion haben Börsenindizes? b) Erklären Sie kurz den Unterschied zwischen Kurs- und Performanceindex! c) Geben Sie Beispiele für wichtige Indizes! 12

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