SGO Schweizerische Gesellschaft für Organisation und Management

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1 SGO Schweizerische Gesellschaft für Organisation und Management Bildung in Organisation und Management aus Sicht der SGO Quo vadis? Christoph Gull, Vorstand SGO

2 Ausgangslage Die Bildungslandkarte Internationale Zertifizierungen Fokus auf eine fachspezifische Internationale Zertifizierung (Spezialisierung) mit starkem Praxisbezug Eidg. Berufs- + Höhere Fachprüfungen Höhere Berufsbildung Tertiär B Höhere Fachschulen Fokus auf eine kompetenz- und arbeitsmarktorientierte Aus- und Weiterbildung in Kombination mit Berufspraxis Fachhochschulen Hochschulstufe Tertiär A Universitäten und ETH Fokus auf eine fundierte, wissenschaftlich basierte Aus- und Weiterbildung MAS, EMBA PhD, DBA Direktzugang mit Berufspraxis und unmittelbarem Laufbahnbezug Höhere internationale Zertifikate (zb BA od BPM Expert, PM Level A, B, etc.) Projektmanagement Prozessmanagement Business Analysis Abgestimmt e Schnittstelle n Eidg. Höhere Fachprüfung Experte/in in Organisationsmanagement Eidg. Berufsprüfung Spezialist/in in Unternehmensorganisation NDS HF zb NDS HF in Business Engineering Diplom HF HF für Wirtschaft HFW Berufliche Grundbildung / eidg. Fähigkeitszeugnis Master FH Bachelor FH Berufs- Master Bachelor Gymnasiale Allgemein Bildende Schulen Obligatorische Schulzeit Seite 2

3 Ausgangslage Die SGO Hochschulstufe Höhere Berufsbildung vergibt Forschungsprojekte publiziert führt Veranstaltungen durch bietet Studentinnen/Studenten Vergünstigungen entwickelt/verkauft Bildungsprodukte mit Partnern (SGO Training AG) ist die Organisation der Arbeitswelt (OdA) für Organisation ist seit 30 Jahren Hauptträgerin der EOP verfügt über ein umfassendes Bildungsangebot (SGO Training AG) Internationale Zertifizierungen hat eine Lead-Rolle übernommen führt Zertifizierungen in Projekt Management durch den VZPM durch ist im Lead in der Entwicklung von neuen Zertifizierungen für Prozess Management, Business Analyse verfügt über ein umfassendes Bildungsangebot (SGO Training AG) Seite 3

4 Quo vadis? Stillstand = Rückschritt! Zentrale Fragestellungen Wo gibt es Handlungsbedarf? Welche Entwicklungen finden statt? Wie kann die Bildungslandkarte für Organisation und Management gezielt weiter entwickelt werden? Wie könnte eine Vision 2018 aussehen? Welche Chancen bieten sich für die SGO? Welche Thesen lassen sich ableiten? Seite 4

5 These 1 Wir holen junge Berufsleute zu spät in unsere Berufsfelder (betrifft vor allem die höhere Berufsbildung)! Über KV-Abgänger pro Jahr bekunden zunehmend Schwierigkeiten, eine Stelle zu finden Quelle: Studie KV Schweiz von Herbst 2011 Grund: Fehlende Fokussierung innerhalb des kaufmännischen Berufsbildes Durchschnittsalter EOP-AbsolventInnen ca. 35 Jahre! Seite 5

6 These 1 Lösungsansätze Internationale Zertifizierungen Fokus auf eine fachspezifische Internationale Zertifizierung (Spezialisierung) mit starkem Praxisbezug Eidg. Berufs- + Höhere Fachprüfungen Höhere Berufsbildung Tertiär B Höhere Fachschulen Fokus auf eine kompetenz- und arbeitsmarktorientierte Aus- und Weiterbildung in Kombination mit Berufspraxis Hochschulstufe Tertiär A Universitäten und ETH Fokus auf eine fundierte, wissenschaftlich basierte Aus- und Weiterbildung MAS, EMBA PhD, DBA Direktzugang mit Berufspraxis und unmittelbarem Laufbahnbezug Höhere internationale Zertifikate (zb BA od BPM Expert, PM Level A, B, etc.) Projektmanagement Prozessmanagement Business Analysis Einführung einer Zertifikatsprüfung als Vorstufe zur Berufsprüfung. Eidg. Höhere Fachprüfung Experte/in in Organisationsmanagement Eidg. Berufsprüfung Spezialist/in in Unternehmensorganisation Einstiegsstufe NDS HF zb NDS HF in Business Engineering Diplom HF HF für Wirtschaft HFW HFW mit Fachrichtung Berufliche Grundbildung / eidg. Fähigkeitszeugnis Master FH Bachelor FH Fachhochschulen Berufs- Master Bachelor Gymnasiale Einführung einer neuen Fachrichtung auf der Basis HF Wirtschaft. Allgemein Bildende Schulen Obligatorische Schulzeit Seite 6

7 These 2 Die Berufsbilder in unserem Umfeld werden sich weiter spezialisieren, gleichzeitig gibt es eine Verschmelzung von Berufsbildern bei Generalisten! Die Berufsbilder, Rollen, Funktionen an der Schnittstelle zwischen Business und IT werden zunehmend spezifischer definiert (va in Grossunternehmen). zb: Projektrollen, Business Analyst, Requirements Engineer, etc. Die zunehmende Spezialisierung ruft aber gleichzeitig auch zunehmend nach Generalisten-Rollen zur Koordination/zum Management der Spezialisten Ergebnis einer A.T. Kearny Studie vom Frühjahr 2012 in Deutschland: Die mögliche, zusätzliche Wertschöpfung in den 500 deutschen Top- Unternehmen durch eine bessere Abstimmung zwischen Business und IT wird auf über 40 Mrd Euro geschätzt! Seite 7

8 These 2 - Lösungsansätze Internationale Zertifizierungen Spezialisten Fokus auf eine fachspezifische Internationale Zertifizierung (Spezialisierung) mit starkem Praxisbezug Höhere Berufsbildung Tertiär B Eidg. Berufs- + Höhere Höhere Fachprüfungen Fachschulen Generalisten Fokus auf eine kompetenz- und arbeitsmarktorientierte Aus- und Weiterbildung in Kombination mit Berufspraxis Generalisten Fokus auf eine fundierte, wissenschaftlich basierte Aus- und Weiterbildung MAS, EMBA PhD, DBA Direktzugang mit Berufspraxis und unmittelbarem Laufbahnbezug Höhere internationale Zertifikate (zb BA od BPM Expert, PM Level A, B, etc.) Projektmanagement Prozessmanagement Business Analysis Spezialisten-Rollen sind zunehmend klar definiert und gut positioniert. Abgestimmt e Schnittstelle n Eidg. Höhere Fachprüfung Experte/in in Organisationsmanagement Eidg. Berufsprüfung Spezialist/in in Unternehmensorganisation NDS HF Diplom HF HF für Wirtschaft HFW Spezialisten zb NDS HF in Business Engineering Berufliche Grundbildung / eidg. Fähigkeitszeugnis Obligatorische Schulzeit Master FH Bachelor FH Hochschulstufe Tertiär A Fachhochschulen und Universitäten ETH Berufs- Generalisten-Rollen sind unklar in Bezeichnung und Positionierung. Die SGO muss auch das Generalistenfeld besetzen: Klare Bezeichnungen, Rollen, Profile. Spezialisten Master Bachelor Gymnasiale Allgemein Bildende Schulen Seite 8

9 These 3 Unsere Berufsbilder sind ausgeprägt einem internationalen/globalen Kontext ausgesetzt! Viele unserer Berufsleute sind in Grossunternehmen tätig Viele unserer Berufsleute sind in international/global ausgerichteten Unternehmen tätig Unsere Berufsbilder sind nach wie vor stark aus dem angelsächsischen Raum geprägt Die Bildungslandkarte muss zwingend zunehmend international kompatibel sein Seite 9

10 These 3 - Lösungsansätze Internationale Zertifizierungen Eidg. Berufs- + Höhere Fachprüfungen Höhere Berufsbildung Tertiär B Höhere Fachschulen Hochschulstufe Tertiär A Universitäten und ETH Direktzugang mit Berufspraxis und unmittelbarem Laufbahnbezug Sicherstellen, Fokus auf eine dass fachspezifische auch weitere Spezialisten-Rollen Internationale Zertifizierung klar (Spezialisierung) bezeichnet mit starkem Praxisbezug und definiert werden. Projektmanager Höhere internationale Zertifikate (zb BA od BPM Expert, PM Level A, B, etc.) Projektmanagement Prozessmanager Prozessmanagement Business Analyst weitere Business Analysis Abgestimmt e Schnittstelle n Fokus auf eine kompetenz- und arbeitsmarktorientierte Aus- und Weiterbildung in Kombination mit Berufspraxis zb Business/Enterprise Eidg. Höhere NDS HF Fachprüfung Architect Experte/in in Organisationsmanagement Eidg. Berufsprüfung Spezialist/in in Unternehmensorganisation zb NDS HF in Business Engineering zb Business Engineer Diplom HF HF für Wirtschaft HFW Besetzung der Generalisten-Rollen mit klaren, international kompatiblen Bezeichnungen. Berufliche Grundbildung / eidg. Fähigkeitszeugnis Obligatorische Schulzeit Fokus auf eine fundierte, wissenschaftlich basierte Aus- und Weiterbildung MAS, EMBA Master FH Bachelor FH Fachhochschulen Berufs- PhD, DBA Master Bachelor Gymnasiale Allgemein Bildende Schulen Seite 10

11 Fazit Eine mögliche Vision Internationale Zertifizierungen Fokus auf eine fachspezifische Internationale Zertifizierung (Spezialisierung) mit starkem Praxisbezug Eidg. Berufs- + Höhere Fachprüfungen Höhere Berufsbildung Tertiär B Höhere Fachschulen Fokus auf eine kompetenz- und arbeitsmarktorientierte Aus- und Weiterbildung in Kombination mit Berufspraxis Fachhochschulen Hochschulstufe Tertiär A Universitäten und ETH Fokus auf eine fundierte, wissenschaftlich basierte Aus- und Weiterbildung MAS, EMBA PhD, DBA Direktzugang mit Berufspraxis und unmittelbarem Laufbahnbezug Höhere internationale Zertifikate (zb BA od BPM Expert, PM Level A, B, etc.) Projektmanagement Prozessmanagement Business Analysis weitere Abgestimmt e Schnittstelle n Eidg. Höhere Fachprüfung Business/Enterprise Architect Eidg. Berufsprüfung Business Engineering Zertifikatsprüfung Business Analyst NDS HF Business/Enterprise Architect HF W Fachrichtung Business Engineering Berufliche Grundbildung / eidg. Fähigkeitszeugnis Master FH Bachelor FH Berufs- Master Bachelor Gymnasiale Allgemein Bildende Schulen Obligatorische Schulzeit Seite 11

12 Quo vadis? Die SGO wird sich weiter für das Berufsbild einsetzen Die Diskussion ist eröffnet Beiträge sind sehr willkommen! Seite 12

13 Titel Seite 13

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