Programm. Weiterbildungsangebote Programm

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Programm. Weiterbildungsangebote 2014. Programm"

Transkript

1 Programm Weiterbildungsangebote 2014 Programm In Partnerschaft mit

2 Unsere Weiterbildungsangebote 2014 Unsere Bildungsangebote vermitteln Qualifikationen für die Berufspraxis und zielen auf Handlungskompetenzen. Wir verstehen Bildung als lebendiges, von Lehrenden und Lernenden gemeinsam verantwortetes, ziel- und lösungsorientiertes Geschehen. Unsere Kernkompetenzen! Hoher Praxisbezug hohe Praxisnähe Spezifisches Know How für agogische Tätigkeiten und Berufsfelder mit Kompetenzschwerpunkten in beruflicher Integration und in der Arbeit mit Menschen mit einer Behinderung / Beeinträchtigung Erwachsenengerechte Lernformen Unser Anspruch Praxisbezug / Praxisnähe: bei der Auswahl der Kursleitenden: Kursleitende der Fachkurse verfügen über Feldkenntnisse und praktische Arbeitserfahrungen im entsprechenden Tätigkeitsfeld. im Austausch mit der Praxis: Träger von Agogis sind rund 400 Institutionen im agogischen Arbeitsfeld. Mit ihnen stehen wir in einem vielfältigen fachlichen Austausch und ziehen sie bei der Produktentwicklung, Durchführung und Qualitätssicherung mit ein. bei der Gestaltung der : Kursthemen und Lernziele sind ausgerichtet auf praxisrelevante Fragestellungen. im Unterricht: Berücksichtigung der Erfahrungen und Bedürfnisse der Teilnehmenden in der Unterrichtsgestaltung und bei den Lernmethoden.

3 Beeinträchtigung Arbeitsintegration Führung Bildung & Ausbilden Migration Jugendliche & junge Erwachsene Kommunikation Arbeitsmethodik Selbstmanagement Berufliche Rolle Wechsel in den Sozialbereich Zusätzliche Angebote und Informationen

4 1 1 Beeinträchtigung Lehrgang Kunstagogik 6 Fachkurse Konzepte und Methoden Von der Problemorientierung hin zur Lösungsorientierung Grundkurs 8 Von der Problemorientierung hin zur Lösungsorientierung Aufbaukurs 8 Behinderung 9 Der Begriff der geistigen Behinderung 9 Basale Stimulation im agogischen Alltag 10 Einführung in die funktionale Gesundheit und in die ICF 10 Veränderungsprozesse begleiten 11 Gewaltfreie Kommunikation mit Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung 11 Einführung in die Entwicklungspsychologie 12 Integrative Validation nach Nicole Richard 12 Grundlagen der Unterstützten Kommunikation 13 Unterstützte Kommunikation und Diagnostik 13 Sich selber beschäftigen eigenständig lernen 14 Autismus-Spektrum-Störungen 14 Strukturierung und Visualisierung im Alltag mit TEACCH 15 Verhaltensbeobachtungen in Worte fassen 15 Grundlagen der Kooperation 16 Rechte von Menschen mit Behinderung 16 Persönliche Zukunftsplanung (PZP) 17 Leichte Sprache 17 Soziale Netzwerke und Unterstützungskreise 18 Partizipation ermöglichen Entscheidungsprozesse tragfähiger gestalten 18 Autonomie und Selbstbestimmung Neue Ansätze und Impulse 19 Ethische Fragestellungen in der Sozialpädagogik 19 Kollegiale Ethikberatung in der Berufspraxis 20 Fachkurse Begleitung im Alltag Resilienzförderung 21 Lachen ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen 21 Das Gespräch mit Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung 22 Menschen mit psychischer Behinderung am Arbeitsplatz und im Wohnbereich Grundkurs 22 Menschen mit psychischer Behinderung am Arbeitsplatz und im Wohnbereich Aufbaukurs I 23 Menschen mit psychischer Behinderung am Arbeitsplatz und im Wohnbereich Aufbaukurs II 23 Menschen mit psychischer Behinderung am Arbeitsplatz und im Wohnbereich Aufbaukurs III 24 Menschen mit psychischer Behinderung am Arbeitsplatz und im Wohnbereich Aufbaukurs IV 24 Wenn Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung psychisch erkranken 25 Liebe(r) selbstbestimmt! 25 4

5 Meine Wurzeln Meine Geschichte Mein Leben 26 Musik und Bewegung 26 Social Media und Intranet als Ressource in der Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen 27 Professionalität und Empathie 27 Altern von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung 28 Körperliche und seelische Veränderungen von älteren Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung 28 Demenz bei Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung 29 Folgen einer Hirnverletzung 29 Interkultureller Dialog 30 Alter und Behinderung im Alltag 30 Bildende und sinnstiftende Alltagsgestaltung 31 Körper-, Bewegungs- und Berührungssprache 31 1 Begleitung in kritischen Situationen Gewaltprävention im agogischen und sozialpädagogischen Alltag 32 Gewalt in der Agogik 32 Prävention von sexualisierter Gewalt in Institutionen 33 Menschen mit lern- und geistiger Behinderung und grenzverletzendem Verhalten 33 Herausforderndes Verhalten verstehen 34 Agogische Zugänge im Umgang mit belastenden Situationen 34 Kranken-, Trauer- und Sterbebegleitung bei Menschen mit einer Behinderung 35 Menschen mit Traumata begleiten 35 Intimität und Integrität Verletzung der Integrität 36 Fachkurse Wohnen Esssituationen Stresssituationen? 37 Kochen auf der Wohngruppe 37 Hygiene und gute Pflegehandlungen 38 Stressfaktor Pflege 38 Fachkurse Arbeit Arbeit und Persönlichkeit 39 Fachkurse Freizeit/Kultur/Bildung Spielerische Aktivitäten im basalen Bereich 40 Einführung in die Kunstagogik 40 Bewegung, Spiel und Sport im Betreuungsalltag 41 Freizeit mit heterogenen Gruppen 41 Kooperative Abenteuerspiele 42 Fachkurse 5

6 1 Abschluss Die Weiterbildung führt zum Branchenzertifikat «Kunstagogik» der Branchenverbände Agogis und INSOS. 1 Beeinträchtigung Umfang 20 Tage (Kontaktlernzeit) Lernzeiten in Stunden: 135 Kontaktlernzeit 156 Begleitete Selbstlernzeit 84 Selbstgesteuertes Lernen 375 Lernzeit Total Der Lehrgang erstreckt sich über 1 1 / 4 Jahre. Kosten CHF exkl. Wahlmodule, Hospi ta tions tage und Unterkunft/Verpflegung (Preisänderung vorbehalten) Lehrgang Kunstagogik (Kompakt-Lehrgang, 56630) Ihr Anliegen, Zielgruppe Der Lehrgang richtet sich an Personen, die über agogische Fachkenntnisse verfügen und sich zusätzlich für den künstlerisch-kreativen Aspekt ihrer agogischen Aufgabe besonders qualifizieren möchten. Leitung Eva Bischofberger Referentinnen/ Referenten Fachpersonen aus den ent sprechenden Kunstund Praxisbereichen Start des 14. Lehrgangs ( ): 21. Mai 2014 Anmeldung Bitte bestellen Sie die spe ziel len Anmeldeunterlagen. Durch die eigene Auseinandersetzung mit Kunst und künstlerischen Ausdrucksformen schaffen sich die Teilnehmenden des Lehrgangs die Basis für die kreative und einfühlsame Begleitung von Menschen, die in ihrer Lebensgestaltung eingeschränkt sind. Sie erarbeiten sich zudem Kenntnisse für die konkrete Umsetzung dieser Erfahrungen an ihrem Arbeitsplatz. Das Bildungsangebot Dem Lehrgang liegt ein Ansatz zu Grunde, der von einem breiten und integrativen Kunstverständnis ausgeht. Er stützt sich unter anderem auf die Erkenntnisse der Ausdruckstherapie und der intermedialen kunst- und ausdrucksorientierten Pädagogik mit folgenden Schwerpunkten: Verbindung verschiedener künstlerischer Mittel wie Musik, bildnerisches Gestalten, Tanz, Theater, Poesie, usw. Entwicklung grösstmöglicher Ausdruckssensibilität mit minimalen technischen Fertigkeiten Der Schwerpunkt des Weiterbildungsangebots liegt in den Eigenerfahrungen und Reflexionen im Umgang mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln und Ausdrucksformen. Damit diese in der agogischen Arbeit umgesetzt werden können, werden den Teilnehmenden zudem theoretische Grundlagen und praktische Anwendungsmöglichkeiten vermittelt. 6

7 1 Beeinträchtigung der Weiterbildung Die Teilnehmenden des Lehrgangs qualifizieren sich für eine kreative und kunstorientierte Alltags- und Arbeitsgestaltung: Sie setzen im Rahmen ihrer bestehenden Funktion gestalterisch-kreative Schwerpunkte Sie leiten innerhalb ihres Arbeitsbereichs entsprechende Aktivitäten an und geben innovative Anstösse Sie sorgen durch ihre Weiterbildung für eine fachlich und methodisch sorgfältige Umsetzung und können grössere Projekte mitgestalten, durch welche die Anliegen von verschiedenen Anspruchsgruppen (Institution, Organisation, Mitarbeitende, Klientinnen und Klienten) an die Öffentlichkeit getragen werden. neuste Informationen und Ausschreibungen unter 1 Voraussetzungen und Aufbau der Weiterbildung Voraussetzung für die Teilnahme am Lehrgang sind eine sozialpädagogische, heilpädagogische oder psychologische Ausbildung oder entsprechend auszuweisende andere relevante Abschlüsse. Die Teilnehmenden verfügen über agogische Fachkenntnisse in der Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung und über eine aktuelle Tätigkeit zu mindestens 30% in diesem Berufsfeld. Der Lehrgang umfasst fünf Themenblöcke à 3 4 Tage, zwei vertiefte Wahlblöcke à 2 1 / 2 Tage, drei Hospitationstage bei Veranstaltungen, Projekten oder in Institutionen mit kunstagogischen Angeboten und vier Vertiefungstage in regionalen Lerngruppen. Zusätzlich wird ein repräsentatives Projekt in der Praxis beschrieben und dokumentiert, das illustriert, wie Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Lehrgang mit den Klientinnen und Klienten am Arbeitsplatz umgesetzt werden. Weiterbildungsinhalte Einführung zum Thema Kunst und Kunstagogik (Ästhetik, Kreativität, Ausdrucksgestaltung, usw.) Verbindung verschiedener künstlerischer Ausdrucksformen und Medienschwerpunkte Aspekte der Wahrnehmung, Förderung des künstlerischen Ausdrucks bei Menschen mit Behinderungen Allgemeines zu Techniken, Rahmen, Umgang mit Materialien, usw. Planung von künstlerisch-kreativen Projekten mit einzelnen Personen und Gruppen 7

8 1 Markus Haldner, Marlen Bless Kurs Tage / CHF Kirchgemeinde Neumünster, Zürich 1 Beeinträchtigung Von der Problemorientierung hin zur Lösungsorientierung Grundkurs Lösungsorientiertes Denken und Handeln in der agogischen Arbeit Wenn agogische Fachkräfte den Blick nur auf problematische Verhaltensauffälligkeiten ihrer Klientinnen und Klienten richten, übersehen sie deren vielfältigen Fähigkeiten und Entwicklungspotentiale. Der lösungsorientierte Ansatz nach Steve de Shazer und Insoo Kim Berg stellt die Ressourcen und Kompetenzen von Menschen in den Mittelpunkt und vermittelt für die agogische Arbeit neue Ideen zur Stärkung der Selbstverantwortung und Partizipation von Klientinnen und Klienten. Grundlagen des lösungsorientierten Ansatzes / Gesprächsführungsmethode / Ressourcenorientierung / Umdeutung von problematischem Verhalten / 50%-Regel Ziel des Grundkurses ist, dass die Teilnehmenden den lösungsorientierten Ansatz und seine Methoden kennen lernen und eine Vorstellung davon haben, wie sie die neuen Erkenntnisse im eigenen Berufsalltag anwenden können. Fachpersonen im agogischen und sozialpädagogischen Arbeitsbereich Markus Haldner, Marlen Bless Kurs Tage / CHF Agogis, c/o KLZ Juventus, Zürich Von der Problemorientierung hin zur Lösungsorientierung Aufbaukurs Lösungsorientiertes Arbeiten in agogischen Einrichtungen Den lösungsorientierten Ansatz und seine Methodenvielfalt im beruflichen Alltag anzuwenden kann eine Herausforderung sein. In diesem Aufbaukurs wird die Übertragung lösungsorientierten Denkens ins Berufsfeld diskutiert. Es werden Fallbeispiele aus der Praxis der Teilnehmenden bearbeitet und anhand von Videobeispielen neue Interventionsformen für den agogischen Alltag vermittelt. Im Weiteren zeigt der Kurs auf, welche Methoden agogische Fachkräfte anwenden können, damit ihre Klientinnen und Klienten selbstbestimmt ihren Alltag gestalten können. Lösungsorientiertes Arbeiten unter vorgegebenen Rahmenbedingungen / Lösungsorientierte Standortbestimmungen / Klärungs- und Konfliktgespräche / Umgang mit Widerstand / Lösungsorientiertes Denken über Strafen und deren Konsequenzen / Angehörigenarbeit Ziel des Aufbaukurses ist, dass es den Teilnehmenden gelingt, lösungsorientierte Strategien im eigenen agogischen Berufsfeld anzuwenden. Fachpersonen im agogischen und sozialpädagogischen Arbeitsbereich, die über Grundkenntnisse des lösungsorientierten Ansatzes verfügen (Besuch des Grundkurses «Von der Problemorientierung hin zur Lösungsorientierung» oder eines anderen Einführungskurses zum Thema). 8

9 1 Beeinträchtigung Behinderung Einführung in Erscheinungsformen von Behinderung Damit agogische Fachpersonen vorhandene Ressourcen und Fähigkeiten ihrer Klien tinnen und Klienten unterstützen und fördern können, benötigen sie Grundlagenwissen über Erscheinungsformen und Entstehungsbedingungen von Behinderung. Dieser Kurs gibt einen Überblick über verschiedene Behinderungsformen und befasst sich mit Handlungsmöglichkeiten für den agogischen Alltag. Begriff der Behinderung nach ICF / Einblick in verschiedene Behinderungsformen, insbesondere kognitive und körperliche Beeinträchtigungen. Die Teilnehmenden können den Begriff der Behinderung nach ICF erläutern und einen Überblick über verschiedene Erscheinungsformen von Behinderung geben. Sie können Definitionen, Ursachen und Erscheinungsbilder benennen und erkennen Möglichkeiten für das agogische Handeln im Alltag. Der Kurs eignet sich für agogische Fachpersonen, die neu im sozialen Bereich tätig sind und für all jene, die ihre Kenntnisse auffrischen und erweitern wollen. Silvia Meier Kurs Tage / CHF / / Agogis, c/o Juventus KLZ, Zürich und Agogis, c/o Stiftung Arkadis, Olten 1 Der Begriff der geistigen Behinderung Behinderungsbegriff und agogische Begleitung «Geistige Behinderung» ist eine Begriffszuschreibung, die nicht von den Betroffenen selbst, sondern von anderen stammt. Möchten sich agogische Fachpersonen auf Menschen mit geistiger Behinderung einlassen, müssen sie bereit dazu sein, das eigene, sogenannt «normale» Denken kritisch zu hinterfragen. Die Teilnehmenden lernen in diesem Kurs, dem «normabweichenden» Denken mit Respekt zu begegnen. Entwicklungspsychologie / Begriff der Behinderung / Agogische Begleitung Die Teilnehmenden bauen für normabweichendes Denken Interesse, Respekt und Verständnis auf und erkennen «normales» Denken in seiner Besonderheit. Sie wissen über die intellektuelle Herausforderung, die sich aus der Begleitung von Menschen mit geistiger Behinderung ergibt. Fachpersonen im agogischen und sozialpädagogischen Arbeitsbereich Jakob Egli Kurs Tage / CHF Agogis, c/o KLZ Juventus, Zürich 9

10 1 Ernst Sulzener Kurs Tage / CHF / Bildungszentrum Propstei, Bildungszentrum der Kath. Kirche Aargau, Wislikofen 1 Beeinträchtigung Basale Stimulation im agogischen Alltag Grundlagen und Umsetzungsmöglichkeiten in der Berufspraxis Basale Stimulation zeigt sich seit vielen Jahren als ein sehr nützlicher und sinnvoller Zugang zu Menschen mit schwerer Beeinträchtigung. Sie nutzt die Ebenen der Kommunikation, Bewegung und Wahrnehmung als Grundelemente der Begegnung und der Gestaltung alltäglicher Dinge wie Kontaktaufnahme, Pflege und gemeinsame Aktivitäten. Basale Stimulation kann zur Förderung und Aktivierung, zur Vermittlung von Schutz und Geborgenheit, zur Beruhigung und Entspannung und zur Gewährung von grösstmöglicher Eigenständigkeit eingesetzt werden. Grundlagen der Basalen Stimulation und ihre Voraussetzungen und / Gestaltung von Angeboten auf verschiedenen Interaktions-Ebenen. Die Teilnehmenden kennen die Grundlagen und Kernziele der Basalen Stimulation und machen Selbsterfahrungen durch Körperübungen. Sie können die Grundelemente der Basalen Stimulation in ihrem Berufsalltag umsetzen. Fachpersonen im agogischen und sozialpädagogischen Arbeitsbereich Arbeitsweise Der Kurs kann mit einer Teilnahmebescheinigung des internationalen Fördervereins für Basale Stimulation abgeschlossen werden (zusätzliche Kosten von CHF 20. pro TeilnehmerIn) Lilo Steinmann Kurs Tag / CHF Agogis, c/o KLZ Juventus, Zürich Einführung in die funktionale Gesundheit und in die ICF Grundlagen und Anwendungen in der Berufspraxis Mit dem Konzept der Funktionalen Gesundheit und der ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit) wird die Lebenslage von Klientinnen und Klienten systemisch beschrieben. Unterschiedliche Wechselwirkungen zwischen Umwelt und Individuum werden dadurch sichtbar gemacht. Das Konzept der funktionalen Gesundheit dient einerseits als Denkmodell für die verschiedenen Beeinträchtigungen und andererseits als Raster für Beobachtungen, Berichte und Entwicklungsplanungen. Es ist interdisziplinär anwendbar. Geschichte, Philosophie,, Aufbau und des Konzeptes der Funktionalen Gesundheit und der ICF / Anwendungsmöglichkeiten in Bestandesaufnahmen der individuellen Lebens- und Entwicklungsplanung und in herausfordernden Situationen in der Berufspraxis. Die Teilnehmenden kennen die Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten der funktionalen Gesundheit und der ICF in der Berufspraxis. Sie reflektieren die Möglichkeiten der Umsetzung an ihrem Arbeitsplatz. Fachpersonen im agogischen und sozialpädagogischen Arbeitsbereich 10

11 1 Beeinträchtigung Veränderungsprozesse begleiten Fort-Schritte in Gang bringen Wir leben in einer Zeit des steten Wandels. Auch Klientinnen und Klienten sind gefordert, sich zu verändern oder sich an neue Begebenheiten anzupassen gewollt oder ungewollt. Menschen verharren gerne in gewohnten Mustern und wehren sich oft gegen Veränderung. Es gibt jedoch Mittel und Wege, die Schwelle hin zur Veränderung tief zu halten und die Betroffenen einzuladen, erste Schritte zu tun. Grundhaltungen des Prozessbegleitenden / Sensibilisierung auf den Begriff Prozess / Tools zur Zielimagination und rreichung / Methoden der Musterunterbrechung und Entscheidungsfindung / Orientierung an Lösungen und n / Umgang mit Widerstand. Die Teilnehmenden erhalten Know-How über die Prozessbegleitung. Sie kennen klientenzentrierte Methoden und Fragetypen zur Initiierung von Veränderung. Sie können sich auf und Lösungen statt auf Probleme fokussieren und erhalten mehr Sicherheit im Begleiten von Menschen in ihrem Alltag. Fachpersonen im agogischen und sozialpädagogischen Arbeitsbereich Theresia Marty Kurs Tage / CHF / Kirchgemeinde Neumünster, Zürich 1 Gewaltfreie Kommunikation mit Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung Von der Ohnmacht zur Kooperation Oft ist es im agogischen Berufsalltag schwierig, die verbalen und nonverbalen Aussagen zu verstehen und verständlich zu beantworten. Auf beiden Seiten können Gefühle von Verzweiflung und Ohnmacht entstehen, die zu aggressivem Verhalten und Rückzug der Klientel führen können. Empathie und Klarheit in der Kommunikation sind deeskalierend und helfen den Menschen mit Beeinträchtigung, mit ihrer Umwelt zu kooperieren. Grundlagen der gewaltfreien Kommunikation / verschiedene Kommunika tionsformen. Die Teilnehmenden können mit der Methode der gewaltfreien Kommunikation neue Kommunikationsmöglichkeiten zu ihren Klientinnen und Klienten erschliessen. Fachpersonen im agogischen und sozialpädagogischen Arbeitsbereich Caroline Welti Borst Kurs Tage / CHF Agogis, c/o Stiftung Arkadis, Olten 11

12 1 Laure Bamat Kofler, Esther Müller Kurs Tage / CHF Foyer St. Anton, Röm.-kath. Kirchge meinde, Zürich 1 Beeinträchtigung Einführung in die Entwicklungspsychologie Entwicklungspsychologische Grundlagen zum besseren Verständnis von Menschen mit Beeinträchtigung Agogische Fachpersonen begegnen im Alltag mit Menschen mit Beeinträchtigung immer wieder herausfordernden Situationen und Verhaltensweisen, die Fragen aufwerfen. Dieser Kurs bringt den Teilnehmenden Grundlagen der Entwicklungspsychologie näher. Dadurch können sie ihre Klientinnen und Klienten adäquat in ihrer Entwicklung wahrnehmen und sie ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten angepasst begleiten. Kennenlernen von verschiedenen entwicklungstheoretischen Ansätzen / Einführung in die kognitive und psychosoziale Entwicklung / Kennenlernen der Entwicklungsbereiche / Auswirkungen auf die agogische Begleitung. Die Teilnehmenden wissen, wie sich Menschen in verschiedenen Bereichen entwickeln. Die Teilnehmenden können entwicklungspsychologische Ansätze in die Alltagsbegleitung einbeziehen. Agogische und sozialpädagogische Fachpersonen, die mit Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung arbeiten Sabine Kundert Kurs Tage / CHF Agogis, c/o KLZ Juventus, Zürich Integrative Validation nach Nicole Richard Kommunizieren mit Menschen mit Demenz Mit Menschen mit Demenz im Alltag zu kommunizieren ist eine besondere Herausforderung. Die Integrative Validation (IVA) bietet hier einen Begleitungsansatz und eine Kommunikationsweise, die auf einer gewährenden und wertschätzenden Grundhaltung basiert und sich an der Erfahrungswelt und den Ressourcen der betroffenen Personen orientiert. Die Methodik der IVA benennt und bestätigt die vorhandenen Ressourcen und erklärt sie für gültig und richtungsweisend. Der Mensch mit Demenz fühlt sich verstanden und ernst genommen, Vertrauen kann aufgebaut und die Identität gestärkt werden. Kernsymptome der Demenzerkrankung / Schutzstrategien von Menschen mit Demenz / Ressourcenorientierung / Methodik der IVA / Arbeit mit Ressourcen, Antrieben und Gefühlen. Die Teilnehmenden kennen die Methodik der IVA und verstehen die Bedeutung einer wertschätzenden und akzeptierenden Grundhaltung in der Begleitung von Menschen mit Demenz. Sie kennen die Ressourcen der Antriebe und der Gefühle sowie die Rahmenbedingungen der IVA. Sie sind sich der Wichtigkeit der Körpersprache im Umgang mit Menschen mit Demenz bewusst. Der Kurs schliesst mit dem IVA-Zertifikat ab. Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis Fachperson Betreuung oder gleichwertige Vorbildung (Abschluss auf Stufe Sek. II im Sozial- oder Gesundheitsbereich). Arbeitsweise Im Kurspreis inbegriffen ist das IFA-Zertifikat von CHF

13 1 Beeinträchtigung Grundlagen der Unterstützten Kommunikation Methoden und Hilfsmittel für die Kommunikation Mit anderen Menschen zu kommunizieren ist ein grundmenschliches Bedürfnis. Doch vielen Menschen mit einer Behinderung ist es nicht möglich, sich über eine gut verständliche Lautsprache zu äussern. Die Unterstützte Kommunikation kann die kommunikative Situation von Menschen mit Behinderungen verbessern und eröffnet somit die Möglichkeit der Kontaktaufnahme. Der Kurs gibt einen Überblick über ausgewählte Hilfsmittel und Methoden und zeigt anhand von Beispielen deren Einsatzmöglichkeiten. Relevanz von Kommunikation / Grundlagen der Unterstützten Kommunikation (Definition,, Hilfsmittel, Methoden). Die Teilnehmenden sind sich über den hohen Stellenwert der Kommunikation und deren Bedeutung für den Menschen bewusst. Sie kennen die wichtigsten Methoden und Hilfsmittel der Unterstützten Kommunikation und deren Einsatzbereiche. Sie kennen Möglichkeiten der Anwendung im eigenen Berufsalltag. Fachpersonen im agogischen und sozialpädagogischen Arbeitsbereich, die die Grundlagen der Unterstützten Kommunikation kennen lernen und vertiefen wollen. Sabine Müller, Silvia Meier Kurs Tage / CHF Agogis, c/o Juventus KLZ, Zürich 1 Unterstützte Kommunikation und Diagnostik Von der Ursache zur Wirkung. Von der Interaktion bis zur Unterstützten Kommunikation (UK) Wie können Menschen ohne Lautsprache im Alltag in ihrer Kommunikationsmöglichkeit und Sprachentwicklung durch unterstützte Kommunikation unterstützt werden und dadurch zu mehr Selbstbestimmung und Partizipation gelangen? Welche Hilfsmittel und Hilfestellungen unterstützen unser gegen seitiges Verstehen? Anhand von Fallbeispielen werden in diesem Kurs Methoden und Möglichkeiten aufgezeigt, wie Kommunikationsverhalten erklärt werden kann und wie Alltagssituationen für gemeinsame Dialoge arrangiert werden können. Kommunikationsverhalten beobachten und beschreiben / Diagnostische Instrumente zum Erfassen der Kommunikation / Hilfsmittel und Hilfestellungen für angepasste Dialoge im Alltag. Die Teilnehmenden wissen um die verschiedenen Kommunikationsebenen und kennen geeignete Instrumente zum Erfassen der Kommunikationsfähigkeit. Sie erkennen, dass die Unterstützung auf dem Weg von der Interaktion zur UK multimedial erfolgen muss. Sie kennen Hilfsmittel und Methoden, um ihre Klientinnen und Klienten individuell im Alltag zu begleiten und zu unterstützen. Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis Fachperson Betreuung oder gleichwertige Vorbildung (Abschluss auf Stufe Sek. II im Sozial- oder Gesundheitsbereich). Sabine Schaub Kurs Tage / CHF Agogis, c/o Juventus KLZ, Zürich 13

14 1 Pia Georgi-Tscherry Kurs Tage / CHF Agogis, c/o Stiftung Arkadis, Olten 1 Beeinträchtigung Sich selber beschäftigen eigenständig lernen Empowerment und Persönlichkeitsentwicklung Adäquate Beschäftigungsangebote für Personen mit Schwer- und Mehrfachbeeinträchtigung sind aufgrund kognitiver und motorischen Beeinträchtigungen der Zielgruppe schwierig zu definieren. Wie können Fachkräfte den Bedürfnissen nach Aktivität und Beschäftigung der Klientinnen und Klienten gerecht werden? Im Fokus dieses Kurses steht die Kombination und Anwendung der Konzepte Active Learning Approach, Basale Stimulation und Kinaesthetics mit ihrer Bedeutung für Selbstwirksamkeit und Sinnhaftigkeit für Menschen mit schwerer Beeinträchtigung. Active Learning Approach und dazugehörige Wahrnehmungshilfen / Basale Stimulation / Kinaesthetics. Die Teilnehmenden erwerben sich Grundwissen über Active Learning Approach und deren Wahrnehmungshilfen und sind in der Lage, diese in ihrem Berufsalltag anzuwenden. Sie wissen um die Möglichkeit der Kombination der drei Konzepte und der daraus resultierenden individuellen Förderung von Menschen mit einer Schwer- und Mehrfachbeeinträchtigung. Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis Fachperson Betreuung oder gleichwertige Vorbildung (Abschluss auf Stufe Sek. II im Sozial- oder Gesundheitsbereich) Corinna Fueter Kurs Tage / CHF Agogis, c/o Juventus KLZ, Zürich Autismus-Spektrum-Störungen Grundlagen und Handlungsansätze Im Verlaufe der letzten beiden Jahrzehnte hat sich der Begriff der Autismus- Spektrum-Störungen immer mehr durchgesetzt und praxisrelevante Erkenntnisse aus der Forschung haben zu autismusspezifischen Handlungsansätzen geführt. Vor diesem Hintergrund entwickeln die Teilnehmenden ein Verständnis von Autismus aus verschiedenen Perspektiven, thematisieren die konkrete Bedeutung für die Berufspraxis und lernen relevante Handlungsansätze kennen. Ergebnisse aus der Autismusforschung / Sicht der Betroffenen / Autismusspezifische Handlungsansätze / Umsetzung im agogischen Alltag. Die Teilnehmenden entwickeln auf der Basis von Grundlagen- und Fachwissen ein differenziertes Verständnis von Autismus-Spektrum-Störungen. Sie kennen die besonderen Anforderungen in der Begleitung ihrer Klientel und können die Erkenntnisse für die eigene Arbeit nutzbar machen. Fachpersonen im agogischen und sozialpädagogischen Arbeitsbereich, die mit Menschen mit Autismus arbeiten 14

15 1 Beeinträchtigung Strukturierung und Visualisierung im Alltag mit TEACCH Einführung ins TEACCH-Förderprogramm Alltägliche Handlungen könnten so strukturiert und vereinfacht werden, dass Menschen mit geistiger Behinderung und/oder Autismus-Spektrum-Störung diese selbstständig ausführen können. Das TEACCH-Förderprogramm bietet dabei Unterstützung. Es baut auf der Strukturierung von Raum und Zeit, Förderung der selbstständigen Arbeitsorganisation und der Strukturierung von Lernmaterialien auf. Autismus-Spektrum-Störung / Grundlagen des Förderprogramms TEACCH / Grundsätze der Unterstützten Kommunikation. Die Teilnehmenden lernen die Bedeutung von Strukturierung und Visualisierung für Menschen mit Wahrnehmungsbeeinträchtigung kennen und können mit Hilfe des TEACCH-Programms alltägliche Handlungen ihrer Klientinnen und Klienten strukturieren und vereinfachen. Fachpersonen im agogischen und sozialpädagogischen Arbeitsbereich, die mit Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung oder mit geistiger oder mehrfacher Behinderung arbeiten. Arbeitsweise Videoaufnahmen, Gruppenarbeiten und Selbsterfahrungsübungen. Der dritte Kurstag dient der Diskussion der gemachten Erfahrungen und der Präsentation der eigenen konkreten Umsetzung. Corinna Fueter Kurs Tage / CHF / Agogis, c/o Juventus KLZ, Zürich 1 Verhaltensbeobachtungen in Worte fassen Entwicklungsorientierte Diagnostik Oft ist es schwierig, beobachtetes Verhalten in Worte zu fassen. Agogische Fachpersonen benötigen ein differenziertes Vokabular, um Fähigkeiten und Ressourcen ihrer Klientinnen und Klienten ohne Interpretationen beschreiben zu können. Das Wissen über geeignetes diagnostisches Material, das entwicklungsorientiert Schritt für Schritt Kompetenzen und Fähigkeiten beschreibt, kann als konkrete Hilfestellung dienen. Anhand von Videobeispielen üben die Teilnehmenden, Beobachtungen zu beschreiben und zu erfassen sowie eine Orientierung bezüglich der Unterstützung zum nächsten Entwicklungsschritt zu erkennen. Beobachten Interpretieren Beurteilen / Berichte verfassen / Beobachtungsund Beurteilungsskalen PAC (Pädagogische Analyse und Curriculum) / Entwicklungsgitter nach Kiphard und weitere Beobachtungsinstrumente / Entwicklungsorientierte Diagnostik mit ICF. Die Teilnehmenden können ihre Beobachtungen in Worte fassen und kennen geeignete Konzepte des Beobachtens und Beurteilens, die sie in Teambesprechungen klärend und orientierend einbringen können. Fachpersonen im agogischen und sozialpädagogischen Arbeitsbereich, die ihre Kenntnisse im Beobachten, Beschreiben und Erfassen vertiefen möchten Silvia Meier Kurs Tage / CHF Agogis, c/o Stiftung Arkadis, Olten 15

16 1 neu Caroline Welti Borst Kurs Tag / CHF Agogis, c/o Juventus KLZ, Zürich 1 Beeinträchtigung Grundlagen der Kooperation Warum wir von Natur aus kooperieren In der neurologischen Forschung ist zunehmend von «social brain» die Rede. Damit ist gemeint, dass der Mensch primär nicht auf Egoismus und Konkurrenz eingestellt ist, sondern auf Kooperation und Resonanz. Diese naturwissenschaftlichen Erkenntnisse können die Sichtweisen der kooperativen Agogik tiefgreifend erweitern. Grundlagen aus der Neurobiologie, der Spieltheorie und der Entwicklungspsychologie / Menschliche Kooperation. Die Teilnehmenden kennen die neurobiologische Sichtweise von Kooperation. Sie wissen, wie menschliche Kooperation erforscht wird und wissen um die Konsequenzen dieser Erkenntnisse für das agogische Handeln in ihrer Berufspraxis. Agogische und sozialpädagogische Fachpersonen, die im psychosozialen Arbeitsfeld tätig sind neu Martin Oliver Peter Kurs Tage / CHF / Agogis, c/o KLZ Juventus, Zürich Rechte von Menschen mit Behinderung Erwachsenenschutzrecht und Behindertengleichstellungsrecht Agogische Fachkräfte sind in ihrem Berufsalltag mit unterschiedlichen Rechtsfragen konfrontiert. Dieser Kurs analysiert rechtliche Grundsätze hinsichtlich ihrer praktischen Umsetzung im Alltag von Mitarbeitenden. Anhand von praktischen Beispielen aus der Praxis erarbeiten sich die Teilnehmenden Falllösungskompetenz für tägliche Rechtsprobleme. Erwachsenenschutzrecht / Behindertengleichstellungsrecht / Methoden zur praktischen Nutzung des Rechts in typischen Problemstellungen. Die Teilnehmenden kennen die gesetzlichen Gundlagen des Erwachsenenschutzrechts und des Behindertengleichstellungsrechts. Sie analysieren Beispiele aus der Berufspraxis, erkennen rechtliche Schwierigkeiten und können adäquat darauf reagieren. Agogische und sozialpädagogische Fachpersonen 16

17 1 Beeinträchtigung Persönliche Zukunftsplanung (PZP) Neue Wege zur Inklusion Jeder Mensch hat das Recht auf eine selbstgewählte Zukunft. Eigene motivieren, legen Kräfte frei und verhindern Apathie oder Aggression. Die Persönliche Zukunftsplanung bietet eine Vielfalt von Methoden an, um mit Menschen mit und ohne Beeinträchtigung über ihre Zukunft nachzudenken, Veränderungen im Leben zu planen, zu formulieren und diese mit anderen Menschen umzusetzen. Sie geht von den Stärken und Fähigkeiten einer Person aus und will passende Unterstützungsmöglichkeiten schaffen. Die Teilnehmenden lernen personenzentrierte Methoden kennen und setzen diese in ihrer Berufspraxis um. Personenzentriertes Denken / UN-Konvention / Inklusion / Methoden persönlicher Zukunftsplanung (Unterstützungskreis, MAPS, PATH). Die Teilnehmenden nennen Kriterien und Beispiele personenzentrierten Denkens. Sie können zwischen Integration und Inklusion unterscheiden. Sie beschreiben Methoden der PZP und wenden einzelne in ihrer Berufspraxis an. Sie erläutern die Anwendungswirkung der Methoden auf ihre Arbeit mit Menschen und können die der UN-Konvention für Menschen mit Behinderung benennen. Fachpersonen im agogischen und sozialpädagogischen Arbeitsbereich, Angehörige und Freunde von Menschen mit Beeinträchtigung Tobias Zahn Kurs Tage / CHF / Agogis, c/o Stiftung Arkadis, Olten 1 Leichte Sprache Texte besser verstehen selbstbestimmter Entscheiden Jeder Mensch kann Texte in leichter Sprache besser verstehen. Die Leichte Sprache ist ein Konzept zur vereinfachten Darstellung von Schriftsprache und bezeichnet eine sprachliche Ausdrucksweise, die sehr leicht verständlich ist. Menschen mit Lernschwierigkeiten oder Migrationshintergrund haben somit besseren Zugang zu wichtigen Informationen. Leichte Sprache ist eine Möglichkeit, Barrieren abzubauen und gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Lernschwierigkeiten zu ermöglichen. Ursprung des Konzeptes / Anwendungsmöglichkeiten und Zielgruppen von Leichter Sprache / Kriterien / Verfassen von Texten. Die Teilnehmenden benennen theoretische Grundlagen zum Konzept Leichte Sprache. Anhand von praktischen Übersetzungsübungen lernen sie die Anwendung von Leichter Sprache und verfassen und übersetzen erste eigene Texte. Agogische und sozialpädagogische Fachpersonen neu Tobias Zahn Kurs Tage / CHF Agogis, c/o Stiftung Arkadis, Olten 17

18 1 neu Tobias Zahn Kurs Tage / CHF Agogis, c/o Stiftung Arkadis, Olten 1 Beeinträchtigung Soziale Netzwerke und Unterstützungskreise Anwendung und Umsetzung von praxistauglichen Methoden Soziale Netzwerke unterstützen uns beim Erreichen unserer Zukunftspläne, geben uns Kraft in schwierigen Situationen und bieten Unterstützung im Alltag. Menschen mit Beeinträchtigung haben oft ein kleines Netzwerk, weil sie z.b. in Institutionen leben oder ihre Beeinträchtigungen Kontakte erschweren. Der Kurs zeigt neue Methoden und Möglichkeiten der Persönlichen Zukunftsplanung (PZP) auf, um Netzwerke aufzubauen und erhalten zu können. Soziale Netzwerke / Unterstützungskreise / Circle of friends / Persönliche Zukunftsplanung (PZP) / Sozialräumliche Methoden. Die Teilnehmenden erläutern Grundannahmen der Persönlichen Zukunftsplanung. Sie erstellen mit verschiedenen Methoden ihr soziales Netzwerk und erlernen und erklären, wie ein soziales Netzwerk aufgebaut und erhalten werden kann. Fachpersonen, Selbstvertretende und Angehörige von Menschen mit Beeinträchtigung. Voraussetzung ist das Verstehen von Leichter Sprache Christine Krämer Kurs Tage / CHF Agogis, c/o Stiftung Arkadis, Olten Partizipation ermöglichen Entscheidungsprozesse tragfähiger gestalten Menschen ihrer Situation entsprechend effizient in Entscheidungsprozesse einbeziehen Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen die ihren Arbeits- bzw. Wohnalltag aktiv mitgestalten können, engagieren sich für sich und ihre Umgebung, sie übernehmen verstärkt Verantwortung und sind letztendlich selbständiger. Im Zentrum des Kurses steht «Entscheide treffen im Konsent» (nicht Konsens!), ein Modell und eine Methode, die unterschiedlichste Sichtweisen und Bedürfnisse in wichtigen Entscheidungen berücksichtigt, so dass sie von allen mitgetragen und umgesetzt werden. Modelle der Mitbestimmung und des Mitentscheidens / Die 3 Stufen des Entscheidens im Konsent / Sitzungs- und Gesprächsgestaltung / Gesprächsleitung. Die Teilnehmenden erkennen, wie sie Partizipation im eigenen Arbeitsfeld verstärken können. Sie können die Methode «Entscheiden im Konsent» im eigenen Arbeitsbereich anwenden. Teamleitende, Leitende von Gruppen sowie sozialpädagogisch und agogisch Tätige, welche die Mitverantwortung in ihrem Team, mit ihren Klientinnen und Klienten und Mitarbeitenden verstärken wollen. Grundlagen der Gesprächsführung sollten vorhanden sein. 18

19 1 Beeinträchtigung Autonomie und Selbstbestimmung Neue Ansätze und Impulse Psychodramatische Zugänge zu einem grundmenschlichen Bedürfnis Als Menschen sind wir ein Leben lang herausgefordert, unser Bedürfnis nach Autonomie mit dem nach Sicherheit in Balance zu bringen. Auf andere angewiesen sein, Einschränkungen im Umfeld oder eigene Beeinträchtigungen stellen dabei für unsere Klientinnen und Klienten eine zusätzliche Herausforderung in der Bewältigung dieser Aufgabe dar. Echte Unterstützung erhalten sie von uns nur in dem Masse, wie wir selber gelernt haben, unsere Bedürfnisse wahrzunehmen, zum Ausdruck zu bringen, uns Gehör zu verschaffen. Autonomie versus Abhängigkeit / Kreativität und Spontaneität als Veränderungskräfte / Psychodrama zur Erforschung und Erweiterung des Rollenrepertoires. Die Teilnehmenden erkennen die Bedeutung von Autonomie für sich selbst und für ihre Klientinnen und Klienten und erweitern ihren agogischen Handlungsspielraum. Sie lernen Grundelemente des Psychodramas kennen. Sie experimentieren mit einer Vielzahl unterschiedlicher Arbeitsweisen der Prozessbegleitung und -gestaltung. Fachpersonen im agogischen und sozialpädagogischen Arbeitsbereich Arbeitsweise Die verschiedenen Inszenierungsformen des Psychodramas eröffnen spielerisch und lösungsorient neue Handlungsansätze. neu Erich Gächter, Daniela Dähler Kammermann Kurs Tage / / Agogis, c/o KLZ Juventus, Zürich 1 Ethische Fragestellungen in der Sozialpädagogik Lösungs- und Handlungsmöglichkeiten für die Berufspraxis Dürfen agogische Fachkräfte einen Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung zwingen, die Zähne zu putzen oder weniger zu essen? Welche Bedeutung nimmt die pränatale Diagnostik in der Sozialpädagogik ein? Der Kurs thematisiert diese und weitere Fragestellungen und zeigt unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten für die Praxis auf. Grundlagen und unterschiedliche Ansätze der Ethik / Konzept von Beachamp & Childress (Autonomie, Fürsorge, Nicht-Schaden und Gerechtigkeit). Die Teilnehmenden erarbeiten Lösungsansätze für sozialpädagogische Fragestellungen aus ethischer Sicht und werden für ethische Fragestellungen sensibilisiert. Sie lernen verschiedene ethische Modelle kennen. Fachpersonen im agogischen und sozialpädagogischen Arbeitsbereich Arbeitsweise Vorgängig zum Kurs wird ein Skript zur Verfügung gestellt. Literaturgrundlage: Bonfranchi, R. (2011). Ethische Handlungsfelder der Heilpädagogik. Bern: Verlag Peter Lang Riccardo Bonfranchi Kurs Tage / CHF / Agogis, c/o Juventus KLZ, Zürich 19

20 1 Armin Eberli Kurs Tage / CHF Agogis, c/o Juventus KLZ, Zürich 1 Beeinträchtigung Kollegiale Ethikberatung in der Berufspraxis Der Berufskodex von AvenirSocial als Hilfsmittel für berufsethische Diskussionen Als Mitarbeitende im Sozialbereich sind wir täglich mit schwierigen Entscheidungen und mit ethischen Fragestellungen konfrontiert. Wir sind gefordert, ethische Diskussionen zu führen und unsere Entscheidungen ethisch zu begründen. Im Berufskodex von AvenirSocial werden Richtlinien für das berufsethische Handeln in der Sozialen Arbeit dargelegt. Um das Instrument «Berufskodex» anwenden zu können, sind Grundkenntnisse des ethischen Argumentierens und der kollegialen Beratung in der Praxis (Intervision) unerlässlich. Grundlagen des ethischen Argumentierens / Der Berufskodex von AvenirSocial als Arbeitsinstrument für die kollegiale Ethikberatung in der Berufspraxis. Die Teilnehmenden kennen die Grundlagen des ethischen Argumentierens und können diese in ihrem Arbeitsalltag anwenden. Sie sind in der Lage, mit Hilfe des Berufskodex kollegiale ethische Beratungen durchzuführen. Fachpersonen im agogischen und sozialpädagogischen Arbeitsbereich 20

9. Sozialwissenschaften

9. Sozialwissenschaften 9. Sozialwissenschaften 9.1 Allgemeines Die Lektionendotation im Fach Sozialwissenschaft beträgt 200 Lektionen. Davon sind 10% für den interdisziplinären Unterricht freizuhalten. (Stand April 2005) 9.2

Mehr

Inklusive Weiterbildung zur Moderatorin / zum Moderator in Persönlicher Zukunftsplanung PZP. Zürich Oktober 2015 - Juni 2016

Inklusive Weiterbildung zur Moderatorin / zum Moderator in Persönlicher Zukunftsplanung PZP. Zürich Oktober 2015 - Juni 2016 Inklusive Weiterbildung zur Moderatorin / zum Moderator in Persönlicher Zukunftsplanung PZP Zürich Oktober 2015 - Juni 2016 Veranstalter Patronat Unterstützt durch Zukunftsplanung ist... Stärken Vernetzen

Mehr

Module der Weiterbildung Gerontopsychiatrische Pflege und Betreuung gem. AVPflewoqG. Themenbereich / Inhalt

Module der Weiterbildung Gerontopsychiatrische Pflege und Betreuung gem. AVPflewoqG. Themenbereich / Inhalt Module der Weiterbildung Gerontopsychiatrische Pflege und Betreuung gem. AVPflewoqG Themenbereich / Inhalt Stunden Modul A: Gerontopsychiatrische Betreuungsqualifikation 216 Std. A 1: Medizinisch-pflegerische

Mehr

2016 _Begleitung in der letzten Lebensphase Schwer Kranke und Sterbende begleiten

2016 _Begleitung in der letzten Lebensphase Schwer Kranke und Sterbende begleiten 2016 _Begleitung in der letzten Lebensphase Schwer Kranke und Sterbende begleiten Bildungstage Menschen in der letzten Lebensphase zu begleiten, stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Ziel

Mehr

Schulungseinheit Nr. 4: Herausforderndes Verhalten bei Demenz

Schulungseinheit Nr. 4: Herausforderndes Verhalten bei Demenz Schulungseinheit Nr. 4: Herausforderndes Verhalten bei Demenz Schulungsziel Zielgruppe Zeitrahmen Schulungsinhalt Teilnehmer kennen die Bedeutung der Kommunikation mit Demenzkranken und wissen, wie Sie

Mehr

Wege und Lösungen finden! Gesundheit als Prozess. Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung der B A D GmbH. Christine Hemmen- Johar Rebekka Gale

Wege und Lösungen finden! Gesundheit als Prozess. Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung der B A D GmbH. Christine Hemmen- Johar Rebekka Gale Wege und Lösungen finden! Gesundheit als Prozess Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung der B A D GmbH Christine Hemmen- Johar Rebekka Gale B A D GmbH, Stand 01/2009 Überblick Unsere Arbeitsweise: Wir

Mehr

Autismus Alltag und Familie

Autismus Alltag und Familie Autismus Alltag und Familie Ein Kurs für Eltern Sie sind Eltern von einem Kind mit Autismus und leben dadurch einen speziellen Alltag. Vielleicht herrscht auch bei Ihnen manchmal das Chaos oder sie kommen

Mehr

Wir achten und schätzen

Wir achten und schätzen achten und schätzen Der Mensch und seine Einzigartigkeit stehen bei uns im Zentrum. begegne ich den Mitarbeitenden auf Augenhöhe und mit Empathie stehe ich den Mitarbeitenden in belastenden Situationen

Mehr

Was ist Sozialpsychiatrie? Auf den ersten Blick...

Was ist Sozialpsychiatrie? Auf den ersten Blick... Was ist Sozialpsychiatrie? Auf den ersten Blick... Sozialpsychiatrie ist ein Fachbegriff für eine bestimmte Art, Menschen bei seelischen Krisen und psychischen Erkrankungen professionell zu helfen. Besonders

Mehr

Selbstwert: behindert? Psychische Gesundheit von Frauen mit Behinderung

Selbstwert: behindert? Psychische Gesundheit von Frauen mit Behinderung Selbstwert: behindert? Psychische Gesundheit von Frauen mit Behinderung Mag. a Huberta Haider, MBA FEM Süd FRAUENASSISTENZ im Rahmen der Fachtagung Blickpunkt: Frauen. Behinderung. Gesundheit Wiener Rathaus,

Mehr

Diese Seminare richten sich an Mitarbeiter im Bereich der stationären/ambulanten oder auch häuslichen Pflege oder Betreuung.

Diese Seminare richten sich an Mitarbeiter im Bereich der stationären/ambulanten oder auch häuslichen Pflege oder Betreuung. Themenübersicht Pflege und Betreuung Diese Seminare richten sich an Mitarbeiter im Bereich der stationären/ambulanten oder auch häuslichen Pflege oder Betreuung. Erste Hilfe bei Kleinkindern Wenn Sie ein

Mehr

Das Modell der Systemisch-Lösungsorientierten Beratung

Das Modell der Systemisch-Lösungsorientierten Beratung newsletter 04 / 2010 Das Modell der Systemisch-Lösungsorientierten Beratung Stellen Sie sich vor, es passiert ein Wunder und ihr Problem wurde gelöst, was genau hat sich dann in Ihrem Leben geändert? Die

Mehr

Grundkurs: Systemische Beratung

Grundkurs: Systemische Beratung Curriculum Grundkurs + Aufbaukurs Grundkurs: Systemische Beratung 1. Systemisches Basiswissen und theoretische Grundlagen: Einführungskurs, 20 UE Der Einführungskurs dient dem Kennenlernen der Lehrberaterin,

Mehr

Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg Schulversuch 41-6623.1-01/29 vom 13. April 2010 Lehrplan für das Berufskolleg für Praktikantinnen und Praktikanten Erziehung und Betreuung gestalten

Mehr

Höhere Fachschule für Sozialpädagogik. Olten

Höhere Fachschule für Sozialpädagogik. Olten Höhere Fachschule für Sozialpädagogik Olten Einsatzgebiete, Aufgaben und Kompetenzen Dipl. Sozialpädagogen/Sozialpädagoginnen HF sind qualifizierte Fachpersonen für die Begleitung von Menschen mit Benachteiligungen

Mehr

Mädchentreff Goldach Ziele und Inhalte

Mädchentreff Goldach Ziele und Inhalte Mädchentreff Goldach Ziele und Inhalte 1 Zielgruppe 1 2 Ziele 1 2.1 Ziele auf individueller Ebene der Mädchen 1 2.2 Ziele auf gesellschaftlicher Ebene 1 2.3 Ziele auf der Ebene des Mädchentreffs 1 3 Angebote

Mehr

Seminarreihe für Pflegeberufe

Seminarreihe für Pflegeberufe Sie sind ständig gefordert sich auf besondere Bedürfnisse von alten oder kranken Menschen einzustellen Sie sind aber auch Ansprechpartner für Angehörige dieser zu betreuenden Menschen und hier oft mit

Mehr

Lehrgang: Coaching als modernes Führungsinstrument

Lehrgang: Coaching als modernes Führungsinstrument Seite 1 von 10 Lehrgang: Coaching als modernes Führungsinstrument Seite 2 von 10 Lehrgang: Coaching als modernes Führungsinstrument Coaching ist ein lösungs- und zielorientierter Prozess im beruflichen

Mehr

Unser Verständnis von Mitarbeiterführung

Unser Verständnis von Mitarbeiterführung Themenseminar für Führungskräfte Darum geht es in unseren Seminaren und Trainings-Workshops für Führungskräfte: Führungskräfte schaffen Bedingungen, in denen sie selbst und ihre Mitarbeiter sich wohlfühlen,

Mehr

INFORMATIONSMATERIAL ZUR AKTUELLEN WEITERBILDUNG AUFBAUKURS IN SYSTEMISCHER THERAPIE WB - A8 / 2016-2017. (Zertifikatskurs systemische Therapie, SG)

INFORMATIONSMATERIAL ZUR AKTUELLEN WEITERBILDUNG AUFBAUKURS IN SYSTEMISCHER THERAPIE WB - A8 / 2016-2017. (Zertifikatskurs systemische Therapie, SG) INFORMATIONSMATERIAL ZUR AKTUELLEN WEITERBILDUNG AUFBAUKURS IN SYSTEMISCHER THERAPIE WB - A8 / 2016-2017 (Zertifikatskurs systemische Therapie, SG) www.wist-muenster.de Das Westfälische Institut für Systemische

Mehr

CAS PFM CAS FiB CAS IB

CAS PFM CAS FiB CAS IB Certificate of Advanced Studies Zusatzausbildungen CAS im Bereich Integrative Fördermassnahmen IFM CAS PFM CAS FiB CAS IB Form, Struktur, Inhalte und Daten Bereichsleiterin IFM, integrative Fördermassnahmen

Mehr

Weiterbildung in Personzentrierter Beratung nach den Richtlinien der GWG

Weiterbildung in Personzentrierter Beratung nach den Richtlinien der GWG Marion Satzger-Simon Diplom-Psychologin Ausbilderin für Personzentrierte Beratung und Personzentrierte Psychotherapie der GWG (Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie) Weiterbildung

Mehr

Informationen zur Qualifizierung von GTS-Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern

Informationen zur Qualifizierung von GTS-Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern Anlage 3 Informationen zur Qualifizierung von GTS-Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern Die Kooperation mit Pädagogischen Partnern ist eines der Standbeine innerhalb des rheinland-pfälzischen Ganztagsschulkonzeptes.

Mehr

Handlungsfeld 1: Unterricht gestalten und Lernprozesse nachhaltig anlegen

Handlungsfeld 1: Unterricht gestalten und Lernprozesse nachhaltig anlegen Welche Methoden, Arbeits- und Kommunikationsformen kennen Sie? Beobachten und dokumentieren Sie, welche in Ihrer Ausbildungsklasse realisiert werden. Planen und skizzieren Sie in knapper Form eine Unterrichtsstunde

Mehr

# $! % & $ ' % () "& *" + ) $, " + $ -& - & $, + " $ -. /! #!( % + + +(" 1- $ 2 & 1# 34 $,

# $! % & $ ' % () & * + ) $,  + $ -& - & $, +  $ -. /! #!( % + + +( 1- $ 2 & 1# 34 $, !" # $! % & $ ' % () "& *" +!" ) $, " + $ -& - & $, + " $ -. /!!0 #!( % + + +(" 1- $ 2 & 1# 34 $, $%&'()# * & +! "# ( 2 (. (" 5". 5 6 7!891:!;:?@@A>@@9=>?B:A@@, < @C7?A--D

Mehr

Leitsätze. zur Ausrichtung der Altersheime der Stadt Zürich

Leitsätze. zur Ausrichtung der Altersheime der Stadt Zürich Leitsätze zur Ausrichtung der Altersheime der Stadt Zürich 27 Altersheime, ein Gästehaus und die Direktion verstehen sich als innovative und kundenorientierte Dienstleistungsbetriebe 1 Ältere Menschen,

Mehr

Pädagogik, Psychologie. und Psychiatrie. www.kwa-bildungszentrum.de BILDUNGSZENTRUM

Pädagogik, Psychologie. und Psychiatrie. www.kwa-bildungszentrum.de BILDUNGSZENTRUM Pädagogik Psychologie und Psychiatrie Fortbildungszentrum Pädagogik, Psychologie und Psychiatrie 2014 www.kwa-bildungszentrum.de BILDUNGSZENTRUM Kompetenz Private staatlich anerkannte Berufsfachschulen

Mehr

SUPERVISION BRINGT S... www.oevs.or.at

SUPERVISION BRINGT S... www.oevs.or.at SUPERVISION BRINGT S... www.oevs.or.at SUPERVISION BRINGT S ZUR SPRACHE Supervision ermöglicht - Austausch und gemeinsames Verstehen - Entlastung durch Reflexion der beruflichen Situation Häufige Missverständnisse

Mehr

CoachingKompetenzen. Modularer Aufbau. Systemische Weiterbildung. für Führungskräfte Inhouse Seminar für Unternehmen

CoachingKompetenzen. Modularer Aufbau. Systemische Weiterbildung. für Führungskräfte Inhouse Seminar für Unternehmen Systemische Weiterbildung Praxisorientiert mit vielen Übungen München CoachingKompetenzen für Führungskräfte Inhouse Seminar für Unternehmen Modularer Aufbau Weiterbildung: CoachingKompetenzen Führung

Mehr

BEGLEITETE ARBEIT BESUCHSDIENST AMBIENTE ZU HAUSE INTEGRIERTE ARBEITSPLÄTZE JOB COACHING

BEGLEITETE ARBEIT BESUCHSDIENST AMBIENTE ZU HAUSE INTEGRIERTE ARBEITSPLÄTZE JOB COACHING BEGLEITETE ARBEIT BESUCHSDIENST AMBIENTE ZU HAUSE INTEGRIERTE ARBEITSPLÄTZE JOB COACHING BEGLEITETE ARBEIT Besuchsdienst Ambiente zu Hause Integrierte Arbeitsplätze Job Coaching EINLEITUNG Ihr Anliegen

Mehr

Seminare für Altersarbeit Weiterbildung für Freiwillige

Seminare für Altersarbeit Weiterbildung für Freiwillige Seminare für Altersarbeit Weiterbildung für Freiwillige umfassend kompetent zielgerichtet ein gemeinsames Angebot von und ALFRED ADLER INSTITUT G E N E R AT IO N E N U N D ALT ER Fachstellen für Freiwilligenarbeit

Mehr

INFORMATIONSMATERIAL ZUR AKTUELLEN WEITERBILDUNG GRUNDKURS IN SYSTEMISCHER KOMPETENZ WB - G 23 / 2016-2018

INFORMATIONSMATERIAL ZUR AKTUELLEN WEITERBILDUNG GRUNDKURS IN SYSTEMISCHER KOMPETENZ WB - G 23 / 2016-2018 INFORMATIONSMATERIAL ZUR AKTUELLEN WEITERBILDUNG GRUNDKURS IN SYSTEMISCHER KOMPETENZ WB - G 23 / 2016-2018 Zertifikatskurs 'Systemische Beratung' (SG) www.wist-muenster.de 1. KONZEPTION DER WEITERBILDUNG

Mehr

Die Wünsche und Erfahrungen, Sorgen und Ängste der Eltern begleiten den Schuleintritt. Die Kinder sind nicht ohne ihre Eltern zu haben.

Die Wünsche und Erfahrungen, Sorgen und Ängste der Eltern begleiten den Schuleintritt. Die Kinder sind nicht ohne ihre Eltern zu haben. Vom Erstkontakt zur Zusammenarbeit mit Eltern Netzwerk web Aufbau 4 Postulate zum Einstieg Die Sicht der Eltern die Sicht der Fachpersonen Heilpädagogik-Kongress in Bern 2. September 2009 Beziehungs- und

Mehr

Projektmanagement Support Prozessbegleitung für Projektmanager

Projektmanagement Support Prozessbegleitung für Projektmanager Projektmanagement Support Prozessbegleitung für Projektmanager 80% der scheiternden Projekte scheitern an mangelnder Sozial- und Prozesskompetenzen der Projektleiter Kompetenzen zum Projektmanagement:

Mehr

Leitbild. für die Kindergärten der Kindergartendirektion Vinschgau. Spielen und Lernen im Kindergarten - Achtsamkeit als Weg

Leitbild. für die Kindergärten der Kindergartendirektion Vinschgau. Spielen und Lernen im Kindergarten - Achtsamkeit als Weg Leitbild für die Kindergärten der Kindergartendirektion Vinschgau Spielen und Lernen im Kindergarten - Achtsamkeit als Weg Vorwort der Direktorin Vision was uns leitet Qualität Sicherheit - Gesundheit

Mehr

Betrieblichen Businesscoach. Betrieblichen Konfliktberater

Betrieblichen Businesscoach. Betrieblichen Konfliktberater Fortbildung zum Betrieblichen Businesscoach und/oder Betrieblichen Konfliktberater ihre vorteile Mit unserem Aus-und Fortbildungsprogramm bieten wir Ihnen als Führungskräften mit Personalverantwortung

Mehr

«Eine Person ist funktional gesund, wenn sie möglichst kompetent mit einem möglichst gesunden Körper an möglichst normalisierten Lebensbereichen

«Eine Person ist funktional gesund, wenn sie möglichst kompetent mit einem möglichst gesunden Körper an möglichst normalisierten Lebensbereichen 18 «Eine Person ist funktional gesund, wenn sie möglichst kompetent mit einem möglichst gesunden Körper an möglichst normalisierten Lebensbereichen teilnimmt und teilhat.» 3Das Konzept der Funktionalen

Mehr

Curriculum Softskills für Experten

Curriculum Softskills für Experten Curriculum Softskills für Experten MentaleStärke,Kommunikation Konfliktlösung,Veränderungsmanagement Ein$modulares,$interaktives$Weiterbildungskonzept$$zur$Entwicklung$ von$mentalen$und$sozialen$kompetenzen$von$experten$und$

Mehr

Lorenz & Grahn. Angebote für Mitarbeiter der Pflege. Wertschätzende Kommunikation in der Klinik

Lorenz & Grahn. Angebote für Mitarbeiter der Pflege. Wertschätzende Kommunikation in der Klinik Angebote für Mitarbeiter der Pflege Wertschätzende Kommunikation in der Klinik Neben der fachlichen Kompetenz trägt eine wertschätzende Kommunikation mit Patienten und Angehörigen als auch im Team wesentlich

Mehr

INFORMATIONSMATERIAL ZUR AKTUELLEN WEITERBILDUNG GRUNDKURS IN SYSTEMISCHER KOMPETENZ WB - G22 / 2016-2017. Zertifikatskurs: Systemische Beratung (SG)

INFORMATIONSMATERIAL ZUR AKTUELLEN WEITERBILDUNG GRUNDKURS IN SYSTEMISCHER KOMPETENZ WB - G22 / 2016-2017. Zertifikatskurs: Systemische Beratung (SG) INFORMATIONSMATERIAL ZUR AKTUELLEN WEITERBILDUNG GRUNDKURS IN SYSTEMISCHER KOMPETENZ WB - G22 / 2016-2017 Zertifikatskurs: Systemische Beratung (SG) www.wist-muenster.de 1. KONZEPTION DER WEITERBILDUNG

Mehr

Lehrgang Praxisausbildung

Lehrgang Praxisausbildung Praxisausbildung eine zentrale Aufgabe in sozialen Institutionen In Partnerschaft mit Lehrgang Praxisausbildung Praxisausbildung eine zentrale Aufgabe in sozialen Institutionen 2 Zielgruppe und Voraussetzungen

Mehr

Seminarprogramm 2. Halbjahr 2010 1. Halbjahr 2011

Seminarprogramm 2. Halbjahr 2010 1. Halbjahr 2011 Seminar-Übersicht I. Die tägliche Arbeit mit dem Klienten 1. Systemisches Symptomverständnis und ressourcenorientiertes Begleiten (bei Menschen mit Sucht, Psychose, Depression, Persönlichkeitsstörung oder

Mehr

Das Leitbild vom Verein WIR

Das Leitbild vom Verein WIR Das Leitbild vom Verein WIR Dieses Zeichen ist ein Gütesiegel. Texte mit diesem Gütesiegel sind leicht verständlich. Leicht Lesen gibt es in drei Stufen. B1: leicht verständlich A2: noch leichter verständlich

Mehr

Weiterbildung Gestaltung der späten Berufsphase

Weiterbildung Gestaltung der späten Berufsphase Weiterbildung Gestaltung der späten Berufsphase FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Pädagogische Hochschule des Kantons St.Gallen Pädagogische Hochschule Graubünden Pädagogische Hochschule

Mehr

Praxis für Systemische Therapie und Beratung. Dr. Julia Forster. Einzeltherapie & Beratung. Paartherapie. Familientherapie

Praxis für Systemische Therapie und Beratung. Dr. Julia Forster. Einzeltherapie & Beratung. Paartherapie. Familientherapie Praxis für Systemische Therapie und Beratung Dr. Julia Forster Einzeltherapie & Beratung Paartherapie Familientherapie Familienaufstellungen/Skulpturarbeit (nach V. Satir) Elterncoaching Coaching & Supervision

Mehr

Fachveranstaltungen Herbst /Winter 2014/15

Fachveranstaltungen Herbst /Winter 2014/15 Fachveranstaltungen Herbst /Winter 2014/15 In dem komplexen und sensiblen Feld der sexuellen Gewalt bieten Sie durch ihre klare Haltung und transparente und ruhige Herangehensweise konkrete und praxistaugliche

Mehr

Fortbildungsangebote von Autismus Deutschland LV Berlin e. V.

Fortbildungsangebote von Autismus Deutschland LV Berlin e. V. Fortbildungsangebote von Autismus Deutschland LV Berlin e. V. FB 1: Aggression Ein entwicklungs- und beziehungsorientiertes Arbeitsmodell für den Umgang mit autistischen Kindern und Jugendlichen Dieser

Mehr

Premium League 2015/16. zur pädagogischen Professionalisierung betrieblicher Ausbilder/innen. Anmeldungen unter: vvg.at » 1 «

Premium League 2015/16. zur pädagogischen Professionalisierung betrieblicher Ausbilder/innen. Anmeldungen unter: vvg.at » 1 « zur pädagogischen Professionalisierung betrieblicher Ausbilder/innen Anmeldungen unter: vvg.at 2015/16» 1 « Premium League - unser Format für Ausbilder/innen Als Fachkräfte sind die Lehrlingsausbilder/innen

Mehr

Inklusion h Eine Betrachtung auf Grundlage des Kommunalen Index für Inklusion -Inklusion vor Ortder

Inklusion h Eine Betrachtung auf Grundlage des Kommunalen Index für Inklusion -Inklusion vor Ortder Innovationsfond Kulturelle Bildung - Inklusion 1. Treffen der Projekt- und Denkwerkstatt Inklusion hwas verstehen wir unter Inklusion h Eine Betrachtung auf Grundlage des Kommunalen Index für Inklusion

Mehr

Familienbegleitung. Coaching & Lernförderung. Systemische Beratung. Fallberatung & Weiterbildung. Mediation & Moderation. Besuchsrechtsbegleitung

Familienbegleitung. Coaching & Lernförderung. Systemische Beratung. Fallberatung & Weiterbildung. Mediation & Moderation. Besuchsrechtsbegleitung Familienbegleitung Coaching & Lernförderung Systemische Beratung Fallberatung & Weiterbildung Mediation & Moderation Besuchsrechtsbegleitung Herzlich willkommen! Beratung 3plus bietet Ihnen: Coaching,

Mehr

Kurs für Fachpersonal zur Integrationsförderung im Frühbereich (IFB) Programm Juni 2013 Februar 2014

Kurs für Fachpersonal zur Integrationsförderung im Frühbereich (IFB) Programm Juni 2013 Februar 2014 Kurs für Fachpersonal zur Integrationsförderung im Frühbereich (IFB) Programm Juni 2013 Februar 2014 Achtung: Doppelführung des Basismoduls A (Juni/Juli oder Sept) und der neuen Vertiefungsmodule D,E,F

Mehr

BURNOUT-PRÄVENTION STRESSMANAGEMENT KOMMUNIKATION

BURNOUT-PRÄVENTION STRESSMANAGEMENT KOMMUNIKATION BURNOUT-PRÄVENTION STRESSMANAGEMENT KOMMUNIKATION KURSE. VORTRÄGE. TRAINING. COACHING. SPEZIELL FÜR FIRMEN www.juliagheri.at 01 STRESSMANAGEMENTKURS ZUR BURNOUT-PRÄVENTION (MODULSYSTEM) Gelassener mit

Mehr

Wichtige Merkmale der Erzieher/innenausbildung

Wichtige Merkmale der Erzieher/innenausbildung Wichtige Merkmale der Erzieher/innenausbildung Lehrplangeleitet Enge Theorie-Praxisverzahnung Verknüpfung von fachpraktischen und fachtheoretischen Fächern Generalistische Ausbildung Entwicklung einer

Mehr

Ihre KarrIere BItte!

Ihre KarrIere BItte! Ihre Karriere Bitte! Neue Perspektiven mehr Motivation. Sie sind erfolgreich: im Beruf, in Ihrem Unternehmen. Sie träumen davon, ein beruflich erfülltes Leben zu führen. Sie suchen nach einer motivierenden

Mehr

KOMMUNIKATIONSPSYCHOLOGIE FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE UND AUSBILDENDE

KOMMUNIKATIONSPSYCHOLOGIE FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE UND AUSBILDENDE KOMMUNIKATIONSPSYCHOLOGIE FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE UND AUSBILDENDE 1. BAUSTEIN: ZIELGRUPPE Vornehmlich sind Berufspraktikerinnen und Berufspraktiker aus psychosozialen, pädagogischen, politischen Berufsfeldern

Mehr

SYSTEMISCHE FÜHRUNG COMPACT

SYSTEMISCHE FÜHRUNG COMPACT Weiterbildungsprogramm SYSTEMISCHE FÜHRUNG COMPACT Diese Weiterbildung richtet sich an Menschen, die Führungsverantwortung haben oder eine solche übernehmen wollen und sich dazu unter systemischen Perspektiven

Mehr

Unterstützung der kognitiven Entwicklung 1

Unterstützung der kognitiven Entwicklung 1 Unterstützung der kognitiven Entwicklung 1 Berufsfachschule für Kinderpflege Unterstützung der kognitiven Entwicklung Schuljahr 1 und 2 2 Unterstützung der kognitiven Entwicklung Vorbemerkungen Im Handlungsfeld

Mehr

E l k e J o n e k B e u t l e r

E l k e J o n e k B e u t l e r Seite 1/5 1.) Supervisionsangebot für Medizinische Berufe a.) Einzelsupervision Supervision bietet die Möglichkeit spezifische Themen und Situationen, die im Berufsalltag immer wieder auftreten, näher

Mehr

Diversität und institutioneller Wandel in der stationären Langzeitpflege

Diversität und institutioneller Wandel in der stationären Langzeitpflege Diversität und institutioneller Wandel in der stationären Langzeitpflege Katharina Liewald, Schweizerisches Rotes Kreuz, Abteilung Gesundheit und Diversität Diversität in der Langzeitpflege auf 2 Ebenen

Mehr

Das Personzentrierte Konzept

Das Personzentrierte Konzept Das Personzentrierte Konzept Der Personzentrierte Ansatz wurde von dem US-amerikanischen Psychologen Carl R. Rogers (1902-1987) aus seiner psychotherapeutischen/beratenden und pädagogischen Arbeit entwickelt.

Mehr

Bildungsangebot. Kurs A. Kurs B

Bildungsangebot. Kurs A. Kurs B Bildungsangebot Unser Angebot für Unternehmen und Institutionen besteht aus eintägigen Weiterbildungskursen oder beliebig kombinierbaren Einzelmodulen zu den Themenkreisen Kultur, Migration und Integration.

Mehr

Ausbildung zum IntegrationsCoach

Ausbildung zum IntegrationsCoach L!!! IGINA DAS OR Ausbildung zum IntegrationsCoach Abschluss mit international anerkanntem Zertifikat: Coach IASC (International Association for Supervision and Coaching) ISCA GmbH Institut für Supervisionund

Mehr

Beratungskonzept. Coaching

Beratungskonzept. Coaching Beratungskonzept Coaching für Bewerber/innen für den Beruf für Führungskräfte Psychologische Praxis Dr. Alexander Bergert Fasanenweg 35 44269 Dortmund Tel.: 02 31/97 10 10 77 Fax.: 02 31/97 10 10 66 E-Mail:

Mehr

Leitbild. Leitbild LernLaden Pankow 1

Leitbild. Leitbild LernLaden Pankow 1 Leitbild Identität und Werte Der LernLaden stellt seinen Kundinnen und Kunden ein differenziertes, professionell qualifiziertes und von langjähriger Erfahrung geprägtes Bildungsberatungsangebot zur Verfügung.

Mehr

Die genauen Kursinhalte, alle Einzelheiten und Termine können bei einem individuellen Gespräch geklärt werden. Wir freuen uns über Ihr Interesse!

Die genauen Kursinhalte, alle Einzelheiten und Termine können bei einem individuellen Gespräch geklärt werden. Wir freuen uns über Ihr Interesse! Unser Angebot unter dem Titel bewusst leben zielt auf Kinder im Alter von rund 7 bis 12 Jahren ab. Es wäre möglich, das Projekt im Rahmen eines Kurses, sowie eines Workshops anzubieten. Dabei haben Sie

Mehr

Inhalt. DSA Mag. (FH) Sonja Kirchweger

Inhalt. DSA Mag. (FH) Sonja Kirchweger KLINISCHE SOZIALARBEIT Professionalisierung der Sozialarbeit im klinischen Bereich Inhalt 2 Kontextklärung Ausbildung in Österreich Begriffsbestimmung Profession Definition Klinische Sozialarbeit Zielgruppen

Mehr

Computer im Unterricht. Konzept zum Einsatz des Computers im Unterricht in der Volksschule

Computer im Unterricht. Konzept zum Einsatz des Computers im Unterricht in der Volksschule Computer im Unterricht Konzept zum Einsatz des Computers im Unterricht in der Volksschule 1. Computer im Unterricht 1.1 Einleitende Gedanken Der Umgang mit dem Computer hat sich zu einer Kulturtechnik

Mehr

CAS-Kombination Modul + Abschluss Stand: 23.02.15

CAS-Kombination Modul + Abschluss Stand: 23.02.15 - Ihre Meinung ist uns wichtig Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des XXX Seit dem Ende des der Weiterbildung XXX ist nun eine Woche vergangen und wir würden gerne erfahren, wie Sie die Weiterbildung

Mehr

Städtische Schule für cerebral gelähmte Kinder MAURER- SCHULE

Städtische Schule für cerebral gelähmte Kinder MAURER- SCHULE Städtische Schule für cerebral gelähmte Kinder MAURER- SCHULE DIE MAURER- SCHULE An der Maurerschule werden Kinder und Jugendliche mit einer Körperbehinderung, einer Mehrfachbehinderung oder erheblichen

Mehr

Unser Leitbild Neue Gesellschaft Niederrhein e.v./ Bildungswerk Stenden

Unser Leitbild Neue Gesellschaft Niederrhein e.v./ Bildungswerk Stenden Unser Leitbild Neue Gesellschaft Niederrhein e.v./ Bildungswerk Stenden Identität und Auftrag Das Bildungswerk Stenden ist eine Einrichtung des eingetragenen, gemeinnützigen Vereins Neue Gesellschaft Niederrhein

Mehr

Einige schaffen es unauffällig alt zu werden, andere werden auffällig.

Einige schaffen es unauffällig alt zu werden, andere werden auffällig. Fortbildung für Begleitpersonen und Pflegepersonal Wenn die Seele rebelliert -verstehen um zu helfen Einige schaffen es unauffällig alt zu werden, andere werden auffällig. Fortbildung für Begleitpersonen

Mehr

Weiterbildung in Organisationsund Personalentwicklung

Weiterbildung in Organisationsund Personalentwicklung Weiterbildung in Organisationsund Personalentwicklung EinE WEitErbildung, die WEitErführt. Persönlichkeit geht in führung Am Anfang gelungener Bildung stehen persönliche Motivation und Initiative. Aus

Mehr

Lehrplan Physik. Bildungsziele

Lehrplan Physik. Bildungsziele Lehrplan Physik Bildungsziele Physik erforscht mit experimentellen und theoretischen Methoden die messend erfassbaren und mathematisch beschreibbaren Erscheinungen und Vorgänge in der Natur. Der gymnasiale

Mehr

neue stärken entwickeln Unsere Werkstätten für Menschen mit psychischen Erkrankungen Eine Einrichtung der HPZ- Krefeld - Kreis Viersen ggmbh

neue stärken entwickeln Unsere Werkstätten für Menschen mit psychischen Erkrankungen Eine Einrichtung der HPZ- Krefeld - Kreis Viersen ggmbh neue stärken entwickeln Unsere Werkstätten für Menschen mit psychischen Erkrankungen impu! s Eine Einrichtung der HPZ- Krefeld - Kreis Viersen ggmbh wir bieten perspektiven Berufliche Rehabilitation für

Mehr

Neuropsychologie nach erworbener Hirnschädigung

Neuropsychologie nach erworbener Hirnschädigung NeuroInfo MERKBLATT FEBRUAR 2014 Hinweise für Betroffene, Angehörige und Interessierte Neuropsychologie nach erworbener Hirnschädigung Herausgeber: Neuronales Netzwerk - Deutsche Stiftung für Menschen

Mehr

Von wegen pflegen kann jeder/e 100 Jahre Berufliche Bildung

Von wegen pflegen kann jeder/e 100 Jahre Berufliche Bildung 17. November 2007 neuer Tag der Pflege Von wegen pflegen kann jeder/e 100 Jahre Berufliche Bildung Zukünftige Qualifikationen und Kompetenzen Prof. Dr. rer. medic. Birgit Vosseler Hochschule Ravensburg-Weingarten

Mehr

Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit ICF-CY

Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit ICF-CY Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit ICF-CY Am Beispiel eines Kindes mit einer Schriftspracherwerbsstörung Klassifikation der Funktionen b Kapitel 1: mentale Funktionen Allgemeine

Mehr

Diese Massnahmen hat die Schweizerische Alzheimervereinigung in einem Forderungskatalog festgehalten.

Diese Massnahmen hat die Schweizerische Alzheimervereinigung in einem Forderungskatalog festgehalten. Stellungnahme: Suizidwünsche bei Menschen mit Demenz: Die Schweizerische Alzheimervereinigung fordert eine umfassende Begleitung und Betreuung von demenzkranken Menschen In den letzten Jahren sind Fragen

Mehr

Diplomlehrgang Systemisches Coaching intensiv

Diplomlehrgang Systemisches Coaching intensiv Diplomlehrgang Systemisches Coaching intensiv ReferentInnen: Mag.a Dr.in Gundi Mayer-Rönne Gottfried Rosenthaler Mag.a Sabine Kresa 10. September 2015 bis 11.Juni 2016 Verein zur Förderung von Arbeit und

Mehr

Weiterbildung Sie arbeiten mit Erwachsenen, die eine. haben? Betriebsinterne Schulungen. Massgeschneiderte Veranstaltungen

Weiterbildung Sie arbeiten mit Erwachsenen, die eine. haben? Betriebsinterne Schulungen. Massgeschneiderte Veranstaltungen Académie Weiterbildung Sie arbeiten mit Erwachsenen, die eine Hirnverletzung haben? Dann sind wir Ihr Bildungspartner. Lernen Sie von Experten und Betroffenen. Wir bieten: Grund- und Aufbaumodule Betriebsinterne

Mehr

Führung und Gesundheit. Eine Qualifizierung für Führungskräfte im Krankenhaus

Führung und Gesundheit. Eine Qualifizierung für Führungskräfte im Krankenhaus Führung und Gesundheit Eine Qualifizierung für Führungskräfte im Krankenhaus Hintergrund Führungskräfte in Krankenhäusern stehen vielfältigen und neuen Anforderungen gegenüber, die sich aus ethischen,

Mehr

Was brauchen Eltern von POS/ADHS betroffenen Kinder? Welche Unterstützungen sind wichtig? Jeannette de Roten, elpos Schweiz Chur, 01.12.

Was brauchen Eltern von POS/ADHS betroffenen Kinder? Welche Unterstützungen sind wichtig? Jeannette de Roten, elpos Schweiz Chur, 01.12. Was brauchen Eltern von POS/ADHS betroffenen Kinder? Welche Unterstützungen sind wichtig? Welche Unterstützungen sind wirklich wichtig? I. abklären II. aufklären & erklären III. auswählen der Behandlung

Mehr

Herausforderungen begegnen

Herausforderungen begegnen Herausforderungen begegnen Prak0sche Anregungen für den beruflichen Alltag unter Berücksich0gung des ETEP*- Konzepts Arbeitsgruppe im Rahmen der Tagung Junge und Alte Wilde,(LAG Wohnen, Goethe- Universität

Mehr

!"#34&)$%+0'36)$%"$%/7138$%91+:3

!#34&)$%+0'36)$%$%/7138$%91+:3 !"#34&)%+0'36)%"%/7138%91+:3!"#%&'()*%+"%,-."/0'"&(+102+1(21"34&)%+0' 5 3 !"#%&'()*+, - 34506*7/5+,1+859/*:7.%&'();#12'

Mehr

SABINE LANGROCK Resilienz Change Coaching. Mein Leistungsspektrum

SABINE LANGROCK Resilienz Change Coaching. Mein Leistungsspektrum SABINE LANGROCK Resilienz Change Coaching Mein Leistungsspektrum Ich unterstütze Sie dabei, mit dem raschen Wandel in der Arbeitswelt gesund umzugehen. Resilienz Change Coaching Gesunde Führung Teams stärken

Mehr

Fachfrau/Fachmann Gesundheit (FaGe)

Fachfrau/Fachmann Gesundheit (FaGe) Fachfrau/Fachmann Gesundheit (FaGe) Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis, Ausbildungszeit: 3 Jahre Meine Aufgabe ist es, Menschen täglich die bestmögliche Lebensqualität zu gewährleisten eine sinnvolle Tätigkeit,

Mehr

Offenes Weiterbildungsseminar für DHBW-Studierende - die Führungskräfte von Morgen -

Offenes Weiterbildungsseminar für DHBW-Studierende - die Führungskräfte von Morgen - Offenes Weiterbildungsseminar für DHBW-Studierende - die Führungskräfte von Morgen - Vier Schlüssel zum beruflichen Erfolg Wir legen Wert auf eigenverantwortliches und selbstständiges Arbeiten! oder Wir

Mehr

Psychiatrische Basiskenntnisse für Abklärung, Beratung und Betreuung

Psychiatrische Basiskenntnisse für Abklärung, Beratung und Betreuung Im Burgfelderhof 60 Postfach CH-4012 Basel Telefon 0613267111 Telefax 0613267711 www.buespi.ch Psychiatrische Basiskenntnisse für Abklärung, Beratung und Betreuung Lehrgang 2016 Psychiatrische Basiskenntnisse

Mehr

Klientenzentrierter Gesprächsführung

Klientenzentrierter Gesprächsführung R I C H T L I N I E N U N D DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN FÜR DIE WEITERBILDUNG IN Klientenzentrierter Gesprächsführung A. RICHTLINIEN 1.0 Allgemeines 2 2.0 Weiterbildungsteile 3 3.0 Abschluss der Weiterbildung

Mehr

Selbstcoaching. Der kreative Weg für persönliche Entwicklung und Zielerreichung

Selbstcoaching. Der kreative Weg für persönliche Entwicklung und Zielerreichung Selbstcoaching Der kreative Weg für persönliche Entwicklung und Zielerreichung Wozu dient Selbstcoaching? Um mehr von dem zu erhalten, was Ihnen wirklich wichtig ist. Mehr von dem, was Ihrem Leben Sinn

Mehr

Organisation und Führung mit Übungen 1

Organisation und Führung mit Übungen 1 Organisation und Führung mit Übungen 1 Fachschule für Weiterbildung in der Pflege in Teilzeitform mit Zusatzqualifikation Fachhochschulreife Organisation und Führung mit Übungen Schuljahr 1 und 2 Schwerpunkt

Mehr

Bundesländerübergreifender BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich Fortbildungen zur Implementierung in der Steiermark

Bundesländerübergreifender BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich Fortbildungen zur Implementierung in der Steiermark Bundesländerübergreifender BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich Fortbildungen zur Implementierung in der Steiermark www.charlotte-buehler-institut.at Entstehung und Hintergrund

Mehr

Download der Website:

Download der Website: Download der Website: Inhalt SOZIALPÄDAGOGISCHE FAMILIENBEGLEITUNG (SPF)... 1 AUFTRAGSGRÜNDE... 2 ZIELE & METHODEN... 2 WERTE & HALTUNG... 3 ABLAUF... 4 ZU MEINER PERSON... 5 TARIFE... 6 KONTAKT... 6 Sozialpädagogische

Mehr

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu.

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. Seite 2 7 Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt, dann stellen sich unweigerlich viele Fragen:

Mehr

AGGRESSIONs- BERATUNG

AGGRESSIONs- BERATUNG WEITERBILDUNG MULTIPLIKATORENSCHULUNG AGGRESSIONs- BERATUNG mit Bettina Specht und Andreas Walter KREATIVER UMGANG MIT HERAUS- FORDERNDEM VERHALTEN EFFEKTIVER SCHUTZ VOR GEWALT, PSYCHISCHEN UND PHYSISCHEN

Mehr

Unterlagen zum Symposium. Graz, 17. bis 18. Mai 2011. sgesmbh, A-8020 Graz, Idlhofgasse 59-63. Workshop 1 Sabine Hofer-Freundorfer: Prä-Therapie...

Unterlagen zum Symposium. Graz, 17. bis 18. Mai 2011. sgesmbh, A-8020 Graz, Idlhofgasse 59-63. Workshop 1 Sabine Hofer-Freundorfer: Prä-Therapie... Unterlagen zum Symposium. Graz, 17. bis 18. Mai 2011 www.alle-auf-die-couch.alphanova.at Veranstalter: alpha nova BetriebsgesmbH sgesmbh, A-8020 Graz, Idlhofgasse 59-63 Workshops Workshop 1 Sabine Hofer-Freundorfer:

Mehr

Interkulturelle Kompetenz in der Ausbildung von ErzieherInnen und Erziehern.

Interkulturelle Kompetenz in der Ausbildung von ErzieherInnen und Erziehern. Interkulturelle Kompetenz in der Ausbildung von ErzieherInnen und Erziehern. wi.morlock@ev.froebelseminar.de 1 Struktur: 1. Kompetenzbegriff 2. Interkulturelle Kompetenz 3. Interkulturelle Kompetenz eine

Mehr

Follow-up-Seminare für erfahrene Lerncoaches

Follow-up-Seminare für erfahrene Lerncoaches Follow-up-Seminare für erfahrene Lerncoaches Wagnerstraße 21 T 040-658 612 53 mail@hannahardeland.de 22081 Hamburg M 0173-614 66 22 www.hannahardeland.de Follow-up-Seminare für erfahrene Lerncoaches Die

Mehr

Landesverband für Hospizarbeit und Palliativmedizin Sachsen e.v. Mitglied im Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e.v.

Landesverband für Hospizarbeit und Palliativmedizin Sachsen e.v. Mitglied im Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e.v. Mindestqualitätsmerkmale der Trauerarbeit "Trauerphasen können Wendepunkte sein, sie sind keine Endpunkte, sondern Entwicklungschancen." (Münchner Institut für Trauerbegleitung) Trauer ist von der Gesellschaft

Mehr

SICHERUNG DER RECHTE VON KINDERN IN KINDERTAGESEINRICHTUNGEN

SICHERUNG DER RECHTE VON KINDERN IN KINDERTAGESEINRICHTUNGEN SICHERUNG DER RECHTE VON KINDERN IN KINDERTAGESEINRICHTUNGEN Ziel meines Inputs ist es, unseren Trägern und Einrichtungen einen ersten Anschub zu geben, damit die praktische Verwirklichung der Rechte von

Mehr