Gesetzliche Grundlagen: 1. Das Stmk. Pflegeheimgesetz idgf 2. StPHVO idgf. Inhalt: Mindestanforderung für Pflegeheime

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Gesetzliche Grundlagen: 1. Das Stmk. Pflegeheimgesetz idgf 2. StPHVO idgf. Inhalt: Mindestanforderung für Pflegeheime"

Transkript

1 Hygieneplan (Hygieneordner) Konzept 2014 Der Hygieneplan soll ein Abbild der Hygienearbeit in der Einrichtung darstellen. Der Hygieneplan muss für alle Mitarbeiter jederzeit einsehbar sein. Gesetzliche Grundlagen: 1. Das Stmk. Pflegeheimgesetz idgf 2. StPHVO idgf Inhalt: Mindestanforderung für Pflegeheime 1. Organigramm 2. Fachrichtlinien, Richtlinien, Standards 3. Reinigung und Desinfektion (Plan) 4. Wasser 5. Hygienebesprechungen (Protokolle) 6. Jahresüberwachungsplan, Überprüfungsroutine für hygienisch relevante Geräte und Einrichtungen Beispiel für die Gestaltung eines Hygieneplanes: Vorwort: Der Hygieneplan hat das Ziel, all jene Maßnahmen in schriftlicher Form festzuhalten, die der Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Infektionen, und zum Schutz des Bewohners und der Mitarbeiter dienen. Im vorliegenden Hygieneplan sollen grundlegende Hygienemaßnahmen verständlich und klar dargestellt werden. Weiters soll der Plan als Qualitätshandbuch für hygienisch relevante Sachverhalte dienen. Der Hygieneplan ist als Loseblattsystem konzipiert um eventuell notwendige Ergänzungen, Verbesserungen oder Erneuerungen rasch allen Mitarbeitern zur Kenntnis zu bringen. Der Plan soll allen Mitarbeitern des Pflegeheimes jederzeit zugänglich sein. Vorschlag - Hygieneplan Seite 1

2 1. Organigramm (Personelle und strukturelle Voraussetzungen): Heimbetreiber: Pflegedienstleitung: Hygienebeauftragte Person: Ist die Hygienebeauftragte nach 64 GuKG ausgebildet? Werden regelmäßig Stunden für Hygienetätigkeiten zur Verfügung gestellt? Gibt es ein Hygieneteam? Wie oft trifft das Hygieneteam zusammen? Werden die Hygieneteambesprechungen schriftlich dokumentiert? Externe Beratung: Hygienefachkraft: Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie: Aufgaben der Hygienekontaktperson: Weitergabe von Informationen Regelmäßige Aktualisierung und evident halten der Hygienemappe /Hygieneplan Hygienevisiten Vorschlag - Hygieneplan Seite 2

3 2. Standards/ Richtlinien Übertragbare Infektionen stellen auch in Pflegeheimen ein häufiges Thema dar. Wirksame Präventivmaßnahmen sind festzulegen. Infektionserkrankungen (zb Durchfallerkrankungen, Noro Virus, MRSA Hepatitis A, Salmonellen) Ein wesentlicher Bestandteil ist die richtige Vorgangsweise bei verschiedenen Erkrankungen bzw. Zwischenfällen. Diesbezügliche Merkblätter sind auf aktuellem Wissensstand zu halten und die MitarbeiterInnen sind auf die Thematik nachweislich zu unterweisen. Die Gegebenheiten müssen auf die Strukturen der Einrichtung abgestimmt werden, damit den MitarbeiterInnen im Anlassfall rasche Informationen zur Verfügung stehen. Eine regelmäßige Unterweisung der Mitarbeiter sichert deren Wissen. Hygienepläne sollen auch Standards für pflegerische, diagnostische und therapeutische Maßnahmen enthalten (z. B. Händehygiene, Verbandwechsel, Umgang mit PEG-Sonden). zb Fachrichtlinien der ARGE Hygiene FRL 01: Hyg. Händedesinfektion: FRL 03: Händewaschen: FRL 04: Hautpflege der Hände: FRL 06: Baumaßnahmen: FRL 07: Dienstkleidung: FRL 08: Salmonellen: FRL 11: MRSA: FRL 13: Umgang mit Sekreten und Exkreten: FRL 14: Harnkatheterismus: FRL 16: Meningokokken FRL 19: Wäsche: FRL 20: Persönliche Hygiene FRL 23: Parenterale Applikation Infusionstherapie FRL 25: Legionellen: FRL 27: Hygienemaßnahmen bei Nachweis von multiresistenten gramnegativen Bakterien: FRL 28: Hygienemaßnahmen bei Vorkommen von Clostridium difficile FRL 30: Wund und Schleimhautantiseptik FRL 31: Hautantiseptik FRL 35: Reinigung Desinfektion Boden FRL 36: Noroviren Fachrichtlinie Tuberkulose Vorschlag - Hygieneplan Seite 3

4 3. Reinigungs- und Desinfektion Reinigung Durch die Reinigung soll ein hoher Sauberkeitsgrad, eine Verminderung der Keimzahl und die Pflege der behandelnden Objekte erreicht werden. Mechanische Beseitigung der Mikroorganismen, Nährbodenentzug Keimreduktion um %. Die Keime werden nicht inaktiviert oder abgetötet. Desinfektion: Gezielte Abtöten oder irreversible Inaktivieren von krankmachenden Erregern, wobei die Zahl der Erreger in jedem Fall so weit reduziert werden muss (das von der Oberfläche / Gegenstand keine Infektionsgefahr mehr ausgehen kann. Die laufende Desinfektion soll die Verbreitung von Krankheitserregern während der Pflege und Behandlung eines Bewohners verhindern. Desinfizierende Reinigung Dabei erfolgt die Reinigung und Desinfektion in einem Arbeitsgang mit ausdrücklich dafür deklarierten Produkten. Anforderungen an einen Reinigungs- und Desinfektionsplan Namen der jeweiligen Pflegeeinrichtung Datum der Erstellung Name der Person, die den Plan erstellt hat Freigabe der Hygienebeauftragten DGKP/PDL oder externen hygienischen Berater Verwendete Reinigungs- und Desinfektionsmittel namentlich korrekt anführen Aktuell halten Tätigkeiten auf Durchführungsnachweis / Checkliste mit Handzeichen bestätigen Der Reinigungs- und Desinfektionsplan beschreibt die routinemäßigen Reinigungsund Desinfektionsmaßnahmen. Welcher Gegenstand mit welchem Mittel und mit welchem Verfahren gereinigt bzw. desinfiziert wird. Welche Konzentration mit welcher Einwirkzeit und Frequenz angewendet wird. Inhalt des Reinigungs und Desinfektionsplanes Was Wann Wie? Womit? Welche Konzentration, Einwirkzeit? Wer? Vorschlag - Hygieneplan Seite 4

5 Richtiger Umgang mit Desinfektionsmittel Richtige Dosierung - Messbecher, Pumpe Keine Schussmethode! Kein heißes Wasser verwenden Schutzmaßnahmen einhalten Für ausreichende Lüftung sorgen Keine Sprühdesinfektion Nur Originalgebinde verwenden, da bei Umfüllen Kontaminationsgefahr Ablaufdatum nicht ersichtlich Verwechslungen möglich sind. Das richtige Präparat für den jeweiligen Zweck Desinfektionsmittelbehälter beschriften (Präparat, Dosierung, Einwirkzeit, Zubereitungsdatum) Lösungen lt. Herstellerangaben wechseln Umgang mit Reinigungs- und Desinfektionszubehör Aufbereitung von Tuchspendesystemen laut Herstellerangaben! (z.b. manuelle Desinfektion mit einem alkohol. Präparat od. maschinell (thermisch (90 C1`)/chemothermisch) Putzeimer und andere Behältnisse und Hilfsutensilien müssen nach Gebrauch gründlich gereinigt und desinfiziert werden z.b. Flächendesinfektionsmittel(VAH, ÖGHMP) Aufbereitung von Mopps, Reinigungstücher Wettex etc. (maschinellthermisch 90 C/10`) Maschinelle Aufbereitung: Thermisch 90 C Chemothermisch bei mind. 60 C (geeignete Präparate) Anforderung f. die Lagerung: Putzutensilien rechtzeitig wechseln Trockene Staub- u. kontaminationsgeschütze Lagerung Achtung! Richtiger Umgang mit Desinfektionsmittel Eiweißfehler: Inaktivierung eines Desinfektionsmittels durch Blut, Eiter, Sekrete, Stuhl Seifenfehler: Wirkung wird durch Seifen- oder Reinigungsmittel herabgesetzt, d.h. keine Reinigungsmittel einem Desinfektionsmittel zusetzen Vorschlag - Hygieneplan Seite 5

6 4. Wasser Ein Infektionspotential für Bewohner in Einrichtungen des Gesundheitswesens, das nicht unterschätzt werden darf, stellen Verkeimungen in Leitungssystemen der Wasserversorgung das. Als besonders problematisch sind in diesem Zusammenhang Verkeimungen durch Legionellen und Pseudomonaden einzuschätzen. Legionellen und Pseudomonaden: Hinweis auf den Erlass der FA8 B / vom 19. Mai über Nosokomiale Infektionen durch Verkeimungen der Leitungsnetze mit Legionellen und Pseudomonaden in Einrichtungen Pseudomonas aeroginosa: Bilden gerne Biofilme in Wasserleitungen Ursachen: Totleitungen (keine Strömung in den Leitungen) Funkionelle Totleitungen (keine regelm. Wasserentnahme) Kont. Enthärtungsanlagen od. Filter Infektionsquellen: Wasserauslässe Häufiger Erreger nosokomialer Infektionen: Pneumonien Harnwegs- und Wundinfektionen Infektionen der Haut Otitis externa Gefahr für Patienten mit Mukoviszidose Legionellen: Idealer Temperaturbereich C: Warmwasseranlagen,Schwimmbäder, Klimaanlagen,, Übertragung und Infektion: Durch Einatmen von legionellenhaltigen Amöbenpartikeln (z. B beim Duschen, Inhalieren) Eine Übertragung von Mensch zu Mensch wurde bisher noch nicht beschrieben Pneumonie (Legionärskrankheit) IKZ: 2-10 Tage Bei immungeschwächten Menschen: bis zu 70% tödlich Pontiac Fieber IKZ: 5-66 Stunden (meist Stunden) Aufbereitung der Wasserstrahlregler: ALLE Wasserstrahlregler incl. Überwurfmuttern und Dichtungen abschrauben (an Arbeitsbecken denken) Wasserstrahlregler entkalken und thermische oder chemische Desinfektion. Wenn nötig, dann aufbereitete Regler trocken und staubgeschützt lagern. Aufbereitete Wasserstrahlregler nur mit desinfizierten Händen angreifen! Aufbereitete Wasserstrahlregler nicht am Waschbecken ablegen! Vorschlag - Hygieneplan Seite 6

7 5. Protokolle (HG Besprechungen, Schulungen, Fortbildungen, etc.) Vorschlag: Ziel Interne Hygieneschulung Aktion Saubere Hände 6. Jahresüberwachungsplan Legionellen, Pseudomonas, Trinkwasser, Wäscheaufbereitung, Steckbecken, (dezenztr. Desinfektionsmitteldosieranlagen), Abklatsch- Stichproben Der Hygieneplan dient dazu: die Mitarbeiter bei der Umsetzung von Hygienemaßnahmen zu unterstützen, zum Schutz der BewohnerInnen, MitarbeiterInnen und BesucherInnen durch Verhinderung der Übertragung von Infektionserregern, und dadurch eine Verbesserung der Versorgungs-, Betreuungs-, und Pflegequalität im Bereich der Hygiene zu ermöglichen. Vorschlag - Hygieneplan Seite 7

Hygiene/Gesundheit: Notwendigkeit von Desinfektionsmaßnahmen auch in der Prophylaxe

Hygiene/Gesundheit: Notwendigkeit von Desinfektionsmaßnahmen auch in der Prophylaxe Hygiene/Gesundheit: Notwendigkeit von Desinfektionsmaßnahmen auch in der Prophylaxe Cornelia Wegemund Desinfektions- und Reinigungsmittel IHO-Mitglied Hygieneschulung Pflege 1 Warum Hygiene? Warum Desinfektion?

Mehr

Reinigung und Desinfektion in Pflegeeinrichtungen. Reduktion der Keim-Zahl auf Flächen

Reinigung und Desinfektion in Pflegeeinrichtungen. Reduktion der Keim-Zahl auf Flächen Reinigung und Desinfektion in Pflegeeinrichtungen Altenpflegemesse 2015 Nürnberg Reduktion der Keim-Zahl auf Flächen Reinigung: 50 80%, Desinfektion: 84 99,9% Zwei Stunden nach einer Flächendesinfektion

Mehr

Schulungseinheit 1 Fachliche Grundlagen und Standards

Schulungseinheit 1 Fachliche Grundlagen und Standards Schulungseinheit 1 Fachliche Grundlagen und Standards Seite 1/10 Folie 2 Begrüßung Schulungsziel: Zielgruppe: Zeitrahmen: Schulungsinhalt: Teilnehmer lernen Begriffe aus dem Bereich der Hygiene und des

Mehr

AWO-Qualitätsbericht. stationär

AWO-Qualitätsbericht. stationär AWO-Qualitätsbericht stationär Inhaltsübersicht 1. Wesentliche Kenndaten der Einrichtung 2. Leistungsangebot 3. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 4. Freiwillige Helferinnen und Helfer / Bürgerschaftlich

Mehr

Professionelle Dienstleistungen im Gesundheitswesen

Professionelle Dienstleistungen im Gesundheitswesen Professionelle Dienstleistungen im Gesundheitswesen Inhalt Wir stellen uns vor Wir stellen uns vor Die EQ Med GmbH steht für professionelle Dienstleistungen im 02-05 Gesundheitswesen und wurde 2004 als

Mehr

Aufbereitungsanleitung

Aufbereitungsanleitung Aufbereitungsanleitung MukoStar Patientenanwendungsteil Für den HomeCare Bereich Ausgabe 2014-07 Rev 02 Inhaltsverzeichnis 1 Vorwort 1 1.1 Allgemeines für den HomeCare Anwendungsbereich 1 1.2 Wiederverwendbarkeit

Mehr

Stand: 31.08.2012/ MSGFG/ VIII 403

Stand: 31.08.2012/ MSGFG/ VIII 403 Gemäß 10 des Gesetzes über den Öffentlichen Gesundheitsdienst (Gesundheitsdienst-Gesetz - GDG)vom 14. Dezember 2001 (GVOBl. Schl.-H. S. 398), zuletzt geändert durch das Gesetz zur Änderung gesundheitsdienstlicher

Mehr

Krankenhaushygiene und Patientensicherheit

Krankenhaushygiene und Patientensicherheit Krankenhaushygiene und Patientensicherheit Astrid Mayr Krankenhaushygiene, Technische- und Umwelthygiene Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie Department für Hygiene, Mikrobiologie und Sozialmedizin

Mehr

Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) Behindertentageseinrichtungen

Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) Behindertentageseinrichtungen 04 /2005 Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) Behindertentageseinrichtungen 1. Allgemeine Informationen 2. Spezielle Informationen für Behindertentageseinrichtungen 3. Empfehlungen zum Umgang

Mehr

Hygieneanforderungen an die DFA

Hygieneanforderungen an die DFA Hygieneanforderungen an die DFA Dr. med. Dorothea Reichert Landau Diabetes-Fußambulanz ADE und DDG Hygienemanagement Abbildung am besten im praxiseigenen Qualitätsmanagement, was seit 2010 schriftlich

Mehr

Hygienestrukturen in den Einrichtungen des Gesundheitswesens welche Kompetenz ist wo erforderlich?

Hygienestrukturen in den Einrichtungen des Gesundheitswesens welche Kompetenz ist wo erforderlich? Hygienestrukturen in den Einrichtungen des Gesundheitswesens welche Kompetenz ist wo erforderlich? Karl-Heinz Stegemann -Fachkrpfl. für Hygiene und Infektionsprävention (RbP)- -Diplom-Pflegepädagoge- 1

Mehr

Postanschrift: D-46322 Borken Hausanschrift: Burloer Straße 93, D-46325 Borken. Tel.: 02861/82-1030 Fax 02861/82-2021 EINLEITUNG

Postanschrift: D-46322 Borken Hausanschrift: Burloer Straße 93, D-46325 Borken. Tel.: 02861/82-1030 Fax 02861/82-2021 EINLEITUNG --------- F ACHBEREICH G ESUNDHEIT --------- Postanschrift: D-46322 Borken Hausanschrift: Burloer Straße 93, D-46325 Borken Tel.: 02861/82-1030 Fax 02861/82-2021 M ERKBLATT H YGIENEPLAN F Ü R G E M E I

Mehr

Hygienemaßnahmen bei 3 und 4 MRGN Erreger in der stationären und ambulanten Versorgung

Hygienemaßnahmen bei 3 und 4 MRGN Erreger in der stationären und ambulanten Versorgung Hygienemaßnahmen bei 3 und 4 MRGN Erreger in der stationären und ambulanten Versorgung Vortrag von Nicole Demuth-Werner HFK in der Kath. Krankenhaus Hagen gem. GmbH 2 3 Was Sie erwartet: Erregervorstellung

Mehr

Gesetzliche Grundlagen

Gesetzliche Grundlagen Gesetzliche Grundlagen Heimgesetz -Pflege nach dem allg.- anerkanntem Stand der med.-pflegerischen Erkenntnisse -angemessene Lebensgestaltung -Schutz vor Infektionen Quelle: Krankenhausrichtlinien 1 Gesetzliche

Mehr

Hygieneplan. für. ambulante Pflegedienste

Hygieneplan. für. ambulante Pflegedienste Hygieneplan für ambulante Pflegedienste Eine kurze Anmerkung zum Demoplan: Bei den im Internet veröffentlichen Plänen handelt es sich um eine gekürzte Form, bei diesen sind nur einige Seiten einzusehen.

Mehr

Prüfungsrelevante Kriterien bezüglich der Hygiene in stationären und ambulanten Einrichtungen

Prüfungsrelevante Kriterien bezüglich der Hygiene in stationären und ambulanten Einrichtungen Fachtagung MRE in Pflegeheimen und ambulanter Pflege Prüfungsrelevante Kriterien bezüglich der Hygiene in stationären und ambulanten Einrichtungen Claudia Meinz, 11.06.2015 Pflegefachkraft, Dipl. Pflegewirtin

Mehr

Resumée und Ausblick

Resumée und Ausblick Abteilung Hygiene und Umweltmedizin Sachgebiet Infektionshygiene/Medizinalwesen Landeshauptstadt München Referat für Gesundheit und Umwelt Resumée und Ausblick Hygiene-Netzwerk Pflege München 08. Juni

Mehr

Oberflächendesinfektion Die Erreger kommen rasch zurück

Oberflächendesinfektion Die Erreger kommen rasch zurück Oberflächendesinfektion Die Erreger kommen rasch zurück Ruth Meinke Diplom-Biologin, Beraterin f. Infektprävention Klinik für Infektiologie & Spitalhygiene Unterschiede Desinfektionsmittel 2 10/9/2012

Mehr

Qualitätssiegel MRE für Senioren- und Pflegeheime sowie neue Wohnformen

Qualitätssiegel MRE für Senioren- und Pflegeheime sowie neue Wohnformen Stand: 04/01 Information Qualitätssiegel MRE für Senioren- und Pflegeheime sowie neue Wohnformen Das Qualitätssiegel MRE für Alten- und Pflegeheime wird ab 014 für die Region Ostwestfalen-Lippe (OWL) vom

Mehr

Multi Resistente Erreger

Multi Resistente Erreger Hygienegerechtes Verhalten... Infektionsprävention bei MRE in Heimen und in der ambulanten, häuslichen Pflege d.h. die Einhaltung detaillierter Hygienevorschriften im pflegerischen und ärztlichen Bereich

Mehr

Umgang mit Patienten, die mit multiresistenten gramnegativen Stäbchenbakterien (3MRGN, 4MRGN) besiedelt/ infiziert sind

Umgang mit Patienten, die mit multiresistenten gramnegativen Stäbchenbakterien (3MRGN, 4MRGN) besiedelt/ infiziert sind Umgang mit Patienten, die mit multiresistenten gramnegativen Stäbchenbakterien (3MRGN, 4MRGN) besiedelt/ infiziert sind Erregerdefinition In den letzten Jahren ist unter den gramnegativen Stäbchenbakterien

Mehr

Rechtliche Grundlagen in der Hygiene und deren Umsetzung in der Praxis

Rechtliche Grundlagen in der Hygiene und deren Umsetzung in der Praxis 16.Pflege-Recht-Tag Hygiene, Organisation und Recht Rechtliche Grundlagen in der Hygiene und deren Umsetzung in der Praxis Referentin: Katrin Sprachta Rechtsanwältin Begriffsbestimmung Standard: Normalmaß,

Mehr

Biofilme wirksam bekämpfen

Biofilme wirksam bekämpfen Reinigung & Desinfektion mit biostream - Produkten Biofilme wirksam bekämpfen Das Trinkwasser in Deutschland hat eine sehr gute Qualität. Trotzdem kann es in sensiblen Bereichen und Geräten aufgrund von

Mehr

Gesetzlicher Auftrag: JA. Durchführungsverordnung: NEIN. Stadt Innsbruck-Amtsarzt = Sprengelarzt

Gesetzlicher Auftrag: JA. Durchführungsverordnung: NEIN. Stadt Innsbruck-Amtsarzt = Sprengelarzt Sanitäre Aufsicht Senioren und Pflegeheime Dr. Melanie Wohlgenannt MPH Landessanitätsdirektion f. Tirol Gesetzlicher Auftrag Durchführungsverordnung Gesetzlicher Auftrag: JA Durchführungsverordnung: NEIN

Mehr

3. Hygienemaßnahmen in bestimmten Bereichen

3. Hygienemaßnahmen in bestimmten Bereichen 3. Hygienemaßnahmen in bestimmten Bereichen 3.1. Hygienemaßnahmen bei Operationen Begriffsdefinition Institut für Hygiene und Umweltmedizin OP-Abteilung: umfasst einen oder mehrere OP-Säle mit Nebenräumen,

Mehr

Jahresbericht 2008. Die wichtigsten Ziele und Aufgaben unserer Abteilung sind folgendermaßen definiert:

Jahresbericht 2008. Die wichtigsten Ziele und Aufgaben unserer Abteilung sind folgendermaßen definiert: Jahresbericht 2008 Abteilung für Krankenhaushygiene Leitung Stv. Leitung OA Dr. Gabriele Hartmann DGKP Hans Hirschmann OA Dr. Martina Türtscher DGKS Erika Gut DGKS Karin Schindler (LKH Bregenz) DGKS Jaqueline

Mehr

Überprüfung der Qualität von Flüssigkeiten für die Hämodialyse

Überprüfung der Qualität von Flüssigkeiten für die Hämodialyse Arbeitskreis für Krankenhaushygiene des Magistrats der Stadt Wien MA 15 Gesundheitswesen und Soziales gemeinsam mit dem Klinischen Institut für Hygiene und medizinische Mikrobiologie der Universität Wien

Mehr

MRE-Hygieneplan Pflegeheime

MRE-Hygieneplan Pflegeheime -Hygieneplan Organisatorische Aufgaben Unterbringung des Bewohners Informationspflicht Transport und Verlegung Besucher Kolonisierter Bewohner (besiedelte Bewohner, die das Zimmer verlassen und auch an

Mehr

Hygieneplan für Arztpraxen

Hygieneplan für Arztpraxen Seite: 1 Hygieneplan für Arztpraxen Einleitung Seite: 2 Für den der Hygiene in der Praxis tragen die Praxisinhaber die Verantwortung. Hygienebeauftragte sind:. Der Praxis- Hygiene-Plan steht als Referenz

Mehr

Willkommen bei orochemie! Hersteller von Desinfektions- und Reinigungsmitteln

Willkommen bei orochemie! Hersteller von Desinfektions- und Reinigungsmitteln Willkommen bei orochemie! Hersteller von Desinfektions- und Reinigungsmitteln orochemie Ihr Partner für Desinfektion und Reinigung Modernes Pharma- und Chemieunternehmen 50 Jahre Erfahrung und Knowhow

Mehr

Hygieneschulung 2014 erster Teil

Hygieneschulung 2014 erster Teil Hygieneschulung 2014 erster Teil Susanne Greiner-Fischer, Amtstierärztin Folie 1 Hygieneschulung 2014 des Landkreises Lichtenfels gem. Art. 4 Abs. 2 der VO (EG) Nr. 852/2004 i. V. mit Anh. II Kap. XII

Mehr

Kein Heim für multiresistente Erreger So (ver)meidet die AWO Problemkeime

Kein Heim für multiresistente Erreger So (ver)meidet die AWO Problemkeime Kein Heim für multiresistente Erreger So (ver)meidet die AWO Problemkeime Joachim Willms Hygiene/Infektionsprävention AWO Wohnen und Pflegen Weser-Ems GmbH Inhalt Definition Hygiene Erreger Übertragungswege

Mehr

Pathogene Mikroorganismen im Trinkwasser

Pathogene Mikroorganismen im Trinkwasser Pathogene Mikroorganismen im Trinkwasser Dipl. Ing. (FH) Thorsten Dilger www.agrolab.de Geschichte 1665 Entwicklung des Mikroskops 1866 Louis Pasteur 1843-1910 Robert Koch Milzbrand Morbus Koch = Tuberkulose

Mehr

TÜV Rheinland-Test: Starke Keimbelastung im Trinkwasser 02.08.2011 Köln

TÜV Rheinland-Test: Starke Keimbelastung im Trinkwasser 02.08.2011 Köln TÜV Rheinland-Test: Starke Keimbelastung im Trinkwasser 02.08.2011 Köln Nichts erfrischt mehr als ein Glas kühles Leitungswasser. Doch auch wenn Deutschland für seine hohe Trinkwasserqualität bekannt ist,

Mehr

Reinigung und Flächendesinfektion

Reinigung und Flächendesinfektion Reinigung und Flächendesinfektion Die hygienisch einwandfreie Durchführung der Reinigung und Desinfektion von Flächen dient zum einen der Sauberkeit zum anderen der Infektionsverhütung für Patienten, Besucher

Mehr

Hygienische Aspekte und Problemstellungen aus Sicht der Wasseraufbereitung

Hygienische Aspekte und Problemstellungen aus Sicht der Wasseraufbereitung Trinkwasser Installationssysteme Hygienische Aspekte und Problemstellungen aus Sicht der Wasseraufbereitung Informationsveranstaltung Trinkwasserhygiene 6. Okt. 2014 Klagenfurt am Wörthersee Jürgen Zechner,

Mehr

Hygieneplan für MRGN -Krankenhäuser-

Hygieneplan für MRGN -Krankenhäuser- Inhaltsverzeichnis 1. Allgemeine Erläuterungen 2 1.1 3MRGN 2 1.2 3 2. Meldepflicht 3 3. Erregerhaltiges Material 3 4. Übertragung 3 5. Maßnahmen zur Prävention 3 5.1 Neuaufnahme eines Patienten mit bek.mrgn

Mehr

Leitlinie Kommentar Arbeitshilfe. Leitlinie der Bundesapothekerkammer zur Qualitätssicherung. Hygienemanagement. Stand der Revision: 13.11.

Leitlinie Kommentar Arbeitshilfe. Leitlinie der Bundesapothekerkammer zur Qualitätssicherung. Hygienemanagement. Stand der Revision: 13.11. Leitlinie Kommentar Arbeitshilfe Leitlinie der Bundesapothekerkammer zur Qualitätssicherung Stand der Revision: 13.11.2013 Inhaltsübersicht I II III IV V Zweckbestimmung und Geltungsbereich Regulatorische

Mehr

Priv.-Doz. Dr. med. Florian Daxböck

Priv.-Doz. Dr. med. Florian Daxböck Priv.-Doz. Dr. med. Florian Daxböck Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Hygiene und Mikrobiologie!"# Parkstraße " & '( Mödling

Mehr

Checkliste zur Lebensmittelsicherheit

Checkliste zur Lebensmittelsicherheit Checkliste zur Lebensmittelsicherheit gemäß den Forderungen aus dem Hygienepaket der EU- Verordnungen 852, 853, 854/2004 Wer Lebensmittel herstellt, verarbeitet, behandelt, lagert, transportiert oder abgibt,

Mehr

r Umwelt Legionellen: eine hygienische Herausforderung in der Trinkwasser-Hausinstallation

r Umwelt Legionellen: eine hygienische Herausforderung in der Trinkwasser-Hausinstallation Abteilung 29 - Landesagentur für f r Umwelt Amt 29.9 Biologisches Labor Ripartizione 29 - Agenzia provinciale per l Ambiente l Ufficio 29.9 Laboratorio biologico Legionellen: eine hygienische Herausforderung

Mehr

Hygienemaßnahmen: Was-Wann-Wo?

Hygienemaßnahmen: Was-Wann-Wo? Hygienemaßnahmen: Was-Wann-Wo? 2. Workshop MRSA-Netzwerk Marzahn-Hellersdorf 29.09.2010 Dr. med. Sina Bärwolff Fachärztin für Hygiene und Umweltmedizin und Öffentliches Gesundheitswesen Leiterin des Fachbereiches

Mehr

DECKBLATT. Selbstauskunft von Einrichtungen für ambulantes Operieren

DECKBLATT. Selbstauskunft von Einrichtungen für ambulantes Operieren DECKBLATT (diese Seite bitte nicht an HLPUG senden!) Selbstauskunft von Einrichtungen für ambulantes Operieren für die Erhebung der Qualität des Hygienemanagements auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes

Mehr

Persönliche Hygiene. Handbuch Betriebliche Pandemieplanung Anhang 2 Persönliche Hygiene Seite 1 von 5 H 5. Erregerübertragung.

Persönliche Hygiene. Handbuch Betriebliche Pandemieplanung Anhang 2 Persönliche Hygiene Seite 1 von 5 H 5. Erregerübertragung. Seite 1 von 5 H 5 Erregerübertragung Händereinigung Händedesinfektion Hygiene beim persönlichen Verhalten Merkblatt Schutz vor Atemwegsinfektionen Merkblatt Händehygiene mit Handreiniger und Wasser Merkblatt

Mehr

VORBEREITUNG UND DURCHFÜHRUNG VON ENTNAHMEN VON WASSERPROBEN ZUR UNTERSUCHUNG AUF LEGIONELLEN

VORBEREITUNG UND DURCHFÜHRUNG VON ENTNAHMEN VON WASSERPROBEN ZUR UNTERSUCHUNG AUF LEGIONELLEN Arbeitskreis für Krankenhaushygiene des Magistrats der Stadt Wien MA 15 Gesundheitswesen und Soziales in Zusammenarbeit mit dem Klinischen Institut für Hygiene und medizinische Mikrobiologie der Univ.

Mehr

Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene

Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene B-35.1 Allgemeine Angaben Fachabteilung: Art: Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene Nicht betten-führende Abteilung Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. Steffen Stenger Ansprechpartner: Michaela

Mehr

in den Kliniken Mühldorf / Haag

in den Kliniken Mühldorf / Haag Händehygiene in den Kliniken Mühldorf / Haag Ingrid Denk 2013 1 Keime finden sich überall und ihre Übertragungswege sind vielfältig Von den Händen Durch die Raumluft Von den Arbeitsflächen Von Instrumenten

Mehr

PATIENTENINFORMATION. Bakterien und Viren. Hintergründe, Behandlung & Vorsorge - im Krankenhaus und zu Hause.

PATIENTENINFORMATION. Bakterien und Viren. Hintergründe, Behandlung & Vorsorge - im Krankenhaus und zu Hause. PATIENTENINFORMATION Bakterien und Viren Hintergründe, Behandlung & Vorsorge - im Krankenhaus und zu Hause. 1 Liebe Leserin, lieber Leser, Todeskeime und Horrorviren geistern immer wieder durch die Medienlandschaft.

Mehr

Hygiene-Gutachten zur Medigenic TM Tastatur/Maus-Kombination der Firma Esterline Advanced Input Systems aus Coeur d Alene, USA

Hygiene-Gutachten zur Medigenic TM Tastatur/Maus-Kombination der Firma Esterline Advanced Input Systems aus Coeur d Alene, USA Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene Krankenhaushygiene Universitätsklinikum Giessen und Marburg GmbH Philipps-Universität Marburg Rein EDV GmbH Jakob-Krebs-Strasse 124 47877

Mehr

Ergebnisse des Projektes Hygiene in der ambulanten Pflege und Empfehlungen zur Verbesserung der. Hygiene in der ambulanten Pflege

Ergebnisse des Projektes Hygiene in der ambulanten Pflege und Empfehlungen zur Verbesserung der. Hygiene in der ambulanten Pflege Universitätsklinikum Essen Krankenhaushygiene Ergebnisse des Projektes Hygiene in der ambulanten Pflege und Empfehlungen zur Verbesserung der Hygiene in der ambulanten Pflege 16.03.2006 Universitätsklinikum

Mehr

Hygiene im Alltag. Massnahmen bei Patienten mit cystischer Fibrose (CF)

Hygiene im Alltag. Massnahmen bei Patienten mit cystischer Fibrose (CF) Hygiene im Alltag Massnahmen bei Patienten mit cystischer Fibrose (CF) Luzia Vetter, Rolf Kuhn Spitalhygiene LUKS 1 0 2 Bakterien - Pseudomonas aeruginosa - Burkholderia cepacia - Staphylococcus aureus

Mehr

Symposium der Regionalen Arbeitsgemeinschaft MultiResistente Erreger BGL - RARE-BGL

Symposium der Regionalen Arbeitsgemeinschaft MultiResistente Erreger BGL - RARE-BGL Symposium der Regionalen Arbeitsgemeinschaft MultiResistente Erreger BGL - RARE-BGL Präventionsstrategien zur Vermeidung der Übertragung von krankenhaushygienisch relevanten, insbesondere multiresistenten

Mehr

Steigerung Energieeffizienz für WP-Anlagen mittels Schichtspeicher und Warmwasser-Erzeugung im Durchflusserhitzer-Prinzip mit Frischwasserstationen

Steigerung Energieeffizienz für WP-Anlagen mittels Schichtspeicher und Warmwasser-Erzeugung im Durchflusserhitzer-Prinzip mit Frischwasserstationen Steigerung Energieeffizienz für WP-Anlagen mittels Schichtspeicher und Warmwasser-Erzeugung im Durchflusserhitzer-Prinzip mit Frischwasserstationen Fachvortrag: Frischwasserstation Hygienische Warmwasserbereitung

Mehr

5. Isolierungsmaßnahmen

5. Isolierungsmaßnahmen 5. Isolierungsmaßnahmen 5.8. Durch Blut- u. andere Körperflüssigkeiten übertragbare Erreger 5.8.1. HBV, HCV, HDV Hepatitis B Erreger: Hepatitis B-Virus (HBV) gehört zu der Gruppe der Hepadna-Viren Instrumente),

Mehr

Leitlinie Kommentar Arbeitshilfe. Leitlinie der Bundesapothekerkammer zur Qualitätssicherung. Hygienemanagement

Leitlinie Kommentar Arbeitshilfe. Leitlinie der Bundesapothekerkammer zur Qualitätssicherung. Hygienemanagement Leitlinie Kommentar Arbeitshilfe Leitlinie der Bundesapothekerkammer zur Qualitätssicherung Stand der Revision: 25.11.2015 Inhaltsverzeichnis I Zweckbestimmung und Geltungsbereich... 3 II Regulatorische

Mehr

Hygiene-Audit Häufige Defizite im ambulanten Bereich

Hygiene-Audit Häufige Defizite im ambulanten Bereich Zertifizierung Hygiene-Audit Häufige Defizite im ambulanten Bereich MARION LESNY Zerifizierung SENIORAUDITORIN, STAATLICH ANERKANNTE HYGIENEFACHKRAFT Inhalt 2 Einleitung Infektionsprävention als ein Teil

Mehr

Prof. Dr. Reinier Mutters Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene Philipps-Universität Marburg Universitätsklinikum Gießen und Marburg

Prof. Dr. Reinier Mutters Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene Philipps-Universität Marburg Universitätsklinikum Gießen und Marburg Prof. Dr. Reinier Mutters Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene Philipps-Universität Marburg Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH Bett ist eine der direkten Kontaktflächen kontaminiert

Mehr

M ethicillin oder M ulti R S A

M ethicillin oder M ulti R S A MRSA in der ambulanten Pflege Barbara Klesse Hygienefachkraft Städtisches Klinikum Gütersloh Zum Einstieg Staphylokokken sind Bakterien der normalen Umgebungsflora Staph. aureus bei ca. 1/3 der Gesunden

Mehr

Hygienebericht. 1. Allgemeines. 2. Hygienemanagement/Hygienepläne

Hygienebericht. 1. Allgemeines. 2. Hygienemanagement/Hygienepläne Hygienebericht Erfassung, Bewertung und Dokumentation von nosokomialen Infektionen, Antibiotikaresistenzen und Antibiotikaverbrauch nach 11 HmbMedHygVO 1. Allgemeines 2. Hygienemanagement/Hygienepläne

Mehr

Umgang mit Explantaten

Umgang mit Explantaten Umgang mit Explantaten Aktuelle Entwicklung Implantate / Explantate Warum wird dieses Thema plötzlich so wichtig? Wem gehört das Explantat? Was muß berücksichtigt werden? Welche Aufgabe betrifft die ZSVA?

Mehr

Aufbereitung von Medizinprodukten

Aufbereitung von Medizinprodukten R K I - R I C H T L I N I E N Aufbereitung von Medizinprodukten Erläuterungen zu der Übersicht Nachfolgend veröffentlichen wir eine Übersicht zur Aufbereitung von Medizinprodukten der Gruppen semikritisch

Mehr

Kristallklares Wasser mit unipool- Wasserpflegemitteln

Kristallklares Wasser mit unipool- Wasserpflegemitteln Kristallklares Wasser mit unipool- Wasserpflegemitteln BADESPASS OHNE GRENZEN mit richtiger Schwimmbadpflege Schönes und klares Wasser, das ist der Wunsch eines jeden Schwimmbadbesitzers. Für den ungetrübten

Mehr

Staphylococcus aureus o Häufiger Erreger bakterieller Infektionen. o Natürlicher Standort ist die Haut und Schleimhaut von Mensch und Tier, vor allem der Nasen-Rachenraum. o o Keine besondere Gefährdung

Mehr

Mitarbeiter-Schulung und-belehrung (delphi-belehrung)

Mitarbeiter-Schulung und-belehrung (delphi-belehrung) Durchgeführt von Durchgeführt am (Hygiene-Brief -Inhaber) Unterschrift Hygiene-Brief-Inhaber Stand : 11-2008 Empfohlener Termin für die nächste delphi-belehrung in 12 Monaten Seite 1 von 7 Datum / Uhrzeit

Mehr

Stand der Weiterbildung zum Krankenhaushygieniker und zum Hygienebeauftragten Arzt

Stand der Weiterbildung zum Krankenhaushygieniker und zum Hygienebeauftragten Arzt Stand der Weiterbildung zum Krankenhaushygieniker und zum Hygienebeauftragten Arzt In der Weiterbildungsordnung (WBO) verankerte Qualifikationen als Voraussetzung für den Krankenhaushygieniker gemäß ThürHygVO

Mehr

Hygieneüberprüfungen von 32 ambulant operierenden Einrichtungen in München. DGKH Kongress Berlin, 10. bis 13. April 2016

Hygieneüberprüfungen von 32 ambulant operierenden Einrichtungen in München. DGKH Kongress Berlin, 10. bis 13. April 2016 Abteilung Hygiene und Umweltmedizin Sachgebiet Infektionshygiene/Medizinalwesen Landeshauptstadt München Referat für Gesundheit und Umwelt Hygieneüberprüfungen von 32 ambulant operierenden in München DGKH

Mehr

Infektionshygiene in der ambulanten Pflege

Infektionshygiene in der ambulanten Pflege Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Infektionshygiene in der ambulanten Pflege Statistische Auswertungen der MDK-Qualitätsprüfungen für Bayern Hedwig Spegel, Christiane Höller,

Mehr

Legionellen. Als Krankheitserreger unter den Non- pneumophila Spezies sind folgende relevant:

Legionellen. Als Krankheitserreger unter den Non- pneumophila Spezies sind folgende relevant: Legionellen Die Bakteriengattung Legionella wurde erstmals 1976 als humanpathogener identifiziert, als in einem Hotel in Philadelphia USA eine Legionellen assoziierte Epidemie ausbrach, im Rahmen derer

Mehr

Hygiene- und Reinigungsplan 2014

Hygiene- und Reinigungsplan 2014 Hygiene- und Reinigungsplan 2014 Gliederung: 1. Hygienische Grundlagen 1.1. Händedesinfektion 1.2. Reinigung 1.3. Flächendesinfektion / Desinfizierende Reinigung 1.4. Gerätedesinfektion und Wäsche 1.5.

Mehr

Hygiene im Qualitätsmanagement Hygieneinitiative der KVB

Hygiene im Qualitätsmanagement Hygieneinitiative der KVB Hygiene im Qualitätsmanagement Hygieneinitiative der KVB 8. QEP Aktuell KBV Berlin Kassenärztliche Vereinigung Bayern Qualitätssicherung, Team Qualitätsmanagement/QZ/Hygiene 1 Grundlage QM-Richtlinie des

Mehr

Hygieneplan - Was ist wichtig? Erstellt von Claudia Nüchter 12.05.2015 Fachdienst 6100

Hygieneplan - Was ist wichtig? Erstellt von Claudia Nüchter 12.05.2015 Fachdienst 6100 Hygieneplan - Was ist wichtig? Erstellt von Claudia Nüchter 12.05.2015 Fachdienst 6100 Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (IfSG) 23, Abs. 3 Infektionsschutzgesetz:

Mehr

Klassifizierung multiresistenter gramnegativer Stäbchen auf Basis ihrer phänotypischen Resistenzeigenschaften

Klassifizierung multiresistenter gramnegativer Stäbchen auf Basis ihrer phänotypischen Resistenzeigenschaften Hygienemaßnahmen für Rettungs- und qualifizierte Krankentransportdienste Stand: 08.07.13 Diese Empfehlungen gelten für den Rettungs- und qualifizierten Krankentransportdienst gemäß 3 Abs. 4 BbgRettG und

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Teil 1: Hygienebeauftragter Stellenbeschreibung... 21. Teil 2: Die Grundkenntnisse des Hygienebeauftragten...

Inhaltsverzeichnis. Teil 1: Hygienebeauftragter Stellenbeschreibung... 21. Teil 2: Die Grundkenntnisse des Hygienebeauftragten... Inhaltsverzeichnis 11 Inhaltsverzeichnis Vorwort zur 3. Auflage... 5 Vorwort zur 2. Auflage... 7 Vorwort zur 1. Auflage... 9 Teil 1: Hygienebeauftragter Stellenbeschreibung... 21 1 Hygienebeauftragter

Mehr

3.14. Maßnahmen bei Patienten mit cystischer Fibrose (Mukoviszidose-Patienten)

3.14. Maßnahmen bei Patienten mit cystischer Fibrose (Mukoviszidose-Patienten) 3.14. Maßnahmen bei Patienten mit cystischer Fibrose (Mukoviszidose-Patienten) Allgemein: Für Patienten mit Cystischer Fibrose (CF) sind insbesondere folgende Erreger von Bedeutung: Burkholderia cepacia

Mehr

Kostenfaktor Reinigung und Desinfektion im Spital. Panagiotis Tsepis. Reinigungsdienst USB «Fakten und Zahlen» 09.10.2012

Kostenfaktor Reinigung und Desinfektion im Spital. Panagiotis Tsepis. Reinigungsdienst USB «Fakten und Zahlen» 09.10.2012 faktor Reinigung und Desinfektion im Spital Panagiotis Tsepis USB «Fakten und Zahlen» 339 Mitarbeiter 239 Vollstellen 29 verschiedene Nationen 34 Gebäude Über 10`500 Räume Ca. 275`000 m² Nutzfläche 365

Mehr

Hygiene. Veranstaltungen des Bildungsinstituts. Folie 1

Hygiene. Veranstaltungen des Bildungsinstituts. Folie 1 Hygiene Folie 1 Krankheitserreger Viren Bakterien Pilze Parasiten Folie 2 Eintrittspforten für Erreger Atemwege Wunden Haut Magen-Darmtrakt Schleimhäute Folie 3 Übertragungswege Kontaktinfektion / Schmierinfektion

Mehr

Strukturierte curriculare Fortbildung Krankenhaushygiene

Strukturierte curriculare Fortbildung Krankenhaushygiene Strukturierte curriculare Fortbildung Krankenhaushygiene Für Ärztinnen und Ärzte Qualifikation Hygienebeauftragter Arzt / Krankenhaushygieniker Strukturierte curriculare Fortbildung Krankenhaushygiene

Mehr

Vorab von der Pflegeeinrichtung vorzulegende Unterlagen - ambulante Regelprüfung

Vorab von der Pflegeeinrichtung vorzulegende Unterlagen - ambulante Regelprüfung Vorab von der Pflegeeinrichtung vorzulegende Unterlagen - ambulante Regelprüfung gemäß Erhebungsbogen zur Qualität nach den 114 ff. SGB XI in der ambulanten Pflege in der Fassung vom 30.06.2009 Daten zum

Mehr

Verordnung Aktuell. FAQs zur Krankenbeförderung

Verordnung Aktuell. FAQs zur Krankenbeförderung istockphoto.com/deliormanli Verordnung Aktuell Sonstiges Eine Information der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns Verordnungsberatung@kvb.de www.kvb.de/verordnungen Stand: FAQs zur Krankenbeförderung

Mehr

POCKET POWER. Qualitätsmanagement. in der Pflege. 2. Auflage

POCKET POWER. Qualitätsmanagement. in der Pflege. 2. Auflage POCKET POWER Qualitätsmanagement in der Pflege 2. Auflage Datenschutz (BDSG) 19 sonals sind dabei die häufigste Übertragungsquelle von Krankheitserregern. Die Mitarbeiter sollten daher gut geschult sein,

Mehr

Aufbereitung von Pflegeutensilien und Medizinprodukten aus hygienischer Sicht. Barbara Klesse, Beraterin für Hygiene und Infektionsprävention

Aufbereitung von Pflegeutensilien und Medizinprodukten aus hygienischer Sicht. Barbara Klesse, Beraterin für Hygiene und Infektionsprävention Aufbereitung von Pflegeutensilien und Medizinprodukten aus hygienischer Sicht Barbara Klesse, Beraterin für Hygiene und Infektionsprävention Ziel der Aufbereitung Pflege- und Medizinprodukte, von denen

Mehr

Derzeitige Medizinprodukte Beschaffung im Gesundheitswesen ein Systemrisiko für die Patientensicherheit?

Derzeitige Medizinprodukte Beschaffung im Gesundheitswesen ein Systemrisiko für die Patientensicherheit? Derzeitige Medizinprodukte Beschaffung im Gesundheitswesen ein Systemrisiko für die Patientensicherheit? S. Werner, F. v. Rheinbaben HygCen Germany GmbH, Schwerin / Bochum 13.04.2016 DGKH Kongress Berlin

Mehr

Weiterbildungslehrgang Hygiene in stationärenen Pflegeeinrichtungen

Weiterbildungslehrgang Hygiene in stationärenen Pflegeeinrichtungen Weiterbildungslehrgang Hygiene in stationärenen Pflegeeinrichtungen Zielgruppen Mitarbeiter aus Einrichtungen des Gesundheitswesens diplomierte Gesundheits- und Krankenschwestern/-pfleger, aber auch Pflegehelfer,

Mehr

Infektionsquelle Hand

Infektionsquelle Hand Infektionsquelle Hand Manfred H. Wolff Institut für Mikrobiologie und Virologie Universität Witten/ Herdecke 32. Fortbildung für Pflegende Kassel 03. September 2010 Nosokomiale Infektionen In der Bundesrepublik

Mehr

Trinkwasser nur zum Trinken? Dipl. Ing. (BA) Anica Schulze Mai 2011

Trinkwasser nur zum Trinken? Dipl. Ing. (BA) Anica Schulze Mai 2011 Trinkwasser nur zum Trinken? Dipl. Ing. (BA) Anica Schulze Mai 2011 Rechtliche Grundlagen Infektionsschutzgesetz und Trinkwasser 7. Abschnitt Wasser 37 Beschaffenheit von Wasser für den menschlichen Gebrauch

Mehr

Tübinger Forum 2011. 05. November 2011

Tübinger Forum 2011. 05. November 2011 05. November 2011 Desinfektion immer ein aktuelles Thema Dipl.-Biol. Verona Schmidt Leitung Abteilung Mikrobiologie und Hygiene Chem. Fabrik Dr. Weigert, Hamburg 1 Inhalt: Grundlagen der Desinfektion Prüfung

Mehr

Krankenhaushygiene im Rahmen von Qualitätsmanagement und Zertifizierung. Univ.-Prof. Dr. Ojan Assadian. Klinisches Institut für Krankenhaushygiene

Krankenhaushygiene im Rahmen von Qualitätsmanagement und Zertifizierung. Univ.-Prof. Dr. Ojan Assadian. Klinisches Institut für Krankenhaushygiene Krankenhaushygiene im Rahmen von Qualitätsmanagement und Zertifizierung Univ.-Prof. Dr. Ojan Assadian Klinisches Institut für Krankenhaushygiene Medizinische Universität Wien Definition* des Begriffes

Mehr

PRAXIS FÜR PRAKTIKER

PRAXIS FÜR PRAKTIKER PRAXIS FÜR PRAKTIKER Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e. V. Ein Angebot der H&S QM-Service Ltd., Augsburg In Zusammenarbeit und mit freundlicher Unterstützung des VDAB e.v. Ziel der Weiterbildung

Mehr

Infektionsübertragung in der Endoskopie. Priv.-Doz. Dr. med. Florian Daxböck FA für Hygiene und Mikrobiologie

Infektionsübertragung in der Endoskopie. Priv.-Doz. Dr. med. Florian Daxböck FA für Hygiene und Mikrobiologie Infektionsübertragung in der Endoskopie Priv.-Doz. Dr. med. Florian Daxböck FA für Hygiene und Mikrobiologie Infektionsquellen Anderer Patient (mangelhafte Reinigung, Desinfektion) Letztes Spülwasser der

Mehr

Auf der sicheren Seite mit QEP. QEP KBV Seite 1

Auf der sicheren Seite mit QEP. QEP KBV Seite 1 Auf der sicheren Seite mit QEP QEP KBV Seite 1 RiLi-BÄK Anforderungen in QEP Vorgehensweise bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter und Einarbeitung der Mitarbeiter in neue Analysesysteme festlegen, Schulung

Mehr

Checkliste Hautschutz in der Altenpflege

Checkliste Hautschutz in der Altenpflege Checkliste Hautschutz in der Altenpflege Handlungsanleitung zur Ermittlung und Bewertung des Hautschutzes im Betrieb Sehr geehrter Arbeitgeber/Verantwortlicher, für Sie als Unternehmer ist es kostspielig,

Mehr

Trinkwasserverordnung. Änderungen in Bezug auf Trinkwassergüte und -hygiene

Trinkwasserverordnung. Änderungen in Bezug auf Trinkwassergüte und -hygiene Trinkwasserverordnung Änderungen in Bezug auf Trinkwassergüte und -hygiene Trier 7. Dezember 2011 Dr. Steffen Schneider Hessenwasser Zentrallabor / Mikrobiologie Minimierungsgebot TrinkwV 2001 4 (1) frei

Mehr

UMFRAGE: Nadelstichverletzungen in der Altenpflege

UMFRAGE: Nadelstichverletzungen in der Altenpflege Berlin, 12. Mai 2014 Hintergrund der Umfrage Seit Inkrafttreten der neuen Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege (TRBA 250) im März 2014 sind nun

Mehr

Steckbrief: Legionärskrankheit

Steckbrief: Legionärskrankheit Im Juli 1976 fand in einem großen Hotel in Philadelphia im Bundesstaat Pennsylvania, USA, ein Treffen von Veteranen der American Legion statt. Während des Treffens erkrankten ca. 180 Legionäre an einer

Mehr

QUALIFIKATION VON REINIGUNGSKRÄFTEN IM KRANKENHAUS/ GESUNDHEITSWESEN

QUALIFIKATION VON REINIGUNGSKRÄFTEN IM KRANKENHAUS/ GESUNDHEITSWESEN QUALIFIKATION VON REINIGUNGSKRÄFTEN IM KRANKENHAUS/ GESUNDHEITSWESEN Eva Scheefer Fachpflegekraft für Hygiene Klinikhygiene Klinik Dinkelsbühl- ANregiomed Intensivpflegekraft Hygienedozentin Persönliche

Mehr

Legionellen in Schwimm- und Badebeckenwasser

Legionellen in Schwimm- und Badebeckenwasser Legionellen in Schwimm- und Badebeckenwasser Markus Funcke Dipl.-Ing. Lehr- und Versuchsgesellschaft für innovative Hygienetechnik mbh (LVHT) Mülheim an der Ruhr Trinkwasser > TrinkwV > DVGW W270 > Gefährdungsanalysen

Mehr

Astrid Mayr Krankenhaushygiene, Technische- und Umwelthygiene Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie Medizinische Universität Innsbruck

Astrid Mayr Krankenhaushygiene, Technische- und Umwelthygiene Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie Medizinische Universität Innsbruck Astrid Mayr Krankenhaushygiene, Technische- und Umwelthygiene Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie Medizinische Universität Innsbruck Darunter versteht man eine Infektion mit Mikroorganismen,

Mehr

Univ. Klinik für Krankenhaushygiene und Infektionskontrolle

Univ. Klinik für Krankenhaushygiene und Infektionskontrolle Univ. Klinik für Krankenhaushygiene und Infektionskontrolle HYGIENERICHTLINIE ALLGEMEINES KRANKENHAUS DER STADT WIEN AKH-KHH-RL-071 gültig ab: 26.02.2014 Version 02 Seite 1 von 6 1 GELTUNGSBEREICH UND

Mehr

Antimikrobielle Pulverbeschichtungen:.schützen vor Bakterien, Viren, Pilzen, Algen..wirken unterstützend, zur Förderung der Gesundheit.

Antimikrobielle Pulverbeschichtungen:.schützen vor Bakterien, Viren, Pilzen, Algen..wirken unterstützend, zur Förderung der Gesundheit. in allen Pulverqualitäten und Ausführungen erhältlich!!! Antimikrobielle Pulverbeschichtungen mit der neuen M icrofreeicrofree - Series + = Antimikrobielle Pulverbeschichtungen:.schützen vor Bakterien,

Mehr

Hygiene ein wichtiger Bestandteil des QM-Systems in der Praxis

Hygiene ein wichtiger Bestandteil des QM-Systems in der Praxis Tübinger Forum 29. März 2014 Hygiene ein wichtiger Bestandteil des QM-Systems in der Praxis Karin Artz KV Baden-Württemberg 1 QM und Hygiene Hygiene Management Akademie der Kassenärztlichen Vereinigung

Mehr