Neue psychotrope Substanzen Keine Party ohne Drogen?

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1 Neue psychotrope Substanzen Keine Party ohne Drogen? KOMPETENT UND GEMEINSAM FÜR LEBENSQUALITÄT Programm Vorstellung Psychiatrischen Dienste Graubünden (PDGR) Vortrag Neue psychotrope Substanzen Keine Party ohne Drogen? 17. September 2015 Neumühle 2 Neumühle 1

2 Geschichte 1892 Eröffnung Klinik Waldhaus Chur 1919 Eröffnung Klinik Beverin Cazis 1979 Start Ambulanter Dienst 1995 Eröffnung der ersten psychiatrischen Tagesklinik in Graubünden 2002 PDGR starten in die Selbstständigkeit 2011 Eröffnung Privatklinik MENTALVA 2014 Eröffnung ATK Glarus 17. September 2015 Neumühle 3 Imagefilm 17. September 2015 Neumühle 4 Neumühle 2

3 Standorte 17. September 2015 Neumühle 5 Allgemeinpsychiatrische Tagesklinik Glarus 8 Plätze Montag Freitag von Uhr Halb- oder ganztags Therapie Ab 18 Jahre / keine Pflegebedürftigkeit krankenkassenpflichtig 17. September 2015 Neumühle 6 Neumühle 3

4 Neue psychotrope Substanzen Keine Party ohne Drogen? KOMPETENT UND GEMEINSAM FÜR LEBENSQUALITÄT Nachtleben hat viele Gesichter 17. September 2015 Neumühle 8 Neumühle 4

5 Nachtleben um die 1900 Ausgang war eine Männerdomäne Damen durften als "Künstlerinnen" auftreten Es gab Tingeltangel Clubs und Chambres séparées Einschlägige Etablissements galten als Aushängeschild für Weltoffenheit und Toleranz 17. September 2015 Neumühle 9 70-er Jahre stehen unter dem Motto Sex, Drugs and Rock & Roll 17. September 2015 Neumühle 10 Neumühle 5

6 In den 90-er Jahren wird eine Subkultur sichtbar 17. September 2015 Neumühle 11 Nachtleben heute es findet eine Diversifizierung statt 17. September 2015 Neumühle 12 Neumühle 6

7 Veränderungen in den letzten 100 Jahren 17. September 2015 Neumühle 13 Ausgehen als Hobby 17. September 2015 Neumühle 14 Neumühle 7

8 Der Partygänger / Die Partygängerin Es gibt nicht die typischen Partygänger das Publikum ist so heterogen wie es die Anlässe sind Es gibt einen höheren Männeranteil (ca. 60%) Alter 16-35jährig sozialintegriert 17. September 2015 Neumühle 15 Weshalb Ausgang und Party? Abstand zum Alltag Bewegungsdrang Laut Musik hören Freunde treffen Leute kennenlernen Bestandteil einer Szene sein (trendy) Substanzkonsum 17. September 2015 Neumühle 16 Neumühle 8

9 Herausforderung Nachtleben Die 24 Stunden Stadt stellt eine Herausforderung für das Gemeinwesen dar betreffend: Koexistenz Sicherheit im öffentlichen Raum Strassenverkehr Folgekosten durch Risikoverhalten 17. September 2015 Neumühle 17 Relevanz für die Prävention Im Nachtleben sind problematische Verhaltensweisen besonders gut sichtbar, weil: Es sich um die Lebenswelt junger Menschen handelt Mehr Männer unterwegs sind Feiern verschiedene Bedürfnisse stimuliert Die Nacht attraktiv für Grenzerfahrung ist Deshalb ist es wichtig, im Nachtleben präventiv und schadensmindernd aktiv zu sein (z.b. Pillenbus) 17. September 2015 Neumühle 18 Neumühle 9

10 Risiken im Nachtleben Das Nachtleben birgt nicht nur Risiken, sondern befriedigt die unterschiedlichsten menschlichen Bedürfnisse: Soziale Kontakte Zugehörigkeit Abwechslung und Stimulation Farben, Formen und Musik 17. September 2015 Neumühle 19 Personen und Umfeld bezogene Risiken 17. September 2015 Neumühle 20 Neumühle 10

11 KO Tropfen, was ist das? Keine Daten, grosse Unsicherheit, da auch immer wieder Storys erfunden werden Meistens sind GHB / GBL damit gemeint einfach gesagt Buttersäure, welche nahe dem menschlichen Neurotransmitter GABA steht. Am meisten unterschätzt wird, dass Alkohol hoch toxisch ist z.b die Spirituosen wie Wodka Gesunder Menschenverstand schützt: Getränk nicht unbeaufsichtigt stehen lassen Bei seltsamem Geschmack das Getränk wegschütten Bei Unwohlsein an eine vertraute Person sich wenden 17. September 2015 Neumühle 21 Substanzkonsum "Was die Öffentlichkeit über Drogen weiss, weiss sie aus den Medien." "Auch was sie von Drogen zu halten hat, weiss sie aus den Medien." Günter Amendt "No Drugs-No Future" 17. September 2015 Neumühle 22 Neumühle 11

12 Motivation zu Substanzkonsum Basiert meist auf positiven Faktoren, zielt nicht darauf ab sich selbst, andere oder einen Betrieb zu schädigen. Die Frage stellt sich natürlich, ob: Dies durch Konsumierende realistisch eingeschätzt werden kann Genügend Fakten zur Risikoeinschätzung vorhanden sind Die persönliche Präpositionen einen risikoarmen Konsum zulassen 17. September 2015 Neumühle 23 Konsum in einer typischen Partynacht 17. September 2015 Neumühle 24 Neumühle 12

13 Jünger, extremer, wilder, schlimmer? Exzessiver ja, aber 17. September 2015 Neumühle 25 Nachtleben ist generell Ein fester Bestandteil der Gesellschaft Primär ein Ort der Freude und des Spasses Die Altersspanne weitet sich aus Der Konsum ist mit Ausnahme von Alkohol stabil Illegale Drogen werden von einer Minderheit regelmässig konsumiert Mischkonsum ist eine Realität = höchste Gefahr von Intoxikation 17. September 2015 Neumühle 26 Neumühle 13

14 Partydrogen 17. September 2015 Neumühle 27 haben viele Gesichter 17. September 2015 Neumühle 28 Neumühle 14

15 Konsumspezifisch Die meisten Konsumierenden haben den Konsum "im Griff" Integration des Konsums in die eigene Lebenswelt (WE Konsum, WE Abhängigkeit) Hauptgrund für eine nötige Behandlung ist Cannabis, Alkohol und Kokain 17. September 2015 Neumühle 29 Ziel ist ein integrativer Ansatz Individuum: bestmögliche Gesundheit eines selbstgewählten Lebensentwurfes Gemeinwesen: Gemeinsam mit der Nachtlebenkultur, den Behörden, der Prävention und den Betroffenen Lösungsansätze definieren und umsetzen 17. September 2015 Neumühle 30 Neumühle 15

16 Prävention im Nachtleben 17. September 2015 Neumühle 31 Fragen? 17. September 2015 Neumühle 32 Neumühle 16

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