MARE Managing Adaptive Responeses to Changing Flood Risk EU-Förderlinie: Interreg IVb Nordseeraum

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1 MARE Managing Adaptive Responeses to Changing Flood Risk EU-Förderlinie: Interreg IVb Nordseeraum 1

2 Projektpartner University of Sheffield, Pennine Water Group Sheffield City Council Rotherham Metropolitan Borough Council City of Dordrecht Waterboard Hollandse Delta Ministry of Transport, Public Works and Water Management Province of Zuid.Holland UNESCO-IHE Dura Vermeer Business Development bv City of Bergen University of Bergen Bjerknes centre for Climate research City of Hannover Hannover Region Leibniz University Hannover, Faculty of Architecture and Landscape Sciences Hamburg University of Technology, Dept. of River and Coastal Engineering 2

3 Hoffnungen / Erwartungen Hoffnungen / Erwartungen Transnationale Zusammenarbeit erhöht Qualität und Lösungsvielfalt der Hochwasserschutzmaßnahmenpläne. Zusammenarbeit zwischen Verwaltungseinheiten in horizontaler und vertikaler Ebene verfestigen. Ausfluss der Arbeit im Bereich der Gesetzgebung im Zusammenhang mit der Umsetzung der Hochwasserrichtlinie Politik mit den umfänglichen Fragestellungen des Umgangs mit Hochwasser vertraut machen. In Risikobereichen lebende Bevölkerung, die sich weitestgehend der daraus resultierenden Gefahr nicht bewusst ist, für das Thema Hochwasser sensibilisieren. Mitarbeiter zu qualifizieren, indem umfassende Kenntnisse und Erfahrungen der MARE Partnerländern erschlossen werden. Langfristige Sicherung des Wissens durch perspektivischen Ausbauder Verwaltung der LHH zu Kompetenzzentrums für Hochwasserschutz für die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg. Zielerreichung + + +/- +/- +/

4 Mehrwert für Landeshauptstadt Hannover Deutliche Verbesserung der Datengrundlage Erkenntnisgewinn über HW-Ereignisse Steigerung der Kooperationsfähigkeit u. Bekanntheit im Nordseeraum Erhöhung der Maßnahmenvielfalt u. Qualität von Lösungen Augenhöhe mit NLWKN Vernetzung von Fachbereichen Personalentwicklung -training on the job, Fremdsprachen, dezentrales Arbeiten

5 Mehrwert für norddeutsche Regionen Vernetzung von Universitäten und Kommunen, damit Weitergabe von neuen Lösungsansätzen Kooperation zwischen Metropolregionen Großflächige Erhebung von Daten und Erwartungshaltungen projektübergreifend Sensibilisierung der Politik - Kommunen und Länder Implementierung von Erfahrungen anderer Länder -technisch und wissensvermittelnd

6 Mehrwert für den Nordseeraum/Europa Einbindung von praktischen Erfahrungen im Prozeßder RiLi-Umsetzung - bottom up Vermittlung von Arbeitszusammenhängen zwischen Institutionen in versch. Ländern Angleichung des Erfahrungshorizontes durch praktischen Austausch der unterschiedlichen "Prägungen" in den Ländern Verbreiterung der Lösungsvielfalt und Maßnahmenqualität

7 Flood Risk Management transition process entrapment Increasing Flood risk Climate change WP4 Policy Development WP5 Dissemination WP3 Demonstration Climate Proofing WP2 Toolbox Nested LAs WP1 Best Practices FRM New approaches to sustainable FRM & WSUD: Demonstrated Anchored Scaled-up 7

8 Arbeitsplan - Übersicht

9 Ziel Einführung von lernfähigen bzw. anpassungsfähigen Maßnahmen zur Minderung des Risikos durch Hochwasser

10 Ausgangspunkt Probleme im Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis Kommunen fehlen regelmäßig Möglichkeiten, Kenntnisse, handhabbare Instrumente und Ressourcen um auf Hochwasserrisiken nach state of the art zu reagieren.

11 Ausgangspunkt Hochwassersschutzrisikopläne erfordern neue, avancierte analytische Werkzeuge, die das Risiko von Regen und kleinen Wasserläufen einbeziehen und kommunale Beteiligungsstrategien (Dialog) berücksichtigen Bei Umsetzungsprozessen wie der Hochwasserschutzrichtlinie stehen die Kommunen am Ende der Kette. Verfahren teils zu langsam.

12 Angebot Entwicklung handhabbarer Werkzeuge für Praktiker und Entscheider eines nachhaltigen Expertennetzwerkes verschiedener Disziplinen neuer Standards auf Grundlage des Wissens des gesamten Nordseeraumes

13 Angebot Entwicklung Pilotprojekte für die Umsetzung der Hochwasserschutzrichtlinie 4 Fallstudien und Umsetzungsbeispiele, die weiteren Kommunen europaweit zur Verfügung gestellt werden

14 Damit ist eine Grundlage geschaffen worden, um das Thema Hochwasserschutz nicht nur im Zusammenhang mit dem klassischen technischen Hochwasserschutz zu diskutieren, sondern auch über andere Maßnahmetypen nachzudenken. 14

15 WARUM Knowledge exchange Management of risk Public engagement Inspiration Models of Governance

16 Die Überschwemmungsgebiete (ÜSG) von Ihme und Leine bei einem HQ100 sind bekannt, jedoch liegen Informationen zu Hochwasserereignissen größer oder kleiner HQ100 nicht systematisch vor; ist die Auswirkungen des Klimawandels auf die Häufigkeit von Hochwasserereignissen nicht bekannt; sind die ÜSG für die übrigen städtischen Gewässer nicht bekannt; ist das Schadenpotenzial bei den unterschiedlichen Hochwasserereignissen ebenfalls nicht bekannt. Das Land Niedersachsen betreibt die Hochwasserschutzplanung für die Leine und setzt die EU- Hochwasserrisikomanagementrichtlinie um, nur sind der Maßstab und die Rasterweite für Hannover zu grob; die alleinige Umsetzung der Hochwasserrisikomanagementrichtlinie genügt der Stadt nicht, es soll mehr erreicht werden.

17 deshalb hat sich die Stadt am Projekt MARE beteiligt und wird exemplarisch an der Leine in der Innenstadt die Fragen bearbeiten und Instrumente finden, die dann auf andere Teile der Stadt oder der Region übertragen werden können.

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