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2 2 Die in diesem Dokument wiedergegebenen Verfahren und Programme werden ohne Rücksicht auf die Patentlage mitgeteilt. Sie sind für Lehrzwecke bestimmt. Es wird besonders darauf hingewiesen, dass die in diesem Dokument verwendeten Soft- und Hardwarebezeichnungen und Markennamen der jeweiligen Firmen im Allgemeinen dem warenzeichen-, marken- oder patentrechtlichen Schutz unterliegen.

3 3 Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeine Informationen Wer oder was ist 40/16-eSchool? 4 Wofür werden die Haushaltsmittel bei 40/16-eSchool genutzt? 4 Wer ist meine Ansprechpartnerin oder mein Ansprechpartner bei 40/16-eSchool? 4 2 Ausstattung Was kann ich über 40/16-eSchool bestellen? 4 Kann das Schulbudget mehrere Jahre lang angespart werden? 4 Woher bekommen wir Verbrauchsmaterialien wie z.b. Toner für Drucker? 5 Bei wem kann ich Software bestellen? 5 Warum gibt es keine neuen PC-Mobile mehr? 5 Muss meine Schule ihren PC-Raum behalten? Gibt es Alternativen? 6 Meine Schule möchte eine ipad-klasse. Wie gehe ich vor? 6 Darf die Schule gespendete Geräte annehmen? 6 3 Organisatorisches Was ist ein Medienkonzept? 7 Wie ist zu verfahren, wenn es an meiner Schule neue Ansprechpartnerinnen oder neue Ansprechpartner - z.b. für IT - gibt? 7 Wie ist das Verfahren bei der Abholung von Altgeräten? 8 Wer übernimmt den Support bzw. den Austausch von OGS-Geräten oder Verwaltungs-PC? 8 4 Wartung, Pflege und Umgang mit der IT-Ausstattung Wer übernimmt welche Aufgaben? 8 Wie ist das Netzwerk an meiner Schule aufgebaut? 11 Welche Geräte gibt es im Schulnetzwerk? 12 5 Verhalten im Fehlerfall Was kann ich als IT-Verantwortliche/IT-Verantwortlicher selbst tun? 20 Wie fordere ich Hilfe an? 20 Anhang Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner bei 40/16-eSchool 24 Impressum 25

4 4 1 Allgemeine Informationen Wer oder was ist 40/16-eSchool? Das Projekt eschool wurde von der Landeshauptstadt Düsseldorf mit Ratsbeschluss aus dem Jahre 2000 und mit der Unterstützung der VICTORIA Versicherungsgesellschaften am ins Leben gerufen mit dem Ziel, alle Düsseldorfer Schulen mit modernster Informations- und Kommunikationstechnologie auszustatten. Der Status Pilotprojekt wurde im Jahr 2008 aufgehoben und die Projektgruppe als eigenständiges Sachgebiet in den Regelbetrieb des Schulverwaltungsamtes integriert. Derzeit ist das Sachgebiet eschool der Abteilung 1 des Schulverwaltungsamtes (Amt 40) der Landeshauptstadt Düsseldorf als Sachgebiet eSchool angegliedert und nach wie vor für die IT- Ausstattung der Schulen im pädagogischen Bereich zuständig. Wofür werden die Haushaltsmittel bei 40/16-eSchool genutzt? Die zur Verfügung stehenden Gelder werden für die Beschaffung und Instandhaltung der IT- Ausstattungen der Schulen im pädagogischen Bereich verwendet. Zu dieser Ausstattung zählen z. B. aktive Netzwerkkomponenten, Computer, Laptops, Tablet-Computer, Drucker, Server usw. 40/16-eSchool ist nicht für die Beschaffung von Verwaltungs-Computern, Digitalkameras o. ä. Zubehör zuständig, auch wenn diese an eschool-geräten angeschlossen werden können. Für die IT-Ausstattung im offenen Ganztag (OGS) gibt es ein gesondertes Verfahren. Wer ist meine Ansprechpartnerin/mein Ansprechpartner bei 40/16-eSchool? Eine Liste mit allen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern und zugehörigem Zuständigkeitsbereich im Sachgebiet 40/16-eSchool finden Sie im Anhang. 2 Ausstattung Was kann ich über 40/16-eSchool bestellen? Zum Anfang jedes Haushaltsjahrs erhält jede Schule ein Budget, mit dem sie aus dem von 40/16-eSchool erstellten Warenkorb Geräte bestellen kann. Der für das aktuelle Jahr gültige Warenkorb enthält Geräte, die dem notwendigen technischen Standard entsprechen und die Funktionalität der IT-Systeme optimal gewährleisten. Grundsätzlich können alle Geräte aus diesem Warenkorb bestellt werden. Sie sollten jedoch so gewählt werden, dass sie in das Medienkonzept der Schule passen. Ihre zuständige Ansprechpartnerin/ihr zuständiger Ansprechpartner ( Anhang) aus dem Sachgebiet 40/16-eSchool steht Ihnen gerne beratend zur Seite. Kann das Schulbudget mehrere Jahre lang angespart werden? Nein, eine Ansparung des Schulbudgets, z. B. für größere Investitionen, ist nicht möglich. Das Budget muss immer im jeweiligen Haushaltsjahr ausgegeben werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die zuständige Sachbearbeiterin bzw. den zuständigen Sachbearbeiter ( Anhang) bei 40/16-eSchool.

5 5 Woher bekommen wir Verbrauchsmaterialien wie z.b. Toner für Drucker? Tonerkartuschen für den unterrichtlichen Bedarf müssen die städt. Schulen selbst beschaffen und aus dem Schuletat bezahlen. Tonerkartuschen für Verwaltungsdrucker können über die Poststelle oder die IT-Koordination beschafft werden. Bei wem kann ich Software bestellen? Das Sachgebiet 40/16-eSchool plant, bestellt und finanziert nur Betriebssysteme (z.b. Microsoft Windows 7) oder betriebssystemnahe Software. Über 40/16-eSchool kann keine andere Software (wie z.b. Adobe CS6 oder Microsoft Office) bezogen werden, hierfür sind im Rahmen der Lehr- und Unterrichtsmittelbeschaffung die Sachgebiete der Abteilung 40/2 (Leistungen für Schulen) zuständig. Lizenzrechtliche Bedingungen sind auf jeden Fall zu beachten, ohne Lizenz darf keine Softwareinstallation erfolgen. Für viele Anforderungen gibt es kostenlose und lizenzfreie Produkte (z.b. Open Office für Büroanwendungen und GIMP oder Paint.NET für Bildbearbeitung). Diese sind zum großen Teil schon auf den eschool-computern vorinstalliert. Wenn neben den Freeware-Lösungen spezielle Software genutzt werden soll, muss die Notwendigkeit begründet werden mit Hinweis darauf, aus welchen Gründen die Freeware-Lösungen nicht ausreichend sind. Diese spezielle Software - oder Softwarelizenzen - zum pädagogischen Einsatz im Unterricht können die Schulen dann in Absprache mit 40/16-eSchool und der Abteilung 40/2-Leistungen für die Schulen zu Lasten ihrer Budgets (eschool-schulbudget, Einsparungsmittel, Lehr- und Unterrichtsmittel) finanzieren, sofern hierfür die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden können und die technischen Voraussetzungen vorliegen. 40/16-eSchool übernimmt hierbei die fachliche Beratung, die Prüfung der Angemessenheit, die Einholung des Angebots und die Bestellung. Für Alternativen zu teuren Produkten wenden Sie sich daher bitte an den zuständigen Sachbearbeiter ( Anhang) bei 40/16-eSchool. Warum gibt es keine neuen PC-Mobile mehr? Ein PC-Mobil als mobile Lösung gilt heute als veraltet, da es verhältnismäßig teuer ist und relativ viel Platz wegnimmt. Außerdem hat sich in der Praxis gezeigt, dass es oft zu aufwendig ist, die sperrigen Gerätewagen tatsächlich mobil zu nutzen. Günstigere, raumsparende und intelligentere Lösungen sind z.b. Laptops oder ipads. Anstelle der Ausstattung jedes Gerätes mit einem eigenen Drucker empfiehlt sich mittlerweile die Nutzung eines Netzwerkdruckers.

6 6 Muss meine Schule ihren PC-Raum behalten? Gibt es Alternativen? Grundsätzlich steht es der Schule frei, für welche IT-Lösung sie sich entscheidet. Auf jeden Fall muss ein Medienkonzept ( Kapitel 3) existieren, aufgrund dessen man die Schule mit entsprechenden Geräten ausstattet. Die IT-Ausstattung muss stets zu den Zielen und den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln der Schule passen. Es gibt verschiedene mobile Alternativen zu PC-Räumen (nach Ablauf der vereinbarten Bestandsfrist), z. B. eine ipad-klasse oder ein Laptopwagen. Setzen Sie sich bei Interesse oder Fragen bitte mit der zuständigen Ansprechpartnerin/dem zuständigen Ansprechpartner ( Anhang) bei 40/16-eSchool in Verbindung. Meine Schule möchte eine ipad-klasse. Wie gehe ich vor? Grundsätzlich ist es möglich, einen ipad-satz aus Ihrem Schulbudget zu kaufen oder die notwendigen finanziellen Mittel aus Spenden aufzubringen. Jedoch müssen auch beim Kauf eines ipad-satzes gewisse Standards erfüllt sein. Hierzu gehört beispielsweise ein flächendeckendes W-LAN-Netz oder ein Sicherungsschrank mit entsprechender Elektrifizierung. Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte an die zuständige Ansprechpartnerin/den zuständigen Ansprechpartner ( Anhang) aus dem Sachgebiet 40/16-eSchool, damit Sie entsprechend beraten werden können. Darf die Schule gespendete Geräte annehmen? Vor einer Spendenannahme ist Kontakt zu 40/16-eSchool ( Anhang) aufzunehmen. Neben der zentralen Regelung im 99 des Schulgesetzes (SchulG) sind die generellen Regelungen des Schulverwaltungsamtes zum Thema Spende/Schulsponsoring zu beachten. Die Landeshauptstadt Düsseldorf begrüßt ausdrücklich jedes Engagement und Unterstützung von Sponsoren und somit ist es auch möglich, z. B. über einen Förderverein über eigene Lieferanten zu bestellen oder andere Lieferquellen zu nutzen. Da diese Geräte jedoch ggf. nicht dem eschool-standard entsprechen, können diese evtl. nicht von 40/16-eSchool betreut werden. Dieser Standard wurde für das gesamte Düsseldorfer Schulnetz geschaffen und wird laufend den aktuellen technischen Anforderungen angepasst. Er ist z. B. notwendig, um die Funktionen des an allen Schulen installierten zentralen Virenschutzes oder einen zentralen Support zu gewährleisten. Zur Klärung, ob Geräte dem eschool-standard entsprechen, benötigt 40/16-eSchool folgende Angaben: Welche Lizenzen (Software, Betriebssystem, Antivirensystem) sind vorhanden und sollen genutzt werden? Wie erfolgen die Beschaffung, die Lieferung, der Aufbau und die Konfiguration der Geräte? * Welche Garantie- und Gewährleistungsansprüche können eingefordert werden? Wer übernimmt im Gewährleistungsfall den Austausch bzw. wie erfolgt der Versand der Geräte?* Wie soll die Vernetzung der Geräte untereinander erfolgen?

7 7 Wie ist der Datenaustausch zwischen den Geräten gewährleistet? Wie ist der Virenschutz und der Schutz gegen Schadsoftware gewährleistet, wer ist für die Aktualisierungen verantwortlich? * Wie erfolgen Softwareupdates/-aktualisierungen der Geräte? Wie passen die Geräte in das vorhandene Medienkonzept der Schule? Wer übernimmt die Wartung und Pflege dieser Geräte? * An welchem IT-Arbeitsplatz werden diese Geräte betrieben und entspricht dieser den ergonomischen Richtlinien? ** Reicht die vorhandene Elektroinstallation für den dauerhaften Betrieb der Geräte aus? Sind die Brandschutzvorkehrungen eingehalten? ** Entsprechen die Geräte den generellen Anforderungen der Landeshauptstadt Düsseldorf (z.b. GS- Prüfzeichen, TÜV-Zertifizierung, Einhaltung der Grenzen der Strahlenbelastung, geringe Energie anforderungen etc.)? ** Sind gesonderte Diebstahlmaßnahmen erforderlich? Wie werden diese ermöglicht? *)Angabe eines Ansprechpartners erforderlich **) schriftlicher Nachweis erforderlich Es ist unbedingt zu beachten, dass 40/16-eSchool keinerlei Folgekosten oder Support für diese Geräte übernimmt. Die Schule hat selbstverständlich auch keine Ersatzansprüche gegenüber 40/16-eSchool, wenn die Geräte defekt sind. 3 Organisatorisches Was ist ein Medienkonzept? Im Medienkonzept der Schule soll festgehalten werden, welche Ziele sich die Schule im Umgang mit Medien setzt. Das Medienkonzept ist ein Plan darüber, in welchem Umfang und auf welche Art und Weise diverse Medien genutzt werden sollen, um die pädagogischen und didaktischen Ziele zu erreichen. Hierzu gibt es weitere Infos des Schulministeriums. Wie ist zu verfahren, wenn es an meiner Schule neue Ansprechpartner für z.b. IT gibt? Haben sich die Kontaktdaten einer Ansprechperson geändert oder gibt es eine neue Ansprechperson, muss 40/16-eSchool benachrichtigt werden, damit die Änderungen in die entsprechenden Datenbanken über nommen werden können. Um eine langfristige Dokumentation zu ermöglichen, soll die Benachrichtigung in Form eines TroubleTickets erfolgen. Es müssen mindestens Angaben enthalten sein über Name der Ansprechperson Telefonnummer der Ansprechperson (idealerweise eine Handynummer) -Adresse der Ansprechperson (geschäftliche) Adresse der Ansprechperson Raumnummer

8 8 Wie ist das Verfahren bei der Abholung von Altgeräten? Als erstes ist zu klären, wer die Geräte zum Anschaffungszeitpunkt beschafft hat und wer für sie verantwortlich ist. Wurden die Geräte von 40/16-eSchool beschafft, benötigt 40/16-eSchool eine Liste mit den Seriennummern, Inventarnummern und Gerätetypen aller Altgeräte, die abgeholt werden sollen. Je nach Geräteaufkommen und finanzieller Möglichkeiten im Rahmen des Budgets wird anschließend ein zertifizierter Vertragspartner mit der Abholung der Altgeräte beauftragt. Bitte beachten Sie, dass 40/16-eSchool ausschließlich für die Abholung der Geräte verantwortlich ist, die auch von ihr beschafft wurden bzw. die von 40/16-eSchool als Spende schriftlich angenommen wurden. Andere Geräte müssen ggf. vom Eigentümer selbst ordnungsgemäß entsorgt werden. Wer übernimmt den Support bzw. den Austausch von OGS-Geräten oder Verwaltungs-PCs? OGS-Geräte wurden nicht von 40/16-eSchool beschafft, sondern von der Abteilung Leistungen für Schulen (40/2). Im Rahmen eines internen Verfahrens können die Bedarfe geprüft werden. Sie können also auch diesen Bedarf an 40/16-eSchool mitteilen, dann aber mit dem Vermerk OGS ; die interne Abwicklung läuft zwischen 40/16-eSchool und 40/2. Bei Problemen mit Verwaltungs-PC wenden Sie sich bitte an 40/12 (IT-Koordination). 4 Wartung, Pflege und Umgang mit der IT-Ausstattung Wer übernimmt welche Aufgaben? Um die dauerhafte Funktionssicherheit der Rechnersysteme in den Schulen zu gewährleisten, ist eine funktionierende Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den Schulen und dem Schulträger unentbehrlich. Deshalb wurde im Jahr 2008 eine Vereinbarung zur Sicherstellung einer angemessenen und funktionierenden IT-Ausstattung vom Land NRW und den kommunalen Spitzenverbände in NRW getroffen, in welcher eine Aufgabentrennung fest definiert ist. Nähere Informationen finden Sie unter: In einem zweistufigen Service-Level-Konzept sind die Schulen für den sogenannten First-Level-Support zuständig, wohingegen 40/16-eSchool den sogenannten Second-Level-Support übernimmt. Im Folgenden sind die Aufgaben des jeweiligen Support-Levels beschrieben. First-Level-Support In jeder Schule soll mindestens ein Medienbeauftragter/eine Medienbeauftragte mit IT-Kenntnissen (je nach Größe der Schule auch mehr) benannt werden, der/die auch den First-Level-Support für die Schule wahrnimmt. 40/16-eSchool unterstützt gerne bei der für die Aufgabenwahrnehmung notwendigen Qualifizierung.

9 9 Die Medienbeauftragten lernen hierbei auch die angebotenen Hilfsinstrumente (z.b. Hotline, Vor-Ort- Service, FAQ-Liste) kennen. Den Medienbeauftragten obliegen folgende Aufgaben im Rahmen des First-Level-Supports: Beteiligung an der Medienkonzeptentwicklung in der Schule o Die Medienbeauftragten koordinieren, unter Berücksichtigung der kommunalen Rahmen bedingungen wie Standardisierung oder Haushaltslage, die Entwicklung des Medienkonzeptes der Schule. Verantwortlich für das Medienkonzept ist die jeweilige Schulleitung. o Das fertig entwickelte Medienkonzept soll an 40/16-eSchool übermittelt werden, damit zukünftige Beratungen bezüglich Neuanschaffungen etc. im Sinne des Medienkonzepts erfolgen können. Fortbildung für die praktische Handhabung der Medientechnik o Die Medienbeauftragten dienen als Multiplikator für die anderen Lehrerinnen und Lehrer der Schule, damit diese das EDV-System problemlos nutzen können. Dazu gehört beispielsweise die Klärung der Fragen: Wie melde ich mich im Netzwerk an? Wie kann ich meine Daten speichern und verwalten? Wie drucke ich Dokumente aus? Aufgaben im Rahmen des Systemmanagements o Hierzu gehört die Organisation und Pflege der Benutzerdaten, also die Aktualisierung der Benutzerkonten (vor allem am Anfang und Ende eines Schuljahres). Kooperation bei der Pflege der Inventarliste der Hard- und Software und jährlicher Abgleich des Inventars mit 40/16-eSchool Aktualisierung der Software-Ausstattung (z.b. Betriebssystem-Updates, Browser-Plugins, Virenschutz*) und Installation schuleigener Software unter Berücksichtigung der Lizenzbestimmungen *) Virenschutz ist bis mind auf den TIME for Kids Schulroutern vorhanden und wird bis dahin von 40/16-eSchool aktualisiert. Aufgaben im Rahmen der Gewährleistung der Systemverfügbarkeit und Behebung von Störungen, siehe hierzu auch Kapitel 5. Sicherstellung der verantwortlichen Nutzung von Computern und Internet o Aufgrund der Vielzahl von Nutzern eines Schulrechners muss eine Benutzerordnung an die Schüler verteilt werden, um den verantwortlichen Umgang mit den Geräten zu sichern. Hierzu gibt es entsprechende Muster des Schulministeriums NRW: Den Lehrerinnen und Lehrern muss im Rahmen ihrer Aufsichtspflicht ermöglicht werden, den Besuch von Internetseiten nachzuvollziehen und im Einzelfall nachweisen zu können. Dazu muss

10 10 eine genaue Protokollierung über die Benutzung der Geräte erfolgen: Jeder Zugriff muss mit Datum, Uhrzeit und Namen des Benutzers registriert werden. 40/16-eSchool hat die Düsseldorfer Schulen bereits mit Filtersystemen ausgestattet, welche jugendgefährdende Inhalte blockieren (TIME for kids Schulfilter Plus). Somit unterstützt diese Technik die Lehrer in der Wahrnehmung ihrer Aufgaben, entbindet diese aber hiervon nicht. Second-Level-Support 40/16-eSchool ist im Rahmen des Second-Level-Supports verantwortlich für: Netzwerkgestaltung o Aufstellung und Einrichtung der Geräte o Verkabelung der Geräte/Räume o Konfiguration des Netzwerkes o Behebung von Fehlfunktionen des Netzwerkes Hardware-Ausstattung o Reparatur defekter Geräte (im Rahmen der Herstellergarantie) o Austausch von Altgeräten (im Rahmen des Schulbudgets) Ressourcenverwaltung o Inventarisierung der Hardware und betriebssystemnahen Software o Definition und Einrichtung der Datei- und Benutzerstruktur auf Serversystemen o Software nach Warenkorb im Netzwerk installieren o Bereitstellung von Werkzeugen zur Systemwartung und -pflege Entwurf und Überwachung eines Sicherungskonzeptes o Schutz der Arbeitsplätze durch geeignete Sicherungsverfahren o Wiederherstellung des Servers o Virenschutz und Firewall installieren und aktualisieren Webmanagement o Einrichtung des Internetzuganges o Installation und ggf. Aktualisierung von Protokollierungs- und Filtersoftware

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12 12 Welche Geräte gibt es im Schulnetzwerk? Endgeräte Als Endgeräte werden die Arbeitsstationen bzw. Peripheriegeräte bezeichnet, die von den Anwendern im Schulnetzwerk genutzt werden. Es wird zwischen folgenden Gerätetypen unterschieden: PC Der klassische Personal Computer kommt in Computerräumen, an fest eingerichteten Computerarbeitsplätzen und auf den Rollwagen namens PC-Mobil zum Einsatz. Neue PC-Mobile werden von 40/16-eSchool nicht mehr angeboten. Jedoch können PC auf bereits vorhandenen PC-Mobilen erneuert und die Rollwagen weiter genutzt werden. Was sie bei diesen Geräten beachten sollten: Betriebssystem Das aktuell von 40/16-eSchool unterstützte Betriebssystem ist Windows 7, bei älteren Geräten Windows XP. Geräte, die als Betriebssystem noch Windows 2000 haben, sind mittlerweile veraltet und müssen baldmöglichst ausgetauscht werden. Häufige Ausfallursachen Durch die auf der Rückseite zugänglichen Anschlüsse sind die Geräte besonders in Computerräumen dem versehentlichen oder absichtlichen Lösen der Steckverbindungen ausgesetzt. Bei Fehlfunktionen sollten Sie zuerst prüfen, ob die Steckverbindungen der Stromversorgung und der Peripheriegeräte in Ordnung sind. Ein Ausfall durch eine fehlerhafte interne Hardwarekomponente wie z.b. Arbeitsspeicher oder Netzteil ist leider auch bei gutem Umgang mit dem Gerät möglich. Im Falle eines Hardwaredefekts verweigert der PC meistens den Dienst und gibt stattdessen eine Abfolge von Pieptönen von sich. Diese signalisiert die Art der defekten Komponente und hilft bei der Fehlereingrenzung. Daher sollten Sie diese Abfolge immer mit angeben, wenn Sie das defekte Gerät beim eschool-helpdesk melden. 40/16-eSchool kauft PC, Laptops, Monitore und Drucker immer inklusive einer Gewährleistung von vier Jahren, in denen eine Reparatur vor Ort kostenfrei durchgeführt wird. Laptop Die Tatsache, dass Laptops in den letzten Jahren immer erschwinglicher geworden mittlerweile nur noch wenig mehr kosten als PC/Monitor- Kombinationen, machen den Einsatz von mobilen PC-Rollwagen überflüssig. Laptops lassen sich Akku und WLAN (falls an der Schule vorhanden) in allen Räumen der Schule problemlos für den Unterricht nutzen und können mit der gleichen Software ausgerüstet werden wie PCs. Was Sie bei diesen Geräten beachten sollten: Betriebssystem Hier gelten die gleichen Bedingungen wie bei den PC.

13 13 Erhöhtes Diebstahlrisiko Durch die hohe Mobilität der Geräte müssen zusätzliche Vorkehrungen gegen Diebstahl getroffen werden. 40/16-eSchool bietet hierfür spezielle, mit Steckdosenleisten ausgestattete Stahlschränke an, damit die Geräte sicher verwahrt sind und die Akkus der Geräte während der Lagerung auf - geladen werden können. Häufige Ausfallursachen Sowohl bei besonders hoher als auch bei besonders geringer Beanspruchung der Geräte kann die Leistungsfähigkeit des Akkus mit der Zeit beeinträchtigt werden. Da Laptops ebenfalls mit vier Jahren Gewährleistung gekauft werden, sollten die Akkus vor Ablauf dieser Zeit überprüft und ggf. erneuert werden, indem die Geräte mit verringerter Akkulaufzeit beim eschool-helpdesk gemeldet werden. Tablet-Computer Ein Tablet-Gerät bietet größtmöglichen Nutzen bei maximaler Mobilität. Er eignet sich am Besten zum Anschauen von Multimedia-Inhalten und Erzeugen von Video- und Tonaufnahmen. Durch die schnelle Betriebsbereitschaft, die intuitive Bedienung und die vergleichsweise kurze Rüstzeit hat ein Tablet gegenüber PC- Mobilen und Laptops extreme Vorteile, die nur durch den Bedarf einer Tastatur oder eines großen Bildschirms entkräftet werden können. Für den eschool-warenkorb hat sich das ipad von Apple als geeignetes Gerät erwiesen. Was Sie bei diesen Geräten beachten sollten: Voraussetzungen An der Schule muss zwingend ein flächendeckendes WLAN verfügbar sein, da Tablet-Computer keinerlei Möglichkeit zum Anschluss eines Netzwerkkabels haben. Weiterhin können Tablet-Computer nur sinnvoll eingesetzt werden, wenn sich nur wenige Schülerinnen und Schüler ein Gerät teilen müssen. Daher können ipads über 40/16-eSchool nur in Klassensätzen von mindestens 11Stück (zzgl. eines Apple MacBooks zur Verwaltung der Geräte) bezogen werden. Die Bestellung von einzelnen ipads ist nur als Ergänzung zu einem vorhandenen Klassensatz möglich. Begrenzte Gewährleistung Da Apple-Geräte mit einer Garantie von nur einem Jahr geliefert werden, können der Schule ggf. zusätzliche Kosten entstehen. Ein defektes Apple-Gerät muss beim Hersteller/Lieferanten eingeschickt werden. Innerhalb der Garantiezeit erfolgt die Reparatur kostenfrei, danach müssen die Reparaturkosten aus dem eschool-budget der Schule beglichen werden. Erfahrungsgemäß ist die Ausfallrate bei Apple-Geräten jedoch niedriger als bei PC/Laptops, da die Bauteile robuster verarbeitet sind und mit den Geräten in der Regel vorsichtiger umgegangen wird.

14 14 Erhöhtes Diebstahlrisiko Wie auch Laptops müssen ipads und das zugehörige MacBook in den speziellen Sicherungs schränken verwahrt werden. Netzwerkdrucker Mit dem Wegfall der PC-Mobile aus dem eschool-warenkorb und der Tatsache, dass die Standard-Drucker bereits serienmäßig mit einem Netzwerkanschluss ausgerüstet sind, stellt 40/16-eSchool Drucker zur Verfügung, die über das Schulnetzwerk von mehreren Geräten geteilt werden können. Nicht zuletzt geschieht dies auch aus Aspekten des Umweltschutzes und einer erheblichen Kosteneinsparung für die Schule, da auf diesem Wege weniger Papier und Toner verbraucht wird und die Geräte wesentlich effizienter eingesetzt werden können. Was Sie bei diesen Geräten beachten sollten: Auswahl des Standorts Der Netzwerkdrucker kann überall dort platziert werden, wo sich ein Zugang zum Schulnetzwerk befindet. Ideal ist eine freie Netzwerk-Anschlussdose in der Wand. Bei einer PowerLine- Vernetzung kann der Anschluss mit Hilfe eines kleinen Netzwerkverteilers (5-port-Switch) so eingerichtet werden, dass der Drucker sich mit einem oder mehreren PC ein PowerLine-Modem teilt. Drucken mit ipads Für das Drucken von ipads aus wird ein Drucker mit AirPrint -Funktion benötigt. Ein solcher Drucker kann bei 40/16-eSchool auf gesonderte Nachfrage bestellt werden. Zum Nachrüsten bereits vorhandener Drucker kann bei 40/16-eSchool ebenfalls auf gesonderte Nachfrage ein Zusatzgerät Namens xprint Server bezogen werden. Verbindungsmöglichkeiten zum Schulnetzwerk Um ein Endgerät mit dem Schulnetzwerk zu verbinden, wird entweder ein kabelgebundener oder ein drahtloser Netzwerkzugang benötigt. Der erste Abschnitt der Verbindung besteht entweder aus einem in den Netzwerkanschluss des Geräts eingesteckten Netzwerkkabel (sog. Patchkabel ) oder aus Funksignalen, die vom WLAN-Adapter des Geräts zu einem WLAN-AccessPoint gesendet werden. Patchkabel Wenn die Endgeräte keine drahtlose Verbindung verwenden, werden Sie mit einem Netzwerkkabel direkt an das Medium angeschlossen, das die Verteilung des Signals im Gebäude übernimmt. Dies ist entweder eine Netzwerkdose in der Wand oder ein PowerLine-Modem, das wiederum über eine normale Stromsteckdose mit der elektrischen Anlage des Gebäudes verbunden ist. Beide Varianten sind weiter unten näher beschrieben. WLAN-AccessPoint Für die drahtlose Verbindung der WLAN-fähigen Endgeräte werden AccessPoints des Herstellers Aerohive verwendet.

15 15 Bei der Installation der Anlage werden vorab durch eine Messung die genaue Anzahl und die geeigneten Montagepunkte der AP ermittelt, um eine flächendeckende WLAN-Versorgung zu erreichen. Das Aerohive- System kann von 40/16-eSchool über eine zentrale Oberfläche im Internet verwaltet und überprüft werden. Was Sie bei diesen Geräten beachten sollten: Anzahl der Geräte und Montagepunkte in der Schule Die AP sind in den bei der Messung ermittelten Klassenräumen in Über-Kopf-Höhe montiert. Die Sende- und Empfangsleistung eines einzelnen Geräts reicht in der Regel aus, um die benachbarten sowie darüber und darunter liegenden Klassenräume mit WLAN zu versorgen. Eine Liste der am Standort eingesetzten AccessPoints können Sie bei 40/16-eSchool erhalten. Stromversorgung und Daten-Anbindung bei verkabeltem Netzwerk Der AP wird entweder über eine PoE-fähige Netzwerk-Anschlussdose (PoE=Power over Ethernet) oder mit Hilfe eines speziellen Adapters, dem PoE-Injektor, über ein einzelnes Netzwerkkabel sowohl mit Strom als auch mit Daten versorgt. Stromversorgung und Daten-Anbindung bei PowerLine Falls der AP an ein PowerLine-Modem angeschlossen ist, ist der PoE-Injektor mitsamt dem PowerLine-Modem in der Nähe der Stromsteckdose angebracht. Diese Variante ist sehr anfällig für Störungen, da die Geräte aus Mangel an freien Steckdosen häufig ausgesteckt werden. Bitte gehen Sie beim Wiederherstellen einer zuvor getrennten Stromversorgung folgendermaßen vor: 1. PowerLine-Modem zunächst separat in die Steckdose an der Wand einstecken 2. Aufleuchten der PLC LINK -LED abwarten 3. PoE-Injektor/AP bzw. Steckdosenleiste in die Steckdose des PowerLine-Modems einstecken Falls die Kabelverbindungen von PowerLine-Modem, PoE-Injektor und AccessPoint durcheinandergebracht wurden, beachten Sie bitte folgende Steck- Reihenfolge: Strom: Steckdose PL-Modem ggf. Mehrfach-Steckdosenleiste PoE-Injektor Daten: PL-Modem PoE-Injektor (DATA IN) PoE-Injektor (DATA+POWER OUT) AP Um den Status eines PowerLine-Modems zu überprüfen, beachten Sie bitte den entsprechenden Artikel in diesem KapiTelefon Herstellen der WLAN-Verbindung Die WLAN-Kennungen (SSID), mit denen eine Verbindung ins Schulnetz hergestellt werden kann, lauten WLAN... und PWLAN..., gefolgt von einer numerischen Kennung für den Standort. Wenn Sie an einer Stelle im Schulgebäude diese Kennungen nicht oder nur sehr schwach empfangen, sind höchstwahrscheinlich ein oder mehrere AccessPoints ausgefallen. Im Zweifelsfall melden Sie sich bitte beim eschool-helpdesk und bitten um eine Überprüfung der WLAN-Anlage per Fernwartung.

16 16 Status-LED am AccessPoint Die dreieckige Lampe am AP signalisiert Verbindungsaufbau oder Probleme mit der Datenverbindung. Nach Herstellen der Stromversorgung leuchtet die LED zunächst blau. Wenn die Verbindung zum Schulnetzwerk steht, leuchtet sie grün. Wenn der AP dann betriebsbereit ist und fehlerfrei funktioniert, erlischt sie, um den Unterricht im Klassenraum nicht durch die Lichtsignale zu stören. Wenn die LED weiterhin dauerhaft leuchtet, funktioniert der AP nicht ordnungsgemäß. In diesem Fall melden Sie sich bitte beim eschool-helpdesk. Anschluss in den Räumen und Verteilung im Gebäude Der nächste Abschnitt auf dem Weg ins Schulnetzwerk ist die Verteilung des Signals im Schulgebäude, damit die Geräte untereinander kommunizieren und das Internet nutzen können. Folgende zwei Varianten sind in den Düsseldorfer Schulen zu finden: Fest installiertes Netzwerk Hierbei sind in den Klassenräumen Netzwerk-Anschlussdosen installiert, an denen entweder Endgeräte oder WLAN-AccessPoints angeschlossen sind. Die Anschlussdosen wiederum führen zu Anschlussfeldern (sog. Patch-Panel ), die in zentralen Datenschränken montiert und dort über Patchkabel mit Netzwerkverteilern (sog. Switche ) verbunden sind. Netzwerk-Anschlussdose und Anschlussfeld im Datenverteilerschrank (Patch-Panel) PowerLine Viele ältere Schulgebäude verfügen noch nicht über eine feste Netzwerkverkabelung. Um dort ein Schulnetzwerk zu realisieren, wird eine spezielle Technik angewendet: Die Übertragung von Daten über die vorhandene Elektroverkabelung des Gebäudes. Hierbei wird das Netzwerksignal an einer oder mehreren zentralen Stellen über sog. PowerLine-Master in das Stromnetz PowerLine-Modems (Typ DB und DF) und PowerLine-Master eingespeist und an den Stromsteckdosen in

17 17 den Klassenräumen mit Hilfe von sog. PowerLine-Modems wieder in Netzwerksignale umgewandelt, die über ein an das Modem angeschlossenes Patchkabel an das Endgerät oder einen WLAN-Access- Point geführt werden. Was Sie bei diesen Geräten beachten sollten: Status-LEDs Die PowerLine-Modems zeigen ihren Betriebszustand und Verbindungsstatus über drei LEDs an, die mit POWER, PLC LINK/DATA und ETH LINK/DATA bezeichnet sind. Die LEDs sollten spätestens nach einer Minute Betriebszeit alle drei leuchten bzw. blinken. Falls die PLC LINK -LED erloschen bleibt, ist an der Steckdose kein PowerLine-Signal verfügbar. In diesem Fall stellen Sie bitte sicher, dass das Modem auf direktem Wege mit einer Steckdose verbunden ist. Im Zweifelsfall sollte eine andere Steckdose ausprobiert werden. Falls die ETH LINK -LED erloschen bleibt, besteht ein Problem mit der Kabelverbindung vom Modem zum Endgerät. In diesem Fall sollten die Steckverbindungen des Netzwerkkabels überprüft oder das Kabel ausgetauscht werden. Falls nur die POWER -LED oder keine der LEDs leuchtet, ist das Modem defekt und muss ausgetauscht werden. In diesem Fall melden Sie sich bitte beim eschool-helpdesk. Aktive Netzwerkkomponenten Um die Datenströme, die über Netzwerkkabel, WLAN oder PowerLine geleitet werden, verarbeiten und auf den richtigen Weg bringen zu können, werden in den Datenschränken der Schule folgende aktiven Netzwerkkomponenten eingesetzt: Switche Bei Verwendung einer festen Netzwerkverkabelung ist es erforderlich, die an den Netzwerkdosen angeschlossenen Geräte sowie evtl. vorhandene Server und Router miteinander zu verbinden, damit eine Kommunikation untereinander stattfinden kann. Hierzu werden die Anschlüsse der Patch-Panel im Datenschrank mit Patchkabeln auf Netzwerkverteiler, sog. Switche geführt. Kleinere Switche können auch in einem Raum verwendet werden, um z.b. das Signal einer Netzwerkdose oder eines PowerLine-Modems auf mehrere PC oder Netzwerkdrucker zu verteilen. NETGEAR 48-port-Switch für Datenschränke NETGEAR 8-port-Switch als Tischgerät Was Sie bei diesen Geräten beachten sollten: Beibehaltung der Steckverbindungen Switche werden nicht nur für die Verteilung des Netzwerksignals, sondern auch für die Unterteilung des Schulnetzwerks in verschiedene Sicherheitsbereiche (VLANs) genutzt. Daher ist es wichtig, dass vorhandene Steckverbindungen nicht in andere Anschlüsse des Switch umgesteckt werden.

18 18 Router Damit die Geräte der Schule auf das Internet zugreifen können, wird der Internetanschluss der Schule über einen Router im Netzwerk bereitgestellt. Dieses Gerät sorgt dafür, dass jeglicher Verkehr in die Außenwelt, wie z.b. Webseitenaufrufe oder Abrufe von s, an den zentralen Internetzugang der Schule geleitet werden. 40/16-eSchool verwendet für alle Schulen derzeit Geräte namens Schulrouter Plus des Herstellers TIME for kids. Diese speziell für Schulen entwickelten Systeme haben einen vielfältigen Funktionsumfang, der neben dem einfachen Bereitstellen der Internetverbindung auch Sicherheitsmerkmale wie Firewall, Virenschutz und Webseiten-Filter umfasst. TIME for kids Schulrouter Plus Der Schulrouter befindet sich in den meisten Schulen in einem Datenschrank im Keller oder im Serverschrank, falls vorhanden. Was Sie bei diesen Geräten beachten sollten: Beibehaltung des Dauerbetriebs Der Schulrouter wurde für den Dauerbetrieb entwickelt und führt viele Funktionen wie z.b. Updates und Statusmeldungen selbsttätig zu festgelegten Zeitpunkten durch. Daher muss das Gerät dauerhaft in Betrieb bleiben, auch in den Schulferien. Nicht ohne Aufforderung ausschalten Auf dem Gerät wird ein Betriebssystem ausgeführt, das ordnungsgemäß hoch- oder heruntergefahren werden muss, damit die Daten auf der Festplatte keinen Schaden nehmen. Daher sollte ein Zurücksetzen des Geräts durch Trennen und Wiederherstellen der Stromversorgung nur nach Aufforderung durch 40/16-eSchool vorgenommen werden. Einstellungen für Filterung und Virenschutz Über die webbasierten Bedienungsoberflächen des TIME for kids Schulfilter Plus und AntiVirus Plus können die Anwender Einstellungen für den Internet-Filter und die Verteilung des Virenscanners vornehmen. Hierzu gibt es auf der TIME for kids Support-Website ausführliche Informationen und Handbücher zum Download:

19 19 DSL-Modem Die meisten Düsseldorfer Schulen nutzen als Internetzugang einen DSL- Anschluss, der von der Deutschen Telekom AG im Rahmen des Angebots für Schulen kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Um eine Internetverbindung über DSL herzustellen, muss am Schulrouter ein DSL- Modem angeschlossen sein. Telekom DSL- Modem D-Link DSL-Modem Was Sie bei diesen Geräten beachten sollten: o Bedeutung der Status-LEDs Der fehlerfreie Betrieb des DSL-Modems lässt sich an den folgenden LED- Anzeigen erkennen. Telekom-Modem: POWER leuchtet, DSL leuchtet D-Link-Modem: POWER leuchtet, DSL leuchtet, STATUS blinkt Falls der Internetanschluss nicht zur Verfügung steht und die DSL-LED des Modems erloschen ist, liegt eine Störung des vor. Dies sollte mit einem entsprechenden Hinweis beim eschool-helpdesk angegeben werden, damit von dort aus eine Störung beim Telekom- Service gemeldet werden kann. Server In Schulen der Sekundarstufe und Berufskollegs kann je nach Anforderung ein Schulserversystem mit zentraler Benutzerverwaltung und zentralem Datenspeicher erforderlich sein. Hierzu gibt es in den Schulen neben einem Computerraum oder mehreren Computerräumen auch einen Serverraum mit einem Serverschrank, in dem der Schulserver betrieben wird. HP ProLiant Server 40/16-eSchool bietet derzeit drei Schulserver-Varianten an: OpenML Das OpenML-Schulserversystem basiert auf der Linux-Musterlösung des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg und läuft auf o.g. Server- Hardware.

20 Es bietet u.a. folgende Funktionen: Installation und Wiederherstellung von Arbeitsstationen durch Imaging, Benutzerverwaltung, Datenspeicher, Steuerung des Internetzugangs für Arbeitsstationen. Weitere Informationen gibt es unter folgender Adresse: Jambo Das Schulserver-System elimu der Fa. Jambo GmbH arbeitet mit einem leistungsfähigen Server und sog. ThinClients als Arbeitsstationen, die keine eigene Festplatte benötigen. Hierfür können auch ältere PC aus dem Schulbestand weiterverwendet werden. Das Betriebssystem und die Anwendungen werden während des Betriebs aus dem Netzwerk geladen. Die Jambo-Lösung wird als Komplettpaket inklusive Support angeboten. Nähere Informationen hierzu sind auf der Jambo- Website erhältlich: Peer-To-Peer Alternativ kann die Schule auch auf einen Server verzichten und ein einfaches Peer-To-Peer-System einsetzen, in dem die wichtigsten Serverdienste vom Schulrouter übernommen werden. Schüler und Lehrer speichern ihre Daten auf eigene USB-Sticks, eine Klassenraum-Steuerung kann über eine separate Software namens "NetSupport School" auf dem jeweiligen Lehrer-PC realisiert werden. Welche Schulserver-Lösung für Ihre Schule geeignet ist, können Sie im Rahmen der Medienkonzept- Erstellung festlegen. Hierbei kann Ihre Ansprechpartnerin oder ihr Ansprechpartner bei 40/16-eSchool Sie entsprechend beraten und unterstützen. 5 Verhalten im Fehlerfall Was kann ich als IT-Verantwortliche/r selbst tun? Bei auftretenden Problemen soll zunächst die/der IT-Verantwortliche bzw. medienbeauftragte Lehrer/in Ihrer Schule im Rahmen des First-Level-Supports eine erste Systemdiagnose durchführen, um den Fehler ausfindig zu machen und zu beheben. Hierzu gehört z. B.: Überprüfung der Stromversorgung Überprüfung aller Steckverbindungen Systemwiederherstellung o Zurückspielen einer Datensicherung o Wiederherstellung eines Image über das Serversystem oder den Schulrouter Eingrenzung der Störung

21 o Ist es ein einzelner Fehler oder tritt er an mehreren/allen Geräten auf? o Ist der Fehler reproduzierbar, ggf. auch auf anderen Geräten? Auf folgender Internetseite finden Sie eine FAQ-Liste und eine Sammlung von Anleitungen, die Sie bei der Störungseingrenzung und -behebung unterstützt: Wie fordere ich Hilfe an? Erst wenn der Fehler im Rahmen des First-Level-Supports nicht behoben werden kann, wendet die/der IT- Verantwortliche bzw. medienbeauftragte Lehrer/in sich an den eschool Helpdesk. Bitte sprechen Sie diese Verfahrensweise mit den Lehrern Ihrer Schule ab, um Mehrfachmeldungen zu vermeiden. TroubleTicket beim eschool-helpdesk erstellen Um mit der Vielzahl an Störmeldungen umgehen zu können und eine effektive Bearbeitung zu gewährleisten, hat 40/16-eSchool ein spezielles Verfahren eingerichtet, in dem jedes Problem als sogenanntes TroubleTicket (oder kurz Ticket ) erfasst wird. Alle Mitarbeiter von 40/16-eSchool arbeiten mit dem TroubleTicket-System und werden dabei vom eschool-helpdesk unterstützt, der Ihre erste Anlaufstelle bei der Meldung von Störungen ist. Sie erreichen den eschool-helpdesk unter: 0211/ Erforderliche Angaben im TroubleTicket Bei der Erstellung eines neuen TroubleTickets formulieren Sie Ihr Problem bitte möglichst genau. Es müssen folgende Angaben enthalten sein: Wurde die Störung bereits gemeldet und handelt es sich um eine erneute Nachfrage? Jedes TroubleTicket hat eine Nummer, die bei Erstellung des Tickets an die -Adressen der Kontaktperson und der Schule gesendet wird. Falls Sie sich nach dem Bearbeitungsstand eines vorhandenen Tickets erkundigen möchten, nennen Sie bitte die Nummer des Tickets. Name des Ansprechpartners, ggf. Name und Schulnummer der Schule Sofern Sie bereits als Kontaktperson in der Datenbank des TroubleTicket-Systems aufgeführt sind, kann die Ergänzung der Kontaktdaten und Angabe der Schule automatisch erfolgen. Falls es an der Schule eine neue Kontaktperson gibt oder sich deren Daten geändert haben, erstellen Sie bitte ein zusätzliches TroubleTicket mit der Anforderung, die Daten der Kontaktpersonen der Schule zu aktualisieren. Siehe hierzu auch den entsprechenden Artikel unter Kapitel 3. Art und Umfang der Störung Ist ein einzelnes Gerät betroffen oder sind es mehrere? Handelt es sich um eine Internetstörung oder um einen Gerätedefekt? Wurden Fehlermeldungen oder Fehlercodes angezeigt? Wie lauten diese?

22 Defekte PC geben meist sog. Beepcodes aus und weisen mit der Anzahl der Pieptöne darauf hin, welche Hardwarekomponente defekt ist. Daher bitte auch diese genau angeben. Bereits durchgeführte Maßnahmen Wurde die Störung bereits mit o.g. Selbsthilfe-Maßnahmen bearbeitet? Fand bereits eine Bearbeitung durch einen Dienstleister statt? Zeitraum der Störung Seit wann besteht das Problem? Tritt es dauerhaft oder zeitweise auf? Standort Bei einzelnen Geräten die Raumnummer, ansonsten ggf. Etage oder Gebäudeabschnitt Details zum betroffenen Gerät Bei Hardwarekomponenten wie PC, Laptops, Tablet-PC, Monitoren oder Druckern bitte unbedingt die Seriennummer nennen. Diese ist meistens auf einem silbernen oder schwarzen Aufkleber zu finden, auf dem auch der Hersteller des Geräts angegeben ist. Die Nummer auf den kleinen gelben Stadt Düsseldorf -Aufklebern bitte nicht als Seriennummer durchgeben, ebenso bitte nicht die Lizenznummer auf dem Microsoft Windows -Aufkleber. Bearbeitung des TroubleTickets durch 40/16-eSchool Wenn das TroubleTicket erstellt wurde und alle benötigten Angaben enthält, wird es an die geeignete Stelle bei 40/16-eSchool weitergeleitet und dort aus Maßnahmen ergriffen, um die Störung zu beheben. Je nach Art und Umfang der Störung können das folgende sein: Persönliche oder telefonische Beratung Sollten Rückfragen entstehen oder das Problem durch fachliche Beratung zu beheben sein, wird sich der/die eschool-mitarbeiter/in telefonisch mit Ihnen in Verbindung setzen. Systemkonfiguration per Fernwartungszugriff Viele Störungen entstehen durch Fehlfunktionen oder Fehlkonfigurationen der Netzwerkkomponenten oder durch den Bedarf angepasster Einstellungen. Dies kann von 40/16-eSchool oftmals per Fernwartung gelöst werden. Beauftragung eines Dienstleisters Einige Störungen erfordern den Einsatz von Fachfirmen vor Ort. Diese werden von 40/16 eschool beauftragt und setzen sich zur Terminvereinbarung mit dem Ansprechpartner telefonisch in Verbindung. Bitte achten Sie darauf, dass die telefonische Erreichbarkeit der Ansprechperson gewährleistet ist - am Besten durch Angabe einer Mobilfunknummer. So können Störungen zeitnah und effizient behoben werden.

23 Abschließen des Falls Wenn das TroubleTicket erfolgreich bearbeitet wurde, wird es von der/dem zuständigen Mitarbeiter/in in den Status geschlossen versetzt. Auch wenn Informationen Ihrerseits benötigt wurden, aber nicht erfolgt sind, erfolgt eine Schließung des Tickets. Ggf. müssen Sie dann ein neues Ticket eröffnen, mit den nachgelieferten Informationen. Über die Schließung eines Tickets werden Sie automatisch per informiert. Problem nicht behoben? Falls es an der Schule weiterhin Probleme gibt, die mit dem abgeschlossenen Fall in Verbindung stehen, melden Sie sich bitte erneut beim eschool-helpdesk unter Angabe der Ticketnummer. Das System sieht vor, dass ein geschlossenes TroubleTicket nicht wieder geöffnet werden kann. Daher wird ein sogenanntes Folgeticket eröffnet, das sich auf die Nummer des vorhergehenden Tickets bezieht. Für Rückfragen stehen Ihnen die Kolleginnen und Kollegen des Sachgebietes 40/16-eSchool gerne zur Verfügung.

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