Schleswig-Holstein Der echte Norden. HFUK-Kommunalforum am 4. und 5. Dezember 2014 FEUERWEHR: Ehrenamt braucht Sicherheit

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1 Schleswig-Holstein Der echte Norden HFUK-Kommunalforum am 4. und 5. Dezember 2014 FEUERWEHR: Ehrenamt braucht Sicherheit

2 Einführung des Digitalfunks in den Feuerwehren Schleswig-Holsteins Sachstandsbericht

3 Agenda 01 Aufbau des Digitalfunknetzes 02 Aufgaben- und Kostenverteilung in Schleswig-Holstein 03 Landesweite Sammelbeschaffung 04 Digitalfunk-Servicestellen und Leitstellen 05 Herausforderungen der Migration 06 Fragen und Antworten Schleswig-Holstein. Der echte Norden. 3

4 Aufbau des Digitalfunknetzes Schleswig-Holstein. Der echte Norden. 4

5 Aufbau des Digitalfunknetzes Basisstationen zur Funkversorgung des Landes und der 12-Seemeilen-Zone ca bundesweit 160 in Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein. Der echte Norden. 5

6 Aufbau des Digitalfunknetzes Basisstationen zur Funkversorgung des Landes und der 12-Seemeilen-Zone ca bundesweit 160 in Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein. Der echte Norden. 6

7 Aufbau des Digitalfunknetzes Vermittlungsstellen Zur bundesweiten Vermittlung von Sprache und Daten zwischen den Basisstationen bzw. den Funkteilnehmern 68 bundesweit (davon 4 Transitvermittlungsstellen) 3 in Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein. Der echte Norden. 7

8 Aufbau des Digitalfunknetzes Leitstellen Zur Disposition von Einsätzen der BOS Anbindung über Leitungen an eine Vermittlungsstelle des Digitalfunknetzes Anbindung über Funk als Rückfallebene Schleswig-Holstein. Der echte Norden. 8

9 Aufbau des Digitalfunknetzes Funkgeräte Zur Kommunikation innerhalb des Netzes derzeit ca Teilnehmer bundesweit ca Funkgeräte bei den Feuerwehren, den Rettungsdiensten und den Katastrophenschutzeinheiten in Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein. Der echte Norden. 9

10 Aufbau des Digitalfunknetzes Feinjustierung und Optimierung des Netzes: - Beteiligung der nichtpolizeilichen BOS an der Überprüfung der Versorgungsgüte - Korrektur falscher Antennenkonfigurationen - Durchführen von Messungen - Feinjustierung des Netzes - Optimierung des Netzes Schleswig-Holstein. Der echte Norden. 10

11 Aufgaben- und Kostenverteilung in Schleswig-Holstein Aufgaben der Gemeinden nach 2 BrSchG Die Gemeinden haben als Selbstverwaltungsaufgabe zur Sicherstellung des abwehrenden Brandschutzes und der Technischen Hilfe den örtlichen Verhältnissen angemessene leistungsfähige öffentliche Feuerwehren zu unterhalten, Fernmelde- und Alarmierungseinrichtungen einzurichten sowie für eine ausreichende Löschwasserversorgung zu sorgen. Schleswig-Holstein. Der echte Norden. 11

12 Aufgaben- und Kostenverteilung in Schleswig-Holstein Aufgaben der Kreise und kreisfreien Städte nach 3 BrSchG (1) Die Kreise haben als Selbstverwaltungsaufgabe die überörtlichen Aufgaben zur Sicherstellung des abwehrenden Brandschutzes und der Technischen Hilfe wahrzunehmen. Insbesondere haben sie 1. überörtliche Ausbildungslehrgänge durchzuführen, 2. erforderliche Anlagen zur überörtlichen Alarmierung und Nachrichtenvermittlung einzurichten und zu unterhalten, 3. eine ständig mit entsprechend geschultem Personal besetzte Feuerwehreinsatzleitstelle einzurichten und zu unterhalten, die Notrufe annimmt und an die zuständige Feuerwehr weiterleitet und die zusammen mit der Rettungsleitstelle betrieben werden kann Schleswig-Holstein. Der echte Norden. 12

13 Aufgaben- und Kostenverteilung in Schleswig-Holstein Das Land - trägt die Kosten für den Aufbau des Digitalfunknetzes zusammen mit dem Bund - trägt 75 % der Betriebskosten für das Digitalfunknetz und die Autorisierte Stelle Die Kreise und kreisfreien Städte - tragen 25 % der Betriebskosten für das Digitalfunknetz und die Autorisierte Stelle (davon werden 70 % über die Krankenkassen refinanziert) - betreiben Digitalfunk-Servicestellen Die Städte und Gemeinden - beschaffen Digitalfunkgeräte für die Feuerwehren - Tragen die Kosten für den die Installation der Geräte Schleswig-Holstein. Der echte Norden. 13

14 Aufgaben- und Kostenverteilung in Schleswig-Holstein Konfliktfelder 1. Die maximale Höhe der Beteiligung der Kreise und kreisfreien Städte ist auf fünf Jahre festgeschrieben. Bereits jetzt ist absehbar, dass die Betriebskosten höher sein werden und die Kreise und kreisfreien Städte zusammen mit dem Land eine langfristig tragfähige Lösung erarbeiten müssen. 2. Bei den Kreisen sowie den kreisangehörigen Städten und Gemeinden besteht teilweise eine unterschiedliche Auffassung darüber, ob und wenn dann welche Aufgaben der Digitalfunk-Servicestellen für die Städte und Gemeinden kostenpflichtig sind. Schleswig-Holstein. Der echte Norden. 14

15 Landesweite Sammelbeschaffung - Es wurde ein Verfahren vor der Vergabekammer Schleswig-Holstein durch einen unterlegenen Bieter veranlasst - In der Konsequenz mussten die Bieter für das Los 1 erneut Angebote abgeben - Die Bemusterung der Funkgeräte ist ebenfalls zu wiederholen - Aufgrund der derzeitigen Verzögerungen wird mit Auslieferungen frühestens ab Spätsommer 2015 gerechnet Schleswig-Holstein. Der echte Norden. 15

16 Digitalfunk-Servicestellen und Leitstellen Digitalfunk-Servicestellen - Die Kreise und kreisfreien Städte planen die Einrichtung von Digitalfunk- Servicestellen (maximal eine je Kreis / kreisfreier Stadt) - In der Einführungsphase liegt der Arbeitsschwerpunkt in der Koordination der Auslieferungen und der Qualitätssicherung bei der Installationen von Funkanlagen sowie der Zuordnung von BOS-Sicherheitskarten - Die wichtigste Aufgabe der Digitalfunk-Servicestellen im Regelbetrieb ist die Verwaltung und die Pflege der Softwarestände der Funkgeräte Schleswig-Holstein. Der echte Norden. 16

17 Digitalfunk-Servicestellen und Leitstellen Leitstellen - Die Draht-Anbindung der beiden Kooperativen und der beiden polizeilichen Regionalleitstellen sowie der integrierten Leitstelle in Norderstedt ist erfolgt. - Im nichtpolizeilichen Bereich ist die Umsetzung der Funktionalitäten des Digitalfunks in den Einsatzleit- und Kommunikationssystemen noch nicht abgeschlossen. - Die übrigen vier kommunalen Leitstellen haben noch nicht mit der technischen Realisierung der Anbindung begonnen. Schleswig-Holstein. Der echte Norden. 17

18 Herausforderungen der Migration Wer baut eigentlich die Funkgeräte in die Fahrzeuge ein? Die Installation von Funkanlagen ist - eine kommunale Aufgabe, - kann von Fachwerkstätten oder in Eigenregie durchgeführt werden, - muss fachgerecht ausgeführt werden, - muss ausgeschrieben werden, wenn ein bestimmtes Auftragsvolumen überschritten wird, Schleswig-Holstein. Der echte Norden. 18

19 Herausforderungen der Migration Schleswig-Holstein. Der echte Norden. 19

20 Herausforderungen der Migration Schleswig-Holstein. Der echte Norden. 20

21 Herausforderungen der Migration Wie lange brauchen wir noch Analogfunk? Ziel: Die zur Bewältigung von Einsätzen notwendige Kommunikation muss auch während der Umstellungsphase gewährleistet sein. Lösungsansätze: - Doppelte Ausstattung aller Fahrzeuge mit Analogfunk und Digitalfunk, bis die Migration abgeschlossen ist - Organisatorisch sicherstellen, dass zumindest die Einsatzleitung immer über beide Technologien an einer Einsatzstelle verfügt - Mut zur Lücke Schleswig-Holstein. Der echte Norden. 21

22 Fragen und Antworten Eine gemeinsame Baustelle der Städte und Gemeinden, ihrer Feuerwehren sowie der Kreise und des Landes Schleswig-Holstein. Der echte Norden. 22

23 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Zum aktuellen Sachstand hat die Landesregierung am 25. November 2014 einen aktuellen Bericht im Internet veröffentlicht (Drucksache 18/2482) Weitere Informationen gibt es auf Schleswig-Holstein. Der echte Norden. 23

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