Schritt für Schritt. 10 Schwerpunkt. Der Mensch heißt Mensch Teil II. Gedanken zu Chancen und Hindernissen integrativer Jugendarbeit

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1 10 Schwerpunkt Gedanken zu Chancen und Hindernissen integrativer Jugendarbeit Schritt für Schritt Das erste Jahr Roll on ist vorüber, ein Programm hat sich auf den Weg gemacht. Das Ziel: Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung sollen in Kontakt miteinander kommen, sich kennen lernen und ihre Freizeit gemeinsam verbringen können. Roll on ist ein Paket von unterschiedlichsten offenen Angeboten von Münchner Freizeitstätten, zumeist regulären Nachmittags- oder Abendangeboten, Workshops, Aktionen und Projekten, nur eben mit Blick auf Kinder und Jugendliche mit Behinderungen. Roll on lädt ein, das eine oder andere Angebot zu beschnuppern, eine Freizeitstätte in der Nähe einmal zu besuchen und auszuprobieren. Dahinter steht der Gedanke, Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen möglichst wohnortnah Gelegenheiten zu bieten, zusammenzukommen, einen Teil ihrer Freizeit miteinander zu gestalten. Kern des Konzepts ist sein prinzipiell weit gesteckter, flexibler Rahmen, der viel Platz lässt für individuelle Bedarfe und Interessen, für Ausprobieren, Veränderungen, Ergänzungen. Er ist prozessorientiert und will weiter entwickelt werden. Dem Konzept liegt das Verständnis zugrunde, dass wir alle Lernende sind, Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung wie PädagogInnen, BetreuerInnen, Eltern. Diese pädagogische Erkenntnis ist nicht neu und aus Studium oder Ausbildung wohlbekannt. Doch sie klingt so einfach, wie sie sich in der Praxis als schwierig erweist. Denn Barrieren beginnen im Kopf. Auf der Fachtagung des Bayerischen Jugendrings unter dem Motto Wer ist schon normal!? im Sommer diesen Jahres trafen sich Pädagoginnen und Pädagogen aus Behinderteneinrichtungen und der außerschulischen Jugendarbeit, um miteinander Möglichkeiten und Aspekte integrativer Pädagogik zu diskutieren. In einem Workshop zu Hindernissen und Problemen integrativer Arbeit setzten sich Teilnehmer- Innen mit äußeren, heißt realen Barrieren und inneren Barrieren, also Befürchtungen und Ängsten, (Vor-)urteilen und Klischees auseinander. Die Frage stand im Raum, woran es liegen könnte, dass Kontakt und Kooperationen immer noch recht dünn gestreut sind und sich nicht selten als außerordentlich zäh erweisen, wobei gleichzeitig sich beide Seiten immer wieder den dringenden Bedarf an integrativen Maßnahmen attestieren. Eine Hindernis-Liste, von den TeilnehmerInnen selbst aufgestellt, offenbarte recht deutlich, dass es neben realen Barrieren, wie beispielsweise differierenden Zeitbudgets, baulichen Gegebenheiten oder Personalmangel, die Kooperationen im Wege stehen, auch innere Bilder, Vorbehalte, Befürchtungen sind, die oft den ersten Schritt eines Aufeinanderzugehens blockieren: Den jeweils vertrauten, und per se schon mehr als ausgefüllten Arbeitsrahmen zu verlassen, sich auf eine neue Zielgruppe, auf neue Konstellationen einzustellen und das Risiko dabei in Kauf zu nehmen, Schutz und Wahrung der Bedürfnisse und Interessen nicht gewährleisten zu können, sind Beispiele dafür. Freizeitstätten widmen sich auch schwierigen Jugendlichen, die Aufmerksamkeit, Hilfe bei Problembewältigung, Unterstützung bei Lebens- und Ausbildungssituationen erst einmal voll und ganz für sich benötigen und beanspruchen. Jugendliche mit Behinderung werden meist als besonders schutzbedürftig betrachtet, als anstrengend, oft überbehütet und daher als anspruchsvoll. Wie soll sich nun die eine auf die andere Gruppe einstellen können mit ihren jeweils eigenen, berechtigten Interessen und Bedürfnissen? Und ganz zu schweigen von baulichen Mängeln der Freizeitstätten hinsichtlich junger Leute mit Behinderungen, wie soll die mittlerweile dünne Personaldecke mit einem ebenso dünnen Finanzbudget und das gilt auch für Behinderteneinrichtungen den Mehraufwand, den es für eine gelungene Begegnung braucht, noch leisten können? Und wie stehen die Eltern der behinderten Kinder dazu? Wie werden die BesucherInnen der Freizeitstätten reagieren? Und wenn irgendetwas passiert? Erstaunen stellt sich ein angesichts der langen Liste. Doch der erste, wichtige Schritt ist getan: die Barrieren zu benennen, dabei Tabus zu berühren und sich mit ihnen auseinander zu setzen. Keine persönliche Offenbarung also, sondern eine ernst zu nehmende, wichtige Station auf dem Weg integrativer Arbeit. Der zweite Schritt ist ebenso schwierig wie unerlässlich: Es geht schlicht darum, zu handeln. Angebote und Projekte vorzubereiten und durchzuführen. Dabei wird sich herausstellen, was sich positiv entwickelt, was verändert oder ergänzt werden muss.

2 Schwerpunkt 11 Beispiel Roll on : Eine erste Bilanz In unserem Roll on -Programm hat es über das Jahr einige Beispiele solcher zweiten Schritte gegeben, bei anderen Angeboten ist dies zunächst noch nicht gelungen. Deutlich wurden im Überblick vor allem zwei Aspekte: Angebote mit einem festen Zeitrahmen, also Tagesmaßnahmen, Übernachtungsaktionen oder Projekte, sind mit durchwegs positiven Ergebnissen gut angenommen worden. Laufende Wochenangebote haben noch wenig Interesse gefunden. Offensichtlich geht es wirklich erst einmal um ein Schnuppern, Kontakt aufnehmen, Eindrücke gewinnen. Interessant ist in diesem Zusammenhang aber auch der zweite Aspekt, dass unter diesen Schnupper-Angeboten vorzugsweise Kooperationen in der Altersgruppe der Kinder (bis etwa 13 Jahre) zustande kamen. Hier haben Kinder mit und ohne Behinderung uns PädagogInnen gezeigt, wie Begegnung lebendig werden kann: Im Vordergrund steht erst einmal die Vorfreude und Spannung auf das gemeinsame Programm. Was erwartet mich, wo möchte ich mitmachen? Wie sind die anderen so? Wer interessiert mich? Mit wem kann ich wenig anfangen? Wo immer auch zunächst Vorsicht und Fremdheit präsent sind die Neugier aufeinander siegt. Der Prozess, sich aufeinander einzulassen und dabei festzustellen, was miteinander alles machbar ist, vollzieht sich oft in einer frappierenden Geschwindigkeit. Nicht ohne Reibungen und Missverständnisse, aber genau die führen zu mehr Vertrauen und einem natürlichen Umgang miteinander. Man fordert sich von beiden Seiten, legt Möglichkeiten und Grenzen offen, entdeckt Verletzlichkeiten und Stärken. Interessant war für uns PädagogInnen die wiederholte Erkenntnis, um wie viel entspannter das Klima in einer integrativen Maßnahme anmutet, als es sonst im Alltagsbetrieb einer Einrichtung wahrgenommen wird. Die inneren Spielregeln einer integrativen Aktion scheinen die üblicherweise favorisierten Attribute wie besser, schneller, lauter weitgehend außer Kraft zu setzen. Alles verläuft gemächlicher, überschaubarer, intensiver. Das gibt Zeit und viel Raum, sich wirklich miteinander zu befassen und kennen zu lernen. Anders im Jugendbereich: Gesellschaftliche Normen haben an Boden gewonnen, Profile von Attraktivität, Beliebtheit, Mobilität und Flexibilität sind schärfer geworden und damit auch ihre Ränder, das heißt die Entscheidung, wer dazu gehört und wer nicht. Fremdheit und Vorbehalte beider Seiten rücken in den Vordergrund, das wird an zwei Beispielen aus Roll on besonders deutlich: Während im Rahmen der Sommernachtsparty XXL sich fast vierzig Jugendliche mit unterschiedlichsten Behinderungen in einem rauschenden Fest den Jugendtreff Freimann eroberten, fanden die regulären BesucherInnen des Jugendtreffs (noch) keinen Zugang zu ihren neuen Gästen und begnügten sich mit Billard und Kicker außerhalb des Festsaals. Im Kinder- und Jugendtreff Aubinger Tenne dagegen das umgekehrte Bild: Über 60 Jugendliche kamen zur Roll n Rock- Party in Erwartung ihrer Altersgenoss- Innen mit Behinderung. Doch das Angebot fand diesmal kein Interesse, obwohl DJ Klaus Stimmelmeier, selbst Rollifahrer, seinerseits intensiv mitgeworben hatte. Diskussion erwünscht unter Aber auch diese Erfahrungen gehören zu den ersten Schritten integrativer Maßnahmen und können aufzeigen, woran noch intensiver gearbeitet werden muss: So ist angezeigt, Jugendliche noch mehr in die Planung und Organisation von Angeboten mit einzubeziehen, Eltern und ihre Töchter und Söhne mit Behinderung in Freizeitstätten einzuladen, Möglichkeit zu Kontakt und Kennenlernen zu geben, und sie ebenfalls am Programm zu beteiligen. An dieser Stelle aber auch ein drittes Beispiel: Seit fast vier Jahren probt und präsentiert die Theatergruppe Phoenix aus der Asche im Kinder- und Jugendtreff Hasenbergl s Dülfer Katharina Adam Haus ihre Stücke. Die Truppe besteht fast ausschließlich aus jungen Leuten mit autistischem Handicap. Wo zunächst keinerlei Kontakt zu den jugendlichen BesucherInnen des Treffs bestand, hat sich im Lauf der Jahre zunächst über die Nutzung von Billard und Kicker nach den Proben ein vorsichtiges Hineinschnuppern auch in andere Angebote des Hauses ergeben. Heute sind die Phoenixe unter anderem regelmäßige Gäste beim jährlichen Fest der Begegnung des Hauses und tragen zum Teil auch selbst zur Gestaltung des Programms bei. Integration bedeutet, Schritte gemeinsam zu gehen und die Prozesse gemeinsam zu gestalten. Dies in Roll on verstärkt zu berücksichtigen und sich daran zu orientieren, wird unsere künftige Aufgabe sein. Dabei haben sich die vielfältigen Kooperationen mit anderen Trägern, Initiativen und Projekten, wie sie bereits in diesem ersten Jahr verfolgt wurden, in jedem Fall bewährt und sollen im Sinn einer stabilen Vernetzung in unserer Stadt noch ausgebaut werden. Im Vordergrund wird aber stets der immer wiederkehrende Kreislauf der Reflexion, des Handelns und seiner Weiterentwicklung sein mit der Prämisse, dass - frei nach Herbert Grönemeyer - der Mensch in erster Linie Mensch ist und erst in zweiter Linie eben mit oder ohne Behinderung. Sylvia Schlund KJR-Projektstelle ebs erleben-begegnen-solidarisieren Buntes Programm beim Fest der Begegnungen s Dülfer feierte! Angekündigt war Ein Fest für Jung und Alt, für behinderte und nicht behinderte Menschen, für InländerInnen und AusländerInnen, einfach für alle. In Kooperation mit dem Verein Hilfe für das autistische Kind fand am Samstag, den 18. Oktober das Fest der Begegnungen im Kinder- und Jugendtreff Hasenbergl s Dülfer statt. Durch das vielfältige Programm führte Renate Groß als Giangurgolo, eine Figur, die direkt der Commedia dell Arte entsprungen schien. Ihre Aufgabe war nicht einfach, weil sie zwischen den Beiträgen stimmlich gegen den aufkommenden Pausenlärm ankämpfen musste. Indem sie bei vielen Beiträgen aktiv mitmachte, wurde sie auch zur kongenialen Animateurin für die zahlreich anwesenden Kinder. Erster Höhepunkt war die Darbietung des Kinderzirkus Perliko Perlako. Mit einfachen Mitteln gelang es dem Ensemble, die Kinder zu packen. Glanzpunkte der Performance waren eine Westernshow und zum Finale eine Feuerschluckernummer. Gin Fizz präsentierte sich als routinierte Tanzband, die in der U-Musik zuhause ist. Die vietnamesischen Kindertänze beeindruckten mit prachtvollen Kostümen. Bei der Kampfsportvorführung Vo Vi Nam der jugendlichen buddhistischen Familie war es mucksmäuschenstill im Saal. Die Mädchen der Dülfer HipHop-Gruppe überzeugten mit modernen Rhythmen und schöner Choreographie. Der Zauberer Andre Linoge wandelte grandios auf den Spuren David Copperfields. Seine illusionistischen Darbietungen fesselten vor allem die Kinder. Besonders spannend war es, als ein mutiger junger Besucher seine Hand unter eine Guillotine legte und dann unversehrt wieder herauszog. Beschwingt und heiter tanzten am Abend die Square Dance-Gruppe Munich Swinging Bells und die Boogie-Woogie-Gruppe Jitterbug Club vor begeistertem Publikum. Mit diesem, auch dank des reichhaltigen Buffets geschmackvollen Samstagsprogramm stellte der Kinder- und Jugendtreff Hasenbergl einmal mehr sein kulturelles Engagement unter Beweis. Alle BesucherInnen hatten sicht- und hörbar ihre Freude am Gebotenen und freuen sich auf das nächste Mal. Alexander Kinsky Ein Besucher des Festes

3 12 Schwerpunkt Foto: Gecko Wagner Interview Dann steh ich da Gerhard Fuchs, 41, ist wegen des Schlafmittels Contergan von Geburt an hochgradig schwerhörig, seine Ohrmuscheln sind praktisch nicht vorhanden. Das rechte Ohr ist völlig taub, mit dem linken kann er nur mit einem Hörgerät normal hören. Eine Folge davon ist, dass er erst mit 27 Jahren wirklich sprechen lernte. Gecko Wagner fragte ihn, was die Behinderung für sein Berufsleben bedeutet. Herr Fuchs, was sind Sie von Beruf? Ich bin seit einem Jahr ausgebildeter Erzieher. Ist das Ihre erste Berufsausbildung? Nein, nach der Hauptschule hab ich mit 15 Jahren eine Schlosserlehre angefangen, wurde dann übernommen und hab ein Jahr als Geselle gearbeitet. Aber wegen Arbeitsmangel musste einer den Familienbetrieb verlassen. Ich war der Jüngste, also hat s mich getroffen. Danach hab ich in einem Sportgeschäft als Gehilfe gearbeitet. Meine Arbeit wurde anerkannt, ich habe eine Festanstellung bekommen. Aber nach einem Jahr gab s Probleme - da hab ich hingeschmissen. Wie alt waren Sie da? Ich bin mit 22 Jahren arbeitslos geworden, hatte dann erst nur Gelegenheitsjobs. Mit 25 hab ich mich operieren lassen, ich wollte mir meine Ohrmuschel aufbauen lassen. Das hat zwar nicht so gut geklappt, dafür habe ich im Krankenhaus jemanden kennen gelernt, der das gleiche Problem hatte. Der hat mir den Tipp gegeben, dass ich die Mittlere Reife nachholen kann. So bin ich mit 27 auf die Realschule für Schwerhörige gekommen. Im Grunde genommen habe ich dort erst richtig sprechen gelernt. Bis dahin war ich fast nur mit Gehörlosen zusammen und hatte nur gebärdet. Sie haben erst mit 27 Jahren sprechen gelernt? Ja. Vor gut zehn Jahren konnte ich noch nicht so sprechen wie jetzt. Ich war sprachlich unterentwickelt, hatte hohe Defizite. In der Gebärdensprache macht man keine ganzen Sätze. Die Realschule für Schwerhörige hat mich darauf trainiert, mich mit Sprache auszudrücken. Ich musste erst lernen, Sätze zu bilden, obwohl ich schon zu Beginn der älteste Schüler war. Offensichtlich mit Erfolg jetzt sprechen Sie ganz normal. Inzwischen fühl ich mich in der gesprochenen Sprache genauso zu Hause. Aber manchmal verwechsele ich die Artikel oder die vier Fälle. Besonders schriftlich bin ich mir unsicher. Das war später an der Fachoberschule ein Problem. Dort bin ich zum ersten Mal in meinem Leben in eine normal hörende Klasse gegangen. Das war ein Sprung ins kalte Wasser. Haben Sie die FOS abgeschlossen? Im praktischen Teil war ich gut, im theoretischen jedoch nicht. Deshalb musste ich die FOS abbrechen. Aber ich wollte dennoch im sozialen Bereich arbeiten und kam auf die Idee, Erzieher zu werden. Nebenher arbeite ich schon seit Jahren als Projektleiter für den Wasserspielbus der Pädagogischen Aktion oder fürs Kindermuseum. Also hab ich mich an der Katholischen Fachakademie für Sozialpädagogik in München beworben. Und die habe ich letztes Jahr erfolgreich abgeschlossen. Arbeiten Sie jetzt als Erzieher? Nein. Bislang habe ich nichts gefunden.

4 Schwerpunkt 13 Wo haben Sie sich beworben? Überall. Ich habe wirklich aktiv gesucht, mich immer wieder auf offene Erzieherstellen beworben und auch Initiativbewerbungen auf gut Glück versucht. Ich war auch bei etlichen Vorstellungsgesprächen. Und wie lief s bei den Gesprächen? Es gab gute und schlechte Erfahrungen. Eine Frage galt immer meinen Qualifikationen. Die wollten oft Berufserfahrung, dabei hatte ich doch erst meine Ausbildung beendet. Ich hab dann viel von meiner Praxis in den Spielaktionen und von meinem Berufspraktikum im Jugendtreff am Pullacher Platz erzählt. Mein Alter ist natürlich auch kein Vorteil ich bin letztes Jahr 40 geworden. Das hieße BAT fünf, das ist als Einstieg für den Arbeitgeber sehr teuer. Außerdem waren meine Theorie-Noten nicht überragend. Das beeinflusst natürlich die Chancen. Aber meine praktischen Zeugnisse sind top. Wie oft hatten Sie Bewerbungsgespräche? Laufend. Zum Beispiel bin ich zu einer Heilpädagogischen Einrichtung in Andechs extra hingefahren, um mich vorzustellen. Im Gespräch hab ich ihm alles über Waldorf-Pädagogik erzählt. Leider war es ein Montessori-Haus. Das war s mit dem Job. Da wäre ich sehr gerne hingegangen, aber das hab ich verbockt. Vielleicht hätte ich besser aufpassen müssen. Aber er hat mir keine Chance gegeben. Zitat: Also wenn Sie das nicht unterscheiden können.... Oder die Erzieherstelle in einem Heim für jugendliche Sprach- und Hörgeschädigte in München. Das wäre optimal gewesen, ich hatte auch ein gutes Gefühl. Aber sie haben mich nicht genommen. Mit welcher Begründung? Stand nicht drin. Ich hätte alle Voraussetzungen gehabt, denn Mitarbeiter müssen dort erst die Gebärdensprache lernen, ich kann sie dagegen schon. Gab s auch positive Erfahrungen? Ja, ein Montessori-Kindergarten in München, obwohl mir Kindergarten nicht so liegt. Das war ein sehr positives Gespräch, aber das letzte Wort hatte jemand anderes. Daher konnten sie mir nur anbieten, ein halbes Jahr Praktikum zu machen. Das konnte ich mir aber nicht leisten, ich muss schließlich Geld verdienen, um meine Wohnung zu bezahlen. Und sei s nur ein Job. Beim Kreisjugendring hat s leider auch nicht geklappt. Da wäre ich gerne hin, aber da hieß es gerade Personalstopp. Wenn sie Leute nehmen, dann nur interne. Hatten Sie das Gefühl, wegen der Schwerhörigkeit benachteiligt zu sein? Kann ich nicht behaupten. Ich hab meinen Berufsabschluss geschafft, muss also eine gewisse Kompetenz erworben haben. Meine Behinderung schmälert diese Kompetenz nicht, sonst hätte ich die Ausbildung ja nicht erfolgreich abgeschlossen. Ich kann nicht sagen, dass ich als Behinderter Nachteile gehabt hätte. Ich hatte sicher oft meine Schwierigkeiten bei Bewerbungsgesprächen. Aber ob das daran lag? Was waren das für Schwierigkeiten? Weil ich zu viel nachfrage, vielleicht. Kann ich nicht genauer sagen. Vielleicht sieht ein Normalhörender in meiner Behinderung eine Schwäche, trotz meiner Kompetenzen. Fühlen Sie sich als Behinderter? Eigentlich nicht. Nein, ich glaube nicht. Konnte Ihnen das Arbeitsamt nicht helfen? Ich war eben erst beim Arbeitsamt. Die haben mir wieder zwei Stellen angeboten aber meist nur Jobs für den so genannten zweiten Arbeitmarkt, nicht aber als Erzieher. Mittlerweile hab ich mich in einem Münchner Jugendzentrum als Hausmeister beworben. Ein Hausmeister ist aber auch kein Erzieher. Es ist natürlich keine Erzieherstelle. Aber es ist ein indirekter Versuch, doch in den Bereich reinzukommen. Haben Sie das Ziel, als Erzieher zu arbeiten, abgeschrieben? Nicht ganz. Ich verfolge es nicht mehr so aktiv. Ich habe ja bisher auch schon erzieherisch gearbeitet. Im Kindermuseum oder beim Wasserspielbus muss ich auch Kinder betreuen das ist auch erzieherische Tätigkeit. Ich habe Trommel-Workshops mit Kindern und Jugendlichen gehalten, bei Green City mitgewirkt und werde nächstes Jahr auch bei Mini-München dabei sein Meine erzieherische Tätigkeit findet eben anders statt, ohne festen Arbeitsplatz. Wie stehen die Chancen für Ihre Bewerbung? Die Stelle wird erst ab Januar frei. Die Entscheidung ist noch nicht gefallen. Aber die Chancen stehen nicht schlecht. Wenn ich die Halbtagsstelle als Hausmeister bekomme, wäre das perfekt. Dann könnte ich nebenbei weiterhin bei der Sommerspielaktion oder im Kindermuseum arbeiten. Vielleicht fang ich dann auch wieder einen Trommelworkshop an. Wie geht s weiter, falls es mit der Hausmeisterstelle nicht klappt? Dann steh ich da. Gehörlose Jugendliche entdecken Breakdance für sich Ich mag Musik nur, wenn sie laut ist... Für viele jugendliche Breakdancer ist der Jugendtreff am Biederstein ein wichtiger Treffpunkt. Verschiedene Crews und/oder Einzelne unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Nationalitäten und Schulen trainieren gemeinsam für die nächste Jam oder einfach zur eigenen Weiterentwicklung. Dabei gibt es keinen Lehrer, das gegenseitige voneinander und miteinander Lernen hat Priorität. Vor drei Jahren kam eine Breakdance- Crew namens Deaf for Deaf zu uns. Die Gruppe bestand aus fünf Jugendlichen mit einer Gehörschädigung. Sich mit gehörgeschädigten Jugendlichen zu unterhalten, war etwas ganz Neues für alle. Trotz vielfältiger Erfahrungen der multikulturellen Verständigung mit Jugendlichen fühlten wir uns oftmals sprachlos. Anders war es für die Jugendlichen untereinander. Das Medium Breakdance bot sehr viele direkte Kommunikationsmöglichkeiten. Die Jugendlichen begegneten sich von Anfang an ohne Hemmungen und unterhielten sich im wahrsten Sinne des Wortes mit Händen und Füßen. Breakdance ist sichtbare Sprache Anders als bei Standard-Tänzen sind Schritte und Formationen des Breakdance nie endgültig fertig. Auf der Basis von eigenen Talenten und Vorstellungen entstehen unzählige Kreationen, die von Jugendlichen immer wieder variiert und weiter entwickelt werden. Anregung und Austausch finden

5 14 Schwerpunkt Fotos: Jugendtreff am Biederstein sie durch Videos und Internet, durch ständige Diskussionen innerhalb der Gruppen und darüber hinaus: Kommunikation und Entwicklung des Breakdance stehen in weltweitem Austausch. Vor allem Battles bieten ein Kommunikationsforum der besonderen Art. Körperlicher Einsatz, Mimik und Ausstrahlung in Verbindung mit der impulsiven Idee einer Formation lassen einen kommunikativen Schlagabtausch entstehen, der zwar auch ein Fighten ist, dessen oberstes Gebot aber heißt, dass er ohne körperliche Brührungen stattfindet. Was ist ein Behinderten gerechter Zugang für Hörgeschädigte? Das erste und sicherlich normalste für den Bereich der Offenen Jugendarbeit ist die Kontaktaufnahme mit neuen BesucherInnen. Dem folgt die Förderung der Verständigung von neuen und alten Gruppen, gefolgt vom Ausleben der eigenen Interessen in gegenseitiger Akzeptanz. Zunächst war es notwendig schnell und unbürokratisch die Beschallung im Saal zu verändern. Der kleine CD-Player reichte nicht mehr aus. Die Beschallung musste über die großen Lautsprecher erfolgen. Der bereits vorhandene, für die Breaker heilige Parkettboden eignete sich zur Übertragung der Schallwellen hervorragend. Nicht zuletzt die hörenden Jugendlichen freuten sich darüber, dass es nun lauter im Saal war. Weitere Kommunikationsmedien - wie ständiger Internetzugang und frei zugängliche Möglichkeit Videos anzuschauen und sich darüber auszutauschen - sind sehr bedeutend. Mit Hilfe dieser Medien wird der Dialog zwischen Hörenden und Hörgeschädigten besonders ermöglicht. Gehörgeschädigt ist nicht gleich sprachlos Die Gruppe Deaf for Deaf erzählt: Das erste Mal waren Domi, Gjimi, Hien und Tobi vor drei Jahren im Biederstein in München. Wir haben dort mit anderen Jugendlichen getanzt. Die Kommunikation mit den Hörenden verlief sehr gut und die Hörenden wollten mehr von der Gebärdensprache erfahren, die sie sehr interessant fanden. Bis heute haben wir einen sehr guten Kontakt zu ihnen. Mittwochs, freitags und samstags trainieren wir für noch bessere Leistungen. Die Hörenden waren am Anfang sehr skeptisch, dass auch Gehörlose breaken, sie dachten, dass wir ja die Musik nicht hören und wahrnehmen. Das mag vielleicht sein, aber wir spüren extrem den Bass in unserem Körper. Andere Jugendliche respektieren uns und wir trainieren zusammen im Biederstein und freuen uns, unsere Freunde immer wieder zu sehen! Tobi: Damals fragte mich ein hörender Freund, ob ich nicht Lust hätte, mit in die Disco zu gehen. Eine Disco war bis dato fremd für mich. Wir gingen also dorthin und ich sah zum ersten Mal all diese bunten Lampen um mich herum flackern. Ich fühlte mich aber auf Anhieb wohl. Wir sollten dann einen Kreis bilden, in dem einige Typen wie wild zu tanzen anfingen. Ich war sofort hin und weg, schloss mich denen an und begann mit dem Training. Ich hatte Talent und lernte schnell. Bis jetzt tanze ich immer noch gerne. Hien: Ich war damals noch Skater! Habe damit aber aufgehört, aufgrund der vielen Verletzungen. Ich traf irgendwann Tobi bei einem Fest in Bamberg. Wir lernten uns kennen, und er fragte mich nach meinen Hobbys. Ich sagte: Ich bin Skater und du? Er antwortete: Breakdancer! Dann sah ich zum ersten mal Tobi tanzen. Ich wusste sofort: Das will ich auch lernen! Er erklärte mir einige Schritte, die mir sehr gefielen, und vor allem lernte ich sie schnell. Dann verloren wir aber den Kontakt. Erst nach sehr langer Zeit trafen wir uns wieder und seitdem trainieren wir regelmäßig zusammen. Gimi: Ich war so etwa zehn Jahre alt, als ich alleine zu trainieren begann. Ich spürte gern die laute Musik, die aus dem Fernseher dröhnte und sah den Profitänzern zu. Ich dachte: Mensch, wie schaffen die das bloß, und probierte alles selbst aus. Das ging zwei bis drei Jahre so weiter, und ich tanzte natürlich auch in der Schule. Als ich etwa 14 Jahre alt war, begann ich wie besessen zu trainieren. Und dann kam schließlich der Tag, an dem Tobi mich auf dem Schulhof tanzen sah. Er war erstaunt und sagte: Du bist ein Profi! Ich trainierte wie besessen noch mal zwei

6 Schwerpunkt 15 Jahre und heute erblassen die meisten vor Neid. Domi: Ich erkannte, dass Tobi einiges falsch tanzte, weil ich mit einigen hörenden Tänzern befreundet war. Diese Freunde nahmen mich trotz meiner Unsicherheit in ihre Gruppe auf und zeigten mir alles. Ich trainierte mit denen zwei Monate und konnte dann erkennen, warum Tobi falsch tanzte. Ich erklärte es ihm und ich hatte Recht. Tobi zeigte mir aber auch vieles, und so begannen wir, uns auszutauschen. Wir wurden beide besser! Und schließlich gaben wir unser Wissen an die Gruppe weiter. Darja: Ich habe meinen Freund in der Arbeit in München kennen gelernt, durch ihn habe ich das Breakdancen begonnen. Er selbst trainiert im Biederstein, da hat er mich mal mitgenommen, und ich habe zugeschaut und mich dafür interessiert. Es gefällt mir sehr! Seitdem trainiere ich selbst Breakdance, weil es mir Spaß macht. Im Biederstein sind sehr nette Leute, mit denen ich mich gut verstehe! Wie redet ihr mit Hörenden über Tanz- Styles? Wir unterhalten uns direkt über die praktischen Beispiele des Tanzens und geben uns gegenseitige Tipps. Die Verständigung mit den anderen Gruppen im Biederstein geht sehr gut. Welches ist das größte Vorurteil euch gegenüber? Hörende denken vielleicht manchmal, wir sind dumm, aber das stimmt nicht. Wir sind genauso wie die Hörende. Hörende sagen meisten, wir seien taubstumm. Das stimmt aber nicht: Wir sind Gehörlose...!!! Wir können natürlich nicht hören, aber sprechen können wir. Für Hörende sieht es manchmal komisch aus, wenn wir uns unterhalten, diskutieren oder streiten. Was würdet ihr euch von den Pädagogen wünschen? Noch mehr Infos zu Breakdance und über Veranstaltungen. Es gibt viele Flyer im Biederstein, aber vieles wird auch so besprochen. Wir trainieren alle in der Freizeit, wichtig wäre noch mehr Unterstützung zu bekommen, damit wir uns zum Beispiel Gruppen-T-Shirts machen können. Wenn wir Auftritte in Frankfurt oder irgendwo haben, müsste man verbilligte Bahnkarten übers Biederstein bekommen können. Unsere Auftritte müssten auch öfter gefilmt oder fotografiert werden, um dann in der Öffentlichkeit zu zeigen, was wir machen. Auch bei unserer Homepage wäre es gut, wenn wir noch mehr Unterstützung bekommen würden. Wenn einer der Betreuer vielleicht die Gebärdensprache könnte, wäre auch nicht schlecht. Sponsoren gesucht für Deaf Olympics in Australien! Welche Zukunftspläne hat eure Gruppe? Unser Ziel ist eine Beteiligung 2005 bei den Deaf Olympics, der Olympiade der Gehörlosen in Australien - mit der Disziplin Breakdance. Wir kümmern uns derzeit um eine Vor-Bewerbung. Aber dazu brauchen wir sehr viel Unterstützung und vor allem Sponsoren. Ein Ziel ist auch eine Beteiligung beim Battle of the Year, der Weltmeisterschaft des Breakdance. In diesem Jahr konnten wir mit dem Biederstein mitfahren, das war das größte Erlebnis. Wie ist eure Botschaft für andere? Mehr hörgeschädigte Jugendlichen sollen sich trauen zu tanzen! Wir sind eine rein hörgeschädigte Breakdance-Gruppe. Wir wissen nicht, ob es noch eine eigenständige hörgeschädigte Gruppe in Deutschland gibt. Wenn es eine gäbe, würden wir gerne mit ihnen zusammentreffen und vielleicht batteln. Wir wissen von Finnland, dass es dort auch eine Gruppe gibt. Es ist was anderes, wenn ein Hörgeschädigter mit Hörenden in der Gruppe tanzt, als wenn wie wir alle hörgeschädigt sind. Informationen unter uns müssten besser fließen. Battle of the Year ist nur für Hörende, es sollte vielleicht einmal ein Battle of the Year für Gehörgeschädigte geben. Mehr zur Gruppe Deaf for Deaf auf Patricia Herzog Jugendtreff am Biederstein und die Gruppe Deaf for Deaf

7 16 Angebote Arbeitskreis des Münchner Fachforums für Mädchenarbeit Behinderung ist kein Geschlecht! Der Arbeitskreis Mädchen mit unterschiedlichen Behinderungen beschäftigt sich mit der Situation von Mädchen und jungen Frauen, die eine Behinderung haben. Es handelt sich dabei um einen Arbeitskreis des Münchner Fachforums für Mädchenarbeit. Um die Strukturierung der Arbeit des Arbeitskreises zu erläutern, ist es zuerst einmal wichtig, kurz die Struktur des Fachforums zu erläutern. Zum einen gibt es ein Plenum des Fachforums, welches viermal pro Jahr tagt und offen ist für alle Fachfrauen, die mit Mädchen und jungen Frauen arbeiten. Dort werden jeweils verschiedene Schwerpunktthemen diskutiert. Das Fachforum dient als Plattform für Informationsaustausch, als Wegweiser und als Mahnerin, wenn es um politische Entscheidungen geht, welche die Mädchen und jungen Frauen oder die (pädagogische) Arbeit mit ihnen betreffen. Dieses Netzwerk erreicht mindestens 400 Frauen, jedoch ist - abgesehen vom Informationsaustausch - nicht immer jedes Schwerpunktthema für jede Frau von Interesse, weswegen bei den Plena jeweils 50 bis 70 Frauen anwesend sind. Des weiteren gibt es insgesamt sieben Arbeitskreise (etwa: Interkulturelle Mädchenarbeit, Mädchen und Beruf usw.), welche zu dieser spezifischeren Thematik arbeiten und ihre jeweiligen Ergebnisse wiederum in das Plenum einbringen, jedoch auch zu Spezifischerem arbeiten. Ein Arbeitskreis arbeitet zu dem Thema Mädchen mit Behinderung. Initiatorin war Tina Kuhne, die von der Kontakt- und Informationsstelle der IMMA (Initiative Münchner Mädchenarbeit) aus immer wieder auf die spezifische Situation von Mädchen und jungen Frauen mit Behinderung aufmerksam machte und deren Probleme und Interessen nicht ausreichend berücksichtigt und vertreten fand. In dem Arbeitskreis vernetzen sich alle Frauen, die mit Mädchen und jungen Frauen mit Behinderung arbeiten. Dort werden Erfahrungen ausgetauscht und Probleme erörtert: Wo erhalte ich Hilfestellungen bei? Wo gibt es Gelder für? Wie ist die Erfahrung mit? Wie ist der Stand bei? Was tut sich auf kommunal- /bundespolitischer Ebene? Wie wirken sich bei euch die Einsparungen aus? Etc. Viele der Teilnehmerinnen des Arbeitskreises arbeiten in Einrichtungen, die Behindertenarbeit machen, sind jedoch dort häufig die einzigen, die geschlechtsspezifisch arbeiten. Das, was in der Jugendarbeit selbstverständlich ist, nämlich die geschlechtsdifferenzierte Arbeit, ist in der Behindertenarbeit noch lange nicht gang und gäbe, und es bedarf großer Anstrengungen, dafür Standards zu entwickeln und noch größere, diese auf breiter Ebene umzusetzen. Auch der umgekehrte Blick, dass Mädchen und junge Diskussion erwünscht unter ter Linie MÄDCHEN und JUNGE FRAU- EN betreffen und es muss egal sein, ob sie eine Behinderung haben oder nicht. Gearbeitet wird zu unterschiedlichen Themen wie zum Beispiel zu Sexualität, einem immer noch tabuisierten Thema, wenn es um Menschen mit Behinderung und im speziellen um Menschen mit geistiger Behinderung geht. Wir erstellten eine Methodensammlung, in der Fachfrauen Methoden zusammen getragen haben, mit Frauen mit Behinderung sehr wohl in dem Aufgabengebiet von Fachfrauen auftauchen, welche mit Mädchen arbeiten, wird allzu häufig vergessen. Denn: Was ist mit Mädchen mit Behinderung, die aus einem anderen Kulturkreis stammen? Wie sehen Ausbildung und Beruf für Mädchen mit Behinderung aus? An wen können sich Mädchen mit Behinderung wenden, die Opfer von sexueller Gewalt werden (und sie werden Opfer!) und wie erfahren sie überhaupt von diesen Hilfsmöglichkeiten? Dies sind keine Themen, die durch Maßnahmen des BSHG abgedeckt werden, sondern das sind Themen, die in ersdenen wir mit Mädchen mit Behinderung verschiedenste Themen bearbeiten können. Des weiteren erstellen wir ein Forderungspapier, in dem wir darstellen, was sich kommunalpolitisch ändern müsste oder welche Standards es geben muss, damit die Bedarfe und Bedürfnisse von Mädchen und junge Frauen mit Behinderung genügend berücksichtigt werden und sie nicht diskriminiert werden. Es gibt kaum eine Lobby für Menschen mit Behinderung und für Mädchen mit Behinderung ist das Interesse noch geringer. In dem Arbeitskreis gilt es also häufig, Pionierarbeit zu leisten und Strategien zu entwickeln, um ein gesellschaftliches Bewusstsein, dass Mädchen und junge Frauen mit Behinderung besondere Bedürfnisse und Bedarfe haben, zu wecken. Der Arbeitskreis trifft sich circa alle sechs Wochen. Neu(gierig)e Frauen sind jederzeit herzlich willkommen! Nähere Infos unter: Kerstin Günter Arbeitskreis Mädchen mit unterschiedlichen Behinderungen

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